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| Deutschland - Smash-News |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
Deutsche Teams im internationalen Einsatz
Samstag, 05.30 h
David Klemperer und
Niclas Hildebrand haben auch ihr zweites Gruppenspiel gegen die Norweger
Maaseide/Horrem verloren, wieder nur knapp zogen sie mit 24:22, 25:27, 10:15 den
Kürzeren. Damit müssen Klemperer/Rademacher unbedingt ihr letztes Gruppenspiel
gegen die Brasilianer Ricardo/Loiola gewinnen, um die letzte Chance auf das
Achtelfinale zu wahren. Diese Chance ist durch die überraschend glatte
Niederlage der brasilianischen Vizeweltmeister gegen die Amerikaner Rogers/Scott
(16:21, 17:21) entstanden.
Auch Jörg Ahmann und
Axel Hager haben mittlerweile das zweite Spiel in ihrer Gruppe verloren, gegen
Hyden/McCaw (USA) gab es eine 18-21, 20-22 Niederlage. Doch wenn die deutschen
ihr Spiel gegen die Kanadier Holden/Leinemann gewinnen und voraussichtlich die
Brasilianer Marcio Araujo/Benjamin gegen Hyden-McCaw siegreich bleiben, wird der
beste von drei Teams mit je einem Sieg Gruppenzweiter werden. Da alle Partien
der Gruppe bisher in zwei Sätzen entschieden wurden, sind Rechenkünstler
gefragt !
Auch Okka rau und
Steffi Pohl hatten im Achtelfinale des Frauenturniers wenig zu bestellen: gegen
Schuster/Busch (USA) gab es eine 12:21, 18:21 Niederlage und mit Platz 9 das Aus
im Wettbewerb.
Erfreulicheres ist von
den U21-Weltmeisterschaften zu vermelden: Auch Karger/Lammens haben in ihrer
Gruppe den Durchmarsch geschafft. Gegen die Norweger Holtan/ROM gab es ein
glattes 21:16, 21:16. Damit stehen die Wuppertaler ebenso als Gruppenerster im
Achtelfinale wie die Berliner Ambelang/Rieke. Karger/Lammers treffen nun auf die
Letten Marnics/Sorokins, Ambelang/Rieke müssen sich mit den Chinesen Zhao/Xu
auseinandersetzen.
Freitag, 20.30 h
David
Klemperer und Niclas Rademacher haben beim Weltserienturnier in Toronto ihr
erstes Gruppenspiel im Hauptfeld gegen die US-Amerikaner Scott/Rogers unglücklich
mit 1:2 (19:21, 26:24, 11:15) verloren. Als nächstes treffen die beiden auf die
Norweger Maaseide/Horrem und müssen dieses Match unbedingt gewinnen, da
anschließend die Vizeweltmeister Ricardo/Loiola aus Brasilien warten.
Ohne
Chance waren Jörg Ahmann und Axel Hager gegen die brasilianischen Überflieger
dieser Saison, die sich aufgrund der Vielzahl brasilianischer Topteams dennoch
immer durch die Qualifikation quälen müssen. Marcio Araujo/Benjamin setzten
sich gegen die Deutschen sicher mit 21:14 und 21:13 durch. Nach dieser – etwas
einkalkulierten – Niederlage müssen Ahmann/Hager in den beiden anderen
Gruppenspielen gegen Hyden/McCaw (USA) und Holden /Leinemann (Kanada) unbedingt
punkten.
Durch
einen im ersten Durchgang hart umkämpften 2:0 Erfolg (28:26, 21:14) über die
Australierinnen Clarke/Gooley haben Okka Rau und Steffi Pohl das Achtelfinale
des Frauenturniers erreicht. Hier treffen sie auf die US-Amerikanerinnen
Schuster/Busch, die sich in ihrer Vorgruppe mit drei Siegen sicher durchsetzten.
Bei
den U21-Weltmeisterschaften haben Hannes Ambelang und Manuel Rieke (CityBeach
Berlin) mit drei sicheren Siegen in ihrer Vorgruppe gegen die Italiener Carletti/Paoletti
(21:18, 21:15), die Kanadier Redmann/Simek (21:16, 21:19) und die Österreicher
Prattes/Winder (21:12, 21:13) das Achtelfinale erreicht. Auch Matthias Karger
und Maarten Lammens vom SV Bayer Wuppertal sind auf dem besten Wege ins
Achtelfinale, haben bei den Siegen gegen die Polen Wika/Plinski (25:23, 21:19)
und Conge/Francisco (Mozambique) mit 21-13, 16-21, 15-6 aber deutlich mehr
arbeiten müssen. Als letztes Gruppenspiel steht die Partie gegen die Norweger
Holtan/ROM an. Bei einer Niederlage besteht sogar noch eine Gefahr, als
Gruppendritter punktgleich auszuscheiden.
Sarah
Goller und Martina Stein sind in der Frauenkonkurrenz mit drei Niederlagen in
der Vorgruppe ausgeschieden. Auch gegen die Spanierinnen Barrio/Rodriguez konnte
das Spiel nur offen gehalten werden, letztlich setzten sich Barrio/Rodriguez mit
22-20, 21-17 durch. Besser machten es Doreen Engel und Maria Wendisch (Dresdner
SC), die trotz einer 18:21 und 11:21 Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen
die Mexikanerinnen Espinoza/Amador Gruppenerster wurden. (Rechnen muss man
anscheinend können!) Im Achtelfinale treffen Engel/Wendisch auf die Russinnen
Morozova/Bratkova.
| Hamburg - YoungBeach-News |
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Freitag. 12. Juli 2002 |
YoungBeach:
Lust auf „BEACHEN“?
Hamburg,
im Juli 2002 – Am Samstag geht die YOUNG BEACH-Turnierserie in die nächste
Runde: Auf der Beach-Volleyball-Anlage von Grün-Weiß Eimsbüttel (Julius-Vosseler-Str.
195 / Sportplatz) soll am kommenden Wochenende bei cooler Turnieratmosphäre mit
viel Spaß gebaggert, gepritscht und geschmettert werden. Alle Jugendlichen bis
21 Jahre können die Gelegenheit nutzen, und den beliebten Trendsport am eigenen
Leibe erleben.
An diesem
Samstag findet das fünfte der insgesamt 8 Turniere der YOUNG BEACH-Turnierserie
in Eimsbüttel (Julius-Vosseler-Str. 195 / Sportplatz) statt. Wie bereits bei
den erfolgreichen Turnieren in Finkenwerder, Harburg, in der Hafen-City und in
Neu-Allermöhe wird auch hier der Spaß für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
im Vordergrund stehen – denn Sonne, Sand und Beach-Volleyball lassen mitten in
Hamburg echte Strandatmosphäre entstehen. Wo sonst haben die Jugendlichen die
Chance die beliebte olympische Sportart auszuprobieren?
Die Teilnahme
ist unkompliziert: Einfach am Turniertag um 10.00 Uhr an der Wettkampfstätte
erscheinen, bei der Turnierleitung anmelden und mitmachen. Zur Auswahl stehen
drei Turnierkategorien: Junior weiblich, Junior männlich und Freshmen. In der
Junior-Kategorie besteht ein Team aus jeweils zwei Personen, die das 8x8m große
Feld verteidigen. In der Freshmen-Kategorie bestehen die Teams aus vier Personen
- eine Geschlechtertrennung findet nicht statt. Gerade als „Freshmen“ haben
auch Jugendliche ohne ausgiebige Volleyball-Erfahrungen sich begeistern zu
lassen. Die Jugendlichen können sich ihrem Spielniveau entsprechend und ohne Rücksicht
auf das Lebensalter anmelden. Um auch Einzelpersonen das Mitmachen zu ermöglichen,
wird vor diesem Turnier eine Spielerbörse stattfinden. Die Endspiele mit
anschließender Ehrung der Siegerinnen und Sieger beginnen voraussichtlich um
17.00 Uhr. Dank der Unterstützung des Titelsponsors Hansano und weiteren
Sachsponsoren ist das Mitmachen kostenlos.
Wer mehr über
Beach-Volleyball lernen möchte, ist herzlich eingeladen, an den mehr als 15
bereits laufenden Trainingseinheiten in fast allen Stadtteilen teilzunehmen.
Bereits seit Anfang Mai trainieren die Jugendlichen und bereiten sich auf die
Turniere vor. Durch die Zusammenarbeit vieler Schulen mit den Sportvereinen vor
Ort werden den Schülerinnen und Schülern verlockende Mitmach-Angebote auf
unterschiedlichen Leistungsstufen geboten. Die offenen Angebote laufen noch bis
Ende August, weitere Informationen gibt es unter www.youngbeach.de
| Deutschland - Neuß-Grevenbroicher Zeitung |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
Deutsche
Frauen verlieren gegen Brasilien
Tokio (rpo). Unglücklicher
Auftakt für die deutschen Volleyballerinnen beim World Grand Prix in Tokio:
Gegen Brasilien gab es eine knappe Niederlage.
Die deutschen
Volleyball-Frauen haben das Eröffnungsspiel des mit 1,04 Millionen Dollar
dotierten World Grand Prix in Tokio gegen Brasilien knapp mit 2:3 (19:25, 22:25,
25:19, 25:19, 8:15) verloren. Gegen den neu formierten Olympia-Dritten erwischte
das deutsche Team im Yoyogi National Stadium einen schlechten Start und musste
ständig gegen einen Rückstand ankämpfen. Zuletzt hatten die Deutschen diesen
Gegner in zwei Testspielen noch mit 3:0 und 3:2 bezwungen.
Trotz ihrer Erkältung
brachte Bundestrainer Hee Wan Lee Sylvia Roll (Schiavo Jesi) für die zu
verhalten spielende Judith Sylvester (USC Münster) im dritten Satz zum Einsatz.
So gelang es dem Team, eine Führung zu erarbeiten, die sie auch nicht mehr
abgab. Danach bewies die deutsche Mannschaft Kampfgeist und setzte sich auch im
vierten Satz verdient durch.
Den Brasilianerinnen
unterliefen mit zunehmender Spieldauer mehr Fehler, aus denen die Schützlinge
von Bundestrainer Hee Wan Lee Kapital schlagen konnten. Im entscheidenden Satz
begannen die Deutschen aber ähnlich schlecht wie zum Auftakt und schafften es
nicht mehr, einen 3:8-Rückstand noch aufzuholen.
Hee Wan Lee zog nach
dem ersten Spiel Bilanz: "Wir haben den ersten und den zweiten Satz
schlecht angefangen. Und Brasilien war auch wirklich gut. Im dritten Satz haben
wir dann unsere Form gefunden. Vor allem Sylvia Roll, die erst eine Woche vor
dem World Grand Prix wieder mit dem Training begann, hat sehr gut gespielt.
Insgesamt geht die Leistung im ersten Spiel nach der Sommerpause in
Ordnung."
Zuvor hatte DVV-Präsident
Werner von Moltke die deutschen Frauen mächtig unter Druck gesetzt und von
ihnen beim Grand Prix "mehrere Siege" und bei der WM im eigenen Land
"zumindest Platz 5" gefordert. Zumindest müsse ein solches Desaster
wie im Vorjahr mit 12 Niederlagen in 13 Spielen und einem finanziellen Verlust
von über 12.000 Dollar verhindert werden. In den nächsten Partien werden Japan
und Thailand am Wochenende die nächsten deutschen Gegner sein.
| Deutschland - Süddeutsche Zeitung |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
Die neuen deutsche Volleyball-Generation macht sich auf den beschwerlichen Weg in die Weltspitze
Havana – Die Jungs
sind wirklich heiß, da gibt es überhaupt keine Zweifel. Kaum waren die
deutschen Volleyballer nach über 16 Stunden Anreise in Kuba gelandet, packten
die Nationalspieler Michael Mayer und Christian Pampel einen Ball aus und
pritschten sich in der Abfertigungshalle neben dem Gepäckband die bunte
Lederkugel zu. Natürlich war die Szene bei weitem nicht so spektakulär wie
das, was uns die brasilianischen Fußballstars im Fernsehen präsentierten, als
die Werbespots für ihre Schuhlieferanten ausgestrahlt wurden. Aber immerhin
hatte das, was Mayer&Hampel zeigten, so viel Charme, dass ihnen die Kubaner
wohlwollend zulächelten, während sie auf ihre Koffer warteten.
Die Einlage ist
bezeichnend für die neuen deutschen Volleyballer, die sich aufgemacht haben, in
der mit 15 Millionen Dollar dotierten Weltliga des Dachverbandes FIVB in diesem
Sommer Geld und Meriten zu verdienen. Es sind nicht mehr diese verzagenden
Sportler früherer Tage, die sich zwar redlich mühten, aber ihre Sportart eher
verwalteten, anstatt sie mit Inbrunst zu zelebrieren. Tugenden wie
Risikobereitschaft und Temperament hat Bundestrainer Stelian Moculescu bei
seinen Schützlingen oft vergeblich angemahnt. Werner Graf von Moltke, Präsident
des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) sprach einmal gar von „Beamten in
Turnhosen“. Dieses Negativimage dürfte schon bald der Vergangenheit angehören.
Es ist eine neue, tatendurstige Generation, die sich derzeit anschickt, den
langen, beschwerlichen Weg an die Weltspitze zurückzulegen. Die Begegnungen in
der Weltliga scheinen für dieses Vorhaben ideal geeignet zu sein. Als
Gelegenheit, sich mit den Besten zu messen und sich dabei stetig zu entwickeln.
Im vergangenen Jahr begann die Lehrzeit mit zwölf Niederlagen in zwölf
Begegnungen. In diesem Sommer sind die Deutschen, in der Weltrangliste derzeit
noch an Position 28 notiert, bereits wesentlich weiter. In den ersten vier
Begegnungen mit den Niederländern (Nummer sechs) und Russen (Nummer drei) gab
es bereits zwei beachtenswerte Siege. Und je nachdem, wie die beiden Gastspiele
bei den bislang sieglosen Kubanern (Nummer fünf) verlaufen, ist eventuell sogar
der Sprung zur Weltliga- Endrunde in Brasilien möglich.
Dass dieser Aufstieg
der deutschen Männer möglich war, ist vor allem das Verdienst Moculescus. Er
hat es bei seinem Verein, dem VfB Friedrichshafen, geschafft, Talente um sich zu
versammeln, mit denen er den Aufstieg zielstrebig vorantreiben kann. Wobei dem
temperamentvollen Trainer der Umstand entgegenkommt, dass er endlich Akteure
gefunden hat, die seinen hohen Ansprüchen auch gerecht werden. Bei Spielern wie
Björn Andrae (21), Christian Pampel (22), Norbert Walter (23) aber auch bei
Michael Mayer (22), sieht Moculescu „diesen Hunger, diese Gier“, die er bei
vielen von deren Vorgängern vermisst hat.
In den Spielen der
diesjährigen Weltliga-Session müssen die Deutschen ohne frühere Stützen wie
Bogdan Jalowietzki oder Wolfgang Kuck auskommen, weil die angeschlagen sind oder
ihrem durch all die Jahre im Leistungssport malträtierten Körper eine Pause gönnen.
Die jetzige Mannschaft hat das bislang nicht als Handicap oder gar
Entschuldigung, sondern als Herausforderung betrachtet: „Wie sich die jungen
Leute auf diesem Niveau bewähren, ist einfach nur erstaunlich“, sagt Kapitän
Stefan Hübner. Dabei hat Moculescu den Durchbruch auf der großen
internationalen Bühne eigentlich noch gar nicht für diesen frühen Zeitpunkt
terminiert. Bei der EM 2003 im eigenen Land und ein Jahr drauf beim olympischen
Gipfeltreffen in Athen wollen es die langen Kerls richtig krachen lassen. Nach
den internen Berechnungen des Bundestrainers kommen jedoch selbst diese
Highlights im Grunde genommen noch ein wenig früh: „Diese Mannschaft“,
prognostiziert Moculescu, „wird ihren Leistungszenit erst 2005 oder 2006
erreichen.“
Niemand im deutschen
Lager hätte etwas dagegen, wenn bis dahin weitere Siege eingefahren würden. Am
besten schon an diesem Wochenende in der schwülen Hitze Havannas. „Wenn wir
unser höchstes Level spielen“, sagt Kapitän Hübner, „können wir
mittlerweile jeden schlagen.“
Felix
Meininghaus
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
Aufbruch
in Eichwalde: Das Feuer entfachen
EICHWALDE - "Die
Spielerinnen müssen heiß sein, sie müssen auf die erste Liga brennen",
sagt Markus Weber, der neue Trainer des VC 68 Eichwalde-Zeuthen. Und wenn es
denn sein muss, wird er das Feuer schon selbst entfachen. "An mir wird es
nicht liegen."
Auf diese Chance hat Markus Weber schließlich lange genug gewartet. Drei
Spielzeiten war der ehemalige Münsteraner Trainer beim USC Braunschweig. Die
Mannschaft bestimmte stets das Niveau in der 2. Liga Nord, die in der
vergangenen Saison sogar auf dem ersten Rang beendet wurde. Aber das Thema
Aufstieg war aus finanziellen Gründen schnell abgehakt. Nun hat der VC 68 durch
die Insolvenz der Berliner Volley Cats die Möglichkeit zum Nachrücken und
nutzt sie. Weber ließ sich nicht zweimal bitten.
Der Coach führt derzeit vor allem Einzelgespräche mit den Spielerinnen. Die
finanziellen Dinge sind dabei außen vor. "Die Verträge macht der
Manager." Was Weber interessiert, ist die Einstellung der Spielerinnen, wie
er am besten das Training koordinieren kann. Hella Jurisch und Antje Röder zum
Beispiel sind zur Zeit im Beachvolleyball aktiv und wollen bei den Turnieren möglichst
viele Ranglistenpunkte sammeln, um noch die Qualifikation für die deutschen
Meisterschaften zu schaffen. Weber begrüßt diese Doppelbelastung, die fast ein
wenig mit dem Sommer-Grand-Prix der Skispringer auf Matten vergleichbar sei.
Auch da gebe es einen anderen Untergrund, auch da gehe es um höhere
Trainingsreize und letztlich darum, sich das ganze Jahr über ins Gespräch zu
bringen.
"Was Besseres kann uns doch nicht passieren", findet er. "Die
Spielerinnen haben von vornherein ein höheres Ausgangsniveau, wenn es wieder in
die Halle geht. Die Umstellung ist verkraftbar. Vor allem wird der Verein besser
dargestellt." Deshalb haben die Spielerinnen in dieser Hinsicht den Trainer
voll und ganz auf ihrer Seite. Auch die vom VC Olympia gekommene Maria Kleefisch
ist auf Sand kräftig am Baggern.
In der nächsten Woche soll das erste intensive Training für die im Oktober
beginnende Saison starten. Zuvor ist Deutschland noch Gastgeber der
Volleyball-Weltmeisterschaften der Damen. Die Endrunde findet in Berlin statt.
Egel, wie weit die Deutschen dabei kommen, Weber erhofft sich in jedem Fall mehr
Aufmerksamkeit und Werbung für Volleyball. Dabei sucht er wieder eine
Parallele. Die deutschen Fußballer hätten vor der WM auch weniger Fans gehabt,
aber mit zunehmendem Erfolg eine wahre Euphoriewelle losgetreten. Das könne
ebenso für die Volleyballerinnen ein paar Dimensionen kleiner möglich sein -
auch, um den Stellenwert dieses Sports hierzulande wieder ein wenig anzuheben.
Weber lebt für sein Hobby Volleyball. Seinen Job als Bankkaufmann bei der
Sparkasse Dahme-Spreewald hat er bereits angetreten. Die Freizeit gehört dem
geliebten Ballspiel am hohen Netz. Der Spaß daran sei der wichtigste Antrieb.
"Da kann ich sogar mal den Urlaub für Trainingslager nutzen. Das ist kein
Problem für mich." Bei ihm brennt das Feuer seit Jahren.
"Ideal wäre es, wenn die Ziele von Spielerin, Mannschaft und Verein
deckungsgleich wären", gerät er fast ein wenig ins Philosophieren. Seinen
jungen Schützlingen will er das Umfeld schaffen, in dem sie sich
weiterentwickeln können. "In Eichwalde können sie sich in der ersten Liga
in der ersten Reihe präsentieren." Einen größeren Anreiz kann es kaum
geben.
| Deutschland - Rheinpfalz Online |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
Brücke zwischen Vergnügen und Leistung
TFC Kaiserslautern
bleibt TFC Kaiserslautern, erweitert sein Angebot und will die Jugendarbeit
intensivieren
"Alles kann, nichts muss", so lautet der Grundsatz des Trend- und
Funsport-Clubs Kaiserslautern, der mit der Erweiterung seines Angebots seinen
Mitgliedern eine sportliche Vielfalt bietet. Neuestes Projekt ist eine
Beachanlage mit dem Anschluss an die Beachvolleyball-Liga als Teilziel.
Nach etwas mehr als 50 Jahren seit seinem Bestehen änderte der Verein kürzlich seinen Namen von Turn- und Fechtclub Kaiserslautern in Trend- und Funsport-Club, womit die gängige Abkürzung TFC beibehalten wurde. Dennoch soll diese Änderung laut dem zweiten Vorsitzenden Ekkehart Ewald eher als Erweiterung des Clubangebots verstanden werden. Der Vorstand möchte zwar die alten Traditionen pflegen und die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger weiterführen, aber zusätzlich auch "offen für neue Ideen" sein, betont Ewald. Dabei würden gerne Anregungen von Mitgliedern (oder denen, die es noch werden wollen) bei entsprechender Nachfrage berücksichtigt, wie Ewald versichert.
Sein besonderes Augenmerk richtet der TFC momentan auf die Vertiefung der Jugendarbeit. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt "Sport in Schule und Verein", das durch den Landessportbund Rheinland-Pfalz gefördert und zurzeit in Kooperation mit dem St. Franziskus Gymnasium praktiziert wird. Die Schüler haben dabei die Möglichkeit, die von der Schule angebotenen Arbeitsgemeinschaften mit Hilfe von Übungsleitern des Clubs zu vertiefen; dem Verein werden im Gegenzug die Räumlichkeiten gestellt.
Ebenso dürfen sich die Jüngeren über sogenannte Kids-Camps und verschiedene Veranstaltungen freuen, wie beispielsweise "Kinder stark machen", ein Drogenpräventionsprojekt, bei dem am 1. September auf dem Gelände der Gartenschau Rope Skipping und Volleyball präsentiert werden. Als nächstes steht die "BeachSneak, die Ferien danach!" vom 22. bis 25. August auf dem Programm. Dabei stellt der Trend- und Funsport-Club seine neue Sandanlage vor, die derzeit hergerichtet wird. Die in drei Felder unterteilte 1000-Quadratmeter-Anlage, für die 30 LKW-Ladungen Sand her mussten, kann bei Dunkelheit durch Flutlicht beleuchtet werden. Als Höhepunkt und Abschluss bemüht sich die Vereinsführung um die Zusage zur Austragung der Finalspiele der rheinland-pfälzischen Beachvolleyball-Runde.
Am 22. und 23. August soll aber erst der Breitensport im Vordergrund stehen: Wer Lust hat, besonders auch Schulklassen, erhält dann die Möglichkeit, in weitere Beachsportarten reinzuschnuppern. Nicht nur bei dieser Veranstaltung stehen Breiten- und Leistungssport in enger Verbindung. Der Club ist stets bemüht, auch durch Partnerschaften mit anderen Vereinen eine Brücke zwischen reinem Vergnügen und leistungsorientiertem Training zu bilden", sagt Ewald. Besonders in der Abteilung Volleyball gehört der Aufbau eines Leistungszentrums laut dem zweiten Vorsitzenden zu den großen Zielen. Sein Traum ist, eines der Teams in acht Jahren in der Bundesliga spielen zu sehen. Stolz berichtet er über den Beschluss beim letzten Volleyball-Verbandstag, der vom TFC ausgerichtet wurde, die Beachvolleyball-Liga in Rheinland-Pfalz für Mixed-Teams zu erweitern.
Neben Volleyball und Beachvolleyball bietet der Lauterer Verein weitere Sportarten wie Trampolin Jump, Rope Skipping, Jonglage, Ultimate Frisbee oder Boule. "Wir wollen den Leuten gerne eine Sportart übergreifende Tätigkeit anbieten", sagt Ewald. Der Club strebe ein Sport, Generationen, Geschlechter und leistungsübergreifendes Angebot an, soll heißen: mehrere Sportarten finden zur gleichen Zeit statt - ein Rotieren und Ausprobieren sowie Kommmunikation zwischen allen Mitgliedern ist möglich. Dementsprechend wurde auch das Clubhaus renoviert und Behinderten gerechter sowie Familien freundlicher gestaltet.
Info: Wer mehr über
den TFC Kaiserslautern erfahren will, kann im Internet unter www.tfc-kl.de
nachschauen oder sich direkt am Clubgelände an der Hohenecker Straße umsehen.
Nina Bastian
| Deutschland - Weser Kurier |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
Auf
der Suche nach der besten WM-Formation
Deutsche Volleyballerinnen zur Vorbereitung in Asien / Weltmeisterschaft
ab 6. September in Bremen
Berlin (rug/dpa). Die Volleyball-Teams stehen am Wochenende bei zwei prestigeträchtigen
Turnieren auf dem Prüfstand. Die deutschen Frauen bereiten sich mit ihrem
Asien-Trip beim World Grand Prix weiter auf die Weltmeisterschaften im eigenen
Land (ab 6. September in der Bremer Stadthalle) vor. Die Männer wollen nach
zwei Siegen in der Weltliga auch in Havanna gegen Kuba ihren Aufwärtstrend bestätigen.
Die zehnte Auflage des Frauen-Turniers mit acht Weltklasse-Teams wird für die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee zu einer echten WM-Generalprobe, denn ab heute sind in Tokio der Olympia- Dritte Brasilien, Japan und Thailand die Gegner. In Manila (19. bis 21. Juli) wird gegen den Olympia-Zweiten Russland, erneut Brasilien und Japan gespielt. In Macao (26. bis 28. Juli) trifft die Mannschaft auf China, Brasilien und Thailand.
Nachdem im Vorjahr Lehrgeld gezahlt und nur ein Spiel von 13 gewonnen wurde (3:2 gegen Südkorea), fordert der Bundestrainer wenigstens drei Siege, obwohl für ihn die WM-Vorbereitung Priorität hat und wegen Trainingsrückstand bewährte Kräfte wie Tanja Hart, Christina Benecke und die am Knie operierte Hanka Pachale fehlen. „Wir wollen besser abschneiden als im Vorjahr. Das ist durchaus realistisch und wäre wichtig für das Selbstvertrauen“, sagte auch Angreiferin Angelina Grün, die seit einer Saison in der italienischen Volleyball-Liga angreift.
Doch bevor die Weltmeisterschaft für die deutschen Damen mit der Vorrunde in Münster am 30. August beginnt, bleibt Bundestrainer Hee Wan Lee noch etwas Zeit, seine Wunschformationen zu testen. Bis 21 Tage vor der WM muss der endgültige Kader benannt werden, und erst 24 Stunden vor WM-Beginn muss dann schließlich der endgültige 12- Kader stehen.
Volleyball-Präsident Werner von Moltke wollte im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Deutschland nichts unversucht lassen, wirklich auch die besten Spielerinnen zu holen. Aus diesem Grund sprach er mit Christina Schultz, die eigentlich nach der Bundesliga-Saison ihren Rücktritt erklärt hatte. Die Schweriner Mittelblockerin will sich aber erst zwei Monate erholen und dann weitersehen. „Wenn wir sie bis 70 Porzent ihrer Leistungsfähigkeit hinbekommen, wäre sie eine große Hilfe“, glaubt der Präsident. Auch Hee Wan Lee ist davon überzeugt, dass Christina Schultz für die WM von großem Wert sein kann. „Es wäre schön, wenn sie dabei wäre, egal ob sie ständig spielt oder nur bei einzelnen Punkten. Die Tür steht offen“
| Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
DVV-Volleyballerinnen unterliegen Brasilien im Tie-Break
12. Juli 2002 Die deutsche Nationalmannschaft hat das Eröffnungsspiel
des mit 1,04 Millionen Dollar dotierten Grand Prix in Tokio gegen Brasilien
knapp mit 2:3 (19:25, 22:25, 25:19, 25:19, 8:15) verloren.
Gegen den neu
formierten Olympiadritten erwischte die Volleyball-Frauen im Yoyogi National
Stadium einen schlechten Start und musste ständig gegen einen Rückstand ankämpfen.
Nach deutlicher Leistungssteigerung spielten die Südamerikanerinnen im
Tie-Break ihre Routine aus.
Zuletzt hatten die
Deutschen diesen Gegner in zwei Testspielen zu Hause noch mit 3:0 und 3:2
bezwungen.
„Unsere Leistung
war in Ordnung“
„Wir haben im ersten
und zweiten Satz schlecht angefangen“, resümierte Bundestrainer Hee Wan Lee.
„Und Brasilien war auch wirklich gut. Im dritten Satz haben wir dann unsere
Form gefunden. Insgesamt geht die Leistung im ersten Spiel nach der Sommerpause
in Ordnung.“
Zuvor hatte DVV-Präsident
Werner von Moltke die deutschen Frauen mächtig unter Druck gesetzt und von
ihnen beim Grand Prix „mehrere Siege“ und bei der WM im eigenen Land
„zumindest Platz fünf“ gefordert. Zumindest müsse ein solches Desaster wie
im Vorjahr mit zwölf Niederlagen in 13 Spielen verhindert werden.
Sylvia Roll überzeugte
- trotz Erkältung
Nach einem Debakel sah
es Anfang des dritten Satzes gegen Brasilien aus, doch dann brachte Hee Wan Lee
Italien-Legionärin Sylvia Roll (Schiavo Jesi) - trotz ihrer Erkältung - für
die zu verhalten spielende Judith Sylvester (USC Münster) zum Einsatz. So
gelang es dem Team, eine Führung zu erarbeiten, die es auch nicht mehr abgab.
Danach bewies die
deutsche Mannschaft Kampfgeist und setzte sich auch im vierten Satz verdient
durch. Den Brasilianerinnen unterliefen mit zunehmender Spieldauer mehr Fehler,
aus denen die Schützlinge von Bundestrainer Hee Wan Lee Kapital schlagen
konnten. „Vor allem Sylvia, die erst eine Woche vor dem Grand Prix wieder mit
dem Training begann, hat sehr gut gespielt“, lobte Lee.
55.000 Dollar
Teilnahmekosten einspielen
Nur im entscheidenden
Satz wollte es nicht mehr so laufen, wie gewünscht. Die Deutschen starteten ähnlich
schlecht wie zum Auftakt und schafften es nicht, einen 3:8-Rückstand noch
aufzuholen. „Die Niederlage ist ärgerlich, weil Brasilien in der Form zu
schlagen ist“, sagte die herausragende deutsche Angreiferin Angelina Grün,
„aber wir haben ja noch zwei Gelegenheiten während des Turniers.“
Zunächst einmal
versuchen die Deutschen allerdings schon am Wochenende, gegen Japan (Samstag)
und Thailand (Sonntag) ihre ersten Erfolgserlebnisse zu sammeln. Aus den
insgesamt drei Vorrundenturnieren benötigt Deutschland unter jeweils vier Teams
mindestens zwei Mal Rang drei, um die Teilnahmekosten in Höhe von 55.000 Dollar
wieder einzuspielen.
Im Vorjahr war das nicht gelungen und ein Minus von über 12.000 Dollar verzeichnet worden. „Das“, betont von Moltke, „muss diesmal nicht sein.“
| Deutschland - Rheinpfalz Online |
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Samstag. 13. Juli 2002 |
Gemeinschaft getrennt: Germersheim und Rülzheim solo
GERMERSHEIM (fuß). Auf Wunsch der Turnerschaft Germersheim ist die Volleyballspielgemeinschaft (VSG) mit dem TV Rülzheim nach zwei Jahren aufgelöst worden. Gerald Kessing war bei der letzten gemeinsamen Ausschusssitzung am 07. Juni als VSG-Geschäftsführer zurückgetreten.Der TV Rülzheim spielt in der kommenden Saison mit einer Herrenmannschaft in der Rheinland-Pfalz-Liga und mit einer Damenmannschaft in der Pfalzliga. Für die TS Germersheim starten eine Herrenmannschaft in der Pfalzliga und eine Damenmannschaft in der Bezirksliga, zusätzlich sind zwei Mannschaften in der Kreisliga (Herren und Damen) für die nächste Saison angemeldet.
Die männliche B-Jugend des TV Rülzheim weilt in dieser Woche bei einem mehrtägigen Turnier in Marseille. Die Mannschaft folgte einer Einladung des französischen Verbandes und der Ligue de Provence. Für die Spieler ist es die Krönung der Saison, aus der die rheinland-pfälzische Vizemeisterschaft und ein respektabler vierter Platz bei den Südwestmeisterschaften zu Buche stehen.
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel