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| Deutschland - Pforzheimer Zeitung |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Sieg und Niederlage für Pohl/Rau in Gstaad
Gstaad (dpa) - Das
Beach-Volleyball-Nationalteam Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) hat zum Auftakt
des Weltserien-Turniers in Gstaad einen klaren Sieg geholt. In 41 Minuten
Spielzeit bezwangen die deutschen Meisterinnen das russische Duo Uryadowa/Bobrowa
mit 2:1 (14:21, 21:12, 15:10).
Erwartungsgemäß
unterlagen sie anschließend im nächsten Gruppenspiel den starken
Amerikanerinnen McPeak/Youngs mit 0:2 (14:21, 8:21).
Helke Claasen und
Judith Deister (Dachau/Leverkusen) verloren nach geschaffter Qualifikation für
das Hauptfeld des mit 150 000 Dollar dotierten Turniers gegen das italienische
Duo Perrotta/Gattelli mit 1:2 (21:12, 13:21, 13:15). Auch die gesetzten Andrea
Ahmann/Jana Vollmer (Schmiden/Rottenburg) verloren zum Auftakt gegen das
Schweizer Topduo Benoit/Kuhn mit 23:25, 16:21.
Die Heimreise mussten
David Klemperer/Niklas Rademacher (Hildesheim/Giesen) antreten. Mit 21:14,
19:21, 14:16 verloren sie in der Qualifikation knapp gegen das bulgarische Duo
Gavrilow/Todorow.
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
BERLIN - Der Schlossplatz mitten in Berlin ist in den kommenden Tagen ein riesiger Buddelkasten und macht den zig Baustellen der Hauptstadt auf den ersten Blick Konkurrenz. Doch die Veranstalter ließen hier 100 Lkw-Ladungen mit insgesamt 1600 Kubikmetern speziellen Sands für ein besonderes Sportevent anfahren: Beachvolleyball. 0,3 bis 0,7 Millimeter misst ein einziges Korn, das zweimal gewaschen sein muss. 40 Zentimeter tief ist der Untergrund. Da macht das Baggern auf den acht Meter breiten und 16 Meter langen Feldern so richtig Spaß, denn drumherum sollen 6000 Zuschauer die Tribünen füllen. Und mittendrin hechtet und schmettert auch die Grande Dame des deutschen Volleyballs: Susanne Lahme.
Die gebürtige Luckenwalderin, die in Potsdam mit 13 Jahren von Trainer Arno Goreczko für das Spiel am hohen Netz entdeckt wurde und ihre ersten Karriereschritte absolvierte, kehrt damit in ihre einstige Heimatstadt zurück. Hier wurde sie beim SC Dynamo (später CJD) Berlin zum Weltstar - allerdings auf dem Hallenparkett.
Seit zwei Jahren nun probiert die lange Blonde barfuß den noch längeren Anlauf zu Olympia 2004. Derzeit führt sie mit ihrer Partnerin Danja Müsch (Vellmar) die deutsche Rangliste an, gewann voriges Wochenende sogar das Masters in Essen. Doch die Ernüchterung folgte prompt. Beim Weltserienturnier in Gstaad scheiterte das Duo unter der Woche bereits in der Qualifikation. Da war der Weg frei für eine vorzeitige Abreise aus der Schweiz. Nach einem kurzen Zwischenstopp in ihrem neuen Wohnort Köln ging es nach Berlin, wo an diesem Wochenende zunächst ein weiteres nationales Masters und in der kommenden Woche ein Grand-Slam-Turnier stattfindet. Durch die Aufwertung des Turniers werden erstmals die weltbesten Damen- und Herrenteams gleichzeitig aufschlagen. Schließlich geht es auch um wichtige Weltranglistenpunkte, die für die WM- und später die Olympia-Qualifikation von entscheidender Bedeutung sind.
Zudem lohnt es sich auch finanziell bei entsprechendem Erfolg. Für das Grand-Slam-Ereignis werden insgesamt 600 000 US-Dollar an Preisgeld ausgeschüttet. Die Besten erhalten sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jeweils 45 000 Dollar. Noch für den 25. Rang gibt es 3500 Dollar und 90 Ranglistenzähler. Deshalb wird sich Volleyball-profi Susi Lahme ganz auf das Beach-Ressort konzentrieren, hat zumindest ihre sportllichen Zelte in Italien - zuletzt bei Cerdisa Reggio Emilia - abgebrochen
Am Wochenende erhält die 34-Jährige auch familiäre Unterstützung. Mutter Karin und Bruder Olaf aus Potsdam werden auf jeden Fall auf der Tribüne sitzen. "Obwohl wir zuletzt als Live-Zuschauer keine Glücksbringer waren", wie die Mutter erzählte.
Spätestens zum Grand Slam stellen sich weitere Potsdamer auf dem Schlossplatz vor. Sowohl die Wilhelmshorsterin Steffi Pohl (mit Okka Rau/Hamburg) als auch Andreas Scheuerpflug (mit Christoph Dieckmann/Berlin) sind noch in Gstaad im Wettbewerb.
Peter Stein
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Däne Peter Halling macht guten Eindruck
Düren. Zwei Übungseinheiten waren angesetzt: Peter Halling, 96-facher Nationalspieler Dänemarks, absolvierte Dienstag und Mittwoch ein Probetraining beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren.
Kritisch nahm Evivos Trainer Bernd Werscheck den Zuspieler unter die Lupe. Eine Entscheidung, ob der der Däne, der einen guten Eindruck hinterließ, verpflichtet wird, entscheidet sich am Wochenende.
Klar ist, dass Marcel Bebine nicht mehr das Trikot des Erstligisten tragen wird. Die Wohnung hat er auf-, den Wagen des Sponsors zurückgegeben. Es heißt, Bebine zog es nach Frankreich. Noch vor gut zwei Wochen hatte er gegenüber unserer Zeitung mehrfach behauptet, er werde einen neuen Vertrag bei Evivo unterschreiben.
Trainer Bernd Werscheck und Gesellschafter fielen aus allen Wolken, als sie von der DZ mit dieser Aussage konfrontiert wurden. Schließlich fehlen nach wie vor die Geldmittel, die einen Bebine finanzierbar gemacht hätten.
Machbar ist aber - so scheint es - eine andere Personalie: Carsten Heeren, Angestellter der Sportmarketingagentur Amedia des Evivo-Sponsors Roland Mader, soll in der nächsten Woche von den Gesellschaftern der Volleyball-GmbH zum neuen Geschäftsführer der Gesellschaft ernannt und damit Nachfolger von Eckehard Friedrich werden.
Der Geschäftsführer der Dürener Stadtwerke will zum 1. Juli, wie bei seiner Berufung vereinbart, vereinbart aufhören.
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
BERLIN Die Volleyball-Frauen des Berlin-Brandenburger VC 68 haben sich bereits mit sechs neuen Spielerinnen verstärkt. Zum Bundesligastart am 12. Oktober dürfte Trainer Markus Weber eine stark veränderte Mannschaft auf das Parkett schicken.
Mit der Norwegerin Eydis Dalen (bisher Suhl) sowie Olga Patlujewa und Julja Lebedewa vom lettischen Vizemeister Stalkas Daugapilz stießen drei Ausländerinnen zum Team. Patjujewa ist auch Libero der Nationalmannschaft. Außerdem wurden Junioren-Nationalspielerin Kerstin Kämpfe vom VC Olympia Sinsheim, die aus Kyritz stammt, und die Potsdamerin Juliane Gramenz vom VC Olympia Dresden aus der 2. Liga verpflichtet.
Zuspielerin Christina Bogner, die schon bei CJD Berlin und in der 2. Liga in Spandau aktiv war, kehrt aus den USA zurück. Aus der alten Mannschaft bleiben Ramona Stucki, Regina Buchardt, Janine Judetzki und Marina Kleefisch. Bei Maraike Zienert und Anne Oemus herrscht noch keine Klarheit, in welchen Teams sie spielen werden.
Manager Rene Klaus, der
mit einem Etat von 300 000 Euro rechnet, geht davon aus, dass die Mannschaft in
der neuen Saison eine bessere Rolle spielt als im ersten Bundesliga-Jahr. Damals
wurde nur das Letzte von 24 Spielen gewonnen und mit 9:71 Sätzen viel Lehrgeld
gezahlt. Neue Heimspielstätte wird das Sportforum in Hohenschönhausen sein.
| Deutschland - Darmstädter Echo |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Volleyball-Trio
für Weltliga-Finale qualifiziert
Die Königsklasse im
Volleyball verbreitet nur noch teilweise Spannung: Weltmeister Brasilien,
Ex-Weltmeister Italien und Titelverteidiger Russland stehen in der mit 15
Millionen Dollar dotierten Weltliga bereits vor den letzten vier Gruppenspielen
als Teilnehmer an der Finalrunde in Madrid (8. bis 13. Juli) fest. Als einzige
Mannschaft blieb das russische Team bislang ohne Niederlage.
Die Auswahl des
Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), die in der Gruppe B bisher nur einen
3:2-Sieg in Portugal und sieben Niederlagen auf ihrem Konto hat, trifft am
Samstag (14.30 Uhr) und Sonntag (11.00 Uhr) in Leipzig auf Portugal. Bei zwei
Siegen könnte das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu Platz drei hinter
Brasilien und Italien erkämpfen und damit zugleich seine Position in der
Weltrangliste von derzeit Platz 22 (Portugal ist 14.) verbessern. Aufgrund der
Weltranglisten-Plätze werden die Qualifikationsturniere für die Olympischen
Spiele 2004 in Athen vom Volleyball-Weltverband FIVB eingeteilt.
Enges Rennen in
Gruppe D
Besondere Spannung
herrscht in der Gruppe D, wo bereits der letzte Spieltag auf dem Programm steht.
Gruppenerster Tschechien braucht noch einen Sieg gegen Griechenland, um einen
der begehrten Finalplätze zu erringen. Der auf Platz drei abgerutschte
Gruppenfavorit Frankreich muss unbedingt beide Spiele in Japan gewinnen, um
seine Chancen zu wahren. Tschechien (6. September in Karlsruhe) und Frankreich
(10. September in Leipzig) sind bei der EM-Endrunde (6. bis 14. September)
deutsche Gruppengegner.
Bei der mit einer
Million Dollar dotierten Volleyball-Weltserie der Frauen in Italien (21. Juli
bis 3. August) trifft die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in
der schweren Gruppe A auf Weltmeister Italien, Olympiasieger Kuba, den
WM-Zweiten USA, Japan und die Niederlande. In der Gruppe B spielen entsprechend
der Einteilung durch den Volleyball-Weltverband FIVB Titelverteidiger Russland,
China, Brasilien, Kanada, Thailand und Südkorea.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Deutschlands
Hallenvolleyball-Star Susanne Lahme über ihre Erfahrungen in der Beach-Szene
Sie ist wohl
Deutschlands bekannteste und beste Volleyballerin - in der Halle. Seit die frühere
Berlinerin Susanne Lahme vor zwei Jahren im Sommer auf das Beach-Feld wechselte,
wurde aus dem Star ein barfüßiger Nobody, ein Beach-Lehrling an der Seite des
langjährigen Profis Danja Müsch. Anfangs war da noch viel Sand im Getriebe:
Lahme spielte bis zum Frühjahr in Italiens Hallen, Müsch brachte im April 2002
Tochter Lucy zur Welt. Trotzdem wurden die beiden auf Anhieb deutsche
Vizemeister. Ab dieser Saison zählt für die ehrgeizige Susanne Lahme aber nur
eines: Anlauf auf Olympia 2004. Dazu muss sich die bereits 34-Jährige beim
nationalen Masters am Wochenende und besonders beim anschließenden
Weltserien-Turnier auf dem Schlossplatz durchwühlen.
Berliner Morgenpost:
Frau Lahme, Sie haben wieder einmal Lehrgeld gezahlt.
Susanne Lahme: Ja, das kann man wohl sagen. Beim Weltserien-Turnier in Gstaad
sind wir schon in der Qualifikation rausgeflogen. Und die Strafe folgte auf dem
Fuß: Nach viermal Umsteigen sind wir erst nachts in Köln angekommen. Und
gestern hielt mich in Berlin auch noch die Polizei an. Ich musste Strafe zahlen,
weil ich per Handy mit der Morgenpost telefoniert habe. Ich bin schon enttäuscht,
aber wir müssen es jetzt in Berlin eben besser machen. Aber ich fühle mich
immer noch als Rookie, als Neuling. Man darf auch nicht vergessen, dass wir
vergangene Saison nur drei und in dieser Saison erst zwei Monate zusammen
gespielt haben. Doch je länger wir spielen, desto besser werden wir.
Hat Ihr Traum von
Olympia einen Schmetterschlag bekommen?
Das würde ich nicht sagen. Die besten zwei deutschen Teams fahren nach Athen
und die stehen ja erst im nächsten Sommer fest. Aber es stimmt schon, nachdem
ich beim Beach nur reingeschnuppert habe, wird es jetzt härter. Bei den
Weltcups schon in der Qualifikation.
Und ab Mitte Juli, nach
fünf Weltcup-Turnieren, werden von den fünf Nationalteams nur noch drei bis
Olympia finanziell unterstützt.
Okay, der deutsche Verband zahlt die Reisekosten. Sollten die dann wegfallen,
würde uns das nicht viel ausmachen, denn wir dürfen auf Sponsoren hoffen.
Außerdem haben sie im
Ausland ja nicht schlecht verdient.
Ich schwimme nicht gerade im Geld. Das meiste, was ich dort verdiente, habe
ich meiner Familie gegeben und in die Eigentumswohnung in Schlachtensee
gesteckt. Außerdem kriege ich noch Geld aus Italien, die zahlen auch nicht
immer pünktlich.
Überwintern Sie dort
wieder in der Halle?
Nein, damit ist jetzt Schluss. Ich habe dreimal Olympia in der Halle erlebt,
aber das erste Mal auf Sand, das ist noch mal mein großer Traum. Wenn wir das
schaffen wollen, müssen wir nächsten Winter in Brasilien oder Australien
trainieren wie die anderen auch. Ich lebe jetzt nur noch vom Sand - sportlich
wie finanziell. Und das ist eine große Herausforderung in einer anderen
Sportart.
Was ist am
Beachvolleyball denn so anders?
Die Technik, die Taktik, das Spielen unter freiem Himmel. Du kriegst beim
Beach einfach viel mehr Bälle. Und je schlechter du bist, je mehr Bälle
kriegst du.
Wird Beach dem
deutschen Hallenvolleyball den Rang ablaufen?
Das hängt von den Leistungen ab, aber es sieht so aus, ja. Auf Sand haben
wir, wenn alles gut geht, insgesamt vier Teams bei Olympia. In der Halle höchstens
zwei. Wenn überhaupt.
Der
Volleyball-Weltverband hat als erster seine Beacherinnen unter Mutterschutz
gestellt, das heißt ein Großteil der Weltranglisten-Punkte geht während der
Mutter-Pause nicht mehr verloren. Wie finden Sie das?
Ich finde das okay. Für Danja Müsch kam die neue Regelung zwar ein bisschen
spät, aber es gibt den jungen Müttern Zeit, wieder fit zu werden.
Wenn Sie Olympia 2004
in Athen nicht schaffen, hören Sie dann auf mit dem Beachvolleyball?
Irgendwann muss ich sowieso ans Aufhören denken. Der Zeitpunkt hängt natürlich
auch von der Partnerin ab, von Verletzungen, von der privaten Situation und vom
Land, in dem ich lebe. Ich bin seit eineinhalb Jahren in Italien liiert und dort
will ich auch leben. Denn auf Dauer eine Fernbeziehung zu führen, das ist nicht
einfach.
Torsten Wendlandt
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Beim
ersten Grand Slam der Beachvolleyballer auf dem Schlossplatz gibt es viel zu
kassieren
Es war lange der
Running Gag der Szene: Alle zwei Jahre verkündete Volleyball-Verbandschef
Werner von Moltke (67) seinen Optimismus, die Weltmeisterschaften in der
Trendsparte Beach würden tatsächlich in Deutschland und womöglich gar in
Berlin stattfinden. Genauso regelmäßig finden sie dann anderswo statt, so wie
in diesem Jahr in Rio (Oktober) oder 2005 in Los Angeles - je nachdem, wer die
umgerechnet gut zwei Millionen Euro Etat bezahlen konnte.
Seit aber der Graf den
Deal mit Weltverbands-Boss Ruben Acosta eingefädelt und erfolgreich um die WM
2007 am Brandenburger Tor gebaggert hat, lächelt kaum noch jemand.
Voraussetzung für den Zuschlag war allerdings, dass die Deutschen bis zur WM
das Weltserien-Turnier in Berlin ausrichten - und zwar nicht mehr als schnöden
Weltcup, sondern unter dem Namen Grand Slam.
So heißen vier der zwölf
Weltserien-Stationen (neben Berlin sind es Marseille, Klagenfurt und Los
Angeles). Und neu daran ist, dass das Baggern sich fortan noch mehr lohnt.
Allein bei der Premiere der Frauen und Männer ab kommenden Dienstag auf dem
Schlossplatz liegen insgesamt 600 000 Dollar Rekordpreisgeld im Sand (je 45 000
für das Sieger-Duo), und es gibt viele Zähler für die Weltrangliste zu holen.
Die wiederum ist entscheidend für die olympische Fahrkarte nach Athen 2004, um
die sich auch je fünf deutsche Auswahlteams bemühen. Maximal die besten zwei
sind dabei.
Deswegen punkten die
deutschen Spitzenteams wie die Europameister Markus Dieckmann/Jonas Reckermann,
die Berliner Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug und die alternden
Olympiadritten Jörg Ahmann/Axel Hager derzeit lieber beim Elitetreffen in
Gstaad und werden beim nationalen Masters ab Freitag in Berlins Mitte
voraussichtlich fehlen. Ihre besten Kolleginnen wie die Weltranglisten-Zehnten
Stephanie Pohl/Okka Rau hingegen haben in der Schweiz wohl weniger finale
Chancen und fürs Masters gemeldet. Das mit 28 000 Euro vergleichsweise spärlich
dotierte Pritschen ist fürs Grand-Slam-Baggern (Halbfinale, Finale der Herren
am 29. Juni live in Eurosport) quasi ein lokales Aufwärmprogramm. "Wir
wollen Beachvolleyball so aufbauen wie Skispringen", sagt Visionär von
Moltke und "in Berlin so verankern wie die Love Parade".
Torsten Wendlandt
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
EM-Chat:
Mit Mark Siebeck am 20. Juni
Ein Leipziger zurück in seiner Heimat! Das könnte die Schlagzeile sein, wenn Mark Siebeck, DVV-Nationalspieler in Diensten des polnischen Erstligisten Olsztyn, an diesem Wochenende in Leipzig im Rahmen der Weltliga 2003 gegen Portugal aufläuft. Der jahrelang für den VV Leipzig spielende und in Schkeuditz geborene Siebeck steht deshalb besonders gern im vierten Chat mit einem deutschen Nationalspieler zur Verfügung. Chatbeginn auf der EM-Homepage www.volleyball2003.de ist am Freitag, 20. Juni, um 20.30 Uhr.
Evt. wird der Chat noch mal auf Samstag verschoben, da die deutsche Mannschaft am Freitag möglicherweise Videovorbereitung macht. Dies gibt der DVV dann natürlich bekannt.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Klemperer/Rademacher
scheitern in der Qualifikation
Hauptfeld der
Frauen hat begonnen!
Es soll einfach nicht sein für David Klemperer/Niklas Rademacher: Das junge DVV-Team scheiterte in der Qualifikation der World Tour in Gstaad/Schweiz an den Bulgaren Gavrilov/Todorov äußerst knapp mit 1:2 (21-14, 19-21, 14-16). Damit warten die beiden in diesem Jahr weiterhin auf ihre erste Hauptfeldteilnahme. Dafür starten sie, ebenso wie Julius Brink/Kjell Schneider, beim Masters in Berlin.
Dieses Problem haben
drei deutsche Frauen-Duos nicht, die im heute beginnenden Hauptfeld der World
Tour in Gstaad stehen. Dabei treffen Stephanie Pohl/Okka Rau auf Uryadova/Bobrova
(RUS), McPeak/Youngs (USA) und Cook/Sanderson (AUS). Der Auftakt war
vielversprechend mit einem 2:1 (14-21, 21-12, 15-10) über die Russinnen.
Helke Claasen/Judith Deister treffen auf Perrotta/Gattelli (ITA), Alexandra/Minello
(BRA) und Mason/DeNecochea (USA). Das erste Spiel ging knapp gegen Italien 1:2
(21-12, 13-21, 13-15).
Andrea Ahmann/Jana Vollmer spielen gegen Benoit/Kuhn (SUI), Sfyri/Karadassiou (GRE) und Lochowicz/Gerlic (AUS).
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Pohl/Rau,
Claasen/Deister ohne Chance
Mehr als deutlich haben
Stephanie Pohl und Okka Rau ihr Match gegen das US-Topduo McPeak/Youngs im Pool
A verloren. In 33 Minuten Spielzeit hatten Okka und Stephie mit 14:21 und 08:21
nicht den Hauch einer Chance. Am Freitag geht es für die beiden gegen Cook/Sanderson
aus Australien um den Einzug ins Achtelfinale.
Pohl/Rau gewinnen Auftaktmatch
Stephanie Pohl und Okka
Rau haben ihr Auftakmatch der Gruppe A beim FIVB Weltserienturnier in Gstaad
gewonnen. In 41 Minuten Spielzeit bezwangen die Deutschen Meister das russische
Duo Uryadova/Bobrova in drei Sätzen mit 14:21, 21:12 und 15:10.
In drei Sätzen mussten
sich Helke Claasen und Judith Deister in ihrem ersten Match des Pool E gegen das
italienische Duo Perrotta/Gattelli geschlagen geben. Nach klar gewonnenem ersten
Durchgang fanden die Sechtplatzierten der Weltranglisten wieder zurück ins
Spiel und gewannen die folgenden Sätze mit 21:13 und 15:13. Bereits ohne
Chancen sind Helke Claasen und Judith Deister. Sie verloren auch ihr zweites
Match gegen Mason/DeNecochea aus den USA und haben nun keine Möglichkeiten
mehr, ins Achtelfinale vorzudringen
Ahmann/Vollmer
unterliegen
Nach Helke Claasen und
Judith Deister haben nun auch Andrea Ahmann und Jana Volmer ihr erstes Match
verloren. Im Pool H unterlagen sie dem Schweizer Topduo Benoît/Kuhn in 45
Minuten Spielzeit mit 23:25 und 16:21. Im nächsten Match treffen Andi und Jana
auf Lochowicz/Gerlic aus Australien.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Weltliga:
Reifeprozess mit Hindernissen
Leipzig. Es wird ein wichtiger Test. Für die EM-Tauglichkeit der
Arena. Für die "olympische" Begeisterungsfähigkeit des Leipziger
Publikums. Für den Reifeprozess der deutschen Volleyballer, die beim europäischen
Championat im September unter die besten acht Teams wollen. Mindestens. Morgen
(14.30 Uhr) und am Sonntag (11 Uhr) treffen sie in der Weltliga auf Portugal.
"Wir kommen gern nach Leipzig", sagt Bundestrainer Stelian Moculescu,
"die Zuschauer hier sind fachkundig und emotional." Sein Ziel ist
klar: Mit zwei Siegen gegen den Weltranglisten-14. den dritten Gruppenplatz
sichern. "Ich verlange von meinen Spielern, dass wir diese Hürde überspringen."
Selbstverständlich ist
das nicht. Deutschland, derzeit 22. im World Ranking, gewann bisher nur eines
von acht Spielen (in Portugal) und hat die Finalrunde der mit 15 Millionen
Dollar dotierten Weltliga schon verpasst. Gegen Weltmeister Brasilien und den
Ranglisten-Vierten Italien wäre alles andere auch eine Sensation gewesen.
Immerhin hielt die Mannschaft streckenweise ordentlich mit, knöpfte diesen übermächtigen
Konkurrenten fünf Sätze ab.
Nicht schlecht, aber zu
wenig für den ehrgeizigen Moculescu. Er fordert mehr Konstanz, Selbstvertrauen,
Konzentration. Gerade dann, wenn ein Match auf der Kippe steht. Auch im Hinblick
auf die EM und die Olympia-Qualifikation im Januar in Leipzig. "Vielleicht
wollen die Jungs noch länger leiden", sagte er vor kurzem sarkastisch, um
hinzuzufügen: "Ich brauche Geduld und Zeit."
Doch auch knappe
Niederlagen helfen auf dem weiten Weg in die Weltspitze. "Ohne starken
Wettbewerb kann man nicht besser werden", weiß Mittelblocker Ralph
Bergmann. "Weltliga ist die beste Vorbereitung", findet Kapitän
Wolfgang Kuck. "Wir dürfen uns jetzt keinen Kopf machen, der Druck vor der
EM kommt früh genug", meint Zuspieler Frank Dehne.
Schritt für Schritt
voran, heißt das Motto. Moculescu übersetzt es in die Trainersprache:
"Wir müssen unsere Stärken in Aufschlag und Block besser ausspielen sowie
an unseren technischen Schwächen arbeiten."
Und vor allem nie
aufgeben. Wie Marco Liefke. Der 28-jährige Berliner stand vor fünf Monaten
wegen Herzrhythmusproblemen vor dem Karriere-Ende, unterzog sich erfolgreich
einer Arthroskopie und war beim SCC-Titelgewinn wieder auffälligster Akteur.
Morgen bestreitet der 2,06-Meter-Angreifer sein 200. Länderspiel. Moculescu:
"Marco ist gereift." Hoffentlich kann er das nach dem Test in Leipzig
über seine ganze Mannschaft sagen.
Steffen Enigk
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
8.
Ranglistenturnier in Giesen
Giesen (r). Es ist
wieder so weit. An diesem Wochenende steht der Beachvolleyball in Giesen im
Vordergrund. Wie im vorigen Jahr findet auch diesmal am 21. bis 22. Juni jeweils
von 10 Uhr an auf dem neuen Beachgelände in Giesen das traditionelle A-Turnier
statt. Zur Überraschung der Beachkoordinatoren haben sich mehr Frauen- (24) als
Männerteams (12) angemeldet.
Einerseits haben die
Aktiven vor allem das Ziel vor Augen, weitere Punkte für die Rangliste zu
ergattern. Andererseits wollen sie das Preisgeld von 1000 Euro erkämpfen und
mit nach Hause nehmen. Die Akteure wollen Beachvolleyball vom Besten liefern. Im
Anschluss steigt gegen 20 Uhr eine Party im Vorraum der Mehrzweckhalle mit DJ.
Das gut besetzte
Turnier gehört zu einer Beach-Serie des NVV, die im Norden durchgeführt
werden, wobei Punkte für die Rangliste gesammelt werden. Beachvolleyball ist
eine Sandsportart, bei der sich zwei Teams mit jeweils zwei Spielern auf einem
durch ein Netz geteiltes 8 mal 8 Meter großen Sand-Spielfeld gegenüberstehen.
Der Ball kann mit allen Körperteilen gespielt werden. Es werden zwei Gewinnsätze
bis jeweils 15 Punkte gespielt. Gespielt wird ein doppeltes K.-o.-System, so
dass nicht nur die Setzliste von Bedeutung ist, sondern jede einzelne Partie.
Aus diesen Gründen kann man sich auf viele spannende Ballwechsel und
verbissenen Kampf um jeden einzelnen Zähler freuen.
Dieses sommerliche
Spektakel ist nicht nur ein Tummelplatz von zahlreichen Bundesligaspielern, die
sonst ihren Sport in der Halle ausüben. Auch reine Beach-Spezialisten
vermitteln beim 8. Ranglistenturnier, dass man zu zweit im Feld eine gute Figur
abgeben und spektakulären Sport zeigen kann.
Zu den Favoriten zählt
am Wochenende bei den Frauen Simone Förster mit ihrer Partnerin Jana Ulrich
(beide USC Braunschweig). Im vergangenen Jahr lieferten die beiden
Bundesligaspielerinnen in Giesen ein spannendes Finale ab und gewannen das
Turnier. Ob sie ihren Titel verteidigen können?
Bei den Männern sind
bekannte Gesichter zu sehen, wie zum Beispiel Raimund Wenning mit seinem Partner
Michael Schiewe (SG Eltmann). Raimund, oder auch Ray genannt, gehört zu den
Topspielern im Sand - und ist auch der Liebling der weiblichen Fans. In der
Hallensaison spielt er beim TSV Giesen in der 2. Bundesliga.
Die Volleyballer
zeichnet aus, dass sie nicht nur ihren Sport in den Vordergrund stellen, sondern
ihr Freizeitvergnügen auch unter einem familiären Aspekt verstehen. Die
TSV-Beachvolleyballkoordinatoren Christian Hecht und Bernd Müller wollen nicht
nur für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sorgen, sondern auch für
mehrere Hüpfburgen, auf denen sich die Kleinen austoben können.
In der Sporthalle wird
parallel zum Beach-Cup ein Jugendvolleyball-Turnier der Kategorie D und E
durchgeführt. Hier wird die Möglichkeit geboten, sich unter Anleitung von
Trainer Claas Blume mit den Grundtechniken des Volleyballspiels vertraut zu
machen.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 20. Juni 2003 |
Hamburg
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Heinz Hermann Paetz (59), Vorsitzender
des Oberalster VfW, wird bei der Jahreshauptversammlung des Hamburger
Sportbundes (HSB) am 24. Juni im Haus des Sports (Schäferkampsallee 1) auf
Vorschlag der Vorstände der Arbeitsgemeinschaften für das Amt des 1. Vizepräsidenten
kandidieren. Um den HSB-Vorsitz bewerben sich Amtsinhaber Klaus-Jürgen Dankert
(63) und sein Stellvertreter Thomas Kleipoedszus (58).
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel