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| Deutschland - Harke (Nienburg) |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
DVV-Männer
nur 2:3 gegen Weltmeister Brasilien
Berlin - Die deutschen Volleyballer hatten Weltmeister Brasilien am Rand einer Niederlage, müssen aber weiter auf ihren zweiten Sieg in der Weltliga warten.
Im siebten Spiel des
mit 15 Millionen Dollar Preisgeld dotierten lukrativen Turniers wurde in der
Berliner Max-Schmeling-Halle vor lediglich 3092 Zuschauern gegen den Weltmeister
nach großem Kampf und erst im Tiebreak nach 112 Minuten 2:3 (18:25, 23:25,
25:22, 25:21, 9:15) verloren.
Es war die sechste
Niederlage für das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu in dieser Serie und
die vierte hintereinander.
Die Hoffnungen auf ein
Erfolgserlebnis, wie es sich Zuspieler Frank Dehne vom deutschen Meister SCC
Berlin gewünscht hatte, erfüllten sich nicht ganz. Dabei hatten die Gäste mit
Kapitän Nalbert, der von Trainer Bernardo Rezende eine Erholungspause verordnet
bekam, und dem weltbesten Mittelblocker, Gustavo (Rückenprobleme), zwei
wichtige Spieler ersetzen müssen. Dazu war die Angriffswirkung mit Zuspiel und
Abschluss zu schwach. Der 27-jährige Dehne, der zur neuen Saison nach
Frankreich wechselt, konnte seine Mitspieler in wichtigen Phasen zu selten
erfolgreich in Szene setzen. «Es war über weite Strecken ein gutes Spiel von
uns, leider hat es nicht gereicht. Es war mehr drin, vielleicht klappt es im
Zweitvergleich», hofft Kapitän Wolfgang Kuck.
Nachdem die Deutschen
schon in Sao Paulo mit 0:3 und 1:3 verloren hatten, gerieten sie im Duell David
gegen Goliath schnell 0:2 in Rückstand. «Der Weltmeister spielt für mich den
modernsten und schnellsten Volleyball», erklärte Moculescu. Die Gäste, die
sechs Siege und eine Niederlage auf dem Konto haben, demonstrierten das nicht
durchgängig.
Im ersten Satz nutzten
sie den nervösen Beginn der deutschen Mannschaft zu einer 5:1-Führung und
kauften dem Angriffsspiel der Gastgeber mit starkem Blockspiel den Schneid ab.
Der zweite Durchgang war nach einer klaren 16:11-Führung der Gäste noch umkämpft.
Das DVV- Team zeigte Moral, überzeugte mit guter Blockarbeit und schaffte mit
sieben Punkten hintereinander die erste Führung von 17:16. Nach dem 20:20
kippte der Weltmeister die Partie, den Satzverlust verschuldete Kuck mit einer
verschlagenen Aufgabe.
Besonders ab dritten
Satz kam Stimmung auf, als die Hausherren ihre stärkste Phase hatten, nach dem
8:8 durch drei Asse von Dehne auf 13:8 davonzog, diesen Vorsprung noch auf
sieben Zähler ausbaute und den fünften Satzball zum umjubelten Satzgewinn
nutzte. Neben dem guten Block überzeugte im Angriff der im zweiten Durchgang
eingewechselte Berliner Marco Liefke mit seinen Schmetterschlägen, nachdem er
im bisherigen Turnierverlauf nicht wie erhofft zum Zuge gekommen war. Der vierte
Durchgang wurde ebenfalls bestimmt und nach dem 18:15-Vorsprung der fünfte Satz
erzwungen. Nun aber ließ der Favorit nach einer 5:0-Führung nichts mehr
anbrennen.
Die deutsche Mannschaft
spielte mit: Björn Andrae (VfB Friedrichshafen), Frank Dehne (SCC Berlin),
Wolfgang Kuck (Montpellier UC/Frankreich), Christian Pampel, Norbert Walter
(beide VfB Friedrichshafen), Ralph Bergmann (Knack Roselare/Belgien), Till
Lieber (evivo Düren); Ilja Wiederschein (VfB Friedrichshafen), Marco Liefke,
Eugen Bakumowski (SCC Berlin)
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Von Moltke als Verbandspräsident wiedergewählt
Hamburg - Werner von
Moltke ist auf dem Verbandstag des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in
Hamburg einstimmig für weitere zwei Jahre als Präsident bestätigt worden.
Der 67-Jährige, der
gegenwärtig mit Herzbeschwerden in einer Mainzer Klinik liegt, hatte eine
schriftliche Absichtserklärung für seine Kandidatur abgegeben. Auch die
Mitglieder des DVV-Präsidiums wurden mit großer Mehrheit wiedergewählt.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Claasen/Deister im Achtelfinale von Rhodos
Rhodos - Helke Claasen
und Judith Deister (Dachau/Leverkusen) sind beim Beach-Volleyball-Weltcup auf
Rhodos trotz einer Niederlage gegen Ana Paula/Sandra Pires (Brasilien) ins
Achtelfinale eingezogen. Gegen die favorisierten Südamerikanerinnen verloren
sie mit 0:2 (15:21, 10:21) in nur 38 Minuten. Im Achtelfinale geht es für
Claasen/Deister gegen die bisher unbesiegten Chinesinnen Wang/Ji.
Ausgeschieden beim
internationalen Tour-Auftakt sind dagegen die deutschen Meisterinnen Stephanie
Pohl und Okka Rau (Hamburg). Nichts zu holen gab es für sie auch im dritten
Spiel: Gegen Andrea Ahmann und Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) verloren
Pohl/Rau mit 1:2 (26:24, 19:21, 12:15). Beide Nationalteams mussten die
Heimreise antreten. Ahmann/Vollmer kassierten für den 17. Rang 2500 Dollar,
Pohl/Rau für den geteilten 25. Platz 2000 Dollar.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Volleyballer
kassieren gegen Brasilien sechste Weltliga-Niederlage
Eine tolle Aufholjagd
blieb in der Max-Schmeling-Halle unbelohnt. So müssen Deutschlands Volleyballer
nach dem 2:3 (18:25, 23:25, 25:22, 25:21, 9:15) gegen Brasilien heute im zweiten
Duell gegen den Weltmeister an gleicher Stelle auf einen Sieg hoffen.
Der Punkt war eigentlich schon gewonnen. Mit allerletztem Einsatz holen die Brasilianer einen deutschen Angriffsball, können ihn nur noch ohne Druck ins Feld pritschen. Er muss lediglich noch verwertet werden, doch klatscht stattdessen knapp ins Aus. Den folgenden Punkt verschenken die Deutschen ebenfalls leichtfertig, Brasilien führt 22:20, gewinnt den Durchgang mit 25:23 und liegt 2:0 Sätze vorn.
Es waren nur zwei der insgesamt 208 Ballwechsel in der gestrigen dramatischen Weltliga-Begegnung, aber sie verdeutlichen das Problem der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft: Oft ist das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu nah dran, kann auch große Gegner wie den Weltmeister ärgern, aber letztlich bleibt doch wieder nur die Erkenntis, dass mehr drin war. 2:3 (18:25, 23:25, 25:22, 25:21, 9:15) gegen Brasilien, das ist respektabel und zugleich unbefriedigend. "Es ist ärgerlich, dass immer wieder mögliche Siege verschenkt werden", kritisierte Moculescu.
In der Tat resultierte die sechste Niederlage im siebten Weltliga-Match nicht aus der Überlegenheit der Gäste, sondern kam durch fehlende Konstanz zustande. "Wir haben verloren, weil wir zu viele Eigenfehler gemacht haben", sagte Mittelblocker Ralph Bergmann. Der Außenseiter hatte zwar mit phasenweise hochklassigem Spiel die 3092 Zuschauer begeistert, einen scheinbar aussichtslosen Satzrückstand egalisiert und dabei gleich reihenweise - vor allem in Person des überragenden Berliners Marco Liefke - den sonst so sicheren Block der Brasilianer überlistet.
Doch als es dann im Tie-Break um alles ging, wurde deutlich, auf welcher Seite des Netzes eines der weltbesten Teams steht und auf welcher eine Mannschaft, die um den Anschluss zu den Besten kämpft. Zwei schwache Minuten seitens der Deutschen brachten Brasilien die schnelle 5:-Führung. "Konzentrationslöcher" nennt Bergmann diese Aussetzer, die die furiose Aufholjagd der vorangegangenen knappen Stunde in zwei Minuten zunichte gemacht haben. "Das ist schwierig zu erklären. Wenn ich das innerhalb einer Sekunde abstellen könnte, würde ich es tun", klagte Moculescu. "Wir versuchen in manchen Situationen, etwas ganz Besonderes zu machen, aber das ist gar nicht nötig."
Der Aufwärtstrend ist
unverkennbar, aber kleine Unaufmerksamkeiten sorgen immer wieder - wie schon
vergangene Woche gegen Italien - für Rückschläge. "Wir arbeiten daran
und kommen hoffentlich irgendwann ans Ziel", sagte der Bundestrainer. Das
Ziel ist die Heim-EM im September. Ein wichtiger Schritt für das
Selbstvertrauen wäre es, endlich einen großen Gegner zu bezwingen und nicht
immer nur dran zu sein. Die nächste Chance bietet sich schon heute (14 Uhr,
Schmeling-Halle) beim zweiten Aufeinandertreffen mit Brasilien.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Man kann ja über die deutschen Fußballer schreiben, was man will: schnöde Effektivkicker, Minimalisten, Last-Minute-Sieger. Aber wenn's drauf ankommt, gewinnen sie halt (meist). Zeigen zwar reichlich wenig Weltklasse, aber sind Vizweltmeister, führen unterm Strich die EM-Gruppe an und blocken Kritiker ab.
Vielleicht sollte Rudi Völler ja mal einen Lehrgang bei den deutschen Volleyballern abhalten, denn die bevorzugen leider meist die umgekehrte Richtung: ansehnliches Spiel, Talent zur Weltklasse, aber Last-Minute-Verlierer. Nun ist Weltmeister Brasilien zwar von einem ganz anderen Kaliber als die Färöer für die Fußballer, allein: Knapp daneben ist eben auch vorbei. So wie zuletzt gegen Italien und gegen die personell geschwächten Südamerikaner. In bisher 58 Weltliga-Partien seit 1992 schlich die Truppe von Bundestrainer Moculescu 41 Mal als Unterlegener vom Feld.
Kämpft immer noch um
Anschluss zu den Verfolgern der Weltelite, sah vor neun Jahren zuletzt eine WM
und vor 31 zuletzt Olympische Spiele. Angesichts der schönen Vision von
Volleyball-Verbandschef Werner von Moltke, die Schmetterbranche mit der Heim-EM
im Herbst mehr ins öffentliche Licht zu rücken, bleibt die Frage: Wie lange
noch ist man dicht dran am Durchbruch? Wenn man theoretisch gewinnen kann und
praktisch (meist) verliert, verliert man leicht die Geduld. Volleyball ist
meist, wenn zwölf Mann Ball spielen und Deutschland am Ende nicht gewinnt. Ein
bisschen mehr Völlerball wäre nicht schlecht.
Torsten
Wendlandt
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Starkes
Comeback der Deutschen wird nicht belohnt
2:3 gegen den
Weltmeister!
Das war ganz knapp: Die DVV-Auswahl unterlag nach großartiger Aufholjagd und Kampf mit 2:3 (18:25, 23:25, 25:22, 25:21, 9:15) dem Weltmeister Brasilien in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Morgen kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen, erneut in Berlin, wieder ab 14.00 Uhr.
Weltmeister Brasilien musste neben dem Ausfall von Kapitän Nalbert kurzfristig auch noch auf Mittelblocker Gustavo verzichten, der aufgrund von Rückenproblemen nicht spielen konnte. Dennoch dominierte Brasilien die Anfangsphase deutlich, auch weil die deutschen Spieler einen sehr nervösen Eindruck hinterließen und leichte Fehler in Angriff und Aufschlag machten. Zur zweiten technischen Auszeit führte der Gast bereits mit 16:11. Zwei direkte Aufschlagpunkte von Ralph Bergmann brachte den Gastgeber noch auf 16:18 heran, dadurch ließ sich der Champion jedoch nicht aus der Ruhe bringen und gewann den ersten Satz.
Deutschlands Trainer Stelian Moculescu reagierte und wechselte den Berliner Marco Liefke in seiner Heimatstadt für Christian Pampel ein. Deutschland hielt mit seinen besten Spielern, Bergmann und Libero Till Lieber, zu Beginn besser dagegen, in Führung blieb jedoch der vom routinierten Maurizio geführte Weltmeister. Wie im ersten Satz schien auch im zweiten Durchgang bei einer 16:11-Führung Brasiliens eine Vorentscheidung gefallen zu sein, aber Deutschland kämpfte sich mit vier Blockpunkten in Folge heran und ging sogar mit 17:16 in Führung. Zwei sensationelle Abwehrleistungen von Libero Sergio brachte Brasilien erneut in Front (22:20) und den Satzgewinn.
Der Beginn des dritten Satzes verlief völlig ausgeglichen, die Führung wechselte beständig. Nach drei Punkten in Folge führte Deutschland mit 11:8. Trainer Bernardo Rezende nahm sofort eine Auszeit, um den deutschen Spielfluss zu unterbrechen. Jedoch vergeblich, denn Zuspieler Frank Dehne servierte prompt zwei Asse in Folge. Beim Stand von 11:15 vollzog Rezende den Doppelwechsel und brachte Anderson und Ricardo für Maurizio und Garcia. Dies nutzte jedoch nichts mehr, Deutschland gewann den dritten Durchgang mit 25:22.
Rezende brachte im vierten Satz einen seiner erfahrensten Spieler aufs Feld – Giovane fügte sich mit zwei Punkten gleich gut ein. Doch die deutsche Mannschaft war endlich im Spiel und hielt konsequent dagegen. Insbesondere der 2,07 Meter Gigant Liefke punktete ein ums andere Mal. Auch am Ende des Satzes blieb Deutschland dieses Mal cool und glich zum 2:2 nach Sätzen aus.
Wenig geschockt von der Aufholjagd zeigte sich der Weltmeister und ging im fünften Satz mit 5:0 in Führung. Wie schon im gesamten Spielverlauf gab die deutsche Mannschaft nicht auf, doch der Rückstand war einfach zu groß, sodass es zur ganz großen Sensation nicht reichte.
Stimmen auf der Presskonferenz
Wolfgang Kuck (Kapitän
Deutschland)
“Wir haben wie in München gegen Italien sehr gut gespielt und den fünften
Satz verdient verloren. Wir haben es nicht geschafft, dass hohe Niveau zu
halten, dafür wurden wir bestraft. Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg und
werden es morgen wieder versuchen. Für die EM gibt es keine bessere
Vorbereitung als die Weltliga und Spiele gegen einen Gegner wie Brasilien.“
Stelian Moculescu
(Trainer Deutschland)
„Wir haben phasenweise guten Volleyball gesehen. Aber es ist schade, dass
wir mögliche Siege gegen den Weltmeister oder gegen den Ex-Weltmeister
verschenken. Wir müssen Geduld haben, denn vielleicht gehen manche Dinge länger,
als wir es gedacht hatten.“
Bernardo Rezende
(Trainer Brasilien)
„Ich denke es war ein Spiel mit zwei Gesichtern. In den ersten beiden Sätzen
haben wir sehr gut gespielt, doch dann haben wir vergessen, was wir uns vor dem
Spiel vorgenommen haben. Wir sind keine sehr große Mannschaft und dürfen uns
deshalb keine Fehler erlauben. Aufgrund der Stärken der deutschen Mannschaft
und unserer Unkonzentriertheit wurde es eng.“
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Mader,
Andresen und Fell geehrt!
Werner von Moltke
einstimmig für weitere 2 Jahre im Amt bestätigt
In Abwesenheit von DVV-Präsident Werner von Moltke, der mit Herzbeschwerden in der Mainzer Universitätsklinik liegt, sprach der DVV-Verbandstag in Hamburg am heutigen Samstag, 14. Juni, einen überwältigenden Vertrauensbeweis aus. Die Delegierten bestätigten den Präsidenten, der seit 1997 im Amt ist, ohne jegliche Gegenstimme und Enthaltung für weitere zwei Jahre in seinem Amt. Von Moltke hatte eine schriftliche Absichtserklärung für eine weitere Kandidatur abgegeben. Am Sonntag, 15. Juni, wird der DVV-Präsident aus dem Krankenhaus entlassen.
Neben DVV-Präsident Werner von Moltke wurden auch die Mitglieder des DVV-Präsidiums mit großer Mehrheit gewählt.
Zudem wurden in Hamburg
– auf Vorschlag des DVV-Präsidiums - besondere Ehrungen vorgenommen: Der
ehemalige DVV-Präsident (1979-1990) Roland Mader wurde vom Verbandstag zum
DVV-Ehrenpräsidenten ernannt, der ehemalige DVV- (1991-1995) und CEV-Präsident
(1995-2001) sowie FIVB-Vize-Präsident (1995-2002) Prof. Dr. Rolf Andresen darf
sich nun ebenso DVV-Ehrenmitglied nennen wie Matthias Fell, der amtierende Präsident
des Westdeutschen Volleyball-Verbandes.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Ahmann/Vollmer
besiegen Pohl/Rau mit 2:1!
Helke Claasen/Judith Deister haben einen hervorragenden Start in die internationale Beach-Saison 2003 hingelegt. Das DVV-Duo wurde auf Rhodos bestes deutsches Team auf einem 9. Platz. Im Achtelfinale zogen Claasen/Deister gegen die Chinesinnen Wang/Ji mit 0:2 (18-21, 19-21) den Kürzeren.
Im letzten Spiel in der Gruppe hatten Claasen/Deister gegen Ana/Paula mit 0:2 (15-21, 10-21) verloren. Andrea Ahmann/Jana Vollmer konnten sich zum Schluss mit 2:1 (24-26, 21-19, 15-12) gegen Stephanie Pohl/Okka Rau durchsetzen. Ahmann/Vollmer wurden somit 17., Pohl/Rau 25.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Masters in Essen - Top 4 der Damen komplett
Die Top 4 der Damenkonkurrenz beim Masters in Essen sind komplett. Nach Uli Schmidt und Claudia Frank haben auch Ines Pianka und Teee Williams den Einzug ins Halbfinale geschafft.
In drei Sätzen setzten sich Pianka/Williams gegen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich durch. Uli Schmidt und Claudia Frank bezwangen Constanze Paul und Carola Stöwe mit 2:0 (21:13, 21:19). Während Frank/Schmidt im Halbfinale morgen auf Lahme/Müsch treffen, können Pianka/Williams Revanche für ihre Niederlage im zweiten Match nehmen, denn im Halbfinale kommt es zur Neuauflage gegen Reinink/Schultrich.
Bei den Herren der Schöpfung
geht es am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr mit den Spielen um den Einzug ins
Halbfinale weiter. Kröger/Matysik treffen auf das Team Heyer/Scheuerpflug, im
anderen Match geht es zwischen den Schweizer Lacigas und Brink/Schneider um hopp
oder top.
Nationalteam in Klasseform
Das deutsche Nationalteam Markus Dieckmann und Jonas Reckermann ist nicht zu bezwingen. Mit einem eindrucksvollen Sieg über das international renomierte Schweizer Brüderpaar Laciga zogen sie als erste ins Halbfinale ein.
Beim 2:0 Sieg (21:19, 21:10) des deutschen Nationalteams hatten Martin und Paul Laciga vor allem im zweiten Durchgang nur wenig gegen zusetzen. Neben Dieckmann/Reckermann haben auch David Klemperer und Niklas Rademacher den Einzug in die Top 4 geschafft. In einem hartumkämpften Match bezwangen sie Thomas Kröger und Kay Matysik mit 2:1 (25:27,21:19,15:13).
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
TV Fischbek ohne Sponsor und Trainer
Ungewisse Zukunft: Erst sieben Spielerinnen sind beim Bundesligaclub unter Vertrag.
Fischbek - Noch immer warten die Verantwortlichen der Bundesliga-Volleyball-Frauen des TV Fischbek auf eine positive Entscheidung in Sachen Hauptsponsor. Doch seit Wochen gibt es keine Bewegung bei den drei Interessenten, auf die Teammanager Horst Lüders hofft. Nun wird mit dem geplant, was derzeit vorhanden ist.
"Man bekommt schon
ein gewisses neidisches Gefühl, wenn man sieht, wie viel Geld die Stadt für
die beiden Fußball-Profi-Clubs HSV und St. Pauli locker macht", sagte
Trainer Knut Rettig. Gerade einmal 100 000 bis 150 000 Euro fehlen, um ein
Volleyballteam auf die Beine zu stellen, das um die Meisterschaft mitspielen könnte.
Sieben Spielerinnen sind unter Vertrag: Nach Kerstin Ahlke, Marina Chuxeeva,
Sabine Verwilt-Jungclaus, Jelena Keldibekowa de Westreicher, Christina Benecke
und Nicole Fetting hat nun auch Lidiya Tschoumakowa einen Vertrag für die nächste
Saison unterschrieben. Die Außenangreiferin wird aber nicht mehr als Vollprofi
auflaufen, nimmt demnächst eine Arbeit auf.
Verhandelt wird mit zwei Kandidatinnen des Zweitliga-Clubs CVJM: Während vieles darauf hin deutet, dass Außenangreiferin Johanna Barg wohl das Fischbeker Angebot annehmen wird, gibt es Probleme beim Wechsel von Jugend-Nationalspielerin Margarethe Kozuch. "Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie Jugend-Bundestrainer Jens Tiedtböhl ihr empfehlen kann, nächste Saison noch in der zweiten Liga zu bleiben", sagte Knut Rettig verärgert.
Zudem macht sich die 16-Jährige Sorgen um ihre schulische Laufbahn. Am Wochenende soll es noch einmal ein Gespräch mit dem Talent und ihrem Vater geben. "Klar ist allerdings, dass wir uns nicht noch einmal auf ein Zweitspielrecht mit dem CVJM einlassen", so der Coach. Das habe im Vorjahr nicht funktioniert. "Wenn sie kommt, ist es schön, wenn nicht, ist es auch okay", sagte Rettig.
Doch auch wenn Margarethe Kozuch noch zusagt, sind erst neun Spielerinnen unter Vertrag. "Das ist dramatisch zu wenig", sagte Knut Rettig. Mindestens elf müssten es sein, um wenigstens jede Position einmal doppelt besetzen zu können. Zu groß ist der Stress angesichts eines eng gepackten Spielplans. Mit Jana Vavrova, Anca Popescu und Zdena Loksova stehen noch drei der bisherigen Profis in Wartestellung. "Aber noch ist für sie kein Geld da", sagte Knut Rettig, der einräumt, die Situation in der 2. Bundesliga zu wenig zu kennen, um statt dessen vielleicht ein Talent aus dem norddeutschen Raum nach Hamburg zu holen.
Auch Rettigs Rolle in der kommenden Saison ist ungeklärt. Voraussichtlich wird er beruflich als Lehrer eine Vollzeitstelle annehmen, in der er sich zur Hälfte in der Schule, mit der anderen Aufgaben im Verband widmet. Dann aber wird er zumindest für die tägliche Trainingsarbeit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Ein Modell wäre es,
Rettig zum sportlichen Leiter zu machen, das Training würde Johnny de
Westreicher zu übergeben, der zurzeit als Co-Trainer verpflichtet ist. Manko:
Er spricht kein Deutsch. Im Gespräch war eine Zeitlang auch Rettigs Freund, der
frühere Männer-Bundestrainer Olaf Kortmann. Der steht allerdings nicht zur
Verfügung, weil er mit dem Coaching des Beachvolleyball-Duos Stephanie
Pohl/Okka Rau genug Arbeit hat. Auch die Alternativtrainer aus Hamburg (Bernd
Schlesinger und Helmut von Soosten) sind nicht abkömmlich. Denkbar wäre auch
ein junger, ehrgeiziger Coach, der sich in der Szene einen Namen machen will und
deshalb für wenig Geld arbeiten würde.
Manfred Schäffer
| International - FIVB-News |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Die
Favoritinnen stehen in Rhodos im Halbfinale
Rhodos,
Griechenland, 14.6.03 – Die beiden topgestezten Duos erreichten beim Hellas
Open auf der griechischen Ferieninsel Rhodos die Halbfinals.
Die
als Nummer eins gesetzten Amerikanerinnen Misty May / Kerri Walsh, mussten
jedoch gegen die Lokalmatadorinnen und gegen ein fanatisches Heimpublikum
grossen Widerstand brechen:Gegen Efi Sfyri / Vasso Karadassiou lief zunächst
alles nach Plan, aber nach dem 21-10, ging der zweite Satz mit 18-21 verloren,
ehe die Favoritinnen das Tiebreak mit 15-10 gewannen. „Es ist immer sehr
schwierig, gegen das Heimpublikum anzutreten, aber die Fans da draußen sorgten
für eine wunderbare Atmosphäre, was uns inspirierte und zudem spielen wir
gerne in der Nacht“, sagte die 25-jährige May.
Auch
die als Nummer zwei gesetzten Brasilianerinnen Adriana Brandao Behar / Shelda
Kelly Bruno Bede verloren den ersten Satz gegen ihre Landsfrauen Monica
Rodrigues / Leila Barros, setzten sich aber ebenfalls mit 18-21, 21-15, 15-9
durch.
May
/ Walsh, letzte Saison fünffache Turniersiegerinnen, treffen in ihrem Halbfinal
am Sonntag auf Anna Paula Connelly / Sandra Pires Tavares . Die als Nummer vier
gesetzten Brasilianerinnen bezwangen im Viertelfinal die jungen Griechinnen
Vassiliki Arvanity / Efthalia Koutroumanidou, die eine Wildcard erhalten hatten,
mit 21-9, 21-18.
Im
zweiten Halbfinal treffen die Barsilianerinnen Adriana Behar / Shelda auf die
Kubanerinnen Tamara Larrea Peraza / Dalixia Fernandez Grasset, welche in einem
spannenden Spiel – mit 58 Minuten dem bisher längsten des Turniers – gegen
die Chinesinnen Wang Jie / Ji Lin Jun mit 23-25, 21-19, 18-16 siegten.
| International - FIVB-News |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Sechster
Sieg in Serie für Neuling Tschechien
Weltliga-Debütant
Tschechien festigte in Pool D seine Spitzenposition mit dem 3:1-Sieg im ersten
Spiel über Japan - dem sechsten Erfolg in Serie. Weil diese Gruppe schon eine
Woche vor den anderen drei im Einsatz stand und Frankreich gleichzeitig am
Freitag gegen Griechenland verlor, hat sich Tschechien einen Platz in der
Finalrunde in Madrid anfangs Juli praktisch gesichert.
Japans
Hoffnungen auf die Finalrunde hingegen sind zerschlagen worden, in einer
allerdings sehr umstrittenen Gruppe. Frankreich hat nur noch geringe Hoffnungen,
die Runde der letzten Acht zu schaffen. Frankreich müsste im zweiten Spiel am
Sonntag Griechenland bezwingen, gleichzeitig müsste Tschechien gegen Japan
verlieren, was drei Mannschaften mit 15 Punkten in der Tabelle zur Folge hätte.
Entscheiden müsste dann das bessere Satzverhältnis.
In
der Gruppe A hat Russland weiterhin eine weiße Weste: der ungeschlagene
Weltliga-Titelverteidiger besiegte am Freitag und Samstag Venezuela zweimal und
unterstrich die Ambitionen für die Finalrunde. Polen und Spanien gewannen je
einmal – vor jeweils fast 10 000 polnischen Fans. Polen ist momentan Zweiter
in der Tabelle (je vier Siege und Niederlagen), gefolgt von Spanien und
Venezuela.
In
Pool B war Deutschland gegen ein allerdings ersatzgeschwächtes Brasilien ohne
Kapitän Nalbert nahe an einer Überraschung und trotzte dem Weltmeister zwei Sätze
ab. Auch Deutschland musste auf seinen Captain, Stephan Hübner, wegen einer
Knieverletzung verzichten. Das zweite Spiel ist am Sonntag in Berlin.
Portugal traf zu Hause auf Italien – die mit Abstand erfolgreichste Mannschaft in der Geschichte der Weltliga. Obwohl die Portugiesen alle Sätze lange offen halten konnten, schaute am Ende doch ein 3:0-Sieg für Italien heraus (25-22, 25-22, 28-26).
In
der Gruppe C werden die zweiten Partien am Sonntag ausgetragen, wo Holland und
Kuba auf Revanche aus sind gegen Bulgarien, respektive Serbien und Montenegro.
Die
Gruppen A, B und C werden noch zwei Interkontinentalrunden austragen, während
die Gruppe D am nächsten Wochenende das Qualifikations-Pensum abschließen
wird.
| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Samstag. 14. Juni 2003 |
Conde
/ Hager in der Verliererrunde !
Ohne
Satzverlust ziehen Lahme / Müsch ins Halbfinale ein !
Essen, 14. Juni 2003. Die nur für dieses Turnier zusammen gesetzten Teams stehen bei den Vodafone Masters Essen im Fokus des Interesses. Axel Hager (Hamburg) und der argentinische Weltmeister Martin Alejo Conde erwischten gegen Daniel Krug / Mischa Urbatzka (Berlin/Elmshorn) einen guten Start und gewannen mit 2:0 Sätzen (21:17, 22:20). In ihrem zweiten Spiel trafen sie auf Thomas Kröger / Kay Matysik (Belgien/Berlin) und die Zuschauer erlebten das längste Spiel des Tages.
85
Minuten kämpften die Beach-Duos um den Sieg. Gegen den zehnten Matchball hatten
Conde / Hager nichts mehr entgegen zu setzen und so verloren sie das knappe
Spiel mit 17:21, 23:21 und 22:24. In der Verliererrunde gewannen sie das nächste
Spiel gegen die Berliner Arvid Kinder / Leonard Waligora in zwei Sätzen (21:16,
21:19) und wahrten damit ihre Chance auf das Finale.
Das andere neuformierte
Team, Sascha Heyer / Andreas Scheuerpflug (Schweiz/Berlin) musste sein zweites
Spiel ebenfalls verloren geben. Gegen das seit Jahren eingespielte
Weltklasseteam Martin und Paul Laciga verloren sie in drei Sätzen (18:21,
24:22, 8:15). Auch für die Deutsch-Schweizerische Kombination geht es in der
Verliererrunde weiter.
Ungeschlagen blieben
die Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers). Im Spiel
um den direkten Einzug in das Halbfinale schlugen sie die Schweizer Brüder
Laciga klar in zwei Sätzen (21:19, 21:10).
Bei den Damen steht das
topgesetzte Team Susanne Lahme / Danja Müsch (Italien/Vellmar) im Halbfinale
der Vodafone Masters in Essen. Sie blieben in allen drei Spielen ohne
Satzverlust. Als zweites Team zogen überraschend Johanna Reinink und Delia
Schultrich (Münster/Waldenburg) in das Halbfinale ein. In ihrem zweiten Spiel
des Tages besiegten sie, die an zwei gesetzten Ines Pianka / Tonya Williams
(beide Hamm)(21:19, 21:19). Anschließend gewannen Reinink / Schultrich in drei
Sätzen (13:21, 21:17, 21:19) gegen Claudia Frank / Ulrike Schmidt (beide Münster).
16.000 Zuschauer
feuerten die Aktiven auf der Strandoase auf dem Essener Kennedyplatz an und
erlebten die olympische Sportart bei abwechslungsreichem Sommerwetter. Der Finaltag der
Vodafone Masters Essen beginnt um 9.00 Uhr. Das Damenfinale wird um 13.30 Uhr
und das Herrenfinale um 14.30 Uhr angepfiffen.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel