News

Freitag, 13. Juni 2003 

Weltserienturnier der Damen auf Rhodos - Aktuell
VCNAL-"Oldies" mit Gold und Bronze
Hager bildet ein Team mit Weltmeister Conde !
Argentinische Weltmeister wieder spielberechtigt
Beacher Ahmann/Hager gaben neuen Ansporn
Cretu bleibt bis 2005 Trainer der hotVolleys
Volleyballkapitän Hübner wechselt in Italien den Verein
Seniorinnen stolz auf ihr Können
Beachvolley-Cup in Nordhäuser Kranichstraße
"Rehe" scheuen das Rampenlicht
Für Ausrichter TVG gab´s viel Lob
Unterricht vom Weltmeister
Claasen/Deister „drin“, Lahme/Müsch „raus“! 
Liefke: Mit Herz die Herzprobleme gebannt
Masters in Essen - Der Vorbericht
TVF: Von der Stadt hängen gelassen
"Beachen" bei der FSV
Giesen Station der NVV-Tour
Nur Platz zwei für Nationalteam
Tschumakowa bleibt
Strandgirls aus Jork baggern nicht mehr
VC NAL-Jugend: Gut geschmettert!

Juni 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Smash-News 

Freitag. 13. Juni 2003

Weltserienturnier der Damen auf Rhodos - Aktuell

Freitag, 13.29 h

In ihrem ersten Gruppenspiel setzten sich Claasen/Deister überraschend glatt gegen die Deutschen Meisterinnen Rau/Pohl mit 21:16 und 21:19 durch. Andi Ahmann und Jana Vollmer unterlagen den Favoritinnen Ana Paula-Sandra Pires aus Brasilien mit 17:21 und 10:21.

Freitag, 08.52 h

Pessimisten sagen, ein deutsches Team scheidet auf jeden Fall aus, Optimisten halten dagegen, dass ein deutsches Team auf jeden Fall die nächste Runde erreicht: beim Weltserienturnier der Damen auf Rhodos sind die drei deutschen Frauen-Doppel in der gleichen Vorgruppe des Hauptfeldes gelandet.

Die kleine "Deutsche Meisterschaft" wird nur durch das brasilianische Klassedoppel Ana Paula/Sandra Pires gestört, die Okka Rau und Steffi Pohl, Andrea Ahmann und Jana Vollmer sowie Helke Claasen und Judith Deister den Gruppensieg sehr schwer machen werden.

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

VCNAL-"Oldies" mit Gold und Bronze

Norderstedt - Mit einem Meistertitel und einem dritten Platz kehrten die Volleyballer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn (VCNAL) von den deutschen Seniorenmeisterschaften in Essen zurück. Kurios genug: Der Aderlass des viermaligen Titelträgers bei den Senioren I ermöglichte erst den Sieg bei den Senioren II.

Denn aus dem Serien-Siegerteam der vergangenen Jahre hatten sich Juris Grantinsh, Detlef Schwarz, Andreas Meinken, Peter Purps und Hartmut Wach in die nächsthöhere Altersklasse verabschiedet. "Deshalb bin ich mit dem dritten Platz bei den Senioren I unter dem Strich auch zufrieden", meinte Spieler-Trainer Peter Schulz. Zumal sogar mehr möglich war: Aber im Halbfinale erwies sich der spätere Meister Rotation Prenzlauer Berg als etwas stärker.

Hinter dem Prenzlauer Team versteckte sich die frühere Mannschaft von Dynamo Berlin, die Norderstedter baggerten zum Grossteil vormals für den Schweriner SC. "Deshalb sind wir auch ,DDR-Vizemeister' geworden", so Peter Schulz ironisch.

Den gesamtdeutschen Titel brachten die Senioren II um Andreas Meinken mit nach Hause. Noch wichtiger: "Erstmals gab es vom Deutschen Volleyball-Verband auch Medaillen für den Meister", so Andreas Meinken. Für seine vier Titel bei den Senioren I hatte es derartige Erinnerungsstücke nicht gegeben.

Die Norderstedter schlugen im Finale den VfL Lintorf glatt mit 2:0. "Das war sogar unser leichtestes Spiel", stellte Andreas Meinken etwas verwundert fest. Wohl, weil die Niedersachsen kaum mit einem Endspieleinzug gerechnet hatten.

masch

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Freitag. 13. Juni 2003

Hager bildet ein Team mit Weltmeister Conde !

Schweizer Brüder Laciga auf dem Essener Kennedyplatz !

Hamburg, 11. Juni 2003. Beim dritten Vodafone Masters der Saison 2003 auf dem Kennedyplatz in Essen geht es weltmeisterlich zu.

Für Jörg Ahmann (Fellbach), der bereits seit Saisonbeginn an einer Oberschenkel-verletzung laboriert und so auch schon den Finaltag in Tegernsee absagen musste, ist weiterhin Regeneration angesagt und Teampartner Axel Hager (Hamburg) musste sich Ersatz suchen. Gefunden hat ihn der Olympiadritte von Sydney mit dem Argentinier Martin Alejo Conde. Der 31 jährige Abwehrspieler hat bereits acht Turniersiege auf der World Tour zu verbuchen und wurde mit Partner Mariano Baracetti 2001 Weltmeister. „Ich halte Conde für den besten Abwehrspieler der Welt“, urteilte der verletzte Jörg Ahmann über seinen Ersatz. Spielerfahrung ist bei dem Team Hager / Conde also reichlich vorhanden, jetzt bleibt abzuwarten wie gut das Team beim ersten gemeinsamen Auftritt harmoniert.

Weitere internationale Gäste bei den Vodafone Masters Essen 2003 sind die Schweizer Brüder Martin und Paul Laciga. Seit Jahren haben sich die Schweizer in den Top Ten der Welt etabliert und bereits an sechs Turnieren der ranghöchsten deutschen Beach-Volleyball Serie teilgenommen, von denen Sie fünf gewinnen konnten. Die einzige Niederlage mussten sie im letzten Jahr in Tegernsee gegen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers) hinnehmen, die ihnen ein halbes Jahr später auch den Europameistertitel im Finale entrissen.

Bei den Damen treten einige Teams zeitgleich beim internationalen Turnier auf Rhodos an, aber mit Ines Pianka / Tonya Williams (beide Hamm) und dem Nationalteam Susanne Lahme / Danja Müsch (Italien / Vellmar) sind auch bei den Damen spannende Spiele auf der Strandoase auf dem Kennedyplatz zu erwarten.

Auch an einem Freitag den Dreizehnten wird es glückliche Gewinner und unglückliche Besiegte in der Qualifikation für das Hauptfeld geben. Die Hauptfeldspiele mit den besten 16 Teams der Damen und Herren beginnen am Samstag um 9.00 Uhr. Das Damenfinale wird am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffen und im Anschluss ermitteln die Herren den Titelträger der Vodafone Masters Essen 2003. Die Zuschauer können sich das Treiben auf dem Sand bei freiem Eintritt von den Tribünen oder vom Spielfeldrand ansehen.

 

International - FIVB-News 

Freitag. 13. Juni 2003

Argentinische Weltmeister wieder spielberechtigt

Als eine Geste des Goodwills hat der Internationale Volleyballverband FIVB die argentinischen Beachvolleyballer ab sofort wieder für  internationale  Wettbewerbe zugelassen. Dies betrifft insbesondere die Weltmeister bei den Männern,  Mariano Baracetti and Martin Conde , welche gegenüber der FIVB sich immer loyal gezeigt haben.  Die beiden werden somit sofort in der  Swatch-FIVB  World Tour  an den Start gehen – zum ersten Mal nächste Woche in Gstaad (Schweiz)  - und Punkte sammeln für die Olympiaqualifiaktion für Athen 2004.

Die Entscheidung des Weltverbandes FIVB ist eine Folge der Bemühungen vieler Gruppen, Spieler und Offizieller in Argentinien, einen neuen Landesverband auf die Beine zu stellen, der in Uebereinstimmung steht mit den Statuten des Weltverbandes. Wegen der Suspension des argentinischen Verbandes wurden argentinische Teams an internationalen Wettbewerben nicht mehr  zugelassen.

“ Ich hoffe, dass die Neugründung des argentinischen Landesverbandes schnell über die Bühne gehen wird und ein schwieriges Kapitel für den argentinischen Sport beenden wird, zum Vorteil der vielen Spieler, Fans und Partner des argentinischen Volleyballs “, sagte FIVB-Präsident  Ruben Acosta.

Der bisherige Verband  wurde  im Mai suspendiert, weil er gegen die eigenen und gegen die Statuten der FIVB verstiess. Der ehemalige Präsident Mario Goijman wurde auf Grund schwerer finanzieller Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit der letzjährigen Weltmeisterschaft in Argentinien abgesetzt. Die ausgeschlossenen Mitglieder lancierten darauf eine  Diffamierungskampagne und verhinderten die Bildung eines reglementskonformen Verbandes, worauf sämtliche argentinischen Volleyballer von internationalen Bewerben ausgeschlossen wurden.

FIVB-Generalsekräter Jean-Pierre Seppey betont, dass der Weltverband  die sportbegeisterten und volleyballinteressierten Kreise Argentiniens immer ermuntert habe, die nötigen Schritte zur Wiedereingliederung in den Weltvolleyball zu tätigen .  Er ergänzte: “ Von einigen ist diese unleidige Geschichte als eine persönliche Abrechnung zwischen Mario Goijman  und Ruben Acosta abgestempelt worden. Aus der Sicht des FIVB-Präsidenten, des Board of Administration und des Exekutivkomitees hat das damit nichts zu tun, sondern die Beschlüsse waren das Resultat eines seriösen Untersuchungs-Prozesses. Die Verfassung und  der Verhaltenskodex (Code of Conduct ) wurden gebrochen, die angeklagten Offiziellen bekamen Gelegenheit zur Verteidigung und dann wurden Sanktionen ausgesprochen .” Letzten Monat hat das  Board of Administration einstimmig den Ausschluss von Mario Goijman beschlossen und Weltverbands-Präsident Ruben Acosta das volle Vertrauen ausgesprochen.

Vorankündigung:  Die zweite Runde der mit 4,8mio Dollar dotierten  SWATCH-FIVB 2003 World Tour  wird vom 17.  – 22 . Juni in Gstaad (Schweiz) ausgetragen und zählt als Olympia-Qualifikationstunier  2003.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

Beacher Ahmann/Hager gaben neuen Ansporn

Deutsches Top-Duo trainierte Schweriner Schüler

Schwerin "Ich bin total aufgeregt und gespannt", schaut Caroline Herrmann (17) schon sehnsüchtig zu den Beachvolleyballern Jörg Ahmann und Axel Hager, die Bronzemedaillengewinner von Olympia 2000 in Sydney. Die beiden Profis gaben gestern am Zippendorfer Strand im Rahmen der Schulmeisterschaften im Beachvolleyball ein Schnuppertraining für die Gewinner des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin. Dort gewannen die acht
Beacher vom Sportgymnasium Schwerin leztes Jahr die Goldmedaille.

Über eine Stunde nahmen sich Ahmann/Hager für den talentierten Nachwuchs Zeit. An Taktik, Reaktionsvermögen, Doppelannahme und dem Blocken wurde besonders gefeilt, keiner geschont. So manche Tipps hielten die Profis für die Jugendlichen parat, spornten und feuerten sie an. Zum Abschluss stand noch ein Trainingsspiel auf dem Plan. "Einfach klasse. Das gibt noch mehr Ansporn, dieses Jahr ein zweites Mal zu gewinnen. Vielleicht kommen die beiden dann wieder", schwärmt Caroline und lässt sich ihren Volleyball von Deutschlands-Top-Duo signieren.

Katja Peters

 

Österreich - Salzburger Nachrichten 

Freitag. 13. Juni 2003

Cretu bleibt bis 2005 Trainer der hotVolleys

WIEN (SN). Der gebürtige Rumäne Gianni Cretu (35) wird die hotVolleys, Österreichs Double-Gewinner im Herren-Volleyball, bis 2005 als Chefcoach betreuen. Der Kroate Roko Sikic (21) und der Tscheche Martin Kop (34) sind neue Legionäre.

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

Volleyballkapitän Hübner wechselt in Italien den Verein

Berlin - Der Kapitän der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft, Stefan Hübner, wechselt innerhalb der italienischen Profiliga von Montichiari nach Trento.

Dort spielt mit Lorenzo Bernardi auch der «Volleyballer des 20. Jahrhunderts». Hübner ist sehr zufrieden mit dem Wechsel: «Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und das Zusammenspiel mit solchen Topstars.» Derzeit kann der ehemalige Berliner, der am 13. Juni seinen 28. Geburtstag feiert, wegen einer Knieverletzung keine Spiele bestreiten.

 

Deutschland - Der Neue Tag 

Freitag. 13. Juni 2003

Seniorinnen stolz auf ihr Können

SGS auf Platz vier bei "Deutscher" - 900 Spielerinnen am Netz

Amberg . (kll) Den Höhepunkt der laufenden Volleyball-Saison bildete für die Seniorinnen III der SGS Amberg die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, die am Pfingstwochenende in Essen stattfanden.

In diesem Mammut-Turnier mit fast 900 Aktiven, zum Teil Ex-Bundesligaspielerinnen, konnten sie sich als bayerischer Vertreter einen sehr guten vierten Platz sichern.

Durch die Auslosung bekamen die Siemensianerinnen in der Vorrunde zunächst mit dem Hummelsbütteler SV einen leichten Gegner vorgesetzt. Sie erledigten diese Aufgabe nach nervösem Beginn letztlich souverän und gewannen sicher 2:0. Im nächsten Spiel gegen Braunschweig schien sich zunächst der Anfangselan der Ambergerinnen fortzusetzen. Doch ließen ihre Kräfte bei tropischen Temperaturen nach Gewinn des ersten Satzes nach. Aufgrund zu geringen Drucks im Angriff wurde das Spiel knapp 1:2 verloren.

Im Überkreuzspiel als Gruppenzweiter hieß der Gegner SC Düsseldorf und die Ambergerinnen lieferten eine grandiose Partie. Zwei Sätze spielten sie Volleyball wie früher, gaben keinen Ball verloren. Alle Mannschaftsteile passten perfekt zusammen. Eigene Fehler wurden kaum gemacht. Unter dem Beifall der mitgereisten Schlachtenbummler fanden die präzisen Angriffe immer wieder Lücken im gegnerischen Feld, die zum Punktgewinn genutzt wurden. Mit einem klaren 2:0 spielte sich die SGS ins Halbfinale.

Hier stand mit dem mehrmaligen deutschen Meister SC Hemmingen-Westerfeld ein unüberwindlicher Gegner an, der sich trotz größter Gegenwehr im ersten Satz, in dem die Ambergerinnen alles gaben und nur mit 20:25 unterlagen, nicht bezwingen ließ. Somit ging es nun um Platz drei wieder gegen Braunschweig. Jetzt waren die Siemens-Damen körperlich nicht mehr zur Gegenwehr in der Lage. Durch zu viele Eigenfehler und mangelnde Blockarbeit gab es eine klare Niederlage. Nach kurzer Niedergeschlagenheit waren die Ambergerinnen trotzdem stolz auf die erbrachte Leistung und freuten sich über ihren vierten Platz.

Sieger und deutscher Meister 2003 der Seniorinnen III im Volleyball wurde VFK Berlin Südwest. Zweiter wurde SC Hemmingen-Westerfeld.

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Freitag. 13. Juni 2003

Beachvolley-Cup in Nordhäuser Kranichstraße

Den sportlichen Farbtupfer des Nordhäuser Rolandsfestes am Wochenende setzen nun schon zum vierten Mal hintereinander die Beachvolleyballer. Morgen und am Sonntag fliegen jeweils ab 9 Uhr in der Kranichstraße auf einer Dreifelderanlage die Bälle. Auf 24 Männer- und 16 Frauenteams ist das für die höchste Leistungsstufe als Thüringen-Open eingestufte Turnier begrenzt. Für beide Kategorien winkt ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro. Mit dem Hauptsponsor und Namensgeber des Werner-Optik-Cups 2003, den Nordhäuser Optikermeistern Peter und Hagen Werner, sprach die Thüringer Allgemeine.

Welche Ziele verbinden Sie mit dem Sponsoring des Beach-Turnieres?
Seit vielen Jahren sponsert unser Familienunternehmen den Südharzer VC. Nun bietet sich fast vor unser Haustür die Möglichkeit, unsere Produktpalette im Zusammenhang mit sportlicher Tätigkeit der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mit welcher Unterstützung können die Veranstalter des Beach-Turnieres rechnen?
Als Namensgeber des Turnieres übernehmen wir die vom Thüringer Volleyball-Verband festgeschriebenen Preisgelder und stellen die entsprechenden Trikots für Spieler und Organisatoren sowie die Pokale für die Sieger zur Verfügung.

Werden Sie Sportlern und Besuchern des Rolandsfestes beratend zur Seite stehen?
Ein Promotion-Stand in der Kranichstraße soll erste Bedürfnisse befriedigen. Ein optimales Angebot fachspezifischer Prüftechnik, ein Kontaktlinsen-Studio, Videoberatung und Brillen bieten wir in unserem Fachgeschäft am neuen Rathausplatz allen Kunden.

Wie steht es mit der eigenen sportlichen Tätigkeit?
Seit wir vor 24 Jahren von Artern nach Nordhausen kamen und hier unser Geschäft eröffneten, wurde der Sport zum wichtigen ersten Bindeglied zur neuen Umgebung. Tischtennis beim früheren SV Nobas und Sportschießen in Artern kennzeichnen bis heute unsere sportlichen Hobbys.

Gespräch: Richard Müller

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

"Rehe" scheuen das Rampenlicht

Joanna Domagala und Stefanie Hüttermann feiern Premiere auf dem Kennedyplatz.

Wie zwei scheue Rehe stehen sie auf dem Podium im Essener City-Center, wo sie dem interessierten Publium vorgestellt werden. Joanna Domagala und Stefanie Hüttermann sind es noch nicht gewohnt, im Rampenlicht zu stehen. Kein Wunder, zählen sie doch gerade einmal knappe 18 Lenze. Heute haben die beiden Volleyballerinnen des VC Borbeck ihren allerersten Auftritt beim Vodafone Beachvolleyball-Masters auf dem Essener Kennedyplatz, da nimmt man sich noch vornehm zurück. "Das ist unser erstes Masters, da können wir nur darauf hoffen, in der Quali mal das eine oder andere Spiel zu gewinnen", gibt sich Hüttermann von ihrer bescheidenen Seite. Um dann doch keck nachzulegen: "Mal sehen, ob wir die alten Frauen nicht doch ins Schwitzen bringen."

Europameisterschaft kommt noch zu früh

Das werden sie bestimmt. Bewiesen haben sie es schon häufig genug, egal ob auf Sand oder in der Halle. Mit dem VC Borbeck sind sie in die Damen-Regionalliga aufgestiegen, auf Sand können sie sich Westdeutscher B-Jugend Meister des Jahres 2002 nennen. Sogar eine Nominierung zur U 18-Beachvolleyball-EM stand im Raum. "Das wird aber wohl nicht klappen", muss Michael Werzinger, einer der Trainer von Stefanie und Joanna dann aber doch mitteilen. "Dazu ist die Konkurrenz im Moment zu groß und zu stark. Ich denke, es wird eher in den Altersklassen U 21 oder U 22 zu schaffen sein."

Also trotzdem blendende Perspektiven für die Nachwuchs-Volleyballerinnen, die als jüngstes Team in Essen in der Qualifikation (heute ab 13 Uhr) an den Start gehen. Neun weitere Damen-Mannschaften kämpfen dann um einen der vier Plätze, die den Einzug in das Hauptfeld bedeuten. Möglich, dass es für Domagala/Hüttermann langt. Immerhin können die beiden auf ein starkes Ergebnis verweisen.

Verletzungen sind vergessen

"Der Auftakt in diese Saison lief für uns alles andere als toll. Wir mussten uns beide mit Verletzungen rumschlagen, so dass wir erst am letzten Wochenende unseren ersten wirklichen Wettkampf absolviert haben. Immerhin haben wir es da aber geschafft, eine absolute deutsche Spitzenpaarung zu bezwingen", hofft Stefanie Hüttermann für heute auf einen ähnlich guten Lauf.

Weit mehr Routine auf "Show-Bühnen" und im feinen Sand haben Stephan Kern und Andreas Kaiser vom Volleyball-Erstligisten VV Humann vorzuweisen. Die "Humänner" gehören fast schon zum Inventar des Essener Masters und der gesamten Serie. Im letzten Jahr langte es für die Essener jeweils zum siebten Platz, damals aber in anderen Konstellationen. Da ging Andreas Kaiser noch mit Eugen Bakumovski an den Start, während Stephan Kern mit Frank Fischer den Bällen hinterherhechtete.

"Dieser Wechsel hat sich schon lange angedeutet. Eugen hat seinen Fokus auf den Hallensport gelegt, unser VVH-Teamkollege Frank Fischer ist beruflich einfach zu sehr eingespannt und kann die Zeit für Training und Wettkampf nicht aufbringen", berichtet Andi Kaiser.

Bereut haben die beiden Studenten diesen Schritt bisher sicher nicht. Nachdem die Saison mit drei Turniererfolgen auf der Westdeutschen Serie bestens begann, tat man sich zum Auftakt der Vodafone Masters-Serie zwar recht schwer, bewies zuletzt aber klar aufsteigende Tendenz. Am vergangenen Wochenende langte es beim Renault-Volleyball-Beachcup auf Norderney zum dritten Platz, ein Ergebnis, dass den Sprung unter die Top Ten der Deutschen Rangliste bedeutete.

Top Ten - mehr ist fast unmöglich

Weit mehr zu erreichen, ist fast unmöglich, wie Andi Kaiser weiß. "Die besten Teams sind allesamt Vollprofis. Die trainieren bis zu zwei Mal pro Tag, da können wir nicht mithalten." Seit Oktober haben die "Humänner" es eingerichtet, ein bis zwei Mal pro Woche auf Sand zu trainieren, "in Witten oder Düsseldorf, weil es in Essen derzeit einfach keine schöne Anlage gibt", so Andreas Kaiser.

Keine schöne Hallenanlage selbstverständlich. Denn die "Arena" auf dem Kennedyplatz in der Innenstadt ist schon was ganz Besonderes, das wissen auch Kaiser/Kern. Sie wollen den Heimvorteil nutzen. "Mit der Unterstützung des Publikums hoffen wir schon darauf, hier möglichst weit nach vorne zu kommen."

Ob es klappt, wird man ab morgen sehen. Um 9 Uhr beginnt das Hauptfeld des Masters. Ganz sicher mit dem Herren-Duo Kaiser/Kern und der Essenerin Katharina Horn vom VC Borbeck. Und wenn sich der Nachwuchs ähnlich stark präsentiert wie am vergangenen Wochenende, dann vielleicht auch mit den letztlich doch nicht mehr ganz so scheuen jungen Damen Stefanie Hüttermann und Joanna Domagala.

Tobias Grosse

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

Für Ausrichter TVG gab´s viel Lob

Tusem-Damen bei stark besetzter Senioren-DM auf Rang zehn.

Viel Lob erntete die TVG Holsterhausen als Ausrichter der Deutschen Volleyball-Meisterschaften für Senioren und Seniorinnen. In sieben Essener Hallen kämpften 83 Mannschaften mit rund 850 Aktiven in sieben Klassen um Titel und Medaillen.

Als Lokalmatador waren die Tusem-Damen bei den Seniorinnen II am Start. Sie belegten im stark besetzten Feld Rang zehn. In der Vorrunde gab´s Niederlagen gegen Bremen 1860 und VC Wiesbaden. Nach dem Sieg über TuS Ottensee zog der Tusem im Spiel um Platz neun gegen SC Düsseldorf den Kürzeren.

 

Deutschland - Berliner Morgenpost 

Freitag. 13. Juni 2003

Unterricht vom Weltmeister

Beim Weltliga-Spiel gegen Brasilien in Berlin üben die deutschen Volleyballer für die Zukunft

Volleyball ist Werner von Moltke schon lange eine Herzensangelegenheit. Selbst Herzbeschwerden, die den 67-jährigen Präsidenten des deutschen Verbandes nun ins Krankenhaus-Bett zwangen, dürften den früheren Zehnkampf-Europameister kaum von seinem großen Anspruch abbringen, den Teamsport der zweiten Reihe weiter auf Vordermann zu trimmen. Hallen-EM in Deutschland (Halbfinale und Finale in Berlin am 13./14. September), Beach-WM 2007 in Berlin - Workoholic von Moltke hat bereits respektable Resultate vorzuweisen.

Da ist der heimische Weltliga-Auftritt der Herren am Sonnabend (14 Uhr, RBB Berlin live) und Sonntag (14 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle lediglich ein Herz erwärmendes Vorprogramm und Anschauungsunterricht. Vor allem, weil sich dem EM-Neunten mit Brasilien der Weltmeister und "der schnellste und modernste Volleyball der Welt präsentiert", weiß Bundestrainer Stelian Moculescu. Der 53-jährige gebürtige Rumäne ging mit seinem Team in bisher sechs Weltliga-Matches finfmal als Verlierer vom Platz und will ohne den verletzten Kapitän Stefan Hübner "wenigstens gut gegenhalten." Ein Spiel mehr oder weniger zu gewinnen, mache ihn nicht glücklich, die EM sei wichtiger. Es gehe um die Entwicklung der Mannschaft gegen die beste Mannschaft. Gewinnen ohne zu siegen also.

Was vollendete Teamwork heißt, macht Brasiliens Coach Bernardo Rezende, der seinen Spielführer Nalbert mal eben in den Urlaub beordert hat, deutlich: "Wir haben nicht einmal die besten Einzelkönner. Aber als Mannschaft sind wir noch besser als nach dem WM-Finale 2002." Da konnte es sich Rezende sogar leisten, Zuspiel-Star Lima und Schmetter-As Nascimento auf der Bank zu lassen.

Finanziell haben die Deutschen als wahrscheinlicher Dritter oder Vierter der Vorrunden-Gruppe im mit 15 Millionen Dollar dotierten Wanderzirkus ohnehin nichts zu gewinnen. Die gut 100 000 Dollar teure Eintrittskarte für die Weltbühne übernimmt größtenteils die Stadt, die Verlierer-Prämien des Teams (200 Dollar pro Spieler und Spiel) fließen in den Verbandstopf. Sollte aber ein starkes EM-Team und die Athen-Teilnahme 2004 herausspringen, hätten sich auch Niederlagen gelohnt. Zuletzt war eine deutsche Herren-Mannschaft 1972 am olympischen Netz.

Torsten Wendlandt

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 13. Juni 2003

Claasen/Deister „drin“, Lahme/Müsch „raus“! 

Helke Claasen/Judith Deister haben das Hauptfeld bei der ersten World Tour des Jahres 2003 auf Rhodos/Griechenland erreicht. Das DVV-Nationalduo besiegte in seinem entscheidenden Qualifikationsspiel die Kanadierinnen Lessare/Maxwell sicher mit 2:0-Sätzen und ist somit im morgen beginnenden Hauptfeld dabei.

Dagegen hat es für Susanne Lahme/Danja Müsch nicht gereicht. Sie unterlagen im entscheidenden Spiel den Sydney-Teilnehmerinnen Gaxiola/Garcia aus Mexiko in zwei Sätzen. Damit nehmen mit Stephanie Pohl/Okka Rau, Andrea Ahmann/Jana Vollmer und Helke Claasen/Judith Deister drei DVV-Teams am Hauptfeld teil.

Die Spiele von Donnerstag
Lahme/Müsch – Keizer/Mooren (NED) 2:0 (21-17, 21-17)
Lahme/Müsch – Gaxiola/Garcia (MEX) 0:2 (17-21, 18-21)
Claasen/Deister – Kadjo/Arjona (FRA) 2:1 (24-22, 17-21, 15-8)
Claasen/Deister – Lessare/Maxwell (CAN) 2:0 (21-19, 21-12)

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 13. Juni 2003

Liefke: Mit Herz die Herzprobleme gebannt

Am Wochenende in Berlin gegen Weltmeister Brasilien!

Berlin (pps). Optisch erinnern gerade einmal fünf winzige Narben an den Eingriff. Marco Liefke selbst kann sie kaum finden: „Irgendwie scheint mir die Operation schon Jahre entfernt, als ob die sonst wann gewesen wäre.“ Dabei ist nur etwas mehr als ein halbes Jahr ins Land gezogen, seit der 28 Jahre alte Volleyball-Nationalspieler Marco Liefke am Herzen operiert worden ist. Von der Leiste aus schoben die Ärzte des Heidelberger Klinikums einen Katheder zum Herzen, zerstörten einen Erregungsleister, der zuvor als Ursache für Liefkes Herzrasen in Folge eines Herzklappenfehlers diagnostiziert worden war. 

„Vielleicht kann ich jetzt, da die Beschwerden weg sind, befreiter aufspielen und noch ein bisschen mehr Leistung aus mir herausholen. Irgendwie war bei mir durch diese gesundheitlichen Probleme ständig eine kleine Blockade da“, sagte Liefke nach dem Eingriff. Kaum genesen jedenfalls, führte Liefke - als wäre nie etwas geschehen - den SCC Berlin zur Deutschen Volleyball- Meisterschaft. In allen drei Final-Spielen glänzte der gebürtige Schweriner als überragender Spieler. Liefke: „Ich habe im richtigen Moment immer die richtige Entscheidung getroffen. An so einem Tag möchte ich nicht gegen mich spielen müssen - das wäre deprimierend.“

Nicht schrecken wird dies allerdings die Akteure von Weltmeister Brasilien, am Samstag, 14. Juni, und Sonntag, 15. Juni, (jeweils 14.00 Uhr) im Rahmen der Weltliga Gast der deutschen Nationalmannschaft in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Für Bundestrainer Stelian Moculescu dienen die Weltliga-Auftritte in erster Linie als perfekte Vorbereitung für die Europameisterschaft vom 5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin. In den Duellen mit Brasilien und Italien sollen Deutschlands Schmetterkünstler den einen oder anderen Satzgewinn feiern und vor allem Lernen. Gegen Portugal sollen Siege her. 

„Das mit dem Lernen und den Satzgewinnen ist ja schon ziemlich lange so. Es wird langsam Zeit, solche Spiele auch mal zu gewinnen“, sagte Liefke nach den beiden 1:3-Niederlagen gegen den dreimaligen Weltmeister Italien am vergangenen Wochenende in München. Liefke weiter: „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, Selbstvertrauen kann man sich auf Dauer nicht nur einreden.“ Gegen den amtierenden Weltmeister Brasilien verlor die DVV-Auswahl auswärts mit 0:3 und 1:3, in Portugal gab es immerhin einen Teilerfolg (3:2 und 1:3).

Schließlich möchte sich der 207 Zentimeter lange Riese noch einen Traum erfüllen: „Einmal an Olympischen Spielen teilnehmen.“ Auf dem Weg dorthin ist eine erfolgreiche EM unbedingt erforderlich. „Wir wollen nach Berlin“, umschreibt Liefke das Nahziel. Nur die besten acht Mannschaften dürfen an der Endrunde in der deutschen Hauptstadt teilnehmen.

Der RBB Berlin zeigt das Spiel am Samstag live ab 14.07 Uhr, am Sonntag bringt der Sender eine 30-minütige Zusammenfassung.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Freitag. 13. Juni 2003

Masters in Essen - Der Vorbericht

Am kommenden Wochenende treffen sich die besten Beach-Volleyballer Deutschlands beim Masters in Essen. Tradition verpflichtet - und nicht zuletzt deswegen wird das Masters natürlich wieder auf dem Essener Kennedyplatz mitten im Herzen des Ruhrpotts ausgetragen. Und auch in diesem Jahr wartet die "Ruhrmetropole" wieder mit klangvollen Spielernamen auf.

Christoph Dieckmann nicht dabei

Bei den Herren müssen die Fans allerdings auf ein paar deutsche Stars verzichten: So wird der DVV-Ranglistenführende Andreas Scheuerpflug nicht mit Christoph Dieckmann spielen. Der Grund: Christoph muss auf Grund einer Verletzung an der rechten Schulter leider pausieren. Bereits beim Masters in Hamburg hat es bei ihm "gezwackt", aufgrund der anstehenden internationalen Turnier kuriert Christoph die Schulter vorsichtshalber aus. Andi wird in Essen nun mit dem Schweizer Sascha Heyer antreten. Bereits seit einigen Jahren ist er mit Sascha befreundet, beide spielten in der Halle zusammen. "Er ist ein sehr starker Blocker", so Andi. Aufgrund der DVV-Statuten dürfen eigentlich nur zwei ausländische Teams antreten (auch ein Team mit einem Deutschen und einem Ausländer zählt dazu), doch Sascha Heyer und Andreas Scheuerpflug erhalten eine Technical Wildcard.

Ebenfalls nicht mit an Bord sein wird Jörg Ahmann. Das Nordlicht laboriert noch immer an seiner Oberschenkelverletzung am rechten Bein. Axel Hager wird somit in Essen mit dem Argentinier Martin Alejo Conde auflaufen. Gemeinsam mit Partner Mariano Baracetti rangiert der wohl beste Blocker der Welt auf Rang 1 der Weltrangliste und ist amtierender Weltmeister. Nicht zu vergessen Martin und Paul Laciga. Die beiden Schweizer werden in Essen ihr erstes gemeinsames Turnier der Saison 2003 in Deutschland bestreiten. In der Weltrangliste haben sie den 4. Platz inne und erhalten beim Masters eine Wildcard.

Amtierende Europameister an Bord

Doch auch das deutsche Teilnehmerfeld muss sich hinter diesen klangvollen Namen nicht verstecken. So werden die amtierenden Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann ebenso in Essen dabei sein, wie Julius Brink und Kjell Schneider, die Deutschen Meister Tom Hikel und Marvin Polte und David Klemperer/Niklas Rademacher. Eine Wildcard vom Veranstalter erhalten die Lokalmatadoren Andreas Kaiser und Stephan Kern. Die Ziele für die beiden formuliert Andreas: "Für uns wäre es gut wenn wir ein bis zwei Spiele gewinnen können, wenn es gut läuft drei Spiele gewinnen." Dabei hoffen die beiden Essener natürlich auf das heimische Publikum: "Außerdem hoffen wir auf Unterstützung des Essener Publikums, vor heimischer Kulisse zu spielen ist natürlich auch eine besondere Motivation."

Die Damenkonkurrenz

Auf internationale Stars müssen die Damen in Essen leider verzichten. Dafür haben auch hier drei der fünf DVV-Nationalteams gemeldet. Aufgrund ihres Scheiterns in der Qualifikation auf Rhodos werden Susanne Lahme und Danja Müsch in Essen auflaufen und werden aufgrund ihrer Ranglistenpunkte an 1 gesetzt werden. An 2 gesetzt sind Ines Pianka und Teee Williams, die nach kurzer Verletzungspause von Teee wieder voll angreifen wollen. Leider verzichten müssen die Fans auf die Teilnahme der Nationalteams Ahmann/Vollmer und Pohl/Rau, die in der Hauptrunde auf Rhodos spielen werden. Sicher mit von der Partie sein werden Geeske Banck und Martina Stein, die die Country Quota Playoffs auf Rhodos nicht überstanden haben. Ein Wiedersehen gibt es in Essen auch mit Gabriele Freytag und Martina Stoof, die in die Qualifikation müssen.

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Freitag. 13. Juni 2003

TVF: Von der Stadt hängen gelassen

Harburg (nik). Der FC St. Pauli? Nicht zuletzt dank der Stadt offensichtlich gerettet. Der HSV? Darf vom Senat mit einem Zuschuss bei der Nachrüstung der AOL-Arena im Hinblick auf die WM 2006 rechnen. Die Stadt Hamburg hat sich - nach der gescheiterten nationalen Olympia-Bewerbung - einen Ruf als Retter und Unterstützer der Sport-Klubs geschaffen. Nur die Volleyballerinnen des TVF Phoenix Hamburg gehen dabei anscheinend leer aus.

Noch gibt Manager Horst Lüders die Hoffnung auf Unterstützung nicht auf. Doch auch er muss zugeben, dass "es nervt", die Hilfestellung des Senats für andere Klubs fast täglich in den Zeitungen zu lesen. Weiterhin fehlt dem Bundesligisten ein Hauptgeldgeber, der den TVF unterstützt. Zurzeit - ohne Hauptsponsor - stehen Lüders und Co. rund 180.000 Euro für die kommende Saison zur Verfügung. Zu wenig, um gehobenen Ansprüchen zu genügen.

Der TVF wird auch in der kommenden Saison in der Ersten Liga spielen, so viel scheint festzustehen. Doch mit welchem Personal und somit mit welchen Aussichten, darüber kann Lüders zurzeit keine Auskünfte geben. "Es kann nicht sein, dass Hamburg uns hängen lässt", sagt Lüders. "Ole von Beust und die ehemalige Olympia GmbH hatten Hilfe zugesagt. Aber es ist bis jetzt nichts gekommen, wir kriegen ja nicht einmal eine Absage." Und so sind dem TVF-Manager die Hände gebunden. Anca Popescu, Zdena Loksova, Jana Vavrova - hinter allen stehen für die kommende Saison Fragezeichen. "Das ist traurig, ein unbefriedigender Zustand."

 

Hamburg - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Freitag. 13. Juni 2003

"Beachen" bei der FSV

Harburg (nik). Den Volleyball im Visier und Sand unter den Füßen - bei der FSV Harburg steigt am Sonnabend von 9.30 Uhr an ein Beachvolleyball-Turnier der acht Veranstaltungen umfassenden Hamburger "YoungBeach"-Serie. Bis zu 100 Nachwuchs-Sportlerinnen und -Sportler werden auf der Anlage an der Straße "In der Schlucht" erwartet. Startgebühren werden nicht erhoben, Anmeldungen werden direkt vor Ort am Wettkampftag entgegen genommen.

Gespielt werden drei Turniere: zwei gegen zwei bei den Mädchen, zwei gegen zwei bei den Jungen sowie vier gegen vier in gemischten Mannschaften. Den Gewinnern werden Sachpreise überreicht, doch auch alle anderen werden mit einem umfassenden Rahmenprogramm unterhalten. Zuschauer sind natürlich herzlich willkommen.

Wer sich auf das Turnier vorbereiten möchte, kann am Freitag von 15 Uhr an an einem Schulkooperations-Training teilnehmen. Informationen erteilt Frank Pawlowski, Obmann der FSV-Volleyball-Abteilung, unter der Telefonnummer 0 40/76 75 24 94.

 

Norddeutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

Giesen Station der NVV-Tour

Giesen (r). Die NVV-Beach-Tour 2003 macht am kommenden Wochenende, vom 20.bis zum 22. Juni, Station in Giesen. Der TSV Giesen startet ein Ranglisten-Beachvolleyballturnier der Leistungskategorie A des Niedersächsischen Volleyballverbandes (NVV). Die stärksten Akteure spielen während der Hallensaison in der 2. Bundesliga. Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 18 Uhr und am Sonnabend um 10 Uhr. Zugesagt haben 24 Frauen- und zwölf Männerteams.

Die Beachvolleyball-Tour des Niedersächsischen Volleyballverbandes umfasst in diesem Jahr erneut über 100 Turniere in den verschiedenen Leistungsklassen. Die offiziellen Wettbewerbe fließen in die NVV-Rangliste ein, nach der die Spieler Woche für Woche bei den Turnieren gesetzt werden. Gespielt wird ein doppeltes K.o.-System, so dass nicht nur die Setzliste von Bedeutung ist, sondern auch jede einzelne Partie.

Außerdem finden bereits an diesem Wochenende in Giesen ein Beachvolleyballturnier der Kategorie B (Sonnabend) und ein Ranglistenturnier der Kategorie C (Sonntag) statt.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

Nur Platz zwei für Nationalteam

Klemperer/Rademacher müssen sich auf Norderney geschlagen geben.

Norderney/Hildesheim (ko). David Klemperer und Niklas Rademacher hatten sich die ganze Angelegenheit etwas erfreulicher ausgemalt. Nachdem das Beachvolleyball-Nationalteam aus Hildesheim bei den Worldseries auf Rhodos frühzeitig die Segel streichen musste, wollte es beim deutschen Beach-Cup auf Norderney Punkte sammeln. Und eigentlich hatten David Klemperer und Niklas Rademacher auch daran gedacht die höchste Punktprämie von der Nordseeinsel mit nach Hause bringen zu können. Doch letztendlich mussten sich die Neunten der aktuellen deutschen Rangliste mit Platz zwei begnügen.

Ungeschlagen waren Klemperer/Rademacher bis ins Finale vorgedrungen. Dort allerdings standen sie gegen das Markranstädter Duo Koreng/Popp auf dem falschen Fuß. Die Ostdeutschen gewannen 21:16 und 21:18, kassierten 50 Ranglistenpunkte und verbesserten sich in der nationalen Teamwertung auf Rang 16. David Klemperer und Niklas Rademacher indes rutschten ab und werden vor dem Masters in Essen am kommenden Wochenende nur noch auf Platz neun geführt. Niklas Rademacher ist aber optimistisch: "Wir sind auf einem guten Weg und werden bald wieder ganz vorne mitmischen."

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Freitag. 13. Juni 2003

Tschumakowa bleibt

Hamburg - Die weißrussische Außenangreiferin Lidia Tschumakowa (29), eine der besten Spielerinnen der Volleyball-Bundesliga, hat trotz anderer Angebote ihren Vertrag beim Meisterschaftsdritten TVF Phoenix Hamburg um ein Jahr verlängert. Manager Horst Lüders hat für die nächste Serie jetzt sieben Spielerinnen unter Vertrag, aber weiterhin keinen neuen Hauptsponsor.

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Freitag. 13. Juni 2003

Strandgirls aus Jork baggern nicht mehr

Silke Schmitt muss erst einmal aussetzen, das Knie schmerzt. Katrin Petzold spielt mit neuer Partnerin.

Jork - Kommt das Ende schneller als erwartet? Schon seit einigen Jahren laboriert die Jorker Beachvolleyballerin Silke Schmitt (37) an starken Knieschmerzen. Bislang hinderte es sie nicht, zur deutschen Strand-Elite zur gehören. Doch jetzt macht Silke Schmitt erst einmal bis Ende Juni Pause. Das schmerzende Knie lässt derzeit keine Wettkämpfe zu. Ihre Partnerin Katrin Petzold startet am Wochenende beim Masters in Essen mit einer neuen Partnerin, der der früheren Fischbeker Zweitliga-Spielerin Sinje Blöcker (jetzt Warendorf).

"Das ist aber nur eine Lösung für Essen", sagte Katrin Petzold. Danach wolle Sinje Blöcker wieder mit ihrer angestammten Partnerin Andrea Berg auflaufen. "Ich warte noch bis Ende Juni ab, was mit Silke ist", sagte Katrin Petzold. Für sie sollte die Saison auch so etwas wie der sanfte Einstieg in den Austieg einer langen Sportlerkarriere werden.

"Ich habe jetzt 15 Jahre in der Halle auf Leistungssportniveau gespielt", erklärte Katrin Petzold. Im Vorjahr hatte die Zuspielerin beim Bundesliga-Club TV Fischbek Schluss gemacht, hatte im vergangenen Winter-Halbjahr völlig den Sport vergessen. "Ich habe nicht einen Ball angefasst", beschreibt sie. Statt dessen ließ sie Ball und Lebenspartner zu Hause, machte sich gemeinsam mit einer Freundin einen Traum war: In sechs Monaten ging es einmal um die Welt. Drei Monate Thailand, Kambodscha und Vietnam, 24 Tage Neuseeland, acht Wochen Westaustralien, drei Tage Fidschi-Inseln und eine Woche Kalifornien. Die Volleyballerin zählt präzise ihre Aufenthaltsdauer in fremden Gestaden auf. Bei ihrem Arbeitgeber hatte sie unbezahlten Urlaub genommen, um das Erlebnis zu ermöglichen. Es war auch so etwas wie ein Schlussstrich unter einem Lebensabschnitt.

Im Hamburger Raum gab es einige Clubs, die auf ein Engagement der Spielmacherin in der Halle hofften. Doch fast allen Teams, auch dem TuS Jork, gab sie eine Absage. Nur in der Betriebssportmannschaft des Hamburger Finanzamtes wird sie noch einmal aufschlagen. Vom 26. bis zum 29. Juni fährt Katrin Petzold mit zur Europameisterschaft nach Salzburg. "Mehr mache ich aber nicht", stellte sie rigoros fest.

Nur das Spiel im Sand wollte sie noch etwas ernster nehmen. Dazu reiste sie bislang zweimal in der Woche von Hamburg-Eimsbüttel nach Jork, um dort mit Silke Schmitt zu trainieren.

Manfred Schäffer

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung 

Freitag. 13. Juni 2003

VC NAL-Jugend: Gut geschmettert!

Norderstedt - Ein gelungenes Saisonfinale feierte die männliche Volleyball-E-Jugend des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn. Die Schützlinge von Trainer Uli Lampe erschmetterten sich bei den deutschen Meisterschaften in Schwarzenbek den siebten Platz von 20 gestarteten Mannschaften. Die weibliche E-Jugend des VCNAL landete, ebenfalls beim TSV Schwarzenbek, auf dem 18. Platz und wurde Vorletzter.

pam

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