| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Roland Mader wird zweiter Ehrenpräsident der Volleyballer
Düren. Zwölf Jahre stand Roland Mader dem Deutschen Volleyball-Verband vor. 1990 endete seine Tätigkeit abrupt. Mader musste nach einer Verurteilung durch ein Gericht sein Amt niederlegen. Etwas mehr als zwölf Jahre später würdigt der Deutsche Volleyball-verband die Verdienste seinen ehemaligen Präsidenten am Wochenende auf dem Verbandstag in Hamburg: Der 58-Jährige wird zum Ehrenpräsidenten des DVV gewählt.
Mader wird damit der
zweite Präsident ehrenhalber in der Geschichte des Verbandes. Der erste Würdenträger
war Johannes Zeigert. Er stand von 1955 bis 1964 als erster Präsident dem DVV
vor und starb vor wenigen Jahren.
Roland Mader hat in den letzten Jahren wieder Karriere gemacht: Er ist Inhaber
der Sportmarketingagentur Amedia mit Sitz im Dürener Stadtteil Gürzenich,
betreut mit ihr auch (Haupt-)Sponsoren von Bundesligaklubs wie Bayern München
und Schalke 04.
Er ist einer der vier
Hauptsponsoren des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren und Präsident des Fußball-Oberligisten
GFC Düren 09, den er in den nächsten Spielzeiten in der vierthöchsten Klasse
etablieren will.
Im vergangenen Jahr lotste Mader Rekordmeister Bayern München zum
Freundschaftsspiel gegen den GFC in den Kreis Düren, am 2. Juli wird der FC
Schalke 04, präsentiert von unserer Zeitung, auf der Westkampfbahn in Düren
Gast des GFC Düren 09 sein.
Die Wahl von Mader zum DVV-Ehrenpräsidenten gilt als sicher. Im Vorfeld des Verbandstages haben die verschiedensten Gremien zugestimmt.
Und auch die Wiederwahl von Heinrich Niehaves steht so gut wie fest: Der ehemalige Gemeindedirektor von Kreuzau, Bürgermeister von Wermelskirchen und jetzige Direktor von Obi, der nach wie vor in Kreuzau wohnt, wird wieder als einer der Stellvertreter von Präsident Werner von Moltke fungieren.
| Deutschland - Tagesspiegel |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Wie die deutschen Volleyballer die Weltliga finanzieren
Berlin. Stelian Moculescu ist ein unbequemer Verhandlungspartner. Was er sich in den Kopf gesetzt hat, das pflegt er mit einer bisweilen nervenden Hartnäckigkeit durchzufechten. Als der Volleyball-Bundestrainer vor ein paar Jahren den Wunsch äußerte, die deutsche Männer-Nationalmannschaft möge doch bitte in die Weltliga zurückkehren, stieg bei manchem Funktionär des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) der Blutdruck. „Wie sollen wir das finanzieren?“, lautete sogleich die bange Frage.
Deutschlands Volleyballer schmettern nach ihrem zwischenzeitlichen Ausstieg anno 1995 nun wieder im dritten Jahr in der Weltliga die Bälle übers Netz, für die nächsten beiden Jahre ist die Teilnahme ebenfalls gebucht. Am Sonnabend und Sonntag (jeweils 14 Uhr, Max-Schmeling-Halle) gastiert Weltmeister Brasilien zweimal in Berlin. Und Moculescu ist zufrieden. „Unsere Teilnahme ist unerlässlich. Ohne Weltliga kommt man nicht in die Topkategorie des Weltvolleyballs“, sagt der Bundestrainer.
Geblieben sind die finanziellen Sorgen. Der Volleyball-Weltverband (FIVB) lockt zwar damit, dass das Preisgeld in der Weltliga auf mittlerweile 15 Millionen US-Dollar aufgestockt wurde. Doch Siegbert Brutschin, Chef des deutschen Organisationskomitees, weist auf einen Haken hin. „Wer in seiner Gruppe Dritter oder Vierter wird, der investiert nur. Erst die Finalteilnahme rentiert sich“, sagt Brutschin. Deutschland beendete die Weltliga bislang stets nach der Vorrunde, zu übermächtig waren die Gegner.
Und der DVV muss deshalb kräftig zuzahlen. Jeder Teilnehmer an der Weltliga entrichtet nämlich erst einmal eine Startgebühr. Die lag für Deutschland früher mal bei 150000 US-Dollar. Götz Moser, der Vizepräsident des DVV, will partout nicht die aktuellen Zahlen verraten, „weil die einzelnen Nationen unterschiedliche Beträge einzahlen“, aber für Deutschland soll der Eintrittspreis für die Weltliga derzeit um die 100000 US-Dollar liegen.
Nun ist der DVV aber permanent knapp bei Kasse. 100000 US-Dollar aufzubringen, fällt da verdammt schwer. „Wir sind auf die Hilfe der Städte angewiesen, in denen wir spielen“, sagt Moser. Günstige Hallenmieten, großzügige Ausfallbürgschaften der Spielstädte, dazu Liveübertragungen im TV, der Verkauf von sechs Banden pro Doppelspieltag zum Preis von 5000 Euro pro Stück – das sichert dem DVV letztlich das Überleben in der Weltliga.
Und auch kleinere Hilfsaktionen werden dankbar angenommen. So kassieren die Spieler in der Vorrunde in jedem Spiel 200 US-Dollar pro Mann als Antrittsgage vom Weltverband. Bei einem Zwölferkader und sechs Partien kommen da 14400 US-Dollar für die ganze Mannschaft zusammen. Die DVV-Spieler spendeten das Geld in den beiden vorangegangenen Jahren ihrem Verband, um in der Weltliga weiterspielen zu können. „Eine große Geste“, nennt Götz Moser das.
Der Geldeinsatz lohnt
sich, zumindest sportlich. Frank Dehne, Zuspieler der DVV-Auswahl, sieht die
Fortschritte, die sich Moculescu wünscht. „Wir machen längst nicht mehr so
viel dumme Fehler wie früher“, sagt Dehne.
Karsten Doneck
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Lebedew
beerbt Mücke in Wuppertal
Volleyball-Vizemeister
Bayer Wuppertal ist auf der Suche nach einem neuen Trainer in den eigenen Reihen
fündig geworden. Der Australier Mark Lebedew ist überraschend zum neuen Coach
der Wuppertaler berufen worden. Der 36-Jährige hatte in der vergangenen Saison
die Wuppertaler Reserve in die Regionalliga geführt. Lebedew, ehemaliger
Co-Trainer der australischen Nationalmannschaft, wurde nach einer europaweiten
Suche als Nachfolger von Erfolgscoach Michael Mücke ausgewählt.
Bayer Wuppertal hatte
sich nach dem verlorenen Meisterschafts-Finale gegen den SCC Berlin zuvor überraschend
von Mücke getrennt. Unter Mücke war Bayer Wuppertal in den letzten vier Jahren
zweimal Zweiter, einmal Dritter und einmal Vierter in der Bundesliga geworden.
Lebedew soll nun vor allem Talente in die Bundesligamannschaft integrieren.
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Hübner
liegt für die Weltliga-Saison auf Eis
Stefan Hübner muss
passen. Der Kapitän der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft hat von den
Mannschaftsärzten wegen eines Patellaspitzen-Syndroms eine Zwangspause
verordnet bekommen. Der Italien-Legionär wird dem deutschen Team damit für die
komplette Weltliga-Saison fehlen. Leistungsträger Hübner soll aber auf jeden
Fall bei der Heim-EM vom 5. bis 14. September sein Comeback im Nationalteam
feiern.
Vom Abi auf der
Libero-Posten
"Es ist bitter,
aber ich möchte nicht die EM im eigenen Land aufs Spiel setzen", erklärte
Hübner. Das deutsche Team muss damit auch bei den Weltliga-Heimspielen gegen
Weltmeister Brasilien am Samstag und Sonntag (jeweils 14 Uhr) in Berlin ohne
seinen besten Spieler auskommen. Neu zur deutschen Auswahl stößt nach seinen
letzten Abiturprüfungen Libero Sebastian Prüsener (Unterhaching).
Das deutsche Team
konnte ohne Hübner bisher nur eines von sechs Weltliga-Spielen gewinnen und hat
seine Endrunden-Chance in der mit 15 Millionen Dollar dotierten Serie verspielt.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Volleyball-Projekt von Bayer Leverkusen und EVV
Erkelenz. Den kritischen Augen eines «Talentsuchers» stellten sich rund 150 Mädchen und Jungen von insgesamt 400 Grundschulkindern der Grundschulen in Erkelenz, als sie an einem Projekt des Erkelenzer Volleyball-Vereins 2000, dem Arbeitskreis Talentsichtung, teilnahmen. Jetzt sollen auch die weiterführenden Schulen in das Projekt mit einbezogen werden.
Bei Schülerzahlen von zirka 6000 Kindern und Jugendlichen an den Schulen der Stadt Erkelenz sieht der Volleyballverein ein großes Potenzial zur Förderung von Talenten im Sportbereich Volleyball.
Als «Talentsucher» betätigte sich an der 42-jährige Dieter Becker vom TSV Bayer 04 Leverkusen, der seit 20 Jahren als Jugendtrainer und Stützpunktleiter in Leverkusen sowie hauptamtlich bei den Volleyballspielern von Bayer 04 angestellt ist.
Er beobachtete drei Tage lang das Ball- und Koordinationsgefühl der Jungen und Mädchen in den Sporthallen der Franziskus-, der Luise-Hensel- und der Gemeinschaftsgrundschule. Ziel dieser Talentsichtung in Zusammenarbeit mit dem Leverkusener Verein und den Grundschulen soll sein, gemeinsam mit dem Landessportbund (LSB) und dem Westdeutschen Volleyballverband (WVV), die Fähigkeit der Schüler zu fördern.
Erster Erfolg dieses Projektes ist, dass ab Freitag, 13. Juni, 22 gezielt ausgesuchte Kinder an einem wöchentlich stattfindenden Training teilnehmen.
Nach den Ferien soll dieses Training wahrscheinlich ausgebaut werden, beispielsweise nach Schulschluss in Form von Arbeitsgemeinschaften. Zunächst soll den Grundschülern spielerisch der Volleyballsport nahe gebracht werden, bevor sie bei Lust und Können in den Spielbetrieb es EVV eingegliedert werden.
Da ein
Landes-Leistungsstützpunkt bis zur nächsten Olympiade 2004 an den TSV Bayer 04
Leverkusen vergeben ist, freut es Klaus Roosen umso mehr, den Leverkusener
Verein für das Volleyball-Projekt gewonnen zu haben.
«Der Aufbau eines Talentzentrums von der Verbandsseite ist nur langfristig möglich»,
meinte Roosen. Besondere Talente hätten daher die Chance, nach der
Talentsichtung und dem ersten Trainingsphasen, beim Bundesligaverein in
Leverkusen weiter gefördert zu werden.
(dane)
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Youngster ärgerten die Favoriten
KINDELBRÜCK. Am Wochenende fand erstmals ein DVV I-Turnier im
Beach-Volleyball in Thüringen statt. Austragungsort war das Stadtbad in
Kindelbrück, Ausrichter die SSG Kindelbrück. Insgesamt nahmen 24 Herren- und
15 Frauenteams teil.
Im sogenannten Poolplay
wurden am Samstag die Spiele in den Gruppen absolviert. Leider schafften die
Teams Schulz/Postel, Schulz/Bressan nur den 4. Platz in ihrer Gruppe und gingen
damit leer aus. Allerdings hatten beide auch eine sehr schwere Gruppe erwischt.
Das galt auch für Weber/Günther, die in ihrer Gruppe den 3. Platz belegten und
immerhin noch 6 TW-Punkte mit nach Hause nahmen. Sie trafen dabei auf die späteren
Halbfinalisten.
Am Sonntag spielten
dann acht Frauen- und 12 Herrenteams im Doppel-KO-System weiter. Bis zum
Viertelfinale gab es keine großen Überraschungen. Die Top 5 Gesetzten waren
noch alle im Rennen. Einzig der erst 17-jährige Stefan Uhmann aus Sömmerda mit
seinem ebenfalls erst 17-jährigen Partner Hendrik Matthias aus Kiel sorgten für
Furore. Sie warfen ein gestandenes Team nach dem anderen aus dem Rennen. Im
Spiel um den Einzug in das Halbfinale gegen Uwe Voigt (1. Dresdner Beach-Verein)
und Uwe Masurek (TSC Berlin) waren beide schon auf der Verliererstraße (11:15),
doch im 2. Satz setzten sie den Gegner mit kräftigen Aufschlägen schnell unter
Druck und ließ auch im Block kaum etwas durch und glichen mit dem 15:5 aus. Im
3. Satz spielten Uhmann/Matthias ihre konditionellen Vorteile aus und gewannen
mit 15:10. Die Freude, erstmals in einem DVV-Halbfinale zu stehen, war natürlich
groß.
Die Gegner waren hier
die an Nr. 1 gesetzten Schneider/Stauß (TG Nordhausen/Post SV Erfurt) gegenüber.
Aber auch hier hielten die beiden Youngster lange dagegen, allerdings fehlt doch
die nötige Cleverness, um die Favoriten zu besiegen. Sie schlugen sich aber mit
15:12 und 15:11 sehr achtbar. Im Spiel um Platz drei gegen die Jenenser
Heger/Vilser war dann allerdings die Luft raus. So sprang am Ende ein
fantastischer 4. Platz heraus.
Im Herren-Finale
standen sich Schneider/Stauß und Roscher/Kynast (Markranstädt/Leipzig) gegenüber.
Auch hier ging es über drei Sätze, bis der Sieger ermittelt wurde. Und der hieß
mit 15:13 im entscheidenden 3. Satz Roscher/Kynast.
Im Damenturnier, das
namentlichen noch stärker besetzt war, belegten Sylvia Andress und Kathrin
Winkler (TuS Braugold Erfurt) als bestes Thüringer Team nur Platz 5. Dann kam
es allerdings zu einen weniger schönen Novum in der langjährigen Geschichte
der Kindelbrücker Beach-Open, denn das Finale konnte auf Grund der
Witterungsbedingungen nicht ausgetragen werden. So entschied das Los zugunsten
von Anne Friedrich und Rebecca Späth (Wiesbaden/Stuttgart). Allerdings wurde
dieses sehr fair vom Team Engel/Wendisch aus Dresden akzeptiert. Am Ende waren
alle mit dem Turnier zufrieden, auch wenn der Abschluss auf Grund der Witterung
nicht so schön war.
Bedanken möchten wir
uns noch bei CDU-Landtagsabgeordneten Christian Carius, der die Vorbereitung des
Turniers sehr kräftig unterstützt hat.
Maik Uhmann
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Südharzer Oldies erkämpften Bronze
Deutsche Meisterschaften der Senioren.
Bei den Deutschen
Volleyball-Meisterschaften der Senioren über 42 Jahre in Essen konnten sich die
Oldies des Südharzer VC zum dritten Mal einen Platz auf dem Siegertreppchen
erobern. Gegen die hochdotierte und mit zahlreichen ehemaligen Nationalspielern
stark besetzte Konkurrenz hatte das von Rainer Pfennig betreute Nordhäuser Team
während der zweitägigen Titelkämpfe bei brütender Hitze in vier ihrer fünf
Begegnungen die Nase vorn. Der Stolperstein auf dem Weg zum Gipfel lag im
Halbfinale. Dort fehlten den engagierten Südharzern gegen den späteren
Deutschen Meister VC Norderstedt zwei Spielpunkte zum Einzug ins Finale.
Mit der Wiederholung
ihres vor drei Jahren erstmals erkämpften Bronzeranges waren die Südharzer
trotz der Millimeterentscheidung happy. Bereits damals gehörte mit Michael
Kontchevski, Jörg Meschke, Norbert Feitsch, Dieter Bremer, Jörg Bauersfeld und
Frank Garthoff ein kompletter Sechser zur SVC-Erfolgstruppe. Nun kosteten auch
die hinzu gekommenen Klaus Greiser, Bernd Kühn, Günter Henrici, Mario Ryk und
Sascha Metelski das Glücksgefühl eines Medaillenplatzes auf der allerhöchsten
Ebene bis zur Neige aus.
Eine erste
Weichenstellung in Richtung Medaillenplatz nahmen die Südharzer bereits im
ersten Gruppenspiel mit dem 2:1 (19; -22; 19)-Erfolg gegen den vorjährigen
Angstgegner vom VC Strande / Kiel vor. Mit dem zweiten Sieg gegen Südwestmeister
TuS Durmersheim (21; 17) zog der SVC verlustpunktfrei in das Viertelfinale ein.
Dort leisteten sich die Nordhäuser beim 2:1 (-21; 17; 19) gegen die Bayern vom
SV DJK Taufkirchen im ersten Durchgang eine Verschnaufpause. Ein deutlicher Ruck
brachte Meschke & Co. umgehend wieder auf Trab und wenig später ins
Halbfinale gegen den VC Norderstedt.
Auf beiden Seiten des
Netzes standen sich nun alte Bekannte aus DDR-Oberliga-Zeiten gegenüber, zumal
im Dress des Nordmeisters ein kompletter Sechser des früheren SC Traktor
Schwerin wie in alten Zeiten das Zepter schwang. Den ersten Spielabschnitt
diktierten die Südharzer mit 25:21 Punkten. Dem Satzausgleich der Norderstedter
(20:25) folgte ein Kampf auf Biegen und Brechen. Beim Stand von 22:20 im
Entscheidungssatz lagen die Südharzer auf Erfolgskurs. Wenig später zogen die
Norddeutschen gleich und erreichten mit der Verwandlung des ersten Matchballes
mit dem 2:1 (-21; 20; 23)-Sieg das Finale. Dort holte der VC beim 2:0 (18; 17)
gegen Nordostmeister Lintorf fast mühelos den Meistertitel. Kaum weniger souverän
dominierten die Südharzer das kleine Finale mit 2:0 (18; 21) gegen Helios
Berlin und erkämpften somit die Bronzemedaille.
| Deutschland - Gifhorner Rundschau |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Heiße Volleyball-Titelverteidigung der USC-Senioren
Seniorinnen des
SV Süd erkämpften in Essen dritten Platz bei der deutschen Meisterschaft
Die Senioren III des
USC Braunschweig haben bei den deutschen Meisterschaften der Volleyballer in
Essen ihren Meistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Nach 2000 und
2002 gelang den USCern damit bereits der dritte Meistertitel in vier Jahren.
Auch die beiden anderen
Braunschweiger Teams können mit ihrem Abschneiden zufrieden sein: Die
Seniorinnen III des SV Süd belegten nach ihrem fantastischen zweiten Platz im
Vorjahr einen hervorragenden dritten Rang und mussten sich dabei nur im
Halbfinale dem späteren Meister VfK Südwest Berlin geschlagen geben. Die
Seniorinnen I des USC unterlagen dem späteren Meister Lüdinghausen bereits in
der Vorrunde und schafften danach nur noch Rang sieben.
Alle Teams mussten fast
Unglaubliches leisten, denn die drückende Hitze verlangte den Akteuren aller
Alterklassen enorme Anstrengungen ab, da schon die geringsten Bewegungen für
Schweißausbrüche sorgten. Um so erstaunlicher die gezeigten Leistungen gerade
der dritten Alterklasse.
Das USC-Team setzte
sich in der Vorrunde gegen Elmshorn und Ratingen durch, bezwang im Viertelfinale
Bad Neuenahr nach heftigem Kampf. Im Halbfinale lieferten die Braunschweiger
dann gegen den hoch eingeschätzten Dürener TV eine taktische Meisterleistung
ab, ließen das schnelle Spiel der Dürener nicht zur Entfaltung kommen und
siegten am Ende recht sicher.
Im Endspiel wartete mit
dem TSV Milberthofen ein körperlich leicht überlegener Gegner. Doch nach dem
Satzausgleich kämpften die Braunschweiger in der Halle Löwental wie die Löwen
und kauften mit hervorragenden Aufschlägen den Münchnern den Schneid ab. Unter
dem Beifall der zahlreichen anderen Teams veranstalteten die USCer ausgelassene
Freudentänze, denn bei der starken Konkurrenz hatte kaum jemand mit der
Titelverteidigung gerechnet.
Auch die Seniorinnen
des SV Süd Braunschweig steigerten sich von Spiel zu Spiel. Der wichtigste
Schritt gelang in der Vorrunde mit dem Sieg über Amberg. Die große
Ausgeglichenheit im Team sorgte danach für klare Siege gegen Hummelsbüttel und
im Viertelfinale gegen das Team aus Reudnitz.
Nach der
Halbfinal-Niederlage gegen den übermächtigen Gegner aus Berlin bescherte dann
ein erneuter Sieg über Amberg den begeistert gefeierten dritten Platz. Der SV Süd
hat damit seine Spitzenposition unter Beweis gestellt.
öbl
| Deutschland - Westfalenpost |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Schwelm. (lü.) Kaum
einer hat sich um den Volleyball-Sport so verdient gemacht wie Hubert Rammel. Er
wurde mit der Goldenen WVV-Nadel geehrt.
Die Spuren des
Ennepetalers sind im Märkischen Gymnasium Schwelm ebenso zu finden wie bei der
TG RE Schwelm und im Westdeutschen Volleyball-Verband, WVV. In Anerkennung an
diese Leistungen erhielt Hubert Rammel die Goldene Ehrennadel des WVV während
eines Empfanges im "Westfälischen Hof".
Verbandspräsident
Matthias Fell würdigte die Leistungen in einer kleinen Feierstunde. Vor allem
das hohe Niveau, dass Hubert Rammel stets zu halten wusste, sei imponierend. Großes
Lob auch vom Verein. Gerd Homberg, Vorsitzender der TG RE Schwelm, erinnerte an
den Einsatz, der sowohl Herren- als auch Jugend-Mannschaft hochklassig spielen
lasse.
In den 70er Jahren
begann des Engagament von Hubert Rammel auch neben dem Parkett. Aktiv war der Pädagoge
bei Bayer Wuppertal, Sport Union Münster und Concordia Hagen. Zunächst war er
im Verband aktiv, dann verlegte er den Schwerpunkt auf die Vereinsarbeit. Bei
Bayer Wuppertal, VfL Gevelsberg und RE Schwelm hat er sozusagen den Volleyball
salonfähig gemacht. Unzählige Erfolge folgten.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
DVV-Präsident
Werner von Moltke mit Herzproblemen!
Auf dem Weg der
Besserung – Verbandstag in Hamburg!
Zunächst Schock für alle DVV-Verantwortlichen und -Mitarbeiter: DVV-Präsident Werner von Moltke wurde am Dienstag Morgen von seinem Wohnort Nieder-Olm mit Herzbeschwerden in die Universitäts-Klinik Mainz gebracht. Mittlerweile geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Alle anstehenden Termine kann der DVV-Präsident natürlich vorerst nicht wahrnehmen.
Davon betroffen ist auch der DVV-Verbandstag in Hamburg und die Weltligabegegnungen in Berlin an diesem Wochenende gegen Brasilien (14./15. Juni). Werner von Moltke stellt sich – mit einer schriftlichen Einverständniserklärung - in Hamburg für weitere zwei Jahre zur Wahl - ebenso wie das gesamte DVV-Präsidium.
Neben den Wahlen werden dem Verbandstag vom DVV-Präsidium drei verdiente Volleyball-Männer für besondere Ehrungen vorgeschlagen: Der ehemalige DVV-Präsident (1979-1990) Roland Mader soll DVV-Ehrenpräsident werden, der ehemalige DVV- (1991-1995) und CEV-Präsident (1995-2001) sowie FIVB-Vize-Präsident (1995-2002) Prof. Dr. Rolf Andresen wird ebenso zum Ehrenmitglied vorgeschlagen wie Matthias Fell, der amtierende Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes.
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
DVV-Frauen-Duos
wollen für Athen 2004 punkten!
Eine Woche nach den Männern eröffnen auch die Frauen die internationale Beach-Volleyballsaison: Auf Rhodos baggern vom 11.-15. Juni die besten Frauen-Duos der Welt um wichtige Weltranglistenpunkte für die Beach-WM 2003, aber insbesondere für die Olympischen Spiele 2004 in Athen. Mit dabei auch sechs deutsche Duos, wobei Stephanie Pohl/Okka Rau und Andrea Ahmann/Jana Vollmer für das am Freitag beginnende Hauptfeld gesetzt sind. Die Teams Susanne Lahme/Danja Müsch, Helke Claasen/Judith Deister, Geeske Banck/Martina Stein und Mireya Kaup/Claudia Pavlicek mussten bereits heute in der Qualifikation antreten.
Dabei setzten sich in der internen deutschen Ausscheidung Lahme/Müsch gegen Banck/Stein und Claasen/Deister gegen Kaup/Pavlicek durch. Die siegreichen Duos versuchen nun, zwei der insgesamt acht zu vergebenen Plätze für das Hauptfeld zu ergattern.
Alle Turniere der Beach World Tour im Zeitraum 1.1.2003 – 12.7.2004 gehen in die Wertung für die Olympiaqualifikation ein. Jedes Duo kann die besten acht Resultate einbringen.
Vom 24.-29. Juni findet auf dem Berliner Schlossplatz, zum ersten Mal in Deutschland, eine World Tour als „Grand Slam“ statt. Dies bedeutet, dass in Berlin die weltbesten Frauen- und Männer-Duos am Start sind. Zudem gibt es das 1,3-fache an Weltranglistenpunkten sowie das doppelte an Preisgeld (je 300.000 US Dollar pro Geschlecht).
| Deutschland - DVV-News |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Rezende:
„Respekt vor deutschen Aufschlägen“
Moculescu: „Wir
wollen jedes Spiel gewinnen“
Auf der Vorab-Pressekonferenz zum Weltliga-Knaller am 14./15. Juni (jeweils ab 14.00 Uhr) in der Berliner Max-Schmeling-Halle zeigte Brasiliens Trainer Bernardo Rezende großen Respekt vor den deutschen Aufschlägen. Deutschland sei eine starke Mannschaft mit guten Aufschlägen, das habe er auch an den knappen Ergebnissen gegen Italien gesehen, so Rezende. Stelian Moculescu meinte, dass seine Mannschaft jedes Spiel gewinnen wolle, aber auf der anderen Seite nunmal der Weltmeister stehe, „der das schnellste und modernste Spiel zeigt.“
Berlins Volleyball-Präsident Götz Moser appellierte an alle Volleyballfans, "kommt nach Berlin, denn entscheidend für die Politik ist die Resonanz der Medien und der Zuschauer. Dann gibt es weitere Höhepunkte in Berlin."
Alle Statements im Folgenden
Bernardo Rezende
(Trainer Brasilien)
- „Wir sind Dienstag Abend aus Porto kommend gelandet und haben seitdem
viel geschlafen und etwas Fitness gemacht.
- Vor zwei Jahren haben wir bereits gegen Deutschland in der Weltliga gespielt,
es war mein zweites Spiel als Trainer der brasilianischen Männer. Ich erinnere
mich, dass es zwei sehr enge 3:1-Siege für meine Mannschaft gab und Deutschland
uns insbesondere mit dem Aufschlag große Probleme bereitete.
- Wir haben bei der Weltliga 2003 fast die gleiche Mannschaft wie bei der WM
2002. Dabei haben wir nicht die besten Individualisten, sondern wir sind als
Team stark. Das müssen wir unseren Spielern immer wieder eintrichtern,
insbesondere den Ersatzspielern.
- Im Männer-Volleyball gibt es eine sehr große Leistungsdichte. Wenn wir nicht
100% geben, verlieren wir. Das ist gut für den Sport, aber nicht für den
Trainer.“
Stelian Moculescu
(Trainer Deutschland)
- „Wir sind seit Montag in Kienbaum, wo wir zunächst etwas regeneriert
haben und sehr gute Bedingungen vorfinden.
- Brasilien ist Weltmeister, wir waren nicht bei der WM – das sind die
Voraussetzungen.
- Momentan liegen wir in der Aufschlagstatistik noch nicht so gut wie das in den
Vorjahren der Fall war. Aber das wird sich bei der EM ändern.
- In der Annahme sind wir stabiler, auch weil Till Lieber die Aufgabe momentan
ganz gut löst. Er bekommt jetzt Konkurrenz von Sebastian Prüsener. Zudem ist
natürlich Wolfgang Kuck wieder zurück.
- Dass Stefan Hübner ausfällt, ist nicht lustig. Schließlich gehört er mit
Gustavo zu den besten Mittelblockern der Welt. Außerdem ist er ein Leader, der
die Mannschaft auf dem Feld nach vorne führt. Das wichtigste ist aber die EM
und seine Gesundheit.
- Die Weltliga ist ein hervorragender Wettkampf, nur mit diesem Wettbewerb kann
eine Mannschaft nach vorne kommen.“
Frank Dehne (Spieler
Deutschland)
- „Die Italiener war glücklich, dass sie gewonnen haben.
- Gegen Italien haben wir kompakt gespielt, insbesondere der Block und die
Abwehr waren besser als vorher. Zudem haben wir nicht so dumme Fehler gemacht,
die uns seit Jahren daran hindern, nach oben zu kommen.
- Wir wollen gegen Brasilien gewinnen, aber die Brasilianer sind im Vergleich zu
2001, als wir schon gegen sie in der Weltliga angetreten sind, noch Mal stärker
geworden.“
Der RBB Berlin überträgt das Spiel am Samstag, 14. Juni, live von 14.07 Uhr an. Das Sonntagsspiel wird in einer Zusammenfassung von 17.00 – 17.30 gezeigt. Es gibt noch genügend Karten an den Tageskassen, diese öffnen jeweils ab 12.30 Uhr.
Im Vorfeld der Weltligapartien gegen Brasilien steht Libero Till Lieber am Donnerstag, 12. Juni, ab 21.00 Uhr im Chat auf der EM-Homepage www.volleyball2003.de zur Verfügung.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Hachinger wollen wieder oben mit dabei sein
Noch sind es zwar etwa vier Monate bis die Volleyball-Bundesliga startet, das Team vom TSV Unterhaching ist jedoch bereits bis auf einen Spieler komplett. Trainer Mihai Paduretu freut sich schon auf die Arbeit mit seinen neuen Schützlingen. „Ich will noch keine Namen nennen, aber wir haben uns aus der ganzen Welt mit hervorragenden Leuten verstärkt, die zu uns passen.
Ich glaube, dass wir mit der Truppe auch in diesem Jahr wieder im oberen Drittel der Liga mitmischen können.“ Nach den Pfingstferien werden die „Neu-Hachinger“ auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden.
Obwohl man in Unterhaching keine Top-Gehälter erwarten kann, scheint es, dass die Seriosität und die familiäre Atmosphäre im Verein bis über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist und geschätzt wird. Und aus diesem Grund ist es für den Hachinger Coach möglich, auch mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln stets hervorragende Spieler um sich zu scharren.
Damit auch langfristig gesehen die spielerische Klasse beim TSV garantiert werden kann, will die Mannschaft in diesem Jahr auf den Europapokal verzichten. Laut Manager Dietmar Neugebauer sei das finanzielle Risiko einfach zu hoch. „Wir müssen in die Zukunft schauen. Wenn wir die neue Halle haben, sind wir alle finanziellen Sorgen los, aber bis es soweit ist müssen wir den Gürtel ein wenig enger schnallen.“ Auch der Trainer bekräftigt diese Haltung: „Lieber kaufe ich ein paar gute Spieler und konzentriere mich voll auf die Bundesliga, als das ich mit einer mittelmäßigen Mannschaft durch Europa tingle.
Die Hachinger sind mit dieser Überlegung in guter Gesellschaft. Denn auch die anderen deutschen Vereine überlegen es sich, in diesem Jahr eventuell auf den internationalen Wettbewerb zu verzichten.
Falls man bis zum 12. Juni noch einen Sponsor finden sollte, der die CEV-Pokalspiele finanziert, möchte der Verein diese Entscheidung noch mal überdenken. „Ansonsten können wir auch kurzfristig ein internationales Turnier in Unterhaching organisieren“, verspricht der Coach. Und so freut man sich in Unterhaching auf die kommende Saison 2003/04. Zwar ohne internationalen Wettbewerb, aber dafür wieder mit einer hochklassigen Mannschaft.
Andreas Bergmann
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Lahme/Müsch und Claasen/Deister siegreich
Qualifikation der
Damen auf Rhodos
Da waren es nur noch zwei: Die deutschen Nationalteams Lahme/Müsch und Claasen/Deister haben sich im Country Quota Playoff für Deutschland gegen ihre Konkurrentinnen durchgesetzt. Im 36 Minuten Spielzeit bezwangen Susanne Lahme und Danja Müsch das Jungnationalduo Geeske Banck und Martina Stein klar in zwei Sätzen (21:12, 21:14). Ebenfalls zwei Sätze benötigten Helke Claasen und Judith Deister gegen Mireya Kaup und Claudia Pavlicek, um mit 21:15 und 21:13 als Sieger vom Feld zu gehen. In Runde 1 der Qualifikation treffen Susanne Lahme und Danja Müsch nun auf das holländische Duo de Vries/Fokkens, Helke Claasen und Judith Deister spielen gegen die Lokalmatadorinnen Chouda/Tiktapanidou.
Susi und Danja in Runde 2
Sie haben die erste Hürde
bestens gemeistert: Susanne Lahme und Danja Müsch haben ihr Erstrundenmatch der
Qualifikation beim FIVB Weltserienturnier auf Rhodos gewonnen. In 34 Minuten
schlugen sie das holländische Duo de Vries/Fokkens mit 21:18 und 21:14. In
Runde 2 treffen sie am morgigen Donnerstag auf Keizer/Mooren, die ebenfalls für
die Niederlande starten.
Auch Helke und
Judith weiter
Nachdem sich bereits Susanne Lahme und Danja Müsch für die zweite Runde der Qualifikation beim Weltserienturnier auf Rhodos qualifizieren konnten, haben dies nun auch Helke Claasen und Judith Deister geschafft. In ihrem Erstrundematch bezwangen sie das griechische Duo Chouda/Tiktapanidou klar in zwei Sätzen mit21:15 und 21:14. Am Donnerstag geht es für die beiden gegen Kadjo/Arjona aus Frankreich.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Unwetter und Kapselverletzung stoppen Schoen/Gatzke
Beachvolleyball Formation geht auf Nummer sicher und verzichtet im Halbfinale aufs Weiterspielen
Norderney/his – Die Beachvolleyballer Thorsten Schoen und Jan-Erik Gatzke sahen sich in der Halbfinalbegegnung des Renault-Beach-Cups gegen Erik Koreng und Markus Popp einem 14:21, 4:5-Rückstand gegenüber, als sich über Norderney ein Orkan zusammenbraute. Der Turnierdirektor ordnete nach einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes die sofortige Unterbrechung der Veranstaltung an. Wie die 1400 Zuschauer flüchteten auch die Aktiven in große Zelte. Dort schwollen über den Köpfen nicht nur die Gewitterwolken immer mehr an, auch die Gelenke von Schoens Zeige- und Mittelfinger erreichten ein immer größeres Ausmaß. Der Blockspezialist hatte sich kurz zuvor bei einem einarmigen Blockversuch gegen Koreng eine Kapselverletzung zugezogen. Nach einer Visite beim Physiotherapeuten erklärten Gatzke/Schoen ihren Rückzug vom Turnier.
"Es war zwar ärgerlich, weil wir gegen Koreng/Popp in diesem Jahr bislang noch nicht verloren hatten, aber wir wollten kein Risiko eingehen", sagte Schoen. Im Finale unterstrichen die Leipziger nach der Unwetterunterbrechung ihre ausgezeichnete Tagesform und bezwangen das favorisierte Nationalteam, David Klemperer und Niklas Rademacher, in zwei Sätzen.
Gatzke/Schoen hatten ihr Soll zuvor durch den Einzug ins Halbfinale schon mehr als erfüllt. Siege in den Gruppenspielen gegen Schiewe/Wenning und Anton/Holschen hatten die Formation ins Achtelfinale geführt. Dort wurden sie gegen Dirk Hörster und Erik Schmidt mit einem 21:14, 21:16-Erfolg ihrer Favoritenrolle gerecht. In der Runde der letzten Acht gelang den Niedersachsen eine Überraschung: Sie zwangen Manuel Rieke und Hannes Ambelang, die in der Hallensaison für den deutschen Meister SCC Berlin schmettern, mit 2:1 (13:21,21:13,15:12) in die Knie und verbesserten sich durch den Halbfinaleinzug auf Platz elf der deutschen Rangliste.
Ob Gatzke/Schoen ihren Aufstieg am Wochenende beim Masters-Turnier in Essen fortsetzen können, ist noch ungewiss. Neben der Kapselverletzung hat Schoen sich am Wochenende auch noch eine Mandelentzündung eingefangen.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Beachvolleyball und Äpfel im Alten Land
Jork - Die Volleyballer des TuS Jork sind wahrlich gute Gastgeber. Still und ein wenig heimlich präsentierten die Jorker mit ihrem Beachvolleyball-Turnier das größte und bestbesetzte der niedersächsischen Spielserie im Binnenland. "Darauf können wir stolz sein", sagte Organisator Rolf Schmitt. Was aber noch wichtiger ist: Obwohl 126 Aktive an zwei Tagen ihre Sieger erschmetterten, blieb das Turnier immer irgendwie familiär.
Das begann schon allein damit, dass Rolf Schmitt zwei Teams bei sich und seiner Frau Silke übernachten ließ. Extra aus Bayern waren Stefan Schmidbauer/Hartmut Sievers sowie Tom Gailer und Roland Höfer angereist. Das Quartett spielte früher beim SV Lohhof unter Schmitts Anleitung in der 2. Bundesliga. Die Freundschaft blieb bestehen.
Allerdings waren die Gäste dann doch unbescheiden, bestritten am Ende das Finale untereinander. Schmidbauer und Sievers als Nummer eins der bayerischen Landesliste setgzten sich mit 2:1 über die Drittplatzierten Gailer/Höfer durch. Die angetretenen Jorker Teams, Robert Merkens/Thorsten Kück, Ulf Stechmann/Daniel Rentzsch sowie Jan Fitschen/Cedric Reimers begnügten sich jeweils mit zwei Spielen, zwei Niederlagen und den 25. Platz. Für sie hieß es: "One, Two Barbeque" - eins, zwei, ab zum Grillen, wie Rolf Schmitt meinte.
Dass sich die Aktiven trotz zwölf Stunden Sport richtig wohl auf den Sandplätzen hinter der Sporthalle des Jorker Schulzentrums fühlten, das hat auch einiges mit der Atmosphäre des Turniers zu tun. Für die kulinarische Versorgung ist immer ausreichend und günstig gesorgt, der Turnierablauf dank eines Software-Programms des TuS-Spielers Benni Behr immer übersichtlich. Und wie es sich für ein Event im Alten Land gehört, gab es ausreichend Obst, das der Altländer Förderverein Integriertes Obst spendiert hatte. "Wo sind die Äpfel?", das ist eine Frage, die Rolf Schmitt zu Beginn der Veranstaltung ziemlich häufig hörte.
Immerhin: Bei den
Frauen waren unter den 31 Starter-Mannschaften beinahe die besten 20 Temas der
niedersächsischen Rangliste. Nur die heimischen Topfavoriten Silke Schmitt und
Katrin Petzold mussten tags zuvor ihre Teilnahme absagen. Nach einem
Trainingstest schmerzte das Knie von Organisatoren-Frau Silke Schmitt zu stark.
So war der Weg frei für die neue Nummer eins der Setzliste, Uta Jahn und Astrid
Slonina (Bremen/Glinde), die im Finale die Braunschweigerinnen Franziska Feilke
und Diana Granchi schlugen.
masch
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Frankreich
vor Showdown gegen Griechenland
Lausanne,
Schweiz,11. Juni 2003 – Frankreichs Hoffnungen, sich für die Finalrunde der
mit 15mio Dollar dotierten Weltliga zu qualifizieren, werden am fünften
Wochenende der interkontinentalen Ausscheidungsrunden einer vorentscheidenden Prüfung
unterzogen: In der Gruppe D treffen die Franzosen zweimal auf Griechenland –
am Freitag in Paris, am Sonntag in Dijon.
Momentan
liegt WM-Bronzemedaillengewinner Frankreich auf Rang drei, und weist nur eine
Niederlagen mehr auf als die beiden erstpatzierten Tschechien und
Griechenland – dann aber folgt
noch der schwere Schlussgang mit der Reise nach Japan. Am letzten
Wochenende haben Griechenland und Frankreich je ein Spiel gewonnen.
An
der Spitze in der Gruppe D liegt Weltliga-Neuling Tschechien, mit fünf Siegen
und drei Niederlagen und muss dieses Wochenende auswärts zweimal gegen das
viertplatzierte Japan antreten. Griechenland liegt auf Rang zwei, allerdings nur
wegen des schlechteren Satzverhältnisses. Nur die ersten zwei
jeder Gruppe qualifizieren sich für die Finalrunde in Madrid anfangs
Juli.
In
der Gruppe A wird der bisher so souveräne Weltliga-Titelverteidiger
Russland in Moskau gegen Venezuela seine Ungeschlagenheit
wahren wollen. Venezuela kam letztes Wochenende gegen Polen zu seinem ersten
Sieg.
In
der zweiten Auseinandersetzung trifft Polen (drei Siege) in Lodz
am Freitag und Samstag auf Spanien (zwei Siege), wo es zu
einem heissen Fight um Platz zwei kommen wird.
In
der Gruppe B muss der Tabellenerste Brasilien
- dank besserem Satzverhältnis vor Italien an der Spitze liegend – auswärts gegen Deutschland antreten. Beide Teams müssen
dabei auf ihre Captains verzichten: Nalbert von Weltmeister Brasilien wird
weiterhin geschont und Stefan Hübner laboriert noch immer an seiner
Knieverletzung herum. Italien ist auswärts gegen Portugal ( erst ein Sieg)
ebenfalls klarer Favorit.
In
der Gruppe C schliesslich will sich
Europameister und Olympiasieger Serbien und Montenegro an den jungen und
sehr talentierten Kubanern schadlos halten. Serbien und Montenegro liegt an
zweiter Stelle hinter Bulgarien, welches das
bessere Satzverhältnis aufweist und bekommt es mit Holland zu tun , das
allerdings nur einen Punkt zurück liegt in der Tabelle.
Live-Resultate
aller Spiele von Freitag bis Sonntag , zusammen mit Spielerporträts,
Spielberichten und neuesten Informationen,
können unter www.fivb.org
abgerufen werden.
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Donnerstag. 12. Juni 2003 |
Ana
Richa und Franca auf dem Weg ins Maindraw
Rhodos,
Griechenland, 11. Juni – Beim Saison- Eröffnungsturniers der SWATCH-FIVB
Beachvolleyball World Tour der Frauen auf der griechischen
Ferieninsel Rhodos sind die Brasilianerinnen Ana Maria Richa Medeiros /
Larissa Franca gut gestartet.
Im
Kampf um einen der acht offenen Plätze fürs Haupttableau besiegten
sie die Spanierinnen Patricia Barrio Cendoxa / Veronica Zamora problemlos mit
21-17, 21-13. „ Wir kamen zwar nicht richtig in unseren Rhythmus
heute, aber das Wichtigste ist , dass wir eine Runde weiter sind“, sagte Ana
Richa, welche mit 36 Jahren um 15 Jahre älter ist als ihre junge Partnerin, „
zudem hatten wir einige Probleme mit dem World Tour-Ball, der etwas leichter ist
wie derjenige auf der brasilianischen Tour. Meine Partnerin Larissa ist sehr
athletisch und entschlossen, in die Weltelite aufzurücken. Ich hoffe, ihr
mit meiner Erfahrung dabei helfen zu können. “ Die beiden hatten im März in
Brasilien gleich das erste gemeinsame Turnier der inländischen Tour
gewonnen und stiessen in fünf von sechs Events in den Halbfinal vor.
Die
Japanerinnen Mika Teru Saiki / Satoko Urata sind ebenfalls in die zweite Runde
aufgestiegen, hatten es aber gegen die Italienerinnen Stefania Casuscelli /
Elisa Folco ungleich härter. Nach dem ersten Verlustsatz brachte das Tiebreak
mit 16:14 die Entscheidung. „Wir
waren sehr nervös, denn heute haben wir zum ersten Mal zusammen gespielt“,
sagte Saiki, welche an den Olympischen Spielen in Sydney mit dem vierten Rang
geglänzt hatte.
Auch
die erfahrenen Mexikanerinnen Mayra Huerta and Laura Almaral sind
weiter , dank einem klaren 21-10, 21-9 über die Ägypterinnen Tahany
Toson / Nagwa Foud. Ebenfalls
beeindruckend traten die beiden Chinesinnen Wang Jie / Ji Linjun auf , die mit
kraftvollem Spiel die Australierinnen Stacey Kloeden / Renae Maycock
mit 21-6, 21-10 geradezu erdrückten. Die
eineiigen Zwillinge Erika und Emilia Nystrom aus Finnland entzückten
ihre vielen Fans dank eines starken Aufbäumens gegen die Ungarinnen
Zsuzsunna Brecher / Beata Matrai ( 17-21, 21-14 , 15-7. )
Die
zweite Runde der Qualifikation wird am Donnerstag ausgetragen, während das
Haupttableau von Freitag bis Sonntag ausgetragen wird.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel