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| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Münster im Spitzenspiel geschlagen
Vor ausverkauftem Haus in der Kuhberg-Halle haben die SSV-Volleyballerinnen mit ihrem Trainer Mathias Eichinger das eigentlich Unmögliche doch noch geschafft. 2400 begeisterte Zuschauer konnten miterleben, wie im Spitzenspiel der Volleyball-Bundesliga der USC Münster mit 3:1-Sätzen (20:25, 25:20, 25:23, 25:18) geschlagen wurde. Damit schob sich Ulm am vorletzten Spieltag, dank des besseren Satzverhältnisses gegenüber Münster, auf den ersten Platz der Tabelle vor und hat es mit einem Erfolg gegen den amtierenden Deutschen Meister Schweriner SC am kommenden Samstag selbst in der Hand das Double zu schaffen. Nach anfänglicher Nervosität bekamen Tanja Hart & Co den Gegner und die eigenen Nerven immer besser in Griff und konnten trotz nie endender Gegenwehr den erhofften Sieg einfahren.
Trotz eines guten Starts in die Begegnung, 4:1-Führung durch zwei Asse von Elles Leferink, kam Münster zunächst besser ins Spiel. Das Fehlen von Nationalspielerin Birgit Thumm bei Münster fiel nicht ins Gewicht und schien ihre Teamkameradinnen umso mehr anzuspornen. Atika Bouagaa, Cornelia Dumler und Johanna Reinink waren vom Ulmer Block nicht zu halten und auf Ulmer Seite gab es viele Eigenfehler im Angriffsspiel. Der Aufschlag, die Basis für ein erfolgreiches Spiel der Heimmannschaft wurde ohne Druck und Selbstvertrauen gespielt und selbst konnte Ulm selten über die Mitte agieren, da Münster es glänzend verstand, die Ulmer Annahme zu beschäftigen. So entwickelte sich der erste Durchgang mehr und mehr zu Gunsten von Münster, da einzig Elles Leferink für den SSV regelmäßig punkten konnte. Aus dem 4:1 wurde also ein 4:6 und in der Folge hieß es 5:8, 8:13, 10:16, 14:19 und 19:24. Bezeichnenderweise wurde der zweite Satzball zum 25:20 für Münster durch einen Angriffsfehler der Ulmer "verwandelt".
Der zweite Abschnitt begann ausgeglichen, wobei sich wieder der USC leichte Vorteile erspielen konnte. Erst ein erfolgreicher Block von Nathalie Dambendzet zum 11:11 baute das Selbstvertrauen auf Ulmer Seite sichtlich auf. Die Aufschläge wurden mit mehr Druck gespielt und die Wirkung liess nicht lange auf sich warten. Block und Feldverteidigung hatten mehr Zeit sich zu formieren, da sich das Spiel bei Münster mehr auf die Außenpositionen verlagerte. Die Folge waren einige Fehler im Angriffsspiel, da sich die Angreifer einem guten Block gegenüber sahen. Bei 20:15 für Ulm schien der Satz entschieden, aber Münster kämpfte sich wieder auf 20:18 heran. Doch zwei Fehlaufschläge bei Münster standen einer weiteren Aufholjagd im Weg und Elles Leferink, Sabrina Roß und Nathalie Dambendzet mit dem Satzball machten nach dem 22:19-Zwischenstand alles klar zum 25:20.
Der dritte Satz begann direkt mit einem 0:4 aus Ulmer Sicht. Zu lange hatte da wohl die Erleichterung über den gewonnenen zweiten Satz die Konzentration herabgesetzt. Aber Verena Veh mit Schnellangriff, Sabrina Roß mit einem schönen Block und Saara Loikkanen mit zwei Assen machten aus dem 0:4 postwendend eine 5:4-Führung. Sabrina Roß hatte daran wohl Gefallen gefunden, denn sie legte sofort noch zwei Blockpunkte zum 7:5 nach, denen Tanja Hart und Verena Veh zwei weitere zum 12 und 13:9 folgen liessen. In dieser Phase hatte Ulm die Chance, Münster ein wenig auf Distanz zu halten, aber dem standen Ulmer Abschlußschwächen sowie eine in dieser Phase sehr starke Tonya "Teee" Williams entgegen. Münster glich zum 13:13 aus und im weiteren Satzverlauf wechselte die Führung mehrfach.Bei 22:20 brachte Eichinger einmal mehr Kathrin Neumaier zum Aufschlag, die wie schon mehrfach in den letzten Partien einen wichtigen Punkt mit dem Aufschlag vorbereiten konnte. Beim 24:21 hatte Ulm drei Satzbälle, von denen zwei druch Münster abgewehrt wurden. Beim dritten spielte Tanja Hart aber nicht den vom USC erwarteten Paß auf Leferink, sondern punktgenau auf Saara Loikkanen, die keine Mühe hatte, den Satzball zum 25:23 zu verwandeln.
Dieser knappe Satzverlust raubte Münster wohl den Galuben an einen Sieg, denn im vierten Durchgang konnte sich Ulm schnell absetzen. Von 4:2 kam es über 7:3, 9:5 und 12:7 zu einer 18:10-Führung für den SSV. Ausschlaggebend waren neben den guten Aufschlägen (vier Asse) vor allem die gute eigene Annahme und das jetzt starke Block-, Abwehrspiel. Zwar konnte Münster im weiteren Verlauf das Ergebnis etwas erträglicher gestalten, aber am deutlichen Satzgewinn von Ulm gab es keine Zweifel mehr. Nach dem letzten Punkt von Saara Loikkanen war es mit Johanna Reinink eine der besten im Münsteraner Dress, die mit einem Angriffsfehler zum 25:18 das Spiel zu Gunsten der Ulmer beendete.
Sportlich fair und souverän präsentierte sich nach dem Spiel Axel Büring, Coach der Westfälinnen. Er gratulierte Ulm zum Sieg und schob hinterher: "Wer uns in einer Saison in fünf Spielen (Bundesliga plus Pokal, Anm. der Red.) viermal schlägt, wird verdient Deutscher Meister". Ganz so weit ist es zwar noch nicht, aber trotzdem kam diese Aussage beim Publikum bestens an. Zurcht vergaß er auch nicht, die Leistung seiner eigenen Mannschaft hervorzuheben: "Wir haben am längsten an der Tabellenspitze gestanden und auch wenn wir jetzt "nur" Zweiter werden sollten, gratuliere ich meinem Team zu dieser Leistung. Wir hatten einige schwere Verletzungen zu kompensieren und mit insgesamt knapp 40 Spielen die härteste Saison. Ich ziehe vor meiner jungen Mannschaft den Hut."
Mathias Eichinger schloss sich Büring bezüglich des Lobs an. Auch er meinte: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten seit dem Pokalfinale eigentlich nur noch Endspiele und es ist vor allem eine bewundernswerte mentale Leistung, die die Spielerinnen vollbracht haben. Jetzt wollen wir uns auch im letzten Spiel den Titel nicht mehr nehmen lassen."
Vor
dieser Entscheidung, die am kommenden Samstag fällt, muss Eichinger aber sicher
noch eine harte Woche überstehen, in der er seiner Mannschaft den nötigen Biss
für die Begegnung mit dem Schweriner SC vermittelt. Wahrscheinlich wird die
Begegnung von 15 Uhr auf
14.30 Uhr vorgezogen, da SW 3 Interesse angemeldet hat, die Endphase der
Partie in der Sportsendung am Nachmittag zu übertragen. Allerdings steht die
Zusage zur Verlegung aus Schwerin noch aus.
| International - FIVB-News |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Grand
Prix: Entscheidung fällt in 3 Wochen
Lausanne
- Das Exekutivkomitee
des internationalen Volleyballverbandes FIVB wird in etwa drei Wochen über den
World Grand Prix 2003, das wichtigsten
Event des Jahres im
internationalen Volleyballkalender der
Frauen, entscheiden. Der World Grand Prix,
bei dem Preisgelder von US $ 1 Million ausschüttet werden, war
bisher immer im asiatischen Raum
durchgeführt worden. Wegen des Ausbruchs
der Viruskrankheit SARS muss allerdings die Austragung in dieser Region
in Frage gestellt werden.
Der
FIVB Präsident, Dr. Ruben Acosta,
wird entscheiden müssen,
ob ein Teil oder gar der ganze Wettkampf an einen neuen Austragungsort
vergeben werden muss. Die Entscheidung wird nach Rückfrage mit der internen
medizinischen Kommission der FIVB
sowie auf Grund der
neuesten Ratschläge
der Weltgesundheits-Organisation (WHO) gefällt werden.
„Wir
werden mit der nötigen Verantwortung reagieren, und wir lassen uns von unseren
Experten der medizinischen Kommission sowie von der WHO führen,“ sagte
FIVB-Präsident Acosta. Der Grad Prix ist dieses Jahr für die zweite Julihälfte
und die erste Augusthälfte geplant.
| Deutschland - Renault Beach Cup-News |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Renault
Beach Cup: Countdown zum Saisonauftakt!
Endlich fliegen die Bälle
wieder: Vom 9. bis 11. Mai 2003 startet mit dem Renault Beach Cup in München
die diesjährige Beach-Volleyball-Saison des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV). Auf dem Coubertinplatz im Münchener Olympiapark schlagen
nicht nur die amtierenden Deutschen Meister Tom Hikel und Marvin Polte (München)
auf, auch zwei deutsche Männer-Nationalteams ringen um Sieg und
Punkte: Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (Europameister und Nr.1
der Deutschen Rangliste) lassen ihre Gegner ebenso zittern wie Christoph
Dieckmann mit seinem neuen Partner Andreas Scheuerpflug (Nr.3 der
Deutschen Rangliste).
Und bei den Frauen?
Auch hier ist die Deutsche Elite am Start. Als Favoritinnen gelten das
Nationalteam Helke Claasen und Judith Deister (Nr. 4 der Deutschen Rangliste)
sowie die Drittplatzierten der DM 2002, Ines Pianka und Tee Williams. Für ein
Plus an Spannung sorgen einige neuformierte Top-10-Teams, die erstmals in diesem
Jahr ihr Können gemeinsam unter Beweis stellen.
Sonne, Sand,
hochklassiger Sport und Action pur. Los geht’s am Freitag, den 09.05.2003. Pünktlich
ab 12.45 Uhr fliegt der erste Ball - und die Stimmung steigt.... Weitere
Infos unter www.renault-beach-cup.de
Der Zeitplan:
| Freitag, 9. Mai | ab 12.45 Uhr | Qualifikation Frauen und Männer |
| Samstag, 10. Mai | ab 08.45 Uhr | Hauptfeld Frauen und Männer |
| Sonntag, 11.Mai | ab 09.30 Uhr | Hauptfeld Frauen und Männer |
| ca. 14.30 Uhr | Finale Frauen | |
| ca. 15.30 Uhr | Finale Männer | |
| anschließend | Siegerehrung |
| Deutschland - VV Berlin-News |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Weltliga-Karten
online bestellen
Alle
Mitglieder von Berliner Volleyball-Vereinen können ermäßigt Weltliga-Tickets
online bestellen unter http://www.weltliga-berlin.de/
Für alle anderen
interessierten Zuschauern besteht auch eine Online-Bestellmöglichkeit. Für Rückfragen
steht die Geschäftsstelle des Berliner Volleyball-Verbandes VVB unter 030/
31999933 gerne zur Verfügung.
| International - FIVB-News |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Auch
private Veranstalter dürfen nationale Ligen organisieren
Am
Dienstag hat das Board of Administration der FIVB beschlossen, dass auch fähige
private Promotoren eine nationale Liga
veranstalten dürfen, wenn der nationale Verband dazu außer Stande oder
nicht willens ist.
„Wir
leben in einer sich schnell ändernden Welt und auch der Volleyball muss dauernd
in Bewegung bleiben, um sich diesen Änderungen zu stellen“, sagte FIVB-Präsident
Dr. Rubén Acosta. „Diese neue Möglichkeit zielt nicht darauf ab, die
Organisation der Landesmeisterschaft aus den Händen des nationalen Verbandes zu
lösen. Aber wenn ein Verband die Bildung einer Liga blockiert, haben private
Promotoren das Recht, bei der FIVB vorstellig zu werden.²
Bisher
lag die Organisation
nationaler Ligen in der alleinigen Verantwortung der total 217 Landesverbände
der FIVB. Dies
wird im Normalfall auch weiterhin so bleiben, doch soll die neue Option die
Aktivitäten in diesem Bereich erweitern.
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Kann Bebine doch in Düren bleiben?
Kameruner pokerte zu lange um Vertragsverlängerung
Düren (an-o) -
Marcel Bebine hat sich verzockt. Zunächst hatte er das Angebot des
Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren ausgeschlagen; zu niedrig. Gestern wollte
er dann doch. Jetzt hat Evivo das Geld allerdings für die
Junioren-Nationalspieler Christian Dünnes und Tim Elsner ausgegeben.
"Wir haben es ihm hundert Mal gesagt", so Pressesprecher Goswin Caro. Trotzdem liebäugelte Bebine mit den besser dotierten Angeboten aus dem Ausland. Verdenken kann man es dem fast 34-Jährigen Kameruner nicht, dass er im letzten Abschnitt seiner Karriere noch den einen oder anderen Euro mehr verdienen wollte.
Auf den zweiten Blick müssen die anderen Offerten aber weniger koscher gewesen sein. "Da gibt's noch genug Klubs, die schwarz bezahlen", so Caro. Bebine zog zurück und signalisierte gestern Interesse an dem Dürener Angebot, das er vor drei Wochen ausgeschlagen hatte.
Just an dem Tag, an dem die unterschriebenen Verträge von Christian Dünnes und Tim Elsner im Briefkasten der Volleyball-Geschäftsstelle waren. "Wir haben momentan kein Geld für Marcel", so Caro. Gleichwohl räumten er und Trainer Bernd Werscheck unisono ein, dass Bebine sportlich nach wie vor interessant sei. "Wenn wir ihn noch hätten, dann wäre das fast meine Traum-Mannschaft", so Werscheck. Und Caro sprach davon, dass der Mindestanspruch an die kommende Saison mit Bebine bei Platz vier läge. Die neue Geschäftsführung arbeitet derzeit kräftig an neuen Sponsoren-Verträgen, um Bebines Bleiben doch noch möglich zu machen.
Keine Arbeit mehr macht Rüdiger Bauer. Im beiderseitigem Einverständnis einigten sich der Verein und sein langjähriger Kapitän auf eine Trennung. "Menschlich sehr bedauerlich", kommentiere Werscheck. "Aber ich kann ihn verstehen. Er ist fünf Jahre hier, seine Ausbildung ist fertig. Er will einen neuen Abschnitt." Und Caro lobte die Verdienste des 27-Jährigen. "Er hat großen Anteil daran, dass wir von einer Fahrstuhlmannschaft zu einem regelmäßigen Playoff-Teilnehmer geworden sind."
Guido
Jansen
| Schweiz - Schaffhauser Nachrichten |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Bellinzona
wird Meister, Kanti Siebter
Packendes
Volleyball boten die Stars von morgen, die in Schaffhausen um
Meisterschaftsmedaillen kämpften.
Manch einer der Zuschauer in der Schweizerbildhalle war erstaunt ob des hohen Niveaus der 14-/15-jährigen Jungtalente. Vor allem die beiden Topteams Bellinzona und Köniz zeigten herausragende Leistungen. Logisch, dass diese zwei Teams im Final die Goldmedaillen unter sich ausmachten - mit dem besseren Ende für die Tessinerinnen. Auch Marcel Rothacher, Trainer der Juniorinnen C des VC Kanti, zeigte sich beeindruckt: «Das war Juniorinnen-Volleyball vom Feinsten.»
Die
C-Juniorinnen des VC Kanti schlossen das Finalturnier auf dem 7. Platz ab. Diese
Platzierung darf als Erfolg bezeichnet werden, vor allem wenn man bedenkt, dass
mit Dominique Keller die stärkste Akteurin verletzungshalber fehlte. Der VC
Kanti, der alle seine Gruppenspiele gewann, scheiterte im Viertelfinal im
Tiebreak am BTV Luzern. Den Fans war nicht entgangen, dass da einige
vielversprechende Schaffhauser Volleyballtalente heranwachsen. Trainer Marcel
Rothacher zog ein sehr positives Fazit: «Das Kanti-Team hat stark gespielt; nur
schade, dass es gegen Luzern nicht ganz gereicht hat.»
Die
beiden stärksten Mannschaften standen sich am Sonntagnachmittag im Finalspiel
gegenüber. In einem phasenweise begeisternden Spiel setzten sich die
individuell etwas stärker besetzten Titelverteidigerinnen von Immoprogramm
Bellinzona mit 3:1 Sätzen gegen den Nachwuchs von NLA-Champion und
Europacupfinalisten Köniz durch. Die Bronzemedaille ging an den VBC Kaisten,
der sich im kleinen Final knapp gegen den BTV Luzern durchsetzen konnte.
(pd)
Schweizermeisterschaft
Juniorinnen C. Schaffhausen Schweizersbildhalle. Resultate: Gruppenspiele VC Kanti:
Kanti - Servette-Star Onex 2:0. Kanti - Mauren-Eschen 2:1 - Viertelfinals:
VC Kanti - BTV Luzern 1:2. Bellinzona - Cheseaux 2:0. Kaisten - Mauren-Eschen
2:0. Köniz - Wattwil 2:0. - Halbfinals:
Bellinzona - Kaisten 2:1. Köniz - BTV Luzern 2:0. - Um
3. Platz: Kaisten - BTV Luzern 2:1. - Final:
Bellinzona - Köniz 3:1. - Klassierungsspiele
VC Kanti: Kanti - Wattwil 1:2. Kanti - Mauren-Eschen 2:0.
Schlussrangliste. 1.
Immoprogramm Bellinzona. 2. VBC Köniz. 3. VBC Kaisten. 4. Concordia BTV Luzern. 5. VBC Cheseaux. 6. KSV Wattwil. 7.
VC Kanti Schaffhausen. 8. Volley Mauren-Eschen. 9. VBC Biel-Bienne. 10. VBC Val-de-Travers. 11. VBC Servette-Star Onex. 12. VBC
Laufen. 13. St-Maurice.
| Deutschland - Stuttgarter Zeitung |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Pritschen, Baggern und Pauken für den Titel
Verena Veh peilt am Samstag mit dem SSV Ulm die Meisterschaft an und lernt nebenbei für ihr Examen an der Uni
Die Zeit der Volleyballspielerin Verena Veh ist knapp bemessen. Mit dem SSV Ulm steht die 25-Jährige kurz vor dem Gewinn der deutschen Meisterschaft, nebenbei schreibt die Stuttgarter Studentin ihr Examen.
Um die Freizeitgestaltung von Verena Veh ist es derzeit nicht gut bestellt. Ihre trainingsfreie Zeit verbringt die 25-Jährige vor allem damit, sich den Kopf über Auswirkungen von Bewegungsanweisungen beim Sprungkrafttraining zu zerbrechen. Eine höchst wissenschaftliche Angelegenheit: je nach Befehl - "spring hoch" oder "spring weit" - ändert sich bei den Probanden die Muskelanspannung. Das hofft sie zumindest mit Hilfe der Ulmer Sportmedizin nachweisen zu können; denn dann hätte sie ein Thema für ihre Diplomarbeit gefunden. Dabei bietet sich Verena Veh im Moment eigentlich die Gelegenheit, sich den wirklich schönen Dingen des Lebens einer Volleyballerin zu widmen.
Schließlich steht Verena Veh nach dem 3:1-Sieg über den USC Münster am Sonntag mit dem SSV Ulm kurz vor dem Gewinn der deutschen Meisterschaft. Setzt sich die Mannschaft am Samstag (15 Uhr, Kuhberghalle), dem letzten Spieltag der Saison, gegen den Tabellenvierten Schweriner SC durch, ist Ulm zum ersten Mal deutscher Meister. Auch für die Mühlackerin Verena Veh, die schon für Creglingen, Sinsheim, Schmiden, Schwerte und Münster gespielt hat und insgesamt dreimal den deutschen Pokal gewonnen hat, wäre es der erste Meistertitel. "Schwerin ist eine lösbare Aufgabe, und dann steigt hier eine große Party", sagt Verena Veh.
Zeit, um den Erfolg tagelang auszukosten, bleibt ihr allerdings nicht. Die 45-fache Nationalspielerin hat sich Prioritäten gesetzt. Und im Moment steht der Abschluss ihres Studiums der Sportökonomie an der Uni Stuttgart ganz oben auf der Liste. Das geht dann sogar so weit, dass sie bereit ist, die Europameisterschaften im September in der Türkei sausen zu lassen. "Mir war nach dem Abitur sofort klar, dass ich noch etwas anderes außer Volleyball machen will", sagt Verena Veh. Zum einen, um nach einer schlimmen Verletzung nicht ohne eine Ausbildung dazustehen, und zum anderen: "Ich brauche auch eine Beschäftigung für meinen Kopf."
Als sie nach dem Abitur zum Erstligisten Schwerte wechselte, hat sie sich für das Fach Sport in Bochum eingeschrieben. "Ich habe gedacht, das wird ein lockeres Studium, aber das war ein Trugschluss." Aufgeben kam dennoch nicht in Frage. Und als Verena Veh vor drei Jahren nach Ulm kam, hat sie sich in Stuttgart eingeschrieben und kurzerhand entschlossen, Sportökonomie zu studieren. Weil für sie feststand, dass sie spätestens mit 25 Jahren ihr Examen machen will, gibt die Mittelblockerin jetzt Gas. "Zum Glück kam mir der Verein sehr entgegen", sagt Verena Veh. Das Vormittagstraining am Mittwoch durfte sie auslassen, weil sie bereits um acht Uhr morgens an der Uni sein musste.
Bei der Nationalmannschaft dagegen stößt sie auf weniger Verständnis. Das vergangene Sommersemester hat sie deshalb der WM-Vorbereitung geopfert - opfern müssen. Bereut hat Verena Veh das jedoch nicht: "Die Weltmeisterschaft im eigenen Land war ein tolles Erlebnis." Doch dieses Mal geht das Studium vor. So ist es ihr nicht möglich, an allen Vorbereitungspartien und den drei EM-Qualifikationsspielen gegen Polen, Slowakei und Kroatien teilzunehmen. Der Bundestrainer Hee Wan Lee macht ihr deshalb deutlich: "Entweder ganz oder gar nicht."
Vor allem die mangelnde Kompromissbereitschaft und die kaum vorhandene Kommunikation stört Verena Veh. Die Einstellung des koreanischen Bundestrainers "ist bestimmt auch eine Sache der Mentalität", so Verena Veh, aber "dass man bei so wichtigen Spielerinnen wie Angelina Grün und Tanja Hart eher Ausnahmen macht, verstehe ich."
Doch
sportlich gilt es nun zunächst, mit Ulm die Meisterschaft zu gewinnen. Und was
die anschließende Feier im Falle eines Sieges betrifft, tröstet Verena Veh die
Tatsache, dass es ihre Kollegin, die Zuspielerin Tanja Hart, noch härter
erwischt. Die Lehramtsstudentin (Sport und Englisch) hat am nächsten Montag
eine mündliche Examensprüfung. Die Nationalspielerin hat die Mannschaft
deshalb gebeten, die Feier um eine Woche vorzuverlegen. Aber das war dem Trainer
Mathias Eichinger dann doch zu riskant.
Leona Wilcke
| Deutschland - Landeszeitung Lüneburger Heide |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Vorstoß in Deutschlands Elite-Kreis
Gellersens
Volleyballer DM-Sechste
re Gellersen. Der männliche
Volleyball-Nachwuchs des SV Gellersen, der für schon so manche Schlagzeile
sorgte, gehört endgültig zur deutschen Spitze. Die C-Jugend feierte bei der DM
im lauenburgischen Schwarzenbek einen nie erwarteten sechsten Platz unter 16
Teams, darunter aus Volleyball-Hochburgen wie Friedrichshafen, Essen und Berlin.
Und in zwei Wochen will die männliche B-Jugend bei der Titelvergabe in Lübeck
nachziehn.
Das
Team von Trainer Jörn Fleer startete in seinen Gruppenspielen zwar mit einem
1:2 gegen den späteren Dritten VC Offenburg (Regionalmeister Süd), sorgte beim
23:25, 25:21, 15:17 aber für eins der spannendsten Turnierspiele mit zwei
vergebenen Matchbällen. Gegen den ASV Cham/Bayern (Regional-Vize Südost)
folgte in einem höchst wechselhaften Match ein 2:1 (26:16, 11:25, 15:10).
Vom
Erfolgsdruck befreit, zeigte der SVG erstmals seine ganze Leistungsstärke. Beim
2:0 (25:18, 25:17) gegen den VC Bottrop, Regionalzweiter West, hatte der Gegner
nicht viel entgegenzusetzen. Druckvolle Angriffe gingen vor allem von
Mittelblocker Jannis Koch - sonst Zuspieler bei den Verbandsliga-Herren des MTV
Treubund - aus. Und Steller Sebastian Hupe konnte sich darauf verlassen, dass
die Außen René Bahlburg und Lars Pickbrenner seine Bälle gut verwerteten.
Nach
dem damit gesicherten zweiten Gruppenplatz ging es noch gleich am ersten
Turniertag in der Zwischenrunde gegen den TSV Mühldorf, Regionalmeister Südost.
Starke Blockarbeit, besonders von Patrick Kruse in der Mitte, und Feldabwehr ließen
den Gegner verzweifeln, Carl Rappat bestach trotz Schulterverletzung mit
Aufgabenserien und starken Annahmeaktionen - 2:0 (25:22, 25:23), Viertelfinale.
Dort
wartete am nächsten Morgen der mit Auswahlspielern gespickte TSC Berlin,
Regionalmeister Nordost. Gegen die Talentschmiede aus der Hauptstadt hielt
Gellersen bis zum 11:11 im ersten Satz mit, bekam dann aber vom späteren
Deutschen Meister durch Schnellangriffe der groß gewachsenen Berliner die
Grenzen aufgezeigt: 0:2 (16:25, 13:25).
In
der Runde um die Plätze 5 bis 8 zeigte Gellersen gegen die WSG
Potsdam-Waldstadt beim 2:1 (25:19, 17:25, 15:9) nicht zuletzt dank des
eingewechselten Malte Muhsmann, was im Team steckt. Gegen den VV Human Essen
machte sich dann aber beim 1:2 (12:25, 26:24, 12:15) trotz des Aufbäumens im
zweiten Satz Müdigkeit breit, es blieb bei Rang sechs. Endstand: 1. Berlin, 2.
VV Leipzig, 3. Offenburg und VC Dresden, 5. Essen, 6. SV Gellersen, 7. Potsdam,
8. Schweriner SC, 9. TSV Husum, 10. Mühldorf, 11. Bottrop, 12. SG Rodheim, 13.
Cham, 14. VfB Friedrichshafen, 15. VfL Lintorf, 16. LAF Sinzig.
Für
den SVG spielten: Jannis Koch, Lars Pickbrenner, Sebastian Hupe, Patrick Kruse,
René Bahlburg, Carl Rappat, Malte Muhsmann, Juri Steinhauer, Christian Preuß,
Henrik Morgenstern.
| Deutschland - www.nordkurier.de |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Zwei Warener Nachwuchsspieler am Titelgewinn beteiligt
Waren (gela). Zwei aus Waren hervorgegangene Jungvolleyballer wurden am Sonntag mit ihren Mannschaften Deutscher Meister. Der beim Schweriner Sportclub spielende Robert Westphal gewann mit seinem Team der A-Jugend in Dachau den Titel nach spannendem Duell mit dem SC Charlottenburg. So hatte der erste Satz nach langem Hin und Her mit 37:35 Punkten (!) geendet. Beim zweiten hieß es 25:21 für die Schweriner.
Im Meisterschaftsfinale der Volleyball-C-Jugend
stand der zum Berliner TSC delegierte Tim Sagunski im Aufgebot. Seine Mannschaft
hatte bereits in den Vor- und Zwischenrunden eine überzeugende Leistung
gebracht. Das konnte sie auch im Endspiel - Wettkampfort war Schwarzenbeck bei
Hamburg - gegen Leipzig fortsetzen. Im ersten Satz gewann die BTSC-Jugend mit
25:21, legte dann im zweiten mit 25:16 Punkten noch deutlich nach.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Evivo: Bauers Abschied ohne jeden Groll
Düren. Es ist ein Abschied ohne Groll. Rüdiger Bauer verlässt nach gut fünf Jahren Evivo Düren, der Volleyball-Bundesligist trennt sich vom Mannschaftskapitän.
Der Grund ist vor allem finanzieller Art: Bislang wurde der Auszubildende von einem Hauptsponsor und vom Erstligisten bezahlt, in wenigen Woche endet die Anstellung beim Volleyball-Geldgeber. Damit fällt ein Einkommen weg. Und dann beabsichtigte Evivo, in der kommenden Spielzeit auch noch weniger zu bezahlen, weil Bauers Leistungen in der Saison 2002/2003 zu sehr schwankten. Der Spielführer: «Mehr trainieren und weniger Geld bekommen - nein danke!»
Doch ist der Kapitän den Evivo-Verantwortlichen nicht gram: «Viele messen mich an meiner Leistung im Keith-Hansen-Jahr. Da habe ich supergut gespielt, die abgelaufene Saison war dagegen durchwachsen.» Und weiter: «Man muss ihnen auch zu Gute halten, dass sie den Spielern immer und pünktlich und bis zum letzten Monat das Gehalt überwiesen haben.»
Wenn Evivo Düren die kommende Spielzeit nun aus finanziellen Gründen mit einem Junioren-Team bestreiten wolle, habe er Verständnis dafür.
In zwei Wochen, so Rüdiger Bauer, könnte der neue Verein feststehen. Zu welchem Klub er tendiert, verrät er nicht. «In Deutschland oder im deutschsprachigen Ausland werde ich spielen», sagt er. Möglicherweise kehrt er wieder in den Süden der Republik zurück, zumindest in die Nähe des Bodensees, seiner alten Heimat - und der seiner Freundin. «Ihr haben der See und die Familie doch gefehlt», verrät Bauer. Und da ihr Zeitvertrag als Kindergärtnerin ausläuft . . .
Im Rückblick überwiegen die positiven Erinnerungen an die sportliche Zeit in Düren. «Wir haben uns hier superwohl gefühlt, die Persönlichkeit, die im Verein steckt, hat uns gefallen. Man hat mir die Möglichkeit gegeben, eine berufliche Ausbildung zu absolvieren. Und die Zusammenarbeit mit den Trainern und den Mannschaftskameraden war auch meistens gut. Der sportliche Erfolg war auch vorhanden.» Also: «Ich gehe nicht im Unfrieden.»
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Markranstädt holt Maric und Wiederschein
Markranstädt.
Die Volleyball-Saison beginnt zwar erst Anfang Oktober, doch
Bundesliga-Aufsteiger VC Markranstädt hat sein Team fast schon komplett
beieinander. Manager Michael Nickeleit gab gestern die Neuzugänge Nummer drei,
vier und fünf bekannt. Spektakulärste Verpflichtung: Bruno Maric, früher
einer der Leistungsträger beim VV Leipzig, wechselt vom Moerser SC nach
Markranstädt. Der 30-jährige Bosnier unterschrieb einen Vertrag bis 2005.
"Bruno ist ein Spieler, der in brenzligen Situationen und wichtigen Partien
die big points macht", glaubt Nickeleit.
Maric
sei für den VCM "absolut bezahlbar" und auch nicht der teuerste
Spieler im Team. Der Angreifer sehe seine berufliche Perspektive in der Region,
der Verein werde bei der Jobsuche helfen. Dass Maric-Freundin Anna Barnak demnächst
beim Dresdner SC schmettern wird, dürfte ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt
haben.
Nach
Eric Koreng vom VV Leipzig verpflichtete Markranstädt jetzt einen weiteren
Zuspieler: Igor Wiederschein, 22, kommt bis 2005 vom Erstliga-Kontrahenten
Volley Dogs Berlin. Der Bruder des Auswahl-Stellers Ilja Wiederschein (VfB
Friedrichshafen) soll sich künftig mit Koreng einen heißen Kampf um den
Regisseurs-Posten liefern.
Aus
Nordhausen kehrt Daniel Knopf zum VCM zurück. Der 24-Jährige kann laut
Nickeleit sowohl im Mittelblock als auch im Außen- und Diagonalangriff
eingesetzt werden. "Ob es für die Bundesliga reicht, werden wir sehen. Auf
jeden Fall hat Daniel eine Chance verdient." Knopf unterschrieb bis 2004.
Zuvor hatte der VCM bereits Mittelblocker Christian Langer (VV Leipzig) bis 2005
gebunden.
Aus
fünf Neuen und sechs "Alten" - Adriaan Strijdom, Alexander Plaschnick,
Eduard Granz, Vladimir Cohar, Florian Lüdicke und Axel Roscher verlängerten
ihre Verträge - soll Trainer Darko Despotovic möglichst schnell eine
Mannschaft formen, die in der Bundesliga bestehen kann. "Wir werden gegen
den Abstieg spielen", prophezeit Nickeleit, "aber wir haben ganz
sicher das Potenzial, die Klasse zu halten." Möglicherweise wird der
Verein noch einen Angreifer holen, weil die erhoffte Verpflichtung von Marcus
Popp platzte. Das Talent vom VV Leipzig folgte dem Lockruf des Serienmeisters
Friedrichshafen.
Der
VC Markranstädt plant seine erste Saison im Oberhaus mit einem Gesamt-Etat von
300 000 Euro. In den nächsten Wochen will man einige neue Sponsoren präsentieren,
unter anderem fürs Trikot. In die Arena Leipzig wird der Aufsteiger auch bei
großem sportlichen Erfolg nicht ausweichen. "Für 500 Zuschauer mehr
werden wir unseren Heimvorteil keinesfalls aufgeben", verspricht Nickeleit,
"das hätten unsere Fans auch nicht verdient.
Steffen
Enigk
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
FIVB
zeigt argentinischem Verband die Rote Karte
Der
Volleyball-Weltverband greift zu drastischen Maßnahmen. Nachdem sich der
argentinische Verband weigerte, auf Distanz zu seinem vom FIVB suspendierten Präsidenten
Mario Goijman zu gehen, hat das Exekutivkomitee den FAV kurzerhand suspendiert
und die Nationalmannschaft aus der Weltliga ausgeschlossen.
Goijman
war am 1. Mai von der FIVB von allen Ämtern auf nationaler und internationaler
Ebene entbunden worden. Der Weltverband begründete die Entscheidung mit dem
angeblich inakzeptablen Benehmen Goijmans während der Weltmeisterschaft der
Herren im Oktober 2002 in Argentinien.
Tschechien
springt als Ersatzteam ein
Die
Suspendierung der Nationalmannschaft wird aufrecht erhalten, bis der FAV den
Forderungen des Weltverbandes nachkommt. Als Ersatz für die Argentinier darf
nun das tschechische Team an der am 24. Mai auch mit deutscher Beteiligung
beginnenden Weltliga teilnehmen.
Die
Mannschaft Chinas erklärte sich unterdessen einverstanden, wegen der
Sars-Epidemie in der Heimat und den damit verbundenen Risiken auf einen Start in
der Weltliga zu verzichten. Anstelle von China nimmt Bulgarien teil. Laut FIVB
ergeben sich dadurch allerdings Veränderungen in den Vorrundengruppen C und D.
In Gruppe C, in der auch China gestartet wäre, treffen nun Bulgarien, Serbien
und Montenegro, Kuba und die Niederlande aufeinander. Die Spiele der Gruppe D
bestreiten Frankreich, Griechenland, Japan und Tschechien.
Die
deutsche Nationalmannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu trifft in der
Vorrundengruppe B auf Weltmeister Brasilien, Portugal und Ex-Weltmeister
Italien.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Bei
der Deutschen Meisterschaft belegte der Nachwuchs vom Laurentiusweg einen tollen
fünften Rang.
Die
C-Jugendlichen des VV Humann Essen haben bei der Deutschen
Volleyballmeisterschaft in Schwarzenbek bei Hamburg einen hervorragenden fünften
Platz belegt. Damit konnte sich die Mannschaft, die vor zwei Jahren in der
D-Jugend bei der DM den elften Platz belegte, noch stark verbessern.
Zunächst
gewannen die Humänner in der Vorrunde gegen die SG Rondheim deutlich mit 2:0
(25:16, 25:8). Danach mussten die Jungs vom VVH gegen TSC Berlin antreten und
brachten den späteren deutschen Meister in einem hervorragenden Spiel an den
Rand eines Satzverlustes. Letztendlich musste der Essener Nachwuchs dann aber
eine 0:2 (21:25 22:25)-Niederlage einstecken.
Im
letzten Vorrundenspiel wartete dann mit dem VfL Lintorf ein eher schwächerer
Gegner, der dann auch deutlich mit 2:0 (25:11 25:21) besiegt wurde.
Noch
den Dreh gekriegt gegen Husum
Damit
hatte sich die Mannschaft als Gruppenzweiter die Teilnahme an einem
Qualifikationspiel fürs Viertelfinale gesichert. Dort ging es dann gegen die
Mannschaft des befreundeten TSV Husum. Nach einem knapp verlorenem ersten Satz
schafften es die Youngster vom VVH das Spiel gegen den gleichwertigen und
lautstark unterstützten Gegner noch zu drehen. Am Ende stand ein 2:1 (24:26
25:22 15:12)-Sieg zu Buche.
Damit
hieß es, im Viertelfinale gegen den VC Offenburg zu bestehen. Auch hier boten
die Humänner eine ansprechende Leistung, konnten aber die knappe 0:2 (22:25
22:25)-Niederlage gegen einen technisch und athletisch überlegenen Gegner nicht
verhindern. In der Platzierungsrunde wartete im ersten Spiel mit dem Schweriner
SC ein körperlich weit überlegener Gegner. Wie zu erwarten ging der erste Satz
auch deutlich an die Schweriner, deren Angriffe von der VVH-Abwehr zunächst
nicht zu halten waren. Ab dem zweiten Satz aber stellten die Essener dann im
Angriff um und brachten den Gegner durch überraschenden Bälle und Finten aus
dem Konzept - Satz zwei und drei gingen somit an die Essener.
Somit
ging es dann im siebten und letzten Spiel gegen den SV Gellersen um den fünften
Platz. Nach einem deutlich gewonnenem ersten Durchgang leisteten sich die Humänner
den einzigen schwachen Satz und ließen die Norddeutschen zum 1:1 ausgleichen.
Im entscheidenden Moment konnte der VVH-Nachwuchs jedoch wieder an die Stärke
der vorherigen Spiele anknüpfen und sicherte sich durch ein 2:1 (25:12 24:26
15:12) den Sieg.
Seit
gestern geht es für die C-Jugend in Berlin um den Titel beim Bundesfinale
"Jugend trainiert für Olympia". Auch die VVH-B-Jugend ist in der
Hauptstadt dabei, um für weitere Essener Erfolgsmeldungen aus dem Bereich des
Volleyball-Nachwuchses zu sorgen.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Trainer streiten um Christiane Fürst
Auswahl - aber welche?
Dresden. DSC-Mittelblockerin Christiane Fürst gehört in Deutschland zu den hoffnungsvollsten Volleyball-Talenten. In dieser Saison stand sie erstmals im Stamm beim Dresdner Erstligisten, derzeit steckt sie im Abi-Stress. Jetzt "streiten" sich sogar schon die Bundestrainer um die 18-Jährige. Eigentlich sollte Christiane am 12. Mai zum Lehrgang der Junioren-Auswahl nach Schwerin fahren, die sich auf die WM-Qualifikation vom 22. bis 25. Mai in der Türkei vorbereitet.
Für
Trainer Rudi Sonnenbichler ist die Dresdnerin eine wichtige Leistungsträgerin.
Und der Sinsheimer muss ja schon auf DSC-Spielerin Grit Müller verzichten, die
wie Corina Ssuschke ebenfalls eine Einladung zur Damen-Auswahl bekam. Nun rief
gestern beim DSC Damen-Bundestrainer Hee Wan Lee an. Der Koreaner möchte nun
auch Christiane Fürst zum ersten Auswahl-Lehrgang ab 12. Mai in Leverkusen
sehen, nach der Ausfall der Münsteranerin Birgit Thumm (Achillessehnenriss)
fehlt ihm auf der Mitte eine Spielerin. Bundesstützpunkttrainer Klaus Kaiser
meinte dazu: "Jetzt müssen sich erstmal die Bundestrainer einigen. Dann
werden wir weiter sehen."
Einen
großen Erfolg landete am Wochenende der DSC-Nachwuchs. Die C-Jugend unter
Leitung von Trainer Wolfgang Tronick holte sich in Olfen den Deutschen
Meistertitel. Über die Stationen Kiel (2:1), Sulzbach (2:0), Konstanz (2:0) und
Staßfurt (2:1) kämpften sich die Küken ins Finale, das sie gegen Berlin-Köpenick
mit 2:1 für sich entschieden. Einen Durchmarsch absolvierte auch die A-Jugend
von Trainer Klaus Kaiser in Bad Kreuznach. Sie bezwang Hamburg, Lohhof, Ulm,
Wiesbaden und Köpenick jeweils 2:0, scheiterten dann im Finale knapp mit 1:2 an
Parchim. In zwei Wochen findet in Dresden die Meisterschaft der B-Jugend statt,
bei der die Gastgeber ebenfalls mit besten Chancen antreten. Für die Dresdner
Farben gab zudem eine Bronzemedaille. Die Jungs der C-Jugend vom VC belegten in
Schwarzenbeck Platz drei, verloren das Halbfinale gegen den späteren Meister
Berlin knapp mit 1:2.
A.
Hofmann
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
1.
VCP bestes Team Deutschlands
Parchimer
A-Jugend-Volleyballerinnen holen zweiten Titel innerhalb von zwei Jahren
Parchim/Bad
Kreuznach Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) ist für die Juniorinnen des 1. VC
Parchim ein gutes Pflaster. Wie vor zwei Jahren konnten die Volleyballerinnen um
Trainer Thomas Schmidt wieder den Titel des Deutschen Meisters nach Parchim
holen.
Die
16 besten Mannschaften aus Deutschland kämpften in vier Staffeln um den Einzug
in das Finale. Die Pütterinnen hatten es mit den Teams vom SC Potsdam, VC
Wiesbaden und dem VfB Suhl zu tun. Gleich im ersten Spiel traf man auf die
Potsdamerinnen, die mit drei Nationalspielerinnen angetreten waren.
Beide
Teams hatten zum Turnierauftakt mehr mit ihren Nerven zu kämpfen als mit dem
Ball. Zwar konnten die Parchimerinnen den ersten Satz für sich entscheiden
(25:19), aber im zweiten Satz drehte der SC Potsdam den Spieß um. Mit 25:21
ging der Satz verloren. Der dritte Satz musste die Entscheidung bringen. In
einem dramatischen Spielverlauf, in dem Potsdam bereits mit 13:10 führte,
konnten die Parchimerinnen doch mit 15:13 die Oberhand gewinnen.
Die
nächsten Gegner aus Wiesbaden und Suhl konnten jeweils klar mit 2:0 Sätzen
besiegt werden. Die direkte Qualifikation für das Viertelfinale war somit
erreicht.
Am
Sonntagmorgen kam es dann zu der vorentscheidenden Partie gegen die SCU
Emlichheim. Beide Mannschaften standen sich in ähnlicher Besetzung bereits in
der Bundesliga gegenüber. Dort konnte Emlichheim zweimal die Oberhand behalten.
Und so ging auch der erste Satz mit 25:20 verloren. Nach einer lautstarken
Standpauke des Trainers in der Satzpause rissen sich die Parchimerinnen zusammen
und spielten ihre Gegnerinnen förmlich an die Wand. Mit 25:12 und 15:9 war der
Einzug ins Halbfinale und die sichere Bronzemedaille geschafft.
Im
Halbfinale traf man auf den Bundesliga-Nachwuchs von Bayer Leverkusen. Mit 25:15
und 25:23 wurden die Finalträume der Leverkusenerinnen beendet. Hier zeigten
die Parchimer Spielerinnen endlich ihre Leistungsstärke. Wie bereits in der
Bundesliga-Saison konnte Katharina Wilk mit harten Angriffsschlägen überzeugen.
Ulrike Stegemann stand ihr aber in nichts nach. Damit war der Traum vom
Erreichen des Endspieles verwirklicht, und wie im Vorjahr hieß der Gegner
Dresdner SC.
Beide
Mannschaften boten den anwesenden Zuschauern ein hochklassiges Endspiel. Auf
beiden Seiten sah man wuchtige Angriffe und eine kämpferische Abwehr. Allen
voran Katharina Wilk, die mit einem harten und sehr variablen Angriff immer
wieder die gegnerische Abwehr zur Verzweiflung brachte und auch in der Annahme
glänzte. Hier wurde sie nur durch den überragenden Libero Ingrid Wolgien übertroffen.
Sie gab auf dem Spielfeld keinen Ball verloren und erntete Szenenapplaus für präzise
Abwehraktionen.
Inszeniert
wurde das gute Spiel von einer umsichtig agierenden Zuspielerin und Kapitän
Linda Dörendahl. Mit 25:17 ging der erste Satz an die jungen Damen aus Parchim.
Im zweiten Satz konnte das Niveau nicht ganz gehalten werden. Es war bereits das
sechste Spiel innerhalb von zwei Tagen. Die Mannschaft konnte schließlich einen
Satzverlust mit 19:25 aber nicht vermeiden. Der dritte Satz musste nun die
Entscheidung um die Meisterschaft bringen.
Wieder
begannen beide Mannschaften sehr ausgeglichen. Bis zum 9:9 gingen die Teams
immer im Gleichschritt. Dann wurde durch die gute Blockarbeit von Ulrike
Stegemann und Jana Schumann die Dresdner Bemühungen zunichte gemacht den Pokal
ein weiteres Mal nach Dresden zu holen. Mit 15:13 ging der dritte Satz und die
Meisterschaft nach Parchim.
TS/TZ
1.
VC Parchim: Linda Dörendahl, Michaela Jung, Stephanie Müller, Jana Schumann,
Ulrike Stegemann, Katharina Wilk, Ingrid Wolgien und Marieke Ziem.
Endstand:
Deutscher Meister: 1. VC Parchim
2. Dresdner SC
3. Köpenicker SC/Bayer Leverkusen
5. SV Sinsheim
6. VC Wiesbaden
7. SCU Emlichheim
8. CVJM Hamburg
9. USC Münster
10. SSV Ulm
11. SC Potsdam
12. SC Mutterstadt
13. VfB Suhl
14. SV Lohhof
15. TV Altdorf
16. VC Eintracht Nordhorn
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Finanzlage
der Liga: Diesmal bleiben alle dabei
Münster
(6. Mai) - De Saison 2002/03 in der Volleyball-Bundesliga der Frauen ist noch
nicht ganz beendet, und doch stricken die Klubs bereits jetzt fieberhaft am Gerüst
für die kommende Spielzeit. Nachdem in der letzten Saison mit Bayern Lohhof,
dem TV Creglingen und der DJK Karbach, die mittlerweile in die Oberliga
abgestiegen ist, gleich drei Vereine im Oberhaus aus finanziellen Gründen die
Waffen strecken mussten, regiert auch jetzt in der Szene die Sorge, welches
Gesicht die Liga im kommenden Jahr haben wird.
Doch
da kann man im großen und ganzen Entwarnung geben. Alle jetzigen Erstligisten -
ausgenommen natürlich die Sinsheimer DVV-Juniorinnen - haben für 2003/04 beim
Ligabüro fristgerecht gemeldet. Allerdings stehen einige Vereine in Sachen
Etataufstellung noch vor großen Fragezeichen.
Beispielsweise
beim SSV „aliud pharma“ Ulm, der nach seinem Sieg am Sonntag gegen Münster
nur noch einen Finger breit vom Double entfernt ist. Zwar ist der Namenssponsor
noch zwei weitere Jahre an Bord und hat auch in dieser Saison die Prämien beim
SSV übernommen, doch ein weiterer wichtiger Geldgeber zieht sich in Ulm zurück.
„Derzeit“, schätzt Ulms Dr. Heinz Widmaier die Lage ein, „fehlen uns noch
40 bis 50 Prozent des Etats für die nächste Saison. Um annähernd so gut
arbeiten zu können wie in diesem Jahr, fehlen etwa 300.000 Euro“, sagt der
SSV-Manager, der „außen etwas Schulterklopfen nach dem Pokalsieg“ bis dato
den sportlichen Erfolg noch nicht in bare Münze hat umwandeln können.
Die
wirtschaftliche Gesamtsituation im Land macht es auch dem Liga-Dritten TFV
„Phoenix“ Hamburg schwer. Der Namensgeber - eine Zulieferer für die
Automobilindustrie - steigt aus, „und nach jetzigem Stand wird es in Hamburg
im nächsten Jahr Mittelmaß geben. So wie´s jetzt aussieht, müssen wir uns
von einigen Profi-Spielerinnen trennen“, sagt Trainer Knut Rettig, den Gerüchte
derzeit zum aussichtsreichen Nachfolger von Michael Schöps beim Schweriner SC
machen. Rettig dazu: „Kein Kommentar!“
Sicher
ist, dass in Schwerin und Dresden nicht gemauert wird. Zwar hören an der Elbe
die Routiniers Bujewa, Ast und vielleicht auch Küttner auf (sie soll noch zum
Weitermachen überredet werden), „doch wir werden im nächsten Jahr eine
schlagkräftige Truppe haben“, verspricht DSC-Berater Klaus Kaiser. Zwei
starke Zugänge gelten hier als sicher. Ähnliche Ambitionen sind auch aus
Schwerin zu vernehmen.
Gesichert sind auch die beiden bayerischen Teams aus Vilsbiburg und Augsburg
sowie Bayer Leverkusen. Allerdings ist lediglich bei den Augsburgern offenbar
eine Aufstockung angedacht. Hier verhandelt man gar mit zwei Namens-Sponsoren.
„Das Gerüst soll bleiben, drei Neue dazu“, kündigt Manager Plettner an.Für
Vilsbiburger Verhältnisse ein paradiesischer Zustand. Bei den Raben ist nur
eines sicher: „Wir werden in der nächsten Saison Bundesliga spielen. Mit
welchem Etat, das ist ungewiss“, so Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder. Aber
das haben die Bayern mit den meisten Klubs gemein.
luh
| International - FIVB-News |
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Mittwoch. 07. Mai 2003 |
Guatemala
und Peru zurück in Volleyballfamilie
Ost-Timor
bald neues Mitglied
Lausanne,
Schweiz, 5. Mai Das
Board of Administration des
Internationalen Volleyballverbandes FIVB
hat die Wiederaufnahme der Landesverbände von Guatemala und Peru
beschlossen, nachdem diese frühere
Probleme und Unstimmigkeiten aus dem Weg geräumt und neue Verbandsführungen
eingesetzt haben.
Mit
Freude hat man auch zur Kenntnis genommen, dass Ost-Timor auf gutem Wege ist,
das jüngste Mitglied der internationalen Volleyballfamilie zu werden.
Im
Jahr 2002 hat die FIVB , zusammen mit dem UNO-Flüchtlings-Hilfswerk UNHCR,
ein erfolgreiches Entwicklungsprogramm durchgeführt, das den
Volleyballsport auch Kindern in Flüchtlingscamps in Krisenregionen näher
bringen soll. Auch Portugal hilft mit, den Sport in Osttimor zu entwickeln und
entsprechende Strukturen auf dem Weg zum FIVB-Vollmitglied aufzubauen. Mit ihren
217 angeschlossenen Landesverbänden ist die FIVB der grösste Sportverband
der Welt.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel