History

Amerikanische Sportwissenschaftler haben erkundet, daß zum ersten Mal im Jahre 1930 ein Zwei-Mann-Spiel im Beach-Volleyball im kalifornischen Santa Monica stattgefunden hat. Die Strände von Kalifornien waren entscheidend für die weitere Entwicklung des Spiels. 1948 wurde das erste offizielle Turnier im Zwei-Mann-Spiel in State Beach organisiert.

In den 50er Jahren fanden regelmäßig offene Turniere an fünf verschiedenen Stränden statt: Santa Barbara, State, Corona Del Mar, Laguna und San Diego. Später kamen drei weitere Strände hinzu. Die Qualität der Spiele nahm durch die Perfektion der Aktiven immer mehr zu. Schließlich kam es 1974 bei den San Diego Open vor 250 Zuschauern zum ersten Turnier, bei dem um ein Preisgeld von 1500 Dollar gespielt wurde. Die Sieger hießen Dennis Hare und Fred Zülich.

Zwei Jahre später wurden die ersten Beach-Meisterschaften ausgetragen. Die Gewinner Menges/Lee erhielten 5000 Dollar. Das Konzept dieser Meisterschaft war die Grundlage jährlich eine Turnierfolge zu starten. Es fanden sich erste Sponsoren, die Preisgelder kletterten für die sieben USA-Turniere auf 52000 Dollar. 1980 kassiserten die Sieger der Weltmeisterschaften 15000 Dollar.

1983 begrenzten sich die Turniere nicht mehr auf den Staat Florida, drei weitere kamen hinzu, die Anzahl der Profi-Turniere wuchs auf 12 an. Der 21. Juli 1983 ist der Gründungstag der Association of Volleyball Professionals (AVP). Auf 25 erhöht sich die Anzahl der Turniere im Jahre 1984. Nach weiteren zwei Jahren wird Beach-Volleyball vom amerikanischen Kabelfernnsehen regelmäßig ausgestrahlt. Ergebnisse und mehr sind im Jahr1986 im Internet zu lesen. Die AVP-Tour wird international und geht erstamls nach Rio de Janeiro. Denn auch an den brasilianischen Stränden erfreut sich das Spiel immer größerer Beliebtheit. Es ist auch das Jahr, in dem sich die internationale Profi-Organisation der Volleyball-Frauen (WPVA) gründet. 1987 erreicht die AVP-Tour schon vier Länder außerhalb der USA.

Die Popularität dieser Sportart wächst auch sehr schnell an den Stränden in Europa. Insbesondere in Deutschland wird eine Masters-Tour ähnlich dem amerikanischen Vorbild aufgebaut. Seit 1992 werden sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern Deutsche Meister ermittelt. Aber nicht nur bei den Profis findet diese Art des Volleyballs großen Anklang, sondern auch immer mehr Turniere für Amateure und Freizeitspieler werden organisiert.

Das Interesse der Zuschauer und der Medien steigt ständig. 1993 überträgt die amerikanische Fernsehstation NBC 10 Turniere. Am 21.September des selben Jahres nimmt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Sportart Beach-Volleyball ins olympische Programm auf. Die Preisgelder steigen im Jahr 1994 auf vier Millionen Dollar für 27 Turniere. Erstmals wird ein Hallen-Turnier im Beach-Volleyball im Madison Square Garden in New York veranstaltet. Schon ein Jahr später folgen solche Turniere in Washington, Boston und Minneapolis.

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta feiert die Sportart einen grandiosen Erfolg: alle Spiele finden vor ausverkauften Tribünen statt, die Einschaltquoten bei den Fernsehsendern sind überdurchschnittlich hoch. Um olympische Medaillen spielten 24 Männer- und 16 Frauen-Mannschaften. Kaum verwunderlich, daß Gold und Silber bei den Männern in das Geburtsland des Beach-Volleyball gingen. Bei den Frauen waren Brasiliens Frauen erfolgreich.

Siehe auch: Die Geschichte des deutschen Beach-Volleyballs
Siehe auch: Die Geschichte des Internationalen Beach-Volleyballs

 

 © 1999-2001 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel