Die Organisation des Hamburger Volleyball-Verbandes (HVbV)

Spielbetrieb

Im Erwachsenen-Bereich nehmen 160 Männer- und 155 Frauenmannschaften am Punktspielbetrieb teil. Der Spielbetrieb gliedert sich in sechs Landesleistungsklassen: Verbandsliga, Landesliga, Bezirksoberliga, Bezirksliga, Bezirksklasse und Kreisliga.
Aus der Verbadnsliga steigt eine Mannschaft in die Regionalliga auf. Die Staffelersten aus den anderen Ligen steigen direkt in die nächsthöhere Liga auf, die Staffelzweiten haben die Möglichkeit, über ein Qualifikationsturnier ebenfalls noch aufzusteigen. Die Anzahl der Aufsteiger hängt immer davon ab, ob und wieviele Mannschaften aus der Regionalliga in die Hamburger Verbandsliga absteigen und ob Mannschaften zurückgezogen haben. Deshalb kann diese Zahl immer erst nach Saisonende genau bestimmt werden.
Absteigen müssen aus der Verbandsliga drei und aus den Staffeln der Landesliga bis Bezirksklasse jeweils zwei Mannschaften.


Seniorinnen- und Senioren Meisterschaft

Jährlich finden in mehreren Altersklassen Meisterschaften statt (Frauen I: ab 32 Jahre, II: ab 38 Jahre, III: ab 44 Jahre sowie Männer I: ab 36 Jahre, II: ab 42 Jahre, III: ab 48 Jahre und IV: ab 54 Jahre). Jeweils zwei Mannschaften qualifizieren sich für die Norddeutschen Meisterschaften, auf denen sich dann wieder 1 - 2 Mannschaften für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren können.


Jugendspielbetrieb

190 Jugendmannschaften spielen in der Saison 1997/1998 im Bereich des HVbV in den Leistungsstaffeln I,II und III sowie den Einstiegsmodellen (ohne Trennung nach Mädchen oder Jungen) ‘Unter 18 Jahre’, ‘Unter 14 Jahre’ und ‘Unter 12 Jahre’.
Es werden jährlich Jugendmeisterschaften in folgenden Klassen (jeweils für Mädchen und Jungen) ausgetragen: A-Jugend bis 18 Jahre, B-Jugend bis 16 Jahre, C-Jugend bis 14 Jahre, D-Jugend bis 12 Jahre, E-Jugend bis 11 Jahre. Die Meldung hierzu ist unabhängig vom Jugendspielbetrieb. Jeweils zwei Mannschaften qualifizieren sich für die Norddeutsche Meisterschaft, auf denen dann wieder zwei Mannschaften für die Deutsche Meisterschaft ermittelt werden.


Breiten- und Freizeitsport

Hier werden jährlich folgende Spielrunden ausgeschrieben, an denen auch Mannschaften teilnehmen können, die nicht über eine Vereinsmitgliedschaft dem Verband angehören.


Mixed- und Hobby - Runde

Unter folgenden Angeboten kann gewählt werden: Mixed-Gruppen mit mindestens zwei Frauen (A), Mixed-gruppen mit mindestens drei Frauen (B) sowie Hobbygruppe für Frauen oder Männer.
Hat man sich für eine dieser Geruppen entschieden, kann bei den Mixed-Gruppen noch zwischen sechs verschiedenen Leistungsklassen gewählt werden. Für Familien und deren Freunde steht noch eine Familienstaffel im Angebot, wobei Männer hier mindestens 32 Jahre alt sein müssen.
Ob Anfänger oder ehemalige Aktive - hier kann jede(r) sein Leistungsniveau finden. Über 250 Mannschaften nehmen jährlich dieses Angebot wahr und spielen an fünf festgesetzten Terminen gegeneinander. Nach der Runde findet eine Endrunde für jede Leistungsgruppe statt.


Hanse-Pokal

Mit Unterstützung des Hamburger Wocheblatts wird nach der offiziellen Spielsaison und der MIxed-Runde mit dem Hanse-Pokal eine weitere Spielmöglichkeit angeboten. Bei diesem Pokal können Mannschaften zwischen zwei Leistungsklassen jeweils für Frauen, Männer und Mixed wählen. Für Mannschaften ab Verbandsliga aufwärts ist dieses Angebot nicht gedacht.
Gespielt wird nach dem doppelten KO-System, d.h. jede Mannschaft spielt mindestens an zwei Turniertagen. Die Endrunde um den Hanse-Pokal wird im Juni ausgetragen.


Beach-Volleyball

Seit 1996 wird vom Beachausschuß die Hamburger Beachserie ausgeschrieben für Frauen, Männer, Duo-Mixed, Quattro-Mixed und Jugend. Bei Frauen und Männern qualifizieren sich jeweils die 16 besten Teams laut Rangliste für die Hamburger Meisterschaften. Für Duo-Mixed, Quattro-Mixed und die Jugend werden Meisterschaften gesondert ausgeschrieben. 1997 wurden über ein separates Qualifikationsturnier und ein Regionalturnier die Teilnehmer am Deutschen Beach-Cup für die A-Jugend ermittelt.


Fortbildungen

Für die Aus- und Fortbildung von TrainerInnen ist der Lehrreferent zuständig. Die Durchführung der Lehrgänge erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Sportbund, über den die Ausstellung und Verlängerung der Lizenzen läuft.
Die Aus- und Fortbildung der Schiedsrichter unterliegt dem Schiedsrichterausschuß. Nach bestandener Prüfung des Grundlehrganges erhält man die D-Lizenz, mit der in den beiden unteren Leistungsklassen gepfiffen werden darf. Nach weiteren Prüfungen kann man die C-Lzenz (bis einschließlich Landesliga) erhalten. Für die Verbandsliga ist nach nochmaligen Prüfungen die B-Lizenz erforderlich. Jugendliche bis 15 Jahre können einen Jugend-Schiedsrichterschein erwerben. Der Lehrgang ist dem D-Lehrgang angeglichen.
Fortbildungen müssen alle zwei Jahre besucht werden.

 

 © 1999-2001 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel