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| Deutschland - Smash-News |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Favoritenschreck Claasen/Deister bereist die Welt
Neuer
Sponsor ALAN Electronics GmbH macht’s möglich
In
den letzten Jahren waren sie Favoritenschreck und Publikumslieblinge zugleich:
Helke Claasen (25) und Judith Deister (27) haben in Deutschland viele Freunde.
Seit Beginn der diesjährigen Beach-Volleyball-Saison mischen die
Abonnementsteilnehmer an den Deutschen Meisterschaften die Szene als Team auf
und können neben dem Sieg beim Masters-Auftakt am Tegernsee diverse weitere
gute Platzierungen vorweisen.
Nun
wollen sie auch international für Furore sorgen. Möglich macht dies ein neuer
Sponsor: ALAN Electronics GmbH, einer der Weltmarktführer im Bereich der
Funk-Handys, unterstützt das Beach-Team seit Anfang Juli.
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| Helke nicht in Sichtweite? Judith greift zum Handy. | Und schon haben sie sich wiedergefunden ... |
Mit
dieser Unterstützung konnten Helke Claasen und Judith Deister schon an der
Qualifikation für die Weltserienturniere in Gstaad (Schweiz) und im
norwegischen Stavanger teilnehmen. Und schon bei ihrem zweiten Weltserienturnier
in Stavanger qualifizierten sie sich mit drei glatten Siegen gleich für das
Hauptfeld !
Susanne
Nadolny, Geschäftsführerin der für ALAN Electronics zuständigen PR-Agentur,
die diese Kooperation in die Wege geleitet hat, freut sich für das Team: „Die
beiden sind ein sympathisches und zielstrebiges Duo. Schön, dass die
Zusammenarbeit gleich zu Beginn schon so schöne Erfolge zeigt !“ Und die
Kooperation beginnt erst :
Sportlich will das Team auch weiterhin zweigleisig fahren, sich sowohl im Kreis der Weltserie etablieren als auch bei der deutschen Masters-Serie weiterhin für Furore sorgen. Nächste Gelegenheit hierzu ist in Hamburg vom 19. bis 21. Juli 2002.
| Deutschland - Smash-News |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Oliver Oetke und Andreas Scheuerpflug haben ihr erstes Gruppenspiel beim Grand Slam Turnier in Marseille gegen die Brasilianer Roberto Lopes-Franco mit 24:26 und 17:21 verloren. Auch Niclas Rademacher und David Klemperer unterlagen den Kubanern Alvarez-Rosell mit 18:21 und 15:21. Jörg Ahmann und Axel Hager verschafften sich dagegen mit einem toll erkämpften 16:21, 21:11 und 15:12 gegen die Brasilianer Pará-Harley eine gute Ausgangsposition zum Erreichen der nächsten Runde.
Mistral, ein starker
Wind im Mittelmeerraum, hat das Grand Slam-Turnier der World Tour in Marseille
vorerst gestoppt. Somit ist die Einhaltung des Spielplans in Gefahr. Dies könnte
die rechtzeitige Rückreise der deutschen Teilnehmer zum Vodafone Masters in
Hamburg gefährden.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Hallenstreit der Zweitligisten zu Ende
Markranstädt. Der Zoff
hat ein Ende, denn Markranstädts Zweitligisten SCM (Handball) und VCM
(Volleyball) fanden unter Regie Ricarda Schulzes von der Stadtverwaltung einen
Kompromiss. Zankapfel zwischen beiden waren die Trainingszeiten in der
Stadthalle. Schulze, für deren Vergabe verantwortlich, war erleichtert:
"Gut, dass sich die Vereine einigen konnten."
Als Ergebnis zieht die
C-Jugend der "Piranhas" jeden Dienstag in die Sportstätte an der
Parkstraße, was der Ersten des VCM weiter 11,5 Stunden Training pro Woche ermöglicht.
Dadurch können die Volleyballer täglich aufs Parkett und hoffen obendrein
darauf, die Hallenschließzeit von 22 auf 22.30 Uhr verlängert zu bekommen.
Einschnitte werden indes die Frauen-, die zweite Männer- und die beiden
Nachwuchsmannschaften des VCM hinnehmen müssen. So spricht Teamchef Jan Betzien
denn auch davon, dass er "die sportlichen Ziele des Vereins gefährdet"
sieht, hält dem Coach des SCM-Nachwuchses aber ebenso dessen
Kooperationsbereitschaft zugute.
Den Handballern fällt
diese beileibe nicht leicht, denn zu C- und D- gesellen sich zur neuen Saison
auch B- und E-Jugend. Überdies lässt das Hinzukommen von zwei weiteren
Frauen-Septetts die Anzahl der Teams von drei auf sieben klettern. Folglich räumt
SCM-Vizepräsident André Kohlmann ein, "dass kein Verein so richtig
zufrieden sein kann. Aber die Stadt hat nun einmal begrenzte Vergabemöglichkeiten."
Bald könnte sich dies
zum Positiven ändern, denn in seiner Funktion als Stadtrat hat Kohlmann schon
über einen neuerlichen Hallenneubau ab 2003 diskutiert. Nach der Sommerpause
soll eine Entscheidung fallen. Und wenn die Fördermittel für das Projekt
bewilligt werden, sieht es auch für die Zukunft der bald neun (!) SCM-Teams
rosiger aus.
Bis es jedoch so weit
ist, sorgt die unterschiedliche Größe der Trainingsflächen beim VCM für
Verstimmung. Denn während die Zweitliga-Damen bei ihren vier Übungseinheiten
in der gesamten Halle trainieren, müssen sich die gleichklassigen Volleyballer
an drei von sechs Abenden mit lediglich einem Drittel zufrieden geben. Obwohl
auch sie nicht nur am Netz arbeiten, sondern zum Beispiel fürs
Konditionstraining einigen Platz benötigen.
Matthias Nicko
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Die
Welt des Volleyballs in der RheinHalle
Düsseldorf. Die
RheinHalle auf dem Messegelände mutiert zur Volleyball-Spielwiese. Wenn die
deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der Weltliga in einer Woche auf das
russische Nationalteam trifft, wird dies für die Landeshauptstadt zum Härtetest.
"Denn das ist eine
Art Generalprobe für eine mögliche Austragung der Olympischen Sommerspiele im
Jahr 2012", so Pressesprecher Manfred Blasczyk.
Und damit dieser Traum
wahr wird, werden auch die Sportvereine der Landeshauptstadt aktiv. Rund ein
dutzend Klubs soll sich anlässlich dieser Veranstaltung präsentieren.
"Wir werden ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm auf die Beine stellen,
um diese Sportart auch für die Düsseldorfer Zuschauer attraktiv zu
machen", verspricht Jörg Laskowski vom Olympia-Komitee.
Im Angebot stehen so
u.a. Aufschlag-Geschwindigkeitsmessungen, "Tennis-Torwand",
Handballtorwürfe, Streetbasketball, Surfsimulator und Aerotrimmgerät. Das
Interesse, so scheint es, ist riesengroß. Je 900 Tagestickets für die beiden
Begegnungen sind bereits im Vorverkauf abgesetzt worden. Insgesamt bietet die
Halle 5000 Besuchern Platz.
| Deutschland - Nordwest Zeitung |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Neuer Hauptsponsor sorgt für geteilte Meinungen
Autohersteller vermarktet ab diesem Jahr zweithöchste Turnier-Serie im Beachvolleyball
Oldenburg/Wangerooge. Mit einem neuen Gesicht präsentiert sich in
diesem Sommer die zweithöchste nationale Beachvolleyball-Serie des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV). In den vergangenen Jahren war es noch den
Ausrichtern überlassen, Sponsoren für ihren „Beach-Cup“ zu finden. Ab
dieser Saison ist aber ein großer Autohersteller in Zusammenarbeit mit einigen
kleineren Unternehmen als Hauptsponsor für die zwölf Veranstaltungen
umfassende Tour eingestiegen.
Dieses Engagement sorgte vor allem bei den Organisatoren für geteilte
Meinungen. Für Peter Kuchenbuch, der am kommenden Wochenende bereits zum elften
Mal ein Turnier dieser Kategorie auf Wangerooge ausrichtet, war die Vermarktung
der gesamten Tour ein Glücksfall: „Unser bisheriger Hauptsponsor ist vor
diesem Sommer abgesprungen. Ich weiß nicht, ob das Turnier ohne diese
Gesamtvermarktung überhaupt noch einmal stattgefunden hätte.“ Doch diese
Finanzsorgen sind jetzt längst Schnee von gestern, und von Freitag bis Sonntag
wird hoffentlich wieder bei viel Sonnenschein Beachvolleyball der Spitzenklasse
am Hauptstrand der Nordseeinsel geboten.
Diesen gab es bereits im Mai auch auf dem Oldenburger Schloßplatz zu sehen,
obwohl sich das Organisatoren-Team ECJ entschloss, in diesem Jahr keinen
„Cup“ mehr, sondern ein Turnier der niedersächsischen Serie zu
veranstalten. Aufgrund des frühen Termins nutzte Deutschlands Elite das Turnier
aber trotzdem, um sich auf die folgenden nationalen und internationalen Wettkämpfe
vorzubereiten. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren einen Kreis von
Sponsoren aufgebaut, mit dem wir immer sehr gut zusammengearbeitet haben. Wenn
wir nun wieder einen Cup gemacht hätten, hätten wir das alles aus der Hand
geben müssen“, erklärte Jens Glaser von ECJ die Entscheidung.
Über Vor- und Nachteile einer Vermarktung der gesamten „Beach-Cup-Tour“
gibt es also verschiedene Meinungen. Sicher ist aber, dass vor einigen Jahren
bei der ranghöchsten nationalen Turnier-Serie, der „Masters-Tour“, derselbe
Schritt gemacht wurde, und sie mittlerweile im deutschen Spitzensport einen
festen Platz hat. Ob sich dieses Konzept auch bei den „Cups“ bewährt, wird
sich in den nächsten Jahren zeigen.
Die Turnier-Serie im Netz: www.renault-beach-cup.de oder www.volleyball-verband.de
Dirk van Zwoll
| Deutschland - Der Neue Tag |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Netz-Akrobatik im Sand belohnt
3. Beach-Volleyball-Turnier in Neukirchen beim VCN gut bestückt - Junges Team vorne
Neukirchen. (pp) Einen
spannenden Turnierverlauf erlebten die teilnehmenden Sportler am 3. Beachturnier
des Volleyballclubs Neukirchen. Trotz der Konkurrenz parallel stattfindender
Wettkämpfe in der Umgebung waren es 16 Mannschaften, die auf der wunderschön
gelegenen Anlage des VCN um Pokale und "Sektpreise" kämpften.
Vorsitzender Udo
Weinfurtner und Bürgermeister Winfried Franz hießen die Volleyballer
willkommen, die sich in Mannschaften mit je zwei Damen und zwei Herren zusammen
gefunden hatten. Neben Vereinsteams aus dem Gemeindegebiet kamen auch Crews aus
dem Landkreis mit so klangvollen Namen wie der "Bunker-Crew", die
"Heftpflaster Connection" oder auch "Spirit of IMEX" nach
Neukirchen. Mit Michael Dietl und Klaus Meier sorgten die zwei erfahrenen
VCN-Cracks für einen zügigen Turnierverlauf und spannenden Modus. Wurde in der
Vorrunde noch ein langer Satz bis 21 gespielt, waren es in der Finalrunde zwei Sätze
pro Kampf bis 15 Zähler.
Die Nase vorn hatte am
Ende mit der "Bunker-Crew" ein recht junges Vierer-Team mit Michaela
Frey, Carolin Hiltel und Marie Staudte, unterstützt vom Routinier Hannes Frey.
In die Siegerliste auf Platz 2 trug sich das Lehrerteam vom Erasmus-Gymnasium
ein vor "Last Minute" (Neukirchen-Hirschau-Verbindung). Besonders zu
erwähnen gilt es auch die Beachies, die jüngsten Volleyballer des VCN, die
durch ihr Engagement auch den Größeren so manchen Punkt abknöpften.
Auch der Bürgermeister
selbst, Winfried Franz fightete in der "Heftpflaster-Connection" von
der Rot-Kreuz-Gemeinschaft Neukirchen um Bälle und Punkte.
Den Dank richtete Udo
Weinfurtner an die Sponsoren des VCN, hier der Gemeinde Neukirchen mit Bürgermeister
Winfried Franz, der Familie Engelhardt vom Neukirchner Hof, der Fa. Trafobau,
der Bäckerei Grünthaler und der Sparkasse Neukirchen.
| Schweiz - Appenzeller Zeitung |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Melanie
Schönenberger und Isabelle Forrer am Flughafen empfangen
Ein herzlicher Empfang
wurde den beiden Beachvolleyballerinnen am Flughafen Kloten bereitet. Einzig der
Verlust einer Medaille trübte etwas die Freude. Das entsprechende Gepäckstück
mit Edelmetall war unauffindbar.
Kloten. Am Sonntag erkämpften
sich Melanie Schönenberger aus Kirchberg und Isabelle Forrer aus Oberaach mit
dem zweiten Rang an der U21-Weltmeisterschaft in Sizilien den bisher grössten
Erfolg ihrer noch jungen «Beach»-Karriere.
Mit der Silbermedaille
im Gepäck kehrten sie am späten Montagabend in die Schweiz zurück. Ob sich
die Medaille von Isabelle bereits in der Schweiz oder noch in Italien befindet,
weiss niemand so genau. Bei ihrer Ankunft war nämlich ihr Gepäck und damit
auch die silberne Auszeichnung unauffindbar.
Von
Freunden abgeholt
Dass das Beach-Duo nicht ganz unbemerkt in Kloten ankommen konnte, dafür sorgten neben den Familienangehörigen und Freunden auch zwei Vertreter des KSV Wattwil. Präsident Anton Stadelmann und Manager Johann Jung liessen in aller Eile ein Plakat zu Ehren der ehemaligen KSV-Spielerinnen anfertigen und hiessen sie damit in Kloten willkommen. Mit dem hohen Ziel, eine Medaille zu gewinnen, reisten die beiden Spielerinnen nach Catania. Mit Silber in der Tasche kehrten sie jetzt nach Hause zurück.
«Zwar haben wir mit
einer WM-Medaille geliebäugelt, dass dieses Ziel allerdings gleich Wirklichkeit
wird, ist auch für uns eine positive Überraschung», erklärte das Beach-Duo
noch vor der Rückreise telefonisch aus Catania. Damit habe sich der Entscheid,
voll auf die Karte Beachvolleyball zu setzen, bereits ausbezahlt. «Bisher ist
in der Vor- bereitung alles optimal gelaufen», sagte Melanie Schönenberger.
Olympia
2008 im Visier
Die Freude am
Beachvolleyball veranlasste die beiden 20-jährigen Schülerinnen - sie besuchen
die Kanti in Wattwil - dazu, sowohl im Sommer wie auch im Winter dem Volleyball
im Sand nachzuhechten. Und nicht nur das, sie wollen sich möglichst schnell an
die nationale Spitze herankämpfen und später gar bei der Vergabe der Medaillen
an internationalen Meisterschaften ein Wörtchen mitreden - die Teilnahme an den
Olympischen Spielen 2008 in Peking im Visier.
jsp.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Volleyball im Tropfen oder Reisewecker
Dresden. Ohrenbetäubender
Lärm. 10 000 Zuschauer feuern das deutsche Volleyball-Team in der Halle auf der
Magdeburger Straße im Ostragehege an. So soll es 2012 bei den Olympischen
Sommerspielen in Dresden sein. Die Entscheidung über den deutschen Wettbewerber
fällt im April 2003, konkrete Modelle für Dresden gibt es schon jetzt. Ein
"Rochen", ein "Tropfen", ein "Gerippe", ein
"Metallkasten" oder ein "Reisewecker" aus den 60er Jahren -
so könnte die olympische Sportstätte an der Elbe aussehen.
Diese Aufsehen
erregenden Formen präsentierten gestern elf Architektur-Studenten im 6.
Semester der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW). Sie hatten
drei Monate Zeit, olympiataugliche Entwürfe für eine Multifunktionshalle an
der Magdeburger Straße zu entwickeln, die im Anschluss an die Olympischen
Spiele für den Eishockeysport genutzt werden soll. Die Vorgaben kamen vom so
genannten Masterplan des Frankfurter Planerbüros Albert Speer & Partner und
dem Dresdner Stadtplanungsamt.
Die Entwürfe fallen in
eine Zeit, die sportpolitisch brisant ist und Anstöße für neue Entwicklungen
geben könnte. Am Rande der Präsentation sagte Sportbürgermeister Winfried
Lehmann (CDU) gestern den DNN, dass die "Rau-Halle" wieder fraglicher
geworden ist. Die Stadt habe ein Planungsbüro beauftragt, eine neue Studie zu
erstellen. Die Arena Dresden von dem Berliner Projektentwickler Ralf Rau soll in
Einklang gebracht werden mit dem Stadionausbau. Hier gebe es Dissonanzen, hieß
es gestern. Überhaupt habe es in den vergangenen sechs Monaten neue
Erkenntnisse gegeben, seit sich das Stadtplanungsamt intensiver mit dem
Ostragehege als Olympiapark und Dresdens Sportzentrum beschäftigt hat.
Genaueres wollte Lehmann gestern noch nicht sagen. Das sei alles im Schwange.
Konkret nur das: Die Studenten sind nicht nur eingeladen, ihre Modelle im
Rathaus vorzustellen, sondern auch den Mitgliedern des Nationalen Olympischen
Komitees, die im Herbst Dresden besuchen werden.
Natürlich seien die
Entwürfe der Studenten im 6. Semester keine hundertprozentig professionellen
Arbeiten, erläuterte gestern der betreuende Professor Mario Maedebach von der
HTW. Doch die Verantwortlichen erhalten wertvolle Hinweise, für die sie
normalerweise zehntausende Euro an Profi-Büros zahlen müssten. So sei der
Platz für ein solches Projekt zwar passend, aber zu knapp bemessen, gab
Maedebach ein Beispiel. Folge: Der Masterplan von Speer & Partner müsse verändert
werden.
Die Dresdner
Architekten-Gilde der HTW hat bereits den Leipzigern wertvolle Hinweise für den
Bau des olympischen Dorfes geben können. Als nächstes will der
Maedebach-Lehrstuhl zusammen mit Speer & Partner den Bau eines Reitstadions
mitten im Oval der Galopprennbahn in Seidnitz angehen. Dort soll zu Olympia das
Dressur- und Springreiten stattfinden. Dabei kann Maedebach auf Arbeiten seines
Städtebau-Kollege Prof. Kurt Bley aufbauen. Der hatte in Diplomarbeiten des
vergangenen Jahres Nutzungskonzepte mit Verkehrsanbindung für das Seidnitzer
Stadion entwerfen lassen. Erst vor 14 Tagen hatte zudem HTW-Prof. Mensing de
Jong ein Konzept zur olympischen Freizeitnutzung des Gasspeichers in Reick
vorgestellt. Auch diese Arbeit fließt in das Reitturnier-Konzept mit ein.
Leise Kritik übte der
umtriebige Architektur-Experte an der Olympiabewerbung in der sächsischen
Landeshauptstadt: "Dresden muss man zum Jagen tragen", moserte
Maedebach. Soll heißen: Ein bisschen mehr Klotzen könne nicht schaden.
Ralf Redemund
| Deutschland - Heidelberger Stimme |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
160 Tonnen Sand auf dem Marktplatz
Urlauber, die
Sandburgen bauen und Beach-Volleyball spielen möchten, brauchen in diesem
Sommer nicht zu verreisen. Denn von Ende Juli bis Anfang August lädt ein
besonderes heimisches Gestade zum Verweilen ein: der Neckarsulmer Rathausstrand.
Wer das nicht glaubt,
kann es nachlesen - im Programmheft " Neckarsulm steht Kopf". Unter
diesem Motto hat die Stadt Neckarsulm eine Veranstaltungsreihe ins Leben
gerufen, die bekannte Angebote mit neuen Aktionen verbindet.
"Mit diesem
Programm wollen wir Gewohntes auf den Kopf stellen, etwas Neues ausprobieren und
neue Perspektiven eröffnen", kündigt Stadtmarketing-Beauftragter Thomas
Goldschmidt eine Vielfalt von Aktionen an.
Vor allem eine etwa 300
Quadratmeter große Sandfläche auf dem Marktplatz wird darauf hinweisen, dass
Neckarsulm in diesem Sommer Kopf steht. Der Sand wird rund um den
Marktplatzbrunnen etwa 30 Zentimeter hoch aufgeschüttet.
Dazu werden rund 160
Tonnen Sand benötigt. Dies entspricht etwa acht großen LKW-Ladungen. Geboten
werden aber auch viele andere Aktionen, über das komplette Programm informiert
die Broschüre "Neckarsulm steht Kopf", die in einer Auflage von 10
000 Exemplaren erschienen ist.
Sie liegt im
Eingangsbereich des Rathauses und in den Verwaltungsstellen in den Stadtteilen
kostenlos aus. Der Veranstaltungsreigen beginnt am Sonntag, 21. Juli, um 19 Uhr,
mit einem Waldkonzert an der Blockhütte im Forst Neckarsulm-Dahenfeld.
Das
Jugend-Sinfonieorchester der Städtischen Musikschule präsentiert
"Sinfonisches von Klassik bis Pop". Ein Spaß für Jung und Alt ist
die Beachparty am Neckarsulmer Rathausstrand.
Das
Kolping-Blasorchester lädt zum Frühschoppen mit Weißwurst unterm Sonnenschirm
ein und hält Überraschungen bei der Sangria-Party bereit. Im selbst
mitgebrachten Liegestuhl können Besucher ihren Urlaub vor der Haustür genießen,
Beach-Volleyball spielen oder Sandburgen um die Wette bauen.
Die Sandfläche ist außerdem
Schauplatz weiterer Aktionen: So unterhält der Gesangverein Lassallia die
Strandurlauber mit einer Chor-Serenade auf dem Marktplatz.
Mit dem Schachclub
Neckarsulm kann man beim Freilandschach klassische Partien nachspielen. Und für
große und kleine Besucher wird ein Spielparcours aufgebaut. Wer vom Sand in den
Schuhen genug hat, kann die Ökowiese auf dem Karlsplatz besuchen.
Dort stehen ein
Streichelzoo und Reitponys für die kleinen Besucher bereit. Sportliche
Hobbyfahrer sind beim Bergzeitfahren gefordert, das der Radlerclub Pfeil auf dem
Scheuerberg veranstaltet.
Rund um den Rollstuhl
drehen sich die Aktionen des RSV Heilbronn, der die Frage stellt: "Rolli,
na und?" Was man auf vier Rädern alles anstellen kann, zeigen die
Teilnehmer beim Rollstuhl-Parcours und Rolli-Basketball.
Mit dabei sind die
Deutschen Vizemeister beim Rollstuhltanz. Zur Begegnung mit behinderten Kindern
lädt die Astrid-Lindgren-Schule zusammen mit dem städtischen Jugendreferat
ein.
Sechs Jugendliche im
Alter von 13 bis 18 Jahren teilen sich mit je einem Schüler der
Astrid-Lindgren-Schule einen PC, um sich beim Spiel am Computer besser kennen zu
lernen.
Für jugendliche
Besucher gibt es außerdem ein Sommerfest mit Teenie-Disco im Freibad
Obereisesheim. Und beim Video-Clip-Dancing im - "Dance4Fans Club" des
Tanzcenters Schell kann man Tanzen lernen wie die Stars.
Ausgelassene Stimmung
verspricht das Rieslingfest der Weingärtnergenossenschaft. Auch der
Initiativkreis "Hilfe für Kinder von Tschernobyl" hat Grund zum
Feiern: Anlässlich des zehnjährigen Bestehens findet in der Pax Christi Kirche
Amorbach ein Jubiläumsgottesdienst statt.
(snp)
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Hamburg/Marseille - Am Wochenende soll die deutsche Beachvolleyball-Elite auf dem Hamburger Rathausmarkt zum Vodafone-Masters aufschlagen. Doch der Start der Stars ist gefährdet. Beim Weltserienturnier in Marseille fiel gestern fast der komplette Spieltag wegen orkanartiger Böen aus.
Ob die Nationalteams
wie geplant am Freitag nach Hamburg fliegen können, hängt jetzt von der
Wetterlage, ihren Spielansetzungen und ihrem Erfolg ab. Von dem Wind
profitierten am Mittwoch nur Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/ETV), die im
ersten Gruppenspiel die Weltranglistenneunten Para/Harley (Brasilien) mit 2:1
besiegten.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Beim ersten Vodafone Masters vor dem Rathaus schlagen auch Frauen auf den Beachvolleyball
Sieben Jahre lang hat er vergeblich gebaggert, wich mit seinen Mitstreitern der Agentur MNP auf den Platz vor den Deichtorhallen, zum Heiligengeistfeld oder 1997 sogar nach Hannover aus. Vom 19. bis zum 21. Juli erfüllt sich für Hamburgs Volleyball-Denkmal und Beach-Pionier Frank Mackerodt (39) endlich ein Traum: Die von ihm und dem Verband DVV organisierte Vodafone Masters Tour gastiert erstmals auf dem Rathausmarkt. Weg mit dem Stuttgarter Weindorf, her mit dem Sand!
900 Tonnen sind es - "nur". Statt der üblichen vier Spielfelder werden nur der Centre-Court (mit 1500 Gratis-Tribünenplätzen) und ein Nebenplatz innerhalb der Bannmeile errichtet. Am Freitag und am Sonnabend spielen die jeweils 16 besten deutschen Frauen- und Männer-Duos noch parallel auf zwei Courts beim Eimsbütteler TV an der Bundesstraße.
Trotz weiterer Auflagen des Bezirksamtes Mitte ist das fünfte von acht Masters-Turnieren (je 28 000 Euro Preisgeld) für Tourdirektor Mackerodt "das Highlight neben den deutschen Meisterschaften". Und hätten nicht SPD-Sportexperte Jürgen Schmidt und zuletzt Hamburgs Bürgermeister Beule von Ost (CDU) weiter an- und eingegriffen, wäre die City-Beach-Party mit Hindernissen, Hits und Hüten wohl wieder aufs Heiligengeistfeld ausgewichen.
Dort waren im Vorjahr Steffi Pohl /Okka Rau vom TVF Phoenix die "Beach-Queens" von St. Pauli. Seit ihrem ersten Masters-Sieg ist das deutsche Frauen-Top-Team auch auf der World Tour länger und öfter am Ball. "Auf den Rathausmarkt freue ich mich total", sagt Okka Rau (25), die mit Pohl und den Nationalteams am Abend des 19. 7. vom Grand Slam aus Marseille anreisen will.
Den Hechtbagger von der Partnerstadt zum ersten Turniersieg in Hamburg versuchen auch die Olympiadritten Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/ETV), zuletzt international mit ansteigender Form, ehe bei Hager wieder die Schulter zwickte. Nur wenn er schmerzfrei ist, schmettert Hamburgs Olympiabotschafter 2012.
Nachdem Mackerodt im Vorjahr vom Informationsdirektor Frank Ehrich der "Regentanz" nahe gelegt wurde, will der "Macher" jetzt für gutes Wetter beten. Feucht-fröhlich solls nur bei der Party "Bacardi Breezer Night" am 20. 7. und bei den Siegerehrungen am 21. 7. zugehen . . .
Vodafone Masters Fr
19. 7., ab 12.00, Sa 20. 7., 8.30, So 21. 7., 9.00 (Finale Frauen: 15.00., Männer:
16.00), Rathausmarkt (U Rathaus, U/S Jungfernstieg), Eintritt frei; Bacardi
Breezer Night Sa 20. 7., 22.00 Café Schöne Aussichten (U Stephansplatz),
Gorch-Fock-Wall 2, Eintritt 8,-
Stefan Reckziegel
| Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
In die Fußstapfen des Vaters treten
Iserlohn. (wasi) Dass
am Sprichtwort, "der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", etwas dran
ist, dafür ist Stefan Windscheif der lebende Beweis. Der 14-jährige Iserlohner
tritt in Sachen Volleyball immer mehr in die Fußstapfen seines Vaters Peter, zu
Zweitliga-Glanzzeiten des TuS Iserlohn einer der Leistungsträger.
Gemeinsam spielte sich
die Vater-Sohn-Kombination zuletzt bei den Iserlohner
Beach-Volleyball-Stadtmeisterschaften in den Vordergrund, denn in der
Herrenkonkurrenz drang man bis ins Finale vor, wo die Windscheifs nach großem
Kampf knapp u. a. gegen einen Regionalligaspieler verloren - eine Spielstärke,
an die Stefan natürlich auch herankommen möchte.
Begonnen hatte alles
vor vier Jahren, als er beim Nachwuchs des TuS Iserlohn seine ersten Erfahrungen
sammelte. Inzwischen hat sich der 1,80 m große Akteur stark verbessert und
brilliert mit einer für einen Spieler in diesem Alter bemerkenswerten Übersicht
und Abgeklärtheit. Beeindruckend auch seine Sprungkraft, die er sowohl bei den
kraftvollen Schmetterschlägen als auch bei den Sprungaufschlägen nutzt.
"Ich bin allerdings auch in letzter Zeit stark gewachsen, so dass ich jetzt
natürlich körperliche Vorteile habe", erläutert der Gymnasiast. Bereits
als C-Junior wurde er deshalb in die zweite Herren-Mannschaft des TuS eingebaut
und soll nach dem Willen von Trainer Axel Kahl in der kommenden Serie zumindest
sporadisch in der "Ersten" mitmischen.
Damit ist für das
Talent beim TuS Iserlohn allerdings das Ende der Fahnenstange erreicht, so dass
ein Wechsel unumgänglich scheint. Und darüber wurde im Hause Windscheif
bereits nachgedacht: Hörde oder Siegen lauten die möglichen Alternativen, die
natürlich einigen Aufwand bedeuten würden. Doch Stefan Windscheif hat ja den
eigenen Vater als Förderer und so sagt er: "Papa fährt".
Eine Prioritätenliste
gibt es für den zweigleisig fahrenden Youngster, der sich sowohl in der Halle
beim herkömmlichen Volleyball als auch auf dem sandigen Untergrund an der
frischen Luft wohl fühlt, nicht. Den größten Erfolg seiner noch jungen
Laufbahn durfte Stefan Windscheif allerdings beim Beach-Volleyball feiern.
Zusammen mit seinem Partner Hannes Pusch erreichte er unter 70 gestarteten
C-Jugend-Mannschaften bei den westdeutschen Meisterschaften die Endrunde und kam
dort auf Rang 13 - gemessen an der hochkarätigen Konkurrenz ein tolles
Ergebnis, das der ehrgeizige Nachwuchsmann aber gerne noch toppen möchte.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Premiere in der
Stockumer RheinHalle soll durch viele Aktivitäten zu einem großen Event
werden.
Hoffentlich ist dies
kein schlechtes Omen. Armin Dewes kam gestern erst nach einer Anreise mit
Hindernissen und Ölverlust am Auto über eine Stunde zu spät nach Düsseldorf.
Am 27. und 28. Juli muss der 22-Jährige jedoch pünktlich auf die Minute
erscheinen und fit sein. Denn der 2,12 Meter lange Volleyballspieler des VfB
Friedrichshafen tritt dann mit dem Deutschen Nationalteam zu zwei
Weltliga-Duellen gegen den Olympia-Zweiten Russland in der RheinHalle an.
Wobei die Sportpremiere
auf dem Messegelände in Stockum zu einem großen Event werden soll. Denn rund
um die Duelle am Netz gibt´s eine Vielzahl von Aktivitäten. Sportvereine,
Stadtsportbund und die Düsseldorf Rhein-Ruhr 2012 (Olympia-)GmbH nutzen das
Forum der Weltligaspiele für Präsentationen.
Fortuna (Torwandschießen),
Borussia (Tischtennis-Roboter), DEG (Laserschuss auf Eishockeytor), ART
(Basketball-Zielwurf), HSG (Handballtorwurf), Rochusclub und DSV 04 (Tennis-"Torwand")
sind ebenso dabei wie der SSV Knittkuhl mit Rhythmischer Sportgymnastik.
Auch Samba-Rhythmen,
Lichtspiele, Cheerleader und ein weiblicher Discjockey sollen dafür sorgen,
dass, so Jürgen Laskowski, "eine früher eher trockene Sportart aufgepeppt
wird."
Auf Grund des bisher
guten Vorverkaufes (Ticket-Hotline 01805/644332) rechnet der Vorsitzende des
Organisationskomitees mit täglich 4500 Zuschauern in der rund 5000 Besucher
fassenden RheinHalle. Die Eintrittspreise betragen 10 Euro pro Spieltag.
Warum ausgerechnet die
Weltliga im nicht gerade als Volleyball-Hochburg geltenden Düsseldorf aufschlägt,
erklärt Laskowski: "Die Sportstadt Düsseldorf steht nicht mehr so im
Blickpunkt. Dies zu ändern ist unsere Aufgabe. Mit hochkarätigen
Veranstaltungen." Außerdem soll bei der Erfüllung des Olympiatraums dann
2012 natürlich Volleyball in Stockum gespielt werden. (Bt.)
| Deutschland - www.beach-volleyball.de / Smash-News |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Beste Stimmung in Bad Zwischenahn
Es hätte gar nicht
besser für den Veranstalter ECJ-Sportmarketing laufen können: Das NVV Top-Ten
Turnier auf dem Marktplatz in Bad Zwischenahn präsentierte sich nicht nur von
der sportlichen Seite auf höchstem Niveau. "Das Publikum war völlig
begeistert", schwärmt Ausrichter Christian Stebel über den geglückten
ersten Auftritt der NVV-Serie im Moorheilbad in Niedersachsen. "Die Party
ging bis halb fünf morgens! Mein Dank gilt aber im besonderen dem Heimatverein
VSG Ammerland, das hat alles bestens gelappt". Und auch mit dem Wetter
konnten die Veranstalter noch zufrieden sein. Zwar mussten die rund 15.000
Zuschauer ebenso einige Regengüsse über sich ergehen lassen, wie die Spieler,
die noch eigens im nahegelegenen Hotel ihre Trikots gewaschen und getrocknet
bekamen, doch der Stimmung sollte dies keinen Abbruch tun.
Und auch aus sportlicher Sicht gab es keinen Grund zur Klage. Bei den Herren konnten sich Tom Hikel und Marvin Polte vom VC Bottrop über den Sieg freuen. "Die ersten beiden Spiele hatten wir ganz schön zu knappsen. Wir konnten uns nicht richtig motivieren, hatten nach einer fast 2-wöchigen Pause unseren Spielrhytmus noch nicht wieder und auch der Sand war sehr hart und verhinderte eine "normale" Spielweise", so Marvin Polte. Und er fährt fort: "Mit dem Sieg ist uns ein Stein vom Herzen gefallen, weil ich immer Angst habe, nach einer Pause die Form verloren zu haben, ich ausserdem wie zu arbeiten begonnen habe und nicht wusste wie sich das auf unser Spiel auswirkt und man als Top-Team in Deutschland auf einem regionalen Turnier eigentlich nur verlieren kann." Platz zwei ging an Schlotfeld/von Hagen und den dritten Rang erkämpften sich Schieck/Schiewe. Bei den Damen sicherten sich Rieke Brink-Abeler und Mireya Kaup den Sieg vor Silke Schmitt/Ulrich. Rang drei ging an Ebinger/Schulz aus Hannover.
Erfolg für Anja und Kusia
Beim TopTen-Turnier des NVV in Bad Zwischenahn belegten die 15-jährigen Anja
Knabe-Paulsen (TSV Schwarzenbek) und Margarethe Kozuch einen sensationellen 5.
Platz und erhielten 720 Punkte für die NVV-Rangliste. Siebte wurde Anja
Svensson (CVJM Hamburg) mit Scheffler (GfL Hannover). Yvonne Hirschl und Silke
Maier (TuS Jork/Oststeinbeker SV) sowie Meike Utzig und Katja Wiedemann (ETV)
belegten den 13. Rang.
| Hamburg - HVbV-Beach-Info |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Meldeschluss
Hamburger Beach Meisterschaften:
Es
naht der Anmeldeschluß für die Hamburger Beach-Meisterschaften der Frauen , Männer
und im Duo-Mixed. Wir
möchten daher auch an dieser Stelle noch einmal auf die entsprechenden Termine
verweisen.
| 31.
Juli 2002 |
Anmeldeschluß
HM Männer / Frauen |
| 07.
August 2002 |
Anmeldeschluß
Duo-Mixed |
Anmeldungen
die zu einem späteren Zeitpunkt eingehen, können nicht mehr berücksichtigt
werden.
Ausrichtertreffen:
Am Sonntag, den 11. August 2002 ab 11 Uhr lädt Peter Neese während der
Hamburger Meisterschaften zu einem Ausrichterfrühstück im Stadtpark ein.
Adressenänderung
/ Zufahrt GWE Strand:
Wegen Bauarbeiten ist der GWE Strand am besten über Eidelstedter Weg /
Julius-Vosseler-Str. 195 zu erreichen
Regeländerungen
des DVV:
Da
es immer wieder Unklarkeiten bez. der Satzlänge gibt, noch mal die Erklärung:
Es ist anzustreben nach DVV-Vorgaben einheitlich bis 21 Punkte zu spielen, aus
organisatorischen Gründen ist es jedoch möglich, dass die Ausrichter eine
Beschränkung auf 15 Punkte festlegen.
Unabhängig von der Satzlänge wird alle 7 Punkte die Seite gewechselt, beim 3.
Satz alle 5 Punkte.
Zuspiel-Versuch
Wenn
es sich bei einem gepritschten Ball, der übers Netz geht, eindeutig um einen
Zuspielversuch handelt, darf dies nicht als Fehler abgepfiffen werden
Neue
Turniere:
| 27.07.02 |
Männer C |
DE |
12 |
ja |
15.07.02 |
Niendorfer
TSV |
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Vogt-Cordes-Damm |
09:30 |
2 |
ja |
18/10 |
Daniel Inn |
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daninn@web.de |
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Tel.: 559 24 80 |
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Wählingsallee 26 |
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22459 Hamburg |
Absage von Turnieren:
Bis 7 Tage vor dem Turnier sind Reduzierungen oder Absagen möglich. Danach
entstehen Kosten von € 15,--. (Beachordnung 2.7)
Vereinszugehörigkeit:
SpielerInnen ohne Vereinszugehörigkeit werden nicht in der
Rangliste geführt.
| Deutschland - DVV-WM-News |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Co-Trainer
Zeyfang: Ein
Bremer hofft auf Bremen
In Bremen begann alles, in
Bremen ist er heimisch. Doch dass Christian Zeyfang heute Co-Trainer der
deutschen Volleyball-Nationalmannschaft ist, das hätte er am Anfang seiner
Trainer-Karriere kaum für möglich gehalten. Nun steht für den 34-jährigen
Sport- und Musiklehrer das Highlight seiner Karriere an - die WM der Frauen im
eigenen Land. Vom 30. August bis zum 15. September ist Zeyfang der Mann an der
Seite von Bundestrainer Hee Wan Lee.
Das Interessante: Sowohl der Südkoreaner Lee als auch Zeyfang waren zu ihren aktiven Zeiten Zuspieler. "Da könnte man vielleicht mal eine Doktorarbeit drüber schreiben, warum so viele Trainer früher Steller waren", schmunzelt Zeyfang. Seit über drei Jahren arbeiten Asiens vielleicht bester Spieler und der Bremer nun zusammen. Wobei sich Zeyfang stets bei den wichtigen Turnieren mit dem künftigen Dresdner Erstliga-Trainer Arnd Ludwig ablöst. "Er war bei den Olympischen Spielen dabei, ich dafür jetzt bei der WM." Derzeit leitet Zeyfang übrigens in Heidelberg mit den rekonvaleszenten Spielerinnen Tanja Hart und Christina Benecke sowie den Talenten Christin Guhr und Cornelia Dumler eine achttägige Extra-Schicht, während das Team in Asien den Grand-Prix spielt.
Dass er das Ereignis WM mitnehmen kann, ist dabei nicht selbstverständlich, schließlich hat Zeyfang sich beruflich festgelegt - Lehrer am Schulzentrum Lerchenstraße in Vegesack statt Profi-Trainer im Haifischbecken Bundesliga. So erhielt der Pädagoge, der bereits den SCU Emlichheim Ende der Neunziger in die erste Liga führte ("Abgestiegen bin ich nicht, weil sie mich vorher rausgeschmissen haben"), für die WM extra Sonderurlaub von seiner Schulleitung.
Und jetzt hofft er, dass sich die deutschen "Schmetterlinge" in ihrer Vorrunde in Münster Platz eins sichern. Dann nämlich würde der WM-Gastgeber in der Zwischenrunde in Bremen aufschlagen. Sollte es zu Platz zwei reichen, müsste Deutschland in Stuttgart ran. Das Pikante: Zeyfang ist gebürtiger Stuttgarter, kam aber bereits früh in die Hansestadt. Und hat sich so auch gefühlsmäßig festgelegt: "Wenn wir Zweiter werden, kämen wir wenigstens nach Stuttgart. Aber Bremen wäre natürlich klasse. Das wäre emotional ein unschlagbares Erlebnis. Und ganz unbekannt bin ich den Bremern hoffentlich auch nicht."
Allerdings
weiß er auch um die Schwere der Vorrundengruppe. "Wenn es ganz dumm läuft,
können wir auch Vierter werden", sagt er. Und erklärt: "Italien ist
momentan bombig in Form, Japan ist unangenehm zu spielen, Bulgarien ist immerhin
EM-Dritter und Tschechien schlägst du auch nicht mit der Hand auf dem Rücken."
Ohnehin haben sich im Welt-Volleyball die Verhältnisse ein wenig verschoben.
Nein, nicht unbedingt die Überflieger aus Kuba hat Zeyfang für den WM-Titel
auf der Rechnung. "Da ist der Umbruch wohl zu groß. Da denke ich schon
eher an Russland, China und an Italien. Ich glaube, diese WM könnte die
spannendste seit Jahren werden", vermutet Zeyfang. Und hofft, dass die
deutschen Damen dabei für positive Schlagzeilen sorgen.
| Deutschland - DVV-WM-News |
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Donnerstag. 18. Juli 2002 |
Grand Prix 2002: Mannschaft gut in Manila gelandet
Gelungenes erstes Wochenende zeigt sich auch in den Statistiken
Der tolle Start der DVV-Frauen beim Grand Prix 2002 in Asien, bei dem die Mannschaft bei der fünften Teilnahme einer DVV-Auswahl (1993, 1994 + 2002 jeweils 1 Sieg / 1995 kein Sieg) erstmals mehr als einen Sieg landen konnte, schlägt sich auch in den ersten Turnierstatistiken nieder: Deutschlands Topstar Angelina „Grüni“ Grün ist bei den besten Punktesammlerinnen mit 52 erfolgreichen Punkten auf Platz 3 und liegt nur hinter Ekaterina Gamova (Russland, 54) und Luciana Nascimento (Brasilien, 53). Diese beiden Spielerinnen haben aber jeweils einen Satz mehr gespielt!
Grün findet sich auch unter den Top Ten der besten Angreiferinnen, dort liegt sie mit einer Erfolgsquote von 48,45 % auf Platz 8. Die verbesserte Blockarbeit der DVV-Frauen zeigt sich in der Kategorie Block. Dort finden sich Birgit Thumm (Fünfte) und Olessya Kulakova (Achte) im Vorderfeld. Thumm gehört bis dato auch zu den besten Aufschlägerinnen. „Thummi“ ist die Nummer sieben, dicht gefolgt von Atika Bouagaa als Achte.
Gut gestartet ist auch Beatrice Dömeland im Zuspiel. Die deutsche Spielführerin wird derzeit in der Kategorie „Zuspiel“ als Vierte geführt. In der Domäne der Asiatinnen, die Abwehr und Annahme, finden sich auch diverse deutsche Spielerinnen: Mit Libero Kerstin Tzscherlich (Dritte), Angelina Grün (Achte) und Beatrice Dömeland (Neunte) sind gleich drei deutsche „Katzen“ in der Abwehr vorne platziert. Und auch die Annahme steht: Sylvia Roll als Zweite und Kerstin Tzscherlich als Achte sind Grundlage für ein schnelles Kombinationsspiel.
Derweil ist die DVV-Auswahl gestern gut in Manila/Philippinen gelandet. Delegations-Journalistin Kirsten Opitz (SID-Online) schrieb: „Der Empfang war sehr herzlich und wir sind auch gleich zu einer Sponsors Night eingeladen worden. Allen geht es gut, es gibt bislang keine Ausfälle. Und der Reisestress hat sich heute auch in Grenzen gehalten“. In Manila spielt die DVV-Auswahl vom 19.-21. Juli ihr zweites Vorrunden-Wochenende. Dort trifft sie auf die bis jetzt ungeschlagenen Russinnen (19. Juli), erhofft sich eine Revanche gegen Brasilien (20. Juli) und spielt erneut gegen WM-Vorrundengegner Japan (21. Juli).
WM im TV: Eröffnungsfeier und vier Vorrundenspiele live im WDR!
Der TV-Anfang ist gemacht: Jens Gutschmidt, WM-Koordinator vom WDR in Köln, gab jetzt die Sendezeiten für die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft in Münster bekannt. Der WDR überträgt bis auf das letzte Vorrundenspiel Deutschland – Mexiko alle Spiele mit DVV-Beteiligung live. Das Spiel gegen Mexiko wird zeitversetzt übertragen.
Die ersten Bilder von der WM gibt es jedoch vor dem ersten Auftritt der Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee. Die 60-minütige Eröffnungsfeier, u.a. mit WM-Schirmherr Bundespräsident Johannes Rau und der Top-Band Bro’Sis, wird ebenfalls live und in Farbe gezeigt. Die Eröffnungsfeier ist um 15.00 Uhr. Sobald die weiteren TV-Zeiten feststehen, werden diese natürlich sofort aktualisiert. So ist für jeden WM-Tag eine 30-minütige Zusammenfassung aller Gruppen im MDR geplant. Die genauen TV-Zeiten finden sich im Internet in der rechten Leiste direkt unter dem WM-Logo.
WM-Fotoalben: Viele Aktionsbilder nun im Internet verfügbar!
Die Internet-Crew um
Webmaster Markus Bechert von Tricept Informationssysteme AG hat eine
Sonderschicht eingelegt. Nahezu von allen 24 WM-Teams sind nun Aktionsbilder
verfügbar und zu begutachten. Die Fotoalben finden sich unter der Rubrik
„Mannschaften“ und zeigen die Spielerinnen und Teams in den
unterschiedlichsten Farben und Aktionen. So ist beispielsweise zu sehen, unter
welchen Bedingungen die Mannschaft Kenias trainiert. Ein Klicken durch die Alben
lohnt sich!
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel