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| International - DVV-WM-News |
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Sonntag. 07. Juli 2002 |
Brasilien wird mit einer ganz neuen Mannschaft, die erst kürzlich vom brasilianischen Trainer Marco Aurelio Motta ernannt wurde am Grand Prix und an der FIVB Volleyball Weltmeisterschaften der Frauen in Deutschland (30. August bis 15. September) teilnehmen. Dieser Schritt war nötig, um sechs der Hauptspielerinnen, Virna, Zuspielerin Fofao (Helia Souza), Erika, Walewska, Rauel Silva und Elisangela, zu ersetzten, die sich dafür entschieden, nicht für die Nationalmannschaft zu spielen.
Diese prominenten
Spielerinnen haben ein Jahrzehnt mit dem erfolgreichen Trainer Bernardo Rezende
gearbeitet, der jetzt die Herrenmannschaft trainiert, die momentan an der World
League teilnimmt. Bernadino stellte harte Aufgaben, aber die Veteranen unter den
Frauen waren an seinen fordernden Stil gewöhnt und waren nun durch den anderen
Stil und die verschiedene Taktik von Motta irritiert.
Die Spannungen zwischen
den alten Spielerinnen und dem Trainer wurden mit seiner Unzufriedenheit über
die Leistung der Mannschaft bei den vergangenen Volley Masters in Montreux in
der Schweiz, wo sie fünfte von sechs Mannschaften wurden, wurden immer größer.
Motta sagte, dass seine neue Mannschaft, die Spielerinnen aus der Junioren
Nationalmannschaft enthält, nicht reif genug ist, um bei der Weltmeisterschaft
in Deutschland einen Top-Platz zu erreichen.
Deshalb will er die Mannschaft wettkampstark für die Olympischen Spiele 2004 in Athen machen. Der Brasilianische Volleyball-Verband, mit Präsident Ary Garca an der Spitze, begrüßte die neue Aufstellung, die Motta als die Junior Meister bezeichnet. Darunter sind die 19 jährige Sassa, Sheila (18) und Cica (20). Sie stoßen zur erfahrenen Blockerin Karim Negrao (30), die einzige Spielerin, die 2000 in der Bronze-Mannschaft in Sydney dabei war. Die älteste Spielerin der neuen brasilianischen Mannschaft ist Libero Arlene (32) da Puala Pequeno. Pequeno wird Jacqueline, eine weitere jüngere Spielerin, in der schwierigen Aufgabe, die erfolgreichen Angriffe von Virna und Erika zu ersetzen, unterstützen. Motta hat die Schwäche der neuen Formation erkannt, ihnen fehlt eine gute Zuspielerin und er wird Marcelle und Fabiana Berto auf dieser Position testen.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Sonntag. 07. Juli 2002 |
Bro'Sis bei Eröffnungsfeier der Volleyball-WM
Nun ist das Geheimnis gelüftet. Bro'Sis kommen zur Eröffnungsfeier der Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen am 30. August nach Münster. Die aus der zweiten Staffel der Doku-Soap "Popstars" hervorgegangene Band wird zwei Songs bringen. Mit ihrem Auftritt unterstützen die sechs Mitglieder der Gruppe gleichzeitig die Aktion "Gesicht zeigen", deren Schirmherr Bundespräsident Johannes Rau ist. Der ernannte Bro'Sis zu Ehrenbotschaftern für Ausländerintegration.

Ob die Besucher der WM-Eröffnungsfeier "I believe", "Do you" oder den neuen Song von Bro'Sis "Heaven must be missing an angel" hören werden, ist noch offen. Während Bro'Sis mit Sicherheit den Musikgeschmack der jungen und jüngsten Besucher der Volleyball-WM trifft, werden auch die Gäste jenseits des Teenageralters musikalisch gut unterhalten. So wird etwa der eigens komponierte WM-Song von der Gruppe "Fairplay" geboten.
Ein Showprogramm mit einer Mischung aus
Spiel, Sport und Musik prägt diese Eröffnungsfeier. Breakdance und
Ballakrobatik stimmen die Besucher auf das erste Spiel der deutschen
Nationalmannschaft gegen Tschechien ein. Das erste Spiel der WM, Italien -
Japan, findet bereits vor der Eröffnungsfeier statt.
| Schweiz - Neue Luzerner Zeitung |
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Sonntag. 07. Juli 2002 |
Tino
und Andreas Michail
Die
Brüder Michail sind die Aushängeschilder des Urner Volleyballs. Momentan
zeigen sie ihr Können auf dem Sand.
Jugendriege, Handball,
Tischtennis, Leichtathletik und Tennis: Schon früh interessierten sich Tino und
Andreas Michail für die verschiedensten Sportarten. Letztendlich entschieden
sie sich für Volleyball. Endgültig. Schliesslich hatte ihre Mutter in Altdorf
gespielt. Und überhaupt, Volleyball sei ein faszinierender Sport. Ein Spiel,
das einem alles abverlange: Teamplay, Technik, Konzentration, Agressivität,
Schnelligkeit. Die beiden Altdorfer Brüder mit griechischen Wurzeln bereuen es
daher keineswegs, eine polysportive Grundausbildung gemacht zu haben.
Hinzu kam, dass sie im Volleyball schnell Erfolg hatten. Andreas, heute 20-jährig,
gewann bereits im ersten Jahr die Regionalmeisterschaften im Altdorfer
Mini-Volleyball. Sein vier Jahre älterer Bruder Tino wurde mit den Junioren des
VBC Fortuna Bürglen Regionalmeister. So nahmen die Karrieren der Michails ihren
Lauf.
Bitterer Moment
Nach
ersten Lehrjahren in Altdorf wechselten die talentierten Brüder Anfang der
Neunziger zum VBC Fortuna nach Bürglen. Dort debütierten sie schon früh in
der 1.-Liga-Mannschaft. Tino Michail erhielt dann bald die Chance, sich in der
Junioren-Nationalmannschaft zu beweisen. Bruder Andreas schaffte es 1997 mit der
U 16 zum Vize-Schweizer-Meister und wurde gleichzeitig zum «most valuable
player» des Turniers gewählt. «Ein absoluter Höhepunkt», erinnert er sich.
«Ich kam als No-Name-Spieler. Und plötzlich genoss ich grosse Anerkennung.»
Weniger gut lief es 1999. Damals spielte Andreas Michail mit der U 18 um den
Schweizer-Meister-Titel. Doch wiederum reichte es nur für Platz zwei. «Das war
schon bitter», sagt er im Nachhinein. Vier Jahre hätten sie für den
Meistertitel trainiert. «Wir bezwangen den Favoriten, zeigten ein
Klasseturnier. Dennoch verloren wir im Final.» Da war die erneute Ernennung zum
«wertvollsten Spieler» nur ein schwacher Trost.
Schwieriger Anfang
Während Andreas Michail weiter in Bürglen spielte, strebte Bruder Tino höhere Ziele an. 1996 wechselte er nach Sursee in die NLB. Zwar schaffte er dort den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Da er mittlerweile aber ein Wirschaftsstudium in Bern absolvierte, verliess er den Verein im Jahr 1998. Fortan kämpfte Tino Michail für den NLB-Klub Münchenbuchsee, wenn auch nur ganz kurz. Der Klub verzeichnete viele Abgänge. Tino Michail kehrte nach Sursee zurück und landete im Jahr 2000 wieder in Bürglen in der 1. Liga.
Jetzt
standen die Brüder Michail erstmals im selben Team. Ein weiteres gemeinsames
Jahr beim Erstligisten Sarnen sollte folgen. «Am Anfang war es schwierig. Wir
sind beide impulsive und ehrgeizige Spielertypen», betont Andreas Michail. Und
Bruder Tino ergänzt: «Wir erwarten viel voneinander. Deshalb gab es schon mal
Reibereien auf dem Platz.» Doch das Zusammenspiel habe auch Vorteile, «denn
wir kennen unsere mentalen und sportlichen Qualitäten». Trotzdem trennen sich
die Wege der Brüder wieder. Seminarist Andreas geht nach Sursee. Student Tino
wird voraussichtlich für B-Ligist Köniz spielen.
Geglückte Revanche
Immerhin:
Die beiden Volleyballer zeigen ihr Können als Team weiterhin auf Sand. Vor zwei
Wochen gewannen sie an der Raiffeisen-Beach-Tour in Hühnenberg gegen die
Favoriten Frank Stapper und Zohar Itzhaki. Somit glückte die Revanche. Denn
just vor einem Jahr hatten die Michails gegen dieselben Kontrahenten im gleichen
Turnier verloren, und zwar erst im Final. «Jetzt ist alles möglich», ist
Andreas Michail optimistisch. Und Tino fügt selbstsicher an: «Wir wollen
gewinnen. Sonst müssten wir ja gar nicht antreten.»
Sven
Aregger
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Sonntag. 07. Juli 2002 |
Deutsche
Volleyballer putzen Russland
Für
eine Riesenüberraschung sorgten die deutschen Volleyball-Herren in der
Weltliga. Die DVV-Auswahl besiegte den Olympia-Zweiten Russland mit 3:1 (25:18,
17:25, 25:23, 25:17). Dieser Auswärtserfolg in der tatarischen Hauptstadt Kasan
ist schon der zweite Paukenschlag nach dem 3:1-Erfolg über
Atlanta-Olympiasieger Niederlande vor einer Woche. Das deutsche Team kann damit
sogar von der Teilnahme an der Finalrunde träumen.
"Ich
glaube nicht, dass jemals zuvor eine deutsche Nationalmannschaft in Russland
gewonnen hat", kommentierte Bundestrainer Stelian Moculescu, dessen Team
noch Minuten nach Spielende vor knapp 4.000 Zuschauern ein Jubelknäuel bildete.
Bereits am Vortag hatte die DVV-Auswahl dem haushohen Favoriten im ersten
Aufeinandertreffen Paroli geboten und erst nach über zweistündigem Kampf unglücklich
mit 2:3 verloren.
Diesmal
zeigten sich Moculescus Männer nervenstärker als am Vortag, wo im
entscheidenden fünften Satz gleich acht Servicefehler produziert worden waren.
Vor allem der Friedrichshafener Christian Pampel hatte im vorentscheidenden
dritten Satz mit starken Angriffsaktionen den zweiten deutschen Saisonsieg und
zugleich die erste russische Niederlage eingeleitet. In der Vorrundengruppe C
liegt die DVV-Auswahl nun mit 4:4 Punkten hinter Russland (6:2) und den
Niederlanden (4:2) auf Rang drei vor Kuba (0:6). Die beiden Gruppenbesten
qualifizieren sich für die Finalrunde in Brasilien.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Sonntag. 07. Juli 2002 |
Interview
mit Markus Dieckmann und Jonas Reckermann
Am
vergangenen Wochenende konnten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann beim
Masters in Essen ihren Titel nicht verteidigen und wurden am Ende Dritte. Noch
vor zwei Wochen haben Markus und Jonas ein neues Kapitel deutscher
Beach-Volleyball Geschichte mit ihrem dritten Platz beim Weltserien Turnier in
Berlin geschrieben. Grund genug, für www.beach-volleyball.de sich
mit Markus Dieckmann und Jonas Reckermann auf der Playa de Cologne beim Training
zu treffen und einige Fragen zu stellen.
Vor zwei Wochen habt ihr in Berlin sicher
Beach-Volleyball Geschichte geschrieben. Wie beurteilt ihr den sensationellen
dritten Platz beim Weltserienturnier auf dem Berliner Alexanderplatz?
Jonas: Das war
sicher der größte gemeinsame Erfolg unserer Karriere bzw. unserer Karrieren überhaupt.
Auf jeden Fall sportlich noch höher anzusiedeln, als der Gewinn der Deutschen
Meisterschaft im Vorjahr. Es war für uns sicher wieder ein Meilenstein zu
wissen, dass wir da vorne mitspielen können. Das können wir sicher nicht jede
Woche abrufen, wie wir gerade letztes Wochenende feststellen konnten.(Anmerkung
der Redaktion: 17. Platz beim Weltserienturnier in Gstaad). Da lief es
einfach nicht so gut.
Markus: Ich
sehe das eigentlich genauso. Sportlich war das für uns sehr sehr wertvoll. Das
dieses dann noch in Berlin gelang, macht das ganze historisch natürlich noch
wertvoller, dort auf dem Treppchen zu stehen. Ich glaube da waren wir auch die
ersten Deutschen.
Glaubt ihr, dass ihr diesen Erfolg noch einmal
wiederholen könnt oder seht ihr sogar noch Steigerungsmöglichkeiten?
Jonas: Zumindest
haben wir jetzt erst einmal gezeigt, dass man dahin kommen kann. Das kann nicht
jedes mal klappen, aber ich denke wir sind nicht davor gefeit, dass es
vielleicht noch mal so weit kommt, dass wir im Halbfinale landen. Wir hatten ja
sogar schon Matchball gehabt, das Finale stand also sehr dicht bevor. Ob wir das
noch mal schaffen lässt sich nur schwer sagen, aber vom sportlichen her wäre
es möglich.
Ihr habt bereits erwähnt, dass es in Gstaad nicht so
gut gelaufen ist. Was waren die Gründe dafür?
Jonas: Wir haben
mit Sicherheit nicht so gut gespielt wie bei den Turnieren vorher, nicht nur
beim Turnier in Berlin, sondern auch davor. Wir haben halt in Gstaad einen
kleinen Durchhänger gehabt. Es ist schwer zu sagen woran das lag. Das kommt
halt vor, wir sind noch jung, da kann man nicht jedes mal so gut spielen. Wir
hatten trotzdem zwei enge Matches, die wir mit 2:1 Sätzen verloren haben, aber
auch hätten gewinnen können und dann wäre es mit dem Weiterkommen wieder im
Rahmen gewesen. Schade, aber es kann nicht jedes mal so gut laufen.
Ihr spielt in dieser Saison viele Weltserienturniere
und habt dabei auch die anderen deutschen Vertreter im Blick. Glaubt ihr, dass
das deutsche Beach-Volleyball Anschluss an die Weltspitze gefunden hat?
Markus: Ich
denke auf jeden Fall. Anschluss hat es eigentlich schon länger gefunden. Bei
den Damen schon seit fünf bis sechs Jahren immer mit zwei bis drei Teams, bei
den Herren mit drei Teams und jetzt geht es eigentlich in der Breite los. Bei
den Damen sind es jetzt schon sechs bis sieben Teams, die durchaus auch mal ein
Hauptfeld erreichen können und bei den Herren gibt es auch ähnlich viele
Teams. Das ist einfach der Unterschied und ich denke, dass es für uns auch
wichtig ist, dass gerade bei den deutschen Turnieren ein "brutal"
hohes Niveau ist. Das hilft allen dann auch international Top-Ergebnisse zu
erzielen.
Was habt ihr in den Wintermonaten vor dieser Saison
gemacht? Habt ihr im Vergleich zu vergangenen Vorbereitungen etwas geändert,
dein gebrochener Fuß, Jonas, war sicher nicht das Geheimrezept?
Jonas: Nein, das
zuletzt genannte war sicher nicht das Geheimrezept. Da hätte ich lieber das
Trainingslager in Brasilien mitgemacht (Anmerkung
der Redaktion: Drazen Slacanin hat Markus ersatzweise dorthin begleitet).
Der Unterschied war sicherlich, dass wir den ganzen Winter im Sand
durchtrainiert haben. Das konnten wir davor nicht, da ich da noch in der Halle
gespielt habe und Markus etwas auf sich alleine gestellt war. Aber jetzt hat es
sich sicher ausgezahlt, dass wir als Team über Monate hinweg durcharbeiten
konnten. Wir haben viel in der Beachhalle in Düsseldorf trainiert, mit Tom
Hikel, Marvin Polte, Drazen Slacanin und Julius Brink haben wir uns bemüht
immer gute Trainingspartner zu haben. Dann waren wir noch im Trainingslager,
erst in Brasilien, wo ich ja aufgrund meines Fußes nicht mit konnte und dann
noch zwei Wochen in Italien. Ich denke das hat sich ausgezahlt.
Markus, du hast diese Saison beim Masters am
Tegernsee zum ersten mal gegen deinen Bruder Christoph gespielt, der ja lange
Zeit erfolgreich dein Beachpartner war. Was hattest du für ein Gefühl dabei?
Markus: Das war
sicher ein bisschen merkwürdig, lange Zeit mit ihm gemeinsam zu spielen und ihn
dann auf einmal auf der anderen Seite des Netzes zu sehen. Aber eigentlich war
es ein ganz entspanntes Spiel, es waren also keine übermäßig großen
Aggressionen oder Emotionen im Spiel. Wir haben uns aber beide gesagt, das wird
ein normales Spiel und wird sicherlich noch ein paar mal vorkommen. Trotzdem ein
merkwürdiges Gefühl.
Hast du Christoph auch ein bisschen unterstützt bei
seinem Comeback, er war ja aufgrund seiner Rückenverletzung über ein Jahr außer
Gefecht?
Markus: Ja, wir
haben natürlich viel Kontakt und telefonieren fast täglich oder sehen uns. Wir
trainieren auch schon mal gemeinsam, wenn es zeitlich passt. Ich freue mich
riesig, dass er es wieder geschafft hat, es sah ja lange nicht so aus. Das es
jetzt so schnell ging und dann noch so erfolgreich (Anmerkung
der Redaktion: Christoph erreicht beim Weltserienturnier in Gstaad mit
Interimspartner Andy Scheuerpflug Rang 9) ist eigentlich sensationell und
ich habe davor riesigen Respekt.
Gerade nach dem großen Erfolg in Berlin ist der
Erfolgsdruck, der auf Euch lastet sicher größer geworden. Was sind jetzt Eure
Ziele für den Rest der Saison?
Jonas: Ja was
heißt Erfolgsdruck, klar haben vorher schon welche gesagt wir können unter die
ersten fünf kommen und nachdem wir jetzt in Berlin dritter geworden sind, gehen
die jetzt davon aus, dass wir das noch mal schaffen könnten. Aber wir dürfen
uns jetzt einfach nicht verrückt machen lassen. Wir wissen, dass wir noch nicht
die Konstanz haben, um jetzt jedes zweite Turnier vorne mitzumischen. Es wäre
schön, wenn wir jetzt möglichst oft die Vorrunde bei den Weltserienturnieren
überstehen und ins Achtelfinale kommen. Das sollte jetzt eigentlich jedes Mal
unser Ziel sein. Wenn wir das bestätigen können, dann wird bestimmt auch mal
der ein oder andere fünfte Platz rausspringen. Wenn wir dann noch mal das
Halbfinale erreichen sind wir natürlich sehr glücklich, aber das Wichtigste
dabei ist unsere Leistung. Sollten wir weiter so konstant spielen, das letzte
Turnier ausgeschlossen, dann ist das schon OK.
Werdet ihr bis zu Olympia in Athen 2004 ein festes
Team bleiben?
Markus: Ja, wir
gucken eigentlich von Jahr zu Jahr und bisher läuft es sehr gut. Wir haben alle
Zeit der Welt in Ruhe zu arbeiten und das tun wir einfach.
Jonas: Wir
setzen uns unsere Ziele und gucken einfach mal was kommt.
Wie findet ihr unsere Seite www.beach-volleyball.de?
Jonas: Ich fand
die Seite im Vorjahr schon ganz gut, weil sie sehr aktuell war und von allen
Turnieren, sowohl Cups, als auch Masters, als auch international relativ viele
Ergebnisse hatte. Es gibt sicher auch andere Seiten, die aber jeweils nur einen
Teil abdecken. Jetzt wo ihr die Seite überarbeitet habt, ist sie wirklich noch
besser als vorher. Ich finde sie wirklich gut und informativ.
Markus: Ich
kann mich Jonas nur anschließen. Das ist im Beach-Volleyball eigentlich
"die Seite", ich glaube das wird jeder bestätigen. Markus
(schmunzelnd) weiter: Natürlich nach dieckmann-reckermann.de. Beide
Seiten sind also ein "Muss" im Beach-Volleyball.
Nun noch zwei ganz andere Fragen. Jonas, wer wird Fußball
Weltmeister?
Die Türkei und wenn die nicht in das Finale kommen, dann Brasilien. Auf
jeden Fall nicht Deutschland. (Anmerkung
der Redaktion: Er hatte leider recht.)
Markus, steigt der FC wieder in die 1.Liga auf?
Ganz
klar........in den nächsten 20 Jahren! (Anmerkung
der Redaktion: Markus ist Fan des 1. FC Köln)
Wir bedanken uns für dieses Interview und wünschen
euch auch weiterhin viel Erfolg!
| Deutschland - DVV-News |
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Sonntag. 07. Juli 2002 |
Junioren:
1:3-Niederlage gegen Italien
Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft ist mit einer 1:3-Niederlage (20:25, 12:25, 26:24, 18:25) gegen Italien in das stark besetzte Vier-Nationenturnier in Italien gestartet. Weitere Gegner sind Europameister Russland und Vize-Europameister Polen.
Gegen
den EM-3. Italien klappte insbesondere die Annahme nicht "und dann haben
wir ängstlich gespielt", meinte Bundestrainer Michael Warm.
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel