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| Deutschland - USC Münster-News |
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Mittwoch. 21. Mai 2003 |
Deutsche
Hochschulmeisterschaften im Beach-Volleyball
Vom 20. bis 22. Mai 2003 in Göttingen
Spektakulärer und attraktiver Spitzensport wird in den kommenden Tagen in Göttingen serviert. Vom 20. bis 22. Mai 2003 findet die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Beach-Volleyball am Sportzentrum der Uni Göttingen statt.
Top-Favoriten auf den Titel sind bei den Frauen Geeske Banck und Martina Stein von der Uni Kiel. Beide stehen im Nationalkader (Team-Rangliste Platz 9) und bestachen 2002 mit Platz 3 beim Vodafone Masters auf Sylt und mit Rang 7 bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand. Bei der U-21-WM in Frankreich 2001 landeten die Kielerinnen auf Platz 5. Sie treffen u.a. auf Constanze Paul und Caroline Stöwe (TU München), die Vize-Studierenden-Weltmeisterinnen von 2002.
In der Herrenkonkurrenz führt der Weg auf das Siegerpodest mit Sicherheit über Matthias Karger und Maarten Lammens. Die Studenten aus Köln waren 2000 in Nürnberg Junioren-Europameister und gewannen vergangenes Jahr in Catania (Sizilien) die Bronzemedaille bei der U-21-Weltmeisterschaft.
Die Erstplatzierten qualifizieren sich für die nächste Studierenden-Weltmeisterschaft vom 14. bis 19. April 2004 in Thailand.
Da für das Herrenfeld zu viele Meldungen eingingen, beginnt bereits am 20. Mai ein Qualifikationsturnier. 16 Mannschaften konkurrieren um acht freie Plätze im Hauptfeld. Am 21. Mai ermitteln dann jeweils 32 Frauen- und Männerteams den Deutschen Hochschulmeister 2003. Gespielt wird auf den fünf Beach-Volleyball-Plätzen des Uni-Sportzentrums.
Höhepunkt
des Rahmenprogramms ist die große Sportler-Party am 21.Mai im Foyer der
Lokhalle in Göttingen. 350 Tonnen Sand und weitere Beach-Dekoration sorgen dort
für das passende Ambiente.
| Deutschland - Lippische Landes-Zeitung |
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Mittwoch. 21. Mai 2003 |
Detmolder TV von 1860 gefragt
Detmold
(dw).
Unverhofft kommt oft: Nach dem Rückzug von SuS Olfen aus finanziellen Gründen
aus der 2. Damen-Volleyball-Bundesliga steht der Detmolder TV von 1860 nunmehr
vor der Entscheidung, den frei werdenden Platz als Nachrücker zu übernehmen.
Die
Residenzlerinnen hatten hinter Aufsteiger Alemannia Aachen den zweiten Platz in
der zurückliegenden Regionalliga-Saison erreicht und wollten, so
Abteilungsleiterin Karin Reinke, "sowieso in der nächsten Serie den
Aufstieg anpeilen".
Nun
müssen die Weichen kurzfristiger gestellt werden, denn der Deutsche
Volleyball-Verband hat die Lipperinnen aufgefordert, sich schnellstmöglich zu
entscheiden. Die Staffeltage der 2. Bundesliga finden am 30. Mai in Leverkusen
statt, daher erwartet der Ligaausschuss möglichst vor dem 28. Mai eine
verbindliche Erklärung aus dem Lager des TV Detmold.
Die
finanziellen Rahmenbedingungen müssen stimmen, zudem gilt es, eine schlagkräftige
Mannschaft um Spielführerin Monika Cloidt-Hilbrink aufs Feld zu schicken. Mit
diversen Spielerinnen hat Trainer Michael Reinke bereits Gespräche geführt.
Darunter auch die ehemalige Detmolderin Sandra Piasecki, die derzeit bei Bayer
Leverkusen unter Vertrag steht. Karin Reinke: "Spielen wir in der 2. Liga,
dann steigen unsere Chancen natürlich, Sandra zurückzuholen."
Zudem
steht die Verpflichtung eines neuen Coaches an: Die Verhandlungen mit Peter
Pourie laufen gut. Der 32-Jährige sammelte Erfahrungen als Co-Trainer beim
Zweitligisten VC Schwerte und ist derzeit als verantwortlicher Übungsleiter
beim Regionalligisten RSC Sorpesee aktiv. Sollte die Zusammenarbeit besiegelt
werden, dann bilden Reinke und der in Hamm wohnende Pourie zunächst ein Gespann
auf der Bank. "Peter wäre ein Glücksfall für uns", schwärmt Karin
Reinke von der Option auf den ehrgeizigen Volleyball-Lehrer.
Als
Glücksfall gilt auch der Umzug von der bisher als Spielort fungierenden
Grabbe-Halle ins Leopoldinum. In Zukunft wollen die Detmolderinnen in einem
geeigneteren Umfeld "mehr aus ihren Spielen machen"
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Mittwoch. 21. Mai 2003 |
Und sie können´s
doch oder die Sensation ist perfekt. Die Herren des Post SV Erfurt, nur mäßiger
Vierter in der Regionalliga, haben im Bad Salzunger Landespokalfinale dem
Zweitligisten und haushohen Favoriten Sonneberger SC ein Schnippchen geschlagen
und sich im Tiebreak (17, -11, 22, -22, 11) total überraschend die Trophäe
ergattert.
Dass sich
drei Stunden zuvor die Braugold-Damen - in den letzten Zuckungen zwischen erster
und zweiter Liga - im anderen Finale vom Regionalligisten Gothaer VC die Butter
nicht vom Brot nehmen ließen, war beim locker herausgespielten 3:0 (16, 22, 15)
so klar wie das Amen in der Kirche.
Braugolds
Interimscoach Thomas Recknagel (für den am Fuß operierten Marek Buchholz) nahm
seine Mädchen vor der Partie ins Gebet: " Ich weiß, dass es schwer ist,
sich gegen einen vermeintlich klar schwächeren Gegner so zu motivieren, dass
ein gutes Spiel herauskommt. Versucht´s trotzdem. Schließlich wollen wir den
Bad Salzunger Fans zeigen, dass wir was drauf haben." Die Mannschaft folgte
aufs Wort. Auch mit dem Hintergrund des möglicherweise letzten Auftritts in
dieser Besetzung, weil sich beim Entscheid pro Erstliga-Aufstieg das Gesicht des
Teams grundlegend ändern muss und wird. So hatte der zweifelsfrei bemühte
Regionalligist in keiner Phase eine Chance. Die Highlights der Partie setzte
Mittelblockerin Marianne Kreutzburg mit starker Feldabwehr und optimaler
Ausbeute am Netz. Recknagel gab auch den Talenten Katharina Gräbner und
Franziska Monser ausreichend Spielanteile, die beide ohne Abstriche zu nutzen
verstanden. Am Ende setzten die Braugold-Damen mit dem Pokalsieg einen positiven
Schlussstrich unter eine bemerkenswerte Saison, der nur noch das i-Tüpfelchen -
der Erstliga-Aufstieg - fehlt. Aber darauf haben sie keinen Einfluss.
Nach den Damen hatten die Herren das Sagen. Eine ähnlich einseitige Angelegenheit stand an. Aber weit gefehlt. Den Post-Männern kommt das wechselseitige Training zwischen Beach und Parkett offensichtlich sehr zu gute. Vor allem athletisch waren die Männer um den überglücklichen Trainer Sascha Metelski topfit. Blocken, blocken, blocken hieß die verblüffend-erfolgreiche Devise der Erfurter. Dazu risikovolle Aufschläge mit Erfolg. Paul Rüffer ragte aus einem bärenstarken Team, das die dürftigen Punktspiele unbedingt vergessen machen wollte, noch heraus. Der Mittelblocker ist irgendwie ein Phänomen. Er scheint sich von Spiel zu Spiel zu verbessern. Den psychlogisch entscheidenden Punkt im Tiebreak zum 8:6-Seitenwechsel auf die sogenannte Winnerseite (alle Sätze wurden da gewonnen) setzte Martin Durner, als er einen weiß Gott nicht optimalen Pass mit Mut und Pfeffer gegen einen Zweierblock verwandelte. Vater Durner, Organisator der Finals, sah´s mit Begeisterung. Selbstredend, dass er nach dem grenzenlosen Siegerjubel auch eine tolle Feier bis zum Abwinken für die Helden organisierte.
Manfred Höner
Braugold:
Fauß, Fischer, Kreutzburg, Nitschke, Winkler, Ostermann, Messer, Gräbner,
Monser.
Post: Deutschmann,
Böhmert, Stauß, Rüffer, Wangemann, Durner, Hellwig, Türmer, Schreiber,
Yushkevich, Recknagel.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 21. Mai 2003 |
Auftakt
der Mastersserie in Hamburg
Auftakt
der diesjährigen Vodafone Masters ist am 22. Mai auf dem Hamburger
Rathausmarkt. Ein Novum in der zehnjährigen Geschichte der Tour ist die
Austragung des Turniers über vier Tage, da der Platz nur zwei Spielfelder
erlaubt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr haben die Verantwortlichen nun die
"Vier-Tage-Lösung" gewählt. Wir erinnern uns: In 2002 wurde
zeitgleich beim Eimsbüttler TV gespielt, rund drei Kilometer mit dem
Bus-Shuttle entfernt. Das mißfiel nicht nur den zahlreichen Topspielern.
Pohl/Rau
wollen Titelverteidigung
Für
die topgesetzten Stephanie Pohl und Okka Rau ist es die erste Standortbestimmung
in der Saison 2003. Anlässlich der Auftakt-Pressekonferenz gab Stephanie Pohl
die Titelverteidigung in Hamburg als erstes Saisonziel aus. Naturgemäß etwas
dagegen haben werden die weiteren drei deutschen Nationalduos Claasen/Deister
(Sieg beim RBC in München), Banck/Stein und Ahmann/Vollmer, die den Renault
Beach Cup in Leipzig gewinnen konnten. Ebenfalls mit von der Partie sein werden
die an 3 gesetzten Ines Pianka und Teee Williams und natürlich auch Susanne
Lahme/Danja Müsch.
Deutsche
Nationalteams unter Zugzwang
In
der Herrenkonkurrenz wollen die Kanadier Holden / Leinemann es den deutschen
Beach-Volleyballern schwer machen sich den Turniersieg zu erspielen. Wobei
insbesondere die deutschen Nationalteams auch international schon bewiesen
haben, dass sie für Top-Platzierungen allemal gut sind und sich nicht vor
heimischen Publikum die Butter vom Brot nehmen lassen wollen. Die ersten
Ergebnisse des Jahres zeigten bereits, dass es auch für die Europameister
Markus Dieckmann und Jonas Reckermann nicht leicht ist gegen die starke
nationale Konkurrenz zu bestehen. Derzeit in bestechender Form sind Christoph
Dieckmann und Andreas Scheuerpflug, die bereits die beiden Cups in München und
Leipzig gewinnen konnten.
Qualifikation bereits am Donnerstag
Am
Donnerstag, 22. Mai, beginnt das Masters in Hamburg mit der Qualifikation der
Damen und Herren. Ab Freitag geht es zwischen Alster und Elbe jeden Tag ab 9.00
Uhr um den ersten Masterstitel 2003. Das Finale der Damen findet aller
Voraussicht nach am Sonntag um 14 Uhr statt, das Finale der Herren um 15 Uhr.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Mittwoch. 21. Mai 2003 |
Erblindeter
Volleyball-Fan Andreas Rother hilft beim Dresdner SC als Physiotherapeut aus
Sein Gesicht ist angespannt. Andreas Rother verfolgt aufmerksam das Geschehen
auf dem Volleyballfeld. Begierig, jede noch so kleine Regung aufzusaugen. Ein
leichtes Lächeln huscht über sein Gesicht. Die B-Jugend des Dresdner SC hat
bei der Deutschen Meisterschaft in Dresden soeben den entscheidenden Punkt zum
Vorrundensieg über Vilsbiburg gemacht. Zwischenrunde erreicht.
Die drei Männer von der Dresdner Bank – Trainer Klaus Kaiser, Co-Trainer Arnd Ludwig und eben Physiotherapeut Andreas Rother – strecken ihre Hände aus. Branchenübliches Abklatschen. Genug gejubelt. Dann schnappt sich ein Mädchen den rechten Arm des Physiotherapeuten und führt den 24-Jährigen aus dem Innenraum. Andreas Rother hat seine Sehkraft verloren. „Bei mir hat man eine Degeneration des Sehnervs festgestellt – da ging ich in die erste Klasse“, erzählt Andreas Rother. Die Krankheit ließ sich nicht aufhalten, mit 14 Jahren verlor der ehemalige Handballer sein letztes Stückchen Sehvermögen.
„Der Sehnerv ist medizinisch überhaupt noch nicht entschlüsselt. Mir kann niemand sagen, woran es genau liegt. Momentan ist die Degeneration irreparabel“, erklärt er. Sein Leben veränderte sich, auch seine Sinne. „Man nimmt diese langsame, aber stetige Entwicklung kaum wahr. Aber ich habe mich viel mehr auf die anderen Sinne konzentriert“, umschreibt Rother seinen Wandel. Der Dresdner ließ sich in Chemnitz an einer Spezialschule für Blinde und Sehgeschädigte zum Masseur ausbilden. „Mein Wunsch war das nicht unbedingt. Aber für Blinde ist das einer der typischsten Berufe“, betont Rother, der am ambulanten Rehazentrum in Strehlen arbeitet.
1999 folgte der nächste wichtige Einschnitt in seinem Leben. Mutter Christine nahm ihn mit zum Volleyball-Pokalfinale des Dresd ner SC. „Ich habe überraschend viel davon mitbekommen. Wenn es in der Halle recht ruhig ist, weiß ich relativ genau, was passiert“, sagt er. Seit diesem Erlebnis gehört er zum Stamm des DSC-Fanclubs „Blaues Wunder“. Mit dem Gedanken, den DSC nach besten Kräften zu unterstützen, spielte Rother schon lange. „Ich habe Klaus Kaiser vor anderthalb Jahren gesagt, dass ich helfen würde.“ Seit Ende der abgelaufenen Saison sitzt Rother als Physiotherapeut neben Kaiser auf der Bank.
Behinderte und Leistungssportler – eine ungewöhnliche Mischung. Berührungsängste habe es kaum gegeben. „Das war sicher für alle etwas neu. Aber es macht mir echt Spaß, mit den Mädchen zu arbeiten“, sagt Rother. Klaus Kaiser sieht in der Zusammenarbeit sogar soziale Komponenten. „Die Mädchen lernen schon allein durch seine Anwesenheit, dass sie verantwortungsvoll miteinander umgehen müssen“, sagt er. „Wir sind aufmerksamer für die anderen Seiten des Lebens geworden. Aber in erster Linie ist er für uns ein normaler Mensch und guter Masseur“, betont B-Jugend-Kapitän Mareen Apitz.
Ob es die ungewöhnliche Liaison weiterhin gibt, muss sich noch zeigen. „Ich würde schon gern weitermachen, aber das liegt nicht allein in meiner Hand“, betont Rother. Denn der DSC hat bereits einen Vertrag mit einer Physiotherapie. „Hilfe sollte man nie ablehnen, wir werden in der nächsten Zeit darüber reden“, erklärte Klaus Kaiser.
Alexander
Hiller
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel