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| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Volley
YoungStars setzen auf Kontinuität
FRIEDRICHSHAFEN (gus) -
Bei den Volley YoungStars werden nach und nach die Karten für die neue Saison
gemischt. Vor wenigen Tagen verlängerte Marco Hofmann seinen Vertrag beim
Meister der zweiten Bundesliga.
Die Nachwuchsmannschaft
des VfB Friedrichshafen nimmt für die Spielzeit 2003/20034 nach und nach
Gestalt an und der Kern des Teams steht bereits. Mit der Vertragsverlängerung
von Diagonalangreifer Marco Hofmann bleibt der jungen Mannschaft von Söhnke
Hinz ein Spieler erhalten, der auf immerhin drei Jahre Zweitligaerfahrung zurückblickt
und mit seinen bald 22 Jahren der Älteste im Team sein wird. Nachdem in der
vergangenen Saison schon Max Günthör und Alexander Mayer aus der
Oberliga-Mannschaft hochgezogen worden waren, jetzt auch Timo Wilhelm aus der
„Dritten“ von Helmut Zirk in die 2. Liga auf. Wilhelm ist auf der
Libero-Position vorgesehen, die Matthias Kolley freigemacht hat. „Mattze“
Kolley wird den VfB wohl ebenso wie Urs Günthör und Toralf Zumach verlassen,
neue Vereine sind aber noch nicht gefunden.
Das
Zuspiel im YoungStars-Team werden sich weiterhin Thomas Welz und Patrick
Steuerwald teilen. Marco Hofmann, Sebastian Schwarz, Aljoscha Grabowski,
Alexander Wiskirchen und Alexander Mayer sind für die Punkte im Angriff zuständig.
Im Mittelblock hat sich Max Günthör im vergangenen Jahr einen Stammplatz
erspielt. Der zweite Platz in der Mitte ist noch frei, wird je Studiensituation
von Philipp Hecht möglicherweise mit bewährter Kraft besetzt. „Ein neue
Spieler wird aber sicherlich noch kommen“, kündigt der sportliche und pädagogische
Leiter des YoungStars-Projektes, Söhnke Hinz, an.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Rieke weiterhin Nummer zwei
Pikanter
Wechsel in der Männer-Bundesliga: Zuspieler Jaroslav Skach (Foto) wechselt vom
VfB Friedrichshafen zu Meister SCC Berlin. "Wir sehen das ganz
sportlich", sagt SCC-Manager Kaweh Niroomand mit einem Schmunzeln. Schließlich
tritt nun einmal ein Spieler den Weg vom Bodensee nach Berlin an und nicht
umgekehrt.
"Er ist ein ruhiger und intelligenter Zuspieler", lobt Niroomand Skach. So überraschend sei der Wechsel aber keineswegs, sagt er. Schon vor zwei Jahren hätten Mirko Culic und er einen Blick auf den Tschechen geworfen. Skach unterschrieb einen Vertrag für ein Jahr.
Manuel
Rieke soll auf der Zuspielposition weiterhin zweite Kraft in Berlin bleiben. Überlegungen,
es mit dem 20-Jährigen als Nummer eins zu versuchen, wurden ad acta gelegt.
"Durch die Champions League werden wir viele Spiele haben", so
Niroomand. "Das Risiko ist uns zu hoch."
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
"Miss
Olympia" spielt Schicksal für Volleyball-EM
Erneut
als Glücksfee gibt sich Leipzigs Miss Olympia Janette Pilz bei der Auslosung
zur Volleyball-EM 2003 (5. bis 14. September in Deutschland) am Freitag im Neuen
Rathaus der Messestadt die Ehre. Gemeinsam mit Weltmeister Ekkehard Pietzsch,
1970 Weltmeister mit der DDR, wird die 22-Jährige, die durch ihren
"Silberlauf" auf dem Leipziger Bewerbungsvideo bei der Kür der
deutschen Olympia-Bewerber-Stadt bundesweit bekannt wurde, bei der Auslosung
Schicksal spielen.
Für
die Volleyball-EM sind neben Gastgeber Deutschland noch Titelverteidiger Serbien
und Montenegro, Italien, Russland, Tschechien und Polen als die fünf
Erstplatzierten der EM 2001 qualifiziert. Am vergangenen Wochenende kamen nach
den Qualifikationsspielen noch Bulgarien, Griechenland, Spanien, die Slowakei,
Frankreich und die Niederlande hinzu.
Vorrunde in Karlsruhe und Leipzig
In
Leipzig werden die Teams in zwei Sechsergruppen auf die Vorrundenstädte
Karlsruhe und Leipzig gelost. Die Halbfinal- und Finalspiele sind dann am 13.
und 14. September in Berlin.
| Deutschland - Weser Kurier |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Volleyballerinnen zeigen Teamgeist
Bremen/Riga. Die Damen-Landesauswahl des Bremer Volleyball-Verbandes (BVV) hat sich auf internationalem Terrain zwar zwei Niederlagen eingehandelt, während ihres fünftägigen Aufenthalts in der lettischen Hauptstadt Riga aber dennocheinen guten Eindruck hinterlassen.
Unter der Leitung des früheren Bundestrainers und heutigen Sportdirektors des Deutschen Volleyball-Verbandes, Siegfried Köhler, unterlag das Team zunächst dem lettischen Meister Speks-R Riga mit 1:3 (12:25, 24:26, 25:21, 20:25). Nur einen Tag später trafen die Bremerinnen dann auf die Junioren-Nationalmannschaft des Gastgebers. Auch die Junioren erwiesen sich als ungemein spielstark. Die BVV-Auswahl hatte mit 0:3 (21:25, 16:25, 10:25) das Nachsehen.
Im Rahmen der inzwischen etablierten Freundschaftspflege mit der Partnerstadt spielten diese Resultate jedoch eine untergeordnete Rolle: BVV-Präsident Rainer Prahl stellte vielmehr den Teamgeist der Bremer in den Vordergrund und lobte das Engagement des Kurzzeit-Landestrainers Köhler. Dem 59-Jährigen bereitete die Abwechslung durchaus große Freude: „Es war sehr angenehm, mit den Mädels zu arbeiten, schließlich war ich Jahrzehnte lang selbst Trainer.“
BVV-Auswahl:
Sandra Prang, Michaela Bremer, Silke Candler (BTS Neustadt), Katja Nonnenkamp
(SC Weyhe), Alexandra Palicki, Tanja Truhart (VG Hagen/Stotel), Annika
Legenhausen, Claudia Werner, Heike Witzenhausen, Kathrin Pierer (Eiche Horn)
André Fesser
| Deutschland - Thüringische Landeszeitung |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Braugold plant für Bundesliga
Erfurt. (tlz)
Nach dem VfB Suhl werden aller Voraussicht nach auch die Frauen vom TuS Braugold
Erfurt in der kommenden Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga antreten.
"Wir planen für die erste Liga. Ich gehe davon aus, dass wir das Projekt
schultern können. Zu 80 Prozent ist alles geklärt", sagte
Braugold-Vorstandsmitglied Michael Panse der TLZ. Am 21. Mai will der Verein
sich definitiv entscheiden.
Sportlich
hatten die Erfurter Frauen den Sprung in die Eliteliga geschafft. Wirtschaftlich
sind die TuS-Verantwortlichen dabei, den Erstliga-Etat von rund 400 000 Euro auf
die Beine zu stellen. "Wir sind in Gesprächen mit potentiellen
Hauptsponsoren. In den nächsten Tagen werden wir zu einem Abschluss
kommen", ist Panse optimistisch. Der wichtigste Geldgeber der
Braugold-Frauen soll rund 150 000 Euro zum kompletten Saison-Budget beisteuern.
Unterdessen
plant der Verein auch auf dem Spielermarkt für die Bundesliga. Dem 12
Spielerinnen große Kader - bislang als reine Amateure aktiv - soll ein Angebot
unterbreitet werden. Nicht in jedem Fall aber wird Sport und Beruf zu verbinden
sein. "Denn wir haben dann richtige Profis im Kader. Deshalb werden wir uns
mit mindestens vier Spielerinnen verstärken", sagt Panse. Der
Trainingsumfang soll von wöchentlich acht auf dann 20 Stunden erhöht werden.
Axel
Lukacsek
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
MTV:
Drohende Insolvenz abwenden
Obernkirchen
(hv). Finanzielle Probleme, die den Männerturnverein von 1863 Obernkirchen e.V.
belasten und jetzt sogar den Fortbestand des nur noch rund 650 Mitglieder zählenden
ältesten Sportverein der Bergstadt in Frage stellen, haben auf dessen
Jahreshauptversammlung im Restaurant „Zum Grünen Kranz“ im Mittelpunkt
gestanden.
In einem schriftlich von Vorstandsmitglied Jörg Köster vorgelegten „Haushaltsplan“, mit Gegenüberstellung der Ausgaben des Jahres 2002 und der in diesem Geschäftsjahr zu erwartenden Geldbeträge auf der Minusseite, ist die schlechte Finanzlage des Vereins mit 13 Abteilungen allen Anwesenden sichtbar dargelegt und noch einmal besonders bewusst geworden.
Um der drohenden Insolvenz frühzeitig erfolgreich entgegen treten zu können, sind die Mitglieder überein gekommen, auf freiwilliger Basis von den erwachsenen Mitgliedern einen einmaligen Beitragszuschuss zu erbitten, wenn finanzielle Not herrscht. Der Plan des Ehrenvorsitzenden Heinz Tegtmeier und der Kostenplan Kösters mit einer Gesamtausgabe von geschätzten 53000 Euro in diesem Jahr erhielt bei 21 Ja-Stimmen und sechs Enthaltungen die Zustimmung der Versammlung. Der Vorschlag von Kurt Otto, dem ersten Ehrenvorsitzenden des MTV und Chef des Turngaus Schaumburg, mittels moderater Beitragsanpassung (Aufrundung der bisher geforderten Beträge) einen Mehrbetrag von rund 2000 Euro pro Jahr zu bekommen, war vorher abgelehnt worden. Wollte man doch so den gewaltigen Mitgliederschwund von über 50 Personen in 2002 entgegen treten und als Folge eine Beitragserhöhung vermeiden.
Dass trotz angesagter Sparsamkeit der Verein mit seinen 11 lizensierten Übungsleitern mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten und Sportangebote bieten muss, ist nach der Stagnation der Vereinsarbeit in diesem Zusammenhang wohl allen klar geworden. Die Frage, ob man sich den Spitzensport mit dem Auftritt der Damen-Volleyballmannschaft in der 2. Bundesliga und dem Handballteam in der Regionalliga noch leisten könne, wurde im Verlauf besonders diskutiert, sind doch die Sponsoren, Spendengelder und die Werbeflächen in der Kreis-Sporthalle weniger geworden.
Außerdem konnte die erforderliche Ausgabenreduzierung in vielen Bereichen der Vereinsarbeit nicht umgesetzt werden. In seinem Jahresbericht ging Vorsitzender Freund übrigens anfangs auf den Breitensport in der Bergstadt und auf das Geleistete seiner Vorzeigeteams, Volleyball-Damen und Handball-Erstgarnitur, ein. Dabei bezeichnete er die Leichtathletik als Achillesferse des MTV, da es dort jetzt an entsprechenden Trainern und Aktiven fehlt.
Außerdem
wurde der Rücktritt von Oberturnwartin Heike Kujath bedauert, zumal deren
Posten bei der Vorstandswahl vakant geblieben und nun die Sparte führungslos
ist. Heike Ziemann wurde anschließend für ihre 50-jährige Mitgliedschaft mit
einer Ehrenurkunde und einem Blumengebinde geehrt,, eine goldene Ehrennadel
wurde an Regina Kretschmann überreicht. „Gold“ nachgereicht bekommen sollen
die an dem Abend verhinderten Ulrich Irzik und Franz Hunstiger sowie Heidemarie
Seifert.
| Deutschland - Smash-News |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Deutsche
B-Jugendmeisterschaften der Mädchen in Dresden
Am kommenden Wochenende
findet in Dresden die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend
statt. Der ausrichtende Dresdner SC hat in vorbildlicher Manier eine
Internetseite geschaffen, die Informationen rund um die
Meisterschaft und die teilnehmenden Mannschaften beinhaltet!
Als Hamburger
Vertreterinnen reisen die Mädchen des VC NAL nach Dresden in der Bodenbacher
Straße. In ihrer Vorgruppe haben sie nach dem Auftaktspiel gegen Gastgeber
Dresdner SC noch gegen den TV Rottenburg und die Roten Raben Vilsbiburg zu
bestehen, um sich für die Zwischenrunde zu qualifizieren.
Viele Informationen und am Wochenende natürlich auch aktuelle
Ergebnisse finden sich unter http://www.volleyball-in-dresden.de/
| Deutschland - Der Bote |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
ALTDORF — Die deutschen Meisterschaften der weiblichen A-Jugend im Volleyball fanden in Bad Kreuznach statt. Die Mädchen des TV Altdorf erreichten bei starker Konkurrenz den vorletzten 15. Platz.
Als bayerische Vizemeisterinnen hinter dem SV Lohhof fuhren die Nachwuchsspielerinnen von Trainer Benedikt Frank ohne Druck in die Pfalz, denn der TV Altdorf trat ohne die Beacherinnen Büttner/Herfurth an und war mit Abstand das jüngste Team. Einziges Ziel: Besser sein als die Mannschaft von 1999.
Im ersten Spiel gegen USC Münster verlor der TVA vor lauter Aufregung den ersten Satz mit 20:25, obwohl es Chancen gab. Diese nutzte Altdorf im zweiten Durchgang. Zwar schmolz der Vorsprung von 15:5, aber letztlich stand ein 25:23 zu Buche, eine kleine Sensation. Im dritten Satz allerdings brachen die Mädchen ein, der Satz ging mit 6:15 verloren.
SCU Emlichheim, seit Jahren ein Spitzenverein im Norden, zeigte im zweiten Spiel dem TV Altdorf die Grenzen auf: 16:24 und 14:25 hieß es am Ende, obwohl die Annahme bestens funktionierte. Auch Sprungaufschläge von Nationalspielerinnen entschärften Franziska und Elisabeth Geyer sowie Lisa Weiß.
Mit dem SV Sinsheim stand im dritten Spiel der Juniorinnen-Nationalkader des Bundesstützpunktes auf dem Feld. Da gab es für den TVA nichts zu holen — trotz der besten Trommlergruppe der Meisterschaften auf der Tribüne. Zuspielerin Hanna Pfeifer zeigte eine tolle Leistung, Irina Schober und Christine Kirchgässner standen bei der Blockarbeit den Gegnerinnen kaum nach. Aber Größe der Konkurrentinnen und die Netzhöhe ließen beim 14:25 und 14:15 nicht mehr Punkte zu.
In der Zwischenrunde wartete dann mit VfB Suhl ein schlagbares Team auf den TV Altdorf. Aber weitere Kräfte konnten nicht mehr mobilisiert werden, auch von einer so engagiert kämpfenden Eva Herbst nicht. Die 0:2 (15:25, 15:25)-Niederlage bedeutete das Spiel um den 15. Platz, der dann mit einem verdienten 2:1 (19:25, 26:24, 15:11)-Sieg gegen VC Eintracht Nordhorn erreicht wurde.
1999 wurde der gleiche Platz erreicht. Heuer allerdings mit einem Satzgewinn mehr. Die erfolgreiche Saison 2003 in der Halle fand mit diesem Ergebnis einen tollen Abschluss. Der TV Altdorf hat bewiesen, dass man auch mit Spielerinnen aus den eigenen Reihen attraktiv spielen kann und dass man mit dem 15. Platz nicht enttäuscht hat.
Für den TV Altdorf spielten: Elisabeth und Franziska Geyer, Lisa Weiß, Hanna Pfeifer, Christine Kirchgässner, Irina Schober, Eva Herbst, Katharina Tschöpe, Judith Balling und Julia Krause.
Endstand bei den deutschen Meisterschaften der weiblichen A-Jugend: 1. 1.VC Parchim, 2. Dresdner SC, 5. SV Sinsheim, 7. SCU Emlichheim, 9. USC Münster, 14. SV Lohhof, 15. TV Altdorf, 16. VC Eintracht Nordhorn.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Dresden.
Bei der gestrigen Mitgliederversammlung der DSC-Volleyball-Abteilung wurde wie
erwartet Wolfgang Söllner zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der
Rechtsanwalt und bisherige Vize löst nach dem einstimmigen Votum der 30
anwesenden Mitglieder damit nach zwei Jahren den bisherigen Chef Jörn Zacher
ab, der künftig als Schatzmeister fungieren und sich um Sponsoren kümmern
wird. Zacher begründete seinen Verzicht auf den Vorsitz mit beruflichen
Verpflichtungen. Steffen Holland-Nell, Geschäftsführer eines Ingenieurbüros,
wurde als Sechster neu ins ansonsten bestätigte Führungsgremium gewählt.
Nach der Neuverpflichtung von Anna Barnak sind die DSC-Volleyballverantwortlichen unterdessen weiter auf der Suche nach Verstärkung. Zwar will der Vorstand auch in Zukunft am Konzept festhalten, in erster Linie auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, doch gleichzeitig soll auch mehr Konkurrenzdruck im Team entstehen. Deshalb wird intensiv nach einer Mittelblockerin gesucht. Wolfgang Söllner: "Unsere beiden Youngster Christiane Fürst und Corina Ssuschke haben sich gut entwickelt, doch auch sie brauchen einen gewissen Druck. Zudem müssen wir immer einkalkulieren, dass die eine oder andere andere wegen Ausbildung oder Studium auch ab und an fehlt." Deshalb verhandeln die Dresdner seit einiger Zeit mit Norisha Campbell, einer Amerikanerin, die in dieser Saison bei Augsburg unter Vertrag stand.
Trainer
Arnd Ludwig: "Sie ist ebenfalls erst 22 Jahre und von der Spielstärke etwa
wie unsere beiden Mittelblockerinnen einzuschätzen. Das wäre ideal, denn eine
absolute Top-Spielerin wollte ich Corina und Christiane nicht vor die Nase
setzen, sondern eine, mit der sie sich im Training einen ausstechen können."
Immerhin war Campbell in der Bundesliga-Vorrrunde als beste Mittelblockerin
notiert - vor Christiane Fürst. Wolfgang Söllner gibt aber noch zu bedenken:
"Natürlich sind auch andere Vereine an ihr interessiert. Hinzu kommt, dass
sie eine Berufung in die Nationalmannschaft hat und wenn sie bis Ende des Jahres
im Auswahl-Kader bleibt, wird es für uns ko mpliziert, weil sie dann zu spät
zur Mannschaft stoßen würde."
Nach
dem Abschied von Yuliya Buyeva und Peggy Küttner sucht der DSC auch noch
weitere Verstärkung im Angriff. Allerdings betont Wolfgang Söllner: "Das
ist auf jeden Fall auch eine Frage des Geldes. Sicher haben wir Kontakte zu möglichen
Kandidatinnen, wobei es leider keine deutsche Spielerin mehr auf dem Markt gibt.
Unsere Suche konzentriert sich also auf ausländische Sportlerinnen. Doch wir
haben auch kein Problem damit, die Saison erst einmal mit einem Kader von zehn
Sportlerinnen zu beginnen."
Astrid
Hofmann
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Deister
und Co wieder im Sandkasten
Toller
Saisonauftakt für das Beachvolleyball-Duo Deister/Claasen in München.
Hildesheim
(cko). Besser hätte der Auftakt in die neue Saison für die
Beachvolleyballerinnen Judith Deister (Borsum) und Partnerin Helke Claasen
(Dachau) nicht laufen können. Sie gewannen in München das erste deutsche
Ranglistenturnier innerhalb der DVV-Beach-Cup-Serie und untermauerten
eindrucksvoll ihre Ambitionen auf einen Spitzenplatz in Deutschland.
Es
herrschte eine gelöste Stimmung auf dem Münchner Olympiagelände, als die
Beachvolleyballer nach dem langen Winter endlich wieder in ihren geliebten
Sandkasten steigen durften. Ganz locker präsentierten sich auch Helke Claasen
und Judith Deister. Nichts und niemand konnte die Viertplatzierten der aktuellen
deutschen Rangliste aus der Ruhe bringen.
Nicht
einmal die Vorrundenniederlage gegen das Sonthofener Duo Paul/Stöwe störte die
Top-Favoritinnen. "Wir hatten irrsinnig viel Spaß und wollten eigentlich
nur spielen - die Resultate waren zweitrangig", sagte Judith Deister. Aber
natürlich hat sie sich mit ihrer Partnerin Helke Claasen über den glänzenden
Saisonauftakt mächtig gefreut.
Dabei
stand der 2:1-Sieg gegen die Kieler Paarung Banck/Stein lange Zeit auf des
Messers Schneide. Sechs Matchbälle mussten Judith Deister und Helke Claasen
abwehren, ehe sie endlich ihren vierten Matchball verwandelten.
Im
ersten Satz hatte das junge gegnerische Team keine Chance. Im zweiten Durchgang
versuchten Judith Deister und Helke Claasen die schnelle Spielweise, gerieten
aus dem Tritt und kamen erst langsam wieder in Fahrt. Und im dritten Satz schien
es fast so, als würden sie das Spielchen mit Absicht noch ein wenig hinaus zögern,
um am Ende den Sack blitzschnell zuzumachen.
"Gewinnen
ist immer schön", strahlte Judith Deister. Vor allem dann, wenn man für
den Erfolg auch noch ein nettes Preisgeld erhält und zudem weiß, dass man sich
in den nächsten Wochen noch enorm verbessern kann. "Wir trainieren für
die internationalen Veranstaltungen", so Judith Deister, "und da müssen
wir erst Anfang Juni in Bestform sein."
| Deutschland - www.westline.de |
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Mittwoch. 14. Mai 2003 |
Gerüchte
um Leferink und Thumm
Münster
(13. Mai 2003) - Kaum drei Tage ist die Saison der Frauen-Bundesliga im
Volleyball beendet, schon dreht sich heftig das Personalkarussell. Am weitesten
in seinen Planungen für die kommende Spielzeit ist der Dresdner SC. „Neun
Spielerinnen haben wir Stand jetzt unter Vertrag, eine soll noch dazu kommen“,
berichtet Trainer Arnd Ludwig.
Bei
der Wunschspielerin, die noch an die Elbe kommen soll, handelt es sich um die
Augsburgerin Norisha Campbell, eine der Entdeckungen der Saison. Damit wäre ein
Augsburger Doppelpack perfekt, denn Anna Barnak hat in Dresden schon
unterschrieben. Sie soll Kapitänin Peggy Küttner ersetzen, die ihre Karriere
beenden will. Zwar versuchte man, das Energiebündel zum Weitermachen zu überreden,
doch selbst DSC-Zuspielerin Beatrice Dömeland mag daran nicht mehr glauben:
„Das hört sich bei ihr endgültig an.“ Sollte es sich Küttner anders überlegen
- „das Trikot mit der 10 wird nicht neu vergeben. Sie kann es wieder
anziehen“, sagt DSC-Vorstand Söllner.
Im
krassen Gegensatz zu den Elbstädtern stehen die Rheinländer: In Leverkusen
reduziert sich der ohnehin schon kleine Kader des Ensembles von Gudula Krause
weiter: „Hajan Dong und Katherina Fifkova werden gehen“, sagt Krause. Auch
wird die Frau des Ex-Trainers Andreas Grasreiner, Nicole, die Knieschoner an den
Nagel hängen. „Wir müssen die Lücken mit Jugendspielerinnen stopfen“,
sagt Krause, die auch noch keine Klarheit über die Zukunft hat. Die Ex-Münsteranerin
wird im Sommer Mutter und will „in keinem Fall alleine ein Bundesligateam übernehmen.“
Nur mit einem Co-Trainer will Krause weitermachen, bis dato eine vakante Stelle.
Was
bei Meister Ulm passieren wird, ist ebenfalls ungewiss. Da für 03/04 bis dato
erst die Hälfte des jetzigen Etats sicher ist, sieht es so aus, als könne man
das intakte Team nicht zusammenhalten. Topangreiferin Elles Leferink wird schon
seit Wochen mit dem USC Münster in Verbindung gebracht. Die Spielerin zieht es
heim nach Holland, Münster ist 40 Autominuten von ihrem Heimatort entfernt.
Auch andersrum kann´s gehen: In Ulm wird offen darüber geredet, dass seit längerem
Kontakte zur Münsteranerin Birgit Thumm bestehen, die aus der Ulmer Gegend
stammt und auch schon das SSV-Trikot trug. In Hamburg, Vilsbiburg und Schwerin
sucht man neue Cheftrainer.
Beim
DM-Dritten von der Alster steht so gut wie fest, dass Coach Knut Rettig nach
acht Jahren mit dem TVF eine Lehrerstelle antritt, eventuell ins TVF-Management
wechselt. Im Umfeld wird Szene-Guru Olaf Kortmann als Kandidat lanciert. Doch
auch Michael Schöps, der in Schwerin aufhören muss, gilt als Kandidat. Allein
schon die räumliche Gebundenheit - Schöps hat in Schwerin gebaut - lassen
Vermutungen zu. Beim just entthronten Serienmeister aus Mecklenburg deutet sich
eine ausländische Lösung an.
Der
SSC-Vorstand wäre dem Vernehmen nach nicht abgeneigt, einen Coach zu nehmen,
der die Mannschaft überhaupt nicht kennt. Offenbar führt hier die Spur nach
Schweden zu einem ehemaligen Tre-Kronor-Trainer. Im niederbayerischen Vilsbiburg
gab es mit Vlado Tallo und Blockerin Lucia Hatinova keine Vertragsverlängerung.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel