2000


Hamburg
26. - 28. Mai 2000

Informationen · Bericht · Setzliste/Ergebnisse Frauen · Setzliste/Ergebnisse Männer · Gallery


Bericht

Dieckmann-Zwillinge siegen
Nationalteams beim Beachvolleyball-Masters top
Aufschlag zur Masters-Serie
Smash Award 2000
Hamburger Beach-Masters: Qualifikation
Auftakt zur Strandsaison
Fischbeks Katrin Petzold spielt heute mit ihrer Jugendfreundin
Alle Stars und 1400 Tonnen Sand auf dem Heiligengeistfeld
Hamburg eröffnet die Beach-Saison
Das Elitetreffen auf dem Heiligengeistfeld


Dieckmann-Zwillinge siegen

Hamburg - Die Zwillinge Christoph und Markus Dieckmann haben ihre Spitzenposition im deutschen Beachvolleyball mit einem Sieg in der nationalen Masters-Serie unterstrichen.
Das Bonner Duo gewann am Sonntag in Hamburg wie im Vorjahr das Finale des mit 50.000 Mark dotierten Auftaktturniers gegen die fünffachen deutschen Meister und Lokalmatadoren Jörg Ahmann/Axel Hager souverän mit 15:8 und empfahl sich damit für einen Olympiaplatz für Sydney. Rang drei belegten Sergej Sergejew/Falk Zimmermann (Berlin).
Die erst 21 Jahre alten Brüder Dieckmann ließen bei der Final- Neuauflage Ahmann/Hager erneut keine Chance und verdienten damit 6000 Mark. Ausgerechnet in ihrer Heimatstadt bleibt den Routiniers das Pech damit treu, denn Ahmann/Hager konnten das Turnier in sieben Jahren noch nie gewinnen. Trostpflaster waren 4800 Mark.

"Leider zählt unser Sieg nicht für die Olympia-Qualifikation"

Bereits in der Vorrunde kamen die Dieckmanns zu einem 15:7 gegen ihre Hamburger Gegner. "Leider zählt unser Sieg nicht für die Olympia-Qualifikation. Da müssen wir uns jetzt in den internationalen Turnieren behaupten. Aber ich gehe davon aus, dass wir es schaffen", erklärte Christoph Dieckmann.
Die Top-Teams werden bei den folgenden acht Teilen der mit insgesamt 520.000 Mark dotierten deutschen Masters-Serie deshalb nur noch selten auftauchen.

Oetke und Scheuerpflug konnten nicht antreten

Unter einem schlechten Stern stand die Veranstaltung für die deutschen Meister Oliver Oetke/Andreas Scheuerpflug (Weikersheim/Freiburg), die sich als drittes Team um einen der beiden deutschen Olympia-Plätze bei den Männern bewerben.
Wegen einer Rückenverletzung konnte Oetke zum Halbfinale nicht antreten und ermöglichte Ahmann/Hager damit einen kampflosen Einzug ins Endspiel. Im zweiten Vorschlussrunden-Duell kamen die Dieckmanns zu einem 15:9 gegen Sergejew/Zimmermann.

Schmidt und Staub überraschten im Damenfinale

Bei den Frauen drehte dagegen das zweite Nationalteam Ulrike Schmidt/Gudula Staub (Münster) den Spieß bei der ersten großen Standortbestimmung in der Olympia-Saison etwas überraschend um.
Das Tandem gewann das Endspiel der dreitägigen Veranstaltung auf dem Heiligengeistfeld vor 4000 Zuschauern gegen die deutschen Meisterinnen Maike Friedrichsen/Danja Müsch (Köln) mit 15:9. Das Endspiel musste wegen eines Unwetters kurzzeitig unterbrochen werden.
Schmidt/Staub gelang damit eine Revanche für die im vergangenen Jahr in Hamburg und bei der deutschen Meisterschaft gegen die großen Rivalinnen erlittenen Final-Niederlagen. Platz drei ging an Ines Pianka/Stephanie Pohl (Hamm) nach einem 15:11 gegen Helke Claasen/Annette Romainczyk (Lohhof/Kempfenhausen).
Friedrichsen/Müsch schalteten im Halbfinale Pianka/Pohl mit 15:3 aus und verdienten 3400 Mark. Schmidt/Staub brachte der Turniersieg 4200 Mark. In der Vorschlussrunde hatten sie sich mit 15:5 gegen Claasen/Romainczyk behauptet.

Mastershöhepunkt am Timmendorfer Strand

Die jeweils drei Nationalmannschafts-Duos bei Damen und Herren läuteten mit dem Turnier den Kampf um jeweils zwei Tickets für die Olympischen Spiele in Sydney ein.
Insgesamt verfolgten 20.000 Fans den Auftakt der neun Masters-Turniere. Höhepunkt sind die deutschen Meisterschaften vom 18. bis 20. August am Timmendorfer Strand.

Quelle: Sport 1

 

Nationalteams beim Beachvolleyball-Masters top

Hamburg - Mit den Siegen der Nationalteams Markus und Christop Dieckmann (Dormagen) sowie Ulrike Schmidt/Gudula Staub (Leverkusen) endete der mit 50.000 Mark dotierte Auftakt der nationalen Beachvolleyball-Mastersserie in Hamburg.
Die Zwillings-Söhne der Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann holten sich mit einem 15:8-Triumph im Finale gegen ihre Nationalmannschafts-Kollegen Jörg Ahmann/Axel Hager (Düren/Eimsbüttel) die Siegprämie von 6.000 Mark. Das dritte Auswahl-Team Oliver Oetke/Andreas Scheuerpflug (Weikersheim/Freiburg) musste im Halbfinale wegen einer Rückenverletzung von Oetke aufgeben und belegte nur Rang vier.
Bei den Damen setzten sich die WM-Fünften Schmidt/Staub im Finale überraschend souverän mit 15:9 gegen Danja Müsch und Meike Friedrichsen durch und kassierten 4.200 Mark. Das Endspiel musste wegen eines Unwetters kurzzeitig unterbrochen werden. Ines Pianka/Stephanie Pohl (Hamm/Potsdam) als drittes Auswahl-Team erreichte den dritten Platz.
Die jeweils drei Nationalmannschafts-Duos bei Damen und Herren läuteten mit dem Turnier den Kampf um jeweils zwei Tickets für die Olympischen Spiele in Sydney ein. Insgesamt verfolgten 20.000 Fans den Auftakt der mit einem Gesamtpreisgeld von 520.000 Mark dotierten neun Masters-Turniere. Höhepunkt sind die deutschen Meisterschaften vom 18. bis 20. August am Timmendorfer Strand.

Quelle: sid

 

Aufschlag zur Masters-Serie

Hamburg - 3500 Zuschauer verfolgten am Freitag bereits die Qualifikation, am heutigen Sonnabend schlagen auf dem Heiligengeistfeld die besten deutschen Beachvolleyballer zum Auftakt der D2-Masters-Serie auf. Die Finalspiele am Sonntag (Frauen 15, Männer 16 Uhr) überträgt der private TV-Sender HH 1 live.
An eins gesetzt sind die deutschen Meister Maike Friedrichsen/Danja Müsch und Oliver Oetke/Andreas Scheuerpflug. Die Hamburger Jörg Ahmann/Axel Hager gelten aber bei den Männer als Favoriten, obwohl sie bei ihren insgesamt 14 Turniersiegen bisher in Hamburg noch nie gewonnen konnten.

Quelle: Hamburger Abensblatt

 

Smash Award 2000

Für besondere Verdienste um den Hamburger Volleyball Beach-Volleyball Nationalspieler Axel Hager Im zweiten Jahr verleiht Hamburgs Volleyball -Magazin "Smash Online" einen Ehrenpreis. Der "Smash Award für besondere Verdienste um den Hamburger Volleyball" wird als ehrendes Dankeschön an eine Person des Hamburger Volleyballgeschehens verliehen.

Axel Hager ist einer der erfolgreichsten deutschen Volleyballer des vergangenen Jahrzehnts. Als Beach-Volleyball Nationalspieler repräsentiert er den Hamburger Volleyball auf internationaler Ebene. Ohne das Team Ahmann/Hager wäre der Beach-Boom in Deutschland deutlich flacher ausgefallen.
Trotz der vielfältigen Termine in der ganzen Welt findet Axel Hager immer wieder Zeit, auch in Hamburg zu helfen. Er geht zu Hamburger Schulfesten, macht Trainingsstunden und Talkrunden mit Hamburger Jugendlichen, macht nach Möglichkeit alles mit, was an ihn herangetragen wird.

Gemeinsam mit seinem Partner Jörg Ahmann hat er auch die Aktion "Shirts für die Jugend" initiiert. Vom Verkauf ihrer signierten Spielershirts wird Hamburger Jugendspielern die Teilnahme an den DVJ-Beach-Camps finanziert.
Die Wahl fiel der Smash-Redaktion deshalb nicht schwer: der Smash Award für besondere Verdienste um den Hamburger Volleyball geht an Axel Hager !

Der Preis wird am Samstag, dem 27. Mai 2000, wärend des Hamburger Beach-Volleyball Masters-Turnieres auf dem Heiligengeistfeld überreicht

 

Hamburger Beach-Masters: Qualifikation

Durch die Qualifikation beim Hamburger Masters haben folgende Teams sich einen Platz im Hauptfeld gesichert:

Frauen

Ast/Küttner (Dresdner SC), König/Merte (Post SV Erfurt), Deister/Krumbeck (DJK Bösel) und Fekl/Schneider (TSV Spandau Berlin).

Männer

Mühlisch/Plaschnick (VV Leipzig), Bacher/Ferraz (TV Hausen/TV Hörde), Sandor/Slacanin (TSV Schmiden/SSG Hamm), Brink/Reckermann (SV Bayer Wuppertal/Moerser SC), Blaich/Raddatz (SV Fellbach) und Paul S./Sladek (USV Potsdam/Berliner TSC).

 

Auftakt zur Strandsaison

Am Wochenende startet die Masters-Serie im Beachvolleyball auf dem Heiligengeistfeld

Unmittelbar hinter dem hässlichen, aber nutzbringenden Treppenaufgang der Haltestelle St. Pauli tobt am Wochenende gute Laune. Direkt neben dem baufälligen Stadion und dem großen Zelt des Zirkus Probst wurde feinster Quarzsand ausgebreitet. Von Freitag bis Sonntag wird ganztägig das Image der olympischen Trendsportart Beachvolleyball routiniert zelebriert. Unabhängig von Frust und Jubel in der nebenstehenden Millerntorarena verbreiten die sommerlich knapp bekleideten Sandmänner und -frauen moderne Happiness.

Das einzige Strand-Ehepaar Jörg und Andrea Ahmann (auf dem Court dann mit ihren jeweiligen, homogeschlechtlichen PartnerInnen Axel Hager und Silke Schmitt) startet ebenso im Hauptfeld wie das nicht einmal verlobte jugendliche Traumpaar Niclas Hildebrandt und Nicole Fetting (deren PartnerInnen Rüdiger Strosik beziehungsweise Geeske Banck sind). Während Ahmanns am oberen Ende der Alterspyramide thronen, wohnen die gerade-mal-Twens Hildebrandt/Fetting im Erdgeschoss. Die taz sprach mit den beiden Generationen.

Auftakt - wie jedes Jahr - im Hamburger Schmuddelwetter. Macht das Spaß?

Jörg: Es ist schön, dass es endlich los geht, denn wir haben bisher überall in Deutschland schon gewonnen, außer in unserer Heimatstadt, das wollen wir endlich nachholen. Dafür haben seit Februar intensiv in Südafrika, auf Fuerteventura und in L.A. trainiert, denn die Saison bis zu den Olympischen Spielen ist lang und anstrengend.

Andrea: Wenn mir die Sache keinen Spaß machte, würde ich da bestimmt nicht rumturnen.

Lenkt der Vergnügungspark rund ums Spielfeld mit lauter Disco-Beschallung, Sportmodeboutiquen und Starndbars ab?

Andrea: In den letzten drei Jahren hat der Rummel zwar noch mehr zugenommen, aber das ist auch ganz schön. Während der Trubel in der Halle nach der Änderung der Zählweise nur eine knappe Stunde dauert, wird den ZuschauerInnen hier ein ganzes Wochenende Spitzenvolleyball geboten. Das ist attraktiv und lohnt dann auch die weite Anreise.

Nicole: Der Trubel am Strand unterscheidet sich nicht wesentlich von dem in einer vollbesetzten Halle mit 1500 ZuschauerInnen.

Warum spielt Ihr denn Strandvolleyball - ist es langweilig in norddeutschen Sporthallen?

Andrea: Der sandige Untergrund und das Spiel zu zweit verhindert die hallentypische Spezialisierung der Spielerinnen - das fordert mich mehr heraus. In die Halle möchte ich eigentlich nicht zurück, denn besser Nummer 3 am Strand als irgendwo in der zweiten Liga rumbaggern.

Jörg: Ich kann im Sand auch als relativ kleiner Volleyballer erfolgreich sein. Wichtig ist eine rundum gute Spieltechnik. Nur draufhauen können reicht im Sand nicht.

Niclas: Ich mag vor allem, dass jeder Spieler mehr Ballkontakte hat.

Wo liegt eigentlich die Anstrengung beim Beachvolleyball?

Jörg: Eine Dreiviertelstunde bei Gluthitze Sprungaufschläge machen, das heißt den bunten Ball in 3,50 Meter Höhe mit voller Wucht und Drehmoment platziert über das Netz zu zimmern, erfordert athletischen Grundlagen. Das geht nicht mal eben so. Wir haben die nächsten 9 Wochen jedes Wochenende einen mehrtägigen Wettkampf zu absolvieren: Von Hamburg geht es nach Mexiko, Kanada, Spanien, Norwegen, Portugal, und so weiter bis zum Ende der Olympia-Qualifikation am 15. August mit den anschließenden Deutschen Meisterschaften. Da müssen wir im Frühjahr konzentriert lostrainieren und gleichzeitig schwierige Spielsituationen psychologisch vorbereiten.

Das hat in der letzten Saison wohl nicht geklappt, als ihr zum ersten Mal seit 1995 nicht Deutscher Meister wurdet und international an Boden verloren habt?

Jörg: Axel verschleppte den ganzen Sommer eine Schulterverletzung. Die Rückkehr nach Deutschland am Samstag Morgen, nachdem wir am Freitag Nachmittag irgendwo rausgeflogen sind, ist schwierig: Überall nörgelnde Fragen, warum wir ausgeschieden sind und müde vom hektischen Rumreisen, müssen wir uns dann doppelt konzentrieren, um die erwartete Leistung zu bringen. Das klappt eben nicht immer.

Was sind Eure Saisonziele?

Jörg: Wir wollen unsere Platzierung bei Olympia, zuletzt Platz 9, verbessern.

Nicole: Unser Ziel ist ein gutes Abschneiden auf der Europameis-terschaft der Unter 23-Jährigen im August in Italien. An der DM in Timmendorf können wir dann leider nicht teilnehmen.

Niclas: Ich werde nach meinem Abitur zur Sportförderkompanie der Bundeswehr gehen und dann ein Jahr lang mit Vollgas Beachvolleyball spielen. Ich hoffe wir können uns diese Saison für die Deutsche Meisterschaft im August in Timmendorf qualifizieren. Langfristig fasziniert mich die World-Tour und natürlich Olympia 2004.

Andrea: Ich hoffe wir können diese Saison wieder ein paar Teams ärgern und unseren dritten Platz auf der Rangliste halten. Wenn allerdings die Nationalteams an einem Turnier teilnehmen, können wir fast traditionell nicht gewinnen, denn der Leistungsunterschied ist sehr groß.

Werdet Ihr als jüngere SpielerInnen ständig von den mitunter 15 Jahre älteren belächelt?

Nicole: Viele Spielerinnen der Beach-Tour spielen in der Halle, wie ich, beim TV Fischbek, und die anderen kenne ich aus der Bundesliga von der anderen Netzseite. Das ist kein Problem.

Niclas: Letztes Jahr habe ich einige Wild-Cards bekommen und das hing mir nach, aber mittlerweile habe ich mir auch Respekt erarbeitet. Das stellt sich meist dann ein, wenn die Alten mal nicht gegen mich gewonnen haben.

Ist es gut, wenn der/die EhepartnerIn ebenfalls Strandvolleyball spielt oder ist anschließend das Gezicke in Schenefeld besonders groß?

Andrea: Nein das ist kein Problem. Ich betreibe den Sport als engagierte Amateurin, während Jörg Profi ist. Wir ahnten vor der Heirat, wie eine Volleyball-Ehe funktioniert.

Jörg: Ich find das super. Es ist ein Vorteil, dass Andrea, nachdem ich Scheiße gespielt habe fachkundig wieder motivieren kann. Manchmal auch andersrum.

Bei Jörg und Andrea drückt Töchterchen Mirea die Daumen. Sitzt bei Euch Mutti auf der Tribüne und jubelt peinlich vehement?

Niclas: Nein, dieses Jahr nicht, denn meine Eltern sind mit meinen Geschwistern zum Urlaub in Dänemark. Ein Haufen Mitschüler werden aber bestimmt vorbeigucken. Unklar ist, ob sie Fan-Transparente basteln werden.

Quelle: taz Hamburg - Interview: Oliver Camp

 

Fischbeks Katrin Petzold spielt heute mit ihrer Jugendfreundin

Heute ab 9 Uhr wird es ernst auf dem Heiligengeistfeld: Dann starten die 16 Frauen- und 24 Männerteams im Hauptfeld des Hamburger Beachvolleyball-Masters. Doch schon seit Donnerstag konnten die Aktiven die angefahrenen 950 Kubikmeter feinsten Sandes für die vier Wettbewerbsplätze zum Training nutzen. Für die Fischbekerin Katrin Petzold und ihre Partnerin Delia Schultrich (Creglingen), in der Setzliste an Nummer Neun geführt, war es überhaupt die erste Gelegenheit in diesem Jahr, ein wenig gemeinsam üben zu können.

Der einfache Grund dafür: Die Berlinerin Ulrike Schlenstedt, angestammte Partnerin Petzolds, fällt nach einer Knieoperation noch für sechs bis acht Wochen aus. "Delia kenne ich aber schon seit meinen Jugendtagen bei Dynamo Berlin", sagt die 28-jährige Hamburgerin. Als sich der Saisonausfall von Ulrike Schlenstedt abzeichnete, war die neue Paarung schnell verabredet. Zumal sich beide im vergangenen Jahr gemeinsam beim Beachcup in Leipzig auf den dritten Platz schmetterten.
Allerdings fährt die Fischbeker Zuspielerin ihre Erwartungen an das Abschneiden auf dem Heiligengeistfeld herunter: "Wir wollen zunächst einmal Spaß haben." Beide müssen ihre Abstimmung auf dem Feld noch finden, am besten durch möglichst lange Spiele. Das stark besetzte Hamburger Turnier dient dem neuen Duo auch zum Einspielen für die weiteren sieben Masterturniere.

Unterdessen wird heute Manu, die aus Hamburg stammende ehemalige Bewohnerin des Big-Brother-Hauses des Fernsehsenders RTL 2, unter den Besuchern des Turniers auf dem Heiligengeistfeld sein. Ausreichend Parkplätze stehen an der Glacischaussee zur Verfügung.

Quelle: Die Welt - Hamburg

 

Alle Stars und 1400 Tonnen Sand auf dem Heiligengeistfeld

Hamburg - Eine optimistische Grundhaltung gehört zum Beach-Volleyball. Alles andere würde auch dem Image der Fun-Sportart widersprechen. Und so verbreitet Frank Mackerodt, Organisator der hochrangigen nationalen Masterserie, vor dem Auftakt am Freitag in Hamburg Zuversicht: "Hier ist das in Deutschland beste und fachkundigste Publikum. Das lässt uns auch auf dem neuen Standort auf dem Heiligengeistfeld nicht im Stich." Nach der Moorweide und dem Platz vor den Deichtorhallen müssen sich die Hamburger wieder an einen neuen Austragungsort gewöhnen.

"Ich rechne aber trotzdem damit, dass wir wieder in den drei Tagen mindestens 20 000 Zuschauer haben werden", sagt Mackerodt. Dürfte Hamburgs Beachvolleyball-Veranstalter, wie von ihm schon lange erhofft, endlich einmal 1400 Tonnen feinsten Sandes für die vier Spielfelder auf dem Rathausplatz aufschütten, würden sich die Zahlen deutlich erhöhen.
Auf dem Heiligengeistfeld wird die gesamte nationale Elite an den Start gehen, im Jahr der Olympia-Qualifikation ist das keine Selbstverständlichkeit. In das Trio der Nationalmannschaften bei den Frauen drängen sich in der Setzliste an Nummer Drei die Fischbekerinnen Andrea Ahmann und Silke Schmidt. "Ob wir unseren Platz national behaupten können, werden wir sehen", sagt Silke Schmidt. Vor ihnen wurden an Nummer Eins Maike Friedrichsen/Danja Müsch (Eutin/Wilhelmshöhe) und Ulrike Schmidt/Gudula Staub (beide Leverkusen) gesetzt.

Ein wenig überraschend tauchen an Nummer acht gesetzt die Schwestern Beate Paetow/Katrin Pahlitzsch auf. Denn eigentlich hatte Beate Paetow (39), lange Jahre Deutschlands beste Beachvolleyballerin, vergangenes Jahr ihre Karriere beendet. "Ich will noch einmal Spaß haben, sagt sie. Außerdem locken die Frauen insgesamt 20 000 Mark Preisgeld, davon 4200 für das Siegerteam.
Bei den Männern, bei denen im Hauptfeld 24 Teilnehmer-Paare (Frauen 16) am Start sind, sind insgesamt 30 000 Mark ausgelobt, davon 6000 für die Sieger. Hier sind die drei Olympia-Aspiranten Oliver Oetke/Andreas Scheuerpflug (Gräfing/Freiburg), Axel Hager/Jörg Ahmann (beide Hamburg) und Markus und Christoph Dieckmann (beide Dormagen) topgesetzt.

Am Freitag (ab 13 Uhr) steht die Qualifikation für die sechs freien Plätze im Männer-Hauptfeld und die vier freien bei den Frauen auf dem Programm. Am Sonnabend wird ab 8.30 gebaggert. Am Sonntag sind die Finals für 15 Uhr (Frauen) und 16 Uhr (Männer) angesetzt. Dann wird auch Hamburg 1 zwei Stunden live berichten.

Quelle: Die Welt - Stefan Lutz

 

Hamburg eröffnet die Beach-Saison

Hamburg - Das lange Warten hat ein Ende. Kaum schickt die Sonne die ersten wärmenden Strahlen vom Himmel, kommen die Volleyballer aus den Hallen und bevölkern zu Hauf die Strände Deutschlands. Am kommenden Wochenende startet auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg mit der D2-Masters-Serie auch die höchste deutsche Beach-Volleyball-Spielklasse in die neue Saison.
1994 ins Leben gerufen, hat sich die Turnierserie zu einem Publikumsmagneten entwickelt. 244.000 Besucher strömten im vergangenen Jahr zu den Turnieren - und es sollen noch mehr werden.
Hinnerk Femerling, Beach-Volleyballwart des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), weiß um die Bedeutung dieser Sportart in Deutschland: "Neben Brasilien und den USA ist Deutschland momentan die einzige Nation, die mehr als zwei Teams unter den ersten 24 in der Weltrangliste haben".

DVV-Nationalteams am Start

Und die lassen es sich natürlich nicht nehmen, vor heimischem Publikum aufzuschlagen. Topstars der Masters-Turniere sind die Olympiateilnehmer von 1996 Jörg Ahmann/Axel Hager (Dürener TV/Eimsbütteler TV), genauso die derzeit in der Rangliste bestplatzierten Herren Markus und Christoph Dieckmann (TSV Bayer Dormagen) sowie die deutschen Meister des Vorjahres Oliver Oetke und Andreas Scheuerpflug (TSV Grafing/FT 1844 Freiburg).
Chancen auf den Meistertitel bei den Damen haben Maike Friedrichsen/Danja Müsch (PSV Eutin/TSG Wilhelmshöhe), Ulrike Schmidt/Gudula Staub (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) und Ines Pianka/Stefanie Pohl (beide SSG Hamm).

Kampf um Sydney-Tickets entbrannt

Den sechs Nationalteams steht eine harte Saison bevor. Nur vier Tickets für Sydney sind zu vergeben und alle haben sich die Olympia-Teilnahme zum Ziel gesetzt. Das verspricht packende Partien , denn keiner wird sich so schnell geschlagen geben. Momentan haben Friedrichsen/Müsch und Schmidt/Staub bei den Damen die besten Chancen auf die Teilnahme. Bei den Herren ist noch nichts entschieden, denn in der Rangliste liegen alle drei DVV-Duos nahe beieinander.

Masters-Serie mit 520.000 Mark dotiert

Dass es sich bei Beach-Volleyball mehr und mehr um eine professionell betreibene Sportart handelt, bringt Danja Müsch auf den Punkt: "Die deutsche Serie wird immer besser und professioneller. Mittlerweile bereiten sich fast alle guten Teams intensiv auf die Beach-Saison vor."
Die Mastersserie als höchste Spielklasse in Deutschland wird dem gerecht. Acht Turniere zählen zu der mit insgesamt 520.000 Mark dotierten Veranstaltung. Trotz allem darf natürlich der Spaß für Zuschauer wie Aktive nicht zu kurz kommen. Mit den "Sony Beach Nights", den offiziellen Players Parties der Masters Tour, die bei jedem Tour-Stop stattfinden, ist für ein tolles Rahmenprogramm gesorgt.
Tourstart ist traditionell die Hansestadt Hamburg. Weiter geht es dann in Essen, München und Berlin, bevor der Beach-Zirkus an die Küste zurückkehrt. 50 Lastwagen beladen mit 1400 Tonnen Sand sind nötig um in den Städten für die nötige Beach-Athmosphäre zu sorgen.
Das erstes Turnier am Strand findet dann in Wenningenstedt-Westerland statt. Die Ferieninsel Sylt feiert damit Premiere als Austragungsort der Masters-Serie.

Deutsche Meisterschaften als Saisonhöhepunkt

Nach zwei Jahren Pause ist das Ostseebad Kühlungsborn wieder mit dabei. St. Peter Ording und Fehmarn sind die beiden vorletzten Stopps der Masters-Serie, bevor dann vom 18. bis 20 August in Timmendorfer Strand mit den deutschen Meisterschaften der Höhepunkt ansteht.
Spitzensport und Partystimmung vom Feinsten prägen das Bild im Ostseebad. Die 16 besten Damen- und Herren-Teams ermitteln den nationalen Meister und feiern mit Fans und Besuchern was das Zeug hält. Wer denkt, die Norddeutschen seien kühl und reserveirt, kann sich hier eines Besseren belehren lassen.

Quelle: Sport 1 - Manuela Zapf

 

Das Elitetreffen auf dem Heiligengeistfeld

Auftakt der Beachvolleyball-Serie Ende Mai in Hamburg - Alle Spitzenduos sind vertreten

Zum Auftakt der Beachvolleyball-Master-Serie (26. bis 28. Mai) wird sich die gesamte deutsche Sand-Bagger-Elite auf dem Hamburger Heiligengeistfeld einfinden. Das wird bei den weiteren sieben Turnieren in Essen, München, Berlin, Westerland, Kühlungsborn, St. Peter-Ording und Fehmarn nicht mehr selbstverständlich sein. "Vorrang für uns hat die Qualifikation zur Olympiade in Sydney", erläutert die Eutinerin Maike Friedrichsen, die mit ihrer Partnerin Danja Müsch das beste deutsche Gespann bildet. Das gilt für alle jeweils drei Nationalmannschaftspaare, die nur auf internationalen Turnieren Punkte für die Olympia-Qualifikation machen können.

"Wir haben extra das Hamburger Turnier terminlich nach vorne gezogen", sagt Tourmanager Frank Mackerodt von der Marketingagentur MNP. Allerdings sei schon mit den Aktiven abgestimmt, dass immer wieder eines der Nationalmannschaftsduos in den anderen Turnieren dabei sein wird.
Zumindest hat die Serie ihren finanziell attraktiven Status erhalten. Auch in diesem Jahr werden inklusive der deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand 520 000 Mark unter den Aktiven als Prämien verteilt. "Wir bleiben damit Europas lukrativste Beach-Serie", sagt Mackerodt. Und das, obwohl im November nach sieben Jahren Titelsponsor Liptonice ausgestiegen war. In nur sechs Wochen konnte das finanzielle Loch durch das Engagement des Mobilfunkunternehmens D2 Mannesmann als neuem Namensgeber geschlossen werden.

Erstmals findet das Hamburger Turnier auf dem Heiligengeistfeld statt. Der zuletzt genutzte Standort an den Deichtorhallen sei zu klein geworden. Der schon routinemäßig gestellte Antrag, die Veranstaltung auf dem Rathausmarkt stattfinden zu lassen, wurde wie gewohnt abgelehnt. "Wir hoffen, auch auf dem Heiligengeistfeld wieder 20 000 Hamburger locken zu können", so Mackerodt.

Quelle: Diw Welt - Stefan Lutz

 

 © 1999-2001 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel