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| Deutschland - Frankenpost |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Bettina Stumpf: Neue Wege, die meisten nach oben
Die
Hofer Volleyball-Junioren-Nationalspielerin: Nach dem Abitur zur
Weltmeisterschaft
Es
gibt Situationen im Leben, da heißt es gleich mehrere neue Wege gleichzeitig zu
beschreiten: beruflich, sportlich, räumlich. Diese Situation erlebt derzeit
Bettina Stumpf. Die gebürtige Hoferin, die mittlerweile zum Stamm in der
Volleyball-Nationalmannschaft der Juniorinnen gehört, wird in den kommenden
Monaten einiges Neues erleben.
Das
Sportliche zuerst, gemäß dem derzeitigen Stellenwert bei Bettina Stumpf: Sie fährt
mit der Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft vom 6. bis 14. September
nach Thailand. Der Weg
dorthin war gar nicht so leicht: Bei einem Turnier in Istanbul mussten sich die
deutschen Juniorinnen qualifizieren. Das gelang zwar letztlich deutlich, aber
keineswegs mit links. Georgien besiegten die Deutschen mit 3:0, Bulgarien und
die Türkei mit 3:1. Dass gerade die Türkinnen durchaus zur zweiten Garde in
der Welt gehörten, bewiesen sie, als sie sich nach dem Turnier als stärkster
Zweiter von fünf Gruppen ebenfalls für die WM qualifizierten.
Vor
ihrer Premiere auf Weltniveau geben sich die deutschen Mädels gar nicht so
bescheiden: ,,Zwischen Platz fünf und acht - das ist ein realistisches Ziel'',
glaubt Bettina Stumpf. Aus den 16 Teilnehmern sich für die Zwischenrunde der
besten Acht zu qualifizieren, das ist für die Hoferin praktisch Pflicht. Der
Rest ist dann Kür - bis in die Nähe von Medaillen? ,,Die sind zu weit weg -
noch.'' Noch weiter weg ist die absolute Weltspitze. ,,Vor allem China spielt
fast in einer anderen Liga. Das sind alles Profis'', erklärt Stumpf den großen
und schwer einzuholenden Vorsprung der Asiatinnen. Um sie einholen zu können, müsste
Deutschland ähnliche Bedingungen schaffen, und das von der Jugendklasse an.
,,Bei uns aber hat der Verband gerade den Jüngeren wieder Förderung
gestrichen. Die Jugend kann sich nicht mehr regelmäßig mit den Besten messen,
da kann die Distanz nach oben nicht geringer werden.''
Aber
mit dem Jahrgang von Bettina Stumpf wächst eine Generation heran, die Anlass für
einige Hoffnungen gibt. Jetzt noch Juniorinnen, demnächst Damen-
Nationalmannschaft? Bettina Stumpf kalkuliert nüchtern: ,,Der Jahrgang über
uns ist kaum stärker. Also dürfte es in einigen Jahren schon drin sein, zur
A-Nationalmannschaft zu gehören.''
Wenn
sie von ,,uns'' spricht, dann meint sie die jungen Damen, die vier Jahre lang für
den Verein VC Olympia Sinsheim in der Bundesliga gespielt haben - quasi ein
Farmteam in der Klasse der Besten. Die Mannschaft hat sich aufgelöst, und für
die Juniorinnen ist Schluss, nach vier Jahren im Internat. Sie haben ihr Abitur
abgelegt, wie auch Bettina, sie ließ sich in den Leistungskursen Sport und
Mathematik prüfen, nach einem ganz normalen Schulbesuch. Denn es ist kein
typisches Sportgymnasium in Sinsheim, das das Lernprogramm zugungsten des
Trainings strafft. Nach der Schule, insgesamt acht bis neun Mal pro Woche, zwei
bis zweieinhalb Stunden Volleyball - so sah das Programm aus.
So
wird's wohl auch zukünftig aussehen für Bettina Stumpf, wenngleich mit einem
nicht ganz zu vollen und fixen Stundenplan. Neuer Ort, neuer Club, neue Schule:
Ulm, der dortige SSV und die Uni, das wird künftig die zweite Heimat der
Hoferin sein, die immer noch jede Gelegenheit nutzt, um für einige Tage in ihr
Elternhaus zurückzukehren: ,,Mein erstes Ziel ist dann immer noch die alte
Heimat.''
Ulm
könnte sportlich einen weiteren großen Schritt nach vorne bringen. Schließlich
ist der SSV Deutscher Meister und Pokalsieger, also eine der ersten Adressen im
deutschen Damen-Volleyball. Einen Vorvertrag und die feste Zusage vom Verein hat
Bettina Stumpf. Gibt's damit auch ordentlich Geld zu verdienen? Über Geld
sprechen Sportler nicht gerne, sie deuten nur an. Volleyballer allerdings müssten
keine Scham zeigen. ,,Man bekommt schon was, kann aber beileibe nicht davon
leben'', berichtete Bettina Stumpf. Richtig Geld zu verdienen gibt's nur im
Ausland, etwa in Italien, wo sich einige der besten deutschen Volleyballerinnen
niedergelassen haben.
Ein
netter Zuschuss für die künftige Studentin der Betriebswirtschaft sollte aber
rausspringen. Und die Tatsache, dass der SSV Ulm an ihr Interesse hatte, zeigt
der Hoferin, dass sie mit ihrem Potenzial so weit nicht weg sein kann von der
Spitze in Deutschland. 78 Mal hat sie für Deutschland schon gespielt, im
Juniorenteam. Der Sprung zu den Damen wäre der letzte große Karriereschritt.
,,An sowas denk' ich aber im Moment gar nicht'', versichert Bettina Stumpf.
Schließlich muss sie sich erst mal auf den drei neuen Wegen zurecht finden, die
sie jetzt eingeschlagen hat. Zumal sie weiß, dass vor allem der sportliche Weg
ganz schnell zur Sackgasse werden kann. ,,Wir haben schon einige Male erlebt,
dass ein Hauptsponsor aussteigt und ein Verein absteigt. In Ulm scheint das zwar
derzeit nicht zu drohen. Aber es ist sicher gut, wenn ich immer damit rechne,
mich in jedem Jahr neu orientieren zu müssen.''
Wolfgang
Neidhardt
| Österreich - Salzburger Nachrichten |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Europäische
Betriebssportspiele bringen tausende Gäste in die Landeshauptstadt
SALZBURG-STADT
(SN-alf). - Der Kampf am Tourismusmarkt wird immer härter. Den Konsumenten
werden ständig neue Reiseziele angeboten. Traditionelle Urlaubsregionen müssen
sich neue Attraktionen einfallen lassen, um ihre Gäste halten zu können oder
neue zu gewinnen.
Event-Tourismus
heißt das Zauberwort, mit dem Fremdenverkehrs-Manager verstärkt versuchen,
dieses Ziel zu erreichen. Ein Beispiel für diese Art von Veranstaltungen ist
das Eurofestival 2003, das vom 25. bis 29. Juni in Salzburg stattfindet.
5000
Betriebssportler und etwa 600 Begleitpersonen aus 19 Nationen werden nach
Salzburg kommen. In 19 Sportarten wird um den Sieg gekämpft. Die meisten
Teilnehmer gibt es mit 1100 beim Fußball-Turnier, dann folgt Volleyball mit 600
Teilnehmern und Bowling mit 560.
Den
Zuschlag für die Sommerspiele 2003 hat Salzburg von der Europäischen
Betriebssportvereinigung (EFCS) bei deren Generalversammlung 1998 in Stockholm
bekommen. Zwei Jahre vorher hatten sich die Betriebssportler in Riga (Lettland)
getroffen, 2005 wird die Veranstaltung in Clermont-Ferrand in Frankreich
stattfinden.
Eigener
Verein für die Spiele gegründet
Um
die Spiele durchzuführen, wurde extra der Verein "Eurofestival 2003
Salzburg" gegründet. Mitglieder sind der Österreichische
Betriebssportverband, die Salzburger Betriebssportvereinigung, hinter der im
Wesentlichen die Wirtschaftskammer steht, sowie die ARGE Betriebssport, die von
der AK und dem ÖGB getragen wird.
Für
die Tourismuswirtschaft sei die Veranstaltung ein Impuls, der nicht zu unterschätzen
ist, sagt der Chef der Salzburger Tourismusbetriebe, Herbert Brugger. Eine
"solide touristische Wertschöpfung" sei auf jeden Fall garantiert.
Bernd
Gaubinger von der Wirtschaftskammer hat errechnet, wie viel Geld durch das
Eurofestival nach Salzburg fließen wird. Es sind etwa drei Millionen Euro. 2,2
Millionen Euro davon werden von den Teilnehmern ausgegeben. Geld, das in der
Gastronomie, der Hotellerie, dem Handel und bei tourismusnahen Dienstleistern
fließen wird. 800.000 Euro an Wertschöpfung werden durch die Ausgaben des
Vereins "Eurofestival 2003 Salzburg" erzielt. Etwa für das Personal -
250 Personen sind bei dem Festival im Einsatz - oder für den Transport der
Sportler oder für die Miete der Sportstätten. Umsätze jedenfalls, von denen
fast ausnahmslos Salzburger Betriebe profitieren. Und das in einer Zeit, die im
Tourismus relativ schwach ist. Grund dafür: Der Geschäftstourismus verläuft
im Moment eher schleppend, und die Festspiele haben noch nicht begonnen.
Werbung
für den Standort Salzburg
Das
Eurofestival sei aber nicht nur ein Impuls für die Wirtschaft sondern auch eine
Werbung für den Standort Salzburg, sagt der Chef der Reed-Messen Johann
Jungreitmair. Tausende Mitarbeiter von Unternehmen kämen auf diesem Weg mit dem
Messesplatz in Kontakt. Immerhin sei Salzburg einer der wichtigsten Messeplätze
in Österreich. Bei späteren Entscheidungen könnte dies durchaus von Vorteil
sein. Deshalb sei er froh, dass ein großer Teil der Veranstaltungen des
Eurofestivals im SAZ stattfinden.
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Gotha:
Platz unter ersten Zehn
SCHWARZENBECK (TA). Mit dem Ziel,
einen einstelligen Platz zu erreichen, startet die E-Jugend des VC Gotha bei den
Deutschen Meisterschaften im Volleyball. Die Jüngsten des Vereins Roberto
Fischer, Antoni Sidak, Alexander Prüßing, Konstantin Strench, Kevin Schneider,
Stefan Werner und Thomas Heller wollen es bei ihrem ersten DM-Auftritt natürlich
den älteren Mitspielern nachmachen, die gut abgeschnitten hatten.
Vom
VC Gotha ist es die dritte Mannschaft, die sich über die Landesmeisterkrone ein
Ticket geholt hat.
| Deutschland - Gifhorner Rundschau |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Braunschweig: Greve/Langemann bleiben
Umbau
bei USC-Herren in vollem Gang – drei Erstliga-Absteiger bei den Damen
An
der Trainerfrage wird noch gebastelt bei den Herren des USC Braunschweig. Sowohl
für die Regionalliga- als auch für die Oberliga- und die
Landesliga-Volleyballer wird sich vor der nächsten Saison einiges ändern. Klar
ist zu diesem Zeitpunkt bereits, dass Christian Greve und Timo Langemann in
Braunschweig bleiben werden. Beide – sowohl der Diagonalspieler als auch Außenangreifer
– hatten Angebote von anderen Vereinen. Auch von Zweitligaklubs.
"Beide
haben mir versichert, dass sie bleiben", berichtete Holger Banko gestern.
Der Spieler des USC kümmert sich um die Organisation des Herren-Bereichs beim
USC. Auch die übrigen Spieler hätten erklärt, den USC-Herren auch in der
Regionalliga treu zu bleiben.
Trotzdem
will das Team sich verstärken und verjüngen. Eine enge Zusammenarbeit des
Erwachsenen- und Jugendbereichs soll den USC möglichst schnell wieder in die
zweite Bundesliga bringen. Dass der Coach der ersten Herren in der neuen Saison
noch Heiko Herzberg heißt – das scheint inzwischen sehr unwahrscheinlich.
Fieberhaft
gearbeitet wird auch hinter den Kulissen der Erstliga-Frauen des USC. Das
Abenteuer erste Liga wird durch eine Entscheidung des Deutschen
Volleyball-Verbandes nicht leichter: Nach der Saison 2003/2004 wird es drei
Absteiger aus der Eliteliga geben: "Zwei ganz normale Absteiger – und ein
weiterer kommt hinzu, weil in der Saison danach wieder eine
Junioren-Nationalmannschaft in der ersten Bundesliga mitspielen soll",
berichtete Frank Ströbl, Manager der USC-Damen.
Und
der Platz für die Nachwuchs-Startruppe wird über einen dritten Absteiger frei
gemacht.
Stefani
Franzke
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Dieckmann/Reckermann
und Dieckmann/Scheuerpflug siegen!
Toller Start für Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug in die World Tour 2003 auf Rhodos/Griechenland. Dieckmann/Reckermann setzten sich ganz souverän gegen die Bulgaren Gavrilov-Todorov 2-0 (21-13, 21-12). Dieckmann/Scheuerpflug setzten sich gegen die hohen Favoriten Benjamin-Marcio Araujo (BRA) mit 2-1 (21-16, 14-21, 15-10) durch. Dagegen starteten Julius Brink/Kjell Schneider mit einer Niederlage gegen zwei weitere Brasilianer Para/Tande mit 0:2 (14-21, 13-21).
| Deutschland - www.westline.de |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
USC
hat noch nicht gemeldet
Münster
(06. Juni 2003) - Von den großen Europapokal-Abenden weiß Achim Barbknecht nur
vom Hörensagen. Damals sollen die Leute ja sogar auf dem Dach gelegen haben,
scherzt der Geschäftsführer des Damenvolleyball-Bundesligisten USC Münster.
Damals meint in diesem Fall den Winter 1995, als binnen vier Wochen ZSKA Moskau
und Ankara Gast am Berg Fidel waren. In beiden Fällen platzte die Sporthalle
nahezu aus den Nähten; geschätzte 5000 Zuschauer verwandelten die Arena in ein
Tollhaus. Momente, die unter die Haut gingen.
Vorbei
sind diese Zeiten; irgendwie ist der Europapokal in Münster aus der Mode
gekommen. Keiner weiß so recht warum. Viele rätseln und finden keine Antwort.
Griffig sind allein die enttäuschenden Zuschauer-Zahlen in der just
abgelaufenen CEV-Pokal-Runde. Gegen den russischen Vertreter Balakowo passierten
1100 Fans die Pforten am Berg Fidel, im Viertelfinal-Vergleich mit dem
Kanaren-Club Las Palmas waren es 1200. 1995 wäre diese Zahl schon erreicht
worden, wenn der Hallenwart nur das Licht eingeschaltet hätte.
Fußball-Vereine
streichen auf der internationalen Bühne Millionen ein. Volleyballer hingegen
legen in der Regel dazu. Der Europapokal ist ein Zuschussgeschäft, hat auch
Barbknecht schon erfahren müssen. Er steht dem USC erst seit Beginn der letzten
Saison vor. Insbesondere die kostspielige Reise ins ferne Balakowo riss ein Loch
in den Etat der Unabhängigen. 15000 Euro kostete den Deutschen Vizemeister der
Vier-Tage-Trip nach Südrussland. Barbknecht: Solche Summen holst du in einem
Heimspiel nicht wieder rein.
Die
wirtschaftliche Zusatzlast und das vergleichsweise dezente Interesse der Anhängerschaft
lassen Münster in diesen Tagen wieder einmal über Sinn und Unsinn eines
internationalen Engagements nachdenken. Als Vizemeister kann der USC für den
Top Teams Cup oder den CEV-Pokal melden. Vielleicht nimmt er keine dieser
Optionen wahr. Die Entscheidung, ob wir im nächsten Jahr Europapokal spielen,
ist noch nicht gefallen. Zurzeit sprechen wir noch mit Sponsoren, bestätigte
Barbknecht. Vor einigen Wochen hatte der Vorstands-Vorsitzende Hans-Ulrich Frank
angekündigt, vielleicht nur eine Runde zu spielen. Diese Überlegung ist
mittlerweile vom Tisch. Barbknecht: Wenn wir mitmachen, dann richtig.
Mittelfristig muss es unser Ziel sein, mal wieder in die Nähe eines Titels zu
kommen. Drei Mal hat Münster bereits den Europapokal gewonnen.
Zwei
Monate hat der USC noch Zeit, die Dinge abzuklopfen. Dann läuft die Meldefrist
für den Europapokal ab.
Wilfried
Sprenger
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Haribo verlängert Engagement
Mitte
April wehrten die Mendiger Volleyballer den drohenden Bundesligalizenz-Entzug
ab, nun haben sie ihren Vereinsnamen mit sofortiger Wirkung und Genehmigung des
DVV von VC Eintracht in Maoam Mendig geändert. Beide Ereignisse stehen in engem
Zusammenhang: Der Lizenzantrag konnte doch noch abgegeben werden, weil von dem
Hauptsponsor, dem Bonner Süßwarenkonzern Haribo, eine Fortsetzung der
Kooperation signalisiert worden ist.
"Durch die weitere Zusammenarbeit ist die Fortführung unseres Spielbetriebs gesichert”, sagt Mendigs Vorsitzender Kurt Müller.
Noch Anfang des Jahres hatte es in der Volleyballszene geheißen, Haribo werde sich auf das Betreiben seines omnipräsenten Gründers und Firmenchefs Hans Riegel beim VC Eintracht zurückziehen. Im Februar schien dieses Horrorszenario für den einzigen rheinland-pfälzischen Volleyball-Bundesligisten Realität zu werden - das Aus nach sechs Spielzeiten im Oberhaus drohte.
Dann wurde das neue Modell entwickelt, dessen Architekt laut Müller der Mendiger Florian Klasen ist. Der 67-Jährige war jahrelang in leitender Funktion für Haribo tätig und ist noch immer Geschäftsführer der Hans-Riegel-Stiftung. Nachdem Klasen bereits 1996 den Kontakt zum Großkonzern hergestellt hatte, war seine Vermittlung erneut entscheidend dafür, dass die Umbenennung in Maoam Mendig Ende April von Firmenseite abgesegnet wurde. "Wir setzen weiter auf hohe Kontinuität”, sagt Klasen, "und eine intensive Zusammenarbeit, die das Produkt noch stärker herausstellt".
Der
Vertrag läuft zunächst für nur eine Saison und dürfte mit einer deutlich über
50.000 Euro liegenden Summe dotiert sein. Der Verein nimmt das Risiko, sich
danach womöglich wieder umbenennen zu müssen, gern in Kauf. "Das ist eine
Frage der Alternative", sagt Kurt Müller. "Denn, wenn wir es nicht täten,
könnten wir ja gar nicht weiter spielen."
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Moers
will den direkten Wiederaufstieg
MSC
holt drei Kroaten, einen Russen und einen Holländer
Eines
ist beim Trainingsauftakt des Moerser SC in dieser Woche deutlich geworden: Der
kroatische Trainer Igor Abutina (Foto, links mit Interimstrainer Schattenberg)
ist ein harter Hund. Mit einem Trainingspensum von 23 Stunden pro Woche will er
die in die Zweitklassigkeit abgestürzten Adler wieder in die 1. Liga führen.
"Diese Mannschaft ist mit der Abstiegsmannschaft nicht zu vergleichen. Sie
ist besser", sagte MSC-Präsident Günter Krivec in der Neuen Ruhr Zeitung
und folgert: "Wir wollen den direkten Wiederaufstieg."
Wie das Gesicht des Trainers hat sich auch das der Mannschaft stark verändert. Geblieben, und das bereits mit neuen Verträgen in der Tasche, sind Torben Tidick, Ferdinand Stebner, Georg Grozer und Radomir Mijovic - die Youngster also. Hinter Routinier Stefan Trienen sowie Arne Steffen und Christian Meva´a stehen noch große Fragezeichen. Zwei Wochen lang will sich Igor Arbutina noch von der Leistungsstärke der drei Akteure überzeugen, bevor er seinen Segen für die Vertragsunterzeichnung gibt.
Komplettiert
wird die Mannschaft durch drei kroatische Nationalspieler, die auf Empfehlung
des neuen MSC-Coaches demnächst wohl auch das Moerser Trikot tragen werden.
Teodor Hirs, Mario Ramadja und Dejan Jazic heißen sie und bereichern den MSC
nach Aussage Krivecs immens. Die Juniorenspieler Nils Lieber, Sascha Bandow
sowie der russische Junioren-Nationalspieler Serguei Amelin und der Niederländer
Jan-Peter Waal haben den Moersern ebenfalls ihre Zusage gegeben.
| Deutschland - VV Berlin-News |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Personalia
vom
VVB-Verbandstag
Eberhard
Harten tritt als Landesspielwart aus dienstlichen und privaten Gründen zurück.
Aufgrund der Kurzfristigkeit des Rücktritts konnte bisher kein Nachfolger
gefunden werden, der aber dringend von uns gesucht wird !
Ernst
Podeswa wurde
als neuer Pressewart vom Verbandstag gewählt. Er ist per E-Mail unter PodeswaE@aol.com
erreichbar. Dieser Posten war nach dem Rücktritt von Jürgen Holz einige Jahre
nicht besetzt.
Der
vom Präsidium kooptierte Landesschiedsrichterwart Tim
Suchland wurde vom Verbandstag bestätigt.
Gesucht
wird noch ein Kassenprüfer, da Annette Klatt zurückgetreten ist.
| Deutschland - Renault Beach Cup-News |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Norderney:
traumhafte Bedingungen für Beacher
Das
Nationalteam David Klemperer/Niklas Rademacher hat sich beim Renault Beach
Cup auf Norderney erwartungsgemäß für das Hauptfeld qualifiziert. Ein glatter
2:0-Erfolg (15:7; 15:11) im ersten Spiel reichte den Olympia-Aspiranten
aus Gießen und Hildesheim zum Einzug in die morgen beginnende
POOL Play-Runde.
Bei
perfekten Beach-Volleyball-Bedingungen am Januskopf auf Norderney konnten
bislang alle Qualifikationsspiele wie geplant ausgetragen werden. Auf
vollen Rängen erlebten sowohl Besucher als auch Norderneys Einheimische Beach-Volleyball
pur: Sonne, 25 Grad und spannende Matches sorgten am Nordstrand
der Nordseeinsel für heiße Atmosphäre. Der abflauende Wind im Lauf
des Tages kam den Beachern entgegen, die Teilnehmer des gleichzeitig stattfindenden
Deutschen Windsurf Cups sind dagegen nach vier Rennen zum Nichtstun
verdammt.
Für
morgen sagt der Wetterbericht ähnliche traumhafte Beach-Verhältnisse vorher.
Dann greifen auch die Top-Favoritinnen Pohl/Rau, Lahme/Müsch und das kubanische
Damenteam Grasset/Peraza in das Geschehen auf Norderney ein.
| Deutschland - VC NAL-/CVJM-News |
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Samstag. 07. Juni 2003 |
Ergebnisse
vom Bundesspielfest in Schwarzenbek
Zusammengetragen
in Kooperation von VC NAL und CVJM (Eventuelle Übertragungsfehler bitten wir
nachzusehen)
Weibliche
E-Jugend, Gruppe A
| Köpenick |
- |
Wiesloch |
2:0 |
| Konstanz |
- |
Schwarzenbek |
2:0 |
| Köpenick |
- |
Konstanz |
2:0 |
| Wiesloch |
- |
Schwarzenbek |
2:0 |
| Köpenick |
- |
Schwarzenbek |
2:0 |
| Wiesloch |
- |
Konstanz |
2:0 |
Weibliche
E-Jugend, Gruppe B
| Angermünde |
- |
Hinte |
1:2 |
| Wiesbaden |
- |
VC
NAL |
2:0 |
| Angermünde |
- |
Wiesbaden |
2:1 |
| Hinte |
- |
VC
NAL |
2:0 |
| Angermünde |
- |
VC
NAL |
2:0 |
| Hinte |
- |
Wiesbaden |
2:0 |
Weibliche
E-Jugend, Gruppe C
| Schönberg |
- |
Langenau |
2:0 |
| Lebach |
- |
CVJM
Hamburg |
1:2 |
| Schönberg |
- |
Lebach |
2:0 |
| Langenau |
- |
CVJM
Hamburg |
2:0 |
| Schönberg |
- |
CVJM
Hamburg |
2:0 |
| Langenau |
- |
Lebach |
2:0 |
Weibliche
E-Jugend, Gruppe D
| Erfurt |
- |
Leverkusen |
0:2 |
| Birkenhard |
- |
Wierschen |
2:1 |
| Erfurt |
- |
Birkenhard |
0:2 |
| Leverkusen |
- |
Wierschen |
2:0 |
| Erfurt |
- |
Wierschen |
0:2 |
| Leverkusen |
- |
Birkenhard |
2:0 |
Weibliche
E-Jugend, Gruppe E
| Braundsbedra |
- |
Parchim |
0:2 |
| Neustadt |
- |
Kropp |
2:0 |
| Braundsbedra |
- |
Neustadt |
2:0 |
| Parchim |
- |
Kropp |
2:0 |
| Braundsbedra |
- |
Kropp |
2:0 |
| Parchim |
- |
Neustadt |
2:0 |
Männliche
E-Jugend
| Gruppe
A |
|
Gruppe
B |
|
Gruppe
C |
|
| Berlin
- Warnemünde |
2:0
|
Grub
- Niendorf |
2:0
|
Friedrichshafen
- Strande |
2:0
|
| Dresden
- Schwarzenbek |
2:0k
|
Essen
- Vegesack |
2:0
|
Bleidenstadt
- Cloppenburg |
2:0
|
| Dresden
- Berlin |
2:0
|
Essen
- Niendorf |
2:0
|
Friedrichshafen
- Bleidenstadt |
2:1
|
| Warnemünde
- Schwarzenbek |
2:0k
|
Grub
- Vegesack |
2:0
|
Strande
- Cloppenburg |
2:0
|
| Berlin
- Schwarzenbek |
2:0k
|
Niendorf
- Vegesack |
2:0
|
Friedrichshafen
- Cloppenburg |
2:0
|
| Dresden
- Warnemünde |
2:1
|
Grub
- Essen |
|
Strande
- Bleidenstadt |
2:1
|
| Platzierung
|
|
Platzierung
|
|
Platzierung
|
|
| 1.
Dresden |
|
1.
|
|
1.
Friedrichshafen |
|
| 2.
Berlin |
|
2.
|
|
2.
Strande |
|
| 3.
Warnemünde |
|
3.
Niendorf |
|
3.
Bleidenstadt |
|
| -
Schwarzenbek |
|
4.
Vegesack |
|
4.
Cloppenburg |
|
| Gruppe
D |
|
Gruppe
E |
|
|
|
| Konstanz
- Lintorf |
2:0
|
Angermünde
- Gotha |
2:0
|
|
|
| Bühl
- Halle |
2:0
|
VCNAL
- Sinzig |
2:0
|
|
|
| Lintorf
- Halle |
2:0
|
Sinzig
- Gotha |
2:0
|
|
|
| Konstanz
- Bühl |
2:0
|
VCNAL
- Angermünde |
2:1
|
|
|
| Bühl
- Lintorf |
2:0
|
Sinzig
- Angermünde |
2:1
|
|
|
| Konstanz
- Halle |
2:0
|
VCNAL
- Gotha |
2:0
|
|
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| Platzierung
|
|
Platzierung
|
|
|
|
| 1.
Konstanz |
|
1.
VCNAL |
|
|
|
| 2.
Bühl |
|
2.
Sinzig |
|
|
|
| 3.
Lintorf |
|
3.
Angermünde |
|
|
|
| 4.
Halle |
|
4.
Gotha |
|
|
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© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel