| Deutschland - Smash-News |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Weltserienturnier der Damen auf Rhodos - Aktuell
Freitag, 13.29 h
In ihrem ersten Gruppenspiel setzten sich Claasen/Deister überraschend glatt gegen die Deutschen Meisterinnen Rau/Pohl mit 21:16 und 21:19 durch. Andi Ahmann und Jana Vollmer unterlagen den Favoritinnen Ana Paula-Sandra Pires aus Brasilien mit 17:21 und 10:21.
Freitag, 08.52 h
Pessimisten sagen, ein deutsches Team scheidet auf jeden Fall aus, Optimisten halten dagegen, dass ein deutsches Team auf jeden Fall die nächste Runde erreicht: beim Weltserienturnier der Damen auf Rhodos sind die drei deutschen Frauen-Doppel in der gleichen Vorgruppe des Hauptfeldes gelandet.
Die kleine "Deutsche Meisterschaft" wird nur durch das brasilianische Klassedoppel Ana Paula/Sandra Pires gestört, die Okka Rau und Steffi Pohl, Andrea Ahmann und Jana Vollmer sowie Helke Claasen und Judith Deister den Gruppensieg sehr schwer machen werden.
| Deutschland - Norderstedter Zeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
VCNAL-"Oldies" mit Gold und Bronze
Norderstedt - Mit einem Meistertitel und einem dritten Platz kehrten die Volleyballer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn (VCNAL) von den deutschen Seniorenmeisterschaften in Essen zurück. Kurios genug: Der Aderlass des viermaligen Titelträgers bei den Senioren I ermöglichte erst den Sieg bei den Senioren II.
Denn aus dem Serien-Siegerteam der vergangenen Jahre hatten sich Juris Grantinsh, Detlef Schwarz, Andreas Meinken, Peter Purps und Hartmut Wach in die nächsthöhere Altersklasse verabschiedet. "Deshalb bin ich mit dem dritten Platz bei den Senioren I unter dem Strich auch zufrieden", meinte Spieler-Trainer Peter Schulz. Zumal sogar mehr möglich war: Aber im Halbfinale erwies sich der spätere Meister Rotation Prenzlauer Berg als etwas stärker.
Hinter dem Prenzlauer Team versteckte sich die frühere Mannschaft von Dynamo Berlin, die Norderstedter baggerten zum Grossteil vormals für den Schweriner SC. "Deshalb sind wir auch ,DDR-Vizemeister' geworden", so Peter Schulz ironisch.
Den gesamtdeutschen Titel brachten die Senioren II um Andreas Meinken mit nach Hause. Noch wichtiger: "Erstmals gab es vom Deutschen Volleyball-Verband auch Medaillen für den Meister", so Andreas Meinken. Für seine vier Titel bei den Senioren I hatte es derartige Erinnerungsstücke nicht gegeben.
Die Norderstedter schlugen im Finale den VfL
Lintorf glatt mit 2:0. "Das war sogar unser leichtestes Spiel",
stellte Andreas Meinken etwas verwundert fest. Wohl, weil die Niedersachsen kaum
mit einem Endspieleinzug gerechnet hatten.
masch
| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Hager
bildet ein Team mit Weltmeister Conde !
Schweizer
Brüder Laciga auf dem Essener Kennedyplatz !
Hamburg,
11. Juni 2003. Beim dritten Vodafone Masters der Saison 2003 auf dem
Kennedyplatz in Essen geht es weltmeisterlich zu.
Für
Jörg Ahmann (Fellbach), der bereits seit Saisonbeginn an einer
Oberschenkel-verletzung laboriert und so auch schon den Finaltag in Tegernsee
absagen musste, ist weiterhin Regeneration angesagt und Teampartner Axel Hager
(Hamburg) musste sich Ersatz suchen. Gefunden hat ihn der Olympiadritte von
Sydney mit dem Argentinier Martin Alejo Conde. Der 31 jährige Abwehrspieler hat
bereits acht Turniersiege auf der World Tour zu verbuchen und wurde mit Partner
Mariano Baracetti 2001 Weltmeister. „Ich halte Conde für den besten
Abwehrspieler der Welt“, urteilte der verletzte Jörg Ahmann über seinen
Ersatz. Spielerfahrung ist bei dem Team Hager / Conde also reichlich vorhanden,
jetzt bleibt abzuwarten wie gut das Team beim ersten gemeinsamen Auftritt
harmoniert.
Weitere
internationale Gäste bei den Vodafone Masters Essen 2003 sind die Schweizer Brüder
Martin und Paul Laciga. Seit Jahren haben sich die Schweizer in den Top Ten der
Welt etabliert und bereits an sechs Turnieren der ranghöchsten deutschen
Beach-Volleyball Serie teilgenommen, von denen Sie fünf gewinnen konnten. Die
einzige Niederlage mussten sie im letzten Jahr in Tegernsee gegen Markus
Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers) hinnehmen, die ihnen ein halbes
Jahr später auch den Europameistertitel im Finale entrissen.
Bei
den Damen treten einige Teams zeitgleich beim internationalen Turnier auf Rhodos
an, aber mit Ines Pianka / Tonya Williams (beide Hamm) und dem Nationalteam
Susanne Lahme / Danja Müsch (Italien / Vellmar) sind auch bei den Damen
spannende Spiele auf der Strandoase auf dem Kennedyplatz zu erwarten.
Auch
an einem Freitag den Dreizehnten wird es glückliche Gewinner und unglückliche
Besiegte in der Qualifikation für das Hauptfeld geben. Die Hauptfeldspiele mit
den besten 16 Teams der Damen und Herren beginnen am Samstag um 9.00 Uhr. Das
Damenfinale wird am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffen und im Anschluss ermitteln
die Herren den Titelträger der Vodafone Masters Essen 2003. Die Zuschauer können
sich das Treiben auf dem Sand bei freiem Eintritt von den Tribünen oder vom
Spielfeldrand ansehen.
| International - FIVB-News |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Argentinische
Weltmeister wieder spielberechtigt
Als
eine Geste des Goodwills hat der Internationale Volleyballverband FIVB die
argentinischen Beachvolleyballer ab sofort wieder für
internationale Wettbewerbe
zugelassen. Dies betrifft insbesondere die Weltmeister bei den Männern,
Mariano Baracetti and Martin Conde , welche gegenüber der FIVB sich
immer loyal gezeigt haben. Die beiden werden somit sofort in der Swatch-FIVB World
Tour an den Start gehen – zum
ersten Mal nächste Woche in Gstaad (Schweiz)
- und Punkte sammeln für die Olympiaqualifiaktion für Athen 2004.
Die
Entscheidung des Weltverbandes FIVB ist eine Folge der Bemühungen vieler
Gruppen, Spieler und Offizieller in Argentinien, einen neuen Landesverband auf
die Beine zu stellen, der in Uebereinstimmung steht mit den Statuten des
Weltverbandes. Wegen der Suspension des argentinischen Verbandes wurden
argentinische Teams an internationalen Wettbewerben nicht mehr
zugelassen.
“
Ich hoffe, dass die Neugründung des argentinischen Landesverbandes schnell über
die Bühne gehen wird und ein schwieriges Kapitel für den argentinischen Sport
beenden wird, zum Vorteil der vielen Spieler, Fans und Partner des
argentinischen Volleyballs “, sagte FIVB-Präsident
Ruben Acosta.
Der
bisherige Verband wurde im Mai suspendiert, weil er gegen die eigenen und gegen die
Statuten der FIVB verstiess. Der ehemalige Präsident Mario Goijman wurde auf
Grund schwerer finanzieller Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit der letzjährigen
Weltmeisterschaft in Argentinien abgesetzt. Die ausgeschlossenen Mitglieder
lancierten darauf eine Diffamierungskampagne
und verhinderten die Bildung eines reglementskonformen Verbandes, worauf sämtliche
argentinischen Volleyballer von internationalen Bewerben ausgeschlossen wurden.
FIVB-Generalsekräter
Jean-Pierre Seppey betont, dass der Weltverband die sportbegeisterten und volleyballinteressierten Kreise
Argentiniens immer ermuntert habe, die nötigen Schritte zur Wiedereingliederung
in den Weltvolleyball zu tätigen . Er
ergänzte: “ Von einigen ist diese unleidige Geschichte als eine persönliche
Abrechnung zwischen Mario Goijman und
Ruben Acosta abgestempelt worden. Aus der Sicht des FIVB-Präsidenten, des Board
of Administration und des Exekutivkomitees hat das damit nichts zu tun, sondern
die Beschlüsse waren das Resultat eines seriösen Untersuchungs-Prozesses. Die
Verfassung und der Verhaltenskodex
(Code of Conduct ) wurden gebrochen, die angeklagten Offiziellen bekamen
Gelegenheit zur Verteidigung und dann wurden Sanktionen ausgesprochen .”
Letzten Monat hat das Board of
Administration einstimmig den Ausschluss von Mario Goijman beschlossen und
Weltverbands-Präsident Ruben Acosta das volle Vertrauen ausgesprochen.
Vorankündigung:
Die zweite Runde der mit 4,8mio Dollar dotierten
SWATCH-FIVB 2003 World Tour wird
vom 17. – 22 . Juni in Gstaad
(Schweiz) ausgetragen und zählt als Olympia-Qualifikationstunier
2003.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Beacher
Ahmann/Hager gaben neuen Ansporn
Deutsches
Top-Duo trainierte Schweriner Schüler
Schwerin
"Ich bin total aufgeregt und gespannt", schaut Caroline Herrmann (17)
schon sehnsüchtig zu den Beachvolleyballern Jörg Ahmann und Axel Hager, die
Bronzemedaillengewinner von Olympia 2000 in Sydney. Die beiden Profis gaben
gestern am Zippendorfer Strand im Rahmen der Schulmeisterschaften im
Beachvolleyball ein Schnuppertraining für die Gewinner des Wettbewerbs
"Jugend trainiert für Olympia" in Berlin. Dort gewannen die acht
Beacher vom Sportgymnasium Schwerin leztes Jahr die Goldmedaille.
Über
eine Stunde nahmen sich Ahmann/Hager für den talentierten Nachwuchs Zeit. An
Taktik, Reaktionsvermögen, Doppelannahme und dem Blocken wurde besonders
gefeilt, keiner geschont. So manche Tipps hielten die Profis für die
Jugendlichen parat, spornten und feuerten sie an. Zum Abschluss stand noch ein
Trainingsspiel auf dem Plan. "Einfach klasse. Das gibt noch mehr Ansporn,
dieses Jahr ein zweites Mal zu gewinnen. Vielleicht kommen die beiden dann
wieder", schwärmt Caroline und lässt sich ihren Volleyball von
Deutschlands-Top-Duo signieren.
Katja
Peters
| Österreich - Salzburger Nachrichten |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Cretu
bleibt bis 2005 Trainer der hotVolleys
WIEN
(SN). Der gebürtige Rumäne Gianni Cretu (35) wird die hotVolleys, Österreichs
Double-Gewinner im Herren-Volleyball, bis 2005 als Chefcoach betreuen. Der
Kroate Roko Sikic (21) und der Tscheche Martin Kop (34) sind neue Legionäre.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Volleyballkapitän Hübner wechselt in Italien den Verein
Berlin
- Der Kapitän der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft, Stefan Hübner,
wechselt innerhalb der italienischen Profiliga von Montichiari nach Trento.
Dort
spielt mit Lorenzo Bernardi auch der «Volleyballer des 20. Jahrhunderts». Hübner
ist sehr zufrieden mit dem Wechsel: «Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe
und das Zusammenspiel mit solchen Topstars.» Derzeit kann der ehemalige
Berliner, der am 13. Juni seinen 28. Geburtstag feiert, wegen einer
Knieverletzung keine Spiele bestreiten.
| Deutschland - Der Neue Tag |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Seniorinnen stolz auf ihr Können
SGS auf Platz vier bei "Deutscher" - 900 Spielerinnen am Netz
Amberg
. (kll) Den Höhepunkt der laufenden Volleyball-Saison bildete für die
Seniorinnen III der SGS Amberg die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften,
die am Pfingstwochenende in Essen stattfanden.
In
diesem Mammut-Turnier mit fast 900 Aktiven, zum Teil Ex-Bundesligaspielerinnen,
konnten sie sich als bayerischer Vertreter einen sehr guten vierten Platz
sichern.
Durch
die Auslosung bekamen die Siemensianerinnen in der Vorrunde zunächst mit dem
Hummelsbütteler SV einen leichten Gegner vorgesetzt. Sie erledigten diese
Aufgabe nach nervösem Beginn letztlich souverän und gewannen sicher 2:0. Im nächsten
Spiel gegen Braunschweig schien sich zunächst der Anfangselan der Ambergerinnen
fortzusetzen. Doch ließen ihre Kräfte bei tropischen Temperaturen nach Gewinn
des ersten Satzes nach. Aufgrund zu geringen Drucks im Angriff wurde das Spiel
knapp 1:2 verloren.
Im Überkreuzspiel
als Gruppenzweiter hieß der Gegner SC Düsseldorf und die Ambergerinnen
lieferten eine grandiose Partie. Zwei Sätze spielten sie Volleyball wie früher,
gaben keinen Ball verloren. Alle Mannschaftsteile passten perfekt zusammen.
Eigene Fehler wurden kaum gemacht. Unter dem Beifall der mitgereisten
Schlachtenbummler fanden die präzisen Angriffe immer wieder Lücken im
gegnerischen Feld, die zum Punktgewinn genutzt wurden. Mit einem klaren 2:0
spielte sich die SGS ins Halbfinale.
Hier
stand mit dem mehrmaligen deutschen Meister SC Hemmingen-Westerfeld ein unüberwindlicher
Gegner an, der sich trotz größter Gegenwehr im ersten Satz, in dem die
Ambergerinnen alles gaben und nur mit 20:25 unterlagen, nicht bezwingen ließ.
Somit ging es nun um Platz drei wieder gegen Braunschweig. Jetzt waren die
Siemens-Damen körperlich nicht mehr zur Gegenwehr in der Lage. Durch zu viele
Eigenfehler und mangelnde Blockarbeit gab es eine klare Niederlage. Nach kurzer
Niedergeschlagenheit waren die Ambergerinnen trotzdem stolz auf die erbrachte
Leistung und freuten sich über ihren vierten Platz.
Sieger
und deutscher Meister 2003 der Seniorinnen III im Volleyball wurde VFK Berlin Südwest.
Zweiter wurde SC Hemmingen-Westerfeld.
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Beachvolley-Cup in Nordhäuser Kranichstraße
Den sportlichen Farbtupfer des Nordhäuser Rolandsfestes am
Wochenende setzen nun schon zum vierten Mal hintereinander die Beachvolleyballer.
Morgen und am Sonntag fliegen jeweils ab 9 Uhr in der Kranichstraße auf einer
Dreifelderanlage die Bälle. Auf 24 Männer- und 16 Frauenteams ist das für die
höchste Leistungsstufe als Thüringen-Open eingestufte Turnier begrenzt. Für
beide Kategorien winkt ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro. Mit dem Hauptsponsor
und Namensgeber des Werner-Optik-Cups 2003, den Nordhäuser Optikermeistern
Peter und Hagen Werner, sprach die Thüringer Allgemeine.
Welche
Ziele verbinden Sie mit dem Sponsoring des Beach-Turnieres?
Seit vielen Jahren sponsert unser Familienunternehmen den Südharzer VC. Nun
bietet sich fast vor unser Haustür die Möglichkeit, unsere Produktpalette im
Zusammenhang mit sportlicher Tätigkeit der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Mit
welcher Unterstützung können die Veranstalter des Beach-Turnieres rechnen?
Als Namensgeber des Turnieres übernehmen wir die vom Thüringer
Volleyball-Verband festgeschriebenen Preisgelder und stellen die entsprechenden
Trikots für Spieler und Organisatoren sowie die Pokale für die Sieger zur Verfügung.
Werden
Sie Sportlern und Besuchern des Rolandsfestes beratend zur Seite stehen?
Ein Promotion-Stand in der Kranichstraße soll erste Bedürfnisse
befriedigen. Ein optimales Angebot fachspezifischer Prüftechnik, ein
Kontaktlinsen-Studio, Videoberatung und Brillen bieten wir in unserem Fachgeschäft
am neuen Rathausplatz allen Kunden.
Wie
steht es mit der eigenen sportlichen Tätigkeit?
Seit wir vor 24 Jahren von Artern nach Nordhausen kamen und hier unser Geschäft
eröffneten, wurde der Sport zum wichtigen ersten Bindeglied zur neuen Umgebung.
Tischtennis beim früheren SV Nobas und Sportschießen in Artern kennzeichnen
bis heute unsere sportlichen Hobbys.
Gespräch:
Richard Müller
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
"Rehe" scheuen das Rampenlicht
Joanna
Domagala und Stefanie Hüttermann feiern Premiere auf dem Kennedyplatz.
Wie
zwei scheue Rehe stehen sie auf dem Podium im Essener City-Center, wo sie dem
interessierten Publium vorgestellt werden. Joanna Domagala und Stefanie Hüttermann
sind es noch nicht gewohnt, im Rampenlicht zu stehen. Kein Wunder, zählen sie
doch gerade einmal knappe 18 Lenze. Heute haben die beiden Volleyballerinnen des
VC Borbeck ihren allerersten Auftritt beim Vodafone Beachvolleyball-Masters auf
dem Essener Kennedyplatz, da nimmt man sich noch vornehm zurück. "Das ist
unser erstes Masters, da können wir nur darauf hoffen, in der Quali mal das
eine oder andere Spiel zu gewinnen", gibt sich Hüttermann von ihrer
bescheidenen Seite. Um dann doch keck nachzulegen: "Mal sehen, ob wir die
alten Frauen nicht doch ins Schwitzen bringen."
Europameisterschaft
kommt noch zu früh
Das
werden sie bestimmt. Bewiesen haben sie es schon häufig genug, egal ob auf Sand
oder in der Halle. Mit dem VC Borbeck sind sie in die Damen-Regionalliga
aufgestiegen, auf Sand können sie sich Westdeutscher B-Jugend Meister des
Jahres 2002 nennen. Sogar eine Nominierung zur U 18-Beachvolleyball-EM stand im
Raum. "Das wird aber wohl nicht klappen", muss Michael Werzinger,
einer der Trainer von Stefanie und Joanna dann aber doch mitteilen. "Dazu
ist die Konkurrenz im Moment zu groß und zu stark. Ich denke, es wird eher in
den Altersklassen U 21 oder U 22 zu schaffen sein."
Also
trotzdem blendende Perspektiven für die Nachwuchs-Volleyballerinnen, die als jüngstes
Team in Essen in der Qualifikation (heute ab 13 Uhr) an den Start gehen. Neun
weitere Damen-Mannschaften kämpfen dann um einen der vier Plätze, die den
Einzug in das Hauptfeld bedeuten. Möglich, dass es für Domagala/Hüttermann
langt. Immerhin können die beiden auf ein starkes Ergebnis verweisen.
Verletzungen
sind vergessen
"Der
Auftakt in diese Saison lief für uns alles andere als toll. Wir mussten uns
beide mit Verletzungen rumschlagen, so dass wir erst am letzten Wochenende
unseren ersten wirklichen Wettkampf absolviert haben. Immerhin haben wir es da
aber geschafft, eine absolute deutsche Spitzenpaarung zu bezwingen", hofft
Stefanie Hüttermann für heute auf einen ähnlich guten Lauf.
Weit
mehr Routine auf "Show-Bühnen" und im feinen Sand haben Stephan Kern
und Andreas Kaiser vom Volleyball-Erstligisten VV Humann vorzuweisen. Die "Humänner"
gehören fast schon zum Inventar des Essener Masters und der gesamten Serie. Im
letzten Jahr langte es für die Essener jeweils zum siebten Platz, damals aber
in anderen Konstellationen. Da ging Andreas Kaiser noch mit Eugen Bakumovski an
den Start, während Stephan Kern mit Frank Fischer den Bällen hinterherhechtete.
"Dieser
Wechsel hat sich schon lange angedeutet. Eugen hat seinen Fokus auf den
Hallensport gelegt, unser VVH-Teamkollege Frank Fischer ist beruflich einfach zu
sehr eingespannt und kann die Zeit für Training und Wettkampf nicht
aufbringen", berichtet Andi Kaiser.
Bereut
haben die beiden Studenten diesen Schritt bisher sicher nicht. Nachdem die
Saison mit drei Turniererfolgen auf der Westdeutschen Serie bestens begann, tat
man sich zum Auftakt der Vodafone Masters-Serie zwar recht schwer, bewies
zuletzt aber klar aufsteigende Tendenz. Am vergangenen Wochenende langte es beim
Renault-Volleyball-Beachcup auf Norderney zum dritten Platz, ein Ergebnis, dass
den Sprung unter die Top Ten der Deutschen Rangliste bedeutete.
Top
Ten - mehr ist fast unmöglich
Weit
mehr zu erreichen, ist fast unmöglich, wie Andi Kaiser weiß. "Die besten
Teams sind allesamt Vollprofis. Die trainieren bis zu zwei Mal pro Tag, da können
wir nicht mithalten." Seit Oktober haben die "Humänner" es
eingerichtet, ein bis zwei Mal pro Woche auf Sand zu trainieren, "in Witten
oder Düsseldorf, weil es in Essen derzeit einfach keine schöne Anlage
gibt", so Andreas Kaiser.
Keine
schöne Hallenanlage selbstverständlich. Denn die "Arena" auf dem
Kennedyplatz in der Innenstadt ist schon was ganz Besonderes, das wissen auch
Kaiser/Kern. Sie wollen den Heimvorteil nutzen. "Mit der Unterstützung des
Publikums hoffen wir schon darauf, hier möglichst weit nach vorne zu
kommen."
Ob es
klappt, wird man ab morgen sehen. Um 9 Uhr beginnt das Hauptfeld des Masters.
Ganz sicher mit dem Herren-Duo Kaiser/Kern und der Essenerin Katharina Horn vom
VC Borbeck. Und wenn sich der Nachwuchs ähnlich stark präsentiert wie am
vergangenen Wochenende, dann vielleicht auch mit den letztlich doch nicht mehr
ganz so scheuen jungen Damen Stefanie Hüttermann und Joanna Domagala.
Tobias
Grosse
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Für Ausrichter TVG gab´s viel Lob
Tusem-Damen
bei stark besetzter Senioren-DM auf Rang zehn.
Viel
Lob erntete die TVG Holsterhausen als Ausrichter der Deutschen
Volleyball-Meisterschaften für Senioren und Seniorinnen. In sieben Essener
Hallen kämpften 83 Mannschaften mit rund 850 Aktiven in sieben Klassen um Titel
und Medaillen.
Als
Lokalmatador waren die Tusem-Damen bei den Seniorinnen II am Start. Sie belegten
im stark besetzten Feld Rang zehn. In der Vorrunde gab´s Niederlagen gegen
Bremen 1860 und VC Wiesbaden. Nach dem Sieg über TuS Ottensee zog der Tusem im
Spiel um Platz neun gegen SC Düsseldorf den Kürzeren.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Beim
Weltliga-Spiel gegen Brasilien in Berlin üben die deutschen Volleyballer für
die Zukunft
Volleyball
ist Werner von Moltke schon lange eine Herzensangelegenheit. Selbst
Herzbeschwerden, die den 67-jährigen Präsidenten des deutschen Verbandes nun
ins Krankenhaus-Bett zwangen, dürften den früheren Zehnkampf-Europameister
kaum von seinem großen Anspruch abbringen, den Teamsport der zweiten Reihe
weiter auf Vordermann zu trimmen. Hallen-EM in Deutschland (Halbfinale und
Finale in Berlin am 13./14. September), Beach-WM 2007 in Berlin - Workoholic von
Moltke hat bereits respektable Resultate vorzuweisen.
Da
ist der heimische Weltliga-Auftritt der Herren am Sonnabend (14 Uhr, RBB Berlin
live) und Sonntag (14 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle lediglich ein Herz erwärmendes
Vorprogramm und Anschauungsunterricht. Vor allem, weil sich dem EM-Neunten mit
Brasilien der Weltmeister und "der schnellste und modernste Volleyball der
Welt präsentiert", weiß Bundestrainer Stelian Moculescu. Der 53-jährige
gebürtige Rumäne ging mit seinem Team in bisher sechs Weltliga-Matches finfmal
als Verlierer vom Platz und will ohne den verletzten Kapitän Stefan Hübner
"wenigstens gut gegenhalten." Ein Spiel mehr oder weniger zu gewinnen,
mache ihn nicht glücklich, die EM sei wichtiger. Es gehe um die Entwicklung der
Mannschaft gegen die beste Mannschaft. Gewinnen ohne zu siegen also.
Was
vollendete Teamwork heißt, macht Brasiliens Coach Bernardo Rezende, der seinen
Spielführer Nalbert mal eben in den Urlaub beordert hat, deutlich: "Wir
haben nicht einmal die besten Einzelkönner. Aber als Mannschaft sind wir noch
besser als nach dem WM-Finale 2002." Da konnte es sich Rezende sogar
leisten, Zuspiel-Star Lima und Schmetter-As Nascimento auf der Bank zu lassen.
Finanziell
haben die Deutschen als wahrscheinlicher Dritter oder Vierter der
Vorrunden-Gruppe im mit 15 Millionen Dollar dotierten Wanderzirkus ohnehin
nichts zu gewinnen. Die gut 100 000 Dollar teure Eintrittskarte für die Weltbühne
übernimmt größtenteils die Stadt, die Verlierer-Prämien des Teams (200
Dollar pro Spieler und Spiel) fließen in den Verbandstopf. Sollte aber ein
starkes EM-Team und die Athen-Teilnahme 2004 herausspringen, hätten sich auch
Niederlagen gelohnt. Zuletzt war eine deutsche Herren-Mannschaft 1972 am
olympischen Netz.
Torsten
Wendlandt
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Claasen/Deister „drin“, Lahme/Müsch „raus“!
Helke
Claasen/Judith Deister haben das Hauptfeld bei der ersten World Tour des Jahres
2003 auf Rhodos/Griechenland erreicht. Das DVV-Nationalduo besiegte in seinem
entscheidenden Qualifikationsspiel die Kanadierinnen Lessare/Maxwell sicher mit
2:0-Sätzen und ist somit im morgen beginnenden Hauptfeld dabei.
Dagegen hat es für Susanne Lahme/Danja Müsch nicht gereicht. Sie unterlagen im entscheidenden Spiel den Sydney-Teilnehmerinnen Gaxiola/Garcia aus Mexiko in zwei Sätzen. Damit nehmen mit Stephanie Pohl/Okka Rau, Andrea Ahmann/Jana Vollmer und Helke Claasen/Judith Deister drei DVV-Teams am Hauptfeld teil.
Die
Spiele von Donnerstag
Lahme/Müsch – Keizer/Mooren (NED) 2:0 (21-17, 21-17)
Lahme/Müsch – Gaxiola/Garcia (MEX) 0:2 (17-21, 18-21)
Claasen/Deister – Kadjo/Arjona (FRA) 2:1 (24-22, 17-21, 15-8)
Claasen/Deister – Lessare/Maxwell (CAN) 2:0 (21-19, 21-12)
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Liefke:
Mit Herz die Herzprobleme gebannt
Am
Wochenende in Berlin gegen Weltmeister Brasilien!
Berlin (pps). Optisch erinnern gerade einmal fünf winzige Narben an den Eingriff. Marco Liefke selbst kann sie kaum finden: „Irgendwie scheint mir die Operation schon Jahre entfernt, als ob die sonst wann gewesen wäre.“ Dabei ist nur etwas mehr als ein halbes Jahr ins Land gezogen, seit der 28 Jahre alte Volleyball-Nationalspieler Marco Liefke am Herzen operiert worden ist. Von der Leiste aus schoben die Ärzte des Heidelberger Klinikums einen Katheder zum Herzen, zerstörten einen Erregungsleister, der zuvor als Ursache für Liefkes Herzrasen in Folge eines Herzklappenfehlers diagnostiziert worden war.
„Vielleicht kann ich jetzt, da die Beschwerden weg sind, befreiter aufspielen und noch ein bisschen mehr Leistung aus mir herausholen. Irgendwie war bei mir durch diese gesundheitlichen Probleme ständig eine kleine Blockade da“, sagte Liefke nach dem Eingriff. Kaum genesen jedenfalls, führte Liefke - als wäre nie etwas geschehen - den SCC Berlin zur Deutschen Volleyball- Meisterschaft. In allen drei Final-Spielen glänzte der gebürtige Schweriner als überragender Spieler. Liefke: „Ich habe im richtigen Moment immer die richtige Entscheidung getroffen. An so einem Tag möchte ich nicht gegen mich spielen müssen - das wäre deprimierend.“
Nicht schrecken wird dies allerdings die Akteure von Weltmeister Brasilien, am Samstag, 14. Juni, und Sonntag, 15. Juni, (jeweils 14.00 Uhr) im Rahmen der Weltliga Gast der deutschen Nationalmannschaft in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Für Bundestrainer Stelian Moculescu dienen die Weltliga-Auftritte in erster Linie als perfekte Vorbereitung für die Europameisterschaft vom 5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin. In den Duellen mit Brasilien und Italien sollen Deutschlands Schmetterkünstler den einen oder anderen Satzgewinn feiern und vor allem Lernen. Gegen Portugal sollen Siege her.
„Das mit dem Lernen und den Satzgewinnen ist ja schon ziemlich lange so. Es wird langsam Zeit, solche Spiele auch mal zu gewinnen“, sagte Liefke nach den beiden 1:3-Niederlagen gegen den dreimaligen Weltmeister Italien am vergangenen Wochenende in München. Liefke weiter: „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, Selbstvertrauen kann man sich auf Dauer nicht nur einreden.“ Gegen den amtierenden Weltmeister Brasilien verlor die DVV-Auswahl auswärts mit 0:3 und 1:3, in Portugal gab es immerhin einen Teilerfolg (3:2 und 1:3).
Schließlich möchte sich der 207 Zentimeter lange Riese noch einen Traum erfüllen: „Einmal an Olympischen Spielen teilnehmen.“ Auf dem Weg dorthin ist eine erfolgreiche EM unbedingt erforderlich. „Wir wollen nach Berlin“, umschreibt Liefke das Nahziel. Nur die besten acht Mannschaften dürfen an der Endrunde in der deutschen Hauptstadt teilnehmen.
Der RBB Berlin zeigt das Spiel am Samstag live ab 14.07 Uhr, am Sonntag bringt der Sender eine 30-minütige Zusammenfassung.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Masters
in Essen - Der Vorbericht
Am
kommenden Wochenende treffen sich die besten Beach-Volleyballer Deutschlands
beim Masters in Essen. Tradition verpflichtet - und nicht zuletzt deswegen wird
das Masters natürlich wieder auf dem Essener Kennedyplatz mitten im Herzen des
Ruhrpotts ausgetragen. Und auch in diesem Jahr wartet die
"Ruhrmetropole" wieder mit klangvollen Spielernamen auf.
Christoph
Dieckmann nicht dabei
Bei den Herren müssen die Fans allerdings auf ein paar deutsche Stars verzichten: So wird der DVV-Ranglistenführende Andreas Scheuerpflug nicht mit Christoph Dieckmann spielen. Der Grund: Christoph muss auf Grund einer Verletzung an der rechten Schulter leider pausieren. Bereits beim Masters in Hamburg hat es bei ihm "gezwackt", aufgrund der anstehenden internationalen Turnier kuriert Christoph die Schulter vorsichtshalber aus. Andi wird in Essen nun mit dem Schweizer Sascha Heyer antreten. Bereits seit einigen Jahren ist er mit Sascha befreundet, beide spielten in der Halle zusammen. "Er ist ein sehr starker Blocker", so Andi. Aufgrund der DVV-Statuten dürfen eigentlich nur zwei ausländische Teams antreten (auch ein Team mit einem Deutschen und einem Ausländer zählt dazu), doch Sascha Heyer und Andreas Scheuerpflug erhalten eine Technical Wildcard.
Ebenfalls
nicht mit an Bord sein wird Jörg Ahmann. Das Nordlicht laboriert noch immer an
seiner Oberschenkelverletzung am rechten Bein. Axel Hager wird somit in Essen
mit dem Argentinier Martin Alejo Conde auflaufen. Gemeinsam mit Partner Mariano
Baracetti rangiert der wohl beste Blocker der Welt auf Rang 1 der Weltrangliste
und ist amtierender Weltmeister. Nicht zu vergessen Martin und Paul Laciga. Die
beiden Schweizer werden in Essen ihr erstes gemeinsames Turnier der Saison 2003
in Deutschland bestreiten. In der Weltrangliste haben sie den 4. Platz inne und
erhalten beim Masters eine Wildcard.
Amtierende
Europameister an Bord
Doch
auch das deutsche Teilnehmerfeld muss sich hinter diesen klangvollen Namen nicht
verstecken. So werden die amtierenden Europameister Markus Dieckmann und Jonas
Reckermann ebenso in Essen dabei sein, wie Julius Brink und Kjell Schneider, die
Deutschen Meister Tom Hikel und Marvin Polte und David Klemperer/Niklas
Rademacher. Eine Wildcard vom Veranstalter erhalten die Lokalmatadoren Andreas
Kaiser und Stephan Kern. Die Ziele für die beiden formuliert Andreas: "Für
uns wäre es gut wenn wir ein bis zwei Spiele gewinnen können, wenn es gut läuft
drei Spiele gewinnen." Dabei hoffen die beiden Essener natürlich auf das
heimische Publikum: "Außerdem hoffen wir auf Unterstützung des Essener
Publikums, vor heimischer Kulisse zu spielen ist natürlich auch eine besondere
Motivation."
Die
Damenkonkurrenz
Auf
internationale Stars müssen die Damen in Essen leider verzichten. Dafür haben
auch hier drei der fünf DVV-Nationalteams gemeldet. Aufgrund ihres Scheiterns
in der Qualifikation auf Rhodos werden Susanne Lahme und Danja Müsch in Essen
auflaufen und werden aufgrund ihrer Ranglistenpunkte an 1 gesetzt werden. An 2
gesetzt sind Ines Pianka und Teee Williams, die nach kurzer Verletzungspause von
Teee wieder voll angreifen wollen. Leider verzichten müssen die Fans auf die
Teilnahme der Nationalteams Ahmann/Vollmer und Pohl/Rau, die in der Hauptrunde
auf Rhodos spielen werden. Sicher mit von der Partie sein werden Geeske Banck
und Martina Stein, die die Country Quota Playoffs auf Rhodos nicht überstanden
haben. Ein Wiedersehen gibt es in Essen auch mit Gabriele Freytag und Martina
Stoof, die in die Qualifikation müssen.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
TVF:
Von der Stadt hängen gelassen
Harburg
(nik). Der FC St. Pauli? Nicht zuletzt dank der Stadt offensichtlich gerettet.
Der HSV? Darf vom Senat mit einem Zuschuss bei der Nachrüstung der AOL-Arena im
Hinblick auf die WM 2006 rechnen. Die Stadt Hamburg hat sich - nach der
gescheiterten nationalen Olympia-Bewerbung - einen Ruf als Retter und Unterstützer
der Sport-Klubs geschaffen. Nur die Volleyballerinnen des TVF Phoenix Hamburg
gehen dabei anscheinend leer aus.
Noch
gibt Manager Horst Lüders die Hoffnung auf Unterstützung nicht auf. Doch auch
er muss zugeben, dass "es nervt", die Hilfestellung des Senats für
andere Klubs fast täglich in den Zeitungen zu lesen. Weiterhin fehlt dem
Bundesligisten ein Hauptgeldgeber, der den TVF unterstützt. Zurzeit - ohne
Hauptsponsor - stehen Lüders und Co. rund 180.000 Euro für die kommende Saison
zur Verfügung. Zu wenig, um gehobenen Ansprüchen zu genügen.
Der
TVF wird auch in der kommenden Saison in der Ersten Liga spielen, so viel
scheint festzustehen. Doch mit welchem Personal und somit mit welchen
Aussichten, darüber kann Lüders zurzeit keine Auskünfte geben. "Es kann
nicht sein, dass Hamburg uns hängen lässt", sagt Lüders. "Ole von
Beust und die ehemalige Olympia GmbH hatten Hilfe zugesagt. Aber es ist bis
jetzt nichts gekommen, wir kriegen ja nicht einmal eine Absage." Und so
sind dem TVF-Manager die Hände gebunden. Anca Popescu, Zdena Loksova, Jana
Vavrova - hinter allen stehen für die kommende Saison Fragezeichen. "Das
ist traurig, ein unbefriedigender Zustand."
| Hamburg - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Harburg
(nik). Den Volleyball im Visier und Sand unter den Füßen - bei der FSV Harburg
steigt am Sonnabend von 9.30 Uhr an ein Beachvolleyball-Turnier der acht
Veranstaltungen umfassenden Hamburger "YoungBeach"-Serie. Bis zu 100
Nachwuchs-Sportlerinnen und -Sportler werden auf der Anlage an der Straße
"In der Schlucht" erwartet. Startgebühren werden nicht erhoben,
Anmeldungen werden direkt vor Ort am Wettkampftag entgegen genommen.
Gespielt
werden drei Turniere: zwei gegen zwei bei den Mädchen, zwei gegen zwei bei den
Jungen sowie vier gegen vier in gemischten Mannschaften. Den Gewinnern werden
Sachpreise überreicht, doch auch alle anderen werden mit einem umfassenden
Rahmenprogramm unterhalten. Zuschauer sind natürlich herzlich willkommen.
Wer
sich auf das Turnier vorbereiten möchte, kann am Freitag von 15 Uhr an an einem
Schulkooperations-Training teilnehmen. Informationen erteilt Frank Pawlowski,
Obmann der FSV-Volleyball-Abteilung, unter der Telefonnummer 0 40/76 75 24 94.
| Norddeutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Giesen
(r). Die NVV-Beach-Tour 2003 macht am kommenden Wochenende, vom 20.bis zum 22.
Juni, Station in Giesen. Der TSV Giesen startet ein
Ranglisten-Beachvolleyballturnier der Leistungskategorie A des Niedersächsischen
Volleyballverbandes (NVV). Die stärksten Akteure spielen während der
Hallensaison in der 2. Bundesliga. Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 18
Uhr und am Sonnabend um 10 Uhr. Zugesagt haben 24 Frauen- und zwölf Männerteams.
Die
Beachvolleyball-Tour des Niedersächsischen Volleyballverbandes umfasst in
diesem Jahr erneut über 100 Turniere in den verschiedenen Leistungsklassen. Die
offiziellen Wettbewerbe fließen in die NVV-Rangliste ein, nach der die Spieler
Woche für Woche bei den Turnieren gesetzt werden. Gespielt wird ein doppeltes
K.o.-System, so dass nicht nur die Setzliste von Bedeutung ist, sondern auch
jede einzelne Partie.
Außerdem
finden bereits an diesem Wochenende in Giesen ein Beachvolleyballturnier der
Kategorie B (Sonnabend) und ein Ranglistenturnier der Kategorie C (Sonntag)
statt.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Nur
Platz zwei für Nationalteam
Klemperer/Rademacher
müssen sich auf Norderney geschlagen geben.
Norderney/Hildesheim
(ko). David Klemperer und Niklas Rademacher hatten sich die ganze Angelegenheit
etwas erfreulicher ausgemalt. Nachdem das Beachvolleyball-Nationalteam aus
Hildesheim bei den Worldseries auf Rhodos frühzeitig die Segel streichen
musste, wollte es beim deutschen Beach-Cup auf Norderney Punkte sammeln. Und
eigentlich hatten David Klemperer und Niklas Rademacher auch daran gedacht die höchste
Punktprämie von der Nordseeinsel mit nach Hause bringen zu können. Doch
letztendlich mussten sich die Neunten der aktuellen deutschen Rangliste mit
Platz zwei begnügen.
Ungeschlagen
waren Klemperer/Rademacher bis ins Finale vorgedrungen. Dort allerdings standen
sie gegen das Markranstädter Duo Koreng/Popp auf dem falschen Fuß. Die
Ostdeutschen gewannen 21:16 und 21:18, kassierten 50 Ranglistenpunkte und
verbesserten sich in der nationalen Teamwertung auf Rang 16. David Klemperer und
Niklas Rademacher indes rutschten ab und werden vor dem Masters in Essen am
kommenden Wochenende nur noch auf Platz neun geführt. Niklas Rademacher ist
aber optimistisch: "Wir sind auf einem guten Weg und werden bald wieder
ganz vorne mitmischen."
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Hamburg -
Die weißrussische Außenangreiferin Lidia Tschumakowa (29),
eine der besten Spielerinnen der Volleyball-Bundesliga, hat trotz anderer
Angebote ihren Vertrag beim Meisterschaftsdritten TVF Phoenix Hamburg um ein
Jahr verlängert. Manager Horst Lüders hat für die nächste Serie jetzt sieben
Spielerinnen unter Vertrag, aber weiterhin keinen neuen Hauptsponsor.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
Strandgirls aus Jork baggern nicht mehr
Silke Schmitt muss erst einmal aussetzen, das Knie schmerzt. Katrin Petzold spielt mit neuer Partnerin.
Jork - Kommt das Ende schneller als erwartet? Schon seit einigen Jahren laboriert die Jorker Beachvolleyballerin Silke Schmitt (37) an starken Knieschmerzen. Bislang hinderte es sie nicht, zur deutschen Strand-Elite zur gehören. Doch jetzt macht Silke Schmitt erst einmal bis Ende Juni Pause. Das schmerzende Knie lässt derzeit keine Wettkämpfe zu. Ihre Partnerin Katrin Petzold startet am Wochenende beim Masters in Essen mit einer neuen Partnerin, der der früheren Fischbeker Zweitliga-Spielerin Sinje Blöcker (jetzt Warendorf).
"Das ist aber nur eine Lösung für Essen", sagte Katrin Petzold. Danach wolle Sinje Blöcker wieder mit ihrer angestammten Partnerin Andrea Berg auflaufen. "Ich warte noch bis Ende Juni ab, was mit Silke ist", sagte Katrin Petzold. Für sie sollte die Saison auch so etwas wie der sanfte Einstieg in den Austieg einer langen Sportlerkarriere werden.
"Ich habe jetzt 15 Jahre in der Halle auf Leistungssportniveau gespielt", erklärte Katrin Petzold. Im Vorjahr hatte die Zuspielerin beim Bundesliga-Club TV Fischbek Schluss gemacht, hatte im vergangenen Winter-Halbjahr völlig den Sport vergessen. "Ich habe nicht einen Ball angefasst", beschreibt sie. Statt dessen ließ sie Ball und Lebenspartner zu Hause, machte sich gemeinsam mit einer Freundin einen Traum war: In sechs Monaten ging es einmal um die Welt. Drei Monate Thailand, Kambodscha und Vietnam, 24 Tage Neuseeland, acht Wochen Westaustralien, drei Tage Fidschi-Inseln und eine Woche Kalifornien. Die Volleyballerin zählt präzise ihre Aufenthaltsdauer in fremden Gestaden auf. Bei ihrem Arbeitgeber hatte sie unbezahlten Urlaub genommen, um das Erlebnis zu ermöglichen. Es war auch so etwas wie ein Schlussstrich unter einem Lebensabschnitt.
Im Hamburger Raum gab es einige Clubs, die auf ein Engagement der Spielmacherin in der Halle hofften. Doch fast allen Teams, auch dem TuS Jork, gab sie eine Absage. Nur in der Betriebssportmannschaft des Hamburger Finanzamtes wird sie noch einmal aufschlagen. Vom 26. bis zum 29. Juni fährt Katrin Petzold mit zur Europameisterschaft nach Salzburg. "Mehr mache ich aber nicht", stellte sie rigoros fest.
Nur das Spiel im Sand wollte sie noch etwas
ernster nehmen. Dazu reiste sie bislang zweimal in der Woche von Hamburg-Eimsbüttel
nach Jork, um dort mit Silke Schmitt zu trainieren.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Norderstedter Zeitung |
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Freitag. 13. Juni 2003 |
VC NAL-Jugend: Gut geschmettert!
Norderstedt -
Ein gelungenes Saisonfinale feierte die männliche
Volleyball-E-Jugend des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn. Die Schützlinge
von Trainer Uli Lampe erschmetterten sich bei den deutschen Meisterschaften in
Schwarzenbek den siebten Platz von 20 gestarteten Mannschaften. Die weibliche
E-Jugend des VCNAL landete, ebenfalls beim TSV Schwarzenbek, auf dem 18. Platz
und wurde Vorletzter.
pam
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel