News

Dienstag, 10. Juni 2003 

Berger/Doppler Dritte
Trainingsfleiß zahlte sich aus
Riesen-Turnier mit christlichem Hintergrund
Bei Kaiser/Kern lief es prächtig
Interview mit Jörg Ahmann
MSC belegte auf Rasen den dritten Platz
Volleyballerinnen erreichten Finale
Izabela Marchewka Deutsche Meisterin
Sinje Blöcker zur WSU
Bramfelder SV siegt in Delmenhorst

Juni 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Österreich - Salzburger Nachrichten 

Dienstag. 10. Juni 2003

Berger/Doppler Dritte

Nik Berger (links) und Clemens Doppler (rechts) haben am Sonntag für den bisher größten Erfolg im österreichischen Beach-Volleyball gesorgt. Sie wurden beim mit 150.000 Euro dotierten Auftakt der World-Tour auf Rhodos Dritte und kamen damit erstmals bei einem Großevent auf das Podest.

Das Match um den Finaleinzug verloren sie zwar gegen die späteren Sieger Blanton/Nygaard mit 0:2, im Spiel um Platz drei verwerteten sie aber gegen die Kanadier John Child/Mark Heese den vierten Matchball zum 2:1 (21:17, 18:21, 21:16)-Sieg. Damit haben Berger/Doppler schon beim ersten großen Saisonauftritt einen Riesenschritt in Richtung Olympia-Qualifikation getan.

"Das Glücksgefühl war enorm. Sechs Monate haben wir ohne Pause trainiert. Jetzt weiß ich, wozu wir alle Mühen auf uns genommen haben", sagte Doppler nach dem Erfolg. Und Berger meinte: "Wir wissen jetzt, dass wir jedes Team besiegen können."

 

Deutschland - Ostsee-Zeitung 

Dienstag. 10. Juni 2003

Trainingsfleiß zahlte sich aus

Zwei BWO-Nachwuchsvolleyballer schafften es nach Schwerin

Ribnitz-Damgarten (OZ) Jahrelanger Trainingsfleiß und die Bemühungen der Volleyball-Nachwuchstrainer Martina Krause (C- und D-Jugend, männlich/weiblich) und Bernd Schattschneider (A- und B-Jugend, männlich) von Blau Weiß Ostsee-Schmuck haben sich gelohnt. Bei den Sichtungsveran-staltungen und dem Trainingslager des Schweriner Sportclubs stellte der Verein drei Jugendspieler vor.

Matthias Lewandowski (13 Jahre, C-Jugend) und Max Schattschneider (15, B-Jugend) konnten die gestellten Anforderungen erfüllen und werden ab August das Sportgymnasium in Schwerin besuchen.

Christoph Lewandowski (16, A/B-Jugend), der das Volleyballspielen als Kind und Jugendlicher im Verein BWO erlernte und jetzt in der Bezirksliga bei Grün-Weiß Rostock spielt, konnte mit guten Ergebnissen die Norm ebenfalls erfüllen. Er wäre ebenfalls dabei, wenn er nicht einen knappen Monat zu alt wäre.

Max Schattschneider und Christoph Lewandowski nehmen am 21. und 22. Juni an den Landesmeisterschaften im Beachvolleyball in Waren teil und sind momentan auf Platz eins gesetzt. Wenn die hohen Erwartungen erfüllt werden, könnten die beiden auch bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg an den Start gehen. Im A-Jugendbereich nehmen René Georgi und Martin Hecht ebenfalls an den Meisterschaften in Waren teil.

A.Lewandowski

 

Deutschland - Der Märkische Zeitungsverlag 

Dienstag. 10. Juni 2003

Riesen-Turnier mit christlichem Hintergrund

CVJM-Westbund lockt zum 25. Mal zahlreiche Volleyballer aus dem gesamten Bundesgebiet in die Volmestadt. Buntes Rahmenprogramm für die Abende

KIERSPE • Innerhalb von wenigen Stunden hatten sich die Wiesen hinter der Gesamtschule am Samstag wieder in einen Campingplatz verwandelt. Viele bunte Zelte, dazwischen Schnüre, auf denen Handtücher trockneten, Grillzubehör, Luftmatratzen - und mittendrin in dem Getümmel wurde hier und da schon mal ein Volleyball locker gepritscht. Die Sportkleidung längst an, die Knieschoner übergezogen, legten die 900 Sportler nach der offiziellen Eröffnung des 25. Volleyballturniers durch Bürgermeister Jochen Timpe um 14 Uhr dann auch pünktlich los. 92 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet spielten aufgeteilt in Klassen der Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren sowie im Leistungs- und Hobbymixed, daraus ergaben sich circa 450 Begegnungen, in denen gebaggert und gepritscht wurde was das Zeug hielt.

Beim Leistungsmixed sicherten sich die Glorreichen Sechs den ersten Platz, gefolgt von den Afghanis und dem CVJM Bühl. Beim A-Turnier gewannen die Sportler Stapelage I, die Uni Wuppertal erreichte den zweiten, der CVJM Liedolsheim den dritten Platz. In der Gruppe B siegte der CVJM Drespe "Wickblau" vor den Mannschaften "Brot und Spiele" und der des CVJM Schüllar-Wemlinghausen. Die Spieler von "Brinkhoffs Nummer 1" gewannen das C-Turnier, den zweiten Platz belegte der CVJM Halver I, den dritten der CVJM Silberzeche. Das D-Turnier ging klar für den CVJM Zschorlau aus, gefolgt vom CVJM Halver II und der FEG Gummersbach.

Die Kiersper Tigerenten, die sich im vergangenen Jahr noch souverän in der Hobby-Klasse A den Sieg gesichert hatten, landeten gestern auf Platz 8, allerdings hatten sie diesmal auch beim Leistungsmixed gekämpft.

Neben dem sportlichen Teil bot der CVJM Westbund in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Lüdenscheid auch ein buntes Rahmenprogramm an, das am Sonntagabend mit einer Kleinkunst-Aufführung des christlichen Comedians Lutz Langhoff aus Hamburg endetete. Auf der mit Licht- und Nebeleffekten in Szene gesetzten Bühne im PZ der Gesamtschule, zeigte er Jonglage-, Einrad- und Zaubereinlagen. Viel Gefallen fand er daran, sein Publikum mit unerwarteten Reaktionen zu verblüffen. "Ein Einrad, Jonglierbälle, ein Mann - wollt ihr das?" Auf das erwartungsfrohe "Ja" seiner Zuschauer folgte nicht der Balanceakt auf dem Fahrrad, sondern eine Jonglagenummer, bei der auch das Fahrad Fahrrad als Jonglierobjekt durch die Luft flog. Letztlich bekamen die Zuschauer aber das, was sie wollten. Und Lutz Langhoff bewies Belastbarkeit, da er beim Einradfahren sogar eine Zuschauerin schulterte.

Wie aus einem hingekritzelten Ball kurzum ein dreidimensionaler wird, der scheinbar aus dem Malblock geräuschvoll auf die Bühne donnert. Was ein Kartenspiel über den Geburtstag aussagt und dass Gummihühner sich ganz hervorragend zum Jonglieren eignen, zeigte der Unterhaltungskünstler in seiner Illusionsshow. Dann wurde er tiefgründig. Vollzog auf der Bühne die Wandlung vom Menschenfreund zum Egoisten, um dann eine Brücke zum Johannes-Evangelium zu schlagen und die Weisheiten des biblischen Textes gegen die Selbstsucht zu setzen. Für die sportliche Zuschauerschar bot der entspannte Abend Gelegenheit zum Ausruhen, bevor das sportliche Programm Pfingstmontag in aller Frühe und in alter Frische fortgesetzt wurde.

kh/ ps

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Dienstag. 10. Juni 2003

Bei Kaiser/Kern lief es prächtig

Humann-Duo erreichte in Norderney erstmals Podestplatz.

Beim Renault-Volleyball-Beachcup auf Norderney haben Andreas Kaiser und Stephan Kern ihr bislang bestes Ergebnis eingefahren. Am Strand der mondänen Nordseeinsel kletterten die beiden Humann-Recken zum ersten Mal auf das Siegerpodest. Rang drei und damit viele Punkte für die Rangliste waren der Lohn für ein ganz starkes Wochenende.

Im der Vorrunde konnten die Humänner beide Spiele locker mit 2:0 gewinnen. In der Runde der besten 16 Teams war zunächst mit Kröger/Slacanin eine sehr hohe Hürde zu überwinden. Mit 2:1 (21:13, 22:24, 15:12) wurden die Favoriten bezwungen. Danach gelang gegen Klein/Sonnenbichler die Revanche für die Niederlage am Tegernsee. Mit 2:0 (23:21, 21:14) wurden die Rivalen deutlich bezwungen. "Mir war die ganze Zeit klar, dass wir dieses Spiel nicht verlieren können", macht Andreas Kaiser das gestiegene Selbstbewusstsein klar.

Im Halbfinale trafen Kaiser/Kern auf das Nationalteam Klemperer/Rademacher. Gegen die an Position eins gesetzten Beach-Spezialisten reichte auch eine starke Leistung nicht. Mit 0:2 (17:21, 13:21) schlugen sich die Humänner aber tapfer. Das kleine Finale wurde nicht ausgetragen, da die Gegner Gatzke/Schön wegen Verletzung nicht antraten.

Rang drei bringt für Kaiser/Kern einen guten Sprung in der Rangliste. Damit ist nicht nur der Start im Hauptfeld beim Vodafone-Masters in Essen am kommenden Wochenende sicher, sondern auch bereits eine Woche später in Berlin.

Hoffen auf ein bisschen Losglück

Kaiser: "Durch unsere bessere Position hoffen wir auf ein bisschen mehr Losglück, damit wir nicht direkt auf einen Topfavoriten treffen." Am Sonntag sorgte ein Orkan für eine Unterbrechung des Beachcups. Nach einer Stunde war der Spuk vorbei und die Volleyballer konnten wieder durch den Sand pflügen.

(stebl)

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Dienstag. 10. Juni 2003

Interview mit Jörg Ahmann

Gemeinsam mit seinem Partner Axel Hager hat Jörg Ahmann durch die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 dem deutschen Beach-Sport einen regelrechten Boom beschert. Wir sprachen mit Jörg beim Renault Beach Cup in Leipzig über Vergangenes, die Zukunft und die anhaltenden Trennungsgerüchte.

Wie beurteilst Du Deine vergangene Saison?
Im Gegensatz dazu, was alle Leute geschrieben haben, war die Saison eigentlich sehr gut. Bis auf die letzten beiden Turniere, wo uns die Puste ausgegangen ist. Bei den Deutschen haben wir am Anfang ziemlich souverän die Deutschen Meister geschlagen. Bei der EM war auch nichts mehr drin, danach haben wir noch einmal Worldseries gespielt nach einer Pause und sind da Fünfter geworden. Wir waren eigentlich recht zufrieden.

Lag das an der Verletzung von Axel?
Nein, die Verletzung ist ja auskuriert. Aber dadurch, dass er operiert wurde, konnten wir erst sehr spät anfangen. Wir mussten uns schnell auf ein hohes Niveau hochtrainieren. Dann ist halt immer die Gefahr, dass es am Ende nicht reicht. Das war leider bei uns der Fall.

Wie habt ihr euch auf die Saison 2003 vorbereitet?
Wir waren ab Mitte Februar im Trainingslager, dementsprechend ist das Fundament dann auch auch ganz anders.

Was habt ihr euch vorgenommen?
Die Olympiaqualifikation ist das absolut wichtigste. Es wäre auch mal wieder schön, ein Masters zu gewinnen. Zweimal waren wir in der vergangenen Saison zu blöd, wir sind zweimal Zweiter geworden. Aber man muss auch sagen, dass die Konkurrenz in Deutschland vom Niveau her sehr hoch ist. Wenn man dann jedes Mal ins Halbfinale kommt, ist es auch gut. Vom Kopf her ist es einfach eine andere Sache, ob ich jetzt Olympiaqualifikation spiele, oder „nur“ ein Masters oder Cup spiele. Das ist einfach so.

Wie schätzt Du die deutschen Teams von der Spielstärke her ein im Vergleich zu den internationalen?
Bei den Männern sind wir wirklich sehr gut vertreten. Alle fünf Nationalteams sind sehr gut. Vielleicht sind die ersten drei noch ein bisschen weiter oben anzusiedeln. Bei den Frauen muss man mal sehen, ob sie auch international durchschnittlich mal einen 5. Platz hinkriegen. Das fehlte in der Vergangenheit. Es wäre schon schöner, wenn da ein bisschen mehr käme.

Gibt es einen organisatorischen Unterschied zwischen nationalen und internationalen Turnieren?
Ich glaube, mancher Cup oder manches Masters sind besser organisiert als einige Worldseriesturniere, was wir bis jetzt so erlebt haben. Es macht halt sehr viel aus, wenn Leute ein Turnier organisieren, die das schon drei- viermal gemacht haben. Die kennen einfach die Sachen, die für die Spieler wichtig sind. Natürlich gibt es auch international herausragende Turniere wie Klagenfurt. Da steckt so viel Kohle hinter. Es gibt sicherlich international Turniere, da sind zwar große Stadien, aber da frage ich mich: „Sorry, habt ihr das schon mal gemacht?“. Da gibt es große Unterschiede.

Wie hat sich Deiner Meinung nach die Beach-Volleyball-Szene in den vergangenen Jahren verändert?
Das hat sich eigentlich gar nicht so verändert würde ich sagen. Es ist natürlich alles viel professioneller geworden. Man merkt, dass man von Jahr zu Jahr mehr trainieren muss, um weiter oben mitspielen zu können. Ich glaube, das ist schon mal ein ganz gutes Zeichen.

Was hältst Du vom Poolplaysystem auf den Cups?
International halte ich schon nicht viel davon. Was gut ist: Man kann besser planen. Für die Spieler ist es auch angenehmer. Man weiß genau, wann man spielt. Aber es öffnet natürlich Tür und Tor der Manipulation. Auch international haben wir das ja letztes Jahr gesehen, es ist ganz extrem gemauschelt worden. Ich denke auch, dass es hier möglich ist. Es ist ja nicht immer so, dass absichtlich gemauschelt wird. Einfach die Tatsache, dass Du weißt, dass ich den einen Satz gewonnen habe, dadurch bin ich Gruppensieger und schenke mir das letzte Spiel. Das ist einfach schlecht.

Es gab ja in der Vergangenheit öfters einmal Trennungsgerüchte. Was sagt Du dazu?
Das finde ich ja so interessant. Ich habe das ja auch bei euch gelesen, dass es immer wieder Trennungsgerüchte gibt. Ich weiß nicht, von wem die kommen, aber das gehört wahrscheinlich dazu. Genau wie die Leute immer sagen, wir hätten eine schlechte Saison gespielt.

Die Erwartungen an euch sind natürlich hoch.
Naja, aber man muss doch die Kirche im Dorf lassen. Olympia war eine herausragende Sache, wir sind letztes Jahr zweimal Fünfter geworden international. Das ist ja auch nichts schlechtes, beim Grand Slam Neunter. Markus und Jonas haben einen Dritten gemacht, das war der einzige Unterschied..

Abschließende Frage: wie findest Du unsere Seiten?
Es ist ein bisschen lastig den Mannschaften, die ihr betreut, das ist aber auch wohl normal. Aber ihr seid immer sehr schnell und aktuell. Das ist das Entscheidende. Wenn Du irgendwo die Ergebnisse haben willst, dann geht man auf eure Seite. Alle anderen sind da ein bisschen langsamer.

Wir danken Dir für dieses Interview und wünschen viel Erfolg in dieser Saison!

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Dienstag. 10. Juni 2003

MSC belegte auf Rasen den dritten Platz

Es war die erste Standortbestimmung, mehr noch nicht. Die Zweitliga-Volleyballer des Moerser SC begaben sich am Pfingstwochenende auf ungewohntes Terrain, als sie an den offenen niederländischen Meisterschaften in St. Anthonis teilnahmen - die fanden nämlich auf Rasen statt. Für einige Spieler der Mannschaft von Trainer Igor Arbutina freilich keine ganz neue Erfahrung, denn in den vergangenen Jahren war der MSC schon einige Male im Nachbarland an den Start gegangen. Einmal hatten die Moerser dort auch schon den Sieg davongetragen, doch dazu reichte es diesmal nicht. Am Ende stand der immer noch recht ordentliche dritte Platz.

Zwei neue Gesichter gab es im Moerser Team zu sehen. Libero Dejan Jazec feierte ebenso sein Debüt wie 2,08-Meter-Mann Mario Ramadja auf der Mittelblockerposition. Beide Kroaten kommen von Mladost Zagreb, beide wurden 1981 geboren, beide integrierten sich auf Anhieb gut in die Mannschaft des Bundesliga-Absteigers, der ja so schnell wie möglich wieder zurück ins Oberhaus will. Neben ihnen bot Igor Arbutina die bewährten Torben Tidick, Georg Grozer, Christian Meva´a, Stefan Trienen, Radomir Mijovic, Ferdinand Stebner und Arne Steffen auf.

Am Sonntag konnte nur das erste Spiel gegen den niederländischen Erstligisten Breda über die Bühne gehen, das die Moerser mit 2:0 gewannen. Danach sorgten die bekannten Unwetter für einen Abbruch. So folgte gestern ein Spiele-Marathon, an dessen Ende die Akteure aller Teams recht geschlaucht waren. Moers gewann gegen Bratislava (Slowakei) mit 2:1 und gegen Orion (Niederlande) 2:0, verlor aber gegen die Albaner aus Tirana mit 1:2 und wurde so Gruppenzweiter. Im Halbfinale gab es eine knappe 1:2 (23:25, 25:23, 13:15)-Niederlage gegen die Niederländer vom VC Reijmond, im Spiel um Platz drei dann ein 2:0 (25:20, 25:17) gegen Liria (Mazedonien).

"Am Ende war der Kräfteverschleiß zu bemerken, vor allem bei Hauptangreifer Georg Grozer", war Präsident Günter Krivec trotzdem nicht unzufrieden. Heute empfängt der MSC zwei Spieler aus England, die beim Turnier um den Spring-Cup glänzten und sich nun für ein Engagement am Niederrhein empfehlen wollen.

(T. K.)

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Dienstag. 10. Juni 2003

Volleyballerinnen erreichten Finale

E-Jugend-Team des 1. VC Parchim gab sich im Endspiel knapp geschlagen

Parchim Vor 14 Tagen holten die D-Jugend-Mädchen des 1. VC Parchim bei der Deutschen Meisterschaft Bronze, an diesem Wochenende legten die E-Jugend-Spielerinnen noch einen drauf und wurden in Schwarzenbek nach dramatischem Finalkampf Deutscher Vizemeister.

Als Landesmeister Mecklenburg-Vorpommerns vertrat der 1. VC Parchim unser Bundesland und wollte ganz vorn mitspielen. In der Vorrunde, die bereits am Freitag ausgespielt wurde, hatten die Parchimerinnen keine Probleme. Schon im ersten Spiel gegen den Vizemeister Sachsen-Anhalts, SV Braunsbedra, gewannen sie klar mit 2:0 (-12, -21). Im zweiten Match gegen den TSV Kropp (Meister SH) konnte im zweiten Durchgang sogar die "zweite Garnitur" aufs Feld (2:0 -3, -22). Mit dem Sieg gegen BTS Neustadt (Meister Bremen) standen die Pütterinnen als Vorrundensieger fest und standen in der Zwischenrunde (ZR) der besten Zehn.

Das erste ZR-Spiel gewannen die Eldestädterinnen am Sonnabend 2:0 gegen die TSG Wiesloch (-13, -10). Bayer 04 Leverkusen, der Nordrhein-Westfälische Landesmeister, war der erste schwierige Gegner. In einer nervenaufreibenden Partie, die vor allem durch seltsame Regelauslegungen der Schiedsrichter geprägt war, gewannen die Parchimerinnen am Ende mit 2:1 (-23, 21, -9). Nach dieser anstrengenden Aufgabe mussten die Parchimerinnen in der kleinsten Sporthalle des Ausrichters gegen den Bayerischen Meister TSV Schönberg antreten. Bei hoher Temperatur und Luft fast ohne Sauerstoff präsentierten sich dort die besten Mannschaften des Turniers. Im ersten Satz hielt der 1. VCP sehr gut mit. In der Schlussphase jedoch reichte die Kraft nicht mehr und die VCP-Mädchen zogen den Kürzeren (0:2 21, 16).

Nach dieser Niederlage hatten die Verantwortlichen einiges zu tun, um die Mädels wieder aufzubauen. Der letzte ZR-Gegner, Brandenburgs Meister VC Angermünde, stand schließlich noch bevor. Gut motiviert gingen die Spielerinnen um Mannschaftskapitän Janine Völker diesen Vergleich an und holten sich mit einem klaren 2:0-Sieg (-11, -15) den zweiten ZR-Platz.

Im Halbfinale am Sonntag traf der 1. VC Parchim auf einen alten Bekannten, den Berliner Meister Köpenicker SC. In der Vergangenheit gab es gerade gegen dieses Team immer wieder Niederlagen. Im ersten Satz sah es auch diesmal nicht gut aus. Gegen Ende des Durchganges musste Trainer Steffen Blasek sogar die besten Angreiferrinnen auswechseln, um noch einmal zu motivieren. Mit Erfolg: Auf die 17:25-Niederlage im ersten folgte ein 25:18-Sieg im zweiten Satz. Im Tie-Break, beim Stand von 12 : 9, erinnerten sich Trainer und Verantwortliche an das Halbfinale der D-Jugend vor 14 Tagen, das Parchim trotz solch einer Führung noch verlor. Aber die E-Mädchen behielten die Nerven und zogen mit dem 15:11-Erfolg ins Endspiel ein.

Im Finale trafen die Parchimerinnen wieder auf den TSV Schönberg. Vor ca. 400 Zuschauern waren blanke Nerven zwar verständlich, doch auf Parchimer Seite lief nicht viel zusammen. Wieder musste der Trainer seine Hauptangreiferinnen auswechseln und der erste Satz war weg. Im zweiten Durchgang steigerte sich Parchim enorm. Es entwickelte sich jetzt ein gutklassiges Finale. Weniger toll waren die Entscheidungen des Schiedsrichters, der das VCP-Team oft benachteiligte. Beim Stand von 25:24 hatten die Parchimerinnen erstmals Satzball, doch drei Entscheidungen des Schiedsrichters bei Blockaktionen auf Wiederholung raubten den Pütter Spielerinnen den letzten Nerv und vielleicht den verdienten Titel. Denn der Satz ging in der Verlängerung mit 26:28 verloren. Trotz der erreichten Silbermedaille hatten Trainer und Eltern alle Hände voll zu tun, um die Spielerinnen wieder zu beruhigen. Es flossen noch viele Tränen, bis das Team am Ende doch mit Stolz die Ehrung als Deutscher Vizemeister entgegennahm.

Mannschaft und Trainer bedanken sich für die Unterstützung bei Holger Antrack, Matthias Hoffmeister, Torsten Poschmann und Familie Völker für die Unterstützung bei Organisation und Durchführung der Veranstaltung und bei den Fans, die zu den Spielen bzw. extra zum Finale anreisten und das Team lautstark anfeuerten.

S.B.

1. VC Parchim: J. Völker, M. Völker, S. Poschmann, S. Dormann, S. Porath

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten 

Dienstag. 10. Juni 2003

Izabela Marchewka Deutsche Meisterin

Olfen - Die Olfenerin Izabela Marchewka wurde am Wochenende mit dem Lüdinghausener Team Deutsche Meisterin im Volleyball der Seniorinnen I (ab 32 Jahre). Die vom früheren Olfener Trainer Gregor Marchewka betreute Mannschaft, zu der neben der einstigen polnischen Nationalspielerin mit Grit Naumann, Anne-Kathrin Schade, Silke Jäger, Annette Heimann auch vier ehemalige DDR-Nationalspielerinnen gehörten, holte sich in Essen ohne Satzverlust den Titel.

Nach jeweils 2:0-Siegen gegen Saarbrücken und Braunschweig schaltete das Lüdinghausener Team in der Zwischenrunde Dresden mit 2:0 aus, ehe es im Halbfinale gegen den mit vielen früheren BRD-Nationalspielerinnen angetretenen Abonnementssieger Bayern Lohof zum vorweg genommenen Endspiel kam. Auch in dieser Begegnung gewann das heimische Team, das wie in einigen anderen Spielen lange zurück gelegen hatte, mit 2:0. Im Endspiel wurde die Lüdinghausener gegen Hamburg-Fischbeck ihrer Favoritenrolle gerecht und krönten ihren Durchmarsch mit einem 2:0-Endspielsieg.

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Dienstag. 10. Juni 2003

Sinje Blöcker zur WSU

Warendorf. Die WSU-Volleyballerinnen haben nach den Abgängen von Zuspielerin Kirsten Lüpkes und Angreiferin Steffi Strotmann den ersten der freigewordenen Plätze besetzen können. Sinje Blöcker heißt der Neuzugang und ist in der Volleyball-Szene keine Unbekannte.

In Hamburg volleyballerisch groß geworden, wechselte sie zum USC Münster in die 2. Bundesliga, wo sie nach einiger Zeit von Trainer Axel Büring zur Libera in der 1.Damenmannschaft in der 1. Bundesliga gemacht wurde. In den letzten beiden Jahren spielte sie wettkampfmäßig nur noch Beach-Volleyball, trainierte aber in der kompletten letzten Saison schon bei der WSU in der Halle mit. Eigentlich wollte sich Sinje nur fithalten. Aber der Ehrgeiz hat sie wieder gepackt und es hat ihr bei uns so gut gefallen, dass sie nun wieder spielt. Ich habe mit Sinje schon oft bei der Unimannschaft Münster zusammengearbeitet, zuletzt erst letzte Woche. Deshalb kennen ich und die Mannschaft Sinje sehr gut, erklärte Trainer Niels Westphal.

Libera wie beim USC wird sie bei der WSU nicht spielen. Die 29-jährige gelernte Außenangreiferin bringt so viel Erfahrung mit, dass sie für die WSU in allen Belangen eine Verstärkung sein wird. Sie will sich immer weiter verbessern, was auch für die restliche Mannschaft eine Bereicherung sein wird." Damit hat die WSU nun noch eine vakante Position: Eine Zuspielerin wird immer noch gesucht. Trainer Niels Westphal ist aber auch da sehr zuversichtlich.

 

Hamburg - Bramfelder SV-News 

Dienstag. 10. Juni 2003

Bramfelder SV siegt in Delmenhorst

Knapp eine Woche vor dem Hanse-Pokal Finale, gewannen die 1. Damen des Bramfelder SV das Delmenhorster Pfingst-Turnier. An der 25. Auflage des beliebten Saison-Vorbereitungsturniers nahmen an drei Tagen insgesamt 364 Teams teil und verwandelten die Kleinstadt in ein feierfreudiges Knieschoner-Mekka. Aus Hamburg starteten neben den sieben Bramfelderinnen u.a. der Oststeinbeker SV und die Hamburger Auswahl sowie weitere 9 Teams in der Leistungsklasse "bis Landesliga". 

Nach zwei glatten Siegen genügte den Bramfelderinnen in der Vorrunde ein Unentschieden gegen OSV 3, um sich für die Platzierungsspiele 1-3 zu qualifizieren. Die Finalrunde absolvierten die Vertreterinnen des BSV ohne Satzverlust und erhielten gewannen als spielerisch konstantestes Team verdient das Championat. Für den BSV siegten: Daniela Friedrich und Annemarie Steinhof (beide Zuspiel), Nadine Gabbert und Samira Ghasemi (beide Außenangriff), Nicole Friese und Corinna Krüger (beide Mittelblock) und Sabrine Boukari (Diagonal).

Am kommenden Samstag trifft das Team ab 14.00 Uhr in der Endrunde des Hanse-Pokal in der Sporthalle Gropiusing auf Hummelsbüttler SV 1, Niendorfer TSV 1 und CVJM 4. Um gegen Landes- und Verbandsligistinnen erneut Siege und Triumphe zu erleben, wird allerdings eine Leistungssteigerung nötig sein.

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel