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| Deutschland - Smash-News |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Deutsche Teams im internationalen Einsatz
Okka
Rau und Steffi Pohl haben ihr erstes Spiel beim Weltserienturnier in Toronto
(Kanada) gegen die Lokalmatadorinnen Dumont/Martin sicher mit 21:15 und 21:16
gewonnen. Anschließend unterlagen sie Ana Paula-Minello aus Brasilien nach
hartem Kampf mit 16:21, 22:20, 9:15. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die
Australierinnen Clarke/Gooley geht es um den Einzug ins Achtelfinale.
Bei
den Männern haben Axel Hager und Jörg Ahmann den Einzug in das Hauptfeld durch
ein sicheres 21:14 und 21:11 über die Chinesen Li Hua/Li Ting geschafft. In
ihrer Vorgruppe treffen sie auf die Brasilianer Marcio Araujo/Benjamin, auf die
Kanadier Holden/Leinemann und auf die US-Amerikaner Hyden/McCaw.
David
Klemperer und Niclas Rademacher müssen sich in ihrer Vorgruppe mit den
brasilianischen Vizeweltmeistern Ricardo/Loiola, Rogers/Scott (USA) und den
Norwegern Maaseide/Horrem auseinandersetzen. Oliver Oetke und Andreas
Scheuerpflug treffen auf Holdren/Fonoimoana (USA), Prosser/Zahner (Australien)
und Chamberland/Loeub (Kanada).
Bei
den U21-Weltmeisterschaften auf Sizilien haben sich Sarah Goller und Martina
Stein durch einen sicheren 21:15 und 21:14 Siege über die Griechinnen
Tiktapanidou/Paraskeuaidou zwar für das Hauptfeld qualifiziert, unterlagen in
ihrer Vorgruppe aber leider sowohl gegen die Brasilianerinnen Salgado Rufino/Rocha
(11:21, 19:21) als auch gegen die Russinnen Morozova/Bratkova (16:21, 14:21).
Gegen die Spanierinnen Barrio/Rodriguez geht es nur noch um Platz 3 in der
Gruppe.
Die
für das Hauptfeld gesetzten Engel/Wendisch sind in ihrer Vorgruppe mit einem
sicheren 21:12, 21:12 über Cossa-Quitende aus Mozambique gestartet. Sie treffen
nun auf die Kanadierinnen Brownlee/Frustaci und auf Espinoza/Amador aus Mexiko.
Bei
den Männern haben sich Ambelang/Rieke durch zwei Siege über die Griechen
Tampouratzis/Giannakakos (21:8, 21:16) und die Polen Mierzejewski/Batabanski
(21:11, 21:15) ebenfalls für das Hauptfeld qualifiziert. Hier konnten sie in
ihrer Vorgruppe bereits gegen die Italiener Carletti/Paoletti mit 21:18 und
21:15 gewinnen. Ihre weiteren Gegner sind Redmann/Simek aus Kanada und die Österreicher
Prattes/Winder.
Auch
Karger/Lammens konnten sich in ihrem ersten Gruppenspiel gegen die Polen Wika/Plinski
mit 25:23 und 21:19 durchsetzen. Sie treffen nun auf Conge/Francisco aus
Mozambique und auf die Norweger Holtan/Rom.
| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Asien-Trip
im Zeichen der WM-Vorbereitung
Männer gegen Kuba
Berlin - Die deutschen Volleyball-Teams stehen am Wochenende bei zwei prestigeträchtigen Turnieren auf dem Prüfstand. Die Frauen bereiten sich mit ihrem Asien-Trip beim World Grand Prix weiter auf die Weltmeisterschaften im eigenen Land (30. August bis 15. September) vor. Die Männer wollen nach zwei Siegen in der Weltliga auch in Havanna gegen Kuba ihren Aufwärtstrend bestätigen.
Die 10. Auflage des Frauen-Turniers mit acht Teams der Weltspitze wird für die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee zu einer echten WM-Generalprobe, denn ab diesen Freitag sind in Tokio der Olympia-Dritte Brasilien, Gastgeber Japan und Thailand die Gegner. In Manila/Philippinen (19. bis 21. Juli) wird gegen den Olympia-Zweiten Russland, erneut Brasilien und Japan gespielt. In Macao (26. bis 28. Juli) trifft die Mannschaft auf China, Brasilien und Thailand. Nur Olympiasieger Kuba und Pokalverteidiger USA gehören nicht zu den deutschen Vorrundengegnern. Die vier punktbesten Teams bestreiten die Finalrunde in Hongkong (1. bis 4. August).
Nachdem im Vorjahr Lehrgeld gezahlt und nur ein Spiel von 13 gewonnen wurde (3:2 gegen Südkorea), fordert der Bundestrainer wenigstens drei Siege, obwohl für ihn die WM-Vorbereitung Priorität hat und wegen Trainingsrückstand bewährte Kräfte wie Tanja Hart (Ulm), Christina Benecke und die am Knie operierte Hanka Pachale (beide Florenz) fehlen. "Wir wollen besser abschneiden als im Vorjahr. Das ist durchaus realistisch und wäre wichtig für das Selbstvertrauen", sagte auch die in Italien spielende Angreiferin Angelina Grün.
Die Mannschaft hat seit Ende Mai von sieben Spielen fünf gewonnen, dabei zwei Mal in Karlsruhe mit 3:2 und 3:0 gegen Brasilien. In der EM-Qualifikation gab es 3:0-Heimerfolge über Kroatien und die Slowakei, ehe der Höhenflug in Dessau gegen Polen mit einer 0:3-Niederlage nach enttäuschender Leistung gestoppt wurde.
Wie bei der Männer-Weltliga, wo es um ein Rekord-Preisgeld von 15 Millionen Dollar geht, hat der Weltverband FIVB mit einer für Frauen noch nie zuvor ausgelobten Summe von über eine Million Dollar für einen finanziellen Anreiz gesorgt. Platz eins pro Turnier bringt 40 000 Dollar, Rang vier noch 15000. Der Grand-Prix-Sieger erhält 200 000 Dollar. Allerdings mussten alle teilnehmenden Länder vorher in Vorleistung gehen und 55 000 Dollar an den Weltverband für Werberechte einzahlen.
Während
die Frauen auf dem Weg zur WM noch um Achtungserfolge, Harmonie und
Selbstvertrauen kämpfen, haben die Männer mit zwei 3:1-Erfolgen in Berlin über
Atlanta-Olympiasieger Niederlande und beim Sydney-Zweiten Russland bereits für
Furore gesorgt. Gegen die bisher in vier Auswärtsspielen noch sieglosen
Schmetterkünstler aus der Karibik rechnet sich das Team von Bundestrainer
Stelian Moculescu ebenfalls einiges aus. "Für uns sind jetzt Siege gegen
alle Mannschaften drin", ist Kapitän Stefan Hübner optimistisch. Die
Kubaner, WM-Dritter von 1998 und Fünfter der FIVB-Weltrangliste, müssen sechs
ihrer besten Spieler ersetzen. Sie hatten sich Ende des
Vorjahres bei einer "Dienstreise" in Belgien abgesetzt, um in Italien
als Profis zu spielen.
| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Sylvia Roll muss gegen Brasilien pausieren
Tokio - Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen muss im ersten Spiel des World Grand Prix an diesem Freitag in Tokio gegen Brasilien ohne Sylvia Roll auskommen. Die 29-Jährige zog sich während des 17-stündigen Fluges eine Erkältung zu und konnte auch nicht am ersten Training am Donnerstag teilnehmen.
"Es
ist schade, dass ich gerade beim Auftakt nicht dabei sein kann, vor allem weil
sich unser Team wirklich gut eingespielt hat", meinte die in Italien bei
Vini Monte Schiavo Jesi spielende Angreiferin.
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Obernkirchen
noch ohne Verstärkungen
(seb). Die Saisonplanungen von Obernkirchens Manager Günter Szallies für
das Abenteuer 2. Bundesliga laufen auf Hochtouren. Intensive Gespräche mit
Verstärkungen wurden geführt, nur kam es bislang noch nicht zu einem
Abschluss.
Das Gerüst der Zweitliga-Truppe des MTV Obernkirchen steht. Alle Aufsteigerinnen, bis auf Olga Ivanova, haben einen Lizenzspielervertrag für die neue Bundesligasaison erhalten. Der MTV-Manager steckt mit vier Spielerinnen in engem Kontakt über eine Zusammenarbeit. Einen konkreten Zugang kann Szallies aber noch nicht vermelden, weil Ausbildungs- oder Arbeitsplätze für die interessierten Spielerinnen noch nicht besorgt werden konnten. Sollten alle Stricke reißen und keine Spielerin den Weg nach Obernkirchen finden, muss der vorhandene Kader den Klassenerhalt in Angriff nehmen.
Trainer Laurenz Weiner und die Mannschaft stehen schon mitten im Training. Drei Trainingseinheiten pro Woche finden in der Halle statt, dazu wird noch einmal ein Fitnessstudio besucht und am Wochenende reisen die MTV-Spielerinnen von Beachvolleyball-Turnier zu Beachvolleyball-Turnier. Trotz dieser hohen Belastung ist die Stimmung im Team super. Alle ziehen richtig mit. Seit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga ging ein Ruck durch die Mannschaft. Alle Weiner-Schützlinge haben sich im vergangenen Jahr stark verbessert und das Potential des Teams ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
Deshalb ist sich auch der Manager sicher: „Wenn es uns nicht gelingt, die eine oder andere Spielerin zu verpflichten, ist mir auch nicht bange. Dann wird der Klassenerhalt zwar eine sehr schwierige Sache, aber es wird nicht aussichtslos sein. Die Mannschaft wird sich dem gehobenen Niveau schon anpassen.“ Manager Szallies reiste zur Bundesligaversammlung nach Leipzig. Jeder Verein aus der Bundesliga musste einen Vertreter entsenden, sonst hätte man eine Strafe von 500 Euro bezahlen müssen. Auf der Versammlung wurde die erste Pokalrunde ausgelost.
Der
MTV Obernkirchen trifft auf Erstliga-Absteiger Emlichheim. Der Sieger dieser
Partie hat Heimrecht gegen den Deutschen Meister Dresdner SV. Der genaue
Spieltermin steht noch nicht fest. „Die Partie gegen den Deutschen Meister wäre
für unsere Mannschaft ein echter Traum. Das wär ein Kracher“, kommentiert Günter
Szallies die Auslosung.
| Deutschland - Freies Wort |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
600
Tonnen weicher Sand sorgen für sportlichen Spaß
SEEBA
– „Weg von der Straße, rein in den Sand!“ lautet das Motto des
Beach-Volleyball-Vereins in Seeba. Am Samstag und am Sonntag lädt der
Rhoenbeach e.V. zum letzten von fünf Turnieren im Thüringen-Cup (B-Serie) ein.
Die dort aufgeschütteten 600 Tonnen weicher Sand sind nicht nur angetan, nach
sportlichen Höchstleistungen zu streben, sondern gleichzeitig das Gefühl von
Sommer, Sonne und Strand zu erleben.
Für
die bisher gemeldeten 12 Damen- und 22 Herren-Teams (Stand: 8.7.) geht es dabei
um Preisgelder in Höhe von 250 Euro (jeweils bei Männern und Frauen) sowie
wertvolle Punkte innerhalb der 7. Thüringer Beach-Volleyball-Serie. Diese wird
ab 20. Juli mit fünf ausstehenden Wettbewerben in der punktträchtigen
A-Kategorie (Thüringen Beach-Open), darunter dem HSC Rhoenbeach-Cup am 10./11.
August an gleicher Stelle in Seeba, fortgesetzt.
Am
bevorstehenden Wochenende sind bei den Damen Katharina Gräbner/Daniela Hartwich
(TuS Braugold) auf Turnierplatz Nummer eins gesetzt. Neben Katja Dietrich/Grit
Lehmann (VC Gotha/Fortis Herrentals) rechnen sich außerdem Klarissa Kornhaß/Elena
Messer (VSV Jena/TuS Braugold Erfurt) gute Chancen auf einen Tagessieg aus.
Kornhaß/Messer gewannen vor Wochenfrist das Turnier in Kölleda. Einen Sieg bei
einem B-Turnier (Erfurt) können ebenso die auf Top eins gesetzten Robert Guse/Ramon
Krypczyk (SV Hermes Gera) vorweisen.
Die
Farben Südthüringens vertreten auf der neuen 3-Felder-Anlage in Seeba neben
weiteren Spielern aus Meiningen und Steinach Detlef Schwerda/Stefan Triebel (VV
70 Meiningen) sowie Marko Henke (SVV Schmalkalden, Team Thüringen), der mit
einem Spielpartner aus Wuppertal antritt. Der Ausrichter schickt beim HS
Rhoenbeach-Cup Jörg Eppler und Guido Werner ins Rennen. Bei den Damen gemeldet
haben Kachel/Sobelski (VC Gotha/SSV Schmalkalden), Zollmann/Brecht (TU Ilmenau)
und Volkmar/Prittig (TSV Bad Salzungen/Werratal Bad Salzungen).
Turnierbeginn
an beiden Tagen ist ca. 10 Uhr. Die Anlage befindet sich auf dem Sportplatz in
Seeba, zu erreichen ist der Ort über Meiningen, Walldorf, Melkers und Herpf.
(mak)
| Deutschland - Ostsee Zeitung |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Schmettern
und baggern am Binzer Strand
Volleyballer
kämpfen um Renault Beach Cup
Binz (OZ) 16 Frauen- und 24 Männerteams
werden am Wochenende um Punkte in der Rangliste des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV) und Preisgelder kämpfen. Sie bilden das Hauptfeld
des Turniers. „Wer bisher die meisten Punkte in der Rangliste hat, ist
gesetzt“, erläutert Cheforganisatorin Maud Glauche. Auf Platz 1 bei den
Frauen ist deshalb auch das Team Ast/Küttner vom Dresdner SC zu finden. Beide
konnten bisher schon 320 Punkte für die Rangliste sammeln. Bei den Männern
rangieren Brink/Schneider (SV Bayer Wuppertal/FT Adler Kiel mit 431 Punkten
ganz oben. „Ein hoffnungsvolles Nachwuchsteam, das gewiss bald international
mitmischen wird“, ist Maud Glauche überzeugt. Nicht sicher hingegen, dass
beide Teams am Sonntag auch als Sieger des Binzer Turniers geehrt werden.
„Gute
Chancen haben auch die Qualifikanten, zumal bei den Männern das brasilianische
Team kurzfristig abgesagt hat“, macht Glauche diesen Hoffnung. Gesetzt sind im
Hauptfeld von den 24 Männerteams nämlich nur 16 Teams entsprechend der
DVV-Rangliste. Die anderen acht Teams müssen den Einzug über die Qualifikation
schaffen, es sei denn, sie haben eine so genannte Wild Card wie die Brasilianer.
Die ist nun wieder frei. Bei den Frauen sind von 14 Hauptfeldteams zehn gesetzt.
Vier Plätze werden in der Qualifikation ermittelt. Die wird bereits heute ab 12 Uhr
am Binzer Strand ausgetragen. Morgen ab 8 Uhr tritt dann das komplettierte
Hauptfeld an. Sonntag ab 8.30 Uhr stehen die Halbfinals auf dem Programm,
bevor nach dem Mittag etwa um 13.30 Uhr das Finale der Frauen und eine Stunde später
das der Männer ausgetragen wird. Gegen 15.30 Uhr sollen dann die Sieger
geehrt werden.
Udo
Burwitz
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Volleyballerinnen
beim World Grand Prix in Asien
Nach
17 Stunden Flug sind die deutschen Volleyball-Damen endlich in Tokio angekommen.
Dort nimmt das Team von Bundestrainer Hee Wan Lee ab Freitag am World Grand Prix
teil. Erster Gegner ist dann um 16 Uhr Ortszeit der Olympia-Dritte Brasilien.
Die Südamerikanerinnen treten bei dem Turnier mit einer neu formierten
Mannschaft an. Im zweiten Spiel am Samstag wartet Japan, bevor es am Sonntag
gegen Thailand geht.
Coach Lee gab sich am
Mittwochabend im Mannschaftsquartier in Tokio durchaus zuversichtlich: "Wir
wollen auf jeden Fall eine Verbesserung erzielen. Im letzten Jahr haben wir kein
Spiel gewinnen können, das sieht in diesem Jahr anders aus. Unsere Chance, ins
Finale zu kommen, ist in diesem Jahr nicht schlecht."
Danach
wird das deutsche Team weiter in die philippinische Hauptstadt Manila reisen, wo
das zweite Turnier des Grand Prix stattfindet. Zum Abschluss der Runde tritt
Deutschland in Macau an. Wenn die deutsche Mannschaft nach den drei Turnieren in
der Abschlusstabelle einen der ersten drei Ränge einnimmt, wartet auf den
Gastgeber der diesjährigen Weltmeisterschaft die Finalrunde vom 1. bis zum 4. August in Hongkong. Die
Chinesinnen sind als Gastgeber bereits für die Runde der letzten vier Teams
qualifiziert.
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Beachvolleyball:
Platzhirsch Stefan Stauß
ERFURT.Ein Sandbild wie
eh und je. Titelverteidiger Stefan Stauß (Post Erfurt) führt nach sechs von zwölf
Turnieren in der 7. Thüringer Beach-Serie die Rangliste mit deutlichem
Vorsprung an. Stauß liegt mit 101 Punkten vor Jeffrey Bierwirth (68) und
Sebastian Oelsner (66), die als Team bisher stark aufspielten. Auch die
Teamrangliste sieht den Postler (gemeinsam mit Stammpartner Michael Geidel
(Wildetaube) in Führung liegend. Spannender dagegen sieht es bei den Damen aus:
Hier sitzen der Spitzenreiterin Susanne Hemmann (Post Gera, 77) mit nur neun
Punkten Rückstand gleich drei Konkurrentinnen, darunter die in der Teamwertung
führenden Silke Krauß und Marianne Kreutzburg (beide TuS Braugold), im Nacken.
Fünfte in der Einzelwertung ist Ramona Nitschke (TuS Braugold), die im letzten
Jahr beste Volleyballerin im Sand war.
Doch
Halbzeit ist es für die vielen Thüringer Beach-Volleyballer, von denen sich
derzeit die meisten an der Ostsee erholen bzw. auch dort vereinzelt Turniere
bestreiten, nur auf dem Papier. Nach dem letzten B-Turnier am kommenden
Wochenende (13./14. Juli) in Seeba bei Meiningen warten ab dem 20. Juli noch fünf
der punktträchtigen A-Turniere. Dann ist zu erwarten, dass Krauß/Kreutzburg,
die bisher beide Veranstaltungen der Thüringer Beach Open (Serie A) in
Nordhausen und Kindelbrück gewannen und zudem in Erfurt beim B-Turnier
siegreich waren, nicht nur in der Teamwertung ihren Vorsprung ausbauen, sondern
auch in der Einzelrangliste zulegen können. Im Verlauf der bisherigen Serie
werden die Landesmeister von 1999 als Top-Favoriten eingeschätzt, wie es auch
ihre Teamkollegin Ramona Nitschke im TA-Gespräch beim Turnier in Kölleda
unterstrich. Zeitgleich spielten Krauß/Kreutzburg in Sachsen.
Die
Erfurterin Nitschke steht übrigens als Paradebeispiel dafür, wie man im Sand
mit regelmäßig wechselnden Spielpartnerinnen Punkte sammeln kann. In Kölleda
war sie mit Tina Berger (Post SV Erfurt) angetreten, musste jedoch frühzeitig
die Sportsachen packen. Zuvor spielte sie bereits Turniere mit der Gothaerin
Susanne Hesse (A-Turnier in Nordhausen, Platz 7.; Erfurt, B-Turnier, 2.), mit
Andrea Rösel von Post SV Gera (Kindelbrück, A-Turnier, 5.) sowie Kathrin
Hertel von Post Gera (B-Turnier in Jena, Platz 3). Zwei weitere Partnerinnen
kommen in dieser Saison noch zum Zuge. "Wir verstehen uns als Sportler
inzwischen sehr gut und vielfach bleibt es vor allem der Spaß, der beim Beach
im Vordergrund steht", so Ramona Nitschke, die ebenfalls erst einmal
pausiert und in ihrer dritten Saison im Sand von den ausstehenden A-Turnieren
noch drei (Knau, Rhoenbeach, Finale in Pößneck) bestreiten möchte. Dass die
Teams im Beach-Volleyball in veränderter Besetzung antreten, ist keineswegs
neu. "Doch in diesem Jahr ist es extrem", sagt Maik Uhmann aus Sömmerda.
Der Technische Koordinator der Beach-Serie führt das auf den zeitigen
Ferienbeginn in Thüringen in diesem Jahr zurück. Denn den wohl verdienten
Urlaub lassen sich die Volleyballer verständlicherweise nicht nehmen, wie in
diesen Tagen übrigens auch Stefan Stauß und Familie demonstrieren.
Beim
B-Turnier am Wochenende (13./14. Juli) in Seeba nahe Meiningen sind bei den
Damen Katharina Gräbner/Daniela Hartwich (TuS Braugold) die Favoriten. Neben
Katja Dietrich/Grit Lehmann (VC Gotha/Fortis Herrentals) rechnen sich außerdem
Klarissa Kornhaß/Elena Messer (VSV Jena/TuS Braugold) gute Chancen auf einen
Tagessieg aus. Beide gewannen vor Wochenfrist das Turnier in Kölleda. Einen
Sieg bei einem B-Turnier (Erfurt) können ebenso die auf Top eins gesetzten
Robert Guse/Ramon Krypczyk (SV Hermes Gera) vorweisen. In der Konkurrenz der
Herren treten außerdem Wiegand/Johannes Gramse (Post SV Erfurt), Rüffer/Sabrowski
(Post Erfurt/Neustadt-Glewe) sowie Recknagel/Philipp Gramse (Post Erfurt) an.
Turnierbeginn an beiden Tagen ist 9.00 Uhr.
Mario
Keim
| Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Keine Ausreden für deutsche Volleyball-Frauen
Grand Prix in Asien
11. Juli 2002 Neulich, noch vor der Abreise nach
Asien zum an diesem Wochenende beginnenden Grand Prix, hatten die deutschen
Volleyball-Frauen einen wichtigen Termin. Der Stern
hatte sich beim Trainingslager in Heidelberg zum Fotoshooting angesagt, und das
war ein nicht gerade alltägliches.
Aktfotos
seien geschossen worden, verrät Stellerin Tanja Hart, „und die sind richtig
gut geworden.“ Erscheinen sollen die gewagten Bilder im Hamburger Magazin in
der Woche vor dem Start zur Weltmeisterschaft im eigenen Land (30. August bis
15. September) - ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
„Ein
bisschen Werbung können wir ganz gut gebrauchen“, sagt die Zuspielerin des
Nationalteams in der Randsportart Volleyball unverhohlen. Werbung, die dank
Damen wie Tanja Hart, Angelina Grün oder Kathy Radzuweit nur positiv ausfallen
kann.
Die
Männer sind das neue Vorbild
Nun
machen die Nationalspielerinnen nicht nur auf Fotopapier eine gute Figur. Es ist
ihr Job und ihre Leidenschaft, auf dem Volleyballfeld zu glänzen. So wie
neulich bei Testspielsiegen gegen den Olympiadritten Brasilien. Und natürlich
so wie beim Olympia 2000 in Sydney, laut Tanja Hart „das bisher Größte“.
Dazwischen hat es freilich nicht so gut geklappt: Der Grand Prix 2001 und die
folgende Europameisterschaft wurden gründlich verpatzt.
Ähnliches
gedenkt Werner von Moltke heuer nicht zu tolerieren. „Es gibt keine
Ausreden“, hat der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) vor dem
mindestens dreiwöchigen Trip nach Asien klar gemacht. „Die Spielerinnen
wollten die Reise unbedingt machen, also haben wir sie finanziert. Jetzt müssen
sie aber auch ein paar Siege einfahren - wie unsere grandiosen Männer in der
Weltliga in Russland.“
Dass
ausgerechnet die Herren der Schöpfung als Vorbild herhalten müssen, ist im DVV
durchaus untypisch. Bislang schienen die Männer den Misserfolg gepachtet zu
haben, nun schicken sie sich an, Weltligasiege bei den großen Kubanern
einzufahren (Samstag und Sonntag, jeweils um 2.40 Uhr). Da dürfen die Frauen
beim Grand Prix nicht zurückstehen.
Zusatzprämien
als Extra-Motivation
Und
das wollen sie auch nicht, „auch wenn die Trainingssteuerung voll auf die WM
ausgerichtet ist.“ Das sagt Bundestrainer Hee Wan Lee, der aber auch um die
Ungeduld seines Präsidenten weiß: „Drei Spiele müssen wir auf jeden Fall
gewinnen.“ Gern dürfen es auch mehr sein, zumindest zwei dritte Plätze in
den drei Vorrundenturnieren (à jeweils vier Teams) sind das Minimum.
Dann
nämlich wären die 55.000 Dollar wieder eingespielt, die der DVV vorab für die
Werberechte an den ausrichtenden Weltverband FIVB überwiesen hat. „Falls die
Mädels darüber hinaus Geld verdienen, geht der Großteil ans Team“,
verspricht Werner von Moltke großzügig. „Das soll eine zusätzliche
Motivation sein.“
Die
Eigenmotivation, so ist aus Spielerinnenkreisen zu hören, ist allerdings auch
ohne die avisierten Prämien groß genug. „Wir wollen einfach zeigen, dass wir
fit sind für die WM“, sagt Angelina Grün. „Insofern passt der Grand Prix
sehr gut in unsere Vorbereitung.“
Angelina
Grün trägt Verantwortung
Auf
der Hauptangreiferin, die seit einem Jahr in Italien spielt, dürfte ein Großteil
der Verantwortung lasten. Nach ihrem Wechsel vom USC Münster zu Volley Modena
hat die 22-Jährige in der besten Liga der Welt gleich überzeugt, taucht in den
wichtigsten Statistiken unter den Top Ten auf.
„Ich
denke schon, dass ich mich durchgesetzt habe“, sagt die deutsche
Volleyballerin der Jahre 2000 und 2001. „Die Bundesliga war keine
Herausforderung mehr. In Italien kann ich viel mehr lernen.“ Wichtigste
Lektion bisher: unter Druck Bestleistungen abzurufen.
Von
Moltke verlangt „mindestens WM-Platz 5“
Das
wird beim Grand Prix in Duellen mit der versammelten Weltelite nötig sein, wenn
sich die Misserfolge des Vorjahres nicht wiederholen sollen. „Besser
abschneiden als damals“, gibt Angelina Grün daher als Ziel aus.
Dafür
muss das Kollektiv funktionieren und Ausfälle wie die der Leistungsträgerinnen
Tanja Hart und Christina Benecke (Aufbautraining wegen körperlicher Defizite)
sowie der am Knie operierten und rekonvaleszenten Hanka Pachale kompensieren.
„Wir haben eine gute Gemeinschaft“, glaubt Hart, die ihren Rückstand in der
Heimat aufzuholen gedenkt, den Kolleginnen in Fernost aber die Daumen drückt.
Damit die möglichst mit sportlichen Erfolgen und gestärktem Selbstbewusstsein für die Großveranstaltung nach Deutschland zurückkehren. Nur mit ein paar ästhetisch-erotischen Fotos für Aufsehen zu sorgen, mag nämlich keine der Volleyballerinnen. Und auch von Moltke verlangt mehr: Derartige Werbeaktionen seien ja schön und gut, „aber bei der WM erwarte ich mindestens Platz fünf.“
Christian Müller
Die Daten zum
Grand Prix 2002
Der
DVV-Kader: Angelina Grün (Volley Modena), Birgit Thumm (DJK Karbach), Judith
Sylvester, Kathy Radzuweit, Julia Schlecht (alle TSV Bayer Leverkusen), Beatrice
Dömeland, Kerstin Tzscherlich (beide Dresdner SC), Sylvia Roll (Schiavo Jesi),
Verena Veh (SSV Ulm), Olessya Kulakova (RC Cannes), Jana Müller (Schweriner
SC), Atika Bouagaa (USC Münster).
Die
deutschen Gegner: An den drei Vorrunden-Wochenenden trifft
Deutschland in Tokio (12. bis 14. Juli) auf Brasilien (Freitag, 16 Uhr), Japan
(Samstag, 16 Uhr) und Thailand (Sonntag, 13.30 Uhr), in Manila (19. bis 21.
Juli) auf Russland, Brasilien und Japan und in Macao (26. bis 28. Juli) auf
China, Brasilien und Thailand. Die Finalrunde der besten vier Teams wird vom 1.
bis 4. August in Hongkong gespielt.
Das
Preisgeld: In den jeweiligen Vorrundengruppen sind die
Preisgelder gestaffelt: 15.000 Dollar für den Vierten, 20.000 Dollar für den
Dritten, 25.000 Dollar für den Zweiten und 40.000 Dollar für den Ersten. In
der Endrunde werden 200.000 Dollar für den Grand-Prix-Sieger, 100.000 Dollar für
den Zweiten, 60.000 Dollar für den Dritten und 40.000 Dollar für den Vierten
ausgeschüttet. Zusätzlich sind Einzelprämien für die besten Spielerinnen in
verschiedenen Kategorien ausgelobt.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Donnerstag. 11. Juli 2002 |
Hamburg - Wenn die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen von morgen an in Japan zur vierwöchigen Turnierserie der acht weltbesten Teams aufschlägt, fehlt die Hamburgerin Christina Benecke erneut im Aufgebot. Stattdessen wird die 28-jährige Mittelblockerin nach einer langwierigen Schulterverletzung in Heidelberg mit Zuspielerin Tanja Hart (Ulm) an ihrem Comeback arbeiten. Ziel: Ein Platz im 12er-Kader, der vom 30. August an im eigenen Land um die WM baggern darf.
Bundestrainer Hee Wan Lee habe sie noch nicht abgeschrieben, ist Benecke überzeugt: "Er hat mir vor dem Abflug nach Japan versichert, dass ich meine Chance in den Testspielen im August bekommen werde, wenn ich gesund und in Form bin."
Benecke,
seit anderthalb Jahren sogar Mannschaftsführerin der Volleyballauswahl, hatte
nicht nur auf Grund ihrer Verletzung ihren Stammplatz verloren, auch Differenzen
mit Hee Wan Lee trugen wohl zur Ausmusterung bei. Als Mittlerin zwischen Team
und Trainer war sie im vergangenen Jahr wiederholt zwischen die Fronten geraten.
"Die Sache ist geklärt. Da steht nichts mehr zwischen uns", glaubt
Christina Benecke, die auch in der nächsten Saison in der ersten italienischen
Liga für Florenz angreift. Eine Rückkehr zum TVF Phoenix nach Hamburg war im
Frühjahr gescheitert, weil TVF-Manager Horst Lüders seine Personalplanungen
bereits abgeschlossen hatte. Im Januar wollen beide Seiten einen neuen Anlauf
versuchen.
rg
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Juniorinnen:
Vier Länderspiele gegen Italien!
Insgesamt
vier Länderspiele bestreiten die deutschen Juniorinnen gegen Gastgeber Italien
von heute an bis zum 16. Juli. Heute trifft die Mannschaft von Bundestrainer
Rudi Sonnenbichler in Castelfidardo auf Italien, am 13. Juli in Serravalle, am
15. Juli in Corridonia und zum Abschluss am 16. Juli in Matelica.
Anschließend reisen beide Teams nach Ulm, wo sie vom 22.-27. Juli am „MLP-Donau-Cup“
teilnehmen. Der gastgebende SSV Ulm 1846 lädt im Sportzentrum Kuhberg zu einem
hochklassig besetzten Turnier ein. Teilnehmer sind Italien, Polen, Kroatien, die
Tschechische Republik, Spanien und die DVV-Auswahl. Die Slowakei und Österreich
haben kurzfristig abgesagt - es sollen aber acht Nationalmannschaften
teilnehmen.
Die Spiele und Turniere dienen beiden Mannschaften als Vorbereitung auf die
Juniorinnen-EM, die vom 17. – 25. August in Zagreb/Kroatien gespielt wird.
Dort trifft Deutschland auf die Niederlande, die Türkei, Polen, Frankreich und
die Tschechische Republik. Italien spielt gegen Russland, die Ukraine, Belarus,
Kroatien und Ungarn.
Anmerkung der Smash-Redaktion: Auch die Jugendnationalmannschaft spielt gegen Italien: in Vorbereitung des Acht-Nationen-Turniers in Schwarzenbek (Anfang August) findet ein Länderspiel in Hamburg am Sonntag, dem 28. Juli, um 18 Uhr in der Sporthalle Wandsbek statt.
| Hamburg - YoungBeach-News |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
YoungBeach:
Lust auf „BEACHEN“?
Hamburg,
im Juli 2002 – Am Samstag geht die YOUNG BEACH-Turnierserie in die nächste
Runde: Auf der Beach-Volleyball-Anlage von Grün-Weiß Eimsbüttel (Julius-Vosseler-Str.
195 / Sportplatz) soll am kommenden Wochenende bei cooler Turnieratmosphäre mit
viel Spaß gebaggert, gepritscht und geschmettert werden. Alle Jugendlichen bis
21 Jahre können die Gelegenheit nutzen, und den beliebten Trendsport am eigenen
Leibe erleben.
An diesem
Samstag findet das fünfte der insgesamt 8 Turniere der YOUNG BEACH-Turnierserie
in Eimsbüttel (Julius-Vosseler-Str. 195 / Sportplatz) statt. Wie bereits bei
den erfolgreichen Turnieren in Finkenwerder, Harburg, in der Hafen-City und in
Neu-Allermöhe wird auch hier der Spaß für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
im Vordergrund stehen – denn Sonne, Sand und Beach-Volleyball lassen mitten in
Hamburg echte Strandatmosphäre entstehen. Wo sonst haben die Jugendlichen die
Chance die beliebte olympische Sportart auszuprobieren?
Die Teilnahme
ist unkompliziert: Einfach am Turniertag um 10.00 Uhr an der Wettkampfstätte
erscheinen, bei der Turnierleitung anmelden und mitmachen. Zur Auswahl stehen
drei Turnierkategorien: Junior weiblich, Junior männlich und Freshmen. In der
Junior-Kategorie besteht ein Team aus jeweils zwei Personen, die das 8x8m große
Feld verteidigen. In der Freshmen-Kategorie bestehen die Teams aus vier Personen
- eine Geschlechtertrennung findet nicht statt. Gerade als „Freshmen“ haben
auch Jugendliche ohne ausgiebige Volleyball-Erfahrungen sich begeistern zu
lassen. Die Jugendlichen können sich ihrem Spielniveau entsprechend und ohne Rücksicht
auf das Lebensalter anmelden. Um auch Einzelpersonen das Mitmachen zu ermöglichen,
wird vor diesem Turnier eine Spielerbörse stattfinden. Die Endspiele mit
anschließender Ehrung der Siegerinnen und Sieger beginnen voraussichtlich um
17.00 Uhr. Dank der Unterstützung des Titelsponsors Hansano und weiteren
Sachsponsoren ist das Mitmachen kostenlos.
Wer mehr über
Beach-Volleyball lernen möchte, ist herzlich eingeladen, an den mehr als 15
bereits laufenden Trainingseinheiten in fast allen Stadtteilen teilzunehmen.
Bereits seit Anfang Mai trainieren die Jugendlichen und bereiten sich auf die
Turniere vor. Durch die Zusammenarbeit vieler Schulen mit den Sportvereinen vor
Ort werden den Schülerinnen und Schülern verlockende Mitmach-Angebote auf
unterschiedlichen Leistungsstufen geboten. Die offenen Angebote laufen noch bis
Ende August, weitere Informationen gibt es unter www.youngbeach.de
| International - DVV-WM-News / DVZ |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Kuba: Startrainer Eugenio George hat zwei Gesichter
Was treibt einen Mann jenseits der 60 an, Tag für Tag seiner Arbeit in stickiger Halle nachzugehen? Die Antwort auf diese Frage holt man sich am besten durch Gespräche und intensive Beobachtung: Seit 1963 ist Eugenio George für eines der Nationalmannschaften Kubas verantwortlich. Nach fünf Jahren bei den Männern übernahm er 1968 das Frauenteam. Mit einer Unterbrechung, 1996 bis 1998 arbeitete George als Sportdirektor, kommt der stets ruhige und besonne Trainer auf über 30 Jahre im internationalen Spitzen-Volleyball.
Überragende Erfolge mit Siegen bei allen großen Volleyballereignissen wie Grand Prix, Norceca Championships, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen haben den Mann nie überheblich werden lassen. Den bevorstehenden Umbruch in seinem Team geht George mit Souveränität und Feuereifer an. Wenn George über seine Vorstellungen berichtet, funkeln seine Augen.
Offen ist, welche Talente den Sprung ins Team schaffen Noch hat er sich nicht festgelegt, wer aus seinem rund 20 Spielerinnen umfassenden Kader an den Großereignissen des Jahres teilnehmen wird. Doch wer glaubt, dass Kuba für einige Zeit in der Versenkung verschwinden wird, sollte sich beim Training umschauen: Da wird mit Herzblut gearbeitet. Bei Kubas Talenten ist es eine Frage von ein bis drei Jahren, bis sie ganz oben stehen. 16- bis 18-jährige, hungrige Spielerinnen warten nur darauf, die Volleyballwelt zu erobern.
Der Chef ist immer dabei, unterstützt von vielen Helfern Bemerkenswert ist weiterhin, dass dem Chef ein Betreuerstab mit geballter Erfahrung zur Seite steht: Neben Co-Trainer Luis Calderon sind dies Jorge Garbey und Idalberto Valdez, Arzt Reynaldo Betancourt sowie Physiotherapeut Rolando Boza. Komplettiert wird das Team durch eine Psychologin. Erstaunlich dabei ist, dass bei jedem Training der komplette Betreuerstab fast durchgängig anwesend ist. Auch das ist sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg.
Auf anderen Feldern ist die Ausstattung weit weniger üppig: Wer die Büros des Verbandes sieht, mag kaum glauben, dass er sich in der Kommandozentrale der weltweit führenden Nation bei den Frauen befindet: 25 Quadratmeter Bürofläche mit kärglicher Ausstattung das ist alles, was dem Verband hier zur Verfügung steht. Auch der Cheftrainer hat hier seinen Schreibtisch, den er jedoch kaum nutzt. Einen Computer gibt es hier nicht. Einer wie Eugenio George speichert sein Wissen im Kopf. Wenn überhaupt, macht er sich von Zeit zu Zeit handschriftliche Notizen. Auffallend ist, welch großen Respekt - ja Ehrfurcht - sowohl die aktiven als auch die ehemaligen Spielerinnen vor ihrem Meister haben. Wenn Eugenio George spricht, herrscht Ruhe.
Überhaupt wird während des Training kaum gesprochen. Kurze knappe Anweisungen kommen vom Trainerstab, von Zeit zu Zeit auch einige Korrekturen der Rest ist harte Arbeit. Und über allem wacht Eugenio George, der General. Welch ein Unterschied zum Privatmann: Abends, wenn das Tagwerk in der heißen Halle beendet ist, ist der ehrgeizige Mann nicht wieder zu erkennen. Stundenlang kann George mit seinem jüngsten, knapp zwei Jahre alten Enkel spielen. Dann ist er nicht mehr der Trainer oder Erzieher, der einen Auftrag zu erfüllen hat, sondern nur noch der große Freund.
Quelle: Deutsche Volleyball Zeitschrift
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Freitag. 12. Juli 2002 |
Kuba: Interview mit Starspielerin Yumilca Ruiz
Seit sechs Jahren spielt Yumilca Ruiz in der kubanischen Erfolgsmannschaft. Trotz eines Alters von gerade mal 24 Jahren ist sie bereits so etwas wie die Mutter der Kompanie. Das klingt erstaunlich, liegt jedoch vor allem am Umstand, dass die zweifache Olympiasiegerin (Atlanta 1996 und Sydney 2000) eine der wenigen Spielerinnen ist, die aus Kubas Dream-Team übrig geblieben ist. Als Hauptangreiferin über die Position vier ist sie so etwas wie die legitime Nachfolgerin der legendären Mireya Luis. Das erklärte Ziel der Yumilca Ruiz: 2004 in Athen möchte sie ihre dritte olympischen Goldmedaille in Folge gewinnen.
Welche Schwerpunkte stehen dieses Jahr für das kubanische Team an?
Ruiz: „Beim Grand Prix, den Norceca Championships, bei Länderspielen
und Turnieren wollen wir unsere neue Mannschaft präsentieren, einspielen und
auf ein so hohes technisches, konditionelles und taktisches Niveau bringen, dass
wir dann bei der Weltmeisterschaft in Deutschland ein Team präsentieren können,
das dem kubanischen Standard entspricht“.
Wie groß sehen Sie Kubas Chancen, bei der WM den Titel zu
verteidigen?
Ruiz: „Um so hoch zu greifen, könnte es noch ein wenig zu früh sein. Zu
diesem frühen Zeitpunkt bereits den ersten Platz zu verlangen, wäre ein
bisschen viel. Wir streben eine Medaille an. Mit viel Arbeit im Training ist
dieses Ziel für mich realistisch“.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit so vielen jungen
Spielerinnen?
Ruiz: „Trotz einer Altersdifferenz von fast sechs Jahren zur jüngsten
Spielerin gibt es überhaupt keine Probleme zwischen uns. Schließlich war ich
ja auch mal jung“. Beim Training
fällt Ihre Führungsrolle auf, besonders die direkte Ansprache bei Fehlern und
das fröhliche Wesen.
Ist der Schritt von einer Spielerin zur Leitfigur schwierig
gewesen?
Ruiz: „Ich habe diese Führungsaufgabe gern übernommen. Es macht mir Spaß,
mich um meine Mitspielerinnen zu kümmern. Dies bezieht sich auf alle wichtigen
Problembereiche. So kann ich insbesondere meine Stärken als fröhliche
Stimmungsmacherin auf und neben dem Feld zur Steigerung der Mannschaftsleistung
einsetzen“.
Quelle: Deutsche Volleyball Zeitschrift
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