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| International - Smash-News |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Sa, 16.13 h: Beide deutschen Teams im Viertelfinale
Markus Dieckmann und
Jonas Reckermann haben ihr Achtelfinalspiel gegen die US-Amerikaner Holdren/Fonoimoana
in 48 Minuten mit 2-1 (18-21, 21-18, 15-10) gewonnen. Im Viertelfinale treffen
sie auf die Brasilianer Pará/Harley, die gegen die Kubaner Alvarez-Rosell mit
21:16 und 21:14 erfolgreich waren.
Und auch Axel Hager und Jörg Ahmann stehen im Viertelfinale, hatten aber beim 22:20, 22:24 und 15:11 gegen die Scjhweden Berg/Dahl ein sehr hartes Match. Sie treffen im Viertelfinale auf die Topfavoriten und Titelverteidiger Emanuel/Tande aus Brasilien.
Weitere Ergebnisse des
Achtelfinals: die Norweger Kjemperud-Hoidalen
schlagen die Schweizer Brüder Laciga mit 21:16 und 21:17 und im brasilianischen
Duell setzen sich Emanuel/Tande gegen Marcio Araujo/Benjamin mit 21:19
und 22:20 durch.
Sa, 15.29 h: Zwei von Drei im Achtelfinale
Auch ihr drittes Gruppenspiel haben Markus Dieckmann und Jonas Reckermann gewonnen, gegen die Kanadier Holden/Leinemann setzten sie sich mit 21:16 und 21:15 durch. Damit sind die Deutschen als souveräne Gruppenerste im Achtelfinale und spielen dort gegen die US-Amerikaner Holdren-Fonoimoana.
Auch Jörg Ahmann und Axel Hager haben nach einer unglücklichen 21:17, 23:25 und 15-17 Niederlage gegen die Österreicher Berger/Doppler durch einen ebenso spannenden 13:21, 21:18 und 15:13 Erfolg über die Brasilianer Pará/Harley das Achtelfinale erreicht. Ihr Gegner dort sind die Schweden Berg/Dahl.
Ausgeschieden sind dagegen Oliver Oetke und Andreas Scheuerpflug, die gegen die Norweger Kjemperud/Hoidalen mit 21:15, 16:21 und 13:15 unterlagen.
Fr, 19.30 h: Alle deutschen Teams mit guten Chancen aufs Achtelfinale
Jörg
Ahmann und Axel Hager haben ihr erstes Gruppenspiel beim Weltserienturnier in
Stavanger gegen die Australier Prosser-Zahner mit 2:1 (19:21, 21:18, 16:14)
gewonnen und damit den Grundstein für das Erreichen des Achtelfinals gelegt.
Ihr nächstes Spiel geht gegen die Österreicher Berger/Doppler.
An
ihr sensationelles Auftreten beim Weltserienturnier in Berlin, wo sie den
dritten Platz holten, knüpfen Marcus Dieckmann und Jonas Reckermann an. Nach
den Japanern Watanabe-Shiratori (22:20, 21:18) wurden auch die Vorjahressieger,
die Brasilianer Emanuel/Tande, mit 17:21, 21:19 und 15:11 niedergekämpft. Doch
trotz der zwei Siege kann letztlich in dieser Gruppe drei Teams jeweils zwei
Siege haben, falls Dieckmann/Reckermann gegen die Kanadier Holden/Leinemann
verlieren und Emanuel/Tande erwartungsgemäß gegen die Japaner
Watanabe-Shiratori gewinnen. Sicher ist das Achtelfinale also auch für
Dieckmann/Reckermann noch nicht.
Recht
gut sieht die Situation auch für Oliver Oetke und Andreas Scheuerpflug aus.
Zwar folgte dem sicheren 21:16 und 21:16 gegen die Brasilianer Roberto
Lopes-Franco eine 19:21 und 16:21 Niederlage gegen Schacht/Slack aus Australien,
doch spielen die Deutschen im letzten Gruppenspiel gegen die schon mit zwei
Niederlagen behafteten Norweger Kjemperud/Hoidalen und sollten sich mit einem Sieg die
nächste Runde sichern können.
Fr, 11.56 h: Frauenteams sind raus, Männer haben schwere Gruppen
Nach
Judith Deister und Helke Claassen sind auch Okka Rau und Steffi Pohl (TVF
Phoenix) beim Weltserienturnier in Stavanger (Norwegen) als Gruppendritte
ausgeschieden. Sie unterlagen im entscheidenden Spiel
den Japanerinnen Tokuno/Kusuhara mit 18:21 und 19:21.
In
der Qualifikation zum Männerturnier haben sich Jörg Ahmann und Axel Hager
gegen die US-Amerikaner Hyden/McCaw in drei Sätzen (17-21,
21-16, 15-10) durchgesetzt. Ausgeschieden sind dagegen David Klemnperer und
Niclas Hildebrand durch ein 19-21, 21-18, 12-15 gegen die Brasilianer Araujo/Benjamin.
In
der Poolgruppe des Hauptfeldes treffen Ahmann/Hager auf die Österreicher Berger/Doppler, die Australier Prosser/Zahner und die Brasilianer
Pará/Harley – nicht gerade ein Glückslos. Oliver Oetke und Andreas
Scheuerpflug haben es in ihrer Vorrundengruppe mit Roberto Lopes-Franco
(Brasilien), Schacht/Slack (Australien) und den WM-Dritten und Lokalmatadoren
Kjemperud/Hoidalen zu tun. Markus Dieckmann und Jonas Reckermann haben mit
Emanuel/Tande aus Brasilien ein Schwergewicht in ihrer Gruppe, dürften gegen
die Kanadier Holden/Leinemann und die Japaner Watanabe/Shiratori jedoch
favorisiert sein.
Do, 18.29 h: Siege bei den Männern, Sorgen bei den Frauen
Nach
zumindest im ersten Satz hartem Kampf haben Judith Deister und Helke Claaassen
auch ihr zweites Vorrundenspiel gegen die Chinesinnen Tian Jia-Wang Fei mit
20:22 und 13:21 verloren und sind damit ausgeschieden. Nachdem die Japanerinnen
Tokuno-Kusuhara mit 2:1 (21-13, 18-21, 15-11) gegen die Tschechinnen
Tobiasova-Teknedzjanova siegten, müssen Okka Rau und Steffi Pohl im letzten
gruppenspiel gegen die Japanerinnen unbedingt gewinnen, um ins Achtelfinale
einzuziehen.
David
Klemperer und Niclas Hildebrand müssen sich im entscheidenden Spiel um den
Einzug ins Hauptfeld mittlerweile definitiv mit den Brasilianern Araujo-Benjamin
auseinandersetzen, die sicher mit 21:17 und 21:12 über die Schweden
Oestberg-Jonsson triumphierten.
Do, 17.09 h: Siege bei den Männern, Sorgen bei den Frauen
Deutschlands
Bronzemedaillengewinner von Sydney Axel Hager und Jörg Ahmann haben sich in der
zweiten Qualifikationsrunde des Weltserienturniers in Stavanger mit 21:19 und
21:18 gegen die Chinesen Qiang/Han durchgesetzt und treffen im Spiel um den
Einzug ins Hauptfeld auf die US-Amerikaner Hyden/McCaw. Auch David Klemperer und
Niclas Rademacher stehen nach einem 21:16, 21:14 über die Norweger Loberg/Ingeborgrud
in der dritten Runde und spielen nun gegen den Sieger der Partie zwischen den
Schweden Oestberg/Jonsson und den Brasilianern Araujo/Benjamin.
Judith
Deister und Helke Claassen haben ihr erstes Gruppenspiel gegen die
Amerikanerinnen Schuster/Busch in drei Sätzen (21:17, 13:21 und 10:15) verloren
und müssen in den verbleibenden Partien gegen die Chinesinnen Tian Jia/Wang Fei
und die Australierinnen Pottharst/Cook punkten, um weiterzukommen.
Okka
Rau und Steffi Pohl unterlagen in ihrem zweiten Spiel den hohen Favoriten Behar/Shelda
aus Brasilien knapp mit 18:21 und 19:21 und können mit einem Sieg gegen die
Japanerinnen Tokuno/Kusuhara in die Runde der letzten 16 einziehen, würden da
aber vermutlich gegen die US-Amerikanerinnen Walsh/May treffen, die die letzten
beiden Weltserienturniere gewonnen haben.
Do, 11.12 h: Erster Sieg für Pohl/Rau
Okka Rau und Steffi Pohl (TVF Phoenix) haben ihr erstes Match gegen die Tschechinnen Tobiasova/Teknedzjanova sicher mit 21:15 und 21:17 gewonnen. Im anderen Spiel ihrer Vorrundengruppe setzten sich die Brasilianerinnen Behar/Shelda mit 21:9 und 21:12 gegen das japanische Doppel Tokuno-Kusuhara durch.
Do, 09.00 h: Schwere
Gegner bei den Damen
Beim Weltserienturnier
in Stavanger treffen die Okka Rau und Steffi Pohl (TVF Phoenix) in ihrer
Vorrunde auf das brasilianische Top-Team Behar/Shelda, auf die Tschechinnen
Tobiasova/Teknedzjanova sowie auf das japanische Doppel Tokuno-Kusuhara. Die
durch die Qualifikation ebenfalls ins Hauptfeld gelangten Judith Deister und
Helke Claassen müssen sich mit den Olympiasiegerinnen Pottharst/Cook aus
Australien, den US-Amerikanerinnen Schuster/Busch und den Chinesinnen Tian Jia/Wang
Fei auseinandersetzen. Die besten zwei jeder Gruppe kommen in die KO-Runde.
Nach Freilosen in der
ersten Qualifikationstrunde treffen die deutschen Klemperer/Rademacher in der
zweiten Runde auf die Norweger Loberg/Ingeborgrud, während es Ahmann/Hager mit
den Chinesen Qiang/Han zu tun haben.
Mi, 17.00 h
Judith
Deister und Helke Claassen haben sich durch einen sicheren 21:18 und 21:16
Erfolg über die Kanadierinnen Jobst/Maxwell für das Hauptfeld qualifiziert.
Andrea Ahmann und Jana Vollmer sind dagegen nach zähem Kampf gegen Clarke/Gooley
(Australien) mit 17-21, 21-18, 8-15 ausgeschieden und belegen somit Rang 33.
Bei
den Männern hatten die Deutschen Teams Ahmann/Hager und Klemperer/Rademacher in
der ersten Qualifikationsrunde Freilose. In Runde 2 treffen Klemperer/Rademacher
auf den Sieger der Partie Nota-Tomatis (Italien) gegen Loberg-Ingeborgrud
(Norwegen), während es Ahmann/Hager entweder mit den Chinesen Qiang-Han oder
mit den Schweden Norberg/Magnusson zu tun haben werden.
| Deutschland - DVV-WM-News |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
DVV:
Foto-Shooting mit dem STERN
WM-Pressetag in
Heidelberg!
Zwei ereignisreiche
Tage liegen hinter der DVV-Frauen-Auswahl, die sich zur Zeit am Olympiastützpunkt
Heidelberg auf den Grand Prix in Asien vorbereitet: Am Mittwoch erschien ein
Team der Zeitschrift STERN, um die Spielerinnen für einen längeren Beitrag
abzulichten. Gestern fand der vom DVV und VONOG organisierte WM-Pressetag statt,
an dem Medien und Mannschaft mehr als sieben Stunden zusammen waren und sich
austauschen konnten.
Das Leuchten in den
Augen der Spielerinnen war unübersehbar: Tanja Hart sprach von einem tollen,
Erlebnis, „was ich nie vergessen werde“, Judith Sylvester ist gespannt,
„was dabei rausgekommen ist“. Beide sprachen vom Foto-Shooting des STERN,
das am Mittwoch mit Starfotograf Andreas H. Bitesnich, Redakteurin Alexandra
Kraft und weiteren Mitarbeitern über die Bühne ging. Bitesnich hatte auch vor
Syndey 2000 ausgewählte Olympioniken im STERN erotisch abgelichtet, nun waren
die DVV-Frauen an der Reihe. Und auch Redakteurin Alexandra Kraft war angetan:
„Es war eine sehr lockere Atmosphäre, insbesondere, nachdem die Spielerinnen
die ersten Polaroids gesehen hatten. Alle haben super-professionell
mitgearbeitet“. Die STERN-Ausgabe mit den Fotos soll am 29. August, einen Tag
vor WM-Beginn erscheinen.
Einen Tag später stand
ein weiterer Programmpunkt für die Spielerinnen und den Betreuerstab des DVV
auf der Liste. Ein WM-Pressetag mit ausgewählten Medienvertretern, die sich aus
TV-, Hörfunk- und Print- und Internetjournalisten zusammensetzten. Nach einem
gemütlichen Kaffee- und Kuchenempfang gab es eine 90-minütige
Theorie-Veranstaltung, in der WM-Exekutiv-Direktor Jürgen Lamberty zunächst
eine Übersicht über den Zwischenstand der WM-Vorbereitungen gab.
Anschließend zeigte Berthold Fröhner, Spielbeobachter der DVV-Frauen
vom IAT in Leipzig, wie sich die deutsche Mannschaft auf einen Gegner
vorbereitet. Anhand des Beispiels Italien wurde den Journalisten gezeigt, wie
akribisch mit Video und Grafiken eine Spielvorbereitung im
Hochleistungs-Volleyball vonstatten geht. Anhand seiner Eindrücke von Montreux
2002 gab Fröhner zudem eine Einschätzung der aktuellen Situation in der
Weltspitze, er meinte: „Es gibt nicht mehr die Übermannschaft, wie es Kuba in
den Jahren zuvor war. Viele Mannschaften sind im Umbruch und führen junge
Spielerinnen heran, ältere hören auf. Von daher ist die Spitze enger zusammen
gerückt. Sicherlich sind Teams wie Russland, China, Kuba und die USA noch
favorisiert, aber ein Ergebnis wie bei der Fußball-WM ist durchaus möglich“.
Danach gab Zuspielerin
Tanja Hart, stellvertretend für die deutsche Mannschaft, ihre
„Geheimsprache“ auf dem Feld preis: Die Fingerzeichen für die
Angriffskombinationen wurden demonstriert und erklärt. Für alle Teilnehmer überraschend:
Viele der Fingerzeichen stimmen mit dem Alphabet der Taubstummen überein...
Anschließend ging es in die Halle, um das eben Gelernte und Gesehene in
der Praxis zu beobachten. Die Angriffskombinationen wurden durchgespielt, und
Bundestrainer Lee ließ die Spielerinnen „3 gegen 3“ und „4 gegen 4“
spielen. Den Abschluss bildete eine
3-stündige Schiffsfahrt auf dem Neckar mit einem gemeinsamen Abendessen an
Bord. Hier hatten die Journalisten nochmals Gelegenheit, sich intensiv mit den
Spielerinnen zu unterhalten und in die Geheimnisse der deutschen Mannschaft
eingewiesen zu werden.
| International - DVV-WM-News |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Bulgarien: Eine Mannschaft mit vielen Problemen!
Wie bereitet man sich für
eine Weltmeisterschaft vor? Konzepte gibt es natürlich verschiedene und einige
sind sogar ziemlich unkonventionell. Wie z.B. das von der Nationalmannschaft
Bulgariens, deren Anlauf zum Ende August in Deutschland startenden Turnier unter
dem Motto „So kurz wie möglich“ steht.
In der letzten
Juni-Woche wurden die von dem Auswahl-Trainer Stefan Panchev nominierten
Spielerinnen zum ersten Trainingslager eingeladen. Davor existierte die
Mannschaft höchstens als Erinnerung an die glorreiche EM in Varna, bei der im
September 2001 Bulgarien Bronze gewonnen hatte. Keine gemeinsamen
Trainingseinheiten, keine Freundschaftsspiele, keine Teilnahme an irgendwelchen
Turnieren, die Stammkräfte breit in Klubs in Italien, Deutschland,
Griechenland, Türkei und Rumänien zerstreut. Und vor allem die Trainerfrage:
nach der EM wurden die Verträge des Duos Emil Trenev und Dragan Neshich nicht
verlängert. Es begann ein langes Tauziehen um den Posten, bis im April der
bulgarische Verband endlich ein Ausschreibungsverfahren einleitete. Von den drei
Kandidaten (unter den Bewerbern war auch der bekannte deutsche
Volleyball-Spezialist Peter Nonnenbroich) bekam der 61-jährige Stefan Panchev
den Zuschlag. Anfang Mai durfte er sein Amt antreten und mit der Planung für
die WM beginnen.
Zwar ist Panchev, der
mit Bulgarien schon 1998 die WM-Qualifikation geschafft hatte und zuletzt
Spartak Pleven als ernsthaften Konkurrenten der beiden Spitzenklubs in der
nationalen Meisterschaft (Levski Siconco und CSKA Royal Cake) etablierte, ein
hochangesehener Vertreter seiner Zunft. Die Aufgabe, in nur zwei Monaten eine
schlagfertige Truppe fast aus dem Hut herbeizuzaubern, scheint trotzdem jeden
Trainer-Guru zu überfordern. Dazu kommen auch noch die Personalprobleme, die
Panchev zu meistern hat.
Problem Nummer 1:
Antonina Zetowa. Die Starangreiferin ist für die WM gemeldet, hat sich aber
noch nicht endgültig festgelegt, ob sie weiter in der Nationalmannschaft
mitmachen wird. Zum Auftakt der Vorbereitung fehlte die beste Punktesammlerin
der EM’2001, weilte stattdessen in Nessebar an der Schwarzmeerküste. Begründung:
alte Verletzungen durch Schlammbäder behandeln lassen. Außerdem hat sich
„Toni“ vorgenommen, Ende Juli ein Trainingscamp für talentierte
Nachwuchsspielerinnen zu organisieren - wenig Zeit also für intensive Übungs-Einheiten
mit der Mannschaft.
Problem Nummer 2: die
Zuspiel-Position. Nach der kategorischen Absage von Neli Marinova-Neshich, ihre
Karriere in der bulgarischen Auswahl fortzusetzen, sah sich Stefan Panchev
gezwungen, nur zwei Zuspielerinnen für die WM zu nominieren. Dazu kommt noch,
dass die auch in Deutschland geschätzte Desi Velichkova (SSC Schwerin) wegen
Reha-Maßnahmen und noch nicht geklärter Vertragssituation später zu ihren
Teamkolleginnen stoßen wird.
Problem Nummer 3:
Radostina Rangelova. Eine schwere Verletzung an der Schulter
(Knochenzersplitterung und Muskelfaserrisse) warfen erst vor kurzem die beste
Angreiferin der bulgarischen Meisterschaft aus dem Kader. Und um das Bild des
Engpasses im Personal-Bereich zu vervollständigen, könnte man noch den Ausfall
der schon gemeldeten Desi Angelova wegen Schwangerschaft und das Fehlen
jeglicher Alternativen auf der Libero-Position hinzufügen.
Schlüssel-Rolle bei
der Vorbereitung zu einem großen Wettbewerb wird nicht nur dem Training,
sondern auch dem Sammeln von Spielpraxis zugeschrieben. Gezwungenermaßen geht
die bulgarische Mannschaft auch in dieser Beziehung eigene Wege. Vermutlich wird
sie sich sogar nur mit den wenigen Partien begnügen müssen, die während des
traditionellen Turniers „Varnaer Sommer“ von 12. bis 18. August in Varna zu
absolvieren sind. Mexiko, Rumänien, Argentinien und Aserbaidschan haben bisher
ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt – nicht gerade ein
Weltklasse-Feld.
Was ist also von Zetowa, Velichkova, Guermanova, Sokolova, Kunova, Ouzunova-Dimitrova – so wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Stammsechs Bulgariens bei der WM aussehen – in den Vorrundenspielen in Münster zu erwarten? Die Antwort auf diese Frage liegt zum jetzigen Zeitpunkt gänzlich im Ungewissen. Eins ist allerdings sicher: die Probleme des EM-Dritten werden von den Gegnern nicht mit weinenden Augen zur Kenntnis genommen. Und Achtung: auch Deutschland wird in der selben Vorrundengruppe um einen der drei ersten Plätze kämpfen. Zumindest in Sachen Vorbereitung scheint das Team von Hee Wan Lee einen klaren Vorteil gegenüber diesem Konkurrenten zu besitzen.
| Hamburg - Barsbüttler SV-News |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Barsbüttel:
Männliche Jugend soll durchstarten
Neue Mitglieder
(12-15 Jahre) gesucht !!!
Über
die bisherige Entwicklung der männlichen Jugendlichen, die seit November
Volleyball spielen lernen, ist man beim Barsbüttler SV sehr erfreut. Nachdem
zwischenzeitlich bis zu 16 Jungs beim Training gewesen sind, hat sich in den
letzten beiden Monaten ein fester Stamm von 10 Mitgliedern gebildet.
Mittlerweile haben
die beiden Trainer Stefan von Gartzen & Kai Überwimmer die
Mannschaft für ihre erste Punktspiel-Saison gemeldet und sind bestrebt, den
Kader noch weiter auszubauen. Außer
dem Training an jedem Freitag in der Zeit von 17.00–18.00 Uhr in der
Sporthalle Hinterm Garten in Barsbüttel wird noch am Samstagmorgen ab 12.00 Uhr
in Willinghusen trainiert.
Bei
gutem Wetter haben die Spieler die Möglichkeit, auf den vereinseigenen
Beachvolleyballplätzen zu spielen, und auch das kommt gut an bei den Jungen.
Mittlerweile
haben vier von den Jungen (Valentin Begemann & Dennis Melzer, sowie Jan Meißner
& Jonas Wolff) ihr erstes Turnier beim BSV gespielt und sich sehr gut
geschlagen. Zwar konnten nur Jan und Jonas einen Satz gewinnen, doch ist das
auch noch nicht so wichtig, weil die Jungen langsam aber stetig an Leistungen
herangeführt werden sollen.
Die
Trainer und die Mannschaft würden sich sehr freuen, wenn es noch weitere Jungen
im Alter von 12-15 Jahren geben würde, die lernen möchten, Volleyball spielen.
Interessierte können sich bei Kai Überwimmer (Tel.: 040/670 21 20) telefonisch
anmelden, oder einfach zum Training am Freitag kommen.
Während der Sommerferien gibt es keine festen Trainingszeiten. In der Zeit wäre es besser, wenn sich Interessierte direkt bei Kai melden, um Zeiten abzusprechen. Und nicht vergessen: BEI GUTEM WETTER FINDET DAS TRAINING AUF DEN BEACHVOLLEYBALL-PLÄTZEN HINTERN DEM GRANTPLATZ STATT !!!
| International - FIVB-News |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Top-Teams
erreichen das Halbfinale
Stavanger,
Norway, July 5 – Ein neues Turnier, aber die gleichen Namen setzen die
Schwerpunkte beim FIVB Weltserienturnier im südlichen Norwegen, wobei die
Brasilianerinnen Adriana Behar/Shelda wie schon in Gstaad die Italienierinnen
Lucilla Perrotta und Daniela Gattelli besiegten, diesmal in drei schwer umkämpften
Sätzen (21-17, 25-27, 15-12).
Die Amerikanerinnen Kerri Walsh und Misty May, Spitzenreiter der Speedo Gold
Tops, mussten zum zweiten Mal in diesem Jahr gegen die Brasilianerinnen Leila
Barros und Sandra Pires antreten und siegten in drei Sätzen mit 21-15, 19-21
und 15-5.
Das rein australische Viertelfinale zwischen den Goldmedaillengewinnern von
Sydney, Natalie Cook und Kerri Pottharst, und den Qualifikantinnen Angela Clarke
und Tania Gooley ging asn die Olympiasiegerinnen mit 2-0 (22-20, 21-15).
Im letzten Viertelfinale gab es erneut ein amerikanisch-brasilianisches Duell,
das letztlich von Holly McPeak und Elaine Young mit einem Sieg über die
Brasilianerinnen Ana Paula-Minello 2-0 (21-12, 21-18) beendet wurde.
Die Halbfinals starten am Samstag um 12.00 CET, das Finale wird um 16.00 CET
stattfinden.
| Deutschland - Deister-Leine-Zeitung |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Wo
liegt denn eigentlich Egestorf?
Egestorf (red). Die weibliche C-Jugend Volleyballmannschaft des TSV
Egestorf reiste kürzlich nach Nienburg zum größten Volleyballturnier für C-
und B-Jugendliche Deutschlands, genannt "Die Kleine Nienburgerin".
Ein Turnier der Superlative: 170 Jugendmannschaften mit über 1 700 Teilnehmern, verteilt auf 26 Hallenfeldern in zwölf Sporthallen, machten dieses Turnier schon auf dem riesigen Zeltplatz im Nienburger Stadion zum Erlebnis. Untergebracht in einem Großzelt war für die Egestorfer Mädels schon für viel Spaß gesorgt. Als man dann im B-Pool mit 48 Mannschaften am Samstag Morgen ab 8 Uhr gegen die ersten Gruppengegner spielte, lernte man sofort die große Volleyballwelt außerhalb des heimatlichen Bezirkes kennen. Kamen die Vorrunden-Gegner doch aus den nördlichen Bundesländern wie Bremen, Hamburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
Als man dann auch noch alle fünf Gruppenspiele am Samstag gewann, war bei den Egestorfern die Stimmung vor der großen Samstagabend-Disco auf dem Höhepunkt. Dabei hatte Trainer Wolfgang Müller seinen Mädels so eine tolle spielerische Leistung und Einstellung gar nicht zugetraut, scheiterte man doch früher so oft an der typischen Egestorfer Zurückhaltung. Geschadet hat die nächtliche Tanzfete nicht, das Team überstand problemlos das Viertel- und Halbfinale gegen Mannschaften aus Hamburg und Bremen und stand - riesig überrascht - im Endspiel des B-Pools. Der A-Pool war nur höherklassigen Jugendspielern und Auswahlteams vorbehalten.
"Trainer, ich bin furchtbar nervös", jammerte Co-Mannschaftsführerin Svenja Karl kurz vor dem Endspiel. Diese Aussage war verständlich, denn sah man auf die vollen Zuschauerränge in der riesigen Sporthalle, so machte sich auch bei Trainer und Spielern doch eine gewisse Nervosität breit. Ein tolles Endspiel wurde allen Beteiligten geboten, das dann verdienterweise mit 2:0 an die Mannschaft vom TV Cloppenburg ging. Hier zeigte sich, das den jungen Damen aus Egestorf noch etliches an Taktik und Cleverness fehlt. Aber als man dann am Sonntagnachmittag die Endspiele der "Profis" des A-Pools besuchte, da war die Stimmung schon wieder gestiegen. Hier gab es Volleyball vom Feinsten und manch eine Spielerin träumte von einer Karriere im Nationalteam.
Letzter
Höhepunkt dieses Wochenendes für die Egestorfer Mädels war vor über 2 000
Zuschauer die Siegerehrung für ihren zweiten Platz in einer restlos überfüllten
Nienburger Sporthalle. Auf die abschließende Frage des Moderators bei der
Siegerehrung, wo denn Egestorf liege, antwortete Mannschaftsführerin Maren
Harre mit der Gegenfrage, wo man sich schon mal für das nächste Jahr anmelden
könne, denn dann werde man Erster, jeder werde dann wissen, wo Egestorf liegt.
| Deutschland - Süddeutsche Zeitung |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Deutschland
vor der Volleyball-WM
Große
Erwartungen
Heidelberg –
Das mit den Sprungaufschlägen wollte Werner von Moltke ganz genau wissen:
„Warum können wir die nicht? Haben wir Angst? Trainieren wir nicht genug?“
Und, viel interessanter: „Kann man die in drei Wochen lernen?“ Wenn es etwas
bringen würde, dass sich der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes
(DVV) in eine Turnhalle stellt und mit den Spielerinnen der deutschen
Nationalmannschaft persönlich Sprungaufschläge übt – Moltke würde es tun.
Denn in exakt sieben Wochen findet die erste Volleyball- Weltmeisterschaft überhaupt
in Deutschland statt. Die Frauen-WM ist ein historisches Projekt, das nicht nur
sportlich, sondern auch organisatorisch große Herausforderungen an den Verband
stellt. „Vielleicht haben wir die WM sogar ein bisschen zu früh bekommen“,
sagt Moltke.
Sie
sind ja beim DVV seit einigen Jahren dabei, sich effektiver zu organisieren –
die Verbandsarbeit, die Bundesliga, die Nationalmannschaften. Bei den Frauen
zeichnen sich erste Erfolge ab: 1999 waren sie EM-Vierte, bei den Olympischen
Spielen 2000 Sechste. „Es geht langsam aufwärts“, sagt Moltke. Die WM der
Frauen soll, genauso wie die EM der Männer, die im September 2003 ebenfalls in
Deutschland stattfindet, den Volleyballnachwuchs motivieren. „Wenn die WM
nicht wäre, dann würden sich viele nicht so reinhängen“, sagt Moltke.
Und
sie hängen sich rein – alle. Was auch dringend nötig ist, denn außerhalb
der Volleyballszene hat sich kaum herumgesprochen, dass in zwei Monaten
hierzulande eine Weltmeisterschaft stattfindet. Die Nationalmannschaft reist mit
Bundestrainer Hee Wan Lee Anfang der Woche hoffnungsfroh zum letzten WM-Test,
dem Grand Prix in Asien. Zuletzt hatten die Spielerinnen mit zwei Siegen gegen
Brasilien, deren Team zu den Top vier der Welt zählt, Hoffnung auf mehr
gemacht. In Asien treffen die deutschen Spielerinnen auch auf die Japanerinnen,
die bei der WM Gruppengegner der Deutschen sein werden.
60
Stunden Fernsehen
Unterdessen
läuft der Kartenvorverkauf in den Ausrichterstädten zufriedenstellend: Die
Spielorte Münster, wo das deutsche Team die Vorrunde bestreitet, Stuttgart und
Berlin, wo das Finale stattfindet, sind bereits fast ausverkauft. 400
Journalisten haben sich angekündigt, rund 100 werden voraussichtlich die
deutschen Frauen begleiten. Selbst die Fernsehübertragungen, die die WM fast
gekippt hätten, sind nun gesichert: Die ARD überträgt alle Spiele der
deutschen Mannschaft live und zeigt zusätzlich täglich eine halbstündige
Zusammenfassung. Das ZDF übernimmt die Berichterstattung der Finalspiele.
„Wir haben 60 Stunden Fernsehen sicher“, sagt Moltke. Eine überraschend
hohe Zahl für Volleyball, das in den Augen vieler so verstaubt ist wie ein
schlecht gewischter Hallenboden. „Wir haben alle Forderungen erfüllt. Wir
haben den Rahmen geschaffen“, sagte Moltke und gibt zu: „Jetzt sind die
Erwartungen groß.“
Den
Druck gibt Moltke ohne zu zaudern an sein Team weiter. Eine Stunde lang habe er
mit den Spielerinnen gesprochen. „Ich hoffe, dass sie die Bedeutung selbst
erkennen“, sagt der Präsident. Das tun sie durchaus. Mittelblockerin Verena
Veh sagt: „Das Kribbeln kommt langsam. Eine WM im eigenen Land, die erste noch
dazu – da spürt man schon, dass das was Besonderes ist. “ Besondere
Ereignisse verlangen besonderen Einsatz. Deshalb haben sich die
Volleyballerinnen am Mittwoch auch zu einem ganz speziellen Fototermin für den
Stern eingefunden. Welche Fotos? „Sozusagen Anni- Friesinger-Fotos“, sagt
Verena Veh und fügt erklärend hinzu: „Also nackisch.“
Werner
von Moltke kann sich also entspannt zurücklehnen. Die Leistungen seiner Mädchen
auf dem Feld und vor der Linse sind bislang akzeptabel, auch sonst läuft alles
nach Plan. Eine Frage muss sich der Präsident aber noch gefallen lassen: Was,
wenn die Deutschen in der Vorrunde ausscheiden? „Darauf antworte ich nicht“,
sagt Moltke. Muss er nicht. Traurige Fans kann er dann ja auf den Stern
verweisen.
Christina
Warta
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Deutsche
Volleyballer unterliegen Russen nur knapp
Die
deutschen Volleyballer haben ihr erstes Auswärtsspiel in der mit 15 Millionen
Dollar dotierten Weltliga-Saison in Russland sehr unglücklich mit 2:3 (27:25,
22:25, 21:25, 32:30, 16:18) verloren. In Kasan, der Hauptstadt der autonomen
russischen Republik Tatarstan, bot die Auswahl des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV) dabei vor 5000 Zuschauern eine hervorragende Leistung
und brachte den Favoriten an den Rand einer Niederlage. Im entscheidenden fünften
Satz unterliefen den Männern von Bundestrainer Stelian Moculescu im Bemühen um
aggressives Angriffsspiel aber acht Aufschlagfehler. Das war letztlich
spielentscheidend.
In der Vorrundengruppe
C belegt Deutschland nach dem sensationellen 3:1-Auftaktsieg über
Atlanta-Olympiasieger Niederlande und nun zwei Niederlagen (außerdem 0:3 gegen
Niederlande) derzeit den dritten Platz. Dagegen ist Gruppenfavorit Russland
ungeschlagener Tabellenführer. Der Olympia-Zweite von Sydney hatte bereits
seine ersten beiden Heimspiele gegen Kuba mit 3:0 und 3:2 gewonnen.
Russland und Deutschland treffen am Samstag (14.00 Uhr/MESZ) erneut
in Kasan aufeinander. "Mit der heutigen Leistung war ich sehr zufrieden.
Nun müssen wir dieses Niveau noch einmal bringen. Dann können wir sogar
gewinnen", erklärte Moculescu. In der kommenden Woche reist die
DVV-Auswahl dann zu zwei Auswärtsspielen nach Kuba. Die beiden Gruppenbesten
qualifizieren sich für die Finalrunde, die im August in Brasilien ausgetragen
wird.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
DM
in Leipzig: Die gesteckten Ziele erreicht
Heinsberg
/ Leipzig. Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Leipzig war Ausrichter der Deutschen
Volleyball-Meisterschaft für Justizvollzugsbedienstete. Aktive aus 39
Vollzugsanstalten in 13 Bundesländern waren nach Leipzig gereist, um den
Deutschen Meister auszuspielen.
Die
Organisatoren hatten wieder ein A- und B-Turnier geplant. Zwei Austragungsorte
waren erforderlich, um das Mammut-Programm durchzuziehen. Als Spielort für das
A-Turnier hatte man die die neue Leipzig-Arena angemietet. Für das B-Turnier
stellte der Leipziger Sportverein «Traktor Taucha» die große Mehrzweckhalle
zur Verfügung.
Bereits
um 8 Uhr morgens standen sich die ersten der insgesamt 59 Teams gegenüber.
Zirka zehn Stunden später, gegen 18 Uhr, waren die Finalgegner ermittelt.
Im
A-Turnier hatte sich Vorjahresmeister JVA-Ravensburg erneut in das Endspiel
gezaubert und bezwang als alter und neuer Meister die JVA-Berlin-Heiligensee. Auch
im B-Turnier war die Stimmung gigantisch, hier hatten es die «JVA'en» aus
Lingen und Köln bis ins Endspiel geschafft. Letztlich hatte die JVA-Lingen die
Nase vorn, verwies die Kölner auf Platz 2.
Auch
der Justizvollzugssportverein (JVSV) Heinsberg war mit der A-Mannschaft, die «unter
die ersten Zehn kommen» wollte, und mit der B-Mannschaft, die das Ziel hatte,
«nicht Letzter zu werden», bei der Deutschen Meisterschaft vertreten.
16
Aktive nebst Partnern und Partnerinnen hatten für vier Tage in Leipzig Quartier
bezogen. Starke Spiele und kämpferischer Teamgeist katapultierten das
Heinsberger A-Team auf einen hervorragenden 7. Platz. Kenner meinten sogar, mit
etwas Glück hätte man sogar einen Platz auf den ganz vorderen Rängen hätten
holen können.
Das
B-Team hatte noch nie in der angetretenen Formation gespielt. Trotzdem war es
durch kluge Spielzüge und guten Einsatz in der Lage, den 12. Platz zu erkämpfen.
Bei
der Abendgala mit Siegerehrung hatten sich mehr als 700 Sportler eingefunden, um
dem Turnier den würdigen Rahmen zu geben. Jede Mannschaft wurde geehrt -
insbesondere natürlich die amtierenden Deutschen Meister JVA Ravensburg und JVA
Lingen.
Ganz
deutlich wurden der faire Turnierverlauf und die sportlichen Leistungen aller
beteiligten Sportler hervorgehoben. Die trommelnden Fans und eine Live-Band mit
guter Stimmungsmusik verwandelten im Laufe des Abends den Saal in einen «brodelnden
Hexenkessel».
Neben
den sportlichen Ambitionen ist den Organisatoren des JVSV-Heinsberg mit Hans
Tholen an der Spitze daran gelegen, auch im kulturellen sowie im geschichtlichen
Bereich immer «auf Ballhöhe» zu sein. So war es nicht verwunderlich, das alle
21 mitgereisten Heinsberger an einer Stadtrundfahrt teilnahmen.
Leipzig
als eine historische aufstrebende Stadt hatte wirklich einiges zu bieten. So
besichtigte man zum Beispiel die Thomaskirche; den Auerbachkeller, weltbekannt
durch Goethes Faust; die Nikoleikirche, in der tausende Menschen mit den «Montagsdemonstrationen»
einen Grundstein der Deutschen Einheit legten; den Leipziger Bahnhof, auch das
«Prunkstück Europas» genannt, und das Völkerschlacht-Denkmal.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Volleyball im "olympischen Dorf" Brescia
Drei Mädchen aus der Grafschaft reisen mit dem Leistungskader nach
Italien
sw Wietmarschen/Emlichheim.
Der Landesleistungkader des Niedersächsischen Volleyballverbandes
veranstaltete ein Sommerlager mit Turnierteilnahme in Italien. Vom 25. bis zum
30. Juni sind zwölf Mädchen aus Niedersachsen in das olympische Dorf Brescia
eingeladen gewesen.
Mitgenommen wurden die Spielerinnen, alle aus der C-Jugend, aufgrund ihrer besonderen Leistungen. Bewertet wurden diese von Thomas Henning und Wolfgang Orth vom Volleyballverband. Mit dabei waren auch drei Mädchen aus der Grafschaft.
Katharina Stemann vom SV Wietmarschen sowie Lea Zweers und Carolin Back von Union Emlichheim. Sie waren einige von denen, die von ihren Trainern zuvor zu einem Sichtungstraining in Nordhorn mitgenommen wurden. Die drei Nachwuchsvolleyballerinen setzten sich spielerisch durch und kamen deshalb in die Landesauswahl. Aus 24 Mädchen suchten Henning und Orth dann nach einem gemeinsamen Turnier in Nienburg, 12 "Mitreisende" aus.
Angekommen in Italien, mussten die jungen Sportlerinnen ihr Gepäck in eine große Lagerhalle bringen, wo sie dann auch die fünf Nächte mit vielen anderen Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren aus verschiedenen Nationen verbrachten. "Wir hatten eine Menge Spaß, Streit gab es überhaupt gar keinen", berichtet Carolin vergnügt.
Bei dem Turnier im Lager, blieben die zwölf Spielerinnen aus
Niedersachsen, in ihrer Altersklasse am ersten Tag ungeschlagen. Daher sorgten
die Trainer dafür, dass die Mädchen am folgenden Tag gegen die B-Jugend
antreten konnten. Wo sie sich wieder bewiesen. "Ich glaube, wir haben am
Ende den dritten Platz belegt", überlegt Carolin.
Allerdings sind sich die Mädchen da nicht ganz sicher, "die italienischen
Trainer waren so schwer zu verstehen", erläutert Katharina. Trainer
Henning weiß es aber ganz genau und freut sich über " die gute
Leistung", die mit einem Pokal belohnt wurde.
Das internationale Jugendturnier, bei der noch fünf weitere
Sportarten vertreten waren, hatte auch das Ziel, die Jugendlichen aus den
verschiedenen Kulturen einander näher zu bringen. "Es zählt eben auch der
olympische Gedanke", wie Carolin zu recht bemerkt.
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Sandstrände
für Volleyball-Fans
Mönchengladbach.
Drei Freibäder bieten Strandsport pur.
Beach-Volleyball
boomt. Immer mehr Menschen finden Gefallen an dem aus Kalifornien stammenden
Spiel. Angesteckt mit der Lust an dem schnellen Strandsport werden die
Beach-Volleyball-Fans meist im Urlaub. Wieder in der Heimat, fehlen oft die Möglichkeiten,
das Urlaubsgefühl wieder aufleben zu lassen.
Jetzt
holt die NVV AG den Strand in die Freibäder. Ab sofort können die Gäste der
Freibäder Giesenkirchen, Wickrath und Volksgarten auf drei 9 x 18 Meter großen
Beachvolleyball-Courts Summer-Feeling pur genießen. Außerdem bilden sie die
perfekte Kulisse, um für den NVV Beach-Volleyball Cup 2002 zu trainieren
(Anmeldeformular im Internet unter www.nvv-ag.de oder Stadtbad Rheydt).
120
Kubikmeter Sand pro Platz sorgen dafür, dass die sportlichen Badegäste sich an
ihren Sommerurlaub erinnert fühlen und barfuß den schnellen Bällen hinterher
hechten können. Die Nutzung des sandigen Vergnügens ist im Eintrittspreis
enthalten.
Für
eine Leihgebühr von 1 Euro und die Hinterlegung eines Pfands können Volleybälle
ausgeliehen werden. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass Petrus auch ein
Beach-Volleyball-Fan ist. Denn mit ein bisschen Sonnenschein bieten die Freibäder
(fast) alles, was man von einem Sommerurlaub erwartet: Sonne (wir warten drauf),
Sand und Wasser.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Deutsche Mannschaft verpasst Sensation in Russland
Die
DVV-Männer-Nationalmannschaft hat in der Weltliga 2002 die Sensation knapp
verpasst: Gegen den Silbermedaillengewinner von Sydney 2000, Russland, verlor
das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu nach 141 Minuten in Kasan mit 2:3
(27;25, 22:25, 21:25, 32:30, 15:17).
Die
knapp 5.000 Zuschauer sahen ein an Spannung kaum zu überbietendes Spiel, in dem
die Russen das glücklichere Ende hatten. Morgen, am Samstag, kommt es zum
zweiten Spiel in Kazan – und dann ist vielleicht das Glück auf deutscher
Seite.
| Hamburg - Smash-News |
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Samstag. 06. Juli 2002 |
Ferienbeginn mit YoungBeach gefeiert
Auch wenn Hamburgs
erster Sommerferientag am Donnerstag eher nach Herbstferien aussah, trafen sich
dennoch 12 Jungen und 22 Mädchen aus unterschiedlichen Stadtteilen in
Neu-Allermöhe zu einem YoungBeach-Turnier. Neben Jugendlichen, die schon bei früheren
Turnieren der Serie teilgenommen hatten, konnten auch diverse Neulinge begrüßt
werden, die einmal Beach-Volleyball ausprobieren wollten.
Der Slogan der beliebten Milchmarke „Hansano
frischt auf“ wurde von der Witterung prompt umgesetzt. Dennoch wurde das
Turnier nach doppelter Regenpause ordnungsgemäß
fortgesetzt und gegen 18.30 h beendet.
Es
gewannen Danny Meyer/Björn Kock
in der Kategorie Junior männlich mit 2:1 gegen Alexander Müritz/Hauke Rehn.
Kein Triple also für die Boys aus Finkenwerder, die zuvor in der HafenCity und
vor heimischer Kulisse im Gorch-Fock-Park gewonnen hatten. Das Finale der
Kategorie Junior weiblich beendeten Bea
Beckmann/Nele Dahms siegreich. Ob es am Heimvorteil von Bea lag?
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel