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| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Volleyballerinnen
in Asien erfolgreich
Männer straucheln in Kuba
Berlin - Die deutschen Volleyball-Frauen sind mit Rang zwei so gut wie noch nie in den World Grand Prix gestartet. Dagegen ist der Höhenflug der Männer-Nationalmannschaft in der Weltliga nach zwei Niederlagen (1:3/0:3) in Havanna gegen Kuba wieder vorbei. Das Team von Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee triumphierte am Sonntag gegen Thailand mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:15), nachdem zuvor auch Gastgeber Japan mit 3:0 besiegt worden war. Zum Auftakt hatte es eine 2:3-Niederlage gegen den Olympia-Dritten und Turnierersten Brasilien gegeben, der 40 000 Dollar Siegprämie bekam.
Damit steht
schon nach dem ersten von drei Vorrunden-Turnieren bei dieser mit 1,04 Millionen
Dollar dotierten Veranstaltung das beste Abschneiden einer deutschen Mannschaft
fest. Bislang konnte bei den vorangegangenen Teilnahmen maximal ein Sieg
errungen werden. "Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat schon
Fortschritte gemacht. Wenn wir so weiter arbeiten, dann haben wir bei der WM auf
jeden Fall gute Chancen", urteilte der südkoreanische Coach mit Blick auf
die WM vom 29. August bis 15. September in acht deutschen Städten.
Rang zwei brachte 25 000 Dollar Prämie, so dass die 10. Turnier-Auflage im
Gegensatz zu zurückliegenden Serien kein Verlustgeschäft wird. Die Vorleistung
an den Weltverband FIVB von 55 000 Dollar durch den Deutschen Volleyball-Verband
(DVV) wären selbst mit letzten Plätzen am Wochenende in Manila/ Philippinen
gegen Russland, Brasilien und Japan sowie in Macao gegen China, Brasilien und
Thailand eingespielt. Damit wird eine Vorgabe von DVV-Präsident Werner von
Moltke realisiert, der zudem Rang fünf bei der WM fordert.
"Das Turnier lief besser als erwartet. In der nächsten Woche wollen wir so weitermachen", meinte Kapitän Beatrice Dömeland. Der Sieg über WM-Vorrundengegner Japan, den selbst der Coach nicht erwartet hatte, gab der Mannschaft Selbstvertrauen. Besonders Sylvia Roll steigerte sich trotz Trainingsrückstands von Spiel zu Spiel.
Die Männer sind bei Halbzeit mit zwei Siegen und vier Niederlagen auf Rang vier der Vorrundengruppe C abgerutscht und auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Nur die beiden Erstplatzierten aus vier Staffeln erreichen bei diesem Prestigeturnier um ein Rekordpreisgeld von 15 Millionen Dollar die Endrunde in Brasilien (13. bis 18. August). Dazu muss die deutsche Mannschaft um Kapitän Stefan Hübner in den kommenden sechs Spielen gegen die Niederlande in Groningen, Russland (Düsseldorf) und Kuba (Leipzig) wieder an die Leistungen der 3:1-Siege über Atlanta-Olympiasieger Niederlande und beim Olympia-Zweiten und Spitzenreiter Russland anknüpfen.
"Wir haben
es nicht verstanden, die Angreifer effektiv einzusetzen", wetterte
Bundestrainer Stelian Moculescu nach den Niederlagen vor insgesamt über 11 000
Zuschauern im Ciudad Deportiva". Bis in die Endphase wurden die Spiele
offen gehalten, die wichtigen Punkte machten aber die in vier Auswärtspartien
sieglosen Gastgeber. Auch ein 19:16-Vorsprung und eine 24:23-Führung im dritten
Durchgang reichten im zweiten Vergleich nicht zum Satzgewinn.
| Hamburg - SVNA-News |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Friedrich/Heins
gewinnen das A-Turnier
Zweiter wurden ihre Vereinskollegen Anschütz/Blumenberg
Bei schönstem Wetter wurde beim letzten Turnier des Ausrichters SVNA toller Sport geboten. Viele interessante Ballwechsel und spektakuläre Aktionen waren am Katendeich 14 in Nettelnburg zu beobachten.
Die WiWa-Spieler zeigten auch an diesem Wochenende, warum sie zu Recht zu den besten Beachvolleyballern in Hamburg gehören. Michael Friedrich und Hans-Georg Heins konnten mit einem deutlichen 2:0 im Finale gegen Stefan Anschütz und Martin Blumenberg den Turniersieg für sich entscheiden.
Das kleine Finale gewannen die an Position 1 gesetzten Barsbüttler Torben Meier und Christoph Westphal gegen die Lokalmatadoren Marcus Haack und Lars Steffens.
Viele
dieser Spieler werden wir bei der Hamburger Beachvolleyball-Meisterschaft am
10ten und 11ten August 2002 im Hamburger Stadtpark wiedersehen. Wir
wünschen Euch viel Glück und großen sportlichen Erfolg!
| International - FIVB-News |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Überraschende neue Jugend-Weltmeister
FIVB U21 Weltmeisterschaften im Beach-Volleyball
Die Spanier Pablo Herrera/Raul Mesa und das brasilianische Frauenteam Taiana Lima/Juliana Silva sind die neuen U21 Beach-Volleyball Weltmeister der FIVB. Die Spanier mussten zuvor die brasilianische Offensive von Pedro Cunha und Adriano Fonseca abwehren, um den Titel in zwei glatten Sätzen (21-11, 21-19) hier am schönen ‘La Playa’ Beach zu holen.
Im Frauenturnier besiegten die brasilianischen Qualifikanten Taiana Lima/Juliana Silva das Schweizer Paar Isabelle Forrer/Melanie Schonenberger ebenfalls in glatten Sätzen (21-18, 21-15). Sowohl Herrera-Mesa als auch Lima-Silva haben damit auch eine Wild Card für ein Weltserienturnier in diesem Jahr gewonnen.
Die Bedingungen für die Finalspiele waren perfekt hier am Strand mit Blick auf den Vulkan Ätna, abgesehen von einem tückischen Wind, der über den Center Court zog.
Herrera und Mesa, die Shooting Stars der letztjährigen U21 Weltmeisterschaften von Le Lavendou in Frankreich nahmen sich Zeit, die Platzverhältnisse sorgfältig zu studieren und das zahlte sich aus. Herrera holte große Punkte mit seinen spektakulären Sprungaufschlägen und ihr Block war nahezu perfekt.
“Im letzten Jahr waren wir Zweiter, jetzt sind wir die Champions,” freute sich Mesa unmittelbar nachdem er den zweiten Matchball verwandelt hatte. “Und das tolle an diesem Sieg ist, dass das Turnier viel, viel schwerer war als im letzten Jahr. Wir mussten wirklich alles geben, um einige Matches noch zu gewinnen und ab dem Viertelfinale waren alle unsere Spiele sehr eng.”
Zwar kam es nicht überraschend, dass Brasilien an der Spitze des Frauenturniers steht, doch Lima und Silva waren nicht die Favoriten. Das stärkste brasilianische Team, Maria Salgado Rufino/Talita Rocha, wurde im Halbfinale von den Schweizerinnen Forrer/Schonenberger besiegt, während Lima/Silva sich ihren Weg durch drei schwere Qualifikationsmatches ins Hauptfeld erkämpften und und dann eine Serie von sieben Siegen starteten. ‘Wir sind unbeschreiblich glücklich über diesen ersten großen Erfolg’, sagte Silva.
Lima und Silva dominierten Forrer/Schonenberger im Finale nach Belieben. Nichtsdestotrotz waren die Schweizerinnen zufrieden mit ihrem zweiten Platz, denn Forrer war noch am Eröffnungstag so krank, dass der Arzt ihr empfahl nicht zu spielen. “Aber ich musste einfach spielen,” sagte sie. “Und jetzt haben wir das Finale erreicht. Das ist ein fantastisches Ergebnis.”
Die
U21 Weltmeisterschaften im Beach-Volleyball sind nicht das einzige weltweite
Jugend-Event der FIVB in diesem Jahr.
Später im diesem Sommer wird der Strand der griechischen Stadt Xylokastro
Gastgeber der U18 Weltmeisterschaften vom 28. August bis zum 2. September diesen
Jahres sein.
Endergebnis der FIVB U21 Beach-Volleyball Weltmeisterschaften:
Männer
1. Pablo Herrera-Raul
Mesa (Spanien).
2. Pedro Cunha-Adriano Fonseca (Brasilien).
3. Matthias Karger-Maarten Lammens (Deutschland).
Frauen
1. Taiana
Lima-Juliana Silva (Brasilien).
2. Isabelle Forrer-Melanie Schonenberger (Schweiz).
3. Maria Salgado
Rufino-Talita Rocha (Brasilien).
| Hamburg - Smash-News |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Beim Frauen-C-Turnier des FSV Harburg auf der Anlage „In der Schlucht“ siegten am Sonntag Nicole Linné und Judith Gunkel vom TH Eilbek vor Caren Breitung und Gabriela Elsner (VG WiWa). "Nach dem schweren Halbfinalspiel (19:17 im dritten Satz) gegen die Barsbüttlerinnen hat im Finale einfach die Kraft gefehlt", war Caren Breitung dennoch mit dem zweiten Platz zufrieden. Auf dem dritten Platz landeten Lena Brügge und Svea Ress von der VG Elmshorn vor den Barsbüttlerinnen Denise Zontek und Ulla Matthiessen.
Beim Frauen-B-Turnier am Sonnabend am Falkensteiner Ufer siegten Julia Tonn und Wendy Kloth (TH Eilbek/VG WiWa) vor Katharina Weber und Uta Kieckhöfel (Grün-Weiß Eimsbüttel). Den dritten Rang erkämpften sich Christina Fischer und Katrin Wiese (VfL Geesthacht/TSV Hohenhorst) gegen gegen Kirstin Werner und Nicole Meier (Grün-Weiß Eimsbüttel).
Trotz Elbbadetag hatten sich am Sonntag am Falkensteiner Ufer 16 Teams zum DuoMixed eingefunden. An der Seite von Michael Friedrich (VG WiWa) konnte Katharina Weber ihre Finalniederlage vom Vortag vergessen machen, diesmal siegten sie gegen Charlott Wittorf und Torben Meier (Barsbüttler SV). Das Spiel um Platz 3 entschieden Wiebke Osterloh und Sebastian Blaschke (St. Georg/SV Friedrichsgabe) gegen Julia Tonn und Nils Scherffenberg (TH Eilbek/SportSpaß) für sich.
| Deutschland - Frankfurter Rundschau |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Wenn
sie leer ausgehen, gibt es nichts
Deutsche Volleyballer lassen bei Weltliga-Niederlagen
Prämien an den Verband fließen
Die
deutschen Volleyballer wachsen in der Weltliga in die Rolle eines ernsthaften
Herausforderers für die weltbesten Teams, aber sie wachsen langsam. "Nach
den beiden Siegen gegen Holland und Russland haben wir schon mit der Endrunde
geliebäugelt", sagte Teammanager Bernd Hummernbrum, "jetzt sind wir
wieder auf dem Boden der Tatsachen." Grund für diese Einschätzung waren
die beiden Niederlagen des Wochenendes in Kuba.
Sie
waren aber nur ein kleiner Rückschlag auf dem Weg nach oben, kein Grund für
grundsätzliche Überlegungen. Schließlich bewies die Mannschaft durch ihr
forsches Auftreten auch auf der Karibikinsel, dass sie gewillt ist, sich mit großem
Engagement in gehobenen internationalen Regionen zu etablieren. Ein Beleg für
die Opferbereitschaft des Teams von Bundestrainer Stelian Moculescu, der den
Pressevertretern in Havanna als "Genosse Technischer Direktor"
vorgestellt wurde, ist das Agreement, das Hübner und Co. mit dem Deutschen
Volleyball Verband (DVV) vor Beginn der diesjährigen Weltliga-Saison schlossen:
Um der finanzschwachen Dachorganisation zu helfen, die hohen Einstiegskosten für
die Teilnahme am mit 15 Millionen Dollar Preisgeld dotierten Spektakel
aufzubringen, machten die Spieler das Angebot, die ausgelobten Prämien nur bei
Siegen für sich zu beanspruchen. Bei Niederlagen gehen die Prämien von 200
Dollar pro Spieler, insgesamt 2400 Dollar, dagegen komplett an den DVV.
Für
die Spieler bedeutet das ein Risiko, schließlich verbuchten sie im vergangenen
Jahr eine Weltliga-Bilanz von zwölf Niederlagen in zwölf Begegnungen.
Dieses
Mal werden sie auf alle Fälle nicht mit leeren Händen dastehen: Mit zwei
Siegen und vier Verlusten sieht die Lage dieses Mal bereits nach der Hälfte der
Vorrunde wesentlich rosiger sein. Doch ganz gleich, wie Deutschlands
Schmetterasse am Ende abschneiden, bleibt ihre karitative Initiative
bemerkenswert. Schließlich dürfte es hierzulande noch nicht allzu oft
vorgekommen sein, dass eine Nationalmannschaft als Sponsor ihres Verbandes
auftritt.
Die
jungen Burschen am Netz verzichten, um sich in den Duellen mit den Besten der
Welt auf höchstem Niveau fortzubilden. Ein typischer Vertreter der ebenso
zielgerichteten wie ehrgeizigen neuen Generation ist Norbert Walter. Nicht in
erster Linie, weil der 2,10 Meter lange Mittelblocker eine solch imposante
Erscheinung ist, dass der Rezeptionist im Hotel Riviera von Havanna beim Anblick
des Hünen nicht müde wurde, zu stammeln: "Welch ein Gigant, welch ein
Gigant." Kapitän Stefan Hübner hat Walter einst in den gemeinsamen Tagen
beim SCC Berlin als "Luftikus" kennen gelernt: "Da gab es immer
viel Gekicher. Ganz nach dem Motto: Komm ich heut nicht, komm ich morgen."
Irgendwann, so vermutet Hübner, "muss es bei dem Jungen Klick gemacht
haben. Seitdem weiß er, um was es geht."
Da
auch seine Mitspieler die entscheidenden Dinge verinnerlicht haben, werden den
deutschen Volleyballern schon am kommenden Wochenende in Holland gute Chancen
eingeräumt, mal wieder eine Prämie auf ihr Konto fließen zu lassen: "Wir
können jetzt ein bisschen traurig sein", sagte Kapitän Stefan Hübner
nach den Niederlagen in Kuba, "aber es gibt keinen Grund, uns jetzt den
Kopf zu zermartern."
Felix
Meininghaus
| Deutschland - Frankfurter Rundschau |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Asiatische
Mannschaften liegen deutschen Frauen
Die
deutschen Volleyballerinnen haben beim World Grand Prix in Asien zum Abschluss
des ersten Vorrundenturniers gegen Thailand den zweiten Siegeingefahren. Das
Team des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gewann in Tokio mit 3:0 (25:17,
25:21, 25:15). Der 2:3-Auftaktniederlage gegen den Olympiadritten Brasilien am
Freitag hatten die WM-Gastgeberinnen am Samstag einen 3:0-Sieg gegen Gastgeber
Japan folgen lassen.
Damit
sind die deutschen Volleyballerinnen beim Kräftemessen der besten acht Nationen
besser als jemals zuvor, denn bei den bisherigen Teilnahmen gab es jeweils
maximal einen Sieg. Am kommenden Wochenende trifft das Team von Bundestrainer
Hee Wan Lee beim letzten großen Test vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land
(30. August bis 15. September) im zweiten Vorrunden-Turnier in
Manila/Philippinen auf den Olympiazweiten Russland, Brasilien und Japan.
Mit
den eingespielten 25 000 Dollar Preisgeld ist bereits jetzt klar, dass die vom
DVV "vorgestreckten" 55 000 Dollar eingespielt werden, auch wenn die
deutschen Frauen bei den noch ausstehenden Turnieren in Manila und Macao jeweils
den letzten Rang belegen sollten. Dieser wird noch mit 15 000 Dollar belohnt.
"Dass
wir gegen Japan 3:0 gewinnen und dann auch noch gegen Thailand, damit haben wir
nicht gerechnet. Wir haben die erste Woche sehr gut überstanden und können uns
im weiteren Verlauf eigentlich nur noch verbessern," sagte Lee.
Nach
kurzen Anfangsschwierigkeiten hatte die DVV-Auswahl gegen Thailand schnell zu
ihrem Spiel gefunden und war verdient in Führung gegangen. Die Thailänderinnen
kämpften um jeden Ball, hatten aber Schwierigkeiten in der Abwehr der Angriffe
von Judith Sylvester, Angelina Grün und Olessya Kulakowa. Auch im Block zeigten
sich die Deutschen wieder den Asiatinnen überlegen.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Ilka
Semmler/Ruth Flemig sind die «Sand-Königinnen»
Düren.
Die für Bayer Leverkusen startenden Lokalmatadorinnen Ilka Semmler/Ruth Flemig
bei den Frauen und Stephan Kern/Frank Fischer (Humann Essen) bei den Männern -
so heißen die Sieger beim 8. Rur Beach Open um den Preis des Dürener
Rehabilitationszentrums und der Aachener Zeitung.
Beach-Volleyball
auf höchstem Niveau: Semmler/Flemig mussten schon im Halbfinale alles
aufbieten, um Bina Rollersbroich und Maike Behrensen (Alem. Aachen /B.
Leverkusen) zu bezwingen. «Klasse, dass wir hier gewonnen haben, wo wir viele
kennen», war der sechste Turniererfolg der Saison für die 16-Jährigen etwas
Besonderes.
Bei
den Männern sahen Kern/Fischer die Wiederholung ihres Vorjahressieges etwas «cooler»:
«Wir kommen gerne nach Düren.»
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Stephan
Kern und Frank Fischer gewinnen auch beim DTV
Düren. «Cut!» «Ohne!» «Line!» Wer am Wochenende auf der Beach-Anlage des DTV war, weiß
jetzt, was die Ausrufe bedeuten. Für diejenigen, die bei dem Schmuddelwetter
lieber die Tour de France im Fernsehen verfolgten, sei es erklärt.
Es
sind scharfe Kommandos des zweiten Beach-Volleyballers, der seinem am Netz
schwebenden Kollegen die richtige Angriffstaktik zuruft. Bei den 8. Rur Beach
Open um den Preis des Dürener Rehabilitationszentrums und unserer Zeitung
hatten die Aktiven Gelegenheit genug, die Ratschläge los zu werden. Und wer
beim Beach-Volleyball erfolgreich sein will, kommt nicht mehr ohne aus.
Erfolg
hatten die Vorjahressieger Stephan Kern und Frank Fischer (Humann Essen). Sowie
die Düren/Kreuzauer Kombination Ilka Semmler und Ruth Flemig, die für Bayer
Leverkusen starten.
Turnierleiter
Hermann Notthoff hatte Samstag im DZ-Gespräch den richtigen Riecher bewiesen.
«Ich glaube, dass Ilka Semmler und Ruth Flemig ein gewichtiges Wort um den
Turniersieg mitreden.» Die beiden 16-Jährigen enttäuschten Notthoff nicht und
sicherten sich gegen das Duo Michaela Graß und Anja Koopmann zum ersten Mal den
Sieg bei den Rur Beach Open. Der 2:1-Erfolg (18:21, 21:18, 15:8) war allerdings
schwer erkämpft.
Das
zweitligaerfahrene Duo aus Olfen stand sicher in der Annahme und leistete sich
nur wenige Patzer. Semmler/Flemig dominierten zwar am Netz. Ihnen unterliefen
aber zunächst einige Flüchtigkeitsfehler in Annahme und Aufschlag, die vor
allem Ruth Flemig sichtlich aus der Fassung brachten.
Im
zweiten Satz legten Flemig/Semmler furios los, ließen aber nach, so dass ihre
Gegnerinnen 14:11 in Führung gingen. Eine Auszeit brachte das Kreuzauer/Dürener
Duo aber wieder auf den richtigen Kurs. Das Training bei Bayer Leverkusen unter
Guido Krause zeigt offenbar schon Wirkung. Denn der Gewinn des entscheidenden
dritten Satzes fiel den beiden leicht. Mit einem Block sicherte Ruth Flemig den
Sieg.
Auch
bei den Herren war es auch eine gelungene Blockaktion von Stephan Kern, die die
Entscheidung brachte. Zweite Parallele: Kern/Fischer brauchten auch den
Entscheidungssatz. Dem 21:16 folgte ein ernüchterndes 14:21 im zweiten
Durchgang.
Das
hatten sich die Finalgegner Holger Schmidt und Jens Wagenbreth aus Menden aber
auch redlich verdient, mit einer couragierten Abwehrleistung. Am Ende mussten
sie aber den kräftigen Schmetterbällen von Stephan Kern Tribut zollen.
Die
Sieger:
Damen Nr. 1: Ilka Semmler/Ruth Flemig (Bayer Leverkusen)Nr. 2: Michaela Graß/Anja
Koopmann (SuS Olfen)Nr. 3: Bettina Rollersbroich/Maike Behrensen (Alem./Bayer)Nr.
4: Katrin Neu/Marie-Lauren Urban (GSV Langenfeld)Nr. 5: Andrea Burlet/Verena
Jansen (Röttgen/Düsseldorf)
Herren Nr. 1: Stephan Kern/Frank Fischer (VV Humann Essen)Nr. 2: Holger
Schmidt/Jens Wagenbreth (TV Menden)Nr. 3: Timo Bach/Norbert Waldbröl (TVA
Fischenich)Nr.4: Roland Steinke/Thomas Gottge (Beachclub 2000)Nr. 5: Daniel
Braeckevelt/Marcel Kirchhoff( VBC Paderborn)
| Österreich - Kurier |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Berger/Doppler
Fünfte in Montreal
Die
österreichischen Beach-Volleyballer Nik Berger und Clemens Doppler haben den größten
Erfolg in ihrer noch jungen gemeinsamen Karriere gefeiert. Beim
World-Tour-Turnier in Montreal stieß das ÖVV-Paar bis ins Viertelfinale vor,
in dem gegen die Kanadier John Child/Mark Heese das Aus kam. Der geteilte fünfte
Platz im erst vierten Auftritt auf höchster Ebene lässt Berger/Doppler
berechtigt auf ein gutes Ergebnis beim Grand-Slam-Turnier Anfang August in
Klagenfurt hoffen.
Nach Platz zwei in der Gruppe setzte sich Österreichs Nummer-eins-Paarung im
Achtelfinale gegen die US-Amerikaner Rogers/Scott 2:1 (18,-18,12) durch. Es war
der neunte Dreisatz-Erfolg von Berger/Doppler in Folge.
Nervenstärke
Für Doppler ist das ein Beweis besonderer Nervenstärke: "Speziell im
dritten Satz haben wir extrem cool gespielt. Wir waren ja in Stavanger und hier
in der Vorrunde keine Glanzleistungen abgeliefert, aber in diesem Match hat so
ziemlich alles gestimmt. Da haben wir gezeigt, was wir drauf haben.
Sensationell, im Viertelfinale zu stehen. In diesem Weltklassefeld klingt Platz
fünf großartig."
Im Viertelfinale fanden Berger/Doppler einen Satzball vor, doch nach Verlust des
ersten Durchganges war die Luft draußen und Child/Heese siegten klar 2:0
(22,12) durch. Bergers Montreal-Resümee ist dennoch positiv: "Der Weg
Richtung Klagenfurt stimmt. Wir geben keine Dreisatz-Partie aus der Hand und
haben wieder extrem wichtige Punkte für die Weltrangliste gehamstert, um uns künftig
weiter die Qualifikation zu ersparen."
apa
| Deutschland - Bocholt-Borkener Volksblatt |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Tokio/ Havanna (rpo). So gut waren
sie im Vergleich der acht besten Nationen noch nie: Die deutschen
Volleyballerinnen zeigen beim World Grand Prix in Asien Bestform. Weniger
erfolgreich die deutschen Herren: Die konnten beim Auswärtsspiel in Kuba die
tollen Leistungen aus den ersten Spielen in der Weltliga erneut nicht bestätigen.
Die
Damen ließen der knappen 2:3-Auftaktniederlage gegen den Olympiadritten
Brasilien am Freitag zwei klare 3:0-Siege gegen Gastgeber Japan und Außenseiter
Thailand am Samstag und Sonntag folgen und beendeten das erste von drei
Vorrunden-Turnieren hinter Brasilien als Gruppenzweiter. Beim Kräftemessen der
acht weltbesten Mannschaften in Asien ist das Team von Bundestrainer Hee Wan Lee
besser als je zuvor, denn bei den vorherigen Teilnahmen war jeweils maximal ein
Sieg herausgesprungen.
"Es
ist schon überraschend, wie gut es gelaufen ist. Dass wir gegen Japan 3:0
gewinnen und dann auch noch gegen Thailand, damit haben wir nicht gerechnet. Wir
haben die erste Woche sehr gut überstanden und können uns im weiteren Verlauf
des Wettbewerbs eigentlich nur noch verbessern," sagte Lee.
Die
Weltserie, die als letzter großer Test für die Weltmeisterschaft in
Deutschland (30. August bis 15. September) gilt, wird am kommenden Wochenende in
Manila/Philippinen mit dem zweiten von insgesamt drei Vorrundenturnieren
fortgesetzt. Dabei treffen die deutschen Damen auf den Olympia-Zweiten Russland,
Brasilien und Japan.
Mit
den eingespielten 25.000 Dollar Preisgeld ist bereits jetzt klar, dass die vom
Deutschen Volleyball-Verband (DVV) "vorgestreckten" 55.000 Dollar
eingespielt werden, auch wenn die deutschen Damen bei den beiden noch
ausstehenden Turnieren in Manila und Macao jeweils den letzten Rang belegen.
Dieser wird immerhin noch mit 15.000 Dollar belohnt. 2001, als die DVV-Auswahl
nur eins von 13 Spielen gewann, stand am Ende der vierwöchigen Turnierserie ein
Verlust von 12.000 Dollar zu Buche.
Die
Männer verloren in der mit 15 Millionen Dollar dotierten "Königsliga"
zweimal gegen den bis dato sieglosen WM-Dritten Kuba. Das Team von Bundestrainer
Stelian Moculescu, das in der Vorwoche mit einem sensationellen 3:l-Sieg in
Russland aufhorchen ließ, rutschte nach dem ersten sieglosen
Weltliga-Wochenende in diesem Jahr auf den letzten Gruppenplatz ab.
"Am
Ende der Sätze haben wir jeweils Probleme mit der Annahme gehabt. Die Reisen
haben Substanz gekostet, deshalb ist es wichtig, dass wir uns gut erholen. Wenn
wir unser Niveau halten, spielen wir auch in den Niederlanden gut," sagte
der Bundestrainer vor den beiden Auswärtsspielen am kommenden Wochenende. Die
"Oranjes" kassierten im Heimspiel gegen Spitzenreiter Russland zwei 0:
3-Niederlagen.
| Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Deutsche Frauen schon jetzt besser als 2001
14. Juli 2002 Die deutschen Volleyball-Frauen sind
mit Rang zwei so gut wie noch nie in den Grand Prix gestartet. Jetzt schon hat
das Nationalteam zwei Siege aus drei Spielen geschafft - im Vorjahr war es nur
einer aus 13 Partien.
Beim
ersten von drei Vorrundenturnieren in Asien triumphierte das Team von
Bundestrainer Hee Wan Lee gegen Thailand mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:15), nachdem
zuvor auch Gastgeber Japan in Tokio mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:21) besiegt worden
war. Zum Auftakt hatte es ein unglückliches 2:3 (19:25, 22:25, 25:19, 25:19,
8:15) gegen den Olympiadritten und Turniersieger Brasilien gegeben, der 40.000
Dollar Siegprämie bekam.
„Es
ist schon überraschend, wie gut es gelaufen ist“, so Lee. „Dass wir gegen
Japan 3:0 gewinnen und dann auch noch gegen Thailand, damit haben wir nicht
gerechnet. Wir haben die erste Woche sehr gut überstanden und können uns im
weiteren Verlauf des Wettbewerbs sogar noch verbessern.“
Grand
Prix 2002: kein Verlustgeschäft
Rang
zwei brachte Deutschland 25.000 Dollar Prämie, so dass die zehnte
Turnierauflage im Gegensatz zu zurückliegenden Serien kein Verlustgeschäft
wird. Die Vorleistung an den Weltverband FIVB in Höhe von 55.000 Dollar durch
den Deutschen Volleyball-Verband (DVV) wären selbst mit letzten Turnierplätzen
am nächsten Wochenende in Manila gegen Russland, Brasilien und Japan sowie in
der Woche darauf in Macao gegen China, Brasilien und Thailand eingespielt.
Damit
ist die Vorgabe von DVV-Präsident Werner von Moltke bereits realisiert, der
„sicher nichts dagegen“ hätte, wenn die Volleyballerinnen nun anfangen würden,
zusätzlich etwas Geld zu verdienen. Das wäre schon dann der Fall, wenn
zumindest einmal mindestens Gruppenplatz drei heraus spränge - und erst recht,
wenn das Nationalteam die Endrunde der besten Vier erreichen würde.
Gute
Aussichten für die WM
„Ich
bin stolz auf die Mannschaft, sie hat schon Fortschritte gemacht. Wenn wir so
weiter arbeiten, dann haben wir bei der WM auf jeden Fall gute Chancen“,
urteilte der südkoreanische Coach mit Blick auf die Weltmeisterschaft vom 29.
August bis 15. September in acht deutschen Städten.
Besonders der Sieg über
WM-Vorrundengegner Japan, den selbst der Coach nicht in dieser Höhe erwartet
hatte, gibt dem Team Selbstvertrauen. „Das Turnier lief besser als erwartet
an“, meinte die deutsche Spielführerin Beatrice Dömeland. „In der nächsten
Woche wollen wir so weiter machen.“
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 15. Juli 2002 |
Karger/Lammens
gewinnen Bronzemedaille bei U21-WM!
Toller Erfolg für Matthias Karger/Maarten Lammens (beide SV Bayer Wuppertal) bei der U21-Beach-Volleyball-WM im sizilianischen Catania. Die beiden Wuppertaler gewannen durch ein hartumkämpftes 2:1 (17:21, 21:19, 15:11) über Griechenland die Bronzemedaille. Zuvor waren sie im Halbfinale an einem brasilianischen Duo gescheitert (20:22, 17:21). Weltmeister wurde Spanien vor Brasilien, bei den Frauen gewann Brasilien vor der Schweiz und nochmals Brasilien.
In
den Spielen zuvor hatten Karger/Lammens stets souverän agiert und alle ihre
Gruppenspiele sowie das Achtelfinal- und Viertelfinalspiel gewonnen. Erst die
Brasilianer verhinderten den Griff nach noch mehr.
Bereits vor zwei Jahren hatte das junge deutsche Duo bei der damaligen Jugend-EM
in Nürnberg für Furore gesorgt, als es den EM-Titel gewann.
Auch
die anderen deutschen Duos konnten voll überzeugen: Hannes Ambelang/Manuel
Rieke (beide City Beach Berlin) wurden ebenso 5. wie Doreen Engel/Maria Windisch
(beide Dresdner SC). Lediglich das neuformierte Duo Sandra Goller/Martina Stein
konnte nach erfolgreicher Qualifikation für das Hauptfeld dort keinen Sieg
landen und wurde 17.
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel