News

Mittwoch, 03. Juli 2002 

Aktuelles aus Stavanger  Mi, 17.00 h
YoungBeach nonstop
DVV: 14 Spielerinnen in Heidelberg
Kuba gewinnt den Pan American Cup  
Vierte Station: Stavanger, Norwegen
Paul/Stöwe: Lohn der Arbeit
Bundesligaluft lockt Spitzenspieler 
"Leipzig spielt für uns noch keine Rolle"
"Alles dreht sich um die Halle"
5 deutsche Teams in der Quali, 3 im Hauptfeld!

Juli 2002

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International - Smash-News

Mittwoch. 03. Juli 2002

Aktuelles aus Stavanger

Judith Deister und Helke Claassen haben sich durch einen sicheren 21:18 und 21:16 Erfolg über die Kanadierinnen Jobst/Maxwell für das Hauptfeld qualifiziert. Andrea Ahmann und Jana Vollmer sind dagegen nach zähem Kampf gegen Clarke/Gooley (Australien) mit 17-21, 21-18, 8-15 ausgeschieden und belegen somit Rang 33.

Bei den Männern hatten die Deutschen Teams Ahmann/Hager und Klemperer/Rademacher in der ersten Qualifikationsrunde Freilose. In Runde 2 treffen Klemperer/Rademacher auf den Sieger der Partie Nota-Tomatis (Italien) gegen Loberg-Ingeborgrud (Norwegen), während es Ahmann/Hager entweder mit den Chinesen Qiang-Han oder mit den Schweden Norberg/Magnusson zu tun haben werden.

Hamburg - YoungBeach-News

Mittwoch. 03. Juli 2002

YoungBeach nonstop

Hamburg, den 1.Juli - Der Sommer kennt bei YOUNG BEACH keine Pause. Die Beach-Volleyball Angebote der Sportvereine sind vor allem in den Sommerferien ein attraktiver Spaß zum Mitmachen. Bereits am Donnerstag, dem ersten Ferientag in Hamburg, startet ein YOUNG BEACH-Turnier zur kostenlosen Mitmachen am Badesee in Neu-Allermöhe. Wer nicht älter als 21 Jahre ist und Beach-Volleyball Ausprobieren will, ist bei YOUNG BEACH genau richtig: Trau' Dich!

"Das tollste an den YOUNG BEACH-Turnieren ist, dass ich dort so viele netten Leute kennenlerne", sagt die 16-jährige Anna und strahlt mit der Sonne um die Wette. Während auf den drei Spielfeldern am Rand des HafenCity-Fest die anderen durch den Sand hechten, löffelt Anna in den Spielpausen genüsslich Joghurt und genießt den Panoramablick zwischen Elbe, Landungsbrücken und Speicherstadt. Bei den YOUNG BEACH-Turnieren steht genau diese Mischung für den Hamburger Volleyball-Verband im Vordergrund: "Wir wollen erreichen, dass die jungen Leute Spaß haben ohne zusätzlichen Leistungsdruck zu erzeugen", erläutert Ulli Kahl vom Hamburger Volleyball-Verband. Bislang ist die Aktion ein voller Erfolg, wie das Turnier in der HafenCity erneut beweist.

Neben den Turnieren besteht YOUNG BEACH aus kostenlosen offenen Trainingsangeboten in 15 verschiedenen Stadtteilen. Erfahrene Coaches zeigen Jugendlichen ohne Spielerfahrung die ersten Tricks und verbessern mit Fortgeschrittenen Technik und Taktik. Wo überall Trainings stattfinden steht im Internet unter www.youngbeach.de. Die Teilnahme an allen Trainings und Turnieren ist kostenlos.

Mit Unterstützung namhafter Sponsoren wie der Milch-Marke Hansano, Bäderland und der AOK Hamburg, sind die Turniere rundum gut ausgestattet: Jeder erhält ein Spiel-Shirt und sportgerechte Verpflegung für den Turnier-Tag. Damit alle mitmachen können, wird in drei Kategorien gespielt: Freshmen (4er-Teams), Junior weiblich und Junior männlich (jeweils 2 Personen pro Team). 

In Neu-Allermöhe beginnt der sportliche Ferien-Auftakt am Badesee (Felix-Jud-Ring) um 10.30 Uhr. Die Spielerinnen und Spieler können sich ihrem Spielniveau entsprechend und ohne Rücksicht auf das Lebensalter anmelden. Um auch Einzelpersonen das Mitmachen zu ermöglichen, wird vor jedem Turnier eine Spielerbörse stattfinden. Die Endspiele beginnen voraussichtlich um 15.00 Uhr anschließend ist die Ehrung der Siegerinnen und Sieger. Die Teilnahme ist kostenlos.

Deutschland - DVV-WM-News

Mittwoch. 03. Juli 2002

DVV: 14 Spielerinnen in Heidelberg

9. Juli Abflug zum Grand Prix - Ulrike Jurk nicht bei der WM – Zwei Parallellehrgänge   

Gut zwei Monate vor Beginn der Frauen-Weltmeisterschaft hat Bundestrainer Hee Wan Lee seine Spielerinnen nach einem zweiwöchigen Urlaub wieder um sich versammelt: Der Lehrgang im Olympiastützpunkt in Heidelberg ist zugleich der Abschlusslehrgang vor dem Abflug zum Grand Prix nach Asien am 9. Juli. 

In Asien spielt die deutsche Mannschaft gegen Brasilien, Japan, Thailand, Russland und China, zudem nehmen noch Kuba und die USA an dem alljährlichen Vier-Wochen-Spektakel teil.  Für den Grand Prix hat Lee folgende zwölf Spielerinnen nominiert: Beatrice Dömeland, Kerstin Tzscherlich, Sylvia Roll, Julia Schlecht, Jana Müller, Olessya Kulakova, Atika Bouagaa, Kathy Radzuweit, Angelina Grün, Judith Sylvester, Birgit Thumm und Verena Veh. Zudem sind in Heidelberg noch Tanja Hart und Christina Benecke dabei, die nach Verletzungen am Rücken (Hart) und der Schulter (Benecke) nun wieder in das Geschehen eingreifen wollen. 

Hart und Benecke sowie Christin Guhr (Volley Cats Berlin) und Cornelia Dumler (USC Münster) sollen während des Grand Prix an zwei Aufbaulehrgängen zu alter Leistungsstärke finden. Der ersten Lehrgang findet vom 11.-18. Juli in Heidelberg statt, der zweite vom 22. Juli–1. Augustin in Schwerin. An der zweiten Maßnahme sollen dann – wenn es nach Lee geht – auch Hanka Pachale und Christina Schultz teilnehmen. Dagegen plant Lee nicht mehr mit Libero Ulrike Jurk. Lee hatte sich bereits vor der EM-Qualifikation für Kerstin Tzscherlich auf der Defensivposition entschieden, nun setzt er auch für den Grand Prix und die WM auf die Dresdnerin: „Kerstin ist momentan besser und insbesondere in der Annahme stabiler. Und ich wollte mich auf dieser Position frühzeitiger als auf den anderen festlegen“, begründete Lee die Libero-Nominierung.   

Folgende 14 Spielerinnen sind in Heidelberg:  Angelina Grün (Volley Modena), Jana Müller (Schweriner SC), Atika Bouagaa (USC Münster), Beatrice Dömeland, Kerstin Tzscherlich (beide Dresdner SC), Birgit Thumm, (DJK Karbach), Verena Veh, Tanja Hart (beide SSV Ulm ALIUD PHARMA), Judith Sylvester, Kathy Radzuweit, Julia Schlecht (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Olessya Kulakova (RC Cannes), Sylvia Roll (Schiavo Jesi), Christina Benecke (Romanelli Florenz)   

International - DVV-WM-News

Mittwoch. 03. Juli 2002

Kuba gewinnt den Pan American Cup  

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für den dreifachen Olympiasieger und WM-Titelverteidiger: Kuba setzte sich beim erstmalig durchgeführten Pan America Cup durch und gewann im Finale 3:1 gegen die Dominikanische Republik. Das Spiel um Platz drei gewann Kanada gegen Mexiko.  

Hier der Endstand: 1. Platz: KUBA  2. Platz: DOMINIkANISCHE REPUBLIK  3. Platz: KANADA  4. Platz: MEXIKO 5. Platz: ARGENTINIEN 6. Platz: USA 7. Platz: PUERTO RICO

International - FIVB-News

Mittwoch. 03. Juli 2002

Vierte Station: Stavanger, Norwegen

Stavanger, Norwegen, 2. Juli - Die FIVB Beach Volleyball Welttour verweilt vom 2. bis 7. Juli für das vierte Event dieser Saison am Hafen von Norwegens viertgrößter Stadt, often als die größte „Kleinstadt“ des Landes bezeichnet. Nach einer Woche Pause seit dem Turnier im schweizerischen Gstaad sind die Spieler zurück im Sand.

Ausnahmeathleten wie die Weltmeister Mono Barcetti und Martin Conde nutzten diese Pause um in Graz die neu eingeführte Beach Volleyball World Trophy zu gewinnen. Dieses Einladungsturnier brachte sechs der weltbesten Teams sowie die führenden österreichischen Doppel zusammen als Kick-off für das FIVB Grand Slam – Turnier in Klagenfurt Anfang August. Andere Spieler wie die griechischen Qualifikanten Katerina Nikolaidou und Eftalia Koutroumanidou nutzten die Gelegenheit, um auf der nationalen Serie mitzuspielen.

Die Hafenstadt Stavanger mit einer mehr als 900-jährigen Geschichte beherbergt dieses Jahr erstmals  ein Frauen-Turnier der Weltserie. Der Norweger Vegard Hoidalen erklärte, dass das FIVB Weltserienturnier das bedeutendste Sport-Event des Sommers in Norwegen geworden ist: "Letztes Jahr hatten wir 60.000 Zuschauer in einer Woche. Dieses Jahr erwarten wir noch mehr. Es wird also wieder ein Beach Volleyball Festival sein," sagte Keith Woods vom lokalen Organisationskommittee.  Am ersten der Qualifikation zum Frauen-Turnier ergoß sich strömender Regen auf den Center Court, doch bestehen berechtigte Hoffnungen, dass das Wetter zum Wochenende aufklart.

Fokus der Aufmerksamkeit werden in dieser Woche die norwegischen Teams sein.  Hoidalen und sein Partner Jorre Andre Kjemperud, die Bronzemedaillengewinner der letztjährigen Weltmeisterschaften, sind ein Fixpunkt in jedem Hauptfeld eines Weltserienturniers und Kathrine Maaseide mit Partnerin Susanne Glesnes sind in diesem Jahr das best platzierte norwegische Frauenteam. Insgesamt nehmen zwölf norwegische Teams (vier Frauen- und acht Männer-Duos) an den Qualifikationsspielen teil, um einen Platz im Hauptfeld zu erlangen.

Die Sieger des letzten Jahres, die brasilianischen Asse Emanuel und Tande, werden versuchen ihren Titel zu verteidigen, aber das Frauenturnier ist völlig offen, wobei die Amerikanerinnen Kerri Walsh und Misty May, den aktuellen Haltern des Speedo Gold Tops, auf ihren dritten Sieg in Folge bei der Welttour hoffen. Insgesamt werden in dieser Woche mehr als 140 Teams aus dreißig Nationen antreten, um den weltbesten Beach-Volleyball auf der Weltserie zu demonstrieren. Das Qualifikationsturnier der Frauen began am Dienstag und das der Männer wird am Mittwoch starten. Das Frauen-Finale wird am Samstag stattfinden und mit dem Männer-Finale wird das Turnier am Sonntag beendet werden.

Deutschland - Süddeutsche zeitung

Mittwoch. 03. Juli 2002

Paul/Stöwe: Lohn der Arbeit

Die Volleyballerinnen Paul/Stöwe verbessern sich auf Sand

Der Wechsel auf anderen Untergrund ist drei Jahre her, und allmählich beginnt sich die Umstellung zu lohnen. Immer mehr Volleyballerinnen spielen auf Sand statt Hallenboden, feilen an neuer Technik und taktieren zu zweit statt zu sechst. Constanze Paul und Carola Stöwe, zwei Münchner Studentinnen, proben das seit drei Jahren, nun verzeichneten sie einen ersten deutlichen Erfolg. Bei der Studenten-WM in Guadeloupe belegte das Duo den zweiten Platz, nachdem es im Frühjahr schon die nationale Ausscheidung gewonnen hatte.

Beachvolleyball ist schon lange kein Funsport mehr, das wird nicht nur bei Olympia deutlich, sondern auch an Veranstaltungen wie in Guadeloupe. Da waren Spitzenkräfte vertreten wie das amerikanische Team Lindquist/Chartman und die Konkurrenz, sagt Paul, „rückte an mit Trainern, Masseuren und Delegationsleitern“. Als professionell könnte man aber auch die Vorbereitung der beiden Münchnerinnen bezeichnen, die im Herbst monatelang in den USA übten. An einer Privat-Universität hatte das Duo in einem klassischen Volleyballteam trainiert und in drei Monaten 35 Spiele absolviert. 

Paul und Stöwe sehen ihre Zukunft auf Sand, in München gibt es derzeit ohnehin keine hochklassige Hallen- Mannschaft. Am Wochenende starten sie beim Beach-Volleyball-Cup in Schwerin, zwei Wochen später treten sie beim Masters in Hamburg an. Bei den Turnieren geht es um Ranglistenpunkte, das wichtigere Ziel der beiden ist die Deutsche Meisterschaft Ende August. In Timmendorfer Strand wollen Paul/Stöwe mindestens Platz sieben belegen.

vk

Deutschland - Schaumburger Nachrichten

Mittwoch. 03. Juli 2002

Bundesligaluft lockt Spitzenspieler

Obernkirchen. Die niedersächsischen Beachvolleyball-Asse zieht es nach Obernkirchen wie nie zuvor. Vielleicht wollen sie alle von der Bundesliga-Luft schnuppern, die seit dem Aufstieg der MTV-Volleyballerinnen in die zweite Liga durch die Bergstadt weht.

Zwölf Anmeldungen für das A-Turnier am Sonnabend und Sonntag, 10./11. August, hat Günter Szallies, Manager der MTV-Volleyballerinnen, bereits entgegen genommen. Entsprechend groß will der Wirtschaftsförderverein am verkaufsoffenen Final-Sonntag, 11. August, das Rahmenprogramm aufziehen – mit einer großen Verlosung und zwei Flugreisen als Hauptgewinne.

16 Herren- und zwölf Damenmannschaften können insgesamt antreten. „Wenn das so weiter geht, müssen wir noch Teams ablehnen“, sagt Szallies. In den vergangenen Jahren seien die meisten Anfragen erst zwei, drei Wochen vor dem Turnier gekommen.

Die Volleyballer kämpfen in diesem Turnier der höchsten Kategorie, bei dem Punkte für den Bundesvergleich gesammelt werden können, um ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 2250 Euro. Die fünf besten Teams fahren zur Landesmeisterschaft nach Hannover und die Sieger aus Hannover wiederum direkt zur Deutschen Meisterschaft an den Timmendorfer Strand.

Die ersten Matches werden am Sonnabend, 10. August, um 10 Uhr angepfiffen. Gespielt wird bis etwa 20 Uhr. Danach ist eine große Beachparty geplant. Am Sonntag heißt es früh aufstehen für den ökumenischen Gottesdienst um 8.30 Uhr, die Spiele beginnen um 9.30 Uhr. Gegen 17 Uhr sollen die Sieger feststehen.

Während sich die Volleyballer auf den beiden Sandplätzen, die auf dem Kirchplatz aufgeschüttet werden, in ihren Kräften messen, gibt es auf dem Marktplatz viele Aktionen der Obernkirchener Sportvereine, eine Automobilausstellung, einen Kinderflohmarkt, Ponyreiten und eine große Verlosungsaktion sowie weitere Attraktionen rund um das Thema Sport, Fitness und Ernährung. Zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt wollen am Sonntag, 11. August, zwischen 13 bis 18 Uhr öffnen.

„Es wird ein großes Sportwochenende, wir wollen Außergewöhnliches bieten“, kündigt Joachim Gotthardt, Marktbereichsleiter der Sparkasse und stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereins, an. Die Fußballsparte des Sportvereins Obernkirchen (SVO) wird mit einer Torwand auf dem Marktplatz vertreten sein, auch die MTV-Handballer sowie die Tischtennissparte bieten ein Programm an. Die Feuerwehr will mit zwei großen Wagen und einigen Ideen für Spiele anrücken.

„Dahinter steckt die Idee, dass wir möglichst viele Leute in die Stadt locken und dann vom Turnier auf dem Kirchplatz über den Marktplatz zum Einkaufsbummel in die Friedrich-Ebert-Straße und die Neumarktstraße locken wollen“, erklärt Gotthardt. „Wir wollen ein Zeichen setzen – gerade auch im Hinblick auf die Probleme, die mit dem Umbau der Neumarktstraße auf uns zu kommen“, so Gotthardt. „Wir wollen zeigen, dass Obernkirchen zwar kleine, aber dafür feine Geschäfte hat. Der Service wird groß geschrieben. Hier gibt es noch individuelle Beratung.“

In den Obernkirchener Geschäften sollen kurz vor dem Wochenende Lose (für einen Euro) für die Tombola verkauft werden. Hauptpreise werden zwei Flugreisen in die Sonne sein. Außerdem gibt es 44 Tagesfahrten nach Berlin, Hubschrauberflüge, Freifahrten zum Dampflockfest nach Osnabrück am 1. September sowie zahlreiche Sachpreise, von Restaurant-Gutscheinen bis Rucksäcken. „Aber wer gewinnen will, muss bei der Verlosung auch anwesend sein“, verrät Gotthardt den kleinen Haken, den aber jeder Mitspieler angesichts der hochkarätigen Preise gerne in Kauf nehmen wird. Die Verlosungen sollen am Sonntag um 15.30 Uhr im Möbelhaus Holtmann und im Anschluss an die Ehrung der Volleyball-Finalisten gegen 17 Uhr auf dem Kirchplatz vorgenommen werden.

Die Besucher können zu Sonderpreisen mit der Dampfeisenbahn Weserbergland anreisen. Genaue Fahrtzeiten werden noch bekannt gegeben. Zwischen Bahnhof, Innenstadt und Möbelhaus Holtmann verkehrt ein Shuttle-Bus.

tk

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

Mittwoch. 03. Juli 2002


"Leipzig spielt für uns noch keine Rolle"

New York. Nicht nur in Leipzig, auch in New York läuft die Olympia-Bewerbungskampagne 2012 auf Hochtouren. Die US-Metropole will trotz oder gerade wegen der Terroranschläge im vergangenen September "die besten Spiele aller Zeiten" ausrichten. Im Interview mit unserer Zeitung erzählt Lazaro Benitez, Kommunikations-Manager der New Yorker Olympiabewerbung, warum er sich um die Konkurrenz aus Leipzig dabei noch nicht kümmert.

Frage: Warum wird New York die Spiele bekommen? 
Lazaro Benitez: Wir haben den besten Vorbereitungsplan der olympischen Geschichte erstellt. New York hat aber auch die vielschichtigste Bevölkerung, die sich weltweit in einer Stadt finden lässt. Nur in New York finden Athleten von fast überall Menschen, die ihre Sprache sprechen, ihr Essen kochen, und sie anfeuern, wenn sie um Gold kämpfen. New York ist das "zweite Zuhause der Welt".

Worauf könnten wir uns 2012 in New York freuen? 
Es wird ein großartiges Olympisches Dorf, bestehend aus modernsten Unterkünften am Ufer des Hudson River, geben. Die Athleten werden schnell und komfortabel mit Fähren und Spezial-Zügen zu ihren Wettkämpfen gebracht. Jeder Athlet wird durch die vielschichtige Bevölkerung New Yorks seine Fans haben.

Welche Sportstätten sind bereits fertig gestellt? 
Viele Einrichtungen, wie der Madison Square Garden und das Yankee Stadium, bestehen bereits. Andere, wie das historische 369th Regiment Armory (für Boxkämpfe) und der Astoria Pool (für die Schwimmwettkämpfe) werden renoviert. Für Radfahren, Badminton, Volleyball, Wildwasser-Rafting, Pferdesport und Schießen entstehen neue Anlagen auf neustem Stand der Technik.

Wollen die New Yorker überhaupt die Spiele? 
In einer aktuellen Umfrage haben sich 84 Prozent dafür ausgesprochen. Nur 13 Prozent waren dagegen. Unterstützung besteht in allen Bevölkerungsschichten: 88 Prozent der Latinos, 83 der Weißen und 81 der Schwarzen.

Was denken Sie über die anderen Städte, die sich für 2012 bewerben? 
Wir respektieren die anderen Bewerbungen. Alle Städte teilen den gleichen Traum, Gastgeber der Olympischen Spiele zu sein.

Glauben Sie, dass Leipzig gegen eine Metropole wie New York eine Chance hat? 
Am jetzigen Punkt des Bewerbungsprozesses ist unser Augenmerk auf die Auswahl der US-amerikanische Kandidatenstadt gerichtet. Diese wird am 3. November 2002 gekürt. Leipzig spielt für uns bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Rolle.

Wie schlimm wäre es für New York, die Spiele nicht zu bekommen? 
Die New Yorker sind zäh und hartnäckig. Wir werden unsere ganze Energie in die Olympia-Bewerbung stecken.

Interview: Daniel Aschoff

Deutschland - Südkurier

Mittwoch. 03. Juli 2002

"Alles dreht sich um die Halle"

Vertreter der Volleyballverbände inspizieren Infrastruktur für EM-Vorrunde 2003

Ob in Friedrichshafen im September 2003 Vorrundenspiele für die Volleyball-Europameisterschaft der Männer stattfinden, entscheidet sich am 9. November. Gestern machten sich Vertreter des DVV und des CEV ein Bild von der Stadt. Friedrichshafen - Unverhofft kommt oft: Als sich der Deutsche Volleyballverband (DVV) 1999 um die Ausrichtung der Europameisterschaften der Männer 2003 bewarb, stand eigentlich nur fest, dass das Finale in Berlin und die Vorrundenspiele in Süddeutschland stattfinden werden. Schließlich spielt sich die Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen in diesem Jahr im Norden der Republik ab. Mit Leipzig und Karlsruhe waren zwei in der Organisation solcher sportlichen Großereignisse erprobte Städte als Vorrunden-Spielorte gefunden.

Doch beim ersten Inspektionsbesuch des Europäischen Volleyballverbandes (CEV) in Karlsruhe zählten Fakten. Und dazu gehörte auch die Höhe der Europahalle, in der nicht die geforderten 12,50 Meter gemessen werden konnten. Zwar wollen die Karlsruher eine neue Halle bauen, doch ob die bis zum ersten EM-Vorrundenspiel am 5. September 2003 fertig ist, bleibt fraglich.

Deshalb ging der DVV auf Nummer sicher und brachte eine zweite Stadt in Süddeutschland ins Spiel. Zwar hat Friedrichshafen derzeit auch noch keine Halle die a) 12.50 Meter hoch ist und b) zwischen 4000 und 4500 Zuschauen Platz bietet, doch in "Friedrichshafen stehen wenigstens schon die Mauern und die Dimension der Höhe, Breite, Länge sowie die Möglichkeit für ein Spielfeld sind gegeben", so das Fazit von Pierre Mulheims (CEV) nach einem Ortstermin. Davon hat sich die siebenköpfige Inspektionsgruppe gestern überzeugt, und im Gespräch mit Architekt Peter Häusler kamen planerische Details zur Sprache.

Die Inspektoren schienen beim Pressegespräch angetan von dem, was sie sahen: Hotels, Transportwege und Abwicklungspläne fanden ihre Zustimmung, aber die Halle ist das wichtigste Vergabe-Kriterium überhaupt.
Am 5. November wird die Inspektorengruppe wieder anreisen - in Friedrichshafen und Karlsruhe. Danach wird entschieden, welche Stadt in Baden-Württemberg das Rennen macht.

"Das Know-How und der Wille zur Zusammenarbeit sind in Friedrichshafen gegeben", erklärte DVV-Generalsekretär Lutz Endlich. Am Vorabend der Inspektion gab es ein Gespräch mit Oberbürgermeister Josef Büchelmeier und Volleyball-GmbH-Geschäftsführer Klaus Kolley. Der Oberbürgermeister habe dabei, so Wunibald Wösle, Teammanager Champions-League beim VfB, Interesse gezeigt, natürlich ohne eine Zusage zu machen und ließ den Vertretern des CEV durch VfB-Manager Bernd Hummernbrumm noch ein Souvenir aus Friedrichshafen zum Abschied überbringen .

Egal, ob die EM-Vorrundenspiele in Friedrichshafen oder Karlsruhe stattfinden: Alle zwölf teilnehmenden Mannschaften werden in beiden Vorrundenstädten spielen. Erstmals in der EM-Geschichte wird es während der Vorrunde einen Wechsel geben. Die deutsche Nationalmannschaft wird auf alle Fälle zuerst in Baden-Württemberg aufschlagen, dann in Leipzig und dann hoffentlich in der Runde der besten acht in Berlin.

Deutschland - DVV-/Smash-News

Mittwoch. 03. Juli 2002

5 deutsche Teams in der Quali, 3 im Hauptfeld!

Beach World Tour 2002 in Stavanger

Insgesamt acht deutsche Beach-Volleyball-Duos wollen von heute bis zum 7. Juli im norwegischen Stavanger an die zuletzt guten internationalen Leistungen anknüpfen. Fünf Teams müssen jedoch den Gang in der Qualifikation antreten, darunter folgende drei Frauen-Duos: Judith Deister/Helke Claasen (Leverkusen/Dachau), Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Schaffhausen) und Geeske Banck/Martina Stein (beide Holtenau). Lediglich Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburg) sind auf Grund ihrer Weltranglistenplatzierung für das am Donnerstag beginnende Hauptfeld gesetzt.

Leider sind Geeske Banck und Martina Stein nach einem erfreulichen Auftakt mit dem 2:1 Sieg gegen die Niederländerinnen de Vries/Mooren (21:15,14:21,15:12) durch ein 8:21 und 19:21 gegen Gaxiola/Garcia aus Mexiko ausgeschieden. Andrea Ahmann und Jana Vollmer hatten in der ersten Qualifikationsrunde ein Freilos und stehen nach dem 21:19, 21:18 Erfolg über die Spanierinnen Alcon/Pol ebenso in der entscheidenden dritten Runde wie Judith Deister und Helke Claassen, die sich mit 21:16, 21:19 über Guenette/Rudol (Kanada) und mit 21:19, 21:18 über die Australierinnen Gerlic/Lochowicz durchsetzten. In der dritten Runde haben Deister/Claassen mit Jobst/Maxwell aus Kanada eine lösbare Aufgabe, während auf Ahmann/Vollmer mit den Australierinnen Clarke/Gooley ein richtiger Brocken wartet.

Bei den Männern müssen sich noch Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/Eimsbüttel) und David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen) durch die Qualifikation kämpfen, um beim am Freitag beginnenden Hauptfeld bei den Männern dabei zu sein. Dieses Ziel haben ihre nationalen Kollegen Oliver Oetke/Andreas Scheuerpflug (Grafing/Potsdam) und Markus Diekmann/Jonas Reckermann (beide Schladern) ihnen voraus – auch sie sind über ihre Weltranglistenposition für das Feld der besten 32 Teams gesetzt.

 © 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel