News

Sonntag, 07. Juli 2002 

Neue Formation für Brasilien!
Bro'Sis bei Eröffnungsfeier der Volleyball-WM
"Wir sind impulsive Spieler"
Deutsche Volleyballer putzen Russland
Interview mit Markus Dieckmann und Jonas Reckermann
Junioren: 1:3-Niederlage gegen Italien

Juli 2002

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International - DVV-WM-News

Sonntag. 07. Juli 2002

Neue Formation für Brasilien!

Brasilien wird mit einer ganz neuen Mannschaft, die erst kürzlich vom brasilianischen Trainer Marco Aurelio Motta ernannt wurde am Grand Prix und an der FIVB Volleyball Weltmeisterschaften der Frauen in Deutschland (30. August bis 15. September) teilnehmen. Dieser Schritt war nötig, um sechs der Hauptspielerinnen, Virna, Zuspielerin Fofao (Helia Souza), Erika, Walewska, Rauel Silva und Elisangela, zu ersetzten, die sich dafür entschieden, nicht für die Nationalmannschaft zu spielen. 

Diese prominenten Spielerinnen haben ein Jahrzehnt mit dem erfolgreichen Trainer Bernardo Rezende gearbeitet, der jetzt die Herrenmannschaft trainiert, die momentan an der World League teilnimmt. Bernadino stellte harte Aufgaben, aber die Veteranen unter den Frauen waren an seinen fordernden Stil gewöhnt und waren nun durch den anderen Stil und die verschiedene Taktik von Motta irritiert. 

Die Spannungen zwischen den alten Spielerinnen und dem Trainer wurden mit seiner Unzufriedenheit über die Leistung der Mannschaft bei den vergangenen Volley Masters in Montreux in der Schweiz, wo sie fünfte von sechs Mannschaften wurden, wurden immer größer. Motta sagte, dass seine neue Mannschaft, die Spielerinnen aus der Junioren Nationalmannschaft enthält, nicht reif genug ist, um bei der Weltmeisterschaft in Deutschland einen Top-Platz zu erreichen. 

Deshalb will er die Mannschaft wettkampstark für die Olympischen Spiele 2004 in Athen machen. Der Brasilianische Volleyball-Verband, mit Präsident Ary Garca an der Spitze, begrüßte die neue Aufstellung, die Motta als die Junior Meister bezeichnet. Darunter sind die 19 jährige Sassa, Sheila (18) und Cica (20). Sie stoßen zur erfahrenen Blockerin Karim Negrao (30), die einzige Spielerin, die 2000 in der Bronze-Mannschaft in Sydney dabei war. Die älteste Spielerin der neuen brasilianischen Mannschaft ist Libero Arlene (32) da Puala Pequeno. Pequeno wird Jacqueline, eine weitere jüngere Spielerin, in der schwierigen Aufgabe, die erfolgreichen Angriffe von Virna und Erika zu ersetzen, unterstützen. Motta hat die Schwäche der neuen Formation erkannt, ihnen fehlt eine gute Zuspielerin und er wird Marcelle und Fabiana Berto auf dieser Position testen.  

           

Deutschland - USC Münster-News

Sonntag. 07. Juli 2002

Bro'Sis bei Eröffnungsfeier der Volleyball-WM

Nun ist das Geheimnis gelüftet. Bro'Sis kommen zur Eröffnungsfeier der Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen am 30. August nach Münster. Die aus der zweiten Staffel der Doku-Soap "Popstars" hervorgegangene Band wird zwei Songs bringen. Mit ihrem Auftritt unterstützen die sechs Mitglieder der Gruppe gleichzeitig die Aktion "Gesicht zeigen", deren Schirmherr Bundespräsident Johannes Rau ist. Der ernannte Bro'Sis zu Ehrenbotschaftern für Ausländerintegration.

Ob die Besucher der WM-Eröffnungsfeier "I believe", "Do you" oder den neuen Song von Bro'Sis "Heaven must be missing an angel" hören werden, ist noch offen. Während Bro'Sis mit Sicherheit den Musikgeschmack der jungen und jüngsten Besucher der Volleyball-WM trifft, werden auch die Gäste jenseits des Teenageralters musikalisch gut unterhalten. So wird etwa der eigens komponierte WM-Song von der Gruppe "Fairplay" geboten.

Ein Showprogramm mit einer Mischung aus Spiel, Sport und Musik prägt diese Eröffnungsfeier. Breakdance und Ballakrobatik stimmen die Besucher auf das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Tschechien ein. Das erste Spiel der WM, Italien - Japan, findet bereits vor der Eröffnungsfeier statt.

Schweiz - Neue Luzerner Zeitung

Sonntag. 07. Juli 2002

«Wir sind impulsive Spieler»

Tino und Andreas Michail

Die Brüder Michail sind die Aushängeschilder des Urner Volleyballs. Momentan zeigen sie ihr Können auf dem Sand.

Jugendriege, Handball, Tischtennis, Leichtathletik und Tennis: Schon früh interessierten sich Tino und Andreas Michail für die verschiedensten Sportarten. Letztendlich entschieden sie sich für Volleyball. Endgültig. Schliesslich hatte ihre Mutter in Altdorf gespielt. Und überhaupt, Volleyball sei ein faszinierender Sport. Ein Spiel, das einem alles abverlange: Teamplay, Technik, Konzentration, Agressivität, Schnelligkeit. Die beiden Altdorfer Brüder mit griechischen Wurzeln bereuen es daher keineswegs, eine polysportive Grundausbildung gemacht zu haben.
Hinzu kam, dass sie im Volleyball schnell Erfolg hatten. Andreas, heute 20-jährig, gewann bereits im ersten Jahr die Regionalmeisterschaften im Altdorfer Mini-Volleyball. Sein vier Jahre älterer Bruder Tino wurde mit den Junioren des VBC Fortuna Bürglen Regionalmeister. So nahmen die Karrieren der Michails ihren Lauf.

Bitterer Moment

Nach ersten Lehrjahren in Altdorf wechselten die talentierten Brüder Anfang der Neunziger zum VBC Fortuna nach Bürglen. Dort debütierten sie schon früh in der 1.-Liga-Mannschaft. Tino Michail erhielt dann bald die Chance, sich in der Junioren-Nationalmannschaft zu beweisen. Bruder Andreas schaffte es 1997 mit der U 16 zum Vize-Schweizer-Meister und wurde gleichzeitig zum «most valuable player» des Turniers gewählt. «Ein absoluter Höhepunkt», erinnert er sich. «Ich kam als No-Name-Spieler. Und plötzlich genoss ich grosse Anerkennung.» Weniger gut lief es 1999. Damals spielte Andreas Michail mit der U 18 um den Schweizer-Meister-Titel. Doch wiederum reichte es nur für Platz zwei. «Das war schon bitter», sagt er im Nachhinein. Vier Jahre hätten sie für den Meistertitel trainiert. «Wir bezwangen den Favoriten, zeigten ein Klasseturnier. Dennoch verloren wir im Final.» Da war die erneute Ernennung zum «wertvollsten Spieler» nur ein schwacher Trost.

Schwieriger Anfang

Während Andreas Michail weiter in Bürglen spielte, strebte Bruder Tino höhere Ziele an. 1996 wechselte er nach Sursee in die NLB. Zwar schaffte er dort den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Da er mittlerweile aber ein Wirschaftsstudium in Bern absolvierte, verliess er den Verein im Jahr 1998. Fortan kämpfte Tino Michail für den NLB-Klub Münchenbuchsee, wenn auch nur ganz kurz. Der Klub verzeichnete viele Abgänge. Tino Michail kehrte nach Sursee zurück und landete im Jahr 2000 wieder in Bürglen in der 1. Liga.

Jetzt standen die Brüder Michail erstmals im selben Team. Ein weiteres gemeinsames Jahr beim Erstligisten Sarnen sollte folgen. «Am Anfang war es schwierig. Wir sind beide impulsive und ehrgeizige Spielertypen», betont Andreas Michail. Und Bruder Tino ergänzt: «Wir erwarten viel voneinander. Deshalb gab es schon mal Reibereien auf dem Platz.» Doch das Zusammenspiel habe auch Vorteile, «denn wir kennen unsere mentalen und sportlichen Qualitäten». Trotzdem trennen sich die Wege der Brüder wieder. Seminarist Andreas geht nach Sursee. Student Tino wird voraussichtlich für B-Ligist Köniz spielen.

Geglückte Revanche

Immerhin: Die beiden Volleyballer zeigen ihr Können als Team weiterhin auf Sand. Vor zwei Wochen gewannen sie an der Raiffeisen-Beach-Tour in Hühnenberg gegen die Favoriten Frank Stapper und Zohar Itzhaki. Somit glückte die Revanche. Denn just vor einem Jahr hatten die Michails gegen dieselben Kontrahenten im gleichen Turnier verloren, und zwar erst im Final. «Jetzt ist alles möglich», ist Andreas Michail optimistisch. Und Tino fügt selbstsicher an: «Wir wollen gewinnen. Sonst müssten wir ja gar nicht antreten.»

Sven Aregger

Deutschland - Darmstädter Echo

Sonntag. 07. Juli 2002

Deutsche Volleyballer putzen Russland

Für eine Riesenüberraschung sorgten die deutschen Volleyball-Herren in der Weltliga. Die DVV-Auswahl besiegte den Olympia-Zweiten Russland mit 3:1 (25:18, 17:25, 25:23, 25:17). Dieser Auswärtserfolg in der tatarischen Hauptstadt Kasan ist schon der zweite Paukenschlag nach dem 3:1-Erfolg über Atlanta-Olympiasieger Niederlande vor einer Woche. Das deutsche Team kann damit sogar von der Teilnahme an der Finalrunde träumen.

"Ich glaube nicht, dass jemals zuvor eine deutsche Nationalmannschaft in Russland gewonnen hat", kommentierte Bundestrainer Stelian Moculescu, dessen Team noch Minuten nach Spielende vor knapp 4.000 Zuschauern ein Jubelknäuel bildete. Bereits am Vortag hatte die DVV-Auswahl dem haushohen Favoriten im ersten Aufeinandertreffen Paroli geboten und erst nach über zweistündigem Kampf unglücklich mit 2:3 verloren.

Diesmal zeigten sich Moculescus Männer nervenstärker als am Vortag, wo im entscheidenden fünften Satz gleich acht Servicefehler produziert worden waren. Vor allem der Friedrichshafener Christian Pampel hatte im vorentscheidenden dritten Satz mit starken Angriffsaktionen den zweiten deutschen Saisonsieg und zugleich die erste russische Niederlage eingeleitet. In der Vorrundengruppe C liegt die DVV-Auswahl nun mit 4:4 Punkten hinter Russland (6:2) und den Niederlanden (4:2) auf Rang drei vor Kuba (0:6). Die beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für die Finalrunde in Brasilien.

Deutschland - www.beach-volleyball.de 

Sonntag. 07. Juli 2002

Interview mit Markus Dieckmann und Jonas Reckermann

Am vergangenen Wochenende konnten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann beim Masters in Essen ihren Titel nicht verteidigen und wurden am Ende Dritte. Noch vor zwei Wochen haben Markus und Jonas ein neues Kapitel deutscher Beach-Volleyball Geschichte mit ihrem dritten Platz beim Weltserien Turnier in Berlin geschrieben. Grund genug, für www.beach-volleyball.de sich mit Markus Dieckmann und Jonas Reckermann auf der Playa de Cologne beim Training zu treffen und einige Fragen zu stellen.

Vor zwei Wochen habt ihr in Berlin sicher Beach-Volleyball Geschichte geschrieben. Wie beurteilt ihr den sensationellen dritten Platz beim Weltserienturnier auf dem Berliner Alexanderplatz?
Jonas: Das war sicher der größte gemeinsame Erfolg unserer Karriere bzw. unserer Karrieren überhaupt. Auf jeden Fall sportlich noch höher anzusiedeln, als der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Vorjahr. Es war für uns sicher wieder ein Meilenstein zu wissen, dass wir da vorne mitspielen können. Das können wir sicher nicht jede Woche abrufen, wie wir gerade letztes Wochenende feststellen konnten.(Anmerkung der Redaktion: 17. Platz beim Weltserienturnier in Gstaad). Da lief es einfach nicht so gut.
Markus: Ich sehe das eigentlich genauso. Sportlich war das für uns sehr sehr wertvoll. Das dieses dann noch in Berlin gelang, macht das ganze historisch natürlich noch wertvoller, dort auf dem Treppchen zu stehen. Ich glaube da waren wir auch die ersten Deutschen.

Glaubt ihr, dass ihr diesen Erfolg noch einmal wiederholen könnt oder seht ihr sogar noch Steigerungsmöglichkeiten?
Jonas: Zumindest haben wir jetzt erst einmal gezeigt, dass man dahin kommen kann. Das kann nicht jedes mal klappen, aber ich denke wir sind nicht davor gefeit, dass es vielleicht noch mal so weit kommt, dass wir im Halbfinale landen. Wir hatten ja sogar schon Matchball gehabt, das Finale stand also sehr dicht bevor. Ob wir das noch mal schaffen lässt sich nur schwer sagen, aber vom sportlichen her wäre es möglich.

Ihr habt bereits erwähnt, dass es in Gstaad nicht so gut gelaufen ist. Was waren die Gründe dafür?
Jonas: Wir haben mit Sicherheit nicht so gut gespielt wie bei den Turnieren vorher, nicht nur beim Turnier in Berlin, sondern auch davor. Wir haben halt in Gstaad einen kleinen Durchhänger gehabt. Es ist schwer zu sagen woran das lag. Das kommt halt vor, wir sind noch jung, da kann man nicht jedes mal so gut spielen. Wir hatten trotzdem zwei enge Matches, die wir mit 2:1 Sätzen verloren haben, aber auch hätten gewinnen können und dann wäre es mit dem Weiterkommen wieder im Rahmen gewesen. Schade, aber es kann nicht jedes mal so gut laufen.

Ihr spielt in dieser Saison viele Weltserienturniere und habt dabei auch die anderen deutschen Vertreter im Blick. Glaubt ihr, dass das deutsche Beach-Volleyball Anschluss an die Weltspitze gefunden hat?
Markus: Ich denke auf jeden Fall. Anschluss hat es eigentlich schon länger gefunden. Bei den Damen schon seit fünf bis sechs Jahren immer mit zwei bis drei Teams, bei den Herren mit drei Teams und jetzt geht es eigentlich in der Breite los. Bei den Damen sind es jetzt schon sechs bis sieben Teams, die durchaus auch mal ein Hauptfeld erreichen können und bei den Herren gibt es auch ähnlich viele Teams. Das ist einfach der Unterschied und ich denke, dass es für uns auch wichtig ist, dass gerade bei den deutschen Turnieren ein "brutal" hohes Niveau ist. Das hilft allen dann auch international Top-Ergebnisse zu erzielen.

Was habt ihr in den Wintermonaten vor dieser Saison gemacht? Habt ihr im Vergleich zu vergangenen Vorbereitungen etwas geändert, dein gebrochener Fuß, Jonas, war sicher nicht das Geheimrezept?
Jonas: Nein, das zuletzt genannte war sicher nicht das Geheimrezept. Da hätte ich lieber das Trainingslager in Brasilien mitgemacht (Anmerkung der Redaktion: Drazen Slacanin hat Markus ersatzweise dorthin begleitet). Der Unterschied war sicherlich, dass wir den ganzen Winter im Sand durchtrainiert haben. Das konnten wir davor nicht, da ich da noch in der Halle gespielt habe und Markus etwas auf sich alleine gestellt war. Aber jetzt hat es sich sicher ausgezahlt, dass wir als Team über Monate hinweg durcharbeiten konnten. Wir haben viel in der Beachhalle in Düsseldorf trainiert, mit Tom Hikel, Marvin Polte, Drazen Slacanin und Julius Brink haben wir uns bemüht immer gute Trainingspartner zu haben. Dann waren wir noch im Trainingslager, erst in Brasilien, wo ich ja aufgrund meines Fußes nicht mit konnte und dann noch zwei Wochen in Italien. Ich denke das hat sich ausgezahlt.

Markus, du hast diese Saison beim Masters am Tegernsee zum ersten mal gegen deinen Bruder Christoph gespielt, der ja lange Zeit erfolgreich dein Beachpartner war. Was hattest du für ein Gefühl dabei?
Markus: Das war sicher ein bisschen merkwürdig, lange Zeit mit ihm gemeinsam zu spielen und ihn dann auf einmal auf der anderen Seite des Netzes zu sehen. Aber eigentlich war es ein ganz entspanntes Spiel, es waren also keine übermäßig großen Aggressionen oder Emotionen im Spiel. Wir haben uns aber beide gesagt, das wird ein normales Spiel und wird sicherlich noch ein paar mal vorkommen. Trotzdem ein merkwürdiges Gefühl.

Hast du Christoph auch ein bisschen unterstützt bei seinem Comeback, er war ja aufgrund seiner Rückenverletzung über ein Jahr außer Gefecht?
Markus: Ja, wir haben natürlich viel Kontakt und telefonieren fast täglich oder sehen uns. Wir trainieren auch schon mal gemeinsam, wenn es zeitlich passt. Ich freue mich riesig, dass er es wieder geschafft hat, es sah ja lange nicht so aus. Das es jetzt so schnell ging und dann noch so erfolgreich (Anmerkung der Redaktion: Christoph erreicht beim Weltserienturnier in Gstaad mit Interimspartner Andy Scheuerpflug Rang 9) ist eigentlich sensationell und ich habe davor riesigen Respekt.

Gerade nach dem großen Erfolg in Berlin ist der Erfolgsdruck, der auf Euch lastet sicher größer geworden. Was sind jetzt Eure Ziele für den Rest der Saison?
Jonas: Ja was heißt Erfolgsdruck, klar haben vorher schon welche gesagt wir können unter die ersten fünf kommen und nachdem wir jetzt in Berlin dritter geworden sind, gehen die jetzt davon aus, dass wir das noch mal schaffen könnten. Aber wir dürfen uns jetzt einfach nicht verrückt machen lassen. Wir wissen, dass wir noch nicht die Konstanz haben, um jetzt jedes zweite Turnier vorne mitzumischen. Es wäre schön, wenn wir jetzt möglichst oft die Vorrunde bei den Weltserienturnieren überstehen und ins Achtelfinale kommen. Das sollte jetzt eigentlich jedes Mal unser Ziel sein. Wenn wir das bestätigen können, dann wird bestimmt auch mal der ein oder andere fünfte Platz rausspringen. Wenn wir dann noch mal das Halbfinale erreichen sind wir natürlich sehr glücklich, aber das Wichtigste dabei ist unsere Leistung. Sollten wir weiter so konstant spielen, das letzte Turnier ausgeschlossen, dann ist das schon OK.

Werdet ihr bis zu Olympia in Athen 2004 ein festes Team bleiben?
Markus: Ja, wir gucken eigentlich von Jahr zu Jahr und bisher läuft es sehr gut. Wir haben alle Zeit der Welt in Ruhe zu arbeiten und das tun wir einfach.
Jonas: Wir setzen uns unsere Ziele und gucken einfach mal was kommt.

Wie findet ihr unsere Seite www.beach-volleyball.de?
Jonas: Ich fand die Seite im Vorjahr schon ganz gut, weil sie sehr aktuell war und von allen Turnieren, sowohl Cups, als auch Masters, als auch international relativ viele Ergebnisse hatte. Es gibt sicher auch andere Seiten, die aber jeweils nur einen Teil abdecken. Jetzt wo ihr die Seite überarbeitet habt, ist sie wirklich noch besser als vorher. Ich finde sie wirklich gut und informativ.
Markus: Ich kann mich Jonas nur anschließen. Das ist im Beach-Volleyball eigentlich "die Seite", ich glaube das wird jeder bestätigen. Markus (schmunzelnd) weiter: Natürlich nach dieckmann-reckermann.de. Beide Seiten sind also ein "Muss" im Beach-Volleyball.

Nun noch zwei ganz andere Fragen. Jonas, wer wird Fußball Weltmeister?
Die Türkei und wenn die nicht in das Finale kommen, dann Brasilien. Auf jeden Fall nicht Deutschland. (Anmerkung der Redaktion: Er hatte leider recht.)

Markus, steigt der FC wieder in die 1.Liga auf?
Ganz klar........in den nächsten 20 Jahren! (Anmerkung der Redaktion: Markus ist Fan des 1. FC Köln)

Wir bedanken uns für dieses Interview und wünschen euch auch weiterhin viel Erfolg!

Deutschland - DVV-News

Sonntag. 07. Juli 2002

Junioren: 1:3-Niederlage gegen Italien

Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft ist mit einer 1:3-Niederlage (20:25, 12:25, 26:24, 18:25) gegen Italien in das stark besetzte Vier-Nationenturnier in Italien gestartet. Weitere Gegner sind Europameister Russland und Vize-Europameister Polen.

Gegen den EM-3. Italien klappte insbesondere die Annahme nicht "und dann haben wir ängstlich gespielt", meinte Bundestrainer Michael Warm.

 © 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel