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| Deutschland - WM-in-Bremen-News |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Frauen-WM
in Bremen: Sonderangebot für Vereine
Das Fieber steigt -
auch in Bremen, wo vom 6. bis 12. September die Zwischenrunde, ein Viertelfinale
sowie ein Halbfinale um die Plätze 5 bis 8 der Volleyball-WM der Frauen
ausgetragen wird. Für alle Vereine bietet das LOK Bremen deshalb
Sonderkonditionen auf die Eintrittskarten.
Das
Angebot aus Bremen:
Vereine erhalten bei Sammelbestellungen ab 10 Karten auf die Eintrittsticktes
bis zu 17,5 % Ermäßigung auf den Netto-Einkaufspreis.
Kartenbestellungen sind
zu richten an: Volleyball-WM 2002, LOK Bremen, Stadthalle Bremen, Bürgerweide,
28209 Bremen. Unsere E-Mail-Adresse: wm2002@volleyball-bremen.de
Matthias
Freese
LOK Bremen
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Mittwoch. 07. August 2002 |
DVV-Volleyballerinnen kehrten heim
Frankfurt - Für die Uhrzeit war die Laune bestens: Um 6 Uhr in der Früh
landete die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen direkt aus
Hongkong kommend auf dem Frankfurter Flughafen.
Zurück
sind sie nun aus Asien und fuhren zur kurzen Regeneration nach Hause, die
Heldinnen von Hongkong, die beim Grand Prix der weltbesten Volleyballnationen
sensationell Bronze holten. Da strahlte nicht nur der DVV-Tross um Bundestrainer
Hee Wan Lee, auch dem bedachten DVV-Sportdirektor Siegfried Köhler, der das
Team am Frankfurter Airport in Empfang nahm, konnte man die Freude richtig
anmerken.
"Hee
Wan und ich hatten das vor der Asien-Reise einmal durchgerechnet, wen wir beim
Grand Prix schlagen können und wen nicht. Das sah eigentlich gar nicht so
schlecht aus. Aber Platz drei ist dann doch wohl mehr als überraschend",
findet Köhler. Und Lee, der durchaus harte Kritik an seinen Spielerinnen üben
kann, wenn's mal nicht so läuft, fand deutliche Worte: "Ich bin sehr stolz
auf meine Mannschaft. Wir haben Volleyball-Geschichte geschrieben!" Das
muss man erst einmal sacken lassen.
Auf
jeden Fall hat sich das DVV-Ensemble dem genähert, was sein Präsiden Werner
von Moltke vor einiger Zeit (und da schüttelten auch Experten die Köpfe)
postuliert hat: Eine Medaille bei den Welt-Titelkämpfen im eigenen Land.
"Natürlich weiß die Mannschaft genau, dass der Druck nach Bronze in
Hongkong jetzt viel größer ist", weiß Köhler, "aber das
Selbstvertrauen ist mindestens im gleichen Maße gewachsen." Vor allem wohl
durch die überragenden Matches gegen Brasilien, gegen das man im dritten
Aufeinandertreffen nach 2:3 und 3:0 in der Vorrunde mit 3:1 die Medaille holte.
Die Südamerikanerinnen um Weltstar Erika gehören zu den WM-Titelfavoriten.
Doch
auch Köhler weiß, dass es trotz dieser exorbitanten Leistung in Fernost ab dem
30. August in Münster eine neue Situation geben wird. "Wir haben eine
unerhört schwere Vorrundengruppe", mahnt der DVV-Direktor, "Japan,
Bulgarien und Italien · da wird die Tagesform ganz entscheidend sein."
Allerdings vertraut auch Bundestrainer Lee darauf, dass nach dem jüngsten
Erfolg beim Weltklasse-Turnier, die deutsche Mannschaft Spiele "entscheiden
kann, die auf der Kippe stehen."
Im Übrigen hat sich
der Koreaner Lee in Asien einen tiefen Eindruck über die Personalien in seinem
Team verschafft. So hat sich beispielsweise Beatrice Dömeland, seit Jahren
eigentlich hinter Tanja Hart nur zweite Zuspielerin, so entscheidend verbessert,
dass es für die Letztgenannte schwer werden dürfte, die Dresdnerin noch zu
verdrängen. Mit zwei Stellerinnen auf diesem Niveau ist Lee zu beneiden.
Gesetzt dürfte nach einem überragenden Turnier auch die Neu-Münsteranerin
Birgit Thumm sein, die im Mittelblock neben Lisa Kulakowa erste Wahl sein müsste.
Und an der Ex-USC-erin Angelina Grün, der zweitbesten Punktesammlerin des Grand
Prix, führt ohnehin kein Weg vorbei, sodass sich Köhler sicher nicht aus dem
Fenster lehnt, wenn er sagt: "Die erste Sechs steht im Groben."
Lutz Hackmann
| Deutschland - DVV-WM-News |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Bouaga
wird in den 18-er WM-Kader nachnominiert
Christina
Schultz gestrichen – Auch Polen und Italien mit Änderungen!
Heute
gab es die erwartete Nachnominierung von Atika Bouagaa. Bundestrainer Hee Wan
Lee setzte die 20-jährige vom USC Münster auf die 18-er Liste anstelle von
Christina Schultz. Schultz kann auf Grund von latenten Knieproblemen die WM
nicht bestreiten.
Eine
Änderung des 18-er Kaders ist nach den Regularien der FIVB bis 21 Tage vor
Beginn der WM (also bis spätestens zum 9. August) möglich. Jedes Team kann
maximal zwei Spielerinnen austauschen. Bouagaa hatte zuletzt beim Grand Prix
durch ihre Unbekümmertheit und ihre starken Sprungaufschläge überzeugt.
Zwei
weitere WM-Teams haben von dieser Möglichkeit ebenfalls Gebrauch gemacht:
Italien und Polen wechselten ebenfalls jeweils eine Spielerin. Bei Italien steht
nun Valentina Fiorini anstelle von Jenny Barazza im Kader. Und Anna Podolec
ersetzt in der polnischen Mannschaft Mariola Barbachowska.
Für
die WM muss jeder Trainer sein Team auf 12 Spielerinnen reduzieren. Dies muss spätestens
am 29. August passieren, einen Tag vor WM-Beginn.
Der
18-er Kader des DVV sieht damit folgendermaßen aus: Beatrice Dömeland, Kerstin
Tzscherlich, Christin Guhr (alle Dresdner SC), Julia Schlecht, Kathy Radzuweit,
Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa,
Birgit Thumm (alle USC Münster), Tanja Hart, Verena Veh (beide SSV Ulm ALIUD
PHARMA), Sylvia Roll (Schiavo Jesi), Angelina Grün (Volley Modena), Olessya
Kulakova (RC Cannes), Christina Benecke, Hanka Pachale (beide Romanelli
Florenz), Jana Müller, Ulrike Jurk (beide Schweriner SC).
| Hamburg - ETV-News |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
1.
Damen des TSV Hohenhorst wechseln zum ETV
Nach dem Aufstieg in
die Regionalliga Nord haben die 1. Damen des TSV Hohenhorst ein neues Zuhause
gefunden. Nach einigen Gesprächen -
mit besonderem Dank an Olaf Horneburg - ist der Wechsel zum Eimsbütteler TV
perfekt.
Zudem war die Sponsorensuche bereits recht erfolgreich, so kommt
finanzielle Unterstützung zum einen von der Firma Ekornes, die den Bequemsessel
Stressless® herstellen (vielleicht
braucht den noch der eine oder andere Trainer...), zum anderen
von Pokale und Ehrenpreise Utzig. Des weiteren wird der Schriftzug der Firma
KOSSEL KOMMUNIKATION auf den Hosen erscheinen.
Die Mannschaft konnte im wesentlichen zusammengehalten werden,
zudem ist mit der Rückkehr der Schwangeren-Fraktion (das klassische
Frauenmannschaftsproblem;-)) zu rechnen. Neue Spielerinnen sind allerdings
dennoch herzlich willkommen, trainiert wird ab dem 8.8. zweimal die Woche, zunächst
dienstags weiterhin in Jenfeld und donnerstags
auf dem Großfeld in der Gustav-Falke-Halle plus einmal Krafttraining. Ab
September steht dann eine zweite Hallenzeit in Eimsbüttel zur Verfügung. Also,
wer die ETV-Damen beim Projekt Klassenerhalt tatkräftig unterstützen möchte,
darf gerne vorbeischauen! (Kontakt: Trainer Christian Grussendorf, Tel.:040/
69692263)
Ansonsten freuen sich
die Damen über lautstarke Unterstützung bei den Heimspielen, die sowohl als
Doppelspieltage mit den Regionalligaherren des ETV in der Eimsbüttler
Gustav-Falke-Halle als auch in der Farmsener Halle Münzelkoppel ausgetragen
werden.
mutzig
| Deutschland - Smash-News |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Qualifikation zu Weltserienturnieren
Bei
der Qualifikation zum Weltserienturnier in Osaka treffen am Donnerstag Geeske
Banck und Martina Stein auf die Französinnen Riera/Berjonneau. Andrea Ahmann
und Jana Vollmer spielen gegen Valencia-Laura aus Mexiko und Helke Claasen und
Judith Deister müssen sich gegen die Norwegerinnen Hakedal/Torlen durchsetzen.
Pech
in der nächsten Runde: sollten Banck/Stein und Ahmann/Vollmer ihre Partien
gewinnen, treffen sie anschließend aufeinander. Claasen/Deister müssen sich,
wenn sie gegen die Norwegerinnen bestehen, mit dem Sieger der Partie Ayako-Oda
(Japan) gegen Minusa-Pulina (Lettland) auseinandersetzen.
Okka
Rau und Steffi Pohl sind bei den Damen ebenso für das Hauptfeld gesetzt wie bei
den Herren im spanischen Cadiz die Teams Jörg Ahmann/Axel Hager und Jonas
Reckermann/Markus Dieckmann.
Hier
hatten Brink/Schneider und Klemperer/Rademacher in der ersten
Qualifikationsrunde ein Freilos, nachdem allerdings Julius Brink und Kjell
Schneider zuvor in der länderinternen Ausscheidung gegen Karger-Lammens hart kämpfen
mussten, um mit 21:16 und 23:21 weiter zu kommen. In der zweiten
Qualifikationsrunde treffen Brink/Schneider nun auf die Letten Grinbergs-Stals,
während es Klemperer/Rademacher mit den Schweden Magnusson M.-Brinkborg zu tun
haben. Aber auch hier treffen im Falle eines Sieges beide deutschen Teams in der
entscheidenden dritten Runde aufeinander !
| Deutschland - Torgauer Zeitung |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Insolvenzverfahren
oder Eröffnung mangels Masse
Vereinsleben: TZ im Gespräch mit B. Wöste
(SGV 84 Torgau)
Torgau (TZ). In den zurückliegenden
zehn Jahren hatte sich die Sportgemeinschaft Volleyball 84 Torgau (SGV 84) prächtig
entwickelt. Zwei Damenmannschaften sowie eine Herrenmannschaft im Spielbetrieb
der Volleyball-Hobby-Kreisliga bzw. Kreisklasse.
Vizemeister- und ein
Meistertitel für die Damen belegen die gute Arbeit. Wegen der wirtschaftlichen
Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem SGV-Vereinshaus wechselten die
Damen zum Jahresbeginn geschlossen zum SSV 1952. Die verbleibenden knapp 40
Mitglieder in den Abteilungen Volleyball (1. Herren, Alte Herren) und Badminton
versuchen, das in Schräglage gekommene Boot in ruhiges Fahrwasser zu bekommen.
Eine Pächterin wurde für
das Vereinslokal gefunden. Doch damit waren nicht die finanziellen Sorgen der
84er "verpachtet". Auf Grund chronischer Zahlungsschwierigkeit, die
sich aus den monatlichen Fixkosten und noch ausstehenden Zahlungen an Baufirmen
summiert, stellte der Vereinsvorstand am 15. Juli den Antrag auf Insolvenz. Über
die aktuelle Situation unterhielt sich die TZ mit Vorstandsmitglied Birgit Wöste.
Wer wurde als Insolvenzverwalter
eingesetzt?
B. Wöste: Rechtsanwalt
Hawelka aus der Kanzlei Hauser, Hübner, Hawelka aus Leipzig.
TZ: Wie ist der gegenwärtige Stand des
Insolvenzverfahrens?
Eingeleitet wurde das vorläufige Insolvenzverfahren. Mit Herrn Maier,
Mitarbeiter der Kanzlei von Herrn Rechtsanwalt Hawelka, gab es ein ausführliches
Gespräch. In dem konnten wir die Situation des Vereins schildern und haben alle
erforderlichen Unterlagen vor-gelegt. Herr Hawelka wird nun das Gutachten
schreiben zu der Frage, ob ein Insolvenzverfahren durchgeführt oder die Eröffnung
mangels Masse abgelehnt wird.
Wie hoch sind die Schulden, die die SGV
84 scheinbar zerdrücken und den Vorstand zu diesem Schritt veranlasste?
Die Hauptforderung steht der Kreissparkasse Torgau-Oschatz zu, nämlich das
Darlehen für den Grundstückskauf an der Eilenburger Straße. Weitere
Forderungen unterschiedlicher Gläubiger belaufen sich auf circa 18 000 Euro.
Wie kam diese Schuldenlast zu Stande?
Der Verein hatte ursprünglich einen Pächter für die Vereinsgaststätte
gefunden, der aber kurzfristig absprang. Dies passierte noch ein weiteres Mal,
so dass schließlich Vereinsmitglieder den Kneipenbetrieb in ihrer Freizeit
aufrechterhielten. Die dadurch erzielten Einnahmen reichten jedoch nicht, alle
Forderungen abzudecken.
Ist es richtig, dass sich der überwiegende
Teil der Mitglieder vom selbstgeschaffenen Vereinshaus und der Gaststätte
"Zur Grotte" trennen will?
Nein. In den letzten Mitgliederversammlungen wurde eindeutig festgehalten,
dass die Mitglieder das Haus gerne halten würden, schließlich steckt viel
ehrenamtliche Arbeit darin. Darum wünschte die Mehrheit, dass mit Hilfe eines
neuen Pächters das Haus mit der Kneipe weitergeführt wird. Wie die Meinung der
Mitglieder nach der aktuellen Situation aussieht, dass wird sich auf der nächsten
Mitgliederversammlung zeigen.
Wann soll das Insolvenzplanverfahren eröffnet
werden?
Die Eröffnung des Insolvenzplanverfahrens ist abhängig davon, dass die
Verfahrenskosten durch den Verein aufgebracht werden können. Hier haben wir
bislang noch keine konkreten Zahlen, doch auch die ungefähren Zahlen lassen uns
eher pessimistisch in die Zukunft sehen. Wir werden dies in einer neuen
Versammlung mit den Mitgliedern besprechen müssen.
Ist der Sportbetrieb gefährdet?
Bislang ist nur der Sportbetrieb im Vereinshaus selbst gefährdet, da wir
sowohl bei den Stadtwerken wie auch beim Abwasserzweckverband offene Rechnungen
haben. Die Anmietung der städtischen Sporthallen läuft unproblematisch weiter
und insbesondere die Haftpflichtversicherung für alle Vereinsmitglieder beim
Landessportbund ist bereits bezahlt. Auf diesem Wege möchten wir schon einmal
mitteilen, dass wir für die nächste Mitgliederversammlung den 6. September
angesetzt haben, um 18 Uhr. Bis dahin hoffen wir alle Informationen zu haben,
wie es mit dem SGV 84 weitergeht.
Gespräch: Thomas Manthey
| Deutschland - Süddeutsche Zeitung |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Vor
der WM werden die Volleyballerinnen vom Erfolg überrascht
Frankfurt /Main – Spaß hätten sie gehabt,
sagt Volleyball- Bundestrainer Hee Wan Lee. Nichts zu spüren von Heimweh oder
Lagerkoller nach vier Wochen Asienrundreise mit den Stationen Tokio, Manila,
Macao und zuletzt Hongkong. In diesen vier attraktiven Orten fand die
Grand-Prix-Serie des Volleyball-Weltverbandes statt und an der nahmen
Deutschlands Volleyballerinnen teil. Gegen die Großen der Zunft wie Russland,
China, Brasilien und Japan spielen zu dürfen, war als ideale Vorbereitung auf
die Weltmeisterschaft gedacht, die vom 30. August bis zum 15. September in acht
deutschen Städten ausgetragen wird.
Bei
vorherigen Grand-Prix-Teilnahmen hatte es wenig zu gewinnen gegeben, meist
kehrten sie enttäuscht und zerstritten zurück. Auch dieses Mal hatten Kritiker
gewarnt. So kurz vor der WM eine solche Tortur, lange Reisen, viele Niederlagen,
viel Frust, das könne keine gute Aufbauphase werden. Doch es kam anders. Plötzlich
gab es Siege über den Olympia-Dritten Brasilien, über WM-Vorrundengegner Japan
und noch ein paar mehr, so dass aus den drei Asienwochen vier wurden, weil sich
die Deutschen für die Finalrunde qualifizierten.
Auf
der Verbandsgeschäftsstelle in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise brach
hektisches Treiben aus. Denn für diesen Fall hatten die Funktionäre nicht
vorgesorgt. Visa mussten besorgt und Flüge umgebucht werden. Teamarzt Paul
Schmeing reiste gar vorzeitig ab, weil er keine Urlaubstage mehr zur Verfügung
hatte. Und auch der Bundestrainer staunte: „Ich habe den Spielerinnen vor dem
letzten Vorrundenspiel angeboten, wenn ihr lieber nach Hause wollt, wird niemand
sauer sein.“ Doch die Frauen hatten Spaß an dem Trip, wurden Dritte, hinter
Russland und China, und freuten sich über 60000 Dollar Preisgeld. „Die dürfen
die Spielerinnen untereinander aufteilen“, beschloss Verbandspräsident Werner
von Moltke. „Das haben sie sich verdient.“
Die
ungewohnten Erfolgsmeldungen ließen die Hoffnungen auf eine erfolgreiche WM
wachsen. In den Tagesthemen wurden die Deutschen gar zu „einem der drei
Medaillenkandidaten bei der WM“ ernannt. Darüber kann Hee Wan Lee nur lachen.
Der gebürtige Koreaner, der seit 21 Jahren in Deutschland lebt, bleibt bei
seiner Zielsetzung: „Wenn wir Platz acht erreichen, ist das schon okay.“
Während
er in Asien für gute Nachrichten sorgte, sagten hierzulande zwei Leistungsträgerinnen
vergangener Tage ihre WM-Teilnahme ab: Die Schwerinerin Christina Schultz sieht
sich der Belastung nicht gewachsen und Hanka Pachale glaubt, nach einer
Knie-Operation nicht rechtzeitig fit zu werden. Die Absagen stufen viele als großen
Nachteil ein. Hee Wan Lee nicht.
Lees
Chef von Moltke will mehr als nur Platz acht. Der ehemalige Zehnkämpfer redet
vom Erreichen des Halbfinales oder gar von einer Medaille. Dafür hat von Moltke
seit zwei Jahren gearbeitet. In Münster, wo die Deutschen ihre Vorrunde spielen
und auf Italien, Japan, Bulgarien, Tschechien und Mexiko treffen, ist das Feld
bestellt, um am 30. August mit der Eröffnungsfeier das Startsignal zu geben.
Bundespräsident Rau wird die WM eröffnen, die Popgruppe Bro’Sis soll ein,
zwei Liedchen trällern, und wenn am Finaltag am 15. September Bundeskanzler
Gerhard Schröder in der Berliner Max-Schmeling-Halle den Weltmeister 2002
geehrt hat, dann will von Moltke auf eine WM zurück blicken können, die in
guter Erinnerung bleibt.
Im
vergangenen Jahr waren es die Eishockeyspieler und Basketballer, die von sich
reden machten. Kürzlich waren es die Schwimmer und in diesen Tagen die
Leichtathleten, die mit ihren Europameisterschaften Aufmerksamkeit genießen,
wie sie sich auch die Volleyballer wünschen. Etwa 400 Medienvertreter haben
sich angesagt, der Kartenvorverkauf läuft gut und die sportlichen Leistungen
– wie beim Grand Prix deutlich wurde – stimmen. Nun gilt es noch ein wenig
PR-Arbeit auf deutschem Boden zu leisten. Werbung in eigener Sache, die Spaß
macht. Ganz im Sinne des Trainers, denn Hee Wan Lee heißt übersetzt: „mit
Spaß zu Ende bringen.“
Klaus Wegener
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Junges,
schlagkräftiges Team kämpft um Spitzenplatz
Kader
des 1. VC Parchim für Bundesligasaison komplett
Parchim Für die Bundesligavolleyballerinnen des 1. VC Parchim hat die
Saison bereits mit einem Trainingslager in Waren an der Müritz begonnen. Der
scharfe Start in die zweite Liga erfolgt aber erst am 22. September zu Hause
gegen das Team von CVJM zu Hamburg.
Bis dahin hat Trainer
Thomas Schmidt noch einiges zu tun, um die neu formierte Mannschaft an die Form
der vergangenen Spielserien heranzubringen. Denn mit Annika Schulz, Kathleen Weiß
(beide Schweriner SC, 1. Bundesliga), Daniela Engel, Anika Munsch und Stephanie
Müller (SV Fortschritt Neustadt-Glewe) sowie Nicole Stobäus (unbekannt) hat
die Mannschaft Abgänge zu verzeichnen, die erst einmal kompensiert werden müssen.
Neu in das Team der
Parchimer kommen einige junge Spielerinnen der ehemaligen Regionalligamannschaft
des Schweriner SC, die allerdings schon seit Saisonende mit dem Kader der 2.
Bundesligavertretung trainieren. Das sind Ingrid Wolgien, Katharina Wilk,
Stephanie Müller und Linda Dörendahl sowie die Jugendnationalspielerinnen
Swantje Basan und Claudia Bimberg.
Damit wird der 1. VC
Parchim um seinen Mannschaftskapitän Anke Brenmöhl mit einem
Durchschnittsalter von 18,5 Jahren als eines der jüngsten Teams der Staffel ins
Rennen gehen.
In der vergangenen
Saison erreichten die Parchimerinnen hinter dem USC Braunschweig mit nur einem
Spiel Rückstand den zweiten Platz und steigerten sich zum Vorjahr sogar noch um
einen Rang. Dabei verlief das letzte Spieljahr doch etwas holprig. Zum einen
standen dem VCP-Trainer oft die beiden Stützen der 2000/01-er Saison, Kathleen
Weiß und Anika Schulz (Eisatz in der 1. Bundesliga beim Schweriner SC), nicht
zur Verfügung, hinzu kamen einige verletzungsbedingte Auffälle und so musste
das Parchimer Team einige Male umgestellt werden.
In der abgelaufenen
Saison standen nur vier Fünfsatz-Spiele bei den Eldestädterinnen zu Buche,
davon wurden zwei gewonnen (gegen CVJM Hamburg und Neustadt-Glewe). Im Jahr
davor waren es noch doppelt so viele Tie-Break-Herausforderungen (fünf
gewonnen) für das Parchimer Team. Insgesamt gewannen die VCP-Damen 16 Partien
und verloren vier (Olfen, Braunschweig zweimal, Zeuthen-Eichwalde).
In der kommenden Saison
wird es für den Parchimer Sechser in der 2. Liga doppelt so schwer werden wie
bisher. Erstens ist der 1. VC Parchim mittlerweile eine feste Größe in der
Staffel und als spielstark bei den Gegnern bekannt, zweitens geht die Mannschaft
mit Trainer Thomas Schmidt neu formiert in die Punktspielserie und drittens sind
einige Unbekannte im 2002-er Feld der Liga. Neu in der Staffel spielen
Erstligaabsteiger SCU Emlichheim sowie die Teams des MTV Obernkirchen und der
Warendorfer Spielunion.
Eine erste
Standortbestimmung für die Parchimerinnen wird es am Donnerstag, dem 29. August
in der Schweriner Kongreßhalle geben, wenn der 1. VC Parchim gegen den
Lokalrivalen SV Fortschritt Neustadt-Glewe in einem Freundschaftsspiel (Anpfiff:
16 Uhr) antritt. Dort werden die Eldestädterinnen auf einige Bekannte treffen,
was dem Duell sicher etwas mehr Brisanz bringt.
Für den neuen Manager
der Mannschaft, Arnold Voss, ist die Zielstellung für die kommende Saison klar
umrissen: "Mit dem Stammkader der letzten Saison und den jungen neuen
Spielerinnen haben wir eine schlagkäftige Truppe, die durchaus in der Lage ist,
das Ergebnis der Vorsaison zu wiederholen. Und ich lasse auch den Angriff auf
den Staffelsieg nicht aus meinen Gedanken".
Thomas Schmidt liebäugelt
ebenfalls mit einem Platz in der Liga-Spitze. "Immerhin haben wir
Deutschlands Spitzen-Jugendspieler im Kader (A-Jugend Deutscher Vizemeister,
B-Jugend Deutscher Meister), die für ihr Alter schon sehr viel Erfahrung
mitbringen", begründet der Parchimer Trainer seine Aufgabenstellung.
Der 1. VC Parchim wird
in der kommenden Saison mit neuer Spielkleidung auftreten, gesponsert vom
Schweriner Autohaus Wilk & Partner (Mazda). Der bisherige Hauptsponsor des
Teams, Autohaus Tiroux & Waldmüller, hat sich nach jahrelanger guter
Zusammenarbeit zurückgezogen, bleibt aber dem Volleyball-Club als Sponsor
gewogen.
Vor allem die neuen
Spielerinnen des Bundesligateams sind schon auf das fachkundige Parchimer
Publikum gespannt. Spielort ist wie gewohnt die Sporthalle Am Fischerdamm,
Spielbeginn der Heimspiele 15 Uhr. Lediglich an den Doppelpunktspielwochenenden
beginnt das Sonnabend-Duell erst um 18 Uhr. Thomas
Zenker
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Der "General" gibt sich locker
Zum Trainingsauftakt des Moerser
SC flachst Trainer Johann Verstappen.
Wer
behauptet eigentlich, dass Niederländer kein sonniges Gemüt haben? Gut, sie
waren nicht bei der Fußball-WM, aber das Lachen haben sie wohl noch nicht
verlernt. Zumindest Johan Verstappen nicht, Coach des Volleyball-Erstligisten
Moerser SC. Aber wen wundert´s, immerhin geizte die Sonne in seinem
Spanien-Urlaub augenscheinlich nicht mit Anwesenheit. "Ein Markisen-Verkäufer
im sonnigen Spanien - grotesk, oder", flachste er selbst beim
Trainingsauftakt der "Adler" im Sportzentrum Rheinkamp am Montag. Ganz
schön locker, für einen "General".
Oder
waren es doch nur die sensationellen Maximalkrafttests, die seine Schützlinge
zuvor hinlegten? Die scheinen schon jetzt in einer hervorragenden Verfassung zu
sein - zumindest die neun "Volleyball-Verrückten", die den Weg ins
Sportzentrum fanden. Denn während der jugoslawische Neuzugang Radomir Mijovic
noch in seiner Heimat verweilt (er soll kommende Woche zur Mannschaft stoßen),
stoppte Mittelblocker Stefan Trienen eine Autopanne. Da kann man nur hoffen,
dass das direkt zu Beginn der Vorbereitung kein böses Omen war.
Ein
Elf-Mann Kader also, mit dem der MSC den Klassenerhalt schaffen will. Aber
denkste, wieder einmal die Rechnung ohne MSC-"Macher" Günter Krivec
gemacht. Der schneite kurz vor Trainingsende vorbei und ließ die Katze aus dem
Sack: Novak Stankovic, 28 Jahre jung, Mittelblocker - so der Steckbrief in
Kurzform. Er wird wahrscheinlich künftig das Trikot der Grafenstädter überstreifen
und bringt jede Menge Erfahrung mit. Immerhin spielte der Jugoslawe sechs Jahre
für Roter Stern Belgrad, das kann sich sehen lassen. Ein Sorgenkind ging beim
ersten, allerdings lockeren Training sehr motiviert zur Sache: Zuspieler Torben
Tidick, der "Schweiger". Und das, obwohl er sich zuletzt beim Länderspiel
in Leipzig eine Patellasehnen-Verletzung zuzog. Die Europameisterschaft in Polen
ist für ihn definitiv "gestorben". Zum Saisonauftakt will er aber
wieder topfit sein.
Ein
weiteres Gerücht, sozusagen der "Evergreen" unter den Gerüchten der
letzten Monate, konnte Günter Krivec endgültig aus der Welt schaffen. Georg
"Hammer-Schorsch" Grozer wird für den MSC wohl keine Bälle mehr
"totmachen". "Es wäre utopisch, er passt einfach nicht in das
Mannschaftsgefüge, nicht in unser Konzept", erklärte Günter Krivec. Man
stelle sich vor - "Magic-Schorsch" zusammen mit seinem Sohn am Netz -
Probleme wären vorprogrammiert. Außerdem setzt der MSC auf die Jugend, der
Umbruch des letzten Jahres hat Bestand. Und die Früchte sollen schon bald
geerntet werden, zusammen mit Johan Verstappen, auf den Krivec große Stücke hält.
Ein Drei-Jahres-Vertrag für einen MSC-Trainer, wann hat es das zuletzt gegeben?
"Wir
bauen hier etwas Großes auf, wollen in naher Zukunft zu den absoluten Topteams
in Deutschland gehören", macht der "General" unmissverständlich
deutlich. "Und das geht nur über die Jugend, ein Konzept, dem wir treu
bleiben werden".
Treu
sind vor allem auch die Fans, die dummerweise ihr blaues Wunder beim Saisonstart
erleben könnten. So will die Stadt nicht mehr als 520 Zuschauer bei den
Heimspielen im Sportzentrum Reinkamp zulassen. Lüftungsprobleme lassen
angeblich nicht mehr Fans zu. Vielleicht baut die Stadt eine große Leinwand vor
der Halle auf, für die restlichen 500 Zuschauer. Oder einfacher: Lüftungsanlage
sanieren. Der guten Stimmung beim abschließenden Fußballspiel machte das Belüftungssystem
am Montag jedenfalls keinen Strich durch die Rechnung. Doch eines sei angemerkt,
liebe "Adler": Bleibt doch besser beim Volleyball!
| Deutschland - Saarbrücker Zeitung |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Barfuß
greift Schu nach den Sternen
A-Jugend-Beachvolleyballmeisterschaften am Wochenende am Bostalsee
Bosen
(np). Qualifiziert für dieses Turnier haben sich alle Titelträger der
einzelnen Landesverbände. Je fünf Teams der Nord- und Süddeutschen
Meisterschaften sowie einige Nationalteams mit einer Wildcard, so dass bei den Männern
und Frauen je 32 Teams starten.
Als
saarländischer Landesmeister hat sich vom TV Bliesen Oliver Schu mit Partner
Marco Gross (Quierschied) für diese Titelkämpfe qualifiziert, ihr Ziel ist
eine Platzierung unter den besten 18 Teams, was sehr schwer wird.
Beide
treffen auf Gegner, die im Kader von Zweit- und Erstbundesligisten mitspielen
oder trainieren oder in der Beachrangliste des Deutschen Volleyballverbandes
unter den besten Spielern Deutschlands platziert sind.
Beide
Vereine beginnen mit vielen Helfern (rund 100 werden im Einsatz sein) am
Donnerstag mit dem aufwendigen Aufbau der Anlagen, wobei dabei die Seeverwaltung
des Bostalsees tatkräftige Unterstützung leistet. Am Freitag stehen die Felder
den Aktiven zum Training zur Verfügung, die bis 19 Uhr alle eingetroffen sein müssen.
Spielbeginn
auf der Acht-Felder-Anlage am Strandbad des Bostalsees ist am Samstag, 10.
August, um zehn Uhr. Gegen 20 Uhr wird direkt nach Abschluss der letzten
Vorrundenpartie eine Liveband den Aktiven und Zuschauern "einheizen",
was ab 15 Uhr ebenfalls durch Radio Salü geschieht, die mit einer Live-Sendung
ebenfalls vor Ort sind.
Am
Sonntag geht es um zehn Uhr los, die Finalspiele der Frauen und Männer werden
gegen 14 Uhr angepfiffen. Die beiden Vereine, die in den vergangenen Jahren die
Süddeutschen Meisterschaften, viele Saarlandmeisterschaften und
Jugendbeachturniere durchgeführt haben, sind schon lange im "Geschäft".
Der
Spiel- und Sportclub Freisen wurde 1997 auf eine Initiative von Brigitte
Schumacher gegründet. Als langjährige Volleyballtrainerin beim FC Freisen
wollte sie mit ihren Volleyballern nicht länger das letzte Rad im Wagen der Fußballer
sein. In der dörflichen Struktur sollten vor allem neue Sportangebote für
Frauen, Mädchen und Familien geschaffen werden. Die Sportarten wie Aerobic,
Step-Aerobic. Fit ab 40, Wirbelsäulengymnastik, Kinderturnen und
Hobbyvolleyball wurden gut angenommen, so dass der SSC Freisen mittlerweile rund
300 Mitglieder zählt. Weitere Gruppen wie Tischtennis und Mountainbiking haben
sich dem Verein angeschlossen.
Natürlich
spielen beim SSC Freisen nach wie vor jede Menge kleiner und großer
Vollerballer, die herzerfrischend bunten Bällen hinterher jagen. Volleyball
gibt es nicht erst seit 1997 in Freisen, sondern schon seit 1967. In Freisen
wird also seit 35 Jahren erfolgreich Volleyball gespielt. Noch vor der Gründung
des Saarländischen Volleyballverbandes kämpfte die aller erste Freisener
Damenmannschaft in einer Herrenliga mit und wurde nicht Letztplatzierter. Die
"Damen" verfügten zwar noch nicht über einen druckvollen Angriff,
doch die unermüdliche Abwehr der jungen Mädchen war als so genannte
"Gummiabwehr" gefürchtet. Diese Mannschaft ging aus einer Schul-AG
der Freisener Volksschule hervor auf Initiative von der Lehrerein Christa
Scherer. Eine Frau der ersten Stunde, Vera Schumacher (heute Werth) übernahm später
das Damenteam, die gerade in die damalige Landesliga (heute vergleichbar
Verbandsliga) aufgestiegen war.
Dank
der guten Nachwuchsarbeit von Vera Werth von 1974 bis 1987 und Brigitte
Schumacher von 1987 bis heute wurden zahlreiche Saarlandmeister, Bezirksmeister
und sogar eine Süd-West-Vize-Meisterschaft erspielt. Die Teilnahme an der
Deutschen Meisterschaft der E-Jugend 1995 und der C-Jugend 1998 waren Höhenpunkte
in der erfolgreichen Jugendarbeit in 35 Jahren Volleyball.
Der
TV Bliesen ist mit über 1300 Mitgliedern einer der größten Vereine im Kreis
St. Wendel und mit 50 Jahren ein relativ junger Verein. Obwohl bereits im Jahr
1927 in Bliesen Vereinsturnen stattfand, das damals durch den ehemaligen
Ortsverband der Deutschen Jugendkraft (DJK) organisiert wurde. Am 14. und 15.
September wird das 50-jährige Jubiläum mit einem sehr sportlichen und
interessanten Programm gefeiert.
Das
Aushängeschild des Vereins sind die Abteilungen Volleyball, Leichtathletik und
die Gruppe der Kunstturnerinnen. Die verschiedenen Gruppen werden von
ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern betreut. Die Sportler kommen
übrigens nicht nur aus Bliesen, sondern aus dem näheren Umkreis und über
Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg. Die Volleyballabteilung des TV Bliesen ist in
den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. In der nächsten Saison werden
neben der Hobbymannschaft und der Damenmannschaft fünf Herrenteams und eine
weibliche sowie fünf männliche Jugendmannschaften an den Start gehen. Damit
stellt der TV Bliesen die meisten männlichen Teams im Saarländischen
Volleyballverband, die zu dem recht erfolgreich sind.
Immerhin
waren die Bliesener Saarlandmeister in der A-, B-, und D- Jugend, die C-Jugend
wurde Dritter und die E-Jugend Zweiter, wobei die Teams bei den überregionalen
Meisterschaften gute Achtungserfolge erringen konnten und die D-Jugend als Südwestdeutscher
Vizemeister bei den "Deutschen" teilnahm.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Ahmann/Vollmer und Claasen/Deister im Hauptfeld
Zwei der drei deutschen Damenteams haben den Sprung aus der Qualifikation ins Hauptfeld geschafft: Andrea Ahmann/Jana Vollmer und Helke Claasen/Judith Deister. Alle Teams starteten aufgrund eines Freiloses bereits in Runde zwei der Qualifikation. Dort bezwangen Andrea und Jana die Mexikanerinnen Valencia/Laura klar in zwei Sätzen (21:13, 21:15), ehe sie in Runde drei die Hauptrundenteilnahme durch ihren Zweisatzerfolg (21:16, 22:20) gegen Riera/Berjonneau aus Frankreich klarmachten.
Ebenfalls im Hauptfeld befinden sich Helke Claasen und Judith Deister. Hatten sie noch in ihrem ersten Match gegen das norwegische Duo Hakedal/Torlen leichtes Spiel (21:17, 21:13), so taten sich die beiden gegen Minusa/Pulina aus Litauen mit ihrem Dreisatzsieg (21:12, 16:21, 15:13) unerwartet schwer.
Leider ausgeschieden sind hingegen Geeske Banck und Martina Stein, die ihr erstes Match gegen das französische Duo Riera/Berjonneau klar in zwei Sätzen (15:21, 18:21) verloren.
Heute beginnt Runde 2 der Herren
Ab heute beginnt die zweite Qualifikationsrunde beim FIVB
Weltserienturnier im spanischen Cadiz. Nachdem sich Julius Brink und Kjell
Schneider in den Country-Quota-Playoffs gegen Matthias Karger und Maarten
Lammens durchsetzen konnten (21:16, 23:21), erhielten sie in Runde 1 ebenso ein
Freilos für die nächste Runde, wie David Klemperer und Niklas Rademacher.
Julius und Kjell müssen nun gegen das litauische Duo Grinbergs/Stals ran, David
und Niklas gegen die Schweden Magnusson/Brinkborg.
| Deutschland - SWR-News |
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Donnerstag. 08. August 2002 |
Zum
erstenmal wird der Volleyball-Weltmeister der Frauen in Deutschland ermittelt.
Mit dabei sind die führenden Teams wie der Titelverteidiger, der dreimaliger
Weltmeister und Olympiasieger Kuba, die Finalistinnen von 1998 aus China sowie
Russland, der Bronzemadaillengewinner der letzten WM vor 4 Jahren.
Gastgeber Deutschland will nach dem dritten Platz
beim Weltligafinale in Hongkong zumindest die Zwischenrunde erreichen. In
der Stuttgarter Schleyerhalle werden in der Woche vom 6.-12. September 2002
Spiele der Zwischenrunde Runde, sowie Viertelfinals und ein Platzierungsspiel um
Platz 5-8 ausgetragen.
Die Höhepunkte der ersten Spiele der
Zwischenrunde zeigt das SÜDWEST Fernsehen am 6.9.02 in einer Aufzeichnung.
Sport Extra
6.9.02, 23.50 – 00.20 Uhr
im SÜDWEST Fernsehen
Sollte die deutsche Mannschaft nach der Vorrunde
in Stuttgart spielen, wird es von den Spielen der zweiten Runde zusätzliche
Live-Übertagungen im SÜDWEST Fernsehen geben. Bitte beachten Sie in diesem
Fall unsere aktuellen TV-Hinweise.
Die Höhepunkte der Spiele aus der Zwischenrunde
vom 7.9.02 zeigt das SÜDWEST Fernsehen in einer Aufzeichnung.
Sport Extra
in der Nacht vom 7.9.02 auf den 8.9.2002,
0:20-0:50 Uhr
im SÜDWEST Fernsehen
Sport Extra in der Nacht vom 08. auf dem
09.09.2002, 1:15 - 1:45 Uhr
im SÜDWEST Fernsehen RP +SL
und im SÜDWEST Fernsehen BW von 1:45 - 2:15 Uhr
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel