|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Friedrichshafen:
A-Jugend holt Bronze
DACHAU
(gus) - Wie die „Großen“ des VfB Friedrichshafen haben auch die
A-Jugendlichen den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft belegt. Mehr
als zufrieden kehrte Trainer Söhnke Hinz mit seinem Team am Sonntag aus Dachau
zurück.
16
Teams hatten sich für die „Deutsche“ qualifiziert, aus jedem
Regionalverband waren zwei Mannschaften bei dem zweitägigen Turnier vertreten.
Die Häfler hatten sich zum Ziel gesetzt wollten, mindestens zur besseren Hälfte
gehören. Umso erfreulicher, dass letztlich die Bronzemedaille dabei
heraussprang. Die Vorrunde erwies sich als leichte Hürde, und alle drei Gegner
wurden mit Zwei-Satz-Erfolgen in die Schranken verwiesen. So belegten Kapitän
Thomas Welz und sein Team vor dem Rumelner TV, dem TV Trennfurt und dem USC
Braunschweig den ersten Gruppenplatz. Ebenso deutlich mit 2:0 behielten die Häfler
über den Berliner TSC die Oberhand.
Pech
für den VfB Friedrichshafen, dass im Halbfinale der Schweriner SC und damit der
vermeintlich stärkste Gegner wartete. Von Anfang kamen die Häfler nicht
richtig in Tritt. „Sonst wäre etwas mehr drin gewesen“, ist sich Söhnke
Hinz sicher. Sein Team holte zwar einen hohen Rückstand auf, zum Satzgewinn
langte es aber nicht. So endete das letzte VfB-Spiel in der Dachauer
Georg-Scherer-Halle mit 0:2 (23:25, 22:25). Für Thomas Welz, Alexander Mayer,
Max Günthör, Oliver Klose, Simon Meisel, Timo und Florian Wilhelm, Hannes
Hildebrand sowie Dominic Lehle und Korwin Schelkle bedeutete das den dritten
Platz, mit dem sich Hinz sehr zufrieden zeigte. „Es ist schon etwas
Besonderes, bei einer Deutschen Meisterschaft Dritter zu werden. Vor allem mit
der A-Jugend.“
Seine
Stärke unterstrich der Schweriner SC später auch im Finale, als er gegen den
SCC Berlin mit 2:0 die Deutsche Meisterschaft 2003 besiegelte. Die anderen
Bundesliga-Vertreter SCC Berlin, VV Leipzig und SV Bayer Wuppertal belegten die
Plätze zwei, sieben und elf.
| Deutschland - USC Münster-News |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Mit dem 3:1-Sieg des SSV Ulm über Münster
dürfte ein Spieltag vor Saisonende die Entscheidung um die Deutsche
Meisterschaft wohl zugunsten der Süddeutschen entschieden sein. Ulm hat das
bessere Satzverhältnis und trifft nächsten Samstag auf Schwerin und Münster
auf Hamburg. Wenn es am letzten Spieltag nicht noch eine Überraschung geben
sollte, wird Ulm die Meisterschale am nächsten Samstag in Händen halten können.
Spielbericht:
Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Birgit Thumm
(Achillessehnenabriss) begann der USC Münster locker. Die Spielerinnen standen
gut in der Abwehr und waren in diesem Satz den Ulmerinnen überlegen. Die
Zwischenstände: 4:1, 4:6, 8:13, 10:16, 15:19 und 18:23. Nach 24 Minuten hatte Münster
den ersten Satz mit 25:20 unter Dach und Fach gebracht.
Im zweiten Satz fanden die Münsteraner Angreiferinnen keinen Weg
am Ulmer Block (Veh/Ross) vorbei. Die Mannschaft spielte nervöser und machte
viele ungezwungene Fehler. Auch der Aufschlag kam nicht mehr so druckvoll. Bis
zum 12:12 gestaltete das Spiel sich noch ausgeglichen, doch dann zog Ulm auf
17:15 und 20:15 davon. Der USC kam zwar noch mal auf 21:19 heran, konnte dann
jedoch den 25:20 Erfolg von Ulm nach 23 Minuten nicht mehr verhindern.
Kampfgeist war bei den USC-Spielerinnen im dritten Durchgang erneut
groß geschrieben. Die "Unabhängigen" scheiterten wieder ein ums
andere Mal am Ulmer Block. Doch es gelang ihnen nach einem 5:8-Rückstand bei
14:14 wieder auszugleichen. Eine Zeit lang ging es hin und her, bis Ulm über
ein 21:19 beim Spielstand von 24:21 drei Satzbälle herausspielte. Aber Münster
kämpfte eindrucksvoll und wollte seine Chance nutzen. Beim 24:23 setzte Tanja
Hart ihre Mitspielerin optimal ein und Ulm gewann am Ende mit 25:23.
Wer weiß, was passiert wäre, hätte Münster diesen dritten
Abschnitt doch noch gewonnen. So war Ulm jetzt obenauf und zog ein schnelles und
dominantes Spiel auf. Dem USC unterliefen jetzt einige Annahme- und
Aufschlagfehler, gab sich jedoch nie verloren. Das Team fightete, hatte aber
gegen die jetzige Überlegenheit der Süddeutschen nichts mehr entgegenzusetzen.
Ulm ging mit 7:4, 16:10 und 22:12 in Führung. Münster bekam noch einmal Luft
und kam bis auf 22:17 heran, doch Ulm fing sich rechtzeitig und verwandelte nach
24 Minuten den vermutlich die Meisterschaft entscheidenden Matchball zum 25:18.
Trainer Axel Büring
beglückwünschte im Anschluss an das Spiel seinen Ulmer Kollegen: "Ulm
wird verdient Meister werden." Allersdings sei er sehr stolz auf die
Leistungen seiner Mannschaft, die während der gesamten Saison hart gekämpft
und sich nie aufgegeben hätte, auch wenn sie durch Verletzungen (Volicerova,
Thumm und zwischenzeitlich Reinink) arg gebeutelt worden wäre. So sahen es auch
die rund 70 mitgereiste Münsteraner Fans, die nach dem Ulm-Spiel den
(wahrscheinlichen) Vizemeister aus Münster hochleben ließen.
Letztes Heimspiel: Am kommenden Samstag, 10. Mai 2003 haben die Münsteraner Volleyball-Fans ab 15.00 Uhr zum letzten Mal in dieser Saison die Gelegenheit, "ihren" USC in der Halle Berg Fidel gegen den Tabellendritten Phoenix Hamburg spielen zu sehen.
Thumm fällt länger aus
Schwerer Schlag für Birgit Thumm und
den USC Münster: Die Nationalspielerin verletzte sich beim Abschlusstraining im
Vorfeld des Dresdenspiels so schwer, dass sie vermutlich für drei bis fünf
Monate ausfallen wird. Ein erster Verdacht lässt einen Achillesfersenabriss
vermuten. Eine genaue Diagnose wird im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz
erstellt, in das Birgit Thumm als Soldatin eingeliefert wurde.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
|
Sonntag. 04. Mai 2003 |
Nationalmannschaft hat sich formiert
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Wenn einem dieser Tage auffallend lange Kerls in Friedrichshafen über den Weg laufen, ist die Chance groß, dass es Volleyball-Nationalspieler sind. Gut zwei Wochen nach Saisonende in der Volleyball-Bundesliga haben die Nationalspieler ihren Jahresurlaub bereits hinter sich und das Training wieder aufgenommen. Wer Lust hat, kann vorbeischauen. Ein Länderspiel unter der Woche - wie vorige Woche im Bremer Weserstadion gegen Serbien und Montenegro - ist im Fußball keine Seltenheit. Im Volleyball ist das völlig unüblich, hier sind Vereins- und Nationalmannschaftsphase zeitlich voneinander getrennt.
Bis April schmettern Björn Andrae, Stefan Hübner und Co. in der Bundesliga oder im Ausland um nationale Titel, in der Sommerpause laden der Deutsche Volleyballverband DVV mit Bundestrainer Stelian Moculescu ein. Erste Ausnahme nach vielen Jahren wird das Olympia-Qualifikationsturnier im nächsten Januar in Leipzig sein, bei dem die DVV-Auswahl ihre Teilnahme in Athen 2004 unter Dach und Fach bringen will. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, der mit zwölf Weltligaspielen und der Europameisterschaft (4. bis 15. September 2003 in Leipzig, Karlsruhe und Berlin) gepflastert ist.
Wie schon im vergangenen Jahr beginnt die Vorbereitungsphase am Bodensee, offizielle Vorbereitungsspiele sind in Friedrichshafen nicht geplant. Dennoch besteht am Mittwoch und Donnerstagnachmittag (7./ 8. Mai) die Möglichkeit, der Nationalmannschaft bei der Arbeit zuzusehen. An diesen Tagen trainieren Stelian Moculescu und sein neuer italienischer Co-Trainer Marco Fenoglio von 17 bis 19 Uhr in der Bodensee-Sporthalle.
Für den ersten Lehrgang, der am 12. Mai endet, hat Stelian Moculescu folgende Spieler nominiert: Norbert Walter, Christian Pampel, Ilja Wiederschein, Björn Andrae, Armin Dewes (alle VfB Friedrichshafen), Marco Liefke, Frank Dehne, Eugen Bakumovski (alle SCC Berlin), Mark Siebeck (PZU AZS Olsztyn), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/Belgien), Georg Wiebel (Noliko Maaseik) Stefan Hübner (Bossini Montichiari/Italien), Till Lieber (evivo Düren), Michael Mayer, Sebastian Prüsener, (TSV Unterhaching), Jochen Schöps (VC Olympia Berlin), Wolfgang Kuck (Montpellier UC), Simon Tischer (VC Eintracht Mendig).Der zukünftige Häfler Jochen Schöps wird noch bei der Junioren-WM-Qualifikation gebraucht und stößt ebenso wie Mark Siebeck (Meisterschaftsspiele in Polen), Simon Tischer (Reha nach Verletzung) und Sebastian Prüsener (berufliche Verpflichtungen) erst später zur Nationalmannschaft.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Kapitän Frank Dehne verlässt den deutschen Meister SCC Berlin und spielt in der kommenden Saison in der französischen Liga bei Rennes Etudiants Club Volley.
Trotz
der diesjährigen Finalteilnahme trennt sich Vizemeister Bayer Wuppertal von
Trainer Michael Mücke. Ein Nachfolger steht nicht fest.
| Deutschland - Süddeutsche Zeitung |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Michael Mayer
wechselt vom Volleyball- Bundesligisten TSV Unterhaching zum belgischen Meister
und Champions-League- Teilnehmer Noliko Masseik. Mayer ist laut Homepage des
Vereins die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison. Bei Masseik, das
dieses Jahr knapp im Viertelfinale der Champions-League gescheitert war, spielt
bereits der deutsche Nationalspieler Georg Wiebel im Mittelblock.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Hamburg: "Drei Mogelpackungen"
Vorwürfe an die Behörde für Bildung und Sport
Hamburg - Mit einem Defizit von 500 000 bis 700 000 Euro wird die "Hamburg für Spiele 2012 GmbH" ihre Arbeit Ende Mai offiziell abschließen - trotz Mehreinnahmen von 1,1 Millionen Euro gegenüber den ersten Etatansätzen 2002. Für das Minus wird weitestgehend die Stadt als einer der drei Gesellschafter aufkommen müssen.
Die gescheiterte Olympiabewerbung zeitigt aber auch immaterielle Folgen. Das Vertrauen in die Umsetzung der sportpolitischen Versprechungen der Behörde für Bildung und Sport (BBS; Präses: Rudolf Lange) und des Amtes für Sport (Direktor: Dr. Hans-Jürgen Schulke), die während der Olympiakampagne wiederholt abgegeben wurden, ist dramatisch gesunken. Klaus Widegreen, Vorsitzender des Hamburger Volleyballverbandes, und Boris Schmidt vom Hamburger Basketballverband sprachen auf der jüngsten Hauptausschusssitzung des Hamburger Sportbundes (HSB) von "drei Mogelpackungen". Gemeint waren die dritte Sportstunde, die höheren Zuschüsse der Stadt für den Olympiastützpunkt am Dulsbergbad (100 000 Euro), die nur für 2003 gesichert sind, und das Prestige-Projekt Lehrer-Trainer-Stellen.
"Die Hamburger Sportfachverbände fürchten, dass die Behörde nicht das leisten kann, was sie im Laufe der Hamburger Bewerbung stets zugesagt hatte", erklärte Widegreen. Vor allem das ständig betonte Kriterium der Nachhaltigkeit scheine nicht mehr gegeben.
Bezeichnend sei die Problematik um die Lehrer-Trainer-Stellen, eine in anderen Bundesländern bewährte Kombination aus Schulunterricht und Verbandsarbeit. Bisher wurden in Hamburg von der BBS drei dieser Arbeitsplätze eingerichtet, bis zu zwölf könnten es 2003 noch werden. Von den zum August 2002 Eingestellten hat indes nur (Fußball-)Lehrer Andree Fincke (Gesamtschule Alter Teichweg) einen Arbeitsvertrag, Sven Jeglitza (Basketball) und Knut Rettig (Volleyball), beide Gymnasium Heidberg, warten dagegen weiter auf Schriftliches.
Selbst als sie am 28. April zwecks Vertragsunterzeichnung zur Behörde einbestellt wurden, lag der avisierte Arbeitsvertrag nicht vor. "Wir fühlen uns als Reklameobjekt für die Olympiabewerbung missbraucht", klagen Jeglitza und Rettig. Zu Recht.
Dazu
kommt: Bisher muss der HSB die Verbandsarbeit der Lehrer vorfinanzieren, die
laut Modell aber die Behörde zu zahlen hat, zudem will die BBS keine
finanziellen Zusagen über das Ende des Jahres hinaus machen. Auf dieser
unsicheren Basis wollen die Verbände jedoch keine weiteren Trainer beschäftigen.
"Wir müssen aus diesen Mogelpackungen jetzt endlich ein geschnürtes Paket
machen", fordert Widegreen.
rg
| Deutschland - Darmstädter Echo |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
FIVB
stärkt Rechte der Beachvolleyballerinnen
Die
Frauen sind stark im Volleyball - besonders bei der Variante am Strand. Und eine
neue Entscheidung des Volleyball-Weltverband FIVB trägt dem Rechnung. Mit einem
Mutterschutz-Programm geht der FIVB neue Wege im Sport. Im internationalen
Beachvolleyball können Mütter nun nach der Geburt eines Babys künftig ein
Jahr Erziehungsurlaub nehmen und behalten 75 Prozent ihrer erspielten
Weltranglistenpunkte. Beträgt die Auszeit zwei Jahre, bleiben 50 Prozent der Zähler
geschützt.
"Das
ist ein starkes Signal von unserem Verband für die Respektierung der Rechte von
Frauen im Sport", sagte FIVB-Beachvolleyballchef Angelo Squeo.
Beachvolleyball ist eine der wenigen Sportarten, die auf der Profi-Welttour
gleiche Preisgelder für Frauen und Männer zahlt.
| Deutschland - Südwest Presse |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
ULM
![]()
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
SSC
verabschiedet Coach Schöps mit Heimsieg
Schwerinerinnen
bezwangen Rote Raben mit 3:0
Schwerin (dpa/ NNN) Der Deutsche Volleyball-Meister der Frauen Schweriner
SC hat das letzte Saison-Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:0
(25:17, 25:22, 25:22) gewonnen. Die Mecklenburgerinnen, die das Spieljahr am
kommenden Wochenende mit einem Auswärtsspiel beim SSV Ulm beenden werden,
standen bereits vor der Partie als Tabellen-Vierter im Endklassement fest.
Im Mittelpunkt der
Begegnung stand aber nicht das Geschehen auf dem Parkett, sondern Trainer
Michael Schöps, der zum letzten Mal auf der SSC-Bank saß. Der zum Saisonende
auslaufende Vertrag des 45-Jährigen wird nicht verlängert. Der Coach wurde mit
dem SSC in vier Jahren dreimal Deutscher Meister und einmal Pokalsieger.
Neben dem Trainer
werden auch Alena Petrasowa, Maria Poljakowa und Irina Fedotowa den SSC
verlassen.
| Deutschland - Westfalenpost |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Sorpesee: Startsieg gibt Sicherheit
Olfen. (jög)
Einen sensationellen sechsten Platz hat die weibliche Volleyball-C-Jugend des RC
Sorpesee bei den Deutschen Meisterschaften in Olfen errungen. Nur fünf Teams
aus den neuen Bundesländern waren vor dem Team des Trainer-Duos Peter Pourie
und Ralf Siedhoff platziert. "Ohne Wiedervereinigung wären wir sogar
Deutscher Meister geworden", sagte ein überglücklicher Peter Pourie.
Mit der
Maßgabe nur nicht Letzter zu werden, waren die Mädels vom Sorpesee nach Olfen
gereist. Gelich das erste Spiel gegen den Bayernmeister Sonthofen sollte darüber
entscheiden. Der glatte 2:0-Auftakterfolg gab Sicherheit für den Rest des
Turniers.
Nach zwei
weiteren knappen Niederlagen in der Vorrunde brachte der RC Sorpesee eine
herausragende Leistung, als es darauf ankam. Im Achtelfinale besiegte der RCS
Adler Kiel mit 2:1. Besonders stark präsentierten sich dabei Kirsten Platte und
Julia Listringhaus. Im Viertelfinale unterlagen die Mädels vom Sorpesee dem Köpenicker
SC. Doch bei den Platzierungsspielen gab es einen heißen Tanz mit dem SV
Sinsheim.
Mit 2:1
entschied der RCS das Duell für sich - sehr zum Ärger der Sinzheimer.
"Die haben eine Bundesliga-Mannschaft und einen Olympia-Stützpunkt. Klar,
dass die hauptamtlichen Trainer nicht von einer Hobby-Truppe wie uns geschlagen
werden wollen", erläuterte Pourie den Frust der Gegner.
Gegen die
Übermacht aus dem Osten war allerdings kein Kraut gewachsen. Alle Spielerinnen
sind hochgewachsen und teilweise in Internaten untergebracht. Der
Trainingsumfang liegt in der Woche bei mindestens 20 Stunden. "Bei Köpenick
war keine Spielerin kleiner als 1,80 Meter. Bei uns ist keine größer als 1,78
Meter", sagte Pourie.
Vorrunde
RC Sorpesee - TSV Sonthofen 2:0 RCS - SV Sinzheim 1:2 RCS - SCU Emlichheim 1:2
Achtelfinale RCS - Adler Kiel 2:1 Viertelfinale RCS - Köpenicker SC 0:2
Platzierungsspiel RCS - SV Sinzheim 2:1 Spiel um Platz 5 RCS - Schweriner SC 0:2
RC Sorpesee: Julia Listringhaus, Kirsten Platte, Judith Rüther, Inga Schultheiß,
Eva Sperling, Hanna Coerschulte, Lena Winkler, Franziska Meier, Lisa
Schneidersmann, Maria und Lena Feldmann.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Harburg (nik).
Sechs Jahre hatte sie für den TV Fischbek, respektive den TVF Phoenix Hamburg
gespielt, doch so ein Ende hatte sich die Mannschaftsführerin Simone Kollmann
sicher nicht vorgestellt. Beim letzten Auftritt auf heimischem Parkett setzte es
für die Volleyball-Bundesliga-Frauen des TVF eine herbe 0:3-Schlappe gegen den
Dresdner SC.
Vor
der enttäuschenden Kulisse von nur knapp 400 Zuschauern hatte "Mone"
zum Abschluss noch einmal ein paar Minuten Spielzeit bekommen, doch rein
sportlich war es kein schöner Abschluss. "Vieles wird mir aus den
Fischbeker Tagen fehlen", meinte Kollmann, doch "der Aufwand, um
weiterhin neben dem Beruf Bundesliga-Volleyball zu spielen, ist einfach zu groß".
Was
gegen Dresden für Kollmann galt, hatte irgendwie auch für das gesamte Team Gültigkeit.
Der Abschied vom Publikum in der "Süderelbe-Arena" ist misslungen,
doch in der Hauptsache stand am Ende des Engagement ein großes
"Danke". Stellvertretend für die Fans des TVF hatte sich der
Harburger Bezirksamtsleiter Bernhard Hellriegel auf der Pressekonferenz spontan
zu Wort gemeldet: "Es war eine fantastische Saison von einer fantastischen
Mannschaft. Dafür sind wir alle dankbar - verbunden mit der Hoffnung, dass es
diese Mannschaft auch in der nächsten Saison noch gibt." Dafür erntete
Hellriegel regen Beifall. Der TVF wird die Saison auf Platz drei abschließen -
einem Rang, der zur Teilnahme am Europa-Pokal berechtigt.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
DVV-Auswahl
landet auf dem fünften Rang
Juniorinnen-em
Anika Brinkmann und Co. dürfen nicht zur WM – Finanzielle Mittel fehlen
emlichheim/his
– Versöhnlich endeten die Junioren-Europameisterschaften im kroatischen
Zagreb für die Auswahl des deutschen Volleyball-Verbandes. Nachdem Anika
Brinkmann und Kolleginnen im entscheidenden Vorrundenspiel gegen Jugoslawien mit
0:3 den Kürzeren gezogen und somit den Einzug ins Halbfinale verpasst hatten,
sprang für die deutschen Mädchen in der Endabrechung der fünfte Platz heraus.
Zunächst bezwang
das deutsche Team am vergangenen Wochenende die Auswahl Ungarns mit 3:0 (25:22,
26:24, 25:15), dann hielt sie im Spiel um den fünften Platz die Polinnen
ebenfalls mit 3:0 (25:20, 25:22, 25:20) in Schach.
Mit dem Europameistertitel kann sich in den kommenden zwei Jahren die Mannschaft des Gastgeberlandes schmücken. Die jungen Kroatinnen behielten im Finale gegen Titelverteidiger Italien vor über 2000 enthusiastischen Zuschauern in der Dom Obdojke-Arena die Nerven und bezwangen die Top-Favoritinnen mit 3:0. "Die haben auf einem ganz anderen Niveau gespielt als wir", stellte Brinkmann fest. Alle Spielerinnen des neuen Europameisters gehören in der kroatischen Liga zur Stammsechs. Senna Ucic, die zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde, war mit ihrem Club in diesem Jahr sogar in der Champions-League aktiv.
Der Großteil der deutschen Mädchen spielte in der vergangenen Saison wie Brinkmann in der Zweiten Bundesliga. Mit ihrer eigenen Leistung war die Diagonalangreiferin des SC Union Emlichheim durchaus zufrieden. Einzig die Tatsache, dass die Halbfinalteilnahme gegen Jugoslawien leichtfertig vergeben wurde, wurmte die 16-Jährige auch noch nach ihrer Ankunft in der Heimat: "Da hätten wir wirklich gewinnen müssen." Einen Stammplatz unter den ersten Sechs hatte Brinkmann bei Bundestrainer Jens Tietböhl zwar nicht, allerdings bekam sie in jedem Satz des Turniers ihre Spielanteile.
Durch den eng gestrickten Turnierplan mit fünf Spielen in sechs Tagen sahen die deutschen Mädchen zumeist nur die Sporthalle und das Hotel von innen. Lediglich am Ruhetag bot sich die Möglichkeit, bei einem Ausflug etwas von Land und Leuten kennen zu lernen.
Das
nächste sportliche Großereignis, die Junioren-Weltmeisterschaften (U18) auf
dem afrikanischen Kontinent finden allerdings ohne deutsche Beteiligung statt.
Der Grund, dass die deutsche Auswahl nicht nach Afrika reist, liegt aber nicht
an der Platzierung in Kroatien. "Der Verband hat nicht für die
Weltmeisterschaften gemeldet, weil die finanziellen Mittel fehlen",
berichtet Brinkmann, "alle anderen fahren zum WM, nur wir nicht."
Freuen können sich darüber die Mädchen aus der Tschechischen Republik. Sie
nehmen als Neunter der EM-Qualifikation den achten europäischen Startplatz ein.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
0:3 - Straftraining bei Phoenix
Hamburg
-
"Für
unseren letzten Heimauftritt war das beschämend. So verabschiedet man sich
nicht von seinen Fans", grollte Knut Rettig nach dem 0:3 (19:25, 15:25,
19:25) des TVF Phoenix vor 500 Zuschauern gegen den Dresdner SC. Es war die
achte Heimniederlage der Saison. Zur Strafe lässt der Trainer seine
Volleyballerinnen heute Abend 50 Minuten laufen. Rettig: "Dabei müssen sie
mehr Einsatz zeigen."
Obwohl
die Fischbekerinnen ihren dritten Platz in der Bundesliga zum Saisonabschluss am
nächsten Sonnabend in Münster (2.) nicht mehr verbessern können, ist in
dieser Woche Engagement gefragt. Die Vertragsverhandlungen für die nächste
Serie sollen trotz weiter unklaren Etats (bisher 210 000 Euro) beginnen. Nur
Christina Benecke (28) hat einen Kontrakt bis 2004. Die Mittelblockerin wurde
von Bundestrainer Lee Hee Wan nach längerer Aussprache nachträglich in die
Nationalmannschaft berufen, weil sich Birgit Thumm (22; Münster) die
Achillessehne riss.
Bis
auf Jana Vavrova (27), die an eine Rückkehr nach Tschechien denkt, wollen alle
bleiben; Nicole Fetting (22) und Kerstin Ahlke (24) auch, wenn im nächsten Jahr
die Ziele tiefer gesteckt sein sollten. Nur Mannschaftsführerin Simone Kollmann
(33) hört auf. Sie wurde mit einem Blumenstrauß, zwei Kurzeinsätzen,
Umarmungen und viel Beifall, dem größten an diesem Nachmittag, in den
sportlichen Vorruhestand verabschiedet.
Die
Außenangreiferin kam 1997 nach Fischbek und erlebte ihre schönste Saison
1998/99, "als wir nach dem Bundesligaabstieg sofort wieder aufgestiegen
sind". Zuletzt ärgerte sie sich darüber, "dass ich auch dann kaum
spielen durfte, wenn unsere Profis nicht in Form waren". Im Gegensatz zu
diesen kann sie in vier Wochen noch deutscher Meister werden - Seniorenmeister.
rg
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Elbestädterinnen gewinnen beim TVF Hamburg mit 3:0
Zugegeben: Die Volleyballerinnen des TVF Phoenix Hamburg erwischten gestern keinen sonderlich guten Tag. Umgekehrt ließ der Dresdner SC aber auch nicht viel zu. Deshalb gewannen die Gäste in der Hansestadt nach nur 59 Minuten klar mit 3:0 (25:19, 25:15, 25:19). „Wir machten Druck mit den Aufgaben, standen gut in der Abwehr und im Block“, sagte Arnd Ludwig. Der Trainer hob vor allem die Aufschlagserien von Christin Guhr hervor. „Sie machte wieder mal ein gutes Spiel.“
Den Elbestädterinnen genügt in der letzten Begegnung der Meisterschafts-Endrunde am Sonnabend um 15 Uhr gegen die Roten Raben Vilsbiburg ein Satz, um Platz fünf in der Tabelle vor ihrem letzten Gegner zu sichern. Das aber reicht dem 36-Jährigen nicht. Schließlich findet die Partie in der Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße statt, und da heißt es, sich mit einem Sieg von Kapitän Peggy Küttner, Janine Ast und Julia Bujewa, den Sponsoren und Zuschauern zu verabschieden. „Mit einem Erfolg können wir Selbstvertrauen für die neue Saison tanken“, erklärte er.
Diese
Spielzeit habe gezeigt, dass die Mannschaft an den Besten dran sei. 2003/04 müssten
seine Schützlinge die Ausschläge nach unten vermeiden. „Negativserien sollte
es dann nicht mehr geben.“ So verlor der DSC alle vier Spiele gegen den
entthronten Titelverteidiger Schweriner SC und dessen möglichen Nachfolger SSV
Ulm. Die Ulmerinnen lösten gestern mit einem 3:1 den USC Münster von der
Tabellenspitze ab. Sie liegen dank des besseren Satzverhältnisses an der
Spitze. Ludwig, bis 2002 Coach beim SSV, geht davon aus, dass sein früherer
Klub sich die Schale nicht mehr nehmen lässt und nach dem Pokal das Double
perfekt macht.
| Deutschland - www.westline.de |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Münster (05.05.2003) - Lange Fahrt, kurze Nacht: Gegen 2 Uhr kehrten die Volleyball-Damen des USC Münster Montag vom Auswärtsspiel aus Ulm zurück. Nach einem freien Tag, den die Spielerinnen zur Regeneration nutzten, erwartet Coach Axel Büring das Team Dienstag wieder zum Training. Die Stimmung auf der Heimreise beschrieb Büring als sehr ruhig. Alle waren müde und natürlich auch enttäuscht, verloren zu haben.
Obschon die Unabhängigen nach der 1:3-Niederlage im Gipfeltreffen nur noch geringe Chancen besitzen, die Meisterschaft zu erringen, wird Büring sein Team gewohnt professionell auf die letzte Saisonaufgabe am Samstag daheim (15 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) gegen Phoenix Hamburg vorbereiten. Es wäre fahrlässig, dies nicht zu tun. Immerhin besteht ja noch die theoretische Möglichkeit, Ulm zu überflügeln, so Büring. Geschäftsführer Achim Barbknecht denkt auch an die treue Anhängerschaft: Wir sind es den Fans schuldig, uns noch einmal so gut wie möglich zu präsentieren.
Die Anreise nach Ulm nutzte Barbknecht zu einem Besuch im Bundeswehr-Krankenhaus in Koblenz. Dort war USC-Spielerin Birgit Thumm vergangenen Donnerstag an der Achillessehne operiert worden. Sie kann schon wieder lachen, teilte der Geschäftsführer mit.
| Deutschland - www.westline.de |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Ulm (4. Mai 2003) - Der Sekt, irgendjemand wird sicherlich ein Fläschchen dabei gehabt haben, blieb unter Verschluss. Nein, für die Volleyball-Damen des USC Münster gab es keinen Anlass, im Prickelwasser zu baden. Vielleicht gönnen sich Spielerinnen und Fans nach dem letzten Saisonspiel gegen Phoenix Hamburg am kommenden Samstag ein Schlückchen. Doch Meistersekt wird dann wohl nicht auf den Flaschen-Etiketten stehen.
Münster verlor das vorweggenommene Finale um die Deutsche Meisterschaft beim SSV Ulm 1:3 (25:20, 20:25, 23:25, 18:25). Damit zogen die Württemberger nach Punkten mit dem USC gleich und auf Grund des besseren Satzverhältnisses in der Tabelle am Konkurrenten vorbei. Niemand glaubt mehr, dass sich Pokalsieger Ulm beim Kehraus in fünf Tagen daheim gegen Schwerin noch die Chance auf das Double nehmen lassen wird. Nicht einmal SSV-Trainer Mathias Eichinger mochte noch Zweifel anmelden: Wir haben jetzt zehn oder elf Endspiele gehabt. Eines steht noch aus. Das dauert drei Sätze und dann ist es vollbracht. Dass der frühere Bundestrainer, der Ulm erst im Sommer vergangenen Jahres übernahm, noch ein leises hoffentlich nachschob, ging schlichtweg im tosenden Jubel auf den Rängen unter.
Der USC bestritt das Spitzenspiel mit dem Häuflein der letzten Aufrechten. Ester Volicerova (Kreuzbandriss) feuerte ihre Mannschaft vom Spielfeldrand aus an, Birgit Thumm (Achillessehnenabriss) fieberte im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz mit. Thumms Eltern, beide Augenzeuge des Geschehens in der Sporthalle auf dem Ulmer Kuhberg, hielten während der Partie Handy-Kontakt zur Nationalspielerin. Der USC hat Thumms Dienste schmerzlich vermisst. Wobei es müßig ist, darüber nachzudenken, ob mit Thumm alles anders gelaufen wäre.
Vor 2400 Zuschauern (ausverkauft) legte Münster einen prächtigen Start hin. Äußerlich locker und entspannt hatte Trainer Axel Büring seinen Schützlingen während des Einspielens zugesehen. Die Mannschaft ließ sich anstecken, allen voran die überragende Atika Bouagaa, und begann trotz personeller Schwächung völlig unbeschwert. Ulm zeigte Wirkung, fand keine Linie und verlor den ersten Satz verdient 20:25. Hailigsblechle, stöhnte ein ganz in Rot gewandeter Fan während der Satzpause.
Gänzlich wird der glühende SSV-Anhänger seine Nervosität wohl erst in der Endphase des Spiels abgelegt haben. Schließlich machte Münster dem Gastgeber auch in den Sätzen zwei und drei mächtig zu schaffen. Immer, wenn sich die Ulmer im Glauben wähnten, die eigenen Nerven und den Gegner allmählich in den Griff zu bekommen, schlug der USC zurück. Auch Sonntag galt für die Unabhängigen: Gebe niemals auf. So geschehen im dritten Durchgang, als die Gäste einen 9:13-Rückstand in eine 15:14-Führung drehten. Ulm wackelte bedenklich, aber es fiel nicht.
Erst den vierten Spielabschnitt dominierte der SSV klar. Bei einigen USC-Spielerinnen schwanden Kraft und Konzentration. Doch keine ließ sich hängen. Bis zum letzten Ball gab jede ihr Bestes. Das war gut, aber nicht gut genug, um die nun völlig losgelösten Süddeutschen aufzuhalten. Nach dem Matchball versanken Ulms Spielerinnen in einem Meer der Freude. Ihre Konkurrentinnen ließen sich überwiegend gefasst wahlweise auf einen Stuhl oder zu Boden sinken. Sie akzeptierten die Niederlage. Auch im Wissen, dass im nächsten Jahr alles ganz anders aussehen kann.
Trainer
Axel Büring gab sich später als fairer Sportsmann. Via Mikrofon gratulierte er
dem SSV zum Titelgewinn. Wer uns in fünf Spielen vier Mal besiegt, derhat es
verdient, Deutscher Meister zu werden.
Wilfried Sprenger
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
|
Montag. 05. Mai 2003 |
Vorschau
auf 2003: Die Herrenteams II
Im
ersten Teil unserer Vorschau stellten wir euch die Top3-Teams der Deutschen
Rangliste vor. Einen grossen Einfluss auf die Entscheidung, wer im Jahre 2003
die Meisterschaft holen - oder verteigen - kann, und wer das begehrte
Olympiaticket lösen kann haben unserer Meinung nach auch die folgenden drei
Teams: Brink/Schneider, die amtierenden Deutschen Meister Hikel/Polte und
Klemperer/Rademacher. Im dritten und letzten Teil unserer Vorschau beleuchten
wir die Chancen und Aussichten der Teams Sergeev/Zimmermann, Oetke/Slacanin,
Karger/Lammens und Anton Holschen...
Julius Brink/Kjell Schneider
Auf Anhieb schaffte das neuformierte Team in der vergangenen Serie den
Sprung in die nationale Spitze: In Timmendorf belegten Brink/Schneider hinter
Markus Dieckmann und Jonas Reckermann den vierten Rang. Den Schwerpunkt setzt
aber auch dieses Team im Jahre 2003 auf die internationale Auftritte, Julius:
"Zielsetzung ist die Etablierung im Hauptfeld der World Tour. Dass wir dies
schaffen können, zeigten die Platzierungen in Gstaad, Cadiz und Mallorca im
vergangenen Jahr. Mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen haben wir die
Weichen für eine noch erfolgreichere Saison 2003 gestellt."
Doch auch national wollen sich die beiden "Mädchenschwärme" von
ihrer besten Seite präsentieren. So spielen sie auf den Masters in Hamburg,
Tegernsee und natürlich in Timmendorf. "Wir sind hungrig auf Titel auch in
Deutschland, denn nirgendwo haben wir vor einer besseren Kulisse gespielt als im
eigenen Land", so Julius.
Tom Hikel/Marvin Polte
Das Überraschungs-Team der vergangenen Saison: Als Außenseiter hatten zwar
viele Beacher Tom und Marvin nicht zuletzt aufgrund der guten Ergebnisse in der
ersten Saisonhälfte - auf der Rechnung, doch mit dem Gewinn der Deutschen
Meisterschaft in Timmendorf 2002 konnte niemand ernsthaft rechnen. Die
Titelverteidigung als ernsthaftes Ziel in dieser Saison anzugehen, wäre für
die beiden Publikumslieblinge vermessen. Allerdings stapelt Tom ein wenig sehr
tief: "Den Spaß am Beachen bewahren, da gesundheitliche Probleme und die
Doppelbelastung mit dem "normalen" Job manchmal als Spaßbremsen im
Weg sind."
Wie gehabt werden die Beiden, die Ende April noch ein Beach-Camp im Club Aldiana
in Portugal leiten, ihr Hauptaugenmerk auf die nationalen Beachserien legen,
eventuell aber auch mal einen internationalen Versuch wagen. Seit Anfang Februar
sind die Deutschen Meister wieder voll im Training so weit dies bei der großen
räumlichen Trennung (Tom in Düsseldorf und Marvin in München) möglich ist -,
um "einen guten Start im Sommer hinzulegen", so Marvin. Bevor der
Beachzirkus allerdings wieder losgeht haben die beiden noch einen Preis
eingeheimst: Die Leser einer großen regionalen Tageszeitung in Westdeutschland
wählten das Duo bei der Sportlerwahl 2002 auf Platz zwei.
David Klemperer/Niklas Rademacher
Die Young-Guns des Vorjahres wollen in dieser Saison wieder richtig Gas
geben. Nicht zuletzt deshalb haben David und Niklas dem Hallen-Volleyball nun
endgültig den Rücken gekehrt. Laut eigenem Bekunden sei 2002 nicht alles
hundertprozentig rund gelaufen bei der Vielzahl von Turnieren. Das Ziel für
2003 ist ganz klar abgesteckt: Alles geben für Athen 2004. Dabei setzen sie
neben körperlicher Fitness auch auf Videoanalysen ihrer Gegner - Taktik ist
alles.
Die volle Konzentration liegt in dieser Saison also erneut auf internationaler
Ebene, dennoch können ihre Fans sie auch auf deutschem Boden anfeuern: So
werden sie voraussichtlich bei den Masters in Hamburg, Tegernsee und Essen
auflaufen, dazu kommen die Renault Beach Cups in München und Leipzig.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel