| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Weltserienturnier auf Rhodos - aktuell
Freitag, 11.21 h
Ihre
blendende Form bestätigten Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug in
ihrem ersten Spiel beim Weltserienturnier auf Rhodos gegen die Brasilianer
Benjamin/Marcio Araujo. Sie gewannen mit 2:1 (21:16, 14:21, 15:10) und spielen
in ihrer Vorrunde nun noch gegen die Schweizer Kobel/Heuscher und die Griechen
Gortsianouk/Mourtzios.
Auch
Markus Dieckmann und Jonas Reckermann konnten sich in ihrem ersten Gruppenspiel
du4rchsetzen, sie bezwangen die Bulgaren Gavrilov/Todorov sicher mit 2-0 (21-13,
21-12). Ihre nächsten Gegner sind die Brasilianer Ricardo-Emanuel sowie Heyer/M.
Egger, die für die erste Überraschung sorgten: gegen Ricardo/Emanuel gelang
den Schweizern ein 2:1 (21:19, 13:21, 15:13) Erfolg.
Die
als „Lucky Looser noch ins Hauptfeld gerutschten Brink/Schneider treffen in
ihrer Vorrunde auf die Brasilianer Pará/Tande, auf die Österreicher
Berger/Doppler und die Esten Kr. Kais/Vesik.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Brink/Schneider
als "lucky loser" im Hauptfeld!
Das
Pech von Jörg Ahmann/Axel Hager ist das Glück von Julius Brink/Kjell
Schneider. Durch die verletzungsbedingte Absage der Olympia-3. rücken die in
der letzten Runde der Qualifikation gescheiterten Brink/Schneider doch noch ins
morgen beginnende Hauptfeld nach. Und zwar, weil sie die in der Weltrangliste
punktbesten der in der letzten Runde ausgeschiedenen Teams waren.
Brink/Schneider treffen in ihrer Vorrundengruppe auf Kais/Vesik (EST),
Berger/Doppler (AUT) und Para/Tande (BRA). Markus Dieckmann/Jonas Reckermann
treffen auf Ricardo/Emanuel (BRA), Heyer/Egger (SUI) und Gavrilov/Todorov (BUL).
Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug müssen sich mit Gortsianouk/Mourtzios
(GRE), Benjamin/Marcio Araujo (BRA) und Kobel/Heuscher (SUI).
| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Brink/Schneider
auf Rhodos ausgeschieden
Rhodos
- Das Beach-Volleyball-Duo Jörg Ahmann und Axel Hager (Fellbach/Hamburg)
hat seinen Einsatz beim internationalen Saisonauftakt
auf Rhodos abgesagt. Der seit Monaten an der Hüfte verletzte Ahmann wird sich
nun auch am Oberschenkel behandeln lassen.
Das
bedeutet für die Olympia-Dritten von Sydney 2000 einen herben Rückschlag in
der Vorbereitung auf die Spiele in Athen. In der vergangenen Saison war das Team
nach einer Schulteroperation von
Hager gehandicapt.
Nach
drei Siegen mussten Julius Brink und Kjell Schneider Leverkusen/Kiel)
ihre erste Niederlage einstecken und auch gleich die Koffer packen. Sie
unterlagen den Bulgaren Gavrilov/Todorov am Donnerstag mit 0:2 (16:21, 19:21).
Für
das Hauptfeld bei dem mit 150 000 Dollar dotierten Turnier sind
die Nationalteams Christoph Dieckmann/Andreas
Scheuerpflug (Berlin) und Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers)
gesetzt.
| Deutschland - AOL-Newsbote |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Ergebnisse
und Tabelle EM-Qualifikation, Frauen
Gruppe
3
Mittwoch,
04.06.03:
Polen
- Slowakei
3:1 (14:25,25:16,25:19,25:19)
Samstag,
07.06.03:
Kroatien
- Deutschland 19.00
| 1 | Polen | 17:5 | 10:2 |
| 2 | Deutschland | 10:6 | 6:4 |
| 3 | Slowakei | 10:13 | 6:6 |
| 4 | Kroatien |
2:15 | 0:10 |
| Deutschland - VC NAL-News |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Meisterschaften
der Youngsters und der Oldies
Es fällt bei diesen Außentemperaturen schwer zu glauben, aber einmal müssen unsere VC NAL-Hallenteams noch ran. Es stehen die letzten Deutschen Meisterschaften für dies Jahr an. Unsere Senioren fahren nach Essen um ihren Titel bei den Senioren I zu verteidigen und um den Titel bei den Senioren II zu holen. Das wird nicht einfach, sind doch die vierfachen Meister der letzten Jahre auf beide Teams aufgeteilt und so Granaten wie Rekordnationalspieler Rene Hecht oder Robert Dellnitz dürfen nun auch in der Altersklasse antreten.
Parallel dazu fahren unsere Jüngsten zu ihrer DM. Der TSV Schwarzenbek richtet das Bundesspielfest der E-Jugend aus. Sollte nicht das Schwimmbad laut und vernehmlich mit erfrischendem Nass locken, dann solltet Ihr Euch die DM in Schwarzenbek nicht entgehen lassen. Denn bei der DVJ liegen Pläne auf dem Tisch, die DM-E einzustampfen. "Kein anderer Sportverband leistet sich eine Deutsche Meisterschaft in dieser Altersklasse", heißt es von der DVJ-Geschäftsstelle. Man prüfe derzeit, ob es noch Sinn mache, eine DM in dieser Altersklasse auszutragen.
Es ist wahrscheinlich eine der letzten Gelegenheiten, sich noch mal eine E-Meisterschaft anzuschauen. Es geht schon am Freitag los bei der E-Jugend. Um 14.30 Uhr ist die Eröffnung, eine halbe Stunde später müssen unsere Mädchen im ersten Spiel gegen Angermünde ran. Unsere Jungs pfeifen als erstes und spielen dann gegen LAF Sinzig.
Sonnabend geht es - laut Planung - ab
10 Uhr mit der Zwischenrunde weiter. Sonntag ab 10 Uhr folgen die Halbfinals und
Platzierungsspiele. Weitere Details findet Ihr bei vcnal.de (wo sonst). Ich
schaue mal, ob ich Nico überredet bekomme, wieder einen Ergebnisdienst
einzurichten, der halbwegs
aktuell die Resultate der DMs
anbietet.
Thomas M
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
DVV-Frauen ohne Hart und Roll nach Kroatien
Berlin
- Die deutschen Volleyball-Frauen reisen ohne Tanja Hart vom deutschen Meister
SSV Ulm und die in Italien spielende Sylvia Roll zum letzten
EM-Qualifikationsspiel gegen das bisher sieglose Kroatien nach Zagreb.
Da
das Team von Bundestrainer Hee Wan Lee die Teilnahme an der Endrunde in der Türkei
(20. bis 28. September) bereits gebucht hat und diese Partie damit bedeutungslos
geworden ist, pausiert Tanja Hart verabredungsgemäß, während Sylvia Roll nach
ihrer Ohrenentzündung noch geschont wird. Für Hart rückt Zuspielerin Kathleen
Weiß (Schweriner SC) ins Aufgebot.
Nach
einer 1:3-(25:14, 16:25, 19:25, 19:25)-Niederlage der Slowakei beim
Gruppensieger Polen, könnte sich die deutsche Mannschaft sogar eine
0:3-Niederlage leisten und würde bei Punktgleichheit mit der Slowakei durch das
bessere Satzverhältnis trotzdem Rang 2 in Gruppe 3 einnehmen. Die ersten zwei
und die beiden punktbesten Drittplatzierten aus drei Staffeln buchen das Ticket,
das Gastgeber Türkei, Russland, Weltmeister Italien und Bulgarien als die
ersten drei der EM 2001 bereits sicher haben.
| Schweiz - News.ch |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
USA
und China in den Halbfinals
Halbfinals
erreicht. Beide Equipen gewannen auch ihr zweites Spiel in der Gruppe B.
Die Amerikanerinnen kamen gegen die Dominikanische Republik ebenso zu einem glatten 3:0-Sieg wie die Chinesinnen gegen Olympiasieger Kuba. Vor 2100 Zuschauern taten in der Gruppe A auch die Russinnen einen grossen Schritt Richtung Vorschlussrunde. In einem packenden Duell wurde Brasilien 3:0 (25:14, 27:25, 26:24) bezwungen.
Dank
den wirkungsvollen Services von Anastasia Belikowa und Jewgenia Artamowa sowie
den durchschlagskräftigen Schmetterbällen von Jekaterina Gamowa (26 Punkte)
befreiten sich die Osteuropäerinnen mehrmals aus kritischen Situationen.
Resultate
des 2. Spieltag
Gruppe
A: Italien - Brasilien 1:3 (15:25, 25:20, 19:25, 19:25). -- 3. Spieltag:
Russland - Brasilien 3:0 (25:14, 27:25, 26:24). -- Rangliste (je 2 Spiele): 1.
Russland 4. 2. Italien 2 (4:3). 3. Brasilien 2 (3:4). 4. Japan 0.
Gruppe
B. 3. Spieltag: USA - Dominikanische Republik 3:0 (25:17, 25:16, 25:19). China
- Kuba 3:0 (25:16, 25:19, 25:20). -- Rangliste: 1. USA 2/4. 2. China
2/4. 3. Kuba 3/2. 4.
Dominikanische Republik 3/0.
bert
| Deutschland - Augsburger Allgemeine |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Wengert
unterstützt Volleyballteam
Marketing-Idee
zwischen VCH und Stadt soll Sponsorensuche für nächste Saison erleichtern
Unterstützung
aus der vordersten Reihe der Augsburger Stadtführung gibt es jetzt für die
Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Harlekin Augsburg. In einem eineinhalbstündigen
Gespräch diskutierten VCH-Vorsitzender Gerhard Schermutzki und Oberbürgermeister
Dr. Paul Wengert über die Zukunft des Vereins, der gerade mitten in den
schwierigen Planungen für die nächste Saison steht. Da es immer aussichtsloser
wird, in Augsburg potente Sponsoren zu finden, mit denen die kommende Spielzeit
finanziell abgesichert werden kann, wurde über eine spezielle Form der
Kooperation nachgedacht. Verein und Stadt wollen nun gemeinsam mit einer
Marketing-Agentur ein Konzept ausarbeiten, mit dem Entscheidungsträger aus der
Wirtschaft angesprochen werden können.
„Oberbürgermeister
Wengert hat uns seine volle Unterstützung zugesichert, wenn es um die
Motivation potentieller Sponsoren geht“, berichtet Schermutzki über die
ersten Ergebnisse des Gesprächs, will die Marketing-Idee, die daraus entstanden
ist, aber erst in einem Monat offiziell präsentieren. „Volleyball kann der
Stadt helfen, ein bisschen die Außendarstellung und das Image zu verbessern“,
schildert er die Vorzüge des Sports. „Wir werden uns nur mit deutschen
Spielerinnen verstärken, dadurch wächst die Identifikation“, setzt
Schermutzki darauf, dass der hochklassige Volleyballsport immer mehr Anhänger
anzieht.
Zwei
Sponsoren habe man bereits gefunden, doch reiche das noch lange nicht. „Wir können
nicht auf einen Hauptsponsor setzen, sondern brauchen mehrere, um nicht zu sagen
viele“, sagt Schermutzki, der sich bis Ende Juli Zeit gegeben hat, den Etat
zusammenzubringen. „Wenn uns das gelingt, haben wir gewonnen. Man muss aber
auch sagen, wenn uns das nicht gelingt, dann haben wir verloren. Denn ein
solcher Volleyball-Verein lässt sich nur in der höchsten Liga halten“, macht
Gerhard Schermutzki sehr deutlich, dass es bisher noch keine Garantie dafür
gibt, dass die Augsburger Volleyballerinnen im September auch wirklich
erstklassig dastehen.
Gedrängter
Spielplan
In
den offiziellen Spielplan der Saison 2003/2004 sind die Augsburgerinnen aber auf
alle Fälle schon einmal aufgenommen. In den nächsten Tagen rechnet Schermutzki
mit den genauen Terminlisten. Zwei Spieltage muss der VC Harlekin bis dahin noch
abklären, denn aufgrund der Olympischen Spiele 2004 in Athen ist der Spielplan
ziemlich gedrängt. „Wir müssen manchmal Freitag und Sonntag oder Samstag und
Sonntag antreten“, macht der VCH-Vorsitzende deutlich, dass die Mannschaft in
der nächsten Saison bei einigen Doppelspieltagen nicht nur finanziell, sondern
auch konditionell noch mehr gefordert sein wird als in der vergangenen
Spielzeit.
Andrea
Klein
| Deutschland - Bonner General-Anzeiger |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
LAF Sinzig: Nur nicht Letzter werden
Das
Meisterschaftsziel der E-Jugend-Volleyballer
Sinzig. (mmo) Aller guten Dinge sind drei - das gilt auch für die Volleyballer der LAF Sinzig. Denn nach der weiblichen und männlichen Jugend C, die vor einigen Wochen bei den Deutschen Meisterschaften an den Start gingen, werden nun am Wochenende die jüngsten Volleyballer des Vereins, die männliche E-Jugend (Jahrgang 1991 und jünger), bei den Deutschen Meisterschaften ihr Glück versuchen.
Während die meisten Volleyballer ihre Hallensaison schon längst beendet haben, eine Pause vom offiziellen Trainingsbetrieb einlegen und sich bei dem großartigen Sommerwetter der letzten Tage auf irgendwelchen Beach-Volleyball-Feldern oder im Freibad tummeln, nahmen die jüngsten Volleyballer der LAF Sinzig ihre Trainingstermine sehr gewissenhaft wahr.
Der Grund war der Sieg bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften und die damit verbundene Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften in Schwarzenbek bei Hamburg. So werden nun einige Autos aus Sinzig am Freitagmorgen die Fahrt nach Hamburg antreten.
Die Chancen der jungen Sinziger sind nur sehr schwer einzuschätzen; ohne Satzverlust gewannen sie vor nahezu drei Monaten die Landesmeisterschaft, die zweite Mannschaft belegte dabei den dritten Platz. Beim Sinziger "Lemon-Cup" vor drei Wochen feierten sie sogar einen Doppelsieg.
"Wir sind also gut in Form und äußerst ausgeglichen besetzt und können Formschwankungen einzelner sehr gut abfangen", kann LAF-Trainer Manfred Michno und Co-Trainerin Alexandra Doll auf sechs fast gleichstarke Spieler zurückgreifen.
Doch das Niveau bei den Deutschen Meisterschaften ist sehr hoch. Die männliche und weibliche C-Jugend der LAF können davon ein Lied singen, denn beide kamen zuletzt bei diesem bedeutendsten nationalen Turnier nicht über den 16. und damit letzten Platz hinaus.
Somit steht das Minimal-Ziel für die Sinziger E-Jugend fest; mindestens ein Spiel gewinnen und nicht Letzter werden - und damit besser abschneiden als ihre Vereinskameraden vor wenigen Wochen.
| International - Zofinger Tagblatt |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Vulkan
Nikolai kommt nicht zur Ruhe
Titelverteidiger
Russland mit seinem charismatischen Coach Nikolai Karpol in Montreux Mitfavorit
Russland ist weder Weltmeister noch Olympiasieger und dennoch die aktuelle
Nummer eins der Welt im Frauen-Volleyball. Liessen sie seit den Anfängen der
grossen internationalen Turniere in den Fünfzigerjahren kaum ein Endspiel aus
und fielen ihnen die Titel nur so in den Schoss, so mussten sich die Russinnen
nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bescheiden. Der letzte Weltmeistertitel
wurde 1990, der letzte Olympiasieg 1988 errungen.
Schon damals war Nikolai Karpol als unbestrittener Herrscher am Ruder. Er blieb es auch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs allen politischen Wirren und viel schlechteren Rahmenbedingungen zum Trotz und ist nun seit 20 Jahren Nationalcoach. In seinem Klubteam, Uraloschka Ekaterinenburg (dem früheren Swerdlowsk), ist er nach sage und schreibe 34 Saisons längst Synonym des Klubnamens. Bis vor wenigen Jahren war dort das gesamte Nationalkader zusammengefasst, derzeit stellt Ekaterinenburg noch rund zwei Drittel der Nationalspielerinnen.
Wer
glaubt, eine gewisse Altersmilde erfasse einen 65-Jährigen zwangsläufig, täuscht
sich in Karpol gewaltig. Nach wie vor ist die exzentrische Ader Teil seines
Charismas, beeindruckt und schockiert er mit seinen Schimpftiraden das Publikum
gleichermassen. Erst recht zum Vulkan wird Karpol in Auszeiten. Mit
zusammengepressten Lippen schweigend, innerlich brodelnd kann Vulkan Nikolai während
langen Sekunden eine Spielerin anstarren, ehe es zur gewaltigen Eruption kommt,
der die Spielerin schutzlos ausgesetzt ist.
Herr
Karpol, sind Sie vom Volleyball besessen?
Nikolai Karpol: Ich habe mein ganzes Leben im Volleyball verbracht, liebe
diesen Sport seit meiner Jugend, als ich selber auf mittelmässigem Niveau
gespielt habe, und tue dies heute noch.
Sie
coachen sehr emotional und oft impulsiv, was viel Energie erfordert. Sorgt sich
Ihr Arzt deswegen um Sie?
Karpol: (lacht) Ich lebe nach dem Grundsatz: Je schneller die Energie
draussen ist, desto schneller kann ich mich wieder erholen.
Verwandeln
Sie sich neben dem Spielfeld in einen andern Menschen?
Karpol: (überlegt lange) Man darf als Spielerin nie gleichgültig,
emotionslos sein. Als Coach muss ich schauen, dass alle Spielerinnen auf einem
ähnlichen psychologischen Niveau sind. Ich versuche ihnen zu helfen, auf dieses
Niveau zu kommen.
Gibt
es Spielerinnen, die mit dieser Art Probleme bekunden?
Karpol: Die meisten meiner Spielerinnen betreue ich, seit sie Kinder waren.
Sie sind damit aufgewachsen und haben sich daran gewöhnt.
Sie
stossen beim Publikum oft auf Ablehnung, müssen immer wieder Pfeifkonzerte über
sich ergehen lassen. Stört Sie das?
Karpol: Es stört mich praktisch nicht. Ein Schauspieler wird ja auch nicht
daran gemessen, ob er eine gute oder böse Figur verkörpert, sondern wie er
seine Aufgabe umsetzt. Ich tue nur meine Arbeit.
Viele
Jahre lang war Ihr Klubteam mit dem Nationalteam identisch. Nun werden gar
Spielerinnen an ausländische Klubs ausgeliehen, so wie in der letzten Saison
Evgenia Artamonova, die in Japan spielte. Warum dieses Umdenken?
Karpol: Wie sollen wir sonst das Nationalteam finanzieren? Wir sind pro Jahr
zwischen 42 und 45 Wochen zusammen. Meine Spielerinnen bestreiten den
Lebensunterhalt aus dem Einkommen, das sie vom Klub erhalten. Spielerinnen, die
wir eine gewisse Zeit lang im Ausland spielen lassen, können dort andere
Volleyball-Philosophien kennen lernen und beschaffen uns zusätzliche
finanzielle Mittel, die wiederum den Spielerinnen zugute kommen.
Nach
zehn Jahren kubanischer Vorherrschaft schien bei den Weltmeisterschaften 2002
der Weg für Russland geebnet zu sein, erstmals seit 1990 wieder einen der
beiden bedeutendsten Titel zu erobern. War es für Sie eine Überraschung, dass
der Final Italien - USA hiess?
Karpol: Mir war schon vor der WM klar, dass die USA stark spielen würden.
Aber Italien hat mich schon überrascht.
Sie
sind Titelverteidiger im World Grand Prix und beim Masters in Montreux. Wann
erwarten Sie den nächsten Titel bei Weltmeisterschaften oder Olympischen
Spielen?
Karpol: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mussten wir neu aufbauen und
haben es geschafft, Russland wieder nach oben zu bringen. Das ist unter den
gegebenen Voraussetzungen ein Erfolg. Bleiben wir von schweren Verletzungen
verschont, sind wir derzeit in der Lage, jeden Titel zu gewinnen.
Was
sagen Sie zur Ankündigung des chinesischen Chefcoaches Chen Zhonghe, China
werde, falls er bleibe, 2004 in Athen und 2008 in Peking Olympiasieger werden?
Karpol: (lächelt) Ich wünsche ihm viel Erfolg. Es gibt jedoch viele Teams,
die das wollen.
Sie
haben in all den Jahren unzählige Regeländerungen erlebt, die das Spiel
teilweise stark verändert haben. Sind Sie zufrieden, so wie es zurzeit ist?
Karpol: Nein, ich bin unzufrieden mit der Rally-Point-Zählweise. Sie ist
schlecht. Aber alle anderen Regeländerungen haben dem Volleyball gut getan,
auch den Libero finde ich gut.
Sie
sind 65. In diesem Alter wird man in der Schweiz in den Ruhestand versetzt.
Karpol: In Russland bereits mit 60 Jahren. Bei mir wird sich alles nach den
Olympischen Spielen 2004 entscheiden.
Thomas
Uhlig
| Deutschland - Gifhorner Rundschau |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Tunica-Halle
wird erstligatauglich – Finnmann Co-Trainer – Spielplan steht
Das
Abenteuer erste Volleyball-Bundesliga nimmt konkrete Formen an. Am 12. Oktober
beginnt für die Frauen des USC die erste Saison in der Eliteliga mit einem
Spiel in Münster. Erster Gegner ist der deutsche Vizemeister der vergangenen
Saison. Genau eine Woche später wird dann in der Tunica-Halle das erste
Heimspiel der Braunschweiger ausgetragen. Und mit dem TV Fischbek kommt ein
weiteres Top-Team der ersten Liga.
Dass
die Tunica-Halle das neue Domizil der USC-Volleyballerinnen wird, steht
inzwischen fest. "Und die Stadt bemüht sich, dem Erstliga-Volleyball eine
Heimat zu bieten. Bei den gerade anstehenden Renovierungsarbeiten werden unsere
Wünsche berücksichtigt", freute sich USC-Manager Frank Ströbl gestern.
So bekommen die Volleyballerinnen unter anderem ein farbiges Spielfeld. Rund
6000 Euro kostet dieser spezielle Boden. Stadt und USC ist es in Zusammenarbeit
gelungen, diese Neuerung zu realisieren. "Auch für die Zuschauer wird
dieses spezielle Volleyball-Feld sicher ein ganz neues Erlebnis", so Ströbl.
Auch neue Bodenhülsen für die Pfosten wird die Stadt einbauen lassen – die
Pfosten besorgt der USC. Auf der Wunschliste des Erstligisten steht noch eine
volleyballgerechte Anzeigetafel.
Auch
sportlich geht es langsam voran. "Nächste Woche ist wieder eine große
Probetrainingsrunde angesagt. Wir haben mit einer Spielerin von Olympia Prag und
mit einer polnischen Akteurin verhandelt." Mehr ließ sich Ströbl noch
nicht entlocken. Trainer bleibt Timo Schröder, auch sein Co Antal Papp bleibt
an Bord. Erweitert wird der Trainerstab nun jedoch um einen weiteren Co-Trainer:
Michael Finnmann kehrt in den Trainerstab der ersten Damen-Mannschaft zurück.
Bisher hatte er sich um den Nachwuchs bei den Herren gekümmert. Von vorn herein
hatte der Lehrer jedoch betont, dass sein Einsatz dort nur ein befristeter sein
würde.
Ein
wenig Sorgen bei den Vorbereitungen zur ersten Erstliga-Saison des USC bereitet
den verantwortlichen der VIP- und Pressebereich. Er soll im Rollschuh- und
Tischtennis-Raum der Tunica-Halle installiert werden. Eine feste Theke oder
andere feste Einrichtungen sind dort nicht möglich, so dass zu jedem Heimspiel
aufgebaut werden muss.
Gesichert
sind hingegen die Spieltermine in der Tunica-Halle, die übrigens 800 Sitz- und
200 Stehplätze bietet. Auch die in der ersten Liga vorgeschriebenen
Trainingszeiten für den Gegner. "Eine Stunde Trainingszeit, deren Ende
mindestens fünf Stunden vor Beginn des Spiels sein muss, steht der gegnerischen
Mannschaft zu", berichtete Ströbl.
Die
Verträge mit den Sponsoren sind noch nicht unterschrieben, aber: "Unsere
bisherigen großen Sponsoren Wolters, Auel und Devil haben zugesagt, ihr
bisheriges Engagement zu erhöhen", verriet Ströbl. Nur das sichert die
Planungen des USC für das Abenteuer erste Bundesliga.
Stefani Franzke
| Deutschland - Gifhorner Rundschau |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Deutsche
Meisterschaften der Volleyballer in Essen
"Wollen
wir mal hoffen, dass wir so spielen, wie die Hallen heißen", sagte
Elisabeth Fleer vom SV Süd zu den Spielstätten der Braunschweiger Vertreter in
der Vorrunde bei den deutschen Meisterschaften der Volleyball-Senioren in Essen.
Die Seniorinnen III des SV Süd spielen in der Wolfskuhle, die Senioren III des
USC im Löwental. Das dritte Braunschweiger Team, die Seniorinnen I des USC,
kann auf keine symbolische Unterstützung durch den Hallennamen zurückgreifen,
hofft aber dennoch auf einen Erfolg.
Die
Braunschweiger Teams haben wieder gute Aussichten auf vordere Platzierungen.
Dass das erfolgreiche Abschneiden bei deutschen Meisterschaften aus dem Vorjahr
wiederholt werden kann, ist allerdings unwahrscheinlich. Immerhin gab es damals
einen Titel (USC Senioren III), eine Vizemeisterschaft (SV Süd Seniorinnen III)
und einen dritten Platz für die USC-Seniorinnen I.
Den
Titel zu verteidigen wird den USC-Oldies nicht leicht fallen. Mit Helios Berlin,
dem Dürener TV und dem SSV Ulm sind zwei "junge" Teams in die Gruppe
nachgerückt. In der Vorrunde müssen sich die Braunschweiger zunächst mit dem
Vorjahresvierten Elmshorn und dem SV Ratingen auseinandersetzen. Starke Gegner
haben auch die Süd-Seniorinnen mit Hummelsbüttel und Amberg. Vor allem vor
Amberg haben die Süd-Spielerinnen dabei Respekt.
Frohen
Mutes sind auch die Seniorinnen I des USC, obwohl sie auf die immer noch nicht
genesene Bundesligaspielerin Katharina Galland verzichten müssen. Sie laboriert
an einer Knieverletzung. Dabei ist allerdings Christine Wenk, Mittelblockerin
des Erstligisten USC.
öbl
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Humann zeigt sich erneut pfiffig
Bundesliga-Neuling
hofft, mit neuer Spenden-Aktion den Etat fürs Abenteuer Erste Liga zu sichern.
Die
Kreativabteilung des Volleyball-Bundesliga-Aufsteigers VV Humann hat wieder
zugeschlagen. Nachdem vor zwei Jahren die Mannschaft unter dem Motto "Ich
putze nackt" bei der Suche nach Sponsoren bundesweit für ein großes
Medienecho gesorgt hatte, werden in diesem Jahr etwas kleinere Brötchen
gebacken. Unter dem Motto "300 für 1." wollen die Humänner
versuchen, mit Hilfe von 300 Spendern den Etat so zu sichern, dass das Abenteuer
Bundesliga zumindest finanziell abgesichert ist.
Da
auch in Bundesliga eins beim VV Humann niemand für sein Engagement bezahlt
wird, ist der Etat verglichen mit der Konkurrenz fast lächerlich gering. Aber
15 000 Euro sind für den Steeler Club eben doch eine Summe, um die hart gekämpft
werden muss.
"Ehrenmitglied"
für
ein Jahr
"300
für 1." bedeutet, dass 300 Personen jeweils 50 Euro als Spende geben
sollen. Als Gegenleistung erhält jeder Spender freien Eintritt am ersten und
letzten Spieltag, darf sich für ein Jahr als "Ehrenmitglied" fühlen
und wird auf der Homepage der Humänner unter www.vvhumann.de in der "Hall
of fame" aufgeführt.
Um
die Aktion richtig in Schwung zu bringen, liegen 1000 Formulare bereit, mit
denen die Spender nicht nur einfach den Betrag überweisen können, sondern die
auch sicher stellen, dass die Spende steuerlich abzugsfähig ist.
Die
Formulare können per E-Mail bei peter.bach@vvhumann.de angefordert werden. Außerdem
kann man sich diese in der Sporthalle des Carl-Humann-Gymnasiums an jedem
Nachmittag und Abend abholen. Auch die Spieler der Bundesliga-Mannschaft helfen
gerne weiter.
Die
ersten Spenden sind bereits eingegangen. In der "Hall of fame" werden
schon so illustre Namen wie Niklas Bach (Sohn des Trainers), Malte Willemsen
(Sohn des Zuspiel-Routiniers) oder auch Familie Skreba (Ex-Spieler des VVH) geführt.
Von der ersten Resonanz ist man beim VV Humann positiv angetan und hofft, die
angepeilte Marke von 300 Spendern erreichen zu können. Besser gesagt: Diese
Marke muss erreicht werden, um den Etat decken zu können und in Essen die Erste
Bundesliga zu präsentieren.
Auf
dem Transfermarkt haben die Humänner aufgrund ihrer Vereinsphilosophie nur bei
Idealisten eine Chance. Dennoch wird hinter den Kulissen eifrig am Team gefeilt.
Bislang steht fest, dass Stephan Kern nach überstandenen Knieproblemen wieder
zum Kader stößt. Mit echten Verstärkungen wird zwar gesprochen, aber
Entscheidungen sind noch nicht gefallen.
Zum
Auftakt gibt´s ein Aufsteiger-Duell
Stephan
Kern feiert derzeit mit Andreas Kaiser auf den Beach-Turnieren in Deutschland
beachtliche Erfolge und wird an diesem Wochenende beim Renault-Beach-Cup auf
Norderney versuchen, die Ranglistenposition zwölf zu sichern.
Der
Bundesliga-Spielplan steht inzwischen auch fest. Der VV Humann darf in der
ersten Liga seine Heimspiele in der Wolfskuhle austragen. Zum Saisonstart wird
sich am Pinxtenweg der Aufsteiger aus der Südstaffel vorstellen. Am 4. Oktober
wird der VVH dennoch nur Außenseiter sein, denn der VC Mark-Ranstädt hat sich
mit fast einem kompletten Bundesliga-Kader verstärkt und schwebt finanziell in
anderen Sphären.
(stebl)
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
"Wir
bauen um den Kern eine neue Mannschaft auf!"
(seb). Der MTV Obernkirchen
spielte als Aufsteiger in die 2. Bundesliga eine starke Saison und schloss mit
24:20 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz ab. Die Spitzenteams konnten zwar geärgert
werden, aber um die Zweitliga-Elite auch zu schlagen, fehlten ein paar Prozent
bei der Truppe von Trainer Laurenz Weiner. Im Gespräch mit Sportredakteur
Sebastian Blaumann zog der MTV-Coach eine Bilanz und gewährte einen Ausblick für
die kommende Spielzeit.
Die
erste Saison in der 2. Bundesliga mit Platz vier abgeschlossen. Wie lautet Ihr
Saisonfazit?
Weiner: Wir haben eine durchwachsene Serie hingelegt. Die Hinrunde lief
unerwartet gut. Wir haben mit den Top-Teams phasenweise mithalten können und
Mannschaften in unserer Leistungsstärke besiegt. Die Winterpause kam uns nicht
gelegen. Danach zeigte die Formkurve nach unten und wir mussten in der Rückrunde
zwei bis drei vermeidbare Niederlagen einstecken. Unsere Stärke lag in der
mannschaftlichen Geschlossenheit und im Außenangriff. Das große Plus war der
eingespielte Kader. Wir mussten unser Spielsystem nicht ändern, sondern konnten
es sogar weiter verfeinern. Schwächen hatte das Team mit schnellen Angriffen
durch die Mitte.
Ist
mit dem vierten Rang das Potential dieser Mannschaft ausgeschöpft oder hat das
Team das Zeug noch weiter nach oben zu kommen?
Weiner: Diese Mannschaft liegt mit ihrem Potential an der Grenze des
Erreichbaren. Man kann vielleicht noch bei einigen Spielerinnen individuell
kleine Details verbessern, aber viel mehr wird auch nicht mehr möglich sein. Außerdem
wird in der neuen Saison, der MTV ein neues Gesicht bekommen. Annette Mzyk,
Nadine Stuke, Maike Janssen und Claudia Hahnefeld verlassen den Verein oder müssen
aus beruflichen Gründen kürzer treten. Dazu können einige Spielerinnen
berufsbedingt nicht optimal trainieren. Das kann natürlich zu Problemen führen.
Welche
Spielerin hat Sie in der abgelaufenen Spielzeit positiv überrascht?
Weiner: Zuspielerin Nadja Dobler hat sich in der Rückrunde gut entwickelt,
mehr Spielanteile bekommen und sich zu einer festen Größe stabilisiert. Auch
Claudia Lütjens als Mittelblockerin machte einen großen Sprung nach vorn. Maya
Averyanova ist mittlerweile voll in die Mannschaft integriert und hat sich in
Deutschland eingelebt. An ihr werden wir noch viel Freude haben. Aber man kann
bei den meisten Akteurinnen kleine Fortschritte sehen.
Wie
sehen die Personalplanungen für die neue Saison aus? Bei vier Abgängen muss
der Kader mit Neuen komplettiert werden.
Weiner: Wir beobachten den Markt ganz genau und suchen junge, hungrige
Spielerinnen, die sich bei uns weiter entwickeln können. Maya Averyanova kann
man als Neuzugang zählen. Sie kam zur Rückrunde, war dann lange verletzt und
absolvierte nur wenige Partien. Claudia Molthan wird aus der Zweiten in den
Kader der Ersten stoßen. Dann führt Manager Günter Szallies noch intensive
Gespräche mit einem potentiellen Neuzugang. Die Sache sieht ganz gut aus.
Wie
lauten die Ziele für die nächste Zweitliga-Saison?
Weiner: Wir müssen um den Kern eine neue Mannschaft aufbauen. Deshalb hat
der Klassenerhalt absolute Priorität. Das wird eine ganz harte Saison mit Haken
und Ösen. Der SuS Olfen, letzte Spielzeit Dritter, zog die Mannschaft zurück,
dafür kommt ein starker Aufsteiger aus Bremen in die Liga. Einige Teams
steckten im vergangenen Jahr im Umbruch, jetzt sind sie eingespielter und stärker.
Insgesamt rechne ich, dass die 2. Bundesliga das Niveau gehalten hat. Wichtig
wird für uns sein, dass wir gut aus den Startlöchern kommen. Es wird von der
ersten bis zur letzten Begegnung gegen den Abstieg gehen, deshalb ist es von großer
Bedeutung, dass uns unsere Fans auch in der kommenden Saison wieder so gut
unterstützen wie in der abgelaufenen Spielzeit. Die gute Atmosphäre setzte bei
den Spielerinnen zusätzliche Kräfte frei und das brachte auch Punkte und
Siege.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Moculescu:
Leidenschaft wie bei Rolling Stones!
Der erste Heimauftritt in der Weltliga 2003 rückt für die deutsche Mannschaft immer näher. Am 7. und 8. Juni empfängt die DVV-Auswahl jeweils um 15.00 Uhr den dreimaligen Weltmeister Italien in der Münchner Olympiahalle. Bayern 3 berichtet am Samstag von 16.00-17.00 Uhr und am Sonntag ab 2.55 Uhr (Nacht auf Montag).
Auf einer Vorab-Pressekonferenz, an der die Italiener aufgrund einer geänderten Reiseplanung nicht teilnahmen, bezogen Bundestrainer Stelian Moculescu, Kapitän Stefan Hübner und Mittelblocker Norbert Walter Stellung. Dabei gab Stefan Hübner bekannt, dass er gegen Italien wohl nicht in der Mannschaft stehen werde, „da das Knie immer noch stark entzündet ist und noch Zeit braucht.“
Stelian Moculescu setzt auf die Leidenschaft seiner Spieler, „die sich ein Beispiel an den gestandenen Herren von den Rolling Stones nehmen sollen.“ (die Stones traten gestern und heute in München auf, Anm. d. Red.). Im Folgenden die Aussagen von Moculescu, Hübner und Walter.
Stefan
Hübner
- "Die Patellasehne ist noch stark entzündet und braucht noch Zeit.
Ich habe mit unserem Arzt Dr. Stahl und unserem Physiotherapeuten den
Therapieweg besprochen. Ich werde wohl noch 10 Tage pausieren.
- Ich hätte sehr gerne gegen Italien gespielt, so muss ich den Jungs meine
Tipps geben.
- Ich möchte die EM nicht wegen zweier Weltligaspiele opfern."
Norbert
Walter
- "Italien ist von der Stärke in unserer Gruppe wohl mit Brasilien
vergleichbar.
- Ein Sieg wäre sicherlich eine Überraschung. Ziel ist es auch, zu lernen und
Selbstvertrauen zu sammeln."
Stelian
Moculescu
- "Ich hoffe, dass die Jungs so eine Leidenschaft zeigen wie die
gestandenen Herren von den Rolling Stones.
- Man muss nicht lange darüber reden, Italien ist Favorit, aber wir wollen
nicht nur gut aussehen, sondern gewinnen.
- Wir sind momentan in der Aufschlag- und Angriffstatistik nicht so gut, weil Björn
Andrae noch nicht die Form hat und wir jetzt mit Christian Pampel oder Marco
Liefke spielen. Letztes Jahr spielte Pampel auf der Annahmeposition, deshalb
hatten wir drei starke Spieler im Aufschlag und Angriff.
- Unser Ziel für die Weltliga ist, am Ende vor Portugal zu stehen. Dazu müssen
wir beide Spiele zu Hause gegen die Portugiesen gewinnen, das erwarte ich von
der Mannschaft."
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
DVV-Frauen
sicher Zweiter der Gruppe!
1:3
der Slowakei in Polen
Deutschlands Volleyballerinnen sind nach dem gestrigen Spiel der Slowakei in Polen sicherer Zweiter der Qualifikationsgruppe. Die Slowakei unterlag in Polen mit 1:3 (25:14, 16:25, 19:25, 19:25) und hat damit 9 Punkte und 10:13-Sätze. Die DVV-Auswahl liegt vor ihrem letzten Qualifikationsspiel, am Samstag, 7. Juni in Kroatien, mit 8 Punkten und 10:6-Sätzen momentan zwar hinter den Slowakinnen, da es aber auch für eine Niederlage 1 Punkt gibt, könnte sich die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee sogar eine 0:3-Niederlage erlauben.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Montreux:
Weltmeister Italien unterliegt China
Kuba
benötigt gegen die Dominikanische Republik fünf Sätze!
Am
zweiten Tag des hochrangig besetzten Frauenturniers in Montreux (Schweiz)
schrammte Kuba gegen die Dominikanische Republik nur haarscharf an einer Blamage
vorbei: Die Kubanerinnen, Olympiasieger 1992, 1996 und 2000, mussten im
karibischen Duell über fünf Sätze gehen, um mit 3:2 (25:21, 23:25, 25:27,
25:14, 15:5) die Oberhand zu behalten.
Kuba zog den Kopf vor allem deshalb aus der Schlinge, weil sich das Team mal
wieder an seinem Superstar Yumilka Ruiz aufrichten konnte, die 24 Punkte
erzielte. Trotz der Niederlage war Christobal Marte Hoffiz, Teammanager der
Dominikanischen Republik, hochzufrieden: "Vor einigen Jahren hätten wir
eine solche Partie noch glatt mit 0:3 verloren, heute können wir mit einem
solchen Gegner mithalten."
Das 1:3 (15:25, 25:20, 19:25, 19:25) von Weltmeister Italien gegen Brasilien
bedeutete nur auf dem Papier eine Überraschung. Trainer Marco Bonitta hat einem
Teil seiner Stammbesetzung eine Pause verordnet und testet in Montreux junge
Spielerinnen.
Eine Auszeit nimmt auch Russlands Trainer Nikolai Karpol. Er lässt sich von
Valentina Ogienko (Foto) vertreten, die auf der Bank das 3:1 (25:20, 25:17,
23:25, 25:22) des Europameisters über Japan verfolgte.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Renault
Beach Cup auf Norderney - Der Vorbericht
Jetzt
ist es endlich soweit: Der Renault Beach Cup hält Einzug auf der Nordseeinsel
Norderney. Mehr als 50.000 Zuschauer werden an diesem Wochenende erwartet.
Norderney ist gleichzeitig auch das Saisondebüt von Stephanie Pohl und Okka
Rau. Kleine Überraschung: David Klemperer und Niklas Rademacher müssen in die
Qualifikation.
Pohl/Rau
nach Verletzung wieder dabei
Gespielt
wird auf insgesamt fünf Courts, insgesamt 24 Herren- und 16 Damenteams werden
am Nordstrand gegeneinander antreten. Vor allem das Damenfeld kann auf Norderney
auf klangvolle Namen verweisen. Nach überstandener Augenverletzung werden
Stephanie Pohl und Okka Rau ihr Saisondebüt auf der nordfriesischen Insel
feiern. Beim Masters musste Stephanie Pohl leider passen. Auf Norderney nun sind
die amtierenden Deutschen Meister an Postion 1 gesetzt. Den Sieg streitig machen
wollen die an 2 gesetzten Susanne Lahme und Danja Müsch. Die Vizemeisterinnen
belegten bei den zwei bisherigen Masters Rang zwei bzw. drei. Ebenfalls ein Wörtchen
um den Sieg mitreden, wollen Claudia Frank und Ulrike Schmidt.
Klemperer/Rademacher
in Qualifikation
Spannung
ist auch bei den Herren garantiert: Nachdem Kay Matysik seinen Partner Thomas Kröger
verletzungsbedingt im Stich lassen muss, wird dieser gemeinsam mit Drazen
Slacanin auf Norderney antreten. Ob Kröger/Slacanin ihrer Setzung an Position
eins gerecht werden können? Denn mit David Klemperer und Niklas Rademacher ist
noch ganz kurzfristig ein Top-Nationalteam hinzugekommen, das berechtigte Ansprüche
auf den Sieg im Sand anmeldet. Die beiden Youngsters hatten beim FIVB
Weltserienturnier auf Rhodos im Country Quota Playoff für Deustchland gegen
Julius Brink und Kjell Schneider verloren, und haben auf Norderney eine Wildcard
seitens des Ausrichters für die Qualifikation erhalten.
The party must go on
Erstmals
werden beim White Sands Festival neben den Top-Sportlern der Windsurfer, die
beim Deutschen Windsurfcup antreten, auch die Beacher vertreten sein. Auf
Norderney wird es über 1.500 Tribünenplätze geben, doch ein frühzeitiges
Sichern der besten Plätze wird wärmstens empfohlen. Neben dem Renault Beach
Cup und dem Deutschen Windsurfcup wird den Fans noch ein waghalsige
Inlineskate-Show geboten. Fehlen dürfen natürlich auch nicht die Kite-Surfer,
die auf dem Wasser spektakuläre Sprünge vorführen. werden. Und auch nach dem
Sport ist es lange noch nicht vorbei, denn dann steigt die Megaparty. Bereits am
Freitag könnt ihr euch auf der Opening Party am "Januskopf" amüsieren,
weiter geht´s am Samstag auf der White Sands Party im "Haus der
Insel", gefolgt von der Special Night am Sonntag.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Gatzke und Schoen sind auf einem guten Weg
Beachvolleyball Platz neun in Tegernsee
Tegernsee/his
– Thorsten Schoen und Jan-Erik Gatzke haben bei ihrem ersten Masters-Auftritt
in der Beach-Volleyball-Saison ein Ausrufezeichen gesetzt. Sie kehrten mit einem
neunten Platz vom Tegernsee zurück.
Sein Soll erfüllte das Duo bereits in der Qualifikation am Freitag. Durch Siege
gegen die "ewigen" Konkurrenten Knopf/Mielenz und Kinder/Waligora,
denen sie am Wochenende zuvor beim Turnier in Königs Wusterhausen noch
unterlegen waren, erreichten der Schüttorfer und der Hannoveraner das
Hauptfeld.
Die Besetzung hatte es in sich: Neben den fünf deutschen Nationalteams wies das Tableau mit den Kubanern Alvarez/Russell auch die Nummer 13 der Weltrangliste auf. Da Gatzke/Schoen an Nummer 16 gesetzt waren, bekamen sie es zum Auftakt direkt mit der Nummer eins der Setzliste, Jonas Reckermann und Markus Dieckmann, zu tun. "Wir haben im ersten Satz zuviel Respekt gezeigt. Dann aber lockerer und mutiger gespielt und bis zum Ende gut mitgehalten", berichtete Gatzke über die 14:21, 19:21-Niederlage gegen die amtierenden Europameister, die erst am Sonntag im Finale gegen Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug den Kürzeren zogen.
Gatzke/Schoen mussten in die Verliererrunde. Dort behielten sie überraschend gegen Sergej Sergeev und Falk Zimmermann in zwei Sätzen die Oberhand. Das Aus kam gegen ein Nationalteam, das in der Obergrafschaft nicht unbekannt ist: David Klemperer und Niklas Rademacher gehen in der Hallensaison für den Schüttorfer Zweitligakonkurrenten TSV Giesen auf Punktejagd. Den ersten Satz entschieden Gatzke/Schoen mit 21:17 für sich. Die Sensation konnten die beiden Giesener durch den Gewinn der folgenden zwei Sätze (21:13, 15:12) aber noch abwenden.
"Besonders wichtig war, dass wir wieder mehrere Teams hinter uns gelassen haben, mit denen wir am Ende der Saison um die freien Plätze am Timmendorfer Strand kämpfen werden", hatte Schoen bereits wieder die Qualifikation für die deutschen Meisterschaft im Visier. Die 16 besten Teams dürfen vom 22. bis 24. August am Timmendorfer Strand um Meisterehren kämpfen. Gatzke/Schoen nehmen in der Rangliste nun Rang 14 ein. "So kann es bleiben. Bis im August die Tickets vergeben werden, kann aber noch eine Menge passieren", weiß Schoen. Er wähnt sich und seinen Partner aber "auf dem richtigen Weg". Einen weiteren Schritt will das Duo am kommenden Wochenende machen. Dann macht der Beach-Volleyball-Tross auf Norderney Station.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Hildesheim:
Derbytermin ist geplatzt
Hildesheim/Giesen
(cen). Das wäre ein Knaller gewesen: Zum Auftakt der Volleyball-Zweitligasaison
treffen die Lokalrivalen TSV Giesen und MTV 48 Hildesheim aufeinander. So hatten
es die Spielplangestalter des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) für den 13.
September vorgesehen. Doch dieser Termin ist geplatzt, denn den Giesener
Volleyballern steht die Sporthalle nicht zur Verfügung. Die Partie musste
folglich verschoben werden.
So
starten TSV und MTV 48 eine Woche später als die Konkurrenz in die Saison.
Giesen fährt nach Kyritz, Hildesheim erwartet Aufsteiger Lintorf. Die
Volleyballfans in der Region können sich dennoch schon einmal die Derbytermine
im Kalender notieren: Am 25. Oktober treffen die beiden Nachbarn in Giesen
aufeinander, am 11. Januar 2004 gibt es zum Auftakt der Rückrunde Gelegenheit
zur Revanche in Hildesheim.
Im
Gegensatz zur vorigen Spielzeit werden 13 Teams (statt 12) in der 2. Liga
starten. Neu hinzugekommen sind die Aufsteiger VfL Lintorf und SSF Bonn sowie
das Nachwuchsteam von Olympia Berlin. Aus der 1. Liga abgestiegen ist der
Moerser SC.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
SSC-Seniorinnen
peilen den Titel an
Volleyball-DM
am Wochenende in Essen
Schwerin
"Wir wollen endlich den Titel holen", kündigte Martina Joachim an.
Sie und ihre SSC-Teamkolleginnen starten am Pfingstwochenende in Essen bei der
Volleyball-Senioren-DM. Joachim & Co. hatten sich als norddeutscher Meister
für die nationalen Titelkämpfe in der Seniorenklasse II (38 Jahre und älter),
in der zwölf Teams starten, qualifiziert.
Im
vergangenen Jahr wurde der SSC Vizemeister hinter Eichwalde. 2001 war man
Dritter. So soll jetzt der Titel her. Gleich in der Vorrunde muss die Mannschaft
um Kapitän Martina Schwarz dicke Brocken knacken. So spielen die SSC-Frauen,
die in ihrem Team die Erfahrung von über 500 Länderspielen vereinen, in ihrem
Pool gegen Vorjahresmeister Eichwalde und den 2001er-Champion Düsseldorf. Der
Poolsieger und der Zweite kommen weiter.
Am
Mittwochabend stand ein gemeinsames Training der SSC-Frauen an. Sie spielten
gegen die SSC-C-Jugend und gewannen 4:1. "Ansonsten haben wir uns
individuell vorbereitet", so Martina Joachim, die sich wie alle auf die
deutsche Meisterschaft freut.
MaK
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel