News

Donnerstag, 01. August 2002 

DuoMixed: Letzte Punktchance !
Ergebnisse vom Grand Slam in Klagenfurt
Grand Prix-Endrunde
Spitzenklasse am Travemünder Strand
Volle Halle in Leipzig!
Gelungener Start für DVV-Jugend
Falsche Rolle in Dresden
Weltmeisterliche Vorbereitungen
"Wir müssen Fernseh-Zeiten kaufen"
Polgar kommt zum Probetraining beim VV Leipzig
Events "baggern" Millionen ins Land
Die "heisse Hölle" von Bremerhaven

Juli 2002

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Juni 2002

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Deutschland - Smash-News

Donnerstag. 01. August 2002

DuoMixed: Letzte Punktchance !

Beim DuoMixed-Turnier am Sonntag, dem 4., sind durch Absagen zwei Plätze freigeworden. Das Turnier ist die letzte Chance, vor den DuoMixed-Meisterschaften noch Punkte zu sammeln ! Anmeldung an Peter Neese per E-Mail oder per Handy: 0172 - 407 55 25.

 

Ergebnisse vom Grand Slam in Klagenfurt  Do, 11.58 h

Jörg Ahmann und Axel Hager haben in ihrer Vorgruppe gegen die Brasilianer Emanuel/Tande glatt in zwei Sätzen mit 16:21 und 18:21 verloren. In den nächsten beiden Spielen gegen die Österreicher Gosch/Strauss und die Australier Schacht/Slack müssen die beiden gewinnen, um weiterzukommen. Gleiche Situation für Sven Anton und Andreas Scheuerpflug, die den Kanadiern Child/Heese mit 16:21 und 22:24 unterlagen. Sie spielen nun gegen die Estländer Brüder Kais und anschließend gegen die Norweger Kjemperud/Hoidalen.

David Klemperer und Niclas Hildebrand haben ihr Auftaktmatch gegen die Schweizer Brüder Laciga noch nicht bestritten. Die Überraschung der bisherigen Spiele war sicher die Niederlage der amtierenden Weltmeister Baracetti/Conde gegen die Franzosen Canet/Hamel mit 18:21, 21:18, 12:15.

Mi, 18.55 h

Erfreuliche Bilanz des ersten Tages beim Frauenturnier des Beach-Volleyball Grand Slams in Klagenfurt. Okka Rau und Steffi Pohl haben mit zwei glatten Siegen gegen die Kubanerinnen Palacio/Quevedo (21:14, 21:17) und die Österreicherinnen Mellitzer/Swoboda (21:15, 21:15) ebenso die nächste Runde im Visier wie Andrea Ahmann und Jana Vollmer, die sich gegen Roque Palacios/Fernandez Grasset (Kuba, 13:21, 21:18,16:14) und die Mexikanerinnen Gaxiola/Garcia (22:20, 21:16) durchsetzen konnten.

Morgen spielen Pohl/Rau im letzten Gruppenspiel gegen Jobst/Maxwell aus Kanada, während Ahmann/Vollmer gegen das brasilianische Team Mônica/Alexandra antreten müssen.

Die beiden anderen deutschen Teams haben jeweils einen Sieg und eine Niederlage zu verzeichnen und müssen sich um das Weiterkommen Sorgen machen. Susanne Lahme und Danja Müsch unterlagen den Australierinnen Clarke/Gooley mit 17:21, 17:21, bevor sie sich gegen die bulgarischen Schwestern Yanchulova in drei Sätzen mit 22:20, 15:21 und 15:11 durchsetzen konnten. Sie spielen im letzten Gruppenspiel gegen das in dieser Saison überragende Team Walsh/May aus den USA.

Sara Goller und Ulrike Schmidt unterlagen glatt gegen die Brasilianerinnen Ana Paula/Minello mit 14:21 und 13:21, konnten anschließend mit 22:24, 21:19 und 15:6 gegen die Japanerinnen Rii Seike/Aoki gewinnen. Ihr letztes Gruppenspiel um das Weiterkommen bestreiten sie gegen die Niederländerinnen Leenstra/Kadijk.

 

Deutschland - USC Münster-News

Donnerstag. 01. August 2002

Grand Prix-Endrunde

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen bestreitet ab Donnerstag das Finale des World Grand Prix 2002. Nach den Vorrunden-Turnieren in Tokio, Manila und Macao zog die deutsche Mannschaft als Dritter der Gesamttabelle in die Endrunde ein.

Zunächst steht am Donnerstag die Begegnung mit Russland auf dem Programm (18 Uhr Ortszeit/12 Uhr MESZ). Die erste Partie gegen die Russinnen im Rahmen des Grand Prix hatten die Deutschen mit 0:3 verloren.  Am Freitag trifft die Mannschaft um Spielführerin Beatrice Dömeland erneut auf Brasilien (18 Uhr Ortszeit/12 Uhr MESZ), bevor es am Samstag um 15.30 Uhr Ortszeit/9.30 Uhr MESZ gegen China geht. Am Sonntag stehen um 12.30 Uhr Ortszeit/6.30 Uhr MESZ das Spiel um Platz drei und um 15.30 Uhr Ortszeit/9.30 Uhr MESZ das Finale auf dem Programm. Die Spiele werden im Hong Kong Coliseum ausgetragen. Die Wettkampfhalle fasst 12.000 Zuschauer.
Die deutsche Mannschaft ist seit Montag im Royal Pacific Hotel in Kowloon untergebracht. 

Bundestrainer Hee Wan Lee kann vor dem Match gegen Russland auf alle Spielerinnen zählen. Die noch in der letzten Woche angeschlagene Sylvia Roll ist ebenso wieder fit wie Spielführerin Beatrice Dömeland, die an einer Verletzung im rechten Ellbogen litt. "Wir haben jetzt ein gutes Selbstbewusstsein durch den Einzug in die Endrunde. In den drei Tagen Vorbereitung haben wir viel Spaß im Training gehabt. Die Stimmung ist sehr gut, obwohl wir jetzt schon über drei Wochen unterwegs sind. Wir können vielleicht die beiden Favoriten China und Russland ein bisschen ärgern und eventuell erwischen wir sie sogar auf dem falschen Fuß, zumal wir gegen China zwei Sätze und  gegen Russland einen Satz nur knapp mit 23:25 verloren haben", so Dömeland.

Nach fünf Siegen aus neuen Spielen und dem erstmaligen Einzug ins Finale ist die Mannschaft hoch motiviert. Angreiferin Angelina Grün, die nach den drei Vorrunden-Turnieren die Liste der besten Punktspielerin noch vor Russlands bester Angreifern Ekaterina Gamova anführt, sieht der Endrunde trotz der schweren Gegner optimistisch entgegen: "Gegen Russland haben wir nichts zu verlieren. Die Endrunde ist für uns sowieso Bonusrunde. Gegen Brasilien wollen und können wir gewinnen. Gegen China wird es auch sehr schwer werden. Wir werden aber versuchen, die beiden Favoriten zu ärgern."

Coach Hee Wan Lee gibt die Zielsetzung für die Endrunde vor: "Ich freue mich, dass wir in der Endrunde sind. Wir werden natürlich noch einmal alles geben, aber es gibt keinen leichten Gegner hier. Wenn wir morgen gegen Russland eine gute Tagesform haben, können wir durchaus mithalten. Ziel ist es, ein Spiel zu gewinnen. Meine Mannschaft ist nach den Anstrengungen der letzten Wochen natürlich etwas müde, aber heute im Training war es schon besser. Aber ich fordere von meinem Team trotz der Anspannung eine gute Leistung."

In der Endrunde werden insgesamt 400.000 US-Dollar an Preisgeldern an die Mannschaften ausgeschüttet, für die Auszeichnungen der besten Spielerinnen sind noch einmal 40.000 US-Dollar vorgesehen. Der Sieger erhält 200.000 US-Dollar, der zweite 100.000 US-Dollar. Der dritte Platz wird noch mit 60.000 US-Dollar belohnt und für den Vierten gibt es immerhin noch 40.000 US-Dollar. Zudem werden die beste Angreiferin, die beste Blockerin, die beste Aufschlagspielerin, der beste Libero und die wertvollste Spielerin ("Most valuable player") prämiert. Der "MVP" kann sich über 20.000 US-Dollar freuen, die anderen Auszeichnungen werden mit 5.000 US-Dollar "veredelt".

 

Deutschland - Renault Beach-Cup-News

Donnerstag. 01. August 2002

Spitzenklasse am Travemünder Strand

Am Freitag, 2. August 2002, ist der Strand von Travemünde Schauplatz für den neunten Tourstopp der Renault Beach Cup Serie 2002. Erneut treffen sich Deutschlands Profis im Sand, um wertvolle Ranglistenpunkte und ein Preisgeld von 8.000 Euro auszuspielen.

Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit bekannten Gesichtern ist beim Renault Beach Cup in Travemünde am Start. Das Münsteraner Team, Blöcker/Wand, das die letzten beiden Renault Beach Cups (Wangerooge und Bremerhaven) für sich entscheiden konnte, ist auch in Travemünde wieder mit dabei. Ernsthafte Konkurrenz erhält das Team vor allem durch die an eins gesetzten Freytag/Stoof. Sie sind seit Jahren ein eingespieltes Team und können auch in 2002 bereits einen Turniersieg für sich verbuchen – sie holten den ersten Platz beim Renault Beach Cup in Kiel. Aber auch das restliche Teilnehmerfeld ist für Überraschungen gut: mit Kerl/Sagert und dem Nachwuchsteam Holtwick/Kleefisch sind Spitzenspiele bei den Frauen garantiert!

Ebenso bei den Männern: An eins gesetzt ist das Nachwuchsteam Huth/Tacke. Nachdem sie sich in Bremerhaven mit Platz dreizehn begnügen mussten, haben sie sich für Travemünde viel vorgenommen. Mit dabei sind auch Andörfer/Merten, die sich am letzten Wochenende in einem sensationellen Lauf von der Qualifikation bis ganz an die Spitze gekämpft hatten und den verdienten Sieg mit nach hause nehmen durften. Weiter nehmen teil: Bakumovski/Melzer, Strosik/Suhren, Meyer/Schirmeisen, Buchner/Richter u.a.

In der Qualifikation am Freitag starten fünf Frauen- und sechzehn Männerteams. Abends wird unter freiem Himmel gefeiert: DeeJay Josy sorgt für die richtige Party Stimmung bei der Players Night am Samstag ab 21.00 Uhr. 

Zeitplan:

Freitag 12.00 – 21.00 Uhr Qualifikation
Samstag  9.00 – 21.00 Uhr Hauptfeld
Ab 21.00 Uhr Players Night mit Dee Jay Josy
Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr Finalrunden
14.00 Uhr Finale Frauen
15.00 Uhr Finale Männer

 

Deutschland - DVV-News

Donnerstag. 01. August 2002

Volle Halle in Leipzig!

Letztes Weltliga-Wochenende für DVV-Auswahl gegen Kuba

Einen tollen Abschluss in der Weltliga 2002 wird es am Wochenende (3. August um 15.00 Uhr und 4. August um 11.00 Uhr) für die DVV-Auswahl und Kuba in Leipzig geben. Denn: Bereits im Vorverkauf wurden 10.000 Tickets abgesetzt, d.h. die neue Leipzig Arena, die auch Schauplatz der Spiele bei der Frauen-WM ist, wird sehr gut gefüllt sein.

Die deutsche Mannschaft möchte sich natürlich für die beiden Niederlagen auf der Karibikinsel (1:3 und 0:3) revanchieren und mit dem dritten Platz in der Gruppe C aus der Weltliga 2002 verabschieden. Russland (9:1-Siege) und die Niederlande (7:3-Siege) haben sich bereits für die Endrunde in Brasilien (12.-18. August) qualifiziert. Deutschland und Kuba liegen gleichauf mit 2:8-Siegen auf den Plätzen drei und vier.

Bundestrainer Stelian Moculescu und seine Spieler sind seit Dienstag in Leipzig, um sich optimal auf die Spiele gegen die sprunggewaltigen Kubaner vorzubereiten. Dabei wird der Bundestrainer – wie schon in Düsseldorf – auf den etatmäßigen Libero Vincent Lange verzichten. Den Part des Defensivspezialisten wird erneut der Leipziger Mark Siebeck übernehmen. Auf jeden Fall erwartet die DVV-Auswahl ein schweres Stück Arbeit, wie auch Moculescu meint: „Wir wollen versuche, die Leistung, die wir bisher gebracht haben, erneut abzurufen. Die Jungs sind von den vielen Reisen schon ein wenig müde, aber Platz 3 ist schon ein Anreiz“.

Besonderes Augenmerk müssen die deutschen Akteure dabei auf den kubanischen Top-Scorer Tomas Aldazabal legen: Der 26-jährige Diagonalangreifer hat bislang von allen Spielern der Weltliga 2002 am zweit meisten Punkte beigesteuert. Aldazabal erzielte 179 Punkte für sein Team, lediglich Richard Schuil (Niederlande) machte mehr (197). In den beiden Hinspielen war Aldazabal mit 26 bzw. 22 Punkten jeweils der punktbeste Spieler auf dem Feld. Moculescu sagt dazu: „Das ist der entscheidende Spieler. Wenn wir den in den Griff kriegen, dann kann es was werden“. Der zweite Top-Star in Reihen der Kubaner ist Allen Pavel Pimienta, der hinter Stefan Hübner Zweiter in der Kategorie Block ist.

Der MDR zeigt von den Spielen zu folgenden Zeiten Bilder:
Samstag in der Sendung "Sport im Osten" (16.00 - 17.30 Uhr) eine 5-minütige Live-Einblendung und in der Nacht von 0.25 - 1.50 Uhr eine Zusammenfassung.
Sonntag von 13.00 - 13.45 Uhr eine Zusammenfassung.


Der deutsche 12-er Kader für die Russlandspiele: Norbert Walter, Christian Pampel, Ilja Wiederschein, Björn Andrae, Armin Dewes (alle VfB Friedrichshafen), Marco Liefke, Frank Dehne (SCC Berlin), Mark Siebeck (VV Leipzig), Stefan Hübner (Bossini Montichiari/Italien), Michael Mayer (TSV Unterhaching), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/Belgien), Sven Glinker (SV Bayer Wuppertal)

 

Deutschland - DVV-News

Donnerstag. 01. August 2002

Gelungener Start für DVV-Jugend

Acht-Nationen-Turnier in Schwarzenbek

Die deutsche Mannschaft hat beim traditionellen Acht-Nationen-Turnier, in diesem Jahr in Schwarzenbek, einen gelungenen Start hingelegt: Gestern siegte die Mannschaft (Jahrgang 86/87) von Bundestrainer Jens Tietböhl 3:1 über Belgien, heute wurde Spanien mit 3:0 bezwungen. Morgen steht das letzte Gruppenspiel gegen Italien auf dem Programm.

Am Freitag folgen die Überkreuzvergleiche, einen Tag später die Platzierungsspiele.

Die bisherigen Ergebnisse:
Niederlande – Schweden 3:0
Schweiz – Frankreich 2:3
Italien – Spanien 3:0
Deutschland – Belgien 3:1
Deutschland – Spanien 3:0

Der DVV-Kader in Schwarzenbek: Kristin Kasperski, Katharina Gärtner, Christin Hölzel, Marlit Fischer (alle VC Olympia Berlin), Margarethe Kozuch (CVJM Hamburg), Claudia Bimberg (Schweriner SC), Mareen Apitz, Stefanie Kestner (beide VC Olympia Dresden), Annika Brinkmann (SCU Emlichheim), Nadja Jenzewski (VfB Suhl), Hanna Kovarova (Rote Raben Vilsbiburg), Laura Ludwig (Köpenicker SC)

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

Donnerstag. 01. August 2002

Falsche Rolle in Dresden

Schon wieder eine Panne

Dresden. Die Volleyball-Weltmeisterschaft der Damen wirft ihre Schatten voraus. Gestern wurde in der Sporthalle Bodenbacher Straße, in der vom 30. August bis 3. September fünf Vorrundenspiele ausgetragen werden, der neue Mondo-Boden verlegt. Diesmal stimmt die Qualität.

Es ist bereits der zweite Boden, die die italienische Firma anlieferte. Bereits beim letzten Bundesligaspiel der DSC-Damen wurde auf WM-Boden gespielt. Der wies jedoch Mängel (fehlende Versiegelung, schlampiger Zuschnitt) auf und musste reklamiert werden. Bis zum Wochenende bleibt der Boden, der 19 mal 38 Meter groß ist, in der Halle liegen. Dann wird er (weil bis zur WM noch andere Sportler in in der Halle trainieren) wieder eingerollt und erst am 23. August für die WM verlegt. Sportstättenleiter Harald Clausnitzer, der die gestrigen Arbeiten überwachte, erklärt: "Am 27. August kommen Verantwortliche der internationalen Volleyballverbandes, um den Boden zu begutachten. Nach dieser Abnahme haben wir noch zwei Tage Zeit, um eventuelle kleine Mängel zu beseitigen."

Ganz ohne Beanstandung ging es auch gestern nicht ab. Die Italiener hatten bei der Lieferung zwei Bahnen vertauscht, lieferten in Leipzig eine kurze für Dresden ab und Dresden bekamen eine längere, die nun in Leipzig fehlte. Zum Glück sprang Beach-Wart Volker Grochau ein, fuhr die vertauschten Bahnen zwischen Elbe und Pleiße hin und her.

Der Boden, der die Stadt 28000 Euro kostet, bleibt nach der WM Eigentum des Hallenbetreibers (Kreissportbund), wird dann aber nur für internationale Spiele verlegt. Die DSC-Damen spielen in der Bundesliga weiter auf dem alten Belag.

ah

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

Donnerstag. 01. August 2002

Weltmeisterliche Vorbereitungen

Volleyball-WM der Frauen startet am 30. August in Schwerin

Schwerin Seit Monaten wird in der Sport- und Kongresshalle rund um die Uhr gewerkelt und gearbeitet. Bis Ende August muss Schwerin WM-tauglich sein. Die Landeshauptstadt ist einer der deutschlandweit acht Standorte, an denen die Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen ausgetragen wird.

Für dieses Ereignis musste Burkhard Wiebe, Leiter des lokalen Organisationskomitees, diverse Auflagen des Volleyball-Weltverbands erfüllen: Gebaut wird etwa ein Zugang vom benachbarten Haus des Sportes (Umkleidekabinen) zur Spielhalle. Aus Italien stammt ein spezieller Bodenbelag, die Leuchten der Lichtanlage mussten ausgewechselt werden, um die Lichtstärke zu erhöhen. Am spektakulärsten aber ist die Neuanschaffung einer modernen Videoanzeigetafel für die Sport- und Kongresshalle. "Erst mit dieser Vollmatrixtafel können wir Fernsehbilder wiedergeben", erklärt Hallenchefin Petra Blunk. Die neue Tafel ermöglicht die Anzeige von Ball- und Spielstand, von Satzständen und Spielerinnennamen. Eine Investition, die auch nach Ende der WM erhalten bleiben wird.

Die Weltmeisterschaft findet mit 24 Teams im ganzen Bundesgebiet statt. Gastgeber Deutschland spielt in Münster. In Schwerin treffen vom 30. August bis zum 3. September Kuba, Südkorea, Ägypten, Niederlande, Rumänien, Kanada in der Gruppe B aufeinander.

Bis zu 3500 Besucher pro Spiel erwartet Burkhard Wiebe, der Leiter des lokalen Organisationskomitees. Ersteinsatz ist am 30. August um 14 Uhr. Danach folgen jeden Tag weitere Begegnungen um 17 und 19.30 Uhr. Tickets im Vorverkauf am Markt.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

Donnerstag. 01. August 2002

"Wir müssen Fernseh-Zeiten kaufen"

Leipzig. Den VfB Friedrichshafen führte er zu vielen Meistertiteln und ins Finale der Champions Leage, die Nationalmannschaft wieder Richtung Weltspitze: Stelian Moculescu, 52, gebürtiger Rumäne. Vor den Weltliga-Spielen gegen Kuba am Wochenende in der Arena Leipzig sprach unsere Zeitung mit dem Volleyball-Bundestrainer der Männer.

Frage: Sie haben gerade zum zweiten Mal in der Arena trainiert. Wie finden Sie die neue Halle? 
Stelian Moculescu: Wunderschön, wir haben beste Bedingungen. Allerdings sitzen die Zuschauer etwas weit weg vom Spielfeld.

Was dürfen die Fans gegen Kuba erwarten? 
Einen Hochkaräter, wie ihn Leipzig lange nicht erlebt hat. Wir werden eine verdammt schnelle kubanische Mannschaft sehen - mit gewaltiger Athletik und dem ausgezeichneten Diagonalangreifer Tomas Aldazabal, zweitbester Scorer der Weltliga. Das ist schon eine große Nummer.

Die Finalrunde ist verpasst, Deutschland und Kuba kämpfen punktgleich um Rang drei der Vorrunde. Wie wichtig ist dieser für Sie? 
Er wäre die endgültige Dokumentation, dass wir besser geworden sind. Wir hatten eine harte Gruppe.

Ihr Auftaktsieg gegen Holland war der erste Weltliga-Erfolg überhaupt. Weckte er zu große Hoffnungen? 
Nein, er war eine riesige Erleichterung. Danach haben wir in Russland zwei sehr, sehr starke Spiele abgeliefert, eines sensationell gewonnen. Natürlich glaubten einige, jetzt schlagen wir auch Kuba. Doch die Reise hat enorm geschlaucht, wir verloren, vier Spieler kamen krank zurück.

Es folgten knappste Niederlagen. Wie weit weg ist die Weltklasse? 
Zehn Prozent mehr Leistung, und wir hätten fünf, sechs Spiele gewonnen. Wir müssen Geduld haben, in Annahme, Feldabwehr, Technik besser werden, schwierige Situationen cleverer lösen. Aber wir müssen uns nicht mehr verstecken. Stefan Hübner ist bester Weltliga-Blockspieler, Björn Andrae fünftbester Angreifer und bester Aufschläger vor Christian Pampel. Viele WM-Teilnehmer wollen jetzt gegen uns testen, das zeigt eine neue, große Wertschätzung.

Was ist 2003 bei der EM im eigenen Land, auch in Leipzig, möglich? 
Platz fünf bis acht. Italien, Russland, Jugoslawien dominieren, dahinter ist alles möglich. Aber die EM kommt ein Jahr zu früh, das Team wird erst 2004 so weit sein. Die Olympia-Teilnahme in Athen ist das Ziel, aber um Chancen zu haben, müssen wir in der Weltrangliste unter die ersten 15. Als ich anfing, waren wir 43., jetzt sind wir um die 20.

Volleyball wird von Millionen gespielt, ist aber ein Stiefkind der Medien. Was muss passieren? 
Entweder wir werden Weltmeister, was unwahrscheinlich ist, oder wir kaufen Fernseh-Zeiten. Der Verband ist arm, aber wenn jeder Volleyballer im Land zehn Euro im Jahr zahlt, könnten wir Auswahl-Vorbereitung, Weltliga und Fernsehen finanzieren, so den gordischen Knoten zerschlagen. In Holland wird das praktiziert. Ein anderes Beispiel ist Friedrichshafen. Wir haben viel Geld in die Champions League gesteckt, die Halle umgebaut, die Übertragungen im DSF bezahlt. Die Quoten waren gut, die Sponsoren zufrieden, die Spieler plötzlich in Deutschland bekannt.

In der Bundesliga häufen sich aber die Pleiten. 
Weil sie sich selbst im Wege steht. Es fehlen Visionen, professionelle Strukturen und geeignete Hallen. Viele sind zu klein und zu niedrig, lassen kaum Fernsehen und kein richtiges Training zu. Deshalb sind wir in der Annahme schwach. Auch in der Brüderstraße würde jeder dritte Weltliga-Ball an der Decke landen. Mit der Arena hat Leipzig die Chance, sich besser zu präsentieren.

Haben die vielen Regeländerungen, wie die Zählweise, etwas gebracht? 
Ja, das Spiel ist einfacher, zugänglicher geworden. Das Fernsehen ist weltweit dabei, nur nicht bei uns. Generell ein Nachteil: Volleyball ist sehr schnell und der Ball, auf den die Zuschauer fixiert sind, nur kurz im Spiel. Mein Vorschlag: wie im Tennis einen zweiten Aufschlag einführen, dazu etwas größere Bälle.

Als ehemaliger rumänischer Nationalspieler kennen Sie sowohl die Sport-Strukturen im früheren Ostblock als auch die Möglichkeiten des westlichen Sportsystems. 
Gibt es denn im Westen ein Sportsystem? Die Strukturen im Ostblock waren schon sehr effektiv, deshalb versuchen wir ja jetzt, einige Bestandteile wie die Internate wieder einzuführen. Nach der Vereinigung hatten wir eine Spielergeneration, die Volleyball neben dem Beruf betrieb oder sich durch den Sport das Studium finanzierte. Jetzt gibt es wieder mehr Spieler, die voll auf die Karte Volleyball setzen und damit auf hohes Risiko. Schließlich müssen sie irgendwann ins Ausland, um richtig zu verdienen. Aber sie konzentrieren sich aufs Training. Mit denen kann man sehr gut arbeiten, und sie kommen auch gern zur Nationalmannschaft.

Was hat Sie in dieser Weltliga-Saison am meisten beeindruckt? 
Dass wir in Düsseldorf wie die Fußball-Nationalelf umsorgt wurden. Die vielen hübschen Mädchen in Kasan. Dass wir in Russland und Kuba wesentlich freundlicher empfangen wurden als in Holland. Und dass nirgendwo die stets einheimischen Linienrichter ihre Mannschaft benachteiligen - außer in Deutschland.

Sie sind seit ewigen Zeiten im Geschäft. Wie lange noch? 
In Friedrichshafen habe ich Vertrag bis 2004, mit dem Verband gar keinen. Wenn die mich ärgern, gehe ich. Aber so lange ich Spaß habe, mache ich weiter. Und im Moment habe ich viel Spaß.

Heute, 17-20 Uhr: Öffentliches Training in der Arena. Sonnabend, 15 Uhr, und Sonntag, 11 Uhr: Deutschland - Kuba. Tickets in der Arena (Telefon 0341/211 06 14).

Interview: Steffen Enigk

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

Donnerstag. 01. August 2002

Polgar kommt zum Probetraining beim VV Leipzig

Leipzig. In kurzen Hosen und frisch gebräunt vom Griechenland-Urlaub saß Zoran Nikolic gestern in der obersten Arena-Reihe. Der neue Coach des Volleyball-Bundesligisten VV Leipzig schaute sich sehr interessiert das Training der deutschen Nationalmannschaft an. Die Frage, welchen der Spieler unten auf dem Parkett er am liebsten in seiner Mannschaft hätte, beantwortete der Serbe mit einem Lächeln. Nikolic ist kein Träumer, Superstars kann der Verein nicht bezahlen.

Doch Verstärkungen werden gebraucht beim VVL. Wenn das Team am Montag in die Saisonvorbereitung einsteigt, sind noch zwei Plätze frei im geplanten zehnköpfigen Aufgebot. Einen davon könnte Tihomir Polgar besetzen. "Ein 2,01 Meter großer Spieler für Angriff und Annahme", erzählte Nikolic, "er ist Jahrgang 1980 und spielte bisher beim kroatischen Meister Zagreb." Übrigens gemeinsam mit dem neuen VVL-Zuspieler Jure Kvesic. Beide Kroaten werden am Montag in Leipzig erwartet - Kvesic zum "Dienstbeginn", Polgar zu einem mehrtägigen Probetraining.

Auch zwei Bulgaren sollen demnächst vorspielen, ebenfalls für Angriff und Annahme. "Ich möchte eigentlich mehr deutsche Spieler in der Mannschaft haben, aber wir kommen da offenbar etwas zu spät", meinte Nikolic. Er muss vor allem National-Angreifer Mark Siebeck ersetzen, der zum Bedauern des Trainers ins Ausland wechselt. Wohin, das will Siebeck erst nächste Woche bekannt geben. Vieles deutet auf einen polnischen Verein hin.

"Wir müssen Marks Entscheidung respektieren", sagte Nikolic, "auch wenn ich sie nicht ganz verstehe. Wir haben eine neue Halle, einen Kader mit Perspektive und spielen im Europapokal."

Schon beim VV Leipzig unter Vertrag: Jure Kvesic, Haroldas Cyvas (beide neu), Lutz Mühlisch, Björn Matthes, Christian Langer, Sebastian Kynast, Marcus Popp, Eric Koreng.

Steffen Enigk

 

Österreich - Kleine Zeitung

Donnerstag. 01. August 2002

Events "baggern" Millionen ins Land

Startschuss für Beachvolleyball-Event. 100.000 Zuschauer erwartet. Subventionen. Das Land Kärnten schaufelt heuer 2,3 Mio. Euro in die Events. Events bringen Nächtigungsplus, Werbewert laut Touristikern gewaltig.

Die nächste Rakete im Kärntner Event-Feuerwerk wird heute gezündet: Das Beach-volleyball-Grand-Slam 2002 beginnt in Klagenfurt. Über 100.000 Besucher zog das Event im Vorjahr ins Klagenfurter Strandbad, "heuer werden es ähnlich viele Zuschauer", hofft Klagenfurts Stadtrat Dieter Jandl. Für die Kärntner Landeshauptstadt sind der "Ironman" und das Beachvolleyball-Turnier sowohl was die Nächtigungszahlen als auch was das Image betrifft absolut zuträglich. Momentan sei Klagenfurt quasi ausgebucht. Laut einer OGM-Studie, die im Vorjahr zum Beachvolleyball-Event erstellt wurde, liegt die Netto-Wertschöpfung für Kärnten bei rund 2,2 Mio. Euro (30 Mio. S). Subventioniert wird das Event heuer von Land und Stadt mit kolportierten 550.000 Euro (7,6 Mio. S), der Zuschuss Klagenfurts beträgt laut Jandl rund 320.000 Euro (4,4 Mio. S). Für den "Ironman" wurden 131.000 Euro (1,8 Mio. S) von der Stadt aufgewendet. 2001 sahen über 500.000 Zuschauer die Übertragungen von der Beachvolleyball-WM.

Werbewert. Auch andere Groß-Events Kärntens geben dem Tourismus Auftrieb. "Das Kart-Rennen ist eine wichtige Belebung unserer Vorsaison", erklärt Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk. Plus 7000 bis 8000 Nächtigungen brachte die Veranstaltung heuer. "Wir haben uns die Mühe gemacht, die in den Medien gezeigten Bilder mit den Werbetarifen aufzurechnen. Das entspricht einem Werbewert von 24 Mio. S", so Vouk. Der Betrag, den die Veldener Tourismusgesellschaft gemeinsam mit dem Casino und der Gemeinde in das Kart-Event steckt, bewegt sich laut Vouk um die 70.000 Euro (rund 1 Mio. S), insgesamt werden für das Kart-Rennen Subventionierungen von 170.000 Euro (2,3 Mio. S.) kolportiert.

Von seiten des Finanzreferenten konnten gestern keine Daten zu den Event-Förderungen zur Verfügung gestellt werden, laut Bernhard Sapetschnig vom Kärnten Marketing beträgt das jährliche Budget 2,3 Mio. Euro (32 Mio. S.), insgesamt werden zwölf Veranstaltungen mit Landes-Geldern unterstützt.

Dazu gehört zum Beispiel auch das "Musi-Open-Air", das am Samstag in Bad Kleinkirchheim über die Bühne ging. "Zwar schrieben wir anfangs noch rote Zahlen, seit zwei Jahren bilanzieren wir aber ausgeglichen", erzählt Bürgermeister Matthias Krenn. In der "Musi"-Woche verzeichne Bad Kleinkirchheim ein Nächtigungsplus von bis zu 30 Prozent. "Die touristische Wertschöpfung ist schwer bezifferbar, aber das Event ist stark imageprägend", so Krenn. Durch die "Musi" entstünden der Gemeinde Kosten in Höhe von rund 80.000 Euro (1,1 Mio. S), das Land schießt laut Krenn 70.000 Euro (rund 1 Mio. S) zu.

Johanna Bainschab

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de 

Donnerstag. 01. August 2002

Die "heisse Hölle" von Bremerhaven

Es war nicht das Turnier der großen Stars, doch es sollte der Beach-Cup der Youngsters werden. In der "heissen Hölle" von Bremerhaven konnten vor allem die jungen Teams zeigen, welches Potential noch in ihnen steckt. Dass aber nicht nur der Spaß im Vordergrund stand zeigte die Tatsache, dass um jeden Ball verbissen gekämpft und kein Punkt verschenkt wurde. Die Überraschung bei den Herren waren sicherlich die Qualifikanten Rene Andörfer und Matthias Merten. Sie kämpften sich bei brütender Hitze durch die Qualifikation. Als wäre das noch nicht genug, mussten sich die beiden auch noch nach der Niederlage gegen ihre späteren Finalgegner Daniel Krug und Mischa Urbatzka durch die harte Loserrunde kämpfen. 

Kräftezehrend waren hier vor allem die Spiele kurz vor dem Einzug ins Halbfinale, die wie das Halbfinale allesamt über die volle Dreisatzdistanz gingen. Doch die Anstrengungen sollten sich bezahlt machen. Überglücklich konnten Rene Andörfer und Matthias Merten ihren bislang größten Erfolg feiern. "Das war der blanke Horror", so ein ausgepumpter Rene Andörfer nach seinem Turniererfolg, der noch einen letzten Kampf an diesem Tag auszufechten hatte: Die Rückfahrt von Bremerhaven nach Cottbus und Leipzig.

Leider wurde das gelungene Turnier von der Verletzung von Jens Fischer getrübt. Er zog sich im Halbfinale gegen die späteren Sieger eine Verletzung am Sprunggelenk zu und sagte vorsorglich das kleine Finale gegen Stanislaw Bakumovski und Marcus Melzer ab. "Schade, ich hätte noch so gerne dieses Spiel gemacht, aber da kann man wohl nichts machen", so Stanislaw Bakumovski, der mit seinem Partner Marcus Melzer während des Turniers vor allem durch seinen Kampfgeist und dem sichtlichen Spaß am Spiel auffiel. Wir wünschen Jens Fischer von hier aus gute Besserung!

Auch bei den Damen zeigten die jungen Spielerinnen, was in ihnen steckt. Besonders hervorzuheben sind hierbei die erst 16jährigen Schülerinnen Ruth Flemig und Ilka Semmler, die erst im Finale durch die favorisierten Sinje Blöcker und Beate Wand ihre erste Niederlage hinnehmen mussten. "Das war bislang unser größter Erfolg und wir sind einfach nur happy", so Ilka Semmler, die gerne noch zur U18 WM reisen möchte.

Die Highlights abseits des Sports

Der Spruch des Wochenendes kam von einer leider nicht näher bekannten Spielerin, die kurzfristig ihr Match unterbrechen musste. Ihr Hilferuf "Stop, ich kann nicht weiterspielen, mich verfolgt eine Wespe" hat nicht nur bei ihren Gegnerinnen für Erheiterung gesorgt.

Und auch Daniel Krug wird vielen noch in Erinnerung bleiben. Wir wissen nicht, ob er sich schon beim Guiness-Buch der Rekorde angemeldet hat, aber einen Eintrag für die meisten Turnierbananen in wenigen Minuten hätte er sicher. Kurz vor dem Finale verputzte Daniel acht Bananen, während des Endspiels musste der Autor dieser Zeilen und sein Partner Mischa Krug noch jeweils zwei Bananen besorgen. Verwunderlich, dass Daniel noch seine natürliche Hautfarbe behalten konnte.

 

 © 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel