News

Donnerstag, 01. Mai 2003 

Phoenix 3:2 in Schwerin: Weiterhin ein Dreikampf !
Fit in Modena
Urlaubsstimmung in der Arena am Eselsdamm
Tobias und Steffi wollen im Sand baggern
Vorschau auf 2003: Die Top 3 Herrenteams
Tucher Beach-Cup Start dieses Wochenende
USC auf Deutschland-Tour
Die Spannung steigt

April 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30        

März 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31

Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Smash-News

Donnerstag. 01. Mai 2003

Phoenix 3:2 in Schwerin: Weiterhin ein Dreikampf !

Am drittletzten Spieltag der Meisterrunde siegten die Frauen des TVF Phoenix Hamburg beim noch amtierenden Deutschen Meister Schweriner SC mit 3:2 (21:25,25:18,25:19,26:28,10:15). Der SSV Ulm setzte sich bei den Roten Raben Vilsbiburg sicher mit 3:0 (25:21, 25:16, 25:20) durch.

Nach dem die beiden Verfolger im Kampf um die Deutsche Meisterschaft so vorgelegt haben, steht der USC Münster beim Auswärtsspiel am Donnerstag beim Dresdner SC gehörig unter Druck. 

Münster muss anschließend an den letzten beiden Spieltagen noch in Ulm (4.5.) und zu Hause gegen den TVF Phoenix Hamburg (10.5.) antreten. Der TVF erwartet zu seinem letzten Heimspiel der Saison am 4.5. den Dresdner SC, während der SSV Ulm am 10.5. den Schweriner SC empfängt.

 

Deutschland - Der Neue Tag

Donnerstag. 01. Mai 2003

Fit in Modena

Sulzbach auf Platz sieben bei Turnier

Sulzbach. (hfl) Die C-Jugend-Volleyballerinnen des TV Sulzbach stecken mitten in den Vorbereitungen für die Deutsche Meisterschaft. Am Wochenende nahmen sie an einem internationalen Turnier in Italien teil.

Als Gegeneinladung zum eigenen Nikolausturnier waren die TV-lerinnen zum zweiten Mal Gäste der Scoula di Pallavolo Modena. Im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld fanden sich die Mannschaften von Berlin Marzahn, Bayer Leverkusen, Nymburk (Tschechien), Barcelona (Spanien), SC Thimister (Belgien), SSK Feldkirch (Österreich), Neruda Volley Bozen (Italien), Pantera Lucca (Italien), sowie die Sulzbacher Vorrundengegner Scoula di Pallavolo Serramazzoni und Arco Riva.

Nachdem Sulzbach die Mädchen aus Serramazzoni 2:0 besiegt hatte, entwickelte sich gegen das favorisierte Team vom Gardasee ein tolles Spiel, das man nach harter Gegenwehr mit 20:25 und 19:25 verlor. Als Vorrundenzweiter traf der TV auf Modena. Hier wuchsen die Mädchen über sich hinaus, denn nach einem 6:13-Rückstand im ersten Satz drehten sie das Spiel und gewannen 26:24. Im zweiten Satz lag eine kleine Sensation in der Luft, als bei 22:20 ein toller Aufschlag von Kerstin Hoffmann von den Italienerinnen so glücklich abgewehrt wurde, dass der Ball direkt ins unbewachte Sulzbacher Feld sprang. Modena schaffte den Anschluss und mit 22:25 den Ausgleich.

Im Entscheidungssatz war der TV mit den Kräften am Ende und gab sich mit 5:15 geschlagen. Ausgepowert traf man erneut auf Arco Riva und wie in der Vorrunde hatte man den harten Angriffsschlägen nichts entgegen zu setzen. Nach dem 14:25 und 24:26 hieß der Gegner im Spiel um Platz sieben Marzahn Berlin. Ohne Respekt vor der Berliner Volleyball-Hochburg siegte der TV mit 2:0.

 

Deutschland - Rheinpfalz Online

Donnerstag. 01. Mai 2003

Urlaubsstimmung in der Arena am Eselsdamm

Saison beginnt - Attraktive Turniere und erste Stadtmeisterschaft - Viele Sportler aus hiesigen Vereinen
SPEYER. Die Beachvolleyball-Saison 2003 wartet in Speyer und Umgebung mit vielen Höhepunkten auf. Von Mai bis August gibt es neben attraktiven Turnieren für ambitionierte Spieler auch Wettkämpfe für Freizeitsportler - darunter Ende Juni die erste Speyerer Stadtmeisterschaft im Beachvolleyball.

Das Eldorado für Beachvolleyballer der Region liegt zweifelsohne in Speyer. Die 2002 eingeweihte Beach-Arena am Eselsdamm bietet drei Spielfelder und genügend Platz für einige hundert Zuschauer. Auf der Anlage des TSV Speyer werden vier Turniere veranstaltet: ein B-Turnier vom 16. bis 18. Mai, ein K2-Turnier vom 6. bis 8. Juni, die erste Speyerer Stadtmeisterschaft im Beachvolleyball vom 23. bis 27. Juni und das zweite Speyerer Jedermann-Turnier am 29. Juni. Hinzu kommt vom 18. bis 21. August das erste Beach- und Fun-Camp für Kids.

"Im Beachvolleyball gehen die Spieler viel freundschaftlicher miteinander um als im Hallen-Volleyball", sagt Tanja Busch, Spielertrainerin der Regionalliga-Damen des TSV Speyer. In der Beach-Arena komme gar ein "Urlaubsfeeling" auf - sowohl für die Aktiven als auch für die Zuschauer.

Damit sich die Anlage von ihrer besten Seite zeigt, haben zahlreiche Vereinsmitglieder bereits am 6. April notwendige Arbeiten vorgenommen. Seitdem läuft auch das freie Training. Start für die offiziellen Übungseinheiten ist am 12. Mai. Dann ist Trainerin Busch nahezu täglich am Eselsdamm anzutreffen. Eigens für die engagierte Übungsleiterin ist dieser Tage ein hübsches Holzhäuschen in der Arena errichtet worden - als Ruheraum gedacht.

"Die Beachsaison ist eine sehr gute Vorbereitung auf die Halle", widerspricht Busch der weit verbreiteten Ansicht, dass der Beachvolleyball dem Hallen-Volleyball Spieler wegnehmen würde. Dementsprechend trainieren die verschiedenen Mannschaften des TSV im Frühjahr und Sommer häufiger in der Arena als in geschlossenen Räumen.
Einige Vereinsmitglieder nehmen auch an Turnieren teil, sagte Busch. Bei den Damen haben sich bereits Katrin Naumer/Johanna Usinger-Frieß, Sandra Lubos/Britta Büthe, Heike Hoffmann/Katrin Frank und Tanja Busch/Daniela Gorissen (Frankfurt) gefunden.

Von den TSV-Herren gehen in jedem Fall Ulrich und Christoph Fischer an den Start. Jens Fischer will ebenfalls antreten - allerdings mit wechselnden Partnern. Florian Freytag (18 Jahre) und Sven Becker (19) vom Oberligisten VBC Lingenfeld gehören zu den hoffnungsvollsten Beachvolleyball-Talenten der Region. Vor zwei Jahren gewannen sie die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der B-Jugendlichen und verdienten sich damit die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften. In diesem Jahr wollen sie als A-Jugendliche an diesen Erfolg anknüpfen. Wenn es die Zeit erlaubt, startet das Duo auch bei Ranglisten-Turnieren und der Speyerer Stadtmeisterschaft, sagte Freytag der RHEINPFALZ.

Außerdem frönen Dominik Adam und Jens Wetzka (TSG Bretzenheim) sowie Eric Palenczat mit wechselnden Partnern dem Freiluft-Volleyball. In der Abschlussrangliste der Pfalz-Masters 2002 sind sie in den Top-Ten zu finden. Andreas Hollstein (TSV Speyer) entschied diese Wertung übrigens für sich. In der Regel einmal pro Woche trainieren die Oberliga-Volleyballer des VBC auf den zwei vereinseigenen Beach-Feldern.

Die Anlage des VBC Lingenfeld nutzen mangels eigener Einrichtung auch die Volleyball-Damen des TuS Heiligenstein. Allerdings will Trainer Stefan Hoffelder seine Schützlinge nicht mehr als einmal wöchentlich Beachvolleyball spielen lassen. Denn der Rheinland-Pfalz-Liga-Aufsteiger dürfe das Hallentraining als Vorbereitung auf die Saison 2003/2004 nicht vernachlässigen, sagte Hoffelder. Davon unabhängig nimmt die eine oder andere Spielerin durchaus mal an einem Beach-Turnier teil.

Info
Anmeldeformulare für die Turniere in der Beach-Arena stehen im Internet auf der Seite www.tsv-speyer.de

Christian Berger

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

Donnerstag. 01. Mai 2003

Tobias und Steffi wollen im Sand baggern

Der 18-jährige Tobias Hintzke fiebert der Beachvolleyballsaison entgegen: Als Schüler der Stufe zwölf des Görres-Gymnasiums hat er noch genug Zeit, sich seinem Hobby zu widmen. Schließlich will er sich in der Rangliste des Westdeutschen Volleyball-Verbands (WVV) wieder weit nach vorne spielen.

In der Abschlussrangliste der vergangenen Spielzeit rangierte er neben seinem Partner Maximilian Brück auf dem 21. Rang. In der Kreisligamannschaft der Tusa war er vergangene Saison als Zuspieler aktiv. Jetzt geht es wieder von der Halle in den Sand. Allerdings mit einem Partnertausch: Hintzke spielt in diesem Sommer mit Christian Dierschke (CVJM Ratingen II), dem Bruder von Oberliga-Spielerin Karin Dierschke (DSC 99), die mit Ebba Petzsche in der Damen-Serie startet.

Was Tobias Hintzke in der männlichen A-Jugend für Düsseldorf, ist Steffi Mennicken in der weiblichen Jugend. Allerdings steht die 19-Jährige in diesem Frühjahr vor ihrem Abitur am Ursulinen-Gymnasium. "Das geht in jedem Fall vor und beeinträchtigt die Vorbereitung natürlich", sagt Steffis langjähriger Trainer Jörg Dreilich (Tusa 06). Der hatte die angehende Abiturientin mit ihrer Partnerin Noleen Riley in den vergangenen zwei Jahren betreut. Bei den WVV-Meisterschaften schafften es die Düsseldorferinnen auf den siebten Rang. In der vergangenen Saison spielten die jungen Volleyballerinnen beim DSC 99 II (Verbandsliga).

Für die anlaufende Beach-Saison musste sich Steffi Mennicken aber eine neue Partnerin für ihr letztes A-Jugendjahr suchen - Noleen Riley ist zu alt. Nach überstandenen Abiturprüfungen wird sie mit einer Spielerin aus Hochdahl die WVV-Serie spielen. Wahrscheinlich auch mit einem neuen Trainer. Dreilich: "Sie hat sicher wieder das Zeug, zu den Westdeutschen Meisterschaften zu fahren."

Wenn es um Jugendarbeit im Beachvolleyball geht, ist die DJK Tusa 06 seit Jahren ganz vorne dabei. Auch dank der guten Trainingsmöglichkeiten auf dem Vereinsgelände an der Fleher Straße. Drei Beachvolley-ball-Felder stehen auch zur Vermietung bereit (Jörg Dreilich Tel: 917 63 39). Nur zwei Termine sind unverrückbar vergeben: Am 29. Mai und am 22. Juni finden Qualifikationsturniere der Young-Beach-Serie an der Fleher Straße mit Teilnehmerinnen aus ganz NRW statt.

In den jüngeren Altersklassen sieht es mit dem Nachwuchs nicht so gut aus: Einzig Sabine Kamp (DSC 99 III) bei den B-Jugendlichen taucht da auf. Allerdings fehlt der 16-Jährigen noch eine Partnerin in ihrer Altersklasse und in erreichbarer Nähe.

(gema)

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de 

Donnerstag. 01. Mai 2003

Vorschau auf 2003: Die Top 3 Herrenteams

Nach unserer umfassenden Vorschau auf die Damenteams, wenden wir uns nun den Herrenteams der Saison 2003 zu. Vor allem unter den Top 10-Duos gab es vor der Saison viele Neukonstellationen. Doch keine Bange: Bis zum Saisonstart am 9. Mai in München stellen wir euch die wichtigsten zehn Teams in drei Folgen vor. Den Beginn machen die drei Topteams Dieckmann/Reckermann, Ahmann/Hager und Dieckmann/Scheuerpflug. In der zweiten Folge berichten wir über Brink/Schneider, Hikel/Polte und Klemperer/Rademacher. Last but not least stellen wir euch kurz den "Rest" vor: Sergeev/Zimmermann, Oetke/Slacanin, Karger/Lammens und Anton/Holschen.

Markus Dieckmann/Jonas Reckermann 
Auch wenn es national für Markus und Jonas "nur" zum 3.Platz in Timmendorf reichte, können die beiden doch mehr als zufrieden mit der vergangenen Saison sein. Als erstes Männer-Team in der deutschen Beach-Volleyball-Geschichte holten sie den Titel des Europameisters. Dabei bezwangen sie so namhafte Teams wie Hoidalen/Kjemperud aus Norwegen (immerhin Dritte der Weltmeisterschaften 2001 in Klagenfurt) und Martin und Paul Laciga aus der Schweiz. Das Ziel 2003: "In erster Linie wollen wir unser Spiel weiterhin verbessern, sowie an die Highlights der vergangenen Saison anknüpfen und die leichten Tiefs dazwischen weglassen. Wenn uns dies gelingt und wir gleichzeitig gesund bleiben, wird sich das auch in guten Resultaten niederschlagen.", so Jonas Reckermann. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht: Im März trainierten Markus und Jonas gemeinsam mit etlichen brasilianischen Teams und ihren deutschen Mitkonkurrenten Julius Brink/Kjell Schneider in Rio. Jonas: "Die Saisonhöhepunkte sind die Weltmeisterschaft in Rio, die Deutsche Meisterschaft am Timmendorfer Strand und natürlich wollen wir auch unseren EM-Titel nicht kampflos wieder hergeben."

Jörg Ahmann/Axel Hager 
Sie wollen es noch einmal wissen. Nachdem es für die Olympiadritten von Sydney 2000 auch in der vergangenen Saison nicht unbedingt nach Plan gelaufen ist, wollen Jörg und Axel trotz aller Trennungsgerüchte noch einmal angreifen. Das große Ziel der beiden Routiniers: "Natürlich gibt es für uns nur ein Ziel: Olympia 2004". In dieser Saison müssen Jörg und Axel beweisen, dass sie nicht mehr nur von ihrem guten Namen leben. Immerhin haben die beiden Nordlichter seit 1998 (Sieg auf Fehmarn) kein Masters mehr gewonnen. Das sieht auch Jörg Ahmann so: "Ansonsten hoffen wir, dass dann auch mal wieder ein Masters Erfolg und ein internationales Halbfinale drin ist". Im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit ist nun auch Axels Schulter wieder komplett in Ordnung. Wir würfen gespannt sein.

Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug 
Die Saison 2002 verlief für Christoph und Andi eigentlich sehr erfolgreich: Christoph wurde zusammen mit Falk Zimmermann Deutscher Vize-Meister und Andi errang bei seinen wenigen gemeinsamen Einsätzen mit Oli Oetke immerhin zwei Masterssiege und den 5. Platz in Timmendorf. Die Zielsetzung für die beiden Routiniers ist klar: "National wollen wir so viel es geht gewinnen, am liebsten in Timmendorf natürlich. Wird aber sicher schwer, da die anderen Teams leider genau so viel trainieren wie wir, das heißt sehr viel", so Andi Scheuerpflug.
Der Focus der beiden liegt aber vornehmlich auf der internationalen Bühne, Andi dazu: "International wollen wir erst einmal unseren Platz im Hauptfeld behalten und uns für die WM qualifizieren. Außerdem sollten wir bis zum Jahresende unter den ersten drei deutschen Teams bleiben, um die Olympia-Quali weiterhin offen zu gestalten. Noch besser wäre natürlich, wenn wir uns schon frühzeitig absetzen könnten." Den Grundstein dafür haben die beiden in ihrem Trainingslager in Rio gelegt. Dort trainierten sie mit so namhaften Teams wie Heuscher/Kobel und Laciga/Laciga aus der Schweiz.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de 

Donnerstag. 01. Mai 2003

Tucher Beach-Cup Start dieses Wochenende

An diesem Wochenende fliegen die Beach-Volleybälle bei den ersten Landesverbandsturnieren wieder. In NRW und Bayern startet endlich die Beach-Volleyball Saison 2003. Darauf haben sich die Beach-Volleyballer Bayerns schon lange gefreut: der Tucher Beach-Cup 2003 startet am 1. Mai bei den Damen und Herren der Schöpfung.

Ausgetragen wird das „Beachopening“ in der Münchner Beacharena am Föhringer Ring. Auch wenn für das Turnier, bei dem A- und B-Spieler spielberechtigt sind, keine BVV-Ranglistenpunkte vergeben werden, ist das „Beachopening“ mit Sicherheit eine hervorragende Möglichkeit zur ersten Formüberprüfung.

„Commander und „The Eagle“ wollens` wissen

Das erste richtige Highlight der bayerischen Beach-Saison ist das Münchner A-Turnier am Wochenende vom 03.-04. Mai für Damen und Herren. Das Turnier findet ebenfalls in der Beacharena am Föhringer Ring statt. Bei den Herren führt das deutschlandweit bekannte und neuformierte Team mit „Commander“ Martin Berkenamp und Edgar „The Eagle“ Krank die Setzliste an. Bei den Damen wird die Setzliste von den Sonthofnerinnen Constanze Paul und Carola Stöwe angeführt. Mit von der Partie ist auch Janina Göpfert mit Neu-Partnerin Julia Sude, die auf Platz 3 der Setzliste stehen.

5.000 Euro Preisgeld in NRW

In Nordrhein-Westfalen geht es auch schon kräftig zur Sache. Das erste A-Turnier, für das zwölf Damenteams und 16 Herrenmannschaften spielberechtigt sind, findet vom 2. Mai bis zum 4. Mai in Bergisch-Gladbach statt. Nur eine Woche trifft man sich im Rahmen des „Fluß, Stadt, Land Beach-Cups“ in Haltern am See wieder. Gespielt wird hier auf sechs Feldern, 24 Damen- und 32 Herrenteams kämpfen um insgesamt 5.000 Euro Preisgeld.

Auftakt in Brandenburg

Das erste Ranglistenturnier Brandenburgs findet am 3. und 4. Mai in Velten statt. Bei den 24 Herrenteams sind die national bekannten Peer Ole Mielenz mit Partner Daniel Knopf an Position 1 der Setzliste geführt. Michael Raddatz spielt an 2 mit Neu-Partner Adrian Strijdom.

 

Deutschland - www.westline.de  

Donnerstag. 01. Mai 2003

USC auf Deutschland-Tour

Münster (30. April 2003) - Der Bundesliga-Spitzenreiter USC Münster ist am Mittwoch in den Bus gestiegen, um eine kleine Deutschland-Reise hinter sich zu bringen.

Donnerstag Abend spielen die Volleyballerinnen von Trainer Axel Büring beim Dresdner SC, danach geht es direkt weiter Richtung Ulm, wo am Sonntag gegen den SSV das möglicherweise vorentscheidende Match um den deutschen Meistertitel ansteht.

Doch mit ihren Gedanken sind die Münsteraner noch längst nicht in Süddeutschland. Denn den Vergleich mit den Sachsen kann man nicht im Vorbeigehen gewinnen. Der Stachel des - damals unnötigen - 2:3 vor drei Wochen gegen den DSC sitzt noch tief, und daher haben weder Büring noch seiner Spielerinnen Grund, die Elbstädter auf die leichte Schulter zu nehmen.

Das Tabellenbild wäre allerdings dazu angetan. Denn immerhin trifft mit dem USC der Erste des Meisterrunden-Klassements auf den Letzten. 15 Mal hat Dresden in dieser Saison schon verloren, nur ganze vier Mal der USC.

Doch für Büring ist nicht nur die jüngste Niederlage seiner Sechs gegen den DSC Warnung genug. Auch die zuletzt schwachen Leistungen der Gastgeber selbst sind für die Unabhängigen gefährlich.

„Der DSC hat jetzt zwei derbe Packungen nacheinander bekommen. Die haben genug Charaktertypen wie Peggy Küttner und auch junge Spielerinnen, die sich das so nicht gefallen lassen. Da wollen bestimmt einige zeigen, dass sie besser spielen können als sie zuletzt gezeigt haben“, schwant es Büring.

Damit es gegen Dresden im fünften Saisonvergleich nicht die zweite Niederlage setzt, will Büring den Hebel vor allem im Block ansetzen. „Insgesamt haben wir beim 2:3 taktisch nicht gut gespielt. Wir müssen uns besser auf den Dresdner Schnellangriff einstellen“, fordert der Amelsbürener. Besonders die beiden jungen DSC-Blockerinnen Corina Ssuschke und Christiane Fürst - beide just von Bundestrainer Hee Wan Lee in dessen Kader berufen - machten den Westfalen damals zu schaffen.

Auch der Aufschlag - im Hinspiel eine stumpfe Waffe - wird von entscheidender Bedeutung sein: „Hier müssen wir mit hoher Aufschlag-Qualität die Möglichkeiten Dresdens minimieren“, hat Büring erkannt. Ohnehin soll die münstersche Angriffsstruktur deutlich anders werden als vor drei Wochen, um der junge Dresdner Blockgarde das Lesen der Situationen schwerer zu machen.

Dass man den zuletzt gerade zu Hause vom eigenen Publikum geschmähten Sachsen mit einem gewonnenen ersten Satz den Schneid abkaufen könnte, hält Büring im Übrigen „für Spekulation. Im Gegenteil: Ich erwarte einen voll engagierten und motivierten DSC!“

Lutz Hackmann

 

Deutschland - USC Münster-News 

Donnerstag. 01. Mai 2003

Die Spannung steigt

Am Mittwochmorgen sind die USC-Spielerinnen in Richtung Dresden aufgebrochen. Dort treffen sie am Donnerstag, 1. Mai um 19 Uhr auf den Dresdner SC, der das letzte Spiel gegen die Münsteranerinnen knapp mit 3:2 gewonnen hat. Vergangenen Samstag jedoch konnten die Dresdnerinnen bei ihrer 0:3-Niederlage gegen Ulm nicht überzeugen. Auch die Rücktrittsankündigung von Kapitän Peggy Küttner trug in dieser Woche bestimmt nicht zur Verbesserung der Stimmung in der Mannschaft bei. Dennoch - der USC ist durch die Tiebreak-Niederlage gewarnt.

Am Freitag fährt der USC-Tross weiter nach Biberach, wo er vor dem Spitzenduell gegen Ulm zwei Tage ein Trainingslager absolvieren wird. Am Sonntag, 4. Mai, reist die Mannschaft dann nach Ulm an. Spielbeginn ist um 15 Uhr. Dort können die USC-Volleyballerinnen auch wieder mit der Unterstützung einiger Münsteraner Fans rechnen, die mit nach Ulm fahren werden. Spannung ist jedenfalls angesagt. Denn vor der Begegnung gegen Dresden und Ulm liegt  Münster mit zwei Punkten Vorsprung knapp vor Ulm. Der amtierende Pokalsieger setzt natürlich alle seine Hoffnungen auf das vielleicht alles entscheidende Duell am Sonntag vor eigenem Publikum. Zuletzt hatte der USC gegen Ulm ebenfalls knapp mit 2:3 verloren. Eine Vorhersage zum Ausgang des Spiels lässt sich daher kaum machen.

Hinweis: Es wird versucht Spielberichte vom Dresden- und Ulmspiel am Donnerstag bzw. Sonntag unter http://www.lvm.de/usc/news/ergebnisdienst.jsp ins Internet zu stellen, eventuell kann dies jedoch auch jeweils erst einen Tag später geschehen. Der nächste Newsletter erscheint dann am Montag.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel