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| Hamburg - Oststeinbeker SV-News |
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Montag. 12. August 2002 |
Bökeler/Maier
Hamburger Vizemeister
Urlaubsbedingt hatten sie vier Wochen keinen einzigen Ball zusammen gespielt. Während Silke Maier(27)sich an der Atlantikküste mit bekannten Namen der nationalen Volleyballszene vorbereitete, spielte Inga Bökeler(21) mit wechselnden Partnerinnen u.a. den Renault Beach Cup in Travemünde. Scheinbar haben sie alles richtig gemacht, denn sie präsentierten sich zwei Tage lang in beeindruckender Form und auch das Zusammenspiel funktionierte ab dem zweiten Spiel am Samstag tadellos.
Mit ihren Gegnerinnen
Julia Lemmer und Katrin Salbach (beide VC NAL) standen sich am Ende die zwei
besten Teams der Meisterschaft gegenüber, waren sie doch beide nur mit
einem Satzverlust in der Spielerrunde bis ins Finale marschiert.
Dort konnten die c.a.
150 Zuschauer ein hochklassiges und sehr ausgeglichenes
Frauenendspiel erleben. Nachdem Silke Maier den ersten Satz mit einem souveränen
Sideout 15:13 für die Ostbekerinnen beendete, erspielte Gegnerin Julia Lemmer
im zweiten Satz mit einer beeindruckenden Sprungaufschlagserie
einen 10:5 Vorsprung, der bei dem ausgeglichen Spiel den 1:1 Ausgleich in Sätzen
bedeutete.
Im dritten, entscheidenden
Durchgang ging die Führung hin und her, so dass bis zum 13:13 der Ausgang völlig
offen war. Nach einer etwas unglücklichen Schiedsrichterentscheidung
und daraus resultierenden "Mini-Break" für die Norderstedterinnen
nutzte wiederum Lemmer die Situation und schlug ihren nächsten
Sprungaufschlag unerreichbar ins Oststeinbeker Feld zum 15:13 und 2:1 Endstand.
"Das war schon
etwas überraschend, wie stark wir nach der Pause spielen konnten. Es war ein
spannendes Endspiel mit dem besseren Ende für Julia und Katrin", so Bökeler
hinterher. "Im entscheidenden Moment haben sie einfach besser gespielt, aber
bei dem starken Teilnehmerfeld sind wir mit dem Vizemeister
letztendlich hochzufrieden", stimmte Maier ihr zu.
Weitere OSV Teilnehmer:
Janin Wäsche(Cowgirls) mit Partnerin Corinna Krüger(BSV) 13.Platz und Marco
Angermeier(Cowboys) und Eric von Porthan (2.Herren) 9.Platz
| Deutschland - Renault Beach-Cup-News |
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Montag. 12. August 2002 |
Klemperer/Rademacher und Pianka/Williams auf Platz eins
Ergebnisse
der Frauen: 1. Platz: Pianka/Williams, 2. Platz: Freytag/Stoof, 3. Platz: Jurich/Röder
Männer: 1. Platz: Klemperer/Rademacher, 2. Platz:
Dieckmann/Zimmermann, 3.Platz: Von Hagen/Scheuerpflug
Das war ein Beach-Tag, wie er im Buche steht: perfekte
Temperaturen, volle Zuschauerränge und hochspannende
Matches. Das Publikum taute mit jedem Spiel mehr auf und zu den Finalbegegnungen wurden
die Spiele mit La Olas und Klatscharien begleitet.
Sportlich
bewahrheitete, was sich gestern schon angekündigt hatte: die an eins gesetzten
Teams wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und verwiesen die andern Teams auf die
hinteren Plätze. Ein spannendes
Halbfinale konnten wir bei den Frauen beobachten. In der Begegnung Freytag/Stoof
gegen Flemig/Frank, überzeugte
das jüngere Team mit Judith Flemig und Claudia Frank im ersten Satz die und konnte ihn
mit 21:17 für sich verbuchen. Die erfahrenen Spielerinnen Gabriele Freytag und Martina Stoof
liessen sich jedoch nicht beirren und sorgten im zweiten Satz mit 21:16 für den
Ausgleich. Im dritten
und entscheidenden Satz hatten die Berlinerinnen auch weiterhin die Oberhand und
führten das Spiel mit 17:21; 21:16 und 15:11 nach Hause.
Im Endspiel gegen die
amtierenden Deutschen Meister Pianka/Williams mussten sich Freytag/Stoof wieder
geschlagen geben- mit einem klaren 21:11. Hatten alle Zuschauer auf einen
dritten Satz gehofft und sah es
lange Zeit auch ganz danach aus, beendeten Ines Pianka und Teee Williams die
Partie dann doch vorzeitig mit einem knappen 22:20 im zweiten Satz.
Bei den Männern gab es
ebenfalls eine knappe Begegnung im Halbfinale. Die an eins gesetzten Klemperer/Rademacher
trafen auf den Deutschen Vizemeister Andi Scheuerpflug mit Partner Thilo von
Hagen. Das blonde Team mit David Klemperer und Niklas Radmacher, die mit einer
Grösse von 1,87m und 2,07m das
Feld entsprechend gut im Griff haben, konnte den ersten Satz mit 21:17 für sich entscheiden. Die
Revanche folgte auf dem Fusse: mit dem umgekehrten Ergebnis ging der zweite Satz aus. Im
dritten Satz gaben die Favoriten dann noch einmal Vollgas und gewannen mit
15:10.
Die Finalbegegnung
lautete demnach Klemperer/Rademacher gegen Dieckmann/Reckermann. Nicht nur die
Tribünen hatten sich für dieses Spiel gut gefüllt, sondern auch rundherum um
das Spielfeld versammelten
sich mehr und mehr Zuschauer zu dem hochklassigen Endspiel.
Sehr spannend und kräftemässig
ausgeglichen verlief der erste Satz, in dem sich unhaltbare Schmetterbälle von
beiden Seiten abwechselten. Ganz knapp gewannen ihn die Youngsters Klemperer/Rademacher
mit 22:20. Und wieder hoffte das Publikum auf ein Dreisatz-Spiel. Aber auch
dieses Mal war es ihnen nicht vergönnt. Nach einem hochspannenden Match und
erneut knapp holten sich David
Klemperer und Niklas Rademacher den Turniersieg, als David Klemperer beim 20:17 einen
Schmetterball unhaltbar im gegnerischen Feld platzierte.
Verdiente Dritte wurden
Von Hagen/Scheuerpflug, die mit ihrem Ergebnis als kurzfristig
zusammengefundenes Team sehr zufrieden waren. Am nächsten Wochenende
findet der letzte Tourstopp des Renault Beach Cup in Bonn statt.
| Hamburg - YoungBeach-News |
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Montag. 12. August 2002 |
YoungBeach-Finale im Freibad Kiwittsmoor
Das YOUNG BEACH Finale 2002 findet am Samstag, den 17.8.2002 ab 10.00 Uhr im FREIBAD KIWITTSMOOR (Hohe Liedt 9) statt. Wegen des zu erartenden großen Zulaufs reichten die im Naturbad Stadtparksee vorgesehenen drei Spielfelder nicht aus. Am Kiwittsmoor können bis zu fünf Spielfelder aufgebaut werden.
Die Teilnahme am größten
Hamburger Jugendturnier ist kostenlos.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Montag. 12. August 2002 |
Vorbereitung der deutschen WM-Gegner
Italien hat das vom 31. Juli bis 4. August durchgeführte 5-Nationen-Turnier in Italien gewonnen. Deutschlands Vorrundengegner und WM-Geheimfavorit gewann alle seine vier Spiele gegen Bulgarien, die Tschechische Republik, Polen und die Niederlande. Damit unterstrich Italien seine zuvor gezeigten Leistungen bei der EM 2001 in Bulgarien und beim Internationalen Turnier in Montreux, wo das Team von Trainer Marco Bonitta jeweils den zweiten Platz belegte.
Aus deutscher Sicht war das Turnier deshalb so interessant, weil mit Italien, Bulgarien und der Tschechischen Republik gleich drei WM-Vorrundengegner am Start waren. Zwar belegten Bulgarien und die Tschechische Republik in diesem hochklassigen europäischen Teilnehmerfeld, alle fünf Mannschaften sind für die WM qualifiziert, die letzten beiden Plätze, aber Ergebnisse wie 2:3 gegen Italien (Tschechische Republik) oder 2:3 gegen Polen (Bulgarien) deuten die Gefährlichkeit dieser beiden Teams an.
Unterdessen gab Hanka Pachale ihren
Verzicht auf die WM-Teilnahme bekannt. Die
deutschen Frauen spielen vom 13.-15. August drei Mal gegen die Niederlande. Am
13. August in Rüsselsheim (19.00 Uhr), am 14. August in Freisen (19.00 Uhr), am
15. August in Koblenz (18.30 Uhr).
| Deutschland - DVV-WM-News |
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Montag. 12. August 2002 |
DVV-Team im
SWR-Tigerentenclub!
Am Montag, 12. August, geht es für Beatrice Dömeland, Angelina Grün und Kerstin Tzscherlich sowie Bundestrainer Hee Wan Lee nach Göppingen in den Tigerentenclub. Dann wird im Studio des SWR die Sendung zur Volleyball-WM aufgezeichnet. Unterstützt werden die DVV-Cracks von WM-Maskottchen "Casper", das den vielen kleinen Fans im Studio sicherlich gut gefallen wird.
Die Sendung mit den
deutschen Spielerinnen wird am Samstag, 31. August, um 12.30 Uhr in der ARD, um
15.30 Uhr im KinderKanal sowie im WDR ausgestrahlt. Am Tag darauf folgt die
Wiederholung um 08.30 Uhr in der ARD. Einen
ersten TV-Hinweis gibt es in der morgigen Sendung (gleiche Zeiten), insbesondere
auf die zu gewinnenden freien Plätze in diversen Volleyball-Camps, die parallel
zur WM in den ausrichtenden Städten stattfinden.
Einschalten und mitmachen lohnt sich!
| Deutschland - DVV-WM-News |
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Montag. 12. August 2002 |
Berlin: Starke
Kartennachfrage für die WM-Finalrunde!
Wer den neuen
Volleyball-Weltmeister der Frauen 2002 sehen und bewundern will am 15. September
in der Berliner Max-Schmeling-Halle, der muss sich beeilen. Für die dreitägige
Finalrunde (13. bis 15. September) sind bereits mehr als 10 000 Karten verkauft
worden. Dabei stehen für den Endspieltag nur noch rund 1000 Billets zur Verfügung.
„Wir sind mit dem
Kartenvorverkauf voll im Plan, hoffen nun, dass nach dem hervorragenden dritten
Platz unserer Nationalmannschaft beim Grand Prix in Hongkong in den nächsten
Wochen auch die restlichen Karten noch verkauft werden“, sagte Siegbert
Brutschin, Vizepräsident des Berliner Organisationsbüros.
Während alle
Dauerkarten abgesetzt wurden, gibt es vor allem noch Tickets für die Freitags-
und Samstags-Spiele. An allen drei Tagen finden jeweils zwei Spiele statt. Am
Freitag werden die beiden Halbfinalspiele ausgetragen, und am Samstag stehen die
Platzierungsspiele sowie am Sonntag ab 15.00 Uhr das große Finale auf dem
Programm.
Karten sind online auf
dieser Internetseite zu beziehen, über die Ticket-Hotline 01805-570057 oder an
ca. 1000 bundesweiten Vorverkaufsstellen bei CTS.
| Deutschland - Landes-Zeitung |
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Montag. 12. August 2002 |
Sassenberg: „Obernkirchen ist ein Beachvolleyball-Mekka“
Obernkirchen (sig). Strandatmosphäre zwischen historischen Mauern, wo
sonst vornehmlich Touristen und Kirchgänger wandeln – das hat was. Anstelle
eines endlosen Sandstrandes präsentierte sich den Augen der Aktiven ein
Ensemble sehenswerter Bauten: Stiftskirche, Berg- und Stadtmuseum und schöne
Fachwerkhäuser. Nicht nur die anwesenden Beachvolleyball-Eliten, auch die
Zuschauer wussten, dass dieses Turnier ein ganz besonderes Flair hat.
Der einzige, der diesem Ereignis leider nicht den nötigen Respekt entgegenbrachte, war Petrus. Das für den Sonnabendnachmittag angekündigte Unwetter mit Blitz, Donner und einem starken Regenguss stellte sich prompt zur Mittagszeit ein. Und auch die Beachparty mit der „Rollenden Musikbox“ von Stefan Mönckhoff fiel praktisch ins Wasser. Nur rund 50 unermüdliche Zuschauer suchten unter Schirmen und Ständen Schutz. Der Himmel öffnete seine Schleusen um 20 Uhr und schloss sie erst kurz vor Mitternacht. Aber da hatte der DJ schon seine Musikträger eingepackt.
Trotz dieser unerfreulichen Begleiterscheinungen konnte jedoch Turnierleiter Günter Szallis seinen Spielplan am Sonnabend so weit zu Ende bringen, dass am zweiten Tag nur noch 20 Begegnungen auszutragen waren. Erstaunlich war dabei vor allem das Durchhaltevermögen der Volleyballerinnen. Während ihre männlichen Kollegen den Spielbetrieb vorübergehend einstellten, ließen sie sich selbst vom stärksten Regenguss nicht beeindrucken.
Begonnen hatte das vierte MTV-Turnier bei absolut angenehmen Temperaturen, die auch Bürgermeister Horst Sassenberg bei seiner Begrüßung Mut machten. Er gab einen kurzen Ausblick auf das vielversprechende Rahmenprogramm, speziell am verkaufsoffenen Sonntag, und empfahl den Teilnehmern einen ausgedehnten Stadtbummel. Anerkennend stellte er fest, dass es Günter Szallis mit seinem Organisationsteam wieder einmal geschafft habe, die Bergstadt an einem Wochenende in ein Beachvolleyball-Mekka zu verwandeln. Mit insgesamt 29 Mannschaften sei diese Veranstaltung sogar noch besser besucht gewesen als im Vorjahr. Das Feld war zweifellos wieder hochkarätig besetzt mit Aktiven aus Bundesliga und Regionalligen. Die Spieler kamen vornehmlich aus Norddeutschland, unter anderem aus Hamburg, Kiel, Elmshorn, Oldenburg, Hannover, Braunschweig und Osnabrück, aber auch aus westlicher gelegenen Volleyball-Hochburgen wie Bottrop und Schwelm.
Mit dabei waren fünf Spielerinnen des MTV Obernkirchen, ein Schaumburg-Erfurter Duo und mehrere Aktive aus Minden. Aufgrund der Ranglistenpunkte, die sich die Aktiven bei vorherigen Turnieren erworben hatten, gab es mit Katharina Galland und Amke Rose vom Universitätssportclub Braunschweig bei den Frauen klare Favoriten. Bei den Männern war mit dem Brasilianer Daniell Ferraz und Mathias Sockel ein Duo auf den ersten Platz gesetzt worden, das in dieser Kombination zum ersten Male zusammenspielte, weil die bisherigen Partner nicht zur Verfügung standen.
Aufgrund des hohen
Leistungsniveaus sahen die Zuschauer begeisternde Auseinandersetzungen, bei
denen nicht nur die kraftvollen Schmetterbälle am Netz imponierten, sondern
auch die variantenreichen Kombinationen und präzise gesetzten Bälle. Dafür
gab es viel Beifall von der gut besetzten Tribüne. Den Hallenspezialisten kam
es dabei entgegen, dass die Bälle auf dem nassen Sandboden härter aufsprangen
und mehr Fahrt bekamen.
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Montag. 12. August 2002 |
MTV-Neuzugang Dobler im Halbfinale
gestoppt
Volleyball (peb). Über 1000 begeisterte Zuschauer verfolgten die
Endspiele des Beach-Volleyball-Turniers des MTV Obernkirchen im Herzen der
Bergstadt. Bei den Frauen gewannen die Favoritinnen Marina Chukteyeva und Lidia
Schumakova von Phönix Hamburg. Bei den Männer siegten Mathias Sockel und
Daniel Ferraz.
Chef-Organisator Günter Szallies geriet mächtig unter Zeitdruck, als heftige Regenfälle und Gewitter am Samstag den Zeitplan gehörig durcheinander brachten. Etliche Vorrunden- und Zwischenrundespiele mussten auf Sonntag verschoben werden. Der Wettergott hatte dann gestern ein Einsehen mit den Beachvolleyballern und Zuschauern und ließ die Schleusen geschlossen.
Die breite Phalanx der Volleyballerinnen des MTV Obernkirchen mussten in der Vorrunde und im Viertelfinale kräftig Federn lassen. Das Duo Berenice Scheunemann und Maike Janssen scheiterten ebenso wie das Duett Claudia Hahnefeld und Nadine Stuke. Annette Mzyk mit Partnerin Maya Raschke vom TSV Giesen schafften ebenfalls nicht den Sprung in das Halbfinale.
Einzige Obernkirchnerin in der Vorschlussrunde war MTV-Neuzugang Nadja Dobler, die an der Seite von Christine Kröger vom GfL Hannover im Halbfinale stand. Gegner waren dort Amke Rose und Katharina Galland vom USC Braunschweig. Die beiden Löwenstädterinnen spielten ihre größere Routine voll aus und zogen mit einem 2:0-Erfolg in das Finale ein. Das zweite Semifinale bestritten Nina Eidinger vom GfL Hannover und Wiebke Olle vom Oldenburger TV gegen das Favoritenduo Marina Chukteyeva und Lidia Schumakova, das die beiden Hamburgerinnen mit 2:0 gewannen. Im Spiel um Platz drei unterlagen Nadja Dobler und Christie Kröger Nina Eidinger und Wiebke Olle knapp mit 1:2. Im Finale zeigten Chukteyeva und Schumakova ihre ganze Klasse und ließen Rose und Galland beim 2:0-Sieg keine Chance.
Auch das Männer-Turnier stand sportlich auf hohem Niveau. Die favorisierte Paarung mit dem Ex-Stadthäger Dirk Schlotfeld und Jan Erik Gatzke (beide TuS Vahrenwald) scheiterten im Halbfinale an den späteren Turniersiegen Mathias Sockel (TSV Giesen) und Daniel Ferraz (RE Schwelm) mit 0:2. Sieger des zweiten Halbfinales waren Thorsten Schoen und Günter Nibbrig vom FC Schüttorf, die sich mit 2:0 gegen Sven Peine vom VfL Uetze und Hans-Jürgen Kneip vom TSV Giesen durchsetzen. Im kleine Finale dominierten Schlotfeld/Gatze und besiegten Peine/Kneib mit 2:0.
Im Finale lieferten sich Sockel/Ferraz und Schoen/Nibbrig ein spannendes Duell mit zahlreichen spektakulären Aktionen auf beiden Seiten. Die Führung wechselte ständig. Am Ende setzten sich Mathias Sockel und Daniel Ferrez knapp in zwei Sätzen mit 2:0 durch. Der Veranstalter MTV Obernkirchen war trotz des wechselhaften Wetters mit dem Besuch des Beach-Volley-Turniers hoch zufrieden.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Montag. 12. August 2002 |
Brink/Schneider beim Weltcup Neunte
Hamburg (dpa) - Das Beach-Duo Julius Brink und Kjell
Schneider (Wuppertal/Kiel) hat am Wochenende mit Platz 9 beim Volleyball-Weltcup
in Cadiz die beste internationale Platzierung erreicht.
Ihr
Achtelfinalmatch gegen das niederländische Duo Mulder/Kogel verloren die
Masters-Sieger von St. Peter-Ording an der südspanischen Küste mit 0:2 (10:21,
16:21) ohne große Gegenwehr. Sie kassierten ein Preisgeld von 3900 Dollar.
Vorzeitig ausgeschieden waren beim mit 150 000 Dollar dotierten Wettbewerb
die deutschen Meister Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Schladern/Rang 25) und
Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/Hamburg). Ahmann/Hager brachten Platz 17 noch
2520 Dollar ein.
Auch
für Stephanie Pohl und Okka Rau (Hamburg) war im Viertelfinale im japanischen
Osaka Schluss: Sie unterlagen knapp (21:17, 18:21, 13:15) dem niederländischen
Duo Leenstra/Kadijk in 48 Minuten. Im Achtelfinale hatten Pohl/Rau überraschend
gegen die Australierinnen Pottharst/Cook in zwei Sätzen gewonnen (21:18,
25:23). Die Norddeutschen erspielten sich 6675 Dollar. Andrea Ahmann/Jana
Vollmer (Schmiden/Rottenburg) und Helke Claasen/Judith Deister
(Dachau/Leverkusen) hatten ihre Gruppenspiele nicht überstanden. Beide konnten
jeweils nur ein Match für sich entscheiden.
| Deutschland - Nürnberger Zeitung |
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Montag. 12. August 2002 |
Sabrina Hagenow ist neue Bayerische Meisterin
NÜRNBERG (NZ). – „Kann schon sein, dass einige nur kommen, um auf unsere Hintern zu starren.“ Gerne hören es Sabrina Hagenow und Anja Schubert nicht, wenn man ihren Sport auf die Erotik reduziert, die ihm unumstritten innewohnt. Beach-Volleyball sei weit mehr als das, meinen die beiden neuen bayerischen Meisterinnen dieser jungen olympischen Disziplin: Akrobatik, Kraft, Gefühl und nicht zuletzt das Urlaubsflair, das die Strandvariante vermittelt, dienten dem Volleyballsport als Jungbrunnen.
Zeuge davon wollten viele sein, als sich bei den Bayerischen Meisterschaften im Beach-Volleyball am Nürnberger Jakobsmarkt die besten Spieler Süddeutschlands miteinander maßen. „So viele wie nie zuvor“, sagt Horst Peters, Geschäftsführer des Bayerischen Volleyball-Verbandes, nach dem Finale der Frauen, das die einzige Lokalmatadorin des Turniers, Sabrina Hagenow, gemeinsam mit Anja Schubert, ihrer Mitstreiterin aus Dachau, in drei hart umkämpften Sätzen und vielen wunderschönen Ballwechseln für sich entscheiden konnte. „Das Publikum, die Organisation, das Sportliche, alles war perfekt“, schwärmt Peters weiter, besser als an diesem Wochenende in Nürnberg könne man für den Volleyballsport nicht werben.
„Beach-Volleyball hat auch dem normalen Spiel in der Halle zu mehr Popularität verholfen“, erklärt Horst Peters, „wir gelten wieder als junge, zeitgemäße Sportart.“ Für Sabrina Hagenow, die normalerweise beim VfL Nürnberg den Ball übers Netz baggert, hat das Spiel im Sand inzwischen Priorität. Anja Schubert verzichtet sogar gänzlich auf die klassische Form. „Wir haben in München zwei Beach-Volleyball-Hallen, so dass ich auch im Winter auf Sand trainieren kann.“
Um die hier zu Lande leider häufigen Trainings-unfreundlichen Witterungsbedingungen zu umgehen und sozusagen an Originalschauplätzen in der Karibik in Form zu bleiben, reichen die Preisgelder bei Turnieren wie dem „Tucher-Beach-Cup“ bei weitem noch nicht. 440 Euro bekommen die Sieger, im Vergleich zu den Umständen, die die Spieler auf sich nehmen würden, seien das natürlich „Peanuts“, gibt auch Peters unumwunden zu, doch ums Geld gehe es hier den wenigsten.
Ohnehin
gäbe es in Deutschland nur fünf oder sechs Beach-Volleyball-Profis, erzählt
Sabrina Hagenow, und sie selbst sei noch weit davon entfernt – auch wenn sie
nach ihrem Finalsieg ihr erstes Autogramm geben musste – mit dem Sport ihre Brötchen
zu verdienen, vielmehr wolle sie den Flair solcher Veranstaltungen genießen,
das Publikum und – nun gut eben auch ein bisschen – das Sex-Appeal.
Christian Rothmund
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 12. August 2002 |
Wenn das Spielfeld zum Strand wird
Norderstedt - Vielleicht war ja das gute Wetter schuld daran, dass nur vier Kinder den Weg zur Beachvolleyball-Anlage des 1. SC Norderstedt fanden. "Viele sind bestimmt ins Schwimmbad gegangen. Das ist weniger anstrengend, als in der Hitze Angaben zu üben", meinte SCN-Sportlehrer Andreas Kühnke, der den 90-minütigen Ferienpass-Kursus leitete.
Die vier Teilnehmer waren trotz der etwas enttäuschenden Beteiligung mit viel Freude bei der Sache - immerhin hatten sie das große Sandfeld ganz für sich allein. Der zehn Jahre alte Phillip Gerhold war bestens vorbereitet und brachte wegen der hochsommerlichen Temperaturen extra zwei Flaschen Erfrischungsgetränke mit. "Ich habe sogar schon einmal bei einem Beachvolleyball-Turnier mitgemacht", sagte er stolz.
Katharina Kohrt, die in ihrer Freizeit verschiedenen Sportarten nachgeht, wollte mit dem Beachvolleyball einmal etwas Neues kennenlernen. "Das macht Spaß. Außerdem habe ich in den Ferien genug Zeit", berichtete die 13-Jährige. Fabian Jennrich (11) schlägt in der E-Jugend des VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn auf und kannte sich deshalb schon besser aus. "Die Umstellung vom Hallen- auf den Sandboden ist nicht so groß", erklärte er. Sein Cousin Marc Franzen kam aus Neugierde einfach gleich mit. "Normalerweise spiele ich Fußball bei TuRa Harksheide", so der 10-Jährige.
Thomas Kühnke vermittelte den eifrigen Ferienpass-Inhabern die Grundlagen des Beachvolleyballs. So ist beim Pritschen die Fächerbewegung der Hände wichtig. Beim Baggern kommt es darauf an, mit den Händen und Unterarmen eine Fläche zu bilden. Einen Unterschied zum herkömmlichen Volleyball bilden vor allem die Bälle; sie sind schwerer. Außerdem treten auf dem sandigen Court die Mannschaften mit jeweils nur zwei Spielern gegeneinander an.
Allgemein
dienen die Ferienpass-Angebote dazu, die Kinder zur Bewegung zu animieren.
"In den Ferien sind die Turnhallen in Norderstedt und Umgebung schließlich
geschlossen", so Thomas Kühnke, "da bieten sich derartige Aktionen
natürlich geradezu an.
hpvr
| Deutschland - Saarbrücker Zeitung |
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Montag. 12. August 2002 |
Deutsche
A-Jugend-Meisterschaften am Bostalsee: Toller Sport und Partystimmung
Bosen.
Eben noch belagerte die weiße Zeltstadt der THW-Jugend, deren Zeltspitzen mit
den kleinen Fähnchen von weitem schon zu erspähen waren, die Wiese am Bosener
Strandbad. Das Lager ist nun seit einigen Tagen wieder abgeschlagen und der
Alltag wieder eingekehrt in den Badebetrieb für Sonnenanbeter und Badenixen.
Aber jetzt, an diesem Wochenende?
Harte Technobeats hämmern über die Rasenfläche. Igluzelte stehen in Grüppchen zusammen, so als wären die großen weißen THW-Zelte in sich zusammengefallen und anschließend vor Schreck grün oder blau angelaufen. Campingstimmung. Einige sportliche Jungen und Mädchen in Trainingsklamotten wieseln unschlüssig um die Zelte, krabbeln rein und wieder raus. Je näher man dem Aushängeschild der Bosener Badeseite "heller Sandstrand" kommt, desto heftiger wird der Beat und man stellt sich natürlich die Frage, was denn hier abgeht.
Meist knackig braun gebrannte Jugendliche, in engen kurzen Stretchhosen, eng anliegenden Oberteilen - sofern sie gerade in Aktion sind - oder eingepackt in weiten Trainingsjacken, da es leicht nieselt, oft mit dunklen Sonnenbrillen, sitzen als Zuschauer im feuchten Gras oder auf der eigens aufgestellten Tribüne, oder aber sind selbst am Spielen. Und zwar Beachvolleyball.
"Die
deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball der A-Jugend sind schon was
Besonderes, da sie viel Spaß und gute Laune versprechen", erzählt Gerd
Rauch vom Turnverein Bliesen, der Turnierleiter, der auf der Kommandobühne über
den Köpfen aller Teilnehmer und Besucher thront und mit Hilfe eines Mikrofons
Anweisungen für die nächsten Spielpaarungen gibt. Die Bliesener und Freisener
Volleyballer sind Ausrichter dieses Turniers, das zum ersten Mal im Saarland
durchgeführt wird. Vor der Bühne, auf einer Holztafel, kann der Turnierverlauf
auf einem verzweigten Baumsystem nachvollzogen werden. "Hier werden die
Ergebnisse der Spiele eingetragen", erklärt der Leiter. "Beim
Beachvolleyball gibt es das doppelte "Knockout-System", das heißt,
wenn man ein Spiel verloren hat, dann kann man auf der "Looser-Seite"
noch mal einsteigen und sich nach vorne arbeiten", fügt er hinzu und weist
auf die rechte Seite des verzweigten Baumes, auf denen die Verlierer eingetragen
werden. Und weiter: "Wenn man zweimal hintereinander verliert, dann ist man
aber draußen aus dem Turnier".
Gespielt
wird immer zwei gegen zwei auf dem weichen Sand. Acht Felder, geteilt durch
grellpinkfarbene und grellgelbfarbene Netze. Bei den Mädchen, klarer Vorteil, hängen
die Netze tiefer als bei den Jungen. Dazu Charts, Techno und der Reggae-Guru Bob
Marley jammert "No Women, no cry". Es herrscht eine nicht zu übersehende
und nicht zu überhörende Partystimmung. Bälle sausen durch die Luft, es wird
gehechtet und gebaggert. Einzig die Sonne macht sich rar. Ein paar Grad mehr wären
nicht schlecht.
Zwei
blonde Mädchen sitzen im Sand und schauen gebannt einer Partie zu. "Wir
sind momentan auf der Looser-Seite unseres Turnierbaumes zu finden", erzählt
die eine der beiden, die 17-jährige Janine Tögel aus dem hessischen
Frankenberg. "Jetzt bleiben uns noch die Platzierungen 20 bis 32", ergänzt
die ebenfalls 17-jährige Katinka Rinke. "Aber die Atmosphäre hier ist
super, so dass die Platzierung nicht so wehtut", fügen beide hinzu. Es
nieselt. Im vergangenen Jahr bei den süddeutschen Meisterschaften war es am
Bostalsee heiß ohne Ende. Aber: C‘est la vie.
"Wir
würden gerne alle unsere noch folgenden Spiele gewinnen, denn dann haben wir
noch Chancen den siebzehnten Platz zu erreichen", meint Svenja Luttermann,
aus dem saarländischen Düppenweiler, optimistisch denkend. Davon träumt auch
Tina Alles, die Vereinsfreundin. "Wäre schon cool, wenn das klappen würde",
so die 16-Jährige.
Auch
Eltern sind mit angereist. Sven und Maria Becker haben sich warm eingepackt und
kleine Campingstühle mit an den Strand geschleppt. "Wir kommen aus Speyer
und sehen uns sehr gerne die Beachvolleyballspiele unseres Sohnes und seiner
Mannschaft an", erklärt der Vater. "Der Bostalsee ist sowieso wie
Urlaub und deshalb nutzen wir die günstige Gelegenheit", fügt Maria
Becker hinzu.
Bei
all dem Sportfieber scheint aber die Schule nicht auf der Strecke zu bleiben. Da
blitzt es verräterisch gelb. Ein Reclam-Heft. Ich habe Lessings "Nathan
den Weisen" mit hierher schleppen müssen, Schule geht halt vor, oder
zumindest mit", lacht der 19-jährige Arne Spiering aus dem niedersächsischen
Osnabrück. Mit dem Turnierverlauf für seinen Verein ist er bisher sehr
zufrieden. "Ich hoffe, dass wir auch alle anderen Spiele so gut meistern
wie die ersten, die wir alle gewonnen haben", sagt er. Viel Glück!
Sarah
Kern
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 12. August 2002 |
Osaka:
Pohl/Rau scheitern erst im Viertelfinale
Ahmann/Vollmer und Deister/Claasen 17.
Es hätte noch höher hinaus gehen können, doch den beiden Hamburgerinnen Stephanie Pohl und Okka Rau fehlte einfach das nötige Glück, um in die Vorschlussrunde der Beach World Tour 2002 in Osaka einzuziehen. Im Viertelfinale unterlag das deutsche Frauen-Duo dem niederländischen Team Leenstra/Kadijk ganz knapp mit 1:2 (21:17, 18:21, 13:15), durfte sich am Ende jedoch über Rang 5, 180 Weltranglistenpunkte und 6.675 US Dollar Preisgeld freuen.
Für Deister/Claasen (TSV Bayer 04 Leverkusen/ASV Dachau) und
Ahmann/Vollmer (TSV Schmiden/TV Rottenburg) bedeutete die Qualifikationsrunde
gleichzeitig Endstation. Nach nur einem Sieg fanden sich beide Mannschaften am
Ende auf Rang 17 wieder und bekamen dafür 60 Punkte sowie 2.520 US Dollar
Preisgeld. Den Turniersieg errangen Adriana Behar und Shelda Bruno Bede im
internen brasilianischen Finale gegen Ana Paula und Tatiana Minello (2:1 -
21:17, 14:21, 18:16).
© 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel