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| Deutschland - Vodafone Masters-News |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Zweiter
Titel der Saison für Dieckmann / Reckermann !
Lahme
/ Müsch feiern Turniersieg ohne Satzverlust !
Essen, 15. Juni 2003.
Für Susanne Lahme und Danja Müsch (Italien/Vellmar) ging das Wochenende bei
den Vodafone Masters Essen mit dem Turniersieg erfolgreich zu Ende. Auf ihrem
Weg in das Finale hatten sie zu jeder Zeit die Spiele fest im Griff und gaben
keinen einzigen Satz ab. So blieb es auch im Finale gegen das Überraschungsteam
Johanna Reinink / Delia Schultrich (Münster/Waldenburg), das auf seinem Weg ins
Endspiel zweimal die favorisierten Ines Pianka und Tonya Williams (beide Hamm)
schlug. Nach 32 Minuten (21:16, 21:14) standen Lahme / Müsch ganz oben auf dem
Siegerpodest und konnten ihren zweiten gemeinsamen Erfolg, nach St. Peter-Ording
2002, bei einem Vodafone Masters feiern.
Wesentlich umkämpfter
verlief das kleine Finale der Damen. Am Ende setzten sich Pianka / Williams in
drei Sätzen gegen Claudia Frank und Ulrike Schmidt (beide Münster) durch
(18:21, 22:20, 15:7).
Zum dritten Mal in
dieser Saison standen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers) im
Finale eines Vodafone Masters und in Essen reichte es zum zweiten Turniersieg.
Im Finale besiegten sie David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim/ Giesen)
in zwei Sätzen. Im ersten Satz mussten Dieckmann / Reckermann beim Stand von
15:20 fünf Satzbälle abwehren, bevor sie ihren dritten eigenen Satzball nutzen
konnten und 24:22 gewannen. Den zweiten Satz konnten die Beiden stärker
dominieren und gewannen mit 21:16. „Trotz des verlorenen Finales sind wir mit
dem Turnierverlauf sehr zufrieden,“ urteilte David Klemperer bei der
Siegerehrung. Es ist für Klemperer / Rademacher die beste Platzierung bei einem
Vodafone Masters seit knapp zwei Jahren. Die Endspielteilnahme mussten sich
beide Teams mit Siegen gegen das Schweizer Topteam Martin und Paul Laciga
erspielen, die zum Spiel um den dritten Platz auf Grund einer Verletzung von
Martin Laciga nicht mehr antreten konnten. So erreichten Andreas Scheuerpflug
(Berlin) und Interimspartner Sascha Heyer (Schweiz) den dritten Platz.
Das andere übergangsweise
formierte Team Axel Hager (Hamburg) und Weltmeister Martin Alejo Conde
(Argentinien) belegte in der Endabrechnung den siebten Platz.
Insgesamt 30.000
Zuschauer verfolgten an den drei Tagen der Vodafone Masters Essen das Geschehen
auf dem Kennedyplatz. Sommer, Sonne und gute Stimmung zeichneten die siebte
Auflage des Turniers in Essen aus und Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger
erklärte bei der Pokalübergabe: „Dieses Turnier hat inzwischen Tradition in
Essen und gehört zum Sommer in unserer Stadt“.
| Hamburg - VG Finkenwerder-News |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Vater
& Sohn Turnier in Finkenwerder
Was
ist der Unterschied der beim „Vater & Sohn“ Turnier in Finkenwerder
aufeinander treffenden Generationen zwölf Monate nach Premiere dieser
Veranstaltung im letzten Jahr? Nun ganz einfach! Die Ältere freut sich, das
Niveau und vor allem das Gewicht gehalten zu haben, und die jüngere Generation
bestimmt den Verlauf des Spieles.
In
den Gruppen setzten sich Jens Osterkamp und Jan-Philipp Köther sowie Detlef und
Scott Wenzel klar durch. Bei den Überkreuzspielen mussten sie sich aber doch
den Älteren der jungen Generation geschlagen geben und spielten unter sich dann
den 3 und 4 Platz aus.
Gewonnen
haben, wie auch schon im letztes Jahr, Frank und Lars Mondry gegen die Vorjahres
Sechsten, Bernd und Christoph Matthes.
Die
Platzierungen
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1 |
Mondry, Frank |
Ott |
Mondry,
Lars |
Riss |
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2 |
Matthes,
Bernd |
BSG Feuer |
Christoph,
Matthes |
AFC |
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3 |
Wenzel, Detlef |
VGFw |
Wenzel, Scott |
HNF |
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4 |
Osterkamp, Jens |
VGFw |
Köther,
Jan-Philipp |
VGFw |
|
5 |
Schöler, Kai |
VGFw |
Schöler, Sven |
VGFw |
|
6 |
Fock, Jens |
TURA |
Fock,
Sören |
TURA |
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7 |
Meyn,
Thomas |
ETV |
Meyn, Börge |
ETV |
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8 |
Zander - Schmidt,
Dietrich |
Ott |
Schmidt, Tim |
VGE |
|
9 |
Boltze,
Andreas |
SCRansbach-B |
Dobert, Kim |
VGFw |
|
10 |
Overlander, Stephan |
FSVH |
Overlander, Philip |
TSV
Winsen |
| Deutschland - Smash-News |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Beim
A-Cup der NVV-Beachserie in
Wolfsburg-Fallersleben siegte Christian Bartram vom Oststeinbeker SV zusammen
mit dem NVV-Ranglistenersten Jan-Erik Gatzke (TuS Vahrenwald)
im Finale gegen Pritsche/Sigmund glatt in zwei Sätzen.
Bartram
war kurzfristig für Gatzkes regulären Partner Thorsten Schön (FC Schüttorf
09) eingesprungen,
da dieser sich verletzt hatte.
| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Montag. 16. Juni 2003 |
DVV-Männer
zu schwach für Weltmeister Brasilien
Berlin
- Wunder dauern auch im Volleyball etwas länger. Die deutschen Männer haben
auch das zweite Heimspiel gegen Weltmeister Brasilien verloren und müssen
weiter auf ihren zweiten Sieg in der Weltliga warten. Dem 2:3 folgte folgte in
diesem mit 15 Millionen Dollar Preisgeld dotierten Turnier in der Berliner
Max-Schmeling- Halle vor 3266 Zuschauern nach 73 Minuten ein klares 0:3 (21:25,
19:25, 20:25).
Die
Zwischenbilanz mit einem Sieg und sieben Niederlagen für das Team von
Bundestrainer Stelian Moculescu ist ernüchternd, entspricht aber dem Kräfteverhältnis
der beteiligten Teams. Brasilien verteidigte mit dem siebten Sieg die Gruppenführung.
Nachdem
die DVV-Männer am Vortag kurz vor einer Sensation standen und erst im Tiebreak
nach 112 Minuten verloren, gingen sie sehr motiviert in den Zweitvergleich. An
die Leistung vom Vortag konnte aber nicht angeknüpft werden. Der Berliner Marco
Liefke, der am Tag zuvor nach seiner Einwechslung gefallen konnte, spielte
diesmal von Beginn an und sorgte zusammen mit Björn Andrae sowie Kapitän
Wolfgang Kuck für Angriffdruck. So konnte im ersten Satz zusammen mit drei
Assen ein Vier-Punkte-Rückstand in eine 18:16-Führung umgemünzt werden, nach
dem 21:21 machte aber der Gast die wichtigen Punkte.
Der
Satzverlust führte im zweiten Durchgang zu einem Bruch im deutschen Spiel und
mit 10:15 zu einem Fünf-Punkte-Rückstand, den der Gast routiniert nutzte. Im
dritten Satz ging ein 9:4-Vorsprung schnell wieder verloren, weil es plötzlich
Missverständnisse gab und Brasilien einen wirkungsvollen Block stellte. Der
Gast sammelte sechs Punkte hintereinander zur eigenen 10:9-Führung und brachte
sich wieder auf die Gewinnerstraße. Als die Gastgeber einen Fünf-Punkte- Rückstand
noch einmal auf 19:20 verkürzen konnten, keimte noch einmal Hoffnung auf eine
ähnliche Entwicklung wie am Vortag auf, als ebenfalls die Durchgänge drei und
vier gewonnen werden konnten.
Bundestrainer
Stelian Moculescu, für den der Weltmeister den «modernsten und schnellsten
Volleyball» spielt, ärgerte vor allem die verpassten Siegmöglichkeit im
ersten Vergleich. «Wir haben wie gegen Italien eine große Chance vergeben, mit
einem Sieg das Prestige aufzubessern und auf unsere Sportart aufmerksam zu
machen», sagte er und monierte, dass sich seine Mannschaft oft selbst im Weg
steht: «Statt mit einfachen Aktionen den Erfolg zu suchen, wird das Falsche
gemacht und der komplizierte Weg gewählt.» Das war oftmals auch im zweiten
Spiel der Fall.
Trotzdem
bescheinigt der Coach seinem Team, grundsätzlich nicht schlecht gespielt zu
haben. «Wir sind auf gutem Weg, physisch in einer guten Verfassung, müssen
aber unser Potenzial noch stärker ausschöpfen und konstanter werden», fordert
er. «Wir wollen vor Portugal landen», hält Moculescu an seinem Ziel fest.
Dazu muss am kommenden Wochenende in Leipzig gegen den WM-Achten gewonnen
werden.
Kapitän
Wolfgang Kuck sah in Konzentrationsschwächen und fehlender Konstanz die
Ursachen für die Niederlagen: «Wir haben es nicht geschafft, das hohe Niveau
zu halten, dafür sind wir bestraft worden.» Trotzdem sieht er die Mannschaft
auf dem richtigen Weg: «Für die EM im September im eigenen Land gibt es keine
bessere Vorbereitung als die Weltliga und die Spiele gegen Gegner wie Brasilien,
Italien und Portugal. Die Brasilien-Partien haben gezeigt, woran wir noch
arbeiten müssen. Unserer Stärken beim Aufschlag und im Block müssen wir noch
besser ausspielen.»
| Deutschland - Tagesspiegel |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Die schwachen deutschen Volleyballer werden von Weltmeister Brasilien im zweiten Spiel 3:0 abgefertigt
Berlin (dpa). Diesmal ging alles viel schneller am Tag zuvor: Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft verlor auch ihr zweites Länderspiel in der Weltliga. Aber nicht 2:3 wie noch am Samstag, sondern kurtz und schmerzhaft 0:3 (21:25, 19:25, 20:25) nach gerade mal 73 Minuten. Am Samstag hatte die Partie 121 Minuten gedauert. Die Zwischenbilanz mit einem Sieg und sieben Niederlagen für das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu ist ernüchterend, entspricht aber dem Kräfteverhältnis der beteiligten Teams. Brasilien verteidigte mit dem siebten Sieg die Gruppenführung.
Der Berliner Marco Liefke spielte gestern vor rund 3200 Zuschauern in der Schmeling-Halle von Beginn an und sorgte zusammen mit Björn Andrae sowie Kapitän Wolfgang Kuck für Angriffdruck. So konnte im ersten Satz zusammen mit drei Assen ein Vier-Punkte-Rückstand in eine 18:16-Führung umgewandelt werden, nach dem 21:21 aber sorgte Brasilien für die Punkte.
Der Satzverlust führte im zweiten Durchgang zu einem Bruch im deutschen Spiel. Der Gastgeber lag 10:15 zurück, und Brasilien hatte keine Mühe, dn Durchgang zu gewinnen. Im dritten Satz vergab Deutschland einen 9:4-Vorsprung sehr schnell aufgrund von Missverständnissen. Zudem arbeitete Brasilien sehr gut im Block. Der Weltmeister machte sechs Punkte in Folge und ging 10:9 in Führung. Als die Gastgeber einen Fünf-Punkte-Rückstand noch einmal auf 19:20 verkürzen konnten, hatten Deutschlands Spieler und ihre Anhänger nochmal Hoffnung. Allerdings vergeblich.
Bundestrainer
Moculescu ärgerte sich vor allem über die vergebene Siegchance im ersten
Spiel. „Wir brauchen noch mehr Geduld als wir gedacht haben“, sagte er.
Kapitän Wolfgang Kuck sah in Konzentrationsschwächen und fehlender Konstanz
die Ursachen für die Niederlagen: „Wir haben es nicht geschafft, das hohe
Niveau zu halten, dafür sind wir bestraft worden.“ Trotzdem sieht er die
Mannschaft auf dem richtigen Weg: „Für die Europameisterschaft im September
im eigenen Land gibt es keine bessere Vorbereitung als die Weltliga und die
Spiele gegen Gegner wie Brasilien, Italien und Portugal. Die Brasilien-Partien
haben gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen. Unserer Stärken beim Aufschlag
und im Block müssen wir noch besser ausspielen.“
| Deutschland - Gifhorner Rundschau |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Plan für 2004: Top-Ten-Turnier im Allerpark
Die
fünfte Auflage ist gerade erst beendet, da wirft die sechste bereits ihre
Schatten voraus: Nicht nur, dass das Beachvolleyball-Turnier im nächsten Jahr
auf dem Gelände der Landesgartenschau im Allerpark stattfinden soll – die
Stadtverwaltung und der TV Jahn Wolfsburg überlegen, ein Top-Ten-Turnier auf
die Beine zu stellen!
Niedersachsens
Top-Spieler
Die
besten zehn Männer-Teams des Niedersächsischen-Volleyball-Verbands (NVV) würden
dann ihre Visitenkarte in der Volkswagenstadt abgeben. Außerdem ist geplant,
wieder ein Frauen-Turnier der Kategorie B auszurichten. "Schau’n wir
mal", meinte Organisator Klemens Schäfer vom TV Jahn viel sagend. Wenn es
dazu komme, müsse die Veranstaltung im November angemeldet werden. Der genaue
Termine müsse außerdem Anfang Januar feststehen.
Die
Rahmenbedingungen sind bei einem Top-Ten-Turnier allerdings ganz andere. Michael
Schultrich vom Organisationsteam erklärte: "Das Preisgeld liegt zwischen
2500 und 5000 Euro. Zwei Spielfelder plus ein Aufwärmfeld sollten vorhanden
sein. Besser wären drei Spielfelder."
Fortsetzung
auf jeden Fall
Schäfer
und Petra Fischer von der Sportverwaltung zogen jedenfalls nach der jüngsten
Turnier-Auflage ein positives Fazit. "Wir sind ein eingespieltes Team. Die
Zusammenarbeit mit der Sportverwaltung funktioniert super", lobte Schäfer,
der für den sportlichen Teil verantwortlich zeichnet. Um die Rahmenbedingungen
kümmert sich Fischer. Die kündigte an, dass es auf jeden Fall im nächsten
Jahr eine Fortsetzung geben wird. Die Frage ist: In welcher Größenordnung?
cb
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Nur das Meeresrauschen fehlte ein bisschen
Dieckmann/Reckermann
entschieden das Essener Masters 2003 für sich. Humänner Kaiser/Kern auf Platz
neun.
Warum
in die Ferne schweifen, wenn man alles so nah vor der eigenen Haustür hat?
Essen, Kennedyplatz - kein Wölkchen trübte den tiefblauen Himmel, Tonnen von
feinstem Sand verwandelten die Essener Innenstadt in ein Strandparadies, einzig
das Wellenrauschen fehlte dann doch ein bisschen.
Andreas
Kaiser stieg zum wiederholten Male vom tiefen Untergrund hoch in die Lüfte, als
hätte er ein Trampolin unter den Füßen. Und wenn sein Block dann doch einmal
zu schlüpfrig war, dann ist da ja immer noch Stefan Kern, der die 64
Quadratmeter abdeckt, als wäre es ein Bierdeckel. Doch da muss man sich schon
einmal in den Sand schmeißen - Beachvolleyball, ein faszinierender Sport, aber
auch verdammt anstrengend.
Am
Wochenende war es wieder soweit. Das Masters - im Pott vor 30 000 Zuschauern.
Nein - Gras gefressen wurde hier nicht gerade, aber ob Sand die wesentlich
bessere Alternative ist, sei mal dahingestellt. Kern/Kaiser jedenfalls sahen
nach ihrem hauchdünnen Erfolg in der ersten Verliererrunde gegen Sergeev/Zimmermann
so aus, als hätten sie Sand als Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch
verschlungen. Noch einmal vor ihrem Heimpublikum spielen, das wollten die Humänner.
Denn ihr Auftaktmatch gegen Klemperer/Rademacher war zum Abgewöhnen, da lief es
doch gerade wesentlich besser.
Spitzenteams
kommen nicht aus Essen
"Ist
schon lustig, Volleyball zu spielen, wo man sonst einkaufen geht. Das wollten
wir noch ein bisschen auskosten." Stefan Kern blinzelte vergnügt in die
Sonne. "Mal sehen, was noch so drin ist."
Es
war nicht mehr viel. Das Aus kam bereits in der nächsten Runde gegen Hikel/Polte.
17:21, 13:21 - Neunter. Mehr ist einfach nicht drin derzeit. "Die
Spitzenteams der Tour trainieren unter ganz anderen Bedingungen. Da wachsen für
uns die Bäume nun mal nicht in den Himmel", sind Andreas Kaiser und Stefan
Kern noch nicht einmal unzufrieden.
Die
Spitzenteams - das sind zum Beispiel Markus Dieckmann und Jonas Reckermann
(Moers), die das Essener Masters für sich entschieden. Das sind auch David
Klemperer und Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen), die sich im Finale jedoch
den topgesetzten Dieckmann/Reckermann geschlagen geben mussten (22:24, 16:21).
Spitzenteams
kommen auch bei den Damen nicht aus Essen. Joanna Domagala und Stefanie Hüttermann
scheiterten bereits in der Qualifikation - die beiden, 17 Jahre alten Mädels
vom Regionalligisten VC Borbeck haben ihre Zukunft halt noch vor sich.
Für
Katharina Horn, mit Partnerin Gorenc (Münster) per Wildcard ins Hauptfeld befördert,
war nach zwei glatten Niederlagen in Haupt- und Verliererrunde Feierabend. Dafür
blieb Zeit, das Strandwetter auf dem Kennedyplatz zu genießen. Wie gesagt: Nur
das Meeresrauschen fehlte. . .
Achim
Faust
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Weltmeister
Brasilien spielt weltmeisterlich
DVV-Auswahl
unterliegt im zweiten Spiel mit 3:0!
Weltmeister Brasilien hat sich einen Tag nach dem hart umkämpften 5-Satz-Sieg gegen Deutschland mit einer eindrucksvollen Vorstellung zurück gemeldet. In Berlin gewannen die Spieler von Trainer Bernardo Rezende das zweite Spiel gegen den Gastgeber deutlich mit 3-0 (25-21, 25-19, 25-20). Brasilien hat nun eine Matchbilanz von 7:1-Siegen, Deutschland von 1:7.
Beide Teams begannen mit der gleichen Startaufstellung wie am Vortag – mit einer Ausnahme: Deutschlands Trainer Stelian Moculescu setzte nach dem gestrigen Gala-Auftritt von Marco Liefke nun von Beginn an auf den Berliner. Zwei Aufschlag-Winner von Henrique brachten Brasilien mit 12:8 erstmals deutlich in Front, aber Deutschland konterte mit Assen von Liefke, Ralph Bergmann und Frank Dehne zum 16:17. Die Führung wechselte nun hin und her, ehe sich der Champion mit vier guten Aktionen in Folge den Auftaktsatz sicherte.
Trotz des Satzgewinns wechselte Bernardo Rezende Dante aus und brachte den Olympiasieger von 1992, Giovane. Dem Spielfluss des Weltmeisters tat dies natürlich keinen Abbruch, im Gegenteil: Brasilien machte dort weiter, wo es am Ende des ersten Satzes aufgehört hatte. Druckvolle Aufschläge von Henrique, variables Zuspiel von Mauricio und gute Blockaktionen der gesamten Mannschaften brachten eine beruhigende 16:11-Führung. Beim Stande von 12:17 führte Moculescu einen Doppelwechsel durch: Für Liefke und Dehne kamen Ilja Wiederschein und Christian Pampel. Pampel hatte gleich drei gute Aktionen in Folge, den Satzgewinn ließ sich Brasilien jedoch nicht mehr nehmen.
Doch Deutschland zeigte wie tags zuvor, dass die Mannschaft ein Kämpferherz hat. Mit 9:5 erwischte der Gastgeber einen glänzenden Start, doch Brasilien konterte mit 5 Punkten in Serie. Von diesem Rückschlag erholte sich die deutsche Mannschaft nicht mehr, sodass Brasilien letztlich zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg kam.
Punktbeste
Spieler waren heute
Brasilien: Giba 12 Punkte, Andrè 10, Anderson 7
Deutschland: Pampel 10, Kuck 8, Liefke 7
Stimmen Pressekonferenz
Marco
Liefke (Deutschland)
„Wir hatten heute kaum eine Chance zu gewinnen, da die Brasilianer heute
wesentlich besser gespielt haben als gestern. Wir haben zwar gut ins Spiel
hereingefunden, sind dann dem Spielverlauf immer hinterher gelaufen. Der
Weltmeister hat heute wie ein Weltmeister gespielt!“
Stelian
Moculescu (Trainer Deutschland)
„Wir haben heute phasenweise sehr guten Volleyball der Brasilianer
gesehen. Wir haben heute phasenweise so gut gespielt wie gestern, die
Brasilianer viel besser. Deshalb war das heute einfach nicht genug. Unsere
Annahe war heute nicht so stark. Und wenn wir einen sicheren Vorsprung haben, dürfen
wir diesen nicht so leichtfertig verspielen.
Bernardo
Rezende (Trainer Brasilien)
„Heute haben wir besser aufgeschlagen, und als die Deutschen in Führung
gingen, waren unsere Spielerwechsel erfolgreich. Wir haben die Möglichkeit
auszuwechseln, weil wir 10 bis 11 Spieler haben, die fast gleich stark sind, das
ist unser Vorteil gegenüber anderen Mannschaften.“
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 16. Juni 2003 |
"Emlichheim ist voll auf der Höhe"
Gemeinde zeichnet Aktive aus – Volleyballer dominieren
"Emlichheim
ist voll auf der Höhe", meinte Reinhard Schmidt in seiner Laudatio zu
Ehren der 73 Sportlerinnen und Sportler, die im vergangenen Jahr überragende
sportliche Leistungen erbracht hatten. Sie wurden dafür von der Gemeinde
Emlichheim ausgezeichnet.
Emlichheim/jv – Die Ehrungen der Sportler aus den Bereichen Volleyball, Vogelzucht und Radsport nahmen Bürgermeister Friedrich Harland und Gemeindedirektor Herbert Eggengoor vor. Harland wies darauf hin, dass in Emlichheim ein breites Betätigungsfeld im Sport geschaffen worden sei. Der Sport sei auch hier ein nicht mehr "weg zu denkender Standortfaktor in einer auf Freizeitorientierung ausgerichteten Gesellschaft". Die Vielzahl der Ehrungen in Emlichheim zeige, dass es sich lohne, mit Zielstrebigkeit und Ehrgeiz um sportliche Erfolge und Anerkennung zu kämpfen. Spitzensport und Leistungssport seien wichtige Voraussetzungen dafür, dass auch nach außen Interesse an den unterschiedlichen Sportarten geweckt werde und erhalten bleibe. Dabei gebe es aber ohne den Breitensport letztlich keine Chance für den Spitzensport, würden doch die Talente aus der großen Schar der aktiven Schüler- und Jugendmannschaften in den Sportvereinen hervorgebracht.
Gerade der Jugendarbeit im Sport komme, so Harland, eine besondere Rolle zu, nehme sie doch der Gesellschaft wichtige Aufgaben ab. Ein großes Dankeschön gelte deshalb den vielen ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen, durch deren Arbeit und Einsatz erst die Erfolge der aktiven Sportlerinnen und Sportler ermöglicht würden.
73 Sportlerinnen und Sportler sowie Trainer und Betreuer zeichnete die Gemeinde Emlichheim aus, allein 62 davon gehören der Volleyballabteilung des SC Union Emlichheim an. "Jedes Jahr wieder erzielt die weibliche Volleyballjugend die größten Erfolge", meinte Reinhard Schmidt vom SCU, der den Ehrungsabend moderierte. Er betonte, dass der Verein auch im Jahre 2002 in allen Altersklassen der weiblichen Jugend mit einer Mannschaft bei den deutschen Meisterschaften vertreten gewesen sei. Außerdem wurden mehrere Spielerinnen in Auswahlmannschaften des Niedersächsischen Volleyballverbandes berufen. Besonders auf sich aufmerksam machten Anika Brinkmann und Katharina Gärtner. Aufgrund ihrer konstant überragenden Leistungen erhielten sie Einladungen in die Bundesauswahl ihrer Altersgruppe.
Jedes Jahr sind auch die Mitglieder des Vogelschutz- und Vogelzuchtvereins Emlichheim bei deutschen Meisterschaften und auf internationaler Ebene erfolgreich. Gleich vier nationale Titel heimste Johann Lichtendonk mit seinen Positurkanarien ein. Außerdem belegte er einen dritten Platz bei derWeltmeisterschaft in Amiens in Frankreich.
Ebenso
gehören seit Jahren die jungen Radfahrer des MSC Emlichheim zur nationalen
Spitze und errangen mit Martin Wenske und Lydia Wesselink wieder zwei
Nachwuchsfahrer gute Plätze beim Bundesturnier.
Reinhard Schmidt würdigte in seiner Laudatio die Leistungen jeder Sportlerin
und jedes Sportlers und fand es "erstaunlich, was eine kleine Gemeinde wie
Emlichheim an sportlichen Erfolgen hervorbringt". Dabei vergaß er auch
nicht die Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen hervorzuheben, die die
eigentliche Grundlage für die Erfolge bildeten. In seinen abschließenden Dank
bezog Schmidt ebenso die Gemeinde und Samtgemeinde für die Bereitstellung der
vielen hervorragenden Sportanlagen mit ein. Und "ohne das große Engagement
der örtlichen Wirtschaft wäre vieles in Emlichheim nicht möglich
gewesen" und "Emlichheim nicht voll auf der Höhe".
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Konzentriert,
druckvoll und ohne Furcht
Judith
Deister wird Neunte beim Turnier der Beacher auf Rhodos.
Hildesheim
(cko). Es war das Wochenende von Judith Deister aus Borsum und ihrer Partnerin
Helke Claasen (Dachau). Bis ins Achtelfinale des Weltranglistenturniers auf
Rhodos konnte sich das Beachvolleyball-Duo spielen und wurde am Ende Neunter. Es
war damit bestes deutsches Team und sorgte zugleich für die ganz große Überraschung.
Am
Dienstag war das Duo Deister/Claasen noch eine recht unbekannte Grösse im
internationalen Beachvolleyball-Geschäft. Als Nummer 49 der Weltrangliste waren
es auf der griechischen Mittelmeerinsel Rhodos in die neue Worldseries-Saison
gestartet. Die beiden mussten durch die Mühlen der Qualifikation, schafften den
Sprung ins Hauptfeld und landeten dort zwei ganz große Coups.
In
der Gruppe E des internationalen Poolsystems wurden ihnen ausgerechnet die
beiden anderen Nationalteams Pohl/Rau (Hamburg) und Ahmann/Vollmer
(Fellbach/Rottenburg) zugelost. Während sie im nationalen Beachzirkus in diesem
Jahr noch nicht einmal einen Satz gegen diese beiden Paarungen gewinnen konnten,
zeigten sie sich auf Rhodos von einer ganz neuen Seite. Konzentriert, druckvoll
und vor allem ohne Furcht gingen sie an die Aufgaben heran.
Zunächst
bezwangen sie die amtierenden deutschen Meisterinnen Steffi Pohl und Okka Rau
klar in zwei Sätzen (21.16, 21:19). Wenig später ging es gegen Andrea Ahmann
und Jana Vollmer, die ebenfalls favorisiert in diese Partie gegangen waren und
auch den ersten Satz mit 21:14 überlegen für sich entschieden. Doch Judith
Deister und Helke Claasen blieben dran, holten sich mit 21:18 Durchgang zwei und
blieben auch beim 17:15 im entscheidenden dritten Satz auf der Gewinnerstraße.
Zwar
stand das letzte Gruppenspiel gegen die Brasilianerinnen Ana Paula und Sandra
Pires noch aus, doch Judith Deister und Helke Claasen standen als Gruppenzweite
und damit auch als Aufsteiger ins Achtelfinale fest. "Das hat uns selbst
ein wenig überrascht", sagte Judith Deister, die ihren Coach Guido Krause
(Leverkusen) über alle Maße lobte: "Eine derart perfekte Vorbereitung
habe ich noch nie erlebt."
Gegen
das Weltklasseteam aus Brasilien mussten sich Judith Deister und Helke Claasen
dann aber klar in zwei Sätzen geschlagen geben.
Im
anschließenden Achtelfinale hatte das deutsche Duo gegen die chinesische Nummer
eins Wang Ji dennoch eine gute Chance. "Diesmal haben wir unsere Chancen
aber nicht mehr so gut genutzt", sagte Judith Deister nach dem 18:21 und
19:21. "Trotzdem sind wir mehr als zufrieden", strahlte die 28 Jahre
alte Borsumerin. In der neuen Weltrangliste werden die erfolgreichen Beach-Damen
in die Top-30 aufsteigen.
"Es
läuft ganz prima und wir hätten nichts dagegen, wenn es auch so weitergehen würde",
sagte Judith Deister.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Rademacher
und Klemperer jubeln gegen Weltklasse
Hildesheim
(cko). David Klemperer aus Hildesheim und Niklas Rademacher (Giesen) haben beim
Beachvolleyball-Masters in Essen für die ganz große Überraschung gesorgt. Das
Nationalteam spielte auf dem Essener Kennedyplatz groß auf, zog ohne
Vorrundenniederlage ins Finale ein und musste sich erst hier den amtierenden
Europameistern Dieckmann/Reckermann mit 22:24 und 16:21 geschlagen geben.
Für
den ganz großen Knüller freilich sorgte das Duo im Halbfinale, als es gegen
das schweizer Weltklasse-Team Laciga/Laciga mit 21:16 und 21:18 gewann.
Niklas
Rademacher war anschließend restlos glücklich: "Es ist für uns nahezu
perfekt gelaufen."
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 16. Juni 2003 |
Rhodos/Essen - Mit drei Niederlagen in den Vorrundenspielen - und damit Platz 25 - endete der erste internationale Auftritt der deutschen Meisterinnen Okka Rau/Stephanie Pohl (TVF Phoenix Hamburg) in dieser Saison. Beim Weltserien-Turnier auf Rhodos unterlagen die Weltranglisten-Zehnten dabei auch ihren nationalen Konkurrentinnen Heike Claasen/Judith Deister (Dachau/Leverkusen), die erst im Achtelfinale scheiterten, mit 0:2 und Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) mit 1:2.
Der Grund: Nach ihrer Hornhautverletzung im rechten Auge hat Pohl weiterhin Sehprobleme, weil die angefertigte Sportbrille sie bisher mehr behindert, als dass sie ihr hilft.
In Essen gewannen die
Europameister Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) und Susanne Lahme/Danja
Müsch (Köln/Vellmar) das dritte Vodafone-Masters.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel