News

Dienstag, 27. Mai 2003 

Norderney: Erster Tourstopp am Strand
Suhler verpflichten erste Profi-Spielerin
Volleyball-Mädels in Topform
Moculescu macht seinen Volleyballern Dampf
Talente schaffen Sprung zu Weltmeisterschaften
Jil Döhnert freut sich auf Kuala Lumpur

Volleyball in Fischbek: Bei Anruf Vertrag

Mai 2003

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Deutschland - Renault Beach Cup-News 

Dienstag. 27. Mai 2003

Norderney: Erster Tourstopp am Strand

Dritter Aufschlag zur Renault Beach Cup Serie 2003: Vom 06. – 08. Juni 2003

werden zum ersten Mal spannende Volleyball-Matches im weißen Sand der ostfriesischen Insel Norderney ausgetragen. Eingebunden in das White Sands Festival erlebt der Renault Beach Cup an Pfingsten eines der heißesten Turniere der Saison.

Dieser Tourstopp ist topp: Nach den Stadtturnieren in München und Leipzig dürfen sich Deutschlands Beach-Volleyballer endlich am Strand austoben! Damit wandelt der Renault Beach Cup auf den Spuren der Geschichte dieser faszinierenden Sportart. Back to the Roots!

Das zeitgleich stattfindende White Sands Festival ist zusätzlicher Garant für einen Event der Extraklasse auf der beliebten Urlaubsinsel: Deutschlands beste Wind- und Kitesurfer kämpfen vor dem Nordstrand um den Titel im German Windsurf Cup. Und waren es nicht kalifornische Surfer, die in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts dem Beach-Volleyball seinen Weg bereiteten? Während die Surfer täglich ab 10 Uhr mit Wind und Wellen kämpfen, pritschen und baggern Deutschlands Top-Beacher von Freitag bis Sonntag auf insgesamt 5 Courts um offizielle Ranglisten-punkte, Preisgelder und den Sieg. Abends sind Surfer, Beacher und die vielen Fans dann vereint:

Gemeinsam wird am Strand fachgesimpelt, gefeiert und getanzt. Das Unterhaltungsprogramm startet mit der Opening Party am Freitag Abend, erlebt seinen Höhepunkt mit der offiziellen NDR 2 White Sands Party am Samstag und endet in der Desperados Special Night am Sonntag. Musikalisch heizen Hamburger Top-DJ’s kräftig ein und ein brasilianischer Drummer namens Dominico Desantolo zelebriert Percussion der Extraklasse. Keine Frage: Das White Sands Festival Norderney verspricht echtes Beach-Feeling, tollen Sport, Spannung pur und party all day long...Nix wie hin!

Beachtime Norderney:

Freitag, 06. Juni ab 13.00 Uhr  Qualifikation Frauen und Männer
Samstag, 07. Juni ab 09.00 Uhr Hauptfeld Frauen und Männer
Sonntag, 08.Juni ab 09.00 Uhr Hauptfeld Frauen und Männer
  ca. 14.30 Uhr   Finale Frauen
  ca. 15.30 Uhr  Finale Männer
  anschließend Siegerehrung

 

Deutschland - Freies Wort 

Dienstag. 27. Mai 2003

Suhler verpflichten erste Profi-Spielerin

Suhl - Magdalena Sadowska ist die erste Spielerin, die beim VfB 91 Suhl einen Profivertrag für die 1. Volleyball-Bundesliga unterschrieb. Die gebürtige Polin ist 23 Jahre alt und war vergangene Saison mit dem SK RA Warschau in der Champions League vertreten.

Magdalena spielt auf der Außenangreifer-Position und ist 1,83 m groß. Zuvor war bereits Evis Hofverberg als Neuzugang vorgestellt worden, die unter Halbprofi-Bedingungen für den VfB spielen wird.

 

Deutschland - Ostsee-Zeitung 

Dienstag. 27. Mai 2003

Volleyball-Mädels in Topform

Guter 9. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der D-Jugend

Bergen (OZ) Von 735 deutschen Teams qualifizierten sich die D-Jugend-Volleyballerinnen des VfL Bergen für die Deutschen Meisterschaften, die am 24. und 25. Mai in Nordhorn ausgetragen wurden. Als eines von 16 Teams reisten die zwölf Bergener Spielerinnen nun am vergangenen Wochenende an die holländische Grenze, um sich gegen die Besten ihrer Altersklasse in Deutschland zu behaupten. Ssie schlugen sich wacker und kämpften sich auf den 9. Platz.

Wahrscheinlich war es die Nationalhymne, die vor Spielbeginn abgespielt wurde, die die jungen Bergenerinnen zunächst nervös machte. Denn am ersten Spieltag, am Samstag, zeigten die zwölf Insulanerinnen ein eher unsicheres Spiel. Lediglich eins von vier Spielen konnten sie für sich entscheiden, wobei jedoch viele Spiele nur knapp verloren wurden. Am Sonntag standen die Volleyball-Mädels siegessicher im Feld und auch die Fans gaben bis zur Heiserkeit lautstarke Unterstützung. Alle Sonntags-Spiele konnten gewonnen werden und das VfL-Team schaffte es auf einen zufriedenen Mittelfeldplatz.

W. R.

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Dienstag. 27. Mai 2003

Moculescu macht seinen Volleyballern Dampf

Bundestrainer Stelian Moculescu macht der Volleyball-Nationalmannschaft Dampf. "Wir kommen auf dem Weg in die Weltspitze zwar vorwärts, aber zu langsam", sagte 53-Jährige nach dem 0:3 und 1:3 zum Weltliga-Auftakt bei Weltmeister Brasilien. Anstelle eines Stadtbummels verordnete er seinen Zwei-Meter-Riesen in Sao Paolo drei Trainings-Einheiten innerhalb von 24 Stunden: "Wir sind jetzt in der entscheidenden Phase, scheinbar begreifen das aber nicht alle. Also müssen wir üben."

Vorbereitung auf EM

Der von Moculescu "entscheidend" genannte Zeitraum beinhaltet neben der Weltliga (Deutschland trifft am 31. Mai und 1. Juni in Matosinhos auf Portugal) die Europameisterschaft im September, die ebenso in Deutschland ausgespielt wird wie die Olympia-Qualifikation Anfang 2004. Danach wird deutlich, ob der von Moculescu am 1. Januar 1999 übernommene Auftrag, die in die Bedeutungslosigkeit abgerutschten Volleyballer (zuvor 28 Niederlagen in 30 Länderspielen) in die Weltspitze zu führen, eine "mission impossible" ist.

Junge Spieler sollen nachrücken

In den vier Jahren unter der Regie des gebürtigen Rumänen entstand eine neue Mannschaft, die immerhin schon die Olympiasieger Jugoslawien und Niederlande sowie die Weltliga-Gewinner Russland und Kuba und damit den Großteil der Weltelite besiegte. "Wir können ganz oben ankommen, wenn noch ein paar junge Spieler nachrücken", sagt Moculescu, der in seiner Karriere bereits mehr als 20 nationale Titel und mit der Nationalmannschaft 1999 die Studenten-WM gewann: "Unser Kader ist einfach zu dünn:"

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Dienstag. 27. Mai 2003

Talente schaffen Sprung zu Weltmeisterschaften

Doppeltes Erfolgserlebnis für Deutschlands Volleyball-Talente. Der weibliche Nachwuchs löste in Istanbul mit Siegen gegen Bulgarien (3:1), Georgien (3:0) und Gastgeber Türkei (3:1) souverän das Ticket für die WM-Endrunde vom 6. bis 14. September in Malaysia. Die männliche U20-Auswahl schaffte den Sprung zur WM durch einen zweiten Platz in der Qualifikationsrunde in Spergau.

Die Junioren verloren in Spergau nach Siegen gegen Lettland (3:1) und Portugal (3:0) zwar im entscheidenden Match um den Gruppensieg mit 0:3 gegen Serbien und Montenegro, schafften aber als einer der besten Gruppenzweiten den Sprung zur WM-Endrunde vom 23. bis 30. August im Iran. Das Nachwuchskonzept des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) trägt offenbar Früchte: Beide Auswahlmannschaften durften in der vergangenen Saison in der Bundesliga mitspielen.

 

Deutschland - www.westline.de  

Dienstag. 27. Mai 2003

Jil Döhnert freut sich auf Kuala Lumpur

Mit Juniorinnen für WM qualifiziert

Münster (26. Mai 2003) - Istanbul war am Wochenende ein gutes Pflaster für die deutschen Volleyball-Juniorinnen und damit auch für Jil Döhnert: Die USC-Spielerin sicherte sich mit ihren Mannschaftskolleginnen durch den ersten Platz in der WM-Qualifikationsgruppe D das Ticket für Weltmeisterschaften vom 6. bis 14. September in Kuala Lumpur in Malaysia.

Den deutschen Nachwuchsspielerinnen um Bundestrainer Rudi Sonnenbichler gelang zum Auftakt ein 3:1 (25:20, 22:25, 25:20, 27:25)-Erfolg über Bulgarien. Anschließend ließ man Georgien beim glatten 3:0 (25:17, 25:13, 25:10)-Sieg keine Chance. Und auch im entscheidenden Duell gegen den hoch eingeschätzten und bis dato noch ohne Satzverlust antretenden Gastgeber Türkei zeigten sich die deutschen Volleyballerinnen nervenstark, siegten mit 3:1 (25:11, 25:23, 11:25, 25:15).

Die Mannschaft ist natürlich überglücklich, berichtete gestern Volker Döhnert, der von seiner Tochter per SMS über die freudige Nachricht direkt nach dem Spiel unterrichtet worden war. Die 17-jährige Gymnasiastin, die auch im kommenden Jahr noch zur Juniorinnenklasse gehören wird, ist die einzige USC-Spielerin im Kreis der erfolgreichen Crew, die bis auf ganz wenige Ausnahmen vom VC Olympia Sinsheim gestellt wird. Sinsheim hatte sich in der vergangenen Bundesliga-Saison unter der Regie von Sonnenbichler ganz dezidiert auf die WM-Saison vorbereitet, hatte dabei fünf Siege feiern können, darunter einen gegen den USC Münster. Für die 1,82 große Münsteranerin, die im vergangenen Jahr bereits im deutschen Team bei den Junioren-Europameisterschaften stand, bietet sich wieder eine gute Gelegenheit, auf internationalem Parkett Erfahrung zu sammeln.

na

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Dienstag. 27. Mai 2003

Volleyball in Fischbek: Bei Anruf Vertrag

Hamburg - Horst Lüders (59) kann es nicht mehr hören. "Dass Hamburg jetzt auf Spitzensport setzt, widerspricht meinen derzeitigen Erfahrungen", sagt der Manager des TVF Phoenix. Trotz Platz drei in der Bundesliga und der erstmaligen Teilnahme-Möglichkeit am CEV-Europapokal lässt sich seit Monaten kein neuer Hauptsponsor für seine attraktiven Volleyballerinnen finden.

Die Zeit drängt. Bis Ende dieser Woche kann Lüders den unterschriebenen Einjahresvertrag mit Zuspielerin Jelena Keldibekowa und deren Mann, Co-Trainer Jonny de Westreicher, einseitig kündigen. Am 1. Juni träte er in Kraft. Die Tschechinnen Zdena Loksova und Jana Vavrova sind derweil mit der vagen Hoffnung nach Hause gefahren, dass der Manager sich - wie versprochen - "demnächst meldet". In Hamburg warten Lidia Tschumakowa und Anca Popescu auf diesen Anruf. Marina Tschuksejewa wird Fischbek nicht verlassen, die 39-Jährige will aber nächste Saison nur spielen, wenn das Team konkurrenzfähig bleibt. "Das werden wir schaffen", glaubt Lüders. 210 000 Euro stehen ihm bisher zur Verfügung - und Mittelblockerin Christina Benecke, die einen Vertrag bis 2004 hat.

Mit Kerstin Ahlke und Nicole Fetting ist sich Lüders inzwischen einig, die Talente Margarethe Kozuch, Johanna Barg und Imke Wedekind möchte er gern vom Zweitligaclub CVJM holen. Deren Trainer Helmut von Soosten, der im November wohl Juniorinnen-Nationaltrainer wird, sperrt sich bislang gegen den Transfer: "Ich kann meinen Spielerinnen den Wechsel erst empfehlen, wenn ich weiß, was in Fischbek passiert."

Klärungsbedarf besteht für ihn vor allem in der Trainerfrage. Amtsinhaber Knut Rettig will ins Management wechseln, Gespräche mit dem möglichen Nachfolger Olaf Kortmann hat Lüders vorerst abgelehnt: "Ich habe Wichtigeres zu tun. Ich muss Geld besorgen." 

rg

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel