News

Samstag, 07. Juni 2003 

Bettina Stumpf: Neue Wege, die meisten nach oben
Sportler-Invasion in Salzburg
Gotha: Platz unter ersten Zehn
Braunschweig: Greve/Langemann bleiben
Dieckmann/Reckermann und Dieckmann/Scheuerpflug!
Kein Geld für den Europapokal
Mendig mit neuem Namensgeber
Moers will den direkten Wiederaufstieg  
Personalia vom VVB-Verbandstag
Norderney: traumhafte Bedingungen für Beacher

Ergebnisse vom Bundesspielfest in Schwarzenbek

Juni 2003

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Deutschland - Frankenpost 

Samstag. 07. Juni 2003

Bettina Stumpf: Neue Wege, die meisten nach oben

Die Hofer Volleyball-Junioren-Nationalspielerin: Nach dem Abitur zur Weltmeisterschaft

Es gibt Situationen im Leben, da heißt es gleich mehrere neue Wege gleichzeitig zu beschreiten: beruflich, sportlich, räumlich. Diese Situation erlebt derzeit Bettina Stumpf. Die gebürtige Hoferin, die mittlerweile zum Stamm in der Volleyball-Nationalmannschaft der Juniorinnen gehört, wird in den kommenden Monaten einiges Neues erleben.

Das Sportliche zuerst, gemäß dem derzeitigen Stellenwert bei Bettina Stumpf: Sie fährt mit der Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft vom 6. bis 14. September nach Thailand. Der Weg dorthin war gar nicht so leicht: Bei einem Turnier in Istanbul mussten sich die deutschen Juniorinnen qualifizieren. Das gelang zwar letztlich deutlich, aber keineswegs mit links. Georgien besiegten die Deutschen mit 3:0, Bulgarien und die Türkei mit 3:1. Dass gerade die Türkinnen durchaus zur zweiten Garde in der Welt gehörten, bewiesen sie, als sie sich nach dem Turnier als stärkster Zweiter von fünf Gruppen ebenfalls für die WM qualifizierten.

Vor ihrer Premiere auf Weltniveau geben sich die deutschen Mädels gar nicht so bescheiden: ,,Zwischen Platz fünf und acht - das ist ein realistisches Ziel'', glaubt Bettina Stumpf. Aus den 16 Teilnehmern sich für die Zwischenrunde der besten Acht zu qualifizieren, das ist für die Hoferin praktisch Pflicht. Der Rest ist dann Kür - bis in die Nähe von Medaillen? ,,Die sind zu weit weg - noch.'' Noch weiter weg ist die absolute Weltspitze. ,,Vor allem China spielt fast in einer anderen Liga. Das sind alles Profis'', erklärt Stumpf den großen und schwer einzuholenden Vorsprung der Asiatinnen. Um sie einholen zu können, müsste Deutschland ähnliche Bedingungen schaffen, und das von der Jugendklasse an. ,,Bei uns aber hat der Verband gerade den Jüngeren wieder Förderung gestrichen. Die Jugend kann sich nicht mehr regelmäßig mit den Besten messen, da kann die Distanz nach oben nicht geringer werden.''

Aber mit dem Jahrgang von Bettina Stumpf wächst eine Generation heran, die Anlass für einige Hoffnungen gibt. Jetzt noch Juniorinnen, demnächst Damen- Nationalmannschaft? Bettina Stumpf kalkuliert nüchtern: ,,Der Jahrgang über uns ist kaum stärker. Also dürfte es in einigen Jahren schon drin sein, zur A-Nationalmannschaft zu gehören.''

Wenn sie von ,,uns'' spricht, dann meint sie die jungen Damen, die vier Jahre lang für den Verein VC Olympia Sinsheim in der Bundesliga gespielt haben - quasi ein Farmteam in der Klasse der Besten. Die Mannschaft hat sich aufgelöst, und für die Juniorinnen ist Schluss, nach vier Jahren im Internat. Sie haben ihr Abitur abgelegt, wie auch Bettina, sie ließ sich in den Leistungskursen Sport und Mathematik prüfen, nach einem ganz normalen Schulbesuch. Denn es ist kein typisches Sportgymnasium in Sinsheim, das das Lernprogramm zugungsten des Trainings strafft. Nach der Schule, insgesamt acht bis neun Mal pro Woche, zwei bis zweieinhalb Stunden Volleyball - so sah das Programm aus.

So wird's wohl auch zukünftig aussehen für Bettina Stumpf, wenngleich mit einem nicht ganz zu vollen und fixen Stundenplan. Neuer Ort, neuer Club, neue Schule: Ulm, der dortige SSV und die Uni, das wird künftig die zweite Heimat der Hoferin sein, die immer noch jede Gelegenheit nutzt, um für einige Tage in ihr Elternhaus zurückzukehren: ,,Mein erstes Ziel ist dann immer noch die alte Heimat.''

Ulm könnte sportlich einen weiteren großen Schritt nach vorne bringen. Schließlich ist der SSV Deutscher Meister und Pokalsieger, also eine der ersten Adressen im deutschen Damen-Volleyball. Einen Vorvertrag und die feste Zusage vom Verein hat Bettina Stumpf. Gibt's damit auch ordentlich Geld zu verdienen? Über Geld sprechen Sportler nicht gerne, sie deuten nur an. Volleyballer allerdings müssten keine Scham zeigen. ,,Man bekommt schon was, kann aber beileibe nicht davon leben'', berichtete Bettina Stumpf. Richtig Geld zu verdienen gibt's nur im Ausland, etwa in Italien, wo sich einige der besten deutschen Volleyballerinnen niedergelassen haben.

Ein netter Zuschuss für die künftige Studentin der Betriebswirtschaft sollte aber rausspringen. Und die Tatsache, dass der SSV Ulm an ihr Interesse hatte, zeigt der Hoferin, dass sie mit ihrem Potenzial so weit nicht weg sein kann von der Spitze in Deutschland. 78 Mal hat sie für Deutschland schon gespielt, im Juniorenteam. Der Sprung zu den Damen wäre der letzte große Karriereschritt. ,,An sowas denk' ich aber im Moment gar nicht'', versichert Bettina Stumpf. Schließlich muss sie sich erst mal auf den drei neuen Wegen zurecht finden, die sie jetzt eingeschlagen hat. Zumal sie weiß, dass vor allem der sportliche Weg ganz schnell zur Sackgasse werden kann. ,,Wir haben schon einige Male erlebt, dass ein Hauptsponsor aussteigt und ein Verein absteigt. In Ulm scheint das zwar derzeit nicht zu drohen. Aber es ist sicher gut, wenn ich immer damit rechne, mich in jedem Jahr neu orientieren zu müssen.''

Wolfgang Neidhardt

 

Österreich - Salzburger Nachrichten 

Samstag. 07. Juni 2003

Sportler-Invasion in Salzburg

Europäische Betriebssportspiele bringen tausende Gäste in die Landeshauptstadt

SALZBURG-STADT (SN-alf). - Der Kampf am Tourismusmarkt wird immer härter. Den Konsumenten werden ständig neue Reiseziele angeboten. Traditionelle Urlaubsregionen müssen sich neue Attraktionen einfallen lassen, um ihre Gäste halten zu können oder neue zu gewinnen.

Event-Tourismus heißt das Zauberwort, mit dem Fremdenverkehrs-Manager verstärkt versuchen, dieses Ziel zu erreichen. Ein Beispiel für diese Art von Veranstaltungen ist das Eurofestival 2003, das vom 25. bis 29. Juni in Salzburg stattfindet.

5000 Betriebssportler und etwa 600 Begleitpersonen aus 19 Nationen werden nach Salzburg kommen. In 19 Sportarten wird um den Sieg gekämpft. Die meisten Teilnehmer gibt es mit 1100 beim Fußball-Turnier, dann folgt Volleyball mit 600 Teilnehmern und Bowling mit 560.

Den Zuschlag für die Sommerspiele 2003 hat Salzburg von der Europäischen Betriebssportvereinigung (EFCS) bei deren Generalversammlung 1998 in Stockholm bekommen. Zwei Jahre vorher hatten sich die Betriebssportler in Riga (Lettland) getroffen, 2005 wird die Veranstaltung in Clermont-Ferrand in Frankreich stattfinden.

Eigener Verein für die Spiele gegründet

Um die Spiele durchzuführen, wurde extra der Verein "Eurofestival 2003 Salzburg" gegründet. Mitglieder sind der Österreichische Betriebssportverband, die Salzburger Betriebssportvereinigung, hinter der im Wesentlichen die Wirtschaftskammer steht, sowie die ARGE Betriebssport, die von der AK und dem ÖGB getragen wird.

Für die Tourismuswirtschaft sei die Veranstaltung ein Impuls, der nicht zu unterschätzen ist, sagt der Chef der Salzburger Tourismusbetriebe, Herbert Brugger. Eine "solide touristische Wertschöpfung" sei auf jeden Fall garantiert.

Bernd Gaubinger von der Wirtschaftskammer hat errechnet, wie viel Geld durch das Eurofestival nach Salzburg fließen wird. Es sind etwa drei Millionen Euro. 2,2 Millionen Euro davon werden von den Teilnehmern ausgegeben. Geld, das in der Gastronomie, der Hotellerie, dem Handel und bei tourismusnahen Dienstleistern fließen wird. 800.000 Euro an Wertschöpfung werden durch die Ausgaben des Vereins "Eurofestival 2003 Salzburg" erzielt. Etwa für das Personal - 250 Personen sind bei dem Festival im Einsatz - oder für den Transport der Sportler oder für die Miete der Sportstätten. Umsätze jedenfalls, von denen fast ausnahmslos Salzburger Betriebe profitieren. Und das in einer Zeit, die im Tourismus relativ schwach ist. Grund dafür: Der Geschäftstourismus verläuft im Moment eher schleppend, und die Festspiele haben noch nicht begonnen.

Werbung für den Standort Salzburg

Das Eurofestival sei aber nicht nur ein Impuls für die Wirtschaft sondern auch eine Werbung für den Standort Salzburg, sagt der Chef der Reed-Messen Johann Jungreitmair. Tausende Mitarbeiter von Unternehmen kämen auf diesem Weg mit dem Messesplatz in Kontakt. Immerhin sei Salzburg einer der wichtigsten Messeplätze in Österreich. Bei späteren Entscheidungen könnte dies durchaus von Vorteil sein. Deshalb sei er froh, dass ein großer Teil der Veranstaltungen des Eurofestivals im SAZ stattfinden.

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Samstag. 07. Juni 2003

Gotha: Platz unter ersten Zehn

SCHWARZENBECK (TA). Mit dem Ziel, einen einstelligen Platz zu erreichen, startet die E-Jugend des VC Gotha bei den Deutschen Meisterschaften im Volleyball. Die Jüngsten des Vereins Roberto Fischer, Antoni Sidak, Alexander Prüßing, Konstantin Strench, Kevin Schneider, Stefan Werner und Thomas Heller wollen es bei ihrem ersten DM-Auftritt natürlich den älteren Mitspielern nachmachen, die gut abgeschnitten hatten.

Vom VC Gotha ist es die dritte Mannschaft, die sich über die Landesmeisterkrone ein Ticket geholt hat.

 

Deutschland - Gifhorner Rundschau 

Samstag. 07. Juni 2003

Braunschweig: Greve/Langemann bleiben

Umbau bei USC-Herren in vollem Gang – drei Erstliga-Absteiger bei den Damen

An der Trainerfrage wird noch gebastelt bei den Herren des USC Braunschweig. Sowohl für die Regionalliga- als auch für die Oberliga- und die Landesliga-Volleyballer wird sich vor der nächsten Saison einiges ändern. Klar ist zu diesem Zeitpunkt bereits, dass Christian Greve und Timo Langemann in Braunschweig bleiben werden. Beide – sowohl der Diagonalspieler als auch Außenangreifer – hatten Angebote von anderen Vereinen. Auch von Zweitligaklubs.

"Beide haben mir versichert, dass sie bleiben", berichtete Holger Banko gestern. Der Spieler des USC kümmert sich um die Organisation des Herren-Bereichs beim USC. Auch die übrigen Spieler hätten erklärt, den USC-Herren auch in der Regionalliga treu zu bleiben.

Trotzdem will das Team sich verstärken und verjüngen. Eine enge Zusammenarbeit des Erwachsenen- und Jugendbereichs soll den USC möglichst schnell wieder in die zweite Bundesliga bringen. Dass der Coach der ersten Herren in der neuen Saison noch Heiko Herzberg heißt – das scheint inzwischen sehr unwahrscheinlich.

Fieberhaft gearbeitet wird auch hinter den Kulissen der Erstliga-Frauen des USC. Das Abenteuer erste Liga wird durch eine Entscheidung des Deutschen Volleyball-Verbandes nicht leichter: Nach der Saison 2003/2004 wird es drei Absteiger aus der Eliteliga geben: "Zwei ganz normale Absteiger – und ein weiterer kommt hinzu, weil in der Saison danach wieder eine Junioren-Nationalmannschaft in der ersten Bundesliga mitspielen soll", berichtete Frank Ströbl, Manager der USC-Damen.

Und der Platz für die Nachwuchs-Startruppe wird über einen dritten Absteiger frei gemacht.

Stefani Franzke

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 07. Juni 2003

Dieckmann/Reckermann und Dieckmann/Scheuerpflug siegen!

Toller Start für Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug in die World Tour 2003 auf Rhodos/Griechenland. Dieckmann/Reckermann setzten sich ganz souverän gegen die Bulgaren Gavrilov-Todorov 2-0 (21-13, 21-12). Dieckmann/Scheuerpflug setzten sich gegen die hohen Favoriten Benjamin-Marcio Araujo (BRA) mit 2-1 (21-16, 14-21, 15-10) durch. Dagegen starteten Julius Brink/Kjell Schneider mit einer Niederlage gegen zwei weitere Brasilianer Para/Tande mit 0:2 (14-21, 13-21).

 

Deutschland - www.westline.de  

Samstag. 07. Juni 2003

Kein Geld für den Europapokal

USC hat noch nicht gemeldet

Münster (06. Juni 2003) - Von den großen Europapokal-Abenden weiß Achim Barbknecht nur vom Hörensagen. Damals sollen die Leute ja sogar auf dem Dach gelegen haben, scherzt der Geschäftsführer des Damenvolleyball-Bundesligisten USC Münster. Damals meint in diesem Fall den Winter 1995, als binnen vier Wochen ZSKA Moskau und Ankara Gast am Berg Fidel waren. In beiden Fällen platzte die Sporthalle nahezu aus den Nähten; geschätzte 5000 Zuschauer verwandelten die Arena in ein Tollhaus. Momente, die unter die Haut gingen.

Vorbei sind diese Zeiten; irgendwie ist der Europapokal in Münster aus der Mode gekommen. Keiner weiß so recht warum. Viele rätseln und finden keine Antwort. Griffig sind allein die enttäuschenden Zuschauer-Zahlen in der just abgelaufenen CEV-Pokal-Runde. Gegen den russischen Vertreter Balakowo passierten 1100 Fans die Pforten am Berg Fidel, im Viertelfinal-Vergleich mit dem Kanaren-Club Las Palmas waren es 1200. 1995 wäre diese Zahl schon erreicht worden, wenn der Hallenwart nur das Licht eingeschaltet hätte.

Fußball-Vereine streichen auf der internationalen Bühne Millionen ein. Volleyballer hingegen legen in der Regel dazu. Der Europapokal ist ein Zuschussgeschäft, hat auch Barbknecht schon erfahren müssen. Er steht dem USC erst seit Beginn der letzten Saison vor. Insbesondere die kostspielige Reise ins ferne Balakowo riss ein Loch in den Etat der Unabhängigen. 15000 Euro kostete den Deutschen Vizemeister der Vier-Tage-Trip nach Südrussland. Barbknecht: Solche Summen holst du in einem Heimspiel nicht wieder rein.

Die wirtschaftliche Zusatzlast und das vergleichsweise dezente Interesse der Anhängerschaft lassen Münster in diesen Tagen wieder einmal über Sinn und Unsinn eines internationalen Engagements nachdenken. Als Vizemeister kann der USC für den Top Teams Cup oder den CEV-Pokal melden. Vielleicht nimmt er keine dieser Optionen wahr. Die Entscheidung, ob wir im nächsten Jahr Europapokal spielen, ist noch nicht gefallen. Zurzeit sprechen wir noch mit Sponsoren, bestätigte Barbknecht. Vor einigen Wochen hatte der Vorstands-Vorsitzende Hans-Ulrich Frank angekündigt, vielleicht nur eine Runde zu spielen. Diese Überlegung ist mittlerweile vom Tisch. Barbknecht: Wenn wir mitmachen, dann richtig. Mittelfristig muss es unser Ziel sein, mal wieder in die Nähe eines Titels zu kommen. Drei Mal hat Münster bereits den Europapokal gewonnen.

Zwei Monate hat der USC noch Zeit, die Dinge abzuklopfen. Dann läuft die Meldefrist für den Europapokal ab.

Wilfried Sprenger

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 07. Juni 2003

Mendig mit neuem Namensgeber

Haribo verlängert Engagement

Mitte April wehrten die Mendiger Volleyballer den drohenden Bundesligalizenz-Entzug ab, nun haben sie ihren Vereinsnamen mit sofortiger Wirkung und Genehmigung des DVV von VC Eintracht in Maoam Mendig geändert. Beide Ereignisse stehen in engem Zusammenhang: Der Lizenzantrag konnte doch noch abgegeben werden, weil von dem Hauptsponsor, dem Bonner Süßwarenkonzern Haribo, eine Fortsetzung der Kooperation signalisiert worden ist.

"Durch die weitere Zusammenarbeit ist die Fortführung unseres Spielbetriebs gesichert”, sagt Mendigs Vorsitzender Kurt Müller.

Noch Anfang des Jahres hatte es in der Volleyballszene geheißen, Haribo werde sich auf das Betreiben seines omnipräsenten Gründers und Firmenchefs Hans Riegel beim VC Eintracht zurückziehen. Im Februar schien dieses Horrorszenario für den einzigen rheinland-pfälzischen Volleyball-Bundesligisten Realität zu werden - das Aus nach sechs Spielzeiten im Oberhaus drohte.

Dann wurde das neue Modell entwickelt, dessen Architekt laut Müller der Mendiger Florian Klasen ist. Der 67-Jährige war jahrelang in leitender Funktion für Haribo tätig und ist noch immer Geschäftsführer der Hans-Riegel-Stiftung. Nachdem Klasen bereits 1996 den Kontakt zum Großkonzern hergestellt hatte, war seine Vermittlung erneut entscheidend dafür, dass die Umbenennung in Maoam Mendig Ende April von Firmenseite abgesegnet wurde. "Wir setzen weiter auf hohe Kontinuität”, sagt Klasen, "und eine intensive Zusammenarbeit, die das Produkt noch stärker herausstellt".

Der Vertrag läuft zunächst für nur eine Saison und dürfte mit einer deutlich über 50.000 Euro liegenden Summe dotiert sein. Der Verein nimmt das Risiko, sich danach womöglich wieder umbenennen zu müssen, gern in Kauf. "Das ist eine Frage der Alternative", sagt Kurt Müller. "Denn, wenn wir es nicht täten, könnten wir ja gar nicht weiter spielen."

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 07. Juni 2003

Moers will den direkten Wiederaufstieg

MSC holt drei Kroaten, einen Russen und einen Holländer

Eines ist beim Trainingsauftakt des Moerser SC in dieser Woche deutlich geworden: Der kroatische Trainer Igor Abutina (Foto, links mit Interimstrainer Schattenberg) ist ein harter Hund. Mit einem Trainingspensum von 23 Stunden pro Woche will er die in die Zweitklassigkeit abgestürzten Adler wieder in die 1. Liga führen. "Diese Mannschaft ist mit der Abstiegsmannschaft nicht zu vergleichen. Sie ist besser", sagte MSC-Präsident Günter Krivec in der Neuen Ruhr Zeitung und folgert: "Wir wollen den direkten Wiederaufstieg."

Wie das Gesicht des Trainers hat sich auch das der Mannschaft stark verändert. Geblieben, und das bereits mit neuen Verträgen in der Tasche, sind Torben Tidick, Ferdinand Stebner, Georg Grozer und Radomir Mijovic - die Youngster also. Hinter Routinier Stefan Trienen sowie Arne Steffen und Christian Meva´a stehen noch große Fragezeichen. Zwei Wochen lang will sich Igor Arbutina noch von der Leistungsstärke der drei Akteure überzeugen, bevor er seinen Segen für die Vertragsunterzeichnung gibt.

Komplettiert wird die Mannschaft durch drei kroatische Nationalspieler, die auf Empfehlung des neuen MSC-Coaches demnächst wohl auch das Moerser Trikot tragen werden. Teodor Hirs, Mario Ramadja und Dejan Jazic heißen sie und bereichern den MSC nach Aussage Krivecs immens. Die Juniorenspieler Nils Lieber, Sascha Bandow sowie der russische Junioren-Nationalspieler Serguei Amelin und der Niederländer Jan-Peter Waal haben den Moersern ebenfalls ihre Zusage gegeben.

 

Deutschland - VV Berlin-News 

Samstag. 07. Juni 2003

Personalia vom VVB-Verbandstag

Eberhard Harten tritt als Landesspielwart aus dienstlichen und privaten Gründen zurück. Aufgrund der Kurzfristigkeit des Rücktritts konnte bisher kein Nachfolger gefunden werden, der aber dringend von uns gesucht wird !

Ernst Podeswa wurde als neuer Pressewart vom Verbandstag gewählt. Er ist per E-Mail unter PodeswaE@aol.com erreichbar. Dieser Posten war nach dem Rücktritt von Jürgen Holz einige Jahre nicht besetzt.

Der vom Präsidium kooptierte Landesschiedsrichterwart Tim Suchland wurde vom Verbandstag bestätigt.

Gesucht wird noch ein Kassenprüfer, da Annette Klatt zurückgetreten ist.

 

Deutschland - Renault Beach Cup-News 

Samstag. 07. Juni 2003

Norderney: traumhafte Bedingungen für Beacher

Das Nationalteam David Klemperer/Niklas Rademacher hat sich beim Renault Beach Cup auf Norderney erwartungsgemäß für das Hauptfeld qualifiziert. Ein glatter 2:0-Erfolg (15:7; 15:11) im ersten Spiel reichte den Olympia-Aspiranten aus Gießen und Hildesheim zum Einzug in die morgen beginnende POOL Play-Runde.

Bei perfekten Beach-Volleyball-Bedingungen am Januskopf auf Norderney konnten bislang alle Qualifikationsspiele wie geplant ausgetragen werden. Auf vollen Rängen erlebten sowohl Besucher als auch Norderneys Einheimische Beach-Volleyball pur: Sonne, 25 Grad und spannende Matches sorgten am Nordstrand der Nordseeinsel für heiße Atmosphäre. Der abflauende Wind im Lauf des Tages kam den Beachern entgegen, die Teilnehmer des gleichzeitig stattfindenden Deutschen Windsurf Cups sind dagegen nach vier Rennen zum Nichtstun verdammt.

Für morgen sagt der Wetterbericht ähnliche traumhafte Beach-Verhältnisse vorher. Dann greifen auch die Top-Favoritinnen Pohl/Rau, Lahme/Müsch und das kubanische Damenteam Grasset/Peraza in das Geschehen auf Norderney ein.

 

Deutschland - VC NAL-/CVJM-News 

Samstag. 07. Juni 2003

Ergebnisse vom Bundesspielfest in Schwarzenbek

Zusammengetragen in Kooperation von VC NAL und CVJM (Eventuelle Übertragungsfehler bitten wir nachzusehen)

Weibliche E-Jugend, Gruppe A

Köpenick - Wiesloch 2:0
Konstanz - Schwarzenbek 2:0
Köpenick - Konstanz 2:0
Wiesloch - Schwarzenbek 2:0
Köpenick - Schwarzenbek 2:0
Wiesloch - Konstanz  2:0

Weibliche E-Jugend, Gruppe B

Angermünde - Hinte 1:2
Wiesbaden - VC NAL 2:0
Angermünde - Wiesbaden 2:1
Hinte - VC NAL 2:0
Angermünde - VC NAL 2:0
Hinte - Wiesbaden 2:0

Weibliche E-Jugend, Gruppe C

Schönberg - Langenau 2:0
Lebach - CVJM Hamburg 1:2
Schönberg - Lebach 2:0
Langenau - CVJM Hamburg 2:0
Schönberg - CVJM Hamburg 2:0
Langenau - Lebach 2:0

Weibliche E-Jugend, Gruppe D

Erfurt - Leverkusen 0:2
Birkenhard - Wierschen 2:1
Erfurt - Birkenhard 0:2
Leverkusen - Wierschen 2:0
Erfurt - Wierschen 0:2
Leverkusen - Birkenhard 2:0

Weibliche E-Jugend, Gruppe E

Braundsbedra - Parchim 0:2
Neustadt - Kropp 2:0
Braundsbedra - Neustadt 2:0
Parchim - Kropp 2:0
Braundsbedra - Kropp 2:0
Parchim - Neustadt 2:0

 

Männliche E-Jugend

Gruppe A   Gruppe B   Gruppe C  
Berlin - Warnemünde 2:0 Grub - Niendorf 2:0 Friedrichshafen - Strande 2:0
Dresden - Schwarzenbek 2:0k Essen - Vegesack 2:0 Bleidenstadt - Cloppenburg 2:0
Dresden - Berlin 2:0 Essen - Niendorf 2:0 Friedrichshafen - Bleidenstadt 2:1
Warnemünde - Schwarzenbek 2:0k Grub - Vegesack 2:0 Strande - Cloppenburg 2:0
Berlin - Schwarzenbek 2:0k Niendorf - Vegesack 2:0 Friedrichshafen - Cloppenburg 2:0
Dresden - Warnemünde 2:1 Grub - Essen   Strande - Bleidenstadt 2:1
Platzierung   Platzierung   Platzierung  
1. Dresden   1.   1. Friedrichshafen  
2. Berlin   2.   2. Strande  
3. Warnemünde   3. Niendorf   3. Bleidenstadt  
- Schwarzenbek   4. Vegesack   4. Cloppenburg  
Gruppe D   Gruppe E      
Konstanz - Lintorf 2:0 Angermünde - Gotha 2:0    
Bühl - Halle 2:0 VCNAL - Sinzig 2:0    
Lintorf - Halle 2:0 Sinzig - Gotha 2:0    
Konstanz - Bühl 2:0 VCNAL - Angermünde 2:1    
Bühl - Lintorf 2:0 Sinzig - Angermünde 2:1    
Konstanz - Halle 2:0 VCNAL - Gotha 2:0    
Platzierung   Platzierung      
1. Konstanz   1. VCNAL      
2. Bühl   2. Sinzig      
3. Lintorf   3. Angermünde      
4. Halle   4. Gotha      

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel