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| Deutschland - USC Münster-News |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Pianka/Wand 2. beim Marler Beachturnier
Aus dem geplanten Start von USC-Angreiferin Tonya Williams mit ihrer Partnerin Ines Pianka beim Marler Beachturnier wurde leider nichts. Um die Starts bei den Masterturnieren in Hamburg und am Tegernsee nicht zu gefährden, pausierte "Teee" wegen ihrer Probleme mit der Schulter. Für sie sprang die ehemalige USC-Zweitligaspielerin Beate Wand ein, die zusammen mit Ines Pianka auf Anhieb den zweiten Platz belegte. Das Team musste sich im Finale lediglich dem französischen Duo Luge/Riera geschlagen geben.
Fotos
vom Marler Beachturnier unter http://www.beversport.de
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Dresden. Die Nachwuchs-Volleyballerinnen des Dresdner SC belegten bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend in der Halle an der Bodenbacher Straße den fünften Platz. Titelverteidiger Schweriner SC war wieder das Maß aller Dinge und holte sich erneut Gold. Die Mecklenburgerinnen setzten sich im Finale in nur 28 Minuten gegen Straubing souverän mit 2:0 durch. Bronze teilten sich Potsdam und Berlin-Prenzlau.
In der Vorrunde besiegten die Dresdnerinnen Norderstedt, Vilsbiburg und Rottenburg jeweils klar mit 2:0. Im Viertelfinale mussten die Kaiser-Schützlinge gegen die starken Potsdamerinnen ran. Dabei ereilte die Gastgeberinnen im Tiebreak ein dramatisches Missgeschick. Beim 15:15 stieg Angreiferin Stephanie Kestner hoch und schmetterte den Ball zum 16:15 ins gegnerische Feld. Doch beim Aufkommen verdrehte sich die 17-Jährige das linke Knie und musste verletzt ausscheiden. Der Schock bei den Kolleginnen saß tief, die meisten konnten die Tränen kaum unterdrücken. Potsdam nutzte den psychologischen Vorteil, gewann den Tiebreak 18:16. Damit war der Traum von einer Medaille für die DSC-Küken ausgeträumt. Das anschließende Spiel gegen Essen wurde wieder 2:0 gewonnen, die Partie um Platz fünf gegen Sinsheim entschieden die Dresdnerinnen 2:1 für sich.
Klaus Kaisers Fazit: "Die Mannschaft hat nach der
Verletzung von Stephanie Moral bewiesen." Bitter für Kestner: Sie musste
nun auch ihren Einsatz in der Junioren-Auswahl bei Bundestrainer Rudi
Sonnenbichler absagen. Ein großes Lob erhielten die Elbestädter als Ausrichter
der Titelkämpfe. Tobias Koch von der Deutschen Volleyballjugend betonte:
"Die Organisation war absolut perfekt. Ich habe bestimmt schon 20 solche
Meisterschaften miterlebt, aber das war das Beste."
| Deutschland - Potsdamer Neueste Nachrichten |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Potsdam: Refresh einer Diskussion
Warum beim SC Potsdam keiner ans Zweitliga-Netz will, aber alle darüber reden
In den Gesprächen
liegen alle auf einer Wellenlänge. Geschäftsführer Peter Rieger will von
einem Aufstieg der Volleyballerinnen in die 2. Bundesliga nichts hören, für
Hans-Jürgen Scharfenberg als Abteilungsleiter ist die Sache bereits
ausdiskutiert und Trainer Morten Gronwald sieht die Situation genauso wie sie
von Rieger dargestellt wird: Es fehlt das Geld, um einen Start in der 2.
Bundesliga abzusichern, erst sollen die Strukturen sowohl im Umfeld als auch im
sportlichen Bereich weiter wachsen. Und dennoch beschäftigen sich intern alle
mit dem Thema Aufstieg, obwohl es offiziell keines ist.
Es begann mit dem Rückzug des TSV 1860 Spandau aus der 2. Bundesliga und der Meldung des Teams für die Regionalliga. Dies war der Auslöser einer Nachrichtenkette über die Offerte an den SC Potsdam, als Vizemeister der Regionalliga Ost den Platz wahrnehmen zu können – doch es fehlt das Geld. 20 000 Euro (davon allein 7500 Euro Liga-Gebühren) benötigt die Abteilung laut Gronwald, um den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga abzusichern. Geld, das Rieger nicht aus der Vereinskasse bezahlen will. Er schiebt die Verantwortung dafür zurück an die Abteilung.
Gronwald als
Trainer bezeichnet den Etat für die kommende Regionalliga-Saison als gesichert,
aber „für die zweite Liga reicht es nicht und wir können nicht Geld
ausgeben, das nicht zur Verfügung steht“. Nach Ansicht des Trainers, der im
Bildungswerk des Landessportbundes Brandenburg Referent in der
Vereinsmanagerausbildung ist, wird es nicht mehr gelingen, das Geld bis zum
kommenden Montag aufzubringen. Dann muss der SC Potsdam dem Verband gemeldet
haben, ob die Volleyballerinnen die sich bietende Chance wahrnehmen wollen oder
nicht. Für Gronwald ist es eine Chance, denn nur deswegen rollt er bereits
Ausdiskutiertes wieder auf.
Der Vorstand der
Volleyball-Abteilung hat bereits vor Wochen das Für und Wider eines Aufstieges
diskutiert und kam laut Scharfenberg zu dem Ergebnis, noch ein Jahr zu warten.
Musik in den Ohren von Rieger, auch Gronwald sprach sich dafür aus. Die
Vorzeichen stehen aber nun anders. Spandau wird in der Regionalliga antreten,
und auch der Bundesligist VC 68 Zeuthen/Eichwalde – ab kommende Saison
Berlin-Brandenburger VC 68 – schickt in der kommenden Saison eine zweite
Mannschaft ins Rennen um die Meisterkrone der dritten Liga. „Das wird dann ein
verdammt hartes Jahr für uns“, blickt der Coach voraus, denn der Meister
Lichtenberg hat sich – wie vor einem Jahr der insolvente Bundesligist
Volley-Cats – aus Berlin verabschiedet und samt Ligastartplatz Eichwalde
angeschlossen. Der Aufstieg des SCP nach gewachsenen Strukturen scheint in
Gefahr.
Sollte da Geld
auftauchen, sieht Gronwald durch den Rückzug von Spandau noch freies
Spielerpotenzial, um in der 2. Bundesliga sportlich zu bestehen. Neuzugänge
sind bisher Juliane Kopp (Cottbus) und Annette Thiem (Fürstenwalde).
Jan
Brunzlow
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Volleyballerinnen gewinnen 3:1 gegen Tschechien
Jablonec - Die
deutschen Volleyball-Frauen haben auch das zweite Länderspiel dieses Jahres
gegen Tschechien gewonnen. Nach dem 3:0-Erfolg in Mlada Boleslav folgte 24
Stunden später in Jablonec ein 3:1 (25:20, 25:21, 17:25, 26:24)-Sieg nach 99
Minuten für die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee.
Damit hat das
deutsche Team im ersten Länderspieltest nach dem enttäuschenden neunten Platz
vom Vorjahr bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land Selbstvertrauen für das
bevorstehende EM-Qualifikationsspiel in Polen getankt. Nach der kurzen
Vorbereitungszeit seit Ende der Bundesliga hinterließ die deutsche Mannschaft
einen guten Eindruck, zur WM-Vorrunde war gegen diesen Rivalen nur ein mühevolles
3:2 geglückt.
«Meine
Mannschaft hat einen sehr geschlossenen Eindruck hinterlassen», sagte der
Bundestrainer und wollte keine Spielerin herausstellen. Tanja Hart vom deutschen
Meister SSV Ulm und die in Italien spielende Sylvia Roll (Schiavo Jesi) stoßen
erst noch zum Team, das in der EM-Qualifikation außer in Polen noch in der
Slowakei (31. Mai) und in Kroatien (7. Juni) anzutreten hat.
Die deutschen
Frauen haben ihre drei Heimspiele bereits absolviert und liegen mit zwei Siegen
und einer 0:3-Niederlage in Dessau punktgleich mit Polen (je 4:2) an dritter
Stelle. Spitzenreiter ist die Slowakei (6:2) mit einem Sieg mehr über die
bisher sieglosen Kroatinnen. «Die Frauen müssen sich für die EM-Endrunde vom
20. bis 28. September in der Türkei qualifizieren», fordert DVV-Präsident
Werner von Moltke.
Für die
EM-Endrunde buchen die jeweils zwei Erstplatzierten aus den drei Gruppen sowie
die beiden punktbesten Gruppen-Dritten das Ticket. Gastgeber Türkei sowie
Russland, Weltmeister Italien und Bulgarien als die ersten Drei der letzten EM
2001 sind bereits qualifiziert.
| Deutschland - Nürnberger Nachrichten |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Hauptsponsor
Tucher verlängert Engagement bis 2005
NÜRNBERG (Eig. Ber./heh) — Wolkenverhangener Himmel, kühler Wind: Bei der Demonstration der sommerlichen Volleyball-Variante war von Beach-Atmosphäre herzlich wenig zu spüren, da freuten sich Sabrina Hagenow (VfL Nürnberg) und ihre Dachauer Partnerin Anja Schubert darüber, nach einigen Bagger- und Pritsch-Einheiten wieder ein Dach über den Kopf zu bekommen.
Doch die nett anzusehenden Übungseinheiten auf dem Sand waren ohnehin sekundär. Die Hauptsache hatte im Sport-Park Fürth schon zuvor stattgefunden: Fotografenfreundlich – im Zeitlupentempo – hatten Tucher-Geschäftsführer Jannik Inselkammer und Horst Peters, Geschäftsführer des Bayerischen Volleyball-Verbandes (BVV), dort ihre Unterschrift unter einen Vertrag gesetzt, mit dem das weitere Engagement der Nürnberger Brauerei als Hauptsponsor des Tucher Beach-Cup, der höchsten bayerischen Beach-Volleyball-Serie bis 2005 festgeschrieben wurde — eine dreijährige Option inklusive.
Man habe sich mit dem BVV auf eine Änderung des Vertragswerks geeinigt, lautet die etwas nebulöse Formulierung von Holger Schwiewagner, bei Tucher zuständig für Sport- und Eventmarketing. Konkreter: Eine Fortsetzung der schon drei Jahre andauernden Zusammenarbeit hatten die Bierbrauer von folgenden Bedingungen abhängig gemacht: Mehr Professionalität bei der Ausrichtung der Turniere, ein entsprechender Internet-Auftritt sowie eine neu angepeilte Ausdehnung auf den Bereich des Breitensports, – Stichwort: Spaß für die ganze Familie.
Dem wurde mit der Etablierung der so genannten C-Serie Rechnung getragen. In über 20 Turnieren wird um Ranglistenpunkte und den mittelfränkischen Titel gespielt. Speziell an Freizeitspieler, die keine Volleyball-Cracks sind, wendet sich der Hobby Mixed Cup, bei dem eine Mannschaft nicht wie ansonsten beim sportlichen Treiben im Sand üblich aus zwei, sondern aus vier Akteuren besteht. „Beach-Volleyball ist als Produkt anerkannt“, sagt Peters, „der Breitensport wird in den nächsten Jahren der große Schwerpunkt sein.“
Preisgeld angehoben
Doch auch für den Spitzenbereich wurde einiges getan: Vor zwei Wochen ist der Startschuss für die A- und B-Turniere in der Beach-Arena München gefallen, seitdem schmettern die Volleyballer nicht nur um Punkte für die deutsche und bayerische Rangliste, auch das Preisgeld wurde um 20 Prozent angehoben.
Während das Turnier auf der Fürther Freiheit (28./29. Juni) erstmals den Status eines A-Turniers mit verdoppeltem Preisgeld und Ranglistenpunkten erhalten hat, bilden die Bayerischen Meisterschaften am Nürnberger Jakobsplatz (8./9. August) den Abschluss und gleichzeitig den Höhepunkt der acht Turniere umfassenden Serie, die am 14./15. Juni erneut in der Kleeblattstadt (Sport Park Fürth) und am 12./13. Juli in Schwabach (Café Nobis) gastiert.
Beim Heimspiel in Nürnberg wollen dann auch
Sabrina Hagenow und Anja Schubert wieder aufhorchen lassen. Wobei ein ähnlicher
Erfolg kaum planbar ist. „Mit dem Titel können wir nicht rechnen“, sagt die
Nürnbergerin. Mit wärmeren Temperaturen als beim Demonstrationsspiel
vermutlich schon eher.
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
EM-Organisatoren
verbuchen Etappensieg
Knapp vier Monate vor Beginn der
Volleyball-Europameisterschaft der Herren dürfen sich die deutschen
Organisatoren als Etappensieger fühlen: Für die bisher geleistete
Vorbereitungen in den Spielorten Karlsruhe, Leipzig und Berlin hat ihnen der Europäische
Verband großes Lob gezollt. Volleyball-Europameisterschaft der Herren (5. bis
14. September)
Auf
der sicheren Seite
"Wir wussten schon bei der Vergabe, dass wir
mit Deutschland auf der sicheren Seite sind. Und diese Überzeugung wurde nun
bestätigt", stellte der Vizepräsident des Europäischen
Volleyball-Verbandes (CEV), Philipp Berben, nach der abschließenden Inspektion
fest. Der Belgier wird bei der EM-Endrunde als Jury-Präsident fungieren.
Die neue
Messehalle in Karlsruhe ist Schauplatz der drei ersten Vorrundenspiele der
Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gegen die Slowakei (5.
September), die Tschechische Republik (6.) und Spanien (7.). In der Arena
Leipzig werden unter anderem die beiden abschließenden Vorrundenspiele des
deutschen Teams gegen Frankreich (10.) und Ex-Weltmeister Italien (11.)
ausgetragen. Berlin mit der Max-Schmeling-Halle ist am 13. und 14. September
Schauplatz der Halbfinal-, Final- und Platzierungsspiele der acht besten Teams.
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Düren (an-o/jan) - Das Teilnehmer-Feld für das Damen-Beach-Volleyball-Turnier am Mittwoch steht fest. Vier Nationalteams werden vor dem Start der großen Turnierserien ihre Kräfte auf der Anlage des Dürener TV messen. Susanne Lahme und Danja Müsch, die von Dürens Trainer Bernd Werscheck betreut werden, müssen sich schon kräftig strecken, um am Mittwoch als Siegerinnen vom Dürener Sand zu gehen.
Das neu formierte Team trifft beispielsweise auf Ruth Flemig und Ilka Semmler, die beiden Dürenerinnen, die für Bayer Leverkusen starten. Genau wie Lahme/Müsch starten die beiden 18-Jährigen, die als U21-Nationalmannschaft eingestuft sind, am Wochenende drauf beim Masters in Hamburg. Dort treten auch Helke Claaßen und Judith Deister, die wie Lahme/Müsch ein Senioren-Nationalduo bilden, an. Claaßen/Deister waren schon einmal in Düren.
Beim Beach-Turnier auf dem Rathausvorplatz im vergangenen Jahr, wo sie den zweiten Platz belegten. Am Mittwoch wollen sie, wie die beiden anderen deutschen Teams auch, wissen, wo sie leistungsmäßig im internationalen Vergleich stehen. Und für diesen internationalen Vergleich sorgen Tamara Larreo Peraza und Valle Crespo. Die beiden Kubanerinnen sind die Nummer 21 der Weltrangliste und derzeit auf Tour durch Deutschland. Auch sie werden am Wochenende beim Masters in Hamburg spielen.
Warum diese vier Teams ausgerechnet in Düren und
beispielsweise nicht in Köln gegenander antreten: Zur Zeit laufen Gespräche,
dass Susanne Lahme (die dominierende deutsche Hallenspielerin der vergangenen
zehn Jahre) und Danja Müsch (Deutschlands erfolgreichsete Beacherin dieser
Zeit) demnächst für einen Dürener Verein starten.
| Deutschland - Karlsruher Nachrichten Magazin |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Eröffnungsfeier
in der Neuen Messe
Karlsruhe - Die deutsche
Volleyball-Nationalmannschaft der Männer trifft bei der Europameisterschaft,
die vom 5. bis 14. September statt findet, in Karlsruhe, Leipzig und Berlin in
der Vorrundengruppe II auf den viermaligen Europameister Italien, den
dreimaligen Europameister Tschechische Republik, Spanien, Frankreich und die
Slowakei. Dies ergab die von Leipzigs "Miss Olympia", Janet Pilz, mit
Unterstützung von Eckehard Pietzsch, Mitglied der Weltmeister-Mannschaft der
ehemaligen DDR, vorgenommene Auslosung im Neuen Rathaus des deutschen
Olympia-Bewerbers für die Sommerspiele 2012.
Durch einen Ortswechsel aller Teams nach drei
Spieltagen können die Fans in der Vorrunde in Karlsruhe und Leipzig alle Teams
sehen. Das ist ein Novum in der Geschichte der Volleyball-Europameisterschaften.
Karlsruhe ist Schauplatz der Eröffnungsfeier - Gastgeber Deutschland startet
deshalb auch in der Multifunktions-Arena. So erleben die Fans die deutsche
Gruppe II an drei Spieltagen, Gruppe I ist an zwei Tagen in Karlsruhe aktiv.
Die Mannschaft von Bundestrainer Stelia Moculescu
bestreitet die drei ersten Partien in der neuen Multifunktions-Arena der Messe
Karlsruhe, die zwei restlichen Gruppenspiele in Leipzig. In der Vorrundengruppe
I treffen Titelverteidiger und Olympiasieger Serbien & Montenegro (vormals
Jugoslawien), der dreimalige Olympiasieger Russland, Polen, Griechenland, die
Niederlande und Bulgarien aufeinander. Schauplatz der EM-Endrunde am 13. und 14.
September ist die Berliner Max-Schmeling-Halle.
(ps/iha)
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Kubas Nationalteam sagt kurzfristig ab
Düren. Der Spielplan für das hoch karätig besetzte Beach-Volleyball-Turnier der Damen auf der Anlage des Dürener TV an der Dr.-Overhues-Allee war bereits geschrieben, da ereilte Organisator Bernd Werscheck am Sonntagabend die Absage der kubanischen Beach-Volleyball Nationalmannschaft.
Tamara Larreo Peraza und Valle Crespo, Nummer 21 der aktuellen Weltrangliste, änderten kurzfristig ihren Turnierplan und werden nun erst später nach Europa kommen. Somit kommt es am Mittwochabend ab 17.30 Uhr bei freiem Eintritt (!) zu einem ernsthaften Vergleichskampf der deutschen Beach-Volleyball-Elite der Damen. Drei Tage vor Beginn der Masters-Serie in Hamburg trifft das von Evivo-Trainer Bernd Werscheck gecoachte National-Duo Susi Lahme und Danja Müsch auf die nationale Nummer Vier, Helke Claassen und Judith Deister.
Komplettiert wird das Teilnehmerfeld vorerst durch die Kreuzauerin Ilka Semmler und die Dürenerin Ruth Flemig, dem deutschen U 21-Nationalteam, das im Vorjahr bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Griechenland die Bronze-Medaille gewonnen hat. Ob noch ein viertes Team zum Formtest dazu stößt, entscheidet sich erst kurzfristig. Nichtsdestotrotz verspricht Bernd Werscheck Volleyball auf höchstem Niveau.
Beim Masters-Turnier in Hamburg sind Lahme/Müsch an Position Fünf gesetzt, Flemig/Semmler müssen ebenso in die Qualifikation wie bei den Herren Sven Anton, der erstmals mit seinem Evivo-Mannschaftskollegen Malte Holschen in den Sand geht. Antons bisheriger Partner, der Berliner Sergeij Sergeev, spielt die Sommersaison mit Falk Zimmermann.
Sven Dick wird weiter das Trikot des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren tragen. Am Wochenende unterschrieb der 20-Jährige einen neuen Einjahres-Vertrag. Der Kader umfasst damit zehn Spieler. Offen ist noch der Platz des zweiten Zuspielers. Tilo Koch hat Bedenkzeit bis Ende des Monats.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Der "Volleyballtag" steht beim
Turnerbund Osterfeld in der nächsten Woche auf dem Programm. Initiator Michael
Fox hat die dritten Auflage diesmal auf 48 Stunden ausgedehnt: Am Mittwoch, 28.
Mai, steht beim Turnerbund Baggern und Pritschen an erster Stelle.
Tags drauf, zu Christi Himmelfahrt, steigt auf
dem Friesenhügel bereits ab 10 Uhr der Turnierreigen: Auf Sand geht es für 16
Herren-Teams um WVV-Ranglistenpunkte, im Verlaufe des Vormittags beginnt dann
der Jugend-Eistortencup sowie das Hobby-Mixed-Parkvolleyballturnier, zu dem sich
auch einzelne Sportler noch vor Ort anmelden können.
Los gehts am Mittwoch, wenn sich sich Jugendliche
und Erwachsene ab 17 Uhr zum Volleyball-Plausch treffen: Dazu stehen die
Beachanlage, die Rasenfelder und bei ungünstiger Witterung die Sporthalle
Friesenhügel zur Verfügung.
Echte "Brüller"
Gegen 20 Uhr steigt die Saisonabschlussparty, die
Fredi Schyweck und Siegfried Schmidt organisiert haben. Besondererer Höhepunkt:
"Turnerbund-Volleyball in Bild und Film aus vier Jahrzehnten". Die
Osterfelder haben Super 8- und Videoaufzeichnungen zu einem kurzweiligen
20-Minuten-Filmchen zusammengeschnitten und zahlreiche Bilder aus dem Fotoarchiv
hervorgezaubert.
"Da sind ein paar echte Brüller
dabei", weiß Fredi Schyweck, will aber Einzelheiten nicht verraten:
"Jeder Volleyballer, der wissen möchte, ob er gefilmt wurde, muss schon
selbst vorbei kommen und sich den Streifen ansehen."
Eingeladen zu der Osterfelder Volleyball-Party
sind nicht nur alle aktiven Osterfelder Volleyballer, sondern auch ehemalige
Spieler "von früher bis Anno dazumal". Über 100 ehemalige Miglieder
aus den Jahren 1960 bis 1990 hat der Turnerbund eingeladen, mit der Resonanz
sind die Osterfelder zufrieden, hoffen aber auch auf spontane Gäste, die man
vielleicht nicht erreicht hat.
Dabei sein werden auch Spieler der legendären
44-Spiele-Mannschaft, die in den achtziger Jahren den Durchmarsch von der
Kreisliga in die Landesliga schaffte.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Nach 14jähriger Tätigkeit beim DVV hört
Stephan Kraus nun Ende Mai 2003 auf. Die Gründe sind einleuchtend: Mehr Zeit
für die Familie und eine berufliche Veränderung. Trotz allem fiel ihm der
Abschied sichtlich schwer. Wir sprachen mit Stephan auf dem Renault Beach Cup in
Leipzig über Vergangenes, die Zukunft und Fahrradfahren mit den Kids.
Warum
hörst Du jetzt beim DVV auf?
Ich mache das jetzt seit 14 Jahren beim Verband, seit 12 Jahren
Beach-Volleyball. Im Sommer ist da jedes Wochenende draufgegangen, und jetzt
möchte ich auch mal Zeit mit meiner Familie verbringen.
Was
willst Du in Zukunft beruflich machen?
Ich werde freiberuflich im Bereich Sport tätig sein, werde Eventmanagement,
Eventorganisation machen, was sich halt so anbietet.
Wie
kamst Du damals zum DVV?
Ich habe vorher als Vereinstrainer bei Eintracht Hildesheim gearbeitet, und
dann habe ich mich auf diese Stelle beworben. Da ging es um Breiten- und
Freizeitsport, und ich dachte, das ist eine Herausforderung, das mache ich mal.
Die Herausforderung hat sich ja bestätigt.
Was hat
sich in den ganzen Jahren verändert?
Verändert kann man eigentlich ja nicht sagen. Damals gab es ja noch gar kein
Beach-Volleyball, zumindest nicht im Deutschen Volleyball Verband. Wir haben
1990 mit einem Projekt angefangen "Beach-Volleyball und Volleyball in
Freibädern", daraus entwickelt haben wir dann die ersten Turniere. Wir
haben versucht Beach-Volleyball von oben nach unten aufzuziehen, das heisst
Nationalspieler zu aquirieren, die aus der Halle ausgeschieden sind. Wir haben
denen eine Tour aufgebaut, und daraus hat sich dann die Serie entwickelt mit den
Deutschen Meisterschaften.
Momentan
gehen ja auch immer mehr junge Spieler direkt in den Sand und nicht in die
Halle.
Das ist richtig. Wir suchen ja auch ganz bewußt junge Talente, die so etwas
machen wollen. Aber auch die gab es damals schon. Ich erinnere mich an unser
erstes Turnier in Konstanz, 93/94, da haben wir ein Team gehabt, die haben
Basketball gespielt im Winter und im Sommer haben sie eine Alternative gesucht.
Und sie haben es allen gezeigt!
Was war
Dein bislang schönstes Erlebnis?
Das ist aber schwierig. Das schönste Erlebnis ist, wenn man abends nach
Hause kommt, die Kinder sind zuhause uns sagen "Pappa, wir freuen uns, dass
Du wieder da bist" (lacht). Um eine ernsthafte Antwort zu geben: 1993 war
ich bei der Worldtour in Brasilien, damals ging es darum, ob Beach-Volleyball
olympisch wird, oder nicht. Das war ein Riesenevent und Samaranch wurde
eingeladen. Da habe ich damals zu mir gesagt: das ist ein Traum, das müssen wir
in Deutschland schaffen. Ich denke, mit einem Grand-Slam in Berlin sind wir
soweit.
Wie
siehts Du die Entwicklung von Beach-Volleyball in Deutschland?
Beach-Volleyball hat sich als Sportart etabliert, auch als olympische
Sportart. Ich denke das ganze wird mehr und mehr Zuwachs kriegen und über
Beach-Volleyball auch im Volleyballbereich viel bewegen können.
Wie
siehts Du die Spielstärke der deutschen Teams in Bezug auf internationale?
International sind wir auf jeden Fall unter den ersten 20 mit mehreren Teams
zur Zeit dabei. Wir haben eine solide Grundlage. Ich denke, wir können es
schaffen, unter die ersten zehn zu kommen. Mein Traum ist es, an die Erfolge von
Sydney 2000 anknüpfen zu können.
Warum
hörst Du eigentlich mitten in der Saison auf beim DVV?
Meine beiden Kinder sind jetzt zwei und fünf, und es gibt doch nichts
schöneres, als denen bei den ersten Versuchen auf dem Fahrrad zuzusehen und zu
helfen.
In diesem Sinne wünschen wir dir viel Spaß mit
den Kids und natürlich eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Danke Stephan.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Frauen-Nationalmannschaft:
3:1 im zweiten Spiel!
Sieg über die Tschechische Republik
Die DVV-Frauen-Auswahl geht mit zwei Siegen in das erste EM-Qualifikationsspiel am 23. Mai in Polen. In Jablonec siegte die MAnnschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee mit 3:1 (25:20, 25:21, 17:25, 26:24) gegen die Gastgeberinnen. Tags zuvor hatte es 3:0 geheißen. Die Mannschaft fuhr unmittelbar nach Spielende nach Kienbaum, von wo die Mannschaft am Donnerstag nach Polen startet. Am morgigen Dienstag stoßen auch Tanja Hart und Sylvia Roll zum Team.
Im zweiten Spiel begann Lee mit Julia Schlecht, Angelina Grün, Judith Sylvester, Katja Wühler, Kathy Radzuweit, Olessya Kulakova und Grit Müller. Später wurden noch Atika Bouagaa, Christina Benecke und Cornelia Dumler eingewechselt.
In der EM-Qualifikation hat die deutsche Mannschaft ihre drei Heimspiele bereits absolviert und liegt mit zwei Siegen und einer 0:3-Niederlage in Dessau gleichauf mit Spitzenreiter Polen und der Slowakei. Außerdem gehört noch das sieglose Kroatien zu dieser Gruppe. Für die EM-Endrunde vom 20. bis 28. September in der Türkei qualifizieren sich die jeweils zwei Erstplatzierten aus den drei Gruppen sowie die beiden punktbesten Gruppen-Dritten. Die Türkei, Russland, Weltmeister Italien und Bulgarien sind bereits qualifiziert.
Der Kader für die Tschechien-Spiele: Sabrina Roß, (SSV Ulm ALIUD PHARMA), Grit Müller, Corina Ssuschke, (beide Dresdner SC), Julia Schlecht, Kathy Radzuweit, Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Cornelia Dumler, Atika Bouagaa (beide USC Münster), Katha Wühler (Rote Raben Vilsbiburg), Olessya Kulakova (RC Cannes/Frankreich), Angelina Grün (Volley Modena/Italien), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg)
| Deutschland - Südwest Presse |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Bach
und Richthofen mahnen Konzeptveränderung an
Berlin
(dpa) - IOC-Vizepräsident Thomas Bach und DSB-Präsident Manfred von Richthofen
haben in Berlin nochmals ein Komprimierung des Sportstättenkonzepts des
Leipziger Olympia- Bewerbung für 2012 angemahnt.
«Man darf nicht ignorieren, wenn man von außen
auf Schwächen des Konzepts hingewiesen wird. Dass es interne Widerstände geben
wird, ist uns klar», erklärte Manfred von Richthofen zwei Tage nach der
Konstituierung des Aufsichtsrats der Olympia GmbH.
Bisher sollen Riesa und Dresden in die
Sportstätten-Konzeption einbezogen werden. In Riesa sind nach bisherigem
Konzept die Olympia- Entscheidungen in mehreren Kampfsportarten, in Dresden die
Austragung der Tennis-Wettbewerbe vorgesehen. Bach machte deutlich, dass im IOC
die Tendenz zur Austragung mehrerer Sportarten an einem Standort - zu
Ballungszentren - vorherrsche. Insofern regte auch er ein Überdenken der
bisherigen Leipziger Konzeption an. «Ich empfehle in der ersten Phase der
Bewerbung eine volle Konzentration auf die Fakten. Leipzig muss sich als moderne
Alternative zu den Metropolen wie New York, London oder Paris präsentieren»,
sagte Bach.
«Wir nehmen diese Hinweise ernst, werden unsere
Überlegungen in dieser Hinsicht komprimieren», erklärte der Geschäftsführer
der Olympia GmbH, Dirk Thärichen. «Aber wir müssen den Spagat bringen,
insofern ist die Nachhaltigkeit ein Argument für die Sportarten in der
Fläche.» Laut von Richthofen muss auch das Beherbergungs-Konzept verändert
werden. Für den bis zum 15. Januar 2004 zu beantwortenden Fragenkatalog des IOC
muss das Bewerber-Komitee 42 000 Hotelbetten im Umkreis von 50 km nachweisen.
Leipzig hatte für seine nationale Bewerbung 15 000 angegeben.
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Olfen:
Rückzug aus der Bundesliga
OLFEN Aus und vorbei! Das Abenteuer zweite Bundesliga dauerte bei den Volleyballerinnen des SuS nur zwei (erfolgreiche) Jahre. Gestern verkündete SuS-Vorsitzender Bernhard Bußmann den Rückzug der Mannschaft aus der zweithöchsten deutschen Klasse. "So schlecht wie das Wetter ist auch unsere Stimmung", fand Bußmann einen "passenden" Einstieg in die Pressekonferenz, in der er zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Lothar Schulte Rummel und Jürgen Urban vom Vorstand der Volleyballabteilung diese Nachricht verkündete. Bußmann nannte die Entscheidung ein "einschneidendes Ereignis" für den Volleyballsport, das auch sehr bitter für den Sport in Olfen sei.
"Es ist uns nicht gelungen, einen Sponsor zu finden", begründete der Vereinsvorsitzende, der auch Leiter der TLV-Abteilung (Turnen, Leichtathletik, Volleyball) ist, die Entscheidung. Schulte Rummel fügte ergänzend hinzu: "Wir haben sie gemeinsam getragen." 10 000 Euro fehlen Nach Bußmanns Worten haben die Verantwortlichen mehrere Modelle durchgespielt, um eine positive Lösung zu finden. Doch nach seinen Worten ist es nicht gelungen, in Olfen und um Olfen herum Sponsoren zu finden. So blieb zuletzt noch eine Unterdeckung für die nächste Saison zwischen 10 000 und 14 000 Euro.
Dabei fand die Haltung der Spielerinnen und die von Trainer Peter Janotta hohe Anerkennung. "Sie alle waren bestrebt, für SuS Olfen in der zweiten Liga weiter zu spielen und hätten dafür sogar auf die Fahrtkosten verzichtet", führte Bußmann eine in der heutigen Zeit fast einmalige Bereitschaft der Sportlerinnen und des Trainers an. Dennoch konnte der Vorstand nach den Worten der Verantwortlichen nicht anders entscheiden. "Wir konnten das Risiko vor den mehr als 2000 Mitgliedern nicht verantworten", waren sich Bußmann und Schulte Rummel einig.
Damit war die Entscheidung gefallen, die Jürgen
Urban gestern in die Tat umsetzte. "Wir haben die Mannschaft für die
Oberliga gemeldet, weil die Mehrzahl der Spielerinnen der ersten Mannschaft
nicht in der Regionalliga spielen wollte", erklärte Bußmann. Werden alle
gehen? Fakt ist, dass von der bisherigen Mannschaft kaum noch eine Spielerin
künftig das Olfener Trikot tragen wird. Auch Trainer Peter Janotta wird sich
ein neues Betätigungsfeld suchen. "Das kann ich verstehen", erklärte
Bußmann. Damit dürfte die künftige Oberliga-Mannschaft vorwiegend aus
Spielerinnen des bisherigen Verbandsliga-Teams bestehen, das in der letzten
Saison Platz drei belegt hatte.
Helmut Holz
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
PETER JANOTTA (Trainer): "Ich bin über die Entscheidung enttäuscht. Sie ist besonders deshalb bitter, weil wir im nächsten Jahr eine Mannschaft gehabt hätten, die um Platz eins oder zwei mitspielen konnte. Schade, dass keine Sponsoren gewonnen werden konnten, aber vielleicht war das Interesse auch nicht groß genug. Die Mannschaft hat alles getan, um die zweite Liga zu erhalten. Eine billigere Zweitliga-Mannschaft hätte es nicht geben können. Es tut mir auch um die Spielerinnen leid, denn viele Möglichkeiten haben sie in der Umgebung nicht. Wo ich lande, ist noch offen, ich möchte aber im Volleyball aktiv bleiben.
MICHAELA GRASS (Spielerin): "Ich bin enttäuscht und traurig und auch ziemlich sauer, zumal wir Spielerinnen mit dem Verzicht auf die Fahrtkosten dem Verein sehr entgegen gekommen waren. Die zwei Jahre in der zweiten Liga waren nicht nur für mich ganz toll, dafür bin ich dem Verein dankbar. Ich möchte noch ein paar Jahre spielen, aber was ich künftig machen werde, weiß ich noch nicht."
LOTHAR SCHULTE RUMMEL: "Wir haben mehrfach nach rechts und links gerechnet, aber es reichte nicht. Nur die Schiedsrichterkosten pro Saison betragen rund 7000 Euro.
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Dienstag. 20. Mai 2003 |
Olfen:
Eine neue Lücke im Sportangebot
Olfen - Und wieder klafft eine neue, große Lücke in der Angebotspalette des heimischen Sportes. Der Rückzug der Volleyballerinnen des SuS Olfen aus der zweiten Bundesliga trifft die heimische Sportszene erneut ganz empfindlich, nachdem erst am letzten Wochenende die Abmeldung der Basketballer des FC Nordkirchen aus der Oberliga bekannt geworden war.
Aus finanziellen Gründen geben die SuSler als Tabellendritter der abgelaufenen Saison ihren Platz in der zweithöchsten deutschen Klasse auf. Nachdem der bisherige Sponsor seine Unterstützung schon vor Monaten gekündigt hatte, gelang es den SuSlern nicht, das finanzielle Loch zu stopfen.
Eine schon Anfang des Jahres eigens eingeschaltete und im Volleyball angesiedelte Agentur fand keinen neuen Sponsor, die Hoffnung auf Unterstützung durch heimische Firmen und Kleinsponsoren erfüllte sich nicht. Vielleicht, weil die Zeit nicht reichte, vielleicht auch, weil die richtigen Ansprechpartner nicht gefunden wurden.
Aber eines wurde nicht erst im Laufe der beiden Spielzeiten in der zweiten Liga deutlich: Die sportlich guten Leistungen der Mannschaft wurden nicht honoriert, die Zuschauerzahlen blieben weit hinter den erhofften Zahlen zurück - die zweite Liga wurde von den Olfenern kaum angenommen.
So war die Entscheidung, die SuS-Vorsitzender Bernhard Bußmann gestern verkündete (siehe nächste Sportseite), fast schon zu erwarten. Künftig werden die Olfenerinnen in der Oberliga spielen, denn nach dem Rückzug aus der zweiten Bundesliga hat der Verein auch nicht für die Regionalliga gemeldet.
Was bleibt, ist ein hohes Maß an Enttäuschung. Und darin sind sich wieder alle einig. Sowohl der von Bernhard Bußmann geführte Vorstand als auch der scheidende Trainer Peter Janotta oder die Spielerinnen, die für ein weiteres Jahr zweite Liga bereit gewesen wären, auf Vieles zu verzichten.
Doch der SuS-Vorsitzende ist auch zu verstehen,
wenn er sagt: "Ich kann es vor den Mitgliedern nicht verantworten, einen
fünfstelligen Eurobetrag auszugeben, der über die Beiträge der Mitglieder
finanziert werden muss!"
Helmut Holz
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel