News

Freitag, 16. Mai 2003 

Schlesinger bleibt Trainer der Ostbek Cowboys ...
Starke Konkurrenz beim Leipziger Renault Beach Cup
Nationalteam in der Köbel-Halle
Wahlen beim SFA
Markranstädter Duo auf Weg in deutsche Spitze
DSB-Präsident: Einige Schauplätze zu weit weg
Elmshorn: Stadtpokal geht weiter
DSC-Mädchen planen dritten Streich
Gerson verlängerte bei Zeiler Köniz 
Deutsche Meisterschaft der B-Junioren
Kubanisches Top-Team auf Deutschlandtour
Kortmann soll neuer Coach werden
Norbert Krause wird Trainer
VC NAL: Mädchen und Jungen bei der B-DM

Mai 2003

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News 

Freitag. 16. Mai 2003

Schlesinger bleibt Trainer der Ostbek Cowboys ...

... und sucht Spieler

Die Anzeichen waren gut, seit dieser Woche haben die Ostbek Cowboys Gewissheit: Bernd Schlesinger wird dem Hamburger Volleyball-Zweitligisten weiter als Trainer zur Verfügung stehen. Der Oststeinbeker SV, Fünfter der vergangenen Saison, kann somit "die wichtigste Personalentscheidung", wie Abteilungsleiter Jan Schneider sagte, als geglückt abhaken.

"Wir ziehen an einem Strang, wollen den OSV weiter nach vorne bringen und eventuell eines Tages ans Tor der ersten Liga klopfen. Bernd hat in der schwierigen letzten Saison einen tollen Job gemacht, deswegen haben wir sehr auf seine Zusage gehofft", sagte Schneider.

Mit 16:2 Punkten in Folge hatten sich die Ostbek Cowboys in einem gewaltigen Endspurt von den Abstiegsrängen ins vordere Mittelfeld gekämpft. Zur neuen Saison wird der erfolgreiche, junge Stamm wohl komplett beisammen bleiben. "Trotzdem suchen wir zwei bis drei gute, lernwillige Spieler", sagt Schlesinger, "die mit uns hier im Hamburger Osten etwas aufbauen wollen."

Für OSV-Macher Schneider gibt es zwei Gründe, warum er seinen Klub für außergewöhnlich attraktiv hält: "Wir haben die beste Stimmung in der 2. Liga Nord. Und in Bernd einen Trainer, der jeden Spieler deutlich voranbringen kann."

Noch sei kein Neuzugang zu vermelden, sagte Schneider, man stehe aber in Kontakt zu mehreren Kandidaten, "trotzdem steht die Türe noch immer allen offen. Übrigens können uns auch Süddeutsche nicht schrecken - wir haben in den letzten Jahren genug bei den Cowboys eine neue Heimat gegeben."

 

Deutschland - Renault Beach Cup-News 

Freitag. 16. Mai 2003

Starke Konkurrenz beim Leipziger Renault Beach Cup

Das zweite Turnier der Renault Beach Cup Serie 2003 steht am kommenden Wochenende bevor. Ab Freitag spielen die Teams auf dem Leipziger Marktplatz um die Qualifikation für das Hauptfeld am Samstag. Ob das Nationalteam Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug seinen Triumph vom vergangenen Wochenende wiederholen kann, ist angesichts der starken Konkurrenz durch die Ikonen Jörg Ahmann und Axel Hager, die Deutschen Meister Hikel/Polte, sowie die Youngsters Julius Brink/Kjell Schneider und David  Klemperer/Niklas Rademacher, zunächst offen. Auch die Lokalmatadoren Eric Koreng/Marcus Popp werden alles daran setzen, ihre Platzierung vom letzten Jahr zu wiederholen.

Im Feld der Frauen sind die Nationalteams Andrea Ahmann/Jana Vollmer und Geeske Banck/Martina Stein an Nummer eins bzw. vier gesetzt. Ob sich dies bestätigt, erfährt man am Sonntag.

 

Deutschland - Main Rheiner 

Freitag. 16. Mai 2003

Nationalteam in der Köbel-Halle

In der Walter-Köbel-Halle griffen am Mittwoch erlesene Hände an die Volleybälle. Die deutsche Nationalmannschaft der Herren gastierte - vor ihrem Flug nach Moskau zum Freundschaftsspiel gegen Russland - in Rüsselsheim. Ulrich Breitwieser, Geschäftsführer von "Rüsselsheim Experience", konnte den Volleyballverband schon häufiger vor Auswärtsspielen begrüßen. Der 44-Jährige kümmert sich um das Wohlbefinden der Spieler in Rüsselsheim.

FRAGE: Warum sind die Spieler ausgerechnet in Rüsselsheim zu Gast? 
BREITWIESER: Die Mannschaft trifft sich vor Flügen ins Ausland meistens in Rüsselsheim, um ein paar letzte Trainingseinheiten zu absolvieren. Trainer Stelian Moculescu kann hier alle Spieler aus den Winkeln der Republik zentral versammeln. Diesmal geht es für zwölf Spieler und fünf Delegierte nach Moskau. Im letzten Jahr waren sie vor jedem Auswärtsspieltag der Weltliga hier. Sie reisen dienstags an, trainieren mittwochs und fliegen am Donnerstag von Frankfurt aus los.

FRAGE: Wie kam dieses Arrangement zustande? 
BREITWIESER: Im Jahr 1992 wurde in der Köbel-Halle ein Qualifikationsspiel der deutschen Männer für die Weltmeisterschaft ausgerichtet. Als damaliger Abteilungsleiter des Volleyball-Zweitligisten, der TG Rüsselsheim, war ich für die Organisation zuständig. Dadurch entstand ein guter Kontakt zu Günther Hamel, der die Nationalmannschaft zur dieser Zeit trainierte. Im Laufe der Zeit kam die Idee, Rüsselsheim als Trainingsstätte zu nutzen, ins Rollen.

FRAGE: ... und wurde umgesetzt? 
BREITWIESER: Ja, das Team fühlt sich hier sehr wohl. Ich arrangiere die Unterkunft, die Verpflegung sowie die Hallennutzung. Mitglieder der TG helfen dabei kräftig mit. Zuletzt waren die Spieler stets im "Domicil"-Hotel untergebracht. Dieses Mal nächtigen sie im Hotel "Adler". Ab und zu brauchen sie auch einen Raum für Videoanalysen oder wollen Teile ihres Gepäcks, das sie nur zum Training brauchen, hier lassen. Das ist alles kein Problem. Zudem findet Moculescu die Halle aufgrund ihrer Höhe ideal zum Trainieren.

FRAGE: Sie waren selbst nie auf dem Feld aktiv. Wie hat sich Ihr Engagement für den Sport ergeben? 
BREITWIESER: Als ich zu Beginn der Neunziger beruflich von Darmstadt nach Rüsselsheim zog, lernte ich Klaus Meyer von der TG kennen. Er fragte mich, ob mein damaliges Hotel die Trikotausstattung der Mannschaft übernehmen könne, und ich stimmte zu. Irgendwann wurde ein Platz im Vorstand frei, den man mir anbot. Ich nahm an und wurde schließlich von 1992 bis 2001 Abteilungsleiter im Volleyball. Ich verließ zwar die TG, blieb aber dem Sport treu. Seit zwei Jahren bin ich nun stellvertretender Vorsitzender des Volleyball-Internats in Frankfurt.

FRAGE: Wann wird das Nationalteam wieder hier sein? 
BREITWIESER: Am 24. Juni. Dann trifft sich das Team vor der Abreise zum Weltligaspiel in Italien.

Das Gespräch führte Tobias Goldbrunner

 

Deutschland - Ostsee-Zeitung 

Freitag. 16. Mai 2003

Wahlen beim SFA

Stralsund (OZ) Neuwahlen stehen bei der am 26. Mai ab 18 Uhr stattfindenden Versammlung des Stadtfachausschusses für Volleyball (SFA) auf der Tagesordnung. Treffpunkt für die Vertreter der insgesamt 16 Vereine ist im Stralsunder Hansa-Gymnasium. Der bisherige Ausschuss wird seine Arbeit nach zehn Jahren beenden und Rechenschaft legen. Rückfragen sind möglich unter Tel.: 01 70/34 02 86 7.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Freitag. 16. Mai 2003

Markranstädter Duo auf Weg in deutsche Spitze

Bevor Marcus Popp am Wochenende beim Renault Beach Cup auf dem Leipziger Markt aufschlägt, hat er noch einen wichtigen Termin. Der 21-Jährige wird heute vormittag einen Vertrag beim VfB Friedrichshafen für die nächste Saison unterschreiben. Manager Bernd Hummernbrum kommt zur EM-Auslosung in die Messestadt und verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen.

Für Popp ist der Wechsel an den Bodensee die Konsequenz seines Aufstiegs vom Bundesliga-Reservisten zum Stammspieler und Publikumsliebling beim VV Leipzig. "Friedrichshafen ist eine Riesenchance für meine Entwicklung", weiß der Angreifer, "alle im Umfeld haben mir zugeraten. Jetzt will ich noch mehr zeigen - in der Halle und im Sand." Da Bundestrainer und VfB-Coach Stelian Moculescu ein neues Team aufbaut, rechnet sich Popp durchaus Möglichkeiten aus. Aus seinen mittelfristigen Ambitionen macht er keinen Hehl: "Erster Sechser in Friedrichshafen und dann die Nationalmannschaft." Sein BWL-Studium in Leipzig hat er abgebrochen, im Oktober beginnt er ein Studium an der Fern-Uni Hagen. "Ich möchte einen Abschluss haben, allein auf Volleyball verlasse ich mich nicht."

Doch derzeit ist nicht Büffeln angesagt, sondern Beachen - Popps große Liebe. Mit Eric Koreng (Zuspieler beim VC Markranstädt, wird heute 22) strebt er den Sprung unter die besten 16 deutschen Teams an und damit die Qualifikation für die Meisterschaft am Saisonende in Timmendorfer Strand. Der Auftakt in Hannover und München ging allerdings daneben. Das Duo verpasste jeweils das Viertelfinale. "Wir haben noch Umstellungsprobleme, besonders beim Aufschlag", gesteht Popp, "das muss schnell besser werden, denn uns fehlen Ranglistenpunkte." In Leipzig erspart ihnen eine Wild Card fürs Hauptfeld den Qualifikations-Stress, beim ersten Masters-Turnier kommende Woche in Hamburg hätten sie ohne Entgegenkommen des Veranstalters nicht einmal antreten dürfen. "Aber als Studentenweltmeister haben wir eine Wild Card für die Qualifikation bekommen", freut sich Popp.

Auf Sand startet der 1,90-m-Mann für den VC Markranstädt und lobt die guten Bedingungen: "Bisher wurde für alles eine Lösung gefunden." Autos, Sportsachen, Trainingsmöglichkeiten, Getränke, Ernährungsberatung - VCM und Olympiastützpunkt machen's möglich. Auf den Wettkampfhosen werden bald Sponsorenlogos auftauchen. Manager Michael Nickeleit vermittelte sogar eine Trainingswoche mit den Beach-Europameistern Markus Dieckmann und Jonas Reckermann in Köln.

"Das hat uns enorm vorangebracht", meint Marcus Popp, "die Jungs trainieren unheimlich konzentriert, wir haben zudem ganz neue Übungen kennen gelernt." Und aufmerksam den Unterschied zur Spitze registriert: "Die machen deutlich weniger Fehler als wir." Natürlich spielten die Teams auch gegeneinander. "Am ersten Tag haben wir 12:21 verloren, am letzten nur noch 23:25", erzählt Popp, "so weit sind wir gar nicht weg."

Die Europameister starten nicht in Leipzig, dafür die anderen vier Nationalteams. Die Konkurrenz kann Popp nicht schrecken: "Die Besetzung ist stärker als im vergangenen Jahr, aber wir wollen trotzdem wieder ins Finale." Der zweite Platz 2002 war neben dem Studenten-Titel der größte Erfolg von Marcus Popp und Eric Koreng. "Unser Heimpublikum hat uns vorangetrieben. Das wird auch diesmal so sein."

Steffen Enigk

Heute ab 12 Uhr: Qualifikation Männer und Frauen. 
Sonnabend ab 8.45 Uhr: Hauptfeld, Gruppenspiele. 
Sonntag ab 9 Uhr: Viertel- und Halbfinals, Endspiele. 

Der Eintritt ist frei.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Freitag. 16. Mai 2003

DSB-Präsident: Einige Schauplätze zu weit weg

Leipzig/Dresden. Gute Nachrichten klingen anders. Zumindest für Riesa und Dresden, die bei der Olympia-Bewerbung Leipzigs als Austragungsorte einiger Sportarten bedacht wurden. Gestern erklärte Manfred von Richthofen der Deutschen Presse-Agentur (dpa), in der Leipziger Bewerbung seien noch einige zu weit entfernte Schauplätze im Angebot. Chemnitz kann der Präsident des Deutschen Sport-Bundes (DSB) nicht gemeint haben, denn diese Stadt musste schon im letzten Dezember Tischtennis und Radsport an Leipzig abtreten, weil die geforderten 60 Minuten Fahrzeit zum olympischen Dorf am Lindenauer Hafen auf der Straße nicht garantiert werden konnten. Dresden verlor Volleyball und Beachvolleyball und hat nur noch Tennis; die Reiter sollen im nahe der Landeshauptstadt gelegenen Moritzburg um Olympia-Medaillen kämpfen.

Einzig Riesa blieb verschont und konnte sich auf Ringen, Judo, Gewichtheben, Teakwondo und Boxen freuen. Sein bisheriger Bürgermeister Wolfram Köhler war aber stets ohne Illusion und hatte schon vor der Wahl am 12. April prophezeit: "Wenn wir den nationalen Zuschlag erhalten, kommt ohnehin noch einmal alles auf den Prüfstand."

Nun hat Leipzig den nationalen Zuschlag erhalten, Köhler ist seit gestern Olympia-Staatsekretär im Freistaat und laut von Richthofen muss das im bundesweiten Wettkampf erfolgreiche Konzept für die tatsächliche Nominierung durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) "überarbeitet" werden. Nach Informationen des DSB-Präsidenten gebe es an der Spitze des IOC das starke Bestreben, "Spiele der kurzen Wege" zu bekommen.

Sind 90 (von Leipzig-Mitte nach Riesa) oder 115 (nach Dresden) Kilometer ein kurzer Weg? In den geforderten 60 Minuten Fahrzeit ist er auf der Straße nicht zu schaffen. Das wussten die sächsischen Olympia-Planer und haben Tennis und Reiten ganz aus Leipzig ausgelagert. Nach Riesa soll eine Autobahn gebaut werden, um im Limit zu bleiben. Vom Tisch ist der Transport auf der Schiene, der vom IOC nicht akzeptiert wird.

Für von Richthofen sind alle Vorhaben offenbar unzureichend. Köhler und Burkhard Jung, Leipzigs Olympia-Beauftragter, gaben gestern keine Stellungnahme zum Vorstoß ihres Kollegen im Aufsichtsrat der "Leipzig 2012 GmbH" ab. Morgen tagt das Gremium in Berlin ...

Winfried Wächter

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung 

Freitag. 16. Mai 2003

Elmshorn: Stadtpokal geht weiter

Elmshorn - Nächte Etappe im Marathon des Elmshorner Volleyball-Stadtpokals: Morgen (Beginn 12.30 Uhr) und am Sonntag (12 Uhr) spielen in den KGSE-Hallen (Hainholzer Damm) die bestplatzierten Teams der Vorrunde um den Einzug ins Halbfinale.

In der Gruppe Z 1 treffen die Turnierfavoriten "Schattenparker" auf "Dorfi" und das Überraschungsteam "GoA". Komplettiert wird die Staffel durch die ebenfalls stark eingeschätzten "Volleynauten". In der Z B treffen gleich zu Beginn die Teams "Blues Blocker" und "Veitstanz" aufeinander. Als Mitfavorit gilt außerdem "Nie da". Die Ersten und Zweiten einer jeden Gruppe ziehen in die Vorschlussrunde ein, die am 14. Juni ebenfalls in den KGSE-Hallen ausgespielt wird.

Für den gleich zum Auftakt des Stadtpokals an "Veitstanz" und "GoA" gescheiterten Vorjahressieger "Lieths United" geht es an diesem Wochenende in der Verliererrunde darum, das Turnier wenigstens noch als Neunter zu beenden. Dafür müssten allerdings Siege gegen "6 nimmt" und die "Flying Horns" her.

fwi

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten 

Freitag. 16. Mai 2003

DSC-Mädchen planen dritten Streich

Dresden. Nachdem die Nachwuchs-Volleyballerinnen des DSC bei den Deutschen Meisterschaften der C-Jugend den Titel und bei der A-Jugend Silber gewonnen haben, soll an diesem Wochenende der Erfolgsfaden von den B-Jugendlichen aufgenommen werden. Nach 1999 ist der DSC zum zweiten Mal Ausrichter einer Nachwuchs-Meisterschaft. Beatrice Schultz, Gesamtleiterin der Veranstaltung freut sich: "Die Talente von heute sind 2012 im besten Volleyball-Alter. Ich denke, wir sehen einige zukünftige Olympia-Kader." Insgesamt kämpfen am Sonnabend und Sonntag in der Sporthalle Bodenbacher Straße 16 Teams um den Sieg.

Bundesstützpunkttrainer Klaus Kaiser, der diesmal auf der Bank von Erstliga-Coach Arnd Ludwig unterstützt wird, meint: "Titelverteidiger Schwerin gehört auch in diesem Jahr zu den Top-Favoriten. Aber auch Vilsbiburg, die mit mindestens zwei Erstliga-Spielerinnen antreten, sowie Straubing, Potsdam oder Suhl sind nicht zu unterschätzen. Unser Ziel ist es, unter die besten Sechs zu kommen. Eine Medaille ist drin." Dabei kann sich Kaiser auf bereits erfolgreiche Mädchen stützen, vier Spielerinnen gehörten schon zum Kader der A-Jugend, drei zum C-Jugend-Aufgebot. Beim Training fehlte allerdings Hauptangreiferin Stephanie Kestner, die einen Lehrgang bei der Junioren-Nationalmannschaft absolviert, erst heute Abend in Dresden zurück erwartet wird. Die Meisterschaften stehen unter dem Motto "Schule in der Kiste" - ein Unicef-Projekt, das weltweit die Bildung von Kindern unterstützt.

Die Titelkämpfe werden am Sonnabend 9.15 Uhr eröffnet, ab 10 Uhr wird auf vier Feldern geschmettert. Am Sonntag geht's bereits 9 Uhr los. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

ah

 

Schweiz - Schaffhauser Nachrichten 

Freitag. 16. Mai 2003

Gerson verlängerte bei Zeiler Köniz

Marc Gerson (48) verlängerte seinen Trainervertrag beim vierfachen Schweizer Frauenvolleyball-Meister Zeiler Köniz um eine weitere Saison. Der luxemburgisch-französische Doppelbürger hat die Bernerinnen seit 1998 zu vier Meistertiteln, zwei Cupsiegen und einem Erfolg im Supercup geführt. Höhepunkt der bisherigen Zusammenarbeit war das Erreichen des diesjährigen Europacupfinals. 

Köniz muss sich indessen auf die Suche nach neuen Spielerinnen machen. Neben einigen routinierten Akteurinnen wollen mit Sandra Suter (18), Nadine Zumkehr (18) und Sarah Schmocker (19) auch drei Talente aus der eigenen Nachwuchsabteilung den Verein verlassen. Trainer Gerson ist gestern an den Springcup in Brünn gereist, um nach Verstärkungen Ausschau zu halten.

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Freitag. 16. Mai 2003

Deutsche Meisterschaft der B-Junioren

Der größten Herausforderung ihrer bisherigen Laufbahn stellen sich die B-Jugend-Volleyballer des Südharzer VC am Wochenende in Lübeck. Dort stehen die besten 16 Teams aus acht Regionen im Kampf um den Deutschlandtitel.

Für die Teilnahme an dieser Meisterschaft hatten sich die Nordhäuser mit ihrem zweiten Platz bei den Regionalmeisterschaften hinter VV Leipzig qualifiziert. Dort hatten die Schützlinge von Trainer Michael Kontchevski mit dem Olympiastützpunkt Dresden den vorjährigen Halbfinalisten der Meisterschaftsendrunde eliminiert und nach 1997 zum zweiten Mal die Meisterschaftstickets für eine Nordhäuser B-Jugendmannschaft gebucht. Vor sechs Jahren hatten die damaligen Schützlinge von Trainerin Nadja Metelski den 16. Platz aus Paderborn mit nach Hause bringen können. 

Der gegenwärtigen Truppe mit Jugendnationalspieler Stefan Uhmann, den Landesauswahlspielern Eric Sonnabend, Michael Rühling und Stefan Fienhold sowie Jakob Busch, Matthias Zahn, Patrick Kaufhold und Enrico Protze ist eine Rangverbesserung durchaus zuzutrauen. Doch bereits in der Vorrunde liegen mit Berlin-Charlottenburg, TuS Kriftel und SC Neubrandenburg mächtige Stolpersteine auf dem Weg. Um in das Viertelfinale zu kommen, müssen zumindest zwei Hürden in der Vorrunde erfolgreich gemeistert werden.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Freitag. 16. Mai 2003

Kubanisches Top-Team auf Deutschlandtour

Das dürfte die deutschen Beach-Fans freuen. Bereits an diesem Wochenende werden drei kubanische Teams beim WVV-Turnier in Marl antreten - zwei Damen- und ein Herrenduo. Besondere Aufmerksamkeit gebührt hier dem kubanischen Topteam Tamara Larrea Peraza/Valle Crespo, die in der Weltrangliste auf Position 21 geführt werden.

Beginn der Tour in Marl

Über alle drei kubanische Teams können sich die Fans in Marl freuen. Der Kontakt zu den südamerikanischen Topduos kam über den Veranstalter des "Marler Stern Premium Cup" zustande: Franz Ovelhey ist mit der ehemaligen weltklasse Hallen-Volleyballspielerin Josefina Capote verheiratet.

Peraza/Crespo auch bei zwei Masters

Neben dem Marler Turnier werden Tamara Larrea Peraza und Valle Crespo auch bei den Masters in Hamburg und Tegernsee antreten - die deutschen Beacher sind also vorgewarnt!

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Freitag. 16. Mai 2003

Kortmann soll neuer Coach werden

Harburg (wet). Das Non Plus Ultra des deutschen Frauen-Volleyballs war in der abgelaufenen Saison der Deutsche Meister und Pokalsieger SSV Ulm. Das hat den Double-Gewinner aber nicht davor bewahrt, jetzt nur noch mit der Hälfte seines ursprünglichen 650.000-Euro-Etats dazustehen, weil ihm der Hauptsponsor abgesprungen ist.

Dass solch ein Malheur auch anderen zustößt, ist für die Macher beim TVF Phoenix Hamburg in diesen Tagen kein besonderer Trost. Auch sie sind auf der fieberhaften Suche nach Ersatz für den ausgestiegenen Hauptgeldgeber Phoenix AG. Bisher ohne durchschlagenden Erfolg. "Es gab bisher zwar jede Menge Lippenbekenntnisse über unser tolles sportliches Abschneiden. Mehr aber auch nicht", klingt TVF-Manager Horst Lüders derzeit nicht besonders zuversichtlich, was die Bundesliga-Perspektiven seiner Volleyballerinnen anbelangt.

Da passt es irgendwie in das noch nicht entwirrte Knäuel, dass Trainer Knut Rettig von der kommenden Saison an nicht mehr als verantwortlicher Trainer zur Verfügung stehen wird. Er hat nämlich eine der im Rahmen der gescheiterten Olympia-Bewerbung geschaffenen so genannten Lehrer-Trainer-Stellen in Aussicht. "Es ist damit zu rechnen, dass es bald losgeht", so Rettig zum derzeitigen Stand. Im Klartext hieße das: Seine halbe Lehrerstelle würde zu einer vollen. "Und das Training einer Bundesligamannschaft wäre für mich nicht mehr leistbar", so Rettig.

Aus diesem Grund hatte Rettig vor einiger Zeit bereits seinen alten Freund Olaf Kortmann dafür gewonnen, sein Nachfolger zu werden. Der derzeitige Beachvolleyball-Nationalcoach und Rettig hatten vor einigen Jahren bereits gemeinsam die Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen trainiert. "Olaf wäre die ideale Lösung", ist sich Rettig sicher. Doch die kann noch nicht umgesetzt werden, weil der Verein, was seine finanzielle Zukunft anbelangt, immer noch in der Luft hängt. Zwar wird auch in der kommenden Spielzeit in der Sporthalle Süderelbe Bundesliga-Volleyball zu sehen sein. Doch ob mit oder ohne Profis - darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Denn Zusagen von Sponsoren, die fehlende Hälfte des knapp 300.000 Euro betragenden Etats zu decken, liegen immer noch nicht vor.

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Freitag. 16. Mai 2003

Norbert Krause wird Trainer

Die Volleyballspielgemeinschaft Iserlohn/Schwerte, die in der nächsten Saison als Folge eines Zusammenschluss zwischen dem VBC Schwerte und dem TuS Iserlohn in der Regionalliga um Punkte spielen wird, hat ihre Trainersuche erfolgreich abgeschlossen. VBC-Vorsitzender Carsten Limberg gab gestern bekannt, dass Norbert Krause (43) auf der Trainerbank des Fusionsvereins sitzen wird.

B-Lizenzinhaber Krause pausierte zuletzt vier Jahre lang und arbeitete davor für den VC Hohenlimburg, dessen Damen- und Herrenmannschaft er bis zur Oberliga trainiert habe.

Auch einen Co-Trainer konnte Limberg präsentieren: Der ehemalige Hohenlimburger Spieler Michael Schicketanz soll Krause unterstützen. "Dieses Trainerteam war unsere Wunschlösung", äußerte sich Limberg zufrieden.
Ab dem 2. Juni soll das Gespann die Trainingseinheiten leiten - in Iserlohn und in Schwerte. "Wir haben von der Stadt die Zusage, dass wir auch weiterhin Hallenzeiten in Schwerte bekommen", so Limberg. Man wolle die Sporthalle Nord-West aber nicht mehr so stark nutzen wie noch in der letzten Saison.

Auf dem Spielerinnensektor hat sich in den letzten Wochen nichts Neues ergeben. Nachdem auch Meike Schäfer grünes Licht gegeben hat, im Abschluss an ihre "Reha" nach überstandener Schulteroperation für die Spielgemeinschaft am Ball sein zu wollen, umfasst der Kader nun zehn Spielerinnen. Zwei sollen noch hinzu kommen.

mid

 

Deutschland - VC NAL-News 

Freitag. 16. Mai 2003

VC NAL: Mädchen und Jungen bei der B-DM

Die Zeit des Daumendrückens beginnt für den VC NAL ab Sonnabend. Denn die B-Jungs und B-Mädchen des Norderstedter Clubs treten bei den Deutschen Meisterschaften an.

Die Mädchen als amtierender Hamburger Meister spielen in Dresden gegen die Gastgeber, ihres Zeichens Ostmeister, den Meister aus dem Südosten, Rote Raben Vilsbiburg, dem Nachwuchs der Bundesligatruppe und den Südzweite TV Rottenburg. Für Trainer Thomas Broscheit und sein Team wahrlich eine schwere Aufgabe. Zumal die Vorbereitung alles andere als optimal verlief. Die halbe Mannschaft wird direkt von der Klassenreise zur DM "eingeflogen".

"Gleich um die Ecke" spielen die Jungs von Uli Lampe ihre DM aus. Die TG Rangenberg ist Gastgeber für die 16 besten B-Jungen-Teams Deutschlands. Die Gruppe des VC NAL mit VV Leipzig (Meister Ost), ASV Dachau (Meister Südost) und VC Offenburg (Vize Süd) ist, denke ich, wenn überhaupt nur marginal einfacher als die Mädels-Gruppe. Dafür ist es für Hamburger Fans deutlich einfacher, beim Hamburger Vizemeister zuzugucken.

Die Spiele des VC NAL finden in der Struckbachhalle statt. Die Wegbeschreibung zur Halle laut Homepage der TG Rangenberg: Von der A1 an der Abfahrt Lübeck-Mitte in Richtung City auf die "Stockelsdorfer Straße", vom Kreisverkehr in die Straße "Bei der Lohmühle", links in die Straße "An der Hansehalle", ggf. rechts in die "Georg-Kerschensteiner-Straße" und geradeaus zur Struckbachhalle.

Mehr Infos über die Titelkämpfe der Jungs gibt es bei der TG Rangenberg auf deren Homepage: http://www.tgrangenberg.de/ Die Mädchen-DM findet sich im Internet unter http://www.volleyball-in-dresden.de/

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel