News

Donnerstag, 22. Mai 2003 

Baggern, bis Sonne kommt
OSV und volleyday.de: C-Turniere mit Eventcharakter
Ulmer Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Ohne Sylvia Roll zum EM-Qualifikationsspiel
Blitzkarriere führte bis in die Nationalmannschaft
DVV-Junioren peilen WM an
Weltliga ohne deutschen Kapitän Hübner

Ruth und Ilka besiegen Favoriten
Topangreiferin Roll außer Gefecht
Frauen-EM-Qualifikation: Als Außenseiter nach Polen
WM-Quali: JuniorInnen wollen Ticket lösen!

Die Strandmeister und ihre Macher
Angeschlagen beim Aufschlag in Dresden
Conny Dumler verlängert beim USC
Masters-Qualifikation mit HSV-Besuch

Mai 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Baggern, bis Sonne kommt

Der Rathausmarkt ist vom 22. bis 25. 5. Schauplatz des Vodafone Masters.

Beachvolleyball boomt - auch in Deutschland. Allabendlich hechten zwei Beach-Blondies für einen TV-Spot von Nivea über die Glotze. Gedreht wurde er in Rio - mit Okka Rau und Stephi Pohl.

Obwohl die deutschen Meisterinnen vom TVF Phoenix seit dem Triumph in Timmendorfer Strand diverse Strände umgruben - von Bordesholm nach Australien, Mallorca, Brasilien in die Türkei -, haben sie sich in Kiel und an der Uni Hamburg wieder ans norddeutsche Wetter gewöhnt. "Hamburg ist unser Lieblingsturnier", gesteht Okka Rau. Beim Auftakt zum Vodafone Masters, der ranghöchsten nationalen Turnierserie, vom 22. bis zum 25. Mai auf dem Rathausmarkt schlagen sie als Titelverteidigerinnen auf. Wie bei jedem der acht Events schmettern je 16 Frauen- und Männer-Duos um 28 000 Euro Preisgeld. Nicht nur Bürgermeister Ole von Beust, Bürgerschaftspräsidentin Dorothee Stapelfeldt und Co. können gratis zuschauen, knapp 2000 Menschen finden pro Match auf den Tribünen rund um den Centre-Court bei freiem Eintritt (Sitz-)Platz. Dieser und ein zweiter Court bestehen aus 750 Tonnen Sand.

Darauf wühlen auch die Altmeister Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/Eimsbüttel). Ihren ersten Titel in Hamburg zu erschmettern wird den Olympiadritten nicht nur von den Europameistern M. Dieckmann/Reckermann erschwert. Mit einer Wildcard greifen Holden/Leinemann (Kanada/Nr. 12 der Welt) an. Tourdirektor Frank Mackerodt : "Hamburg ist eine Standortbestimmung, das Niveau wird besser als 2002." Falls trotz Musik die Wettkampflaunen die Feierfreuden überlagern: Am 24. 5. steigt in der Banque Nationale die "Players Party" - zumindest für die ausgeschiedenen Spieler und Fans.

Stefan Reckziegel

Vodafone Masters Do 22. 5., 12.15-19.00 (Qualifikation), Fr 23. 5., 9.00-21.00, Sa 24. 5., 9.00-21.00, So 25. 5., ab 9.00 (14.00: Finale Frauen, 15.00 Männer), Rathausmarkt (U Rathaus, U/S Jungfernstieg), Eintritt frei; Players Party Sa 24. 5., 22.00, Banque Nationale, Schauenburger Str. 44, 8,-

 

Hamburg - www.volleyday.de  

Donnerstag. 22. Mai 2003

OSV und volleyday.de: C-Turniere mit Eventcharakter

12er Frauen- und Herrenkonkurrenz im Hamburger Stadtpark

 „„Warum sollen nur die besseren Spieler ein nettes Ambiente auf ihren Turnieren erleben dürfen?“, fragt sich Ostbek Cowboys Co-Trainer und volleyday.de Projektinitiator Jan Maier.

C-Turniere als unterste Spielkategorie der Hamburger Beachvolleyball Serie finden meist nicht zentral und mit weniger Aufwand statt, als B, A oder Premium-Cups. „Deshalb betreiben wir am Samstag denselben Aufwand, wie bei unseren A- und B-Turnieren Anfang Mai“, fügt Maier hinzu.

So gelangen die Sandwühler und Sandwühlerinnen nicht nur in den Genuss eines Turniers auf der schönen Beachvolleyballanlage im Stadtpark an der Jahnkamfbahn, sondern es wird auch um die gleichen Preise im Sand gebaggert. Zu gewinnen gibt es Dauerkarten des Oststeinbeker 2.Liga Teams, Spielershirts, sowie Beachvolleyballtrainingsgutscheine.

Wie auch schon am 1. und 10.Mai werden am auch am Samstag die Finalspiele auf Video aufgezeichnet und den Spielern und Spielerinnen hinterher zur Verfügung gestellt. Den Gesamteindruck rundet der Stand der Sportartikelfirma Sport-Student ab, wo während des Turniers alles rund um den Volleyballsport erworben werden kann.

Hier gibt es vorläufige Setzlisten, Spielbeginn 9:00Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Deutschland - SSV Ulm-News 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Ulmer Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Volleyball der Frauen laufen die Vorbereitungen beim SSV ULM ALIUD PHARMA für die kommende Saison auf Hochtouren. Zahlreiche Hilfsangebote und Hinweise auf mögliche Sponsoren erreichen derzeit das Management. In einem Marketing-Arbeitskreis werden die Ideen in den nächsten Tagen gesichtet und unter der Leitung von Egon F. Siebein (ALIUD PHARMA) auf ihre Umsetzung geprüft. In diesem Arbeitskreis sind ausschließlich Sponsoren und Marketing-Fachleute vertreten, die ehrenamtlich neue Werbepartner suchen werden. Wir legen ausdrücklich Wert auf die Suche nach „Partnern“ und nicht nur nach „Mäzenen“, da wir uns in einem positiven Umfeld bewegen und dies auch für unsere Werbepartner greifbar machen wollen und können. Wir nehmen nicht nur, wir geben auch!

Neben den Firmen, die in größerem Umfang von der Sympathie der Mannschaft profitieren können, wollen wir ganz gezielt auch Privatpersonen in den „Club 100“ einladen, der die Sicherung der wirtschaftlichen Basis für die 1. Bundesliga zum Ziel hat. Ab 1000 Euro Saisonbeitrag können diese Personen dem „Club 100“ beitreten. Welche Vorteile und Events neben den mindestens 2 VIP-Karten damit verbunden sind, wird noch nicht verraten. Das Formular dazu ist in Kürze auf unserer Homepage http://www.ssvulm1846.de, Volleyball, Bundesliga, abzurufen oder direkt beim Management (Tel. 0731/9204317) erhältlich. Innerhalb der vergangenen Woche haben bereits 11 Personen für den „Club 100“ konkret ihr Interesse bekundet. Wenn das jede Woche so weitergeht ...

Zahlreiche Anrufe, Faxe und Mails zeigen uns, daß viele Zuschauer und Fans im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne wirtschaftlich helfen wollen. Für diese Freunde unserer Mannschaft wollen wir die Möglichkeit eröffnen, unter dem Stichwort „Saison 2004“ Geld auf das Konto der Ulmer Volleyball GmbH, Nr. 51750, bei der Sparkasse Ulm (BLZ 630 500 00) zu überweisen. Wir werden dafür sorgen, daß diese Beträge zu 100% in den Etat der kommenden Saison fließen werden, die ja durch das Engagement von ALIUD PHARMA gesichert ist. Von der Höhe des Etats wird jedoch auch die Zusammensetzung der Mannschaft entscheidend bestimmt. 

Durch den Start im Top Teams Cup, dem internationalen Wettbewerb der Pokalsieger, wird die finanzielle Belastung um bis zu 80.000 € höher sein als in der vergangenen Saison. Übrigens hat sich herausgestellt, daß Deutschland in der kommenden Saison keinen Startplatz in der Champions League bekommen wird, dem internationalen Wettbewerb der Landesmeister, für den wir uns auch qualifiziert haben. Grund dafür ist der Verzicht deutscher Mannschaften in den letzten beiden Jahren, in der Champions League zu starten. Erst  über die Qualifikation im TopTeams Cup kann in der übernächsten Saison wieder ein Champions-League-Startplatz erreicht werden.

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Ohne Sylvia Roll zum EM-Qualifikationsspiel

Berlin - Ohne Sylvia Roll müssen die deutschen Volleyball- Frauen in Rzeszow ihr EM-Qualifikationsspiel gegen Polen bestreiten. Die erfahrenste Nationalspielerin, die für Schiavo Jesi in Italien aktiv ist, leidet an einer Ohrenentzündung und kann frühestens am 31. Mai gegen die Slowakei wieder mitwirken. 

Für die zurückgekehrte Zuspielerin Tanja Hart vom deutschen Meister SSV Ulm strich Bundestrainer Hee Wan Lee Corina Ssuschke (Dresdner SC) aus dem Kader.

 

Deutschland - Ostsee-Zeitung 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Blitzkarriere führte bis in die Nationalmannschaft

Ulm (OZ) Sechs Jahre reichen noch nicht einmal für einen Schulabschluss. Sabrina Roß hat in nur sechs Jahren Karriere als Volleyballerin gemacht. Derzeit bereitet sich die gebürtige Rostockerin mit dem deutschen Nationalteam für die EM-Qualifikation vor. Morgen steht in Polen ihre internationale Feuertaufe an.

Auf nationaler Ebene hat Sabrina Roß schon abgeräumt: Mit dem SSV Ulm machte die 23-Jährige vor knapp zwei Wochen das Double mit Meisterschaft und Pokalsieg perfekt. Ausgerechnet gegen den Schweriner SC, wo Sabrina das Volleyball-ABC gelernt hat, setzte der SSV den erfolgreichen Schlusspunkt im Titelkampf. „Gegen Schwerin zu spielen, ist für mich immer etwas Besonderes", sagt die 1,86 m große Athletin, „alleine schon, weil alle viel früher mit Volleyball angefangen haben als ich“.

Sabrina Roß war zunächst Leichtathletin bei Warnow 90 Rostock. Als 17-Jährige hat sich die Hansestädterin beim SSC vorgestellt. „Volleyball war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick“, sagt sie heute.

Nach einem Zwischenstopp im württembergischen Creglingen heuerte sie im vergangenen Jahr in Ulm an. Dort übernahm Mathias Eichinger das Kommando, der bereits in den 80er-Jahren in der Volleyball-Bundesliga Meistertitel feiern konnte. „Er hat mir gesagt, dass ich ruhig mal etwas riskieren kann. Er würde das auf seine Kappe nehmen, wenn es schief geht", sagt die junge Frau mit dem blonden Zopf.

Kein Wunder, dass Sabrina Roß ihr Engagement in Ulm gerne verlängern würde. Ob das machbar ist, steht noch in den Sternen. Nach dem Rückzug eines Sponsors sucht der Verein fieberhaft nach neuen Werbepartnern. 300 000 Euro müssen in die Kasse kommen. Nur wenn die Finanzen stimmen, würde der SSV sein erfolgreiches Team mit einem Auftritt in der europäischen Königsklasse belohnen. Klar, dass Sabrina Roß und ihre Kolleginnen allzu gerne auch die Champions Leauge aufmischen würden.

Zunächst aber steht die EM-Qualifikation an. Deutschland hat nur gegen Polen verloren und sich somit eine gute Ausgangsposition verschafft.

Nach dem letzten Spiel am 7. Juni steht für Sabrina Roß der alljährliche Heimaturlaub an. Sie freut sich schon jetzt auf die Wochen in Rostock. Auf ein Wiedersehen mit ihrem Bruder Mark (33) und Schwester Josephine (15). „Meine Eltern kommen normalerweise zu den Spielen, die einigermaßen in der Nähe sind: Also nach Schwerin und Hamburg, aber auch schon mal nach Münster." Vor knapp zwei Wochen konnte die Familie die sprungstarke Sabrina sogar im Fernsehen erleben – bei einem Bericht über die Entscheidung im Titelkampf.

Für die Volleyball-Experten kommt der kometenhafte Aufstieg von Sabrina Roß gar nicht so überraschend. „So etwas kommt hier und da schon mal vor", sagt Thilo von Hagen, Pressesprecher des Deutschen Volleyball-Verbandes. „Normalerweise ist es schon so, dass man sich Schritt für Schritt nach vorne arbeitet.“ Sabrina Roß hingegen hat sich mit Riesensätzen in die Spitze gespielt.

Ralf Kohler

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Donnerstag. 22. Mai 2003

DVV-Junioren peilen WM an

Spergau. Die Volleyball-WM-Qualifikation der U21-Männer werden von morgen bis Sonntag von den Volleyballclubs aus Markranstädt und Bad Dürrenberg ausgerichtet. In der Jahrhunderthalle in Spergau treffen die Teams aus Deutschland, Portugal, Lettland und Jugoslawien aufeinander. Die Gewinner-Mannschaft des Turnieres löst das Ticket für die Weltmeisterschaften vom 23. bis 30. August in Teheran (Iran).

Die deutschen Junioren werden es schwer haben, sich in der Europa-Gruppe B durchzusetzen. Zwar werden die Begegnungen mit Lettland und Portugal von Experten als "lösbare Aufgaben" eingeschätzt, die Jugoslawen gelten jedoch als eine harte Nuss. "Es war schon vor der Auslosung klar, dass mindestens eine Mannschaft dabei sein wird, die extrem unangenehm ist", sagte Junioren-Bundestrainer Michael Warm im Vorfeld. "Gegen Jugoslawien haben wir noch nie gewonnen", erklärte der Coach weiter.

In der zurückliegenden Saison spielte die JWM-Auswahl als VCOlympia Berlin in der Bundesliga und errang immerhin drei Siege. Kapitän Jochen Schöps gilt als einer der kommenden Spielmacher, er wechselt ebenso wie das Leipziger VVL-Talent Marcus Popp ab September zum Serienmeister VfB Friedrichshafen. Weitere Stützen des U21-Teams sind Tim Elsner - er geht im Herbst nach Düren - und Robert Kromm, der innerhalb der Hauptstadt zum SCC wechselt.

Nach dem Länderspiel Deutschland - Griechenland im Mai 2002 sind die JWM-Qualifikationsspiele das zweite Volleyball-Großereignis in Spergau. "Die Zusammenarbeit klappt prima", schätzt VCM-Manager Michael Nickeleit ein. Die Ausrichter hoffen auf eine möglichst volle Halle und gute Stimmung. So wird allen Besuchern, die mit Trommeln aufschlagen, freier Eintritt gewährt. Die beiden Sonntagsspiele werden live im Internet zu sehen sein. Mit etwa 30 Sekunden Verzögerung hält das Netz obendrein die Scoutingergebnisse parat, wo alle Aufschläge und Punkte erfasst werden.

Spielplan, morgen, 17 Uhr: Jugoslawien - Portugal, 19 Uhr: Deutschland - Lettland, Sonnabend, 17 Uhr: Jugoslawien - Lettland, 19 Uhr: Deutschland - Portugal, Sonntag, 16 Uhr: Lettland - Portugal, 18 Uhr: Deutschland - Jugoslawien. Preise: Tagesticket 5 Euro (ermäßigt 3 Euro), Komplett-Ticket 12 Euro (8 Euro).

Jarno Wittig

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Weltliga ohne deutschen Kapitän Hübner

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft reist geschwächt zum Weltliga-Auftakt nach Brasilien. Kapitän Stefan Hübner musste wegen einer Reizung der Patellasehne seinem Bundestrainer Stelian Moculescu kurzfristig absagen. Damit gehört der Italien-Profi nicht zum Kader für die Auftaktpartien beim Weltmeister am 24./25. Mai in Sao Paulo. Für Hübner rückte der Berliner Eugen Bakumovski in das Aufgebot nach.

 

Deutschland - Aachener Zeitung 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Ruth und Ilka besiegen Favoriten

Düren. Als erste Beacherinnen betraten am Mittwoch Ruth Flemig und Ilka Semmler das sandige Spielfeld an der Dr.-Overhues-Allee. Kalt war es, als die Mädchen aus Kreuzau und Düren das Auftaktmatch des Kurzturniers gegen Heike Classen und Judith Deister bestritten. Und 14:21 ging der Satz für das Nachwuchs-Duo verloren.
Doch grämen brauchten sich die Spielerinnen von Bayer Leverkusen, die von ihrem Coach Guido Krause sorgfältig beobachtet wurden, nicht. Denn sie überraschten in der zweiten Partie National-Team Susanne Lahme/Danja Müsch, das von Turnier-Organisator Bernd Werscheck, dem Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, betreut wird. 21:19 besiegten Flemig/Semmler das Duo, das die Bundesrepublik 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen vertreten will.

Als Siegerinnen verließen Ruth Flemig und Ilka Semmler also gestern das Spielfeld an der Dr. Overhues-Allee - wie vor gut zehn Monaten. Mitte Juli 2002 gewannen sie das 8. Rur Beach Open des Dürener TV. Und auch die 9. Auflage des Sandspektakels an der Rur wollen die Gymnasiastinnen erfolgreich bestehen. So der Bundestrainer ihnen kein anderes Turnier vorschreibt, werden sie am Wochenende, den 26./27. Juli, an der Dr. Overhues-Allee wieder an den Start gehen.

Die Volleyball-Abteilung des Dürener Turnvereins, das Dürener Rehabilitationszentrum und unsere Zeitung laden zum 9. Rur Beach Open ein. 48 Herren- und Frauen-Teams werden beim Kategorie-A-Turnier des Westdeutschen Volleyball-Verbandes um insgesamt 2000 Euro Preisgeld schmettern und baggern. Und weil auch bei den Beachern das Wort Emanzipation groß geschrieben wird, verteilt sich der finanzielle Lohn gleichmäßig auf Männlein und Weiblein.

Im vergangenen Jahr setzten sich Flemig/Semmler gegen Michael Graß und Anja Koopmann aus Olfen, gegen ein zweitliga-erfahrenes Duo, durch. Schwer erkämpft war damals der Erfolg der Beacherinnen aus Düren und Kreuzau. Satz 1 18:21 verloren sie, Satz gewannen sie 21:18, ehe sie den entscheidenden Abschnitt eindeutig für sich entschieden: 15:8. Entsprechend groß war der Jubel im Juli 2002. Und wie wird er in diesem Jahr ausfallen?
Am Mittwoch mussten die beiden U 21-Spielerinnen schnell die Beach-Anlage verlassen: Heute brachen sie am frühen Morgen zum Masters nach Hamburg auf.

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Topangreiferin Roll außer Gefecht

Beim EM-Qualifikationsspiel der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Damen in Polen (23. Mai) muss Sylvia Roll pausieren. Die Topangreiferin verzichtet aufgrund einer Ohrenentzündung auf einen Einsatz und wird frühestens am 26. Mai wieder zum Nationalteam stoßen, das durch weitere Erfolge in den Ausscheidungsspielen in der Slowakei (31. Mai) und in Kroatien (7. Juni) die Teilnahme an der EM-Endrunde in der Türkei sichern kann. Zuspielerin Tanja Hart vom deutschen Meister SSV Ulm wird dagegen schon in Polen das deutsche Team verstärken.

Deutschland belegt in der EM-Qualifikation Gruppenplatz zwei

Die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee hatte vor dem Duell gegen das von Ex-Bundestrainer Andrzej Niemczyk betreute polnische Team mit zwei Länderspiel-Siegen gegen Tschechien überzeugt. Deutschland belegt in der EM-Qualifikation mit zwei Siegen und einer Niederlage gleichauf mit Polen Gruppenplatz zwei hinter der Slowakei. Die beiden Erstplatzierten jeder der drei Gruppen sowie die beiden besten Drittplatzierten schaffen den Sprung zur Endrunde vom 20. bis 28. September.

 

Deutschland - DVV-News 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Frauen-EM-Qualifikation: Als Außenseiter nach Polen

Roll muss Reise nach Polen wegen Ohrentzündung absagen!

Zum ersten EM-Qualifikationsspiel in diesem Jahr fliegt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Donnerstag morgen, 22. Mai, nach Krakau/Polen. Von dort geht es per Bus weiter nach Rzeszow, wo die DVV-Auswahl am 23. Mai 19.00 Uhr auf Gastgeber Polen trifft. Am 31. Mai folgt das zweite Qualifikationsspiel, dann in Bardejov/Slowakei, am 7. Juni in Zagreb/Kroatien das letzte.

Allerdings muss Bundestrainer Hee Wan Lee im ersten EM-Qualifikationsspiel auf seine erfahrenste Spielerin verzichten: Sylvia Roll leidet an einer Ohrentzündung und kann deshalb nicht nach Polen reisen. Frühestens am Montag, 26. Mai, stößt sie zum Team. Dafür ist Tanja Hart ab sofort dabei. Die Zuspielerin vom Deutschen Meister SSV Ulm ALIUD PHARMA reiste gestern, 20. Mai, an. Für Hart strich Lee Mittelblockerin Corina Ssuschke (Dresdner SC).

Zwar gehen die DVV-Frauen mit zwei Siegen über die Tschechische Republik (3:0 und 3:1) in das erste EM-Qualifikationsspiel, Favorit dürfte aber das Team eines alten Bekannten sein. Andrzej Niemczyk, langjähriger Bundesligatrainer und von 1981-1989 Bundestrainer der DVV-Frauen, ist seit kurzem für die polnische Frauen-Nationalmannschaft verantwortlich. Bereits im Hinspiel in Dessau war Niemcyk vor Ort, saß damals aber noch als interessierter Gast und Berater auf der Zuschauerbank. Im Hinspiel setzte es ein deftiges 0:3 – Warnung genug für die Spielerinnen von Bundestrainer Hee Wan Lee.

In der EM-Qualifikation hat die deutsche Mannschaft ihre drei Heimspiele bereits absolviert und liegt mit zwei Siegen und einer Niederlage in Dessau gleichauf mit Polen an zweiter Stelle. Die Slowakei führt die Tabelle an, hat aber bereits auch ein Spiel mehr bestritten. Außerdem gehört noch das sieglose Kroatien zu dieser Gruppe.
Für die EM-Endrunde vom 20. bis 28. September in Ankara und Antalya/Türkei qualifizieren sich die jeweils zwei Erstplatzierten aus den drei Gruppen sowie die beiden punktbesten Gruppen-Dritten. Die Türkei, Russland, Weltmeister Italien und Bulgarien sind bereits qualifiziert.

Der Kader für das EM-Qualifikationsspiel in Polen: Sabrina Roß, Tanja Hart (beide SSV Ulm ALIUD PHARMA), Grit Müller (Dresdner SC), Julia Schlecht, Kathy Radzuweit, Judith Sylvester (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), Corneliga Dumler, Atika Bouagaa (USC Münster), Katja Wühler (Rote Raben Vilsbiburg), Olessya Kulakova (RC Cannes/Frankreich), Angelina Grün (Volley Modena/Italien), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg)

 

Deutschland - DVV-News 

Donnerstag. 22. Mai 2003

WM-Quali: JuniorInnen wollen Ticket lösen! 

Am Wochenende, 23.-25. Mai, gilt es für Deutschlands Nachwuchs-Cracks: Dann steht die wichtige JuniorInnen-WM-Qualifikation auf dem Programm. Die deutschen Junioren von Bundestrainer Michael Warm empfangen in Spergau/Leipzig die Teams aus Lettland, Portugal und Serbien & Montenegro (vormals Jugoslawien). Zeitgleich treten die Juniorinnen von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler in Istanbul/Türkei gegen Bulgarien, Georgien und die Gastgeber an.

Die jeweiligen Gruppensieger sowie die beiden besten Gruppen-2. bei den Junioren (von vier Qualifikationsgruppen) und der beste Gruppen-2. bei den Juniorinnen (von fünf Qualifikationsgruppen) qualifizieren sich für die Weltmeisterschaften vom 23.-30. August im Iran (Junioren) bzw. vom 6.-14. September in Malaysia (Juniorinnen).
Der DVV will nach zehnjähriger Abstinenz bei Junioren-Weltmeisterschaften endlich wieder mit einer Mannschaft zum Abschlussturnier der Jugend-Karriere. Doch das wird nicht leicht, denn insbesondere die Gegner aus Lettland und Serbien & Montenegro sind als stark einzuschätzen. „Lettland war bei der EM die einzige Mannschaft, die den späteren Europameister Italien geschlagen hat. Bei Serbien & Montenegro sind vier bis fünf Spieler im Kader, die in diesem Jahr Champions League Erfahrung gesammelt haben. Portugal wird mit einem sehr jungen Team anreisen“, so Bundestrainer Michael Warm. Lettland belegte bei der EM 2002 den 8. Platz, der Nachwuchs des Olympiasiegers den 10. Platz. 

Zwar avancierte die DVV-Auswahl bei der EM zum Überraschungsteam und gewann die Bronzemedaille, aber gerade im Jugend- und Juniorenbereich sind Leistungssprünge nicht ungewöhnlich. Um sich auf die Qualifikation ideal vorzubereiten, spielte die Mannschaft als VC Olympia Berlin die vergangene Saison in der 1. Bundesliga, wo das Team vier Siege landen konnte. Seit Anfang Mai bereitet sich die Auswahl um Kapitän Jochen Schöps intensiv auf die drei Spiele in Spergau vor. In der Vorbereitung absolvierte Deutschland drei Testspiele gegen Vize-Europameister Frankreich, wovon zwei gewonnen werden konnten.

Der Kader der DVV-Junioren: Robert Kromm, Marc Schmitt, Nils Lieber, Thorge Kiwitt, Tim Elsner, Markus Böhme, Jochen Schöps, Felix Fischer, Christian Dünnes (alle VC Olympia Berlin) Andreas Kolle (Volleyball-Internat Frankfurt), Torben Tidick (Moerser SC), Alexander Wiskirchen (VfB Friedrichshafen)

Spielplan in Spergau
23. Mai: 17.00 Uhr: YUG – POR und 19.00 Uhr: LAT – GER
24. Mai: 17.00 Uhr: LAT – YUG und 19.00 Uhr: GER – POR
25. Mai: 16.00 Uhr: POR – LAT und 18.00 Uhr: YUG - GER

Die Juniorinnen sind seit dem 10. Mai in Schwerin, wo sich die Mannschaft von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler gezielt auf die Qualifikation vorbereitet. Am 22. Mai geht der Flieger von Hamburg nach Istanbul, am 23. Mai beginnt die WM-Qualifikation mit dem Spiel gegen Bulgarien. Dort schätzt Sonnenbichler insbesondere die Türkinnen als sehr stark ein: „Die Türkei schlug bei der EM im vergangenen Jahr Russland und Italien. Vier Spielerinnen sind Stammkräfte in der 1. Liga, und das Team ist sehr spielstark.“ Wie die Junioren spielten auch die Juniorinnen in der vergangenen Saison in der 1. Bundesliga mit und landeten insgesamt 7 Siege (5 in der Normalrunde, 2 in der Abstiegsrunde). Darunter auch der 3:1-Erfolg über den USC Münster, der Münster letztlich die Deutsche Meisterschaft kostete.

Der Kader der DVV-Juniorinnen: Franziska Bremer, Bettina Stumpf, Jana Schumann, Tina Gollan, Julia Prus, Steffi Lehmann, Lisa Thomsen, Kerstin Kämpfe (alle VC Olympia Sinsheim), Kathleen Weiß (beide Schweriner SC), Jil Döhnert (USC Münster), Christiane Fürst (Dresdner SC), Linda Dörendahl (1. VC Parchim)

Spielplan in Istanbul
23. Mai: 17.00 Uhr: GER - BUL und 19.00 Uhr: TUR – GEO
24. Mai: 17.00 Uhr: GEO - GER und 19.00 Uhr: BUL - TUR
25. Mai: 15.00 Uhr: GEO - BUL und 17.00 Uhr: TUR - GER

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Die Strandmeister und ihre Macher

Okka Rau und Stephanie Pohl sind das professionellste deutsche Team.

Hamburg - Dienstagmorgen, acht Uhr, Universitäts-Sportplatz am Turmweg. Michael Tank (42) ist gekommen, um sich Stephanie Pohls (25) rechtes Auge anzuschauen. Es schmerzt, tränt, ist geschwollen, jemand war ihr am Vorabend aus Versehen viel zu nahe gekommen. Der Arzt, sonst auch als Ratgeber in Ernährungsfragen konsultiert, empfiehlt Tropfen und den Besuch bei einem Kollegen. Währenddessen spricht Okka Rau (26) mit Valérie Thill und Sandra Hamann weitere PR-Termine für die Sponsoren Nivea und Venice Beach ab.

Matthias Heinold (45) und Olaf Kortmann (47) tauschen daneben auf dem Rasen die letzten Eindrücke aus. Ihr Urteil: Die deutschen Beachvolleyball-Meister und Olympiakandidaten sind bestens vorbereitet auf die neue Strandserie, die morgen auf dem Hamburger Rathausmarkt beginnt - wenn Stephanie Pohl bis dahin genug Durchblick hat. "Das wird schon", glaubt Tank und fährt in seine Privatpraxis. Kortmann beginnt mit dem Techniktraining, allein im Sand mit Okka Rau. Die Partnerin muss sich an diesem Morgen schonen.

Beachvolleyball ist für deutsches bestes Duo zum ernährenden Beruf geworden. Alles ist genau geplant. "In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam die Basis geschaffen, damit sich die beiden auf ihren Sport konzentrieren können", sagt Kortmann. Um die Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation für Athen 2004 zu optimieren, hat der Chefcoach mit dem Biomechaniker und Unidozenten Heinold in dieser Saison noch einen Kraftexperten ins Meister-Team geholt. Der Schwerathletiktrainer der SV Polizei arbeitet bereits seit drei Jahren mit den Hallen-Volleyballerinnen des TVF Phoenix. Zum Kraftgewinn lässt er Freihanteln stemmen. Im Gegensatz zu den Muskel-Maschinen in den Fitnessstudios, die meist im Sitzen oder Liegen bedient werden, schulen diese Übungsformen zusätzlich die Koordination. Der erwiesene Vorteil: Die Verletzungsanfälligkeit sinkt dramatisch, die Dynamik steigt erheblich. "Der Fortschritt ist zu spüren", bestätigt Okka Rau.

Weil Pohl/Rau in diesem Jahr bisher nur zehn Tage in Deutschland weilten, Sonne und Strände in Australien, Brasilien, Spanien, Türkei und Florida fürs Training, Fotoshootings und das Abdrehen eines TV-Werbespots bevorzugten, sind detaillierte Absprachen über Handy und Internet nötig. Kortmann fühlt sich auch aus der Ferne für das Gesamtkonzept verantwortlich und lässt sich fast täglich Bericht erstatten. "Alles muss über den Coach laufen", lautet seine Philosophie.

Dieser Anspruch birgt für den nächsten Winter Konfliktpotenzial. Er werde künftig stärker Einfluss nehmen auf die Trainingsgestaltung, weniger Kompromisse machen, wenn die beiden im Ausland unter fremder Anleitung arbeiten, kündigt Kortmann an: "Die deutsche Trainingslehre bleibt führend auf der Welt für die Bereiche Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit." Das seien im Beachvolleyball die Grundlagen, um in der Weltspitze mitbaggern zu können. Darüber herrscht Einigkeit; auch über das Ziel. Bei Olympia wollen Stephanie Pohl und Okka Rau bei der Medaillenvergabe (möglichst spät) aufgerufen werden.

(rg)

VODAFONE MASTERS
Das Turnier beginnt morgen auf dem Rathausmarkt mit der Qualifikation (12.15-19.00 Uhr). Das Hauptfeld (jeweils 16 Paare) spielt Freitag und Sonnabend von 9.00-21.00 Uhr, Sonntag ab 9.00 Uhr; Finale Frauen: 14 Uhr, Finale Männer: 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Feldgröße beträgt 8 x 16 Meter (Halle: 9 x 18). Ein Match geht über zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte, ein nötiger dritter Satz bis 15 (je zwei Punkte Vorsprung). Jeder gewonnene Ballwechsel zählt. Die Players Party startet am Sonnabend um 22 Uhr in der Banque Nationale, Schauenburger Straße 44 (Eintritt: 8 Euro).

VENICE BEACH
Das Modelabel, Sponsor von Stephanie Pohl und Okka Rau, verlost zum Beachturnier auf dem Rathausmarkt mit dem Hamburger Abendblatt zehn Venice-Beach-Sportbags (mit Nassfach und Trinkflasche mit isolierender Halterung) und Handtücher. Die Preisfrage: Wer ist größer, Stephanie Pohl oder Okka Rau? Die Lösung bitte per Fax bis zu diesem Freitag (23. Mai), 12 Uhr, an das Hamburger Abendblatt 0 40/34 72 64 56. Oder per Post an Hamburger Abendblatt, Sportredaktion, Axel-Springer-Platz 1, 20350 Hamburg. Viel Glück!

 

Deutschland - Heilbronner Stimme 

Donnerstag. 22. Mai 2003

Angeschlagen beim Aufschlag in Dresden

Erstmals seit langer Zeit verfehlte der Nachwuchs des Volleyball-Bundesligisten SV Sinsheim bei deutschen Jugendmeisterschaften eine Medaille. In Dresden reichte es für die weibliche B-Jugend "nur" zu Platz sechs.

zufrieden. "Die Mädels haben an diesem Wochenende eine wirklich tolle Leistung abgeliefert, auch wenn der Mannschaft in den entscheidenden Momenten das letzte Quäntchen Glück gefehlt hat", meinte Bräuer.

Planmäßig hatte die Vorrunde begonnen, in der man die Teams aus Straubing, Emlichheim und Leverkusen klar bezwang und sich so als Gruppenerster unmittelbar für das Viertelfinale qualifizierte. "Das war eigentlich in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten, zumal sich Kathrin Auer kurzfristig verletzt hatte und nur mit Reha-Maßnahmen fit gemacht werden konnte", erklärte Bräuer und betonte: "Auch Jule Schneider laborierte noch etwas an einer alten Verletzung, so dass sie wie Kathrin Auer nicht ihre gewohnte Leistung bringen konnte. In Anbetracht des Handicaps war das Auftreten beeindruckend."

Im Viertelfinale trafen die Kraichgauerinnen auf die SG Rotation Prenzlauer Berg, der sie knapp mit 0:2 Sätzen (22:25, 22:25) unterlagen. Wie eng es war, machen die Zwischenstände deutlich. Beide Sätze wurden bis zum Stand von 21:21 völlig offen gestaltet. Erst in der Endphase jeden Satzes hatte Prenzlau die Nase vorn. "Vielleicht wollten die Mädchen zuviel oder der Respekt war zu groß", so die erste Analyse des Trainers. Am ersten Tag sei es gelungen, die Gegner durch tolle Aufschläge unter Druck zu setzen. "Am zweiten Tag nicht mehr."

Laut Bräuer hätte es bei etwas mehr Glück durchaus zu einem Sieg reichen können. In den Platzierungsspielen trafen seine Schützlinge anschließend erneut auf Emlichheim, die man mit 2:1 Sätzen besiegte. Im Kampf um Platz fünf mussten sich die Sinsheimerinnen dann mit dem gleichen Ergebnis Gastgeber Dresden in einem mitreißenden Match (Bräuer) geschlagen geben. Dennoch: "Die Mädels haben sich in dem Turnier als Team gefunden und eine klasse Leistung abgeliefert", betonte Stefan Bräuer, der insbesondere mit den vier C-Jugendlichen Katharina Stauß, Svenja Engelhardt, Jessica Huber und Mareike Kolb "mehr als zufrieden" war.

Jürgen Altermann

 

Deutschland - www.westline.de  

Donnerstag. 22. Mai 2003

Conny Dumler verlängert beim USC

Ein weiteres Jahr in Münster

Münster (21. Mai 2003) - Eineinhalb Wochen nach dem Ende der Bundesliga-Saison hat der USC Münster die erste Weiche für die Spielserie 2003/2004 gestellt. Gestern verlängerte der Volleyballklub den Vertrag mit Conny Dumler um ein weiteres Jahr zu veränderten, leistungsbezogenen Bedingungen.

„Cornelia hat sich im letzten Jahr sehr gut entwickelt. Nun kann sie sich in der kommenden Saison bei uns zu einer Führungsspielerin entwickeln“, sagte Jürgen Schulz, Sportlicher Leiter des USC, über die 21-Jährige. Dumler war vor einem Jahr zusammen mit Birgit Thumm von der DJK Karbach an die Aa gewechselt.

Auch USC-Trainer Axel Büring freute sich über die weitere Zusammenarbeit. „Sie hat eine gute Entwicklung genommen und sich athletisch verbessert“, beschrieb er das vergangene Jahr mit der 1,80 Meter großen Außenangreiferin. Diese Entwicklung werde sich fortsetzen, mit natürlichen Schwankungen wohlgemerkt. „Das wird nach oben gehen, aber nicht linear.“ Erst in der kommenden Saison, da ist sich Büring sicher, wird Dumler zeigen, was wirklich in ihr steckt. Vor allem in punkto Schlaghärte kann die Nationalspielerin noch zulegen.

Nach und nach will der USC jetzt die Gespräche mit den anderen Spielerinnen vorantreiben. Büring legt Wert darauf, dass die Reihenfolge nichts mit der Wertigkeit der Spielerinnen zu tun habe. Grundsätzlich sei es aber so, dass mit den Akteurinnen zuerst der Kontakt gesucht würde, die viele Spielanteile hatten.

Zurzeit bereitet sich Conny Dumler mit ihrer Mannschaftskollegin Atika Bouagaa auf die EM-Qualifikationsspiele vor. Am 23. Mai in Polen, 31. Mai in der Slowakei und 7. Juni in Kroatien will die Nationalmannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee die gute Ausgangsposition mit zwei Siegen und einer Niederlage nutzen, um sich für die EM vom 20. bis 28. September in der Türkei zu quaifizieren.

(os)

 

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Donnerstag. 22. Mai 2003

Masters-Qualifikation mit HSV-Besuch

Am heutigen Donnerstag werden die Vodafone Masters 2003 pünktlich um 12.15 Uhr eröffnet. Am ersten Tag finden die Qualifikationsspiele statt, bevor am Freitag jeweils 16 Damen- und Herrenteams auf dem Hamburger Rathausmarkt um den ersten Titel der Saison spielen.

In der Qualifikation treten je 10 Damen- und Herrenteams an, um die letzten vier freien Plätze des Hauptfeldes zu besetzen. Selbst erfahrene Spieler wie Sven Anton (Düren), der das Vodafone Masters 2002 in Kühlungsborn gewonnen hat, muss in die Qualifikation. Der Grund dafür ist seinnneuer Teampartner Malte Holschen (Düren), der erstmalig bei den Masters antritt und dadurch keine Punkte für die Rangliste mit einbringt. Eine Wild Card für die Qualifikation erhielten bei den Damen das Nachwuchsteam aus Elmshorn, Svea Brügge und Anneke Voss. Auch die Beiden feiern ihre Premiere auf der ranghöchsten deutschen Beach-Volleyball Tour.

Zur siebten Auflage des Hamburger Turniers hat sich Frank Mackerodt einen besonderen Leckerbissen für die Zuschauer ausgedacht. Nachdem es um die Volleyballsparte des Hamburger SV ruhig geworden ist, sollen die Bundesliga-Hand- und Fußballer aushelfen. Tomas Ujfalusi, Armin Reutershahn, Adrian Wagner und Bertrand Gille erhalten um 16 Uhr eine Trainingsstunde von den Deutschen Meisterinnen Stephanie Pohl und Okka Rau (beide Hamburg).

 

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