Bauer Cup 2000 - Frauen
Bremen 04. bis 09 Januar 2000

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Berichte

  10.01.1999 - Montag Anfang  

Der Traum ist wahr: Lees Känguruhs hüpfen nach Sydney

Olympia-Teilnahme trotz 1:3 gegen Italien / Kroatien nur Dritter

Schon vor der Partie der deutschen Volleyballerinnen gegen Italien hatten es die Spatzen von den Dächern gepfiffen: Der letzte Auftritt der Heldinnen des Vortages sollte nichts weiteres als ein Schaulaufen darstellen. Und „Schuld“ daran war ausgerechnet ihr Erzrivale - die Niederlande. Die „Oranjes“ sorgten schon im Vorfeld des fünften deutschen Einmarsches für eine Riesenüberraschung, bezwangen die Kroatinnen in fünf Sätzen (25:18, 17:25, 25:23, 14:25, 15:9).

Damit war klar: Die deutschen „Känguruhs“ springen nach Sydney. Da spielte selbst die anschließende 1:3 (19:25, 25:23, 20:25, 18:25)-Niederlage gegen die Italienerinnen keine Rolle mehr, die sich durch Sieg Nummer drei sogar noch auf den zweiten Rang - vor Kroatien - katapultierten.

Bremen war und ist damit auch weiterhin ein Pflaster, das den Volleyball-Damen den Erfolg garantiert. Das musste auch DVV-Präsident Werner von Moltke  eingestehen. „Wir werden Bremen als eigene PR-Geschichte präsentieren. Der Auftritt unseres Teams in diesem Jahr war einmal mehr Werbung für den deutschen Volleyball“, beginnt für den Boss nun die Organisation der Reise ins Sportler-Paradies.

Die haben sich seine Damen auch redlich verdient, ließen sie während des gesamten Turniers nie ernsthafte Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Zwar erwiesen sich die Teams aus der Ukraine und Rumänien in den ersten beiden Partien nur als „Aufbaugegner“, doch ließ der dritte Sieg in Folge ohne Satzverlust gegen die Niederländerinnen erkennen: Die Schützlinge von Bundestrainer Hee Wan Lee sind heiß auf den Erfolg , und – was sich im Krimi gegen die Kroatinnen bestätigte – besonders angriffslustig und nervenstark. Sprach von Moltke auf der abschließenden Pressekonferenz zurecht von einer „homogenen Mannschaft“, so beförderte sich eine Akteurin in der vergangenen Woche besonders ins Rampenlicht. Ja, für Münsters Angreiferin Angelina Grün dürfte Bremen goldwert gewesen sein, hatte die 20-jährige mit ihren harten „Schüssen“ jeden gegnerischen Block vor erhebliche Probleme gestellt.

Gegen die Italienerinnen konnte aber auch sie letztlich nichts ausrichten. „Die Luft war schon ein wenig raus“, resümierte Lee später, obwohl „Grüni“ und Co. auch vor vollem Hause durchaus nicht schlecht spielten.

Nicht überzeugen konnten die beiden Teams, die sich am Schluss des Turniers gegenüber standen. Rumänien und die Ukraine waren längst abgeschlagen. Das glücklichere Ende erwischten schließlich die Ukrainerinnen, die mit 3:2 (17:25, 25:23, 25:20, 20:25, 15:9) die Nase vorn hatten und somit Platz fünf einnahmen.

Quelle: DVV

  09.01.1999 - Sonntag Anfang  

Volleyball-Frauen überraschen mit der Olympia-Qualifikation

Bremen - Kraft: reichlich vorhanden. Ausdauer, Kondition und Durchsetzungsvermögen: riesiges Potenzial. Technik und Athletik: naja, verbesserungsbedürftig. Das sportliche Zeugnis des Grafen Werner von Moltke sieht gar nicht so schlecht aus. So agil, wie er sich in der Bremer Stadthalle bei der geglückten Olympia-Qualifikation der Volleyballerinnen präsentierte, so hat man den Zehnkampf-Europameister von 1966 aber wohl seit rund 30 Jahren nicht mehr erlebt.

Als die deutschen Spielerinnen am Samstag Vize-Europameister Kroatien mit 3:2 bezwungen und so die Teilnahme an den Spielen in Sydney so gut wie gesichert hatten, da bahnte sich der Präsident des DVV unaufhaltsam seinen Weg durch Stuhlreihen hin aufs Feld. Mit seinen 111,5 Kilo Körpergewicht stürzte er sich auf Bundestrainer Lee Hee Wan. Der war so überrascht, dass er sich nicht halten konnte, und so lagen der Chef und sein Angestellter Arm in Arm auf dem Hallenboden. Da hielt es aber von Moltke nicht lange. Fünf Meter fand er ein weiteres Opfer. Dort ließen die Spielerinnen ihren Gefühlen freien Lauf und mussten erfahren, dass der Präsident auch hier ein gewichtiges Wort mitreden wollte. Plötzlich lag er auf ihnen, nichts und niemand hatte ihn im schönsten Moment seiner Amtszeit aufhalten können.

Mit 30 Prozent bezifferte Lee Hee Wan vor Beginn des Turniers, die Chancen seines Teams. Schließlich sah der strenge Modus vor, dass sich nur der Sieger für die Olympischen Spiele in Sydney qualifizieren konnte. Am Ende mussten die deutschen Schmetterlinge nicht einmal zittern. Nach der Niederlage gegen die Deutschen verloren die Kroatinnen auch noch gegen die Niederlande (2:3), womit das Spiel der Deutschen gegen Italien bedeutungslos war. Die 1:3 (19:25, 25:23, 20:25, 18:25)-Niederlage nahmen den misslungenen Abschluss gelassen. Dass sich das DVV-Team solch einen Luxus erlauben durfte, "damit", so Lee, "hätte ich nie im Leben gerechnet."

Fortan machte sich der Koreaner wieder mit den Realitäten vertraut. "Ab sofort wird nur noch an Sydney gedacht", gaben Lee und von Moltke als Order aus. Die Zeit des Leidens hatte endlich ein Ende gefunden. Der Präsident hatte Team und Trainer mächtig unter Druck gesetzt. Im deutschen Olympia-Kader gäbe es bislang 478 Mitglieder, sagte er, und weiter: "Wir sorgen dafür, dass es 500 werden." Vor laufenden Fernsehkameras erklärte er, dass es dabei nicht um seine persönliche Befriedigung gehe: "Ich will doch nur die Mädchen - äh ... befriedigen." Auch ohne ihre an Grippe erkrankte Spielführerin Susanne Lahme, die sich nur gut dreieinhalb Sätze lang auf den Beinen hielt und dann durch Christina Benecke (Tortoreto/Italien) ersetzt wurde, setzten sie sich vor 4200 Zuschauern in dem Zweistunden-Krimi gegen den Favoriten durch.

Damit fand eine stolze Bilanz in Lee Hee Wans Amtszeit ihre Fortsetzung. Bei der Europameisterschaft im Herbst 1999 in Italien war überraschend Platz vier herausgesprungen, damals auch mit einem Sieg über Kroatien (3:0), aber ohne die Italien-Profis Lahme und Hanka Pachale sowie ohne die routinierte Schwerinerin Christina Schultz. Das Comeback des Trios machte sich bezahlt.

Ein weiterer wichtiger Faktor, die Teilnahmeberechtigung für Sydney zu erlangen, war Außenangreiferin Angelina Grün. Die 20-Jährige kassierte vom DVV-Boss viel Lob: "Sie erinnert mich an die junge Heide Rosendahl, vielleicht können wir sie zum Vorbild für junge Volleyballer aufbauen." Mit dem Coup von Bremen, wo vor vier Jahren ähnlich dramatisch die Qualifikation für die Atlanta-Spiele gelang, haben sich "Grüni" und ihre Mitstreiterinnen einen Platz im Herzen des Präsidenten gesichert. Und der Präsident wird den Zuschauern als Tanzbär in Erinnerung bleiben.

Quelle: Die Welt


Deutschlands Volleyballerinnen qualifizierten sich in Bremen für Olympia

Bremen - Die Frauen-Nationalmannschaft hat dem angekratzten Image des deutschen Volleyballs neuen Glanz verliehen. Drei Monate nach dem vierten Platz bei der EM bescherte das Team von Bundestrainer Hee Wan Lee dem Verband DVV mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele ein (eher seltenes) Erfolgserlebnis. Trotz einer 1:3 (19:25, 25:23, 20:25, 18:25)-Niederlage im letzten Spiel gegen den EM-Dritten Italien sicherten sich die deutschen Frauen als Sieger des Sechsnationenturniers in der Bremer Stadthalle die Tickets nach Sydney. Der nicht erwartete Erfolg wird von der Sporthilfe mit einer Prämie von 5000 Mark pro Spielerin honoriert.

Nach der zweiten Niederlage des Konkurrenten Kroatien (2:3 gegen die Niederlande) war Deutschland schon vor dem Italien-Spiel als siebtes Land nach den USA, Kuba, Brasilien, Peru, Russland und Australien für Olympia qualifiziert.

"Das hatte nichts mit Glück, Zufall oder Heimvorteil zu tun, das war eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung", lobte DVV-Präsident Werner von Moltke das Team 2000. "Dieses Resultat gibt uns einen Kick. Wir werden versuchen, diesen Schub zu nutzen und die Mannschaft zusammenzuhalten. Die Qualifikation ist wie ein Rettungsanker für eine Sportart, die zuletzt in Schwierigkeiten war. Daran ziehen wir uns jetzt hoch."

Dass die Konzentration im Team angesichts der feststehenden Qualifikation im letzten Spiel nachließ, überraschte nicht. "Ich hatte es befürchtet, dass die Luft raus ist", sagte Lee, dessen Mannschaft am Sonnabend mit einer überragenden kämpferischen Leistung den EM-Zweiten Kroatien nach 1:44 Stunden 3:2 (20:25, 25:22, 24:26, 25:19, 15:10) bezwungen und damit den Grundstein für die Olympia-Teilnahme gelegt hatte.

"In dieser Mannschaft stimmte die Mischung zwischen erfahrenen und jungen Kräften, und alle hatten zudem ihren Spaß. Dass Susanne Lahme trotz Fiebers und Grippe spielte, spricht für das gute Klima im Team", urteilte Knut Rettig, der Trainer des TV Fischbek. Seine ehemalige Spielerin Christina Benecke (25/jetzt Tortoreto) kam als Mittelblock-Ersatz für Spielführerin Lahme (31) gegen Kroatien zumindest sporadisch zum Einsatz.

Seinen Teil zum Erfolg trug auch das Publikum bei, das die Mannschaft bei allen Spielen frenetisch anfeuerte. "Vor so einer Riesenkulisse zu spielen macht einfach Spaß", sagte die angriffsstarke Angelina Grün (20) vom USC Münster, die den ehemaligen Zehnkämpfer von Moltke an Ingrid Mickler-Becker und Heide Rosendahl erinnerte. "Sie ist ein Sportmädchen, kein Mannequin", sagte von Moltke über Deutschlands beste Punktesammlerin (24 bei 67 Angriffen) gegen Kroatien.

Wenig galant war es auch, wie sich Graf Moltke nach dem Sieg gegen Kroatien vor 5000 begeisterten Zuschauern erst auf Lee und danach auf Beatrice Dömeland (26) stürzte. Mit der Einwechslung der Stellerin des deutschen Meisters Dresden im zweiten Satz für Tanja Hart (Karbach) hatte der frühere Meister-Zuspieler Lee wieder einmal Fingerspitzengefühl bewiesen.

"Kommt doch mit der Mannschaft noch mal in den VIP-Raum, zumindest für ein oder zwei Minuten", bat von Moltke Lee und Dömeland nach dem Erfolg gegen Kroatien. Siege für Olympia muss man auskosten, schließlich hätte der DVV-Präsident die Reise nach Sydney nach dem vorzeitigen Scheitern der Männerauswahl auch nur mit vier Beachvolleyballteams antreten können, deren Namen er während der deutschen Meisterschaften 1999 in Timmendorfer Strand noch durcheinander gebracht hatte. Jetzt kann er sich die Namen von zwölf Spielerinnen der Frauenauswahl bis September einprägen und mit den Olympia-Teilnehmerinnen zumindest etwas Staat machen. Der Freude Lees taten von Moltkes Missgeschicke keinen Abbruch. "Was die Mannschaft geleistet hat, ist unbeschreiblich", erklärte der Coach: "Aber ich habe schon im ersten Spiel gemerkt, dass dieses Team über sich hinauswachsen kann."

Quelle: Hamburger Abendblatt


Volleyball-Mädels so gut wie durch

Bremen - Olympia - wir kommen! Deutschlands Volleyballerinnen haben das Sydney-Ticketso gut wie sicher. Dank einer eindrucksvollen Mannschaftsleistung besiegte das Team von Trainer Hee Wan Lee beim Qualifikationsturnier in Bremen Kroatien mit 3:2 (20:25, 25:22, 24:26, 25:19, 15:10) und blieb somit vor dem abschließenden Spieltag als einziges Team noch ungeschlagen.

Nach dem vierten Erfolg in Serie ist der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) der Turniersieg und die damit verbundene Olympia-Teilnahme nur noch bei einer Niederlage im letzten Spiel am Sonntag (14.00 Uhr) gegen Italien und einem gleichzeitigen klaren Sieg der Kroatinnen gegen Ex-Europameister Niederlande zu nehmen.

4.200 Zuschauer in der Bremer Stadthalle sorgten für tolle Stimmung und trieben das deutsche Team immer wieder begeistert nach vorn. Während die Mannschaft um die durch eine Erkältung leicht geschwächte Spielführerin Susanne Lahme (Perugia/Italien) im ersten Spielabschnitt noch einige Mängel im Blockspiel offenbarte, lief es danach immer besser. In einem zunächst noch ausgeglichenen zweiten Satz konnte sich Deutschland gegen Ende absetzen und schließlich zum 1:1 ausgleichen.

Nach einem hochdramatischen dritten Satz, den die DVV-Auswahl am Ende unglücklich verlor, fiel die Vorentscheidung in Satz vier. Konsequent nutzte das deutsche Team die zunehmenden Fehler des Gegners und ließ seinerseits kaum noch Schwächen erkennen. Glanzstück war abermals der Außenangriff.

Quelle: sid

  08.01.1999 - Samstag Anfang  

Auf dem Sprung nach Sydney - Deutschland bezwingt Kroatien

Die einen pritschten, baggerten und kämpften, um ihren olympischen Traum zu verwirklichen. Die anderen applaudierten, trommelten und trampelten, um ihre Idole dabei zu unterstützen. Ohne Zweifel: Die Anspannung, die während des Matches der deutschen Volleyballerinnen gegen die bis dato ebenfalls ungeschlagenen Kroatinnen in den Gesichtern der 4500 volleyball-begeisterten Fans geschrieben stand, war nicht zu übersehen. Nach exakt 106 Minuten Spielzeit herrschte grenzenloser Jubel. Der Grund für diese Emotionen: Ein hauchdünner 3:2 (20:25, 25:22, 24:26, 25:19, 15:10)-Erfolg über ihren schärfsten Kontrahenten um das begehrte Ticket nach Sydney.

3:2 vor 4500 Zuschauern

Spielerinnen, Trainer, Betreuer und Zuschauer lagen sich vor Freude in den Armen und hatten sich so richtig lieb. Hanka Pachale, Tanja Hart, Sylvia Roll und Judith Flemig kämpften sogar mit den Tränen, während Präsident Werner von Moltke in seinem Jubelsturm Bundestrainer Hee Wan Lee zu Boden riss. „Die Chancen, in Sydney dabei zu sein, sind erheblich gestiegen“, lobte Lee die Moral seiner Heldinnen.

Diese mussten zuvor auch wirklich alle Kräfte mobilisieren, dachten die Kroatinnen doch überhaupt nicht daran, den Gastgeberinnen das Feld und die Punkte freiwillig zu überlassen. Allen voran die hochgewachsene, 1,93 Meter große Angreiferin Barbara Jelic zeigte mit ihren knallharten Schlägen immer wieder die Lücken im deutschen Block auf und brachte ihr Team somit auch in kritischen Situationen ins Spiel zurück. Wie gut, dass Lee ein ähnlich erfolgreiches Kaliber in petto hatte. Denn einmal mehr avancierte die Münsteranerin Angelina Grün zur deutschen Hoffnungsträgerin schlechthin und erzielte für den Tabellenführer die meisten Punkte. „Grüni hat einen sehr großen Anteil am Erfolg“, lobte später auch ihr Chef, um hinzuzufügen: „Doch eigentlich haben alle Spielerinnen Überragendes geleistet.“

Knapper Sieg gegen Italien reicht

Dennoch: Eine hundertprozentige Olympia-Teilnahme bedeutet auch Sieg Nummer vier noch nicht, könnte der Traum bei einer Niederlage im letzten Match gegen Italien durchaus noch platzen. Davon will Lee jedoch nichts wissen. „Bis heute ist für uns alles gut gelaufen, warum sollte sich das noch ändern?“

Nicht so gut lief es dagegen wenig später für Rumänien, das gegen die Niederlande eine Vier-Satz-Niederlage (25:27, 23:25, 25:21, 26:28) einstecken musste. Italien, aus dem Rennen um den Turniersieg bereits ausgeschieden, konnte im abschließenden Spiel die Ukraine 3:1 (25:19, 25:23, 23:25, 25:15) bezwingen.

Quelle: DVV


Deutsche Volleyballerinnen auf Olympiakurs

3:2-Sieg über Kroatien beim Qualifikationsturnier in Bremen

Bremen - Deutschlands Volleyballerinnen sind auf dem Weg zu den Olympischen Spielen fast nicht mehr zu stoppen. Dank einer eindrucksvollen Mannschaftsleistung besiegte die Mannschaft von Trainer Hee Wan Lee beim Qualifikationsturnier in Bremen Kroatien mit 3:2 (20:25, 25:22, 24:26, 25:19, 15:10) und blieb somit vor dem abschließenden Spieltag als einziges Team noch ungeschlagen und zu 99 Prozent schon bei Olympia 2000.

Nach dem vierten Erfolg in Serie ist der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) der Turniersieg und die damit verbundene Olympia-Teilnahme nur noch bei einer Niederlage im letzten Spiel am Sonntag (14.00 Uhr) gegen Italien und einem gleichzeitigen klaren Sieg der Kroatinnen gegen Ex-Europameister Niederlande zu nehmen.

4.200 Zuschauer in der Bremer Stadthalle sorgten für tolle Stimmung und trieben das deutsche Team immer wieder begeistert nach vorn. Während die Mannschaft um die durch eine Erkältung leicht geschwächte Spielführerin Susanne Lahme (Perugia/Italien) im ersten Spielabschnitt noch einige Mängel im Blockspiel offenbarte, lief es danach immer besser. In einem zunächst noch ausgeglichenen zweiten Satz konnte sich Deutschland gegen Ende absetzen und schließlich zum 1:1 ausgleichen.

Nach einem hochdramatischen dritten Satz, den die DVV-Auswahl am Ende unglücklich verlor, fiel die Vorentscheidung in Satz vier. Konsequent nutzte das deutsche Team die zunehmenden Fehler des Gegners und ließ seinerseits kaum noch Schwächen erkennen. Glanzstück war abermals der Außenangriff.

Angesichts des Triumphes der deutschen Damen waren die weiteren Begegnungen nur noch Makulatur. Am Nachmittag standen sich Rumänien und die Niederlande gegenüber. Am Abend traf das Team der Ukraine auf Italien, das am Sonntag gegen Deutschland nur noch um den zweiten Platz kämpft.

Quelle: sid

  07.01.1999 - Freitag Anfang  

Deutschland schmettert sich für Kroatien ein

Das Olympia-Fieber hatte alle Beteiligten sichtlich erfasst: Die La-Ola-Welle schwappte über die Tribünen und sorgte selbst bei den Reservespielerinnen für beste Laune. Ja, die rund 2000 Zuschauer hielt beim dritten Auftritt der deutschen Volleyballerinnen im Prestigeduell gegen die Niederlande restlos nichts mehr auf ihren Sitzen. Der Grund lag unmittelbar vor ihnen auf dem Parkett: Matchball für die Gastgeberinnen nach 67 Minuten Spielzeit. Sekunden später rauschte ein (Judith) Sylvester-Knaller am gegnerischen Block vorbei. Es war vollbracht - und der Lärm ohren-betäubend. Ja, der überraschend deutliche 3:0 (25:23, 25:21, 25:20)-Erfolg gegen den Erzrivalen stellte ohne Zweifel das bis dato hochklassigste Match des Turniers dar.

Während die Damen von Coach Hee Wan Lee ihre Koffer für die Reise nach Sydney schon einmal vom Staub befreien dürfen, bedeutete die zweite Niederlage für die „Oranjes“ nunmehr das Aus. Allerdings gaben auch sie in der jüngsten Partie eine recht gute Figur ab, kamen selbst bei einem 13:17-Rückstand in Durchgang drei nicht zuletzt durch Chaine Staelens noch einmal heran. Das bessere Ende hatten jedoch letztlich die Gastgeberinnen, die zeitweise ein glänzendes Kombinationsspiel aufzogen. Allen voran Zuspielerin Tanja Hart riss den holländischen Block ein ums andere Mal durch ihre präzisen Über-Kopf-Zuspiele auf die erfolgreichste deutsche Angreiferin Angelina Grün auseinander. Doch auch ihre Kolleginnen griffen immer wieder tief in die Trickkiste. Während die draußen stehende Christina Benecke von einem „faszinierenden Spiel“ sprach, entschuldigte sich Lee beim heimischen Fernsehteam für das rasante Tempo, das seine Auswahl an den Tag gelegt hatte. „Wenn ich gewusst hätte, dass ich die Sendezeit füllen sollte, hätte ich vier Sätze angeordnet“, ulkte der Südkoreaner vor dem Showdown gegen die Kroatinnen.

Diese legten kurz darauf gegen die Ukraine nach, bewiesen spätestens im vierten Satz ihre Klasse und siegten verdient mit 3:1 (25:20, 23:25, 25:19, 25:14). Deutlich mehr Mühe hatten die Italienerinnen, die sich fast schon heute endgültig aus dem Turnier katapultiert hätten. Sie mussten gegen Rumänien in den Tie-Break gehen, siegten nach durchwachsener Leistung letztlich aber mit 18:25, 25:17, 25:17, 24:26, 15:11.

Übrigens: Für die Opfer der Flutkatastrophe in Venezuela stiftete die deutsche Nationalmannschaft jetzt ein Trikot mit Original-Unterschriften, dass meistbietend versteigert wird. Gebote können noch bis Sonntag 12 Uhr schriftlich im Foyer abgegeben werden.

Quelle: DVV


Volleyballerinnen weiter ungeschlagen

Sydney-Tickets nach 3:0 gegen die Niederlande im Visier

Bremen - Die deutschen Volleyballerinnen haben ihre weiße Weste gewahrt und die Tickets für die Olympischen Spiele in Sydney weiter deutlich im Visier. Beim Qualifikations-Turnier in Bremen feierte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) mit einem 3:0 (25:23, 25:21, 25:20) gegen Ex-Europameister Niederlande am Freitag den dritten Sieg im dritten Spiel.

Ein klarer Erfolg am Samstag gegen Vize-Europameister Kroatien könnte bereits den Turniersieg bedeuten. Damit hätte das DVV-Team vier Jahre nach der sensationellen Qualifikation für Atlanta an gleicher Stelle erneut die Olympia-Fahrkarte gelöst. Dagegen sind die Niederländen nach der zweiten Niederlage in Bremen aus dem Rennen.

Rund 2.000 Zuschauer in der Bremer Stadthalle sahen trotz des glatten Dreisatz-Erfolges ein ausgeglichenes Match. Bei ständigem Führungswechsel in den ersten beiden Sätzen konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Die deutsche Mannschaft bewies allerdings jeweils in der Endphase Nervenstärke.

Vor allem gegen die überragenden Außenangreiferinnen Sylvia Roll (Calabria/Italien) und Angelina Grün (Münster) fanden die Niederländerinnen über weite Strecken der Partie kaum ein Mittel. Daneben überzeugte das deutsche Team erneut im Blockspiel, wobei sich besonders Spielführerin Susanne Lahme in bestechender Form präsentierte.

Insgesamt hinterließ die DVV-Auswahl wie schon zuvor in den Spielen gegen die Ukraine (3:0) und Rumänien (3:0) einen starken Eindruck, der auf Überraschungen gegen Kroatien und Italien hoffen lässt. Sollte der Turniersieg dennoch verpasst werden, bleibt als "beste Chance" auf eine Olympia-Teilnahme im Sommer ein Turnier in Japan (17. bis 25. Juni), wo unter acht Nationen - darunter drei aus Europa - noch einmal drei Sydney-Tickets ausgespielt werden.

Die neben Deutschland als einzige Mannschaft bislang ebenfalls ungeschlagenen Kroatinnen trafen am Nachmittag auf die Ukraine. In einem weiteren Spiel standen sich am Abend der mit bereits einer Niederlage belastete Mitfavorit und EM-Dritte Italien und die Auswahl Rumäniens gegenüber.

Quelle: sid


Maßgeschneiderter Spielplan soll deutsche Volleyballerinnen nach Sydney führen

Bremen - "So ein Anblick macht Freude", sagt Christina Benecke, Hamburger Volleyball-Nationalspielerin beim Olympia-Qualifikationsturnier in Bremen, als sie auf die Tabelle der sechs teilnehmenden Länder guckte. Den spielfreien Tag konnte das deutsche Team nach den beiden 3:0-Erfolgen über die Ukraine und Rumänien als Tabellenführer verbringen. Heute trifft die DVV-Auswahl (14 Uhr, live auf N3) auf die Niederlande. Eine lösbare Aufgabe, ehe es am Sonnabend gegen den auch noch ungeschlagenen EM-Zweiten Kroatien und tags darauf gegen den EM-Dritten Italien geht.

Der Spielplan ist maßgeschneidert. Genau diesen Vorteil hat sich der Gastgeber geschaffen. Die schweren Gegner kommen zum Schluss, können so noch intensiv beobachtet werden. Außerdem kann sich die eigene Mannschaft immer weiter einspielen, sicherer werden. Das ist auch der Grund, warum Bundestrainer Lee Hee Wan nur ungern seine Stammformation ändert und Christina Benecke zum Zuschauen verurteilt ist.

Selbstverständlich passt die Dramaturgie bestens den Verantwortlichen des dritten Programms des NDR, der alle ausstehenden drei Spiele der Deutschen überträgt. Aufmerksamkeit und Werbung, die der finanziell klamme DVV gut gebrauchen kann.

Aber nur der Erste qualifiziert sich direkt für die Sommerspiele im September in Australien. Sollten dies Rumänien, die Ukraine oder die Niederlande sein, hätten die deutschen Frauen nicht einmal mehr die Chance, im Sommer an einem weiteren Qualifikationsturnier in Japan teilnehmen zu können. Deshalb sind eigene Siege über diese Teams doppelt wichtig.   

Quelle: Hamburger Abendblatt

  06.01.1999 - Donnerstag Anfang  

Gelöste Stimmung im deutschen Team am spielfreien Tag

Am heutigen spielfreien Tag gab Bundestrainer Hee Wan Lee seinen Spielerinnen für den Vormittag frei - das bedeutete aber dennoch keine Freizeit pur für die Nationalspielerinnen. Denn: Medientermine kamen auf einen Großteil der Spielerinnen zu: Hanka Pachale fuhr zur Aufzeichnung zu Radio Bremen ins Fernseh-Studio (heute um 18.35 Uhr auf N3 Bremen), die Münsteraner Spielerinnen-Fraktion Angelina Grün, Judith Flemig und Judith Sylvester stellte sich den Fragen eines Münsteraner Journalisten und Hee Wan Lee sowie Christina Schultz und erneut Angelina Grün standen interessierten Journalisten in einem halbstündigen Pressegespräch zur Verfügung. Kurz vor dem Training am Nachmittag steht dann noch ein Fototermin auf dem Programm.

Die Stimmung beim Pressegespräch war nach dem bisherigen Turnierverlauf natürlich sehr gelöst, auch wenn Hee Wan Lee meinte: "Das Spiel Kroatien - Italien hat mir einen minimalen Schock versetzt, denn die Kroaten waren sehr, sehr stark". Dies sah auch Angelina Grün so: "Wir müssen uns noch steigern, wenn der "Kracher" Kroatien kommt. Was die Kyrillova da auf dem Feld treibt, ist schon ziemlich beeindruckend". Und Christina Schultz, nach dreieinhalb Jahren (nach Atlanta 1996) wieder in der Nationalmannschaft, lobte ihren Bundestrainer: "Hee Wan versteht es, auf die Jungen einzugehen und den Älteren noch Hilfen zu geben. Das ist eine schöne Symbiose".

Quelle: DVV


3:0 über Rumänien - deutsches Team überspringt zweite Hürde

Die deutschen Volleyballerinnen lassen sich beim Olympia-Qualifikationsturnier in der Bremer Stadthalle einfach nicht aus der Bahn werfen. Nach dem souveränen 3:0-Auftakterfolg über das Team aus der Ukraine nahm die DVV-Auswahl auf dem Sprung nach Sydney vor rund 1700 Zuschauern auch Hürde Nummer zwei. Diese erwies sich allerdings als unerwartet niedrig, soll heißen: Die Rumäninnen präsentierten sich allenfalls als guter Trainingspartner, mussten nach nur 57 Minuten mit 0:3 (16:25, 15:25, 19:25) die Segel streichen. "Wir haben gegen eine hochmotivierte deutsche Mannschaft einen schlechten Tag erwischt", sah Rumäniens Coach Costinel Stan den Grund für die zweite Niederlage im zweiten Spiel in der kurzen Vorbereitungszeit.

Die Deutschen tragen dagegen weiterhin eine schneeweiße Weste, stehen bislang ohne Satzverlust an der TabellenSpitze. Die Belohnung ihres Trainers Hee Wan Lee folgte prompt, versprach er seinen Damen im Hinblick auf den spielfreien Donnerstag am Vormittag eine Verschnaufpause - "zum individuellen Freizeitvergnügen", wie er bemerkte.

"Die Mannschaft setzt meine taktischen Anweisungen im Augenblick sehr gut um. Wir haben allemal das Zeug dazu, jeden Gegner zu schlagen", wollte Lee seinen persönlichen Turnier-Favoriten nach den ersten zwei Matches jedoch noch nicht verraten.

Starkes Blockspiel

Grund zur Euphorie besteht allerdings nicht, selbst wenn die im feuerroten Dress agierenden Deutschen in der jüngsten Begegnung ein kleines Feuerwerk abbrannten. Stand der Block mit den hochgewachsenen Spielerinnen Angelina Grün, Susanne Lahme, Judith Sylvester und Sylvia Roll am Netz praktisch wie eine Mauer, so taten sich bei den Kontrahentinnen immer wieder eklatante Lücken auf, die die deutschen Angreiferinnen konsequent nutzten.

So sah es auch Susanne Lahme. "Wir haben ein überzeugendes Blockspiel geboten, an dem wir vor den kommenden schweren Aufgaben weiter arbeiten müssen." Somit ließ die 31-jährige Mannschaftsführerin den Blick schon einmal in Richtung Hürde Nummer drei schweifen - wenn es zum Prestigeduell mit den Niederlanden kommt. Diese hatten sich im ersten Spiel des Tages gegen die Ukraine unerwartet schwer getan, konnten sie sich erst im Tie-Break mit 25:22, 25:21, 22:25, 23:25, 15:12 durchsetzen.

Kroatien nach Sieg über Italien heißer Rivale

Im abschließenden Spiel untermauerte Vize-Europameister Kroatien seine Olympia-Ambitionen und wies Italien überraschend klar mit 25:18, 25:21, 25:20 in die Schranken.

Quelle: DVV


Eine Schippe drauflegen

Interview mit Angelina Grün vom USC Münster zum Bremer Volleyballturnier

Spielerisch durchwachsen, aber dennoch erfolgreich startete die deutsche Volleyball-Auswahl in das Bremer Olympiaqualifikationsturnier. Herausragende Spielerin ist bisher die 20-jährige Angelina Grün vom USC Münster: Blo-cken, abwehren und den bunten Ball kräftig auf den Hallenboden prügeln - die 1,85 Meter große Studentin löst schwierige Situationen perfekt. Die taz sprach mit der Volleyballspielerin über das Match, über ihre eigene Rolle im deutschen Frauenteam und die Möglichkeiten, die sich für sie als 20-Jährige durch solch ein Turnier zusammen mit der Nationalmannschaft eröffnen.

Du bist die Jüngste im Team, musst du die Taschen der anderen tragen ?

Nein, ich habe keine speziellen Kükenpflichten. Einige andere sind auch erst Anfang 20.

Von den älteren Frauen sind einige Profis in Italien, was lernst du von denen ?

Das ist schwer zu sagen, denn das Lernen vollzieht sich eher unbewusst. Aber außerhalb der Wettkämpfe sind die viel ruhiger, nicht so zappelig wie ich.

Bist du mit den bisherigen Spielen im Bremer Turnier völlig zufrieden ?

Klar war es geil das Auftaktmatch gegen die Ukraine zu gewinnen. Je mehr wir zusammen spielen desto besser wird die Abstimmung zwischen unserer Stellerin und den Angreiferinnen. Am Wochenende müssen wir aber noch eine Schippe drauflegen.

Jubelst du dann wieder so mitreißend wie bisher - mit faustballen, hochspringen und rumbrüllen? Oder wird das jetzt stiller ?

Wenn ich mich wohl fühle, freue ich mich riesig über jeden einzelnen Punkt.

Quelle: taz - Oliver Camp


Das Ding muss sitzen

Interview zum Bremer Volleyballturnier mit Werner von Moltke

Bis Sonntag volleyballen die besten europäischen Frauenteams in der Stadthalle um die Startberechtigung für die Olympischen Spiele in Sydney. Die taz bremen fragt den Präsidenten des Deutschen Volleyballverband (DVV), Werner von Moltke, nach den Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden der Bundesauswahl.

Die Zutaten sind perfekt: Unterbringung, Trainingsmöglichkeiten, Wettkampfstätte - alles olympiareif.

Sind Sie nervös ?

Nein, ich bin ein wenig angespannt und erkenne in den Spielerinnen Selbstbewusstsein und Tatendrang. Wir wollen dieses Qualifikationsturnier nutzen um Werbung für Volleyball zu machen.

Bremen als Heimvorteil ?

Auf jeden Fall. An gleicher Stelle haben wir uns 1996 für Olympia qualifiziert und das Bremer Publikum hat uns damals lautstark unterstützt. Auf ein bisschen Budenzauber setzen wir auch diesmal.

Deshalb der kurzfristige Umzug in die größere Halle ?

Wir wollten unbedingt zurück an den magischen Ort, und die Techniker der Stadthalle haben dies so kurz nach der Millenniumsnacht in vielen Nachtschichten ermöglicht. Um noch mehr Aberglauben zu zelebrieren, richten wir die alte Tischordnung beim Frühstück her.

Quelle: taz - Oliver Camp

  05.01.1999 - Mittwoch Anfang  

Volleyballerinnen auf Olympiakurs

Bremen - Deutschlands Volleyballerinnen sind auf dem besten Weg, sich für die Olympischen Spiele in Sydney zu qualifizieren. Beim Qualifikationsturnier in Bremen kam die Mannschaft von Trainer Hee Wan Lee gegen Rumänien zu einem nie gefährdeten 3:0 (25:16, 25:15, 25:19)-Erfolg nach nur 59 Minuten. Mit dem zweiten Sieg behauptete die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) den ersten Tabellenplatz, der in diesem Turnier als einziger ein Olympia-Ticket sichert.

1.700 Zuschauer in der Bremer Stadthalle sahen dabei einen Tag nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen die Ukraine erneut eine überzeugende Vorstellung des deutschen Teams. Vom ersten Satz an ließen die Gastgeber ihren Gegnerinnen aus Osteuropa kaum eine Chance. Lediglich Mitte des ersten Satzes konnten die Rumäninnen mit einigen gelungenen Angriffskombinationen gefallen.

Bei der DVV-Auswahl erwies sich vor allem der Mittelblock mit den Italien-"Legionärinnen" Susanne Lahme (Perugia) und Christina Schultz (Schweriner SC) als Garant für den deutlichen Sieg. Daneben konnte sich Hanka Pachale (Modena) mehrmals gut in Szene setzen.

Unterdessen kam Ex-Europameister Niederlande, der am Freitag (14.00 Uhr) nächster Gegner der deutschen Mannschaft ist, in seinem zweiten Spiel zum ersten Sieg. Die Holländerinnen gewann gegen die Urkaine mit 3:2 (25:22, 25:21, 22:25, 23:25, 15:12) und wahrten damit nach der Auftaktniederlage gegen den EM-Dritten Italien ihre Chancen auf den Turniersieg. Die urkrainische Auswahl war vor allem angesichts ihres ausgezeichneten Blockspiels ein ebenbürtiger Gegner und musste sich letztlich nur knapp geschlagen geben.

Quelle: sid


Lees schlauer Schachzug mit Sylvester - Ukraine matt gesetzt

Gelungener Auftakt für die deutschen Volleyballerinnen bei der Olympia-Qualifikation in Bremen: So setzten sich die Schützlinge von Hee Wan Lee gestern im zweiten Spiel des Tages vor 1500 Zuschauern gegen das Team aus der Ukraine standesgemäß mit 3:0 (25:22, 25:20, 25:18) durch. Der Bundestrainer zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz entsprechend erleichtert. „Zwar lief es in Durchgang eins noch nicht optimal, doch war die Spielfreude in den Sätzen zwei und drei erkennbar“, zollte er seinen Damen Respekt für ihre Leistung.

Respekt verdiente kurz vor Ende des ersten Satzes allerdings auch Lees taktischer Schachzug. Bei einem knappen 21:22-Rückstand nahm der Trainer-Fuchs Zuspielerin Tanja Hart vom Feld und verstärkte mit der hochgewachsenen, 1,93 Meter großen  Judith Sylvester das deutsche Blockspiel. Mit Erfolg, schafften Lahme und Co. nach 22 Minuten die Wende und entschieden Satz eins mit 25:22 zu ihren Gunsten. „Bis zu diesem Zeitpunkt war die Anspannung bei jeder Spielerin noch enorm hoch. Schließlich geht es um das begehrte Olympia-Ticket“, sah Super-Star Susanne Lahme, die trotz akuter Fersenbein-Beschwerden auf die Zähne biss, die mannschaftliche Geschlossenheit als Schlüssel des Erfolges an.

Grün mit überzeugendem Spiel

Freude also auf der einen, Trübsal dagegen auf der anderen Seite. „Wir haben nach dem ersten guten Satz einfach zu stark abgebaut“, machte die ukrainische Mannschaftsführerin Iryna Zhukova keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung. Die Gastgeberinnen bauten statt dessen auf und trugen vor allem über die Außenpositionen immer wieder erfolgreiche Angriffsstafetten vor. In den Blickpunkt rückte dabei Münsters Angelina Grün, die mit knallharten Schlägen zur gefährlichsten deutschen Waffe avancierte. So sicherte nicht zuletzt die 20-jährige Studentin nach gut einer Stunde Spielzeit den ungefährdeten 3:0-Sieg.

Italien und Kroatien feierten Siege

Die ersten zwei Punkte hatten im Eröffnungsmatch jedoch die Italienerinnen verbucht, die sich gegen die Niederlande mit 3:1 (23:25, 25:19, 25:18, 25:23) durchsetzten. In der dritten Partie standen sich schließlich Vize-Europameister Kroatien und Rumänien gegenüber. Nach zwei Satzgewinnen (26:24, 25:17) für die Kroatinnen kam Underdog Rumänien noch einmal auf, holte sich Satz drei mit 25:20, um jedoch im letzten Durchgang ein 18:25 und damit eine 1:3-Niederlage zu kassieren.

Quelle: DVV

  04.01.1999 - Dienstag Anfang  

DVV-Frauen gegen Ukrainer siegreich

Bremen - Einen Auftakt nach Plan feierten die deutschen Volleyballspielerinnen bei der Olympia-Qualifikation in Bremen. In ihrem ersten Treffen besiegte die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee die Ukraine mit 3:0 (25:22, 25:20, 25:18). Bereits nach einer Stunde stand am Dienstagabend der klare Sieg und die Tabellenführung nach dem ersten Spieltag fest.

Abstimmungsfehler der DVV-Damen bestimmten Anfang der Partier

Damit verschafften sich die Gastgeber die erhoffte gute Ausgangsposition im Kampf um die Sydney-Tickets. Zuvor hatte Favorit Italien im ersten Turnierspiel die Niederlande mit 3:1 bezwungen. Obwohl die Niederländerinnen auf ihre erkrankte Hauptangreiferin verzichten mussten, hatte Italien sehr viel Mühe. Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) hatte nur in der Anfangsphase einige Probleme mit der eigenen Nervosität. Die Missverständnisse nutzte die Ukraine zu einer 20:19-Führung. "Im ersten Satz hatten wir zum Schluss auch Glück. Zuvor gab es doch Abstimmungsfehler", meinte Trainer Hee Wan Lee, der mit der Einwechslung von Judith Silvester (Münster) in der kritischen Phase eine glückliche Hand bewies.

Roll und Grün beeindruckend

In der Folgezeit wurde das deutsche Zusammenspiel immer besser. Vor 1 000 Zuschauern in der Bremer Stadthalle zeigten vor allem die Außenangreiferinnen Silvia Roll (Calabria) und Angelina Grün (Münster) eine starke Leistung. Die beiden Italien-Profis Susanne Lahme (Perugia) und Hanka Pachale (Modena), Tanja Harth (Karbach), Christina Schultz (Schwerin) und Libero Kerstin Tzscherlich (Dresden) vervollständigten die Stammformation.

DVV-Gegner Rumänien verpatzt Auftakt

Am späten Abend kam auch Vize-Europameister Kroatien zu einem 3:1 (26:24, 25:17, 20:25, 25:18)-Erfolg über das Team aus Rumänien, das am Mittwoch nächster Gegner der DVV-Auswahl ist.

Quelle: sport 1


Vor dem ersten Aufschlag: Lee plant mit Lahme

Endlich hat das lange Warten ein Ende und der erste Aufschlag beim Bauer Cup, dem europäischen Olympia-Qualifikationsturnier für Sydney 2000, erfolgt. Um 16.00 Uhr stehen sich heute im Eröffnungsspiel mit den Niederlanden und Italien gleich zwei Turnierfavoriten gegenüber. Anschließend gibt die deutsche Mannschaft zum ersten Mal ihre Visitenkarte ab – Auftaktgegner ist die Ukraine. Im letzten Spiel des ersten Turniertages stehen sich dann Vize-Europameister Kroatien und Rumänien gegenüber.

Viele „Volleyball-Experten“ schätzen das Teilnehmerfeld als sehr ausgeglichen ein. Und auch der deutsche Bundestrainer Hee Wan Lee glaubt an eine Chance: „Kroatien und insbesondere Italien sind die Favoriten, wir haben aber das Potenzial, alle zu schlagen und uns in Bremen für Sydney zu qualifizieren.“

Sorgen bereitete Lee lange Zeit der Einsatz von Super-Star Susanne Lahme. Die „Legionärin“ in Diensten des italienischen Erstligisten Perugia leidet an einer Entzündung des rechten Fersenbeins und wird täglich mehrere Stunden behandelt. Gestern Abend konnte der Bundestrainer jedoch eine Teil-Entwarnung geben: „Susi hat zwar noch Schmerzen, aber ich denke, dass sie von Beginn an spielen kann.“

Nicht mehr dabei ist allerdings Peggy Küttner. Die annahme- und abwehrstarke Angreiferin vom Dresdner SC wurde gestern von Lee als letzte Spielerin aus dem Kader gestrichen. „Es tut mir für Peggy sehr leid“, so Lee, der sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hatte. Damit steht der 12-er Kader von Deutschland fest, in dem mit Susanne Lahme, Hanka Pachale, Sylvia Roll, Christina Benecke und Jana Vollmer insgesamt fünf Spielerinnen stehen, die ihre „Brötchen“ im Ausland verdienen. Die meisten – nämlich drei - Spielerinnen stellt der USC Münster.

„Wir haben die optimale Mannschaft zusammen“, glaubt auch Zuspielerin Beatrice Dömeland. Und findet: „Die Stimmung ist sehr angenehm. Jeder geht unheimlich professionell an die Sache heran und ordnet sich dem Team unter.“

Kroatien verpasste Flieger

Nicht gar so gut gelaunt waren indes die Kroaten. Der Grund: Ihr Flieger aus Zagreb konnte wegen Nebels erst verspätet starten. Die Folge: Der Vize-Europameister verpasste den Anschlussflug in München und kam so um satte zwei Stunden verspätet in Bremen an.

Quelle: DVV

  03.01.1999 - Montag Anfang  

Bundestrainer Lee streicht Peggy Küttner aus dem Kader

Nun steht der 12er Kader für den Bauer Cup fest: Peggy Küttner vom Dresdner SC musste in den sauren Apfel beißen und wurde von Bundestrainer Hee Wan Lee als letzte Spielerin aus dem Kader für den Bauer Cup gestrichen. Damit hat Lee nun die zwölf Spielerinnen um sich, die es in Bremen richten und den Sprung nach Sydney schaffen sollen.

Neben dem ersten Training in der Wettkampfhalle stand für die Mannschaft ein anderer Termin auf dem Programm: Die traditionelle "Blaue Stunde", ein gemütliches Beisammensein von Mannschaft und Journalisten, fand großen Anklang bei der Presse. Susanne Lahme, immer noch nicht zu 100 Prozent fit, fuhr anschließend noch zu Radio Bremen. Heute um 18.35 Uhr wird das Interview in N3/Radio Bremen gezeigt.

Quelle: DVV


Volleyballerinnen wollen Olympia-Ticket lösen

Mit dem eigenen Publikum im Rücken wollen die deutschen Volleyballerinnen beim europäischen Qualifikationsturnier in Bremen (4. bis 9. Januar) die Tickets für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney lösen. "Wir sind nicht in der Favoritenrolle, haben aber eine gute Chance", sagt Bundestrainer Hee Wan Lee vor der "Woche der Wahrheit" in der Bremer Stadthalle, wo unter den sechs besten Teams Europas nur ein Sydney-Startplatz ausgespielt wird.

Nicht in Bremen dabei ist Serien-Europameister Russland, welches sich bereits durch den zweiten Platz beim Weltcup im November in Japan das Startrecht für Olympia 2000 erkämpft hat. Die Favoriten-Bürde liegt damit beim Vize-EuropameisterKroatien sowie beim EM-Dritten Italien.

"Wir brauchen 100 Prozent von allen Spielerinnen", fordert Lee. In den letzten vier Tests gegen den Turnierrivalen und Ex-Europameister Niederlande gab es zwei Siege (3:1 und 3:2) sowie zwei Niederlagen (0:3 und 2:3). Lee versuchte dabei, vor allem seine im Ausland beschäftigten Spitzenspielerinnen in das Teamgefüge zu integrieren. Bis auf Routinier Susanne Lahme (Entzündung im Fersenbein des rechten Fußes) sind alle Spielerinnen derzeit einsatzbereit.

Sollte die DVV-Mannschaft bei ihren Spielen den Turniersieg verpassen, bleibt der Weg der "zweiten Chance". Die drei besten noch nicht qualifizierten europäischen Teams der Weltrangliste dürfen an einem Turnier teilnehmen, bei dem vom 17. bis 25. Juni in Japan die letzten drei Sydney-Tickets verteilt werden.

Quelle: sid


DVV-Damen mit Susanne Lahme und Judith Silvester in Bremen

Bremen - Der Einsatz von Susanne Lahme und Judith Silvester in der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft bei der Olympia-Qualifikation in Bremen gilt als sicher. Die beiden bisher verletzten Spielerinnen absolvierten am Sonntag in Bremen zwar nur ein leichtes Trainingsprogramm, doch Bundestrainer Hee Wan Lee meinte hinterher: "Ich rechne fest mit ihnen. Sie sind mit unsere wichtigsten Spielerinnen." Die in Perugia unter Vertrag stehende Susanne Lahme laborierte zuletzt an einer schmerzhaften Entzündung am rechten Fersenbein, die für den USC Münster spielende Judith Silvester war an einer Mandelentzündung erkrankt.

Quelle: dpa

  02.01.1999 - Sonntag Anfang  

Deutsche Mannschaft seit 1. Januar in Bremen

Lahme noch angeschlagen, Sylvester wieder fit

Den Rutsch ins Jahr 2000 konnten die deutschen Spielerinnen kaum genießen, denn bis 17.00 Uhr mussten sich  die Spielerinnen um Spielführerinnen Susanne Lahme am Neujahrstag in Bremen einfinden. Um 18.30 Uhr bat Bundestrainer Hee Wan Lee zur ersten Trainingseinheit, heute und morgen stehen zwei weitere Einheiten auf dem Programm ehe am 4. Januar der Ernstfall mit dem Spiel gegen die Ukraine (18.00 Uhr) beginnt.

Lee hat alle 13 Spielerinnen um sich, von denen er morgen abend noch eine Spielerin streichen muss. Das heißt, auch die an einer Mandelentzündung erkrankte Judith Sylvester ist wieder dabei, ebenso wie Susanne Lahme, die weiterhin an einer Entzündung am rechten Fersenbein leidet. Während Sylvester das volle Programm mitmachen kann, absolviert Lahme derzeit nur leichtere Übungen, um ihren Fuß zu schonen.

Der deutsche Kader für Bremen: Beatrice Dömeland, Kerstin Tzscherlich, Peggy Küttner (alle Dresdner SC), Tanja Hart (Franken Brunnen Karbach), Angelina Grün, Judith Flemig, Judith Sylvester (beide USC Münster), Christina Schultz (Schweriner SC), Jana Vollmer (Luzern), Christina Benecke (Las Tortoreto), Sylvia Roll (Volley Calabria), Susanne Lahme (Perugia), Hanka Pachale (Volley Modena)

Quelle: DVV

  24.12.1999 - Freitag Anfang  

Mit Lahme und Pachale zum Olympia-Ticket

Der Auftrag ist klar: Die deutschen Volleyballerinnen wollen beim Olympia-Qualifikationsturnier vom 4. bis 9. Januar 2000 in Bremen das Ticket für Sydney lösen. Bundestrainer Hee Wan Lee geht dabei kein Risiko ein und setzt auf bewährte Kräfte. So kehren die Italien-Profis Susanne Lahme (Perugia) und Hanka Pachale (Modena) in die deutsche Volleyball-Auswahl zurück. Neben dem Top-Duo nahm Lee auch Kerstin Tzscherlich (Dresdner SC) in sein Aufgebot.

Die deutsche Auswahl muss in Bremen gegen den EM-Zweiten Kroatien, den EM-Dritten Italien, die Niederlande, die Ukraine und Rumänien unbedingt den Turniersieg erringen, um die Tickets für Sydney zu lösen. Verpasst das Lee-Team diese Gelegenheit, bietet sich im Juni 2000 in Japan bei einem weiteren Qualifikationsturnier eine zweite Chance.

Quelle: sid

  16.12.1999 - Donnerstag Anfang  

Bauer Cup: Kurzfristiger Wechsel der Spielhalle

Jetzt in Halle 1 um das Sydney-Ticket / Größere Kapazitäten

Mitte dieser Woche kam das Angebot, dann ging alles ganz schnell: Die Olympia-Qualifikation der Volleyballerinnen zieht um! Vom 4. bis 9. Januar 2000 findet der Bauer Cup nun in Halle 1 der Bremer Stadthalle statt - und nicht wie geplant in der Messehalle 6. Ausschlaggebend für den kurzfristigen Wechsel war die größere Kapazität in der großen Halle.

Ursprünglich war die große Halle mit ihrem Fassungsvermögen von über 6.000 Plätzen auf Grund einer Musikveranstaltung belegt. Doch überraschend teilte  Stadthallen-Direktor Claus Kleyboldt den Volleyball-Organsiatoren diese Tage mit, dass die Halle 1 nun doch frei sei. Nach einer kurzen Telefonkonferenz zwischen Bremen und Frankfurt sowie der erhaltenen Genehmigung vom Europäischen Volleyball-Verband (CEV) in Luxemburg war die Entscheidung schnell gefallen. „Auf Grund der großen Nachfrage rechne ich damit, dass an den letzten beiden Tagen mehr Leute kommen, als  wir in der Messehalle 6 hätten unterbringen können“, erklärte Rainer Prahl, Vize-Präsident des Organisations-Komitees hierzu.

Die Messehalle 6 – 1998 und 1999 Austragungsort des Traditionsturnieres – hätte ein Fassungsvermögen von rund 3.500 Plätzen gehabt. „Außerdem hat die große Halle infrastrukturelle Vorteile“, ergänzt Prahl. Und noch ein kleiner Aspekt kommt hinzu: In der großen Stadthalle feierten die deutschen Damen ihren bislang größten Erfolg in Bremen: 1996 qualifizierten sie sich hier für die Olympischen Spiele in Atlanta. Ein hoffentlich gutes Omen!

Quelle: DVV

  15.12.1999 - Mittwoch Anfang  

Volleyballerinnen starten in die Olympia-Quali

Leipzig - Ohne ihre Italien-Profis Susanne Lahme und Hanka Pachale haben die deutschen Volleyballerinnen mit der Vorbereitung auf das Olympia-Qualifikationsturnier in Bremen (4. bis 9. Januar 2000) begonnen. Bundestrainer Hee Wan Lee hat im Trainingscamp Kienbaum zunächst 15 Spielerinnen zusammengezogen.

Lee will den Kader nach zwei Länderspielen gegen Ex-Europameister Niederlande (21./22. Dezember in Doetinchem/NL) auf 13 Damen reduzieren und den endgültigen Zwölfer-Kader erst Anfang des neuen Jahres benennen. Lahme und Pachale sind derzeit noch in der italienischen Liga im Einsatz und stoßen am 26. Dezember zum Team.

Der vorläufige Kader des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) für das Bremer Turnier: Susanne Lahme (Perugia), Hanka Pachale (Modena), Sylvia Roll (Calabria), Christina Benecke (Tortoreto), Jana Vollmer (Luzern), Beatrice Dömeland, Kerstin Tzscherlich, Yvonne Zymara, Peggy Küttner (alle Dresdner SC), Angelina Grün, Judith Flämig, Anja Krause, Verena Veh, Judith Sylvester (alle USC Münster), Tanja Hart, Claudia Nast (beide Franken Brunnen Karbach), Anja-Nadine Pietrek (CJD Berlin), Christina Schultz (Schweriner SC).

Quelle: sid

  15.12.1999 - Mittwoch Anfang  

Heiße Phase der Vorbereitung beginnt

Kienbaum - Zu einem Vorbereitungslehrgang für die - Elf Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft sind um Bundestrainer Hee Wan Lee in Olympianächsten Tagen außerdem noch Christina Schultz, Anja Krause, -Qualifikation, den Bauer Cup vom 4. bis 9. Januar 2000, versammelt. Es werden in den Sylvia Roll und Libero Kerstin Tzscherlich in Kienbaum erwartetSpielerinnen aus dem 18er Kader machen den ersten Lehrgang nicht mit: Verena Veh wurde . Drei von Bundestrainer Lee nicht nach Kienbaum eingeladen, da "sie noch nicht so weit ist", so der Bundestrainer. Die Italien-Profis Susanne Lahme und Hanka Pachale haben noch Einsersten italienischen Liga, so dass die beiden "Legionäre" erst am 26. Dezember, bei der zweiten Vorbereitungsmaßnahme, ätze in der im Kreis der Nationalmannschaft erwartet werden. Am Ende des ersten Lehrgangs stehen zwei Länderspiele gegen die Niederlande - dritter deutscher Gegner beim Bauer Cup Doetinchem/Niederlande - auf dem Programm. Am 21. (19.30 Uhr) und 22. Dezember (14.30 Uhr) spielen die beiden Konkurrenten in gegeneinanderDezember möchte Lee dann inklusive der . Für diese beiden Partien nominiert Lee dann nur noch 13 Spielerinnen. Zum zweiten Lehrgang am 26. ItalienOlympia-Qualifikation gestrichen. Am Ende des zweiten -Profis erneut 13 Spielerinnen berufen - damit wären wiederum zwei Spielerinnen für die Vorbereitungslehrganges werden zwei weitere Vergleiche mit den Niederlanden absolviert, diesmal allerdings auf deutschem Boden. Am 28. Dezember stehen sich die Teams um später trifft man um 18.00 Uhr in Emden aufeinander. Der DVV-Kader: Susanne Lahme 20.00 Uhr in Emlichheim gegenüber, einen Tag (Zymara, Peggy Küttner (alle Dresdner SC), Tanja Hart, Claudia Nast (beide Franken Brunnen Perugia), Beatrice Dömeland, Kerstin Tzscherlich, Yvonne KarbachGrün, Judith Flemig, Anja Krause, Verena Veh, Judith Sylvester (alle USC Münster), Jana Vollmer (Luzern), ), Sylvia Roll (Volley Calabria), Angelina Christina Benecke Anja-Nadin Pietrek (CJD Berlin), Christina Schultz (Schweriner SC), Hanka Pachale (Volley Modena).(Las Tortoreto),

Quelle: Sport.de

  14.12.1999 - Dienstag Anfang  

Deutsches Team trifft sich heute zum ersten Lehrgang

15 Spielerinnen in Kienbaum / Lahme und Pachale noch nicht dabei

Nun hat sie endlich begonnen, die Vorbereitung auf das Top-Ereignis aus deutscher Volleyball-Sicht im Jahre 2000: Seit heute nachmittag befinden sich die deutschen Volleyball-Frauen mit Bundestrainer Hee Wan Lee in Kienbaum und absolvieren ihren ersten Vorbereitungslehrgang für den Bauer Cup vom 4.-9. Januar 2000 in Bremen. Am heutigen Montag scharen sich jedoch erst elf Spielerinnen um den Bundestrainer, ehe ab Dienstag weitere Spielerinnen nach und nach zum Kader hinzustoßen. So kommt Christina Schultz morgen, Anja Krause, die Probleme mit ihrer Achillessehne hat, reist erst am Mittwoch nach Kienbaum, und Sylvia Roll sowie Libero Kerstin Tzscherlich finden sich gar erst am Freitag bei der Mannschaft ein. Drei Spielerinnen aus dem 18er Kader machen die erste Maßnahme nicht mit: Verena Veh wurde von Bundestrainer Lee nicht nach Kienbaum eingeladen, da „sie noch nicht so weit ist“, so der Bundestrainer, und die Italien-Profis Susanne Lahme und Hanka Pachale haben Einsätze in der ersten italienischen Liga, so dass die beiden „Legionärinnen“ erst ab dem 26. Dezember, bei der zweiten Vorbereitungs-maßnahme, im Kreis der Nationalmannschaft erwartet werden. Am Ende des ersten Lehrgangs stehen zwei Länderspiele gegen die Niederlande – dritter Gegner von Deutschland beim Bauer Cup - auf dem Programm. Am 21. (19.30 Uhr) und 22. Dezember (14.30 Uhr) spielen die beiden Konkurrenten in Doetinchem/Niederlande gegeneinander. Für diese beiden Partien nominiert Lee dann nur noch 13 Spielerinnen, so dass zwei weiteren Akteurinnen eine Absage erteilt werden muss.

Zum zweiten Lehrgang am 26. Dezember möchte Lee dann inklusive der Italien-Profis erneut 13 Spielerinnen berufen – damit wären wiederum zwei Spielerinnen für die Olympia-Qualifikation gestrichen. Am Ende des zweiten Vorbereitungslehrganges werden zwei weitere Vergleiche mit den Niederlanden absolviert, diesmal allerdings auf deutschem Boden. Am 28. Dezember stehen sich die Teams um 20.00 Uhr in Emlichheim gegenüber, einen Tag später trifft man um 18.00 Uhr in Emden aufeinander.

Der DVV-Kader: Susanne Lahme (Perugia), Beatrice Dömeland, Kerstin Tzscherlich, Yvonne Zymara, Peggy Küttner (alle Dresdner SC), Tanja Hart, Claudia Nast (beide Franken Brunnen Karbach), Sylvia Roll (Volley Calabria), Angelina Grün, Judith Flemig, Anja Krause, Verena Veh, Judith Sylvester (alle USC Münster), Jana Vollmer (Luzern), Christina Benecke (Las Tortoreto), Anja-Nadin Pietrek (CJD Berlin), Christina Schultz (Schweriner SC), Hanka Pachale (Volley Modena).

Quelle: DVV

  08.12.1999 - Mittwoch Anfang  

Hee Wan Lee benennt 18-er

Fünf Legionäre für Deutschland / Niederlande macht mobil – Boersma dabei

Mit fünf Legionärinnen geht Hee Wan Lee, Bundestrainer der deutschen Volleyballerinnen, die Olympia-Qualifikation an. Für den Bauer Cup, der vom 4. bis 9. Januar 2000 in der Bremer Stadthalle (Messehalle 6) steigt, gab der 43-jährige Südkoreaner jetzt seinen offiziellen 18-er Kader bekannt, zu dem die in Italien unter Vertrag stehenden Susanne Lahme (Perugia), Hanka Pachale (Volley Modena), Sylvia Roll (Volley Calabria) und Christina Benecke (Las Tortoreto) sowie die in der Schweiz für Konkordia BTV Luzern spielende Jana Vollmer gehören.

„Die Besten müssen spielen“, hatte Lee betont – und konnte nun seinen Wunschkader präsentieren. Zurück kehrt dabei mit Mittelblockerin Christina Schultz (Schweriner SC, 211 Länderspiele) auch eine ganz routinierte Lei-stungsträgerin, die bereits am zwei Olympischen Spielen teil nahm. Aus dem 12-er Kader der Europameisterschaft sind indes Ina Mäser (Schweriner SC) und Birgit Thumm (SSV Ulm) beim EM-Vierten nicht mehr dabei. Kurz vor der Olympia-Qualifikation wird Lee dann seinen Kader von 18 auf 12 Spielerinnen zusammen streichen müssen – keine einfache Aufgabe angesichts des  aus-geglichenen Kaders.
Mächtig mobil haben übrigens auch die anderen Nationen - Italien, Kroatien, Niederlande, Ukraine und Rumänien - gemacht. Am auffälligsten ist dies bei den Holländerinnen, die nicht nur neun Legionäre nominierten, sondern auch ihren 30-jährigen „Superstar“ Cintha Boersma (403 Länderspiele) wieder in die Nationalmannschaft holten. Auch Erna Brinkmann, lange Jahre in der Bundesliga aktiv, ist im 18er Kader aufgeführt.

Gleich mit drei ehemaligen russischen Nationalspielerinnen will Vize-Europameister Kroatien in Bremen auflaufen. Maria Likhtenchtein, Irina Kirillova und Elena Cebukina spielten bereits alle unter Trainer-Fuchs Nikolai Karpol. Die mittlerweile 34jährigen Olympiasiegerinnen Kirillova und Cebukina hatten eigentlich schon ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt und waren auch in Italien bei der EM nicht dabei gewesen. Trotz des hervorragenden zweiten Platzes bei der EM sieht sich Trainer Jelic jedoch veranlasst, die beiden Routiniers zumindest in den vorläufigen Kader zu berufen.

Angesichts des hohen Stellenwertes dieses Turnieres hat sich übrigens auch allerlei Volleyball-Prominenz angekündigt. So wird Chinas Nationaltrainer Hu Jin ebenso vor Ort sein wie eine dreiköpfige Japan-Delegation mit Cheftrainer Nobuchika Kuzuwa an der Spitze.

Der DVV-Kader: Susanne Lahme (Perugia), Beatrice Dömeland, Kerstin Tzscherlich, Yvonne Zymara, Peggy Küttner (alle Dresdner SC), Tanja Hart, Claudia Nast (beide Franken Brunnen Karbach), Sylvia Roll (Volley Calabria), Angelina Grün, Judith Flemig, Anja Krause, Verena Veh, Judith Sylvester (alle USC Münster), Jana Vollmer (Luzern), Christina Benecke (Las Tortoreto), Anja-Nadin Pietrek (CJD Berlin), Christina Schultz (Schweriner SC), Hanka Pachale (Volley Modena).

Quelle: DVV

 

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