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| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Favoriten
Dieckmann / Reckermann gewinnen in Hamburg !
Vierter
Vodafone Masters Sieg für Pianka / Williams !
Hamburg, 25. Mai 2003.
Das Auftaktturnier der Vodafone Masters 2003 in Hamburg gewinnen die an eins
gesetzten Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers) (21:15, 21:15). Im
Finale spielte das Duo auf dem Hamburger Rathausmarkt gegen Christoph Dieckmann
und Andreas Scheuerpflug (beide Berlin). Nach zwei Sätzen stand es fest,
Andreas Scheuerpflug konnte seinen Vorjahreserfolg in Hamburg mit seinem neuen
Partner nicht wiederholen .
Wesentlich enger ging
es im Spiel um den dritten Platz zu. Julius Brink und Kjell Schneider
(Wuppertal/Kiel) siegten gegen Thomas Kröger / Kay Matysik (Lennink,
Belgien/Berlin) in drei Sätzen (24:22, 19:21, 19:17).
Jörg Ahmann und Axel
Hager (Fellbach / Hamburg) konnten auch im siebten Anlauf das Turnier in Hamburg
nicht gewinnen und mussten sich mit dem fünften Platz begnügen. In ihrem
letzten Spiel unterlagen sie den Finalisten Dieckmann / Scheuerpflug (21:19,
19:21, 12:15).
Ihren vierten Vodafone
Masters Erfolg können Ines Pianka und Tonya Williams (beide Hamm) feiern. Im
Finale besiegten sie das Nationalteam Susanne Lahme und Danja Müsch (Reggio
Emilia, Italien / Vellmar) in drei Sätzen (21:17, 11:21,15:7).
Spielentscheidend war die Blockdominanz von Tonya Williams und das druckvollere
Aufschlagspiel der Beiden. „Der Sieg hat mich ein wenig überrascht, denn es
ist immer schwer gegen solch’ ein starkes Team, wie Lahme / Müsch zu
bestehen,“ äußerte sich Ines Pianka nach ihrem Sieg.
Den dritten Platz bei
den Damen belegen, die an Eins gesetzten, Andrea Ahmann und Jana Vollmer
(Schmiden / Rottenburg). Im kleinen Finale besiegten sie das neuformierte Team
Claudia Frank / Ulrike Schmidt (beide Münster) mit 21:13, 18:21 und 15:11.
33.000 Zuschauer sahen
an den vier Tagen des Vodafone Masters in Hamburg spektakuläre Ballwechsel und
sorgten für gute Stimmung auf den Rängen.
Bereits
in fünf Tagen beginnt das nächste Vodafone Masters. 850 Kilometer weiter südlich
treffen die besten deutschen Beach-Volleyballer in Tegernsee ab dem 30. Mai
wieder aufeinander.
| Österreich - Salzburger Nachrichten |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Peter
Kleinmann ist bei der Generalversammlung des Österreichischen
Volleyball-Verbandes in Schwechat einstimmig als Präsident bestätigt worden.
In seiner zweiten zweijährigen Amtsperiode wird Kleinmann u. a. von seinem
Stellvertreter Karl Hanzl sowie den Vize-Präsidenten Hannes Kronthaler (zuständig
für Bundesliga) und Stefan Potyka (Beach-Volleyball) unterstützt.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Beachvolleyballer Dieckmann/Reckermann siegen
Hamburg
- Die Europameister Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) sind schon zu
Saisonbeginn in Topform und haben das Beach-Volleyball-Masters in Hamburg
gewonnen. Die Favoriten setzten sich gegen Dieckmanns Zwillingsbruder Christoph
und Partner Andreas Scheuerpflug (Berlin) mit 2:0 (21:15, 21:15) durch.
Dank
der besseren Abstimmung sicherten sie sich vor 5000 Zuschauern in nur 35 Minuten
ein Preisgeld von 3500 Euro. Platz drei ging an Julius Brink/Kjell Schneider
(Leverkusen/Kiel) mit einem knappen 2:1 (24:22, 19:21, 19:17) gegen Thomas Kröger/Kay
Matysik (Belgien/Berlin).
Zuvor
hatten Ines Pianka und Tonya Williams (Hamm) das Frauen- Finale auf dem prall
gefüllten Hamburger Rathausmarkt mit 2:1 (21:17, 11:21, 15:7) gegen die
deutschen Vizemeisterinnen Susanne Lahme und Danja Müsch (Köln) gewonnen.
Ex-Nationalspielerin Lahme hat ihre langjährige Hallenkarriere in Italien
beendet und will sich nun voll auf die Sandvariante konzentrieren. Ihr großes
Ziel sind ihre vierten Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Athen.
Das
Verlegenheits-Duo Maike Friedrichsen (Eutin) und Okka Rau (Hamburg) war bereits
einen Tag vor dem Finale ausgeschieden. Nach zwei Jahren ohne Training war die
ehemalige Nationalspielerin Friedrichsen reaktiviert worden, weil Raus Partnerin
Stephanie Pohl (Hamburg) wegen einer akuten Augenverletzung nicht antreten
konnte. Die 26-Jährige soll Anfang der Woche aus einer Kieler Privatklinik
entlassen werden und am Wochenende am Tegernsee mit einer Spezialbrille wieder
starten.
Die
Olympia-Dritten Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/Hamburg) mussten die Segel vor
dem Halbfinale streichen. Mit 1:2 (21:19, 19:21, 12:15) unterlagen die «Oldies»
Dieckmann/Scheuerpflug. Nach überstandener Schulterverletzung von Hager kämpft
Ahmann nun mit einer hartnäckigen Hüftverletzung. «Ich war nicht fit, sonst hätten
wir hier mehr erreichen können», sagte Ahmann, der sich einer Spritzenkur
unterziehen wird.
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Montag. 26. Mai 2003 |
DVV-Team
verliert erneut gegen Brasilien
Verpatzter
Weltliga-Auftakt für die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft: Die DVV-Cracks
haben beim Weltmeister Brasilien ihr zweites Match in der neuen Saison der mit
15 Millionen Dollar dotierten Liga mit 1:3 (16:25, 25:23, 13:25, 14:25)
verloren. In Sao Paulo hatte es am Vortag bereits eine 0:3 (15:25, 27:29,
19:25)-Pleite gegeben.
Vor
11.000 Zuschauern in der ausverkauften Halle des Ibiapuera-Gymnasiums hielt die
Truppe von Bundestrainer Stelian Moculescu aber insgesamt besser mit als in der
ersten Partie und schaffte den als Minimalziel ausgegebenen Satzgewinn beim auf
höchstem Niveau spielenden Champion.
In
der Vorrundengruppe B gewann außerdem Ex-Weltmeister Italien sein erstes Spiel
gegen Portugal mit 3:0 (25:16, 25:18, 25:19). Portugal ist am 31. Mai (18.00
Uhr) und 1. Juni (16.00 Uhr/jeweils in Matosinhos) nächster Kontrahent der
deutschen Mannschaft.
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Weltliga
2003: Bildungsreise zum Weltmeister
Moculescu:
"Auf Boden der Tatsachen zurück"!
Sao Paulo (sid/Peter Stracke) Südamerika-Trip wurde für die deutschen Volleyballer zur Bildungsreise. Beim Weltmeister Brasilien setzte es zum Auftakt der mit 15 Millionen Dollar dotierten Weltliga-Saison einen Tag nach dem 0:3 (15:25, 27:29, 19:25) eine 1:3 (16:25, 25:23, 13:25, 14:25)-Schlappe. Vor insgesamt fast 20.000 begeisterten Fans mussten die einheimischen Stars den geplanten Zeitrahmen einer Lehrstunde nur im zweiten Match deutlich überziehen.
"Wir haben gezeigt bekommen, wo wir stehen und sind auf dem Boden der Tasachen zurück. Einige haben wohl gedacht, dass wir schon weiter sind. Wenn wir nicht lernen, uns zu wehren, bekommen wir bei der Europameisterschaft ein großes Problem", kommentierte Bundestrainer Stelian Moculescu den insgesamt verpatzten Einstand seiner Zwei-Meter-Riesen in die Eliteklasse der Schmetterkünstler.
In der nächsten Woche (31.Mai/1. Juni) soll es in Matosinhos gegen Portugal besser werden. Der WM-Achte verlor seinen Auftakt in der Gruppe B beim achtmaligen Weltliga-Gewinner Italien glatt mit 0:3. "Schade, dass wir in Brasilien und Italien zwei so übermächtige Gegner in unserer Gruppe haben. Da sind die Chancen auf das Erreichen der Endrunde von vornherein minimal", meinte Moculescu. Nur die beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für die Endrunde im Juli in Madrid.
Wenigstens der Satzgewinn als das Minimalziel der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gelang in der zweiten Partie, nachdem im ersten Match drei Satzbälle nicht verwertet werden konnten und eine 23:19-Führung im zweiten Durchgang nicht behauptet wurde. "Das hat mich wahnsinnig angestunken. Da hast du den Gegner im Griff und vertrödelst doch noch deine Chance mit Ungeschick und etwas Pech", meinte Hauptangreifer Marco Liefke. Der Berliner konnte sich am Netz gegen den starken Block der Brasilianer zu selten durchsetzen und wurde im zweiten Match durch den wesentlich effektiveren Friedrichshafener Christian Pampel ersetzt.
Moculescu, der unbedingt mit dem Erfolgserlebnis eines gewonnenen Satzes aus dem Land des Weltmeisters nach Portugal weiterreisen wollte, setzte für den Abend nach der Auftaktpleite eine offiziell "Spielauswertung" genannte Manöverkritik an. Auf der wurde im dritten Stock des Teamhotels Pestana im Zentrum von Sao Paulo "Klartext" geredet. "Wir müssen einfach druckvoller aufschlagen. Dann können die Brasilianer nicht ihr schnelles Spiel aufziehen", erklärte Wolfgang Kuck nach der "nicht lauten aber deutlichen" Trainerschelte. Der 35-jährige Routinier vom französischen UC Montpellier vertrat den wegen einer Knieverletzung (Anriss der Patellasehne) fehlenden Italien-Profi Stefan Hübner als Kapitän gut.
In der von beiden Seiten auf höherem Niveau geführten zweiten Partie konnte die DVV-Truppe ihren Plan aber nur phasenweise umsetzen, weil die Brasilianer auf Weltniveau verteidigten. Im zweiten Durchgang wackelte das Team trotz 22:17-Führung zwar erneut, behielt aber am Ende die Nerven, weil Pampel stark angriff und Kuck exzellente Aufschläge gelangen. Im 84 Minuten langen Match überzeugte bei den am Ende überforderten Deutschen noch Belgien-Profi Georg Wiebel als Mittelblocker. Der Friedrichshafener 2,08-Meter-Riese Norbert Walter plagte sich mit einer Bindehautentzündung, musste einen Facharzt aufsuchen und wurde nicht eingesetzt.
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Juniorinnen-WM:
Juniorinnen qualifiziert!
Nach
3:1 über die Türkei
Mit einer ganz starken Leistung haben sich die DVV-Juniorinnen am letzten Tag der Juniorinnen-WM-Qualifikation in Istanbul das Ticket für die Juniorinnen-WM in Malaysia gesichert. Gegen Gastgeber Türkei siegte die Mannschaft von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler 3:1 (25:11, 25:23, 12:25, 25:14). Zuvor hatte die deutsche Mannschaft 3:1 gegen Bulgarien und 3:0 gegen Georgien gewonnen.
Im ersten Satz trauten die türkischen Spielerinnen und Zuschauer ihren Augen nicht, denn die deutsche Mannschaft legte los wie die Feuerwehr und ließ den hochgehandelten Gastgeberinnen keine Chance. Durchgang zwei war deutlich ausgeglichener, am Ende setzte sich jedoch die Abgebrühtheit der DVV-Mannschaft durch. Dennoch kostete dieser Satz viel Kraft, sodass Sonnenbichler seine zweite Sechs in Durchgang drei aufs Feld schickte, der auch prompt verloren ging. Doch seine Stammspielerinnen waren wieder fit für den vierten Satz und brachten diesen leicht und locker mit 25:14 nach Hause.
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Trotz
0:3 gegen Serbien & Montenegro qualifiziert!
Das hatten sich die Spieler von Bundestrainer Michael Warm anders vorgestellt: Im „Endspiel“ der WM-Qualifikationsgruppe in Spergau unterlag die DVV-Auswahl dem Nachwuchs von Olympiasieger Serbien & Montenegro deutlich mit 0:3 (18:25, 22:25, 14:25). Dennoch war der Jubel nachher groß. Denn: Die Junioren qualifizierten sich als der zweitbeste Gruppen-2. der vier Vierergruppen für die WM im Iran vom 23.-30. August.
Der DVV-Auswahl reichten aus den drei Spielen 5 Punkte und 6:4-Sätze, um erstmals seit 10 Jahren wieder mit einer Junioren-Auswahl bei Weltmeisterschaften vertreten zu sein.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Masters
in Hamburg - Der Finaltag
Dieckmann/Reckermann im Finale siegreich
Sie
haben es geschafft. Im Bruderduell konnten sich Markus Dieckmann und Jonas
Reckermann gegen Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug in zwei Sätzen
durchsetzen. Leider fehlte dem Finale die gebührende Spannung des ersten
Aufeinandertreffens der beiden Spitzenduos am Samstag. Zu keiner Zeit ließen
Markus und Jonas einen Zweifel aufkommen, dass sie dieses erste Masters der
Saison gewinnen wollten. Die amtierenden Europameister siegten mit 21:15 und
21:15. Damit haben Christoph und Andi nach ihren Siegen auf den Cups in München
und Leipzig das Triple verpasst. Rang drei sicherten sich Julius Brink und Kjell
Schneider. Im dramatischen kleinen Finale bezwangen sie Tom Kröger und Mtaysik
mit 24:22, 19:21 und 19:17.
Pianka/Williams
gewinnen Damenfinale
Nach
30 Spielen steht nun das Siegerduo der Damen fest. In einem packenden Finale
setzten sich Ines Pianka und Teee Williams gegen Susanne Lahme und Danja Müsch
in drei Sätzen durch. Nach klar gewonnenem ersten Durchgang verloren die späteren
Sieger ihren Faden und ermöglichten Susi und Danja den Satzausgleich. Doch im
dritten Durchgang rissen sich Ines und Teee noch einmal zusammen und siegten in
einem hochklassigen Match mit 21:17, 11:21 und 15:07. Ihren zweiten Matchball
konnten sie unter dem Jubel der zahlreichen Fans verwandeln.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Schily: Alle an einem Strang ziehen
Düsseldorf/Berlin.
Auch Otto Schily hat am Wochenende unterstrichen, dass die Leipziger
Olympiabewerbung nachgebessert werden muss, um international konkurrenzfähig zu
sein. "Man muss genau überlegen, ob angesichts der Vorstellungen des IOC
von kompakten Spielen die bisherige Planung mit einigen Sportstätten außerhalb
von Leipzig in dieser Form aufrecht zu erhalten ist", sagte der
Innenminister am Rande des Tennis World Team Cups in Düsseldorf.
Damit
liegt Schily auf einer Wellenlänge mit Dieter Graf Landsberg-Velen,
Vorsitzender des NOK-Bewerbungs-Beirats. Insbesondere die vielen in Riesa
geplanten Kampfsport-Entscheidungen kommen auf den Prüfstand. Von staatlicher
Seite werde laut Schily vor allem ein Beitrag dazu geleistet, dass "die
Verkehrsfragen optimal gelöst werden". Die bei der nationalen Entscheidung
unterlegenen Mitbewerber sollten sich darüber im Klaren sein, "dass dies
keine Leipziger oder sächsische Olympiabewerbung ist. Nur als deutsche
Bewerbung hat sie eine Chance. Wir müssen alle an einem Strang ziehen."
Beim
zweitägigen Symposium "Olympische Dimensionen" in Berlin zum Gedenken
an den vor sieben Jahren verstorbenen deutschen Sportlenker Willi Daume war die
NOK-Bewerbung Thema Nummer eins. Bei dem Ausscheidungsrennen der Bewerber durch
das IOC-Exekutivkomitee im Juni 2004 würden nur harte Fakten zählen,
wiederholte IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Die Auswahl von vier bis sechs
Kandidaten wird laut Bach über ein Computermodell errechnet. So wird die Zahl
der vorhandenen Hotelbetten eingegeben und mit einem vom IOC festgelegten
Wahrscheinlichkeitsfaktor multipliziert. Heraus kommen müsse die Zahl 42 000.
Dirk
Thärichen, einer der Geschäftsführer der Leipzig 2012 GmbH, sagte: "Wir
prüfen derzeit, ob beispielsweise unsere 2600 geplanten Städtewohnungen für
Olympia das IOC überzeugen." Ein hektisches Überarbeiten des Konzeptes
sei indes der falsche Weg: "Wir müssen unsere Unterlagen nicht jetzt,
sondern am 15. Januar beim IOC abgeben. Es hat sich schon bei der nationalen
Phase bewährt, sich an den anderen Bewerbern zu orientieren, um eigene Stärken
hervorzuheben. Noch wissen wir zu wenig von den Mitbewerbern. Wenn wir unser
endgültiges Konzept zu früh veröffentlichen, können sich die anderen nur an
uns orientieren." Thärichen bot inBerlin allen Kapazitäten aus Politik,
Sport und Wirtschaft an, mitzuhelfen: "Unsere Tür steht offen. Wir können
nicht jeden Olympia-Experten selbst ausgraben. Niemand sollte sich zurück
lehnen und später sagen: Hättet ihr mich mal gefragt." Dass alle Partner
an einem Strang ziehen müssen, ist den regional Verantwortlichen bewusst. So
sagte der sächsische Olympia-Staatssekretär Wolfram Köhler: "Wer den
Schulterschluss verlässt, der gefährdet die Kandidatur."
| Deutschland - Hamburger Morgenpost |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Dieckmann-Duell: Markus war der Hit
Beachvolleyball-Masters Endspielsieg für den Europameister / 33000 feierten
Die Zahlen sprechen für sich. 33000 Hamburger strömten in vier Tagen zum Masters auf den Rathausmarkt, ließen sich vom Charme des Beachvolleyballs verzaubern. Hochklassiger Sport, Party bis zum Abwinken und zwei überglückliche Gewinner-Teams - das Konzept von Tourdirektor Frank Mackerodt ging auf.
Der Macher avancierte in den letzten beiden Tagen zum Marathon-Mann, absolvierte Termine am Fließband. "Sonnabend war ich beim HSV, danach bin ich zur Abschlussparty in Hagenbecks Tierpark gehetzt, um abschließend noch bei der Players Night der `Beacher' zu erscheinen", verriet er grinsend. Gestern gings dann nach der Siegerehrung direkt weiter zum Heimspiel der Blue Devils. Der Stress war dem gewichtigen Organisator, der die müden Augen hinter einer Sonnenbrille versteckte, nicht wirklich anzumerken.
Sehr ausgeschlafen präsentierten sich dagegen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann. Das Duo harmonierte perfekt, ließ im Finale Christoph Dieckmann sowie Andreas Scheuerpflug keine Chance. Die Europameister kassierten für ihren Triumph 3500 Euro. "Zwischen meinem Bruder und mir herrscht auf dem Platz keine besondere Rivalität. Heute war einfach die Tagesform entscheidend", sagte Markus, der mit seinem Spielwitz begeisterte. Die größte Überraschung waren für Mackerodt allerdings Thomas Krüger und Kay Matysek. Die Newcomer besiegten immerhin die favorisierten Jörg Ahmann und Axel Hager, scheiterten erst im Halbfinale an Dieckmann/Scheuerpflug. Trotz der Pleite waren die beiden so euphorisiert, dass sie hinterher ihre völlig verschwitzten T-Shirts in die johlende Menge feuerten.
Bei den Frauen durften sich Ines Pianka und Tonya Williams über den Siegerscheck in Höhe von 2700 Euro freuen. Nach der verletzungsbedingten Absage Stephanie Pohls (Augenentzündung) war die Konkurrenz so ausgeglichen wie selten. Titelverteidigerin Okka Rau schaffte es nicht mit Ersatzpartnerin Maike Friedrichsen den erhofften Durchmarsch zu starten, strich frühzeitig die Segel. Den Zuschauern wars egal, an allen Tagen wogte die La Ola über die rammelvollen Tribünen, heizten DJ's den feierwütigen Fans ein. Diese viertägige Strandfete war der Hammer!
Ergebnisse
Damen Spiel um Platz 3 Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) -
Claudia Frank/Ulrike Schmidt (Münster) 21 (2113, 1821, 1511) Finale Ines Pianka/Tonya
Williams (Hamm) - Susanne Lahme/Danja Müsch (Köln) 21 (2117, 1121, 157)
Männer Spiel um Platz 3 Julius Brink/Kjell Schneider (Leverkusen/Kiel) - Thomas
Kröger/Kay Matysik (Belgien/Berlin) 21 (2422, 1921, 1917) Finale Markus
Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) - Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug
(Berlin) 20 (2115, 2115)
Alexander
Herr
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 26. Mai 2003 |
Beachvolleyball: Großer Sport und gute Stimmung - das Fest geht weiter.
Hamburg - Jürgen Wagner (Moers) und Bernd Schlesinger (Hamburg), die Trainer der Endspielteilnehmer, saßen auf der Tribüne in der obersten Reihe nebeneinander und freuten sich über das hohe Niveau unter ihnen. "Alle Paare haben gegenüber 2002 noch mal Fortschritte gemacht", zog Schlesinger nach vier Tagen Beachvolleyball auf dem Rathausmarkt Bilanz. Dass Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (Berlin) am Ende Wagners Europameistern Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (Moers) klar mit 15:21, 15:21 unterlagen, nahm Schlesinger gelassen zur Kenntnis: "Der finale Unterschied besteht momentan nur in der Tagesform." Mit seinem Bruder Christoph hatte Markus Dieckmann das Hamburger Vodafone Masters bereits 1999 und 2000 gewonnen.
Umkämpfte Matches waren ansonsten an der Tagesordnung, weil inzwischen immer mehr deutsche Teams professionell auf Sand bauen; erfahren mussten das in Hamburg auch die mit einer Wildcard aufschlagenden Jody Holden/Conrad Leinemann. Die Weltranglistenzwölften aus Kanada wurde nach einem Sieg und zwei Niederlagen gegen die deutschen Meister Hikel/Polte und das Nachwuchsteam Ambelang/Rieke Neunte. "Wir hatten uns das etwas leichter vorgestellt", gab Holden später zu.
Als Fünfte, wenn auch erneut ohne Turniersieg in Hamburg, gaben die Olympiadritten Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/Eimsbüttel) ihrem Publikum die Ehre. Nach einer - von einer Behandlungspause Ahmanns (Entzündung am Muskelansatz des rechten Oberschenkels) gestörten - Niederlage gegen Kröger/Matysek und insgesamt drei Siegen kam mit dem 21:19, 19:21, 12:15 gegen Dieckmann/Scheuerpflug das vermeidbare vorzeitige Aus.
Besonders Hager demonstrierte mit neu definierten Muskelpartien an Beinen und Schultern seinen verbesserten Fitnesszustand, Folge von bis zu fünf Krafteinheiten pro Woche. "Schade nur, dass Jörg seit vier Monaten kränkelt", meinte Hager, "aber ich bin sicher, wir werden in dieser Saison wieder vorn angreifen." Der gelegentliche Streit vergangener Jahre sei vergessen, "wir treten jetzt anders auf und konzentrieren unsere Energie komplett auf die Gegner".
Während des Frauenfinales, das Tonya Williams/Ines Pianka (Münster) gegen die deutschen Vizemeisterinnen Danja Müsch/Susanne Lahme (Vellmar/Reggio Emilia) 21:17, 11:21, 15:7 gewannen, saß Okka Rau in Kiel am Krankenbett ihrer Partnerin Stephanie Pohl. Die darf nach ihrer schweren Hornhautentzündung wohl morgen die Klinik verlassen. Die drohende Augenoperation und damit das Olympiaaus für 2004 scheinen abgewendet. Schon am nächsten Wochenende wollen sie wieder zusammen spielen. Für ihren Auftritt mit Altmeisterin Maike Friedrichsen (32), beide wurden nach einem Sieg und zwei Niederlagen Neunte, erntete Rau dennoch Komplimente. "Sie ist wesentlich athletischer und dynamischer geworden", meinte Siegfried Köhler, der Sportdirektor des Deutschen Volleyball-Verbandes.
Gewonnen
hat auch die Veranstaltung. "Nach diesem erneuten Erfolg ist das Turnier
vom Rathausmarkt nicht mehr wegzudenken", versprach Jürgen Schmidt,
sportpolitischer Sprecher der Hamburger SPD. Er machte zudem den Vorschlag, das
Event im nächsten Jahr zusammen mit den Hamburger Schulmeisterschaften durchzuführen.
Organisator Frank Mackerodt wäre "gerne" dazu bereit.
(str/rg)
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel