News

Freitag, 09. August 2002 

Hamburger Meisterschaften: Stark besetztes Feld
DVV-Männer: Kader für Freundschaftsspiele steht.
Barbara Makowska arbeitslos
Erstes Probetraining mit WM-Maskottchen "Caspar"
Schoen und Gatzke auf dem Vormarsch
Unterhaching: Getrocknete Tränen
Weltcup: Frauen-Teams erreichen Hauptrunde
Sandwühler um bayerisches Gold
"A-Klasse" wirbelt in VW-Stadt viel Sand auf
Martin Rühling in Auswahl berufen
Finaltag fast ausgebucht
Meisterrunde auch bei neun Klubs

August 2002

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Hamburg - Smash-News

Freitag. 09. August 2002

Hamburger Meisterschaften: Stark besetztes Feld

Bei den am Wochenende im Hamburger Stadtpark stattfindenden Hamburger Meisterschaften für Frauen und Männer lassen die Meldelisten spannende Wettkämpfe erwarten. Noch nie waren die Meldelisten so gut besetzt. Topgesetzt sind bei den Frauen Julia Lemmer und Katrin Salbach (VC NAL), die bei zwei A-Turnieren sowie beim KIA Ladies Premium Cup in Schwarzenbek erfolgreich waren, und bei den Männern Lars Rückborn und Marcio Carvalho (VG WiWa) vor den letztjährigen Hamburger Vize-Meistern, Stefan Nickel und Matthias Nupnau (SV Friedrichsgabe).

Neben Lemmer/Salbach finden sich in der Frauen-Meldeliste die amtierende Hamburger Meisterin Astrid Carstens-Schiewe mit Partnerin Nina Nezam (VG Elmshorn) auf Platz 2. Mit jeweils einem Sieg bei einem A-Turnier und zwei B-Turnier-Erfolgen sind Angela Nickel und Elke von Lilienhoff (VG WiWa) sowie die "Shooting Stars" dieser Saison Wendy Kloth und Julia Tonn (VG WiWa/TH Eilbek) auf Platz 3 und 4 der Rangliste. Aber auch die nachfolgenden Teams wie die Meisterinnen von 2000 Uta Kieckhöfel und Katharina Weber (Grün-Weiß Eimsbüttel) oder die Oststeinbekerinnen Inga Boekeler und Silke Maier können jederzeit jedes Team schlagen.

Nicht so viel gespielt und daher weiter unten in der Setzliste sind die Dritten des letzten Jahres, Katja Saß und Birte Heuberger von der VG Elmshorn, die mit ihrer Rolle als Geheimfavorit aber gut leben können. Das Hamburger Jugendauswahlteam Christina Hörig und Helena Mayer (TSV Schwarzenbek) ist auf Rang 13 gesetzt und wird in diesem erlesenen Feld versuchen, sich teuer zu verkaufen.

Auch bei den Männern gibt es dieses Jahr eine Reihe von Teams, die bei Wettbüros hoch geführt würden. Neben den schon genannten Rückborn/Carvalho und Nickel/Nupnau sind dies vor allem die Barsbüttler Torben Meier und Christoph Westphal, die sich die Rolle des Geheimfavoriten allerdings mit dem Zweitligaspieler Christian "Lette" Bartram vom ETV teilen müssen, der gemeinsam mit Michael Friedrich (VG WiWa) antritt.

Die "Dauerbrenner" Stefan Anschütz und Martin Blumenberg (VG WiWa) sind diemal auf Rang 4 plaziert, vor Jan Feldhusen und Bernd Klingner (VG WiWa/SV Friedrichsgabe), die Ende Juni mit dem Sieg bei den ARAL Open in Schwarzenbek auf sich aufmerksam machten. Und der dreifache Hamburger Meister Tim Braun (ETV) tritt diesmal gemeinsam mit Carsten Potrawke (SV Friedrichsgabe) an, eine Kombination, die einige Teams in Angst und Schrecken versetzen wird ...

Beginnen tut das Spektakel am Samstag um 09.30 h, ab 20 Uhr wird auf dem Gelände (neben der Jahnkampfbahn) die Player's Night gefeiert. Am Sonntag geht es um 09.30 h weiter, die Finalspiele sind ab 15 h geplant. Das Gelände am Linnéring ist von Bus- und Bahnstationen umzingelt, so dass eine Anfahrt per Auto (über Ohlsdorfer Strasse) nicht unbedingt nötig ist.

Mehr Informationen zu den Hamburger Meisterschaften finden sich auf der Smash Online.

 

Deutschland - DVV-News

Freitag. 09. August 2002

DVV-Männer: Kader für Freundschaftsspiele steht.

Moculescu will vor allem junge Spieler testen!

Die letzten Freundschaftsspiele der Männer-Nationalmannschaft stehen auf dem Programm und mit einem Blick auf den Kader von Bundestrainer Stelian Moculescu fällt auf, dass fünf neue Akteure zum Aufgebot des DVV gehören. Sebastian Prüsener, Patrick Schwaack (beide TSV Unterhaching), Simon Tischer (SV Mendig), Till Lieber (evivo Düren) und Bogdan Jalowietzki (VfB Friedrichshafen) waren während der Weltliga nicht im Einsatz und werden nun ihre Klasse unter Beweis stellen. "Ich möchte gerade die jungen Spieler auf internationalem Niveau testen und will den Kader noch einmal erweitern", erklärt Moculescu vor den Testpielen. Den Weltliga-Spielern Ralph Bergmann, Björn Andrae, Vincent Lange und Mark Siebeck hingegen verschrieb er eine Erholungspause.

Starten wird die DVV-Auswahl am 12.08. nach Helsinki. In Tampere (13.08.), Vierumäki (14.08.) und Forsa (15.08.) stehen schließlich drei Länderspiele gegen Finnland an. Wiederum drei Partien erwartet das deutsche Team in Kroatien (23.-25.08.). Der letzte Test für die Moculescu-Mannschaft findet vom 02.-06.09. in Tschechien statt (Turniergegner sind Bulgarien, Kroatien und Tschechien).

Das Aufgebot: Christian Pampel, Armin Dewes, Ilja Wiederschein, Norbert Walter, Bogdan Jalowietzki (alle VfB Friedrichshafen), Stefan Hübner (Bossini Montichiari), Simon Tischer (SV Mendig), Till Lieber (evivo Düren), Sven Glinker (SV Bayer Wuppertal). In Tschechien kommen Marco Liefke (SCC Berlin) und Frank Dehne (SCC Berlin) zum Einsatz.

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

Freitag. 09. August 2002

Barbara Makowska arbeitslos

Polin doch nicht Co-Trainerin beim DSC

Dresden. Als die DSC-Volleyballerinnen im Mai den deutschen Vize-Meistertitel feierten, nahm Mittelblockerin Barbara Makowska Abschied von ihrer aktiven Laufbahn. Doch die Polin, die am kommenden Dienstag ihren 35. Geburtstag feiert, sollte in Zukunft dem neuen Trainer Arnd Ludwig als Co-Trainerin zur Seite stehen. So hieß es zumindest vor drei Monaten aus der Volleyball-Chefetage. Doch daraus wird nun offenbar nichts. Barbara Makowska: "Ich habe bis jetzt keinen Vertrag." Die Polin, die erst kürzlich ihren A-Trainerschein erfolgreich ablegte, ist derzeit arbeitslos.

Überrascht davon zeigte sich gestern auch Arnd Ludwig: "Das wusste ich noch nicht. Das wäre natürlich sehr schade, ich hatte mich auf die Zusammenarbeit gefreut." Bernhard Obenaus, Pressesprecher des Vorstandes, erklärte dazu: "Es tut mir sehr leid für Frau Makowska. Aber wir haben die Finanzierung für eine vollbezahlte Stelle einfach nicht hinbekommen." Auch Vorstands-Chef Jörn Zacher bestätigte gestern: "Wir planen mit einem Etat von 700 000 Euro für die Saison, davon sind erst 550 000 unter Dach und Fach. Schwer zu schaffen machen uns vor allem die Schulden, die wir noch aus vergangenen Jahren mitschleppen. Deshalb muss also weiter gespart werden. Aber wir sind natürlich weiter im Gespräch mit möglichen Sponsoren. Aber das Geld sitzt in so wirtschaftlich schwierigen Zeiten nirgends mehr so locker."

Erfreulich auf jeden Fall, dass die DREWAG und Verbundnetz Gas AG den deutschen Pokalsieger weiter unterstützen. Gestern wurde ein neuer Vertrag für weitere drei Jahre unterzeichnet. Damit gehören die beiden Unternehmen, die im Verbund auftreten, zu den drei Hauptsponsoren der DSC-Volleyballerinnen. Für Barbara Makowska bleibt nur die Hoffnung, dass sich vielleicht doch noch ein Sponsor findet, der das Gehalt für die Co-Trainerstelle übernimmt.

Astrid Hofmann

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

Freitag. 09. August 2002

Erstes Probetraining mit WM-Maskottchen "Caspar"

OB lobt Vorbereitungen für Volleyball-Ereignis

Weststadt (HA) "Die Organisation für die Volleyball-WM ist exzellent. Wir sind in allen Bereichen auf einem hervorragenden Stand", lobte Oberbürgermeister Johannes Kwaschik gestern bei einem Treffen der Organisatoren an der Sport- und Kongresshalle. Hier startet in knapp drei Wochen, vom 30. August bis zum 3. September, mit der Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen ein besonderer sportlicher Höhepunkt.

Die Landeshauptstadt ist eine von acht bundesdeutschen Städten, in denen die Spitzensportlerin um den Titel schmettern werden. Unter anderem wird auch das Weltmeisterteam aus Kuba sein Können zeigen. Der deutsch-französische Gipfel ist noch nicht vergessen und schon wird Schwerin erneut auf der internationalen Bühne vertreten sein. Rund 45 ausländische Journalisten haben sich bereits angekündigt, 40 Fernsehteam werden weltweit über das Ereignis berichten. "Hinsichtlich der Medienpräsenz ist das das größte sportliche Ereignis, das hier je stattgefunden hat", sagte Andreas Ruhl, Pressemanager der Veranstaltung. Bereits jetzt werde im Vorfeld der Volleyball-WM in den Medien regelmäßig ein Porträt der Landeshauptstadt gezeigt.

Während die Vorbereitungen weiter auf Hochtouren laufen, landete gestern erstmals das WM-Maskottchen "Caspar" vor der Sport- und Kongresshalle. Gemeinsam mit OB Kwaschik, selbst Volleyball-Fan, und Hubert Getzin, Geschäftführer der Lübzer Brauerei und Vizepräsident des Lokalen Organisationskommitee, baggerte "Caspar" einige Bälle vor seiner künftigen Wirkungsstätte.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten

Freitag. 09. August 2002

Schoen und Gatzke auf dem Vormarsch

Beste Masters-Platzierung in St. Peter

ok St. Peter Ording. Beim "Vodafone"-Masters-Turnier in St. Peter Ording (Schleswig-Holstein) haben der Schüttorfer Volleyballer Thorsten Schoen und sein Beach-Partner Jan-Eric Gatzke (Vahrenwald) ihren bisher größten Erfolg errungen: Einen siebten Rang bei einem Turnier der Masters-Serie, eben dort, wo die besten Teams Deutschlands spielen.

Ein Erfolg gegen die Favoriten Michael Raddatz/Malte Homeyer (2:0) hatte den beiden Beach-Volleyballern Hoffnung gemacht, sich dieses Mal nicht durch die anstrengende Looser-Runde kämpfen zu müssen, doch gegen Thomas Kröger und Martin Berkenkamp (0:2) war für Thorsten Schoen und Jan-Eric Gatzke in der Folgerunde nichts zu holen. Wieder stand die anstrengende Trostrunde bevor. "Das Spiel hat mich persönlich ziemlich deprimiert, da ich nicht annähernd an bisher gezeigte Leistungen anknüpfen konnte und uns ein schnelles Aus drohte", schwante Thorsten Schoen Böses. Doch es sollte anders kommen - weil man im Beach-Volleyball auch durch die Trostrunde nach ganz vorne kommen kann.

Doberstein/Paul bekamen den aufgestauten Frust bei Windstärken um vier zuerst zu spüren (2:0). "Eigentlich ist das nicht unser Wetter", sagt Schoen, "aber durch die vergangenen Turniere bei Wind haben wir Erfahrung gesammelt." Den letzten Platz habe man somit vermieden. "Das zweite Ziel sollte jetzt ein einstelliger Platz auf einem Masters sein, was wir beide noch nicht erreicht haben und was uns endgültig eine Legitimation für diese höchsten deutschen Turniere geben würde", so Thorsten Schoen.

Der ehemalige deutsche Vizemeister André Fröhlich aus Berlin war mit Partner Uwe Masurek nächstes Opfer (2:0). Damit war Rang neun bereits gesichert. Doch es sollte noch besser kommen: Am Sonnabendmorgen um 9 Uhr spielten Schoen/Gatzke gegen das Team Per-Ole Mielenz/Christoph Sonnenbichler, denen sie gemeinsam dieses Jahr schon drei Mal unterlegen waren. Mit der festen Zielsetzung, diese Gegner endlich zu schlagen, betraten die beiden motiviert bis in die Haarspitzen den Sand. Und tatsächlich: Durch perfektes Block-Abwehrspiel gelang Schoen/Gatzke ein übermäßig deutlicher 21:9 und 21:11-Sieg. 

"Riesenfreude" habe man über den siebten Rang empfunden, so Schoen. Dabei blieb es auch: Im nächsten Spiel unterlagen die beiden dem Berliner Jugendteam Kinder/Waligora mit 20:22 und 14:21. "Die Luft war irgendwie raus", meinte Schoen. Unterdessen meldete sich Thorsten Schoens Förderer Günter Nibbrig zu Wort: "Es ist unglaublich, was die beiden im Sand leisten. Schließlich können sie nicht mal ordentlich zusammen trainieren. Thorsten hat auf Sand enormes Potenzial."  

 

Deutschland - Süddeutsche Zeitung

Freitag. 09. August 2002

Unterhaching: Getrocknete Tränen

Manchmal ändern sich die Sichtweisen schlagartig. Im Frühjahr spekulierten sie noch über das plötzliche Ende des Unternehmens Bundesliga, jetzt plant der TSV Unterhaching wieder mit Zuversicht ein weiteres Jahr Erstliga-Volleyball. Rudi Stein, der Abteilungsleiter, freut sich bereits auf die neue Mannschaft, mit der der Verein erstmals auch international im CEV-Pokal antreten wird. Alles wirkt, als hätte es nie Probleme gegeben. Fast vergessen scheinen die finanziellen Sorgen um fehlende Sponsoren und den Abschied eines tragenden Teils derMannschaft.

Der exzellente Zuspieler Mikko Esko hatte den TSV Unterhaching im März verlassen. „Da hab ich richtig geheult“, erzählt Rudi Stein, „alles schien wieder so verdammt schwierig.“ Doch das war alles im Frühjahr, nun ist Hochsommer, in der Zwischenzeit wurde der kollabierte Volleyball-Nachbarverein aus Dachau zerlegt, und Anfang August steht bereits fast der gesamte Etat für die Saison des TSV fest.

Mit etwas geschickter Personalplanung löst man manches Problem, und auch mit bloßem Zuwarten, sogar verloren gegangene Söhne finden zurück: Mikko Esko hat eine mündliche Zusage gegeben, erneut die Bälle im Volleyballspiel der Unterhachinger zu verteilen. Auch einen Ersatz für den Nationalspieler Michael Mayer, der in den italienischen Profi-Volleyball gewechselt ist, hat man inzwischen ausgesucht: Dachaus Diagonalspieler Johannes Liegsalz, 22 Jahre alt, und der 24-jährige Außenangreifer Michael Hänsel sollen die Lücke schließen. Nach der Insolvenz des ASV in der vergangenen Saison wechselte bereits auch Abwehrspieler Norbert Kunsteck zu den Unterhachingern. „Mit Mikko hätten wir wieder eine gute Truppe“, sagt Abteilungsleiter Stein, „unser Problem bleiben gleichwertige Ersatzspieler. Es darf nichts passieren.“

Ein anderes Problem für Stein wäre ein Erfolg bei Unterhachings Premiere auf der internationalen Bühne: Bei einem Europapokal-Sieg gegen den dänischen Erstligaverein DHG Odense (2. und 10. November) wäre Unterhaching bereits für das Finalturnier in Südfrankreich qualifiziert. „Dann müssten wir noch mal das allerletzte Geld zusammenkratzen.“

zan

 

Deutschland - Bocholt Borkener Volksblatt

Freitag. 09. August 2002

Weltcup: Frauen-Teams erreichen Hauptrunde

Hamburg (rpo). Die deutschen Beach-Volleyballerinnen machen beim Weltcup in Osaka mit erfreulichen Ergebnissen auf sich aufmerksam. Drei der vier Teams erreichten nach zwei Siegen die Hauptrunde.

Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) und Helke Claasen/Judith Deister (Dachau/Leverkusen) gestalteten ihre Spiele erfolgreich. Damit folgten die beiden Duos den "gesetzten" Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) in die Hauptrunde. Bereits in der Qualifikation des mit 150.000 Dollar dotierten Wettbewerbs sind Geeske Banck/Martina Stein (Holtenau) ausgeschieden.

Matthias Karger/Maarten Lammens (Wuppertal) mussten frühzeitig die Heimreise vom Weltcup in Cadiz/Spanien antreten. Sie schieden im deutschen Duell gegen Julius Brink/Kjell Schneider (Wuppertal/Kiel) mit 0:2 (16:21, 21:23) aus.

Ihnen folgten am Donnerstag David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen), die den Schweden Magnuson/Brinkborg nur äußerst knapp mit 1:2 (15:21, 21:18, 13:15) unterlagen. Brink/Schneider gewannen gegen die Letten Grinbergs/Stals mit 2:1 (24:26, 21:18, 15:9) und mussten noch gegen die Schweden gewinnen, um in die Hauptrunde einzuziehen.

 

Deutschland - Der Neue Tag

Freitag. 09. August 2002

Sandwühler um bayerisches Gold

Beachvolleyball-Titelkämpfe in Nürnberg

Amberg. (db) Beach-Volleyball boomt weiter - Woche für Woche werden die Turniere des "Vodafone Masters" und des "Renault Beach Cups" von tausenden Fans besucht, in Bayern ging der "Tucher Beach Cup" in die nächste Runde.

Ingolstadt war am Wochenende Anlaufstation für den "Tucher Beach Cup". Bei den Frauen siegten Amely Groner/Anne Schwinghammer (BVV-Kader) vor Ursula Hempel/Nina Ramsauer (FTSV Straubing). Rang neun blieb für die Oberpfälzerinnen Andrea Ferschl/Britta Schraml (Fort. Regensburg/SGS Amberg). Bei den Männern gewannen Mohamed Hanaoui/Ronny Pietsch (SV Fellbach) vor Christian Beckers/Christian Lotters (SV Schwaig). Stefan Hiebl/Wolfgang Stöhr (TSV Nittenau/TV Parsberg) und Martin Ferschl/Stefan Hierl (VC/ TuS Hirschau/TuS Schnaittenbach) kamen auf Rang 13.

Gleichzeitig wurden in Ingolstadt die letzten Tickets für die Bayerischen Meisterschaften in Nürnberg vergeben. Hier waren Helmut Garbe/Herbert Nennhuber (TSV Mühldorf), Udo Hügelschäfer/Daniel Jaroschik (TSV Eibelstadt), Judith Bleuel/Susi Wiesneth (SC Memmelsdorf) und Katrin Busch/Elisabeth Staudinger (TV Dingolfing) die glücklichen Sieger.

Am Freitag und Samstag finden die Bayerischen Meisterschaften in Nürnberg am (Jakobsplatz) statt. Unter den 18 Männerteams sind auch die Oberpfälzer Sandwühler Stefan Hiebl/ Wolfgang Stöhr (TSV Nittenau/TV Parsberg), Martin Ferschl/Stefan Hierl (VC/TuS Hirschau/TuS Schnaittenbach) und Jens Artmann/ Wolfgang Fischer (TSV Kareth-Lappersdorf/VfL Nürnberg) vertreten.

Ein heißer Wettstreit wird um den Titel erwartet - Sven Dick/Florian Schöberl (TSV Friedberg), Tobias Kuhn/Hartmut Sievers (SV Lohhof), Christian Beckers/Christian Lotter (SV Schwaig) und Mohamed Hanaoui/ Ronny Pietsch (SV Fellbach) zählen zu den Favoriten. Bei den Frauen sind Karin Amendolara/Margot Götz (SV Inning) an Nummer eins gesetzt, dahinter folgen Sabrina Hagenow/Anja Schubert (VfL Nürnberg/Dachau) und Ursula Hempel/Nina Ramsauer (Straubing). Oberpfälzerinnen sind nicht am Start.

 

Deutschland - Wolfsburger Nachrichten

Freitag. 09. August 2002

"A-Klasse" wirbelt in VW-Stadt viel Sand auf

Ausrichter VfL Wolfsburg kann mit Recht stolz sein: Wieder einmal ist es Klemens Schäfer und Co. gelungen, das Teilnehmerfeld fürs Beachvolleyball-Turnier am Allersee zu verbessern. Bei der vierten Auflage am Wochenende zeugt vor allem der Männer-Wettbewerb von Klasse: Sogar Spieler aus der Rangliste des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) haben für das A-Turnier, der höchsten Kategorie in Niedersachsen, gemeldet. Außerdem findet parallel ein B-Turnier für Frauen statt. Geplanter Beginn ist am Samstag um 10 Uhr und Sonntag um 9 Uhr. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Fun- und Trendsportfests statt.

Mitorganisator Michael Schultrich lobt das Männer-Feld in den höchsten Tönen. "Das ist das stärkste, das wir je hatten", sagt er. Mit Oliver Sockel (Groß Ellershausen) und Raimund Wenning vom Zweitligisten MTV Gießen stellen sich die Vorjahressieger zur Titelverteidigung. Von den Ranglisten-Punkten her sind sie in der VW-Stadt an Nummer zwei gesetzt. Ihre Finalgegner sind ebenfalls wieder dabei: Profi-Spieler Zdzislaw Jablonski und Wieslaw Popik kommen aus Wolfsburgs polnischer Partnerstadt Bielsko Biala und spielen dort in der zweiten Liga.

Topgesetzt fürs Turnier sind allerdings die Sandspezialisten Dirk Britsche und Jan Siegmund (beide TuS Aschen-Strang). Ebenfalls in den Titelkampf werden die Zweitliga-Akteure Morten Klein (FT Adler Kiel) und Gregor Rolinski (TuS Berne) eingreifen. Das Duo belegt aktuell den zwölften Rang der DVV-Rangliste. Dort in die Top Ten gespielt hatte sich auch schon Martin Peiske (TSV Saulgau), der mit dem Berliner Uwe Masurek antritt. Peiske ist der bekannteste Beachvolleyballer unter den Wolfsburg-Teilnehmern.

Bei solch namhaften Gegnern räumen Schultrich und Schäfer den Lokalmatadoren im Feld keine Chancen ein. Andreas Urbaszek (VfL)/Jan Müller (Uetze) sind ebenso krasse Außenseiter wie die VfL-Gespanne Stephan Schalow/Marco Schneidereit, Holger Klopschar/Dirk Korzinovski und Rene Patschull/Irek Supernak. Eher schon Jörn Jakobi/Timo Langemann vom Zweitliga-Aufsteiger USC Braunschweig können um die Siegprämie von 360 Euro mitspielen.

Im Frauen-Feld allerdings besitzt mit Britta Urbaszek, Ehefrau von VfL-Spieler Andreas, eine Lokalmatadorin gute Erfolgsaussichten. Gemeinsam mit Diana Granchi aus dem Regionalliga-Team des USC Braunschweig ist sie an Position zwei gesetzt. Außerdem aus unserer Region am Start: Melanie Steinmetz/Sabrina Supernak (beide TV Jahn Wolfsburg), Ute Krüger/Ines Rohlfs (beide MTV Gifhorn), Stefanie Koch/Melanie Bonkat (MTV Gifhorn), Heike Stock/Birte Auweiler (VfL/Melle), Babsi Kreißig/Heike Fischer (beide TSV Sülfeld).

Christian Buchler

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine

Freitag. 09. August 2002

Martin Rühling in Auswahl berufen

15-jähriger SVC-Spieler zu Lehrgang eingeladen.

Als schönstes Geschenk vor dem Start in die neue Volleyballserie betrachtet der 15-jährig Nachwuchsspieler des Südharzer VC, Martin Rühling, seine Einladung zum Auswahllehrgang der Jugend-National- mannschaft Anfang November in Berlin. Ins Visier des Bundestrainers war der 183 Zentimeter-Recke beim Bundespokalwettbewerb der Ländermannschaften in Bad Saulgau geraten. Dort hatte Martin als Außenangreifer und Annahmespieler in der Thüringenauswahl überzeugen und maßgeblich zum siebten Platz der Landesauswahl beitragen können.

Der Schüler der zehnten Klasse des Herder-Gymnasiums hatte seine sportliche Laufbahn als Fußballer beim FSV Wacker 90 begonnen. Seit vier Jahren gehört Martin zu den Leistungsträgern in der SVC-Nachwuchsabteilung. Mit einem vierten Platz (Spielserie 2000) vollzog er in der C-Jugend sein Landesmeisterschaftsdebüt. Über den Bronzeplatz vor zwölf Monaten steigerten sich die Nordhäuser in der zurückliegenden Serie zur Landesvizemeisterschaft und brachten durch Jakob Busch, Matthias Zahn und Martin Rühling drei Talente in die Landesauswahl.

Das Auswahltrio hatte maßgeblichen Anteil am Kreis-Regional-Landessieg und dem elften Rang, den das Herder-Gymnasium im zurückliegenden Schuljahr beim Bundesfinale des Schulsportwettkampfes "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin erreichte.

 

Deutschland - VVB-News

Freitag. 09. August 2002

Finaltag fast ausgebucht

Starke Kartennachfrage für die Berliner WM-Finalrunde

Wer den neuen Volleyball-Weltmeister der Frauen 2002 sehen und bewundern will am 15. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle, der muss sich beeilen. Für die dreitägige Finalrunde (13. bis 15. September) sind bereits mehr als 10 000 Karten verkauft worden. Dabei stehen für den Endspieltag nur noch rund 1000 Billets zur Verfügung.

„Wir sind mit dem Kartenvorverkauf voll im Plan, hoffen nun, dass nach dem hervorragenden dritten Platz unserer Nationalmannschaft beim Grand Prix in Hongkong in den nächsten Wochen auch die restlichen Karten noch verkauft werden", sagte Siegbert Brutschin, Vizepräsident des Berliner Organisationsbüros.

Während alle Dauerkarten abgesetzt wurden, gibt es vor allem noch Tickets für die Freitags- und Samstags-Spiele. An allen drei Tagen finden jeweils zwei Spiele statt. Am Freitag werden die beiden Halbfinalspiele ausgetragen, und am Samstag stehen die Platzierungsspiele sowie am Sonntag ab 15.00 Uhr das große Finale auf dem Programm. 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

Freitag. 09. August 2002

Meisterrunde auch bei neun Klubs

Heute Entscheidung in Sachen Zeuthen?

Frankfurt/Berlin - Die unendliche Geschichte wird vielleicht schon heute abgeschlossen sein · so signalisierte es zumindest Bundesspielwart Gottfried Leidner: Nach gestrigem Stand der Dinge wollte das Verbandsgericht des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) bis zum Donnerstag entschieden haben, ob der VC 68 Zeuthen-Eichwalde in der kommenden Saison in der 1. Frauen-Bundesliga antreten darf oder nicht. Oder einfacher: Ob die Bundesliga mit neun oder zehn Teams in die Mitte Oktober beginnende Spielserie geht, was im Zweifel noch eine Änderung des Spielplans mit sich zieht.

Bei der Entscheidung des Gerichtes geht es vor allem ums Prinzip: Nach dem finanziellen Aus der Volley Cats Berlin, erfolgte im Juni zunächst eine Spielrechtsübertragung der Cats an Eintracht Berlin, wo man bald feststellte, einen Erstliga-Spielbetrieb nicht leisten zu können. Als letzten Ausweg den Bundesliga-Standort Berlin zu retten, sahen die Verantwortlichen nur die Chance eines sogenannten "Abteilungswechsel" der Eintracht-Volleyballsparte zum bundesligawilligen Zweitliga-Dritten VC 68. Doch das hielt einer von Leidner initiierten Prüfung durch den Berliner Verband nicht stand, denn außer vier Spielerinnen (noch von den Cats) gab es nichts, was auf einen konsequenten Wechsel der Abteilung hindeutete. Die Aktion wurde vom Spielwart für ungültig erklärt und zur Sache des Verbandsgerichts.

Unabhängig von der Gerichtsentscheidung ist die Tatsache, dass es auch · entgegen anders lautender aktueller Gerüchte · bei nur neun Klubs zur Abschaffung des Playoff-Systems kommt. "Die Entscheidung des Hauptausschusses der Liga vom 6. Juli ist verbindlich", sagt Marion Schmidt vom DVV-Ligabüro. Die Meister-Runde kommt also definitiv, die Punkte aus der ersten Spielrunde nehmen die hieran beteiligten Vereine mit. Worüber man sich hinter verschlossenen Türen noch berät, ist die Ausrichtung einer Playdown-Runde, denn Absteiger würde es auch dann nicht geben, sollte der eher unwahrscheinliche Fall eintreten, dass Zeuthen doch noch 1. Liga spielen darf.

Lutz Hackmann

 

 © 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel