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| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Auch
Hanka Pachale fällt für WM aus
Berlin - Neben Christina Schultz fehlt auch Hanka Pachale bei der Volleyball-Weltmeisterschaft vom 30. August bis 15. September in Deutschland. Die 1,90 m große Außenangreiferin sagte am Freitag ihre Teilnahme "schweren Herzens" ab. Nach einer erfolgreich verlaufenen Knieoperation sah die in Italien spielende Hanka Pachale keine Chance mehr, in den verbleibenden vier Wochen bis zum WM-Start fit zu werden.
"Das
ist für einen erfolgreichen Trainingsaufbau eine zu kurze Zeit. Schließlich
habe ich seit Mai nicht mehr trainiert. Hinzu
kommt, dass ein verfrühter Einsatz die bisher erreichten Ergebnisse der OP und
des Heilungsprozesses zunichte machen können", teilte sie in einer
schriftlichen Erklärung mit: "Halb fit schade ich der Mannschaft und deren
Zielsetzung mehr als ich ihr nütze."
| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Platz drei zur Einstimmung auf die WM
Männer siegten doppelt
Leipzig
- Mit Rang drei und damit ihrer besten Platzierung beim Grand Prix haben sich
die deutschen Volleyball-Damen auf die WM im eigenen Land eingestimmt. Die Männer
schauen indes nach zwei Weltliga-Siegen gegen Kuba optimistisch der
Europameisterschaft im kommenden Jahr entgegen. "Das ist ein wichtiger Tag
für den deutschen Volleyball. Es hat uns für die WM sehr viele Vorteile
gebracht", kommentierte Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee den 3:1-Erfolg
seiner Frauen im "kleinen Finale" in Hongkong gegen Brasilien.
Bestnoten verdienten sich die Dresdnerin Beatrice Dömeland, die
Wahl-Italienerin Sylvia Roll und Brigit Thumm (Karbach). Das Grand-Prix-Endspiel
gewann Russland gegen China 3:1.
Nicht nur der 3:1
(25:18, 17:25, 26:28, 16:25)-Erfolg gegen den dreimaligen Grand-Prix-Sieger
Brasilien stimmt Lee optimistisch. "Wir haben hier schon viel Erfahrung
gesammelt", erklärte der deutsche Trainer im Hinblick auf die
Weltmeisterschaft vom 30. August bis 15. September. Über vier Wochen riefen die
Spielerinnen um Mannschaftsführerin Beatrice Dömeland konstant gute Leistungen
ab.
Allerdings seien die
Niederlagen gegen die WM-Mitfavoriten Russland und China auch klare Hinweise auf
Defizite, meinte Dömeland: "Wir sind einfach noch nicht reif genug, das
hohe Niveau über eine längere Strecke mitzuhalten."
Die Männer des
Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) verpassten in der Weltliga mit Platz drei
in der Gruppe C zwar die Finalrunde. Doch das 3:2 (25:23, 17:25, 15:25, 25:19,
15:13) am Sonntag und der 3:2-Erfolg am Vortag in Leipzig gegen Kuba haben beim
Verbandspräsidenten Zuversicht geweckt, zumal auch gegen die Niederlande und
Russland je einmal gewonnen wurde. "Ich erwarte mir sehr viel
Impulse", sagte Werner von Moltke, "wir stehen an der Schwelle zur
Richtung, wohin es für uns geht." Noch im Vorjahr hatte die DVV-Auswahl
alle zwölf Begegnungen verloren. "Ich glaube, dass in der Truppe Potenzial
ist", befand von Moltke.
Auch Bundestrainer
Stelian Moculescu zeigte sich zufrieden. Für eine weitere positive Entwicklung
seien aber auch im kommenden Jahr Vergleiche mit den besten Mannschaften der
Welt unabdingbar. "Es führt kein Weg an der Weltliga vorbei",
konstatierte Moculescu. Allerdings könnte sich
2003 ein Interessenkonflikt ergeben, da die EM in Deutschland möglicherweise
mit den Terminen der Weltliga kollidiert. "Das ist Aufgabe des Verbandes,
das zu lösen", forderte der Bundestrainer.
Für diesen Anspruch
hat Moculescu gute Argumente. Mit Kapitän Stefan Hübner (Montichiari) in der
Kategorie Block und Björn Andrae sowie Christian Pampel (beide Friedrichshafen)
in der Kategorie Aufgabe stehen gleich drei Spieler auf den Plätzen eins und
zwei der Weltliga-Statistik. "Mit unseren Waffen Aufschlag und Block sind
wir vorn in der Weltliga. Das ist ein Produkt des Messens mit den Besten",
erklärte der gebürtige Rumäne.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 06. August 2002 |
DVV-Auswahl
landet Dienstag früh in Frankfurt
Starke
Statistiken, aber keine Auszeichnungen für deutsche Spielerinnen
Dienstag
früh um 6.00 Uhr ist das Kapitel Grand Prix 2002 Geschichte für die
DVV-Frauen-Nationalmannschaft. Dann landet der Flieger am Frankfurter Flughafen
und die erfolgreiche Mannschaft, sensationeller Gewinner der Bronzemedaille,
wird von DVV-Sportdirektor Siegfried Köhler und Sportreferent Gerhard Haßler
in Empfang genommen. Die Spielerinnen reisen in ihre Heimatorte, um sich am 10.
bzw. 11. August wieder in Heidelberg zu treffen und sich auf den Höhepunkt
2002, die WM im eigenen Land, vorzubereiten. Die in Deutschland gebliebenen
Spielerinnen Tanja Hart, Christina Benecke, Christin Guhr und Cornelia Dumler
finden sich bereits am 7. August in Heidelberg zum Trainingslager ein.
Zwar
gingen die begehrten Prämien und Auszeichnungen für die besten Spielerinnen an
die anderen Teams - Evgenia Artamonova (Russland) MVP, Hao Yang (China) wurde
zur besten Aufschlägerin gekürt, Ruirui Zhao (China) zur beliebtesten
Spielerin, Elizaveta Tichtchenko
(Russland) zur besten Angreiferin, Valeska Menezes zur besten Blockerin
(Brasilien) und Fabiana Oliveira (Brasilien) zum besten Libero – dennoch müssen
sich die DVV-Asse auch in diesem Bereich nicht verstecken. Allen voran
Deutschlands Superstar Angelina Grün. „Grüni“ ist in fünf von sieben
bewerteten Kategorien unter den Top Ten und unterstreicht damit ihre Universalität,
aber auch Bedeutung für das deutsche Team. Grün war die 2-beste
Punktesammlerin, 7. im Angriff, 12. im Block, 8. im Aufschlag, 5. in der Abwehr
und 4. in der Annahme!
Auch
andere deutsche Spielerinnen zeigten beim Grand Prix Spitzenleistungen,
insbesondere Zuspielerin Beatrice Dömeland, die 3. in der Kategorie Zuspiel
war, Sylvia Roll, die von allen Spielerinnen die beste in der Abwehr war sowie
2. in der Annahme. Ähnliche Werte erzielte Libero Kerstin Tzscherlich als 4. in
der Abwehr und 5. in der Annahme.
Den
DVV-Frauen bleiben – wie gesagt – nur wenige Tage zum Verschnaufen, denn
dann bittet Bundestrainer Hee Wan Lee wieder ins Trainingslager. Zudem warten
weitere PR-Termine auf Dömeland, Grün & CO. Kathy Radzuweit hat am 7.
August ein Foto-Shooting mit der Zeitschrift MAX, die ab sofort in jedem Jahr
den/die attraktivste(n) Sportler/in Deutschlands von den Lesern wählen lässt.
In der Ausgabe vom 14. August soll eine große Fotostrecke (Vorauswahl) mit ca.
15 fotografierten Sportlern heraus kommen, u.a. Anni Friesinger, Michael
Schumacher, Michael Ballack, Franzi v. Almsick etc. und eben Kathy Radzuweit. In
der Ausgabe am 29. August sind weitere Fotos und ein Interview mit Radzuweit
geplant. Am 11. August soll dann in Heidelberg ein 30-Sekunden TV-Spot mit
deutschen Spielerinnen gedreht werden. Thema: „Tobacco-Free Sport“ - Für
eine tabakfreie Volleyball-WM!
Einen
Tag später geht es nach Göppingen in das Studio des Tigerenten-Clubs. Dort
sind Bundestrainer Hee Wan Lee, Zuspielerin Beatrice Dömeland, Libero Kerstin
Tzscherlich und Außenangreiferin Angelina Grün sowie WM-Maskottchen
„Casper“ zu Gast, um mit den Kindern über die WM zu sprechen. Die 90-minütige
Sendung wird am 31. August, vermutlich zwischen 12.00 und 12.30 Uhr in der ARD
ausgestrahlt. Zudem läuft die Sendung im KinderKanal um 15.30 Uhr sowie im WDR
um 15.30 Uhr und wird am Sonntag in der ARD zwischen 8.00 - 8.30 Uhr wiederholt.
Vom
13.-15. bietet sich Volleyballfans dann die letzte Gelegenheit, die
DVV-Mannschaft in offiziellen Länderspielen zu sehen. In Rüsselsheim (13.
August um 19.00 Uhr), Freisen (14. August um 19.00 Uhr) und Koblenz (15. August
um 18.30 Uhr) heißt es drei Mal Deutschland – Niederlande! Informationen zu
Tickets gibt es hier auf der Verbandsseite des DVV unter:
www.volleyball-verband.de unter der Rubrik „Halle“.
| Hamburg - VCNAL-News |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Sensation:
Kerl/Radke gewinnen Beach-Nordcup
Die
Hamburger Philipp Kerl und Stephan Radke haben sensationell den Beach-Cup der
B-Jugendlichen im westfälischen Dissen gewonnen und dabei die favorisierte
Konkurrenz aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin auf die Plätze verwiesen.
Zunächst hatte es für
das VCNAL-Duo nicht nach diesem Erfolg ausgesehen. Philipp Kerl ging mit
Oberschenkelproblemen ins Turnier – und dann ging auch noch gleich das erste
Spiel in 3 Sätzen gegen Ahlborn/Hentschel (Braunschweig) verloren. Dies
bedeutete den langen Weg durch die Verliererrunde mit insgesamt 8 Spielen.
Danach legten Kerl/Radke
kontinuierlich zu. Die körperlich überlegenen Gegner wurden einer nach dem
anderen niedergerungen. Ab dem Viertelfinale steigerten Kerl/Radke sich in einen
wahren Spielrausch und agierten nahezu fehlerlos. Radke überzeugte in der
Blockarbeit und Kerl holte in der Abwehr ein ums andere Mal „unhaltbare“ Bälle.
Überraschend eindeutig
verlief das Finale. Gegen den ehemaligen Norderstedter Christoph Schwarz
(Schwerin) und seinen Partner, den Bundesligaspieler Maik Lindenberg
(Braunschweig) lagen Kerl/Radke von Beginn an in Führung, zeigten in der Folge
ein fehlerloses Side-Out-Spiel und setzten sich mit 15:8 und 15:12 durch.
Mit diesem völlig überraschenden
Erfolg haben sich Kerl/Radke doch noch das Ticket zur DM-Endrunde gelöst,
nachdem sie die direkte Qualifikation als lediglich Dritter der
Landesmeisterschaft verpasst hatten. Entsprechend groß war der Jubel. „Damit
hatten wir niemals gerechnet. Wir wollten eigentlich nur unter die ersten acht
kommen. Der Turniersieg ist einfach unglaublich!“, so ein euphorischer Philipp
Kerl nach dem Finale.
Das jüngste Hamburger
Team, Nicolas Fahl/Tobias Kook, schlug sich achtbar. In der dritten Runde
standen Fahl/Kook bereits dicht vor einem Außenseitersieg gegen Lake/Lemke
(Wuppertal), als das Spiel wegen eines heftigen Gewitters für zwanzig Minuten
unterbrochen wurde. Anschließend war der Fluss dahin und das Spiel ging unglücklich
verloren. Somit belegten die VCNAL-Youngsters Platz 13, dürfen aber im
kommenden Jahr noch einmal in der B-Jugend antreten.
Die DM-Endrunde findet
am 17./18. August in Schwarzenbek (Buschkoppel) statt. Neben Kerl/Radke werden
auch die Landesmeister Vivian Clauberg/Oliver Kook (ebenfalls VCNAL) an den
Start gehen. Mit den bisher gezeigten Leistungen ist beiden Teams einiges
zuzutrauen.
Die Ergebnisse der
Hamburger Teams:
Nicolas Fahl/Tobias Kook (13.)
| - | Ahlborn/Hentschel (Braunschweig) | 12:15, 11:15 |
| - | Kahofer/Ortmanns (Aschen) | 15:11, 15:10 |
| - | Lake/Lemke (Wuppertal) | 13:15, 15:9, 9:15 |
Philipp Kerl/Stefan Radke (1.)
| - | Ahlborn/Hentschel (Braunschweig) | 12:15, 15:11, 12:15 |
| - | Hahn/Heitmann (Braunschweig) | 15:11, 15:10 |
| - | Lake/Lemke (Wuppertal) | 15:8, 15:10 |
| Schmidt/Buschkamp (Sterzheim) | 15:8, 15:12 | |
| Blumtritt/Harder (Kiel) | 15:10, 9:15, 15:9 | |
| Maasberg/Wende (Braunschweig) | 15:17, 15:11, 15:11 | |
| Ambelang/Westphal (Berlin) | 15:9 6:15 15:9 | |
| Lindenberg/Schwarz (Braunschweig/Schwerin) | 15:8 15:12 |
Ben Schriever
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Weltliga
2002: Endrundenteilnehmer stehen fest!
Deutsche Spieler in Aufschlag- und
Blockstatistik vorne
Deutschlands Männer-Nationalmannschaft hat mit den zwei abschließenden 3:2-Siegen über Kuba in der ArenaLeipzig den dritten Platz in der starken Gruppe C hinter Russland und den Niederlanden sowie vor Kuba belegt. Insbesondere der Block und der Aufschlag waren erneut die Sieggaranten. Dies zeigt sich auch in den abschließenden Statistiken der Weltliga-Vorrunde: Stefan Hübner, Kapitän der DVV-Auswahl, war der überragende Blocker aller Weltligaspieler. Der Italien-Profi blockte erzielte in 51 Sätzen insgesamt 59 Blockpunkte, das entspricht einem Durchschnitt von 1,16 Blockpunkten pro Satz. Der Zweite in dieser Kategorie, Allen Pavel Pimienta (Kuba), ließ in 49 Sätzen 45 Mal den Ball erfolgreich zurück prallen und erreicht nur einen Wert von 0,92 Blocks pro Satz.
In der Kategorie Aufschlag liegen gleich zwei deutsche Spieler vorne: Björn Andrae schlug in 51 Sätzen 35 Asse und erzielte somit einen Schnitt von 0,69 Assen pro Satz. Christian Pampel servierte 25 Mal unerreichbar für den Gegner und hatte einen Wert von 0,49 pro Satz. Marco Liefke als Achter unterstreicht, dass Deutschland die gefährlichsten Aufschläger in den Reihen hat.
Den Stärken in Block, Aufschlag stehen jedoch auch die bekannten Schwächen in Annahme und Abwehr gegenüber. In der Kategorie Annahme ist Björn Andrae als 19. der beste deutsche Spieler, in der Abwehr erscheint kein deutscher Spieler unter den besten 20 Spielern. Dies weiß natürlich auch Bundestrainer Stelian Moculescu, der dazu meint: „Natürlich müssen wir unsere Annahme und Abwehr verbessern, aber dazu benötigen wir auch große Hallen. Denn, wenn der Ball jedes Mal an die Decke fliegt, ist keine Verbesserung möglich. Wenn wir uns in diesen Bereichen um 10 % steigern, ist das ein riesiger Schritt und viel möglich“.
Für die
Weltliga-Endrunde, die vom 13.-18. August in Brasilien gespielt wird, ist das
Achter-Teilnehmerfeld komplett: Brasilien, Polen, Italien, Spanien, Russland,
Niederlande, Frankreich und Jugoslawien werden um die Nachfolge von Brasilien
spielen!
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Schwarzenbek:
DVV-Auswahl revanchiert sich !
... und gewinnt das Finale mit 3:2!
Toller Erfolg für die weibliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 86/87) des DVV beim traditionellen Acht-Nationen-Turnier, das dieses Jahr in Schwarzenbek ausgetragen wurde: Die Spielerinnen von Bundestrainer Jens Tietböhl gewannen im Finale gegen Italien nach hartem Kampf mit 3:2 (18:25, 25:18, 18:25, 25:23, 15:10) und revanchierten sich damit für die in der Vorrunde erlittene 2:3-Niederlage.
Die Niederlande belegte Platz Drei nach einem 3:1 gegen Frankreich. Spanien wurde 5. durch ein 3:1 gegen Belgien, und Schweden schlug die Schweiz mit 3:1 und sicherte sich damit Platz 7.
Der
DVV-Kader in Schwarzenbek: Kristin Kasperski, Katharina Gärtner, Christin Hölzel,
Marlit Fischer (alle VC Olympia Berlin), Margarethe Kozuch (CVJM Hamburg),
Claudia Bimberg (Schweriner SC), Mareen Apitz, Stefanie Kestner (beide VC
Olympia Dresden), Annika Brinkmann (SCU Emlichheim), Nadja Jenzewski (VfB Suhl),
Hanna Kovarova (Rote Raben Vilsbiburg), Laura Ludwig (Köpenicker SC)
| Deutschland - Main Rheiner |
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Dienstag. 06. August 2002 |
jan. – Unmittelbar vor Beginn der Weltmeisterschaften in Deutschland bietet am 13. August ein Länderspiel in der Köbelhalle die einzige Gelegenheit, die Volleyball-Nationalmannschaft der Damen im Rhein-Main-Gebiet zu erleben. Gegner ist um 19 Uhr die Auswahl der Niederlande. Durch die zeitliche Nähe zu den Titelkämpfen ist garantiert, dass beide Teams in Bestbesetzung antreten werden. Gerade die deutschen Frauen hoffen nach dem guten Abschneiden beim Weltturnier in Japan auf einen vorderen WM-Platz.
Ausgerichtet
wird die Begegnung von der TG. Karten können für sechs Euro für Erwachsene
und vier Euro für Schüler und Studenten telefonisch (6 29 93) oder per Fax
(68258) bestellt werden.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Klasse-Volleyball
und die Feste gehen weiter
Leipzig.
Welch eine tolle Stimmung am Wochenende in der gut besuchten Arena Leipzig: Die
deutsche Männer-Nationalmannschaft löste einen Begeisterungssturm aus, den die
Volleyball-Freunde seitJahren nicht mehr in Leipzig erlebten. Von Berlin bis
Dresden, von Magdeburg bis Suhl - von überall her strömten die Besucher in
Leipzigs schmucke Halle und sie bereuten ihr Kommen nicht.
Die
Weltliga-Spiele gegen Kuba waren der Beginn einer Reihe von hochkarätigen
Partien, die demnächst in der Arena stattfinden. Zunächst stellt sich am 13.
September Chinas Männer-Meister aus Nanking zum Duell mit dem Bundesliga-Team
des VV Leipzig.
Gestern
begannen die Gastgeber mit der Vorbereitung auf die neue Saison in Deutschlands
höchster Spielklasse. Vielleicht erleben sie einen Höhenflug, wenn sie ab
sofort bei ihren Bundesliga-Partien vom begeisterungsfähigen
Volleyball-Publikum lautstark unterstützt werden.
Höhepunkt
des Jahres wird zweifellos die Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen vom 30.
August bis 15. September in Deutschland, wobei die Arena Leipzig als einer der
Vorrunden-Spielorte neben Münster, Schwerin und Dresden ausgewählt wurde. In
Leipzig präsentiert sich ein attraktives Starterfeld. Vielleicht gibt hier
sogar der künftige Weltmeister seine Visitenkarte ab. Sowohl China als auch
Brasilien stellen Teams, die das Zeug dazu haben. Die jungen Damen aus
Griechenland, Polen, Australien und Thailand sind die weiteren Teilnehmer dieser
Gruppe D.
Wer dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig seine Karten sichern. Unter der
Telefon-Hotline 01805/57 00 57 ist das ebenso möglich wie im Internet unter www.volleyball2002.de.
Die WM-Tickets sind in über 1000 Vorverkaufsstellen erhältlich, auch in den
Geschäftsstellen unserer Zeitung.
Wer
die 0341-21 81 10 00 anruft, kann sich über alle Modalitäten informieren, um
sich die WM-Spiele nicht entgehen zu lassen.
E.
Schmiedel
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Dienstag. 06. August 2002 |
SC Union startet heute in die Vorbereitung
Pierre Mathieu bittet zum Auftakt - Brinkmann gewinnt Turnier mit
Nationalteam
ml
Emlichheim. Für den SC Union
Emlichheim beginnt heute Abend um 18.30 Uhr eine neue Zeitrechnung. Nach dem
Abstieg aus der Eliteklasse bittet Trainer Pierre Mathieu seine
Volleyballerinnen zum offiziellen Trainingsauftakt vor der anstehenden Saison in
der 2. Bundesliga Nord. Es ist der Start in einen Neuaufbau.
Der Kader wurde mit Kräften aus der eigenen Talentschmiede runderneuert, im Team stehen aber auch noch fünf Spielerinnen, die über Erstliga-Erfahrung verfügen: Claudia Volkers, Ramona Meier, Marina Budaj, Inga Stegemeyer und Anika Brinkmann. Letztere war zuletzt in der Jugend-Nationalmannschaft aktiv, die das Acht-Nationenturnier in Schwarzenbek für sich entschied. Im Endspiel setzte sich der DVV-Nachwuchs gegen die Mannschaft aus Italien durch. Die Spielerinnen von Bundestrainer Jens Tietböhl gewannen das Finale nach hartem Kampf mit 3:2 (18:25, 25:18, 18:25, 25:23, 15:10) und revanchierten sich damit für die in der Vorrunde erlittene 2:3-Niederlage. Die Niederlande belegten Platz drei nach einem 3:1 gegen Frankreich. Spanien wurde Fünfter durch ein 3:1 gegen Belgien, und Schweden schlug die Schweiz mit 3:1 und sicherte sich damit Platz sieben.
Die Vorrunden-Niederlage gegen den Finalgegner aus Italien war das einzige Spiel, in dem sich die deutsche Mannschaft geschlagen geben musste. In den Gruppenspielen waren ansonsten zwei deutliche Erfolge herausgesprungen: Der spätere Turniersechste Belgien wurde mit 3:1 (22:25, 25:21, 25:13, 25:21) bezwungen, ohne Satzverlust gingen die Spielerinnen von Jens Tietböhl nach dem Vergleich mit den Spanierinnen vom Feld. Allerdings mussten die Gastgeberinnen beim 3:0-Sieg im ersten Satz kämpfen, bis dieser Abschnitt mit 26:24 für sie verbucht wurde. Die weiteren Durchgänge gingen dann deutlicher mit 25:12 und 25:19 an den deutschen Volleyball-Nachwuchs, der im Halbfinale gegen die Niederlande ebenfalls ohne Satzverlust blieb. Die Satzergebnisse: 25:19, 25:17, 25:14.
Der
DVV-Kader in Schwarzenbek: Kristin Kasperski, Katharina Gärtner, Christin Hölzel,
Marlit Fischer (alle VC Olympia Berlin), Margarethe Kozuch (CVJM Hamburg),
Claudia Bimberg (Schweriner SC), Mareen Apitz, Stefanie Kestner (beide VC
Olympia Dresden), Anika Brinkmann (SCU Emlichheim), Nadja Jenzewski (VfB Suhl),
Hanna Kovarova (Rote Raben Vilsbiburg), Laura Ludwig (Köpenicker SC).
| Deutschland - Weser Kurier |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Das
Potenzial ist da
Deutsche
Volleyball-Teams mit den besten Resultaten seit langer Zeit
Leipzig
(dpa). Mit Rang drei – und damit ihrer besten Platzierung beim Grand Prix –
haben sich die deutschen Volleyball-Damen auf die WM im eigenen Land
eingestimmt. Die Männer schauen indes nach zwei Weltliga-Siegen gegen Kuba
optimistisch der EM im kommenden Jahr entgegen.
„Das ist ein wichtiger Tag für den deutschen Volleyball. Es hat uns für die WM sehr viele Vorteile gebracht“, kommentierte Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee den 3:1-Erfolg (25:18, 17:25, 26:28, 16:25) seiner Frauen im „kleinen Finale“ von Hongkong gegen Brasilien. Bestnoten verdienten sich die Dresdnerin Beatrice Dömeland, die Wahl-Italienerin Sylvia Roll und Brigit Thumm (Karbach). Das Grand-Prix- Endspiel gewann Russland gegen China 3:1.
Doch nicht nur der klare Sieg gegen den dreimaligen Grand-Prix-Sieger Brasilien stimmte Lee optimistisch. „Wir haben hier schon viel Erfahrung gesammelt“, erklärte der deutsche Trainer im Hinblick auf das WM-Turnier vom 30. August bis 15. September.
Denn über vier Wochen hatten die Spielerinnen um Mannschaftsführerin Beatrice Dömeland konstant gute Leistungen abgerufen. Allerdings seien die Niederlagen gegen die WM-Mitfavoriten Russland und China auch klare Hinweise auf Defizite, meinte Beatrice Dömeland: „Wir sind einfach noch nicht reif genug, das hohe Niveau über eine längere Strecke mitzuhalten.“
Die Männer des Deutschen Volleyball- Verbandes (DVV) verpassten in der Weltliga mit Platz drei in der Gruppe C zwar die Finalrunde. Doch das 3:2 (25:23, 17:25, 15:25, 25:19, 15:13) gestern und der 3:2-Erfolg am Sonnabend in Leipzig gegen Kuba haben beim Verbandspräsidenten Zuversicht geweckt – zumal auch gegen die Niederlande und Russland je einmal gewonnen wurde. „Ich erwarte mir sehr viel Impulse“, sagte Werner von Moltke, „wir stehen an der Schwelle zur Richtung, wohin es für uns geht.“ Noch im Vorjahr hatte die DVV-Auswahl alle zwölf Begegnungen verloren. „Ich glaube, dass in der Truppe Potenzial ist“, befand von Moltke.
Auch Bundestrainer Stelian Moculescu zeigte sich zufrieden. Für eine weitere positive Entwicklung seien aber auch im kommenden Jahr Vergleiche mit den besten Mannschaften der Welt unabdingbar. „Es führt kein Weg an der Weltliga vorbei“, konstatierte Moculescu. Allerdings könnte sich 2003 ein Interessenkonflikt ergeben, da die EM in Deutschland möglicherweise mit den Terminen der Weltliga kollidiert. „Das ist Aufgabe des Verbandes, das zu lösen“, forderte der Bundestrainer.
Für
diesen Anspruch hat Moculescu gute Argumente. Mit Kapitän Stefan Hübner (Montichiari)
in der Kategorie Block und Björn Andrae sowie Christian Pampel (beide
Friedrichshafen) in der Kategorie Aufgabe stehen gleich drei Spieler auf den Plätzen
eins und zwei der Weltliga-Statistik. „Mit unseren Waffen Aufschlag und Block
sind wir vorn in der Weltliga. Das ist ein Produkt des Messens mit den
Besten“, erklärte der gebürtige Rumäne.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Sieg
beim Acht-Nationen-Turnier
Die deutsche Nationalmannschaft der weiblichen Jugend (15 und 16 Jahre) gewann das Acht-Nationen-Turnier in Schwarzenbek im Finale mit 3:2 (18:25, 25:18, 18:25, 25:23, 15:10) gegen Europameister Italien.
Stark
im deutschen Team: Mannschaftsführerin Margarethe Kozuch vom CVJM, die in der nächsten
Saison auch beim Bundesligaclub TVF Phoenix Hamburg mittrainieren wird. Helmut
von Soosten (CVJM), Co-Trainer der Jugend-Nationalmannschaft sagt über sie:
"Margarethe ist eines der größten Talente des deutschen
Volleyballs."
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Volleyballerinnen
schreiben Geschichte
Berlins
Volleyball-Gemeinde kann sich bei der Weltmeisterschaft im eigenen Lande (30.
August bis 15. September) mit der Medaillenrunde in der Max-Schmeling-Halle auf
eine starke deutsche Mannschaft freuen. Die Frauen des DVV haben sich mit einem
sensationellen dritten Platz bei der Weltserie in die Rolle eines ernsthaften
Medaillenanwärters gespielt. Mit einem 3:1 (18:25, 25:17, 28:26, 25:16) gegen
Brasilien in Hongkong holte die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee die
erste internationale Medaille seit EM-Bronze vor elf Jahren. Als «Bonus» können
die zwölf Spielerinnen 75 000 Dollar Preisgeld-Plus unter sich aufteilen.
«Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft», sagte Lee nach dem Erfolg vor 9500
Zuschauern im Hongkong Coliseum: «Wir haben Volleyball-Geschichte geschrieben
und treten mit vielen Vorteilen bei unserer WM an.»
Die
Erfolgsbilanz nach vier Wochen in Asien ist für deutsche Verhältnisse
einmalig: In 13 Spielen eines Turniers mit acht Weltklasse-Teams gab es sieben
Siege, darunter vier gegen den Olympiadritten Brasilien sowie einen gegen Japan.
Im
Gegensatz zu Deutschland scheiterten der Olympiasieger Kuba und der
Titelverteidiger USA in der Vorrunde. Im Finale setzte sich der Olympia-Zweite
Russland mit 3:1 gegen Vizeweltmeister China durch und kassierte stattliche 200 000
Dollar.
Lars Becker
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 06. August 2002 |
Masters
in St. Peter Ording - Der Rückblick
Die Jagd auf die Routiniers
In
Deutschlands größtem Sandkasten, am Strand von St. Peter Ording gaben sich
beim zweiten Masters innerhalb einer Woche wieder die Beach-Volleyball Asse ein
Stelldichein.
Vor
allem bei der Herrenkonkurrenz wurde ein Trend weiter bestätigt, zum einen
haben die Youngster, wie auch schon in Kühlungsborn, wieder zur Jagd auf die
Routiniers geblasen und zum anderen hat es wieder ein erfolgreiches Revival
gegeben. Mit Julius Brink und Kjell Schneider hat das Nachwuchsteam das Masters
gewonnen, das sich mittlerweile als feste Größe im Kreis der deutschen
Topteams etabliert hat und das vielleicht bald an die Stelle der großen
deutschen Nationalteams treten wird. Das Revival schlechthin war aber der
Auftritt von Sergej Sergeev mit "Alt"-Partner Falk Zimmermann. Konnte
Sergej noch letzte Woche in Kühlungsborn mit seinem Dauerpartner Sven Anton
erstmals zusammen einen Masterstitel gewinnen, so zeigte er in St. Peter Ording
eindrucksvoll, warum das Team Sergeev/Zimmermann jahrelang zu den deutschen
Topteams zählte. Der zweite Platz sagt einfach alles.
Und
da wären noch Andreas Kaiser und Eugen Bakumovski, die letzte Woche
sensationell auf dem vierten Platz in Kühlungsborn landeten und die an diesem
Wochenende unter Beweis stellten, dass das in der Tat keine Eintagsfliege war.
Mit dem Sieg im kleinen Finale über Tom Hikel und Marvin Polte konnten sich die
Youngster aus NRW nochmal steigern. Da kann man nur sagen "Macht weiter
so".
Wurden
die Herrn der Schöpfung in St. Peter Ording noch mit Badehosenwetter bei vollen
Tribünen und Superstimmung belästigt, so sah das beim Finaltag der Damen
leider ganz anders aus. Das Wetter wurde zusehens schlechter und vor allem beim
Halbfinale zwischen Ines Pianka/Teee Willimas und Susanne Lahme/Danja Müsch wäre
es mehr im Sinne des Sports gewesen, das Match zu unterbrechen, wie z.B. in Sylt
vor einem Jahr geschehen. Natürlich konnte bei Dauerregen nie die Stimmung
aufkommen, wie noch am Samstag.
In
einem weiteren Trend hat sich jedenfalls das Masters von St. Peter Ording auch
bei der Damenkonkurrenz angepasst. Da es vor der Saison noch den großen Umbruch
gab und sich viele Teams neuformiert haben, so rätselten die Experten, wer denn
wohl die Stelle der dominierenden Friedrichsen/Müsch einnehmen würde, die
Antwort liegt auf der Hand: Niemand!
Sieben Masters, sieben verschiedene Sieger, geben da eine eindeutige Bilanz und
auch die Tatsache, dass Danja Müsch zum erstenmal nach dem Sieg bei den
Deutschen Meisterschaften mit Maike Friedrichsen 2001 wieder ganz oben auf dem
Treppchen stehen konnte, wer hätte ihr das wohl nicht gegönnt?
Bleibt
nur noch eine Anmerkung: Ob der Verband gut beraten war, Goller/Schmidt (nach
dem Ausfall von Ina Mäser) als Nationalteam weiter zu fördern, ist höchst
fraglich. Der erneute One-Two-Auftritt der beiden sollte in doppelter Hinsicht
zu einem Umdenken beim Verband führen. Zum einen, ganz offensichtlich geht die
vorgenommene Aufwertung der internationalen Ergebnisse für die deutsche
Rangliste zu einem Großteil an der Realität vorbei. Bestes Beispiel: Sara
Goller und Uli Schmidt erhielten für ihren Sieg in dieser Woche in Klagenfurt
gegen international drittklassige Japanerinnen jeweils 50 Punkte für die
deutsche Rangliste gutgeschrieben. Zum Vergleich: Der Viertplatzierte bei einem
Masters erhält nur 48 Punkte. Zum anderen sollte der Verband bei seinen
Entscheidungen, wer international unterstützt wird, unbedingt auch den tatsächlichen
Leistungsstand der Teams zu Grunde legen. Sinnvoller wäre in diesem konkreten
Fall eine intensivere Förderung des Teams Claasen/Deister gewesen.
Wohlgemerkt:
Dies ist nicht als Kritik an Goller/Schmidt zu verstehen, die geben nach dem
verletzungsbedingten Ausfall ihrer etatmäßigen Partnerinnen Claudia Pavlicek
und Ina Mäser ihr Bestes, was aber momentan aber sicherlich nicht reicht, um
internationalen Ansprüchen gerecht zu werden.
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel