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Dienstag, 13. Mai 2003 

Deutscher Meister 2003: SSVUlm Aliud Pharma !!!
Top-Starterfeld in Leipzig
USC ist Vizemeister
Männer-EM 2003: Teilnehmer stehen fest
Oststeinbeker erfolgreich auf Oldenburger Schloßplatz
3 Cowboys heuern bei den Ostbek Pirates an
Moculescu: Das Team gegen Brasilien und Portugal
Deutschland zuerst in Karlsruhe
Ulm feiert und hofft auf neuen Sponsor

TUI sponsert Beach-Volleyball-Meisterschaft
Freudentänze über Double
Gelungene Premiere für TuS-Duo
Schmettern bei Ran ans Netz in Apolda
Spatzen als Überflieger
Wechselt Trainer Knut Rettig ins Management?
Hee Wan Lee nominiert 13 Spielerinnen 
Stewart Bernard neuer Bundes- und Internatstrainer!
TVF: Versöhnlicher Saisonausklang
Benecke im Nationalteam
Fans sagen „Danke Peggy!“

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Deutschland - SSV Ulm-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

Deutscher Meister 2003: SSV Ulm Aliud Pharma !!!

Am letzten Spieltag der Saison 2002/2003 setzte die Mannschaft von Trainer Mathias Eichinger auch ihr letztes Ziel in die Tat um. Mit einem 3:1-Erfolg (25:18, 21:25, 25:16, 25:16) über den damit enthronten Meister Schweriner SC erlangte das Team nach dem Pokalsieg auch den zweiten nationalen Titel.

Wie von Seiten der Ulmer auch erwartet, trat Schwerin nicht an, um dem neuen Titelträger als Erste gratulieren zu können. In einem kampfbetonten Spiel mussten die 2500 Zuschauer in der erneut ausverkauften Kuhberg-Halle bis Mitte des dritten Satzes bangen, bevor der Griff an die Schale immer wahrscheinlicher wurde.

Im Gegensatz zum Spiel gegen den USC Münster vor Wochenfrist startete der SSV gut in die Begegnung und konnte sich von Beginn an absetzen. Eine kleine Schwächephase zur Satzmitte brachte nicht mehr als eine vorübergehende Ergebniskosmetik (13:9 auf 13:12) für Schwerin, da sich Leferink & Co direkt wieder mit 16:12 davon spielten. Danach lief es bei den Hausherrinnen sehr ordentlich und der erste Durchgang konnte mit 25:17 als erster Schritt zum Titel abgebucht werden.

Wer nun gedacht hatte, Schwerin würde sich seinem Schicksal ergeben und den freundlichen Gastpart bei der Meisterfeier abgeben, sah sich im zweiten Satz getäuscht. Auch wenn der SSV mit vielen Eigenfehlern und Problemen beim Spielaufbau den Löwenanteil am verlorenen zweiten Satz für sich verbuchen konnte, musste man der Mannschaft von Michael Schöps zugestehen, dass sie die Ulmer mehrfach in Probleme brachten. Vor allem Patricia Wolf und Angela Krivorot bekamen die Spielerinnen von Mathias Eichinger selten im Block oder in der Abwehr zu fassen. Unmut erregten in diesem Satz auch die beiden Linienrichter, die drei deutliche Fehlentscheidungen gegen die Heimmannschaft trafen und der Satz am Ende bei 20:24 entschieden war, anstatt noch ausgeglichen zu sein. Letztlich war dies aber zum Glück nicht mehr entscheidend und die Mannschaft hatte es selbst versäumt in diesem Durchgang ihre Stärken zum Tragen zu bringen. Nach dem 11:11 setzte sich Schwerin mit drei bis vier Punkten ab und der SSV schaffte es in keiner Phase mehr, diesen Rückstand zu verringern. Somit ging der Satz verdient mit 25:21 an die Gäste aus dem Nordosten der Republik.

Der dritte Abschnitt war zunächst noch geprägt von der Anspannung und Nervosität, die der vorige bei den SSV-Damen hinterlassen hatte. Mehrere Angiffsversuche landeten im Block und auch der Aufschlag hatte immer noch zu wenig Qualität. Nach einem 7:9-Rückstand aus Ulmer Sicht waren es dann einige erfolgreiche Blocks und gewonnene umkämpfte Ballwechsel, die der Partie wieder eine Wende gaben (11:9). Sehr stark präsentierte sich in dieser Phase Ulms Libero Elke Wijnhoven in der Feldabwehr, wobei sie in der Annahme wie schon zuletzt gegen Münster eine insgesamt ebenfalls starke Vorstellung abgab. Mit diesen positiven Aktionen im Rücken wurde das Ulmer Spiel wieder stabiler und variabler, die beiden Mittelblockerinnen Verena Veh und Nathalie Dambendzet waren die erfolgreichsten Punktesammler am Ende dieses Durchgangs. Mit wieder druckvolleren Aufschlägen von Verena Veh und Elles Leferink wurde der Satz nach einem 17:15-Zwischenstand noch richtig deutlich und endete mit 25:16.

Damit war der Schweriner Widerstand wohl gebrochen, denn die Mannschaft von Michael Schöps leistete sich im vierten Satz eine Vielzahl an Eigenfehlern, allein die ersten drei Punkte waren Fehlaufschläge der Gäste. Damit fiel es auch nicht mehr so stark ins Gewicht, dass sich der SSV noch einige leichte Fehler erlaubte. Nach einem Zwischenspurt von 14:10 auf 18:10 war es dann nur noch ein tausendfaches kollektives Punkte-Herunterzählen, bis beim 24:15 der erste Matchball bejubelt wurde. Diesen wehrte Schwerin noch ab, aber um 16.05 war es dann soweit. Nathalie Dambendzet machte den Punkt zur ersten Deutschen Meisterschaft für Ulm perfekt. Bezeichnenderweise mit einer der spektakulärsten Angriffsvariationen mit denen Tanja Hart ihre Mitspielerinnen perfekt in Szene setzte. Nathalie Dambendzet war ein weiteres Mal auch punktbeste Spielerin der Begegnung, vor Elles Leferink, Verena Veh, Sabrina Roß und Saara Loikkanen auf Ulmer Seite.

Danach war alles nur noch ein großer Jubelsturm. Die Mannschaft feierte sich und die Fans, die Fans feierten die Mannschaft und zurecht auch ein wenig sich selbst. Nach dem offiziellen Teil, bei dem die anwesende Herren-Nationalmannschaft die Medaillen an das Ulmer Team überreichte, gab es vor der Halle Freibier und Würstchen, von unseren Sponsoren Gold Ochsen und Albi Getränke zur Verfügung gestellt. Die Mannschaft fuhr anschliessend in den von Auto Seitz zur Verfügung gestellten Cabrios im Konvoi zur internen Feier ins Gasthaus Barfüßer. Gestern war die Mannschaft um Mathias Eichinger mit einigen Fans zu Gast bei "Sport im Dritten" beim SWR in Stuttgart..

Heute abend um 18 Uhr findet noch eine abschliessende Ehrung beim Bürgermeister statt, bei der allerdings leider schon nicht mehr alle Spielerinnen anwesend sein konnten. Elke Wijnhoven und Saara Loikkanen mussten heute schon in die Heimat, da die Nationalmannschaften mit ihrem Programm beginnen. Tanja Hart fehlt ebenfalls, da sie ihr Examen abschliessen muss. Da auch die deutschen Nationalspielerinnen in den nächsten Tagen abreisen, musste die Zeit zum Feiern kurz und intensiv genutzt werden.

Über die Zukunft dieser tollen Mannschaft können leider noch keine konkreten Aussagen gemacht werden, da zunächst der Etat für die nächste Saison geplant sein muss. Das Management hofft auf eine positive Auswirkung der sportlich erreichten Titel, um eventuell um das vorhandene Team Verstärkungen einbauen zu können.

 

Deutschland - Renault Beach Cup-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

Top-Starterfeld in Leipzig

Spannung pur unter sächsischer Sonne: Leipzigs historischer Marktplatz inmitten der City ist vom 16. bis 18. Mai erstmals Treffpunkt der deutschen Beach-Volleyball-Stars! Nicht nur die beeindruckende Location, die die Stadt Leipzig erstmals für ein Beach-Volleyball-Event zur Verfügung stellt, verheißt in diesem Jahr eine Beach-Volleyball-Superlative, auch das Teilnehmerfeld trägt maßgeblich dazu bei: Mit den Olympia-Dritten von Sydney, Jörg Ahmann und Axel Hager, hat das prominenteste deutsche Beach-Volleyball Duo gemeldet. 

Doch die Konkurrenz muss sich nicht verstecken: neben den amtierenden Deutschen Meistern Tom Hikel und Marvin Polte werden in Leipzig auch die Nationalteams Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug, Julius Brink/Kjell Schneider und David Klemperer/Niklas Rademacher das Männerfeld bereichern. Nicht zu unterschätzen ist auch das Studenten-Weltmeisterteam aus Leipzig, Eric Koreng und Marcus Popp.

Bei den Damen stehen Andrea Ahmann und Jana Vollmer, Platz zwei im Ranking des Deutschen Volleyball-Verbandes, ganz oben auf der Teilnehmerliste. Ob ihnen die sächsischen Routiniers Janine Ast und Peggy Küttner oder das junge Nationalteam Geeske Banck/Martina Stein das Leben in Leipzig schwer machen, erfahren wir spätestens am Wochenende vom 16.bis 18. Mai. Weitere Infos unter www.renault-beach-cup.de.

 

Deutschland - USC Münster-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

USC ist Vizemeister

Am letzten Spieltag fiel die Entscheidung: Neuer Deutscher Meister ist der SSV Ulm, der mit 3:1 gegen Schwerin gewann. Der USC Münster verlor nach harten Kampf mit 1:3 gegen Phoenix Hamburg. Kann sich aber nach einer langen Saison mit vielen tollen und spannenden Spielen über den Vizemeistertitel freuen. Der Glückwunsch geht nach Ulm, das nach dem Deutschen Pokal nun auch die Meisterschale in Händen hält. Nachdem die USC-Spielerinnen bereits am Samstag mit Fans und Zuschauern die 13. Vizemeisterschaft in der Vereinsgeschichte gefeiert hatten, trug sich die Mannschaft am Sonntagvormittag ins Goldene Buch der Stadt Münster ein und ließ die Saison danach bei einem Brunch im Dorint Hotel die Saison mit Sponsoren und Freunden des USC ausklingen.
TV-TIPP: Der SWR zeigt am Montag in seiner Sendung "Sport im Dritten" zwischen 21.50 und 22.35 Uhr einen Rückblick auf die Ulmer Saison.

Live-Bericht:

Während es in Ulm bereits 1:0 (25:18) für den SSV steht, hat das Spiel in Münster gerade begonnen. Beim USC fehlen verletzungsbedingt Ester Volicerova und Birgit Thumm sowie Tonya Williams, die mit ihrer Beachpartnerin in München antritt. Dennoch beginnt der USC schwungvoll und liegt mit 4:3 vorn. Er baut den Vorsprung bis zur technischen Auszeit auf 8:5 aus. Hamburg scheint sich an die Atmosphäre im Volleydrom gewöhnt zu haben und gleicht zum 10:10 aus. Die Gäste haben zu ihrem Spiel gefunden und führen jetzt mit 13:11. Münster hat Probleme im Spielaufbau und läuft weiter einem Zwei-Punkte-Rückstand hinterher (14:16). Münster gleicht aus, während in Ulm der SSC mit 20:16 im zweiten Satz führt. Es bleibt spannend in der Halle Berg Fidel, Münster führt mit 21:19. Phoenix gleicht zum 22:22 aus. Erster Satzball für den USC beim 24:23. Unter dem Jubel der Münsteraner Fans verwandelt Atika Bouagaa den Satzball mit einem Ass zum 25:23. Und aktueller Stand aus Ulm: Schwerin gewinnt den zweiten Satz mit 25:21 und gleicht damit zum 1:1 nach Sätzen aus!

Hamburg geht mit 4:0 in Führung. Bei Münster läuft derzeit nicht mehr viel zusammen. Wie bereits im ersten Satz wechselt USC-Trainer Axel Büring Sandra Assmann für Kim Staelens ein (3:7). Die USC-Spielerinnen kämpfen hier um jeden Ball und wollen ihre letzte Chance nutzen. Aber Hamburg liegt weiter mit 10:5 vorn. Nach einem Münsteraner Zwischenspurt (7:10) ist der alte Fünfpunkte-Abstand wieder hergestellt (7:12). Hamburg spielt zurzeit wie entfesselt, fast jeder Ball sitzt (16:9). Die Gäste wirken jetzt etwas unkonzentriert - der USC kommt auf 15:19 heran. Zwischenstand aus Ulm: Der SSV gewinnt den dritten Satz mit 26:16. Die Zuschauer im Volleydrom stehen voll hinter ihrem USC und der holt Punkt für Punkt auf 20:22 auf. Es brodelt am Berg Fidel - 22:23 für Hamburg. Zwei Satzbälle für die Gäste. Der Aufschlag landet im Netz. Aber trotz der fulminanten Aufholjagd gewinnt Hamburg doch noch mit 25:23.

Nach einer zehnminütigen Pause stehen sich jetzt beide Teams wieder am Netz gegenüber. Zwischenstand in Ulm: Die "Spatzen" führen im vierten Satz gegen Schwerin mit 20:12. In Münster steht es mittlerweile 4:4 im dritten Satz. Die Meisterschaft ist entschieden: Wir gratulieren dem SSV Ulm zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Die Ulmerinnen haben mit 3:1 (25:18, 21:25, 25:16, 25:16) gegen Schwerin gewonnen. Aber in Münster geht es trotzdem weiter. Der USC führt mit 9:7. Beide Mannschaften spielen munter weiter und beide wollen dieses letzte Saisonspiel gewinnen (14:14). Jil Döhnerts Ass bringt die 17:16-Führung für den USC. Hamburg gibt nicht auf, und hat nun seinerseits mit 19:18 die Nase vorn. Münster gleicht zum 20:20 aus. Es bleibt eng - 21:22. Conny Dumler bleibt im Block hängen (21:24). Der zweite Satzball sitzt zum 25:24 für die Gäste. Erster Matchball für Hamburg. 25:22.

Beim 2:0 für Münster nimmt Hamburg bereits eine Auszeit. Doch auch danach finden die Phoenix-Spielerinnen noch nicht ins Spiel zurück (5:2). Der USC behält weiterhin die Oberhand (10:4). Hamburg hat sich wieder gefangen und steht sehr gut in der Feldabwehr. Es steht nur noch 11:8 für Münster. Die USC-Spielerinnen verteidigen ihren Dreipunkte-Vorsprung tapfer (15:12). Die Gäste pirschen sich immer näher dran (17:16). Rund 2.900 Zuschauer wollen zum Saisonabschluss noch mal einen Tiebreak sehen und feuern den USC mächtig an (22:19). Beim 23:21 nimmt USC-Coach Axel Büring seine zweite Auszeit. Der Aufschlag von Loksova war auf der Linie - nur noch 23:22 für den USC. Jetzt aber Satzball für Münster. Ausgleich! Dritter Satzball für den USC. 25:25. Erster Matchball für Hamburg beim 26:25. Doch erneut Ausgleich. Mittlerweile der fünfte Satzball für Münster. Zweiter Matchball für die Gäste. Hamburg gewinnt mit 30:28 dieses letzte Saisonspiel. Dennoch: Die Münsteraner Fans bejubeln ihren USC, der sich nach einer langen Saison über den Vizemeistertitel freuen kann!!!

 

Deutschland - USC Münster-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

Männer-EM 2003: Teilnehmer stehen fest

Nach dem abgelaufenen Wochenende stehen alle zwölf Teilnehmer der EM-Endrunde vom 5.-14. September in Deutschland fest. Bulgarien, Griechenland, Spanien und die Slowakei gewannen die vier Qualifikationsgruppen und sicherten sich somit den EM-Startplatz. Frankreich und die Niederlande qualifizierten sich als die beiden besten Gruppenzweite ebenfalls für die Entscheidung in Deutschland.  In allen vier Gruppen herrschte dabei Spannung pur. Nachdem im Jahr zuvor in einem ersten Turnier die ersten drei Begegnungen pro Gruppe ausgetragen waren, fanden nun vom 9.-11. Mai die jeweiligen zweiten Turniere statt. Im Folgenden eine Übersicht über die Gruppen.

In Gruppe A, die in Zagreb/Kroatien spielte, wurde -  wie erwartet - Bulgarien Gruppensieger. Allerdings war die Qualifikation schwerer als erwartet, nachdem sie beim ersten Turnier alle drei Spiele gewonnen hatten. Gleich ihr Auftaktspiel verloren die Bulgaren mit 0:3 gegen Ungarn, aber der 3:0-Erfolg über Belgien, einen Tag später, sicherte das Ticket. Da machte auch das 0:3 am letzte Tag gegen Gastgeber Kroatien nichts aus. Mit 4:2-Siegen fahren die Bulgaren als Gruppensieger nach Deutschland.

In Gruppe B wurde der härteste Kampf erwartet. Schließlich gingen drei Teams, Frankreich, Griechenland und Finnland, mit 2:1-Siegen in das Turnier in Tampere/Finnland. Und die Erwartungen wurden erfüllt, es entwickelten sich packende Spiele. Überragend dabei der Gastgeber der kommenden Olympischen Spiele, Griechenland, das gegen Frankreich, Finnland und Rumänien siegte und sich als Gruppensieger (5:1-Siege) für die EM-Endrunde qualifizierte. Im entscheidenden Spiel um die Fahrkarte nach Deutschland setzte sich schließlich der WM-3. Frankreich nach verlorenem ersten Satz gegen Gastgeber Finnland mit 3:1 durch und sicherte sich als bester Gruppen-2. aller vier Qualifikationsgruppen ebenfalls einen Startplatz bei der EM.

Spanien siegte souverän in Gruppe 3, die in Strumica/Mazedonien ausgetragen wurde. Zwar verloren die Spanier am zweiten Tag ihr Spiel überraschend gegen Slowenien mit 2:3 und verdarben sich somit einen "Durchmarsch" mit 6:0-Siegen, dennoch war der Gruppensieg nie in Gefahr. Spanien avancierte mit 5:1-Siegen und einem Satzverhältnis von 17:4-Sätzen zum besten Gruppensieger der Qualifikation. Die Niederlande rissen trotz des deutlichen 0:3 gegen die Spanier am Ende die Arme durch. Dank des besseren Satzquotienten (12:8-Sätze = 1,5) wurden sie zweitbester Gruppen-2. aller vier Gruppen. Ein verlorener Satz mehr und die Mannschaft wäre erstmals seit 1981 nicht bei der EM-Endrunde vertreten gewesen.

Sehr spannend ging es in Gruppe 4 in Istanbul/Türkei zu. Die Slowakei, EM-9. von 2001, gewann nach Siegen über Portugal und die Türkei die Gruppe. Die Mannschaft des zweiten Turniers war jedoch die Ukraine, die alle drei Spiele gewann, am Ende jedoch mit leeren Händen dastand. Denn sie scheiterten mit 4:2-Siegen nur aufgrund des schlechteren Satzquotienten (16:12-Sätze = 1,3) an der Qualifikation. Enttäuschend dagegen der WM-8. Portugal, der überraschend die Spiele gegen die Slowakei und die Ukraine verlor und nur Dritter wurde.

Gastgeber Deutschland, Titelverteidiger Serbien & Montenegro, Italien, Russland, die Tschechische Republik und Polen als die fünf Erstplatzierten der EM 2001 waren bereits im Vorfeld für die EM-Endrunde qualifiziert gewesen. Mit den Mannschaften aus Bulgarien, Griechenland, Spanien, der Slowakei, den Niederlanden und Frankreich ist nun das Teilnehmerfeld komplett und äußerst attraktiv besetzt. Die Gruppenauslosung findet an diesem Freitag, 16. Mai, ab 11.00 Uhr im Neuen Rathaus von Leipzig statt. Dann werden die Teams in zwei Sechsergruppen auf die Vorrundenstädte Karlsruhe und Leipzig gelost. Die Halbfinal- und Finalspiele sind dann am 13. und 14. September in Berlin.

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

Oststeinbeker erfolgreich auf Oldenburger Schloßplatz

Die strahlende Sonne ließ noch mehr "Beach-Feeling" beim TOP 10- Cup aufkommen, als sowieso schon durch die vielen Zuschauer auf den Tribünen erreicht wurde.

Der Platz vor dem Oldenburger Schloß wurde für des vergangene Wochenende in eine Beach-Arena verwandelt, in der die Teams um DVV- und NVV-Punkte sowie um Preisgeld kämpften. Ein voller Erfolg! Auch für die beiden OSV-Teams Inga Bökeler/Silke Maier und Gregor Rolinski/Rüdiger Strosik. Die beiden Cowboys kämpften sich bereits Freitag durch die Qualifikation, Samstag bestritten sie lediglich 2 Spiele um dann am Sonntag das Finale vor ca. 400 begeisterten Zuschauern zu gewinnen. Ein grandioser Auftakt des neu formierten Teams, dass jetzt versuchen wird, beim Mastersauftakt in Hamburg ihren Erfolg zu bestätigen.

Die Cowgirls Bökeler/Maier gewannen überraschenderweise am Sonnabend 2 von 3 Spielen im "Pool", so dass sie am Sonntag morgen erneut angreifen durften. Dem Team Scheffler/Svennson bereiteten die beiden einen unschönen sonnigen Sonntag morgen. Gewann das Team aus Kiel doch erst im entscheidenden dritten Satz knapp mit 15:12.. Damit belegten die beiden Verbandsligistinnen einen unglaublichen 5. Platz.  "Dass wir soweit kommen würden, hatten wir uns nicht erträumt. Gott sei Dank haben wir noch kurz vor der Abreise eine Zahnbürste eingepackt!", blinzelt Silke Maier in die Sonne, die an diesem Wochenende stur am Himmel blieb.

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

3 Cowboys heuern bei den Ostbek Pirates an

Neuer Trainer des frischgebackenen Verbandsligateams ist Kay Lühr 

Schon einige Wochen vor Beginn der neuen Saison sind die Personalplanungen für die erste Verbandsligaspielzeit der 2. Herren des OSV nahezu abgeschlossen. Nachdem der Spielertrainer Thomas "Mini" Grewal berufsbedingt nach Australien ausgewandert ist, konnte mit Kay Lühr ein neuer Trainer gewonnen werden. Lühr war vergangene Saison mit Mitaufsteiger TuS Berne selbst noch gegen die Pirates aktiv. "Kay als Trainer ist das Beste was uns passieren konnte", so die einstimmige Meinung nach der Mannschaftssitzung am Mittwochabend.

Auch die 3 Cowboys Rüdiger Barth, Martin Kauffeldt und Jan Schneider, die schon seit einiger Zeit bei den Pirates im Gespräch waren, haben zugesagt und sind für die neue Spielzeit definitiv mit an Bord. "Die drei und natürlich auch Kay können mit ihrer Erfahrung für die Ruhe auf dem Feld sorgen, die uns zuletzt oftmals noch gefehlt hat", so Pirates-Angreifer Heiko Student. Neu-Trainer Kay Lühr kann also mit einer schlagkräftigen Mannschaft planen, die sich als Saisonziel einen Platz im oberen Mittelfeld gesetzt hat. "Ein zufriedenes 'Wir haben unser Ziel erreicht' wird es nicht geben.", so Außenangreifer Eric von Porthan.

 

Deutschland - AOL-Newsbote 

Dienstag. 13. Mai 2003

Moculescu: Das Team gegen Brasilien und Portugal

Berlin - Volleyball-Bundestrainer Stelian Moculescu hat seine 12 Spieler für die ersten Weltliga-Partien beim Weltmeister Brasilien in Sao Paulo (24. und 25. Mai) und beim WM-Achten Portugal in Matosinhos (31. Mai/1. Juni) nominiert. Dabei verzichtet er zunächst auf Michael Meyer (Unterhaching) und Neuling Eugen Bakumovski vom deutschen Meister SCC Berlin. Mit Stefan Hübner, Wolfgang Kuck, Ralph Bergmann, Mark Siebeck und Georg Wiebel stehen fünf "Legionäre" im Aufgebot. Die deutsche Mannschaft, die ab 15. Mai in Moskau noch ein Trainingslager mit dem WM-Zweiten und Weltliga-Titelverteidiger Russland bestreitet, trifft außerdem auf den dreimaligen Weltmeister Italien.

Das deutsche Aufgebot für die Spiele gegen Brasilien und Portugal: Björn Andrae, Christian Pampel, Norbert Walter, Ilja Wiederschein (alle VfB Friedrichshafen), Frank Dehne, Marko Liefke (beide SCC Berlin), Till Lieber (evivo Düren), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/ Belgien), Steffan Hübner (Bossini Montichiari/Italien), Wolfgang Kuck (Montoellier UC/Frankreich), Mark Siebeck (AZS Olsztyn/Polen), Georg Wiebel (Noliko Maaseik/Belgien).

 

Deutschland - AOL-Newsbote 

Dienstag. 13. Mai 2003

Deutschland zuerst in Karlsruhe

EM-Teilnehmer stehen fest

Berlin - Die zwölf Mannschaften für die Volleyball-EM der Männer vom 5. bis 14. September in Deutschland stehen fest. Aus den vier Qualifikationsgruppen haben am Wochenende Bulgarien, Griechenland, Spanien und die Slowakei als Gruppensieger sowie der WM-Dritte Frankreich und die Niederlande als die beiden punktbesten Gruppenzweiten die Teilnahme gebucht. Neben Gastgeber Deutschland waren die ersten Fünf der vergangenen EM vor zwei Jahren automatisch qualifiziert: Titelverteidiger Serbien und Montenegro (früher Jugoslawien), Italien, Russland, Tschechien und Polen.

Bei der Auslosung am Freitag in Leipzig werden zwei Sechser-Vorrundengruppen ausgelost. Als Gruppen-Köpfe sind Serbien/Montenegro und Italien gesetzt. Die deutsche Mannschaft kann nach der Auslosung bestimmen, gegen welche drei Rivalen sie zuerst spielen will. Das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu wird die ersten drei Vorrundenpartien in Karlsruhe bestreiten und dann in Leipzig antreten. Die Finalrunde findet am 13. und 14. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle statt.

 

Deutschland - Stuttgarter Nachrichten 

Dienstag. 13. Mai 2003

Ulm feiert und hofft auf neuen Sponsor

 Kein Start in der Champions League

Ulm - Die Volleyball-Frauen des SSV Ulm haben das Double geschafft: Nach dem Pokalsieg holte sich das Team von Trainer Matthias Eichinger durch ein 3:1 (25:18, 21:25, 25:16, 25:16) über den entthronten Titelträger Schweriner SC den ersten deutschen Meistertitel in der Vereinsgeschichte. "Ulm ist ein würdiger Sieger", sagte der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), Werner von Moltke.

"Das sind immer die schwersten Spiele, die man vorher im Geist schon gewonnen hat", atmete der Ulmer Coach nach dem Triumph auf. Für Trainer und Spielerinnen verlief das Jahr fast wie ein Märchen, nachdem vor der Saison noch überlegt worden war, ob sich die Mannschaft zurückziehen soll - nun ist Ulm das beste Team in Deutschland. Vor dem letzten Spieltag war der USC Münster punktgleich. Zum Titelgewinn für Ulm war darum ein Erfolg über den dreimaligen Meister Schwerin Pflicht. Ulm konnte nicht davon ausgehen, dass sich Münster in eigener Halle mit 1:3 gegen den Dritten TVF Phoenix Hamburg einen weiteren Ausrutscher im Titel-Endspurt leisten würde.

Trotz Meisterschaftsfeier ist nicht alles Sonnenschein: Aus finanziellen Gründen will Ulm genau wie Schwerin in der letzten Saison auf die Champions League verzichten. Derzeit ist eine Teilnahme im Top-Teams-Cup geplant. "Die Champions League käme uns doppelt so teuer", sagte Manager Heinz Widmaier, der mit einem Etat von 800 000 Euro für die nächste Saison rechnet. Wie er das Geld zusammenbringen will, weiß er noch nicht, zumal der bisherige Hauptsponsor aussteigt.

Die Bundesliga wird in der neuen Saison um zwei auf zwölf Teams aufgestockt. Darum gibt es keinen Absteiger, nur Sinsheim mit der deutschen Juniorinnen-Auswahl scheidet aus dem Oberhaus aus.

 

Deutschland - Horizont.net 

Dienstag. 13. Mai 2003

TUI sponsert Beach-Volleyball-Meisterschaft

Zum dritten Mal in Folge ist die TUI einer der Hauptsponsoren der deutschen Beach-Volleyball-Serie, der Vodafone Masters sowie der Deutschen Meisterschaften, die von Ende Mai bis Ende August in Timmendorf stattfinden. Der Reiseveranstalter ist mitverantwortlich für das Rahmenprogramm und bietet spezielle Reisen zu den Spielen an. Beworben werden die Angebote mit einem Flyer im Reisebüro. Zusätzlich sponsert die TUI die "World of TUI Open den Mallorca" Anfang September auf der Ferieninsel.

ork

 

Deutschland - Südwest Presse 

Dienstag. 13. Mai 2003

Freudentänze über Double

500 Liter Freibier - Zukunft ungewiss

Jubelszenen in der Kuhberghalle: 2400 Zuschauer feierten nach dem 3:1 gegen Schwerin die erste deutsche Volleyball-Meisterschaft des SSV Ulm Aliud Pharma.

ULM Umarmungen, Küsse, Tränen und Schreie - die Ulmer Volleyball-Damen schweben im siebten Himmel. Mit Sektfontänen und Freudentänzen feierten die Schmetterkünstlerinnen die erste deutsche Meisterschaft in der Vereinsgeschichte. Der hart erkämpfte 3:1 (25:18, 21:25, 25:16, 25:16)-Sieg im letzten Saisonspiel gegen einen sich heftig wehrenden Schweriner SC, zuletzt dreimal Titelträger, machte nach 98 Minuten das Double perfekt. Am 2. Februar war die Mannschaft Mathias Eichingers durch ein 3:0 gegen den USC Münster schon Pokalsieger geworden.

"Beides zu schaffen, ist einfach geil", jubelte die holländische Mannschaftsführerin Elles Leferink, "die Freundschaft in der Mannschaft ist einmalig." Aus der Hand von Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, erhielt die 26-Jährige die Meisterschale. Vor der begeistert mitgehenden Kulisse entfalteten die Spielerinnen ein Transparent mit der Aufschrift "Ihr seid die 7. Frau auf dem Feld. Danke für Eure Hilfe."
 
Um die Kuhberghalle herum feierten Hunderte von Fans noch Stunden nach der Partie bei 500 Litern Freibier. Selbst der Ulmer Oberbürgermeister war entzückt: "Der Kuhberg hat schon viele große Ereignisse erlebt, aber so etwas noch nicht." Von Moltke stimmte in die Lobeshymnen ein: "Ich freue mich, dass der Volleyball so eine schöne Heimat gefunden hat."

Die von Manager Dr. Heinz Widmaier mit Geschick geführte Mannschaft hatte in den ersten drei Bundesliga-Zeiten die Plätze sieben und zweimal fünf erreicht, ehe jetzt unter dem an einstige Feuerbacher Erfolgszeiten anknüpfenden Eichinger der überraschende Durchbruch an die Spitze gelang. Dabei war vor der Saison das Aus aus wirtschaftlichen Gründen fast schon beschlossene Sache. Mit sechs Punkten Rückstand lag Ulm überdies scheinbar aussichtslos hinter dem USC Münster - nach dem 1:3 gegen Hamburg mit zwei Punkten Rückstand Zweiter - zurück, ehe doch noch die Aufholjagd glückte. Weil der Etat von 550 000 Euro für die neue Saison erst zur Hälfte beisammen ist, ist das äußerst intakte Meisterteam wohl nicht zusammenzuhalten.

Klaus Vestewig

 

Deutschland - Ostfriesen zeitung 

Dienstag. 13. Mai 2003

Gelungene Premiere für TuS-Duo

Menke/Wolthoff Fünfte in Oldenburg

Die Ostfriesinnen unterlagen gegen die Finalisten Scheffler/Svensson nur ganz knapp. Das Finale sahen 1000 Zuschauer.

oldenburg / UP - Bettina Wolthoff und Karin Menke vom TuS Hinte haben die Feuertaufe bestanden: Die beiden Ostfriesinnen vom Volleyball-Regionalligisten Hinte überstanden beim Beach-Cup auf dem Oldenburger Schlossplatz den ersten Tag und beendeten ihren ersten Start bei einem Top 10-Turnier gestern mit dem fünften Platz.

„Wir sollten mit dieser Platzierung zufrieden sein“, meinte Menke. „Aber es war mehr drin.“ Die Eintracht-Routiniers ließen in allen Spielen gegen die Sandspezialisten aus dem gesamten norddeutschen Raum keine Klassenunterschiede aufkommen. So mussten die späteren Finalisten Stefanie Scheffler und Anja Svensson (GfL Hannover) gegen das TuS-Duo am Sonnabend ihren einzigen Satzverlust der Vorrunde hinnehmen : mit etwas Glück hätten die beiden Hinteranerinnen gegen die an Position drei gesetzten Favoriten gewinnen können. Der Satzgewinn beim 16:14, 14:16, 13:15 aber langte in der Endabrechnung für das Viertelfinale. Im letzten Gruppenspiel nämlich fegten Menke/Wolthoff die Braunschweiger Ida Arens und Swantje Böther in zwei Sätzen vom Feld und schafften damit den zweiten Platz in der Vorrunden-Gruppe C.

Im Auftaktspiel hatten sich die Ostfriesinnen zunächst Bundesligaspielerin Judith Meyer (Emlichheim) und Christin Müller (Nordhorn) mit 13:15 und 12:15 beugen müssen, wobei sie im ersten Satz eine komfortable 8:2-Führung aus der Hand gegeben hatten. „Wir brauchen einfach zu lange, um ins Turnier zu kommen“, bedauerte Menke. Gestern war es ähnlich. Am frühen Morgen ging es im Viertelfinale gegen die an zwei gesetzten Christine Kröger und Amke Rose (USC Braunschweig) : und beim 8:15, 13:15 dauerte es wieder zu lange, ehe Menke/Wolthoff ihren Rhythmus gefunden hatten. „Es war unser Glück, dass wir unser Spiel aufziehen konnten“, gestand Kröger später. „Als Bettina und Karin erst mal drin waren, wurd´s eng.“

Die Ostfriesinnen waren mit ihrer Premiere zufrieden: „Mit Platz fünf haben wir nicht gerechnet. Hier sind schließlich Spielerinnen am Start, die fast täglich im Sand trainieren“, meinte Menke. Die Hinteranerinnen hingegen schwitzen mit dem Regionalliga-Team in der Halle.

Das Frauen-Finale verloren vor gut 1000 Zuschauern Scheffler/Svensson gegen Silke Schmitt und Katrin Petzold (TuS York) in zwei Sätzen.

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Dienstag. 13. Mai 2003

Schmettern bei Ran ans Netz in Apolda

APOLDA (mv). Ein sprichwörtlicher Schmetterschlag ist den Volleyballern des 1. VC Schloss Apolda geglückt. Der Verein erhielt den Zuspruch, am 28. und 29. Juni das Final-Turnier des deutschlandweit ausgetragenen Wettbewerbs "Ran ans Netz" zu veranstalten. Vereinsvorsitzender Volker Blumenstock fragte beim Verband vorsichtig an, bekam prompt den Zuspruch.Nun kann das Org.-Team um Blumenstock sowie Uwe Sierig und Thilo Schmidt loslegen.

"Jeweils 14 Damen- und Herren-Teams werden vermutlich auflaufen", weiß Thilo Schmidt. Die Mannschaften qualifizierten sich zuvor als Sieger ihres Bundeslandes für das Finale. Die ersten Vereine wie zum Beispiel die aus Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern schickten ihre Meldung bereits komplett in die Glockenstadt. "Ran ans Netz" - "das ist eigentlich ein Breiten- und Volkssport-Wettbewerb, der seinen Ursprung in DDR-Zeiten hat", erklärt Thilo Schmidt. Es war jenes Turnier, das zu den einstigen Turn- und Sportfesten ausgetragen wurde.

Nach der Wende fand es zunehmend auch im Westen Anklang. "Es expandiert ziemlich", meint Thilo Schmidt schmunzelnd. Derzeit gibt es, nach Bundesländern betrachtet, kaum noch weiße Flecken.Zweimal war Schloss Apolda bereits Ausrichter - 1998 und 2001. "Die Erfahrungen waren gut, sonst hätte uns der Verband diesmal auch nicht mit der Aufgabe betraut", befindet Thilo Schmidt. Anders als beispielsweise die beiden Thüringen-Sieger aus Gotha (Männer) und Schmölln (Frauen) muss sich der Gastgeber nicht durch die Qualifikationsrunden quälen. Die mit Freilos bedachten Apoldaer Teams haben sich deshalb nach den hinteren Plätzen der letzten Jahre diesmal allerhand vorgenommen. Die Glockenstädter Mannschaften werden aber erst noch benannt.

Auch für das Org.-Team steht jede Menge Arbeit vor dem ersten Schiri-Pfiff in der WSS-Halle an: So müssen sich die Apoldaer Schloss-Cracks noch um beträchtliche Quartier-Zahlen und auch die Verpflegung kümmern. Schließlich soll zum 10. "Ran ans Netz" nach der Wende alles klappen. Bis hin zur zünftigen Volleyballer-Fete, die am 28. Juni in einem großen Festzelt vor der WSS-Halle über die Bühne gehen soll.

 

Deutschland - Frankfurter Rundschau 

Dienstag. 13. Mai 2003

Spatzen als Überflieger

Ulmer Volleyballerinnen holen nach Pokal auch Meisterschaft

Die Volleyball-Spatzen des SSV Ulm haben ihren spektakulären Höhenflug mit dem ersten Meistertitel und dem Gewinn des begehrten Doubles gekrönt. Verbandschef Werner von Moltke übergab nach dem 3:1 (25:18, 21:25, 25:16, 25:16) gegen den entthronten Champion Schweriner SC die 37 Kilogramm schwere Bronzetrophäe an Kapitän Elles Leferink. 2400 Zuschauer in der ausverkauften Kuhberghalle feierten mit den Spielerinnen eine riesige Meisterfete, schließlich war es für die Stadt mit dem höchsten Kirchturm Europas erst der zweite deutsche Teamtitel nach dem Erfolg der Squash-Frauen in den achtziger Jahren.

"Die Freundschaft der Spielerinnen in dieser Mannschaft ist unglaublich", erklärte die holländische Topangreiferin Leferink.

Der Teamgeist ist vor allem ein Verdienst von Ex-Bundestrainer Mathias Eichinger, der beim großen Finale gegen den hochmotivierten Meister der vergangenen drei Jahre 84 Minuten bis zum entscheidenden Sieg bangen musste: "Anfangs war ich stocksauer und habe gedacht: Wenn sie nicht Meister werden wollen, dann eben nicht. Aber jetzt bin ich überglücklich."

Die komplette Männer-Nationalmannschaft feierte nach dem Matchball mit, später zog sich der Erfolgscoach mit Spielerinnen und Sponsoren zu einer internen Fete zurück.

Für Eichinger war es eine Art Wiederauferstehung. Nach seinem zweiten Meistertitel mit dem CJD Feuerbach 1990 folgte ein gutes Jahrzehnt mit vielen Vereinswechseln und wenig Erfolgen. Vor dieser Saison wollte der 48-Jährige schon aufgeben und als Physiotherapeut arbeiten, doch dann kam der Anruf aus der Geburtsstadt von Albert Einstein.

Unter Eichinger ("Ich kann eine Mannschaft zu 110 Prozent Leistung treiben") mauserten sich die im Mittelfeld flatternden Spatzen zur Mannschaft mit dem schnellsten und modernsten Volleyballspiel. Der Lohn waren der Pokalsieg am 2. Februar und drei Monate später die Meisterschaft mit 46:10 Punkten vor dem im Endspiel vor einer Woche 3:1 besiegten siebenmaligen Champion USC Münster (44:12) und Phoenix Hamburg (42:14).

"Das ist die beste Mannschaft, in der ich je gespielt habe. Wir sind eine echte Truppe für große Endspiele", sagte Nationalspielerin Tanja Hart. Weil der Teamgeist so gut ist, will die Mannschaft trotz der prekären Finanzlage und bisher nicht vorliegender Vertragsangebote zusammenbleiben. Selbst Topspielerin Leferink überdenkt ihren angekündigten Abschied. Für die kommende Spielzeit ist nach dem Abschied des Hauptsponsors erst die Hälfte des Saisonetats von 550 000 Euro gesichert.

Deshalb wird der Verein auf die europäische Champions League verzichten und im Top Teams Cup antreten. "Die Champions League käme für uns noch etwas zu früh", erklärte Eichinger, der sein grandioses Aufbauwerk zumindest noch zwei Jahre fortsetzen will.

Präsident Werner von Moltke ist jedenfalls begeistert: "Ich freue mich, dass Volleyball so eine schöne Heimat gefunden hat."

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Dienstag. 13. Mai 2003

Wechselt Trainer Knut Rettig ins Management?

Fischbek - Geht beim TV Fischbek eine Ära zu Ende? Auf der internen Saisonabschlussfeier der Bundesliga-Volleyballerinnen soll Trainer Knut Rettig erstmals davon gesprochen haben, möglicherweise in der nächsten Saison nicht mehr als Coach zur Verfügung zu stehen. Manager Horst Lüders nannte gegenüber den Spielerinnen den früheren Männer-Bundestrainer Olaf Kortmann (47) als möglichen Nachfolger. Rettig soll aber nach acht Jahren als Coach künftig als sportlicher Manager in das Team eingebunden bleiben.

Hintergrund der Entwicklung: Rettig ist für eine so genannte Lehrer-Trainer-Stelle im Gespräch, die der besseren Verzahnung von Schul- und Vereinssport dienen soll. Zur Hälfte müsste Rettig in der Schule arbeiten, zur anderen Hälfte für den Hamburger Volleyball-Verband. Unter diesen Bedingungen wäre ein Engagement als Erstliga-Coach kaum mehr möglich. Allerdings ist die Finanzierung der Stelle noch nicht gesichert. Ebenso ungewiss ist aber auch, ob Kortmann - der mit Knut Rettig gut befreundet ist - eine Offerte des Fischbeker Clubs annehmen würde. Mit dem aktuellen Trainer des Beachvolleyball-Duos Okka Rau und Stephanie Pohl ist bislang noch nicht geredet worden. Derzeit hält er sich mit Pohl/Rau in der Türkei zum Trainingslager auf.

Allerdings dürfte sicher sein, dass Kortmann nur dann ein-steigt, wenn der Fischbeker Club zumindest die gleichen sportlichen Bedingungen wie in der gerade beendeten Saison anbieten kann. Eine wesentliche Verschlechterung dürfte für den früheren Meistertrainer der HSV-Männer und Frauen des USC Münster nicht in Frage kommen. Dafür fehlen dem Club aber noch 100 000 Euro für die nächste Saison. Noch immer wartet Horst Lüders auf eine Entscheidung von einem von drei Unternehmen, mit denen über ein Engagement geredet worden ist.

masch

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

Hee Wan Lee nominiert 13 Spielerinnen

Bundestrainer Hee Wan Lee hat für die erste Maßnahme der DVV-Frauen, zwei Länderspiele in der Tschechischen Republik gegen den Gastgeber am 18. und 19. Mai (jeweils 18.00 Uhr), einen 13-er Kader nominiert.

Folgende Spielerinnen sind dabei: Sabrina Roß, ( SSV Ulm ALIUD PHARMA), Patricia Wolf (Schweriner SC), Grit Müller, Corina Ssuschke (beide Dresdner SC), Julia Schlecht, Kathy Radzuweit, Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa (beide USC Münster), Katha Wühler (Rote Raben Vilsbiburg), Olessya Kulakova (RC Cannes/Frankreich), Angelina Grün (Volley Modena/Italien), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg)

Noch nicht in diesem Kader sind Tanja Hart (SSV Ulm ALIUD PHARMA) und Sylvia Roll (Schiavo Jesi), die für die folgenden EM-Qualifikationsspiele jedoch ihre Zusage gegeben haben. Die Spiele in Tschechien dienen der Mannschaft als Vorbereitung auf das erste EM-Qualifikationsspiel in diesem Jahr, welches am 23. Mai in Polen ansteht. Neben dem Spiel in Polen muss die deutsche Mannschaft noch in der Slowakei (31. Mai) und in Kroatien (7. Juni) antreten.

Derzeit führen Polen, Deutschland und die Slowakei die Tabelle punktgleich mit 2:1-Siegen an, Kroatien ist siegloses Schlusslicht.

Für die EM-Endrunde vom 20.-28. September in der Türkei (Ankara + Antalya) qualifizieren sich aus den drei EM-Qualifikationsgruppen die jeweiligen zwei Erstplatzierten jeder Gruppe sowie die beiden punktbesten Gruppendritten. Die Türkei als Ausrichter sowie Russland, Italien und Bulgarien als die drei Erstplatzierten der EM 2001 sind bereits qualifiziert.

 

Deutschland - DVV-News 

Dienstag. 13. Mai 2003

Stewart Bernard neuer Bundes- und Internatstrainer!

Der Posten des Jugend-Bundestrainers männlich sowie des Trainers des Volleyball-Internats Frankfurts ist nicht mehr vakant: Stewart Bernard tritt ab heute, 12. Mai, die Nachfolge von Jürgen Schreier an, der aus persönlichen Gründen gekündigt hatte.

Stewart Bernard ist 37 Jahre alt, Niederländer (in Bandung/Indonesien geboren) und arbeitete die vergangenen Jahre für den niederländischen Volleyball-Verband als Auswahltrainer des männlichen Nachwuchses sowie als Co-Trainer für die Männer-Nationalmannschaft. Mit den niederländischen Männern war er zuletzt bei der WM 2002 in Argentinien und bei dem Weltliga-Finale 2002 in Brasilien. Der gut deutsch sprechende Bernard einigte sich mit dem DVV auf eine zweijährige Zusammenarbeit.

Sportdirektor Siegfried Köhler sagte: „Endlich haben wir diese Lücke geschlossen. Ich glaube, dass wir mit Stewart Bernard einen hervorragenden Mann für diese beiden wichtigen Aufgaben gewonnen haben.“

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Dienstag. 13. Mai 2003

TVF: Versöhnlicher Saisonausklang

Harburg (sf). Das wurde aber auch Zeit: Im vierten Aufeinandertreffen mit dem USC Münster haben die Bundesliga-Volleyballerinnen des TVF Phoenix Hamburg endlich den ersten Sieg eingefahren. Nach drei Mal 2:3 hieß es am Sonnabend vor 3000 Zuschauern in Münster 3:1 (23:25, 25:23, 25:22, 30:28) für den TVF. "Damit hat die Saison einen friedlichen Abschluss gefunden", so Knut Rettig.

Der Fischbeker Coach freute sich vor allem über die kämpferische Einstellung seiner Schützlinge, die im vierten Satz bereits mit 2:8 und 7:14 zurückgelegen hatten. "Endlich haben auch wir es einmal geschafft, einen großen Rückstand aufzuholen und den Satz dann noch zu gewinnen."

Mit dem sportlichen Bereich können die TVF-Verantwortlichen mit Platz drei und der besten Saison der Vereinsgeschichte also zufrieden sein. Wenn da nur nicht die finanziellen Sorgen nach dem Ausstieg einiger potenter Sponsoren wären. Knut Rettig jedenfalls machte noch einmal deutlich: "Wenn wir nicht bald einen Hauptsponsor finden, sieht es ganz bitter aus." In der Rückschau sagte der Coach: "Schade, in diesem Jahr wäre der ganz große Wurf drin gewesen." Aber auch die Sorgen um die sportliche Zukunft hätten ihre Auswirkung im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gehabt. Mit ein, zwei Siegen mehr hätte die Fischbeker Volleyball-Welt ganz anders ausgesehen.

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Dienstag. 13. Mai 2003

Benecke im Nationalteam

Harburg (sf). Was sich schon vor einigen Tagen angedeutet hatte, ist am Wochenende endgültig wahr geworden. Volleyball-Bundestrainer Hee Wan Lee nominierte Christina Benecke nun auch offiziell für die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele in Polen (23. Mai), der Slowakei (31. Mai) und Kroatien (7. Juni). Benecke hatte zuvor angekündigt, nicht mehr für Deutschland spielen zu wollen, weil der Bundestrainer sie wiederholt übergangen hatte. Nach dem Achillessehnenriss von Birgit Thumm (USC Münster) überlegten es sich Hee Wan Lee und die Fischbeker Mittelblockerin noch einmal anders.

Für die EM-Endrunde (20. bis 28. September in der Türkei) qualifizieren sich die beiden ersten der drei Vorrundengruppen sowie die beiden besten Dritten. Das deutsche Team belegt zurzeit Rang drei.

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Dienstag. 13. Mai 2003

Fans sagen „Danke Peggy!“

DSC verabschiedet Küttner, Ast, Bujewa mit einem Sieg

Ein Regisseur hätte es im Film nicht besser machen können. In ihrem letzten Spiel verwandelte Peggy Küttner den Matchball zum Sieg für die Volleyballerinnen des Dresdner SC gegen Vilsbiburg. „Sie wollte den Ball nicht, aber natürlich habe ich ihn zu ihr gespielt“, erzählte Beatrice Dömeland. Das erste Glas Sekt gab’s bereits vor der Partie – zur Beruhigung. Es schadete nichts. Der DSC gewann vor 681 Besuchern nach 113 Minuten mit 3:2 (25:27, 27:25, 22:25, 25:18, 15:9). „Schwere Tage liegen hinter uns“, fand die 29-Jährige. Sie meinte weder das Training zuvor noch die Begegnung in der Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße, mit der die Meisterschaftsrunde endete, sondern den Abschied der Spielführerin. „Bei ihr hört es sich so an, als sei es endgültig. Wir müssen sehen, wie es weitergeht“, meinte „Micki“.

Küttner fand nicht viele Worte. „Es ist schön, dass wir gewonnen haben“, lautete ihr Kommentar zum Spiel. Der Vorstand ließ sich etwas Besonderes für sie einfallen. „Wir vergeben das Trikot mit der Nummer zehn nicht neu. Es gehört ihr. Sie kann es wieder anziehen“, sagte Wolfgang Söllner und gab die Hoffnung nicht auf, dass die 27-Jährige es sich noch einmal überlegt. Sie sei ein Supertyp und hinterlasse eine Riesenlücke – als Mensch und Sportlerin. „Ich habe einen Schlussstrich gezogen. Natürlich geht es mir nicht gut dabei“, gab die von Bord gegangene Kapitänin zu. Angesichts der stehenden Ovationen aller Gäste musste sie mit den Tränen kämpfen. „Danke Peggy!“, stand auf einem Transparent. Diese beiden Worte drückten alles aus.

Neben Küttner sagten auch Janine Ast und Julia Bujewa tschüs. Ihr Servus war etwas leiser. Ast verabschiedete sich als punktbeste Spielerin vom Publikum. „Zum Abschluss ist es noch einmal ein gutes Spiel gewesen. Deshalb habe ich gute Laune“, betonte sie. Die 29-Jährige sei froh, nun keine Leistungssportlerin mehr zu sein und nicht mehr täglich trainieren zu müssen. Mit ihr verlieren die Elbestädterinnen „die vielseitigste Volleyballerin – außen, diagonal und in der Mitte einsetzbar“, hob Söllner hervor.

Der Rechtsanwalt nannte die Partie „exemplarisch für unsere Saison, mit Höhen und Tiefen“. Er sei mehr als zufrieden mit Platz fünf in der Bundesliga und Bronze im Pokal. Nach den gestrigen Freundschaftsspielen gegen Bautzen, Zittau und eine Oberlausitzer Männerauswahl lässt der DSC heute die Saison mit einer Abschluss- und Abschiedsfeier ausklingen, und morgen folgt die Mitgliederversammlung mit der Vorstandswahl.

Maik Schwert

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel