News

Mittwoch, 18. Juni 2003 

Robert Koch kommt zurück
Sponsoren: Unterstützung für den USC
Lahme/Müsch in Gstaad ausgeschieden
Schwenk vor Wechsel in die Bundesliga
Hier kann jedermann versanden
Lowe Lintas & Partners setzt Becel in Szene
Viel Resonanz bei YoungBeach
Ahmann/Hager vor Beachvolley-Comeback
Die Alpen als Attraktion
Der Schweizer Dreikampf für Athen ist lanciert
Evivo: Zuspieler und Geschäftsführer gesucht
Baumeister/Raake gewannen souverän
www.eurobeachtour.com liefert alle Infos!
Deutsche Meisterschaft der Senioren: Endergebnisse
Frauen und Männer spielen in Gstaad
Claasen/Deister noch „drin“!
Countdown für die Premiere in Mannheim
Interview mit Jana Vollmer
Erfolg im heimischen Sand
Überraschungs-Erfolg in Essen
Norisha Campbell sagt ab
Leferink verlässt den Meister

Juni 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Robert Koch kommt zurück

FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Der fünfmalige deutsche Volleyballmeister VfB Friedrichshafen vermeldet einen weiteren Neuzugang. Die nach dem Weggang von Jaroslav Skach frei gewordene Zuspielposition wird in der kommenden Saison von Robert Koch bekleidet.

Der ungarische Nationalspieler Robert Koch ist in Friedrichshafen kein Unbekannter, denn er hat bereits von 2000 bis 2002 beim VfB die Bälle zugespielt. Nach einem einjährigen Gastspiel bei Erdemirspor Eregli in der Türkei kehrt er im Herbst an den Bodensee zurück.

 

Deutschland - USC Münster-News 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Sponsoren: Unterstützung für den USC

Seit Jahren sind die Volleyballerinnen des USC Münster das sportliche Aushängeschild der Stadt Münster. Zwar liegt der letzte Titelgewinn inzwischen sechs Jahre zurück, dennoch aber ist der Volleyball-Boom in Münster ungebrochen. Da Spitzensport aber   immer schwieriger zu finanzieren ist, sucht auch der USC nach neuen Wegen. Hilfe erhält er dabei von Münsters Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann. Der lädt Vertreter der  Wirtschaft, des USC und der Stadt am 8. Juli um 19 Uhr zu einem USC-Forum in das Rathaus ein. Gemeinsam soll dort überlegt werden, ob und wie durch die Wirtschaft die Sponsoring-Basis für den USC verbreitert werden kann.

Wie bei vielen anderen Vereinen, die sportlich erfolgreich sind, steht auch der USC wirtschaftlich vor großen Herausforderungen. Zur Sicherung und zur weiteren Steigerung des jetzt erreichten sportlichen Niveaus ist der USC auf eine dauerhafte Unterstützung aus der gesamten Bürgerschaft, vor allem aber aus der lokalen und regionalen Wirtschaft   angewiesen. Ich möchte daher als Oberbürgermeister der Stadt Münster und als USC-Fan nichts unversucht lassen, den USC im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen, heißt es in der Einladung, die in den vergangenen Tagen an rund 150 Unternehmen versandt wurde. Wir hoffen, dass ein Großteil unserer Einladung folgt, so Ursula Suer aus dem Büro von Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann.

Neu ist die Idee, im Rahmen eines Forums Unterstützungs- und Sponsoring-Überlegungen zu sammeln, übrigens nicht. Vor drei Jahren gab es ähnliche Bemühungen für den SC Preußen. Auch damals wurden rund 150 Unternehmen angeschrieben, von denen etwa 100 der Einladung folgten. Den erhofften Erfolg brachte das Forum damals freilich nicht. Unter dem   Strich haben wir davon eher in einem bescheidenen Maße profitiert, erinnert sich SCP-Schatzmeister Hermann Brück.

 

Deutschland - Pforzheimer Zeitung 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Lahme/Müsch in Gstaad ausgeschieden

Gstaad (dpa) - Das deutsche Beach-Volleyball-Nationalteam Susanne Lahme und Danja Müsch (Köln/Vellmar) ist bereits in der Qualifikation für das Weltserien-Turnier in Gstaad ausgeschieden.

Nach einem hart umkämpften 2:1-Sieg (21:12, 19:21, 15:11) im deutsch-deutschen Duell gegen Geeske Banck und Martina Stein (Kiel) hatten Lahme/Müsch das Nachsehen gegen die Schweizerinnen Kilchenmann/Schwer. Gegen die Lokalmatadorinnen unterlagen sie mit 1:2 (19:21, 21:7 und 17:19).

Damit stehen die Chancen schlecht, zu den drei Nationalteams des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) zu gehören, die bis zum Jahres-Ende volle Unterstützung bekommen. Am 22. Juli will der DVV seine Olympia-Förderung nur noch je drei statt fünf Frauen- und Männer-Teams zukommen lassen. Lahme/Müsch werden nun am Wochenende in Berlin beim Masters mitspielen.

Deutlich im Aufwind sind dagegen Helke Claasen und Judith Deister (Dachau/Leverkusen), die ihr Erstrunden-Match der Qualifikation klar gewannen. In 32 Minuten Spielzeit schlugen sie das polnische Duo Biatobrzeska/Kuchczynska in zwei Sätzen mit 21:16 und 21:11.

Für das Hauptfeld gesetzt sind Andrea Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) und Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg). Nach Verletzungspausen sind bei den Männern Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (Berlin) und Jörg Ahmann/Axel Hager (Fellbach/Hamburg) im Hauptfeld vertreten. Der Weltcup ist bei Frauen und Männern jeweils mit 150 000 Dollar dotiert.

 

Deutschland - Bonner General-Anzeiger 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Schwenk vor Wechsel in die Bundesliga

Hauptangreifer der SSF Fortuna Bonn liegt ein Angebot von Eintracht Mendig vor

Bonn. Dreizehn Mann stark ist der neue Kader, mit dem die Volleyballer der SSF Fortuna Bonn in die Saison der 2. Bundesliga starten wollen. Vier Abgänge (Guido Bernards, Didi Völsgen, Christian Schmidt, Bernd Halfmann) kompensiert Trainer Jörg Brügge, indem er fünf neue Spieler in sein Team holt. Vom TV Biedenkopf aus der 2. Bundesliga Süd wird der Kanadier Daryl Cadman nach Bonn wechseln.

"Daryl ist ein sehr athletischer Spieler, der unsere Abwehr verstärken wird. Außerdem ist er ein Allrounder, der mit Ausnahme auf der Zuspielerposition überall einsetzbar ist", so Brügge weiter.

Auf die Zukunft setzen die Fortunen mit den beiden jungen Spielern Thomas Güßgen und Stefan Schmellekamp. Der 18-jährige Güßgen hatte bereits in der vergangenen Saison beim Regionalligameister mittrainiert und wechselt nun endgültig von Landesligist SC RW Röttgen. Der 1,99 m große Schmellekamp spielte bisher als Mittelblocker für den SV Niederkassel in der Oberliga. "Stefan ist ein Perspektivspieler", meint Brügge. "Auch wenn er momentan noch nicht zu den Stammspielern gehört, wird in Zukunft mit ihm zu rechnen sein."

Unterstützung auf der Zuspielerposition erhält Jens Wagenbreth durch René Fiehler, der in der vergangenen Saison für den Oberligisten MTV Köln auf Punktejagd ging. Vom letztjährigen Ligakonkurrenten Düren wechselt Mittelblocker Michael Overhage nach Bonn. Noch unsicher ist, ob Hauptangreifer Christoph Schwenk seinem Team erhalten bleiben wird. Dem Erfolgsgaranten der vergangenen Saison liegt ein Angebot des Erstligisten VC Eintracht Mendig vor.

"Natürlich wäre das ein herber Verlust für uns", so Brügge. "Allerdings ist auch klar, dass man solch ein Angebot nicht alle Tage bekommt." Eine Entscheidung wird erst in den nächsten Wochen erwartet.

Silke Haas

 

Deutschland - Tagesspiegel 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Hier kann jedermann versanden

Derzeit haben viele Veranstaltungen und Bars auf Sand gebaut – nachfolgend ein paar Tipps für Strandliebhaber
Beachsport treiben. Wer beim Zuschauen auf dem Schlossplatz Lust bekommen hat, es selbst zu probieren, der kann in Berlin das ganze Jahr über Handball, Volleyball und Fußball auf Sand spielen. 

Im „Indoor Beachsport Center“ in Wittenau zum Beispiel, an der Königshorster Straße 11-13. Sechs Innenfelder gibt es dort, sogar mit Fußbodenheizung. Der Sand kommt aus der Nähe von Braunschweig und wird regelmäßig gewendet, sagt Center-Chef Henry Witt. Draußen gibt es drei Felder, spielen kann man ab 10 Euro – oder gleich die ganze Halle als Veranstaltungsort buchen (Infos: 4140 88 88). 

„City Beach Berlin“ hat seine Halle an der Michelangelostraße in Friedrichshain im Sommer geschlossen – und betreibt dafür neun Außenfelder an der Kniprodestraße (Pankow). Wer spielen will, muss reservieren: Tel. 0177 / 247 69 07. „Beach Mitte“ hat 24 Felder in der Chausseestraße 96, Mitte (0177 / 280 68 61). Das Strandbad Wannsee in Zehlendorf lädt vom 21. bis 29. Juni zur „Beachwoche“.

Mit Strandfeeling einkehren: „Bundespressestrand“, zwischen Bundespressekonferenz und den Bundestagsgebäuden, Schiffbauerdamm. „Strandbar Mitte“, Monbijoustraße 3, Mitte. „Slumberland“, Goltzstraße 24, täglich 18-2 Uhr, Sa. 11-4 . „Part 2“, Uhlandstraße 124, täglich ab 17 Uhr (Tel. 873 6149). Das „Coma“ liegt an der Detmolder Straße 61 (täglich 17-3 Uhr, freitags und samstags 17-4 Uhr).

kög

 

Deutschland - Horizont.net 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Lowe Lintas & Partners setzt Becel in Szene

Mit einer TV-Kampagne der Hamburger Agentur Lowe Lintas & Partners wirbt die Unilever-Marke Becel um cholesterinbewusste Kundschaft. Der 25-Sekunden-Spot zeigt einen Mann um die 50, der beim Strandspaziergang plötzlich eine spektakuläre Beach-Volleyball-Einlage hinlegt.

"Mitten im Leben, bleib so - Becel" lautet dementsprechend der Claim der Kampagne, die von Juni bis Oktober auf allen großen Sendern zu sehen ist. Zusätzlich zum Volleyball-Film läuft ein 10-sekündiger Produktspot, der die drei Geschmacksvarianten Tomate-Basilikum, Kräuter und Natur des neuen Brotaufstrichs Becel Crema in den Mittelpunkt stellt.

hjs

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Viel Resonanz bei YoungBeach

Die positive Resonanz auf die von der U-18-Seite unterstützte Young-Beach-Serie des Hamburger Volleyball-Verbandes reißt nicht ab. Bei exzellentem Strandwetter nahmen 22 Mädchen- und 25 Jungen-Teams beim Turnier "In der Schlucht" in Harburg teil. Bei den Mädchen gewannen Analena Broscheit und Juliane Lünig aus Norderstedt und bei den männlichen Junioren Dennis Le und Dursun Kulac aus Stellingen.

Mit Young-Beach bietet der HVbV Jugendlichen zwischen 12 und 21 Jahren die Möglichkeit, Beach-Volleyball bei den kostenlosen Turnieren bzw. Trainings kennenzulernen. Die Teilnahme ist einfach: Sport- und Strandsachen einpacken, hinfahren und mitmachen.

Das nächste Turnier findet am Sonnabend ab 10 Uhr in Finkenwerder (Gorch-Fock-Park) statt. Weitere Infos gibt unter http://www.youngbeach.de.

 

Deutschland - Darmstädter Echo 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Ahmann/Hager vor Beachvolley-Comeback

Auch für Jorg Ahmann und Axel Hager fällt nun der Startschuss zur Beachvolleyball-Weltliga. Die Olympia-Dritten steigen beim am Mittwoch beginnenden Turnier im schweizerischen Gstaad (18. bis 21. Juni) in die aktuelle Saison ein. Ahmann litt zuletzt unter einer hartnäckigen Oberschenkel-Verletzung und konnte keine Turniere spielen.

Zehn Paare nominiert

Insgesamt nominierte der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) jeweils fünf Damen- und Herren-Teams für die mit 300.000 Dollar dotierte Veranstaltung. Zum Aufgebot gehören auch Helke Claasen/Judith Deister (Dachau/Leverkusen), die in der Vorwoche beim Weltserien-Auftakt auf Rhodos einen guten neunten Rang belegt hatten.

Der DVV unterstützt alle zehn Nationalteams bei den ersten fünf Weltserien-Turnieren finanziell. Danach wird die Unterstützung bis zum Jahresende auf die jeweils drei besten Damen- und Herren-Teams beschränkt. Gesetzt sind die beiden aktuellen deutschen Spitzenduos Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) sowie Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg), die auf alle Fälle bis zum Jahresende gefördert werden.

Auf dem Weg nach Olympia

Alle Weltserien-Turniere zählen zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2004 in Griechenland. Deutschland darf maximal zwei Damen- und Herren-Teams nach Athen entsenden.

 

Schweiz - Sonntagszeitung 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Die Alpen als Attraktion

Das Beachvolleyturnier in Gstaad boomt, Sorgen bereitet ausgerechnet der neue Hauptsponsor

GSTAAD Beachvolleyball im Sand am Strand - das war der Ursprung und lange Zeit das Übliche. Beachvolleyball inmitten pulsierender Metropolen wie San Franciso oder Berlin - daran hat man sich mittlerweile gewöhnt. Aber Beachvolleyball in den Alpen - das hat offenbar einen ganz besonderen Reiz. Jedenfalls ist die Anziehungskraft des Turniers von Gstaad im Qualifikationsjahr für Olympia 2004 in Athen nochmals grösser geworden: Bei den Frauen haben sich 125 Duos eingeschrieben, bei den Männern gar 135 - im Hauptfeld können aber nur je 32 Teams mittun. Das Turnier beginnt übermorgen Dienstag.

«Wir sind an der Kapazitätsgrenze angelangt», sagt Turnierdirektor Ruedi Kunz, der mit dem Weltverband (FIVB) schon je 20 Teams aus der Liste streichen musste. So wurde vor dem eigentlichen Qualifikationsturnier das Teilnehmerfeld in internen Länderausscheidungen bereits auf ein 64er-Feld reduziert, worauf nur gerade je 8 Teams den Einzug ins 32er-Haupttableau (24 sind gesetzt) schaffen werden. Dank einer eingespielten Crew um Turnierdirektor Kunz und dank vieler Einheimischer im OK scheint Gstaad aber auch diesmal die Schwierigkeiten meistern zu können.

«Wir wollen in Gstaad in kleinen Schritten grösser werden»

Das Budget der Veranstaltung liegt unverändert bei 1,8 Millionen Franken. Den Status eines Grand-Slam-Turnieres, was eine Verdoppelung des Preisgeldes auf je 300 000 Dollar bedingen würde, hat für Kunz keine Priorität: «Wir wollen in kleinen Schritten grösser werden und keine unnötigen Risiken eingehen.» Was man verbessert hat, ist die Infrastruktur für die Zuschauer: Dank einer vierten Tribüne ist die Arena nun geschlossen, und die Kapazität wurde von 4500 auf 5270 Plätze erhöht. Weil keine Ferienzeit ist, muss unter der Woche mit freien Sitzen gerechnet werden. Doch für das Wochenende ist Kunz zuversichtlich: «Das Turnier beginnt sich zu etablieren, und bei schönem Wetter hoffen wir für die Finals auf volle Tribünen.»

Paradoxerweise sorgt der Einstieg eines potenten Hauptsponsors - nicht nur in Gstaad - für Probleme grundsätzlicher Art. Swatch will nämlich weltweit in Beachvolleyball investieren, aber dafür einen entsprechend prominenten Auftritt vor Ort zugesichert haben. Das wiederum engt den Spielraum der lokalen Veranstalter ein, ohne direkte Gegenleistung. «Grundsätzlich finde ich es natürlich gut, dass sich Swatch so stark engagiert», sagt Kunz. «Aber wir müssen auch darum besorgt sein, dass unsere Sponsoren eine möglichst gute Präsenz haben.»

Das ist ein schwieriger Prozess. Die Veranstalter des Turniers von Klagenfurt - wegen des einmaligen Ambientes am Wörthersee und des begeisterungsfähigen Publikums das Vorzeigeturnier des Weltverbandes schlechthin - sprechen Klartext: «Der massive Auftritt von Swatch hat zu einem grossen Interessenskonflikt mir unserem Klagenfurter Titelsponsor geführt», sagt Promoter Hannes Jagerhofer, der mit Swatch bisher ein starkes nationales Engagement hatte, jetzt aber wegen des neuen Marketingkonzeptes massive Mindereinnahmen erleidet: «Wir brauchen nicht mehr Werbung, sondern in erster Linie Geld, um unser Budget von 2,6 Mio. Euro finanzieren zu können.»

Geplant ist eine Steigerung der Preisgelder von 4,71 auf 10 Mio. Dollar

Wie hoch das Engagement sei, sagt Swatch-Präsident Michele Sofisti nicht, aber es handle sich um «mehrere Millionen Euro», ausserdem sei es längerfristig geplant. Dabei geht es nebst Sponsorengeldern auch um den Ausbau der Infrastruktur vor Ort, die etwa mit Geschwindigkeitsmessanlagen für den Aufschlag attraktiver wurde. «Wir haben den idealen Partner gefunden», freut sich FIVB-Generalmanager Jean-Pierre Seppey. «Swatch steht für Qualität, technische Innovation, Lebensstil und passt damit perfekt zum Image des Beachvolleyballs.»

Diese Saison wird auf der World Tour ein Rekordpreisgeld von 4,71 Mio. Dollar (Frauen 2,43 Mio., Männer 2,28), ausgeschüttet. Laut Angelo Squeo, Beach-Direktor der FIVB, soll das Preisgeld bis zu den Olympischen Spielen Peking 2008 gar auf 10 Mio. Dollar angehoben werden.

Beachvolleyball Gstaad. Männer. Qualifikation (18./19. 6., jeweils ab 9 Uhr). - Haupttableau (20./21. 6., jeweils ab 9 Uhr). - Halbfinals und Final (22. 6., ab 10 Uhr). - Frauen. Qualifikation (17./18. 6., jeweils ab 9 Uhr). - Haupttableau 19./20. 6., jeweils ab 9 Uhr). - Halbfinals und Final (21. 6., ab 10 Uhr).

Andreas Eisenring

 

Schweiz - Sonntagszeitung 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Der Schweizer Dreikampf für Athen ist lanciert

Mit dem ersten Turnier auf Rhodos vor einer Woche wurde der Kampf um die Olympiatickets für Athen 2004 im Schweizer Lager der Männer lanciert. Mit je einem fünften Platz liegen die Gebrüder Laciga und Egger/Heyer gleichauf voran. Das dritte Duo mit berechtigten Olympiahoffnungen auf einen der maximal zwei Schweizer Startplätze, Stefan Kobel und Patrick Heuscher, musste sich mit dem 17. Rang bescheiden - ein Resultat, das kaum in die Olympiawertung kommen dürfte. 

Der fünfte Rang ist vor allem für Egger/Heyer ein grosser Schritt, weil die beiden dadurch ihren Setzplatz markant verbessern konnten. In Gstaad sind sie als Neunte gesetzt, was sich in einer etwas leichteren Gruppenzuteilung äussern sollte. «Für uns war dieser fünfte Rang natürlich ein optimaler Start. Er hat uns gezeigt, dass wir in der Vorbereitung mit unserem Trainingscamp auf Teneriffa einen guten Weg gegangen sind», freut sich Sacha Heyer. «Aber entscheidend werden vor allem die Grand-Slam-Turniere sein und die WM, die fast dreifach zählt.» Egger hat nach seiner Knieoperation kaum mehr Knieschmerzen. 

In Athen können je 24 Frauen- und Männerteams starten, maximal zwei Duos pro Land. Gastgeber Griechenland hat einen Startplatz auf sicher. Zudem ist das bestklassierte Team jedes Kontinents dabei, falls es nicht unter den restlichen 23 auszuspielenden Plätzen figuriert. Die übrigen Tickets werden nach den acht besten Resultaten der World Tour aus dieser Saison und bis zum 11. Juli 2004 vergeben.

AE

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Evivo: Zuspieler und Geschäftsführer gesucht

Gesellschafter saßen zusammen

Düren (an-o/jan) - Volleyball-Bundesligist Evivo Düren sucht händeringend einen Spielmacher - und ein hauptamtlicher Geschäftsführer dazu.

Heute stellt sich ein junger Mann aus Dänemark im Probetraining vor. "Mal sehen, ob er gut pritschen kann", ist Dürens Trainer Bernd Werscheck auf den Kandidaten für die Zuspieler-Position gespannt. Abgehakt hat er eine Vertragsverlängerung mit Marcel Bebine. Bis vor kurzem hatte sich der Evivo-Coach bemüht, seinen besten Angreifer aus der vergangenen Saison an der Rur zu halten. Doch seit längerem gibt der Mann aus Kamerun kein Signal mehr von sich.

Momentan sieht es so aus, als seien die Personalplanungen für die kommende Saison bis auf die Zuspielerposition abgeschlossen. "Es sei denn, unser neuer Geschäftsführer tut noch neue Sponsoren auf", so Werscheck. Wer dieser neue Geschäftsführer sein soll, stand bis Redaktionsschluss der gestrigen Ausgabe noch nicht fest.

Am Abend diskutierten die Volleyball-Gesellschafter diese Frage. Wie bereits berichtet, gilt Carsten Heeren von der Dürener Marketing-Agentur Amedia als heißester Kandidat. "Wir als zu betreuender Sponsor könnten mit dieser Lösung gut leben", betonte Erich Peterhoff Junior im Vorfeld des Gesprächs.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Baumeister/Raake gewannen souverän

Das VTS-Duo sicherte sich den dritten Turniersieg der Saison.

Bestes Beachvolleyballwetter, viele hochklassige Partien und der ungefährdete Favoritensieg des Sterkrader Duos Baumeister/Raake ließen das letzte vom VTS im TC 69 ausgerichtete Turnier im Rahmen der Jugend-Beachserie des Westdeutschen Volleyball-Verbandes noch mal zu einem echten Highlight werden.

Bei strahlendem Sonnenschein wühlten 37 Teams auf der Beachanlage Jacobi im Kampf um Ranglistenpunkte den Sand auf, darunter mit Baumeister/Raake (Platz eins), Bardt/Kugelmeier (Platz sieben) und Kempkes/Kloszynski (Platz neun) drei Teams des Ausrichters.

Einen ungefährdeten Favoritensieg ohne Satzverlust gab es hier für die Sterkrader Youngsters Baumeister/Raake, die in Hinblick auf die Westdeutschen Meisterschaften am 19. Juli in Essen immer besser in Form kommen. Damit dürften die beiden dann auch die Position eins in der Rangliste endgültig abgesichert haben und als an Position eins gesetztes Team in die Westdeutschen Meisterschaften starten.

Ebenfalls mit guten Leistungen spielten sich Bardt/Kugelmeier und Kempkes/Kloszynski auf die Plätze sieben und neun vor. Bardt/Kugelmeier schieden nach starkem Spiel im Achtelfinale hauchdünn gegen die späteren Drittplazierten Fuhrmann/Korcik aus, Kempkes/Kloszynski unterlagen in der zweiten Runde knapp und kämpften sich dann mit zwei Siegen noch bis ins Achtelfinale vor. Auch für die beiden Teams dürfte die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften gesichert sein.

 

International - DVV-News 

Mittwoch. 18. Juni 2003

www.eurobeachtour.com liefert alle Infos!

Die europäische Beach-Volleyballserie scheint endlich voran zu kommen. Unter der Internetseite www.eurobeachtour.com können Fans erste Informationen einsehen. Dass es endlich vorangeht, liegt auch an einem guten Bekannten: Hinnerk Femerling, DVV-Beachwart, ist als Sportmarketing Direktor der GSM, der verantwortlichen Agentur für die europäische Beachserie, mit verantwortlich für die Sandvariante in Europa.

Für dieses Jahr stehen mit dem Turnier auf Kreta/Griechenland (10.-13. Juli) und den Beach-Europameisterschaften in Alanya/Türkei (28.-31. August) zwar nur zwei Termine auf dem Kalender, aber der Beginn ist gemacht.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Deutsche Meisterschaft der Senioren: Endergebnisse

Auf vielfachen Wunsch stellt der DVV nun endlich die Ergebnisse der Deutschen Seniorenmeisterschaften ins Netz. Der Mangel an Infos soll im nächsten Jahr beseitigt werden.

Der Endstand und die Ergebnisse sind als PDF-Dateien einzusehen.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Frauen und Männer spielen in Gstaad

Ahmann/Hager greifen ein!

Schlag auf Schlag geht es von nun an in der Beach World Tour 2003 zu. Nach dem Start auf Rhodos kommt es ab heute in Gstaad/Schweiz zum erneuten Kräftemessen der besten Beach-VolleyballerInnen der Welt. Vom 17.-21. Juni spielen die Frauen, vom 18.-22. Juni die Männer in Gstaad. 

Mit dabei sind erneut zahlreich deutsche Duos, die um Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele 2004 kämpfen. In der heute beginnenden Frauen-Qualifikation starten Helke Claasen/Judith Deister (ASV Dachau/TSV Bayer 04 Leverkusen), Susanne Lahme/Danja Müsch (Reggio Emilia/SSC Vellmar) und Geeske Banck/Martina Stein (beide FT Adler Kiel). Andrea Ahmann/Jana Vollmer (TSV Schmiden/TV Rottenburg)und Stephanie Pohl/Okka Rau (beide TVF PHOENIX Hamburg) sind für das am Freitag beginnende Hauptfeld gesetzt.

Einen Tag später als die Frauen-Qualifikation beginnt das Qualifikationsturnier der Männer, in dem Julius Brink/Kjell Schneider (TSV Bayer 04 Leverkusen/FT Adler Kiel), David Klemperer/Niklas Rademacher (MTV 48 Hildesheim/TSV Giesen) und Matthias Karger/Markus Popp (TG RE Schwelm/VC Markranstädt) versuchen, das deutsche Trio im Hauptfeld, Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (beide Moerser SC), Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide VC Olympia Berlin) und Jörg Ahmann/Axel Hager (SV Fellbach/Eimsbütteler TV), auf die maximale Anzahl von vier Teams pro Nation zu erhöhen.

Für Jörg Ahmann/Axel Hager ist es in diesem Jahr der erste internationale Einsatz, da Ahmann das Turnier auf Rhodos verletzungsbedingt nicht spielen konnte. Ahmann leidet seit einiger Zeit an einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung, die zuletzt auch zu Turnieraufgaben in der nationalen Serie zwangen.
Bezüglich der Olympia-Qualifikation gilt folgende Regel: Pro Land können sich maximal zwei Teams (je Geschlecht) für Athen 2004 qualifizieren. Dabei kann jedes Duo die besten acht Ergebnisse des Zeitraumes 1.1.2003 – 11.7.2004 einbringen.

Der DVV hat folgende Regelung für seine insgesamt zehn Nationalteams – fünf Frauen- und fünf Männer-Duos - getroffen: Bei den ersten fünf Turniere der World Tour 2003 werden alle zehn Teams vom DVV unterstützt (insbesondere Reisekosten und Heimtrainerzuschuss). Danach folgt eine Zwischenbilanz, für die die vier besten internationalen Turniere der Duos heran gezogen werden. Die dann jeweils drei besten Frauen- und Männerteams erhalten bis zum Jahresende die volle Förderung des DVV. Die zwei aktuellen Spitzen-Duos, Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Stephanie Pohl/Okka Rau, sind dabei "gesetzt" und bekommen die Förderung auf alle Fälle bis zum Jahresende.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Claasen/Deister noch „drin“!

Lahme/Müsch scheiden überraschend aus

Große Enttäuschung für Susanne Lahme/Danja Müsch. Das DVV-Beach-Duo scheiterte bereits in der ersten Runde des Qualifikationsturniers bei der World Tour in Gstaad/Schweiz. Gegen die unbekannten Schweizerinnen Kilchenmann/Schwer unterlag das Duo, welches am Wochenende noch das Vodafone Masters in Essen souverän gewonnen hatte, mit 1:2 (19:21, 21:7, 17:19). Bereits im Ausscheidungsspiel gegen Geeske Banck/Martina Stein hatten sich Lahme/Müsch beim 2:1-Sieg (21:12, 19:21, 15:11) sehr schwer getan.

Dagegen sind Helke Claasen/Judith Deister souverän in das Qualifikationsturnier gestartet. Das Duo aus Dachau und Leverkusen besiegte die Polinnen Biatobrzeska/Kuchczynska locker mit 2:0 (21:16, 21:11). Nun warten die Bezwingerinnen von Lahme/Müsch – hoffentlich machen es Claasen/Deister besser.

 

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Mittwoch. 18. Juni 2003

Countdown für die Premiere in Mannheim

Der Countdown läuft – für ein heißes und spannendes Wochenende in der Kurpfalz. Mannheims Toulonplatz inmitten der City ist vom 20. bis 22. Juni erstmals Treffpunkt der deutschen Beach-Volleyball-Stars!

Nicht nur die Location mit Strandfeeling in der Stadt verspricht ein Beach-Volleyball Event der Extraklasse, sondern auch das Teilnehmerfeld. Mit Malte Holschen schlägt ein Militär-Weltmeister von 2002 in Mannheim auf. Der 21-Jährige führt mit seinem Partner Sven Anton das Feld bei den Männern an. Zuletzt musste sich das Team beim Renault Beach Cup auf Norderney im Achtelfinale den späteren Finalisten David Klemperer/Niklas Rademacher geschlagen geben. Im Kampf um Ranglistenpunkte und Preisgelder will auch das an Nummer zwei gesetzte Team Sebastian Dollinger/Florian Huth voll angreifen. Der 19-jährige Huth kommt als Vize-U20-Europameister des letzten Jahres in die Kurpfalz.

Bei den Frauen stehen die Teams Katrin Holtwick/Maria Kleefisch und Johanna Reinink/Delia Schultrich, die letzte Woche mit einem zweiten Platz in Essen überraschten, ganz oben auf der Teilnehmerliste. Man darf gespannt sein, ob eine der Spielerinnen an diesem Wochenende doppelten Grund zum Feiern hat. Maria Kleefisch wird am Samstag 19 Jahre alt, am Sonntag feiert Johanna Reinink ihren 29. Geburtstag.

Sonne, Sand, hochklassiger Sport und Action pur. Los geht’s am Freitag, den 20. Juni. Pünktlich ab 13.00 Uhr fliegt der erste Ball - und die Stimmung steigt...

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Mittwoch. 18. Juni 2003

Interview mit Jana Vollmer

Sie haben sich für diese Saison einiges vorgenommen: Andrea Ahmann und Jana Vollmer gehören zu den Topteams im Nationalkader des DVV. Leider hat es am vergangenen Wochenende beim FIVB WEltserienturnier auf Rhodos nicht zum Sprung ins Achtelfinale gereicht. Wir sprachen mit Jana über intensive Vorbereitungen und Vergangenes.

Wie bewertest Du Deine vergangene Saison?
Wir haben ja das erste Mal zusammen gespielt. Da wir ja letzten Endes in die Saison reingegangen sind, um zu sehen, wo wir so international ungefähr hingehören, und ob es für uns überhaupt einen Weg gibt, muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Es lief wirklich wunderbar. Wir haben viele sehr gute Teams schlagen können. Wir wurden allerdings teilweise Opfer des internationale Poolplay-Systems. So sind wir auch aufgrund von schlechteren Punkten manchmal nicht weitergekommen. Nicht so gut gelungen ist uns die Deutsche Meisterschaft, die haben wir aber auch längst schon verarbeitet. Wir sind für die neue Saison auch sehr positiv eingestellt und heiss.

Was hast Du Dir für 2003 vorgenommen?
Die Priorität liegt auf jeden Fall bei den internationalen Turnieren. Da möchten wir uns auch des öfteren durchsetzen und aus dem Pool rauskommen. Dann schauen, was sonst noch möglich ist an Platzierungen. National musst Du ja als Nationalteam eigentlich immer auf dem Treppchen landen. Am liebsten natürlich immer ganz oben stehen. Die Deutschen Meisterschaften sind für uns ein schwieriges Thema. Wir gehen das jetzt ein bisschen lockerer an. Letztes Jahr wollten wir unbedingt sehr viel, was dann überhaupt nicht hingehauen hat. Wir werden versuchen, eher den Kopf frei zu haben und einfach gut zu spielen.

Wo siehst Du vom Leistungsstand her die deutschen Teams im Vergleich mit den internationalen?
Ich kann nur von uns reden. Ich weiss, dass wir auch sehr große Fortschritte gemacht haben. Wir haben sehr intensiv an unseren Schwächen gearbeitet, und ich hoffe, dass wir dadurch besser abschneiden können und unter die ersten 15 auf der Welt kommen.

Wie habt ihr euch auf die Saison vorbereitet?
Wir haben im Winter in der Beachhalle in Bietigheim in Stuttgart trainiert. Da haben wir viel Technik trainiert, aber auch die Kondition haben wir versucht zu verbessern. Die war ja letztes Jahr schon sehr gut, aber besser ist es schon. Insgesamt hatten wir drei Trainingslager, alle waren ein wenig anders aber alle haben supergut geklappt. Wir konnten wirklich durchtrainieren, ohne irgendwelche Verletzungen oder sonst noch was. Das war alles wunderbar.

Was hältst Du vom Poolplaysystem auf den Cups?
Das ist schwierig zu beurteilen. Die Doubleout-Elimination hat für den Zuschauer den Vorteil, dass es übersichtlicher ist. Es wird halt erst spannend beim Single-Out. Das gibt dem Turnier noch einen zusätzlichen Kick. In dem Spiel muss man dann gewinnen. Diese Vorrundenspiele kann man machen.

Kennst Du unsere Seiten und wie findest Du sie?
Eure Seite kenne ich natürlich, ich finde sie sehr sehr gut, ohne Schmeicheln zu wollen. Sie ist sehr aktuell. Ich wünsche mir, dass es so weiterläuft.

Wir danken Dir für dieses Interview und wünschen viel Erfolg für 2003!

 

Norddeutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Erfolg im heimischen Sand

Hollenstedt (sf). Was das Wort Heimvorteil bedeutet, ist auf der Beachanlage des TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf ganz deutlich geworden: In sechs Altersklassen spielten die Nachwuchshandballer um den Langnese Beach-Cup, und vier Mal hatten die Gastgeber die Nasen vorn. Bei der männlichen Jugend E und C sowie der weiblichen Jugend D und C waren die Hollenstedter Sandkünstler das Maß aller Dinge. Lediglich in der weiblichen E- und der männlichen D-Jugend sprengten der MTV Tostedt und eine Kreisauswahl die Hollenstedter Dominanz.

Mehr als zufrieden zeigte sich auch Turnierorganisator Hans-Peter "Hammer" Lehmann: "Es war wirklich ein Genuss, den Kindern beim Beachen zuzusehen." Erstmals hatte der TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf für alle Jugend-Altersklassen Beach-Turniere ausgeschrieben. Lehmann fühlte sich darin bestätigt. "Wir werden das im kommenden Jahr wieder so machen." Angetan waren Eltern und Ausrichter von den technischen Fähigkeiten des Nachwuchses. Lehmann: "Was die C-Jugendlichen an Kempa-Toren erzielten, war spitze."

Im Landkreis wird auch in den kommenden Wochen kräftig gebeacht. Am 28. und 29. Juni (Finals in Ashausen) findet der H2O-Vier-Dörfer-Cup statt, am 2. August folgt von 15 bis 24 Uhr die Langnese-Beachnacht in Hollenstedt. Schon am kommenden Wochenende steht das Werner-Laaser-Gedächtnisturnier des TuS Jahn auf dem Programm. Die Spiele beginnen am Sonnabend um 13 und am Sonntag um 10 Uhr.

 

Deutschland - Heilbronner Stimme 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Überraschungs-Erfolg in Essen

Das Beachvolleyball-Duo Johanna Reinink (USC Münster) und Delia Schultrich (TSG Waldenburg) landete beim Vodafon-Masters-Turnier in Essen mit einem hervorragenden 2. Platz einen großen Überraschungs-Coup.

Über 30 000 Zuschauer verfolgten an drei Turniertagen die Spiele der deutschen Sandspezialisten auf dem Kennedyplatz. In der ersten Begegnung im Hauptfeld traf Delia Schultrich, Ex-Bundesligaspielerin des TV Creglingen und jetzt für die TSG Waldenburg startend, auf ihre ehemalige Mannschafts-Kollegin Constanze Paul, die für den TSV Sonthofen in der 2. Bundesliga am Netz steht. Reinink/Schultrich gewannen gegen Paul/Stöwe klar mit 21:18 und 21:11.

In der zweiten Begegnung des Tages spielten Reinink/Schultrich gegen das an Platz zwei gesetzte Team Ines Pianka und Tonya Williams vom SSG Hamm. Auch hier konnte mit 2:0 Sätzen (21:19/21:19) gewonnen werden, und der Grundstein für eine gute Platzierung war gelegt. Im Viertelfinale kamen mit dem Beach-Doppel Frank/Schmidt die Mannschaftskolleginnen von Johanna Reinink vom Hallenbundesligisten USC Münster auf dem Center Court an die Reihe. Nach Kräfte zehrenden Ballwechseln konnten Reinink/Schultrich nach 57 Minuten das Match knapp 13:21, 21:17 und 21:19 gewinnen und sich somit für das Halbfinale qualifizieren. Am frühen Sonntag wiederholte sich im Semifinale die Begegnung vom Vortag gegen das Topteam Pianka/Williams. Spritzig, frech und mit der nötigen Routine konnten "Johnny" und "Deli" das Spiel bestimmen. Das klare Ergebnis von 21:12 und 21:16 bescherten die erste Finalteilnahme in diesem Sommer und somit auch das beste Saisonergebnis.

Als Überraschungsfinalist und klarer Außenseiter mussten sich Johanna Reinink und Delia Schultrich im Endspiel gegen Susanne Lahme, Cerdisa Reggio Emilia (Italien), und Danja Müsch (SSC Vellmar), Olympia-Teilnehmerin von Sydney, behaupten. Vor voll besetzten Rängen konnten sich Lahme/Müsch mit 21:16 und 21:12 durchsetzten. "Es war einfach ein super Wochenende an dem alles bei uns gepasst hat", freute sich Delia Schultrich, "wenn man bedenkt, dass die meisten unserer Gegnerinnen Beachvolleyball-Profis sind und wir nur Amateure, können wir eigentlich bei solchen Spielen nur gewinnen", so die Waldenburgerin.

Durch den zweiten Platz werden nun 160 Punkte dem Teamkonto Reinink/Schultich für die Deutsche Beachvolleyballrangliste gutgeschrieben. Mit insgesamt 224 Punkten rangieren sie zur Zeit auf dem 12. Ranglistenplatz.

Weiter geht es nun am kommenden Wochenende beim Renault-Beach-Cup in Mannheim. Hier ist das "Münsteraner / hohenlohische" Team auf Rang zwei gesetzt und muss das Ergebnis von Essen bestätigen.

(Jöp)

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Mittwoch. 18. Juni 2003

Norisha Campbell sagt ab

Dresdner SC sucht weiter nach einer Mittelblockerin

Schlechte Nachrichten vom Dresdner SC. Norisha Campbell, mit der sich der Volleyball-Bundesligist eigentlich handelseinig war, sagte nun doch ab. Die US-Amerikanerin bleibt ein Harlekin, weil der VC Augsburg im Poker um die 22-Jährige noch einige Euro draufgelegt hat.

 „Da machen wir nicht mehr mit“, betonte Wolfgang Söllner. Der Abteilungsleiter muss erst einmal das Geld reinholen, das er ausgeben will. Der Rechtsanwalt, der sich auch um die Verträge kümmert, sucht nun weiter nach einer geeigneten Mittelblockerin für die Elbestädterinnen, erklärt aber, dass es in Deutschland fast unmöglich und auch europaweit sehr schwierig ist, die passende Spielerin zu finden.

Aus finanziellen Gründen verzichtet der Klub sogar auf den Start in einem der kontinentalen Wettbewerbe. Der Verein sagte wie TVF Hamburg, Schweriner SC und Rote Raben Vilsbiburg für den CEV-Cup ab. Daran nimmt nun neben Vize USC Münster der Tabellensiebente Bayer Leverkusen teil. Der Meister und Pokalsieger SSV Ulm darf wegen eines fehlenden deutschen Champions-League-Platzes lediglich im Top-Teams-Cup antreten.

Die 19-jährige DSC-Universalspielerin Grit Müller kehrte vorzeitig von der Nationalmannschaft zurück, weil sie sich am Rücken verletzte. Dort hatte sie ihre Vereinskollegin Kerstin Tzscherlich auf der Libero-Position vertreten. Es gibt aber auch noch eine gute Nachricht. Die 21-jährige Universalspielerin Christin Guhr, die beim DSC vor allem im Angriff zum Einsatz kommt, unterschreibt morgen beim Reisebüro des Polizeisozialwerkes Dresden einen Ausbildungsvertrag zur Reiseverkehrsfachfrau.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Mittwoch. 18. Juni 2003

Leferink verlässt den Meister

Die holländische Nationalspielerin Elles Leferink (26) wird nun doch den Meister und Pokalsieger SSV Ulm verlassen, um in ihrer Heimat bei einem Erstligisten (Name noch offen) zu spielen. Leferink hatte entscheidenden Anteil am Gewinn der beiden Titel gehabt, was auch in den Ranglisten des deutschen Volleyballs gewürdigt wird, die in der am 20. Juni erscheinenden Juli-Ausgabe veröffentlicht werden.

Für Ulm ist der Weggang Leferinks ein herber Verlust. Trainer Mathias Eichinger hat jedoch lokalen Medien gegenüber angedeutet, er habe Kontakt zu anderen guten ausländischen Spielerinnen. Derweil deutet auch vieles daraufhin, dass Zuspielerin Tanja Hart sowie Verena Veh (Mittelblock) und Sabrina Roß (Außenangriff) in Ulm bleiben werden.

weg

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