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| Deutschland - Renault Beach-Cup-News |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Saisonabschluss
auf dem Münsterplatz
Da
hat die Saison gerade erst begonnen und schon ist es wieder vorbei mit dem Spass.
Nicht ganz: Der Renault Beach Cup schlägt seine Zelte noch einmal auf - zum
grossen Saisonabschluss
vom 16.-18. August in Bonn.
Elf Events haben bereits quer durch die Bundesrepublik
stattgefunden. Und wenn man mal nachrechnet, kommen ganz schön viele Spiele
zusammen: Pro Turnier sind es rund 100, was am Ende der Saison eine stolze
Gesamtzahl von rund 1200 Begegnungen ergibt! 1200 Mal Spannung, 1200 Mal
Matchball, 1200
Mal Sieg oder Niederlage!
Rund
100 Spiele sind beim Abschlussturnier in Bonn zu beobachten. Und das
Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen: Unter anderen starten die Münsteranerinnen
Sinje Blöcker/Beate Wand. Sie
haben es mit Wangerooge und Bremerhaven schon zweimal zum Turniersieg gebracht.
In Travemünde verloren sie im Endspiel gegen Kerl/Sagert,
die in Bonn ebenfalls antreten werden. Vielleicht
erleben wir also eine spannenden Revanche. Da haben die
Studenten-Vizeweltmeisterinnen Paul/Stöwe
und das Nachwuchsteam Holtwick/Kleefisch
jedoch bestimmt noch ein Wörtchen mitzureden.
Bei
den Männern sind Dieckmann/Zimmermann
an eins gesetzt. In Potsdam haben wir ihr sicheres, routiniertes Spiel bereits
beobachten können. Dort mussten sie jedoch im Halbfinalsspiel kampflos aufgeben
– eine Knieverletzung hatte Falk Zimmermann zu schaffen gemacht. In Frankfurt
treffen sie unter anderen auf Gau/Slacanin,
die Nachwuchsspieler Huth/Tacke,
die den Renault
Beach Cup Travemünde für sich entscheiden konnten, und Kern/Schmeckenbecher
vom TSV Rottenburg.
Zur
Party am Samstag abend schwingt DeeJay Josy ein letztes Mal die Plattenteller
und sorgt mit seinem Mix aus House- und Clubchart-Beats wie immer für die
perfekte Beach-Stimmung.
| Deutschland - Südkurier |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Weltliga-Bilanz
(gsc) Die Volleyball-Weltliga ist für das Deutsche Nationalteam zu Ende. Mit insgesamt vier Siegen aus zwölf Spielen schloss das Team von Trainer Stelian Moculescu die Vorrunde ab. Hier ein Interview mit dem Coach.
Die
zweite Weltliga-Saison ist beendet. Wie lautet Ihr Resümee?
Die Bilanz kann sich sehen lassen. Wir wollten ein paar Spiele gewinnen, und
das haben wir mit vier Siegen geschafft. Aber was viel wichtiger ist: Wir haben
es geschafft, alle Spiele offen zu gestalten und in jedem Spiel eine reelle
Siegeschance gehabt. Das ist der große Unterschied zum vergangenen Jahr (zwölf
Spiele, zwölf Niederlagen; Anm. d. Red.) Da haben wir zwar auch ab und zu gut
gespielt, aber eine wirkliche Chance hatten wir nur in zwei oder drei Spielen.
Christian
Pampel hat auf der Annahmeposition gespielt. Dürfen sich auch die Häfler
Zuschauer auf "Pampis" neue Rolle einstellen?
Die Umstellung ist für ihn sehr schwer gewesen, aber Christian Pampel hat
seine Sache sehr gut gemacht. Wenn wir beim VfB weiterkommen wollen, brauchen
wir ihn auf dieser Position. Ich werde ihn sicherlich auch auf der Diagonalen
spielen lassen, aber er soll weiterhin Annahme trainieren. "Pampi" könnte
es schaffen, sich auf dieser Position zu behaupten. Ob er's packt, wird sich
zeigen.
Das
gesamte Team hat offensichtlich dazu gelernt. Wo haben die Häfler Spieler sich
konkret verbessert?
Die Erfahrung spielt eine große Rolle. Zwölf Spiele gegen die
Top-Mannschaften aus Holland, Russland und Kuba - Das bringt dich weiter und
wird sich auszahlen. Konkrete Fortschritte sind im technischen Bereich zu
erkennen. Björn Andrae hat seine Annahme verbessert, Christian Pampel macht
bessere Angriffe von der Position vier. Norbert Walter ist im Block stärker
geworden und Ilja Wiederschein hat sich im Zuspiel verbessert. Armin Dewes hatte
nur einen Kurzeinsatz. Er hat sehr gut trainiert, aber das Pech, der vierte
Mittelblocker zu sein.
Die
"bessere Hälfte" der Weltliga-Teilnehmer trägt vom 13. bis 18.
August die Endrunde in Brasilien aus. Geht die deutsche Auswahl stattdessen in
Urlaub?
Nein. Wir haben noch Lehrgänge in Deutschland und fahren nach Finnland,
Kroatien und Tschechien, um dort Länderspiele zu bestreiten. Allerdings haben
wir nach dem letzten Weltligaspiel eine Woche Pause eingelegt.
Wann wird aus dem Bundestrainer Stelian Moculescu wieder der Vereinstrainer des
VfB Friedrichshafen?
Das ist ein fliegender Wechsel. Die Nationalmannschaftsphase geht Anfang
September zu Ende. Am 11. September ist dann der erste Trainingstag beim VfB
Friedrichshafen.
| Deutschland - Oberbayerisches Volksblatt |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Wieser
und Bachhammer stark im Sand
re - Volleyball vom Feinsten wurde beim Chiemgau-Beach-Ranglisten-Turnier geboten, das zum dritten Mal in Töging stattfand. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich allerdings nur sieben Mannschaften in dem für 16 Mannschaften angesetzten Turnier im Töginger Freibad «Hubmühle» ein.
Die Spiele wurden im
sogenannten «Double-Out-System abgehalten, das heißt, in Kurzform: Wer zweimal
verliert, ist ausgeschieden. Aufgrund der bereits fünf vorangegangenen Turniere
wurden die einzelnen Mannschaften anhand der bislang erreichten Punkte gesetzt.
Die Spiele wurden auf zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte in der «Rallye-Point-Zählweise»
(jeder Punkt zählt) ausgetragen.
Im
so genannten «kleinen Finale» setzten sich nach zwei hart umkämpften Sätzen
Eric Hagendorn und Alexander Khort (beide TSV Mühldorf) gegen Karl Bachhammer
und Florian Barke (beide TSV Winhöring) durch.
Im Finale war lange nicht abzusehen, wer als Sieger den Sandplatz im Töginger Freibad verlassen würde. Doch letztendlich behielten hier nach zwei spannenden und hart umkämpften Sätzen Tobias Wieser und Stefan Bachhammer (beide TSV Winhöring) die Oberhand gegenüber Christoph Zahn (TSV Gars) und Christian Wennes (TSV Chieming).
Die
Ergebnisse
1.
Tobias Wieser und Stefan Bachhammer, beide TSV Winhöring; 2. Christoph Zahn,
TSV Gars und Christian Wennes, TSV Chieming; 3. Eric Hagendorn und Alexander
Khort, beide TSV Mühldorf; 4. Karl Bachhammer und Florian Barke, beide TSV Winhöring;
5. Rupert Haslberger und Günter Walk, beide TSV Gars; 5. Thomas Gallinger und
Georg Kremer, beide TSV Trostberg; 7. Benjamin Lang und Florian Färber, beide
MTV Rosenheim II.
| Deutschland - Taunus Zeitung |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Julia
Horstschräer an hessische Top 20 heran
Wetteraukreis.
Sabine Kopp (TG Bad Soden), ehemalige Spielerin der SG Rodheim, führt die
aktuelle Beachvolleyball-Rangliste des Hessischen Volleyball-Verbandes an. 193
Punkte hat sie bislang angehäuft. Damit liegt Sabine knapp vor ihrer
Clubkollegin Julia Buhlmann (182) und bereits mit beträchtlichem Vorsprung auf
die nachfolgenden Daniela Gorissen (FTG Frankfurt/151), Jolanda Azubuike (TG Rüsselsheim/143)
und Tanja Busch (TSV Speyer/123) an der Spitze.
An Position 22 der 143 Spielerinnen umfassenden Statistik folgt mit 54 Zählern
Julia Horstschräer (SG Rodheim) als beste Vertreterin eines "Friedberger"
Vereins.
Weitere heimische Platzierungen: 26. Heike Petzold (SSC Bad Vilbel/50), 31. Rebecca Schäfer
(SG Rodheim/41), 45. Karen Zentgraf (SG Rodheim/24), 51. Pamela Schmidt (SG
Rodheim/21), 81. Jacqueline Pfeiffer (SG Rodheim/9), 86. Anna Fröhlich (SG
Rodheim/7) und Katharina Riegeler (SSC Bad Vilbel/7), 88. Ariette Bfrunk, Denise
Kuss (beide SG Rodheim/6) und Sabine Schäfer (SSC Bad Vilbel/6), 100. Inga
Erdtmann (SSC Bad Vilbel/4) und Jeanette Pfeiffer (SG Rodheim/4), 107. Pia Ganßmüller
(SSC Bad Vilbel/3), Julia Kopp und Eva Steubner (beide TSV Butzbach/3). (gg)
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Rekordbeteiligung
bei Beachvolleyball-Turnier
Für
Güstrower Teams diesmal nur ein dritter Platz
Güstrow Bei den diesjährigen Güstrower Stadtmeisterschaften im Beachvolleyball anlässlich des Inselseefestes waren 63 Mannschaften am Start. Der Sonnabend gehörte wieder den Männermannschaften. Hier waren 30 Teams an den Netzen zu sehen. Nach elf Stunden Volleyball konnten gegen 20.30 Uhr die Sieger geehrt werden. In diesem Jahr waren keine Güstrower Teams unter den ersten Drei, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass generell ein starker Zuspruch auswärtiger Mannschaften zu verzeichnen ist.
Die aus Schwerin stammenden Spieler Hauser/Knieper konnten sich gegen die Ludwigsluster Badel/Schumacher im großen Finale durchsetzen. Lange/ Jahnke (ebenfalls Ludwigslust) kamen auf Platz 3. Die Güstrower Kägebein und Leege belegten den 4. Rang. Im Mixed-Turnier am Sonntag waren 33 Mannschaften am Start. Dadurch musste ein Entscheidungsspiel schon vor dem eigentlichen Turnier über den Platz 32 entscheiden. Dieses verloren die Güstrower Aust/Dreier, für die somit schon sehr früh das Aus kam.
Eine große Schar von Mannschaften aus Schwerin und Ludwigslust hatte sich zu diesem Spektakel in Güstrow eingefunden. Wiederum wurden über zehn Stunden Volleyball den interessierten Zuschauern geboten. Im kleinen Finale errang das Güstrower Kägebein/Weber den 3. Platz. Die beiden Ludwigsluster Mannschaften Badel/Schallhorn und Gehmlich/Gudak standen sich im anschließenden Endspiel gegenüber. Leider kam es nicht zur Austragung dieser Partie, da das Team Badel/Schallhorn erschöpfungsbedingt aufgegeben hat.
Allen
Mannschaften konnte man ein großes Engagement nachweisen. Seitens der
Mannschaften ging ein Dankeschön an die Stadtverwaltung Güstrow für die
hervorragenden äußeren Bedingungen. Erste Anmeldungen für das Turnier 2003
liegen den Organisatoren bereits vor. Nachgedacht wird über einen neuen
Spielmodus. Sie sind bestrebt, wieder mehr Volkssportmannschaften aus der Güstrower
Umgebung an den Start zu holen.
Frank Mende
| Deutschland - Frankenpost |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Hoferin
Bettina Stumpf mit dem deutschen Nationalteam nach Zagreb
Die
Vorbereitungen auf die Europameisterschaften ab 17. August in Zagreb laufen auf
Hochtouren, und die deutschen Volleyball- Juniorinnen befinden sich im
Dauerstress. So auch die 18-jährige Bettina Stumpf, die am Wochenende mal
wieder auf Kurzbesuch bei der Familie in ihrer Heimatstadt Hof war. ,,Nach Rang
vier im Vorjahr wollen wir heuer unter allen Umständen aufs Treppchen'', bekräftigt
die 1.87 m große Nationalspielerin, die nach wie vor im Volleyball-Internat
Sinsheim bei Heidelberg trainiert und dort auch im nächsten Jahr ihr Abitur
,,bauen'' wird.
Nationaltrainer
Rudi Sonnenbichler lobt seine Schützlinge als den besten Jahrgang überhaupt
und traut ihnen zu, dass sie sogar das Zeug zum Europameister haben. ,,Der
Sieger ist automatisch für die WM 2003 qualifziert und da winkt wieder eine
Weltreise'', ist Bettina schon ganz kribbelig. Doch sie gehört mittlerweile
seit drei Jahren zum Nationalteam, hat an zwei Europameisterschaften
teilgenommen und weiß deshalb, ,,dass unheimlich viel Können und Glück dazu
gehören, um bei solchen Titelkämpfen ganz nach vorne zu kommen''.
So
wurde in den vergangenen Wochen viel Schweiß vergossen, damit die jungen
Volleyball- Nationalspielerinnen in EM- Form kamen. Im Rahmen eines zweiwöchigen
Trainingslagers in Italien wurde zunächst in Modena am athletischen Aufbau,
sprich der Kondition, gearbeitet, ehe in Ancona mehrere Trainingsspiele auf dem
Programm standen.
Zurück
in Deutschland folgte das erstklassig besetzte Acht- Nationen-Turnier in Ulm.
,,Das wurde von einem Pharmakonzern gesponsort. Wir waren in einem Fünf-Sterne-Hotel
untergebracht, es gab Preisgelder in Höhe von 120000 Euro'', berichtet Bettina
Stumpf. Die satte Siegprämie holten sich die deutschen Damen jedenfalls, mit
einem knappen 3:2-Finalsieg über Kroatien. Im Halbfinale hatte man Tschechien
mit 3:0 bezwungen, zuvor sämtliche Gruppenspiele gegen Spanien (3:0), Kroatien
(3:1) und Holland (3:0) mehr oder minder klar gewonnen. Jetzt folgt noch die
Vorbereitung in Heidelberg, wo die Mannschaft den letzten Feinschliff erhält.
,,Wir sind alle mächtig gespannt und fiebern den Titelkämpfen entgegen, denn
dann geht es richtig zur Sache'', versichert die Hoferin.
Sie
spielt übrigens auf einer neuen Position im Team, wechselte vom Mittelblock auf
außen. ,,Da fühle ich mich wohler, ich glaube, das liegt mir mehr'', sagt
Bettina. Bleibt nur, ihr und dem deutschen Nationalteam die Daumen zu drücken.
Und vielleicht kommen sie aus Kroatien ja auch alle zurück als frischgebackene
Junioren-Europameister.
Winfried Rank
| Deutschland - Lübecker Nachrichten |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Deutsche
Mädels gewinnen Turnier
Schwarzenbek - Eine Woche
lang stand die Stadt Schwarzenbek ganz im Zeichen des Volleyballs. Mit dem
3:2-Finalsieg gegen Italien setzte der deutschen Nachwuchs der Veranstaltung die
Krone auf. Fast 500 zuschauer waren Augenzeugen.
"Es
scheint ein verdammt guter Tag für Deutschland zu werden", hatte der
Hallensprecher beim Einspielen noch vor dem Finale prognostiziert. Minuten zuvor
hatten die deutschen Volleyball-Herren in Leipzig zum Abschluss der Weltliga
einen historischen 3:2-Sieg gegen Kuba gelandet. Gut zwei Stunden später tat es
ihnen der deutsche Nachwuchs gleich. Mit 3:2 bezwangen die deutschen Mädchen im
Finale des Acht-Nationen-Turniers Europameister Italien mit 3:2 (18:25, 25:18,
18:25, 25:23 und 15:10).
"Italien ist im europäischen Nachwuchs-Volleyball das Maß aller Dinge.
Nun haben wir innerhalb von einer Woche zweimal gegen die Azzurri
gewonnen", freute sich ein überglücklicher Bundestrainer Jens Tietböhl
nach dem Match. Im vierten Satz sah schon alles nach einer glatten Niederlage
aus. Mit 22:18 lagen die Italienierinnen in Front, ehe Stefanie Kestner (VCO
Dresden) Deutschland mit fünf Sprung-Aufschlägen wieder auf die Siegerstraße
brachte. Ein Schock, von dem sich die Italienerinnen bis zum Match-Ende nicht
mehr erholten. Fast 500 Zuschauer, unter ihnen auch Ben Tietböhl, Sohn des
Bundestrainers, peitschten die Deutschen Mädels zum nicht erwarteten Sieg.
Auch im Spiel um Platz sieben gab es eine Riesenüberraschung. Mit einem 3:1
(16:25, 25:19, 25:19. 25:9) gegen Spanien gewann Schweden das erste Länderspiel
einer Nachwuchsmannschaft seit es den Verband gibt. Unbeschreibliche Jubelszenen
spielten sich anschließend in der Halle ab. Bereits in der Vorrunden hatten die
Nordländer den Schweizern einen Satz abgetrotzt. "Die Schweden haben sich
mit ihrem herzerfrischenden Auftreten in die Herzen der Zuschauer
gespielt", freute sich auch TSV-Geschäftsführer Joachim Lehmann über den
Sieg des Außenseiters.
Der dritte Platz ging erwartungsgemäß an die Niederlande, die sich mit 3:1
(25:18, 24:26, 25:16, 25:17) gegen Frankreich durchsetzten. Die Holländerinnen
hatten im Halbfinale gegen Deutschland mit 0:3 (19:25, 17:25, 14:25) verloren.
Im Spiel um Platz fünf behielt Spanien mit 3:1 (25:13, 25:19, 25:23, 29:27)
gegen Belgien die Oberhand.
Großes Lob gab es auch für die Ausrichter. "Das, was hier geleistet
wurde, ist mehr als Standard. Ich traue der TSV-Volleyballabteilung sogar die
Ausrichtung einer Europameisterschaft zu", so Tietböhl. Gleichzeitig
ermutigte Thorsten Koch als zweiter Vorsitzender der deutschen Volleyballjugend
(DVJ) die Schwarzenbeker Verantwortlichen, sich um die Ausrichtung der Deutschen
E-Jugend-Meisterschaften im nächsten Jahr zu bewerben. Spontaner Kommentar von
Abteilungsleiter Klaus Dieckhoff: "Warum nicht? Gegenüber einem
Acht-Nationen-Turnier sind Deutsche Meisterschaften doch organisatorisch und
finanziell Peanuts." Insgesamt waren an den zehn Tagen mehr als 70 Helfer
aus vielen TSV-Abteilungen im Einsatz, die von einem siebenköpfigen
Organisationsstab koordiniert wurden. "Das Team hat von Tag zu Tag gelernt
und insgesamt eine nahezu perfekte Leistung abgeliefert", lobte
Abteilungsleiter Klaus Dieckhoff.
Viel Zeit zum Erholen bleibt den Verantwortlichen in Schwarzenbek allerdings
nicht. Bereit in zehn Tagen treffen sich am 17./18. August die besten
Nachwuchs-Beachvolleyballer zu den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften.
Holger
Marohn
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
TA-Gespräch mit Volleyball-Präsident Werner von Moltke
Seit 1997 führt
Werner von Moltke den Deutschen Volleyball-Verband als Präsident an, nachdem er
sich in seiner aktiven sportlichen Zeit als Zehnkämpfer in der Leichtathletik
(unter anderem Europameister 1966) einen Namen gemacht hatte. TA sprach rund
drei Wochen vor der Volleyball-WM der Frauen in Deutschland (30. August bis 15.
September) mit dem 66-Jährigen.
In Ihrer Biografie steht,
dass Sie in Mühlhausen geboren sind. Etwa im thüringischen Mühlhausen?
Ja. Mein
Vater war Kommandeur dort, ich bin aber mit drei Jahren weg nach Schlesien. Ich
komme aber immer wieder gern einmal nach Thüringen.
Wann haben Sie denn das
letzte Mal Volleyball gespielt?
Gestern mit
meinen Kindern. Beach-Volleyball.
Die Frauen haben am
Wochenende bei der Grand-Prix-Serie einen glänzenden dritten Platz belegt. Erhöht
das nicht zugleich die Erwartungshaltung für die WM?
Natürlich.
Aber damit müssen sie klarkommen. Ihre Erfolge in Asien waren toll, gestern
sind sie zurückgekommen, nun gilt es die letzten Wochen vor der WM für eine
ideale Vorbereitung zu nutzen.
Welches Ziel geben Sie denn
als Präsident vor?
Als manche im
Verband von Platz acht oder neun als Vorgabe sprachen, fragte ich: Seid ihr denn
bescheuert? Bei Olympia Sechste gewesen, dazu jetzt noch Heimvorteil, da muss
das Ziel doch mindestens Platz vier oder fünf sein. Ich spreche inzwischen von
einer Medaille.
Ein Ausscheiden in der
Vorrunde . . .
. . . wäre
eine Katastrophe. Daran will ich gar nicht denken. Das passiert auch nicht.
Die Frauen haben unter Hee
Wan Lee aus Südkorea einen deutlichen Aufschwung vollzogen. Ein ausländischer
Trainer als Erfolgsgarant der Auswahl?
Das muss
nicht sein. Er macht aber eine gute Arbeit. Ich würde natürlich durchaus auch
gern einen deutschen Trainer an der Spitze sehen. Doch da klafft eine Qualitätslücke.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass es einigen auch an Engagement fehlt.
Laufen die Frauen in der
Gunst den Herren den Rang ab?
Da sehe ich
überhaupt keine Konkurrenzsituation. Die Männer hatten am Wochenende bei den
zwei Spielen in Leipzig über 10 000 Zuschauer. Und sie haben zuletzt immerhin
die Besten der Welt geschlagen. Bei den Frauen sind mehrere WM-Spiele schon
ausverkauft. Ich habe das Gefühl, dass Volleyball immer mehr Interesse findet,
auch durch die neue Zählweise. Wir sind auf jeden Fall keine Dorfsportart mehr,
sondern ziehen Zuschauer an wie andere Ballsportarten auch.
56 Stunden Übertragungszeit
durch das Fernsehen während der WM stehen ja ebenfalls schon fest.
Das ist
erfreulich. Über die Medien müssen wir Aufmerksamkeit bei den Sponsoren
finden. Dabei ist klar, dass Leistung die wichtigste Voraussetzung für
Geldgeber ist.
Dass die Popularität
steigt, beweisen ebenfalls Fotos im Magazin "Stern", die dort demnächst
von den Damen zu bewundern sein werden. Freizügig wie Anni Friesinger?
Nein, aber es
sollen wohl sehr schöne Fotos sein. Jedenfalls waren die Spielerinnen vom
Fototermin sehr angetan.
Seit rund fünf Jahren
leiten Sie einen Verband, in dem es lange stagnierte. Hatten Sie manchmal Lust,
alles hinzuschmeißen?
Nein, auch
wenn es sicherlich Phasen gab, in denen die Ergebnisse nicht so erfreulich
waren. Doch die Strukturen und das Zusammengehörigkeitsgefühl haben mich immer
wieder optimistisch nach vorn blicken lassen. Es wäre wichtig und schön, wenn
die WM diese Zuversicht bestätigt.
Gespräch:
Gerald Müller
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Volleyballer
drängen mit Schlagkraft in die 1. Reihe
«Wir sind eine attraktive Sportart, füllen mit 5000 Zuschauern große Hallen, haben wieder tolle Erfolge und auch noch spektakuläre Meisterschaften in Deutschland. Jetzt müssen nur noch die Medien mitziehen, speziell das Fernsehen», sagte Werner von Moltke. Der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) hofft bei der Frauen-WM in Deutschland (30. August bis 15. September, Endrunde in Berlin) auf den Durchbruch.
Eine
Medaille und nicht Platz fünf bis acht müsse bei der WM das Ziel sein. Seit
dem mit einem 3:1 gegen den Olympiadritten Brasilien perfekt gemachten dritten
Platz in der Weltserie, der ersten internationalen Medaille seit EM-Bronze vor
elf Jahren, scheint Edelmetall möglich zu sein. «Die WM ist unsere Chance. Wir
haben über 50 000 Tickets verkauft und sind im Fernsehen», meint von
Moltke.
Mit
aller Macht will der ehemalige Zehnkämpfer die kränkelnde Sportart nach oben führen.
Kurzfristig wurde die von Brasilien zurückgegebene Frauen-WM mit einem Etat von
6,5 Millionen Euro nach Deutschland geholt. Die Männer-EM findet im September
2003 auch hierzulande statt, für die Ausrichtung der Beachvolleyball-WM 2005
ist Berlin Topfavorit.
Seit
2001 mischt Deutschland nicht nur in der Frauen-Weltserie sondern auch wieder in
der Männer-Weltliga mit. Noch 2001 gab es für die Frauen einen und die Männer
keinen Sieg. 2002 gewannen die Frauen sieben von 13 Spielen, die Männer
bezwangen den Olympiazweiten Russland und Atlanta-Olympiasieger Niederlande je
einmal und auch Kuba zweimal mit 3:2. «Entweder wir werden Weltmeister oder wir
müssen Fernsehzeiten kaufen.» Genau das machte der deutsche Meister VfB
Friedrichshafen mit seinen Champions-League-Spielen.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Juniorinnen:
Trainingslager mit 3 Siegen garniert!
Die letzten offiziellen Länderspiele als Vorbereitung auf die Juniorinnen-EM bestreiten die DVV-Juniorinnen derzeit in Frankreich. Gegen den Gastgeber gab es in St. Dié bislang drei Siege (3:2, 3:0, 3:0). Heute soll noch ein letzter Vergleich stattfinden. Am Donnerstag, 8. August, findet sich die Mannschaft dann in Heidelberg ein, wo Bundestrainer Rudi Sonnenbichler auch seinen endgültigen 12-er Kader für die EM in Zagreb/Kroatien (17.-25. August) berufen will.
Der Kader in Frankreich: Franziska Bremer, Bettina Stumpf, Beate
Lander, Tina Gollan, Julia Prus, Steffi Lehmann, Nadja Schaus (alle VC Olympia
Sinsheim), Kathleen Weiß, Jana Schumann (beide Schweriner SC), Anne Matthes,
Christiane Fürst, Grit Müller (alle Dresdner SC)
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
Sinje
Blöcker kommt mir ihrer Partnerin ihrem Saisonziel immer näher: Die Teilnahme
bei den Deutschen Meisterschaften. Momentan belegen sie Rang 15 der deutschen
Rangliste. Wir sprachen mit Sinje beim Beach-Cup in Bremerhaven.
Wie beurteilst Du bislang Deine Saison?
Naja, wir hatten uns ein bißchen mehr vorgenommen und hatten auch mehr
erwartet, aber die letzten zwei Turniere (Anm. Wangerooge und Bremerhaven) sind
sehr gut für uns verlaufen, so dass wir für den Schluß der Saison hoffen,
dass es noch weiter aufwärts geht, bzw. dass wir das Niveau halten können.
Was ist noch Euer Saisonziel?
Die Deutschen Meisterschaften in Timmendorf. Das wird allerdings sehr knapp,
da müssen wir noch ordentlich spielen, um dabei zu sein.
Wer ist für Dich der Favorit auf den Titel?
Das sind absolut Okka Rau und Stephanie Pohl.
Meinst Du, da kann im Moment keiner mithalten?
Ich habe noch nicht viel von den beiden gesehen, aber so souverän wir die
auch international spielen und in der Weltrangliste sind sie glaube ich an
Position 9. Höchstens Claasen/Deister könnten den beiden Konkurrenz machen.
Mal etwas ganz anderes: Was hat es mit Deinem eher
ungewöhnlichen Vornamen auf sich?
Den gibt´s sehr sehr selten, das stimmt. Meine Eltern haben den Namen aus
einem Namensbuch und er ist norddeutscher Herkunft. Ich komme ja auch ursprünglich
aus Hamburg.
Wenn Du die freie Wahl hättest, mit wem würdest Du
gerne mal ein Turnier spielen?
Natürlich mit Beate. Obwohl vielleicht irgendeine Brasilianerin, ach nee,
eigentlich nicht. Mit Beate!
Nenn mir einen guten Grund, warum Du Beach-Volleyball
spielst.
Weil man da jedes Wochenende draußen ist, die Sonne genießen kann und dass
man zusätzlich Sport treibt.
Hast Du einen Angstgegner, gegen den Du nicht gerne
spielst?
Das ist unser Team selber.
Du meinst also, ihr könntet Euch nur selbst
schlagen.
(lacht) Ja, genau.
Worauf freust Du Dich im Moment am meisten?
Auf morgen (Anm. Das Interview fand Samstags abend vor dem Halbfinale statt).
Morgen sind nochmal zwei Spiele für uns angesagt, Einzug ins Finale, und dann
mal gucken, was dann noch passiert. Darauf freue ich mich jetzt am meisten.
Wie beurteilst Du die Entwicklung von
Beach-Volleyball in Deutschland?
Ich habe vor fünf Jahren das letzte Mal gespielt und da war das Niveau noch
um einiges tiefer und es wurde auch nicht so gut vermarktet. Die Vermarktung ist
besser geworden und die Konkurrenz ist auf jeden Fall auch stärker. Es ist
alles viel professioneller.
Welche drei Dinge würdest Du mit auf eine einsame
Insel nehmen?
Da muss ich jetzt aber überlegen. Auf jeden Fall meinen Freund, ein
Erste-Hilfe-Pack und das reicht dann.
Wie beurteilst Du unsere Seite
www.beach-volleyball.de?
Ich war letzte Woche das erste Mal drauf und ich finde sie sehr gut. Es sind
schöne Bilder drin, da kann man sich Bilder von sich selbst runterziehen, das
finde ich sehr praktisch. Der Informationsgehalt ist doch sehr hoch, auch für
nicht-professionelle Spieler. Auch mit den Beach-Anlagen in Deutschland ist sehr
praktisch.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
FIVB
Worldtour in Osaka und Cadiz
Insgesamt
neun deutsche Beach-Teams werden ab Mittwoch in die internationalen FIVB
Wettbewerbe einsteigen. Die vier deutschen Damenduos treten im japanischen Osaka
und die fünf deutschen Herrenteams im spanischen Cadiz gegen die
internationalen Stars an.
Als
einziges Damenteam bereits für das Hauptfeld gesetzt sind Stephanie Pohl und
Okka Rau, die am Freitag ins Geschehen eingreifen werden. Durch die
Qualifikation müssen sich ab Mittwoch Andrea Ahmann/Jana Vollmer, Helke
Claasen/Judith Deister und Geeske Banck/Martina Stein kämpfen.
Bei
den Herren sind bereits Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Jörg Ahmann/Axel
Hager gesetzt. Durch die Qualifikation müssen David Klemperer/Niklas
Rademacher, die Gewinner des Masters in St. Peter Ording Julius Brink/Kjell
Schneider und Matthias Karger/Maarten Lammens.
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel