News

Dienstag, 02. Juli 2002 

Windspiele in der HafenCity
Europapokal-Auslosungen
Barsbüttler Beach-Wochenende
Sport gegen Kriminalität
Großer Wurf im Schwimmbad gelungen
Steffen Koch in der Siegerliste
Renault Beach-Cup in Kiel - Der Rückblick
Deutschland – Brasilien: Das etwas andere Finale

Juli 2002

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Juni 2002

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Hamburg - Smash-News

Dienstag. 02. Juli 2002

Windspiele in der HafenCity

Am vergangenen Sonntag lockten PremiumCups für Männer und Frauen die Spielerinnen und Spieler in die HafenCity. Am Rand des HafenCity-Fest wurden mit dem ALLEGRA Cup für Frauen und dem MAXIM Cup für Männer erstmals Turniere der höchsten Landesverbandskategorie direkt an der Elbe ausgespielt. Die führenden Teams der Hamburger Ranglisten wurden sowohl bei den Männern als bei den Frauen von überregional agierenden Teams besiegt.

Beim ALLEGRA-Premium Cup für Frauen marschierten die beiden Top-Teams der Setzliste, Anja Svensson/Maja Günther und Simone Kollmann/Nicole Fetting, ungeschlagen in Finale. Kollmann/Fetting standen zweimal den an Vier gesetzten Astrid Carstens-Schiewe/Katja Wiedemann gegenüber und lieferten sich die packende Begegnungen.

Im ersten Spiel konnten sich Carstens-Schiewe/Wiedemann den ersten Satz mit 14:16 sichern und verloren den zweiten mit 21:19. Mit viel Wind, Glück und Verstand siegten dann Kollmann/Fetting vom Bundesligisten TVF Phönix Hamburg im dritten Satz mit 15:13. Im Halbfinale starteten Kollmann/Fetting konzentrierter und gewannen den ersten Durchgang gegen Carstens-Schiewe/Wiedemann mit 15:7, verloren dann im zweiten Drittel 16:18, um letztlich wieder knapp mit 15:13 ins Finale zu gelangen.

Das Finale der Frauen war dann schneller und unspektakulärer zu Ende als erhofft: Simone Kollmann mußte nach wenigen Ballwechseln verletzungsbedingt aufgeben. Richtige Freude kam daher bei den Siegerinnen Anja Svensson und Maja Günther nicht auf. Überraschend stark spielten Svea Brügge und Anneke Voss: Von Setzrang 11 ergattern sich die beiden A-Jugendlichen der VG Elmshorn Rang Drei. Nach den errungenen DVV-Punkten beim Beach-Cup in Kiel, ärgert die beiden nur, dass sie pro Wochenende nur ein Ergebniss in die DVV-Rangliste einbringen können.

Den Favoritensieg beim MAXIM Premium Cup der Herren des an Position 1 gesetzten Teams Daniel Krug/Mischa Urbatzka konnten auch Jan Biermann und Marco Angermeier nicht verhindern. In allen Spielbereichen immer einen Tick gewiefter, konnte auch der böige Wind die beiden Youngster nicht am Spielaufbau hindern.

Die beiden Junioren-Nationalspieler zeigten ihr Spielvermögen ansatzweise im Halbfinale gegen Stefan Nickel und Matthias Nuppnau und gewannen den ersten Satz erschreckend deutlich mit 15:5. Die vormaligen Hamburger Meister Nickel/Nuppnau wurden zuvor von Biermann/Angermeier (15:13, 15:9) auf die Looser-Seite befördert. 

Den längsten Weg ins "kleine Finale" hatten Christoph Westphal und Torben Meier: Insgesamt 7 Spiele mussten die beiden absolvieren – obwohl die Entscheidung auf der Looser-Seite aufgrund einer Spielpause zum WM-Finale in einem Satz bis 21 Punkte gesucht wurde - eine beeindruckende Ausdauerleistung.

ALLEGRA-PremiumCup

Platzierung            Spielerin 1            Spielerin 2

1 Anja Svensson Maja Günther
2 Simone Kollmann Nicole Fetting
3 Svea Brügge Anneke Voss
4 Astrid Carstens-Schiewe Katja Wiedemann
5 Angela Nickel Elke von Lilienhoff
5 Inga Bökeler Silke Maier
7 Wendy Kloth Julia Tonn
7 Anne Gaartz Maike Sievers
9 Julia Lemmer Katrin Salbach
9 Ute Potrawke Marina Radtke
9 Wiebke Osterloh Kerstin Drosdzoll
9 Carina Borkowski Elena Lubomirsky
13 Uta Kieckhöfel Astrid Kottke
13 Meike Utzig Inga Kossel
13 Janin Wäsche Nina Paeplow
13 Maike Schwamm Kerstin Tharun

 

MAXIM-PremiumCup

  Spieler 1 Spieler 2
1 Daniel Krug Mischa Urbatzka
2 Jan Biermann Marco Angermeier
3 Stefan Nickel Matthias Nupnau
4 Torben Meier Christoph Westphal
5 Dimitrij Iwanow Alex Lieder
5 Matthias Proske Malte Nagursky
7 Heinz Moelk Martin Hofmann
7 Martin Scholz Dirk Schlüter
9 Toralf Kraft Thorsten Mielke
9 Ulrich Plötz Patrick Biastoch
9 Kay Militzer Wojtek Lackorzynski
9 Christian Nowara Markus Heß
13 Michael Kock Niko Hoff
13 Daniel Roederer Philipp Malkowski
13 Andreas Kluckert Guido Busch
13 Stefan Reckziegel Marco Jürgensen

Deutschland - USC Münster-News

Dienstag. 02. Juli 2002

Europapokal-Auslosungen

Der USC Münster trifft im CEV-Qualifikationsturnier vom 6. bis 10. Dezember 2002 im schweizerischen Luzern auf Gastgeber Concordia Luzern, Zaporizhya (Ukraine) sowie auf die zweitplatzierte Mannschaft der Gruppe zwei aus dem Top Team Cup (Lichtenvoorde/NED, Tirana/ALB, Panellinios Athen/GRE oder Nova Goricia/SLO).  Der Dresdner SC startet im Top Team Cup und spielt im TTC-Qualifikationsturnier vom 8. bis 10. November 2002 in Dresden gegen Aalborg/DEN, Limassol/ZYP und Skopje/MKD.  Ebenfalls im Top Team Cup trifft der Schweriner SC in Pool A vom 03. Dezember 2002 bis 22. Januar 2003 auf Odessa/UKR sowie auf die Sieger der TTC-Gruppe 2 (Lichtenvoorde/NED, Tirana/ALB, Panellirios Athen/GRE und Nova Goricia/SLO) und der TTC-Gruppe 7 (Tuzla/BIH), Riga/LAT, Famagustr/CYP und Piatra Nearnt/ROM).

Bei den Männer startet der VfB Friedrichshafen in der Champions League in Gruppe C zusammen mit Wien/AUT, Podgorica und Paris Volley/FRA. Der SCC Berlin ist für den Top Team Cup gesetzt und trifft in Gruppe ab dem 03. Dezember auf Duncujvaros/UNG sowie die Qualifikationssieger aus Gruppe 3 und 6 , während sich der TSV Unterhaching in der 1. Runde des CEV-Pokals gegen den dänischen Vertreter DHG Odense noch für die zweite Runde qualifizieren muss. Dort würde das Team auf Sete/FRA, Lennik/BEL und den zweitplatzierten der TTC-Qualifikationsgruppe 7 (Tirana/ALB, Genf/SUI, Baku/AZE oder Grodno/BUL) treffen.

Hamburg - Barsbüttler SV-/Smash-News

Dienstag. 02. Juli 2002

Barsbüttler Beach-Wochenende

2 Tage lang Beachvolleyball gab’s am Wochenende auf der Barsbüttler Zweifeldanlage. Am Samstag stand ein Männer-A-Turnier an und am Sonntag folgte ein Männer-C-Turnier.

Die Helden:
Marcio Carvalho / Lars Rückborn
(VG WiWa); Nummer 3 und 6 der Hamburger Beachrangliste
Torben Meier/Jens Wölfl (Barsbüttel); Torben spielt meist mit Christoph Westphal zusammen und hat schon 3 Wochen dieses Jahr die Hamburger Beachrangliste angeführt.
Christoph Westphal/Dirk Buurma (Barsbüttel/Lübeck); Christoph Westphal ist amtierender Hamburger Duo-Mix Meister und gewann mit Torben Meier bereits 2 Männer A-Turnier in diesem Jahr.
Martin Sipplie/Börge Jensen (Barsbüttel) schlugen die an Nummer 4 gesetzten und lieferten den späteren Siegern einen heißen Kampf

Das Wetter:
Samstag: warm trocken, sonnig, Sonnenbrandgefahr
Sonntag: kalt, viel Regen bis Mittags aber trocken

Keine großen Überraschungen gab es beim A-Turnier in Barsbüttel. Die an Nummer 1 und 2 gesetzten Teams Carvalho/Rückborn und Anschütz/Heins (alle VG WiWa) zogen verdient und souverän über die Siegerrunde ins Finale ein. Das spannende Finale gewannen Lars und Marcio. Aus Barsbütteler Sicht war das Team Jensen/Sipplie eine Überraschung, die die immerhin an Nummer 4 gesetzten Hoff/Claassen (SV Friedrichsgabe) schlugen und einen Satz gegen Fahrenkrug/v.Porthan (Oststeinbeker SV) sehr spannend gestalten konnten. Dadurch erreichten sie einen doch etwas unerwarteten Platz 7. Da sich Masud Omidwar verletzt hatte, konnte Torben Meier kurzfristig Jens Wölfl als Spielpartner gewinnen. Nach einem sehr knappen verlorenen Spiel gegen Rückborn/Carvalho trafen sie auf Torben Meiers standardmässigen Beachpartner Christoph Westphal, der mit seinem Partner Nico Buurma gewann und so Platz 5 erreichte.

Lars Rückborn und Marcio Carvalho erhalten als Sieger des A-Turniers je 375 Punkte. Dadurch wird Marcio in der nächsten Woche als Nummer 1 der Hamburger Beachrangliste geführt.

Das C-Turnier am Sonntag stand unter dem Zeichen "Turnier für die ganze Familie". Viele Barsbütteler Mannschaften  sollten und wollten Turniererfahrung gewinnen. So spielten hier zum Beispiel Jonas Wolf (Männliche Jugend Barsbüttel) und Rüdiger Wolf (Trainer der 1. Herren) in einem Turnier. Viele Regenschauer und natürlich das Fußball-Weltmeisterschaftsendspiel unterbrachen das Turnier. Letztendlich gewannen das Turnier die beiden Barsbütteler Börge Jensen und Henning Stöfen gegen Andreas Vollmers und Jan Kleeblatt aus Buxtehude 

Torben Meier und Christoph Westphal haben schon am Sonntag wieder ein Turnier bestritten (diesmal wieder gemeinsam und nicht gegeneinander), wurden beim Maxim Premium Cup anlässlich des HafenCity-Festes sensationell Vierte und erlangten somit einen DVV Ranglistenpunkt. Damit sind sie in der deutschen Rangliste vertreten und könnten ab sofort bei einer Qualifikation zu einem Masters melden.

Alle Infos sowie Bilder, Termine, und Trainingszeiten kann man unter http://www.barspage.de nachlesen.

Deutschland - Main Rheiner

Dienstag. 02. Juli 2002

Sport gegen Kriminalität

Projekt „Wir im Verein mit dir“ an Heuss-Grundschule

se. HECHTSHEIM – Ob Turnen, Kunstradfahren, Gardetanz, Volleyball oder Fußball – nach drei Stunden waren 350 Kinder der Theodor-Heuss-Grundschule total sportbegeistert. Nachwuchssportler der Hechtsheimer Vereine hatten für die Grundschüler auf der Sporthallen-Bühne Trainingseinheiten inszeniert, um den Kindern den Vereinssport vorzustellen und dafür zu werben.

An der Hechtsheimer Grundschule wurde in Rheinland-Pfalz der Start für ein Pilotprojekt gegeben, das im saarländischen Ministerium des Innern und für Sport sowie dem dortigen Bildungsministerium mit Grundschulen und Sportvereinen entwickelt wurde. „Wir im Verein mit Dir“ heißt das Projekt. Ziel ist nicht nur das Vorstellen der Sportvereine. „Über das frühzeitige Heranführen an Sportvereine soll sinnvolle Freizeitbeschäftigung angeboten werden, die letztlich auch einer möglichen Kriminalität von Kindern und Jugendlichen entgegenwirkt“, erläutert das Mainzer Innenministerium. Das hatte bereits mit der Vorstellung des Projekts bei Vertretern des Landessportbundes, der Landessportjugend sowie des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend eine große Resonanz gefunden. Vor Ort war Staatssekretär Karl Peter Bruch dabei und konnte sich von der Begeisterung der Kinder überzeugen.

Zwei Moderatoren des saarländischen Fernsehens vermittelten den Kindern die Projektinhalte. Und die Alternative zum Sport setzten ein Zauberkünstler, ein Liedermacher und nicht ganz unsportlich – senegalesische Trommler.

Nicht nur bei Sport wichtig ist auch eine vernünftige Ernährung: Beim Aktionstag gab es für jeden Gast ein gesundes Frühstück.

Und vielleicht gibt ja auch das Preisausschreiben Motivation für einen Besuch im Sportverein.

Deutschland - Bonner Rundschau

Dienstag. 02. Juli 2002

Großer Wurf im Schwimmbad gelungen

Beachvolleyball-Anlage von Förderverein

kh Windeck. Manche gehen gar nicht mehr ins Wasser, sondern kommen nur noch zum Volleyball spielen. Mit der Beachvolleyball-Anlage ist dem Förderverein des Rosbacher Freibads in der Tat ein großer Wurf gelungen.

"Ununterbrochen besetzt", berichtete Vorsitzende Gudrun Maus, sei das 18 mal 6 Meter große Feld hinter dem Nichtschwimmer-Becken. "Es wird sehr gut angenommen", bestätigte Bademeister Ralf Eibach.

Viel Lob für die neue Attraktion gab es denn auch von Bürgermeister Jürgen Klumpp. Ohne große Sponsoren habe der Förderverein mit Mitgliedsbeiträgen, Einzelspenden und dem Erlös aus Aktionen rund 14 000 Euro zusammengebracht.

So viel kosteten 220 Tonnen Quarzsand, 299 Quadratmeter Filtervlies, die beiden Pfosten mit dem Netz und der Zaun. Im Zuge einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wurde das Spielfeld hergerichtet. Bei der Gemeindeverwaltung habe man 100 Prozent Unterstützung erfahren, bedankte sich auch Gudrun Maus.

Gegründet worden ist der Förderverein 1994, als die Schließung des Freibads drohte. Der inzwischen 160 Mitglieder zählende Verein hat seitdem schon das Kinderplanschbecken finanziert und eine Rutschbahn angeschafft.

"Im Moment können wir die Sonne genießen." Damit meinte Klumpp, dass das beliebte Schwimmbad nach der umfangreichen Sanierung und Modernisierung der Technik sowie der Leitungen im vergangenen Jahr nunmehr in seinem Bestand gesichert ist.

Allerdings sei noch einiges zu tun, etwa an den Becken. Für nächstes Jahr sieht das Haushaltssicherungskonzept die Renovierung der Umkleide- und Sanitärräume vor. Vor Beginn der laufenden Badesaison ist die Dacheindeckung mit Stahltrapezblechen einschließlich des Blitzschutzes sowie die Elektroinstallation erneuert worden.

Deutschland - Thüringische Landeszeitung

Dienstag. 02. Juli 2002

Steffen Koch in der Siegerliste

Jena. (tlz/rp) Beach-Volleyball steigt in der Zuschauergunst, noch dazu bei so schönem Wetter wie am Wochenende, wo rund 300 Zuschauer an den drei Tagen des Turnieres für eine ansprechende Resonanz bei diesem fünften von insgesamt zwölf Ranglistenturnieren der Serie B sorgten.

Vom 1. VSV Jena 90 veranstaltet, von zahlreichen Sponsoren unterstützt, war die Stimmung schon deshalb bestens, weil mehrere Jenaer und Ex-Jenaer (wie Susanne Hemmann, Katrin Hertel, vom 1. VSV Jena 90) bei den Turnierentscheidungen tüchtig mitmischten. Im Herren-Wettbewerb waren von 34 Duos 24 in die Hauptrunde gelangt und danach sicherten sich Steffen Koch vom Jenaer TVV und Stefan Stauß vom Post SV Erfurt durch einen 2:1 (15:12, 13:15, 15:11)-Endspielerfolg den Turniersieg vor Jeffrey Bierwirt/Sebastian Oelsner (Ohrdruf). Rang 3 für die Ohrdrufer Gebrüder Torsten und Daniel Guba durch ein 2:0 (15:13, 15:12) über Andre Weise/Matthias Fritsch vom SV Rot-Weiß Knau.

Bei den Damen triumphierten unter 16 in die Hauptrunde gelangten Teams - 25 waren gestartet - Susanne Hemman/Beate Fischer (Post SV Gera/TuS Braugold Erfurt) durch einen 2:0 (15:11, 15:12)-Finalsieg über die Gothaerinnen Kathrin Uhmann/Susanne Hesse. Hier ging Platz 3 an Katrin Hertel/Ramona Nitschke (Post SV Gera/Braugold Erfurt) nach 2:0 (17:15, 15:11)-Endspielsieg über Sabine Schulze/Isabell Schwabe (Post SV Gera). Für Jenaer Akteure sprangen noch 5. Plätze heraus, die jeweils zweimal vergeben wurden.

Bei den Herren sicherten sich diese Michael Krüger/Christian Wegwerth vom Jenaer TVV und Daniel Vilser/Bertram Kögler vom gastgebenden 1. VSV Jena 90, bei den Damen Constanze Vilser/Swanteje Püchel vom 1. VSV Jena 90.

Deutschland - www.beach-volleyball.de 

Dienstag. 02. Juli 2002

Renault Beach-Cup in Kiel - Der Rückblick

Am Sonntag war sicher ganz Kiel im "Final-Fieber", zum Leidwesen des Veranstalters beschränkte sich die Begeisterung allerdings weitesten Teils auf die "falsche" Sportart. Fußball war angesagt und so verirrten sich, trotz Vorverlegung der Finalrunde, am Sonntag Vormittag nur die eingefleischten Beach-Volleyball-Fans auf den Center Court direkt an der Kieler Innenförde. Das hatte aber auf das Engagement der Spieler keine großen Auswirkungen. Sie gingen stets hochmotiviert in ihre Begegnungen und lieferten sich so manches enge und hart umkämpfte Match.

Freytag/Stoof gewinnen Cup in Kiel

Im Damenfinale standen sich die Teams Gabriele Freytag/Martina Stoof (TSV Spandau Berlin) und Doreen Engel/Maria Wendisch (Dresdner SC) gegenüber. Die beiden sportiven Mütter Gabriele Freytag und Martina Stoof hatten in diesem über weite Strecken ausgeglichenen Match im dritten und entscheiden Satz beim Stande von 13:14 bereits einen Matchball gegen sich. Dann konnten sie aber schließlich mit ihrer ganzen Routine den Spieß noch umdrehen und mit dem zweiten Matchball den Cup-Sieg mit 17:21, 21:15 und 17:15 perfekt machen.
Ein großes Lob hat sich allerdings auch das unterlegene Nachwuchsduo Doreen Engel und Maria Wendisch verdient. Sie zogen mit einer starken Vorstellung am gesamten Turnierwochenende überraschend ins Finale ein und durften zumindest für einen kurzen Moment am Sieg fühlen.

Deutschland gegen Kanada im Finale der Herren

Ole Mielenz und Christopher Sonnenbichler feierten den bislang größten Erfolg ihrer noch jungen gemeinsamen Karriere. Im Finale bezwangen sie die Kanadier Ahren Cadieux und James MacKay in drei Sätzen (26:24, 16:21, 16:14). Ein Netzroller beim Aufschlag von Ole Mielenz im dritten Satz lieferte den entscheidenden Punkt zum Satz- und Matchgewinn. Die Kanadier, die kurzfristig mit einer Wildcard gestarteten waren und sich aufgrund ihrer Verspätung von Anfang an durch die Loserrunde kämpfen mussten, konnten kurz zu vor beim Stande von 14:13 ihren Matchball nicht nutzen. Vielleicht können sie es beim Cup in Binz in zwei Wochen besser machen, dort wollen die Beiden nämlich im Rahmen ihres Trainings in Deutschland wieder an den Start gehen.

Spiele um Platz 3

Bei den Herren konnten sich Daniel Sander und Torsten Schulz gegen Bernard Gau und Drazen Slacanin glatt in zwei Sätzen (21:17, 21:18) den dritten Rang sichern.
Bei den Damen schafften dies Johanna Reinink und Stefanie Venghaus. Sie besiegten das Duo Silke Kerl/Sabine Sagert in zwei hart umkämpften Sätzen mit 23:21 und 24:22.

Aufschlagmessung von www.beach-volleyball.de

Mit einer besonderen Attraktion konnten wir beim Renault Beach-Cup in Kiel erstmals die Zuschauer und Spieler gleichermaßen begeistern. An unserem beach-volleyball.de-Stand konnte jeder der Lust hatte seine Ballgeschwindigkeit beim Aufschlag messen lassen. Der Rekord lag am Ende bei erstaunlichen 94 Stundenkilometern. Ob dieser Rekord zu toppen ist und ob sich wieder so viele Spieler an diesem Gerät austoben, werden wir am nächsten Wochenende beim Cup in Schwerin in Erfahrung bringen.

Am Rande notiert oder "Wenn das Häschen zweimal klingelt"

Für Erheiterung unter den Offiziellen im Orga-Büro sorgte am Wochenende ein „herrenloses“ Handy. Nachdem dieses Handy zum wiederholten mal in einer Ecke des Büros klingelte, interessierte man sich dann doch für den Anrufer, der vergebens seinen Adressaten suchte. Seine Identität offenbarte schließlich das Display. "Häschen" stand dort liebevoll geschrieben. Ob sich der zugehörige Hase allerdings gerade unter den aktiven im Sand befand, konnte leider nicht geklärt werden. Schade für das Häschen!  

Deutschland - Haburger Abendblatt

Samstag. 29. Juni 2002

Deutschland – Brasilien: Das etwas andere Finale

5. Minute

Ein völlig übermotivierter Olli Kahn hält versehentlich einen Elfmeter von Hamann auf der brasilianischen Seite.

15. Minute

Jeremies tritt Rivaldo mit Anlauf in den Allerwertesten, woraufhin sich Rivaldo theatralisch das Gesicht hält und dafür vom Unparteiischen Olhi Khan (Innere Mongolei) des Feldes verwiesen wird.

22. Minute

Die Stimmung im Stadion verebbt schlagartig, nachdem die Japaner begreifen, dass sie an dem laufenden Finale gar nicht teilnehmen.

38. Minute

Aus Miroslav Kloses Hose purzeln insgesamt 22 Mercedes-, 15 BMW- und acht Porscheschlüssel.

46. Minute

Asamoah hat in der Halbzeitpause ein brasilianisches Trikot geklaut und wird daraufhin auch prompt vom etwas verwirrten Trainer der „Selecao“ eingewwechselt.

61. Minute

Nach mehreren kurz aufeinander folgenden korrekten Abseitsentscheidungen wird gemutmaßt, dass der betreffende Linienrichter zwei Fahnen hat. Nach Bestätigung per Blutprobe wird der gute Mann umgehend ersetzt.

68. Minute

Olli Kahn (Übermotiviert) ohrfeigt die gesamte deutsche Innenverteidigung.

74. Minute

Sepp Maier schenkt sich auf der Trainerbank ein Glas Bitburger ein, woraufhin sich sämtliche Köpfe der Nationalspieler in seine Richtung drehen. Brenzlige Situation.

78. Minute

Olli Kahn (übermotiviert) wehrt mit Glanzparaden mehrere schwierige Bälle ab, die ihm von eifrigen Balljungen vor einem Abstoß zugeworfen werden.

82. Minute

Ziege – Gelb wegen Meckerns

84. Minute

1. Ballkontakt Jancker

86. Minute

Der Versuch, auch Bierhoff in Brasiliens Elf einzuschmuggeln, schlägt fehl.

90. Minute

Eigentor des dubiosen brasilianischen Spielers „Asamoahaolinho“. 1:0 – Deutschland ist Weltmeister!

 © 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel