1999


St. Peter-Ording
Turnierdatum: 30.07. - 01.08.99

St. Peter Ording Masters · Infos zum Turnier · Ergebnisse Frauen · Ergebnisse Frauen · Gallery


Die Außenseiter überraschten

Mit zwei Riesen-Überraschungen endete das Beach-Volleyball-Masters-Turnier in St. Peter Ording: Krasse Außenseiter setzten sich durch: Bei den Herren das Freiburger Duo Bernard Gau und Erik Schmidt und bei den Damen Beate Paetow/Michaela Großmann (Hennstedt/Berlin). Hochzufrieden war auch Veranstalter : "Wir hatten hier an drei Tagen 32.000 Besucher, das ist absoluter Masters-Rekord," meinte ein zufriedener Frank Mackerodt.

Dabei war das Turnier in St. Peter im höchsten Maße umstritten: In der Vergangenheit hatte es immer Wetterkapriolen, mit Regen und Orkanböen gegeben. Diesmal zeigte sich der Sommer von seiner besten Seite, strahlender Sonnenschein ließ daß Turnier zu einem echten Beach-Erlebnis werden. "Es lief wirklich optimal", erklärte Ausrichter Peter Kuchenbuch (Bremen) und wurde in seiner Meinung von Kurdirektor Bernd Paulsen unterstützt: "Das waren drei perfekte Tage."

Allein am Sonntag verfolgten 14.000 Zuschauer das Finale der Damen. Dort setzte sich überraschend deutlich die Mannschaft Michaela Großmann (Berlin) und Beate Paetow (Hennstedt) gegen Helke Claasen und Annette Delfs (Berlin) mit 15:12 durch. Für ihren Sieg kassierte das Duo, das jetzt auch sicher für das Finale um die Deutsche Meisterschaft vom 18. bis zum 20. August vor dem Timmendorfer Strand qualifiziert ist, 4200 Mark aus der Gesamtdotierung in Höhe von 50.000 Mark. Die großen Favoritinnen Andrea Ahmann und Silke Schmidt (Schmiden/Fischbek) scheiterten bereits im Halbfinale. Auch im Spiel um den dritten Platz mußten sie sich überraschend geschlagen geben und verloren mit 5:15 gegen Mireya Kaup und Okka Rau (Kempfenhausen/Fischbek).

Bei den Herren setzten sich die Freiburger Shooting-Stars Gernard Gau und Erik Schmidt mit 15:3 deutlich gegen die topgesetzten Berliner Beach-Spezialisten Sergej Sergeev und Falk Zimmermann durch. "Das ist eine echte Sensation", erklärte Tourmanager Frank Mackerodt. Für den Erfolg kassierten die beiden Freiburger 6000 Mark Preisgeld. Den dritten Rang sicherten sich die Vorjahressieger Edgar Krank und Peter Hummel (Amriswil/Schwabind) mit einem 15:9-Erfolg gegen die Kieler Malte Homeyer und Kjell Schneider. Schon am nächsten Wochenende macht die Beach-Volleyball-Masters-Tour wieder Station in Schleswig-Holstein, dann wird am Südstrand von Fehmarn gebaggert und geprellt.

 

Infos zum Turnier

Datum
 
30. Juli 1999 - 1. August 1999
Ort
 
St.Peter-Ording, Hauptstrand
Ausrichter
 
sun & fun Sportmarketing
Peter Kuchenbuch, Große Johannisstr. 126 - 130, 28199 Bremen
Tel.: 04 21 / 59 80 250, Fax: 04 21 / 59 80 25
Meldeschluß
 
09.07.1999
Startgeld
 
70,- + 30,-
Preisgeld
 
20.000 DM / 30.000 (F/M)
Eingang Meldungen
 
? Teams Frauen, ? Teams Männer
Felder
 
4 Felder
Zusammensetzung Hauptfeld
 
16 Frauenteams   24
7
Männerteams Setzliste
Männerteams als evtl. Nachrücker
Zeitplan Freitag
 
10.30 - 11.00 Uhr   Anmeldung Teams Hauptfeld Männer (Orgazelt, Ausschlußfrist)
11.00 Uhr   Technical Meeting Hauptfeld Männer (Orgazelt, verpflichtend für alle Teams)
12.00 Uhr   Spielbeginn Hauptfeld Männer (Spiel 1-32)
ab 17.00 Uhr   Auszahlung Preisgeld und Kaution
20.00 - 20.30 Uhr   Anmeldung Hauptfeld Frauen (Orgazelt, Ausschlußfrist)
20.30 Uhr   Technical Meeting Hauptfeld Frauen (Orgazelt, verpflichtend für alle Teams)
Zeitplan Samstag
 
9.00 Uhr   Spielbeginn Hauptfeld Männer (Spiel 33 – 46)
9.00 Uhr   Spielbeginn Hauptfeld Frauen (Spiel 1 - 26)
ab 11.00 Uhr   Auszahlung Preisgeld und Kaution
ab 19.00 Uhr   Players Party am Strand (Center Court)
Zeitplan Sonntag
 
11.00 Uhr   Halbfinale Frauen 
14.30 Uhr   Finale Frauen, anschl. Siegerehrung
Organisatorische Hinweise
 
Veranstaltungsgelände:   St.Peter-Ording, Hauptstrand
Spielerunterkünfte:   erfahrt ihr im "Ordinghus"
Parkmöglichkeiten:   Parkausweis für die Parkplätze an den Courts erhaltet ihr auch im "Ordinghus" 

 

 © 1999-2001 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel