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Sonntag, 28. Juli 2002 

DVV-Jugend: Italien mit 3:2 niedergekämpft
Volleyball-Frauen feiern 3:2-Sieg gegen Brasilien
DVV-Auswahl 1:3 gegen Russland
Alle Duos scheitern in der Vorrunde und werden 17.!
Alle hundert Jahre
Berger/Doppler verpassen Achtelfinale
Tapfere DVV-Herren verpassen Weltliga-Endrunde
Arster Flaggschiff ist gesunken  
Volleyball-Präsident rügt Bremen
Frauen hoffen, Männer sind ausgeschieden
Prenzlau: Volleyballer hoffen auf Sonne und Zuschauer  
33:35 im vierten Satz!
Masters in Kühlungsborn - 2.Tag
Blöcker/Wand wieder in Top-Form

Juli 2002

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Juni 2002

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Deutschland - Smash-News

Sonntag. 28. Juli 2002

DVV-Jugend: Italien mit 3:2 niedergekämpft

Am Samstag abend fand um 19 Uhr in der Schwarzenbek Sporthalle Buschkoppel das erste von zwei Länderspielen gegen Italien statt. Am Sonntag folgt um 18 Uhr in der Sporthalle Wandsbek in Hamburg die zweite Partie, bevor am Dienstag das Acht-Nationen-Turnier in Schwarzenbek beginnt.

Das Spiel wurde von beiden Seiten nervös begonnen. Schnell jedoch fand das deutsche Team ins Match, als Mannschaftskapitänin Margarethe Kozuch mit ihren Flatteraufschlägen die Italierinnen in Schwierigkeiten brachte und die Deutschen auf 8:4 davonzogen. 

Die deutsche Mannschaft wurde jetzt sicherer, spielte wie aus einem Guss. Die Führung wurde auf 16:8 und 20:11 ausgebaut. Das italienische Team zeigte dagegen viele Annahmefehler und war in Feldabwehr und Block indisponiert. 

Beim 24:23 hatten die Deutschen den ersten Satzball, doch wurde der Satz aufgrund diverser Unkonzentriertheiten erst zu 18 gewonnen. Diese Flüchtigkeitsfehler und Missverständnisse mehrten sich in der Folgezeit im deutschen Team. Die Italienerinnen kamen besser ins Spiel, vor allem der Block stand jetzt ein ums andere Mal. "Die Italienerinnen sind im Blockspiel deutlich besser als wir", befand auch Bundestrainer Jens Tietböhl, "da müssen wir uns im Spielaufbau etwas einfallen lassen."

Doch vorerst dominierten die Italienerinnen. Der zweite Satz nahm einen umgekehrten Verlauf im Vergleich zum ersten, über 8:3 und 16:7 sicherte sich Italien den Durchgang mit 25:10. Auch im dritten Satz erspielten sich die Gäste schnell eine klare Führung. Die Angriffe der Deutschen waren zu unpräzise und wurden von der mittlerweile guten Feldabwehr der Italierinnen regelmäßig abgefangen.

Doch der Kampfgeist war im deutschen Team ungebrochen. Annika Brinkmann brachte mit wuchtigen Aufschlägen und Schmetterbällen ihr Team von 7:16 auf 13:18 und 18:20 heran, doch die Italienerinnen retteten sich mit 25:22 ins Ziel.

Im vierten Satz bot sich eine gute und ausgeglichene Partie, in der die Deutschen bis Mitte des Satzes eine Führung behaupten konnten. Zum 17:18 gingen die Italienerinnen erstmals in Führung. Mit einem As schaffte "Kusia" Kozuch den Ausgleich zum 21:21. Doch wenig später hatte Italien mit 24:22 zwei Matchbälle. Der erste wurde mit sicherem Angriff abgewehrt. Dann servierte Hanna Kovarova ein As. Wenig später konnte der Satz gegen die irritierten Italienerinnen mit 26:24 gewonnen werden.

Im Tie-Break war die italienische Mannschaft völlig von der Rolle, kam insbesondere mit den Aufschlägen der Deutschen gar nicht mehr zurecht. Nach ihren drei Aufschlägen zum Satzgewinn legte Hanna Kovarova weitere sieben Aufschläge zur 7:0 Führung hin, bevor die Italienerinnen den ersten Punkt machten. Natürlich war die Partie damit gelaufen, denn die deutschen spielten geradlinig weiter. Mit 15:4 gelang ein nicht mehr für möglich gehaltener Sieg über deprimierte Italiener.

Beim morgigen Treffen in Hamburg (18 Uhr, Sporthalle Wandsbek) wird die Revanche geboten. Jugendliche bis 16 Jahren haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen 3 Euro.

Peter Neese

 

Deutschland - AOL-Newsbote 

Sonntag. 28. Juli 2002

Volleyball-Frauen feiern 3:2-Sieg gegen Brasilien

Macao - Die deutschen Volleyball-Frauen haben beim Grand Prix in Asien die Chance auf den Finaleinzug gewahrt. Gegen den Olympia-Dritten Brasilien feierten die Deutschen am Samstag in Macao einen wichtigen 3:2 (23:25, 25:23, 25:20, 12:25, 15:13)-Sieg. Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Thailand hat die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee eine ausgeglichene Bilanz von jeweils vier Siegen und Niederlagen.

Brasilien hatte mit dem Gewinn des ersten Satzes den besseren Start, doch die DVV-Auswahl kämpfte sich mit guter Blockarbeit und schnellem Angriffsspiel wieder heran. Im zweiten Satz kamen die Deutschen dann noch besser ins Spiel und ließen Brasilien nicht davonziehen. Der starke Block um Birgit Thumm und Verena Veh sicherte den Deutschen die entscheidenden Punkte. Der Rivale ließ sich durch den Satzverlust völlig aus dem Konzept bringen, so dass sich die deutsche Mannschaft schnell einen Neun-Punkte-Vorsprung erarbeiten konnte und den dritten Durchgang souverän zur 2:1-Führung gewann.

Danach spielten die Südamerikanerinnen ihre Stärken konsequent aus und erzwangen die Entscheidung im Tiebreak. Das deutsche Team konnte das Tempo zwischenzeitlich nicht mithalten und hatte dem Angriff kaum noch etwas entgegen zu setzen. Im entscheidenden fünften Durchgang mobilisierte die Mannschaft um Spielführerin Beatrice Dömeland noch einmal alle Kräfte und behielt in einem spannenden Schlagabtausch die Oberhand. Gegen Brasilien war es bei diesem Turnier der zweite Sieg im dritten Spiel. Zum Auftakt hatten die Spielerinnen in Tokio 2:3 verloren und in Manila 3:0 gewonnen.

"Heute war es für beide Mannschaften ein sehr wichtiges Spiel im Hinblick auf die Endrunde. Im entscheidenden Satz haben wir uns dann verdient durchgesetzt. Die deutsche Mannschaft spielt beim Grand Prix zum ersten Mal eine Rolle. Wir sind nicht nur Außenseiter, sondern die Gegner haben endlich Respekt vor uns", freute sich der südkoreanische Coach. Bestnoten verdienten sich einmal mehr Atika Bouagaa, Angelina Grün und Zuspielerin Beatrice Dömeland. "Insgesamt war das eine super Mannschaftsleistung", befand Dömeland.

 

Deutschland - AOL-Newsbote 

Sonntag. 28. Juli 2002

DVV-Auswahl 1:3 gegen Russland

Düsseldorf - Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer muss in der Weltliga weiter Lehrgeld zahlen. Nach zwei überraschenden Auftakterfolgen in der Vorrundengruppe C unterlag die DVV-Auswahl am Samstag in Düsseldorf Russland mit 1:3 (13:25, 26:28, 25:18, 33:35) und blieb damit auch im fünften Spiel in Folge ohne Sieg.

Die Teilnahme an der Endrunde des mit 15 Millionen Dollar dotierten Wettbewerbs in Brasilien (13. bis 18. August) haben die Mannen um Trainer Stelian Moculescu verpasst - auch wenn sie die abschließende Begegnung gegen die bereits qualifizierten Russen am (morgigen) Sonntag gewinnen sollten. Den zweiten Platz in der Gruppe haben sich die Niederländer mit einem 3:1 gegen Kuba gesichert.

Vor 3000 Zuschauern in der Rheinhalle auf dem Düsseldorfer Messegelände war das deutsche Team, das im Hinspiel gegen den Olympia-Zweiten einen nicht erwarteten 3:1-Sieg landen konnte, zunächst auf verlorenem Posten. Ohne ihren erkrankten Berliner Libero Vincent Lange, der vom Leipziger Mark Siebeck vertreten wurde, fand die DVV-Auswahl zu Beginn nicht ihren Rhythmus und musste den ersten Satz mit 13:25 bereits nach 19 Minuten abgeben. Den angriffstarken Russen hatte das Team um Kapitän Stefan Hübner in dieser Phase wenig entgegenzusetzen.

Erst im zweiten Satz kam die deutsche Mannschaft dank ihrer
Aufschlagstärke besser ins Spiel, konnte den Satz offen gestalten und hatte am Ende sogar zwei Satzbälle zum 1:1-Ausgleich. Doch die Gäste überstanden die kritische Phase und gewannen auch den zweiten Durchgang. Im dritten Satz konnte das Team von Bundestrainer Moculescu seine Stärken ausspielen und gewann am Ende verdient mit 25:18. Die Entscheidung zu Gunsten des EM-Dritten fiel dann im vierten Satz, den sich die Russen nach spannendem Kampf und insgesamt fast zweistündiger Auseinandersetzung mit 35:33 sicherten.

Die deutsche Mannschaft spielte mit: Norbert Walter, Christian Pampel, Ilja Wiederschein, Björn Andrae, (alle VfB  Friedrichshafen), Stefan Hübner (Bossini Montichiari/Italien), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/Belgien), Marco Liefke, Frank Dehne (beide SSC Berlin), Mark Siebeck (VV Leipzig)

 

Deutschland - DVV-News

Sonntag. 28. Juli 2002

Alle Duos scheitern in der Vorrunde und werden 17.!

Knapp vorbei ist auch daneben: Dieses Motto galt für Andrea Ahmann/Jana Vollmer bei der World Tour 2002 auf Rhodos. Nach zwei Auftakterfolgen unterlagen die Deutschen heute einem brasilianischen Duo mit 0:2-Sätzen und mussten sich punktgleich mit Brasilien und Griechenland mit Platz 3 in der Gruppe zufrieden geben.

Gleiches galt für Stephanie Pohl/Okka Rau, die das entscheidende Spiel deutlich 0:2 gegen Italien verloren. Und auch Markus Dieckmann/Jonas Reckermann wurden 17., nachdem heute ihre chinesichen Gegner aufgrund einer Verletzung nicht antreten konnten. Allen deutschen Duos blieben 2.520 US Dollar und 60 Weltranglistenpunkte.

 

Deutschland - Der Bote

Sonntag. 28. Juli 2002

Alle hundert Jahre

ALTDORF — Florentina Büttner/ Ulrike Herfurth haben das Triple geschafft: Neben der bayerischen Meisterschaft der C- und B- haben die beiden Beachvolleyball-Spezialistinnen des TV Altdorf auch den Titel bei der A-Jugend gewonnen. Dieses Kunststück wird wohl lange Bestand haben. Die beiden anderen Altdorferinnen Elisabeth Geyer/Lisa Weiß belegten einen guten 5. Platz und verpassten knapp die Qualifikation für den Süd-Cup.

Bereits im vorigen Jahr hatten Büttner/Herfurth die A- und die B-Jugendmeisterschaft von Bayern gewonnen, auf die Teilnahme an der C-Meisterschaft ist zu Gunsten des Fürther A-Turniers verzichtet worden. Als Bayernauswahlteam sind die beiden allerdings zur Teilnahme an den drei Jugendmeisterschaften verpflichtet worden, und die wollten sie dann auch alle drei gewinnen. Innerhalb von drei Wochen ist das gelungen, was Horst Peters, BVV-Geschäftsführer, so kommentierte: „Dieses Ergebnis hält hundert Jahre.“

Bei der A-Jugendmeisterschaft im oberfränkischen Pressig wurde es Ulli und Flo nicht mehr so leicht gemacht. Nach Siegen über Silke Fischer/Karolin Rebhan (SC Memmelsdorf/SG Eltmann, 15:12, 15:6) und Amelie Blessau/Marlene Wieth (SV Inning 16:14, 15:13) warteten die Vereinskameradinnen Elisabeth Geyer/Lisa Weiß, die vorher Tracy Franz/Deborah Müller (VfL Nürnberg, 15:9, 15:8) und überraschend auch Jennifer Kipp/Martina Pösl (DJK Taufkirchen), 15:9, 18:20, 15:13) geschlagen hatten.

Wie gehabt, gewannen Büttner/ Herfurth diese interne Begegnung mit 2:0 (15:9, 15:7) und Geyer/Weiß mussten somit in die Verliererrunde, wo sie dann gegen Hanna Kovarova/Manuela Zehntbauer (Rote Raben Vilsbiburg) mit 13:15 und 10:15 ausschieden und in der Endabrechnung auf dem 5. Platz landeten.

Büttner/Herfurth kamen mit dem Sieg ins Halbfinale, wo sie Blessau/ Wieth ein zweites Mal besiegten. Im Finale standen sie Kovarova/Zehentbauer gegenüber und hatten keine Mühe beim 15:11 und 10:15 gegen die beiden Vilsbiburgerinnen, die in der Halle erste Bundesliga spielen. Damit haben sich Büttner/Herfurth direkt für die deutsche Meisterschaft im Saarland (Bostalsee) qualifiziert.

In Altdorf fand derweil die mittelfränkische Meisterschaft der D-Jugend statt, an der zwei Altdorfer Teams teilnahmen. Das neue Duo Hanna Weiß/Alica Wild, die Jüngsten des Turniers, gewannen dabei viel Sympathie, aber noch kein Spiel und wurden Zehnte. Lara Gollwitzer/ Katja Holstein TV Altdorf erreichten das Finale, hielten dort auch gut mit, wurden aber letztlich Opfer der eigenen Nerven und überließen nach einem klaren 15:7-Satzerfolg im zweiten Satz den Fürtherinnen Tamara Preißler/Jessica Pfeuffer den Sieg.

Franziska Geyer/Tina Kosikowski konnten ihren Titel verletzungsbedingt nicht verteidigen.

 

Österreich - Kurier

Sonntag. 28. Juli 2002

Berger/Doppler verpassen Achtelfinale

Nik Berger und Clemens Doppler verpassten am Samstag beim World-Tour-Turnier der Beach-Volleyballer in Espinho den Einzug ins Achtelfinale. Die Österreicher verloren das entscheidende Spiel um den Aufstieg gegen die Amerikaner Scott/Rogers mit 0:2 (17:21, 14:21), den US-Boys gelang damit die Revanche für die Niederlage in Montreal. 

Für Berger/Doppler beginnt in den kommenden Tagen die Vorbereitung auf Klagenfurt.

 

Deutschland - Darmstädter Echo

Sonntag. 28. Juli 2002

Tapfere DVV-Herren verpassen Weltliga-Endrunde

Auch in diesem Jahr wird die Endrunde der Volleyball-Weltliga ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen. Mit einer Heimniederlage gegen Russland verpasste die Herren-Auswahl ihre letzte Chance auf eine Qualifikation. Die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu unterlag dem Olympiazweiten in der Düsseldorfer RheinHalle 1:3 (13:25, 26:28, 25:18, 33:35) und kann mit nur 4:14 Zählern in den drei ausstehenden Begegnungen die Niederlande (12:6 Punkte) nicht mehr von Platz zwei der Vorrundengruppe C verdrängen.

Vor 2500 Zuschauern hatten die Gastgeber im ersten Abschnitt keine Chance, brachten den Favoriten erst in den folgenden Sätzen mit einer verbesserten Annahme in große Verlegenheit. Die Russen konnten im umkämpften vierten Abschnitt den siebten Matchball nach 106 Spielminuten nutzen.

Zweites Duell mit Russland folgt am Sonntag

Die "Oranjes" hatten in der Nacht zum Samstag durch einen 3:1-Sieg in Havanna gegen Kuba den Weg zu ihrem vorzeitigen Weiterkommen geebnet. Bereits am Sonntag (11.00 Uhr) trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in Düsseldorf erneut auf Tabellenführer Russland, der schon vor dem 5. Doppel-Spieltag als Teilnehmer an der Endrunde feststand. Ihre einzige Niederlage hatten die Russen vor drei Wochen gegen die noch im Vorjahr komplett erfolglosen Deutschen kassiert.

Die beiden abschließenden Gruppenspiele bestreitet das Moculescu-Team am kommenden Wochenende in Leipzig gegen Kuba.

 

Deutschland - Weser Kurier

Sonntag. 28. Juli 2002

Arster Flaggschiff ist gesunken

Volleyball-Spielrecht geht an Weyhe

Bremen. Lange Zeit hat es gedauert, jetzt ist die Zukunft der Volleyball-Abteilung des TuS Arsten geklärt. Die sieht allerdings alles andere als rosig aus: Von dem einst so hoffnungsvollen Frauen-Regionalligameister bleibt so gut wie nichts übrig. Die Rechnung ist kompliziert, geht jedoch auf: Die in die Oberliga abgestiegene erste Mannschaft überträgt ihr Spielrecht an den SC Weyhe, das zweite Team tritt das Aufstiegsrecht für die Regionalliga an den SC Langenhagen ab.

Somit gibt es in der kommenden Spielzeit nur noch eine Arster Mannschaft. Sie wird in der Oberliga spielen und deckt sich weitestgehend mit der ehemaligen Reserve. Das Arster Flaggschiff hingegen wird es nicht mehr geben. Es ist untergegangen.

Die Spielrechtsübertragung erforderte einen Wechsel von sechs Spielerinnen nach Weyhe. Mit Julia Muyimbwa, Britta Schnackenberg und Jantje Ehlers haben drei aktive Spielerinnen diesen Schritt vollzogen. Nur sind die drei derzeit so schwer am Knie verletzt, dass auf Monate hinaus nicht an einen Einsatz für den SC zu denken ist. Hinzu kommen drei – wie TuS-Abteilungsleiter Karim Hakim es ausdrückte – „Karteileichen“. Das macht sechs, ist durchaus üblich und schadet niemanden.

„So ist es, und das ist ziemlich traurig“, hält Hakim die Lösung für alles andere als optimal, jedoch sei der Schritt erforderlich gewesen. Personelle Sorgen sowie der Entschluss des TuS samt Fusionspartner VfB Komet, keine finanziellen Risiken einzugehen, ließen kaum eine andere Entscheidung zu.

Statt Auf- ist nun erst einmal Abbau angesagt: Die ehemalige erste Mannschaft, nach dem Regionalliga-Aufstieg prompt Meister 2001 geworden und in der vergangenen Saison trotz Abstieg sicher nicht zu schwach für die dritte Liga, verstreut sich in alle Winde. Neben Weyhe profitiert Zweitliga-Absteiger Eiche von dem Arster Niedergang – Griet Reucher und Katja Steenwerth trainieren derzeit in Horn: Wechsel wahrscheinlich. Spielführerin Tanja Kuschur ergänzt das neue, alte Oberliga-Team und der Rest pausiert – bis auf weiteres.

André Fesser

 

Deutschland - Weser Kurier

Sonntag. 28. Juli 2002

Volleyball-Präsident rügt Bremen

Von Moltke sorgt sich um die WM-Spiele an der Weser und fordert Engagement

Bremen. Der Volleyball-Präsident sitzt auf heißen Kohlen. Werner von Moltke, der mit großem Engagement dafür gesorgt hat, dass die Weltmeisterschaft der Damen vom 30. August bis 15. September in Deutschland stattfindet, sorgt sich um die bislang verkauften, oder besser: noch nicht verkauften Eintrittskarten. Vorrangig geht es um die Tickets in Bremen.

„Wie kann es angehen“, fragt von Moltke, „dass Stuttgart, das genau wie Bremen überhaupt noch nicht weiß, wer dort spielt, bereits fast 10 000 Karten verkauft hat und Bremen lediglich 600? Da stimmt das Gefälle doch nicht.“
Rainer Prahl, Vorsitzender des ausrichtenden Bremer Volleyball-Verbandes, sieht die Angelegenheit nicht so dramatisch. Er setzt vielmehr auf das Tagesgeschäft. „Das ist in den 20 Jahren Nationenturnier immer so gelaufen. Die Karten wurden erst kurz zuvor oder gar erst am Veranstaltungstag gekauft.“

Allerdings verweist Matthias Freese, zuständig für die Pressearbeit, auf den kleinen Etat im kleinen Bundesland, mit dem man eben „umsichtig und effektiv“ umgehen müsse. Flyer seien aber bereits schon an alle Vereine in Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen verschickt worden. Und zwei Wochen vor dem Beginn der Weltmeisterschaften wolle man in Bremen mit dem Plakatieren beginnen. Aber das sei es dann auch gewesen. „Mehr ist nicht drin.“

Doch Werner von Moltke will mehr und nicht darauf hoffen, dass die Bremer Volleyball-Fans sich tatsächlich erst so spät auf den Weg in die neue Halle 7 machen. „Wie kann es angehen, dass eine Stadt, die im Volleyball auf der ganzen Welt bekannt und bei den Spielerinnen äußerst beliebt ist, sich bei der Vermarktung der WM dermaßen bedeckt hält?“, bohrt von Moltke weiter nach. Dabei gehe es ihm gar nicht um mehr Geld, sondern Ideen und Kreativität seien gefragt. Das hätten Austragungsorte wie Münster, Schwerin oder Stuttgart bereits erfolgreich vorgemacht.

„Der Schriftzug auf der Straßenbahn in Schwerin kostet zum Beispiel gar nichts. Partnerschaften mit Schulen oder Vereinen sind ebenfalls kostenneutral, bringen aber eine ganze Menge“, betont Werner von Moltke. Die Stadt müsse sich einfach mehr einbringen, sich nicht damit begnügen, Geld zur Verfügung zu stellen und sich dann zurücklehnen.

Klaus Sondergeld, Chef der Bremen Marketing GmbH, bleibt angesichts der Forderung des Deutschen Volleyballverbandes gelassen. „Wir haben einen Zuschuss von mehr als 500000 Mark zur Verfügung gestellt, aber eins ist auch klar: Die Werbung gehört eindeutig zu den Aufgaben des Veranstalters. Wir ergänzen immer dort, wo es am besten passt.“

Als Beispiel nannte Sondergeld die farbige Beilage, die von der Bremer Marketing GmbH vier Mal im Jahr mit einer Auflage von 2,8 Millionen herausgebracht und zwischen „Elbe und Ruhrgebiet“ verteilt wird. Am 4. August erscheint die nächste Ausgabe. Dort werde über die Volleyball-WM auch „relativ groß berichtet“.

Doch nur, wenn sich solche Maßnahmen auch auf den Vorverkauf für die Zwischenrunde der WM in Bremen vom 6. bis 12. September auswirken, wird der Volleyball-Präsident den Ereignissen in der Hansestadt gelassener entgegen sehen. Aber eines hat er auch schon versprochen: Sollte sich die Situation vor Ort nicht entscheidend verbessern, wird er auf jeden Fall noch einmal höchstpersönlich an die Weser reisen, um die ganze „Sache richtig anzuschieben“.

Ruth Gerbracht

 

Deutschland - Berliner Morgenpost

Sonntag. 28. Juli 2002

Frauen hoffen, Männer sind ausgeschieden

Den deutschen Volleyballerinnen fehlt bei der Weltserie nur noch ein Sieg zum ersten und nahezu sensationellen Einzug in die Finalrunde. Die Mannschaft von Bundestrainer He Wan Lee feierte in Macau im achten Match mit einem 3:2 (23:25, 25:23, 25:20, 12:25, 15:13) gegen den Olympiadritten Brasilien den insgesamt vierten Erfolg und hat dank der 1:3-Niederlage des Titelverteidigers USA gegen Japan den zum Weiterkommen notwendigen vierten Rang übernommen.

Letzter Kontrahent des WM-Gastgebers ist heute das noch sieglose Vorrunden-Schlusslicht Thailand. In dieser Partie genügt den Lee-Schützlingen bereits ein 3:1, um aufgrund des besseren Satzverhältnisses sicher vor den nun punktgleichen Japanern (jeweils 8:8 Zähler) zu bleiben. Japan muss in Taiwan noch gegen Kuba antreten, die USA (6:10) ist vor der Partie gegen Russland aus dem Rennen.

Die deutschen Männer hingegen haben mit einer Heimniederlage gegen Russland ihre letzte Chance auf den Einzug in die Weltserien-Endrunde eingebüßt. Die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu unterlag dem Olympiazweiten in Düsseldorf 1:3 (13:25, 26:28, 25:18, 33:35) und kann mit nur 4:14 Zählern in den drei ausstehenden Begegnungen die Niederlande (12:6 Punkte) nicht mehr von Platz zwei der Vorrundengruppe C verdrängen. Vor 2500 Zuschauern hatten die Gastgeber im ersten Abschnitt keine Chance, brachten den Favoriten erst in den folgenden Sätzen mit einer verbesserten Annahme in große Verlegenheit. Die Russen konnten im umkämpften vierten Abschnitt den siebten Matchball nach 106 Spielminuten nutzen.

 

Norddeutschland - Nordkurier

Sonntag. 28. Juli 2002

Volleyballer hoffen auf Sonne und Zuschauer  

Morgen beginnt im Seebad 9. Beachturnier

Prenzlau (os). Die Wetterprognosen machen den Veranstaltern des 9. Beach-Volleyballturniers des BSV Prenzlau Hoffnung. Die Meteorologen haben für das Wochenende die Rückkehr des Sommers angekündigt. "Volleyball am Strand lebt natürlich von Sonne, vielen Zuschauern und guter Laune", sagte gestern Jörg Hielscher, der gemeinsam mit Petra Knappe diesmal alle Fäden in den Händen hält, damit auch die neunte Auflage des mit 18 Männer- und sieben Frauenmannschaften quantitativ und qualitativ stark besetzten Turniers ein sportlicher Erfolg wird. Denn in den letzten Jahren hatten die Veranstalter mehrfach mit Regen, Sturm und kühler Witterung zu kämpfen gehabt.

Die Vorrundenspiele auf den vier Spielfeldern im Prenzlauer Seebad werden morgen ab 9.15 Uhr nach der Eröffnung durch Bürgermeister Hans-Peter Moser (PDS) ausgetragen. Am Sonntag stehen dann die Finalspiele auf dem Programm.

Gastgeber BSV Prenzlau wird mit einem Männerquartett und zwei Frauenteams am Start sein; der PSV Uckermark mit zwei Männer-Vierern. Die Favoriten kommen aus Krostitz, Ueckermünde, Wesenberg und Neustrelitz.

 

Deutschland - DVV-News

Sonntag. 28. Juli 2002

33:35 im vierten Satz!

DVV-Auswahl verliert 1:3 gegen Russland

1. Satz: Dehne, Liefke, Hübner, Walter, Pampel, Andrae, Siebeck
Die deutsche Mannschaft agierte zunächst etwas reserviert in ihrem gesamten Spiel. Alle Akteure wirkten gehemmt und fanden nicht zu ihrem Spiel. Zudem nutzten die Russen mit guten Aufschlägen von Roman Iakovlev und Serguei Tetioukhine die anfänglichen Annahmeprobleme bei der deutschen Mannschaft aus, die auf Grund des Wechsels auf der Liberoposition, Mark Siebeck ersetzte den erkrankten Vincent Lange, auftraten.
Die Gäste bauten ihren Vorsprung kontinuierlich über 6:3, 11:6, 16:8 zum klaren 25:13 aus.

2. Satz: gleiche Aufstellung
Auch im zweiten Satz wirkten die Deutschen wie gelähmt und lagen schnell mit 0:3 hinten. Erst eine Aufschlagserie von Marco Liefke zur 8:6-Führung ließ die Zuschauer und die Spieler aufwachen. Nun lief das deutsche Spiel besser, auch weil nun die Aufschläge der besten „Aufschlagmannschaft“ der Weltliga kamen und Kapitän Stefan Hübner, bester Blockspieler der Weltliga, zupackte. Zum Satzgewinn reichte es jedoch trotz zweier Satzbälle nicht. Beim 24:23 verschlug Norbert Walter seinen Aufschlag, beim 25:24 konnten die Russen erfolgreich abwehren. Den Unterschied am heutigen Tage zeigte dann Iakovlev, der beim 26:26 zwei Mal gefährlich aufschlug, und seiner Mannschaft so zwei Punkte ermöglichte.

3. Satz: gleiche Aufstellung
Im dritten Satz setzte sich er Verlauf des zweiten Durchgangs fort: Die deutsche Mannschaft agierte nun konstant auf einem Niveau und setzte die russische Mannschaft um Libero Alexander Sokolov unter Dauerbeschuss. Zur zweiten technischen Auszeit erspielte sich die deutsche Mannschaft einen komfortablen 16:9-Vorsprung – sehr zur Freude der 3.100 Zuschauer. Auch eine gelbe Karte für Bundestrainer Stelian Moculescu, der sich lautstark über eine Linienrichterentscheidung aufregte, brachte die DVV-Auswahl in diesem Durchgang nicht mehr von der Siegerstraße ab.

4. Satz: gleiche Aufstellung
Gleich zu Beginn brannten beide Teams ein wahres Aufschlag-Feuerwerk ab: Björn Andrae legte mit 2 Assen vor, Taras Khtei konterte mit zwei ebenfalls unerreichbaren Aufschlägen. Doch während die deutschen Spieler weiterhin mit Risiko und Erfolg (Liefke, Hübner) aufschlugen, schlichen sich bei Vize-Olympiasieger Russland Fehler ein, die Deutschland auf 18:13 davon ziehen ließen. Russland kam jedoch wieder ran, wehrte drei Satzbälle ab und konnte mit seinem 7. (!) Matchball das Spiel mit 3:1-Sätzen gewinnen.

Die punktbesten Spieler:
Deutschland: Marco Liefke (16 Punkte), Christian Pampel (15), Björn Andrae (14)
Russland: Roman Iakovlev (16), Alexei Koulechov (16), Andrei Egortchev (13)

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Ich bin ein bisschen verärgert, weil wir nicht die Chance genutzt haben, von Beginn an auf dem Parkett zu sein. Wir haben es versäumt, in den 5. Satz zu gehen. Wir haben teilweise unsere Stärken gezeigt, aber unsere Schwächen sind heute mehr zum Tragen gekommen“.
Stefan Hübner: „Wir haben drei gute Sätze gespielt, im ersten Satz waren wir noch nicht auf dem Feld. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen, insbesondere im Aufschlag und Block. Mit den drei letzten Sätzen können wir zufrieden sein“.
Boriss Kolcins (Trainer Russland): „Wir haben uns mit Videomaterial gut auf die deutsche Mannschaft eingestellt. Es war ein gutes Spiel für die Zuschauer. Ein 35:33 kommt nicht oft vor“!

Morgen kommt es um 11.00 Uhr zum zweiten Vergleich beider Teams. Der WDR zeigt das Spiel zeitversetzt von 13.00 Uhr - 14.40 Uhr.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de 

Sonntag. 28. Juli 2002

Masters in Kühlungsborn - 2.Tag

Gekämpft und gesiegt

Jörg Ahmann und Axel Hager lassen in Kühlungsborn bisher nichts aus und haben sich mit einem 2:0 (21:16, 22:20) Sieg weitergekämpft. Es war kein vorweggenommenes Endspiel, aber es hätte durchaus auch ein Finale sein können: die Konstellation wollte es so, dass in der Verliererunde beim Masters in Kühlungsborn Ahmann/Hager auf Hikel/Polte trafen.

Und so musste auch dieses Match einen Verlierer haben, der am Ende auf Platz neun landen sollte, und das waren am Ostseestrand Tom Hikel und Marvin Polte. In einem hinreissenden Match, hatte das Ruhrgebietsteam Hikel/Polte zunächst im ersten und punktreichsten Satz der diesjährigen Mastersserie beim 38:36 die Nase vorn, musste dann aber im weiteren Verlauf Jörg Ahmann und Axel Hager den insgesamt verdienten Sieg beim 1:2 (38:36, 13:21, 7:15) überlassen.

Und natürlich wartet nun mit Christoph Dieckmann und Falk Zimmermann bereits der nächste schwere Brocken auf die zwei Nordlichter, der mit Sicherheit alles daran setzen wird den Einzug ins Halbfinale für Ahmann/Hager nicht zu leicht zu machen.

Das haben neben Kjell Schneider und Julius Brink auch schon Eugen Bakumovski und Andreas Kaiser aus Mendig und Essen schon erreicht, die an Position 13 gesetzt waren. Mit vier Siegen bei nur einem Satzverlust ist der Einzug in die Runde der besten Vier für die jungen Himmelsstürmer aus Nordrhein-Westfalen jedenfalls der bisher größte Erfolg in ihrer noch jungen, gemeinsamen Karriere.

Masterstitel geht nach Hamm

Die überschäumende Freude war verständlich: Ines Pianka und Teee Williams haben beim Masters von Kühlungsborn den Titel gewonnen.

Mit dem 2:0 Sieg (25:23, 21:15) über Helke Claasen und Judith Deister konnten sich die Spielerinnen der SSG Hamm über den ersten Turniersieg in dieser Saison freuen, und das ohne einen einzigen Satzverlust. Das Ines Pianka überhaupt ins Spiegeschehen in dieser Saison eingreifen konnte grenzt immer noch an ein Wunder, da sich die Ex-Nationalspielerin im Januar so schwer an der Achillessehne verletzte, das sogar ein Ende der Karriere drohte.
Im kleinen Finale setzten sich Judith Flemig und Claudia Frank gegen Janine Ast und Peggy Küttner mit 2:1 (21:11, 16:21, 15:7) durch. Für das Münsteraner-Leverkusener Team Flemig/Frank war der dritte Platz von Kühlungsborn gleichzeitig die bisher beste Platzierung bei einem Masters.

 

Deutschland - Renault Beach-Cup-News

Sonntag. 28. Juli 2002

Blöcker/Wand wieder in Top-Form

Frühes Aus für Nachwuchsteam Huth/Tacke

Ergebnisse der Frauen: Blöcker/Wand, Flemig/Semmler bereits im Halbfinale – Breuer/Busch gegen Paul/Stöwe und Amendolara/Götz gegen Groner/Schwinghammer kämpfen noch um den Einzug
Männer: Bakumovski/Melzer, Braun/Fischer bereits im Halbfinale –
Krug/Urbatzka gegen Holschen/Koch und Ferraz/Wenning gegen Andörfer/Merten kämpfen noch um den Einzug

66 Spiele fanden heute bei strahlendem Sonnenschein und ausgelassener Beach-Stimmung am Alten Hafen statt. Die Überraschung: Für die an eins gesetzten Huth/Tacke kam bereits am späten Nachmittag das Aus. Nach ihrem ersten verlorenen Spiel, konnten sie sich zwar in der Losers Round gegen Dollinger/Hänsel behaupten, mussten sich aber bereits im darauffolgenden Spiel Gottge/Steinke geschlagen geben. Statt des erhofften Turniersiegs, muß sich das Nachwuchsteam nun mit Platz dreizehn begnügen.

Gut lief es dagegen für Braun/Fischer. Nach drei erfolgreichen Spielen stehen sie bereits im Halbfinale, können morgen in Ruhe ausschlafen und müssen erst gegen Mittag antreten. Ihr letztes Spiel am heutigen Tag absolvierten sie gegen die an zwei gesetzten Krug/Urbatzka, die sie in drei Sätzen mit 17:21, 21:17 und 15: 5 in die Losers Round schickten. Für Daniel Krug und Mischa Urbatzka bedeutet das, dass sie morgen früh ab 10 Uhr noch um den Einzug ins Halbfinale kämpfen müssen – gegen die Dürener Holschen/Koch.

Im Feld der Frauen waren die Wangerooge-Gewinnerinnen Blöcker/Wand wieder einmal ganz vorne. Um den Einzug ins Halbfinale kämpften sie gegen Breuer/Busch. Nach einem gewonnenen ersten Satz (21:18), schafften Stefanie Breuer und Tanja Busch zwar den Ausgleich (18:21), mussten sich dann aber im dritten Satz doch gegen das kraftvolle Spiel der Münsteranerinnen Blöcker/Wand geschlagen geben (15:13).

Die Vize-Studenten-Weltmeisterinnen Paul/Stöwe vom TSV Inning hatten heute ihre Schwierigkeiten gegen die Vereinskolleginnen Amendolara/Götz und verloren bei der auf dem Center Court ausgetragenen Begegnung in zwei Sätzen mit 16:18 und 9:15. Allerdings haben sie immer noch die Chance, ins Halbfinale aufzusteigen. Nach einem Sieg gegen die Lokalmatadorinnen Hofverberg/Sewz, treten sie morgen früh gegen Breuer/Busch an. Das Gewinnerteam dieser Begegnung steht dann im Halbfinale gegen Flemig/Semmler, die sich ihren Platz im Halbfinale bereits heute sichern konnten.

Start der Losers Roud (Hauptfeld) ist morgen ab 10 Uhr. Die Halbfinale beginnen gegen Mittag, das grosse Finale findet ab 14 Uhr statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist wie immer frei.

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