|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| International - FIVB-News |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Tschechien
und Bulgarien für Argentinien und China
Lausanne
- Argentinien und China werden nicht an der diesjährigen Weltliga teilnehmen
und werden ersetzt durch die Tschechische Republik bzw. Bulgarien.
Argentinien
ist aus der Weltliga ausgeschlossen worden, nachdem der argentinische
Landesverband wegen der
groben Verletzungen der Verfassung des Weltverbandes FIVB vorderhand
ausgeschlossen worden ist und momentan ohne konforme Führung dasteht.
Der
Fall von China liegt anders: Die Chinesen haben sich wegen der SARS-Epidemie zurückgezogen.
Die Weltliga wird in Heim- und Auswärtsspielen ausgetragen. Für China kann
jetzt Bulgarien an diesem prestigeträchtigen Event teilnehmen. Dadurch werden
die Karten neu gemischt: In der Gruppe C trifft Bulgarien auf Serbien /
Montenegro, Holland und Kuba. In der Gruppe D trifft die Tschechische Republik
auf Frankreich, Griechenland und Japan.
Die
Weltliga wird bereits zum 14. Mal ausgetragen und ist mit mittlerweile 15
Millionen Dollar das höchstdotierte
Turnier der Welt. 16 der besten Teams der Welt messen sich an sechs Wochen in
interkontinentalen Runden, wonach die besten Acht die Finalspiele bestreiten,
dieses Jahr in der spanischen Hauptstadt Madrid.
Als
Titelverteidiger tritt Russland an, während Brasilien und Jugoslawien (neu :
Serbien und Montenegro)
letztes Jahr in Brasilien die Ehrenplätze belegten.
| Deutschland - USC Münster-News |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Das letzte Saisonspiel und gleichzeitig Heimspiel des USC Münster steht am Samstag, 10. Mai 2003 um 15 Uhr gegen den Tabellendritten Phoenix Hamburg vor der Tür. "Wir werden das Spiel bestimmt nicht auf die leichte Schulter nehmen", so USC-Geschäftsführer Achim Barbknecht. "Schließlich besteht noch eine geringe Chance auf den Meistertitel und diese Chance wollen wir nicht leichtfertig verspielen. Außerdem sind wir allen Fans, Zuschauern, Sponsoren und Freunden des Vereins, uns mit einer guten Saisonabschluss-Leistung zu verabschieden."
Daher dürfen sich die Zuschauer am Samstag auch auf ein buntes Rahmenprogramm freuen. Vor dem Spiel werden einige verdiente und langjährige USC-Spielerinnen verabschiedet. Ebenso geehrt wird der zum Saisonbeginn aus dem Vorstand ausgeschiedene Eugen Richter, der zudem seinen 60. Geburtstsag feiert. Neben den Ehrungen wird es auch viele Verlosungen geben. So verlost das Provital drei Gutscheine. Bei dieser Aktion kommt den auf den Sitzen ausgelegten Flyern eine besondere Bedeutung zu. Auch Pizza Uno ist mit fünf Gutscheinen mit von der Partie und auch die Münsteraner Gildebäcker beteiligen sich mit drei Backwaren-Gutscheinen. Die AOK verlost zudem drei Dauerkarten für die nächste Saison und der USC Münster bedankt sich mit fünf zu verlosenden Dauerkarten bei den Zuschauern, die sich an der vor Kurzem stattgefundenen Fragebogenaktion beteiligt haben.
Nach dem Spiel findet die offizielle Siegerehrung des Deutschen Volleyballverbandes durch den Bundesspielwart Werner Schaus statt. Im Anschluss an diese Feierlichkeiten findet in der Halle ein gemeinsamer Saisonausklang mit Zuschauern, Fans und Mannschaft statt.
TV-Tipp
Der SWR überträgt am Samstag, 10. Mai 2003 ab 16 Uhr in seiner Sendung "Sport Südwest" Ausschnitte von der Begegnung Ulm gegen Schwerin. Dafür wird das Spiel bereits um 14.30 Uhr und nicht erst um 15 Uhr angepfiffen. Auch am Sonntag, 11. Mai 2003 zeigt der SWR in Sport im Dritten" zwischen 21.50 und 22.35 Uhr einen Rückblick auf die Ulmer Saison.
Critters-Stammtisch
Der
nächste Stammtisch des Volleyball-Fanclubs "Die Critters" findet am
Donnerstag, 8. Mai 2003 um 20 Uhr im Freizeitzentrum Lorenz-Süd (direkt neben
der Halle Berg Fidel) statt. Alle USC- und Volleyballinteressierten sind
herzlich willkommen.
| Deutschland - USC Münster-News |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Auslosung zur Männer-EM am 16. Mai
Am 16. Mai wird im Neuen Rathaus von Leipzig die Auslosung zur Volleyball-Europameisterschaft der Männer in Deutschland (5. bis 14. September) vorgenommen. An diesem Wochenende (9. bis 11. Mai) werden noch sechs der insgesamt zwölf EM-Teilnehmer ermittelt. Neben Gastgeber Deutschland stehen mit den ersten Fünf der letzten EM vor zwei Jahren in der Tschechischen Republik als Fix-Starter bereits fest: Titelverteidiger Jugoslawien (jetzt Serbien und Montenegro), Italien, Russland, Tschechische Republik und Polen.
Die Qualifikationsturniere am Wochenende finden in Zagreb/Kroatien (Bulgarien, Ungarn, Belgien, Kroatien), Tampere/Finnland (Frankreich, Griechenland, Rumänien, Finnland), Strumica/Mazedonien (Spanien, Niederlande, Slowenien, Mazedonien) und Istanbul/Türkei (Portugal, Slowakei, Ukraine, Türkei) statt. Eine erste Runde lief bereist im Mai vergangenen Jahres. Die vier Gruppen-Gewinner und die zwei besten Zweiten aus den jeweils zwei Qualifikations-Turnieren erreichen die Endrunde in Deutschland. Beste Aussichten auf die Endrunde dürfen Bulgarien und Spanien eingeräumt werden, die beide in ihren ersten drei Qualifikations-Spielen ungeschlagen geblieben sind. Besonders dramatisch dürfte es in den Gruppen II und IV zugehen. In Gruppe II stehen mit Frankreich, Griechenland und Finnland drei Mannschaften punktgleich an der Spitze, in Gruppe IV haben noch Portugal, die Slowakei und die Türkei Chancen auf die Qualifikation.
Die
Gruppenspiele der Endrunde in Deutschland finden in Karlsruhe und Leipzig statt,
entschieden wird die Europameisterschaft in Berlin.
| Deutschland - Der Neue Tag |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Viel Lehrgeld im Konzert der Großen
Sulzbacher C-Jugend bei Deutscher Meisterschaft auf Platz 14 - Titel an Dresdner SC
Sulzbach.
(hfl) Einen schweren Stand hatten die Volleyballerinnen des TV Sulzbach am
Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der C-Jugend (Jahrgang 88 und jünger)
im münsterländischen Olfen. Die Mädchen schafften es während des gesamten
Turniers nicht, an die tollen Leistungen der Qualifikationsturniere bei der
Nordbayerischen und Bayerischen Meisterschaften anzuknüpfen. Im 16er Feld der
besten Mannschaften Deutschlands erreichten sie den 14. Platz und verpassten
damit das erhoffte Ziel einer einstelligen Platzierung.
In
ihrer Vorrundengruppe trafen die TV-Spielerinnen zunächst auf den USC Konstanz.
Aufgrund der weiteren Gegner war beiden Teams klar, dass in diesem ersten Spiel
eine Vorentscheidung für den weiteren Turnierverlauf fallen würde. Trotz
dieser Belastung entwickelte sich ein spannendes Spiel, das Sulzbach mit
28:26/21:25/11:15 verlor.
Im
Spiel gegen den späteren Meister musste Sulzbach neidlos die Stärke des
Dresdner SC anerkennen. Gegen die unter professionellen Bedingungen
trainierenden Sachsen wehrten sich die TV-Mädels tapfer, konnten aber dem ständigen
Angriffsdruck nichts entscheidendes entgegensetzen. Nach dem 14:25 und 12:25 war
nur durch einen Sieg im letzten Spiel gegen FT Adler Kiel eine vordere
Platzierung möglich. Gegen die starken Norddeutschen versuchten die TV-Mädchen
mit allen Mitteln ihre letzte Chance zu nutzen. Im Gegensatz zu den
Sulzbacherinnen spielten die Kieler Mädchen locker und selbstbewusst auf. Durch
eine verkrampfte Ballannahme, ungenaues Zuspiel und harmlose Angriffsbälle
unterlag Sulzbach mit 21:25 und 15:25.
Im
Überkreuzvergleich gegen den TV Lebach überzeugten die Herzogstädterinnen
erstmals und gewannen trotz einem Satzrückstand überlegen mit 2:1. Im abschließenden
Spiel um Platz 13 traf man mit dem TSV Sonthofen auf einen bekannten Gegner. Die
Allgäuer hatten bis dahin auch die Übermacht der Konkurrenz zu spüren
bekommen und wollten sich jetzt für die Niederlage im Bayernfinale
revanchieren. Nach einem 25:20 glichen die Sulzbacher Mädchen mit 25:19 die Sätze
aus. Im entscheidenden dritten Abschnitt erwischten die Sonthofener den besseren
Start und gingen durch ihr sehr starkes Aufschlagspiel deutlich in Führung.
Obwohl der TV Sulzbach den Anschluss wieder schaffte, konnte er die Niederlage
nicht vermeiden.
Trotz
des 14. Platzes können die Sulzbacherinnen zufrieden sein. Im Konzert der Großen
können sie sich beim Ausnützen ihrer Möglichkeiten mit allen Teams aus den
westlichen Bundesländern messen, die Spielstärke der Mannschaften aus den
neuen Bundesländern müssen alle anderen allerdings anerkennen.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Beach-Volleyball wird professioneller
Hamburg
- Im vorolympischen Jahr wird Beach-Volleyball in Deutschland noch
professioneller. «Wir steigen jetzt richtig ein und überlassen nichts dem
Zufall», sagte Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes
(DVV), in Hamburg.
Die
vier Startplätze in Athen 2004 seien im Vergleich zum Hallen-Volleyball, wo man
sich unter Umständen gar nicht qualifiziert, eine gute Ausgangsposition für ähnliche
Erfolge wie die Bronzemedaille von Jörg Ahmann und Axel Hager 2000 in Sydney.
Der DVV fördert bei Frauen und Männern vorerst je sechs Nationalteams, zum
Ende des Sommers nur noch die Hälfte.
«Unser
Ziel ist Olympia, dafür haben wir uns diesen Winter geschunden», sagte Okka
Rau, deutsche Meisterin und zusammen mit Stephanie Pohl für Athen gesetzt. Bis
zum Auftakt der 10. deutschen Masters-Serie bleiben die Hamburgerinnen mit ihrem
Coach Olaf Kortmann im Trainingscamp in der Türkei. Das Vorzeige-Duo muss in
diesem Sommer den Spagat zwischen der Präsenz bei den deutschen Turnieren und
der Teilnahme an der internationalen Tour schaffen, bei der es um
Weltranglisten-Punkte für die WM im Oktober in Rio de Janeiro und die
Olympischen Spiele geht.
Die
mit einem Etat von 1,6 Millionen Euro ausgestattete Tour beginnt am 22. Mai in
Hamburg und endet mit den deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand vom
22. bis 24. August. «Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten, wo die
Sponsoring-Etats um rund 20 Prozent zurückgingen, konnten wir unser Niveau
halten», sagte Tour-Organisator Frank Mackerodt. Auch das Preisgeld von 290 000
Euro bei den acht Turnieren wurde beibehalten. Berlin ist erstmals
Austragungsort eines internationalen Grand Slams vom 24. bis 29. Juni.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Zuspielerin
Jelena Keldibekowa (28) und ihr Mann Johnny de Westreicher (37; Co-Trainer)
erhalten heute von TVF-Phoenix-Manager Horst Lüders als Erste ein Angebot für
die neue Bundesligasaison. Das Paar fliegt am 12. Mai, zwei Tage nach dem
letzten Saisonspiel in Münster, nach Lima zurück, weil Keldibekowa während
des Sommers in der peruanischen Liga spielt.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Die Strandsaison startet vor dem Rathaus
Hamburg - Geburtstage sind dieser Tage nur Nebensache. Das gilt nicht nur für Hamburgs Volleyball-Denkmal Frank Mackerodt, am Sonnabend 40 Jahre geworden, und für Stephanie Pohl, die aktuelle deutsche Meisterin im Beachvolleyball und seit gestern 25 Jahre alt. Beide standen gestern im Side-Hotel (Drehbahn) bei der Präsentation der Vodafone Masters an der Drehbahn professionell ihren Mann und ihre Frau. Auch dass die ranghöchste nationale Strandflugball-Serie in ihre zehnte Saison geht, sorgte nur kurzzeitig für Reminiszenen.
"Es war für mich emotional das Größte, dass wir es geschafft haben, auf den Rathausmarkt zu kommen", sagte Mackerodt im Rückblick. Und wie im Vorjahr wird das von seiner Agentur MNP ausgerichtete Hamburger Turnier erneut im Zentrum der City Station machen, diesmal zum Auftakt der Serie vom 22. bis zum 25. Mai. Erstmals dauert ein Masters-Turnier damit inklusive der Qualifikation vier Tage; das Bezirksamt Mitte genehmigte wie im Vorjahr nur zwei statt der sonst bei City-Events üblichen vier Courts, jedoch müssen die Strandjungs und -mädels nicht wie im Vorjahr Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf der ETV-Anlage austragen. Die Tribünen vor dem Rathaus, die Bürgerschaftspräsidentin Dorothee Stapelfeldt ("Direkt vor meinem Fenster") weiterhin stören, dürfen laut Auflage erneut nur vier Meter hoch sein und bieten bei freiem Eintritt maximal 2000 Zuschauern unüberdachten Platz.
Obwohl die deutsche Wirtschaft die Ausgaben für Sponsoring in diesem Jahr um rund 20 Prozent zurückschraubte, konnten MNP und Mackerodt den Partner-Pool noch erweitern und die Einnahmen um zehn Prozent steigern. So finanzieren außer dem Tour-Titelsponsor, die Hauptsponsoren Jever, TUI und Beiersdorf (Nivea) wie bisher den jetzt 1,6 Millionen Euro hohen Turnieretat, mit dem Modelabel Venice Beach kehrte ein Hamburger Unternehmen in diesen Kreis zurück, mit Mazda (Auto) und Tetra Pak (Verpackungen) kamen zwei neue Co-Sponsoren hinzu. "Urlaub, Sonne, Strand und Party, damit heben wir uns von anderen Sportarten ab. Beachvolleyball findet in einem attraktiven Werbeumfeld statt, deshalb haben wir immer noch Zulauf", sagte Mackerodt, der aber Reformen für das nächste Jahr ankündigte: "Wer sind nicht wandelt, stirbt."
Das
bleibt auch der Grundsatz des deutschen Spitzenpaars Pohl/Rau. Im Winter
stellten sie ihre Technik um, im Trainingslager im Club Kastalya in der Türkei
holen sie sich nach dreimonatigem Aufenthalt in Brasilien derzeit bei ihrem
Trainer Olaf Kortmann den letzten Schliff für die neue Strandsaison. Ihre
Premiere feiern sie - in Hamburg.
str/rg
| Deutschland - Aachener Zeitung |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Evivo holt harte Bundesliga-Realität wieder ein
Düren. Der Trainer kommentierte lakonisch: «Das ist die harte Realität.» Bernd Werscheck, der Übungsleiter des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, und der vorläufige Spielplan für die Saison 2003/2004.
Erstmals treten zwölf Teams um Punkte an, erstmals werden in einer Qualifikationsrunde nur die elf «Hinrundenpartien» ausgetragen. Es folgt die Zwischenrunde: In der Gruppe 1 treten die ersten sechs Teams der Quali-Runde an, in der Gruppe 2 die Mannschaften, die Platz 7 bis 12 belegen.
Die Punkte aus der Normalrunde werden mitgenommen, Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die Play-off-Runde bildet den Abschluss: Neben den Teams der Gruppe 1 qualifizieren sich für sie auch die beiden ersten Mannschaften der Gruppe 2.
Pech für Düren - und deshalb die «harte Realität:» Als Viertplatzierter der Saison 2002/2003 nach der Normalrunde empfängt Evivo den VfB Friedrichshafen und muss zum SCC Berlin reisen. «Schade», sagt Werscheck, denn: Die Play-off-Runde beendete Düren als Fünfter, wäre so zum VfB gereist, hätte den SCC empfangen, hätte auch sechs statt nur fünf Heimspiele.
Der vorläufige Spielplan sieht so aus: in Leipzig (4./5. 10.), gegen Saulgau (11./12. 10.), bei Aufsteiger SG Eltmann (18./19. 10.) , gegen die Volley Dogs (25./26. 10.), bei Aufsteiger Humann Essen (1./2. 11.), gegen den VfB (15.16.11.), beim SCC (22./23. 11.), gegen Unterhaching (6./7. 12.), bei Aufsteiger VC Markranstädt (20./21. 12.) und Wuppertal (17./18. 1. 2004) sowie gegen Mendig (24./25. Januar). Bernd Werscheck: «Das ist gut, dass wir die Eintracht zum Abschluss haben.»
| Deutschland - Rheinpfalz Online |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Damen-Volleyball: Zwölfte bei DM
MUTTERSTADT.
Mit dem achtbaren zwölften Platz kehrte die weibliche Volleyball-A-Jugend des
SC Mutterstadt von der Deutschen Meisterschaft in Bad Kreuznach zurück. Vor
allem die 0:2 (17:25, 31:33)-Niederlage in der
Zwischenrunde gegen VC Wiesbaden ärgerte SCM-Trainer Bertram Beierlein dabei:
"Wenn wir dieses Spiel gewonnen hätten, wären wir gleich vier Plätze
weiter oben gewesen." Im ersten Spiel traf SCM auf die mit
Erstligaspielerinnen besetzte Mannschaft von Bayer Leverkusen und unterlag 0:2
(16:25, 13:25) gegen den späteren Meisterschaftsdritten.
Gegen
die von der Ligazugehörigkeit ähnlich stark einzuschätzenden Nordhornerinnen
gab es ein 2:0. Im letzten Gruppenspiel hieß der Gegner nun Köpenick, es gab
ein 0:2. Im Zwischenrundenspiel dann der Einbruch gegen Wiesbaden. Die Partie
gegen den Nachwuchs des Bundesligisten USC Münster ging dann mit 0:2 verloren,
ebenso wie das abschließende Duell gegen den SC Potsdam.
(env)
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Vorschau
auf 2003: Die Herrenteams III
Im
zweiten Teil unserer Herrenvorschau betrachteten wir die Chancen die drei
"Verfolgerteams". Im dritten und letzten Part stellen wir euch ein
etabliertes und ganze drei neue Teams vor, die noch für manche Überraschungen
sorgen können. So spielt Falk Zimmermann nach zweijähriger Pause wieder mit
Sergej Sergeev zusammen, erstmals Oliver Oetke mit Drazen Slacanin und Sven
Anton mit Malte Holschen.
Sergej
Sergeev/Falk Zimmermann
Von einem neuen Team zu reden, entspricht eigentlich nicht so ganz der
Wahrheit. Sergej Sergeev und Falk Zimmermann waren bekanntlich schon in der
Vergangenheit ein sehr erfolgreiches Duo. Insgesamt standen die beiden
Routiniers in den Jahren 1998, 1999 und 2000 in der Mastersserie 14mal auf dem
Treppchen. 1999 reichte es sogar zur Deutschen Vizemeisterschaft, das Endspiel
verloren sie gegen Oliver Oetke und Andreas Scheuerpflug. Nach einem zweijährigen
Intermezzo mit anderen Partnern sind die Berliner nun wieder vereint:
"Nachdem klar war, dass Christoph Dieckmann und ich nicht weiter
zusammenspielen werden, dachte ich, ich frage einfach mal bei meinem alten
Partner Sergej nach, was der so vor hat. Und da er ähnliche Vorstellungen in
Bezug auf eine Beach-Volleyball-Saison hat wie ich, wir beide in Berlin wohnen,
uns gut verstehen und es in der Vergangenheit ja auch schon gut klappte, bin ich
froh, dass ich ihn überreden konnte, noch einmal mit mir zu spielen.", so
Falk. Die Zielsetzung für 2003: Endlich einmal den Titel holen, Falk: "Da
ich jetzt dreimal Vizemeister geworden bin, wäre ein Meistertitel ´mal nicht
schlecht".
Oliver
Oetke/Drazen Slacanin
Auch wenn er aufgrund seiner Knieprobleme nur sporadisch auflaufen konnte,
bewies Oliver Oetke in der vergangenen Saison, daß er hierzulande noch immer zu
den ganz Großen in Sachen Beach-Volleyball zählt: An der Seite von Andreas
Scheuerpflug verbuchte er sogar zwei Masterssiege. Doch der berufliche Streß
als Arzt und die extreme körperliche Belastung liessen in Oli die Entscheidung
reifen, nicht länger international spielen zu wollen, daher auch die Trennung
von Andi.
"Wenn jemand wie Oli fragt, ob Du Lust hast, mit ihm zu spielen, mußt Du
einfach ja sagen", erklärt Drazen Slacanin das Zusammenfinden des neuen
Duos, wenngleich er selbst mit seinem letztjährigen Partner Bernard Gau zum
Schluß durch Cup-Sieg in Bonn, der damit noch geschafften DM-Qualifkation und
dem 9.Platz in Timmendorf nach Anfangsproblemen noch zu überzeugen wußte. Das
neue Duo mit kaum zu überbietender Blockstärke wird auch von den etablierten (National-)Teams
nicht zu unterschätzen und für manche Überraschung gut sein.
Matthias
Karger/Maarten Lammens
Bereits in ihrer ersten gemeinsamen Saison vor drei Jahren holten sie sich
den Europameistertitel der Junioren. International sprang auch im vergangenen
Jahr mit Bronze bei der U21-Weltmeisterschaft ein ansehnliches Resultat heraus
heraus. Nach intensiver Wintertrainingsphase streben die beiden Studenten in
dieser Saison einen Ranglistenplatz unter den ersten Fünf an. Das alles mit dem
Privatleben zu verbinden, ist nicht immer leicht. Trotzdem hat Matthias einen
festen Vorsatz: "Mein persönliches Ziel für 2003 ist es, Freunde und
Familie nicht zu vernachlässigen". Ob sich dieses "Ziel" mit den
sportlichen Ambitionen der emotionalen Youngsters vereinbaren läßt, wird sich
bei den Masters und voraussichtlich bei den Cups in München, Leipzig,
Norderney, Binz und Wangerooge zeigen, dies nämlich ist der Wettkampfplan von
Karger/Lammens.
Sven
Anton/Malte Holschen
Sie hatten in der zweiten Hälfte des vergangenen Sommers für manche Überraschung
gesorgt, dennoch wird es das Team Sven Anton/Sergej Sergeev nicht mehr geben,
Sven Anton: "Da Sergej jetzt einen Job in Hamburg hat und sich erstmal
einarbeiten muss, sagte er mir, dass er nicht alle Turniere spielen kann und ich
mich doch mal anderweitig umsehen sollte." Weit mußte der Linkshänder
seinen Blick nicht schweifen lassen, um einen neuen Partner zu finden: Der 21jährige
Malte Holschen spielt gemeinsam mit Sven Anton in der Halle beim Erstligisten Düren
und bringt nach Ansicht seines rouitnierten Partners alle Voraussetzungen für
eine Beach-Karriere mit: "Den jungen Hüpfer werde ich aufbauen für 2008
oder 2012, über den werden manche noch staunen.". Die Ziele der beiden
Blocker hat Sven Anton auch schon klar abgesteckt: "Da es das erste Jahr für
Malte ist, wollen wir versuchen nach Timmendorf zu kommen. Wir werden einige
Masters spielen und dabei ein paar etablierte Teams ärgern."
| Deutschland - www.volleyballer.de |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Weiterer Leistungsträger verlässt Unterhaching
Bis zum Schluss hatte der Hachinger Shootingstar der vergangenen Saison, Sebastian Prüsener, beteuert, er wolle dem TSV treu bleiben. Doch ein Angebot vom frisch gebackenen Deutschen Meister SCC Berlin konnte der 20-Jährige Nationalspieler einfach nicht ablehnen.
Er unterschrieb in Berlin für ein Jahr und wird folglich in der kommenden Saison mit Liefke und Co in Meisterschaft und Champions League um Punkte kämpfen. Für seine junge Volleyballkarriere werden die neuen Erfahrungen sicherlich goldwert sein.
Und
wenn es um Hachinger Personalfragen geht, darf der VV Leipzig natürlich nicht
fehlen. Nachdem sich der Verein aus Sachsen von nun fast jedem TSV-Spieler einen
Korb geholt hat, ist Simon Kronseder der nächste Wunschkandidat der Leipziger.
Der erst 19-Jährige Zuspieler, der am vergangenen Wochenende mit seinem
Zweitverein Rumelner TV den dritten Platz bei der Deutschen
A-Jugend-Meisterschaft holte, möchte sich jedoch wenigstens mal das Training
beim VV ansehen. Er wird am Wochenende nach Leipzig reisen, um sich mit der
Vereinsführung zu treffen. Erst danach wird er eine Entscheidung treffen.
Andreas Bergmann
| Deutschland - Hamburger Morgenpost |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Zum Jubiläum ein Turnier der Superlative
Organisator
Mackerodt hofft auf 40000 Fans
Geht es nach Tourdirektor Frank Mackerodt, sprengt das diesjährige Beachvolleyball-Masters auf dem Rathausmarkt (22. bis 25. Mai) alle Dimensionen. Es soll ein Turnier der Superlative werden.
Bei einem PR-Termin auf der Dachterasse des Side-Hotels wagte der Macher zusammen mit einigen Top-Stars der Szene schon einen Ausblick. "Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum der Tour wird diesmal sogar an vier Tagen gebaggert. Und diesmal weichen wir auf keine anderen Anlagen aus", erklärte Mackerodt stolz. Der Organisator erwartet für die "bunten Tage" bis zu 40000 Zuschauer. Der Etat für die Veranstaltung beträgt 175000 Euro, an Preisgeld werden 28000 Euro ausgeschüttet.
Doch das ist für die Titelverteidigerinnen Okka Rau und Stephanie Pohl eher zweitrangig. "Als Lokalmatadoren wollen wir uns gut verkaufen", sagte eine leicht übermüdete Pohl. Die 1,86-Meter-Frau hatte bis in die späte Nacht in ihren 25. Geburtstag hineingefeiert. Dennoch: Das Top-Duo wird bestens gerüstet sein. Die beiden hübschen Blondinen jetteten nachmittags gleich wieder ins Trainingslager in die Türkei.
Bei den Herren dürfte wohl kein Weg an Jonas Reckermann und Markus Dieckmann vorbeiführen. Die Europameister gaben sich auch dementsprechend locker. "Werden wir bei der Siegerehrung als Letzte aufgerufen, war es ein gutes Turnier", grinste Dieckmann.
Alexander Herr
| Deutschland - www.westline.de |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Hamburg
hat mit dem USC noch „eine Rechnung offen“
Hamburg
(7. Mai 2003) - Am Samstag machen sich Rettig und seine
Bundesliga-Volleyballerinnen auf den Weg nach Münster, wo am selben Tag zum
Saisonabschluss eigentlich noch eine ganz heiße Partie auf die beiden
Kontrahenten gewartet hätte.
Eigentlich.
Denn eigentlich hatten die Hamburger letzten Sonntag einen Erfolg im letzten
Heimspiel gegen den Dresdner SC eingeplant. Doch „dieses katastrophale
Spiel“, wie es Rettig nennt, ging mit 0:3 verloren, gleichzeitig war das Ende
der Hamburger Träume von der Vizemeisterschaft besiegelt.
Nun
reisen die Hanseaten mit vier Punkten Rückstand auf den USC an, und zumindest
auf Seiten der Fischbeker ist damit jede (An-)Spannung weg. Im Gegensatz zum
USC, der ja unbedingt gewinnen muss, um sich wenigstens die theoretische
Titelchance zu erhalten.
Doch
auch wenn es um nichts mehr geht für den TVF, und Spielerinnen wie Trainer „müde
sind von dieser unheimlich langen Saison“ (Rettig), wünscht und erwartet der
Coach eines: „Ich will, dass wir uns ordentlich verabschieden. Wer das nicht
verstanden hat, dem kann ich nicht helfen. Und außerdem haben wir mit Münster
noch eine Rechnung offen.“ Die daraus resultiert, dass der USC bisher alle
drei Saisonvergleiche gewonnen hat - und das natürlich jeweils mit 3:2.
Zudem
sind die Unabhängigen das einzige Team, das die Hamburger noch nicht geschlagen
haben. Und noch etwas wurmt Rettig. Denn Münster zerstörte mit dem denkwürdigen
Normalrunden-Heimsieg den Auswärtsnimbus der Hanseatinnen. „Nur in Münster“,
grollt Rettig, „haben wir verloren!“
Die
Vorbereitung auf das letzte Duell geht Rettig lockerer als gewöhnlich an. Nicht
etwa, weil das Match wegen der bereits aufgezählten Gründe vielleicht vom TVF
nicht mehr ernst genommen wird, „sondern weil sich die Teams ohnehin sehr gut
kennen. Da muss man nicht mehr viel einstellten“, weiß Rettig.
Personelle
Überraschungen bleiben auch aus, derzeit ist bei Hamburg alles gesund. So kann
es denn losgehen für die Norddeutschen, deren Coach nun die Nase auch voll hat:
„Der Modus mit Meisterrunde ist eine Katastrophe! Die spielerische Qualität
ist mittlerweile erschreckend“, findet Rettig und steht damit unter Kollegen
nicht allein. Seines Erachtens eine Folge der „zu langen Saison. Dafür ist
unser Sport nicht gemacht.“ Aber am Samstag ist ja auch endlich Schluss...
Lutz
Hackmann
| Deutschland - Smash-News |
|
Donnerstag. 08. Mai 2003 |
Wischhöfer und Schwarz sind Deutsche Meister!
Am vergangenen Wochenende fanden in Dachau bei München die Deutschen Meisterschaften der männlichen A-Jugend statt. Deutscher Meister wurde der Schweriner SC. Im Finale wurde der SCC Berlin nach spannenden Spiel mit 2:0 Sätzen (37:35 und 25:23) geschlagen.
Auch für den Hamburger Volleyballsport gibt es zu diesem Thema erfreuliches zu berichten. In den Reihen des Schweriner SC standen die beiden ehemaligen Hamburger Auswahlspieler Sven Wischhöfer (18/ Ex-VGAH) und Christoph Schwarz (16/EX VCN). Für beide Spieler war es bereits die 2. Deutsche Meisterschaft in Folge, nachdem bereits im letzten Jahr in Guldental bereits die Deutsche B-Jugend Meisterschaft gefeiert werden konnte.
Für den Schweriner SC war es darüber hinaus der 1. Titelgewinn einer männlichen A-Jugend Mannschaft.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel