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| International - FIVB-News |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
FIVB
lanciert SWATCH-FIVB World Tour
Mit
neuen Partnern wird eine neue Ära eingeläutet.
Berlin,
Deutschland, 2. Juni 2003 - Am Montag wurde in Berlin anlässlich einer
Pressekonferenz der Startschuss zur SWATCH-FIVB World Tour im Beachvolleyball
gegeben. Im Beisein des Berliner Bürgermeisters, der Verantwortlichen des
Deutschen Volleyballverbandes, der Organisatoren des Berliner Grand
Slam-Turnieres und der Vertreter des neuen Titelsponsors Swatch wurde eine neue
Ära eingeläutet in der boomenden Sommersportart.
Der
Volleyballweltverband FIVB kündete auch offiziell die Vergabe der
Weltmeisterschaften 2007 an Berlin an. Nach Rio 2003 und Los Angeles 2005 wird
die WM damit erstmals nach Deutschland vergeben. Der sportfreundliche Berliner Bürgermeister
Klaus Wowereit drückte seine grosse Zufriedenheit über die Vergabe aus :
"Mit Beachvolleyball und der Stadt Berlin haben wir die richtige
Kombination, um der Welt zu zeigen, dass wir eine tolle Weltmeisterschaft
organisieren können. " Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Engagement
des neuen Titelsponsors der World Tour gewürdigt.
Die
Firma SWATCH ist weltweit der grösste Produzent von Uhren , Zeitmessanlagen und
Skoreboards im Sport. " Für uns ist SWATCH der ideale Partner", würdigte
der Generalmanager der FIVB, Jean-Pierre Seppey, die erfogsversprechende
Zusammenarbeit, " Swatch steht für Qualität, technische Innovation, Stil
und Lebensstil und passt damit Perfekt zum Image des Beachvolleyballs." An
der Pressekonferez wurde zum ersten Mal die neueste Kreation des Hauses, eine
spezielle Beachvolleyball-Uhr, die auch käuflich erworben werden kann,
vorgestellt. Zudem werden zum ersten Mal an allen Events der World Tour
Geschwindigkeitsmessanlagen für den Service und elektronishe Anzeigetafeln
eingeführt.
Swatch-Präsident
Michele Sofisti zeigte sich überzeugt davon, dass die neue Partnerschaft
erfolgreich sein wird und sprach von einem langfristig geplanten Engagement
seines Unternehmens.
Dieses
Jahr wird Berlin zum ersten Mal in den Status eines Grand Slam-Turnieres erhoben
, was abgesehen von der WM dem höchsten Niveau entspricht. "Wir haben das
Ziel zu zeigen, dass Berlin in den nächsten Jahren bis zur WM 2007 weltweit zum
besten Platz für Beachvolleyball wird ," umriss Werner von Moltke, der
ambitiöse Präsident des Deutschen Volleyballverbandes, die ehrgeizige
Zielsetzung.
Zudem
wartete die FIVB mit einer besonderen Neuerung auf: Unter der Schirmherrschaft
des Umweltschutzprogrammes der UNO und in Zusammenarbeit mit Global Sports
Alliance wurde die sogenannte Eco-Flagge präsentiert. Diese Flagge wird an
allen Beachvolleyball-Events wehen und steht für ein Bekenntnis zum
Umweltschutz im Zusammenhang mit Beachvolleyball. Organisatoren, Zuschauer und
Spieler sollen zu einem umweltverträglicheren Verhalten im Rahmen ihrer
Sportveranstaltung angehalten werden " nach dem Motto " Haltet die Strände
sauber". " Die FIVB ist der erste Sportverband, mit dem wir diese
Allianz einegehen", sagte der Executive Direktor von Global Sports Alliance,
der Japaner Tatsuo Okada. " Die FIVB teilt mit uns die Vision, dass Sport
wesentlich zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung beitragen
kann."
| Deutschland - Harke (Nienburg) |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Um Haaresbreite das Spiel um Platz fünf verpasst
Rottenburg
am Neckar (DH). Mit dem achten Platz bei der Deutschen Meisterschaft gehören
die Nachwuchs-Volleyballer des TKW Nienburg in Spielgemeinschaft mit der SV
Holdenstedt zu den zehn besten D-Jugend-Mannschaften Deutschlands. Zum Auftakt
der Titelkämpfe ging es gleich gegen den Ausrichter und Mitfavoriten TV
Rottenburg. Bis zum Stand von 20:18 für die Leintörschen lag eine Überraschung
in der Luft.
Mit Unterstützung der Zuschauer setzte sich Rottenburg dann aber doch mit 25:21
und 25:15 durch. Dank der Siege gegen den ASV Dachau (17:25, 25:19, 15:9) und
den VV Human Essen (25:17, 25:23) erkämpften die Nienburger Talente immerhin
den zweiten Platz in der Vorrundengruppe und erreichten damit die Runde der
letzten Zwölf.
Gegen
den zum erweiterten Favoritenkreis gezählten VC Gotha bot der TKW seine stärkste
Leistung. Mit hervorragenden Abwehrleistungen und platzierten Angriffen wurde
Gotha mit 25:18 und 25:15 aus dem Titelrennen geworfen und der Einzug in die
Runde der letzten Acht war geschafft.
Dann
gab es allerdings gegen den späteren Meister TSC Berlin, dessen Leistungsträger
bereits ein Volleyball-Internat besuchen und deshalb optimal vorbereitet zur DM
fahren konnten, wenig zu holen. Zumindest im zweiten Satz schlugen sich die
TKW-Jungen aber wacker (12:25, 18:25). Nur um Haaresbreite wurde gegen den TSV
Bleidenstadt der Einzug ins Spiel um Platz fünf verpasst. Beim 23:25 und 27:29
hatte am Ende der Glücklichere die Nase vorn.
Zum
Abschluss war der TKW, der mit nur fünf Spielern den kleinsten Kader des
Turniers stellte, mit den Kräften am Ende. Mit 20:25 und 15:25 gegen den VC
Dresden reichte es "nur noch" zum achten Rang. Hinter dem TSC Berlin
belegten Rottenburg und der SCC Berlin die weiteren Medaillenplätze.
| Deutschland - Bonner General-Anzeiger |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Für Markus Dieckmann gab's Lob von der Mama
Bonner Oberbürgermeisterin zeichnet im "Gangolf.com" erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler aus
Bonn. (scht) Von American Football über Golf bis hin zum Volleyball hatte sich im Eventcenter der Sparkasse "Gangolf.com" ein bunter Querschnitt durch die Bonner Sportarten zur diesjährigen Sportlerehrung eingefunden. Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann überreichte den Spitzen-, Nachwuchs- und Seniorensportlern der Bundesstadt Urkunden und Sachpreise für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2002.
Bei
den Spitzensportlern wurde das Senior Flag Team der Bonn Gamecocks für den 1.
Platz bei den Deutschen Meisterschaften (DM), die Basketball-Damen der BG
Rentrop für den Vize-Meistertitel bei den DM ausgezeichnet.
Das Badminton-Doppel Marc Hannes und Ian Maywald vom 1. BC Beuel belegte bei der
DM den dritten Platz, Markus Dieckmann gewann Europameisterschafts-Gold im
Beach-Volleyball.
Julia Busch von Golf-Club Bonn-Bad Godesberg in Wachtberg wurde für den ersten Platz bei den DM der Golflehrerinnen ausgezeichnet, Ilona Schlegel (Melpomene Bonn) für ihren dritten Platz beim 100-Kilometer-Lauf der DM.
Der Säbelfechter Jürgen Nolte (OFC Bonn) kehrte mit der Goldmedaille von den Europameisterschaften der Senioren zurück und durfte sich ebenso über die Auszeichnung seiner Heimatstadt freuen wie seine Vereinskameradin Ute Wessel (1. Platz im Damenflorett-Einzel bei der (Senioren-DM). Bei den Nachwuchssportlern wurden unter anderem Dominik Göbel und Tobias Trzoska (beide Oberkasseler Wassersportverein) für den Titel bei den DM im C II-Kanadier sowie Dennis Rosenthal vom Bonner Box Club für seinen dritten Platz bei der Jugend-DM geehrt.
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Rekordbeteiligung
bei YoungBeach
Der Hamburger Volleyball-Verband verzeichnete für sein Turnier am Falkensteiner Ufer im Rahmen der Young-Beach-Serie eine Rekordbeteiligung: Insgesamt 20 Jungen- und 27 Mädchenteams hatten teilgenommen.
Hier sind die Platzierungen: Mädchen: 1. Nadine Gabbert (20)/Maike Schwamm (20), 2. Karla Vollert (15)/Juliane Funke (15), 3. Marie-Christin Schmidt (14)/Alexandra Schuda (14)und Nazli Mercanoglu (18)/Margaux Weiß (18); Jungs: 1. Marco Jäckel (19)/Christoph Lange (18), 2. Arne Semsrott (15)/Christoph Matthes (15), 3. Platz nicht ausgespielt.
Auch am kommenden Sonnabend wird in Schwarzenbek gespielt. Die Teilnahme ist wie immer einfach: Bis 10 Uhr bei der Turnierleitung melden und mitmachen. Weitere Informationen gibt es unter www.youngbeach.de.
| Hamburg - Ahrensburger Zeitung |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Ahrensburg
- Die Volleyball-Damen des Ahrensburger TSV, die in der Bezirksoberliga Rang
drei belegten, suchen für die kommende Serie Verstärkungen. Training ist
montags und donnerstags von 18 bis 20 Uhr in der Heimgarten-Schule. Nähere Auskünfte
gibt Almuth Zürcher-Hinze unter Telefon 040/605 53 47.
Az
| Schweiz - Appenzeller Zeitung |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Hansruedi
Messmer entlastet sich nach 16 Jahren Aufbauarbeit für den Volleyball-Club
Appenzell-Gonten
Herisau/urnäsch.
Er machte aus der Dorfmusik Oberegg eine Show- und Unterhaltungsband mit
Anerkennung weit über die Grenzen und stampfte in Gonten einen Volleyball-Club
aus dem Boden, der heute 24 Mannschaften bis in die nationale Spitze umfasst.
Jetzt entlastet sich «Mister VBC» Hansruedi Messmer etwas.
Noch
am letzten Mittwoch glaubte Hansruedi Messmer, er könne sich aus allen sechs Ämtern,
die er bis dato beim VBC Appenzell-Gonten ausübte, zurückziehen und einfaches
Clubmitglied werden. Doch das hat nicht ganz geklappt. «Ein grösserer und ein
kleinerer Job» sind ihm nach der Hauptversammlung mangels personeller
Alternativen geblieben. Messmer wird weiterhin für die drei
Nationalliga-Mannschaften der «Appenzeller Bären» zuständig sein und auch
den Kostümball (neben dem ebenfalls von ihm auf den Appenzeller
Landsgemeindeplatz gelotsten Beachvolley-Turnier die Haupteinnahmequelle)
betreuen. Bei letzterer Aufgabe zeichnet sich allerdings ein Stabwechsel ab.
«Super-Leute»
gefunden
Dass
er sich nochmals überreden liess, ist für Messmer insofern selbstverständlich,
da es nicht seine Art ist, nach 16 Jahren Aufbauarbeit einfach zu denken: «Nach
mir die Sintflut». Dass ein Rückzug von der Vereinsspitze in diesem Sinne möglich
ist, zeigt das Beispiel MGO Oberegg, wo er sich 15 Jahre ähnlich intensiv
engagierte und viel erreichte, nun aber wieder simpler Musikant ist. Der Rückzug
beim VBC habe ihm schon zu schaffen gemacht. Nun aber erklärt sich Messmer überzeugt,
dass «Super-Leute» seine Aufgaben übernommen haben. Insbesondere die Arbeit
als sportlicher Leiter, wo es um Spielpläne, Hallenkoordination usw. der zwei
Dutzend Mannschaften geht, sei sehr aufwendig. Insgesamt habe er sich von 100
auf 20 Prozent entlasten können, meint Hansruedi Mesmer.
Herr
der Kläranlagen
Dies
sei allerdings auch dringend nötig, denn beruflich hat der 51-jährige gelernte
Mechaniker eine neue Aufgabe als Klärwerkmeister in der ARA Herisau-Bachwies übernommen,
wo inzwischen die Fäden für 36 Abwasseranlagen und -pumpen der ganzen Region
Hinterland zusammenlaufen und 16 Mitarbeiter zu führen sind. Wer Messmer kennt,
weiss, dass auch hier sein ganzer Ehrgeiz angestachelt wurde und er volle Arbeit
leisten und Verantwortung übernehmen wird. Zurück zum VBC: Gefragt nach den grössten
Erfolgen und den weniger erfreulichen Marksteinen nennt Messmer zunächst den
Aufstieg der Frauen innert zwei Jahren von der 3. in die 2. Liga, als er als
Trainer und Coach amtete. Dann das Coaching der Junioren B, bei denen alle seine
drei Söhne Sascha, Dominik und Marc spielten und zusammen Schweizer Meister
wurden. Oder der erstmalige Aufstieg der Herren in die 1. Liga, wo Messmer sah,
dass seine bei der Gründung des Vereins selber gesteckte Zielsetzung, in jeder
Liga eine Mannschaft zu etablieren - irgendwann auch in der NLB oder gar der NLA
- noch mit ungläubigem Lachen quittiert wurde, langsam aber stetig Wirklichkeit
wurde.
Die
Kehrseite
Als
es dann aber so weit war und die «Appenzeller Bären an der absoluten
nationalen Spitze mitmischelten, kam für Messmer auch die Ernüchterung: «Es
geht - wie bei anderen Sportarten - auf diesem Niveau nur noch ums Geld». Das
Vorhaben, mindestens mit der halben Mannschaft aus den eigenen Reihen da
mitzuwirken, erwies sich als Illusion. Und die Zuschauerzahl brach ein, wenn man
in der zweiten Meisterschaftshälfte nicht mehr um den Titel mitspielen konnte.
«Ich würde nicht mehr alle Kraft für einen Aufstieg in die NLA einsetzen»,
sagt Messmer, der aber gleichzeitig betont, er bereue keine Minute. Und übrigens
- selber aktiv Volleyball gespielt hat er nie. «Ich habe ein absolutes
Anti-Ballgefühl». Die Söhne haben ihr Volleyball-Talent von ihrer Mutter, die
mit über 50 Jahren immer noch aktiv ist.
Hanspeter Strebel
| Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Iserlohn/Schwerte: Neue Ära hat begonnen
Iserlohn.
(um) In Iserlohn brach am Dienstag ein neues Volleyball-Zeitalter an. Die
Spielgemeinschaft Iserlohn/Schwerte traf sich zum Trainingsauftakt in der
Almelohalle. Acht Damen kamen, eine (Melanie Lutz) allerdings nur um
mitzuteilen, dass aus beruflichen Gründen nicht mit ihr zu rechnen sei.
Drei
weitere (Britta Dröge, Britta Jung und Saskia Spieß) waren verhindert, zählen
aber zum Regionalkader, der somit zehn Köpfe umfasst. "Das Gerüst
steht," stellte Trainer Norbert Krause fest. Aber noch ist die Personalakte
nicht geschlossen. "Wir schauen uns weiter um, vielleicht kommt noch die
eine oder andere Spielerin dazu", sagte der sportliche Leiter Carsten
Limberg. Über Leistungsvermögen und Ziele der neuformierten Mannschaft wollte
Trainer Krause noch nichts sagen. "Erst mal sehen, welches Potenzial da ist
und ob die Chemie stimmt"" blickt er gespannt den ersten Übungseinheiten
entgegen.
Die
haben in dieser und der nächsten Woche zunächst einmal Schnuppercharakter.
"Nächsten Freitag", so Krause weiter, "können dann klare
Entscheidungen fallen." Unterstützt wird der Ex-Hohenlimburger von Michael
Schicktanz als Co-Trainer. Gemeinsam wollen die beiden eine Vorbereitung
gestalten, deren genaue Inhalte noch definiert werden müssen. Eines ist
allerdings klar: "Intensiv", so Krause, soll sie sein.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Erstmals
ein Grand Slam in Berlin
Jetzt
ist es amtlich. Der Vertrag für die Weltmeisterschaften im Beachvolleyball 2007
in Berlin ist unterschrieben. "Wir haben den Anspruch, eine internationale
Sportmetropole zu sein. Deshalb freuen wir uns, diese WM nach Berlin zu
bekommen", sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bei der
Unterzeichnung des Kontraktes im Roten Rathaus durch den Senat, den Weltverband
FIVB und den Deutschen Volleyball-Verband (DVV). Schauplatz der WM soll der
Pariser Platz am Brandenburger Tor werden.
Bis
dahin genießt Berlin neben Los Angeles, Marseille und Klagenfurt jährlich den
Status eines Grand-Slam-Turniers. Dieses Jahr werden erstmals die besten Frauen-
und Männer-Teams der Welt vom 24. bis zum 29. Juni gemeinsam auf dem
Schlossplatz um insgesamt 600 000 Dollar Siegprämie schmettern. "Dieses
Event soll in Zukunft in einem Atemzug mit dem Istaf, der Love-Parade, dem
Berlin-Marathon und dem DFB-Pokalfinale genannt werden", sagte DVV-Präsident
Werner von Moltke strahlend. Unterstützung für sein Vorhaben erhält er von
Jean-Pierre Seppey, Generalsekretär der FIVB. "Ich denke, dass Berlin in
den kommenden Jahren die Beachvolleyball-Hauptstadt weltweit wird."
Okka
Rau und Stephanie Pohl aus Kiel werden diese Entwicklung genau verfolgen. Das
beste deutsche Beachvolleyball-Team freut sich besonders auf die heißen Tage in
der Hauptstadt. Okka Rau: "In Berlin zu spielen, ist einfach geil."
jru
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Beach
World Tour 2003: Saisonauftakt auf Rhodos
Olympiaqualifikation
beginnt für fünf deutsche Männer-Duos!
Nach dem Start der nationalen Beach-Volleyballsaison beginnt in dieser Woche nun auch die internationale Saison der Sandwühler und damit auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2004. Auf Rhodos/Griechenland startet die Swatch World Tour 2003 mit einem Männer-Turnier vom 4.-8. Juni. Mit am Start sind insgesamt fünf deutsche Männer-Duos. Dabei sind die Europameister von 2002, Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser SC), Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide VC Olympia Berlin) sowie die Olympia-3., Jörg Ahmann/Axel Hager (SV Fellbach/Eimsbütteler TV), für das am 6. Juni beginnende Hauptfeld gesetzt. Die Teams Julius Brink/Kjell Schneider (TSV Bayer 04 Leverkusen/FT Adler Kiel) und David Klemperer/Niklas Rademacher (MTV 48 Hildesheim/TSV Giesen) müssen dagegen in der am 4. Juni beginnenden Qualifikation antreten. Die Frauen haben ihren Saisonstart ebenfalls auf Rhodos – das Turnier ist vom 11.-15. Juni.
Bezüglich der Olympia-Qualifikation gilt folgende Regel: Pro Land können sich maximal zwei Teams (je Geschlecht) für Athen 2004 qualifizieren. Dabei kann jedes Duo die besten acht Ergebnisse des Zeitraumes 1.1.2003 – 11.7.2004 einbringen.
Der DVV hat folgende Regelung für seine insgesamt zehn Nationalteams – fünf Frauen- und fünf Männer-Duos - getroffen: Bei den ersten fünf Turniere der World Tour 2003 werden alle zehn Teams vom DVV unterstützt (insbesondere Reisekosten und Heimtrainerzuschuss). Danach folgt eine Zwischenbilanz, für die die vier besten internationalen Turniere der Duos heran gezogen werden. Die dann jeweils drei besten Frauen- und Männerteams erhalten bis zum Jahresende die volle Förderung des DVV. Die zwei aktuellen Spitzen-Duos, Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Stephanie Pohl/Okka Rau, sind dabei "gesetzt" und bekommen die Förderung auf alle Fälle bis zum Jahresende. Beachwart Hinnerk Femerling meint zu der getroffenen Regelung: "Mit dieser Strategie haben wir einen sinnvollen Kompromiss zwischen einer optimalen Förderung der Athen-Teams und gleicher Ausgangsvoraussetzungen für alle gefunden. Jetzt sind wir gespannt, wer das Rennen macht und hoffen, dass sich die Teams nicht nur mit der Teilnahme in Athen begnügen, sondern dort auch um die Medaillen mitspielen."
Gute Nachricht für alle Volleyballfans: Die FIVB hat mit Eurosport einen Kontrakt unterzeichnet, in dem vereinbart wurde, dass von allen 22 Turnieren live oder zeitversetzt Bilder gezeigt werden. Eurosport zeigt am Montag, 9. Juni, von 10.00 – 11.00 Uhr das Finale
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Acht
Weltklasse-Frauen-Nationalmannschaften schlagen in der Schweiz auf!
Alle
Jahre wieder kommt es im beschaulichen Montreux am Genfer See zum Kräftemessen
der weltbesten Frauen-Nationalmannschaften. So auch in diesem Jahr vom 3.-8.
Juni, wenn folgende Teams in Montreux antreten: Italien, Russland, Brasilien,
Japan in Gruppe A. USA, China, Kuba und die Dominikanische Republik in Gruppe B.
Zum nunmehr 19. Mal trifft sich die Weltelite im stärksten von der FIVB
anerkannten Freundschaftsturnier. Die Zuschauerzahlen sind alle Jahre sehr hoch
- für die Spiele am 6. und 7. Juni sind bereits jetzt alle Tickets ausverkauft.
Besonders interessant dürfte dabei das Auftreten von Weltmeister Italien sein. Können die Italienerinnen zeigen, dass der Sensations-Erfolg von Berlin keine "Eintagsfliege" war? Oder rückt der WM-3. Russland die Hierarchie wieder zurecht? Diese und andere Fragen werden bis zum Finale am Sonntag, 8. Juni, ab 16.30 Uhr gelöst werden.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Beach-Volleyball-Elite
trifft sich in Berlin
WM
2007 nun definitiv in Berlin!
In den nächsten Jahren soll Berlin zur Hauptstadt des europäischen Beach-Volleyballs werden und darf sich auf sein erstes Grand-Slam-Turnier freuen. Vom 24. bis 29. Juni trifft sich die Welt-Elite (Frauen und Männer) auf dem historischen Schlossplatz zum mit insgesamt 600.000 Dollar dotierten Top-Ereignis, das neben Los Angeles, Marseille und Klagenfurt zu den weltweit wichtigsten Turnieren zählt.
Highlight ist die WM 2007
"Beach-Volleyball in Europa soll am schönsten in Berlin sein. Wir wollen in den nächsten fünf Jahren die Topspieler regelmäßig in die Stadt holen und 2007 mit der WM im eigenen Land einen Höhepunkt erleben", sagte Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), im Roten Rathaus von Berlin. Dort unterzeichneten Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit, FIVB-Generalmanager Jean Pierre Seppey und DVV-Präsident Werner von Moltke eine Vereinbarung, dass die WM-Krone 2007 in Deutschlands Hauptstadt vergeben wird.
Zeitgleich will der DVV auch in sportlicher Hinsicht auf Sand einen großen Schritt nach vorne machen. Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug aus Berlin werden nach ihrem Erfolg am Wochenende beim Mastersturnier am Tegernsee für das Grand-Slam-Turnier hoch gehandelt. "Insgesamt fördern wir mit Blick auf die kommenden Jahre sechs Teams intensiv. Auch der Jugendbereich wird durch zusätzliche Trainer ausgebaut", kündigte von Moltke an.
"Ich
denke, dass Berlin in den kommenden Jahren die Beach-Volleyball-Hauptstadt
weltweit wird und Ende Juni tollen Sport bietet", meinte Jean-Pierre Seppey,
Generalsekretär des Volleyball-Weltverbandes (FIVB). Rund 600.000 Euro
Preisgeld – je 300.000 pro Geschlecht - warten auf die internationalen
Spitzenteams. Mitten auf dem historischen Schlossplatz werden fünf Tribünen
installiert, die insgesamt 6.000 Besuchern Platz bietet. Der Etat für das
Spektakel liegt bei rund einer Million Euro.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Interview
mit Maike Friedrichsen
Gemeinsam
mit ihrer Partnerin Danja Müsch hat Maike Friedrichsen bis zum Jahre 2001 die
deutsche Beach-Volleyball Szene nahezu dominiert. Nach ihrem dritten
Meistertitel in Folge zog sie sich 2001 vom aktiven Sport zurück. Wir sprachen
mit Maike bei ihrem "Kurzcomeback" beim Masters in Hamburg. Oder wird
es doch mehr als ein kurzes Wiedersehen?
Wie
kam es dazu, dass Du so kurzfristig für Stephie Pohl eingesprungen bist?
Okka rief mich am Mittwoch an und bat mich, für Stephie einzuspringen, da
diese wegen einer Augenverletzung außer Gefecht war. Und aus dem Bauch raus
habe ich mich dann spontan dafür entschieden, mit Okka in Hamburg zu spielen.
Nachdem ich im letzten Jahr noch verschiedene Angebote strikt abgelehnt habe,
hatte ich inwischen den nötigen Abstand und konnte das Ganze gelassen angehen,
ohne gleich eine große Erwartungshaltung aufzubauen.
Hast
Du denn den Winter über trainiert?
Ich bin nur regelmäßig gelaufen, die Häufigkeit meines Beachtrainings kann
man an einer Hand abzählen. Ab und zu trainiere ich mit Danja und Susi oder
auch mit Markus und Jonas, aber meine Arbeit läßt das leider nicht allzu häufig
zu.
Verfolgst
Du das Beach-Volleyball-Geschehen weiterhin?
Natürlich, was für eine Frage.
Hast
Du jetzt "Blut geleckt" und spielst vielleicht wieder ein Turnier?
Ich denke, es wird bei dem einen Mal bleiben, obwohl es mir riesig Spaß
gemacht hat. Aber nachdem ich vergangene Woche so schnell weich geworden bin,
will ich dass nicht mehr ganz so kategorisch ablehnen wie bisher.
Was
war das für ein Gefühl, gegen Deine langjährige Partnerin Danja zu spielen?
Ich denke, für mich und auch für Danja war das zwar ein wenig komisch, aber
okay. Schwierig wäre es eher, wenn wir häufiger gegeneinander antreten müßten
und wenn wir ernsthafte Konkurrentinnen wären.
Was
hast Du nach Timmendorf 2001 so gemacht?
Beruflich habe ich zunächst meinen Job als Projektleiterin im Marketing bei
einer Agentur in Frechen weitergemacht und etwas ausgebaut. Seit Anfang Januar
diesen Jahres bin ich im PR - Bereich bei der Sportartikelfirma ASICS in Neuss tätig,
was mir riesig viel Spaß macht. Was schön ist, dass ASICS sich auch im
Beachvolleyball engagiert und ich dadurch sozusagen am Ball bleibe (ASICS rüstet
z.B. 5 deutsche Teams aus, u.a. mit Lahme/Müsch, Scheuerpflug/Dieckmann und
Deister/Claasen auch drei Nationalteams). Außerdem habe ich meinen
A-Trainer-Schein gemacht und wohne ich weiterhin mit meinem Freund in Köln.
Bereust
Du es manchmal, damals aufgehört zu haben?
Überhaupt nicht! Natürlich gab und gibt es manchmal Momente, wo ein wenig
Wehmut aufkommt, weil es einfach eine supergute Zeit war. Aber ich weiß genau,
dass meine Entscheidung so richtig war. Ich glaube, es hilft mir, dass ich in
Timmendorf mit dem Gewinn unser dritten DM einen traumhaften Abschluß hatte,
denn so habe und hatte ich nie das Gefühl, dass da noch irgendetwas kommen müßte.
Wer
wird Deiner Meinung nach das Rennen um die Olympiatickets machen?
Obwohl das eine ganz enge Sache werden wird und immer viel passieren kann
denke ich, dass Pohl/Rau und Lahme/Müsch bei den Damen und Dieckmann/Reckermann
und Dieckmann/Scheuerpflug bei den Herren es machen werden, vorausgesetzt sie
bleiben gesund.
Wir
danken Dir für dieses Interview und wünschen weiterhin noch beruflich und
privat viel Erfolg!
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Mittwoch. 04. Juni 2003 |
Sportunion
stellt halbes Uni-Team
Münster/Warendorf. Heute fällt der Startschuss zur Vorrunde der deutschen Hochschulmeisterschaft im Volleyball. Wenn es um Punkt 12 Uhr in der Uni-Sporthalle am Horstmarer Landweg losgeht, sind auch fünf Zweitliga-Spielerinnen der Warendorfer SU und Trainer Niels Westphal mit von der Partie.
In ihrer Fünfergruppe trifft die Uni Münster auf die Vertretungen aus Bielefeld, Köln, Frankfurt und Mainz. Nur der Sieger qualifiziert sich für die Endrunde, die am 21./22. Juni in München durchgeführt wird. Ich kann unsere Chancen schlecht einschätzen, da ich die Gegner kaum kenne. Natürlich werden wir versuchen, den Gruppensieg zu holen, versprach Westphal gestern.
Aus
dem Kader der Sportunion gehen heute Mira Tünte, Stephanie Kottnick, Sandra
Nunner, Steffi Strotmann und Sophia Schulze Höping ins Rennen. Letztere wird
nach ihrer langen Verletzungspause jedoch nur zu einigen Kurzeinsätzen kommen.
Unter den übrigen Spielerinnen ist unter anderem Christina Dickebohm, die sonst
in der ersten USC-Mannschaft spielt.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel