| Deutschland - Smash-News |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Ergebnisse vom Grand Slam in Klagenfurt Do, 18.55 h
Erfreuliche Bilanz des ersten Tages beim
Frauenturnier des Beach-Volleyball Grand Slams in Klagenfurt. Okka Rau und
Steffi Pohl haben mit zwei glatten Siegen gegen die Kubanerinnen Palacio/Quevedo
(21:14, 21:17) und die Österreicherinnen Mellitzer/Swoboda (21:15, 21:15)
ebenso die nächste Runde im Visier wie Andrea Ahmann und Jana Vollmer, die sich
gegen Roque Palacios/Fernandez Grasset (Kuba, 13:21, 21:18,16:14) und die
Mexikanerinnen Gaxiola/Garcia (22:20, 21:16) durchsetzen konnten.
Morgen spielen Pohl/Rau im letzten Gruppenspiel
gegen Jobst/Maxwell aus Kanada, während Ahmann/Vollmer gegen das brasilianische
Team Mônica/Alexandra antreten müssen.
Die beiden anderen deutschen Teams haben jeweils
einen Sieg und eine Niederlage zu verzeichnen und müssen sich um das
Weiterkommen Sorgen machen. Susanne Lahme und Danja Müsch unterlagen den
Australierinnen Clarke/Gooley mit 17:21, 17:21, bevor sie sich gegen die
bulgarischen Schwestern Yanchulova in drei Sätzen mit 22:20, 15:21 und 15:11
durchsetzen konnten. Sie spielen im letzten Gruppenspiel gegen das in dieser
Saison überragende Team Walsh/May aus den USA.
Sara Goller und Ulrike Schmidt unterlagen glatt
gegen die Brasilianerinnen Ana Paula/Minello mit 14:21 und 13:21, konnten
anschließend mit 22:24, 21:19 und 15:6 gegen die Japanerinnen Rii Seike/Aoki
gewinnen. Ihr letztes Gruppenspiel um das Weiterkommen bestreiten sie gegen die
Niederländerinnen Leenstra/Kadijk.
| Deutschland - Smash-News |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Acht-Nationen-Turnier: Auftakt für DVV-Jugend gelungen
Sie waren nervös, auch wenn sie es nicht zugeben wollten. Aber sie haben sich durchgebissen und letztlich auch spielerisch überzeugt. Im ihrem ersten Spiel beim Acht-Nationen-Turnier in Schwarzenbek gelang der DVV-Auswahl um die Hamburger Kapitänin Margarethe "Kusia" Kozuch ein 3:1 (22:25, 25:21, 25:13, 25:21) Erfolg gegen Belgien.
"Die Belgier waren etwas überraschend stark", lobte Co-Trainer Helmut von Soosten den Gegner. "Viel stärker als im Training, das wir kürzlich beobachten konnten. Dennoch sei der Sieg letztlich verdient ausgefallen. "Weil wir unsere individuellen Fehler nach dem ersten Satz reduzieren konnten."
Das deutsche Team startete mit Mareen Apitz, Katharina Gärtner, Claudia Bimberg, Hanna Kovarova, Margarethe Kozuch, Marlit Fischer sowie Libera Laura Ludwig und hatte nur wenig Grund zu Wechseln. Einzig Anika Brinkmann kam zu Kurzeinsätzen.
In der anderen Partie der deutschen Gruppe siegte Italien gegen Spanien nach einem "Klasse-Spiel" (von Soosten) mit 3:0 (25:14, 26:24, 25:23). Am heutigen Mittwoch könnte so die deutsche Mannschaft mit einem Erfolg gegen Spanien den Einzug ins Halbfinale schaffen. In der anderen Gruppe gab es folgende Ergebnisse: Niederlande - Schweden 3:0, Frankreich - Schweiz 3:2.
Aufregung gab es bei den Französinnen, die in ihrem Hotel von der Feuerwehr aus dem steckengebliebenen Fahrstuhl befreit werden mussten. Statt der zulässigen vier Personen wurden 15 (!) befreit ...
Peter Neese
| Deutschland - DVV-WM-News |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Christina
Schultz fällt definitiv aus
Bangen um Hanka
Pachale –Lehrgang verschoben!
Christina Schultz fällt
definitiv für die Volleyball-WM in Deutschland aus, und um Hanka Pachale muss
weiter gezittert werden. Dies sind – am Rande des Grand Prix 2002 – die
beiden Personalien aus dem deutschen Lager.
Bei Christina Schultz,
mit 237 Länderspielen wäre sie die erfahrenste deutsche Spielerin bei der WM
gewesen, schwoll das Knie nach Belastung an. Somit war klar: Deutschlands beste
Mittelblockerin muss auf die erste Volleyball-WM auf deutschem Boden verzichten.
Bundestrainer Hee Wan Lee meinte dazu: „Das ist sehr schade. Stine hätte uns
mit ihrer Erfahrung und Klasse sehr geholfen. Und für sie wäre das ein
optimaler Abschluss ihrer tollen Karriere gewesen“.
Götz Moser, Vize-Präsident
Sport des DVV, sagte: „Wir sind natürlich sehr traurig, denn man konnte
zuletzt bei der Deutschen Meisterschaft sehen, was Stine zu leisten im Stande
war. Nach vielen persönlichen Gesprächen musste sie nun aus gesundheitlichen
Gründen schweren Herzens absagen“.
Dagegen ist die
Hoffnung um einen WM-Einsatz von Hanka Pachale noch nicht aufgegeben. Am 5.
August unterzieht sich die 1,90 Meter große Außenangreiferin einer weiteren
Untersuchung in Italien – einige Tage später soll geklärt werden, ob ein
Einsatz in Frage kommt oder nicht. Pachale laboriert an einer Entzündung im
Knie.
Den anderen deutschen
Spielerinnen, die sich momentan beim Grand Prix in Hong Kong auf die Finalrunde
vorbereiten, geht es dagegen ausgesprochen gut, da auch die Leistung beim
Asien-Spektakel stimmt. Dies geben auch die Statistiken nach der gesamten
Vorrunde wider: Angelina Grün hat von allen teilnehmenden Spielerinnen die
meisten Punkte beigesteuert, „Grüni“ brachte es in 9 Spielen bzw. 31 Sätzen
auf 153 Punkte.
Auch in weiteren
Kategorien ist Deutschlands Superstar vertreten, in der Annahme liegt sie auf
Position 7, in der Abwehr auf Position 5, im Aufschlag auf Position 8, im
Angriff auf 8 und im Block auf 14. Neben Grün sind jedoch auch andere deutsche
Spielerinnen in den Bestenlisten vertreten, Beatrice Dömeland ist die Nummer 3
unter den Zuspielerinnen, Libero Kerstin Tzscherlich die Nummer 5 in der Annahme
und die Nummer 3 in der Abwehr, Olessya Kulakova und Birgit Thumm sorgen als
Achte bzw. 10. in der Kategorie Block dafür, dass nicht zu viele Bälle die
deutsche Feldseite erreichen.
Auf Grund des
unerwarteten Einzugs in die Finalrunde der besten vier Teams hat sich auch die
weitere WM-Vorbereitung in Deutschland etwas verändert: Der ursprünglich für
den 5. August avisierte Beginn des Trainingslagers in Heidelberg wird nach
hinten verschoben. Die deutschen Spielerinnen, die sich zur Zeit in Deutschland
aufhalten, Tanja Hart, Christina Benecke, Christin Guhr und Cornelia Dumler,
finden sich am 7. August in Heidelberg ein. Am 10. August kommen die
Asienfahrerinnen dazu, die nicht so viele Spielanteile hatten. Und am 11. August
reisen auch die Spielerinnen an, die in Asien zum Stamm gehörten.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
YoungStars:
Die Rückkehr des Italieners
FRIEDRICHSHAFEN (gus) -
Daniele Pontarollo kehrt zum VfB Friedrichshafen zurück. Der italienische Außenangreifer
wird in der kommenden Saison die Volley YoungStars verstärken.
In der Saison 2000/01
gehörte Daniele Pontarollo zum Bundesligateam, jetzt soll der 26-Jährige seine
Annahme- und Angriffsqualitäten in der Zweitligamannschaft unter Beweis
stellen. YoungStar-Trainer Söhnke Hinz, der in der vergangenen Spielzeit ohne
einen Leitwolf auf dem Feld zurechtkommen musste, freut sich. "Wir haben
mit Daniele den erfahrenen Spieler gefunden, den wir dringend gebraucht
haben."
Es sind nicht nur
sportliche Gründe, die Pontarollo nach Friedrichshafen ziehen. Nach ersten
beruflichen Schritten in der Nähe seiner Heimat bei ZF Padua
will er jetzt bei der ZF Friedrichshafen mit einem Trainee-Programm an
seine Arbeit bei ZF in Italien anknüpfen. Daniele Pontarollo, der zuletzt in
der "B Due", der dritten italienischen Liga auf Punktejagd ging, hat
einen Einjahresvertrag beim VfB Friedrichshafen unterschrieben.
| Deutschland - Lübecker Nachrichten |
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Dienstag. 30. Juli 2002 |
Volleyball
in Schwarzenbek: Aufschlag Deutschland
Schwarzenbek
- In Schwarzenbek dreht sich in diesen Tagen alles um Volleyball. Kein Wunder:
Ab heute stehen sich beim Acht-Nationen-Turnier die besten Jugend-Teams
Westeuropas gegenüber. Die deutsche Mannschaft mit Lokalmatadorin Margarethe
Kozuch spielt um 17 Uhr in der Sporthalle Buschkoppel gegen Belgien.
Ausnahmezustand
in Schwarzenbek: 130 Jugend-Nationalspielerinnen aus ganz Europa belagern seit
gestern die Europastadt im Kreis Herzogtum Lauenburg. Sechs Tage lang werden die
15- bis 16-jährigen Mädchen aus Schweden, Holland, Belgien, Frankreich,
Spanien Italien, der Schweiz sowie dem Gastgeberland beim Acht-Nationen-Turnier
der Volleyballerinnen erste internationale Erfahrungen sammeln.
Für ein hoffnungsvolles Talent war das Turnier allerdings schon beendet, bevor
es so richtig offiziell begonnen hatte: Sandra Vitez - Außenangreiferin in
Diensten der "squadra azzura", verletzte sich bereits am Sonnabend
beim Länderspiel Italien gegen Deutschland am Sprunggelenk. Keine 36 Stunden später
saß Vitez mit gepackten Koffern im Flugzeug nach Venedig.
Aber auch für die deutschen Mädchen läuft noch lange nicht alles nach Plan.
Zwar konnten sie den ersten Vergleich gegen Italien am Sonnabend in Schwarzenbek
nach einem 1:2-Satzrückstand noch umbiegen, mussten sich dann aber einen Tag später
in Hamburg mit 1:3 geschlagen geben. Hatten die Deutschen im ersten Match vor
allem noch mit Aufschlagproblemen zu kämpfen, wirkten sie am Sonntag einfach
nur platt. Wer nun allerdings ein Straftraining vermutet hatte, lag falsch.
"Die Mädchen sind einfach etwas müde vom intensiven Training der letzten
acht Tage", analysierte Headcoach Jens Tietböhl und ließ sogar das montägliche
Nachmittagstraining ganz ausfallen. Statt dessen gab es Videoanalysen und
Entspannung im kühlen Hotel.
Hektisches Treiben bestimmte hingegen beim Team-Management der Italiener den
Tagesablauf. Für die verletzte Sandra Vitez rekrutierte der Coach kurzerhand
Ersatz und ließ extra eine neue Spielerin aus Venedig einfliegen. Erleichterung
gab es hingegen beim Gepäck. Mit 24 Stunden Verspätung tauchten Videokamera
und Trikots wieder auf.
Etwas Verwirrung kam am Anreisetag auch bei den Verantwortlichen des TSV
Schwarzenbek auf. Erst fuhren die in Kleinbussen angereisten Schweden mitsamt
ihren Knuddel-Elchen nach einer spontanen Bade-Pause versehentlich wieder in
Richtung Heimat und checkten dadurch erst zwei einhalb Stunden nach der
veranschlagten Zeit ein. Dann landete das Flieger der Spanier nicht nach
Flugplan, und schließlich gingen die Schweizer irgendwo im Zug zwischen Hamburg
und Schwarzenbek "verloren". Bilanz der eidgenössischen Odyssee: Mehr
als vier Stunden Verspätung.
Heute beginnt der Tag für einige Teams bereits um 8 Uhr mit dem ersten Training
in der Sporthalle an der Berliner Straße. Im Stundentakt werden sich dort dann
alle acht Mannschaften das nötige Ballgefühl für den nachmittäglichen
Einsatz holen. Zum Auftakt treten um 13 Uhr die Niederlande und Schweden in der
Sporthalle Buschkoppel gegeneinander an.
Für die Deutsche Delegation wird es um 17 Uhr ernst. Mit der Begegnung gegen
Spanien steht die Vorentscheidung um den Einzug ins Halbfinale an. Besonders
gespannt ist man auf Margarethe Kozuch, die mit Anja Knabe-Paulsen in
Schwarzenbek Beachvolleyball spielt. In der Halle ist die 16-jährige "Kusia"
allerdings für CVJM Hamburg aktiv.
Anschließend stehen sich Italien und Belgien (19 Uhr) gegenüber. "Man
merkt die Anspannung bei den einzelnen Teams", hat TSV-Geschäftsführer
Joachim Lehmann beobachtet, während er den Transfer der acht Teams zwischen
Hotel und Trainingshallen koordinieren musste. Bei den Verantwortlichen der
TSV-Volleyballabteilung ist man hingegen froh, zumindest schon einmal den
Anreisestress überstanden zu haben. "Jetzt heißt es Augen zu und
durch", so Lehmann.
Holger
Marohn
| Deutschland - Kreis Anzeiger |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Geschwister
Schorlemmer hatten nicht auf Sand gebaut
Schottener
Duo sicherte sich bei den Hessischen Meisterschaften in Kriftel den zweiten
Platz
SCHOTTEN (sw). Bei den Hessischen Beach-Volleyballmeisterschaften errangen die Geschwister Katja und Maria Schorlemmer den Vizetitel in der Jugendklasse. Mit diesem herausragenden Erfolg qualifizierte sich das Schottener TGV-Duo für die Teilnahme am „Beach Süd-Cup“, der sogar die Chance auf die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die in Trennfurt (Saarland) ausgetragen werden, eröffnet.
Die hessischen Titelkämpfe auf der Dreifelder-Anlage im Krifteler Freibad litten insgesamt unter widrigen Witterungsverhältnissen mit niedrigen Temperaturen und zeitweisem Dauerregen.
In der Vorrunde besiegten die Schorlemmer-Zwillinge das Paar Sonja Hosenzahl und Nadja Pfingst vom TSV Frankenberg glatt in 2:0 Sätzen. Danach trafen die Schottenerinnen auf die mitfavorisierten Janina Tögel und Kathinka Rink, die in der kommenden Hallensaison in der Bundesliga spielen werden. In einer auf hohem Niveau stehenden Begegnung schenkten sich die dem hessischen Beach-Jugendkader angehörenden Akteurinnen nichts. Am Ende hatten aber die für Vollmar und Frankenberg spielenden Nordhessinnen das bessere Ende für sich und siegten mit 2:0.
Da nach dem System der doppelten K.o.-Runde gespielt wurde, qualifizierten sich Katja und Maria Schorlemmer trotzdem mit jeweils 2:1-Erfolgen über Zubke/Wesch (VC Wiesbaden) und die späteren drittplatzierten Seitz/Seelinger (TSV Auerbach) für das Finale. Hier traf das TGV-Duo erneut auf Tögel/Rinke. Diesmal fanden die Schorlemmer-Zwillinge nicht zu ihrem gewohnten kämpferischen Spiel. Zwar dominierten sie im Blockspiel, hatten aber bei dem schweren Sand und dem nassen Ball öfter das Nachsehen in Sachen Schnelligkeit. Mit 11:15 bzw. 10:15 gingen die Sätze klar an Rinke/Tögel, die sich damit direkt für die Beach-DM qualifizierten.
Für Katja und
Maria Schorlemmer blieb neben dem Gewinn der hessischen Silbermedaille auch
Platz eins in der diesjährigen Beach-Jugendrangliste des Hessischen
Volleyball-Verbandes.
| Österreich - Oberösterreichische Nachrichten |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Parkbad
als Zentrum der Volleyballer
LINZ. Zentrum des Beach-Volleyballs ist von Freitag bis Sonntag das Linzer Parkbad. Die "MegaCard Beach Volleyball Bädertour" ist nicht nur für die Überdrüber-Spieler, sondern für jedermann. Unter Anleitung österreichischer Spitzenspieler wie Oliver Stamm kann man die Tricks der Profis kennen lernen. Zudem gibt's eine Reihe von Preisen zu gewinnen.
Am Freitag ist von 15
bis 18 Uhr Volleyball für jedermann angesagt , ebenso am Samstag von neun bis
18 Uhr, da wird dann auch der Junior Beach Cup "2 gegen 2"
ausgetragen. Am Sonntag gibt's von zehn bis 17 Uhr Volleyball für alle und die
"Beach Challenge" vier gegen vier.
| Schweiz - Schaffhauser Nachrichten |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
VC
Kanti: Neue Hoffnungsträgerin
Der
VC Kanti hofft, dass Wenzhen Lin in die Rolle der Leaderin schlüpft.
Volleyball.
Der VC Kanti hatte in vielerlei Hinsichten Glück, dass er die 26-jährige
Wenzhen Lin verpflichten konnte. Lin kam auf den Transfermarkt, weil sie diesen
Frühling aus dem chinesischen Nationalteam ausschied - aber nicht wegen zu
schlechter Leistungen, sondern weil alle Spielerinnen unter 25 Jahren sein müssen.
Hinter dieser Massnahme steckt die Idee, für die Olympischen Spiele 2008 im
eigenen Land (in Peking) eine neue Mannschaft aufzubauen. Da chinesische
Nationalspielerinnen verpflichtet sind, bei einem Verein in ihrem Land zu
spielen, ergab sich für Lin nun erstmals die Möglichkeit, ins Ausland zu
wechseln. Entsprechend lagen ihr viele Angebote vor. Dass der VC Kanti letztlich
das Rennen machte, war nur dank Trainer Chuanlun Liu und dessen Ehefrau Lin,
ihres Zeichens ebenfalls Chinesen, möglich.
Als
VC-Kanti-Präsident Heinz Looser aufgefordert wurde, Lins Qualitäten zu nennen,
meinte er lachend: «China ist ein solches Volleyballland, dass sie, verglichen
mit Schweizer Spielerinnen, in allen Bereichen enorme Qualitäten hat.» Dank
ihrer grossen Sprungkraft schlägt sie den Ball auf 3,21 m. Nur eine Spielerin
des chinesischen Nationalteams erzielte einen um zwei Zentimeter höheren Wert.
Bei einer Blockhöhe von 3,10 m blockt sie gar am höchsten. Lins Name taucht
unter den weltbesten Angreiferinnen auf. Am World Grand Prix 1999 zählte sie zu
den besten Punktelieferantinnen. Beim VC Kanti wird ihr aber nicht nur die
Rolle der Scorerin zukommen. Insbesondere soll sie die Abnahme verstärken. Da
der VC Kanti nach einem Umbruch mit einem sehr jungen Team in die neue Saison
steigen wird, sollte Lin, die voraussichtlich Mitte August zum Team stösst, mit
der Zeit in die Leaderrolle hineinwachsen.
Ullmann
kurz vor Wechsel
Bis
in einer Woche soll auch der Transfer einer zweiten Ausländerin, einer
Universalspielerin, perfekt sein. Offen ist die Zukunft von Véronique Ullmann,
die zu Aadorf wechseln möchte. «Wir sind uns mit Aadorf ziemlich einig, doch
noch ist der Wechsel nicht perfekt», meinte Heinz Looser. «Aber er ist auf
bestem Weg», ergänzte er. Wenn Ullmann definitiv zum Team von Petra Scherrer
in die NLB wechselt, müsste der VC Kanti keine weitere Passeuse
verpflichten. Als sich Ullmanns Weggang zu konkretisieren schien, verpflichtete
er mit Fabia Dell'Era bereits einen Ersatz.
(nyf)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Vitali Fallmann hat wenig geschlafen
VOLLEYBALL-WELTLIGA
/ Der Teambetreuer und Übersetzer der Russen ist sonst "Physio" bei
Fortunas Juniorenkickern.
"Das
waren anstregende Tage", resümiert gestern Vitali Fallmann. Der 41-jährige
Physiotherapeut von Fortunas Juniorenfußballabteilung betreute das russische
Volleyball-Nationalteam während der Weltligaspiele in der RheinHalle.
Fallmann
ist Stress gewohnt. Als ehemaliger Fußball-Profi kickte lange für Zenit
Leningrad im Mittelfeld und kam auch im UEFA-Pokal 1989 zum Einsatz. Damals flog
"Zenit" aber gegen den VfB Stuttgart in der 3. Runde raus.
Seit 1991
lebt Fallmann mit seiner Frau Elvira in Deutschland, seit zwei Jahren in
Erkrath. Seit vergangenem August ist er als Physiotherapeut für die Gesundheit
der Nachwuchs-Fortunen verantwortlich.
Der
Kontakt in die Heimat ist nie abgebrochen. "Ich kenne den russischen
Volleyball-Co-Trainer Valerie Alferov und Damentrainer Nikolai Karpol lange. Und
als klar war, dass das Team nach Düsseldorf kommt, habe ich mich
beworben."
Mit
Erfolg. Denn als Teambetreuer und Übersetzer machte Fallmann eine gute Figur.
"Ich nahm am Leben der Mannschaft teil und war nicht nur außenstehender
Betreuer", unterstreicht er. So trug er auch mal Wasserflaschen oder
fieberte an der Seitenlinie mit.
Anstregend
war es aber allemal. Als die Mannschaft am Dienstag aus Kuba kam, musste
Konstantin Ushakov mit einer Allergie in die Uni-Klinik. Fallmann wartete mit
Trainer Boriss Kolcins bis tief in die Nacht am Telefon auf Entwarnung.
"Und auch sonst habe ich wenig geschlafen", so Fallmann.
Doch es
hat sich gelohnt. Zwar ist der Posten des russischen Teambetreuers während der
Damen-WM bereits vergeben. Doch Werner von Moltke, Präsident des Deutschen
Volleyball-Verbandes, hat schon angefragt, ob Fallmann nicht mit der deutschen
Mannschaft reisen könnte, wenn es mal wieder nach Russland geht.
Piet Keusen
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Klagenfurt:
Frauen- und Männer wollen kräftig punkten!
Morgen beginnt in Klagenfurt/Österreich das zweite und zugleich letzte Grand Slam Turnier der World Tour 2002. Grand Slam bedeutet, es gibt mehr Preisgeld, insgesamt 200.000 US Dollar pro Geschlecht anstelle von 150.000 US Dollar, und mehr Weltranglistenpunkte (1.3-fache) als bei einer normalen World Tour. Dieses wollen sich auch die acht deutschen Duos zu Nutze machen, die in dem jeweiligen 48 Feld an den Start gehen.
Von morgen bis Samstag ist die Frauen-Konkurrenz mit Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburg), Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg), Sara Goller/Ulrike Schmidt (Augsburg/Münster) und Susanne Lahme/Danja Müsch (Jesi/Wilhelmshöhe).
Die deutschen Farben bei den Männern (Donnerstag – Sonntag)
vertreten Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Schladern), Jörg Ahmann/Axel
Hager (Fellbach/Eimsbüttel), David Klemperer/Niklas Rademacher
(Hildesheim/Giesen) und Sven Anton/Andreas Scheuerpflug (Düren/Potsdam). Anton
ersetzt den immer noch am Knie verletzten Oliver Oetke (Grafing).
| Österreich - Salzburger Nachrichten |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Alles
ist bereit für ein großes Beach-Fest
31. Juli 2002 -
In Klagenfurt beginnen heute, Mittwoch, Grand-Slam-Qualifikationsspiele
KLAGENFURT
(SN). Klagenfurt ist vom heutigen Mittwoch bis Sonntag wieder der Nabel der
Beach-Volleyball-Welt: Das erstmals zum Grand-Slam-Event aufgewertete Turnier
lockt auch heuer wieder die Superstars dieses Sports an den Wörthersee und auch
Zehntausende Fans. Nach der WM im Vorjahr ist mit einer Dotation von insgesamt
400.000 Dollar und dem Grand-Slam-Status die Fortsetzung des
Beach-Volleyball-Fests aus dem Vorjahr garantiert.
Bereits
in der Vorrunde ab Mittwoch (Damen) bzw. Donnerstag (Herren) gibt es hochkarätige
Auseinandersetzungen. Ein Höhepunkt ist das Aufeinandertreffen der nun
getrennten US-Olympiasieger von Sydney 2000, Eric Fonoimoana und Dain Blanton.
Fonoimoana spielt nun mit Daxton Holdren, Blanton mit Carl Henkel.
Die
Favorits bei den Herren sind die Vorjahrs-Weltmeister Mariano Baracetti/Martin
Elejo Conde (ARG), Child/Heese sowie die brasilianischen Teams Ricardo/Loiola
und Emanuel/Tande. Österreichs hoffnungsreichste Teilnehmer sind Nik
Berger/Clemens Doppler, die auf Grund ihrer starken Leistungen sogar zum
erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.
Doch
so weit denkt das Duo nicht. "Das Los ist in Ordnung, wir haben alle Möglichkeiten,
in der Vorrunde zu bestehen und die Runde der letzten 24 zu erreichen. Aber die
Russen und die Schweizer darf man auf keinen Fall unterschätzen", meint
Berger. Das Duo trifft im Pool W auf Gscheidle/Vestin (Sz), Sajfulin/Kutschnerew
(Rus) und Cadieux/Mackay (Kan). Der Centre-Court fasst 8000 Personen, der
Eintritt ist frei.
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Münster - Im Personal-Wirrwarr um die Besetzung des Geschäftsführer-Postens
beim USC Münster hüllten sich am Montag alle Beteiligten in Schweigen.
Amtsinhaber Uwe Niemeyer spielt in den Planungen des USC offensichtlich keine
Rolle mehr. Der Warendorfer, der erst am 4. Juli 2001 als Nachfolger von Stefan
Hömberg vorgestellt wurde, pocht aber auf eine seiner Meinung nach bestehende
vertragliche Vereinbarung, die ihn nach Ablauf des Einjahresvertrages am 31.
Juli mittels Option für weitere drei Jahre an den Volleyball-Bundesligisten
bindet.
"Zu
diesem Thema werde ich keine öffentlichen Äußerungen machen", hielt sich
Sportleiter Jürgen Schulz bedeckt. Das mit dem Thema befasste Vorstandsmitglied
Hans-Ulrich Frank war ebenso wenig zu erreichen wie Niemeyer selbst, der
offiziell im Urlaub weilt. Auch USC-Vorstand Erich Feldmeier bekundete,
"nicht im Thema zu sein".
Ein
Gütetermin zwischen beiden Parteien ist offensichtlich ergebnislos verstrichen.
Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit Niemeyer kann sich der USC dabei
eigentlich nicht erlauben. Der Finanzrahmen beim Frauen-Bundesligisten ist
bekanntlich eng gestrickt, eine Abfindungszahlung an den Geschäftsführer würde
bei einer Niederlage vor Gericht ein dickes Loch in den Etat reißen.
Der
Sportjournalist Niemeyer, der sich zuvor einen Namen in der Szene als
erfolgreicher Manager beim Handball-Bundesligisten HSG Nordhorn gemacht hatte,
trat sein Amt vor einem Jahr mit hohen Erwartungen, aber auch unter einigem
Druck an. Den USC drückten damals nicht unerhebliche Schulden, die die Zukunft
des Vereins in Frage stellten.
Noch
bei der offiziellen Vorstellung am 4. Juli des vergangenen Jahres bekundete
Sportleiter Jürgen Schulz, in Niemeyer "den Mann gefunden zu haben, mit
dem wir längerfristig etwas aufbauen wollen." Dieser Meinung scheint man
nach nur einem Jahr nicht mehr zu sein.
Mit
der Besetzung des wichtigen Geschäftsführer-Postens tut sich Münsters
Volleyball-Bundesligist seit dem Weggang von Martin Schattenberg schwer. Dessen
Nachfolger Stefan Hömberg scheiterte ebenso wie nun offenbar auch Uwe Niemeyer.
dkr
| Deutschland - USC Münster-News |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Reinink
verlängert beim USC
Der USC Münster und Johanna Reinink
gehen in eine weitere gemeinsame Saison. Am Wochenende einigten sich der
sportliche Leiter Jürgen Schulz und die gebürtige Emlichheimerin Johanna
Reinink auf einen neuen Einjahresvertrag. Die seit der Saison 1998/99 für den
USC spielende 28-jährige Außenangreiferin hat für die kommende Saison einen
neuen, leistungsbezogenen Vertrag unterschrieben. Mit Hilfe des
USC-Hauptsponsors LVM Versicherungen konnte der Verein im Vorfeld des Gesprächs
dem Wunsch von Johanna Reinink entsprechen, auch außerhalb des Volleyballs für
eine berufliche Stabilität zu sorgen.
"Johanna will in der neuen Saison
unter Axel Büring wieder voll angreifen. Nur solche Spielerinnen passen zu
uns", so Jürgen Schulz. "Wir freuen uns darüber, dass sie weiter für
den USC spielen wird", so der USC-Vorstandssprecher Hans-Ulrich Frank.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Mittwoch. 31. Juli 2002 |
Schwere
Gegner für alle deutschen Duos
Nur Pohl/Rau mit günstiger Auslosung
Dicker hätte es für die beim Grand Slam in Klagenfurt antretenden deutschen Beach-Duos kaum kommen können. Sieben der acht DVV-Duos haben gute bis sehr gute Gruppengegner zugelost bekommen, lediglich Stephanie Pohl/Okka Rau dürfen sich über Palacio/Quevedo (Kuba), Mellitzer/Swoboda (Österreich) und Jobst/Maxwell (Kanada) freuen.
Die deutschen Gruppen in der Übersicht:
| Frauen | |
| Andrea Ahmann/Jana Vollmer | Roque Palacios/Fernandez Grossat (Kuba), Gaxiola/Garcia (Mexiko), Monica/Alexandra (Brasilien) |
| Sara Goller/Ulrike Schmidt | Ana Paula/Minello (Brasilien), Rii Seike/Aoki (Japan), Leenstra/Kadijk (Niederlande) |
| Susanne Lahme/Danja Müsch | Clarke/Gooley (Australien), Yanchulova/Yanchulova (Bulgarien), Walsh/May (USA) |
| Männer | |
| Markus Dieckmann/Jonas Reckermann | Maaseide/Horrem (Norwegen), Holden/Leinemann (Kanada), Mulder/Kogel (Niederlande) |
| Jörg Ahmann/Axel Hager | Emanuel/Tande (Brasilien), Schacht/Slack (Australien), Gosch/Strauss (Österreich) |
| Sven Anton/Andreas Scheuerpflug | Child/Heese (Kanada), Kjemperud/Hoidalen (Norwegen), Kais/Kais (Estland) |
| David Klemperer/Niklas Rademacher | Laciga/Laciga (Schweiz), Watanabe/Shiratoir (Japan), Robert Lopez/Franco (Brasilien) |
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel