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| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Sonntag. 14. Juli 2002 |
Volleyballerinnen feiern 3:0 gegen Gastgeber Japan
Tokio - Die deutschen Volleyballerinnen haben im zweiten Spiel beim World Grand Prix in Tokio den ersten Sieg gefeiert. Nach der 2:3-Niederlage zum Auftakt gegen Brasilien wurde am Samstag gegen Gastgeber Japan mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:21) gewonnen. Brasilien ist nach einem 3:1-Erfolg über die bisher noch sieglosen Thailänderinnen, die am Sonntag Gegner der Deutschen sind, ungeschlagener Spitzenreiter.
Bundestrainer Hee Wan Lee ließ die Anfangsformation im Vergleich zum Match gegen Brasilien bis auf eine Position unverändert: Für Jana Müller stand Sylvia Roll von Beginn an auf dem Parkett. Sein Team erwischte im Gegensatz zum ersten Match einen besseren Start gegen die Japanerinnen, die bei der Weltmeisterschaft vom 29. August bis 15. September in Münster auch Gruppengegner sind. Die Mannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) konnte vor allem ihre Größe und Kraft ausspielen, die Abstimmung funktionierte diesmal weit besser. Daraus resultierte im ersten Satz ein schneller 8:3-Vorsprung, der zwischenzeitlich sogar auf acht Punkte ausgebaut werden konnte.
Die Gastgeberinnen, die sich am Freitag in drei Sätzen gegen Thailand durchgesetzt hatten, gaben sich jedoch nicht geschlagen. Die Deutschen mussten im zweiten Durchgang einem Rückstand nachjagen, doch ließ die Mannschaft um Spielführerin Beatrice Dömeland die Japanerinnen nie davon ziehen und erarbeitete sich besonders durch einen gutes Angriffsspiel, in dem sich Angreiferin Angelina Grün und Mittelblockerin Birgit Thumm hervortaten, die verdiente Führung und den erneuten Satzgewinn.
“Wir
haben super gespielt. Gegen Japan habe ich nicht erwartet, dass wir so gut
blocken und in der Abwehr so gut stehen. Beatrice Dömeland, Angelina Grün und
Olessya Kulakowa waren exzellent, auch Birgit Thumm, Kerstin Tzscherlich, Sylvia
Roll, Judith Sylvester und Atika Bouagaa waren super", lobte Hee Wan Lee.
Zuspielerin Beatrice Dömeland, die erneut eine überragende Leistung bot,
freute sich ebenfalls über die starke Vorstellung. "Heute hat einfach
alles gestimmt. Die Blocktaktik haben wir diesmal wirklich gut umgesetzt. Mit
dem schnellen Spiel der Asiatinnen sind wir auch besser klargekommen. Da haben
wir im letzten Jahr eine Menge gelernt."
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Sonntag. 14. Juli 2002 |
Breuberg: Zwei Tage Volleyball
VC
Breuberg richtet am Wochenende das große Freiluftturnier aus
BREUBERG.
Das große Volleyball-Freiluftturnier in Breuberg steht bevor. Teams aus dem In-
und Ausland sind bereits angemeldet; der Veranstalter VC Breuberg rechnet damit,
abermals mehr Nennungen als Startplätze vorliegen zu haben.
Mit
dabei sind Damen- und Herrenmannschaften von der Kreisklasse bis zur
Regionalliga, die in ihren jeweiligen Leistungsklassen um den Turniersieg kämpfen.
So ist nach Mitteilung des Veranstalters hochklassiges Volleyball garantiert.
Auf dem Sportgelände am See sind außerdem zwei Festzelte aufgebaut worden.
Das
Programm begann am Freitag (12.) um 21 Uhr mit einer Fete im Festzelt mit Chris
Alone. An diesem Samstag (13.) steht von 8 bis 10 Uhr ein Frühstücksbuffet
bereit. Die Teams sollten sich bis 9.30 Uhr anmelden, um 10 Uhr ist Spielbeginn
(bis 20 Uhr), danach beginnt Après-Volleyball mit Disco im Festzelt. Am Sonntag
(14.) ist ab 9 Uhr Spielbetrieb der Endrunde; das Endspiel wird für 16 Uhr
erwartet.
| Deutschland - Bocholt-Borkener Volksblatt |
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Sonntag. 14. Juli 2002 |
Unglückliche
Pleite für deutsche Herren
Havanna (rpo).
Die deutschen Volleyballer sind in der mit 15 Millionen Dollar dotierten
Weltliga mit einer unglücklichen 1:3-Niederlage in Havanna gegen Kuba auf den
Boden der Realität zurückgekehrt.
Das
Team des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), das in der Vorwoche mit einem
3:1-Sieg in Russland für Furore gesorgt hatte, trifft am Sonntag (2.40
Uhr/MESZ) erneut auf die "Karibik-Asse".
"Wir
haben es nicht verstanden, unsere Angreifer optimal einzusetzen," sagte der
enttäuschte Bundestrainer Stelian Moculescu nach der dritten Niederlage im fünften
Weltliga-Spiel. Damit belegt die deutsche Auswahl in der Vorrundengruppe C
weiter den dritten Rang hinter dem Olympia-Zweiten Russland und der Atlanta-
Olympiasieger Niederlande. Das russische Team setzte sich in Eindhoven mit 3:1
(25:12, 23:25, 25:20, 25:17) gegen die "Oranjes" durch.
Nach
einem guten ersten Satz hatten sich die kubanischen Schmetterkünstler auf das
deutsche Spiel eingestellt und setzten den DVV mit starken Aufschlägen unter
Druck. Spielentscheidend war der dritte Spielabschnitt, in dem sich das Team um
Kapitän Stefan Hübner nach einem 11:17-Rückstand wieder herankämpfte, dann
aber einen Satzball vergab.
"Wir
haben uns im ersten Satz zu sicher gefuehlt. Dann haben uns die Kubaner
eingeschläfert," fasste Zuspieler Frank Dehne, der Mitte des dritten
Satzes das Feld für Ilja Wiederschein räumen musste, das Geschehen zusammen.
| Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Sonntag. 14. Juli 2002 |
Volleyballer unterliegen Kuba 1:3
13. Juli 2002 Die deutschen Volleyballer haben in der
mit 15 Millionen Dollar dotierten Weltliga unglücklich mit 1:3 (25:17, 21:25,
26:28, 21:25) in Havanna gegen Kuba verloren. „Wir haben es nicht verstanden,
unsere Angreifer optimal einzusetzen,“ sagte Bundestrainer Stelian Moculescu
nach der dritten Niederlage im fünften Weltliga-Spiel.
Die
Volleyball-Damen haben dagegen im zweiten Spiel beim mit einer Million Dollar
dotierten World Grand Prix in Asien den ersten Sieg gefeiert. Das Team von
Bundestrainer Hee Wan Lee besiegte in Tokio Gastgeber Japan klar 3:0 (25:20,
25:19, 25:21).
Männer
„eingeschläfert“, Frauen „super gespielt“
Nach
einem guten ersten Satz hatten sich die kubanischen Schmetterkünstler auf das
deutsche Spiel eingestellt und setzten den DVV mit starken Aufschlägen unter
Druck. Spielentscheidend war der dritte Spielabschnitt, in dem sich das Team um
Kapitän Stefan Hübner nach einem 11:17-Rückstand wieder herankämpfte, dann
aber einen Satzball vergab. „Wir haben uns im ersten Satz zu sicher gefühlt.
Dann haben uns die Kubaner eingeschläfert,“ fasste Zuspieler Frank Dehne das
Geschehen zusammen. Spitzenreiter der Gruppe C ist Russland nach einem
3:1-Erfolg über die Niederlande.
„Wir
haben super gespielt. Ich hätte nicht gedacht, dass wir gegen Japan so gut
blocken und auch in der Abwehr so gut stehen,“ strahlte dagegen Hee Wan Lee
nach dem ersten Sieg bei der Generalprobe für die WM (30. August bis 15
September) im eigenen Land.
„Heute
hat einfach alles gestimmt“
Die
deutschen Damen spielten gegen die schnellen Japanerinnen von Beginn an ihre
Kraftvorteile aus und gingen im ersten Satz früh in Führung. Die Mannschaft um
Spielführerin Beatrice Dömeland erarbeitete sich besonders durch einen gut
funktionierenden Angriff die verdiente 2:0-Satz-Führung.
Auch
im dritten Durchgang dominierte der deutsche „Sechser“ trotz kleinerer
Abstimmungsprobleme die Begegnung und ließ sich den nach 72 Minuten
feststehenden Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Die überragende Zuspielerin
Beatrice Dömeland: „Heute hat einfach alles gestimmt.“
Volleyball-Weltliga,
Männer
Vorrunde,
Gruppe C:
Kuba
- Deutschland 3:1, Niederlande - Russland 1:3
1.
Russland 13:8 Sätze, 8:2 Punkte; 2. Niederlande 11:8, 6:4; 3. Deutschland 9:11,
4:6; 4. Kuba 7:13, 2:8
Volleyball-Grand
Prix, Frauen
Vorrunde, in Tokio:
Brasilien - Deutschland 3:2, Japan - Thailand 3:0, Brasilien - Thailand 3:1,
Japan - Deutschland 0:3
1. Brasilien 6:3, 4:0; 2. Deutschland 5:3, 2:2; 3. Japan 3:3, 2:2; 4. Thailand
1:6, 0:4
| Deutschland - Der Standard |
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Sonntag. 14. Juli 2002 |
Berger/Doppler im Achtelfinale
Das
österreichische Duo erreichte in Montreal heuer zum dritten Mal die Runde der
letzten Sechzehn
Montreal
- Das österreichische Duo Nik Berger/Clemens Doppler hat sich am Samstag zum
dritten Mal in dieser Saison für ein Achtelfinale auf der
Beach-Volleyball-World-Tour qualifiziert. Nachdem das ÖVV-Paar am Freitag in
Montreal gegen die Russen Zaijzew/Karasew mit 2:1 Sätzen gewonnen und gegen die
Brasilianer Roberto Lopes/Franco 0:2 verloren hatte, sicherte es sich mit einem
hart erkämpften 2:1-(-16,18,16)-Sieg gegen die Australier Schacht/Slack
Gruppenplatz zwei bzw. einen Platz unter den letzten 16. Dort trafen sie noch am
Samstag (Ortszeit) auf die US-Amerikaner Rogers/Scott.
(APA)
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Sonntag. 14. Juli 2002 |
Sie
haben ihr selbstgestecktes Ziel erreicht: Matthias Karger und Maarten Lammens
haben den Einzug ins Halbfinale der U21 Weltmeisterschaft perfekt gemacht. Die
beiden Youngster, die in der nächsten Hallensaison für den Regionalligisten TG
Rote Erde Schwelm spielen werden, besi3gten im Viertelfinale das niederländische
Brüderpaar Rademaker/Rademaker ohne große Probleme mit 21:18 und 21:17. Am
Sonntag geht es für Matthias und Maarten nun gegen Wika/Plinski aus Polen um
die Medaillen. Leider ausgeschieden sind hingegen Hannes Ambelang und Manuel
Rieke. Das Duo verlor in einem wahren Krimi gegen Herrera/Mesa aus Spanien knapp
in drei Sätzen (21:13, 20:22, 14:16).
Engel/Wendisch haben es nicht geschafft
Schade,
es hat nicht ganz gereicht. Doreen Engel und Maria Wendisch haben nur knapp den
Einzug ins Halbfinale der U21 Beach-WM in Catania verpasst. Im Viertelfinale
unterlagen die beiden Dresdnerinnen dem Duo Forrer/Schonenberger aus der Schweiz
in drei Sätzen mit 14:21, 21:19 und 08:15. Trotz dieses Ausscheidens können
Doreen und Maria angesichts der guten Platzierung mit dem Turnierverlauf
zufrieden sein.
| Deutschland - DVV-News |
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Sonntag. 14. Juli 2002 |
Unnötige
1:3 Niederlage in Kuba
“Wenn man in Kuba verliert, ist das doch eigentlich der Normalfall”, hat Marco Liefke nach dem 1:3 (25:17, 21:25, 26:28, 21:25) im Weltligaspiel in der Halle der “Ciudad Deportivo” von Havanna gesagt. Das große “aber” schob nach hundert Minuten Spielzeit sein Trainer Stelian Moculescu nach: “Wir haben hier heute eine große Chance vergeben. Da war mehr drin.”
Tatsächlich war die dritte Niederlage im fünften Weltligaspiel ärgerlich, weil sie unnötig war. Zu deutlich war die Überlegenheit des Teams um Kapitän Stefan Hübner im ersten Durchgang gewesen, um nicht an einen Sieg der DVV-Auswahl glauben zu können. Zu Spielbeginn dominierten die Deutschen das Spielgeschehen nach Belieben: Starke Aufschläge summierten sich mit den physischen Vorteilen in Block und Angriff zu einer eindrucksvollen Überlegenheit.
Warum die in der Folgezeit wie weggeblasen war, blieb Diagonalangreifer Marco Liefke auch nach dem Matchball unergründlich: “Das macht mich ratlos. Mit einem Mal war alles weg, was vorher da war.” Für Zuspieler Frank Dehne könnte es “an dieser merkwürdigen Atmosphäre gelegen haben”. Tatsächlich verbreiteten die knapp 4000 Fans im weiten, 15000 Zuschauer fassenden Rund nicht gerade ein Höllenspektakel. Dehne hatte mit “wesentlich mehr Spektakel gerechnet”. Stattdessen habe sich die deutsche Auswahl “zu sicher gefühlt und einschläfern lassen”. Norbert Walter fand das ärgerlich, denn es war “genau das, was wir vermeiden wollten”. Und Moculescu beobachtete, “wie wir die Kubaner nach und nach mutig gemacht haben”. Ändern konnte der Trainer daran nichts, auch wenn er alles tat: Der 52-jaehrige wechselte ungewohnt oft, bis auf Armin Dewes kamen alle Spieler aus dem 12-er-Kader zum Einsatz.
Genutzt
hat es nichts, “weil wir unseren Rhythmus nie wieder richtig gefunden
haben”, sagte Hübner. Selbst im dritten Durchgang, als sie bei 24:23 Satzball
hatten, griffen Moculescus Mannen nicht beherzt zu. Doch nach der Niederlage
gelobten sie Besserung: “Morgen müssen und werden wir mit wesentlich mehr
Power spielen”, versprach Walter. Auch Frank Dehne gab einen positiven
Ausblick: “Wir haben heute gesehen, dass wir sie schlagen können.”
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel