News

Samstag, 17. August 2002 

Trotz Flut: WM in Dresden und Riesa soll stattfinden
Eklat im Volleyball: Länderspiel abgebrochen
Junioren: DVV-Team gewinnt 1. Testspiel
Noch freie Plätze beim Pokal der "Füßetreter"
Volleyball der Spitzenklasse  
WM-Stimmung und Wettkampfdruck aufbauen
Beach-Gipfel im Pößnecks Bad am Wald
Raus Comeback
Medienecho zur W: Kathy Radzuweit
Qualifikation bei Traumwetter

August 2002

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - AOL-Newsbote

Samstag. 17. August 2002

Trotz Flut: WM in Dresden und Riesa soll stattfinden

Berlin - Trotz der Flutkatastrophe an der Elbe sollen die Vorrunden-Spiele der Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen in Dresden und Riesa wie vorgesehen stattfinden. "Wir haben bisher keine so negativen Meldungen vorliegen, dass wir nicht spielen können", erklärte Organisations-Chef Jürgen Lamberty am Freitag. In Dresden (Sporthalle an der Bodenbacher Straße) und in Riesa (Erdgas-Arena) sind vom 30. August bis 3. September 15 Partien der Vorrunde-Gruppe C geplant. Außerdem sollen in Riesa Spiele der Zwischenrunde stattfinden.

“Die Spielstätten sind nicht in Gefahr", sagte Lamberty. Auch die Mannschafts-Unterkünfte, die alle in Riesa sind, müssten keine Hochwasser-Schäden befürchten. Allerdings sei möglicherweise der Transport der Mannschaften zwischen den beiden Spielorten Dresden und Riesa ein Problem. "Es laufen konkrete Überlegungen vor Ort, damit der Bevölkerung das sportliche Highlight nicht entgeht. Vielleicht kann man damit auch einen Hoffnungsschimmer setzen", meinte der Chef des Organisations-Komitees. Auch über Hilfe für die Opfer der Katastrophe werde nachgedacht.

Russland, die USA, Argentinien, die Dominikanische Republik, Kenia und Puerto Rico spielen in der Vorrunden-Gruppe C. Weitere Spielorte sind Leipzig (D), Schwerin (B) und Münster mit dem deutschen Team (A). Für die Zwischenrunde kommen Bremen und Stuttgart dazu, die Finalrunde mit dem Endspiel am 15. September wird in Berlin ausgetragen.

 

Deutschland - AOL-Newsbote

Samstag. 17. August 2002

Eklat im Volleyball: Länderspiel abgebrochen

Forsa/Finnland - Das dritte Volleyball-Vergleich zwischen Finnland und Deutschland endete mit einem Eklat und Spielabbruch. Die deutsche Mannschaft fühlte sich am Freitagabend in Forsa vom Schiedsrichter benachteiligt und setzte die Partie beim Stand von 1:1 Sätzen sowie einer 22:20 für Finnland im zweiten Durchgang nicht mehr fort. Grund war, dass der Unparteiische Bundestrainer Stelian Moculescu die Gelb-Rote Karte zeigte, so dass er die Halle hätte verlassen müssen. 

Bereits vorher hatte Moculescu die Gelbe Karte (Punkt für Finnland) und danach die Rote Karte gesehen, so dass er in diesem Satz nicht mehr coachen konnte. In den Spielen zuvor hatte es einen Sieg und eine Niederlage für die deutsche Mannschaft gegeben. Im ersten Vergleich in Tampere gewannen die Gäste 3:1-Sieg, am Vortag setzte es in Vierumäki eine 1:3-Niederlage.

Moculescu hatte seine Mannschaft gegenüber der Weltliga personell stark verändert und testet im Hinblick auf die EM im kommenden Jahr im eigenen Land junge Spieler. Was seine erste Garnitur zu leisten vermag, hat er bei den 4 Siegen in der Weltliga gegen Atlanta-Olympiasieger Niederlande, den Olympia-Zweiten Russland und zum Abschluss bei 2 Erfolgen in Leipzig gegen Kuba gesehen. Im Vorjahr hatte es noch 12 Niederlagen gesetzt.

Nach den Vergleichen mit Finnland folgen ab nächsten Freitag drei Länderspiele in Kroatien. Danach nimmt die deutsche Auswahl vom 2. bis 6. September an einem Turnier in Tschechien teil, bei dem Bulgarien, Kroatien und Tschechien die Gegner sind. In Tschechien werden auch wieder die Berliner Marco Liefke und Frank Dehne zum Team gehören, denen der Coach eine Erholungspause verordnet hatte.

 

Deutschland - DVV-News

Samstag. 17. August 2002

Junioren: DVV-Team gewinnt 1. Testspiel

Die Junioren-Nationalmannschaft ist vor der Europameisterschaft in Polen gut in Form: In dem ersten von drei Testspielen gegen EM-Teilnehmer Lettland in Kienbaum wurden fünf Sätze gespielt, die das Team von Bundestrainer Michael Warm allesamt gewann (25:14, 25:19, 25:23, 25:23, 15:10). "Die Letten waren noch etwas müde von der langen Anreise, so dass man das Spiel nicht unbedingt als Maßstab nehmen darf", fiel das Fazit von Michael Warm aus. 

Zwei weitere Partien gegen Lettland folgen noch (Heute, 19 Uhr und morgen, 15.30 Uhr), ehe beide Mannschaften am Sonntag um 8 Uhr dann gemeinsam zur Europameisterschaft anreisen. Dort trifft die DVV-Auswahl im ersten Match auf Gastgeber Polen.

 

Deutschland - Ostthüringer Zeitung

Samstag. 17. August 2002

Noch freie Plätze beim Pokal der "Füßetreter"

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Post SV Gera veranstaltet die Abteilung Volleyball des Vereins heute ein hochkarätig besetztes B-Jugend-Turnier für Mädchenmannschaften. In der Sporthalle Tinz treffen ab 10 Uhr in zwei Staffeln der Dresdner SV 1898, der VfB 91 Suhl, zwei Teams des SV Lok Engelsdorf, die Auswahl des Thüringer Volleyball-Verbandes des C-Jugend, der VV Leipzig und der Gastgeber Post SV Gera aufeinander.

Für den 2. "Füßetreter-Pokal" am Samstag, den 24. August ab 9.30 Uhr in der Sporthalle Tinz sind noch einige Plätze im Feld der zwölf Mannschaften frei. Dabei handelt es sich um ein 3/3-Mixturnier. Meldungen können bei Klemens Müller unter Tel./Fax (0365) 2 39 12 abgegeben werden.

Höhepunkt der Volleyball-Aktivitäten des Post SV aus Anlass des Vereinsjubiläums ist dann das Damenturnier am Sonntag, dem 25. August, für das der VC Olympia Berlin aus der 2. Bundesliga, die Regionalliga-Vertreter Pädagogik Schönebeck, Lok Engelsdorf und TSV Leipzig, Thüringenmeister SV Narva 1860 Oberweißbach, Thüringenligist VC Altenburg und zwei Vertretungen des gastgebenden Post SV Gera ihre Teilnahme zugesagt haben.

lo.

 

Deutschland - Saarbrücker Zeitung

Samstag. 17. August 2002

Volleyball der Spitzenklasse

Ottweiler (SZ). Wieder geht es am Netz des TV Ottweiler hochkarätig zu: Belgische, tschechische, schwedische und deutsche Elite-Mannschaften treten an. Mit dabei ist der belgische Meister Noliko Maaseik. 

Sein Kommen hat auch der tschechische Meister Ceske Budejovice zugesagt. Von deutscher Seite ist der SV Mendig zu sehen. Termin ist der 7. (ab 14 Uhr) und 8. September (ab zehn Uhr).

 

Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Samstag. 17. August 2002

WM-Stimmung und Wettkampfdruck aufbauen

16. Aug. 2002 Druck, das weiß Werner von Moltke noch aus seiner aktiven Zeit als Zehnkämpfer von Format, gehört einfach zum Spitzensport dazu. Druck müsse sein, um im Wettkampf Höchstleistungen abzurufen.

Und da der jetzige Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) bei der WM im eigenen Land vom 30. August bis 15. September unbedingt Höchstleistungen und Topergebnisse von seinen Nationalspielerinnen sehen will, tut er ihnen eigentlich nur einen Gefallen, wenn er schon im Vorfeld einen ordentlichen Erwartungsdruck aufbaut.

Mit der Weltelite mitgehalten

„Ich fühle mich bestätigt in meiner Ansicht“, hat der Graf nach dem jüngsten 3:0 (25:23, 25:22, 25:23) gegen die Niederlande in Koblenz gesagt, Deutschlands letztem Test vor der WM. „Wir wollen in die Finalrunde der besten Vier nach Berlin. Das muss machbar sein.“

Tatsächlich dürfen Fans und Experten einiges erwarten von der DVV-Auswahl. Nicht unbedingt wegen der jüngsten Testresultate gegen die ebenfalls für die WM qualifizierten Niederländerinnen, denn die fielen eher bescheiden aus (2:3, 0:3 und 3:0). Die Zuversicht speist sich vielmehr aus dem sensationellen Abschneiden beim Grand Prix der Weltelite in Asien, als völlig überraschend Rang drei und ein satter Gewinn in Höhe von 55.000 Dollar heraus sprangen.

„Dann biegen wir das Spiel eben noch um“

Und natürlich macht der Umstand Mut, dass das Team durch die Erfolge in Fernost enorm viel Selbstbewusstsein geschöpft hat. „Wir trauen uns richtig was zu“, sagt Angelina Grün, der Star der Auswahl. „Und wenn wir mal hinten liegen, wie gegen Holland in jedem Satz, dann biegen wir das Spiel eben noch um.“

Das funktionierte beim 3:0 am Donnerstag in Koblenz in der Tat am Besten, anderes eher weniger. Doch auch dafür hat die „Italienerin“ eine plausible Erklärung: „Nach dem Grand Prix haben wir kaum zusammen Spielformen trainiert, sondern mehr Kraft und in kleineren Gruppen. Deshalb fehlt im Moment die Feinabstimmung - aber die werden wir bei der WM mit Sicherheit haben und ganz anders spielen.“

„Der Erfolg in Asien spricht für sich“

Dass das spielerische Element im Training zuletzt etwas kurz gekommen ist, hat Hee Wan Lee einkalkuliert. Seine in Asien voll ausgelastete Stammsechs schonte der Bundestrainer in den beiden ersten Partien gegen die Niederlande ganz bewusst, um den Spielerinnen dahinter Spielpraxis zu verschaffen - und sich selbst letzte Eindrücke von der Leistungsstärke einer jeden. Schließlich hatte er die undankbare Aufgabe, drei Volleyballerinnen aus dem vorläufigen Kader zu streichen und die endgültige Zwölf für die WM zu nominieren.

Am Ende traf es nicht unerwartet Christina Benecke (Florenz), Cornelia Dumler (Münster) und Christin Guhr (Dresden) - eben jene Damen, die die Reise nach Asien nicht mitgemacht hatten. „Sie alle haben Fortschritte in ihrer sportlichen Entwicklung gemacht“, sagt Lee. „Letztendlich habe ich mich aber für die entschieden, die beim Grand Prix dabei waren, weil sich die Mannschaft dort gut eingespielt hat.“

Tränen bei den Aussortierten

Lees Kriterien stoßen im Team auf Verständnis, wie Spielführerin Beatrice Dömeland versichert: „Der Erfolg in Asien spricht eben für sich.“ Dass bei den Ausgemusterten ein paar Tränen geflossen seien, „ist doch klar, schließlich zählen sie zur Mannschaft.“ Damit gehört nur eine Spielerin zum WM-Kader, die in Fernost nicht dabei war: Tanja Hart. Allerdings galt die Zuspielerin stets als gesetzt, sofern sie rechtzeitig fit werden sollte - was nun der Fall ist.

Hee Wan Lee hat seine Wunschspielerinnen beisammen - von den verletzten Hanka Pachale (Florenz) und Christina Schultz (Schwerin) einmal abgesehen, die aber ohnehin schon lange nicht mehr dem Kader angehören. Scheinbar beste Voraussetzungen für eine starke Weltmeisterschaft.

Den Schwung der Schwimmer und Leichtathleten mitnehmen

Auch was die Stimmung angeht. Schon jetzt ahnt Werner von Moltke eine Euphorie, die an die der jüngsten Europameisterschaften im Schwimmen (in Berlin) und in der Leichtathletik (in München) nahtlos anknüpfen könnte. „Wir nehmen diesen Schwung mit“, verspricht er. „Die Schwimmer und Leichtathleten und ihre Fans haben gezeigt, was in Deutschland möglich ist. Hier gibt´s eben nicht nur Fußball und Formel 1.“

Die Deutschen seien als Sportpublikum in der Lage, eine einzigartige Atmosphäre zu erzeugen, sagt von Moltke. Dass die Volleyballerinnen die Vorlage aus dem Berliner Becken und dem Münchner Olympiastadion in den Hallen von Münster bis Riesa aufnehmen, müsse deshalb machbar sein: „Wenn die Leistung stimmt, wird die WM ein Selbstläufer.“

 

Deutschland - Ostthüringer Zeitung

Samstag. 17. August 2002

Beach-Gipfel im Pößnecks Bad am Wald

Pößneck (OTZ). Als Ausrichter der Landesmeisterschaften im Beach-Volleyball hat Helmut Herrmann vom SV Fortuna Pößneck schlagkräftige Argumente parat: "Auf das Wetter ist stets Verlass", verkündet der Beach-Wart des Thüringer Volleyballverbandes schon seit mehreren Jahren.

Die Sonne scheint den Sportlern wohl auch an diesem Wochenende sicher. Dann ist die Vier-Felder-Anlage im Bad am Wald zum zehnten Mal in Folge Austragungsort der Landesmeisterschaften im Beach-Volleyball. Mit dieser Tradition steht der Freistaat bundesweit an der Spitze einer Sportart, die sich längst vom Trendartikel zur Massenware entwickelt hat.

Mit der Aufnahme als olympische Disziplin bei den Spielen 1996 in Atlanta und der Austragung von Deutschen Meisterschaften seit 1994 hat die Sportart ungebrochenen Aufschwung genommen.

Fast 400 Sportler haben in diesem Sommer bereits in der 7. Thüringer Beach-Volleyball-Serie Ranglistenpunkte erworben, soviel wie nie zuvor. Die seit 1995 existierende Beach-Serie im Freistaat hat in diesem Jahr durch die Vergabe von Ranglistenpunkten und Preisgeldern auch bei den B-Turnieren (Thüringen-Cup) eine Aufwertung erfahren. Zudem sind neue Ausrichter (Knau und Rudolstadt) hinzu gekommen.

Vorbei sind die Zeiten, "als Volleyballer aus Sachsen nach Thüringen gekommen sind, um automatisch die Siege einzustreichen", so der Sömmerdaer Maik Uhmann, Technischer Koordinator der Beach-Serie.

Die gewachsene Spielstärke und die zunehmende Ausgeglichenheit vieler Teams werden auch das Turnier in Pößneck prägen. Beginn der Spiele ist am Sonnabend und Sonntag jeweils 10 Uhr, die Finalspiele werden am Sonntag gegen 15.30 Uhr angepfiffen.

Bei den Herren auf Platz eins gesetzt sind die Titelverteidiger Michael Geidel und Stefan Stauß (SV Wildetaube/Post SV Erfurt). Bei den Damen top gesetzt sind Susanne Hemmann und Annett Bauer (Post SV Gera) vor Silke Krauß/Marianne Kreutzburg (Braugold Erfurt). Die mehrfachen Landesmeister aus Erfurt - zuletzt 1999 gemeinsam als Team erfolgreich - sind in Pößneck Favoriten, wenngleich ihnen Susanne Hemmann gemeinsam mit Susanne Hesse (Gotha) erst vor drei Wochen in Bad Köstritz ein Bein stellen konnte, als diese nach dem Erfolg im Halbfinale das Turnier gewannen.

Für Sabine Schulze, die mit Isabel Schwabe (beide Post SV Gera) spielen wird, ist das Turnier am Wochenende etwas Besonderes: "Bis auf eine Ausnahme war ich bisher immer in Pößneck dabei."

Die erste Titelträgerin aus dem Jahre 1993 erinnert sich noch bestens an die Premiere: "Damals musste das Turnier in der Halle ausgetragen werden, weil es so stark geregnet hatte. Zu dieser Zeit waren die Volleyballer aus Gera, Pößneck und Erfurt noch unter sich", so die 27-Jährige, die am Beach-Volleyball schätzt, "dass ich für jeden zweiten Ball verantwortlich bin".

Teampartnerin Isabel Schwabe nennt für Pößneck weniger sportliche Ambitionen: "Wichtig ist für mich, schön zu spielen."

Mario Keim

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

Samstag. 17. August 2002

Raus Comeback

Burg/Fehmarn - Bis auf die Olympiadritten Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/ETV) - sie flogen am Freitag zu einem gut dotierten Einladungsturnier nach Warschau - schlägt die deutsche Beachvolleyball-Elite an diesem Sonnabend (ab 8.30 Uhr) und Sonntag (Finals ab 13.30 Uhr) beim achten und letzten Vodafone-Masters-Turnier am Burger Südstrand auf. 

Okka Rau, mit Steffi Pohl (beide TVF Phoenix Hamburg) an Nummer eins gesetzt, gibt nach einer Oberschenkelzerrung und Platz fünf beim Weltserienturnier in Osaka (Japan) ihr nationales Comeback. Beide hatten deswegen auf das World-Tour-Turnier in Maoming (China) verzichtet. 

SAT.1 berichtet am Sonntag (18.30 Uhr), das DSF am Dienstag um 16.30 und 23.30 Uhr.

str

 

Deutschland - USC Münster-News

Samstag. 17. August 2002

Medienecho zur WM

Kathy Radzuweit steht in der MAX zur Wahl der "erotischsten Athleten Deutschlands 2002"!

Die WM in Deutschland ruft ein großes Interesse bei Medien aller Art hervor. Aktuell gilt dies für die Zeitschrift MAX, erschienen am Mittwoch, die zur Wahl zu "Deutschlands erotischster Athlet 2002" aufruft. Mit dabei: Deutschlands WM-Spielerin Kathy Radzuweit. 

Die 20-jährige Mittelblockerin von Bayer 04 Leverkusen hat es nicht nur auf das Titelbild der Zeitschrift geschafft, sondern ist auch die erste  Sportlerin, die dem Leser und Betrachter vorgestellt wird. Dabei ist eine Radzuweit zu sehen, wie sie wahrscheinlich noch niemand gesehen hat: Ausdrucksstark, selbstbewusst und mit einer unglaublichen Haarpracht gesegnet (Tina Turner ist nichts dagegen). Dagegen verblassen die Bilder von Topstars wie Franziska van Almsick, Stefan Kretzschmar, Michael Schumacher oder Michael Ballack. 

Doch jeder soll sich sein eigenes Urteil bilden, dies ist auf der Homepage der MAX möglich oder natürlich im aktuellen Magazin. Wählen und gewinnen Sie. Die Preise sind:
a) eine Woche Traumurlaub für 2 Personen im Robinson-Club in derTürkei, wo dann auch Deutschlands Spitzensportler beim "Club der Besten" anwesend sind (vielleicht mit Kathy Radzuweit)
b) Fotoshooting mit Starfotograf Andreas H. Bitesnich

Teilnahmebedingungen: Postkarte mit den Namen ihrer beiden Favoriten genügt:
Redaktion MAX, Stichwort "Sportlerwahl", 22786 Hamburg, E-mail:
gewinnspiel@max.de, Hotline: 0190-170054.
Einsendschluss ist der 28. August 2002-08-16

In der nächsten Ausgabe der MAX, sie erscheint am 28. August, sind weitere Aufnahmen sowie ein Interview von und mit Radzuweit zu sehen. Einen Tag später erscheint der STERN, der nahezu die gesamte deutsche Mannschaft erotisch abgelichtet hat.

 

Deutschland - Renault Beach-Cup-News

Samstag. 17. August 2002

Qualifikation bei Traumwetter

Männer: Braun/Fischer, Blaich/Schmid, Richtarik/Richtarik, Gailer/Höfer, Gros/Löw und Lintner/Lintner im Hauptfeld

Wer dachte, der Sommer würde sich in diesem Jahr überhaupt nicht mehr zeigen, der wurde heute eines Besseren belehrt. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad, kam beim Renault Beach Cup, der heute seine Zelte auf dem Münsterplatz aufgeschlagen hatte, regelrecht südkalifornisches Beach Flair auf.

In der Qualifikation startete unter anderen das Team Braun/Fischer. Volker Braun, Ex-Nationalspieler im Hallen-Volleyball, ist in der Beach-Volleyball Szene gut bekannt. Er ist sozusagen ein Mann der ersten Stunde und hat seinen Teil dazu beigetragen, dass sich Beach-Volleyball in Deutschland inzwischen sehr grosser Beliebtheit erfreut. Bereits 1990 stellte er im Rahmen einer Messe die Zukunftsvision des Deutschen Volleyball Verbandes vor.

In dieser Saison spielt der 34 Jährige mit Jens Fischer vom Verein TSV Speyer. Mit zwei gewonnen Spielen gegen Hofmann/Walz und Buchner/Richter sicherten sie sich heute ihren Platz im Hauptfeld. Das gelang auch Richtarik/Richtarik vom Beach Club Dernbach. Vater und Sohn konnten sogar ohne Spielverlust ins Hauptfeld aufsteigen. Und noch eine Familienpaarung gab es: Die Brüder Christoph und Philip Lintner. Auch sie schafften die Qualifikation und stehen damit im Hauptfeld.

Spielbeginn ist morgen um 9 Uhr. Bei den Frauen werden unter anderen Sinje Blöcker und Beate Wand erwartet, die bereits zwei Renault Beach Cups für sich entscheiden konnten. Konkurrenz bekommen sie von Kerl/Sagert, den Studenten-Vizeweltmeisterinnen Paul/Stöwe und dem Nachwuchsteam Holtwick/Kleefisch. Insgesamt treten 16 Teams an. Wie auch bei den Männern. Hier haben Dieckmann/Zimmermann die Favoritenrolle inne, die sie vor allem  gegen Gau/Slacanin, Huth/Tacke, Kern/Schmeckenbecher und Krug/Urbatzka verteidigen müssen.

 

 © 1999-2002 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel