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| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Vodafone
Masters in Hamburg eröffnet !
Maike
Friedrichsen gibt ihr Comeback für ein Turnier !
Hamburg,
22. Mai 2003. Mit dem Beginn des Auftaktturniers der Vodafone Masters in Hamburg
fiel der Startschuss für die zehnte Saison der Tour. Je zehn Damen- und
Herrenteams gingen in der Qualifikation an den Start, um sich die begehrten
Tickets für das Hauptfeld zu erspielen. Unter den Qualifizierten sind die
Studenten-Weltmeister Eric Koreng und Marcus Popp (Markranstädt). Bei seiner
ersten Teilnahme an einem Vodafone Masters qualifizierte sich Malte Holschen
(Düren), mit seinem Partner Sven Anton (Düren), gleich für das Hauptfeld.
Dieses war dem Nachwuchsteam der Damen aus Elmshorn (bei Hamburg), Svea Brügge
und Anneke Voss, bei ihrer Premiere nicht vergönnt.
Für das
Hauptfeld haben sich qualifiziert:
| Katrin Holtwick / Maria Kleefisch (Münster / Berlin) | Martin
Berkenkamp / Edgar Krank (Münster/München) |
| Doreen Engel / Maria Wendisch (beide Dresden) | Eric Koreng / Marcus
Popp (beide Markranstädt) |
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Julia Krumbeck / Antje Röder (Oberaussem / Eichwalde) |
Sven Anton / Malte
Holschen (beide Düren) |
| Mireya Kaup / Claudia Pavlicek (Inning/Augsburg) | Andreas Kaiser /
Stephan Kern (beide Essen) |
Den rund 7.000
Zuschauern am ersten Tag der Vodafone Masters wurde um 16.00 Uhr ein besonderer
Programmpunkt geboten. Die Deutsche Meisterin Okka Rau trat mit Simone Kollmann
(beide Hamburg) zu einem Showmatch gegen eine Auswahl von vier Profi-Handballern
und -Fußballern vom Hamburger Sportverein (HSV) an. Die Farben des HSV
vertraten Abwehrspieler Tomas Ujfalusi und Co-Trainer Armin Reutershahn, sowie
die Handballer Adrian Wagner und Kjell Landsberg. In einem unterhaltsamen Spiel
siegten am Ende die Beach-Volleyballerinnen. Den Akteuren und Zuschauern
bereitete dieses außergewöhnliche Match sichtlich Freude, und für die
Profi-Sportler war es eine willkommene Abwechslung.
Die Beach-Volleyball
Fans werden an diesem Wochenende auf Stephanie Pohl verzichten müssen, da sie
sich im Training eine Augenverletzung zugezogen hatte, die den erhofften Start
in Hamburg unmöglich macht. Teampartnerin Okka Rau hat aber schon schlagkräftige
Unterstützung für das erste Turnier in diesem Jahr gefunden. Nach 1 ½ Jahren
Pause wird die dreimalige Deutsche Meisterin Maike Friedrichsen (Eutin) ihr
Comeback für ein Turnier geben. Das Team Friedrichsen / Pohl wird an Position
vier gesetzt werden.
Spielbeginn ist für
die Damen am Freitag um 9.00 Uhr. Die Herren beginnen ihre Spiele um 12.00 Uhr
auf dem Hamburger Rathausmarkt.
| International - FIVB-News |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Weltliga:
Alle 16 Teams in Aktion
Lausanne,
Schweiz, 21. Mai 2003 Mit dem
Anpfiff zur zweiten Runde der
15mio-Dollar Weltliga am Freitag ist Spektakel garantiert : Alle 16
Nationalteams werden in den interkontinentalen Begegnungen
des jährlichen Events des Weltverbandes FIVB im Einsatz stehen.
Bereits
am letzten Wochenende stand die Gruppe D vorzeitig im Einsatz, wobei
WM-Bronzemedaillengewinner Frankreich und Griechenland optimal starteten und je
einen Doppelsieg gegen die Tschechische Republik bzw. Japan landen konnten. Die
beiden Auftaktsieger werden erneut Gastgeber sein, wobei die Tschechische
Republik in Griechenland und Japan
in Frankreich antreten wird.
Dieses
Wochenende wird das Weltliga-Spektakel in sechs weitere Länder hinausgetragen,
wobei Titelverteidiger Russland (
Gruppe A) seinen ersten Auftritt in Venezuela absolvieren wird. Im
gleichen Pool trifft Spanien, der Veranstalter der Finalrunde im Juli,
auf Polen.
In
Pool B sind alle Augen auf zwei grosse Vertreter des Weltvolleyballs gerichtet:
Italien wird unter dem neuen Coach Gian Paolo Montali gegen Portugal anzutreten
haben, während Weltmeister Brasilien zu Hause gegen Deutschland antreten wird.
Olympiasieger und Europameister Serbien und Montenegro, letztes Jahr Dritte,
sind in Gruppe C klar zu
favorisieren und starten auswärts gegen Holland. Bulgarien
trifft als Gastgeber auf das verjüngte
Team von Kuba.
Die
Mannschaften aller
vier Gruppen stehen von Freitag bis Sonntag im Einsatz . Die neuesten
Informationen, Matchberichte und Spielerporträts können laufend verfolgt
werden unter: www.fivb.org
| International - FIVB-News |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
NORCECA
genehmigt
Verhaltenskodex des FIVB
21.Mai
2003 Der Kontinentalverband NORCECA ( Nordamerika, Zentralamerika und
Karibik) machte am letzten Wochenende einen wichtigen
Schritt, indem er als erster der fünf Kontinentalverbände den Code of
Conduct (Verhaltenskodex) des Weltverbandes FIVB
als Teil der eigenen Reglemente verabschiedete.
Das
Exekutivkomitee und das Board of Administration des NORCECA, mit Abgeordneten
aus 12 Ländern, tagten vom 16.-18.
Mai in Santo Domingo und folgten einstimmig
ihrem Präsidenten Cristóbal Marte
Hoffiz, den Code of Conduct anzunehmen. Des Weitern wurde die Verfassung und die
allgemeinen Bestimmungen der FIVB bekräftigt.
Dier
Code of Conduct wurde am
Weltkongress der FIVB im September 2002 in Buenos Aires (ARG) verabschiedet und sofort an die 217 Mitgliederverbände und die fünf
Kontinentalverbände weitergeleitet.
“Der
FIVB-Code of Conduct ist zweifellos das Herz unserer Organisation”, sagte
FIVB- Präsident Dr. Rubén Acosta. “Er ist ein zentraler Teil unserer
Solidarität und Disziplin innerhalb einer internationalen Organisation und
signalisiert der Welt, dass wir eine geeinte Körperschaft darstellen.” Präsident Acosta unterstrich, dass der Code of Conduct von den Verbänden
der 217 Mitglieder und den fünf Kontinentalverbänden gebilligt werden muss.
“Unser
Kontinentalverband ist ein Zweig der
FIVB auf diesem Kontinent”, sagte NORCECA-Präsident Marte Hoffiz.”Wir sind
voll und ganz auf die Mutterorganisation angewiesen, wir sind
ihre Repräsentanten und wir schulden ihr Loyalität. Deshalb haben wir
so entschieden², unterstrich der Präsident. Die Eröffnungszeremonie im
Barcelo Gran Hotel Lina fand in Anwesenheit des Sportministers der
Dominikanischen Republic, Cesar Cedeño , statt.
Dr. Jose Joaquin Puello, der Präsident des Organisationskomitees der XIV
Panamerikanischen Spiele in Santo
Domingo 2003, begrüsste die Delegierten während einer Visite.
Das
Meeting schloss mit einer öffentlichen Erklärung, in welcher der
NORCECA-Verband seine totale Unterstützung für
Rubén Acosta zum Ausdruck brachte, welcher den Volleyballverband zum weltweit grössten Sportverband ausgebaut hat.
Der
nächste NORCECA-Kongress wird vom 25._26. Oktober 2003 in Atlanta City
stattfinden.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Titel
erneut beim Bundesstützpunkt
B-Volleyballerinnen
vom SSC Deutscher Meister
Dresden Die B-Jugend-Volleyballerinnen vom Schweriner SC
sind Deutscher Meister. Die Schützlinge von Trainer Dirk Groß verteidigten in
Dresden ihren Titel aus dem Vorjahr. Die Mädchen vom Bundesstützpunkt Schwerin
gaben nicht einen Satz ab.
Die Spielerinnen vom
alten und neuen Deutschen Meister standen in dieser Besetzung in der vergangenen
Saison noch nie zusammen auf der Platte. Claudia Bimberg spielte über
Zweitspielrecht beim 1. VC Parchim in der 2. Bundesliga. Der größte Teil der
Mannschaft gehörte dem Team vom Bundesstützpunkt Schwerin an, das in der
Damen-Regionalliga Nord Fünfter wurde. Steffi Dohrmann spielte in der
C-Jugend-Mannschaft vom Schweriner SC in der MV-Damen-Landesliga.
Das ist für den Außenstehenden
sicher verwirrend, aber unsere Philosophie ist, die jungen Spielerinnen maximal
zu fordern", erklärt Dirk Groß, der Cheftrainer vom Bundesstützpunkt
Schwerin. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit dem 1. VC Parchim, wo die
A-Juniorinnen vom Bundesstützpunkt Schwerin in der 2. Damen-Bundesliga (6.
Platz) für höhere Anforderungen vorbereitet und gefordert werden. Der
Schwerin-Parchimer Nachwuchs hat sich zudem vor zwei Wochen in Bad Kreuznach die
deutsche Meisterschaft bei der A-Jugend geholt.
Gute Zusammenarbeit mit 1. VC Parchim
Die fruchtbringende
Konstellation mit der Parchimer "Außenstelle" ist Dank des großen
sportlichen und wirtschaftlichen Engagements in der Eldestadt zustande gekommen.
"Ohne den 1. VC Parchim hätten wir nicht genug Möglichkeiten, allen
Talenten vom Bundesstützpunkt genug Einsatzmöglichkeiten zu verschaffen und
sie ihrem Entwicklungsstand entsprechend zu fördern", sagt Stützpunkttrainer
Dirk Groß, der in der kommenden Saison auch die jungen Zweitliga-Damen vom 1.
VC Parchim betreuen wird. Die kennt er natürlich aus dem Effeff, denn die
kommen bis auf ein Parchimer Eigengewächs alle vom Leistungszentrum in der
Landeshauptstadt.
Dirk Groß ist zudem
Co-Trainer der deutschen Junioren-Nationalmannschaft (Jhg 1984/ 85). Die hat
sich in den letzten Tagen unter Leitung von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler in
Schwerin auf ihr Qualifikationsturnier zur Juniorenweltmeisterschaft
vorbereitet. Heute fliegt die Mannschaft von Hamburg nach Istanbul, wo sie sich
in den nächsten Tagen gegen Gastgeber Türkei, Georgien und Bulgarien als
Vorrundensieger durchsetzen muss, um die Tickets für die Weltmeisterschaft zu
buchen. Vom Bundesstützpunkt Schwerin gehören Kathleen Weiß, Linda Dörendahl,
Jana Schumann, Ulrike Stegemann und Neuzugang Tina Gollan der deutschen Auswahl
an.
Durchmarsch bei der Deutschen Meisterschaft
Bei der Deutschen B-Jugend-Meisterschaft in Dresden, die auf einem sehr hohen Niveau stattfand, feierten die Titelverteidigerinnen aus Schwerin einen Start-Ziel-Sieg ohne Satzverlust. Dabei wurden die ebenfalls mit Nationalspielerinnen gespickten Teams SC Potsdam, SCU Emlichheim sowie im Halbfinale Rotation Prenzlauer Berg Berlin sicher in zwei Sätzen bezwungen. Der 2:0-Finalsieg gegen den FTSV Straubing (25:16, 25:8) war fast schon das "Schaulaufen" der Meisterschaft.
Stefan
Böhme
Deutscher
Meister wurden: Claudia Bimberg, Anne
Stender, Carolin Herrmann, Swantje Basan, Sandra Schwartzer, Janina Ahrens,
Josefine Ehmke, Julia Retzlaff, Steffi Dohrmann, Nora Kaufmann, Sandra Gutsche
TRAINER: Dirk Groß
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Juniorinnen:
Stegemann für Bremer
Kurz vor Toreschluss hat es bei der Juniorinnen-Nationalmannschaft noch eine Veränderung im Kader für die WM-Qualifikation gegeben. Ulrike Stegemann (1. VC Parchim) rückt für Franziska Bremer (VC Olympia Sinsheim) in die Mannschaft. Die DVV-Juniorinnen flogen heute morgen, 22. Mai, von Hamburg nach Istanbul, wo sie vom 23.-25. Mai gegen Bulgarien (23.), Georgien (24.) und die Türkei (25.) die Spiele in ihrer WM-Qualifikationsgruppe bestreiten. Lediglich der Gruppensieger sowie der beste Gruppen-2. aus insgesamt fünf Vierergruppen qualifiziert sich für die Juniorinnen-WM vom 6.-14. September in Malaysia.
Derweil sind die DVV-Junioren von Bundestrainer Michael Warm bereits seit gestern in Spergau (bei Leipzig), dem Ort, wo vom 23.-25. Mai die Junioren-WM-Qualifikation ausgetragen wird. Am heutigen 22. Mai reisen die Gegner aus Lettland (23.), Portugal (24.) und Serbien & Montenegro (25.) an. Die deutsche Mannschaft will durch einen Gruppensieg dafür sorgen, dass erstmals nach 10 Jahren wieder eine Junioren-Nationalmannschaft an der Junioren-WM teilnimmt. Diese findet vom 23.-30. August im Iran statt. Neben den Gruppensiegern der vier Qualifikationsgruppen nehmen auch die beiden besten Gruppen-2. der vier Gruppen an der WM teil.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Weltliga
2003: „Wir können nur gewinnen!“
Hübner
fällt aus – Anriss der Patellasehne
Gestern Abend, 21. Mai, setzte sich der DVV-Weltliga-Tross von Frankfurt a.M. gen Sao Paulo/Brasilien in Bewegung. Dort findet am 24. und 25. Mai der deutsche Auftakt zur Weltliga 2003 statt. Und das gegen keinen Geringeren als Weltmeister Brasilien.
Nicht an Bord war der Kapitän der deutschen Männer-Nationalmannschaft. Stefan Hübner musste auf den Trip nach Südamerika verzichten, da bei einer Kernspintomographie ein Anriss der Patellasehne festgestellt wurde. Für ihn nominierte Bundestrainer Stelian Moculescu Eugen Bakumovski nach.
Nach Problemen am Knie entschloss sich die Teamleitung zu einer genaueren Untersuchung, die nun diesen Befund ergab. Stelian Moculescu meinte dazu: „Wir wollen kein Risiko eingehen, obwohl er spielen könnte. Aber es ist wichtiger, dass er die Sache auskuriert und dann voll fit wieder zu uns stößt.“ Hübner selbst hofft, am Mittwoch, 4. Juni, wieder beim Team zu sein. Dann trifft sich die DVV-Auswahl in München zu ihrem ersten Weltliga-Auftritt vor eigenem Publikum gegen Italien.
Trotz oder gerade wegen der deutlichen Außenseiterrolle fühlt sich die deutsche Mannschaft vor dem Brasilien-Wochenende wohl: „Wir können in Brasilien nur gewinnen. Die Brasilianer stehen vor eigenem Publikum unter Druck und wollen im ersten offiziellen Wettkampf nach dem Weltmeistertitel sicherlich glänzen. Wir können ganz locker aufspielen“, so Bundestrainer Stelian Moculescu.
Das DVV-Teams bereitet sich seit Anfang Mai vor und absolvierte mit Vize-Weltmeister und Weltliga-Titelverteidiger Russland sowie den Niederlanden gemeinsame Trainingslager. Die brasilianische Mannschaft ist gar seit sechs Wochen zusammen gezogen, um den Weltliga-Titelgewinn von 2001 zu wiederholen. In Vorbereitungsspielen gegen die Niederlande und Spanien hinterließ der Weltmeister bereits einen starken Eindruck, und die Äußerungen der brasilianischen Spieler vor dem Weltliga-Auftakt verheißen für die deutsche Mannschaft nichts gutes: „Das Team ist sehr motiviert und enthusiastisch. Wir wollen versuchen, die Weltliga in diesem Jahr einen Platz besser abzuschließen als im vergangenen (2. Anm. d. Red.)“, so Zuspieler Maurizio und Angreifer Giovane.
Von Brasilien fliegt die DVV-Auswahl weiter nach Portugal, wo sie am 31. Mai und 1. Juni die Spiele gegen Portugal bestreitet. Anschließend folgen die drei Heimspiel-Wochenenden: Am 7./8. Juni ist der dreimalige Weltmeister Italien in der Münchner Olympiahalle zu Gast, am 14./15. Juni der amtierende Weltmeister Brasilien in der Berliner Max-Schmeling-Halle, und eine Woche darauf, am 21./22. Juni, der WM-8. Portugal in der Arena Leipzig. Den Abschluss der Weltliga-Vorrunde bildet das Auswärts-Wochenende in Italien (27./29. Juni).
Der deutsche 12-er Kader für die Spiele in Brasilien und Portugal: Björn Andrae, Christian Pampel, Norbert Walter, Ilja Wiederschein (alle VfB Friedrichshafen), Frank Dehne, Marco Liefke, Eugen Bakumovski (alle SCC Berlin), Till Lieber (evivo Düren), Ralph Bergmann (Knack Roeselare/Belgien), Wolfgang Kuck (Montpellier UC/Frankreich), Mark Siebeck (PZU AZS Olsztyn/Polen), Georg Wiebel (Noliko Maaseik/Belgien)
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Stephie
Pohl verletzt - Maike Friedrichsen in Hamburg
Stephanie
Pohl kann leider an diesem Wochenende nicht mir ihrer Partnerin Okka Rau beim
Masters in Hamburg teilnehmen. Ein Wiedersehen gibt es deshalb mit Maike
Friedrichsen, die nun an der Seite von Okka aufspielen wird.
Aufgrund
einer Augenverletzung musste Stephie kurzfristig passen. Dafür in die Bresche
springen konnte Maike Friedrichsen, die gemeinsam mit Okka Rau nun an Postion 4
gesetzt ist. Damit verschiebt sich natürlich auch die Setzliste für das erste
Masters der Saison: Die Siegerinnen vom Renault Beach Cup in Leipzig, Andrea
Ahmann und Jana Vollmer, sind nun an 1 gesetzt. Es folgen Ines Pianka/Teee
Williams und Helke Claasen/Judith Deister.
Für
Maike Friedrichsen indes ist dies das erste große Turnier seit ihrem
offiziellen Karrierende im Jahre 2001. Damals hatte sie mit Partnerin Danja Müsch
den Deutschen Meister Titel in Timmendorf gewonnen und nach drei Titeln in Folge
(1999, 2000 und 2001) "abgedankt". Wir dürfen gespannt sein auf das
Interrimsduo Friedrichsen/Müsch.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Beachvolleyballer der harten Sorte
Hamburg - Auf dem Rathausmarkt wurde den Beachvolleyballern bis gestern Abend mit 750 Tonnen Sand ein Spielplatz für vier Tage bereitet. Weil das Wetter wenig sommerlich ist, zogen Jörg Ahmann und Axel Hager Training in der Beach-Halle von Bordesholm vor.
Beim Auftakt des Vodafone Masters wollen sich die Olympiadritten von Sydney 2000 der Konkurrenz stellen. "Ich fühle mich fit und konnte endlich mal längere Zeit richtig trainieren", sagt der 2,02 Meter große ETV-Akteur Hager. In Trainingslagern in Südafrika, auf Fuerteventura, in Brasilien und in der Türkei hatten sich Hager und Ahmann, der seit 2001 mit Ehe- und Beach-Frau Andrea (34) sowie Tochter Mirea (4) in Hochdorf (Kreis Ludwigsburg) lebt, wieder einander angenähert.
Weil ihr (Honorar-)Trainer Burkhard Sude keine Zeit hatte, arbeiteten die Altmeister in Rio zwei Wochen lang intensiv mit Coach Vento, dem Trainer der Weltmeisterinnen Adriana Behar/Shelda Bruno Bede. Das Besondere war die hohe Wiederholungszahl der Übungen mit Ball. "Es geht nicht darum, ob wir weiter sind als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, es geht darum, dass wir uns für Olympia qualifizieren", nennt Hager das primäre Ziel. Für Athen zählen die internationalen Turniere bis zum 11. Juli 2004 , um zwei deutsche Olympia-Teams zu ermitteln. Das Masters von Hamburg ist da allenfalls "eine erste Standortbestimmung", wie Ahmann einräumt.
Enge Matches kann es in der zweitgrößten Serie der Welt bereits in der ersten Runde geben. Als deutsche Ranglistenzweite sind Ahmann/Hager (Nr. 21 der Welt) hinter den Vorjahres-Europameistern Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Nr. 20/ Moers) an Nummer zwei gesetzt, jedoch haben derzeit drei weitere Teams den Status "Nationalmannschaft". Dieckmanns Zwillingsbruder Christoph, schon im Vorjahr deutscher Vizemeister, hat seinem neuen Partner Andreas Scheuerpflug die Beach-Cups in München und Leipzig gewonnen, Julius Brink/Kjell Schneider erreichten dort das Finale, und David Klemperer/Niklas Rademacher (alle Kiel) meldeten sich rechzeitig zum Hamburger Turnier wieder gesund.
Zudem
begrüßte Ausrichter MNP gestern Jody Holden/Conrad Leinemann (Nr. 12 der
Welt), die dank einer Wildcard internationales Flair verbreiten. "Die
Kanadier, Dieckmann/Reckermann, Dieckmann/Scheuerpflug und Ahmann/Hager sehe ich
unter den ersten vier, Brink/Schneider mit Außenseiterchancen", sagte
Tourdirektor Frank Mackerodt. Weil aber Ahmann eine Entzündung am Muskelansatz
des rechten Oberschenkels, zugezogen vor drei Monaten beim Volleyball in
Fellbach, mit Spritzen und Ultraschall behandelt, wäre es ein kleines Wunder,
wenn Hager und er im siebten Angriff "ihr" Turnier gewännen. Ahmann:
"Das Wetter ist das größte Problem." Hamburger Wetter!
(str)
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Europa-Cup: Fischbek zögert mit der Zusage
Fischbek - Was nur ist zu tun mit der Einladung? Diese Frage stellt sich derzeit Horst Lüders, Manager der Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek. Als Dritter der abgelaufenen Saison bekamen seine Frauen die Einladung, zur nächsten Saison am europäischen CEV-Pokal teilzunehmen. "Wir müssen uns spätestens bis zum 15. Juni entscheiden, ob wir antreten", sagte der Fischbeker Manager. Doch immer noch herrscht keine Klarheit über die finanziellen Verhältnisse.
"Es hat zwar noch keiner der Kandidaten abgesagt, die möglicherweise bei uns als Hauptsponsor einsteigen", sagte Lüders. Doch die Entscheidung wird immer weiter hinausgezögert. Dementsprechend fehlen noch gut 100 000 Euro für die nächste Serie. "Mit dem Etat aus diesem Jahr hätte ich sofort zugesagt", so der Manager. Die Teilnahme am CEV-Pokal dürfte bei ungefähr 10 000 Euro liegen, da die erste Runde in Turnierform an einem Ort ausgetragen wird. "Wir könnten das Turnier aber nicht ausrichten, das wäre zu teuer."
Immerhin: Noch hat keine der bisherigen Spielerinnen einen neuen Verein gefunden. Ein wenig Zeit bleibt noch.
masch
| Deutschland - Elmshorner Nachrichten |
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Donnerstag. 22. Mai 2003 |
Svea Brügge will mit ihrer Partnerin Anneke Voss Erfahrungen sammeln. Mischa Urbatzka strebt zusammen mit Daniel Krug das Hauptfeld an.
Elmshorn (mb). Schon früh hat die Beach-Volleyballsaison einen echten Höhepunkt für Svea Brügge parat. Die Regionalligaspielerin der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn tritt mit ihrer Itzehoer Partnerin Anneke Voss von heute, Donnerstag, an beim Hamburger Masters auf dem Rathausmarkt an. Beide gehören dem erweiterten C-Kader des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) an. Täglich trainieren beide vier Stunden. "Anneke kommt meistens nach Elmshorn", erzählt Svea Brügge, die im Haus Flora ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Ihre Partnerin baut gerade das Abitur. Außerdem besuchen beide gemeinsam das Landesauswahltraining.
Das Team Brügge/Voss erhielt vom Veranstalter eine Wildcard für das Qualifikationsfeld. Von zehn Duos können vier den Sprung ins Hauptfeld mit den Favoritinnen Okka Rau/Stephanie Pohl schaffen. VGE-Trainer Marc Hasselmeyer rechnet sich für die ersten Begegnungen gegen die nationale Spitze nicht viel für das junge Duo, aber zumindest viele neue Eindrücke aus. "Wir wollen viele Erfahrungen sammeln", sagte Svea Brügge.
Etwas größer ist das schon die Erwartungshaltung von Mischa Urbatzka. Der Elmshorner Zivildienstleistende, der in der Halle für die FT Adler Kiel in der Regionalliga aufschlägt, steuert mit seinem Stamm-Partner Daniel Krug aus Berlin stramm auf das Hauptfeld zu. Und auch im Konzert der Großen wollen die Dritten der U-20-Europameisterschaft des vergangenen Jahres nicht nur den ersten Tag, sondern auch den Sonnabend erleben. Den Fahrplan hat Mischa Urbatzka schon im Kopf: "Donnerstag in der Quali alles gewinnen und Freitag ein Sieg." Das müsste nach allen Rechnungen reichen.
Obwohl die Strandsaison bereits angelaufen ist, haben beide noch kleiner Anlaufprobleme, um das gemeinsame Training zu organisieren. Sowohl Urbatzka als auch Krug leisten noch bis zum Sommer ihren Zivildienst ab. Zweimal war das Duo für zwei Wochen auf Teneriffa. Die ersten Turniere endeten beim Beach-Cup in München mit einem fünften und beim Beach-Cup in Leipzig mit einem neunten Platz.
Das Vodafone-Masters auf dem Hamburger Rathausmarkt ist mit insgesamt 28 000 Euro dotiert. Die Spiele der Qualifikationsrunden beginnen heute um 12.15 Uhr. Das Hauptfeld startet an den folgenden drei Tagen jeweils um 9 Uhr.
Sass/Heuberger
siegen an der Elbe.
Ein anderes Elmshorner Paar hat bereits den ersten Erfolg in der Tasche. Katja Saß gewann zusammen mit der jetzt für den TSV Gießen spielenden ehemaligen Elmshornerin Birte Heuberger das Turnier der Hamburger Runde (B-Cup) am GWE-Strand. Es war der erste gemeinsame Auftritt dieses Sommers, weitere sind geplant. Weitere Elmshorner Teams haben folgende Platzierungen geholt: Christiane Hansen (VGE II) mit Tanja Sander (Eimsbüttler TV, Ex-VGE) und Lena Brügge (VGE II) mit Mariekje Spinger (MTV Heide) sind jeweils Fünfte geworden.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Mühlisch bleibt ein weiteres Jahr beim VV Leipzig
Leipzig. Der Kapitän bleibt an Bord: Lutz Mühlisch wird heute einen neuen Einjahresvertrag beim Volleyball-Bundesligisten VV Leipzig unterschreiben. Der 34-jährige Mittelblocker soll neben dem sportlichen Part weitere Aufgaben im Verein übernehmen, in Nachwuchsarbeit und Marketing Erfahrungen sammeln. "Wir wollen ihm auf jeden Fall eine berufliche Perspektive bieten", erklärte Manager Frank Thiele.
Mühlisch
ist nach Haroldas Cyvas, Jure Kvesic und Dragan Ratic der vierte Spieler, den
der VVL für die nächste Saison gebunden hat. Anfang nächster Woche will der
Verein auch dem 17-jährigen Mittelblocker Peter Mayer aus dem eigenen Nachwuchs
ein konkretes Angebot machen. Eine Weiterverpflichtung von Björn Matthes ist
dagegen wenig wahrscheinlich. Der 22-jährige Angreifer schaut sich derzeit bei
anderen Bundesligisten (Unterhaching, Wuppertal) um.
Laut
Thiele verhandelt der VVL zudem mit mehreren deutschen Akteuren: "Wir sind
bemüht, ein junges deutsches Team aufzubauen, aber die Spielerforderungen sind
sehr hoch und unser Budget begrenzt."
Der
VVL-Vorstand hat jetzt ein Nachwuchskonzept mit neuen Strukturen beschlossen. Jürgen
Kibbat ersetzt als Jugendwart Ullrich Hoffmann, der künftig im Marketing tätig
ist. Stellvertreter von Kibbat wird Gunter Pietrek, der auch die Leitung des
Landesstützpunktes Volleyball männlich beim VVL übernimmt. Als Sportchef des
Stützpunktes wurde Jens Linkerhand berufen. Der Sportlehrer betreut - neben
Nachwuchsteams - in der kommenden Saison auch die Regionalligamannschaft. Hansi
Kreft, bisher Coach der "Zweiten", verlässt den Verein.
"Wir
wollen mit dem neuen Kon-zept die Voraussetzungen dafür schaffen, in den nächsten
zwei Jahren auch Stützpunkt des Deutschen Volleyball-Verbandes zu werden",
sagte Thiele. Durch bessere Nachwuchsarbeit möchte der VVL seine
Anziehungskraft für Talente aus der Region erhöhen.
Steffen
Enigk
| Deutschland - www.westline.de |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Schlag
auf Schlag: Auch Bouagaa bleibt
Zweite
Nationalspielerin verlängert
Münster
(22. Mai 2003) - Volleyball-Bundesligist USC Münster macht jetzt Tempo bei der
Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison. Einen Tag nach Conny
Dumler verlängerte Donnerstag mit Atika Bouagaa auch die zweite deutsche
Nationalspielerin ihren Vertrag bei den Unabhängigen für ein weiteres Jahr.
Sportliche, berufliche und private Gründe seien für die Verlängerung
verantwortlich, teilte der Verein mit.
Die
1,81 Meter große Außenangreiferin, seit gestern 21 Jahre alt, geht in ihr
drittes Jahr beim deutschen Vizemeister. „Unsere Planungen für die kommende
Saison sind damit ein gutes Stück vorangekommen“, erklärte der Sportliche
Leiter des USC, Jürgen Schulz. „Atika hat in der vergangenen Saison schon
einige Spiele auf sehr hohem Niveau gemacht. Unser gemeinsames Ziel muss es
sein, so mit ihr zu trainieren, dass sie nur noch Spiele auf sehr hohem Niveau
macht“, sagte Schulz weiter.
Genau
hier will auch USC-Trainer Axel Büring den Hebel ansetzen. „Sie hat bei uns
überragende, aber auch mäßige Spiele gemacht.“ Das sei völlig normal. In
Zukunft wolle er Bouagaa dazu bringen, ihre Konstanz noch weiter zu erhöhen.
Auch
in anderen Aspekten sieht der Amelsbürener die münstersche Nummer vier noch
nicht am Ende ihrer verheißungsvollen Entwicklung angekommen. In Sachen Schlaghärte
und -repertoire könne die 21-Jährige noch zulegen. „Wir werden sicherlich
ein paar neue Anlaufwege dazunehmen“, kündigte Büring an.
os
| Deutschland - Hamburger Morgenpost |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Beachvolleyball-Masters-Start
Schon vor dem ersten Ballwechsel ist er mit Abstand der Größte - Niklas Rademacher. Der 2,07-Meter-Hüne bildet zusammen mit David Klemperer eines der besten deutschen Beachvolleyball-Duos, gehört beim heute mit dem Hauptfeld beginnenden Masters auf dem Rathausmarkt (ab 9 Uhr) zu den Top-Favoriten.
"Wenn
alles gut läuft, können wir mindestens ins Halbfinale kommen", ist sich
der Sportsoldat sicher. Vorausgesetzt sein Daumen hält. Beim letzten Turnier in
Leipzig zog sich der 21-Jährige eine Kapselverletzung zu. Abgesehen von seiner
Statur ist Rademacher aber auch so ein Hingucker. Braun gebrannt, blonde Haare,
drahtig - ein echter Frauenschwarm eben. "Ich habe seit einem Jahr eine
feste Freundin", nimmt der Abstinenzler ("Ich habe noch nie Alkohol
getrunken") allen "Beach-Groupies" den Wind aus den Segeln.
Ohnehin wirkt er sehr pflichtbewusst. "Unser großes Ziel ist Olympia 2004.
Allerdings streiten sich da fünf Teams um zwei Plätze", weiß der
sympathische Riese. Erst im Teenageralter wurde Rademacher von einem
Wachstumsschub überrascht. "Mit 14 lehnte man mich auf dem
Sportlerinternat in Frankfurt ab. Ich war denen zu klein", verrät der gebürtige
Weseler grinsend. Vielleicht wurde dadurch aber auch nur die Weiche für die zukünftige
Beach-Karriere gestellt. "1998 wurde ich deutscher B-Jugend-Meister, spätestens
da war klar, dass das mein Ding ist."
Mittlerweile dürfte man sich wohl in der Main-Metropole ärgern, das Talent des
"Blockmonsters" verkannt zu haben. Mit seinen 207 Zentimetern hat der
zukünftige Jura-Student ("noch in diesem Jahr solls in Kiel
losgehen") eher selten zu kämpfen. "Als wir im April nach Rio ins
Trainingslager geflogen sind, waren die Sitze so eng, dass ich mich mit einem
Buch für fünf Stunden auf die Toilette verzogen habe", schmunzelt der
Beach-Beau. Improvisieren kann er also auch - eben ein überragender Typ.
Das Netz ist 2,45 Meter hoch. Wenn Niklas zum Block hoch steigt und seine
"Krakenarme" ausbreitet, ist er nur schwer zu überwinden.
In
einer Promi-Partie baggerten HSV-Star Tomas Ujfalusi (Foto) und HSV-Co Armin
Reutershahn mit den Handballern Kjell Landsberg und Addi Wagner gegen die
Top-Spielerinnen Okka Rau/ Simone Kollmann
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Sinsheim:
Enttäuschung für die A-Jugend
Enttäuschung
auf der einen, Jubel auf der anderen Seite: So lautet das Fazit der
Volleyballerinnen des SV Sinsheim nach der deutschen A- und
C-Jugend-Meisterschaft am vergangenen Wochenende.
Bei
der A-Jugend waren es die Kontrahentinnen aus Leverkusen, die sich an diesem
Wochenende in zweifacher Hinsicht als Spielverderber präsentierten. Mit
reichlich Vorschusslorbeeren und der Favoritenrolle im Gepäck reiste das
Sinsheimer Team unter Begleitung ihres Trainers Waldemar Borgert, assistiert von
Roland Groß, ins rheinland-pfälzische Bad Kreuznach, wo am Samstag die
Vorrunde ausgespielt wurde.
Gegner
waren die Mannschaften des TV Altdorf, USC Münster und SCU Emlichheim, die man
kurz und knapp mit jeweils 2:0-Sätzen abfertigte. Danach hieß es für die
Juniorinnennationalspielerinnen, das Bündel packen und ab nach Leverkusen, wo
sie mit dem VCO Sinsheim in der Platzierungsrunde der 1. Liga glatt mit 0:3
unterlagen.
Danach
ging es zurück nach Bad Kreuznach - und am Sonntagmorgen hieß der Gegner im
Viertelfinale erneut TSV Bayer Leverkusen. Auch hier zogen die Mädchen mit 1:2
Sätzen den Kürzeren. Am Ende reichte es lediglich zu einem für Spielerinnen
und Trainer enttäuschenden fünften Platz.
Ganz
anders die Mädchen der C-Jugend: auch sie absolvierten ihre Vorrunde am Samstag
gegen Sonthofen, Sorpesee und Emlichheim in souveräner Manier. Am Sonntagmorgen
war der Akku, so Trainer Stefan Bräuer, jedoch leer, und man unterlag im
Viertelfinale Boxberg-Weißensee glatt mit 0:2 und anschließend Sorpesee im
Spiel um Rang fünf. In der abschließenden Begegnung machten die Mädchen den
siebten Rang aber mit einem Sieg gegen Emlichheim perfekt. "Eine tolle
Leistung der Mädchen", freute sich Trainer Bräuer nach dem anstrengenden
Wochenende.
Jürgen Altermann
| Deutschland - USC Münster-News |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Abreise
zur Frauen-EM-Qualifikation
Zum ersten EM-Qualifikationsspiel in diesem Jahr fliegt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Donnerstag morgen, 22. Mai, nach Krakau/Polen. Von dort geht es per Bus weiter nach Rzeszow, wo die DVV-Auswahl am 23. Mai 19.00 Uhr auf Gastgeber Polen trifft. Am 31. Mai folgt das zweite Qualifikationsspiel, dann in Bardejov/Slowakei, am 7. Juni in Zagreb/Kroatien das letzte.
Allerdings muss Bundestrainer Hee Wan
Lee im ersten EM-Qualifikationsspiel auf seine erfahrenste Spielerin verzichten:
Sylvia Roll leidet an einer Ohrentzündung und kann deshalb nicht nach Polen
reisen. Frühestens am Montag, 26. Mai, stößt sie zum Team. Dafür ist Tanja
Hart ab sofort dabei. Die Zuspielerin vom Deutschen Meister SSV Ulm ALIUD PHARMA
reiste gestern, 20. Mai, an. Für Hart strich Lee Mittelblockerin Corina
Ssuschke (Dresdner SC).
In
der EM-Qualifikation hat die deutsche Mannschaft ihre drei Heimspiele bereits
absolviert und liegt mit zwei Siegen und einer Niederlage in Dessau gleichauf
mit Polen an zweiter Stelle. Die Slowakei führt die Tabelle an, hat aber
bereits auch ein Spiel mehr bestritten. Außerdem gehört noch das sieglose
Kroatien zu dieser Gruppe.
Für die EM-Endrunde vom 20. bis 28. September in Ankara und Antalya/Türkei
qualifizieren sich die jeweils zwei Erstplatzierten aus den drei Gruppen sowie
die beiden punktbesten Gruppen-Dritten. Die Türkei, Russland, Weltmeister
Italien und Bulgarien sind bereits qualifiziert.
| Hamburg - Norderstedter Zeitung |
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Donnerstag. 22. Mai 2003 |
VC NAL: Landesliga-Aufstieg perfekt gemacht
Norderstedt - Den Aufstieg in die Landesliga hatte die dritte Männermannschaft des 1. Volleyballclubs Norderstedt-Alstertal-Langenhorn schon vor Saisonbeginn im Visier. "Aber als die halbe Mannschaft nach einer Streptokokken-Infektion wochenlang ausfiel, konnten wir zu Beginn der Punktspielrunde nur mit einer Rumpftruppe antreten. Die Folge waren drei Niederlagen, die wir so natürlich nicht eingeplant hatten", so Trainer Ben Schriever.
Das dritte VCNAL-Team konnte deshalb erst drei Wochen später mit Volldampf in die Saison gehen, als die Mannschaft endlich wieder komplett war und alle Betroffenen die tückische Krankheit überwunden hatten. Trotzdem reichte es nicht mehr zum ersten Platz in der Bezirksoberliga und den direkten Aufstieg. Deshalb musste die Mannschaft "nachsitzen" und den Umweg über eine Relegationsrunde mit den Zweitplatzierten der Bezirksoberligen nehmen.
Mit zwei Siegen gegen den Ahrensburger TSV (3:0) und den BFSV Atlantik (3:1) schafften die Norderstedter dann doch noch den Sprung in die Landesliga. "Zum Glück haben wir uns durchgesetzt. Für ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga hätte ich die Jungs nicht mehr motivieren können. Jetzt wollen wir die Landesliga aufmischen", so Ben Schriever.
Den
freien Platz in der Bezirksoberliga nimmt in der kommenden Saison die vierte Männermannschaft
des VCNAL ein, die genau wie das sechste Damenteam (Bezirksliga) den Aufstieg
geschafft hat.
pam
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Donnerstag. 22. Mai 2003 |
Fischbeker Mädels blocken am Nivea-Beach
Okka Rau und Stephanie Pohl kommen aus Brasilien zum Rathausmarkt, Silke Schmitt und Katrin Petzold aus dem Alten Land.
Jork/Fischbek - Ein wenig Wehmut klingt schon durch. Auch wenn sie es nicht ausspricht: Für die Jorkerin Silke Schmitt (35) könnte die heute mit dem Hamburger Mastersturnier auf dem Rathausmarkt beginnende Beachvolleyball-Saison die letzte werden. "Mal sehen, wie weit wir kommen", sagte die zweifache Mutter, die mit der früheren Erstliga-Zuspielerin des TV Fischbek, Katrin Petzold (31), an den Start geht.
Silke Schmitt wäre schon froh, wenn das Duo in Hamburg den Setzplatz acht bestätigen könnte. "Unsere Vorbereitung war eben nicht sehr intensiv", sagte Silke Schmitt. Im Winter haben sich die beiden Volleyballerinnen überhaupt nicht gesehen, da Katrin Petzold zum ersten Mal seit ihrer Jugend nicht mehr in der Halle spielte, ein halbes Jahr Urlaub machte. Erst Ende März traf sie wieder ein. Nun treffen sich beide zweimal die Woche in der Sandkiste des Jorker Schulzentrums und bereiten sich auf die Strandsaison vor.
Dagegen trainierte das deutsche Top-Paar, in Hamburg an Nummer eins gesetzt, die kalten Monate konsequent durch. Okka Rau und Stephanie Pohl vom TV Fischbek waren unter anderem in Brasilien in der warmen Sonne, bereiteten sich bis vor kurzem in der Türkei vor. Der Auslandsaufenthalt hatte einen triftigen Grund: Okka Rau und Stephanie Pohl haben für ihren Sponsor Beiersdorf einen Werbespot für Sonnencreme gedreht, der bis Juli im Fernsehen zu sehen ist.
Tägliches Training ist normal für die Profis. "Es gibt in Deutschland jetzt mindestens fünf Paare, die sich ähnlich intensiv vorbereiten", weiß Silke Schmitt. Da wird der Leistungsabstand zu groß.
Das dürften wohl auch Lidiya Tschoumakowa und Marina Cuxeeva erfahren. Die beiden Fischbeker Hallen-Erstliga-Spielerinnen bekamen vom Hamburger Veranstalter eine Wildcard für das Hauptfeld. "Wir probieren das einfach mal aus", sagte Lidiya Tschoumakowa. Beide haben im vergangenen Jahr eher zum Ausgleich auf tiefer eingestuften Turnieren geschmettert.
Immerhin bleibt allen die mühselige Qualifikation erspart, die seit gestern auf dem Rathausmarkt ausgespielt wird. "Wir müssen heute um neun Uhr da sein", sagte Silke Schmitt. Einen genauen Spielplan gibt es nicht, der wird kurzfristig festgelegt.
Erstmals
wird das Hauptturnier über drei Tage bis Sonntag ausgetragen, da auf dem
Rathausmarkt aus räumlichen Gründen nur zwei statt der sonst vorgesehenen vier
Courts aufgebaut werden konnten. Mit
dabei ist auch Yared Dibaba, der bei der vom TV Fischbek ausgerichteten
Pokal-Endrunde im Februar in der Wandsbeker Sporthalle am Mikrofon war.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 23. Mai 2003 |
Stephanie Pohl liegt im Krankenhaus
Hamburg - Das Lächeln für die Kameras fiel Okka Rau (26) schwer. Während sie mit Simone Kollmann (33) zum Auftakt der Vodafone-Beachvolleyball-Masters auf dem Rathausmarkt ein Showmatch gegen die HSVer Armin Reutershahn, Tomas Ujfalusi (beide Fußball), Kjell Landsberg und Adrian Wagner (Handball) gewann, lag ihre Partnerin Stephanie Pohl (26) in einem abgedunkelten Zimmer in der Kieler Privatklinik des Augenspezialisten Prof. Detlef Uthoff.
Ihre Verletzung des rechten Auges, eine schwere Hornhautentzündung, hat sich als weit dramatischer herausgestellt als zunächst angenommen. Passiert war es am Montag, als sich jemand in einer Menge ruckartig umdrehte und Pohl mit dem Finger unabsichtlich ins Auge fasste. Die Kontaktlinse wurde dabei tief in den Augapfel gedrückt. Tropfen, Spritzen und viel Ruhe sollen nun helfen, sonst droht eine komplizierte Operation.
Fünf
Monate lang hätten sie sich intensiv auf diese Saison vorbereitet, auf den
Start in Hamburg und die folgende Olympia-Qualifikation gefreut, erzählt Okka
Rau, "doch das hat sich jetzt alles relativiert. Ich hoffe, Stephi wird
schnell wieder gesund. Allein das ist wichtig." Zum Masters wird sie heute
dennoch antreten - mit Maike Friedrichsen (32). Die dreimalige deutsche
Meisterin aus Eutin, die ihre Karriere 2001 beendete und inzwischen als
PR-Assistentin bei Asics in Neuss arbeitet, kommt heute Morgen nach Hamburg.
Zusammengespielt haben beide noch nie, erfahren genug, um mit einer solch
schwierigen Situation umzugehen, sollten sie jedoch sein, glaubt Raus Trainer
Olaf Kortmann (47).
rg
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel