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| Deutschland - DVV-News |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Weltliga
2003: Abwehr macht den Unterschied!
Deutschland
unterliegt Italien mit 1:3
Der achtmalige Weltliga-Sieger Italien schlägt den EM-Gastgeber 2003, Deutschland, mit 3:1 (25:19, 26:24, 22:25, 25:16). Die überragende Technik der Italiener macht den Unterschied.
Die deutsche Mannschaft muss nach dem ersten Spiel gegen Italien weiter auf den zweiten Sieg in der Weltliga 2003 warten. Der dreifache Weltmeister Italien erwies sich im ersten Vergleich mit dem EM-Gastgeber 2003 als technisch und taktisch besser und siegte mit 3:1 (25:19, 26:24, 22:25, 25:16). Morgen, 8. Juni, kommt es um 15.00 Uhr zum zweiten Aufeinandertreffen beider Teams.
Waren die Italiener – wie erwartet – in der Annahme und Abwehr mit ihrem starken Libero Damiano Pippi überlegen, so musste die Vorherrschaft der Mittelblocker Luigi Mastrangelo und Alessandro Fei gegenüber Ralph Bergmann und Norbert Walter zu Beginn ein wenig überraschen. Dem Gastgeber gelang im ersten Satz kein einziger Blockpunkt!
Doch die deutsche Mannschaft fing sich im zweiten Durchgang, angefeuert von den 3.400 Zuschauern. Drei gute Aufschläge von Norbert Walter brachten Deutschland im zweiten Satz mit 13:12 in Führung. Zudem punkteten Christian Pampel und Wolfgang Kuck zuverlässig von den Außenpositionen. Deutschland führte mit 20:17, aber Italien konterte und gewann auch den zweiten Satz mit 24:26.
Aber Deutschland hatte „Blut geleckt“ und ging mit 4:1 in Führung. Die Führung konnte bis zum Ende beibehalten werden, vor allem, weil die deutsche Mannschaft nun mit dem Aufschlag die italienische Annahme mehr unter Druck setzen.
Nun war der Champion an der Ehre gepackt und machte im vierten Satz wieder mehr Druck. Ein deutliches 25:16 war die Folge. Auf italienischer Seite zog Zuspieler Valerio Vermiglio ein sehr variables Angriffsspiel auf und setzte alle Angreifer gleichermaßen ein. Giani, Zlatanov, Mastrangelo und Papi punkteten zweistellig.
Auf deutscher Seite war Pampel mit 18 Punkten erster Punktegarant, gefolgt von Walter (13), Kuck (11) und Andrae (10).
Björn Andrae gab bekannt, dass er in der nächsten Saison in die italienische Profiliga zu Cuneo wechselt.
Stimmen Pressekonferenz GER – ITA
Wolfgang Kuck (Kapitän
Deutschland)
„Für mich war es ein sehr spannendes Spiel, in dem wir im 2. und 3. Satz
eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Zum Schluss hat es uns an Kraft und
Konzentration gemangelt, deshalb konnten wir die gute Leistung aus dem dritten
Satz leider im vierten Satz nicht wiederholen. Ich bin froh, dass wir 2 Sätze
lang guten Volleyball gespielt haben.“
Stelian Moculescu
(Trainer Deutschland)
„Wir können zufrieden sein mit unserer Leistung. Die Italiener haben das
Spiel mit der Abwehr gewonnen. Wir haben leichte Punkte vergeben, nicht die
schwierigen. Das ist eine Frage der Technik. Wir haben heute wesentlich besser
gespielt als gegen Portugal und Brasilien.
Andrea Giani (Kapitän
Italien)
Ein Spiel das sich nur in wenigen Punkten unterschieden hat und sehr umkämpft
war. Die deutsche Mannschaft hat einen sehr guten Trainer und eine gute Chance,
sehr wettkampfstark zu werden.
Gian Paolo Montali
(Trainer Italien)
Die Taktik wurde anfangs gut umgesetzt. Wir waren sehr gut organisiert, das
Beste war jedoch die Abwehr. Wir hatten viele Möglichkeiten zum Gegenangriff.
Morgen erwarte ich ein sehr hartes Spiel.
| Deutschland - Oberhessische Presse |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
DVV-Frauen
beenden EM-Qualifikation mit Sieg
Zagreb - Die deutschen
Volleyball-Frauen haben ihr letztes Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft
in der Türkei gewonnen.
Obwohl die
Endrunden-Teilnahme durch Platz zwei in Gruppe drei hinter Polen schon
feststand, bot die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee in Zagreb beim
3:0(25:21, 25:11, 25:19)-Sieg in 60 Minuten über Kroatien noch einmal eine
konzentrierte Leistung. Die deutsche Mannschaft schaffte jeweils zwei 3:0-Siege
gegen die Slowakei und Kroatien und verlor beide Spiele gegen Polen (0:3, 1:3).
Da die Slowakei zuvor
in Polen 1:3 verloren hatte, hätte sich das deutsche Team sogar eine
0:3-Niederlage leisten können und wäre trotzdem Gruppenzweiter geworden und
hatte damit das Ticket für die EM vom 20. bis 28. September in Antalya und
Ankara bereits sicher. «Wir konnten ganz locker in das Spiel gehen. Dennoch
wollten wir natürlich gewinnen. Wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung
geboten», sagte der Bundestrainer.
Obwohl mit Tanja Hart
vom deutschen Meister SSV Ulm, die nach der erfolgreichen Qualifikation
verabredungsgemäß pausierte, und der in Italien spielenden Sylvia Roll
(Ohrenentzündung) zwei wichtige Spielerinnen fehlten, geriet der Sieg in keiner
Phase in Gefahr. Atika Bouagaa vom USC Münster war im Angriff und mit ihren
Sprungaufgaben die wirkungsvollste Spielerin.
Die deutsche Mannschaft
spielte mit: Julia Schlecht, Kathy Radzuweit, Judith Sylvester (alle TSV Bayer
Leverkusen), Angelina Grün (Volley Modena/Italien), Atika Bouagaa (USC Münster),
Olessya Kulakowa (RC Cannes/Frankreich), Cornelia Dumler (USC Münster); Katja Wühler
(Rote Raben Vilsbiburg), Christina Benecke (TVF PHOENIX Hamburg), Kathleen Weiß
(Schweriner SC), Grit Müller (Dresdner SC) Sabrina Roß (SSV Ulm).
| Schweiz - News.ch |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Schweiz:
Segel für erfolgreiche Zukunft gesetzt
Die Schweizer
Volleyballer blicken nach den Wirren im letzten Jahr wieder optimstisch in die
Zukunft. Die Delegierten des Verbandes genehmigten in La Tour-de-Peilz neue
Strukturen und sprachen dem Übergangsvorstand das Vertrauen aus.
Mit dem Projekt
"Tabula Rasa" wurde im vergangenen Oktober in Bern der Umsturz im
Schweizerischen Volleyballverband (SVBV) eingeleitet. Ein siebenköfiger Übergangsvorstand
um Präsident Christoph Stern (Ramlinsburg) hatte den Auftrag erhalten, dem
Verband neue Strukturen zu geben und "Tabula Rasa" umzusetzen. Die
Delegierten stellten sich an der DV hinter die neuen Kräfte und hiessen sämtliche
Anträge des Zentralvorstandes gut. Einem Neuanfang steht somit nichts mehr im
Weg.
Mit der Umbenennung des
Verbandes in Swiss Volley setzten die Verantwortlichen gegen Aussen ein erstes
symbolisches Zeichen. Das neue Leitbild, das Strategiepapier und die Statuten
wurden in den vergangenen rund sieben Monaten in Zusammenarbeit mit den Regionen
und den Konferenzen vom Übergangs-ZV ausgearbeitet. Es sei eine schwierige
Phase gewesen, so Christoph Stern. "Im Nachhinein war ´Tabula Rasa´ die
einzig richtige, aber gleichzeitig auch mutige Entscheidung", so der neue
starke Mann des Verbandes, der nun definitiv als Präsident gewählt wurde.
"Die Delegierten haben die Segel für eine erfolgreiche Zukunft
gesetzt."
Im Hinblick auf die
Olympischen Spiele 2004 in Athen stellt der Verband den momentan erfolgreichen
Beachvolleyball-Sektor in den Vordergrund. Langfristig sollen aber auch die
Indoor-Nationalmannschaften zumindest europaweit wieder konkurrenzfähig werden.
Mit der gezielten Förderung von Nachwuchstalenten und der Schaffung von zwei
bis vier Leistungszentren sollen diese ehrgeizigen Ziele erreicht werden. In
rund 10 Jahren möchte Swiss Volley an einer Europameisterschaft im eigenen Land
die Früchte ernten können.
Um wieder vermehrt in
den Indoor-Bereich investieren zu können, muss allerdings zuerst der seit
Jahren angeschlagene finazielle Bereich ins Lot gebracht werden. Dank rigorosen
Anstrengungen schloss bereits die Rechnung 2002 mit einem Gewinn von rund 93 000
Franken ab. Damit verminderten sich die Schulden auf 387 000 Franken. Und weil
die Voranschläge 2003 und 2004 Überschüsse gegen 300 000 Franken vorsehen, dürfte
der Verband schon in zwei Jahren finanzielle Reserven haben, die es ihm
erlauben, in den Sport zu investieren.
Die operative und
strategische Ebene der Verbandsführung werden künftig klar getrennt. Anstelle
der Delegiertenversammlung trifft ein Volleyballparlament zweimal im Jahr
zusammen. Mit der Wahl von Roger Schnegg (Münchenbuchsee) als Direktor und dem
Umzug der Geschäftsstelle von Stans nach Bern hatte der Übergangsvorstand
bereits in den vergangenen Monaten den Rahmen dazu geschaffen.
Ebenso wie Christoph
Stern liessen sich Vizepräsident Klaus Görauch (Näfels), die Finanzfachfrau
Nicole Burth Tschudi (Zollikon), Roman Cantieni (Bern), Philippe Weinberger (Yens-sur-Morges)
definitiv in das Exekutivorgan wählen. Anstelle von Andrea Müller (Bettingen)
und Stephan Fluri (Nottwil), die nicht mehr antraten, nehmen Beat Ackermann
(Spiegel), Manager des erfolgreichen Frauenteams aus Köniz, und André Münger
(Kilchberg) Einsitz im Zentralvorstand, der bis 2006 in dieser Zusammensetzung
den Verband führen wird.
Der frühere Verbandspräsident
(1992 - 1995) und nun internationale Funktionär Hugo Fruithof (Henggart) wurde
zum Ehrenmitglied ernannt. Die Goldene Ehrennadel für besondere Verdienste im
letzten Jahr erhielten der ehemalige Finanzchef Roger Müller (Brittnau), die Könizer
Europacupfinalistinnen und die Beach-Vizeweltmeisterinnen Melanie Schönenberger
und Isabelle Forrer.
Sandro Mühlebach
| Schweiz - News.ch |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Schweizerinnen
gegen Belgien chancenlos
Die Schweizer
Volleyballerinnen sind mit einer erwartungsgemäss deutlichen Niederlage in die
Rückrunde der EM-Vorqualifikation gestartet. Gegen Belgien verlor das junge
Team von Max Meier in Baranowitschi (WRuss) in nur 57 Minuten 0:3 .
Die einzig gute Phase
hatten die Schweizerinnen im zweiten Satz, als sie 19:13 in Führung gingen.
Dennoch verloren sie den Set mit 21:25. Beste Spielerin war Captain Martina
Gassner von Kanti Schaffhausen. Am Samstag dürfte die vorwiegend mit
Spielerinnen von Luzern und Schaffhausen zusammengesetzte Mannschaft auch gegen
Gastgeber Weissrussland chancenlos sein.
Baranowitschi (WRuss).
EM 2005. Vor-Qualifikationsturnier. Rückrunde. 1. Partie: Belgien - Schweiz 3:0
(25:7, 25:21, 25:12) in 57 Minuten.
bert
| Schweiz - News.ch |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Fünfsatzsieg
Chinas gegen die USA
China hat am vierten
Tag des Volley Masters in Montreux in der Gruppe B die USA 3:2 (25:27, 25:19,
21:25, 27:25, 16:14) bezwungen. Die beiden bereits für den Halbfinal
qualifizierten Teams boten den rund 2500 Zuschauern bestes Volleyball.
Jinling Chu verwertete
nach 133 Minuten den Matchball mit einem Service, den die Amerikanerinnen nicht
annehmen konnten. Die Chinesinnen überzeugten vor allem mit einem starken Block
und variantenreichem Angriffsspiel. Es war die bisher längste und intensivste
Partie des diesjährigen Turniers.
In der Gruppe A wahrte
sich Brasilien, das am zweiten Tag überraschend Weltmeister Italien geschlagen
hatte, dank eines ungefährdeten 3:0-Sieges (25:19, 25:16, 25:16) gegen Japan
die Chance, in die Halbfinals einzuziehen. Die entscheidende Partie zwischen den
Italienerinnen und Russland war bei Redaktionsschluss noch im Gang.
Resultate des 6.
Spieltag
Gruppe A: Brasilien - Japan 3:0 (25:19, 25:16, 25:16). -- Rangliste: 1. Russland
2/4. 2. Brasilien 3/4. 3. Italien 2/2. 4. Japan 3/0.
Gruppe B: USA - China 2:3 (27:25, 19:25, 25:21, 25:27, 14:16). -- Rangliste (je
3 Spiele): 1. China
6. 2. USA 4. 3. Kuba 2. 4. Dominikanische Republik 0. -- China
und USA für die Halbfinals qualifiziert.
bert
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Deutsches
Team 1:3 gegen Italien
Die deutschen Volleyballer haben ihre Heimpremiere in der Weltliga trotz einer ansprechenden Leistung verloren. Das Team von Trainer Stelian Moculescu unterlag vor 3400 Zuschauern in der Münchner Olympiahalle gegen den dreifachen Weltmeister Italien mit 1:3 (19:25, 24:26, 25:22, 16:25). Nach vier Niederlagen und einem Sieg gegen Portugal liegen die Deutschen in der Gruppe B der Weltliga weiter hinter den Spitzenteams aus Italien und Brasilien.
Am Sonntag steht
ebenfalls in München ein weiteres Duell gegen Italien an. Für Moculescu diente
die Partie wie der gesamte Auftritt in der Weltliga vornehmlich der Vorbereitung
auf die Europameisterschaft im eigenen Land vom 5. bis 14. September.
| Deutschland - Westfalenpost |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Siegen. (ric) Die
Verbindung von Schule und Sport ist für viele Leistungssportler ein Problem.
Einerseits der Wunsch nach einem vernünftigen Schulabschluss, andererseits die
Chance, im Sport außergewöhnlich erfolgreich zu sein. Wenn dann Wettkämpfe
oder Trainingslager anstehen, wartet auch schon die nächste Klassenarbeit.
Als Partnerschule des
Leistungssports bringt die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule dies unter einen Hut.
Hier werden Leistungssportler gesondert gefördert und brauchen weder den Sport,
noch die Schule zu vernachlässigen. Gestern stellte Schulleiter Dr. Walter
Karbach mit Vertretern der Landes- und Bezirksregierung auf einer
Pressekonferenz das Programm "Talentförderung und Talentsichtung"
vor. Mit dabei auch der Siegener Jung-Fußball-Profi Moritz Volz, der in der nächsten
Saison in der zweiten englischen Liga sein Geld verdienen wird.
Eine der Einrichtungen,
die dieses Projekt stützen, ist nun auch die Siegener Gesamtschule auf dem
Giersberg. Leistungssportler, die in ihren Vereinen einem hohen
Trainingsprogramm und Wettkämpfen ausgesetzt sind, werden von der Schule
individuell gefördert. Bei den Hausaufgaben, beim Nacharbeiten verpassten
Schulstoffes oder der Vorbereitung auf Klausuren.
In der Praxis sieht es
dann so aus, dass die Schüler in ihren Vereinen trainieren und die Schule die
passenden Rahmenbedingungen und Unterstützung bietet. Gefördert werden hier
die Bereiche Volleyball, Schwimmen, Turnen und Handball. Volleyball wird in der
Schule selbst vertreten sein.
Matthias Fell,
Vertreter des Westdeutschen Volleyballverbandes, zeigte sich sichtlich zufrieden
mit dem Angebot der Schule und lobte deren Einsatz. Dass die Gesamtschule dem
Sport sehr zugetan ist, zeigten Vorführungen einzelner Schülerinnen und Schüler
aus der AG Rhythmische Sportgymnastik und der Turn-AG. Neben großen
Sportanlagen bietet die Schule jeder Schülerin und jedem Schüler ein
umfangreiches sportliches Angebot an.
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Nitschke
und Stauß vorn
KINDELBRÜCK (kei). Die Erfurter Volleyballer dominierten auch beim
zweiten Turnier der noch jungen Saison die Konkurrenz der Damen und Herren. Bei
den Männern gewannen die beiden Postler Alexander Metelski/Stefan Stauß mit
2:0 gegen Carsten Rieder/Jens Hailmüller (Marburg/Weilar) das B-Turnier zur 8.
Thüringer Beach-Volleyball-Serie. Im Spiel um Platz 3 setzten sich ihre Teamgefährten
Martin Deutschmann/Paul Rüffer gegen die Landesvizemeister Jeffrey Bierwirth/Sebastian
Oelsner (VC Gotha/Ohrdrufer SV) durch.
Mit Susanne Hesse (Post) und Peggy Fauß (Braugold) behaupteten sich im Finale der Damen ebenfalls Erfurterinnen. Sie gaben Susanne Hemmann/Beate Fischer (Post Gera/TuS Braugold) in drei Sätzen das Nachsehen. Dritte wurden Ramona Nitschke/Elena Messer (Braugold), die im kleinen Finale Nadja Metelski/Grit Lehmann (Post Erfurt/Belgien) schlugen. Damit führen Ramona Nitschke und einmal mehr Stefan Stauß die Rangliste in Thüringen an.
Das nächste Beach-Open (A-Kategorie) findet Pfingsten erneut in
Kindelbrück statt. Trotz des zeitgleichen und bei vielen Thüringern sehr populären
Turniers in Hüttenrode (Harz) dürfen sich die Ausrichter auf ein volles Feld
mit 16 Damen- und 24 Herrenteams freuen. Denn erstmals gibt es in Thüringen ein
DVV-Turnier der höchsten Kategorie. Preisgelder im Umfang von 1400 Euro bei den
Herren und 1100 Euro bei den Damen kommen beim Kindelbrücker Beach-Open Samstag
und Sonntag zur Ausschüttung.
| Deutschland - DVV-News |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Dieckmann/Scheuerpflug
werden 9.
Niederlage gegen
Heyer/Egger (SUI)
Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug sind bei der World Tour 2003 auf Rhodos im Achtelfinale ausgeschieden. Gegen das Schweizer Duo Heyer-Egger kassierte das DVV-Duo eine 0:2-Niederlage (17-21, 18-21). Für den 9. Platz kassierten Dieckmann/Scheuerpflug 4.000 US Dollar und 150 Weltranglistenpunkte.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Renault
Beach Cup Norderney - Der Samstag
Nachdem sich die
Damenkonkurrenz für den Samstag bereits verabschiedet hatte, sagten nun auch
die Herren „Good-Bye Norderney“ – zumindest für den Samstag. Im
Viertelfinale kommt es nun zu folgenden Begegnungen: David Klemperer und Niklas
Rademacher treffen auf Arvid Kinder und Leonard Waligora, Andreas Kaiser und
Stephan Kern spielen gegen Morten Klein und Christopher Sonnenbichler. In den
weiteren Partien treffen Hannes Ambelang und Manuel Rieke auf Jan-Erik Gatzke
und Torsten Schoen. Im vierten Match treffen die amtierenden
Studentenweltmeister Eric Koreng und Marcus Popp auf das Qualifikantenduo
Michael Schiewe/Ray Wenning. Überraschend früh ausgeschieden ist das an 2
gesetzte Duo Tom Kröger/Drazen Slacanin. Im vierten Match treffen die
amtierenden Studentenweltmeister Eric Koreng und Marcus Popp auf das
Qualifikantenduo Michael Schiewe/Ray Wenning. Das Interimsduo unterlag im
entscheidenden Match dem Duo Kaiser/Kern in drei Sätzen.
Viertelfinale der Damen komplett
Die Damenkonkurrenz für
den Samstag ist nun beendet, die Partien für das Viertelfinale am Sonntag
stehen somit fest. Ab Sonntag morgen 10 Uhr kommt es nun zu folgenden Partien
auf den fünf Courts auf Norderney: Das an 1 gesetzte Duo Susanne Lahme/Danja Müsch
trifft auf Constanze Paul und Carola Stöwe, Stephanie Pohl und Okka Rau spielen
gegen Claudia Frank und Uli Schmidt. In den weiteren zwei Partien um den Einzug
ins Halbfinale treffen Fernandez Grasset/Larrea Peraza aus Kuba auf Sara Goller
und Anja Günther, Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich auf Katrin Holtwick und
Maria Kleefisch.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
SCU-Verantwortliche haben viel Arbeit hinter
Emlichheimer Zweitligist bastelt weiter an erfolgreicher Zukunft – Auslosung im Pokal
Mitte April endete für
den SC Union Emlichheim mit dem 3:1-Erfolg gegen den MTV Obernkirchen die
Volleyball-Zweitliga-Saison. Die Verantwortlichen des Titelträgers arbeiten
seitdem mit Nachdruck daran, auch in der kommenden Saison ein schlagkräftiges
Team aufs Parkett zu schicken.
Emlichheim – "Wir sind mit unseren Planungen ein gutes Stück vorangekommen", sagt SCU-Manager Norbert Bußmann. Das gilt auch für die wichtigste Personalie, den Trainerposten. Für eine Erfolgsmeldung bei den Bemühungen, Pierre Mathieu ein weiteres Jahr in Emlichheim zu halten, ist es allerdings noch zu früh. "Wir haben noch ein Gespräch", sagt der Niederländer, der den Verantwortlichen gute Arbeit attestiert.
So wird Marina Budaj ein weiteres Jahr ihre Erfahrung einbringen. Der Vertrag der Weißrussin, der schon zu Emlichheimer Erstliga-Zeiten geschlossen wurde, wurde um ein Jahr verlängert. Bußmann beschreibt die Vorzüge dieser Maßnahme: "Es ist weiterhin verboten, in der Zweiten Liga Spielerinnen unter Vertrag zu nehmen, die nicht aus der EU stammen. Die Verlängerung von bestehenden Verträgen ist allerdings möglich." Die SCU-Verantwortlichen haben sich auch mit den Zukunftsplanungen aller anderen Spielerinnen auseinandergesetzt. Judith Meyer hat bereits ihre Zusage gegeben, auch in der kommenden Saison für die Niedergrafschafter aufzulaufen.
Eine absolute Leistungsträgerin, die den Volleyball in Emlichheim über ein Jahrzehnt prägte, hat allerdings ihren Abschied angekündigt: Claudia Volkers wird in Zukunft nicht mehr in das Trikot des Zweitligisten schlüpfen. Nach Ersatz hat sich das Management bereits umgeschaut. Zwei Spielerinnen aus den Niederlanden stehen ganz oben auf der Kandidatenliste. Namen möchte Bußmann noch nicht nennen, aber er verrät, ""dass es sich um eine Zuspielerin und eine junge Außenangreiferin handelt." Dabei hat auch der niederländische Volleyball-Verband seine Hände im Spiel: Er hat dem Talent geraten, bei Pierre Mathieu zu trainieren. Eine Verpflichtung der Nachwuchshoffnung ist somit eng an die Zusage des Niederländers geknüpft, der hinsichtlich seiner Zukunftsplanung feststellt: "Wenn der Vorstand weiter tüchtig arbeitet, kommt von Pierre das o.k."
Die organisatorischen Fakten der kommenden Spielzeit wurden am vergangenen Wochenende auf der Sitzung des Ligaausschusses in Leverkusen geklärt, der auch Heinrich Strenge und Norbert Bußmann beiwohnten. Die Liga bekommt ein vollkommen neues Gesicht. Mit dem Köpenicker SC, WiWa Hamburg, Alemannia Aachen, dem TV Eiche Horn und dem Detmolder TV rücken gleich fünf Mannschaften in die Nordstaffel der Zweiten Liga auf. Die Neulinge ersetzen neben dem USC Braunschweig, der nach dem Verzicht des SCU die Möglichkeit des Erstliga-Aufstiegs wahrnahm, vier Teams, die sich aus finanziellen Gründen aus dem Bundesliga-Unterhaus zurückgezogen haben: Der TSV 1860 Spandau Berlin, SF Neustadt-Glewe, der VBC Schwerte und der SuS Olfen sahen für sich keine Chance, in der kommenden Saison den Spielbetrieb auf Zweitliga-Niveau aufrecht zu erhalten.
Auch die Auslosung zum DVV-Pokal wurde in Leverkusen vorgenommen. Für die erste Runde müssen sich die Emlichheimerinnen in einem Regionalturnier erst noch qualifizieren. Sollte dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt sein, wartet auf den Verein aus der Niedergrafschaft aber das absolute Traumlos: Der Vizemeister USC Münster mit den ehemaligen SCU-Spielerinnen Johanna Reinink, Andrea Berg und Christina Dickebohm würde sich dann im November in der Vechtetalhalle vorstellen.
Bereits zwei Monate früher geht der Bundesliga-Start über die Bühne. Am 21. September gibt der Aufsteiger Detmolder TV erstmals seine Visitenkarte in Emlichheim ab – bis dahin steht den SCU-Verantwortlichen weitere Arbeit bevor.
Hinnerk Schröer
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 06. Juni 2003 |
Beachteam
muss in die Qualifikation
Hildesheim (cko). Es dürfte
für die Beachvolleyballer David Klemperer und Niklas Rademacher ein seltsames
Gefühl gewesen sein, als sie gestern nach langer Zeit wieder einmal eine
Qualifikation spielen mussten. Längst haben sich die beiden Nationalspieler aus
Hildesheim und Giesen in der Elite der deutschen Sandszene etabliert.
An ein
Qualifikationsturnier mussten sie schon längst keine Gedanken mehr
verschwenden. Und schon gleich gar nicht für einen zweitklassigen Beach-Cup.
Doch die Sache mit der Qualifikation entstand eigentlich während einer
Qualifikation. Am Wochenanfang nämlich scheiterte das Duo beim Auftakt zur
internationalen Serie auf Rhodos beim internen deutschen Playoffturnier.
Die Niederlage gegen
Julius Brink und Kjell Schneider bedeutete das frühe Aus bei den World-Series
in Griechenland. Für das Wochenende hatten sich David Klemperer und Niklas
Rademacher nichts vorgenommen, wollten nun aber doch wieder in den Sand.
Das Hauptfeld des
Beach-Cups auf Norderney war längst gefüllt und eigentlich wäre nicht einmal
mehr im Qualifikationsturnier Platz gewesen. Da sprang der Verband mit einer
Wild-Card ein. Die Hürde sollten die talentierten Nachwuchsspieler mit
Leichtigkeit nehmen, um heute im Hauptfeld sogar an Nummer eins gesetzt zu sein.
Mit einem Turniersieg
beim Beach-Cup auf Norderney könnte die Woche noch ein angenehmes Ende finden.
Auch wenn David Klemperer und Niklas Rademacher mal wieder ein lästiges
Qualifikationsturnier bestreiten mussten.
| Deutschland - Renault Beach Cup-News |
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Sonntag. 08. Juni 2003 |
Renault Beach Cup: Spannung und Überraschung
Spannende Viertelfinalpaarungen bei den Frauen - Überraschungs-Duo im Hauptfeld der Männer
Sebastian Dollinger und Florian Huth waren das Überraschungsduo am heutigen Hauptrundentag auf der Nordseeinsel Norderney. Sie sicherten sich in ihrer Gruppe B den Sieg und standen damit im Achtelfinale des Renault Beach Cup Norderney. Ebenfalls direkt für die morgige Achtelfinalrunde qualifizierten sich das Nationalteam Klemperer/Rademacher, Kinder/Waligora, Klein/Sonnenbichler, Ambelang/Rieke, Gatzke/Schoen, Koreng/Popp und Kaiser/Kern.
Im
Achtelfinale zwischen Kröger/Slacanin und Kaiser/Kern gab es die zweite Überraschung
des Tages: Andreas Kaiser und Stephan Kern besiegten die an zwei gesetzten Kröger/Slacanin
und stehen damit im Viertelfinale.
Dadurch ergeben sich bei den Herren folgende Viertelfinalpaarungen:
Klemperer/Rademacher spielen morgen gegen Kinder/Waligora. Die Essener
Kaiser/Kern treffen auf Klein/Sonnenbichler, Ambelang/Rieke stehen dem Team
Gatzke/Schoen gegenüber und die Studentenweltmeister Eric Koreng und Marcus
Popp kämpfen gegen Schiewe/Wenning um den Einzug ins Halbfinale.
Spannende Begegnungen warten morgen auch in den Viertelfinals der Frauen auf die vielen tausend Zuschauer am Januskopf. Die in Tegernsee siegreichen Kubanerinnen Fernandez Grasset/Larrea Peraza treffen morgen auf das starke Nachwuchs-Team Goller/Günther. Das Nationalteam Lahme/Müsch, die in Norderney auf eins gesetzt sind, spielt gegen die Münchnerinnen Constanze Paul und Carola Stöwe. Ein attraktives Match verspricht auch die Begegnung zwischen den Deutschen Meisterinnen Steffi Pohl/Okka Rau und Claudia Frank/Uli Schmidt zu werden.
Den
letzten Halbfinalplatz fighten Brink-Abeler/Jurich und Holtwick/Kleefisch
untereinander aus.
In bester White Sands-Manier feierten und fieberten rund 20 000 Zuschauer bei
Sonnenschein auf dem Festivalgelände am Nordstrand von Norderney mit den
Sportlern. Die mitreißende Stimmung auf den insgesamt fünf Courts ließ auch
die Spieler nicht kalt: sie bedankten sich mit grandiosen Ballwechseln und
spannenden Duellen beim Publikum. Die Finalspiele finden morgen Nachmittag
allesamt auf dem Center Court statt.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel