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| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Hamburg
- Der
TVF Phoenix, Dritter der Volleyball-Bundesliga der Frauen, hat nicht für den
CEV-Europapokal gemeldet. Grund: Die Kosten von 10 000 Euro gibt der auf 210 000
Euro reduzierte Saisonetat nicht her. Ähnlich entschieden die Frauen-Teams aus
Schwerin (4.), Dresden (5.) und Vilsbiburg (6.). Neben Vizemeister Münster
nimmt jetzt der Tabellensiebte Leverkusen am CEV-Pokal teil, Frauen-Meister Ulm
startet trotz auf 290 000 Euro halbierten Budgets im Top-Team-Cup.
rg
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Harburg
(nik). Der FC St.
Pauli? Nicht zuletzt dank der Stadt offensichtlich gerettet. Der HSV? Darf vom
Senat mit einem Zuschuss bei der Nachrüstung der AOL-Arena im Hinblick auf die
WM 2006 rechnen. Die Stadt Hamburg hat sich - nach der gescheiterten nationalen
Olympia-Bewerbung - einen Ruf als Retter und Unterstützer der Sport-Klubs
geschaffen. Nur die Volleyballerinnen des TVF Phoenix Hamburg gehen dabei
anscheinend leer aus.
Noch gibt Manager Horst Lüders die Hoffnung auf Unterstützung nicht auf. Doch auch er muss zugeben, dass "es nervt", die Hilfestellung des Senats für andere Klubs fast täglich in den Zeitungen zu lesen. Weiterhin fehlt dem Bundesligisten ein Hauptgeldgeber, der den TVF unterstützt. Zurzeit - ohne Hauptsponsor - stehen Lüders und Co. rund 180.000 Euro für die kommende Saison zur Verfügung. Zu wenig, um gehobenen Ansprüchen zu genügen.
Der TVF
wird auch in der kommenden Saison in der Ersten Liga spielen, so viel scheint
festzustehen. Doch mit welchem Personal und somit mit welchen Aussichten,
darüber kann Lüders zurzeit keine Auskünfte geben. "Es kann nicht sein,
dass Hamburg uns hängen lässt", sagt Lüders. "Ole von Beust und die
ehemalige Olympia GmbH hatten Hilfe zugesagt. Aber es ist bis jetzt nichts
gekommen, wir kriegen ja nicht einmal eine Absage." Und so sind dem
TVF-Manager die Hände gebunden. Anca Popescu, Zdena Loksova, Jana Vavrova -
hinter allen stehen für die kommende Saison Fragezeichen. "Das ist
traurig, ein unbefriedigender Zustand."
| Deutschland - Renault Beach Cup-News |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Renault
Beach Cup: Baggern auf C5
Vom 20. – 22. Juni
wird in der Mannheimer City gebaggert, gepritscht und geschmettert. Die Stadt
in der Kurpfalz ist zum ersten Mal Gastgeber für den Renault Beach Cup 2003.
Das ganze Wochenende kämpft die deutsche Beach-Volleyball Elite
auf dem Toulonplatz in C5 um wertvolle Ranglistenpunkte und
Preisgelder.
Der Mannheimer
Stadtplan erinnert an das Spiel „Schiffe versenken“. Die Innenstadt ist in
Planquadrate eingeteilt und so steigt der Renault Beach Cup auf C5. Statt
Schiffen werden von Freitag bis Sonntag auf dem Toulonplatz harte
Schmetterbälle im Sand versenkt. Nur ein paar Meter entfernt von den 3
Beach-Volleyball Courts büffeln im Planquadrat A5 normalerweise die
Studenten in der Mannheimer Universität. An diesem Wochenende aber lautet
das Motto: Baggern statt studieren. Wer lässt sich schon freiwillig die
spannenden Duelle der Beach-Volleyballer bei lässigen Strandbeats und
ausgelassener Partystimmung entgehen. Also raus aus dem Hörsaal und rein ins
Vergnügen!
Wie bei den bereits
ausgetragenen Stadtturnieren in München und Leipzig wird auch in Mannheim
wieder eine unvergleichliche Atmosphäre herrschen: Strandfeeling pur
mitten in der City! 16 Frauen- und 16 Männerteams
gehen bei der offiziellen Ranglistenturnierserie
des Deutschen Volleyball-Verbandes im Hauptfeld an den Start. Man darf
gespannt sein, welche Teams am Sonntag als Premieren-Sieger vom
Mannheimer Publikum bejubelt werden.
| Deutschland - Neues Deutschland |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Weltliga für Deutsche bestenfalls EM-Test
Eigentlich ist gar nichts Überraschendes passiert. Die deutschen Volleyballer haben in der Weltliga gegen den Weltmeister Brasilien, auch wenn der am Wochenende in Berlin nicht in allerstärkster Besetzung antrat, beide Heimspiele verloren. Damit steht die DVV-Auswahl nach acht Spielen in der Vorrundengruppe B weiterhin mit nur einem Sieg (3:2 gegen Gastgeber Portugal) da und ist hinter Brasilien und dem mehrfachen Weltmeister Italien als Tabellendritter völlig chancenlos, die lukrative Finalrunde der letzten Acht zu erreichen.
Die Partien gegen Brasilien in der Berliner Max-Schmeling- Halle waren von unterschiedlicher Qualität, wie die Satzstände beim 2:3 (18:25, 23:25, 25:22, 25:21, 9:15) am Sonnabend und beim 0:3 (21:15), 19:25), 20:25) am Sonntag verdeutlichen. Dennoch war es ein Klassenunterschied, den auch Bundestrainer Stelian Moculescu ohne Umschweife anerkannte. »Unser Problem ist«, sagt der Coach, der auch den mehrfachen deutschen Meister VfB Friedrichshafen trainiert, »dass wir nicht zu einer konstanten Leistung finden. Am Sonnabend hatten wir Probleme mit dem Zuspiel, am Sonntag war die Annahme schlechter, auch die Außenpositionen waren nicht so stark wie am Vortag. Im taktischen Bereich haben wir dazugelernt, aber im technischen Bereich sind wir noch nicht so weit.«
Elf Wochen vor der EM im eigenen Land (5. bis 14. September in Karlsruhe, Leipzig und Berlin) predigt der 53-Jährige daher immer wieder: »Wir brauchen Geduld, bei uns dauert alles eben etwas länger. Aber wir brauchen diese Spiele gegen die Weltbesten, um uns zu verbessern. Es ist die beste Vorbereitung auf die EM.« So gesehen sind die beiden Heimspiele am kommenden Wochenende in Leipzig gegen Portugal von großer Wichtigkeit. »Wir wollen gewinnen«, sagt Moculescu und verstärkt seinen Anspruch noch: »Wir müssen gewinnen.«
Sportlich ist die Weltliga für die deutschen Männer trotz der Niederlagenserie auf dem langen Weg nach vorn unverzichtbar. »Ohne Weltliga kommt man nicht in die Topkategorie des Weltvolleyballs«, sagt Moculescu und forderte vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) nach dem Ausstieg 1995 wieder die Rückkehr. So sind die DVV-Männer seit 2001 wieder dabei. Obwohl sportlich chancenlos – 2001 in 12 Spielen sieglos (16. Platz), 2002 in 12 Spielen 4 Siege (9.) – wagt der DVV den finanziellen Spagat. Denn zu verdienen ist für ihn bei der Weltliga, für die der Weltverband FIVB eine Gesamtprämie in Höhe von 15 Millionen Dollar ausgelobt hat, so gut wie nichts. Im Gegenteil. Der DVV zahlt kräftig drauf. Denn erst die Finalrunde rentiert sich.
DVV-Vizepräsident Götz Moser hielt sich bedeckt, als er nach der diesjährigen Startgebühr gefragt wurde. In den letzten Jahren lag sie bei 150000 Dollar. »Die einzelnen Länder zahlen unterschiedliche Beträge«, sagt Moser. Von 100000 Dollar »Eintrittsgeld« in diesem Jahr wird gesprochen. Für einen Verband wie den DVV, der knapp bei Kasse ist, also ein gewaltiger finanzieller Kraftakt. »Wir sind auf die Unterstützung der deutschen Spielorte angewiesen«, fügt Moser hinzu und spricht von großzügigen Ausfallbürgschaften der Städte München, Berlin und Leipzig, von günstigen Hallenmieten, vom Verkauf der Bandenwerbungen in den drei Spielorten für 5000 Euro pro Bande. »So wird wenigstens ein Teil des hohen Finanzaufwandes des DVV abgetragen.«
Die Spieler bekommen übrigens 200 Dollar pro Mann Antrittsgage vom Weltverband. In den beiden Jahren zuvor spendeten sie das Geld dem DVV, um die Unkosten reduzieren zu helfen und um ihren Willen zu unterstreichen: Wir wollen in der Weltliga spielen. Diesmal behalten die Spieler ihren kleinen Obolus. Außer Spesen also nichts gewesen? Die EM im Herbst wird eine Antwort darauf geben müssen.
Weltliga,
Gruppe B: Deutschland-Brasilien 2:3 und 0:3, Portugal-Italien 0:3 und 0:3. Stand
nach acht Spielen: 1. Brasilien 23:7 Sätze/14:2 Punkte, 2. Italien 22:7/14:2,
3. Deutschland 9:23/2:14, 4. Portugal 5:22/2:14.
21. und 22. Juni in Leipzig: Deutschland- Portugal. 27. und 29. Juni:
Italien-Deutschland.
Jürgen Holz
| Norddeutschland - Gifhorner Rundschau |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
"Endlich was los in Salzgitter-Bad"
Pritschen,
baggern und schmettern: Jugendliche sind begeistert vom Altstadt-Beach-Cup
SALZGITTER-BAD.
Pritschen, baggern und schmettern. Auch die Jugend war dieses Wochenende beim
Altstadt-Beach-Cup in Salzgitter-Bad vertreten. Am Freitag kämpften Schüler um
den Sieg für ihre Schulen. Und auch von der Tribüne aus fieberten die jungen
Leute begeistert mit und feuerte ihre Favoriten der Profimannschaften lautstark
an. Salzig war dabei.
"Endlich
ist mal was los hier in Salzgitter", freut sich Johannes Lowes (17).
Zurzeit hat er Besuch von seinem Austauschschüler aus den USA und somit gleich
eine Möglichkeit, mit ihm den Tag zu verbringen. "Im Moment ist die
Altstadt ein richtiger Anziehungspunkt, und es ist toll, dass man hier so viele
Gleichaltrige treffen kann", sagt er. Außerdem finde er es "echt
irre", dass so viel Sand mitten in einer Innenstadt aufgehäuft werden
kann.
Sein
Freund Jan Baden, der ebenfalls Besuch von einem Amerikaner hat, stimmt ihm da
zu: "Man bekommt hier ein richtiges Beachfeeling: Sonne, Strand, Musik,
Cocktails, und außerdem werden einem super Volleyballspiele geboten." Er
kriege vom Zugucken richtig Lust, mitzuspielen und auch um die Bälle zu kämpfen,
wie die Profis das tun. "Die Männer spielen echt auf dem höchsten Niveau,
und die Frauen sind ebenfalls gut", sagt der 17-jährige Schüler
begeistert.
"Ich
habe am Schulturnier teilgenommen", erzählt Eva Materne (15). Nur leider
sei keine Mannschaft aus ihrer Altersklasse dabei gewesen. "Und das war
schon etwas schade und ungerecht. Aber da wir in jedem Satz fünf Punkte
Vorsprung bekommen haben, war dann doch alles okay", findet sie. Auf jeden
Fall sei der Altstadt-Beach-Cup jedes Jahr wieder lustig, da in Salzgitter-Bad
ja sonst nichts los sei. Sie und ihre Freundin Lisa Kromer waren drei Tage in
der Altstadt, und sie fieberten bei den Spielen mit und halfen beim
Organisieren.
Romina
Hielscher (14) spielt im Verein Volleyball und schaut deswegen auch beim Beachen
zu. "Am Schulturnier konnte ich leider nicht teilnehmen, da wir Englisch
geschrieben haben", sagt sie.
"Hier
ist eine wirklich gute Stimmung", berichtet Julia Peter angetan. "Die
Spiele sind spannend, und ich freue mich schon wieder auf das nächste
Jahr."
Sarah Römsch
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Berliner entführten beide Beach-Pokale
Beachvolleyball-Cup:
Nordhäuser Starter landeten auf den Rängen zwei und drei.
Auch
beim vierten Beachvolleyball-Cup im Rahmen des traditionellen Nordhäuser
Rolandsfestes standen nach 90 Spielen an beiden Wettkampftagen keine Nordhäuser
auf dem obersten Siegertreppchen. Beide Trophäen treten diesmal die Reise in
die deutsche Bundeshauptstadt an.
Bei
den Damen setzten sich Eva Schmidt-Ott mit Partnerin Jana Köhler vom VfK Südwest
Berlin im Finale mit 2:0 (12; 17) gegen die mit 312 Punkten auf die Top-Position
gesetzten Markranstädter Silke Karl / Sabine Sagert durch. Im kleinen Finale um
den Bronzeplatz lieferten die auf Platz 13 gesetzten Damen aus Kiel, Rajka
Matthießen / Julia Höftmann ihren renommierten Kontrahentinnen Stucki /
Burchardt (VC 68 Berlin) trotz 0:2 (-11; -6) einen großen Kampf und avancierten
zur Überraschungsmannschaft des Damen-Turnieres.
Bei
den Herren erklommen mit Daniel Knopf und Lars Schneider immerhin zwei Nordhäuser
Urgesteine einen Platz auf dem Silber- und Bronzetreppchen. Im Herren-Finale
stand Knopf mit seinem neuen Partner Peer-Ole Mielenz nach dem ersten Durchgang
zumindest mit einem Bein schon auf dem obersten Treppchen. Als vor gut 200
begeisterten Zuschauern auf dem Sandplatz in der Kranichstrasse abgepfiffen
wurde, jubelten die auf Platz drei gesetzten Berliner Stanislav Bakumowski/ Jan
Küttner. Sie hatten mit deutlicher Tempoverschärfung beide Folgesätze und
damit das Finalmatch mit 2:1 (-19; 13; 10) gewonnen und die 204 Euro Preisgeld für
ihren ersten Turniersieg kassiert.
Auf
gleichem Niveau bewegte sich der Kampf um den Bronzeplatz. Hier zeigte das Nordhäuser
Volleyball-Urgestein Lars Schneider mit seinem litauischen Partner Haroldas
Cyvas (VV Leipzig) gegen die Dessau-Cottbusser Kombination mit Matthias Merten /
René Andörfer Beachvolleyball der Spannungsklasse "Super". Mit
Minimaldifferenz (19:21) mussten Lars und Haroldas den ersten Durchgang knapp
abgegen. Zum Satzausgleich (27:25) wehrten die zwei Zweimeterriesen sechs Matchbälle
der Kontrahenten ab und hielten auch im nachfolgendem Tiebreak (16:14) die
Spannung bis zum Abpfiff auf dem Siedepunkt. Das Preisgeld von 96 Euro war
redlich verdient.
Im
Klassefeld der 32 Damen und 48 Herren aus sieben Bundesländern, darunter 39
Lizenzspielerinnen und -spieler schlugen sich auch die weiteren Vertretungen mit
ehemaligen oder aktuellen Nordhäuser Aktiven recht ordentlich. Den größten
Leistungssprung vom 16. Setzplatz auf den 5. Rang schafften der 16-jährige
SVC-Youngster Stefan Uhmann mit seinem 19-jährigen Markranstädter Partner
Torsten Jaskolski. Dabei schalteten sie im Achtelfinale mit Lutz Mühlisch (VV
Leipzig) immerhin den Turniersieger des zweiten Rolandsfest-Turnieres vor zwei
Jahren mit 2:1 Sätzen aus. Für Metelski / Mikhailenkow, Rieger / Schrödter,
Bierwisch und Heimpold war jeweils in der Zwischenrunde des 19-stündigen Nordhäuser
Sandplatz-Spektakels Endstation.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Die
deutschen Volleyballer verlieren gegen Weltmeister Brasilien diesmal mit 0:3
Marco Liefke und Frank Dehne haben in ihrer Volleyball-Karriere schon viel gesehen. Liefke macht bald sein 200. Länderspiel, Dehne das 150. Sie sind deutscher Meister mit dem SC Charlottenburg und haben zahlreiche Europacup-Matches bestritten. Aber gestern waren beide trotzdem schwer beeindruckt vom Gegner.
Marco Liefke, der 28 Jahre alte und 2,06 m große Riese, geriet sogar richtig ins Schwärmen: "Mein Gott, das war wirklich großer Sport heute." Dehne musste erst einmal verarbeiten, was dort auf dem Parkett der Max-Schmeling-Halle geschehen war: "Was die teilweise für Bälle geholt haben, da kannst du nur staunen. Zum Schluss haben sie sich ja in einen richtigen Rausch gespielt." Die Worte der beiden erfahrenen Nationalspieler waren kein Starkreden des Gegners, um den eigenen Auftritt in ein besseres Licht zu rücken. Es war echte Anerkennung vor der Leistung des Weltmeisters Brasilien.
Mit 0:3 (21:25, 19:25, 20:25) unterlagen die Deutschen in der Weltliga und mussten sich trotzdem nichts vorwerfen. Denn während sie 24 Stunden vorher beim 2:3 die Chance zur Riesenüberraschung leichtfertig aus der Hand gaben, war gestern einfach nicht mehr drin. Deutschland spielte ähnlich gut wie am Sonnabend, der Gegner indes um Längen besser als am Vortag. Da half es auch nichts, dass die Gastgeber vor 3266 Zuschauern einen weitaus gelungeneren Start als am Vortag hinlegten - sie verloren den ersten Satz trotzdem. Sie führten im dritten Durchgang nach einer Aufschlagserie vom Friedrichshafener Christian Pampel 9:4 - sechs Punkte später stand es 9:10. Nein, gegen diese Südamerikaner war nichts zu holen, nicht einmal ein Satz.
"Obwohl wir wenig grobe Fehler gemacht haben, sind wir dem Spielgeschehen immer hinterher gelaufen", sagte Liefke und tröstete sich mit der Feststellung: "Wenn wir sie heute geschlagen hätten, wären wir Weltmeister. Sie haben gezeigt, warum sie Weltmeister sind." Den Klassenunterschied beim :3 erkannten alle im deutschen Team neidlos an, ärgerlicher war trotz des auf dem Papier freundlicheren Ergebnisses das 2:3. "Unser Problem ist, dass wir solche Spiele, die wir gewinnen könnten, nicht gewinnen", nennt Liefke den großen Knackpunkt hinsichtlich der Europameisterschaft in Deutschland im September.
Um daran zu arbeiten, sind die anstehenden Weltliga-Heimspiele gegen Portugal - bei denen Mittelblocker Stefan Hübner weiterhin verletzungsbedingt fehlen wird - am kommenden Wochenende in Leipzig von größerer Wichtigkeit als die Duelle gegen den Weltmeister, auch wenn es sportlich für beide um nichts mehr geht. "Wir wollen gewinnen", sagte Bundestrainer Stelian Moculescu und verdeutlicht seinen Anspruch: "Wir müssen gewinnen."
Den derzeitigen Leistungsstand gut elf Wochen vor dem ersten EM-Spiel in Karlsruhe gegen die Slowakei bezeichnet der Coach als "in Ordnung". Der Trainer des gestürzten Serienmeisters VfB Friedrichshafen macht aber immer noch genügend "Baustellen" (Moculescu) im Team aus, die ungünstigerweise immer wieder auf anderen Positionen auftauchen. Sonnabend war es das Zuspiel, gestern klappte ab dem zweiten Satz die Annahme immer schlechter. "Auch über die Außenposition sind wir noch nicht so stark", meint der Bundestrainer, der aber zuversichtlich nach vorne blickt: "Wir steigern uns kontinuierlich."
Die
Auswechslung von Liefke und Dehne zur Mitte der Partie, für die Pampel und Ilja
Wiederschein kamen, wollte er dann auch nicht als neuerliche Kritik am Zuspiel
verstanden wissen: "Frank hat zu Anfang sehr gut gespielt. Aber im zweiten
Satz hat er es immer wieder mit hohen Pässen auf Marco Liefke versucht. Da
musste ich einfach reagieren."
Sebastian
Schlichting
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Lahme
/ Müsch feiern Turniersieg ohne Satzverlust!
Zweiter
Titel der Saison für Dieckmann / Reckermann
Essen, 15. Juni 2003. Für Susanne Lahme und Danja Müsch (Italien/Vellmar) ging das Wochenende bei den Vodafone Masters Essen mit dem Turniersieg erfolgreich zu Ende. Auf ihrem Weg in das Finale hatten sie zu jeder Zeit die Spiele fest im Griff und gaben keinen einzigen Satz ab. So blieb es auch im Finale gegen das Überraschungsteam Johanna Reinink / Delia Schultrich (Münster/Waldenburg), das auf seinem Weg ins Endspiel zweimal die favorisierten Ines Pianka und Tonya Williams (beide Hamm) schlug. Nach 32 Minuten (21:16, 21:14) standen Lahme / Müsch ganz oben auf dem Siegerpodest und konnten ihren zweiten gemeinsamen Erfolg, nach St. Peter-Ording 2002, bei einem Vodafone Masters feiern.
Wesentlich umkämpfter verlief das kleine Finale der Damen. Am Ende setzten sich Pianka / Williams in drei Sätzen gegen Claudia Frank und Ulrike Schmidt (beide Münster) durch (18:21, 22:20, 15:7).
Zum dritten Mal in dieser Saison standen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (beide Moers) im Finale eines Vodafone Masters und in Essen reichte es zum zweiten Turniersieg. Im Finale besiegten sie David Klemperer / Niklas Rademacher (Hildesheim/ Giesen) in zwei Sätzen. Im ersten Satz mussten Dieckmann / Reckermann beim Stand von 15:20 fünf Satzbälle abwehren, bevor sie ihren dritten eigenen Satzball nutzen konnten und 24:22 gewannen. Den zweiten Satz konnten die Beiden stärker dominieren und gewannen mit 21:16. „Trotz des verlorenen Finales sind wir mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden,“ urteilte David Klemperer bei der Siegerehrung.
Es
ist für Klemperer / Rademacher die beste Platzierung bei einem Vodafone Masters
seit knapp zwei Jahren. Die Endspielteilnahme mussten sich beide Teams mit
Siegen gegen das Schweizer Topteam Martin und Paul Laciga erspielen, die zum
Spiel um den dritten Platz auf Grund einer Verletzung von Martin Laciga nicht
mehr antreten konnten. So erreichten Andreas Scheuerpflug (Berlin) und
Interimspartner Sascha Heyer (Schweiz) den dritten Platz.
Das andere übergangsweise formierte Team Axel Hager (Hamburg) und Weltmeister
Martin Alejo Conde (Argentinien) belegte in der Endabrechnung den siebten Platz.
Insgesamt
30.000 Zuschauer verfolgten an den drei Tagen der Vodafone Masters Essen das
Geschehen auf dem Kennedyplatz. Sommer, Sonne und gute Stimmung zeichneten die
siebte Auflage des Turniers in Essen aus und Oberbürgermeister Dr. Wolfgang
Reiniger erklärte bei der Pokalübergabe: „Dieses Turnier hat inzwischen
Tradition in Essen und gehört zum Sommer in unserer Stadt“.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Rote Raben verzichten auf europäischen Wettbewerb
Die Roten Raben Vilsbiburg werden die Möglichkeit, am europäischen CEV-Pokal teilzunehmen, aus finanziellen und logistischen Gründen nicht wahrnehmen. Die Meldefrist war am 15. Juni abgelaufen.
Für die Teilnahme am europäischen CEV-Pokal, die mit weiteren zusätzlichen Kosten und Belastungen verbunden wäre, konnte kein zusätzlicher Sponsor gewonnen werden, so Geschäftsführer Klaus-Peter Jung-Kronseder. Auch der aktuelle Sponsorenpool stellte keine zusätzlichen Mittel bereit. Auch der logistische Aufwand dieses Wettbewerbs sei von den überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitern der Roten Raben zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zu bewältigen, sagt Jung-Kronseder, der momentan intensiv mit den Vorbereitungen der Bundesliga-Saison 2003/2004 beschäftigt ist. "Wir werden uns darauf konzentrieren, auf nationaler Ebene wieder eine gute Rolle zu spielen. Das ist im Moment wichtiger", so der Rote Raben-Manager.
Die Roten Raben Vilsbiburg hätten auch ohne sportliche Qualifikation am CEV-Pokal teilnehmen dürfen, da sowohl der Schweriner SC als auch Nachrücker Dresdner SC auf eine Teilnahme verzichtet hatten.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Das
zweite Weltserienturnier dieser Saison findet im schweizerischen Gstaad statt,
dem Lieblingsturnier von Martin und Paul Laciga, die natürlich in ihrer
schweizerischen Heimat an den Start gehen werden. Natürlich dürfen in den
Alpen auch nicht die Vorjahressieger und aktuellen Weltmeister aus Argentinien
Baracetti/Conde fehlen. Die deutschen Farben vertreten vom 17. bis 22. Juni
insgesamt fünf Damen- und sechs Herrenteams. Bei den Damen mit von der Partie
sind hierbei die DVV-Ranglistenführenden und Masterssiegerinnen von Essen,
Susanne Lahme und Danja Müsch, die sich allerdings erst in den Country Quota
Playoffs gegen Geeske Banck und Martina Stein durchsetzen müssen. Weiterhin mit
an Bord: Andrea Ahmann und Jana Vollmer, sowie Stephanie Pohl/Okka Rau und Helke
Claasen/Judith Deister, die beim FIVB Worldtourauftakt auf Rhodos als einziges
deutsches Team das Achtelfinale erreichten und in Gstaad automatisch in der
Qualifikation sind.
Bei
den Herren gehen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann durch ihren Masterssieg
in Essen frisch gestärkt ins Rennen. Wieder genesen und somit mit im Hauptfeld
sind Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug, die momentan die Deutsche
Rangliste anführen. Seine Oberschenkelverletztung nach kurzer Pause überstanden
hat hingegen Jörg Ahmann, der gemeinsam mit Partner Axel Hager im Hauptfeld
antreten wird. In die Country Quota Playoffs müssen hingegen David
Klemperer/Niklas Rademacher, Julius Brink/Kjell Schneider und Matthias Karger,
der in Gstaad kurzfristig mit Marcus Popp vom VC Markranstädt antreten wird.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
Sonne, Sand und spannende Spiele
Dass
Beachvolleyball auch zu sechst Spaß macht, bewiesen am Sonnabend rund 170
"Schmetterlinge", die sich bei der achten Auflage der
Azubi-Sommer-Open um das farbige Leder stritten. Über Elf Stunden ging es
diesmal bei herrlichem Wetter auf der von den Azubi-Mitgliedern selbst gebauten
Beachvolleyballanlage in der Teichstraße hoch her, da wurde gebaggert,
gepritscht und geschmettert. Insgesamt 16 Mixed- Teams aus Leipzig und Umgebung
beteiligten sich an spannenden Partien und wühlten sich auf vier Feldern durch
den Sand.
Ausschließlich
Mannschaften aus dem Hobbybereich waren eingeladen. Am Ende jubelte nach großen
Kampf erstmalig das Team von der SG Bi-Ba-Bo, welche das Endspiel gegen
Vorjahressieger Leipziger Lö-wen mit 2:0 (25:18, 25:22) gewannen.
Im
kleinen Finale behielt in der Partie um Platz drei die SG Clara Zetkin gegen die
Markkleeberger Sandflöhe die Oberhand. Da am Ende jeder Starter geehrt wurde,
freuten sich auch die beiden Gastgeber-Vertretungen als Fünfte und Sechste über
Preise aus dem großen Pool der Sponsoren.
"Insgesamt
ein Super-Turnier und mustergültig organisiert", bescheinigte Sven Hörig
von der VSG Leipzig 2000 den Azubis seinen Eindruck und fragte gleich nach einer
Einladung im nächsten Jahr. Zufrieden äußerten sich auch Markus Ruckstuhl und
Ralf Füller, bei denen die Fäden der Organisation zusammenliefen sowie
Turnierleiter Thomas Michael.
Trotz
großer Erschöpfung nach den insgesamt 58 Begegnungen feierten die Beacher mit
ihren Gästen noch bis in die Morgenstunden jede Platzierung.
jm
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Dienstag. 17. Juni 2003 |
SSC:
Nächste Saison nicht auf internationalem Parkett
CEV-Pokal
ohne SSC-Volleyballerinnen / Trainerfrage noch offen
Schwerin
Die Planungen für die am 11. Oktober beginnende Saison laufen bei den
Schweriner Volleyballerinnen auf Hochtouren. Während die alles entscheidende
Trainerfrage noch offen ist, steht hingegen fest, dass der Schweriner SC nicht
im europäischen Wettbewerb starten wird.
Der
SSC als Bundesliga-Vierter wäre nächste Saison in der Qualifikation zum
CEV-Pokal spielberechtigt. "Wir verzichten aus sportlichen Gründen auf die
Teilnahme", erklärte SSC-Teamleitungsmitglied Michael Evers gegenüber
unserer Redaktion.
Die
Qualifikation würde bereits Ende Oktober/ Anfang November anstehen. Das sei
entschieden zu früh, denn die junge, neuformierte Mannschaft müsse sich erst
einmal einspielen und in der Bundesliga Fuß fassen. Zu diesem frühen Zeitpunkt
in der Saison sei die CEV-Pokal-Qualifikation einfach "ein zu großes
Risiko, das wir nicht eingehen wollen." Zudem sei der finanzielle Aufwand
zu hoch: Für die Qualifikation ohnehin und selbst wenn sie überstanden würde,
wäre im EC kein Geld zu holen.
So
setzt der SSC in der kommenden Spielzeit voll auf die Bundesliga, will die
Junioren-Nationalspielerinnen wie Tina Gollan, Franziska Bremer und Jana
Schumann weiter an ein höheres Niveau heranführen. In der nationalen
Meisterschaft soll das Team im ersten Tabellendrittel mitspielen.
Ob
noch weitere Neuverpflichtungen hinzu kommen, steht derzeit in den Sternen - der
Etat ist noch nicht unter Dach und Fach. Demnächst stehen weitere
Sponsorengespräche an. Derzeit habe man rund 70 Prozent des angepeilten
Haushalts zusammen. Ob der sich wie in der vorherigen Saison auf rund 420000
Euro belaufen wird, ließ Michael Evers offen.
So
hängt auch die Trainerfrage vom künftig zur Verfügung stehenden Budget ab.
"Können wir den neuen Trainer für zwei oder drei Jahre verpflichten? Können
wir uns noch weitere Spielerinnen leisten?", stellt Evers Fragen, die die Führungsetage
derzeit beschäftigen. Gegenüber unserer Redaktion äußerte er, dass "wir
mit drei Trainern, einem Holländer, einem Norweger und einem Deutschen, in
Verhandlungen stehen."
Bis Ende Juni/Anfang Juli soll die Nachfolge des langjährigen Trainers Michael Schöps aber endgültig geklärt sein, setzt sich die Teamleitung, die den neuen Coach jedenfalls nicht nur für eine Saison verpflichten will, ein zeitliches Limit für die Vertragsunterzeichnung.
Martina
Kasprzak
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel