Quanta Costa - Die wahre Geschichte

Am Anfang war Quanta Costa. Und er schwebte über dem Strand und über der Halle und er sah, daß es dort gut war.

Und Quanta Costa sprach: Es werde anders in der Halle!

Und er schuf einen, dem gab er ein anderes Gewand und nannte ihn Libero. Doch er ließ ihn nicht alles tun, sondern verbot ihm vieles. Doch er gebot ihm: Du sollst das Feld umpflügen und es mit der Nässe Deines Gewandes netzen.

Und er sprach zu dem Volke auf dem Felde:

Wenn einer von Euch gesündiget hat in Wort oder Tat gegen andere, will ich ihn durch meinen Engel mahnen lassen. Doch sündigt ein anderer ein zweitesmal, soll man ihm die Tafel der Verwarnung zeigen. Und seinen Feinden soll ein Engel einen Punkt in ihr Buch schreiben.

Doch sündigt ein dritter und sei es das erstemal und sei es der Gerechteste und habe er noch nie gesündigt, so soll er ohne Erbarmen gestraft werden und geworfen werden in den Schlund der Verdammnis. So will ich rächen die Schuld der anderen an ihm.

Und das Volk murrte.

Doch Quanta Costa sprach:

Murre nicht, Volk! Preiset mich, denn ich bin Quanta Costa und bin weise und weiß alles besser.

Und ich will Euch noch ein Gesetz geben!

Eure Weiber sollen sich entblößen, auf das es den Männern ein Wohlgefallen sei. Und viel Volks wird zu Euch kommen um Eurer entblößten Weiber wegen.

Da murrte das Volk abermals, denn es wollte seine Weiber nicht entblößen lassen vor fremden Volks

Da sprach Quanta Costa:

Murret nicht, sondern mehret meinen Tempelschatz! Und so Ihr auch murret, Eure Oberen werden meinen Willen schon tun. Und noch ein Gesetz gebe ich Euch: Von nun an wird gezählet, was Ihr Schlechtes tut auf dem Felde und wenn Ihr genug Schlechtes getan habt und das Buch voll ist, werdet Ihr verloren haben.

Da schrie das Volk auf und zerriß seine Kleider.

Aber Quanta Costa wandte sich ab und wurde entrückt nach Lausanne.

Quelle: Volleyball Online

 

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