News

Samstag, 14. Juni 2003 

Weltserienturnier der Damen auf Rhodos - Aktuell
Alemannia: Schnitkers Ideen machen Schule
Hübners Kniefall
Volleyballer müssen extra zahlen
Braugold: Zauberwort "Testtraining"
SCC-Volleyballer starten in der Champions League
Frühes Aus gegen den deutschen Meister
Claasen/Deister schlagen Pohl/Rau!
Helke und Judith schlagen auch Ahmann/Vollmer
Freudentanz im griechischen Sand
Klemperer/Rademacher treffen auf Weltklasse
Dritte erfolgreiche Qualifikation für Koreng / Popp !

Juni 2003

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Deutschland - Smash-News 

Samstag. 14. Juni 2003

Weltserienturnier der Damen auf Rhodos - Aktuell

Freitag, 13.29 h

In der Vorrundengruppe der deutschen Teams ist die Entscheidung gefallen: neben den Brasilianerinnen Paula/Pires (21-15, 17-21, 15-10 gegen Pohl/Rau) sind Helke Claasen und Judith Deister eine Runde weiter. Sie siegten in einem sehr spannenden Match gegen Ahmann/Vollmer mit 14:21, 21:18 und 17:15.

Am Samstag vormittag geht es für Claasen/Deister gegen die Brasilianerinnen um den Gruppensieg. In der nächsten Runde spielen sie entweder gegen die Chinesinnen Wang/Ji oder gegen das bulgarische Schwesterpaar Yanchulova.

Freitag, 13.29 h

In ihrem ersten Gruppenspiel setzten sich Claasen/Deister überraschend glatt gegen die Deutschen Meisterinnen Rau/Pohl mit 21:16 und 21:19 durch. Andi Ahmann und Jana Vollmer unterlagen den Favoritinnen Ana Paula-Sandra Pires aus Brasilien mit 17:21 und 10:21.

Freitag, 08.52 h

Pessimisten sagen, ein deutsches Team scheidet auf jeden Fall aus, Optimisten halten dagegen, dass ein deutsches Team auf jeden Fall die nächste Runde erreicht: beim Weltserienturnier der Damen auf Rhodos sind die drei deutschen Frauen-Doppel in der gleichen Vorgruppe des Hauptfeldes gelandet.

Die kleine "Deutsche Meisterschaft" wird nur durch das brasilianische Klassedoppel Ana Paula/Sandra Pires gestört, die Okka Rau und Steffi Pohl, Andrea Ahmann und Jana Vollmer sowie Helke Claasen und Judith Deister den Gruppensieg sehr schwer machen werden.

 

Deutschland - Aachener Zeitung 

Samstag. 14. Juni 2003

Alemannia: Schnitkers Ideen machen Schule

André Schnitker könnte - wäre er nicht so bescheiden - mit seiner Erfolgsbilanz und der seiner Abteilung mehr als prahlen. Fünf Teams umfasst die Volleyball-Damenriege der Aachener Alemannia, vier davon sind in der vergangenen Saison Meister geworden beziehungsweise aufgestiegen. Die erste Mannschaft unter Trainer Stefan Falter spielt jetzt sogar in der zweithöchsten Liga Deutschlands, weitere Teams in der Oberliga, Verbandsliga, Landesliga und zweimal in der Bezirksklasse.

Über Ursachen und Folgen dieser Leistungsexplosion sowie über die Konsequenzen für den Volleyballsport in Aachen sprach André Schnitker mit AZ-Redakteur Hans-Peter Leisten.

Die Erfolge der Damenteams können nur noch mit Leistungsexplosion beschrieben werden. Wie lautet das Erfolgsrezept?
Schnitker: Wir konnten vor einigen Jahren unsere Basis erheblich verbreitern. Nachdem der damalige Alemannia-Präsident Wilfried Sawalies unserer Abteilung Unterstützung zugesagt hatte - und dies auch hielt -, sind der Volleyball-Club Aachen und die Aachener Volleyball-Enthusiasten an uns herangetreten, um sich unserer Abteilung mit den Wettkampfmannschaften anzuschließen. Dadurch wurde nicht nur die Spielerdecke erheblich größer, auch die organisatorische Arbeit konnte auf deutlich mehr Schultern verlagert werden.

Sie sind also die erste Adresse in der Region?
Schnitker: Absolut. Die Bündelung ist der Grund für den Erfolg. Wenn ein Student oder eine Studentin nach Aachen kommt und Volleyball spielen möchte, ruft er oder sie zuerst bei uns an. Man kann bei uns in jedem Niveau ein Team finden und glücklich werden.

Stichwort Hochschule: Ist Volleyball ein akademischer Sport?
Schnitker: Irgendwie schon: Man spricht auch beim Thema Volleyball vom Schachspiel unter den Ballsportarten. In der Tat findet das Spiel auf einem geistig hohen Niveau statt, alle Spieler/Spielerinnen müssen stets hoch konzentriert sein. Das darf aber bitte nicht als falscher Dünkel interpretiert werden: Es ist nicht so, dass wir bei neuen Mitgliedern auf den schulischen oder beruflichen Werdegang schauen.

Sind die Aachener Hochschulen ein Reservoir für die 1. Mannschaft?
Schnitker: Wir profitieren eher von der Sporthochschule Köln, denn Spielerinnen unserer Sportart auf höherem Niveau studieren eher Sport als Maschinenbau, aber man weiß ja nie. Mit der Zugehörigkeit zur 2. Liga schließen wir zwischen der absoluten Spitze und der großen Masse eine Lücke, die für viele junge Spielerinnen eine große Chance birgt. Für uns ist natürlich auch der gesamte Euregio-Bereich interessant.

Welchen Stellenwert kann angesichts der 2. Liga die Nachwuchsarbeit noch haben?
Schnitker: Einen immens wichtigen Stellenwert. Die muss man einfach hinkriegen. Wir verfolgen dabei verschiedene Ansätze, die hoffentlich eine breite Wirkung haben. Zwei unserer Spielerinnen, Tina Stassny und Martha Archontoglou, wollen an diverse Aachener Schulen gehen und dort Volleyball-AGs anbieten. Sie vermitteln den ganzen Reiz des Sports, sichten aber auch mögliche Talente. Zurzeit kann diese Arbeit aber nur bei den Mädchen geleistet werden. Es ist im Übrigen auch im männlichen Nachwuchsbereich schwer: Volleyball wird immer mehr zur reinen Frauensportart. Auf NRW-Ebene haben wir bei den Jugendteams ein Verhältnis von 5 zu 100 (männlich zu weiblich).

Woran liegt das?
Schnitker: Das sportliche Konkurrenzangebot ist für Jungen immer noch größer. Sie suchen zudem eher und häufiger Sportarten mit direktem Körperkontakt. Volleyball hat für Mädchen einen weiteren Vorteil: Es schult den ganzen Körper. Man kann das erkennen, wenn man mal im Fernsehen Top-Mannschaften sieht: Volleyballerinnen werden nie zu Muskelmutantinnen.

Sie sprachen von einem weiteren Ansatz in den Schulen?
Schnitker: Hier verfolgen der Sportberater und Volleyball-Experte Ljubomir Poptodorow und ich im Auftrag der Stadt ein Konzept, was wir den Grundschulen näher bringen wollen. Der Auftrag erfolgt unter dem Motto «Sport macht Kinder lernfähiger». Zurzeit müssen wir noch Geldgeber finden, sind aber optimistisch.

Wir wird diese Arbeit konkret aussehen?
Schnitker: Bei diesem Konzept sollen bei den Grundschulen, die mitmachen, verschiedene Sportarten von qualifizierten Trainern vorgestellt werden und in den Sommerferien Freizeitangebote erfolgen. Wir vermitteln dann zum Beispiel Übungsleiter aus verschiedenen Alemannia-Abteilungen oder natürlich auch aus Vereinen, die dabei mitmachen möchten, die in verschiedenen Sportarten - auch Fußball - Anreize schaffen sollen. Dies soll aber keine Konkurrenz und schon gar kein Ersatz zum Schulsport sein. Auch wenn der meiner Meinung nach oft zu wünschen lässt.

Gibt es ein Mindestalter, zu dem man mit Volleyball anfangen sollte?
Schnitker: Zu alt ist man selten. Natürlich sollte man früh mit Sport im Allgemeinen anfangen. Ich selbst habe sehr lange und sehr engagiert Fußball gespielt, erst mit 19 auf Volleyball umgesattelt und es dort als Spieler immerhin bis in die Oberliga geschafft. Es gibt noch viele andere Beispiele für erfolgreiche Quereinsteiger.
Und davon abgesehen: Bei uns gibt es auch immer Nischen und Platz für Schwächere. Wir schicken niemanden weg, nur weil er oder sie es nicht zum Top-Spieler schafft.

Sie engagieren sich nicht gerade in einer Trend- oder Massensportart...
Schnitker: Zur Randsportart wird man auch gemacht. Nicht zuletzt durch die Medien. In diesem Punkt hat auch der Verband früher klare Fehler in der Präsentation unseres Sports im Fernsehen gemacht. Doch inzwischen ist man auf einem guten Weg, das DSF ist zum Beispiel bei der Deutschen Volleyball-Liga wieder eingestiegen. Wir reden hier schließlich von einer ungemein attraktiven Sportart, die auch total telegen ist - wenn man nicht nur eine Kamera aus der Totalen aufs Spielfeld richtet.

Bemerken Sie oder erhoffen Sie sich von den Erfolgen der Alemannia-Damen direkte Reaktionen?
Schnitker: Die Damen werden schon jetzt oft auf der Straße oder bei Studium oder Arbeit auf die Erfolge angesprochen.

Mit entsprechenden Auswirkungen auf die Zuschauerzahlen?
Schnitker: Das hoffen wir natürlich. 400 bis 500 Zuschauer im Schnitt wären schon ein Traum. Aber keine Utopie. Bei den ersten Spielen wird diese Zahl wohl kein Problem sein. Die Atmosphäre ist nicht nur bei Alemannia-Fußballern einzigartig. Viele, die einmal eins unserer Spiele gesehen haben, waren begeistert und kamen auch immer wieder.

Sind Sie nicht das Stiefkind neben den Fußballern?
Schnitker: Überhaupt nicht. Im Gegenteil: In Sportdirektor Jörg Schmadtke und Geschäftsführer Bernd Maas haben wir große Förderer unserer Abteilung gefunden. Vom Präsidium ganz zu schweigen. Wir haben bei Fußball-Heimspielen auch schon für unsere Partien werben dürfen und gemeinsame Fotoaktionen mit den Profis präsentiert.
Es ist vom Leiter Marketing, Thomas Korr, sogar geplant, dass unsere 1. und 2. Frauen-Mannschaft die neue Kollektion der Kicker vorführen wird. Das hat schon etwas damit zu tun, dass alle zu dieser großen Alemannia-Familie gehören.

Ist es denkbar, dass in Aachen irgendwann auch mal Bundesliga-Volleyball gespielt wird?
Schnitker: In jedem Fall. Ich denke hier an das Beispiel des SSV in Ulm, einer vergleichbaren Stadt. Dort haben die Volleyballerinnen den Durchmarsch von der 2. in die 1. Liga geschafft und nicht lange danach sogar das Double geholt. Allerdings durften die Fußballer in Ulm leider keine parallele Entwicklung nehmen.
Das soll in Aachen natürlich nicht passieren. Ich würde mir viel eher wünschen, dass irgendwann einmal beide Sportarten hier erstklassig sind.

Der Klassenerhalt ist also eher ein Minimalziel?
Schnitker: In den letzten Jahren sind die Aufsteiger immer in der Klasse geblieben, einige haben sogar oben angeklopft. Und unser Kader nimmt auch Züge an, die mich optimistisch machen.

Also beste Aussichten?
Schnitker: Im Grunde ja. Es gibt nur noch ein kleines Problem: Wir haben noch keinen Hauptsponsor. Und ich denke, dass unsere Damen durchaus attraktive Werbeträgerinnen sind.

Abteilung Volleyball, Andre Schnitker, Wilhelm-Grasmehr-Straße 22, 52078 Aachen, 0241/522134 oder 01786353631; E-Mail: Andreschnitker@aol.com , Kontakt: mail@vb-alemannia.de

 

Deutschland - Tagesspiegel 

Samstag. 14. Juni 2003

Hübners Kniefall

Kapitän der Volleyballer in Berlin gegen Brasilien nicht dabei

Berlin. Stefan Hübner hat abgesagt, schweren Herzens. „Natürlich möchte man gerne spielen, gerade gegen solche Gegner wie Italien oder Brasilien“, sagt er. Es geht aber nicht. Zu groß sind die Schmerzen im Knie. Ein Patellaspitzensyndrom hat der Arzt bei ihm diagnostiziert, eine Verletzung, die gerade bei Volleyballern häufig vorkommt, „aufgrund von Überlastungen oder Degeneration“, wie der Berliner Sportarzt Torsten Dolla berichtet.

Hübner, der Kapitän, steht der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft damit heute (live im RBB) und morgen (jeweils 14 Uhr, Max-Schmeling-Halle) in den beiden Weltligaspielen gegen Brasilien nicht zur Verfügung. „Dass er fehlt, ist wirklich nicht lustig. Schließlich gehört Stefan zusammen mit Gustavo Endres zu den besten Mittelblockern der Welt“, sagt Bundestrainer Stelian Moculescu voller Bedauern. Mit diesem Bollwerk namens Gustavo Endres, von dem Moculescu da redet, ist Brasilien immerhin Weltmeister geworden.

Stefan Hübner, der vom SC Charlottenburg vor drei Jahren in die weitaus stärkere italienische Liga gewechselt ist, wird auch in den restlichen vier Weltligaspielen gegen Portugal und in Italien nicht mehr zum Einsatz kommen. Mit schmerzstillenden Spritzen gäbe es vielleicht Möglichkeiten, ihn fit zu bekommen, aber die Ärzte raten zur Schonung des schmerzenden Knies. Hübner, der gestern seinen 28. Geburtstag feierte, fügt sich. „Ich möchte meine Teilnahme an der Europameisterschaft im eigenen Land auf keinen Fall aufs Spiel setzen. Deshalb haben wir diese Entscheidung getroffen“, sagt er.

Der vom 5. bis 14. September in Deutschland stattfindenden EM hat der Bundestrainer eindeutig Priorität eingeräumt, auch gegenüber der Weltliga. Stelian Moculescu stellt fest: „Die Weltliga ist ein hervorragender Wettbewerb, um unsere Mannschaft voranzubringen, aber die EM ist wichtiger.“ Die Weltliga bringt den Deutschen die Lerneffekte, die bei der Meisterprüfung, der EM, praktische Anwendung finden sollen. Während in der Weltliga das Vorrunden-Aus seit Jahren für Deutschlands Volleyballer programmiert ist, bietet die Europmeisterschaft Gelegenheit, über sportliche Erfolge – Ziel ist das Vordringen unter die letzten Vier - Ansehen und Popularität der Sportart hier zu Lande insgesamt zu heben.

Für diese EM wird eben auch Stefan Hübner dringend benötigt. „Sein Wesen, seine Art aufzutreten - das fehlt uns momentan“, sagt Moculescu.

Karsten Doneck

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Samstag. 14. Juni 2003

Volleyballer müssen extra zahlen

BUTTSTÄDT. Die Sonne brennt heiß auf den Volleyplatz im Buttstädter Freibad. Hitzig sind auch die Diskussionen um die Gebühren, die seit Saisonbeginn für Benutzung des Feldes gezahlt werden müssen. "Das ist doch Stoff für eine Satire", meint ein Badbesucher lachend zu den 50 Cent pro Stunde für den Platz. Das dadurch eingenommene Geld würde den Haushalt der Stadt garantiert nicht retten.

Und wenn man es genau nimmt, wird es bei der Teilung unter sechs Spielern pro Team schwierig. Jeder hätte dann etwa 4,17 Cent zu zahlen.

Buttstädts Bürgermeister Jens Krumsdorf (FDP) begründet den vom Hauptausschuss beschlossenen "Obolus" unter anderem damit, dass man mit der Gebühr unter anderem die Benutzung des Platzes etwas steuern wolle. "Nicht dass jemand im Ernstfall den ganzen Tag dort Volleyball spielt." Doch dieses Argument wird von jungen Volleyballspielern auf der Wiese entkräftet. "Wir haben uns bis jetzt immer so geeinigt, dass alle auf dem Platz einmal zum Zuge kommen", erzählt Annemarie Schubert. Mit der Gebührenzahlung sei doch Leerlauf vorprogrammiert, meint Chris Matzat. Es habe schon Fälle gegeben, da hätten Leute den Platz für eine Stunde gemietet, sich aber zwischendurch etliche Zeit im Wasser getummelt.

Mancher allerdings sieht wohl, dass die Stadt die Ausgaben für die Herrichtung des Platzes wieder refinanzieren müsse. "Doch die Lösung mit den Gebühren ist ein bisschen ungünstig", glaubt eine Frau, die sich an einem Tisch am Kiosk niedergelassen hat. Der Bürgermeister indes verteidigt die Neuerung. "Der Platz ist von Grund auf fachmännisch komplett neu gemacht worden. Da ist die minimale Gebühr bei den moderaten Eintrittspreisen von 1,60 Euro für Erwachsene und 75 Cent für Kinder durchaus gerechtfertigt. Für die Ausleihe von Spielgeräten wird ja schon lange eine Gebühr erhoben."

Ein Blick ans andere Ende des Kreises zeigt, dass etwa im Kindelbrücker Stadtbad die Eintrittspreise (1,55 Euro für Erwachsene, 80 Cent für 6-16-Jährige) ähnlich den Buttstädtern sind. Die drei Beachvolleyballplätze dort sind so hergerichtet, dass sogar Turniere in der dritthöchsten Klasse der Bundesrepublik durchgeführt werden können. Platzgebühren müssen die Badbesucher nicht zahlen. "Die Plätze erhöhen die Attraktivität des Kindelbrücker Bades. Und das ist doch eigentlich das Wichtigste", sieht es Klaus Günther, Vorsitzender der SSG Kindelbrück. Der Sportverein legte gemeinsam mit der Stadt Kindelbrück die Volleyballfelder an.

Eigentlich sei die Sache mit der Benutzungsgebühr plausibel, findet Karola Strien, die für die FDP im Buttstädter Stadtrat und Hauptausschuss sitzt. "Aber wenn es so viel Kritik dazu gibt, muss man vielleicht noch einmal darüber reden."

Anett Hädrich

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Samstag. 14. Juni 2003

Braugold: Zauberwort "Testtraining"

Die Damen des TuS Braugold in der Eliteliga. Das bedeutet derzeit vor allem für die Leitung, mit aller Konsequenz und mit Tempo die Weichen für das erstmalige und hoffentlich nicht einmalige Abenteuer zu stellen. Zeit ist kostbar, denn die Entscheidung pro erste Bundesliga ist aus den bekannten finanziellen Gründen ziemlich spät erfolgt.

Trainer Marek Buchholz atmet auf. Nach seiner Fußoperation, die ihn rund vier Wochen ans Krankenhaus und -bett gefesselt hat, kann er nun wieder aktiv eingreifen, selbst wenn er derzeit dafür noch zwei Gehhilfen benötigt. "Aber damit habe ich ja Erfahrung", lächelt er süßsauer. Am selben Fuß war er im vorigen Jahr schon einmal operiert worden. Da hatte sich nach zu zeitiger Überbelastung eine Entzündung eingestellt, die die erneute Operation notwendig machte. 

Trotz Krücken will er dafür Sorge tragen, dass seine Mannschaft in der kommenden Saison sportlich nicht an Krücken geht. Es gilt, das Team in allen Reihen zu verstärken, es für die erste Bundesliga wettbewerbsfähig zu machen. Das Zauberwort heißt "Testtraining". Zwar ist der Transfermarkt nicht mehr so üppig besetzt wie noch direkt nach Abschluss der Punktspiele. Dennoch geben sich derzeit zu testende Spielerinnen in der Halle am Sportgymnasium die Klinke in die Hand. Zwei sind´s im Moment. Auf Zuspiel macht die 21-jährige Josephine Brandt von Olympia Dresden einen richtig guten Eindruck. "Sie ist technisch und athletisch gut ausgebildet. Ich denke, mit ihr kommen wir auf einen Nenner", zeigt Buchholz reges Interesse. Im Test steht heute und morgen die 25-jährige Außenangreiferin Laura Halus, die sich bereits Meriten in der ersten rumänischen Liga geholt hat. 

In der nächsten Woche macht die polnische Mittelblockerin Barbara Merta (26 Jahre) ihre Aufwartung. Sie war Mitglied der Nationalmannschaft. Vor drei Jahren spielte sie schon einmal in Erfurt beim Braugold-Cup als Mitglied des polnischen Erstligisten Nike Wegrow. "In zwei Wochen testen wir noch eine polnische Außenangreiferin aus Wroclaw", blickt Buchholz voraus. Weitere Aspirantinnen werden folgen. 

Die "Alteingesessenen" indes werden das Feld nicht kampflos räumen. "Erfreulich, dass die unsicheren Spielerinnen den Kopf nicht in den Sand stecken und gut mitziehen. Sie trainieren im Hinblick auf das Neuland erste Liga hochmotiviert", freut sich Manager Thomas Recknagel. Gespräche mit den Zweitliga-Aktiven zur Klärung ihres künftigen sportlichen Status´ stehen nächste Woche an.

Noch runde vier Wochen wird die Mannschaft trainieren, ehe sie in den Urlaub geht. Vor allem Athletiktrainer Torsten Rocktäschel hat alle Hände voll zu tun, die Mädchen über ihre persönlichen Beach-Ambitionen hinaus fit zu halten.

Die heiße Phase mit Blick auf das Abenteuer höchste Spielklasse beginnt am 10. August mit medizinischen Tests, ehe es ab 15. August eine Woche ins Trainingslager nach Bad Blankenburg geht. Bekanntermaßen ist das Saisoneröffnungsspiel zuhause am 11. Oktober der traditionsreiche Landesknüller gegen den Mitaufsteiger und Meister der zweiten Bundesliga, VfB Suhl. Ein Auftakt, der wohl schon richtungsweisenden Charakter für beide Teams trägt.

Manfred Höner

 

Deutschland - Berliner Morgenpost 

Samstag. 14. Juni 2003

SCC-Volleyballer starten in der Champions League

Andrei Urnaut wirkte immer etwas unbeteiligt. Seelenruhig kaute er auf seinem Kaugummi und harrte der Dinge, die da zum Beispiel in Form von gewaltigen Sprungaufschlägen des Gegners kommen würden. Und in den meisten Fällen brachte er die Annahme punktgenau zu Zuspieler Frank Dehne. Denn Urnaut war nicht unbeteiligt, er verfügte mit seinen 37 Jahren nur über reichlich Volleyball-Erfahrung. 

"Das war einer unserer großen Vorteile", sagt Kaweh Niroomand, Manager des SC Charlottenburg. Er denkt dabei auch an die Routine von Milorad Kovac (31 Jahre), Nisse Huttunen (29) oder Marco Liefke (28). Am Ende der Saison stand der Gewinn der ersten deutschen Meisterschaft seit zehn Jahren. Urnaut hat seine Kariere beendet, Kovac und Vincent Lange verlassen den Verein, Nationalspieler Dehne wechselt zu Rennes Etudiants Club Volley nach Frankreich. "Jetzt sind die jungen Wilden dran", sagt Niroomand. 

Mit dem 21-jährigen Christoph Eichbaum und dem 20 Jahre alten Manuel Rieke standen bereits zwei von ihnen im Kader und - noch wichtiger - wurden auch in prekären Situationen eingesetzt. Dazu kommen die beiden Außenangreifer Robert Kromm (19) vom VC Olympia und Sebastian Prüsener (21) aus Unterhaching. Getreu dem SCC-Motto "Der Jugend eine Chance" geht es in die Saison, in der auf den Meister nicht nur der entthronte Titelträger VfB Friedrichshafen in der Liga wartet, sondern auch hochkarätige Gegner in der Champions League - wie jetzt feststeht. "Wir haben gemeldet", sagt Niroomand erleichtert. 

Eine TV-Übertragung von mindestens 52 Minuten von jedem Heimspiel ist die Voraussetzung zur Teilnahme. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) wird diese zeitversetzte Zusammenfassung ausstrahlen. Weiterhin auf der Suche ist der SCC, dessen Etat auf 600 000 bis 650 000 Euro steigen wird, dagegen in Sachen Sponsoren. Hier wird erstmals mit professionellen Agenturen zusammengearbeitet. "Allein hätten wir das in der Kürze der Zeit nicht alles stemmen können", sagt der Manager. 

Um mit den Besten Europas mithalten zu können, wird auch weiterhin der Faktor Erfahrung eine wichtige Rolle spielen. Zum Schmetter-Ensemble aus jungen Wilden und Leistungsträgern wie Jan Günther, Huttunen und dem in der zweiten Saisonhälfte überragenden Liefke gesellt sich der tschechische Nationalspieler Jaroslav Skach auf der Zuspielerposition. Außerdem steht noch ein Mittelblocker auf der Wunschliste. "Ein ganz Erfahrener soll es sein", sagt Niroomand, der auch eine andere Personalie zum erfolgreichen Abschluss gebracht hat: Trainer Mirko Culic bleibt beim SCC.

Sebastian Schlichting

 

Deutschland - Westfalenpost 

Samstag. 14. Juni 2003

Frühes Aus gegen den deutschen Meister

Menden. Das Treppchen war in den vergangenen Jahren für sie reserviert. Bei der deutschen Volleyball-Meisterschaft der Senioren III reichte es diesmal jedoch nur zu Platz neun. Die Mendenerin Hannelore Laczkowski und der VfL Telstar Bochum waren darüber doch enttäuscht.

"Ein merkwürdiger Modus hat uns früh aus der Bahn geworfen", erzählte Hannelore Laczkowski nach den Titelkämpfen in Essen-Steele. In der ältesten Senioren-Klasse der Damen (Jahrgang 1959 oder älter) wurden bei der Auslosung die Ergebnisse der Vorjahre offensichtlich nicht berücksichtigt. Hannelore Laczkowski und Co. mussten schon in der Vorrunde gegen den späteren deutschen Meister SG Berlin und den Titelträger der Jahre 2001 und 2002, SC Hemmingen-Westerfeld (Hannover) antreten.

Nach zwei Niederlagen blieben dem westdeutschen Vize, der in den vergangenen zwei Jahren bei der DM die Ränge drei und zwei belegt hatte, nur die Platzierungsspiele. Die wurden zwar allesamt gewonnen, aber Platz neun war nur ein schwacher Trost. "Weil wir nicht so oft trainieren, benötigen wir halt Zeit, um uns zu finden", erklärte Hannelore Laczkowski. "Vor zwei Jahren sind wir auch schwach gestartet und dank eines besseren Modus´ noch bis in das Finale gekommen."

Die 51-Jährige, die neben ihrem Einsatz für den SV Menden über ein Zweitspielrecht auch für die Bochumer aktiv sein kann, kam über die Fröndenbergerin Christa Schnadt zum VfL Telstar. "Alle Damen unseres Teams haben sehr hoch gespielt - nur ich nicht", erzählte die Mendenerin schmunzelnd. "Am Netz spielten wir in Essen mit 171 Jahren. Aber es wird richtig Volleyball gespielt mit allen Finessen."

Nachdem die Bochumer Seniorinnen im Vorfeld der deutschen Meisterschaft ein gemeinsames Training mit dem Damenteam des SV Menden bestritten hatten, möchte sich Hannelore Laczkowski gemeinsam mit Elke Schalkowski nun um den SVM-Nachwuchs kümmern. Allerdings misslang der Versuch, eine frühere Trainingszeit wenigstens sporadisch wieder nutzen zu können. "Von einem Handball-Trainer haben wir da gehört, dass wir Volleyballer ja eine Minderheit seien", sagte sie. Trotzdem will man weiter Reklame machen für die Idee, die Mendener Jugend für Volleyball zu begeistern. "Wenn jetzt die Walram-Halle so lange saniert wird und die Handballer daher verstärkt am HGG und am Gelben Morgen trainieren, warten wir vielleicht noch ein wenig", sagte Hannelore Laczkowski. Vom Elan der 51-Jährigen profitiert bereits die Kindergruppe des Club Vita Vitalis (CVV).

Der Spaß am Volleyball ist ihr auch nach dem frühen Aus im Kampf um DM-Medaillen nicht vergangen. Und vielleicht ist der Modus im kommenden Jahr ja wieder etwas günstiger für das Team von Hannelore Laczkowski.

André Schweins

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 14. Juni 2003

Claasen/Deister schlagen Pohl/Rau!

Drei deutsche Teams alle in einem Pool!

Was für eine Auslosung für das Hauptfeld der ersten Beach World Tour 2003 auf Rhodos/Griechenland: Mit Stephanie Pohl/Okka Rau, Andrea Ahmann/Jana Vollmer und Helke Claasen/Judith Deister starten alle drei deutschen Duos im gleichen Vorrundenpool. Zudem ist noch das brasilianische Weltklasse-Duo Ana Paula/Sandra Pires in der Vierergruppe.

Das erste Spiel gewannen die Brasilianerinnen deutlich gegen Ahmann/Vollmer mit 2:0 (21-17, 21-10). Im ersten deutsch-deutschen Duell standen sich Pohl/Rau und Claasen/Deister gegenüber. Etwas überraschend siegten Claasen/Deister mit 2:0 (21-16, 21-19).

Positiv an der Auslosung: Ein deutsches Duo wird ganz sicher die nächste Runde erreichen. Negativ: Zwei Duos werden nach der Vorrunde wohl nach Hause fahren müssen.

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Samstag. 14. Juni 2003

Helke und Judith schlagen auch Ahmann/Vollmer

Es könnte das Wochenende von Helke Claasen und Judith Deister werden. Nachdem sie bereits Pohl/Rau schlagen konnten, haben sie sich nun auch gegen Ahmann/Vollmer durchgesetzt. In einem packenden Spiel bezwangen Helke und Judith die Führenden der Deutschen Rangliste Andrea Ahmann und Jana Vollmer in drei Sätzen mit 14:21, 21:18 und 17:15. Damit haben sich Helke und Judith bereits jetzt für das Achtelfinale qualifiziert. 

Am Samstag geht es für die beiden im Match gegen Ana Paula/Sandra Pires aus Brasilien um die Frage, wer als Erster der Gruppe in die Runde der letzten 16 einzieht. Eben diese Brasilianerinnen lieferten sich mit Stephanie Pohl und Okka Rau ein heisses Match, in dem die Südamerikanerinnen die Oberhand behalten sollten. Sie bezwangen die Deutschen Meister in drei Sätzen mit 21:15, 17:21 und 15:10. 

Für Ahmann/Vollmer und Pohl/Rau geht es im Abschlußmatch der Gruppe E nun nur noch um die Platzierungen in dem Pool.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Samstag. 14. Juni 2003

Freudentanz im griechischen Sand

Judith Deister und Helke Claasen auf Rhodos im Hauptfeld.

Rhodos/Borsum (cko). Das Tänzchen im griechischen Sand wollte gar kein Ende nehmen. Minutenlang hüpften und juchzten Judith Deister (Borsum) und Partnerin Helke Claasen. Die beiden Beachvolleyball-Spielerinnen hatten soeben auf der Mittelmeerinsel Rhodos das kanadische Duo Lessard/Maxwell geschlagen und damit den Sprung in das Hauptfeld des ersten Weltranglistenturniers der neuen Saison geschafft. Die Borsumerin Judith Deister war restlos aus dem Häuschen: "Wir haben einfach nicht groß nachgedacht und gewonnen." Auf dem Weg zu Olympia könnte diese erfolgreiche Qualifikation schon ein großer Schritt gewesen sein.

Insgesamt vier Spiele mussten Judith Deister und Helke Claasen im Vorfeld dieses World-Series-Turnier auf Rhodos bestreiten. Und nach dem Sieg in der innerdeutschen Ausscheidung gegen Kaup/Pavlicek (Inning/Augsburg) wirkten die beiden Nationalspielerinnen von Partie zu Partie sicherer. Auf dem Centercourt bezwangen sie zunächst das griechische Nachwuchsduo Chouda/Tiktapanidou klar in zwei Sätzen. Es folgte ein umkämpftes Match mit den Französinnen Kadjo/Arjona. Nach knapp einer Stunde hatten sich Judith Deister und Helke Claasen mit 24:22, 17:21 und 15:8 durchgesetzt.

Nun fehlte nur noch ein Sieg, um ins Feld der weltbesten Beachvolleyballerinnen aufsteigen zu dürfen. Und die beiden deutschen Beachgirls zeigten gegen die Kanadierinnen Lessard/Max-well beim 21:19 und 21:12 eine herausragende Leistung. "Ich habe pro Satz mindestens fünf Asse geschlagen", sagte Judith Deister, "und der starke Wind hat sein Übriges dazugetan."

Nach der allgemeinen Euphoriewelle folgte bei der abendlichen Auslosung allerdings wieder Ernüchterung. Neben Judith Deister und Helke Claasen wurden auch die beiden anderen deutschen Nationalteams Ahmann/Vollmer (Fellbach/Rottenburg) und Pohl/Rau (Hamburg) in die Gruppe E des Poolsystems gelost. Die Favoriten dieser Gruppe heißen freilich Ana Paula und Sandra Pires aus Brasilien. "Eine etwas komische Auslosung", sagte Judith Deister. Allerdings ist damit auch sichergestellt, dass zumindest ein deutsches Beachvolleyballduo ins Achtelfinale aufsteigen wird. Vielleicht gibt es wieder einen Grund zum Tanzen.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Samstag. 14. Juni 2003

Klemperer/Rademacher treffen auf Weltklasse

Heute Auftakt beim Masters-Turnier in Essen

Hildesheim (cko). David Klemperer (Hildesheim) und Niklas Rademacher (Giesen) sind nach dem zweiten Platz beim Beachvolleyball-Cup auf Norderney längst wieder zur Tagesordung übergegangen. In knapp zwei Wochen wollen sie beim Weltranglistenturnier in Berlin starten. Und da können sie an diesem Wochenende bestens in Essen den Ernstfall testen.

Beim dritten Masters-Turnier dieser Saison sind nämlich Weltklassespieler am Start. Und Niklas Rademacher staunt nicht schlecht: "Ich habe noch nie ein deutsches Turnier erlebt, das so stark besetzt ist." So wird der amtierende Beachvolleyball-Weltmeister Martin Alejo Conde am Start sein. Der Argentinier wird diesmal mit Axel Hager (Hamburg) in den Sand steigen.

Darüber hinaus werden die Brüder Martin und Paul Laciga (Nummer drei der Weltrangliste) sowie deren Schweizer Kollege Sascha Heyer in die Sandkiste im Ruhrpott steigen. Niklas Rademacher sieht das ganz nüchtern: "Da wird es wohl sehr schwer werden."

In einer Woche steht in Berlin wieder ein rein deutsches Turnier auf dem Programm. "Da sehen wir eher unsere Chancen", sagte Rademacher. Und ein paar Tage später starten die beiden Nachwuchs-Beacher auch beim World-Series-Turnier auf dem Berliner Alexanderplatz.

Das Team von HAZ-online bietet allen Lesern der HAZ einen besonderen Service. Die Spielergebnisse der Hildesheimer beim Masters-Turnier in Essen sowie alle weiteren Informationen rund ums Turniergeschehen gibt es heute live von 10 Uhr an im Internet sowohl unter www.hildesheimer-allgemeine.de als auch auf den Seiten der Stadt Hildesheim (www.hildesheim.de).

 

Deutschland - Vodafone Masters-News 

Samstag. 14. Juni 2003

Dritte erfolgreiche Qualifikation für Koreng / Popp !

Qualifikation der Vodafone Masters Essen entschieden !

Essen, 13. Juni 2003. Die Vodafone Masters Essen haben mit der Qualifikation begonnen. Je 10 Damen- und Herrenteams hatten die Chance sich für die vier Plätze im Hauptfeld zu qualifizieren.

Die Studentenweltmeister Eric Koreng / Marcus Popp (beide Markranstädt), die am letzten Wochenende den Beach-Cup auf Norderney gewonnen haben, mussten sich in Essen in der Qualifikation beweisen. Durch den Turniersieg beflügelt qualifizierten sie sich mit zwei Siegen souverän für das Hauptfeld. Im ersten Spiel besiegten sie Denis Schirmeisen / Marten Weßel (beide Bottrop) mit 15:10 und 15:13 und im ihrem zweiten Match des Tages schlugen sie Sven Anton / Malte Holschen (beide Düren) mit 15:6 und 15:8. Damit sind Koreng / Popp zum dritten Mal in Folge erfolgreich durch die Qualifikation eines Vodafone Masters gekommen.

Für das Hauptfeld haben sich qualifiziert:

Ruth Flemig / Ilka Semmler (beide Leverkusen)    Eric Koreng / Marcus Popp (beide Markranstädt)
Sara Goller / Anja Günther (Leverkusen/Berlin)    Arvid Kinder / Leonard Waligora (beide Berlin)
Doreen Engel / Maria Wendisch (beide Dresden)    Martin Berkenkamp / Edgar Krank (Münster/München)
Daniela Raddatz / Kristina Schneider (beide Berlin)    Daniel Krug / Mischa Urbatzka (Berlin/Elmshorn)

Die Spiele des Hauptfeldes der Vodafone Masters Essen beginnen am Samstag, 14.06., um 8.30 Uhr auf dem Kennedyplatz. Nicht teilnehmen wird das Nationalteam Helke Claasen / Judith Deister (Dachau/Leverkusen), da sie sich beim zeitgleich stattfindenden FIVB World Turnier auf Rhodos für das Hauptfeld qualifiziert haben. Durch diese Absage profitierten Gabriele Freytag / Martina Stoof (beide Berlin), die in das Hauptfeld in Essen nachrückten und sich die Qualifikation ersparen konnten. Für ein anderes deutsches Damenteam verlief der Auftritt in Rhodos nicht so erfolgreich und so kann sich das Essener Publikum auf Susanne Lahme und Danja Müsch (Italien/Vellmar) freuen, die an Eins gesetzt werden.

In der Herrenkonkurrenz gibt es neben dem Team Martin Alejo Conde / Axel Hager (Argentinien/Hamburg) ein weiteres international gemischtes Beach-Duo. Andreas Scheuerpflug (Berlin) wird mit Sascha Heyer (Schweiz) antreten, da sein Teampartner Christoph Dieckmann eine Schulterverletzung auskurieren muss.

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